Montag, 23. Februar 2015

Aus Fukushima läuft die radioaktive Suppe weiter ins Meer

rhbl


Ein Kernkraftwerk gibt praktisch nichts B e l a s t e n d e s an die Umwelt ab. Selbst das Flußwasser, das es zum Kühlen braucht, wird nur um maximal d r e i Grad Celsius erwärmt. Es leitet zusätzlich Sauerstoff ein, beschleunigt den biologischen Zerfall des Unrats und läßt die F i s c h e gedeihen. Viele Angler haben dies erkannt. Diese stille, umweltfreundliche Energiegewinnung verdanken wir dem Wunder der Kernspaltung.“
(Bildatlas „Kernenergie in Deutschland“, Ullstein, ein einstmals weit verbreitetes Reklamegeschenk der abgrundtief verlogenen* und ohne jede Moral agierenden Atommafia)






Vor knapp vier Jahren, am 11. März 2011, wurde Japan von einem schweren Beben, einem Tsunami und der anschließenden Explosion des Atomkraftwerks Fukushima I erschüttert.

Fukushima-Atomruine-Expositionspfade
Atomruine Fukushima I. Expositionspfade der Radioaktivität: Interne Inhalation und Ingestion sowie externe Exposition aus der Wolke und vom Boden.


Seitdem versuchen Tausende Arbeiter vor Ort das vorhandene und noch immer anfallende radioaktive Kühlwasser in riesigen Tanks zu lagern. Weil manche der Riesenbehälter undicht sind gelangt die z. T. hochradioaktive Suppe aus Lösch- und Kühlwasser wohl letztendlich doch über unzählige Rinnsäle, Erdspalten und Kanalisationsleitungen weiterhin ins nur zehn Meter tiefer gelegene Meer.

Wassertanks

Unzählige in schlechter Qualität billig zusammengeschweißte Wassertanks neben der Atomruine Fukushima Daichi, immer wieder befüllt, weil nicht ganz dicht. Welches System steckt wohl hinter dem "schlampigen" Wassermanagement ?
(Quelle: Washington Post)


Drei der sechs Reaktoren der Atomanlage in Fukushima sind durch Kernschmelzen bei der schlimmsten Atomkatastrophe seit Tschernobyl (1986) völlig ruiniert. Im vierten Reaktor wird derzeit das havarierte Zwischenlager mit hochradioaktiven Brennelementen Stück für Stück auf hochriskanten Transportwegen geräumt.

Die in der Atomruine sowie in der näheren Umgebung radioaktiv verstrahlten Trümmer und Bauteile müssen abgebaut und fachgerecht entsorgt werden. Der atomare Brennstoff aus den zerstörten Reaktordruckbehältern (RDB) und die Brennelemente aus den Zwischenlagern sind zu bergen und zu entsorgen. Die gesamte belastete Region um die Atomruine muss dekontaminiert, das heißt von strahlenden Partikeln befreit werden, eine Sisyphusaufgabe für ein ganzes Jahrhundert.

Fuk_Ortsdosis5_IRSN_am_Messdaten_1505111

Fukushima I, Evakuierungsgebiet, frühe Darstellung des franz. IRSN
(Thumbnail, anklicken)




Der längere Aufenthalt im Bezirk Fukushima und die Arbeit zur Dekontaminierung der belasteten Gebiete ist ziemlich gesundheitsgefährdend. Erste Fälle von Schilddrüsenkrebs treten vier Jahre nach der Katastrophe z.B. vermehrt bei Kindern auf. Die Atomgemeinde betreitet das noch heftig, wird aber wie nach Tschernobyl bald eines Schlechteren belehrt werden (Ärztezeitung).


Wie nach den Atomkatastrophen von Harrisburg und Tschernobyl ist auch nach Fukushima heftig umstritten, wieviel Radioaktivität über Wasser- und Luftwege aus der Atomruine freigesetzt wurde bzw. noch freigesetzt wird. Wissenschaftler, die die Messdaten-Aufzeichnungen eines amerikanischen Flugzeugträgers ausgewertet haben, der in Fukushima zu Hilfe geeilt war, haben dabei neulich eine "überraschende Entdeckung" gemacht. Die japanischen Abschätzungen zur Menge der ausgetretenen Radioaktivität beruhten zu Unrecht auf der Annahme, dass die Masse der gefährlichen Radionuklide (u.a. Jod 131 u. Cäsium 137) in den ersten vier Tagen des "Ereignisses" ins Freie gelangt seien. Das war ein "Irrtum":


