Mittwoch, 22. Oktober 2014

Sanktionsgegner Christophe de Margerie total brutal beseitigt?

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wnukowo

Zwei Schneepflüge tagsüber auf dem Vorfeld vom Flughafen Wnukowo/Moskau


Der überraschende Tod des russlandfreundlichen Total - Chefs Christophe de Margerie durch einen sogenannten "Verkehrsunfall" auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo ist ein Menetekel, die Schrift an der Wand ("Flugzeug rammt Schneepflug", NZZ). Dass das kein gewöhnlicher "Flugzeugunfall" war, darauf weist schon die Tatsache hin, dass in den ARD-Tagesthemen vom 21.10.2014 um 22:15 Uhr (Moderation Pinar Atalay) über das ziemlich w i c h t i g e E r e i g n i s (anders als im ZDF) nichts, aber auch überhaupt nichts berichtet wurde. Wenn ein öffentlich-rechtlicher Sender so gröblich gegen seine Informationspflicht verstößt, dann muss es dafür schwerwiegende Gründe geben. Das kann z.B. ein Telefonanruf aus dem Bundeskanzleramt sein, wo der Koordinator für die Geheimdienste sitzt.

In Wnukowo/Moskau herrscht im Spätherbst übrigens fast immer schlechte Sicht und Schneetreiben. Schlechtes Wetter ist für das leidgeplagte russische Flughafenpersonal auf dem Tower völlige Routine. Nachts (der "Unfall" ereignete sich um 23:57 Uhr) geht es vor allem darum, dass die per Funk kontrollierten Schneepflugfahrer keine der gerade benutzen Startbahnen kreuzen. Disziplin ist auf dem Vorfeld eines Flughafens höchstes Gebot, auch in Russland. Der Schneepflugfahrer will auch nicht betrunken gewesen sein. Fast alle ProIl-Medien berichteten unter Berufung auf "Sonderermittler / Ärzte" sofort unisono das Gegenteil, was dem im Westen vorherrschenden Klischee vom russischen Wodkatrinker sehr entgegenkommt. Eine Spur zu glatt - die ganze Sache.

Irgendwie ist in Wnukowo schwer "getrickst" worden, sonst wäre der Schneepflug nicht aus dem Ruder gelaufen (RIA Novosti).

Statt von "krimineller Nachlässigkeit" beim Flughafenpersonal (Le Monde) sollte man vielleicht von "gezielter Tötung" durch einen vom CIA eingekauften russischen Flugsicherungsbeamten reden?

Denn der selbstbewusste Franzose de Margerie, der mit Putin und Medwedjew persönlich gut auskam, scherte sich nicht um die von den USA und der EU gegen Russland verhängten "Sanktionen". Total lieferte den Russen trotz Sanktionen u.a. weiter lebenswichtiges Equipment für deren Erdölförderindustrie, was ihn offenbar auf die schwarze Liste der USA befördert hat. An dem Chef von Total wurde wohl ein typisch US-amerikanisches, weil total brutales CIA-Exempel statuiert.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Obama, orientierungslos im Orient

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"Die Vandalen brachten, überall wo sie vorüberzogen, Verwüstungen mit sich. Plünderungen, Blutbäder, Feuersbrünste und eine Fülle grauenhafter Leiden. Sie achteten nicht Alter noch Geschlecht, sie schonten die Diener des Herren ebenso wenig wie die Weihgefäße und die heiligen Bauten selber." (Lebensbericht des Kirchenvaters Augustinus)




Mittl_Osten-Strategie_Fehlschlag_-2014

Friedensnobelpreisträger Obama hat im Nahen Osten scheinbar die Orientierung verloren. Die Israelis, die mit ihren Geheimdiensten seit sechzig Jahren an der Spaltung der Muslime (Unit 8200) arbeiten und gerade erst wieder Gaza zerbombt haben, scheinen mit ihrer perfiden Destruktionspolitik am längeren Hebel zu sitzen. Die staatlichen Strukturen des Irak, Libyens und Syriens sind total zerstört.


Im Nahen Osten wütet d a n k Israel ein nie dagewesener Flächenbrand. Viele zweifeln daran, ob die USA nach den Niederlagen in Afghanistan und im Irak überhaupt noch eine Strategie haben. Der sogenannte Krieg gegen den Terror der neuen Allianz der Willfährigen ist nur eine leere Worthülse, wie Alain Gresh in Le Monde Diplomatique schreibt.

In Wahrheit ringt nach dem System des Kommunismus nun das System des "westlichen" Kapitalismus mit dem Tod. An den Börsen läuten schon die Totenglöckchen. Wie im Nahen Osten, so stehen auch in der
Ukraine alle Zeichen auf Eskalation, auf einen kalten Winter und einen heißen Krieg. Friedensstimmen werden in Europa immer leiser:



Kabarettist Christoph Sieber, "Die Zeichen stehen auf Krieg"




Heute vor 1575 Jahren eroberten die Vandalen die nordafrikanische Stadt Karthago. Die militärisch gut befestigte Stadt fiel wohl durch Verrat und wurde zum Königssitz in der über 100 Jahre andauernden Vandalen-Herrschaft in Nordafrika. Die Vandalen wurden zum Synonym für raubende und verwüstende Banden - obwohl sie eigentlich gar keine Räuberbande waren. Wer im Nahen Osten in Wahrheit die schlimmste Räuberbande ist, das wird wohl erst nach dem Ende des Kapitalismus rauskommen. Zum Glück ist`s nicht mehr lang hin (Scusi!).


Kalifat-Karte

Karte des vom DAECH (ISIS) - Kalifat für die islamischen Araber beanspruchten Territoriums. Da können die separatistischen Katalanen in Spanien ("Andalus")gleich einpacken. (Quelle: BLÖD)



Nach Jahrhunderten der Demütigung des Orients, des Despotismus und der kolonialen Ausbeutung, insbesondere durch England, Frankreich und seit dem WK II durch die USA (Erdöl), nimmt der "Islamisch-Arabische Frühling" Gestalt an; aber ganz anders, als es sich die westlichen Ölkonsortien, die "Sieben Schwestern" in Paris, London und New York gedacht haben.


Kamel-selfie

Gelungenes Kamel-Selfie (Quelle: Internet). Leider haben die US-Planer des "Long War" gegen den "IS" weder Amin Maalouf`s Büchlein über "Mörderische Identitäten" gelesen noch wollen sie Edward W. Said`s bahnbrechendes Werk "Orientalismus" zur Kenntnis nehmen. Sonst würden sie es sich dreimal überlegen den "asymmetrischen" Krieg gegen anderthalb Milliarden Muslime zu beginnen. Es gibt ja noch politische Alternativen und Lösungen.


Noch lachen sie in London* und New York verächtlich über die orientalischen "Kameltreiber". Aber das könnte bald anders werden. Aus den Ghettos der arbeitslosen Muslime in aller Welt machen sich die "zornigen jungen Männer" (Sloterdijk) auf den Weg, um das massenhafte Abschlachten von Muslimen in Gaza, in diversen "US-Golfkriegen" sowie die vielen Morde an ihren islamischen Brüdern in angloamerikanischen Foltergefängnissen wie Abu Ghuraib, Bagram und Guantanamo oder in den israelischen Geheimgefängnissen auf dem Sinai zu rächen. Die USA unterhielten während des Bushkriegs nachweislich auch Geheimgefängnisse in Polen, Litauen und Rumänien (Bukarest).


Zuwanderung

Aus allen Himmelsrichtungen, vor allem aus Nordafrika strömen Tausende sunnitische Muslime zu den Aufständischen des DAECH nach Raqqa und Mossul (Quelle: Washington Post)


Die frommen Dschihadis sammeln sich aktuell wegen der vielen völkerrechtswidrigen, gezielten Tötungen ihrer Brüder und Schwestern durch die Hellfire-Raketen der US-amerikanischen Predator Drohnen in arabischen bzw. muslimischen Ländern vom Jemen über Somalia bis Pakistan.

Die DAECH-Kämpfer ziehen dabei zur Bekräftigung ihrer Identität in den Kampf um i h r Land: "الدولة الاسلامية في العراق والشام", den sogenannten "Islamischen Staat" ("D A E C H"), das Ursprungsland des Propheten Mohammed.

Wenn auch der Islam eine Religion war, die früher als das Christentum über ein Toleranzprotokoll gegenüber Andersgläubigen verfügte (Maalouf), so scheint doch jetzt - in der Abenddämmerung des schwächelnden angloamerikanischen Kapitalismus - die Zeit der Revanche gekommen, um sich für die jahrhundertelange koloniale Ausbeutung, die Plünderung der natürlichen Ressourcen (Öl & Gas) und die Demütigungen durch die arroganten und zynischen "Kolonialherren" England, Frankreich und die USA zu "bedanken". Korrupten US-Sbirren und Hofschranzen in Saudi-Arabien, Katar, VAE und Jordanien, ja sogar dem islamfreundlichen Erdogan in der Türkei könnte es nebenbei auch an den Kragen gehen.


Treter-2

Hochmotivierte DAECH - Kämpfer bei einer für westliche Medien inszenierten Turnschuh-Parade. Die PR-Arbeit des DAECH wird von westlichen Profis als "enorm effizient" eingestuft, das barbarische Abschlachten "Ungläubiger" zur Verbreitung von Terror und Angst unter den Bewohnern der eroberten Gebiete funktioniert offenbar auch.



Im Irak steht nach Mossul bald auch Bagdad vor der Eroberung durch die bis vor einem halben Jahr vom Westen so massiv wie diskret geförderte "ISIS-/ISIL-/DAECH" - Vandalenorganisation, die sich provozierend falsch als „Islamischer Staat“ bezeichnet. Denn mit dem Islam hat das Abschneiden von Köpfen und die Versklavung von Frauen und Kindern nichts zu tun.

Vermutlich ist das Triumvirat an der Spitze des DAECH samt selbsternanntem "Kalifen" Abu Bakr eine irreführende Erfindung des Mossad, ähnlich der viehischen Machination „NSU“ in Deutschland, die vermutlich auf eine tolle Idee aus den gleichen verbrecherischen Geheimdienstkreisen zurückzuführen ist. Aber das wird wohl nie geklärt werden. Die Angaben zu DAECH in den westlichen Medien (30.000 Kämpfer) scheinen ziemlich übertrieben zu sein. Fakt ist, dass aus Europa zuwandernde DAECH-Kämpfer sogar ihre Waffen selbst bezahlen müssen. Die Kriegsrealität vor Ort, Bekleidung, Munitionslogistik und Verpflegung scheinen recht erbärmlich zu sein. Scusi warnt unbedarfte Neugierige!


ISIS-EU_Kaempfer

Eine wohl aus Europa rekrutierte DAECH - Kampfgruppe in Räuberzivil. Unter den Neuankömmlingen sind Abiturienten und Hochschulabsolventen aus Deutschland, England und Frankreich, die den Umgang mit HighTec-Waffensystemen ziemlich schnell draufhaben könnten. So entkommen sie vermeintlich der verheerenden Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Einige Talentierte lernen gerade den Umgang mit drei in Syrien erbeuteten Kampfjets. Ohne Luftunterstützung (close air support) geht in der Wüste gar nix, wie Kobane beweist. Und die Pickups mit schweren MG können vielleicht eine Straßenkreuzung beherrschen. Eine F 16 holt man damit aber nicht vom Himmel.



Die amerikanischen Kriegstreiber in ihren West- und Ostküstenvillen juckt das entsetzliche Blutvergießen vor Ort herzlich wenig. Für Israel und die proisraelischen Machthaber dieser Welt ist es von Vorteil, wenn sich die verschiedenen Richtungen der Muslime (Shiiten, Sunniten ...) durch die "Blutpumpe Syrien" und anderswo gegenseitig umbringen und so neutralisieren. Zur Zeit konzentriert sich die Metzelei noch auf den Norden Syriens und des Irak
(Vier Karten, Le Monde, frz.).

Mehr als 200.000 Menschen hat der syrische Bürgerkrieg schon das Leben gekostet. Das interessiert auch eiskalte Frauenbefreierinnen wie Hillary Clinton, ein machtgieriges Flintenweib, das die erste US-Präsidentin werden will, überhaupt nicht. Fotos belegen, dass ihr Kumpan, der republikanische US-Senator McCain, einer der proisraelischen Hauptstrippenzieher und Geschäftemacher des syrischen „Bürgerkriegs“, schon verdächtig früh mit dem IS-Kalifen Abu Bakr – al Bagdadi diskrete Gespräche geführt hat.

Zur Verschleierung der US-amerikanischen, englischen. französischen und israelischen "Geburtshilfe" beim "Entwickeln" der bewaffneten syrischen Opposition haben die verschiedenen Terrortrupps (es soll in Syrien inzwischen 1500 Terror-Gruppen geben!) immer mal wieder ihren Namen gewechselt, wie das in Verbrecherkreisen so üblich ist.

Im Nouvel Observateur, Blog89, macht sich Pascal Riché über den scheinbaren Wirrwarr bei der ISIS-Namensgebung lustig („Dämonische Worte“).

Aus westlicher Sicht müssten die auf politische Korrektheit bedachten Nachrichtenagenturen ja jedesmal umständlich etwas von der „Terrorgruppe Islamischer Staat“ schreiben. Das macht aber keiner mit, weil das in unseren kurzatmigen Medien viel zu lang wäre. Die linguistisch zutreffende Übersetzung aus dem Arabischen käme im Französischen übrigens zu einer ganz anderen Abkürzung, DAESH:

« Dawla al-Islāmiyya fi al-Irāq wa-š-Šhām (الدولة الاسلامية في العراق والشام) » :
د = Dawlat (Nation)
ا = (al-) Islāmiyya
ع= (fī’l-) Irāq
ش = (wa’š-) Šhām (le Levant).

Im Deutschen wäre das vergleichbare Akronym DAECH, was (ohne E) eine gefährliche Ähnlichkeit zu DACH hätte, der Abkürzung für den deutschsprachigen Raum Deutschland (D), Österreich (A) und Schweiz (CH). Sowas will natürlich auch keiner in den Nachrichten im Zusammenhang mit Halsabschneidern sehen.

Pascal Riché ist in Frankreich kein Unbekannter. Er hat einen sarkastischen Blog-Beitrag über den musikalisch untermalten YouTube - PR-Auftritt vom Einsatz der französischen Rafale-Kampfbomber über der Levante geschrieben.
„Ah, wie hübsch die Luftschläge der Rafale sind!“ :




Ein smartes Werbevideo der französischen Luftwaffe. Ursprünglich untermalte im Internet eine ekstatisch angehauchte Frauenstimme die Bombeneinschläge mit musikalisch anschwellenden "Aah`s" und "Ooh`s" (Sex sells). Das wurde leider rausgelöscht.

Frankreichs Luftwaffe funktioniert offenbar dank der Rafale-Kampfbomber, anders als unsere "Eurofighter" von der Leyenspielschar. Weil die Bundeswehr durch die vielen unausgegorenen Reformversuche unfähiger VerteidigungsministerInnen ruiniert ist, kann zur Zeit keine Teilstreitkraft irgendwo etwas Planvolles veranstalten. Deutsche
Bodentruppen, wie sie vom AJC gewünscht werden, existieren nur noch in der nostalgischen Erinnerung uralter Weltkriegsteilnehmer wie Helmut Schmidt.



Das YouTube-Video macht mit den irakischen Kampfeinsätzen ungeniert Reklame für die beteiligten franz. und US-amerikanischen Rüstungskonzerne. Riché schlägt einen Abspann vor, der die Konzerne offen beim Namen nennt und fügt für die an einschlägigen Rüstungsgütern interessierten Staaten/Gruppen einen Einkaufskorb à la amazon hinzu, fehlen nur noch die astronomischen Preise:


"Les deux Rafale : Dassault aviation.

L’avion ravitailleur C135-FR : Boeing.

Les pods de désignation Damoclès : Groupe Thalès.

Les quatre bombes GBU 12 : Lockheed Martin et Raytheon.

L’avion de patrouille Atlantique 2 : Breguet Aviation".

einkaufswagen



Die von Obama zu Beginn seiner US-Präsidentschaft in der Kairoer Universität tapfer angekündigte Strategie zur Förderung rechtsstaatlich und demokratisch verfasster Zivilgesellschaften in NahOst wurde vor allem von den Izaks im Pentagon zielstrebig torpediert. Der seit sechzig Jahren den Nahen Osten dominierende Militarismus und Geheimdienstterror Israels (IDF - UNIT 8200, Mossad, Shin Beth etc.) hat zudem alle Freunde einer friedlichen Entwicklung im Orient marginalisiert und sie über seine PR-Agenturen mit der Antisemitismus-Keule global erfolgreich zum Schweigen gebracht.


Ob die DAECH-Kämpfer des sogenannten „Islamischen Staats“ trotz alledem auch hundert Jahre „wie die Vandalen“ herrschen werden, wissen wir nicht. Das sind Leute, die mit ihren barbarischen „Rübe ab“ - Methoden auf dem besten Weg sind das Stigma der G r a u s a m k e i t, das seit jeher den Orientalen recht gedankenlos angeklebt wird, zu verfestigen. "Sie beschmutzen das Bild des Jihad" schreibt die NZZ. Obama hat uns jedenfalls einen „langen Krieg“ gegen die Kopfabschneider versprochen. Er könnte damit richtig liegen.


Wieder mal haben sich in unserer neueren Geschichte die Kriegstreiber des Hegemon, des öldurstigen US-/UK-/Il-Militär-Industriellen Komplexes durchgesetzt. Geschichte fällt übrigens nicht vom Himmel, die machen wir Menschen uns selber (Edward W. Said).

Der "israelisch – palästinensische Konflikt" ist die Mutter aller Streitigkeiten. Das von den raubkapitalistischen US-/UK-/IL - Rüstungskonzernen inszenierte Kriegstheater "Judenstaat versus muslimische Araber" geht in die nächste Eskalationsstufe. Irgendwann sind die konventionellen Waffenvorräte aufgebraucht, was dann? Das grauenhafte Blutvergießen in den von Israel „Besetzten Gebieten“, in Gaza, Ostjerusalem und im Westjordanland, in Syrien, Libyen und im Irak scheint weltweit niemand mehr stoppen zu können oder stoppen zu wollen.

Schon der Afghanistan- wie der Irakkrieg der Bushfamily erwiesen sich als Desaster: erlogene Begründungen, Hunderttausende von zivilen Opfern, die Entfesselung von Bürgerkriegen, die Destabilisierung gesamter Weltregionen mit der Folge von Flüchtlingsbewegungen, die Millionen Muslime heimatlos machten. Juden werden systematisch gegen Muslime, Muslime gegen Juden, Shiiten gegen Sunniten und zuletzt Sunniten gegen Christen, Alewiten, Kurden und Jesiden aufgebracht.

Den ganzen Terror, all das verdankt die Menschheit – nach der genialen Einstein-/ Szilard- /Oppenheimer`schen Erfindung der Atombombe - den „Masters of the Universe“, die mittels ihres nuklearen "Big Stick" und via Computer-Internetüberwachung nach 1945 ihrem hemmungslosen Geld- und Machtstreben trotz Kaltem Krieg so lustvoll wie pervers (Bsp.: Strauss-Kahn) nachgehen konnten.

Dem Fass die Krone mitten ins Gesicht geschlagen hat dann noch die aparte Umsetzung einer rassistischen „Judenstaat - Gründeridee", wo Palästinenser "Untermenschen" sind, was in einer Welt ohne die „jüdische“ Atomwaffe gar nicht realisierbar gewesen wäre.


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* Arroganz der Angelsachsen

Am 30. Juli 1907 unterstützte Balfour im Londoner Unterhaus die Gewährung einer Ruhestandsprämie von 50.000 Pfund für Evelyn Baring, Lord Cromer, seit 1882 Statthalter Englands in Ägypten, für dessen Leistungen. Cromer hatte u.a. in Ägypten den nationalistischen Aufstand von Oberst Arabi niedergeschlagen.

Wie abschätzig die englischen Kolonialherren die Orientalen betrachteten ergibt sich aus dem Erfahrungsbericht von Lord Cromer, den dieser im 34. Kapitel des zweibändigen Werks ("Modern Egypt") so auf den Punkt bringt:

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Zitat nach E. W. Said, "Orientalismus", Erstauflage 1978, Neuauflage 2009, S. 51, S. Fischer-Verlag, Frankfurt/Main.

Der US-amerikanische Begriff "asymmetrische" Kriege (zur "Terrorbekämpfung") könnte in diesem Cromer - Text seinen Ursprung haben, denn die reichen Amis haben nach dem WK II nicht nur das Kolonialreich der bankrotten Briten sondern auch deren bigotte Denke übernommen.

Der "Terrorist" der Reichen ist der "Freiheitskämpfer" der Armen. Reiche Kapitalisten erpressen die Welt diskret mit ihren Atombomben, indem sie via WTO den Armen ihre Handelsbedingungen diktieren (und via TTIP/TISA/CETA den blöden Europäern) . Arme nutzen das was sie haben, Autobomben.

Als pragmatische Techniker der Macht glauben Engländer wie Amerikaner bis heute über "den Islam" und "die Araber" alles zu wissen. Fakt ist, dass es noch einiges im Islam und in der arabischen Welt gibt, was berechnende Angelsachsen nie begreifen werden.

Montag, 22. September 2014

Ebola in Westafrika: das Versagen westlicher Regierungen und die monatelange Verharmlosung durch die Medien

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Exponentielle Zunahme der Fallzahlen bei den Ebola - Todesopfern. Die Zahl der Erkrankten ist jeweils mehr als doppelt so hoch und stellt nur die Spitze des Eisbergs dar. Laut der MSF-Vorsitzenden F r a u Liu von den in Westafrika besonders engagiert arbeitenden "Ärzten ohne Grenzen" (Médecins Sans Frontières) sind nur ca. 20 Prozent der erkrankten Fälle bekannt. Oft verstecken die Angehörigen ihre kranken Verwandten in Panik und Angst. (Grafik Scusi! Datenquelle: WHO, Roadmap, 16.09.2014)


Monatelang haben unsere Medien nur wenig und wenn, dann meist verharmlosend über den Ausbruch der Ebola-Seuche in Westafrika im März dieses Jahres berichtet. Krisen, Massaker und Kriege direkt vor unserer Haustür, der blutige Putsch in der Ukraine, das Gazamassaker, der Vormarsch des "Islamischen Staats" im Nahen Osten etc. hatten eindeutig Vorrang.

Wenn überhaupt etwas über die Ebola-Seuche in Westafrika berichtet wurde, dann überwiegend in beruhigend wirkenden, professionell abgeklärten, klinisch sauberen TV-Reportagen. Die erweckten den Eindruck, als habe der "Westen" die gesundheitlichen wie die sanitären Zustände in Westafrika, insbesondere in seiner früheren US-Vorzeigekolonie LIBERIA durch den Einsatz von NGO`s wie "Ärzte ohne Grenzen" einigermaßen im Griff. Man sah im TV meist ordentlich hergerichtete Hilfslazarette mit Sanitätspersonal in korrekter Schutzkleidung und verängstigte Patienten, so wie hier noch vor ein paar Wochen in dieser jede Panikmache vermeidenden "Reportage" des Bayerischen Rundfunks im Mittagsmagazin:




BY-Beitrag des ARD-Mittagsmagazins; "Ebola-Virus breitet sich weiter aus". Eine "beruhigende" Reportage im ö.r. TV, die mit der Wirklichkeit vor Ort zum Zeitpunkt der Ausstrahlung nur mehr wenig gemein hatte - veröffentlicht am 28.07.2014. Erst später erfuhr man, dass die Helfer wegen gravierenden Personalmangels teils in 12-Stunden - Schichten arbeiten. Bei der vorherrschenden Hitze ist jeder, der unter Vollschutz arbeitet, nach einer Stunde komplett durchgeschwitzt und durchnässt und müsste wegen der damit steigenden Ansteckungsgefahr dann sogleich ausgewechselt werden.



Vor dem Sommerurlaub glaubten unsere westlichen Regierungen wie auch die WHO, mit ein paar Millionen Dollar Stütze an die betroffenen Länder, hauptsächlich Guinea, Liberia und Sierra Leone, sei `s getan. Obama hatte Liberia im ersten Anlauf die Lieferung eines einzigen, viel zu kleinen Feldhospitals mit 25 Betten zugesagt, Wert: 22 Millionen Dollar. Als das im mit den USA eng "befreundeten" Monrovia bekannt wurde, war die Enttäuschung groß. Ganze Kliniken hatten in der dicht besiedelten Hauptstadt von Liberia da schon dicht gemacht, weil sich das Sanitätspersonal an Ebolakranken angesteckt hatte. Das hochansteckende, meist tödliche Ebola-Virus kann schon durch den Kontakt mit der Körperflüssigkeit von Kranken, durch bloße Berührung Infizierter übertragen werden. Viele Ärzte und Pfleger sind in Westafrika, wo der besonders tödliche "Zaire" - Erregerstamm des Virus nachgewiesen wurde, schon am hämorragischen Ebola-Fieber gestorben. Neun von Zehn Ebola-Kranken, die mit dem "Zaire-Strang" infiziert sind, überleben nicht, während bei anderen Ebola - Erregerstämmen die Sterblichkeit bei 50 Prozent liegen soll.


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Ebola-Kranke mit ihrem Kind auf der Straße, Liberia



Gebraucht wurden in Liberia Anfang September Hilfslazarette mit einer Kapazität von mindestens 400 Betten und vor allem das dazugehörige medizinische Personal (Pany, Telepolis). Dr. Tim Flanigan, ein in der Seuchenbekämpfung in der Dritten Welt erfahrener katholischer Dekan der Brown Universität, der seit dem 1. September in Monrovia war, beklagte sich in seinem Blog bitterlich über die mickrig geplante, zu späte und unzureichende Unterstützung aus den USA.

Daraufhin, und vor allem angesichts der Tatsache, dass zwischenzeitlich allein Kuba 50 Ärzte und 100 Sanitäter nach Westafrika entsandt und China als Startmaßnahme schon eine Fracht-Boeing 747 mit Sanitätsmaterial in die drei afrikanischen Länder geschickt hatte, verbesserte die US-Regierung nochmals ihr Hilfsangebot. Nun sollen 3000 US-Soldaten mit 17 Hilfslazaretten zu je 100 Betten kommen. Die UNO ernannte den weltweit als Lobbyisten für angereicherte Kindernahrung bekannten Engländer Dr. Navarro als ihren speziellen Koordinator für alle UN-Hilfsprogramme. Die EU schickte am 18./19. September 2014 eilends einen gewissen Dr. Cornaro als ihren mit einer 140 Millionen € - Stütze beschwerten Emissär, das Geld soll via WHO hauptsächlich Liberia zufließen. Nicht nur vor Ort, auch unterwegs gibt es viele Möglichkeiten Hilfsgelder zu unterschlagen und für eigene Zwecke abzuzweigen (Front Page Africa: " US-$ 5 Million Mystery, what really happened to ebola money"). Wetten, dass es die üblichen Verdächtigen in EU-Brüssel und deren korrupte ProIl-Betbrüder in den Teppichetagen von UNICEF, UNMEER, WHO usw. wieder mal schaffen, einen Großteil der Ebola-Hilfsgelder mit den bekannten Buchhaltungstricks in ihre eigenen privaten Taschen zu bugsieren?

Wieviel Ebola-Hilfsgelder werden wohl offiziell aus Europa, den USA und Israel nach Guinea, Liberia und Sierra Leone fließen und wieviel Geld wird tatsächlich bei den Bedürftigen vor Ort ankommen?

Deutschland will zusammen mit Frankreich eine Luftbrücke in den Senegal aufbauen (die Bundeswehr ist ja schon im heillosen Bürgerkrieg gegen islamistische Touareg im Nachbarland Mali wie im wilden Kurdistan mit Ausbildern engagiert), will Sanitätsmaterial, Geld und freiwillige Sanis von der Bundeswehr schicken. Woher das qualifizierte Sanitätspersonal kommen soll ist unbekannt. Nach den Stellenstreichungen im Sanitätswesen der Bundeswehr fehlen dort 300 bis 500 Ärzte und entsprechend mehr einfache Sanitäter. Der frühere Wehrbeauftragte Reinhold Robbe wollte 2010 sogar einen Fehlbestand von 600 Ärzten ausgemacht haben. Reuters meldete seinerzeit: "Er (Robbe) habe fünf Jahre lang wiederholt die Mängel im Sanitätswesen angesprochen. "Wenn sich da nichts tut, dann muss man sich die Frage stellen, ob hier die richtigen Leute die richtigen Aufgaben haben." Dem für das Sanitätswesen verantwortlichen Inspekteur warf Robbe "klares Versagen" vor. Die Kündigung von 130 Sanitätsärzten, die Schließung oder Zusammenlegung von Krankenhausabteilungen, die zunehmende Belastung von Ärzten und Sanitätern seien Indizien dafür, dass die Sanitätsführung das Problem viel zu spät aufgegriffen habe, heißt es im Wehrbericht."

Offenbar hat es in der Bundeswehr eine wunderbare Sanitätervermehrung gegeben. Denn innerhalb von drei Tagen sollen sich schon 2000 Freiwillige für den Ebola-Sanitätseinsatz in Westafrika gemeldet haben. Wollen die alle nur noch weg, wegen der beklagenswerten Zustände in der Bundeswehr? In Afrika muss vor allem das BW-Material mitspielen. Das ist allerdings in meist schrottreifem, traurigem Zustand, wie müde Boxer-Panzer, kaputte Seaking-Hubschrauber, flügellahme Transall-Transporter und wegen Wartung meist am Boden klebende Eurofighter beweisen. Die vielen Pannen bei der Irak-Mission sind ein Indiz dafür, dass die fotogene F r a u Ministerin, die wollte, "dass Deutschland militärisch mehr Verantwortung in der Welt übernimmt", ihren Laden immer noch nicht im Griff hat und wohl auch nicht mehr in den Griff kriegt. Wie auch, für die Leyenspielerin ist das brutale Profi-Kill-Geschäft einfach eine Nummer zu groß. Lange wird die Truppe das unrühmliche Schauspiel nicht mehr mitmachen ("bundeswehr-panne-bei-von-der-leyens-ebola-mission", SPON).


Immerhin, Verteidigungsministerin F r a u von der Leyen, selbst Ärztin, ist aufgewacht. Hoffentlich kommt für Westafrika bald die Hilfe, die jetzt und nicht erst in sechs Wochen benötigt wird. Jeder Tag zählt. Wenn nicht umgehend umfassende Maßnahmen vor Ort zur Eindämmung der Seuche durchgeführt werden, könnte die Zahl der Ebola-Fälle auf bis zu 1,4 Millionen in 2015 hochschnellen, wie die neueste CDC-Studie (Al Jazeera) befürchtet.

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Ausbreitung der Ebola Epidemie bis zum 14.04.2014, Quelle: ZEIT - Online


Als die letzten Deutschen samt ihrer Regierung Anfang September aus dem Sommerurlaub zurückkamen, hatte sich der Ton in der Ebola-Berichterstattung plötzlich dramatisch zugespitzt. Die Fallzahlen bei den Ebola-Erkrankten und Verstorbenen hatten exponentiell zugenommen:


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Ausbreitung der Ebola Epidemie bis zum 06.09.2014, Quelle: ZEIT - Online. In einem Brief an die Bundeskanzlerin F r a u Merkel vom 17.09.2014 hat sich der Vorstand von "Ärzte ohne Grenzen", Sektion Deutschland, e r n e u t bitter über das Ausbleiben hinreichender staatlicher Unterstützung beklagt.


Man fragt sich, was das bundesdeutsche Entwicklungshilfeministerium in vier Jahrzehnten seit dem erstmaligen Auftreten von "Ebola" in den siebziger Jahren im Kongo, dem "Herz der Finsternis" eigentlich getan hat. Wohin sind all die Entwicklungshilfe-Milliarden versickert? In die Taschen der korrupten afrikanischen Oberschicht, mit Kick Back nach Paris, London und New York.

Kundige Thebaner erinnern sich an den Bonner Aufruf vom September 2008. Damals wurde von kritischen Experten eine Neuorientierung der Entwicklungshilfe in Richtung Nachhaltigkeit und Selbstverwaltung gefordert, Auszug:


"Wir fordern:

- eine klare Durchsetzung der Verantwortlichkeiten.

- die Neuorientierung der Zusammenarbeit: wo immer möglich, weg von staatlichen Partnern und hin zu gesellschaftlichen Gruppen, die sich selbst organisieren und verwalten.

- die Entscheidungsbefugnis über bilaterale Entwicklungszusammenarbeit auf die deutschen Botschaften zu übertragen, die personell entsprechend ausgestattet werden.

- unsere Hilfe auf das zu konzentrieren, was sich als besonders förderungswürdig erwiesen hat: Grund- und Berufsbildung, Kleinkredite und die arbeitsintensive und beschäftigungswirksame Durchführung von Infrastrukturmaßnahmen.

Wenn wir in einem weiteren halben Jahrhundert nicht vor einer ähnlichen Situation wie heute stehen wollen, muss der Kurs der Entwicklungshilfe radikal geändert werden."



Geschehen ist daraufhin in Deutschland natürlich so gut wie nichts. Am Elend in der Dritten Welt hat sich - abgesehen von Schwellenländern wie China oder Brasilien - auch nichts getan. Stattdessen gibt es auf unserer vom egomanen US-Kapital beherrschten Welt mehr Milliardäre als je zuvor.


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Slum in Sierra Leone. Aus der Nähe fotografiert wurde für die Liberation-Leser hier nur die sauberste Stelle am Ort, der Waschplatz. Nahaufnahmen vom Slum-Dreck und den erbärmlich unhygienisch zusammengedrängten Hütten könnten die "zivilisierten" französischen LeserInnen abschrecken.


Amerikaner, Engländer, Holländer, Spanier, Portugiesen und Franzosen stehen wegen ihres schwunghaften Sklavenhandels als frühere "Kolonialmächte" ohnehin in Afrika zuallererst in der Verantwortung. Seit dreihundert Jahren wird der schwarze Kontinent vom "Westen" nur ausgeplündert, führen die wenigen Verkehrswege und Eisenbahnen oft nur von den Gold-, Uran- und Diamantenminen zu den "Export-Häfen" an der Küste. Eine korrupte Oberschicht arbeitet mit den üblichen Verdächtigen, den "Kosmopoliten" von den IFIS eng zusammen und sahnt alles ab.

Von den im Jahr 2000 aufgestellten Millenniumszielen der UNO, die bis 2015 erreicht sein sollten, wurde praktisch bisher keines erfüllt. Aber es sind ja noch drei Monate Zeit:


I.) Bekämpfung von extremer Armut und Hunger

Zwischen 1990 und 2015 den Anteil der Menschen halbieren, die weniger als den Gegenwert von eineinhalb US-Dollar pro Tag zum Leben haben.
Zwischen 1990 und 2015 den Anteil der Menschen halbieren, die Hunger leiden.
Vollbeschäftigung in ehrbarer Arbeit für alle erreichen, auch für Frauen und Jugendliche.


II.) Primärschulbildung für alle

Bis zum Jahr 2015 sicherstellen, dass Kinder in der ganzen Welt, Mädchen wie Jungen, eine Primärschulbildung vollständig abschließen.


III.) Gleichstellung der Geschlechter / Stärkung der Rolle der F r a u e n


Das Geschlechtergefälle in der Primar- und Sekundarschulbildung beseitigen, möglichst bis 2005 und auf allen Bildungsebenen bis spätestens 2015.


IV.) Senkung der Kindersterblichkeit

Zwischen 1991 und 2015 Senkung der Kindersterblichkeit von unter Fünfjährigen um zwei Drittel (von 10,6 Prozent auf 3,5 Prozent).


V.) Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Mütter

Zwischen 1990 und 2015 Senkung der Sterblichkeitsrate von Müttern um drei Viertel.
Bis 2015 allgemeinen Zugang zu reproduktiver Gesundheit erreichen.


VI.) Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen schweren Krankheiten

Bis 2015 die Ausbreitung von HIV/AIDS zum Stillstand bringen und eine Trendumkehr bewirken.
Bis 2010 weltweiten Zugang zu medizinischer Versorgung für alle HIV/AIDS-Infizierten erreichen, die diese benötigen.
Bis 2015 die Ausbreitung von Malaria und anderen schweren Krankheiten zum Stillstand bringen und eine Trendumkehr bewirken.


VII.) Schutz des Klimas, Ökologische Nachhaltigkeit

Die Grundsätze der nachhaltigen Entwicklung in der Politik und den Programmen der einzelnen Staaten verankern und die Vernichtung von Umweltressourcen eindämmen.
Den Verlust der Biodiversität verringern, bis 2010 eine signifikante Drosselung der Verlustrate erreichen.
Bis 2015 Halbierung des Anteils der Menschen ohne dauerhaft gesicherten Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser (von 65 Prozent auf 32 Prozent).
Bis 2020 eine deutliche Verbesserung der Lebensbedingungen von mindestens 100 Millionen Slumbewohnern und -bewohnerinnen bewirken.


VIII.) Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung


Weitere Fortschritte bei der Entwicklung eines offenen, regelgestützten, berechenbaren und nicht diskriminierenden Handels- und Finanzsystems. Dies umfasst die Verpflichtung zu verantwortungsbewusster Regierungsführung, zu Entwicklung und zur Senkung der Armut - sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene.
Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse der am wenigsten entwickelten Länder. Das beinhaltet den Abbau von Handelshemmnissen, Schuldenerleichterung und -erlass, besondere finanzielle Unterstützung der aktiv um Armutsminderung bemühten Länder.
Den besonderen Bedürfnissen der Binnen- und kleinen Insel-Entwicklungsländern Rechnung tragen.
Umfassende Anstrengungen auf nationaler und internationaler Ebene zur Lösung der Schuldenprobleme der Entwicklungsländer.
In Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern Strategien zur Schaffung menschenwürdiger und sinnvoller Arbeitsplätze für junge Menschen erarbeiten und umsetzen.
In Zusammenarbeit mit den Pharmaunternehmen Zugang zu unentbehrlichen Arzneimitteln zu erschwinglichen Preisen in Entwicklungsländern gewährleisten.
In Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor dafür sorgen, dass die Vorteile neuer Technologien, insbesondere von Informations- und Kommunikationstechnologien, von Entwicklungsländern genutzt werden können.

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------------ Wo bleiben die von den Pharmaunternehmen versprochenen erschwinglichen Medikamente gegen HIV/ Aids oder Ebola? ------------------


Die Ebola-Seuche ist inzwischen außer Kontrolle geraten (FAZ). Liberia`s schwache Präsidentin F r a u Ellen Johnson-Sirleaf, vor Tische noch gefeierte "Friedensnobelpreisträgerin", ist von Putschgerüchten, vom Regime Change bedroht. Hochgehende Wellen von Korruption und Mißwirtschaft, in die auch F r a u Adelaide Gardner verstrickt ist, eine enge Vertraute von F r a u Sirleaf, haben gerade erst den Kopf der Beschaffungs- und Lizenzbehörde (Public Procurement and Concessions Commission, PPCC), F r a u Peggy Varfley Meres in Monrovia gekostet.

In kritischen deutschen TV-Magazinen sieht man erstmals realistische Bilder von Ebolakranken, die im Schlamm vor den wegen Überfüllung verrammelten, trostlos vergammelten Buschkliniken krepieren. Daneben verlassene "Taxen" mit sterbenden oder toten Menschen, deren Fahrer offenbar sofort nach der Anlieferung geflohen waren, die Fahrzeugtüren standen noch sperrangelweit offen. Selbst die New York Times berichtet jetzt was wirklich in Liberia abgeht:




Ebola Virus Outbreak 2014: Dying at the Hospital Door (Sterben vor der Hospitaltür) (Quelle: The New York Times, 11.09.2014)


Sogar der UN-Sicherheitsrat (Resolution 2177) hat sich inzwischen mit der Ebola - Epidemie befasst und in seiner UN-Resolution 2176, (deutsch) ausdrücklich festgestellt, "dass die Situation in Liberia nach wie vor eine Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit in der Region darstellt".

Wenn sich der normalerweise mit militärischen Konflikten herumschlagende UN-Sicherheitsrat plötzlich mit "Gesundheitsproblemen" wie der Ebola-Seuche befasst wird jeder "Verschwörungstheoretiker" hellhörig.

Das Hamburger Abendblatt hat denn auch den Chemie- und Biowaffenexperten der Fraktion Die Linke im Bundestag, Jan van Aken, zum Thema "Ebola" als potentieller Biowaffe befragt. Der gab eine eingeschränkte Entwarnung: "Ebola eignet sich zwar nicht als Biowaffe für Terroristen. Aber theoretisch könnten Einzeltäter damit eine Massenpanik auslösen," meinte er und erinnerte in diesem Zusammenhang an die weltweite Milzbrand-Panik im Jahr 2001/2002, als jede Portion Backpulver, die zum Beispiel in Paketen verschickt wurde, neue Ängste geschürt hatte. Eine Woche nach 09/11 hatte jemand Milzbrand-Pulver an Senatoren und Zeitungsverlage verschickt. Mindestens zwei Postangestellte starben. Just in Time vor der Abstimmung über den "Patriot Act" sollte wohl Stimmung im US-Senat für das "Antiterrorgesetz" gemacht werden. Das "US-Ermächtigungsgesetz" wurde prompt mit überwältigender Mehrheit durchgewunken.