Rad_Ausbreitung-Fukushima

Ursprüngliche, verharmlosende Annahme der japanischen "Pro-Atom - Wissenschaftler". Danach sollte das Gros der luftgetragenen Radioaktivität (hier grob geschätzt für die Nuklide Jod 131, Cäsium 137) binnen vier Tagen aus der Atomruine ausgetreten sein (12. März bis 15. März 2011). Für den 12. März wird hier eine Freisetzung von 55 mal 10 hoch 15 Bequerel pro Stunde angenommen, d.h. 55.000.000.000.000.000 Bequerel in jeder Stunde. Wer mit dieser Zahl nichts anfangen kann sollte Mitleid mit den Derivate-Zockern und Numbercrunchern an der New Yorker / Londoner Börse empfinden. Die müssen jeden Tag in ähnlichen Größenordnungen rechnen. So wird man mit der Zeit wohl ganz automatisch berechnend.


Rad_Ausbreitung2-Fuklushima

"Korrigierte Sicht" der japanischen Wissenschaft, vier Jahre zu spät.
Jetzt soll 75 Prozent der Radioaktivität, die auf dem Luftweg aus der Kernschmelze in den drei Atomruinen frei wurde, erst in dem Zeitraum ab dem vierten Tag freigesetzt worden sein. (Quelle:
NHK World)


Große Mengen in die Atmosphäre ausgetretener Radioaktivität machen die Gegend um das AKW Fukushima in einem Umkreis von zig Kilometern unbewohnbar. Leider haben die japanischen Behörden angeblich erst spät "entdeckt", dass sich der größte Teil der Ausbreitung der Radioaktivität nicht wie zunächst angenommen, in den ersten vier Tagen, sondern in den Wochen danach vollzogen hat. Angeblich ist man in Japan erst jetzt, vier Jahre nach der Atomkatastrophe darauf gekommen, dass nur ein Viertel der Radioaktivität in den ersten vier Tagen, drei Viertel aber in den Wochen danach freigesetzt worden ist. Eine verheerende Fehleinschätzung, vermutlich pure Trickserei, um die tatsächliche Strahlenbelastung gegenüber der Öffentlichkeit zu verschleiern. Entsprechend den sich im Verlauf der Zeit ändernden Windrichtungen hätten vermutlich zusätzliche detaillierte Messungen in weiteren strahlenbelasteten Gebieten gemacht werden müssen, wofür das messtechnische Personal fehlte. Alles sieht danach aus, dass in Japan die meisten Regierungsdekrete, Evakuierungen und sonstigen Schutzmaßnahmen unmittelbar nach der Reaktorkatastrophe weniger auf der Basis von reellen Messungen, sondern mehr auf der Grundlage von "Faustformeln", überschlägigen Einschätzungen und subjektiv leicht färbbaren "Prognosen" getroffen worden sind. Ein das ganze Land abdeckendes, adäquat um die AKW verdichtetes Meßnetz mit Hunderten fest eingerichteten Gamma-ODL-Meßstationen, die valide Ortsdosis-Daten liefern, wie das deutsche "Integrierte Mess- und Informationssystem zur Überwachung der Umweltradioaktivität" ( IMIS ) beim Bundesamt für Strahlenschutz/Salzgitter, existiert in Japan nicht.



Über die "späten Erkenntnisse" der japanischen Strahlenschützer nach der Atomkatastrophe von Fukushima wundert sich nicht, wer weiß, dass sich Japan`s Staat und Gesellschaft seit 1953/54, seit der US-General Electrics - Umerziehungskampagne "Atoms for Peace"; fest im Klammergriff der globalen Atommafia befinden. In England, Frankreich, USA etc. herrschen die gleichen Verhältnisse. In Deutschland giert die Atommafia gespannt auf den Moment der Rückkehr. Der könnte kommen sobald die GroKo-dealer Merkel und Gabriel den Mummenschanz ihrer fingierten "Energiewende" stillschweigend schubladisiert oder das Pseudo-Projekt offen via "Stromtrassen"-Seehofers CSU gegen die Wand gefahren haben.*** Atom - Yakuza", zu denen auch Japans derzeitiger Premier Abe zählt, werden vor Ort übrigens verharmlosend als das "Atomdorf" bezeichnet.

Einer der wenigen japanischen Prominenten, die sich im TV kritisch über die Atomkraft geäußert haben ist der zum Zeitpunkt der Atomkatastrophe im Amt befindliche japanische Premier Naoto Kan. Er hat in der Katastrophe am 11.03.2011 nach eigener Aussage auf dem offiziellen Dienstweg so gut wie keine Informationen über die Zustände in den havarierten Reaktoren erhalten. Erst im Fernsehen erfuhr er von der schweren Explosion in Block I.

Dass es bereits am Abend des 11. März 2011 zur Kernschmelze, also zum Super-Gau gekommen war, v e r s c h w i e g e n ihm sowohl die Betreiberfirma Tepco als auch die japanische Atomaufsichtsbehörde (!) Auch die Notfallzentrale, die sich fünf Kilometer von Fukushima entfernt befand, sei nicht auf die Katastrophe vorbereitet gewesen und habe, so der ehemalige Regierungschef, „nicht eine Minute funktioniert“.


Angeblich geht laut den "atomfreundlichen" japanischen Behörden von der Atomruine Fukushima derzeit keine Gefahr aus. Von den 3600 Menschen, die jeden Tag in der Anlage arbeiten, sehen das viele anders. „Ich kann ganz klar sagen, dass es hier nicht sicher ist“, widersprach noch 2012 ein Arbeiter offen gegenüber Journalisten. „Es gibt viele Orte, an denen die Strahlenwerte extrem hoch sind.“ Zeitweise wurde in der Atomruine Fukushima das Zehnfache der tödlichen Dosis gemessen.

440000

Wassermanagement in und um die Atomruine Fukushima. Zu den 440.000 Tonnen kontaminierten Grund- und Kühlwassers - Stand (30. Oktober 2013) - gehören zusätzlich noch 15.000 Tonnen in den Gräben und Kellern der Atomruine. In einem Abflussgraben, der zum nahegelegenen ( Sportfischer- ? ) Hafen führte, wurde gestern eine mit Beta-Strahlern hochkontaminierte "Suppe" entdeckt.

Radioaktivität wird sich bei jedem
"AKW-Supergau" im Tschernobylformat in Japan durch die Luft in Hauptwindrichtung und auf dem Wasserweg in Richtung Pazifik ausbreiten. Die mutigen Japaner ahnten bei der Standortauswahl wohl, dass ihre eher "experimentellen" GE-Atomreaktoren nicht nur "einmal in zehntausend Jahren", sondern des öfteren durchbrennen könnten. Für den nicht ganz unwahrscheinlichen Fall des atomaren Supergau **, einer Kernschmelze im RDB mitsamt des wasserstoffexplosiven Berstens des AKW-Sicherheitsbehälters, haben sie ihre morbiden Atommühlen wohl mit Vorbedacht direkt an die Küste gesetzt und das Thema Katastrophenschutz mit außenstehenden Langnasen seitdem möglichst nicht erörtert.

Was für eine tolle Überraschung! Das coole Japan entledigt sich jetzt offenbar seiner flüssigen, hochradioaktiven Reste aus der AKW-Fukushima - Katastrophe in Salamitaktik, bei der Feuerwehr heißt sowas "Eimerkette", in den Pazifik. So macht sich die Atom-Mafia mit ihrer giftig-unsichtbaren Radioaktivität auch zu Lasten aller sonstigen Anrainer der Weltmeere heimlich dünne. Die Suche nach einem Endlager irgendwo im Norden hat Japan längst aufgegeben. Die von Vulkanen durchzogene, immer wieder von Erdbeben durchgeschüttelte und tektonisch instabile japanische Inselkette eignet sich vielleicht für Solarenergie und Windräder, aber nicht für nukleare Hochrisikotechnologien.

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130820_Rad_Pazifik_2004_HAM_DB
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Radioaktivitätsmessungen im Pazifik und die zunehmende radioaktive Verseuchung der japanischen Küstengewässer (kleiner, ca. 10 mm langer und 3 mm breiter Fleck, linke obere Mitte; in etwas hellerem Lila). Karte mit Daten der japanischen HAM-Datenbank (Stand 2004).


So geht`s ja nicht. Wo bleiben die Weltaufsichtsbehörden für Gesundheit und Strahlenschutz, die WHO, die IAEO, die International Commission on Radiation Protection (ICRP) und die UNO (UNSCEAR) ? Sitzen da überall nur reiselustige Kosmopoliten und parasitäre Profpenner rum oder hat die allerorten grassierende K o r r u p t i o n in den Internationalen Institutionen schon jeden "Strahlenschützer" zum diskreten Mitmachen im Atomdorf gewonnen ? Vermutlich Letzteres, doch beim Strahlenschutz geht es nicht um den Schutz der Strahlen sondern um den Schutz der Menschen v o r den Strahlen !!!