Nicht nur, dass in den USA heute noch jeder Briefempfänger seine Post mit spitzen Fingern öffnet. Es ist auch bekannt geworden, dass der verdächtige Täter, ein Oberstleutnant Phillip Zack der US-Army aus dem US-Biowaffenlabor in Fort Detrick seinerzeit neben dem Anthrax vermutlich auch einige Ebola-Proben hatte mitgehen lassen. Ob die hinreichend getrocknet und fachgerecht konserviert waren, dass sie nach zwanzig Jahren noch wirken? Niemand weiss es. Egal, am geheimen Nachschub dürfte es in den undurchsichtigen Biowaffenlabors von Nes Ziona und Fort Detrick der absolut skrupellosen Machthabermilliardäre in Israel und den USA nie gemangelt haben.

Ebola brach in Liberia, einem Staat, der aus naheliegenden Gründen Obama sehr am Herzen liegen muss, im März 2014 aus. Die Inkubationszeit liegt beim Ebola-Virus, bei dem es fünf bekannte Erregerstämme gibt, zwischen 2 und 21 Tagen. Wie ausgerechnet der "Zaire" - Erregerstamm vom Kongo nach Westafrika gelangt sein soll bleibt unklar. Inzwischen ist Ebola auch wieder im Kongo ausgebrochen. Die jämmerlich agierende WHO, die bisher in Sachen Ebola rundum versagt hat, geht jetzt davon aus, dass sich die Ebola-Epidemie in Westafrika zunächst monatelang unerkannt und später weiterhin unkontrolliert ausgebreitet hat (?) (Die Presse). Der "Fall Null sei ein zweijähriger Bub, der im Dezember 2013 in einem Dorf in Guinea nahe der Grenzen von Sierra Leone und Liberia erkrankte und nach zwei Tagen starb".

Die SZ berichtet zum neuerlichen Ausbruch im Kongo: "Die Demokratische Republik Kongo bestätigt ebenfalls Ebola-Fälle. Damit ist das Virus nun schon in fünf afrikanischen Staaten aufgetreten. Eine Einschleppung des Virus aus Westafrika in den zentralafrikanischen Kongo halten Experten jedoch für unwahrscheinlich. Die Fälle in Zentralafrika könnten auf einen zweiten Strang des Virus zurückgehen."

Wenn Experten laut SZ ein Einschleppen des Virus aus Westafrika in den zentralafrikanischen Kongo für unwahrscheinlich halten, dann dürfte der umgekehrte Transportweg genauso unwahrscheinlich sein. Das Regionalbüro der WHO für Afrika in Brazzaville/Kongo, wo Ebola seit Jahrzehnten Thema sein müsste, sollte hierzu eigentlich detailliert Auskunft geben können. Die schwache und leicht lenkbare WHO-Generaldirektorin F r a u Margret Chan, die noch am 23.09.14 von einem Anstieg der Fallzahlen auf nur 20.000 Ebola - Erkrankte in Mitte 2015 ausging, lässt offenkundig im nachhinein Märchen verbreiten, um von ihrem Versagen abzulenken (Handelsblatt: "WHO raeumt Stümpereien bei der Virusbekaempfung ein").

Es bleibt dabei. Der Ausbruch des "Zaire" - Ebola-Virus in Guinea/Liberia wurde im März 2014, etwa ein bis zwei Wochen n a c h dem den Weltfrieden ernstlich bedrohenden, p r o a m e r i k a n i s c h e n CIA-Putsch in Kiew vom 21. Februar 2014 verzeichnet, auf dem Höhepunkt der Krim-Krise. Das war nach dem Zeitpunkt, zu dem Obama erstmals klargemacht hatte, dass er wegen der Krim und der Ostukraine keinen Krieg mit Russland führen wollte. Das könnte im Militärisch-Industriellen Komplex der USA* und vor allem im Pentagon, der vorgesetzten Stelle von Fort Detrick, wegen der entgangenen und entgehenden Rüstungsgeschäfte große Wut ausgelöst haben ("NATO is desperate for war", asiatimes). Ist in Washington/Fort Detrick einer der üblichen Verdächtigen ausgerastet? Ein gewisser Tony Cartalucci hat sich dazu schon am 15.04.2014 in einer verfemten, weil rechtslastigen Internet-Publikation so seine Gedanken gemacht.

Hony soit qui mal y pense.

West-point

Der auf einer Landzunge am Meer gelegene Slum "West Point" in Monrovia nach einem Sturm. In den nach Fäkalien und Pisse stinkenden, verfallenen Wellblechhütten drängen sich seit Jahrzehnten 75.000 Menschen auf engstem Raum. Luxus-Kreuzfahrtschiffe mit westl. Wohlhabenden gehen in dieser Bucht nicht vor Anker. Der CIA benutzte die liberianische Hauptstadt Monrovia für Jahrzehnte als Dreh- und Angelpunkt für seine afrikanischen Aktivitäten. Das US-Hauptquartier für Afrika ist inzwischen in das angenehmere, weniger stinkende Stuttgart im von den USA noch immer digital besetzten Deutschland umgezogen.


Scusi! glaubt noch an das Gute im Menschen und dass niemand - noch nicht mal Hillary Clinton oder John Brennan - so ein Schwein sein kann, in dem von 14 Jahren Bürgerkrieg zerrütteten, total verarmten Liberia vorsätzlich Ebola-Viren in Umlauf zu bringen. In Ghetto - Gegenden wie dem Monrovia-Slum "West Point" (nicht zu verwechseln mit der US-Militärakademie gleichen Namens), wo es für zigtausende in elenden Wellblechhütten zusammengeferchte Hungernde ohne Wasser-, Strom- und Abwasserleitungen nur vier öffentliche, aber kostenpflichtige Scheißhäuser gibt. Wo deshalb fast jeder - wie nahezu überall in Afrika - nachts hinter den nächsten Busch kackt.

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Scusi-Nachbemerkung vom 17.10.2014


In nur vier Wochen seit dem 16.09.2014 (2.461 Tote) hat sich die Zahl der Ebolatoten fast verdoppelt. Sie liegt jetzt über 4.500.

SPON verbreitet zur Beruhigung der Bevölkerung im Holger Dambeck - Artikel "Faktencheck: Stammt das Ebolavirus aus einem Geheimlabor?" eine kühne, höchst unvorsichtige Behauptung:

"Allein über die L u f t ist eine Übertragung nach derzeitigem Wissensstand unmöglich - anders als etwa bei Influenzaviren."

Die Aussage ist als Momentaufnahme vielleicht richtig, angesichts des laufenden Entwicklungsprozesses - Viren mutieren und verändern sich fortlaufend - aber propagandistischer, verantwortungsloser Verharmlosungs-Quatsch. Der Kampf gegen die Ebola-Seuche ist ein Rennen gegen die Zeit. Früher oder später könnte der Ebola-Virus so mutieren, dass auch eine Übertragung über die Luft möglich wird. Eine explosionsartige Ausbreitung auch in den USA und Europa ist dann denkbar, auch wenn das zur Zeit wenig wahrscheinlich erscheint (Deutsche Welle, 10.09.2014, "Das Ebola-Virus mutiert - mit unbekannten Folgen").

Philip Leymairie spricht diesen katastrophalen Albtraum z.B. in seinem Beitrag "Ebola-une-affaire-de-securite-nationale" für das Blog von Le Monde Diplomatique am 10.10.2014 offen an:

"Dernière évolution en vue : le virus pourrait subir une mutation et devenir contagieux par la voie des airs si l’épidémie n’est pas maîtrisée assez rapidement (dt.: der Virus könnte mutieren und sich über die Luft verbreiten, wenn man die Epidemie nicht schnell genug in den Griff bekommt..."), met en garde Anthony Banbury, le chef de l’UNMEER, en tournée ces derniers jours dans les pays les plus touchés, comme le relate le quotidien The Telegraph [6] : «  C’est un scénario cauchemardesque et peu probable, mais qui ne peut pas être exclu ». Pour ce responsable de l’ONU, les travailleurs humanitaires « se battent contre la montre pour parvenir à un stade de contrôle de l’épidémie, dans le cas d’une mutation où elle deviendrait alors encore plus difficile à traiter ».

Statt der erhofften Milliarde hat die WHO bisher nur 100.000 Dollar, ein Spende Kolumbiens, zur administrativ-operationellen Bekämpfung der Ebola - Pest eingesammelt. Angesichts des globalen Versagens der inkompetenten und lahmen "Gesundheitsbehörden" hat der Virus damit eine gute Chance, den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen und entsprechend zu mutieren. Dann gute Nacht!

Die Presse meldet: In ganz Deutschland können zur Zeit nur 10 (in Worten: zehn) Ebolapatienten gleichzeitig behandelt werden (SZ).

Was macht eigentlich unsere Bundeskanzlerin, Frau Merkel?

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* Eisenhower`s Warnung

Eine eindringliche Warnung vor dem Militärisch-Industriellen-Komplex sprach der damalige US-Präsident Eisenhower während seiner Abschiedsrede vom 17. Januar 1961 aus:

"we must guard against the acquisition of unwarranted influence, whether sought or unsought, by the military–industrial complex."

He elaborated, "we recognize the imperative need for this development ... the potential for the disastrous rise of misplaced power exists and will persist ... Only an alert and knowledgeable citizenry can compel the proper meshing of the huge industrial and military machinery of defense with our peaceful methods and goals, so that security and liberty may prosper together."

January 17, 1961, Eisenhower, final televised Address to the Nation from the Oval Office


Als Präsident warnte Eisenhower wiederholt eindringlich vor den Gefahren, die ein einflussreicher militärisch-industrieller Komplex für die USA in Zukunft mit sich bringen würde. So sagte er in seiner Rede „Chance for Peace“ am 16. April 1953:

„Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, an denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder.“

Sonntag, 14. September 2014

Obama: "Krieg gegen den Islamischen Staat"; Franziskus: "Krieg ist Wahnsinn"

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"Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln"
Carl von Clausewitz, "Vom Kriege"

"Wenn ein Haus brennt, so muß man vor allen Dingen die rechte Wand des zur Linken stehenden Hauses und hingegen die linke Wand des zur Rechten stehenden Hauses zu decken suchen..."
G. Chr. Lichtenberg






Die USA sprechen erstmals wieder von Krieg. Die US-Regierung hat den Ton verschärft und nennt den Kampf gegen die jahrelang vom "Westen" gepuschten "nützlichen Idioten", die blutrünstigen ISIS/ISIL-Terroristen* vom "Islamischen Staat" (IS) in Syrien und im Irak nun erstmals ausdrücklich Krieg.

Syrien verwahrt sich gegen jede Art von Verletzung seiner staatlichen Souveränität. Der schiitische Iran, der mit einer funktionierenden Kampfbrigade von 1000 Mann schon die eine oder andere Stadt im Nordirak von der Belagerung durch den IS befreit hat, bleibt offiziell unbeteiligt. Wann bombardiert Obama die Schulungs- und Erholungsheime der ISIS/ISIL in der Türkei?


Krieg-gg-IS

26 "willige" Länder helfen den USA unterschiedlich in deren Krieg gegen den "Islamischen Staat". Laut dieser Übersicht im Le Figaro unterstützt Deutschland die USA auch militärisch (Waffenlieferungen an die kurdischen Peschmerga und deren Einweisung durch 40 Fallschirmjäger). Damit ist im Irak die Schwelle zum "Kriegseinsatz" (Die Linke, Riexinger) Deutschlands überschritten, den der Bundestag förmlich beschließen und erlauben muss.


Deutschland liefert bald auch Aufklärungsdrohnen an die OSZE in der Ukraine. Frau Merkel und Herr Gauck begeben sich mit ihrer von den Amis via SWP/German Marshall Fund losgetretenen Militarisierung der deutschen Außenpolitik in vorauseilendem Gehorsam auf eine gefährlich schiefe Ebene, von der es für die armen US-Sbirren bald kein Zurück mehr geben könnte. Gerade vom Bundespräsidenten erwarten wir mehr Zurückhaltung.

Den Begriff "Krieg" hatte Obama zuletzt vermieden und stattdessen von "Aktionen zur Terrorabwehr" gesprochen. Der Sprecher von Präsident Barack Obama, Joshua Earnest, sagte nun jedoch, die USA befänden sich in einem Krieg mit IS, "in derselben Weise, wie wir uns in einem Krieg mit Al Kaida und deren Verbündeten rund um die Welt befinden" (Quelle: Tagesschau, 13.09.2014 15:22 Uhr).




Papst Franziskus hat vor dem "Wahnsinn des Krieges" gewarnt. Das Oberhaupt der Römisch Katholischen Kirche feierte auf dem Weltkriegsdenkmal Fogliano Redipuglia in Friaul, wo auf dem Soldatenfriedhof 100.000 Gefallene des Ersten Weltkriegs liegen, mit Bischöfen aus Italien und den ehemals habsburgischen Ländern eine Messe für die Opfer aller Kriege. (Quelle: Youtube, 13.09.2014).


Ist Obama wahnsinnig geworden oder liegt Franziskus richtig? Scusi!-Leser kennen die Antwort. Hier der Text der Papstpredigt bei der Gedenkfeier zum hundertsten Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs (Militärische Gedenkstätte Redipuglia, Samstag, 13. September 2014) in der offiziellen Übersetzung:


Die Predigt des Papstes:

"Nachdem ich die Schönheit der Landschaft dieser ganzen Gegend betrachtet habe, wo Männer und Frauen arbeiten und so ihre Familie voranbringen, wo die Kinder spielen und die Alten träumen…, kann ich nun hier an diesem Ort nur sagen: Der Krieg ist ein Wahnsinn.

Während Gott seine Schöpfung weiterführt und wir Menschen berufen sind, an seinem Werk mitzuarbeiten, schafft der Krieg Zerstörung. Er zerstört auch das Schönste, was Gott erschaffen hat: den Menschen. Der Krieg bringt alles in tiefste Verwirrung, auch die Bande unter Brüdern. Der Krieg ist wahnsinnig, sein Entwicklungsplan ist die Zerstörung: der Wille, sich zu entwickeln durch die Zerstörung!"...



vorhernachher

Im sogenannten "Gazakrieg" metzelte der "Judenstaat Israel" höchst einseitig Tausende von palästinensischen Muslimen im Gazastreifen ab (Le Monde). Wehrlose alte Leute, sunnitische Frauen und Kinder wurden massenhaft unter den Trümmern ihrer gleich reihenweise zerbombten Häuser erschlagen, zerfetzt oder verbrannt. Nackter Terror der Israel Occupation Force (IOF). Wer Kritik an dem verbrecherischen IOF-Treiben in den vom Judenstaat besetzten Gebieten Palästinas übt, wird in Deutschland pauschal als "Antisemit" verunglimpft, und muss sich als ein in seinem eigenen Land rechtloser Bürger bei den gekauften Berliner Demonstrationen der bekannt-betuchten Israel-Lobby auch noch von sogenannten "Spitzenpolitikern" wie auf Bestellung durch den Zentralrat der Juden e.V. in der "deutschen" ProIl-Presse wegen vermeintlichem "Judenhass" kollektiv verleumden und beleidigen lassen.


"H a b g i e r, Intoleranz, Machstreben – das sind Motive, welche die Kriegsentscheidung vorantreiben, und diese Motive werden häufig durch eine Ideologie gerechtfertigt; zuerst aber ist da die Leidenschaft, der verkehrte Antrieb. Die Ideologie ist eine Rechtfertigung, und wenn keine Ideologie vorhanden ist, dann gibt es die Antwort des Kain: „Was geht mich das an?“, »Bin ich der Hüter meines Bruders?« (Gen 4,9). Der Krieg schaut niemandem ins Gesicht: Alte, Kinder, Mütter, Väter… „Was geht mich das an?“

Über dem Eingang dieses Friedhofs schwebt das höhnische Motto des Krieges: „Was geht mich das an?“ Alle diese Menschen, deren Gebeine hier ruhen, hatten ihre Pläne, ihre Träume…, doch Ihr Leben ist zerschlagen worden. Die Menschheit hat gesagt: „Was geht mich das an?“

Auch heute, nach dem zweiten Scheitern eines weiteren Weltkriegs kann man vielleicht von einem d r i t t e n K r i e g reden, der „in Abschnitten“ ausgefochten wird, mit Verbrechen, Massakern, Zerstörungen…"
...


Huette-brennt-Ostukraine

Trotz Waffenstillstands schwelt der Ukraine-Brand immer noch nach einem US-amerikanisch orchestrierten (V. Nudelman, J. Brennan) Staatsstreich am 21./22. Februar 2014 auf dem $$-Maidan in Kiew. Weder mit ihrer von der CIA wohl als Klopapier verwendeten Vereinbarung vom 21. Februar 2014 noch mit der Genfer Erklärung vom 17. April 2014 konnten europäische Diplomaten die verdeckt agierenden US-/UK-/IL-Kriegstreiber stoppen. Die servilen europäischen "Spitzenpolitiker" eskalieren stattdessen mit ihren textlich aus den USA diktierten Sanktionen gegenüber Rußland die gefährliche Krise immer weiter.


"Um ehrlich zu sein, müsste auf den Titelseiten der Tageszeitungen die Schlagzeile stehen: „Was geht mich das an?“ Kain würde sagen: »Bin ich der Hüter meines Bruders?«

Diese Haltung ist genau das Gegenteil von dem, was Jesus im Evangelium von uns verlangt. Wir haben gehört, dass er im geringsten seiner Brüder gegenwärtig ist: Er, der König, der Weltenrichter, ist der Hungrige, der Durstige, der Fremde, der Kranke, der Gefangene… Wer sich um den Mitmenschen kümmert, geht ein in die Freude des Herrn; wer es aber nicht tut, wer mit seinen Unterlassungen sagt: „Was geht mich das an?“, der bleibt draußen.

Hier gibt es viele Opfer. Heute gedenken wir ihrer. Unter Tränen und voller Schmerz. Und von hier aus gedenken wir aller Opfer aller Kriege.
Auch heute gibt es viele Opfer… Wie ist das nur möglich? Es ist möglich, weil es auch heute hinter den Kulissen Interessen, geopolitische Pläne, Geldgier und Machthunger gibt, und es gibt die W a f f e n i n d u s t r i e, die anscheinend so wichtig ist!"...



nie-wieder

Über die Verbrechen der proamerikanischen Putschisten des Rüstungsoligarchen Poroschenko in der Ostukraine und über das ProIl - Massaker an den Palästinensern in Gaza schweigen sogenannte "westliche Spitzenpolitiker", die meist über wenig demokratische, verschlungene Pfade in ihr "Spitzenamt" gelangen. Hier fehlen nur noch Christine Lagarde (IWF)**, David Cameron (UK), Hillary Clinton (USA), Francois Hollande, Victoria Nudelman & NATO-General Breedlove, dann kann der Sack zugebunden werden. Der satirisch verkürzte Schnappschuss zeigt ein paar I s r a e l f a n s de L u x e bei ihrer merkwürdigen "Verfolgten" - Demo in Berlin am 14.09.2014.


"Und diese T e r r o r p l a n e r, diese Organisatoren der Konfrontation wie auch die W a f f e n h ä n d l e r haben in ihr Herz geschrieben: „Was geht mich das an?“

Den Weisen ist es eigen, ihre Fehler einzugestehen, sich über sie zu grämen, sie zu bereuen, um Verzeihung zu bitten und zu weinen.

Mit jenem „Was geht mich das an?“, das die G e s c h ä f t e m a c h e r des Krieges im Herzen haben, verdienen sie vielleicht viel, aber ihr verdorbenes Herz hat die Fähigkeit zu weinen verloren. Jenes „Was geht mich das an?“ verhindert das Weinen. Kain hat nicht geweint. Der Schatten Kains liegt heute über uns, hier auf diesem Friedhof. Hier ist er zu sehen. Er ist sichtbar in der Geschichte, die von 1914 bis in unsere Tage reicht. Und er ist sichtbar auch in unseren Tagen.