Immer wieder, besonders nach Regenfällen, stoßen die "Aufräumarbeiter" auf Stellen neben den Lagertanks für hochradioaktives Kühl-/Löschwasser und in den zum Pazifik führenden Abflusskanälen, wo sich aus Tank- und Leitungsleckagen oder im Grundwasser um und unter der Anlage große Wassermengen mit hoher Radioaktivität angesammelt haben. Der AKW-Betreiber Tepco kämpft bei der geplanten Säuberung der Atomruine mit tausenden Tonnen kontaminierten Wassers, die zur Kühlung eingesetzt wurden und die jetzt in großen, teilweise undichten Billig-Tanks auf dem Betriebsgelände in Fukushima lagern.

130820Fuk_Ku-hlung

Darstellung des laufenden Fukushima-Reaktorkern-Kühlverfahrens (1) in "Le Monde" (franz.), das zur Verseuchung des Grundwassers (2) und zum Überlauf des hochradioaktiven Abwassers ins Meer (3) führt. Zur Kühlung der Reaktoren wurden übrigens 30 Tonnen Wasser pro Stunde eingespritzt und nicht 5 Tonnen/h (Kubikmeter/h), wie auf dieser frz. Grafik eingetragen . Nur Bruchteile davon erreichten als Dampf den Reaktorkern. Weil aber das in der Kernschmelze schon 1200 Grad heiße Zirkonium im RDB bei Kontakt mit Wasserdampf nochmal um 75 Grad heißer wurde, haben die "Löschbemühungen" im Endeffekt zu einem verlängerten und vermehrten Austritt von Radioaktivität aus den Reaktorruinen geführt (NHK). Dass den japanischen Wissenschaftlern die Reaktion der Zirkonium -Legierung Zirkaloy, mit der der Brennstoff umhüllt ist, auf heißesten Wasserdampf nicht bekannt gewesen sein soll, überrascht denn doch. Jedes Flußdiagramm zur Kernnotkühlung bei "AKW-Störfällen" enthält seit den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts den Prüfpunkt "Reaktionen von Zirkaloy-Hüllen mit Hochtemperatur-Wasserdampf" (siehe z.B. die verdienstvolle BMFT-Dokumentation der Bundesregierung "Zur friedlichen Nutzung der Kernenergie" von 1977, S. 360, die auf Seite 196 auch noch einen originellen Vorschlag zur "Beseitigung radioaktiver Abfälle" macht: "Schuß in den Weltraum").

Der o.a. NHK-Test indiziert, dass das nötige Fachwissen über das Funktionieren von sicherheitsrelevanten Komponenten in extremen Belastungssituationen beim Personal der AKW-Betreiber und in der Wissenschaft auch Jahrzehnte nach Erstinbetriebnahme eines AKW noch immer mangelhaft ist. Und dass die AKW-Anlagen weltweit (auch die in Deutschland nach US-amerikanischen Vorbildern gebauten Leichtwasserreaktoren) wohl ohne hinreichende Gesamttests und technische Gesamt-Überprüfungen von der übermächtigen, globalen Atommafia einfach rücksichtslos über die überforderten kleinen Beamten in den Genehmigungsbehörden hinweg in die Landschaft geknallt und betrieben worden sind.

Ohne die verdeckte Kooperation und Kollusion korrupter Spitzenpolitiker mit der Atommafia wären, wenn es nach den Bürgern gegangen wäre, nach Tschernobyl alle Atommühlen in Europa sofort abgeschaltet worden. Doch viele der hochriskanten Anlagen des zivilen Atomtods laufen sogar in der vom Bürgerkriegsterror zwischen West und Ost zerrissenen Ukraine heute noch. Das kann nicht gutgehen. Die Kriegshandlungen in der Ostukraine müssen durch Umsetzung der Minsker Waffenstillstandsvereinbarungen umgehend eingestellt, Kriegstreiber wie Cameron vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gebracht und die unsicheren WWER-Atomkraftwerke durch Anlagen der Erneuerbaren Energie ersetzt werden.



Soweit in Deutschland Teilsysteme von Atomkraftwerken vor Inbetriebnahme sporadisch "getestet" worden sind kann eine verdeckte Kumpanei des TüV mit dem jeweiligen AKW-Hersteller nicht bewiesen, aber auch nicht ausgeschlossen werden. Der TüV hätte ja eigentlich für den Abnahmetest die AKW als funktionierende Gesamtsysteme irgendwo in einer einsamen Nordpol-Gegend vor der eigentlichen Inbetriebnahme in bewohnten Gebieten prüfen und das komplette, korrekte Funktionieren nach Betriebsanleitung austesten müssen.

Das ist so nie erfolgt. Die erste Inbetriebnahme eines Atomkraftwerks war jedesmal gleichzeitig der erste Gesamttest einer Hochrisiko - Anlage, bei dem das hochkomplexe Zusammenspiel aller Teilkomponenten zum ersten Mal gecheckt wurde. Ein "Wunder der Kernspaltung", dass es da nirgendwo zu einem Supergau gekommen ist. Wie konnte eine an Recht und Gesetz gebundene Landesregierung die erstmalige Inbetriebnahme des extrem komplexen Hochrisikosystems "AKW" in dicht besiedelten deutschen Wohngebieten überhaupt zulassen, obwohl es vorher nirgendwo, noch nicht einmal in der Wüste Nevada oder am Nordpol, von einer unabhängigen, technisch kompetenten Überwachungseinrichtung als Gesamtsystem in einer "Notfallsituation" praktisch erprobt und geprüft worden war? Wer hat eigentlich wo die AKW-Steuerungs-Software ausgetestet, wer hat die Tests dokumentiert? Wo sind die Testdokumentationen?


Die verzweifelten Vereisungsversuche zur Abschottung des auf Grund der Hanglage der Atomruine "Fukushima"ständig durch das Gelände fließenden Grundwassers sind allesamt fehlgeschlagen, scusi berichtete. Wegen der steigenden Radioaktivität der Küstengewässer werden von den Fischern immer wieder hoch belastete Fische aus dem Pazifik gezogen:

"Gut zwei Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima haben japanische Fischer unweit der Anlage einen radioaktiv kontaminierten Barsch gefangen. Wie die örtlichen Behörden mitteilten, wies das nahe der Stadt Hitachi in der Präfektur Ibaraki gefangene Tier einen Cäsium-Anteil von mehr als 1000 Becquerel pro Kilogramm auf. Es überschritt die für Lebensmittel zulässige Höchstgrenze damit um das Zehnfache. Der Fundort liegt nur wenige Dutzend Kilometer von Fukushima entfernt."(Spiegel).

Fukushima_Fischmesswerte
Fundstellen (schwarz) mit radioaktiv über Grenzwert (s.u.) belastetem Fisch (anklicken).


Am gestrigen Sonntagmorgen um 10:00 Uhr ist in Fukushima schon wieder ein neues Leck (NHK) geortet worden, durch das hochradioaktives Wasser ins Meer ausgetreten ist. Das mit Beta-Nukliden verseuchte Wasser soll 10 mal so hoch verstrahlt gewesen sein wie "normales" Abflusswasser an dieser Stelle nach Regenfällen (sic). Die wenigsten deutschen Zeitungen, darunter - ausspreche Anerkennung! - das "Handelsblatt", haben über das Ereignis berichtet. Der Reporter des Handelsblatts hat aber die vielleicht von der Presseagentur oder von NHK an Fachjournalisten verbreiteten Messwerte schon routiniert fast bis zur Harmlosigkeit vernebelt, verschmiert und verkleinert. So "proatom-nebulös" geht es mit den meist gekauften Medien- und Pressefritzen seit der ersten Inbetriebnahme eines Atomkraftwerks in den USA in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts fast immer zur Sache. Es ist zum K.......

Die mutmaßliche Handelsblatt-Mietfeder schreibt:

"Sensoren hätten an der Stelle Werte gemessen, die bis zu 70 Prozent über den ohnehin hohen Belastungswerten des Komplexes gelegen hätten, teilte der Betreiber Tepco am Sonntag mit."

Weil hier - wie bei der Atommafia üblich - keine exakten Meßdaten mitgeteilt werden ist diese "70 Prozent wovon" ? "Information" wertlos. Handelsblatt-Schere im Kopf? Rücksicht auf eventuelle Anzeigenkunden der Industrie? Wir wissen es nicht, vermuten es aber.