Mit dem Herzen eines Sohnes, eines Bruders, eines Vaters erbitte ich von euch allen und für uns alle die Umkehr des Herzens: von jenem „Was geht mich das an?“ überzugehen zum Weinen – um all die Gefallenen des „unnötigen Blutbads“, um alle Opfer des Kriegswahnsinns zu allen Zeiten. Die Menschheit hat es nötig zu weinen, und dies ist die Stunde der Tränen."



(rv 13.09.2014 mg) Der fettgedruckte Text der Predigt stammt von der Webseite des Internetauftritts von Radio Vatikan. Hervorhebungen von Scusi!


Betsy-Ross-Flag

Polen ist die rechte Wand des links neben der brennenden Ukraine stehenden Europäischen Hauses. Gelten F 15 und F 16 - Kampfbomber, die Obama hier nach Warschau mitgebracht hat, neuerdings als Löschflugzeuge?


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* Angeblicher US - "Krieg gegen den Terror": das Ghetto schlägt mit der Enthauptung westlicher Geiseln und der Veröffentlichung der Bilder im Internet auf seine Art zurück





Ausbreitung des Kalifats "Islamischer Staat". Achtung dieses Vicenews-YouTube-Video enthält grausame Bilder von geköpften Opfern des IS in Raqqa.


"Sind die Kriege gebildeter Völker viel weniger grausam und zerstörend als die der ungebildeten, so liegt das in dem gesellschaftlichen Zustande, sowohl der Staaten in sich als unter sich...

Finden wir also, dass gebildete Völker den Gefangenen nicht den Tod geben, Stadt und Land nicht zerstören, so ist es, weil sich die Intelligenz in ihre Kriegführung mehr mischt und ihnen wirksamere Mittel zur Anwendung der Gewalt gelehrt hat als diese rohen Äußerungen des Instinkts...

Der Krieg ist ein Akt der Gewalt, und es gibt in der Anwendung derselben keine Grenzen; so gibt jeder dem anderen das Gesetz, es entsteht eine Wechselwirkung, die dem Begriff nach zum Äußersten führen muß."


Carl von Clausewitz, "Vom Kriege"



Die 1,4 Milliarden Muslime in aller Welt haben nicht vergessen, was George Bush`s US-Bomber u.a. im 2. Golfkrieg am 26. Februar 1991 gegen den Irak für grauenhafte Massaker unter Saddam Husseins Truppen und unter den sie begleitenden Palästinensern auf dem "Highway des Todes" beim Rückzug aus Kuweit angerichtet haben.

Unzählige Opfer der Hellfire-Raketen, verschossen von US-amerikanischen Predator-Drohnen, die geheimen Entführungen, Folterungen und Morde (in Bagram, Abu Ghraib, Guantanamo) an oft unschuldigen Muslimen durch die CIA sind ebenfalls noch gut im allgemeinen Gedächtnis. Ungezählte Morde verübten die USA-Schergen der bekannten Finanzgeschäftemacher in New York während des "Krieges gegen den Terror", den der aus einer jüdisch-deutschen Familie stammende George W. Bush und seine US-Plutokraten aus purer Habgier nach billigem arabischem Öl durchzogen, aber für die Weltöffentlichkeit scheinbar als Rache für 09/11 inszenierten. Englands exPremier, der Jude Tony Blair und seine Frau gehörten als Bush-Gehilfen dabei in England zu den eifrigsten Kriegstreibern gegen die muslimische Welt.

Kein Wunder, dass die katholischen Schotten mit England, mit den verkommenen Schwulen und kriminellen Kinderschändern (The Independent: "Westminster’s dark secret: Adultery, homosexuality, sadomasochism and abuse of children were all seemingly lumped together") in der Londoner City nichts mehr zu tun haben wollen (Scusi!, "Sex in the City...").

Außerdem haben die Geheimdienste der USA, UK und Israels den "Islamischen Staat" als ISIS/ISIL-Aufständische via Türkei, Katar und Saudi Arabien zwecks "Regime Change" in Syrien zur Entmachtung Assads selbst aufgebaut (john-mccain-conductor-arab-spring-and-caliph-ibrahim). "Besen, Besen, sei`s gewesen!" rufen manche ihrem Zauberlehrling jetzt zu, umsonst.

Die Terrorplaner frohlocken. Bei den jüdischen Eigentümern der US-amerikanischen Rüstungsindustrie, z.B. den Gebrüdern Blue als Eigentümern von GENERAL ATOMICS, wo die Predator - Drohne fabriziert wird, aber auch bei den anderen Freimaurer - Eignern der westlichen Rüstungsfabriken klingeln die Kassen:

arbeitskosten

Der "Islamische Staat" dürfte genauso eine Machination, ein "Golem" des CIA/MOSSAD sein wie die "Hamas". Der US-/UK-/IL-militärindustrielle Komplex brauchte 1989 nach dem Ende des "Kalten Krieges" dringend Rüstungsaufträge. Für die schon tot geglaubte NATO sind die laufenden Gemetzel von der Ukraine bis Afghanistan eine Frischzellenkur und ein guter Grund von den Mitgliedstaaten eine Erhöhung der Militärausgaben zu verlangen. Auch die IOF-Söldner brauchen mehr Knete: "Security costs money, there are no cheap wars" meint locker der israelische Kriegsminister Ya'alon. Ohne die fetten Einnahmen aus der israelischen Rüstungsindustrie wäre auch der Judenstaat längst pleite.


Nach zwei amerikanischen Geiseln hat der IS nun auch einen britischen Staatsangehörigen vor laufender Kamera enthauptet. Premierminister Cameron reagierte am Sonntag empört und kündigte die Zerstörung der terroristischen Gruppe an. «Die Islamisten spielten in dem Video geschickt auf den britischen Kriegseinsatz 2003 unter Premierminister Blair an, der in Grossbritannien bis heute politisch und rechtlich höchst umstritten ist», schreibt Peter Rásonyi in der NZZ.

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** Christine Lagarde


Lagarde

Karrierefrau Christine Lagarde zusammen mit dem fantastischen "Womanizer" Dominique Strauss-Kahn, ihrem auch in Gelddingen talentierten Amtsvorgänger beim IWF, der in New York über ein etwas dickliches, schwarzafrikanisches Zimmermädchen stolperte.


Wikipedia berichtet locker über die flotte Christine:

"Seit dem 5. Juli 2011 ist Christine Lagarde geschäftsführende Direktorin des IWF...

Lagarde soll sich in einem Entschädigungsverfahren vorschnell auf einen Vergleich mit dem französischen Geschäftsmann Bernard Tapie eingelassen haben.[8] Lagarde bestreitet dies.[9] Der Gerichtshof der Republik hat am 4. August 2011 entschieden, ein Ermittlungsverfahren wegen Amtsmissbrauchs gegen Lagarde zuzulassen. Das Gericht gab einem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft statt.[10][11][12] Zwei Wochen darauf eröffnete die französische Justiz formell ein Ermittlungsverfahren gegen Lagarde,[13] in dessen Folge am 20. März 2013 auch eine Wohnung von ihr in Paris durchsucht wurde. Im Mai 2013 wurde sie zwei Tage von einem Gericht verhört; gegen Lagarde wurde ein formelles Ermittlungsverfahren eröffnet. [14][15]"

Was Wikipedia n i c h t berichtet ist, dass dem Adidas-Fritzen Bernard Tapie in o.a. d u b i o s e m Vergleich mit der Hilfe von ein paar befreundeten Winkeladvokaten aus dem Élysèe-Palast vom französischen Staat, d.h. von den Steuerzahlern diskret trickreich 405 Millionen Euro wohl mehr oder weniger grundlos zugeschustert wurden. Frankreich ist ein zentral verwalteter Staat. In Paris, wo sich die oberen Zehntausend verdammt gut kennen, laufen alle Fäden zusammen, hilft einer dem anderen. Adidas-Tapie hat`s eigentlich nicht nötig, er gehört wie Frau Lagarde zu den reichsten Franzosen. Douce France.

Adidas sponserte übrigens nicht nur den aktuellen Fußball-Weltmeister sondern auch Bayern München - wo ein in Gelddingen überaus talentierter Herr Hoeneß, ein völlig "Unschuldiger", der laut BLÖD in Kürze aus dem Knast wieder frei kommt, rein freundschaftlich zu Zockerzwecken ganz am Rande um die Jahrtausendwende völlig "legal" mit einem gigantischen Privatdarlehen "von 10 bis 15 Millionen Euro" (BZ) vom ehemaligen Adidas-Chef Dreyfuss † versehen worden war. Wie die Richter und das Finanzamt wollen auch wir bei Scusi! gar nicht so genau wissen, was auf den Privatkonten mancher "Manager" im Einzelnen alles los ist. Da müssten ja Tonnen von Kontoauszügen - auch in Steuerparadiesen wie Singapur, der Schweiz und der Karibik - gesichtet und analysiert werden.

Natürlich nur aus purer Freundschaft und nur am Rande hat sich auch die vielbeschäftigte Finanzministerin Christine Lagarde um den Fall des ADIDAS-Eigners Tapie gekümmert - und dabei vielleicht fahrlässig etwas "übersehen". Schon wieder so ein typischer "Überseefehler". Die Staatsanwälte ermitteln.

Siehe auch die dezenten Andeutungen in der Basler Zeitung Online.

Dienstag, 9. September 2014

MH 17 - Bordwand durchsiebt; Ukrainische Waffenruhe hält trotz Querschüssen

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„Die Ukrainer müssen sich auf einen föderalen Staat einigen. Die Ostukraine passt einfach nicht zur Westukraine. Und die Krim ist russisch, und wird es bleiben.“

Peter Scholl-Latour †



Vom vorläufigen Bericht der Niederländischen Untersuchungskommission engl. hatten wir uns mehr Informationen erhofft. Die Verfasser sollen noch nicht einmal persönlich in der Ukraine vor Ort an den Trümmerteilen Inspektionen durchgeführt haben. Immerhin kommen die Experten auch so zu dem Ergebnis, dass "mehrere Objekte" die Außenhaut der Boeing 777 der malaysischen Fluggesellschaft durchlöchert haben:


Innenseite-MH17

Unterschiedlich große Schrappnellsplitter haben offensichtlich die Bordwand des Cockpits von außen durchschlagen. Hier sieht man die Innenseite eines vorderen Bordwandtrümmerteils.
(Quelle: s.o. vorläufiger NL-Untersuchungsbericht)


Die dem äußerst zurückhaltend formulierten NL-Bericht beigefügten Fotos lassen vermuten, dass die Maschine durch ein Schrappnell vom Himmel geholt wurde. Denn die Außenwand besonders im Bereich des Cockpits der MH 17 scheint von auffallend unregelmäßigen, u n t e r s c h i e d l i c h großen Splittern wie von einem Metall-Hagelschauer förmlich durchsiebt worden zu sein.

Zu prüfen ist als nächstes, ob die Metallsplitter, die in den Leichen der Cockpitbesatzung gefunden wurden, mit dem Metall korrespondieren, das für die Herstellung von Boden-Luft - Raketensprengköpfen (Schrappnellen) in Gebrauch ist. Sollte das Metall identisch mit gebräuchlichem Schrappnellmetall sein stellt sich die Frage nach Raketentyp und Hersteller. War es z.B. eine BUK-Rakete ( Flugkörper 9M38 ), dann stellt sich die nächste Frage: wurde sie von einem West(ukrainischen)- oder Ost - BUK-System abgeschossen?

Auskunft hierzu könnte vor allem die CIA mit ihren hochauflösenden Satellitenbildern liefern. Auf denen kann man u.a. erkennen, welche Zigarettenmarke ("West") die diversen Mitglieder der fraglichen BUK-Bedienungsmannschaft rauchen und welches (westliche) Bier sie trinken.

Die USA rücken diese existierenden Satellitenbilder aber nicht raus. Das macht die Amis verdächtig, genauso wie die blitzschnelle , womöglich global in den Murdoch/Springer - Medien vorgeplante, Vorverurteilung Russlands direkt nach dem Anschlag.


BUK-M1-Luftlage

Bedienungsmannschaft vor den Luftlagekonsolen in einem der ersten sowjetischen BUK-Systeme.


Weil weder Flugdatenschreiber noch Stimmrekorder bis zum letzten Moment irgendwelche Auffälligkeiten aufweisen wird damit als Absturzursache die Variante "sudden death" ("Plötzlicher Tod") durch provozierten/unprovozierten Raketenabschuss am 17. Juli 2014 um 13:20 Uhr ein großes Stück wahrscheinlicher.


Buk-Luftziele

Die Displays der BUK-Systeme und die Bedienknöpfe sind inzwischen modernisiert worden. Am grundsätzlich anspruchsvollen Bedienverfahren hat sich wenig geändert. Das komplexe BUK - M1 - System braucht geschulte Fachleute. Die vom Radar auf den Konsolen als einzelne Blips dargestellten feindlichen Luftziele können den SA 11 - Raketen automatisch oder manuell zugewiesen werden.


Auffallend ist, dass die beiden NATO-AWACS Maschinen, die zur fraglichen Zeit den Luftraum über der Ukraine überwachten, zwar Radarsignale von S-125 / SA 3 - Flak-Stellungen wahrnahmen, vom Radar-gelenkten Abschuss einer "sowjetischen" BUK - SA 11 Boden-Luft - Rakete aber nichts mitbekommen haben wollen. So jedenfalls die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage von Alexander Neu (jw) von der Linken.




YouTube-Video über das sowjetische BUK-M1-System zur Luftabwehr. Die Ukraine hat 1991 bei ihrer Loslösung von der implodierten Sowjetunion ein paar Dutzend dieser Systeme geerbt. Poroschenko hatte einige Batterien auch im Kampf gegen die angeblichen Terroristen (Volkswehr) am Tag des Abschusses in der Ostukraine im "Bereitschaftsmodus" disloziert.


Nach wie vor beschuldigen sich die USA und Russland sowie die ukrainischen Konfliktparteien (indirekt) gegenseitig die malaysische Passagiermaschine abgeschossen zu haben. Spiegel Online bemühte zuletzt den exotischen Donezker "Kommandeur" Chodakowski, um der ostukrainischen Volkswehr von Lugansk die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Die BBC und die westukr. Zeitung Kiev Post zitierten noch am Tag vor Veröffentlichung des vorläufigen holländischen Untersuchungsberichts drei ungenannt bleibende Augen- und Ohrenzeugen aus der Umgebung von Snishnoye, die gehört haben wollen, dass die Bedienungsmannschaft eines am Tattag bei Ihnen angeblich Halt machenden (Phantom-) BUK-Systems akzentfrei Moskauer Russisch gesprochen hätte.

Dagegen hat Wolfgang Pomrehn vor einer Woche in Telepolis nochmals den russischen Außenminister Sergej Lawrow mit seiner Frage zitiert, warum das zivile Passagierflugzeug von der ukrainischen Flugleitzentrale überhaupt über die Konfliktzone gelenkt wurde. Auf die Frage "Cui Bono?", wem hat der Abschuss der MH 17 genützt, gibt es nur eine Antwort. Im globalen Propagandakrieg hat allein der Westen aus dem "Versehen" - oder war es ein ungeheuerliches CIA-Verbrechen, eine "Schweinerei" wie sich ein hochrangiger deutscher Politiker ausgedrückt hat? - seine Vorteile gezogen.

In Israel wollte Netanyahu genau zum Zeitpunkt des Abschusses gerade seine Bodentruppen samt Panzern und Artillerie nach Gaza einmarschieren zu lassen.
Durch den MH 17 - Abschuss wurde die Weltpresse von der zeitgleichen dramatischen Eskalation der jüdischen Aggression im bereits bombardierten Gaza gegen die Palästinenser und damit gegen die gesamte muslimische Welt komplett abgelenkt (scusi: "Agenda Cutting" / "Themenwechsel").

Lage-aug-29-NYT

Militärische "Lagekarte" zur Ostukraine der NYT vom 29. August 2014.
Lila Panzerkeil der Westukrainer Truppe in Richtung Grabovo von Scusi! eingetragen. Erkennbar ist die Schneise, die die Putschisten vorübergehend nach dem MH 17-Abschuss zwischen den von Donezker und Lugansker Volkswehrtruppen gehaltenen Gebieten durch rücksichtslosen Einsatz von Massenvernichtungs-Raketenwerfern und Panzern schlagen konnten.
(Quelle: NYT, die den "Durchmarsch" der Poro-Panzer propagandistisch überschätzt und zu optimistisch darstellt. Vergleiche auch die zutreffendere Lagedarstellung für den gleichen Tag bei "Scusi!", basierend auf Darstellungen der Washington Post und RIA Novosti, wo der Frontdurchbruch bereits abgeriegelt und das Gebiet der Volkswehrtruppen arrondiert und weitgehend von Poro-Söldnern "saniert" dargestellt wird).



Auch in der Ostukraine hat ProIl-Poroschenko aus dem Abschuss vorübergehend ganz besondere militärische Vorteile für seine Angriffs-Truppen am Boden gezogen. Unter dem Vorwand, sie müssten das Gebiet um den Absturzort Grabowo einnehmen und gegen die "plündernden "Rebellen sichern, haben die US-Putschisten einen äußerst rücksichtslosen Panzerkeil bei Horlivka in die Rebellenfront zwischen den Donezker und Lugansker Volkswehr-Verteidigern getrieben. Dabei wurden die den Westukrainern aus alten sowjetischen Armeebeständen zur Verfügung stehenden Grad-, Uragan- und Smertsch- Raketenwerfer mit Luftunterstützung durch SU 25 Kampfbomber völkerrechtswidrig auf die brutalst mögliche Weise als Flächenfeuer- und Massenvernichtungswaffen auch gegen Wohngebiete eingesetzt.

Ein Vergleich der in der New York Times (NYT) abgebildeten Lagekarten vom 21. Juli 2014 ("Fierce Battles Continue in Region During Crash Recovery" = "Heftige Kämpfe in der Region gehen während der Bergungsarbeiten nach dem Absturz weiter") mit den dort ebenfalls abgelichteten NYT-Karten vom 29. August 2014 und 03. September 2014 zeigt, dass die westukrainischen Panzer und Raketenwerfer mit ihrem Angriff tatsächlich vorübergehend eine Schneise in Richtung Grabovo in die Ostukraine geschlagen und die Lugansker und Donezker Kräfte vollständig voneinander getrennt hatten. Im Gegenangriff hat die materiell spornstreichs massiv aufgerüstete und personell durch Freiwillige aus der früheren UDSSR verstärkte Volkswehr die eingedrungenen Angreifer vernichten bzw. Tausende der Poroschenko-Söldner bei Ilovaisk einkesseln und vor einer Woche sogar gefangennehmen können. Erst die verheerende Niederlage bei Ilovaisk zwang Poroschenko`s CIA-Söldner zur Waffenruhe.


Vor der Weltöffentlichkeit wurde das Stalinorgel-Massaker der Kiewer Putschisten bei Horlivka damit gerechtfertigt, dass die Flugzeugtrümmer bei Grabovo gesichert und die Leichen geborgen werden müssten. Tatsächlich wurde die Bergung durch den Angriff verzögert.

In den Westmedien wird die Tragödie von Grabovo bis heute von den proisraelischen Actricen hemmungslos als "Abschuss durch russische Raketen" gegen "Putin" und seine "Separatisten" in der Ostukraine ausgeschlachtet. Am 09.09.2014 griff z.B. die ProIl-verdächtige ARD-Moderatorin Caren Miosga zwecks einseitiger Schuldzuweisung an die "Separatisten" die durchsichtig verlogene Schutzbehauptung der ProIl-Putschisten von Ende Juli/Anfang August gleich im ersten Satz nochmals auf, als sie den Zwischenbericht der NL-Untersuchungskommission in den ARD-Abendnachrichten präsentierte. In Wahrheit hat die Regierung in Kiew die Aufklärung des Flugzeugabsturzes der MH 17 genauso sabotiert wie die Aufklärung der Brand-Tragödie in Odessa.

Frau Miosga ist leider kein Einzelfall. Die derzeit in den "deutschen" Medien agierenden ProIl-Kaufmäuler und SchmierantInnen haben es dahin gebracht, "dass sich die Berichterstattung in den Medien kaum noch von den (flachen/verblödenden) Statements der Politik unterscheidet, wie Marcus Klöckner am 08.09.14 zutreffend in Telepolis schreibt, der dort den Friedensforscher Lutz Schrader über Journalismus in Zeiten geopolitischer Konflikte interviewt.


Höchstwahrscheinlich wird der Fall MH 17 nie aufgeklärt werden, genausowenig wie der Fall der MH 370.


Scusi vermutet nichtsdestotrotz die Urheber unter den üblichen ProIl-Verdächtigen, denen auch die jetzt abgeschlossene Waffenruhe/Feuerpause* in der Ukraine so wenig gefällt, dass sie bei Donezk und Mariupol verzweifelt querschießen. Um die Spannung noch anzuheizen machen sich verbitterte ProIl-Flintenweiber wie Frau von Salzen im Berliner Tagesspiegel über die angeblich gescheiterte deutsche "Appeasement" - Außenpolitik lustig. "Wladimir Putin hat gesiegt", schreibt die provozierende ProIl-Mietfeder.

Es sind übrigens vor allem die uns hinlänglich bekannten SchmierantInnen, manche meinen es seien US-gesteuerte, d.h. von den großen US-PR-Agenturen wie Hill & Knowlton, Ruder Finn, APCO etc. gekaufte oder angemietete Amazoninnen mit dem immer gleichen ProIl-Hintergrund (AIPAC - Mc Cain, AJC - David Harris; "Jüdischer Weltfrauenbund" - Hillary Clinton, Victoria Nudelman), die trotz ukr. Waffenruhe immer noch die heimtückischsten kriegshetzerischen Beiträge im ö.r. TV/Rdfk sowie in Springers und Burdas Riesenmedienmaschine publizieren.

Das Adjektiv "brüchig" wurde von den bekannten ProIl-Mietfedern/Kaufmäulern im "deutschen" TV/Rdfk. dabei in den ersten Stunden der ukrainischen Feuerpause stets überdeutlich betont. Bis die OSZE-Beobachter ihre Positionen bezogen hatten musste die Waffenruhe natürlich fragil sein. Den Cyber-Weibern war`s egal. Eine bestimmte Deep Throat - Species kann den Hals einfach nicht voll kriegen.


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* Das Minsker OSZE-Protokoll



"Minsk (dpa) - Vertreter der Ukraine, Russlands und der OSZE haben in Minsk bei Gesprächen mit Separatisten am 5. September eine Feuerpause für die Ostukraine vereinbart (ITAR-TASS, engl. Artikel).

Die Deutsche Presse-Agentur dpa dokumentiert die von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa veröffentlichten zwölf Beschlüsse des Treffens:

"1. Die unverzügliche beiderseitige Unterbrechung der Anwendung von Waffengewalt zu gewährleisten.

2. Das Monitoring und die Überprüfung der Waffenruhe durch die OSZE zu gewährleisten.

3. Die Dezentralisierung der Macht in der Ukraine zu verwirklichen, darunter durch die Annahme des Gesetzes "Über die vorübergehende Ordnung der lokalen Selbstverwaltung in den gesonderten Kreisen der Donezker und Lugansker Gebiete" (Gesetz über den Sonderstatus).

4. Das ständige Monitoring an der russisch-ukrainischen Staatsgrenze und die Überprüfung seitens der OSZE zu gewährleisten, mit der Bildung einer Sicherheitszone in den Grenzkreisen der Ukraine und der Russischen Föderation.

5. Sofort alle Geiseln und ungesetzlich festgehaltenen Personen zu befreien.

6. Das Gesetz über die Nichtzulassung der Verfolgung und der Bestrafung von Personen in Zusammenhang mit den Ereignissen zu übernehmen, die in einzelnen Kreisen der Donezker und Lugansker Gebiete der Ukraine geschehen sind.

7. Den inklusiven nationalen Dialog fortsetzen.

8. Maßnahmen zur Verbesserung der humanitären Situation im Donbass zu ergreifen.

9. Die Durchführung vorgezogener Kommunalwahlen zu gewährleisten, entsprechend dem ukrainischen Gesetz "Über die vorübergehende Ordnung der lokalen Selbstverwaltung in den gesonderten Kreisen der Donezker und Lugansker Gebiete" (Gesetz über den Sonderstatus).

10. Die ungesetzlichen bewaffneten Formationen, die Militärtechnik sowie die Freischärler und Söldner aus der Ukraine herauszuführen.

11. Ein Programm des wirtschaftlichen Wiederaufbaus des Donbass und der Wiederherstellung der Lebensfunktionen der Region zu beschließen.

12. Die Garantie der persönlichen Sicherheit der Teilnehmer der Konsultationen zu gewähren."



(Quelle: dpa via SZ; habe selten eine so schlampig formulierte "dpa - Übersetzung" eines offiziell nur in Russisch (!) veröffentlichten OSZE-Dokuments gesehen, scusi! Engl. u. russ. Version hier, bei "Liveleaks")

Dienstag, 2. September 2014

Gauck`s „Kriegserklärung“ an Russland, ausgerechnet am „Weltfriedenstag“ auf der Danziger "Westerplatte"

rhbl


Wem das Herz voll ist, dem läuft der Mund über. Was wir einem Amateur - Blogger, der sich mal in seiner Wortwahl vergreift und seine Texte zu sehr zuspitzt, um im Internet Aufmerksamkeit zu erhaschen, vielleicht noch durchgehen lassen, das darf einem Bundespräsidenten und dessen Profi-Redenschreibern einfach nicht passieren. Schon gar nicht in der gefährlich schwelenden Ukrainekrise, wo ohne Russland politisch gar nichts geht.


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>>> Eilmeldung vom 05.09.14, 18:50 Uhr <<<
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eilt,eilt,eilt... Waffenruhe in der Ostukraine vereinbart, seit 17:00 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) schweigen die Waffen


Minsk1

Von links, Leonid Kuchma, ex- Ukraine Präsident, macht immer diese saure Miene; Premierminister Aleksandr Zakharchenko von der Volksrepublik Donezk; Heidi Tagliavini, OSZE-Abgesandte; Mikhail Zurabov, Botschafter Russlands in der Ukraine, verkünden nach der "Friedens - Verhandlung" der Kontaktgruppe in Minsk der Presse am Freitag, den 05.09.2014, die Waffenruhe für die Ostukraine. Damit ist den NATO-Kriegstreibern in Newport/England praktisch der Hotelteppich unter den Füßen weggezogen worden. (NYT-Foto: Vasily Maximov/Agence France-Presse — Getty Images)


Im Ukraine-Konflikt haben Unterhändler der Regierung in Kiew und die prorussischen Separatisten eine Waffenruhe für das umkämpfte Gebiet Donbass vereinbart. Die Feuerpause ist am Freitagabend um 18:00 Uhr ukrainischer Ortszeit (17:00 Uhr MESZ oder 15:00 GMT) tatsächlich in Kraft getreten, meldet die Agentur ITAR TASS (engl.).

Die Volkswehr hat mehr als 1000 Gefangene gemacht und ist jederzeit bereit mit dem vereinbarten Gefangenenaustausch zu beginnen. Poroschenko hat dafür den Samstag vorgeschlagen.

Selbst in Mariupol und Donezk ist der Kriegslärm dahingeschwunden, wenn auch langsamer als anderswo (NYT).

ITAR TASS: "Combat operations in Donetsk, Luhansk republics suspended for now — source
September 05, 18:59 UTC+4
Militiamen of DPR and LPR hold more than 1,000 Ukrainian servicemen captive, and are ready to start the exhchange of prisoners at any time".



In einem Telefonat am Vormittag des 03.09.2014 hatten sich Poroschenko und Putin weitgehend auf Schritte für eine Waffenruhe im Donbass geeinigt. Der Kreml bestand allerdings darauf, dass Russland in dem Streit keine Partei ist und dass eine Waffenruhe deshalb formell zwischen Kiew und der Volkswehr des Donbass zu vereinbaren war (NZZ). Die FAZ berichtet mehr über das elende Gefeilsche des Kreml mit Poroschenko, der sich als typischer "Levantiner" genauso wenig vertragstreu verhält wie sein Betbruder Netanjahu. ProIl-Poro will offensichtlich nur Zeit gewinnen, um seine in Massen aus der Ostukraine fliehenden "Truppen" zu sammeln und neu zu ordnen.

ITAR TASS meldet: "Putin, Poroshenko agree on ceasefire steps “to a large extent” - Moscow has repeatedly pointed out that Russia is not a party to Ukraine’s internal conflict".
September 03, 12:59 UTC+4 ....


Putin hat einen konkreten Aktionsplan mit sieben Punkten (Putin`s Peace Plan, engl. version*) vorgeschlagen, dem Poroschenko im Prinzip zugestimmt haben soll. RIA Novosti berichtet:

" - Der Plan fordert sowohl das ukrainische Militär als auch die Volksmilizen im Südosten der Ukraine auf, „die aktiven Angriffshandlungen“ einzustellen.

- Die ukrainische Armee soll ihre Artillerie und ihre Raketenwerfer auf eine Distanz abziehen, die Angriffe auf Städte und Ortschaften unmöglich macht (und vor allem keine ballistischen Tochka-Raketen mehr auf Wohnsiedlungen abfeuern, Anm. scusi!).

- Der dritte Punkt sieht eine umfassende und objektive internationale Kontrolle der Waffenruhe sowie eine internationale Überwachung der durch die Umsetzung der Punkte 1 und 2 entstandenen Sicherheitszone vor.

- Viertens sollen die Luftangriffe auf Zivilisten und Ortschaften im Kampfgebiet gestoppt werden.

- In Punkt fünf schlägt Putin einen Gefangenenaustausch ohne Vorbedingungen und nach der Formel „alle gegen alle“ vor.

- Die Punkte sechs und sieben sehen die Einrichtung von humanitären Korridoren für Flüchtlinge und den Transport von Hilfsgütern in die ostukrainischen Gebiete,

- sowie die Entsendung von Wiederaufbau-Teams vor, um die zerstörten Infrastrukturen vor dem Winter wiederherzustellen.


Putin stellte seinen Plan am Mittwoch im Flughafen Ulan-Bator nach dem Abschluss seines Mongolei-Besuchs Medien vor."


Siehe auch nachfolgende, erneute Meldung von ITAR TASS um 16:27 UTC+4., engl.; Putin hofft, dass sich am Freitag, den 05.09.14 die Kontaktgruppe in Minsk endgültig auf dieser Basis einigt:

ITAR TASS meldet erneut:"Putin says agreed with Poroshenko plan of action to settle situation in Ukraine - Putin hopes Contact Group on Ukraine will reach final agreements on settlement plan September 5".

September 03, 16:27 UTC+4


eilt, eilt, eilt...
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Ukr_Lage_280814

Lage in der Ostukraine am 29.08.2014. ProIl-Poroschenkos desolate Ami-Söldner-Truppen sitzen in Novorossyia in der Klemme. Kein Grund für Gauck gegenüber Russland ausfallend zu werden. Schließlich hat Poroschenko zusammen mit den US-Geheimdiensten den völkerrechtswidrigen Raketenkrieg gegen sein eigenes Volk b e g o n n e n. (Analyse-Quellen: aktuelle Infografiken, vornehmlich "Washington Post" sowie "RIA Novosti", "Version der Aufständischen")



Bundespräsident Gauck ist der Gaul rhetorisch schon wieder durchgegangen. In Polen hat er sich am 01.09., ausgerechnet auf der Westerplatte und dann auch noch am Weltfriedenstag, zu einer wahren Hetzrede gegen Russland hinreißen lassen. Noch nicht vergessen sind Gauck`s übel militaristische Reden, u.a. bei der Münchener Sicherheitskonferenz und sein schlimmer Fauxpas gegenüber Erdogan in der Türkei. Hier nur zwei Sätze aus seiner „tollen“ Scharfmacher-Rede.


"Weil wir am Recht festhalten, es stärken und nicht dulden, dass es durch das Recht des Stärkeren ersetzen wird, stellen wir uns jenen entgegen, die internationales Recht brechen, fremdes Territorium annektieren und Abspaltung in fremden Ländern militärisch unterstützen..."


"Die Geschichte lehrt uns, dass territoriale Zugeständnisse den Appetit von Aggressoren oft nur vergrößern..."


Wer ist denn in der Ukraine der Aggressor? Doch wohl diejenigen, die den blutigen proamerikanischen Maidan-Putsch organisiert haben. In der Ukraine führen die USA an der E-fuck-U vorbei einen v e r d e c k t e n Stellvertreterkrieg gegen Russland.

Was für unglaubliche Unterstellungen leistet sich Gauck da? Sowas ist in der angespannten Krisensituation in der Ukraine einfach zuviel des Guten. War der Redetext mit dem Kanzleramt abgestimmt? Wohl kaum. Ein Fiasko. Der "Guts`te" Pastor, in Wirklichkeit ein rückwärtsgewandter Kalter Krieger und US-NATO-Revanchepolitiker, sollte schleunigst seinen Hut nehmen. Gauck hat offensichtlich unbewältigte Rachegelüste gegen die früheren "Russenbesatzer" aus seiner DDR-Kindheit nicht verarbeitet. Der ehemalige "Friedensapostel" hat sich zum Kriegstreiber gewandelt und ist damit als Bundespräsident untragbar.


Uragan_Sonnenblumen

Diese Kiewer "URAGAN" (Hurrikan) - Raketenwerfer wurden zur Verharmlosung untätig in einem Sonnenblumenfeld fotografiert. Liest Herr Gauck nur DIE ZEIT?

Die Wirklichkeit in der Ukraine sieht verheerend anders aus
(scusi! vom 05. Juli 2014, "Poroschenkos US-geführte Söldner machen Slawjansk mit Smertsch-Raketenwerfern und schweren Feldhaubitzen platt"). Mehr als 2600 Menschen sind tot und es gibt soviele Verletzte, dass die US-Putsch-Ukraine ihre verwundeten Soldaten schon in deutsche Bundeswehrkrankenhäuser ausfliegen muss. Wann wird sich Gauck mal bei YouTube und östlichen Medien wie "ITAR-TASS", "RIA Novosti" oder "Russia Today" kundig machen. Audiatur et altera pars.
(Foto: ZEIT - ONLINE)



Zur Verteidigung Gaucks behaupten die hiesigen Ami-Sbirren heute, darunter der rechte CDU-Vertreter Kiesewetter (MdB, Auswärtiger Ausschuss des Deutschen Bundestages) im Deutschlandfunk-Interview (DLF), Putin habe ja durch die „Annektion“ der Krim und durch die „Invasion“ russischer Soldaten samt russ. Militärgerät in der Ostukraine die NATO-Grundakte zuerst verletzt. Ein Schmarr`n.


Verletzte_Donezk

August 2014. Zwei verletzte Einwohner von Donezk umklammern sich im Schockzustand in einem Sanka nach dem Beschuss durch westukrainische Artillerie. (Foto: Independent)


Ersteres ist vor dem Hintergrund der Geschichte Kiews als Herzkammer Russlands ("Kiewer Rus") sowie der Geschichte Neurusslands (Novorossyia) eine völlige Verdrehung der Fakten. Im Gebiet von Donezk und Lugansk verteidigen sich schon immer ortsansässige Russen gegen "westliche" Eindringlinge, deren erbärmlich "käufliche Wertewelt" sie mit Fug und Recht verachten. "Verleugnet die tonangebende Hollywood-Kulturindustrie der angelsächsischen Aggressoren doch jegliche moralischen Prinzipien und alle traditionellen Identitäten: nationale, kulturelle, religiöse und sogar sexuelle" (Putin, sinngemäß zitiert nach Bernd Ulrich in der ZEIT). Kein russisch-orthodoxer Christ will sich diese ausbeuterische Koofmich-Zivilisation, diese schäbige "Kultur des Todes" (Papst Benedikt) widerstandslos aufoktroyieren lassen, wie das im besiegten und besetzten Nachkriegs - Westdeutschland wie auch in Japan jahrzehntelang möglich war.


Tote_Donezk

August 2014. Tote Einwohnerin von Donezk vor ihrem Wohnhaus nach westukrainischem Artilleriebeschuss. Zusammen mit dieser Toten wurden zwei weitere Familienmitglieder bei dem Granateinschlag getötet. (Foto: Independent)


Angesichts des Rechts auf Notwehr der einheimischen - russischen Bevölkerung gegen die eingedrungenen proamerikanischen Oligarchen-Putschisten (Schwindel-Milliardär Achmetow ist Tatare; Putsch-Poroschenko, Sohn eines ProIl-Schwerkriminellen, hieß früher auch ganz anders) und angesichts des Selbstbestimmungsrechts der Krimbevölkerung ist Gauck`s ProIl-Propaganda-Behauptung schlicht falsch.

Von Letzterem, einer „Invasion“ russischer Streitkräfte kann entgegen aller Lügenpropaganda in der ProIl-Presse (BLÖD: „Putin greift nach Eur(m)Opa“) auch nicht die Rede sein. Auf der Seite der Volkswehr kämpfen Spanier und Franzosen mit. Internationale Brigaden kämpften schon im Spanischen Bürgerkrieg gegen Faschisten und das war gut so. Russisches Militär hat die OSZE in der Ukraine dagegen n i c h t festgestellt.


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"Verarztung" eines gefangen genommenen, bis auf die Unterhose, Socken und Schuhe entkleideten, verwundeten Soldaten der Volkswehr in Chornukhine bei Lugansk am 18.08.2014 durch Poroschenko-Söldner.
(Foto: Kiew Post)



Deshalb muss man richtigerweise von einer Invasion der proamerikanischen Poroschenko-Putschisten in die Ostukraine reden, wo über sechzig Prozent der Bevölkerung Russen sind. Den von der US-NATO gelenkten "Westmedien" kann in diesem Zusammenhang niemand mehr glauben. Ob nun Die Presse gefakete US-Satellitenbilder einer angeblich „russischen Panzerkolonne“ in der Ostukraine veröffentlicht oder ob ein "Militärexperte" der BBC einen speziellen T 72 - Panzer auf einem Foto wiedererkannt haben will, den es so angeblich nur in Russland gibt, das alles ist dem „Nebel des Krieges“ und der üblichen NATO-Kriegspropaganda zuzurechnen. Den Medien der Kiewer Oligarchen wie der Kiew Post u.a. von den USA gekauften Erzeugnissen glaubt schon längst keiner mehr.

Fest steht, dass beide Seiten sowjetisches Kriegsgerät einsetzen und dass die ukrainischen Methoden nicht der Haager Landkriegsordnung entsprechen.


Ukr-Grad-Lugansk

Beladen eines GRAD-Raketenwerfers durch Poroschenko-Söldner am 18.08.2014 in Shchastya bei Lugansk. GRAD-Werfer werden von Poroschenko im Bürgerkrieg zur Vertreibung der Zivilbevölkerung eingesetzt und sind - soweit sie wie hier auf Ortschaften feuern - grds. als verbotene Massenvernichtungsmittel einzustufen. 800.000 Zivilisten sind aus der Ostukraine schon vor Poroschenkos Katjuschas nach Russland geflohen. (Foto: Kiew Post)


Fakt ist auch, dass die USA seit der Implosion der Sowjetunion an deren Südrand nahezu ununterbrochen verdeckte Kriege mittels gekaufter „Aufständischer“ (Aserbeidschan, Kirgistan, Tschetschenien...) oder über gedungene „Staatsmänner“ wie Saakaschwilli in Georgien gegen das restliche russischsprachige Gebiet mit überwiegend russischer Bevölkerung zwecks Zersetzung und Minimierung des russischen Einflusses auf die jeweiligen Ölfelder und sonstigen Rohstoffvorkommen geführt haben.

Mit ihrem Maidan-Umsturz vom Februar 2014 wollten die federführenden US-amerikanischen Geheimdienste Russland im Wege eines verdeckten Krieges die wichtigsten Teile seines militärindustriellen Komplexes in der Ostukraine und den strategisch existentiell bedeutenden Marinestützpunkt Sewastopol auf der Krim rauben. Nachdem die Wegnahme des Marinestützpunktes nicht geklappt hat soll Poroschenko mit seiner Raketenartillerie wenigstens die für den russischen Nachschub militärisch wichtigen Industriebetriebe im Donbass zerstören.

Tochka

Sowj. Tochka-Rakete mit einer Reichweite von 100 km. Der ukr. Einsatz ist operativ gegen die zerstreut entlang der russischen Grenze und in den dichter besiedelten Stadtregionen agierenden Guerillasoldaten der Volkswehr völlig sinnlos. Die Zerstörung in den Industriebetrieben ist immens.


Poroschenkos miserabel geführte, aus ukrainischen Armeesoldaten, rechter Nationalgarde, US-amerikanischen "Akademi"-Söldnern und angemieteten "Freiwilligen" zusammengewürfelte Truppe steht vor dem Zerfall.

Schon ist bei der rechten Nationalgarde, deren schlecht bewaffnete und schlecht ausgebildete Einheiten gerade bei Ilovaisk sinnlos verheizt wurden, von V e r r a t die Rede. Eine späte Einsicht.

Die Volkswehrsoldaten von Donezk und Lugansk sind dagegen zum Kampf entschlossen. Neben dem Flughafen von Lugansk fiel Ende der vergangen Woche der Grenzort Nowoasowsk in die Hände der Novorossyia - Kämpfer. Die hochmotivierte Volkswehr könnte Mariupol an einem Tag erobern, es ist die letzte Großstadt in der Region, die Kiew noch kontrolliert. Putin soll dem EU - Kommissionspräsidenten Barroso am Telefon schnoddrig gesagt haben, er könne Kiew in zwei Wochen einnehmen. Natürlich wurde das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen. Auch wenn es unter Bruch des Vertrauens und des Telefongeheimnisses vom unfähigen Barroso, dessen Tage in Brüssel ohnehin gezählt sind, an die Gossenpresse durchgesteckt wurde, so ist es doch wahr. Zum Glück hat Russland solche Abenteuer - anders als die Amerikaner - nicht nötig.

Drei größere westukrainische Einheiten wurden eingekesselt (s.o. Lagebild). Kämpfer der Freiwilligenbataillone "Asow" und "Dnjepr" stecken nach schweren Kämpfen nahe der Kleinstadt Ilowaisk fest. Es soll mehr als 100 Verwundete und mehrere Hundert Gefangene gegeben haben. Nur wenigen Mitgliedern der West-Truppe gelang es, aus den Kesseln zu fliehen. Wegen all der Misserfolge will Poroschenko die Führungsposten in der Armee nun neu besetzen, berichtete die Nachrichtenagentur dpa.

Poroschenkos US-finanzierte Pappkameraden sind am Ende, jeder militärisch erfahrene "Thebaner" weiss das. Das NATO-Gezeter beim Krisentreffen in Wales wird fürchterlich werden. Wir Deutsche sollen für die ProIl-Mafia überall auf der Welt von Afghanistan bis Mali vor allem eins, Hilfstruppen als Kanonenfutter beistellen und die Waffen bezahlen. Die Kosten einer Fortsetzung des Krieges in der Ukraine schätzt der IWF auf 19 Milliarden Dollar in 2015. Deutschland soll natürlich blechen, obwohl in Deutschlands Osten Armut und Arbeitslosigkeit immer noch doppelt so hoch sind wie in Westdeutschland. Charakterlose Ossi-Überläufer wie der servile Gauck leisten da mit ihrem elend dummen, unterwürfigen Gerede im Ausland auch noch Steilvorlagen. Vermutlich ist er genau deshalb und genau dazu von der US-ProIl-Kamarilla in Berlin zum Bundespräsidenten gemacht worden.

Es wäre einfach und vernünftig, die USA würden ihre Marionette Poroschenko in die Wüste schicken und sich endlich mit Russland an den Verhandlungstisch setzen. Die größte Drecksarbeit in der Ukraine ist ja von den "kosmopolitischen" Oligarchen selbst erledigt worden, die weitgehende Zerstörung ihrer ostukrainischen Rüstungsbetriebe. Doch die Atom-Izaks samt ihren "amazon`s" von Hillary Clinton über Frau von der Leyen bis zu Frau Nudelman geben wie immer keine Ruhe.

Krieg ist ein zu schönes Geschäft.

Obama hat auf seiner Weltkarte mehr militärpolitische Baustellen als ihm lieb sein kann. Mehr als drei Krisen gleichzeitig kann sein alter Lagecomputer im Keller vom Weißen Haus nicht bewältigen.

Russland darf jetzt nicht nur verstärkt sein eigenes Gemüse produzieren. Es muss auch seinen militärischen Ersatzteil-Nachschub neu organisieren und seine Logistik auf die vermehrte Produktion eigener HighTec-Waffensysteme in Russland umstellen, darunter sind so heikle Sachen wie Triebwerke für Kampfhubschrauber und Kampfbomber. Doch das ist für die Russen eine lösbare Aufgabe.

Erst mal kommt für die Ukrainer ein elender Winter ohne Gas aus Russland. Und wenn wir in Europa Kriegstreiber wie Rasmussen, Bildt, Grybauskaite oder Gauck nicht baldigst in die Wüste schicken, dann könnte auch uns der sibirische Gashahn zugedreht werden, eine "Ice Bucket Challenge" der besonderen Art.


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"Putin's peace plan for Ukraine

Russian President Vladimir Putin said that in order to stop the bloodshed and stabilize the situation in southeast Ukraine, the parties to the conflict should immediately agree on and coordinate the following steps:

1. End active offensive operations by armed forces, armed units and militia groups in south-east Ukraine in the Donetsk and Luhansk areas.

2. Withdraw Ukrainian armed forces units to a distance that would make it impossible to fire on populated areas using artillery and all types of multiple launch rocket systems.

3. Allow for full and objective international monitoring of compliance with the ceasefire and monitoring of the situation in the safe zone created by the ceasefire.

4. Exclude all use of military aircraft against civilians and populated areas in the conflict zone.

5. Organize the exchange of individuals detained by force on an ‘all for all’ basis without any preconditions.

6. Open humanitarian corridors for refugees and for delivering humanitarian cargoes to towns and populated areas in Donbass - Donetsk and Luhansk regions.

7. Make it possible for repair brigades to come to damaged settlements in the Donbass region in order to repair and rebuild social facilities and life-supporting infrastructure and help the region to prepare for the winter.


On Wednesday, UN Secretary-General Ban Ki-moon said the peace plan for settling the conflict in eastern Ukraine would work only if all parties involved took concrete steps to implement it. One of such steps would be the upcoming consultations between Ukraine, Russia and the European Union in Minsk on September 5, the Secretary-General’s spokesman said."

(Quelle: ITAR TASS)

Dienstag, 26. August 2014

Amerikanische Juden (AJC) brauchen dringend BW-Soldaten als „boots on the ground“ (billige Hilfs- und Fußtruppen)

rhbl


David Harris, Direktor des Amerikanisch-Jüdischen Komitees (AJC) und damit einer der nach dem AIPAC(K) einflußreichsten Israel-Lobby-Gruppen in den USA hat sich in einem entlarvenden SZ-Interview für eine "größere Rolle Deutschlands in der Welt" eingesetzt, trotz der „Dämonen der Geschichte“. Da lachen ja die Hühner, ihr Kanonenfutter können sich die Schniefnasen während der Waffenruhe in Gaza woanders besorgen!


Fernbedienung

Das verantwortungslose Netanjahu-Lumpengesindel in Israel hat sich durch das einseitige Abschlachten von 2150 Palästinensern in Gaza (10900 wurden verletzt) zuviele Feinde geschaffen. Jetzt muss es wie der ProIl Poroschenko im Donbass mit der daraus entstandenen Situation selbst klar kommen, so wie auch die Amis im Irak für ihre Bush-Kriegsverbrechen einstehen müssen. Irgendwann ist für jeden Zahltag, sogar für die sich unverwundbar wähnende jüdische Atommafia.


Harris reiht sich damit in den Sirenengesang jener bekannten Gauck`lerInnen ein, die seit dem verhängnisvollen Fehlurteil des Bundesverfassungsgerichts vom 12.07.1994, das gegen den Wortlaut unseres Grundgesetzes den Weg für weltweite Einsätze der Bundeswehr freimachte (Zusammenfassung), eine zunehmende Militarisierung Deutschlands im Interesse der US-NATO betreiben. Da mag bei Gauck, Merkel & Konsorten immer öfter von den "gemeinsamen Werten" des freien Westens die Rede sein. Die gibts aber nur in der Polit-Propaganda.

Die fundamentalen Werte des christlichen Abendlands unterscheiden sich ganz wesentlich von den käuflichen Werten der im Westen noch herrschenden US-/UK-IL - Multikulti-Kinderschänder-Mischpoke. Ein Blick in den Katechismus der katholischen Kirche genügt und die angeblichen Werte-Gemeinsamkeiten der vielbeschworenen "Internationalen Gemeinschaft" lösen sich in Luft auf. Auch bei den Evangelen hat Bischöfin Käßmann nur ein mitleidiges Lächeln für die bekannten NATO-Kriegstreiber, die in Osteuropa unverhohlen neue Raketen("abwehr")stützpunkte gegen Russland einrichten wollen (Guardian, engl.).

Höchste Zeit, dass das kriegstreiberische Propagandagerede aufhört und der grottendumme NATO-Generalsekretär Rasmussen ausgewechselt wird. Er ist ja nur der Sekretär und kann jederzeit vor die Tür gesetzt werden. Wenn es zu bunt wird muss die NATO von den Europäern durch ein eigenes Verteidigungsbündnis ersetzt werden. Dazu müssen in Brüssel nur die Amis aus dem Militärbunker und aus den Büros gescheucht, die Telefonkabel über den Atlantik gekappt, die Fahne gewechselt und ein paar andere Schilder an die Tür geschraubt werden. Das geht mit der GSG9 notfalls ruckzuck in ein paar Stunden.

„Deutschland wachse schon seit Jahren eine regionale und globale Führungsrolle zu“, so Izak David Harris, der unglücklicherweise den gleichen Nachnamen trägt wie Churchill`s verfluchter englischer Luftmarschall "Bomber-Harris" aus dem WKII, dessen Terror-Flächenbombardements mit jeweils 1000 Bombern wir ca. eine Million tote deutsche Zivilisten, Alte, Kranke, Frauen und Kinder in unserer Heimat verdanken. Es gibt Sippschaften, deren einziges Geschäftsmodell ist Krieg und Kriegsgeschrei. Und die sadistisch-perversen Kriegsmethoden der üblichen Verdächtigen widersprechen auch noch allen völkerrechtlichen Regeln und Grundsätzen. Mit denen will kein anständiger Christ oder Muslim auf der Welt was zu tun haben.

Da hilft es auch nichts, wenn sich irgendein US-Izak nach jahrzehntelangen Schmährufen und Verleumdungskampagnen seiner Betbrüder gegen die Deutschen im SZ-Interview nach bewährter Koofmich-Art besonders geschmeidig bei uns einschmeichelt und an das wiedererstarkte Deutschland anwanzt; wenn Israel und die USA Fußsoldaten brauchen, dann sollen sie sich zuerst an Herrn Graumann`s eingetragenen Verein in Frankfurt wenden. 180.000 Mitglieder wie Herr Broder, Herr Roth oder Herr Schönenborn sind sicher gern bereit mit dem G36 im vordersten Frontgraben vor Erbil oder Homs den "freien Westen" zu verteidigen.

Nicht zu vergessen jene von der jüdischen Weltfrauenorganisation seit sechs Jahrzehnten in Deutschland besonders zur Emanzipation und Selbstverwirklichung ermunterte "Frauenmischpoke", darunter insbesondere die hysterisch aufgehetzten "proisraelischen" KorrespondentInnen aus "unseren" TV-Sendern, wie Frau Adler, Frau Atai, Frau Dornblüth oder Frau Eigendorf pp.*, gewissermaßen journalistische "Flintenweiber", die immer gern bereit sind auf dem ersten NATO-Panzer ins Panschir-Tal oder in den Donbass mitzufahren und zu "berichten", wenn es nur gegen "die Muslime" oder gegen "die Russen" geht (scusi!: Mittwoch, 5. März 2014, "Hurrah, Anne Gellinek und Marietta Slomka zünden russische Topol-Interkontinentalrakete mit Atomsprengkopf!").


Hier der Harris-Originalton in der gedruckten SZ-Ausgabe:

„Deutschland ist die unbestrittene Führungsnation in Europa. Europa ist ein Schlüsselmotor für die globale Politik und die weltweite Wirtschaft. Das bedeutet: Deutschland wird über seine zentrale Rolle in Europa einer der großen Richtungsgeber in der Welt. Daraus wächst Verantwortung...“

Was für ein Schleimer! Aber es kommt noch besser:

„Der Nahe Osten wird, … immer noch gefährlicher. Und für Deutschland geht auch von den Hunderten Dschihadisten Gefahr aus, wenn sie von den Kämpfen in Syrien und Irak nach Deutschland zurückkehren.“


Ja, wer hat denn George W. Bush dazu gebracht den Irak unter einem erlogenen Vorwand (WMD) anzugreifen? Wer hat denn den Bürgerkrieg in Syrien angezettelt und die Dschihadisten sogar mit Sarin-Giftkampfstoffen ausgestattet? Das waren doch Israel und die Israel-Lobby in Washington. Und an der Spitze der US-Izaks ein gewisser David Harris vom AJC, über den Michelle Goldberg auf der Website SALON am 15. September 2002 um 01:13 AM CEST unter dem Titel Warum Amerikanische Juden den Krieg gegen Irak unterstützen“ schrieb:

„Einst ein Pfeiler der Amerikanischen Friedenbewegung sind die jüdischen Mainstream-Gruppen und deren Leiter jetzt unter den stärksten Befürwortern einer amerikanischen Invasion in Bagdad...
AIPAC unterstützt Bush natürlich, egal was er in Sachen Irak entscheidet...

Und D a v i d H a r r i s, stellvertretender Leiter des AJC argumentiert mit den gemeinsamen Interessen Amerikas und Israels: „Was gut ist für Israel, ist gut für Amerika (strategische Alliierte), denn es verleiht der Region Stabilität."



Das reicht schon. Deutschland soll also jetzt dem USAIPAC und Israel, nachdem sie in wenigen Jahrzehnten die gesamte muslimische Welt mit 1,5 Milliarden Schiiten und Sunniten gespalten, gegeneinander aufgehetzt und dabei natürlich auch gegen sich selbst in Israel und den USA aufgebracht haben, bei ihrer jüdischen „Divide et Impera – Politik aus der Patsche helfen. Nein danke. Das christliche Abendland, Deutschland und Europa werden klug daran tun, sich in den laufenden und kommenden Auseinandersetzungen zwischen Juden und Muslimen nicht auf die jüdische Seite zu schlagen. Seit sechzig Jahren treiben die Izaks mit ihrem kontinuierlichen Landraub in Palästina die Muslime auf die Palme. In Gaza begehen Netanjahu & Co. schon wieder wie 2009 und 2012 Kriegsverbrechen in Serie. Solche Verbrechen müssen bestraft und geahndet werden.


Das gilt auch für die Ukraine, wo die bekannten ProIl-Oligarchen von Achmetow, Timoschenko über Poroschenko bis Pintschuk gegen das e i g e n e Volk einen unverhältnismäßig verbrecherischen K r i e g führen, mit sowjetischen Panzern, Artillerie, Kampfbombern und vor allem mit menschenzerfetzenden Stalinorgeln neuester Bauart ("Grad", "BM30-Smertsch/Tornado") und ballistischen "Tochka-Raketen (SS 21)", mal flächendeckend, mal punktuell gegen zivile Wohnsiedlungen in und um Lugansk und Donezk.


Die Mitleid heischende, verschlagene Harris-Anmache liest sich in der SZ so:


„Die USA (Israel/Gaza wird nicht erwähnt) können all diese Gefahren nicht mehr alleine lösen. Wir haben auch nicht mehr die Fähigkeiten, und es sind nicht nur unsere Probleme allein..."


Unverhofft kommt oft. Dann kommt die bei ProIl-Geschäftsleuten unvermeidliche Drohung von „Bomber Harris II“ - blanke Chuzpe, Frechheit siegt:


„Kein einziges Land wird von den Konsequenzen verschont bleiben, auch Deutschland nicht“.


Zum Schluß des SZ-Interviews wird David Harris nochmal konkret:


„Deutschland hat Macht und Möglichkeiten durch seinen grossen Einfluss in der EU. Nur das Militär ist bis heute ein Instrument, mit dem es hadert und ringt...Und Deutschland sollte Jerusalem versichern, dass es einen Freund hat, auf den es immer zählen kann, in friedlichen Zeiten, aber wenn es nötig werden sollte, auch in Kriegszeiten."

Auf solche "Beste Freunde" kann Deutschland ganz gut verzichten.

Interviewer Stefan Braun lässt in der Online-SZ die Nennung von Jerusalem weg, noch ist ja Tel Aviv die Hauptstadt des „Judenstaats“, der den Palästinensern entgegen allen UNO-Resolutionen Ostjerusalem als palästinensische Hauptstadt streitig macht.

Auch das ProIl - Freundschaftsangebot für „Kriegszeiten“ ist bloß eine weitere versteckte Drohung mit dem israelischen Nuklearpotential.

Deutschland hat anders als Israel auf Atomwaffen verzichtet, das "Angebot", ein verkappter Erpressungsversuch, unterschlägt die Online-SZ.

In der SZ-Online-Kurzform bleibt vor allem eine grotesk falsche Gegenüberstellung von angeblichen Militärausgaben übrig: die angeblichen „drei Viertel“ der NATO-Finanzierung schneidet sich die Weltführungsmacht USA ja nicht aus den Rippen, sondern treibt sie vorher verdeckt bei den tributpflichtigen „WKII – Besiegten und sonstigen „Kolonien“ unter der Hand ein (scusi!: "Eurohawk...").

Der überraschende Übergang von der Bruch- zur Prozentrechnung (!) beim Vergleich der Militärausgaben will wohl vor allem die Falschheit des Berechnenden verschleiern.

Das online-SZ-Interview gibt die freche Izak- Forderung nach deutschen Fußtruppen und die Attacke auf den deutschen Geldbeutel zwecks Befriedigung fremder levantinischer Militärinteressen lächerlich verharmlosend so wieder:

„Deutschland werde heute in der Welt als "moralische Führungsnation" betrachtet. Es habe eine starke Wirtschaft und Macht und Möglichkeiten durch seinen Einfluss in der EU.

Nur das Militärische sei "bis heute ein Instrument, mit dem es hadert und ringt". Doch umgeben von Freunden und nach wie vor geschützt auch durch die USA solle es seine Fähigkeiten im Militärischen überdenken. "Kann es wirklich dabei bleiben, dass die USA drei Viertel der Nato finanzieren und Deutschland gerade 1,3 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts für die Bundeswehr ausgibt? Für die USA ist diese Last schwer zu tragen."



Ja, kann es. Wir Deutsche haben nach zwei Weltkriegen, die vormals von den jetzt um Hilfe Rufenden hübsch verdeckt gegen uns angezettelt wurden, nichts zu verschenken. Vor Tische klang es anders. Wir geben nichts. Für die USA und Israel, die ihren in aller Welt unter dem Deckmantel der jüdischen Atombombe zusammengerafften, erpressten Reichtum in Nullkommanichts verprasst und vertan haben, bleibt bloß der Gang zum Konkursrichter. Und dann heißt es: Hose runter!

"Sic transit gloria mundi!"



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* Nachbemerkung vom 05. September 2014

Zu den Flintenweibern der ProIl-Medienmaschine passt die Schniefnase Beckmann, ein Sportreporter, der es am 04.09.2014 in seiner ProIl-Talkshow vor dem NATO-Hexentanz in David Camerons Golfhotel in Wales schaffte, dass gleich fünf "Izaks" bei ihm,

1) "Beckmann" (einem zu hoch bezahlten Sportreporter und gelegentlichen ARD-Talkshow-Moderator), sowie

2) Marina Weisband (jüdische Deutsch-Ukrainerin und ehem. Geschäftsführerin der Piratenpartei),

3) Prof. Karl Schlögel (Historiker und selbsternannter Osteuropa-Experte ),

4) Jörg Eigendorf ("Chefreporter" der jahrzehntelang von der CIA zwecks Umerziehung der westdeutschen Bevölkerung massiv finanzierten und "durchgefütterten" "Welt" und "BLÖD"-Gruppe, Ehemann von obiger Frau Eigendorf),

5) Prof. Joachim Krause (Direktor des sogenannten "Instituts für Sicherheit" an der Universität Kiel)

auf eine höchst unjournalistisch einseitige Art und Weise sowie agitatorisch manipulierend im Sinne der US-NATO über einen einzelnen, quasi "feindlich" behandelten russischen Journalisten (I. Rodionov, Chefredakteur der russischen Nachrichtenagentur "ruptly")

herfallen konnten.

Die verheerend mißglückte NATO-Propaganda-Sendung vom 04.09.14, 22:55 Uhr in der ARD, eine schlechte Karikatur der unmittelbar zuvor im ZDF laufenden, vernünftigen Gesprächsrunde von Maybrit Illner, u.a. mit dem russ. und ukr. Botschafter sowie exNATO-General Kujat, nannte sich:

"Dauerkrise in der Ukraine – wohin steuert Putin, was macht jetzt die NATO?
...Will Wladimir Putin tatsächlich ein neues russisches Reich?..."


Armer Beckmann. Von seriöser Sicherheitspolitk hat er keine Ahnung. Wär er doch nur Fußballreporter geblieben. Von niederträchtigem Treten versteht er ja offenbar ne Menge, das liegt ihm trotz allem vordergründigen Moderationsgetue erkennbar näher.

Unfaires Polit-Gemetzel 5 : 1. Zum Glück ist der Kreis der Zuschauer überschaubar, die sich sowas zu später Stunde noch antun.

Samstag, 23. August 2014

OFFENER BRIEF DEUTSCHER NAHOST-EXPERTEN ZUR GAZA-KRISE vom 19.08.2014

rhbl



gaza-Rafah

Rafah, einer der wenigen stehengebliebenen Wassertürme in einer Wüste von Schutt und Geröll im Gazastreifen. Wann nimmt das Morden an den Palästinensern ein Ende? Wann endet die völkerrechtswidrige israelische Blockade? Wer baut wann und wie mit welchem Geld Gaza wieder auf? Wann, wo und wie werden die OPE-Täter und Befehlshaber Israels für ihre Verbrechen bestraft? Saddam Hussein wurde gehängt und Muammar Gaddafi wurde gepfählt. Die UN-Völkergemeinschaft kann Netanjahu & Co. nicht unbestraft ziehen lassen. Die Sippschaft gehört ins Gefängnis. Dumm nur, ihr gehört das Gefängnis.



Wie in früheren Operationen Israels in Gaza und in den übrigen besetzten Gebieten Palästinas beobachtete auch diesmal wieder die taktisch geschickt "urlaubende" Bundesregierung nahezu teilnamslos das israelische Massaker von den jeweiligen Urlaubsorten aus. Bei strategisch entscheidenden UN-Abstimmungen zur "Gazakrise" enthielt sie sich der Stimme. Nach langem Zögern hören wir, dass eine UN-Beobachtermission angestrebt wird. War' s das?

Der "Judenstaat" bombt in Gaza einfach immer weiter. Sogar NS-Überlebende prangern inzwischen in der NYT "Massaker an Palästinensern" an.*


Am 19. August 2014 hat eine Gruppe deutscher Nahost-Experten deshalb einen hier dokumentierten Offenen Brief an die Bundesregierung und die Sprecher der Bundestagsfraktionen geschrieben, damit sich die Verantwortlichen in Berlin nicht weiter in die Büsche schlagen sondern endlich mit konkreten Hilfsmaßnahmen für die Palästinenser beginnen.

Außer (in Auszügen) SPIEGEL-Online , Jungle World, den Nachdenkseiten und den Blättern für deutsche und internationale Politik (Volltext mit Nennung der Erstunterzeichner) schweigt der deutsche ProIl-Pressewald eisern über den Offenen Brief vom 19.08.14. "Noch nicht mal ignorieren" ist wie eh und je das Motto der stramm auf Linie gebrachten "proisraelischen" Riesenmedienmaschine von Burda bis Springer. Auch alle ö.r. Medien-Scheinwerfer wie ARD & ZDF sind - das geht ja ganz prima - zur Ablenkung auf die "Terroristen" in der Ukraine und im Irak gerichtet.

Stellvertretend für die Israel-Lobby hat sich bisher nur ein ProIl mit ziemlich unsachlicher Kritik an dem Brief hervorgewagt. Ein gewisser Reinhold Robbe, ex Wehrbeauftragter und jetzt Präsident der Dt.-Israelischen Gesellschaft meldete sich auf der Homepage seines Verbandsblättchens
"Honestly Concerned"
:

"Scharf kritisiert hat der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), der ehemalige Wehrbeauftragte Reinhold Robbe**, einen offenen Brief von deutschen Nahost-Experten zur Gaza-Krise. Dieser Brief ist nach Auffassung von Robbe ein „Sammelsurium von einseitiger Parteinahme für die Hamas- Terroristen und unverantwortlichen Tatsachenverdrehungen“..."


Nach dieser Einleitung braucht man bei "Honestly Concerned" nicht weiterzulesen. Hier der recht vernünftige Offene Brief der Wissenschaftler, Diplomaten und Publizisten, zu denen übrigens auch der excellente Nahost-Kenner Michael Lüders zählt:




"OFFENER BRIEF VON DEUTSCHEN NAHOST-EXPERTEN ZUR GAZA-KRISE



An:
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Bundesminister des Auswärtigen Dr. Frank-Walter Steinmeier
Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller
Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel
Bundesministerin der Verteidigung Dr. Ursula von der Leyen
Die außenpolitischen Sprecher der Fraktionen und Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten
Die verteidigungspolitischen Sprecher der Fraktionen und verteidigungspolitischer Ausschuss
Die entwicklungspolitischen Sprecher der Fraktionen und Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Die wirtschaftspolitischen Sprecher der Fraktionen und Ausschuss für Wirtschaft und Energie



Dauerhaften Waffenstillstand erzielen, Blockade beenden –
Entwicklungsperspektiven für Gaza, Westjordanland und Ostjerusalem schaffen

Wir, deutsche Nahostexpertinnen und -experten, beschäftigen uns professionell mit der Entwicklung in den besetzten palästinensischen Gebieten. Wir setzen uns im Bereich der Wissenschaft, Entwicklungszusammenarbeit, Demokratie-, Friedens- und Menschenrechtsarbeit vor Ort in den besetzten palästinensischen Gebieten und in Deutschland für die Schaffung eines unabhängigen, demokratischen Staates Palästina, der in Frieden mit Israel und seinen Nachbarn leben kann, ein.

Über einem Monat haben wir einem zerstörerischen Krieg zusehen müssen, der alle diese Anstrengungen zunichte macht und auf Monate, möglicherweise auf Jahre hinaus die Entwicklungsperspektive des Gazastreifens beeinträchtigt und Hoffnungen auf einen dauerhaften Frieden in Nahost schmälert. Wir verurteilen die Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele. Gewalt, die sich gegen Zivilisten richtet, ist weder von militanten palästinensischen Gruppen noch von Seiten Israels zulässig.

In diesem Konflikt sind wir vor allem besorgt um Zivilisten in Palästina wie in Israel und in großer Sorge um unsere Partner/innen, Kollegen/innen und Freund/innen im Gazastreifen. Sie erleben wie alle Zivilisten mit ihren Familien einen Albtraum in dem schmalen Küstenstreifen, dem sie nicht entfliehen können. Die militärischen Angriffe, denen 1,8 Millionen Menschen schutzlos ausgesetzt waren, hinterlassen tiefe Wunden und schwere Traumata mit unvorhersehbaren Langzeitfolgen. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurde eine halbe Million Menschen während des Krieges intern vertrieben; fast 2.000 Menschen wurden getötet, mehr als 10.000 verletzt, über 15% der Wohnhäuser und 230 Schulen beschädigt, davon 25 vollständig zerstört; die bereits unzureichende Infrastruktur, Wasserversorgung, Kläranlagen, das einzige Elektrizitätswerk bei Luftangriffen teilweise zerstört. Die Kapazitäten für die medizinische und humanitäre Versorgung sind erschöpft, unter anderem weil auch mehrere Krankenhäuser und UN-Einrichtungen bei Angriffen stark beschädigt wurden.

Wir arbeiten und forschen zur Entwicklung in den besetzten palästinensischen Gebieten, die gemäß internationalem Recht die Gebiete Westjordanland, Ostjerusalem und Gaza umfassen. In den letzten Jahren ist der Austausch zwischen diesen Gebieten immer schwieriger geworden, die Reisefreiheit von Palästinenserinnen und Palästinensern wird massiv eingeschränkt bzw. fast völlig verhindert. Das betrifft auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die palästinensischen Partnerorganisationen der vor Ort tätigen deutschen und internationalen Organisationen, deren Entwicklungsziele so kaum umgesetzt werden können.

Insbesondere der Gazastreifen steht seit 2007 unter einer völlig kontraproduktiven Blockade, welche die Menschen in eine fatale Hilfsökonomie ohne Entwicklungsperspektiven gedrängt hat. Im Jahr 2012 veröffentlichten die Vereinten Nationen einen Bericht mit dem Titel „Gaza in 2020“, der schlussfolgert, dass bei einer Fortsetzung der Blockadepolitik die Lebensgrundlagen für die rasch wachsende Bevölkerung von 1,8 Millionen Menschen bis dahin völlig zerstört sein werden.

Die destruktive Blockade des Gazastreifens zu See, Land und Luft muss aufgehoben werden. Dies kann unter internationaler Kontrolle geschehen, die gewährleistet, dass keine Waffen in den Gazastreifen gelangen, um so den legitimen Sicherheitsinteressen Israels gerecht zu werden. Die israelische Zivilbevölkerung hat ein Recht auf ein Leben ohne Angst. Das gilt ebenso für alle Palästinenserinnen und Palästinenser. Fast 2.000 Opfer, nach UN-Schätzungen rund 80% Zivilisten, von denen wiederum nach UNICEF-Angaben bis zu 30% Kinder sind, dürfen nicht mit dem Argument des Anti-Terrorkampfes oder des Rechts auf Selbstverteidigung hingenommen werden. Die überwiegend jungen Menschen im Gazastreifen (mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist unter 18 Jahre alt) brauchen dringend Perspektiven für ihre Zukunft. Sie benötigen eine bessere Ausbildung, ein Ende der Isolation und eine Normalisierung und Stabilisierung der Wirtschaft im Gazastreifen. Das würde einen entscheidenden Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung auf beiden Seiten leisten, denn eine rein militärische Bekämpfung von bewaffneten Gruppen, die sich von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit nähren, wird aussichtslos bleiben und erreicht erfahrungsgemäß das genaue Gegenteil.

Die Verwirklichung der Zweistaatenlösung als beste Garantie für die Sicherheit Israels sowie Palästinas ist ebenso wie das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser erklärtes Ziel deutscher Außenpolitik. Um diese Perspektive zu erhalten, ist ein Ende der Siedlungspolitik im Westjordanland und in Ostjerusalem, eine Stärkung der palästinensischen Präsenz in Ost-Jerusalem sowie die Aufhebung der Gaza-Blockade notwendig. Die im Juni gebildete parteilose palästinensische Übergangsregierung, die auf einem Versöhnungsabkommen von Fatah und Hamas basiert und die so genannten „Quartettbedingungen“ akzeptiert hat, ist dafür der legitime Ansprechpartner und muss politisch gestärkt werden.

Die Hamas bleibt, ungeachtet der Aktivitäten ihres militärischen Flügels, eine populäre politische Partei. Der Dialog mit den politischen Vertretern der Hamas sollte deshalb nicht länger verweigert werden, die Bilanz der Isolationspolitik seit dem Wahlsieg 2006 ist ernüchternd. Ein solcher Dialog muss eine deutliche, direkte Kritik an der inakzeptablen Haltung der Hamas in Fragen der Menschen- und Frauenrechte sowie die Forderung nach Anerkennung Israels im Rahmen eines Friedensabkommens, das die Festlegung der Grenzen verbindlich regelt, einschließen. Voraussetzung ist, dass die Hamas wie z.B. nach dem letzten Krieg 2012 einen verhandelten, dauerhaften Waffenstillstand einhält und auf terroristische Mittel verzichtet. Nur durch eine politische Einbindung und eine nachhaltige Konfliktregelung wird sich langfristig auch die Demilitarisierung ihrer Milizen durchsetzen lassen.

Ohne Aufhebung der Blockadepolitik gibt es keinerlei Entwicklungsperspektive für die Menschen in Gaza und keine Chance für die Zweistaatenlösung. Die Arbeit der Entwicklungsorganisationen vor Ort, für die einige von uns tätig sind, kann ohne grundlegende Änderung des Status Quo bestenfalls auf eine kurzfristige Nothilfe beschränkt bleiben. Milliarden von Euro, die in Staatsaufbau oder Entwicklung fließen, sind fehlinvestiert, wenn sie in der aktuellen oder der nächsten dann unweigerlich folgenden Welle der Gewalt zerstört werden. Das schadet in erster Linie den Menschen vor Ort. Es ist aber auch ein fahrlässiger Einsatz von deutschen Steuermitteln und ein verfehlter Ansatz für die Entwicklungs- und Demokratiearbeit.


W i r b i t t e n S i e

sich für die Erreichung eines nachhaltigen Waffenstillstandes einzusetzen, der das weitere Sterben von Zivilisten auf beiden Seiten verhindert und der massiv bedrohten, überwiegend jungen Zivilbevölkerung in Gaza dauerhaften Schutz bietet;

gegenüber Ägypten und Israel die Aufhebung der Blockade des Gazastreifens durchzusetzen, um eine Normalisierung des Güter- und Personenverkehrs zu ermöglichen und dabei israelische Sicherheitsinteressen durch internationale Beobachter und Unterstützung zu gewährleisten;

Nothilfe und Wiederaufbaumaßnahmen in Gaza bereitzustellen, aber nicht ohne auch Israels völkerrechtliche Verantwortung als Besatzungsmacht für den Wiederaufbau einzufordern;

die bereits anerkannte, im Juni eingeschworene palästinensische Einheitsregierung und ihre Regierungsgewalt über den Gazastreifen sowie Handlungsfähigkeit in den gesamten palästinensischen Gebieten inklusive Ostjerusalems mit Nachdruck zu stärken;

die Tötung von Zivilisten vor und während der Angriffe auf den Gazastreifen zu untersuchen, zu einer internationalen Untersuchung aktiv beizutragen und den Beitritt Palästinas zum Internationalen Strafgerichtshof zu unterstützen. Gleichzeitig die Zerstörung ziviler Infrastruktur (so wie die Bombardierung des einzigen Elektrizitätswerkes von Gaza, Kläranlagen, Krankenhäuser etc.), die seit Jahren mit EU- und bundesdeutschen Geldern finanziert wird, zu untersuchen und Kompensation von Israel einzufordern;

die restriktiven deutschen Rüstungsexportbestimmungen auch im Nahen Osten auf alle Konfliktparteien anzuwenden sowie die militärische Zusammenarbeit mit Israel auf den Prüfstand zu stellen;

sich mit Nachdruck für ein Ende der israelischen Besatzung der palästinensischen Gebiete einzusetzen und für beide Seiten verbindliche, völkerrechtskonforme Vorschläge für eine Konfliktregelung zu machen."




Erstunterzeichnende

Prof. Dr. Helga Baumgarten, Politikwissenschaftlerin, Birzeit University (Westjordanland)

Prof. Dr. Ulrike Freitag, Direktorin, Zentrum Moderner Orient (ZMO), Berlin

Prof. em. Dr. Karin Kulow, Arabistin & Islamwissenschaftlerin, Berlin

Wiltrud Rösch-Metzler, Bundesvorsitzende, pax christi, Berlin

Prof. Dr. Udo Steinbach, Islamwissenschaftler, Berlin

Peter Röhrig, ehem. Landesdirektor Deutscher Entwicklungsdienst (DED) in Ramallah & EZ-Berater, Berlin

Dr. Reiner Bernstein, Historiker & Publizist, Genfer Initiative Deutschland, München

Judith Bernstein, Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe, München

Dr. René Wildangel, Leiter, Palästina/Jordanien-Büro Heinrich-Böll-Stiftung, Ramallah

Dr. Bahman Nirumand, Journalist & Autor, Berlin

Wolfgang Schmidt, Propst, Jerusalem

Dr. Gerhard Fulda, Botschafter a.D. & Vizepräsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG)

Almut Hoffmann, ZFD-Koordinatorin Weltfriedensdienst e.V., Bethlehem

Riad Othman, Leiter, Palästina/Israel-Büros von medico international, Ramallah

Prof. em. Dr. Werner Ruf, Politikwissenschaftler, Friedensforscher & Soziologe, Edermünde

Dr. Michael Lüders, Islamwissenschaftler & Politik- und Wirtschaftsberater & Publizist/Autor, Berlin

Loay Mudhoon, Redaktionsleitung Qantara.de: Dialog mit der islamischen Welt, Deutsche Welle, Bonn

Manuela Römer, Medienberaterin und -trainerin, AnNajah National University, Nablus (Westjordanland)

Kai Wiedenhöfer, Dokumentarfotograf, Berlin

Prof. em. Dr. Stefan Wild, Islamwissenschaftler, Universität Bonn

Dr. Katja Hermann, Islamwissenschaftlerin, Ramallah

Johanna von Toggenburg, Advocacy Coordinator Ewash (The Emergency Water and Sanitation-Hygiene Group), Jerusalem

Tessa Lambrich, Juristin, Ramallah

Jakob Rieken, Politikwissenschaftler, Jerusalem

Thomas König, Agraringenieur & Entwicklungshelfer im Auja-Umweltbildungszentrum, Al Auja, Jericho (Jordan-Tal)

Tsafrir Cohen, Nahostreferent medico international, Frankfurt

Prof. em. Dr. Helmut Mejcher, Hamburg

Dr. Marianne Schmidt-Dumont, Hamburg

Christian Sterzing, ehem. MdB & ehem. Leiter des Palästina-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung & Autor/Publizist, Edenkoben

Dr. Stephan Rosiny, GIGA Institut für Nahoststudien, Hamburg

Thimna Bunte, ZFD-Fachkraft, KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e.V., Al-Walajeh (Westjordanland)

Dr. André Bank, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am GIGA Institut für Nahost-Studien, Hamburg

Prof. em. Dr. Mohssen Massarrat, Universität Osnabrück

Dr. Anja Zorob, Islam- & Wirtschaftswissenschaftlerin, Bochum

Clemens Messerschmid, Hydrogeologe, Ramallah

Prof. Dr. Arshin Adib-Moghaddam, Professor in Global Thought and Comparative Philosophies, School of Oriental and African Studies (SOAS), University of London

Stefan Wagler, Psychologe und ZFD-Fachkraft für den Weltfriedensdienst e.V., Bethlehem

Prof. Dr. Mustafa Gencer, Historiker an der Abant İzzet Baysal University, Bolu (Türkei)

Kerstin Gollembiewski, ZFD-Koordinatorin Palästina/Israel, KURVE Wustrow, Ramallah

Prof. Dr. Andreas Kaplony, Arabist & Islamwissenschafter, Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. med. Günter H. Seidler, Leiter Sektion Psychotraumatologie, Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg

Alexandra Senfft, Autorin & Publizistin

Dr. Thomas K. Gugler, Exzellenzcluster "Religion und Politik", Zentrum für Islamische Theologie, Universität Münster

Dr. Sonja Hegasy, stellv. Leiterin des Zentrums Moderner Orient (ZMO), Berlin

Dr. Mohammad Gharaibeh, Islamwissenschaftler & wissenschaftlicher Koordinator des Annemarie-Schimmel-Kollegs, Universität Bonn

Nirit Sommerfeld, Schauspielerin & Israel-Palästina-Reisen, München

Jörn Böhme, ehem. Leiter des Israel-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung

Petra Salz, Betriebswirtin & Therapeutin, Silwan (Ost-Jerusalem)

Dr. Ludwig Watzal, Journalist & Redakteur, Bonn

Ali Fathollah-Nejad, Research Fellow, Deutsches Orient-Institut, Berlin

Gesa Heym-Halayqa, International Office, Freie Universität Berlin

Dr. Ulrike Stehli-Werbeck, Dozentin für Arabistik, Universität Münster & Universität Basel

Svenja Oberender, Programmkoordinatorin, Heinrich-Böll-Stiftung, Ramallah

Alia Rayyan, Direktorin, Al-Hoash Gallery, Jerusalem

Joachim Paul, ehem. Leiter des Palästina-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung, Tunis

Petra Schöning, Politikwissenschaftlerin, Köln

Dr. Bassam Helou, Vorstandsmitglied Deutsch-Arabische Gesellschaft (DAG), Sankt Goar

Bernhard Hillenkamp, Berater/ Referent Nahost im forumZFD & langjähriger KZE für medico International BMZ-Projekt in Gaza

Dr. Fritz Balke, stellv. Vorsitzender Nahost-Forum e.V., Berlin

Nora Lafi, Historikerin am Zentrum Moderner Orient, Berlin

Miriam Shabafrouz, Politikwissenschaftlerin, Frankfurt

Dr. des. Luay Radhan, Islamwissenschaftler, Heidelberg

Dr. Sophia Hoffmann, freiberufliche Beraterin, Berlin

Elhakam Sukhni, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Islamische Theologie, Universität Osnabrück

Iris Hefets, Psychotherapeutin, Jüdische Stimme für gerechten Frieden im Nahost, Berlin

Robert Jesse, Islamwissenschaftler & Development Advisor in Palästina

Dr. Lisa Franke, Arabistin/Islamwissenschaftlerin, Universität zu Köln

Katharina Kretzschmar, Doktorandin der Geschichte, Technische Universität Berlin

Charlotte Joppien, Doktorandin, Department of Anthropology, Macquarie University, Sydney

Neda Noraie-Kia, Politikwissenschaftlerin, Berlin

Shelley Harten, Doktorandin, Freie Universität Berlin, gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes

Dr. Ahmed Badawi, Direktor, Transform e.V. - Zentrum für Konfliktbearbeitung und politische Entwicklung, Berlin

Michaela Birk, Geschäftsführerin, Transform e.V. - Zentrum für Konfliktbearbeitung und politische Entwicklung, Berlin

Angelika Vetter, Vorsitzende Institut für Palästinakunde e.V., Bonn

Nadine Schnelzer, Nahostwissenschaftlerin & Übersetzerin, Erlangen

Sarah Albrecht, Islamwissenschaftlerin, Freie Universität Berlin

Jochi Weil-Goldstein, ehem. Projektverantwortlicher für Palästina und Israel bei medico international Schweiz, Zürich

Dr. Gerlinde Wunder, Gerontologin, Ramallah

Dr. Stephan Milich, Arabist & Übersetzer, Universität zu Köln

Hermann Kuntz, Pfarrer, zahlreiche Gruppenleitungen nach Israel/Palästina, Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk, Berlin

Dr. Viktoria Waltz, ehem. Partnerschaftsbeauftragte TU Dortmund / Birzeit University & ehem. Regierungsberaterin beim Ministry of Housing (MOH) Gaza/Ramallah

Anna-Lena Punken, Politikwissenschaftlerin, Hamburg

Tanya Ury, Künstlerin & Mitglied der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, Köln

Lerke Scholing, Dipl.-Pädagogin & Lehrauftrag an der Universität Lüneburg zum Nahost-Konflikt

Martin Forberg, Dozent, Mitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte, Berlin

Eva Johais, Politikwissenschaftlerin, Universität Duisburg-Essen

Dr. Jochim Varchmin, Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München & AK Nahost Berlin

Lothar Heusohn, Dipl.-Soziologe, Ulmer Volkshochschule

Galit Altshuler, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost

Ali Memari Fard, Vorstandsmitglied der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG), Dessau-Roßlau

Fionn Harnischfeger, Politikwissenschaftler, München

Prokop Bowtromiuk, freischaffender Redakteur

Den Brief und alle weiteren Unterzeichnenden findet man hier.
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* Jewish survivors and descendants of survivors and victims of Nazi genocide unequivocally condemn the massacre of Palestinians in Gaza

As Jewish survivors and descendants of survivors and victims of the Nazi genocide we unequivocally condemn the massacre of Palestinians in Gaza and the ongoing occupation and colonization of historic Palestine. We further condemn the United States for providing Israel with the funding to carry out the attack, and Western states more generally for using their diplomatic muscle to protect Israel from condemnation. Genocide begins with the silence of the world.

We are alarmed by the extreme, racist dehumanization of Palestinians in Israeli society, which has reached a fever-pitch. In Israel, politicians and pundits in The Times of Israel and The Jerusalem Post have called openly for genocide of Palestinians and right-wing Israelis are adopting Neo-Nazi insignia.

Furthermore, we are disgusted and outraged by Elie Wiesel’s abuse of our history in these pages to justify the unjustifiable: Israel’s wholesale effort to destroy Gaza and the murder of more than 2,000 Palestinians, including many hundreds of children. Nothing can justify bombing UN shelters, homes, hospitals and universities. Nothing can justify depriving people of electricity and water.

We must raise our collective voices and use our collective power to bring about an end to all forms of racism, including the ongoing genocide of Palestinian people. We call for an immediate end to the siege against and blockade of Gaza. We call for the full economic, cultural and academic boycott of Israel. “Never again” must mean NEVER AGAIN FOR ANYONE!



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** Robbe und die Raubsiedler. Wer gehört zur Israel-Lobby in Deutschland?


Präsident und Ex-MdB Robbe (Lotse SPD-Küstengang, Zivildienstleistender und ehemaliger Vorsitzender des BT - Verteidigungsausschusses !) ist ein typischer Vertreter der hierzulande dominierenden Israel-Lobby. Robbe leitet jetzt ein beim AG Charlottenburg eingetragenes privates Institut namens DIDES:

"Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) Aktenzeichen: HRB 145330 B Bekannt gemacht am: 24.10.2012 12:00 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Neueintragungen

22.10.2012

DIDES GmbH Deutsches privates Institut für Demokratieentwicklung und Sicherheit, Berlin, Friedrichstraße 206, 10969 Berlin. Firma: DIDES GmbH Deutsches privates Institut für Demokratieentwicklung und Sicherheit Sitz / Zweigniederlassung: Berlin; Geschäftsanschrift:; Friedrichstraße 206, 10969 Berlin Gegenstand: Die Evaluierung und Beratung von staatlichen Akteuren, insbesondere im Sicherheitssektor in Schwellen- und Entwicklungsländern zur Angleichung an internationale Normen zur Konfliktprävention und Konfliktbewältigung; ferner Politik- und Strategieberatung für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen im Bereich internationaler Politik. Stamm- bzw. Grundkapital: 100.000,00 EUR
..."
(s. Wikipedia).

Seit 2013 ist Robbe auch noch Honorarkonsul des Entwicklungslandes Ruanda. Gewiß kommt es da nicht zu `nem "Conflict of Interests" mit dem privaten "Do-ut-des", Verzeihung, "Di-des" - Institut. Ruanda braucht ja keine nuklearfähigen U-Boote.

Ex-Wehrbeauftragter Robbe hatte zu seiner Zeit bei den "deutschen" ProIl-Verlegern stets eine gute Presse, was bezeichnend für das funktionierende Kartell der Israel-Interessenten ist. Pressearbeit wird da ganz groß geschrieben. Das ProIl - Selbstbeweihräucherungs- und Zitierkartell funktioniert in D so prächtig, dass es über Jahrzehnte möglich war, die höchst fragwürdigen, umfangreichen Rüstungsexporte in das wohl spannendste Krisengebiet der Erde, nach Israel, als der "deutschen Staatsräson" dienend auszugeben und so gegen jede sachliche Kritik zu immunisieren.


Wer gehört sonst noch in D zur Israel-Lobby?

Geht man im Internet mit dem nötigen Vorwissen durch die Listen der hochrangigen Bundeswehrgeneräle, Innenminister, JustizministerInnen, Bundesanwälte, Richter, Rechtsanwälte, Abgeordneten, Verbandsvertreter, Verleger, Intendanten, Programmdirektoren, Moderatoren, Journalisten, Gewerkschafter, Beratungsunternehmen, Industriellen, Banker usw., stößt man auf ungewöhnlich viele Treffer. Da ist der nächste D e a l unter den abgehobenen oberen Zehntausend ("E c c l e s t o n e", straflos gegen 100 Mio €) immer in Reichweite. Kein Wunder, dass Israel zum Lohn für das Abschlachten der Palästinenser von unseren deutschen Steuergeldern immer noch horrende Militärhilfen erhält, bis hin zu - fast geschenkten - modernsten nuklearfähigen U-Booten***.

Nicht nur die obigen Nahost-Experten, auch Kulturschaffende und bekannte Schriftsteller wie Günter Grass fordern schon lange ein Ende der abnorm bezuschussten Rüstungsexporte nach Israel. Auch christliche Nächstenliebe kennt Grenzen.

Seit 09/11 steht alles, was in Deutschland Kopftuch trägt oder im Koran blättert potentiell unter besonderer Beobachtung der "Dienste". Die sind "een Kopp un`een Aarsch" mit CIA und NSA, der "digitalen Besatzungsmacht" USA. Und was ist mit der Gegenseite? Wer zündet in Berlin und Bielefeld die Moscheen an?

Wie steht es eigentlich mit dem grundgesetzkonformen Sozialverhalten und der demokratischen Staatstreue der hiesigen Luxus-Mischpoke, die sich über die Loyalität der doofen deutschen Industriemalocher insgeheim köstlich amüsiert?

Kurzum, wie ist es mit der rechtsstaatlichen Loyalität unserer doppelgesichtigen, "deutschen" ProIl-Betbrüder in den sicherheitsempfindlichen Schlüsselpositionen von Staat und Gesellschaft gegenüber der breiten Masse der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland bestellt? Offensichtlich, nimmt man den Fall "NSU", verheerend schlecht, aber da schauen alle lieber weg, aus Staatsräson und so weiter...

Welche Folgen das Mitwirken von "unsicheren Kantonisten" haben kann, hat sich am Wochenende beim Galileo-System der EU gezeigt. Am Freitag starteten im europäischen Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana (Südamerika) zwei neue Satelliten in eine geostationäre Umlaufbahn 23 500 Kilometer über der Erde. Die normalerweise zuverlässige russische Trägerrakete Sojus setzte sie aber bereits auf 17 000 Kilometer Höhe aus (Fehlerreport "Soyuz VS09"). Dort sind sie unbrauchbar, denn die dreißig Satelliten des Galileo-Netzes müssen sich in gleicher Höhe befinden, um eine weltumspannende Abdeckung wie GPS zu ermöglichen.

Das für die Unabhängigkeit Europas von den USA insbesondere militärisch überlebenswichtige Satellitennavigationssystem (Anti-Galileo-Brief von US-StS Wolfowitz, 01.12.2004,pdf, engl.) ist von der durch ProIl`s unterwanderten EU-Kommission ausgerechnet einer Agentur mit Sitz im proIl-verseuchten P r a g anvertraut worden. Israel ist sogar offziell am Projekt beteiligt!? Der Chef von Arianespace, ein gewisser Stéphane Israel (sic!) , untersucht jetzt mit einer "Expertengruppe" die Ursachen des neuesten "Galileo-Fehlschlags", der zu einer mehrjährigen Verzögerung führen wird.

Irgendeine verräterische ProIl-Schniefnase hat offensichtlich absichtlich ein paar Bits beim Raketen-Steuerprogramm geändert. Vermutlich Softwaresabotage. China entwickelt aus genau diesem Grund schon längst eigene Software und Hardware, darunter ein eigenes Betriebssystem jenseits von Apple, Windows und Konsorten, um vom Silicon Valley unabhängig zu werden. Etwas was auch Europa dringend bräuchte.

Sind halbblinde, behinderte ProIl`s als Experten am Galileo-Projekt beteiligt? Israelis sind in Sachen Weltraum-Navigationssoftware Spitze, hassen Europäer aber in Wahrheit wie die Pest.


Auch die ukrainischen Oligarchen und deren Putschisten in Kiew sind durchweg ProIl`s. Warum unsere Kanzlerin denen gestern eine halbe Milliarde Euro versprochen hat ist schwer nachzuvollziehen. Den zu finanzierenden "Wiederaufbau" kennen wir schon aus anderen Weltgegenden.

Es könnte noch schlimmer kommen. Angesichts der sich dramatisch verschlechternden Situation im "Nahen/Mittleren Osten" und in der "Ukraine-Krise" ist hierzulande dringend zu prüfen, wieviel einflussreiche sicherheitsrelevante Pöstchen - insbesondere im Bereich unserer Bundeswehr, Militärpolitik, Innere Sicherheit, Politische Polizei, Geheimdienste, Verfassungsschutz, Justiz - trotz des NSU-Desasters immer noch von unsicheren Kantonisten bekleidet werden.

Der BND kämpft ja noch immer mit einem minder schweren Fall von "Geheimnisverrat" durch den Doppelagenten Markus R., ein halbblinder Rollstuhlfahrer! Krücken haben Tücken; Schwule, Lesben und Levantiner übrigens auch. Die üblichen Verdächtigen, die seit 1989 zwecks Außensteuerung vermehrt von den Alliierten" an unsere innen- und sicherheitspolitischen Schaltpulte bugsiert worden sind, insbesondere extremistische Proisraelis und sonstige dubiose Israel-Sbirren, sind eine ernsthafte Gefahr für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland und müssen wie der CIA/NSA-AL aus der US-Botschaft umgehend "nach Hause" geschickt oder zumindest "aus dem Verkehr gezogen" werden.

Eigentlich gehörte es sich, dass sich der Verfassungsschutz um die Scheinloyalen kümmert. Dumm nur, diesen Leuten gehört anscheinend auch der "Verfassungsschutz".


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*** Die zunehmende Bedeutung der (von Deutschland geschenkten) Dolphin - U-Boote in Israels Nuklearstrategie (JP-Artikel, engl.)

Inhalt: Israel soll zur Verbesserung seiner Glaubwürdigkeit seinen "existenziellen Feinden" vorab mitteilen, dass sie ggf. atomar vernichtet werden. Auch hierfür wird die U-Boot-Flotille gebraucht, eigentlich eine reine Zweitschlagskapazität. Ein hübsches Beispiel für nukleare Erpressung, scusi! Die globale Weltkriegsstimmung steigt. Dazu passen die Meldungen, dass russsische U-Boote im Nordmeer vor Rußlands Küste gerade ein US-amerikanisches _Aufklärungs-/Jagd-U-Boot aufgespürt und abgedrängt haben, dass ein frecher chinesischer Kampfjet sich einem amerikanischen P8-Spionageflugzeug im südchinesischen Meer bis auf acht Meter genähert hat und dass die Revolutionsgarde Irans heute am 24.08.14, einem heiligen Sonntag, eine israelische Tarnkappendrohne auf dem Spähflug nach Natanz abgeschossen hat.


"Israel's nuclear strategy - a larger role for submarine-basing
Jerusalem Post , 08/17/2014 15:56

By PROFESSOR LOUIS RENÉ BERES, ADMIRAL LEON "BUD" EDNEY


Looking ahead, it is plausible that it will be in Israel's long-term survival interests to more fully commit to certain submarine-basing options.

Although Israel's current security emphases following Operation Protective Edge lie most plainly in counter-terrorism operations, this should not obscure the Jewish State's overriding obligation to deter WMD attacks by enemy states, including, in the future, nuclear blows from Iran. In this connection, Jerusalem will need to fashion a fully comprehensive and calibrated strategic doctrine, one from which aptly specific security policies and operations could be suitably extrapolated. This focused framework could identify and correlate all available strategic options (deterrence, preemption, active defense, strategic targeting, nuclear war fighting) with assorted national survival goals.

Israel's proposed strategic doctrine will have to take close account of possible interactions between different strategic options, and also of determinable synergies between possible enemy attacks. Significantly, calculating these particular interactions and synergies will represent a computational task on the highest order of intellectual difficulty. Indeed, going forward, the progressive refinement of Israel's nuclear deterrent should always be seen as a primarily intellectual task, rather than as a merely political operation.

In the analysis that follows, we will identify the basic expectations of any Israeli nuclear deterrence posture, with particular reference to the twin criteria of perceived ability and perceived willingness. Before any rational adversary of Israel could be deterred by an Israeli nuclear deterrent, that enemy would first need to believe that Israel had both the capacity to launch appropriate nuclear reprisals for certain forms of aggression, and also the will to actually undertake such a launch. In matters involving a prospectively irrational strategic enemy of Israel, successful deterrence would need to be based upon threats to enemy values other than national survival, and/or would need to be supplanted altogether by strategies of preemption, or, as known in law, "anticipatory self-defense."

As part of all considered strategies of Israeli nuclear deterrence, useful preparations will have to include the country's complex and multi-layered systems of active defense, especially Arrow. Here, IDF planners will need to bear in mind that in intercepting Hamas rockets during the recent Gaza War (Operation Protective Edge), a less than 100% reliability of intercept was acceptable, but that nothing less than a 100% reliability of intercept could be tolerable when facing enemy nuclear missiles in the future.

Iron Dome has performed extremely well in intercepting Hamas rockets, but the prospective task for Arrow in any possible future encounters with long-range Iranian ballistic missiles would be far more demanding.

In meeting the perceived ability criterion of successful nuclear deterrence, Israel will need to demonstrate, inter alia, the substantial invulnerability of its nuclear retaliatory forces to enemy first strikes. Like the United States, Jerusalem is likely to depend upon some form or another of strategic triad deployments. Already, it is likely that Israel has begun to embark upon serious sea-basing of its still-undeclared nuclear forces.

Looking ahead, it is plausible that it will be in Israel's long-term survival interests to more fully commit to certain submarine-basing options. Israel is a tiny country, and its land-based strategic forces could sometime present as too-vulnerable. In part, whether or not Israel actually proceeds to more explicit submarine-basing of nuclear retaliatory forces, it could still acquire certain meaningful deterrence benefits from an incremental end to its policy of "deliberate nuclear ambiguity." Popularly, this policy is generally referred to as Israel's "bomb in the basement."

From the early days of the country's first prime minister, David Ben-Gurion, Israel has understood the need to rely upon a "great equalizer," that is, on nuclear weapons and (implicit) strategy. Of course, there are a great many circumstances in which a nuclear option would be unsuited - most obviously, in any forms of regional counter-terrorism - but, in the end, there can be no substitute for such a residual option. Doctrinally, Israel has already rejected any notions of theater nuclear deterrence, and/or nuclear war-fighting; nonetheless, there are still some identifiable circumstances wherein a nuclear exchange might not be prevented.

Nuclear war-fighting between Israel and particular enemies could break out, so long as: (a) enemy state first-strikes launched against Israel would not destroy Israel's second-strike nuclear capability; (b) enemy state retaliations for an Israeli conventional preemption would not destroy Israel's nuclear counter-retaliatory capability; (c) conventional Israeli preemptive strikes would not destroy enemy state second-strike nuclear capability; and (d) Israeli retaliations for enemy state conventional first strikes would not destroy enemy state nuclear counter-retaliatory capability.

What this means, for Israeli security, is that Jerusalem must take appropriate steps to ensure the plausibility of (a) and (b), above, and also the implausibility of (c) and (d).

Submarine deployments could be helpful or even indispensable to Israel's nuclear deterrence posture. Submarines, after all, represent the ultimate stealth weapon, and an SLBM force could essentially guarantee the ability to unleash a catastrophic retaliatory strike. Naturally, these deployments would not replicate America's nuclear response capability. Currently, 50-55% of this country's nuclear response force is submarine-based in certain times of crisis.

Because of Israel's irremediable lack of strategic depth, the small country's submarine force represents an "ace in the hole" element of strategic deterrence. Now, Israel is upgrading its three Dolphin I submarines purchases from Germany with three additional Dolphin II submarines. These boats are diesel powered, and unlike the US nuclear submarine capability, are limited by the length of time they can remain submerged.

Israel's submarines have been designed and built for specific Israeli requirements, and are larger than the German type 212 submarines. One must assume that the larger size is to accommodate nuclear tipped missiles. This capability is critical to maintain Israel's deterrence from enemy attack. The country needs to continue with refinements of this sea-based retaliatory capability. Nuclear powered submarines would be preferable, in principle, but due to cost and construction requirements, they are not attainable, at least in the near term.

In the densely-arcane world of Israeli nuclear strategy, it can never be sufficient that Israel's enemies acknowledge its nuclear status. It is also necessary that Israel's enemies believe that Israel has distinctly secure nuclear weapons, and that Israel would be ready and willing to employ these usable weapons in certain very specific and readily identifiable threat situations.

To ensure that its nuclear forces appear usable, invulnerable, and also penetration-capable, Israel could benefit from a selective release of certain broad outlines of strategic information - that is, by a loosening of "deliberate nuclear ambiguity." The disclosed information would concern, among other things, the hardening, dispersion, multiplication, basing and yields of selected Israeli nuclear forces. This suggestion, of course, is not meant to "give away" any military secrets, but rather, to use certain bits of pertinent information to substantially enhance Israel's nuclear deterrent. No Israeli shift from nuclear ambiguity to disclosure would likely help in the case of an irrational nuclear enemy, an improbable but by no means inconceivable prospect.

By now, Israel has likely adopted a counter-city or "counter-value" nuclear targeting policy. This policy, replicating US targeting doctrine during the Cold War, should soon be made known to certain of Israel's principal existential adversaries. Without such advance disclosures to these adversaries, and without any corollary development of a submarine-based nuclear deterrent, Israel's credible nuclear deterrence posture could be put at risk.

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LOUIS RENÉ BERES is Professor of Political Science and International Law at Purdue University. Educated at Princeton (Ph.D., 1971), he is the author of ten books and several hundred published articles dealing with Israeli security matters. In Israel, he was Chair of Project Daniel (PM Sharon, 2003).

LEON "BUD" EDNEY, Admiral (US Navy/ret). was Vice-Chief of Naval Operations; NATO Supreme Allied Commander, Atlantic; and Commander-in-Chief, US Atlantic Command. Admiral Edney, who served as a White House Fellow in 1970, holds an advanced degree in international affairs from Harvard. He was also Distinguished Professor of Leadership at the US Naval Academy.
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scusi!

Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)

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