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* Anhang



Die abgrundtiefe Lüge von der angeblichen "T o l e r a n z dosis"

Um die zivile Nutzung der Atomkernenergie in Atomkraftwerken trotz der mit dem "Brennstoffkreislauf" unweigerlich verbundenen, schleichend über Generationen zunehmenden, erbgut- und gesundheitsschädlichen Strahlenbelastung politisch durchsetzen zu können, verbreitete die seit Anfang der fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts im "Westen" maßgebliche US-amerikanische Atombehörde USAEC (1946-1976, seitdem ist DOE zuständig) das Märchen von der angeblich vorhandenen " T o l e r a n z d o s i s ", das sich in einigen Anwendungsbereichen des Atoms (Strahlentherapie) und bei einigen "pseudowissenschaftlichen" Pro-Atom-Hardlinern bis heute hartnäckig hält. Ohne die fundamentale Lüge von der angeblichen Existenz einer "Toleranzdosis" hätte es eine zivile Nutzung der Atomenergie in der BRD (siehe z.B. das 30 mrem - Konzept der Strahlenschutzverordnung, 1976) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht gegeben.

Dazu schreibt der anerkannte Experte Joachim Radkau in seinem Buch "Aufstieg und Krise der deutschen Atomwirtschaft" auf Seite 353: "Schon in der Sektion "Radioaktivität und Leben" der Genfer Atomkonferenz (1955) wurde unmißverständlich zum Ausdruck gebracht, dass die von den Atombehörden aus politischen Gründen festgesetzte "Toleranzdosis", die Obergrenze der bei kerntechnischen Anlagen zugelassenen radioaktiven Umgebungsbelastung, einer wissenschaftlichen Grundlage entbehre und kein Grund zu der Annahme bestehe, dass es einen "Schwellenwert der Strahlungsdosis" gebe, unterhalb dessen die Strahlung ungefährlich sei.

Ein Referent auf dem Frankfurter "Symposium über die wissenschaftlichen Grundlagen des Strahlenschutzes" (1956) zog aus dem Nicht-Vorhandensein einer Toleranzdosis die Folgerung:

"Wenn wir uns unsere jetzige Situation vergegenwärtigen, so müssen wir uns darüber klar sein, dass wir heute mit entscheiden über das, was die Menschheit in den nächsten 1000 Jahren an Erbkrankheiten und erblich bedingtem Versagen erleiden wird." Man solle sich daher mit dem Gedanken vertraut machen, im Interesse künftiger Generationen auf bestimmte Annehmlichkeiten zu verzichten..."

Radkau: "Welche Konsequenzen wurden jedoch in der Praxis des bundesdeutschen Strahlenschutzes aus dieser Einsicht gezogen? Was bedeutete (Atomminister) Balkes Abfuhr an die Idee der Toleranzdosis?

Gewiß nicht, dass das (bundesrepublikanische) Atomministerium etwa darauf bestanden hätte, die radioaktiven E m i s s i o n e n kerntechnischer Anlagen auf N u l l zu halten; dann hätte es eine kerntechnische Entwicklung in der Bundesrepublik vermutlich n i c h t gegeben."

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** Anhang


Fukushima: "GAU und SUPERGAU"

Blogeintrag einer Normalbürgerin vom 13.03.2011, der beispielhaft mit entwaffnender Naivität die komplette Uninformiertheit unbedarfter Normalverbraucher im Angesicht einer Atomkatastrophe offenbart. Ein Rendezvous mit der Realität, wie Schäuble sagen würde.


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*** Anhang


"Comeback der Kernenergie", 3Sat, 27. Februar 2015, 21:00 - 21:30 Uhr

"Im Jahr 4 nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima steht die Atomkraft "strahlend" da. Denn während Deutschland gerade aus der Atomkraft aussteigt, steigen andere Länder erst ein. Das Nachbarland Polen zum Beispiel oder auch die Türkei planen ihre ersten Reaktoren. Und Großbritannien, das schon heute über 16 Reaktoren verfügt, will jetzt sogar drei weitere bauen. Doch noch viel größer als in Europa ist der Atomhunger in Asien. Schätzungen zufolge entstehen dort in den nächsten zwei Jahrzehnten bis zu 100 neue Atomkraftwerke. Von diesen Milliarden-Investitionen will vor allem Japan profitieren. Von Vietnam bis hin zur Türkei: Der Export japanischer Atomkraft verläuft sehr erfolgreich. Und immer wieder fällt dabei der Name Tepco. Dabei ist der Tokioter Atomkraftwerksbetreiber für die Katastrophe von Fukushima verantwortlich. Pfusch und Schlendrian in diesem Unternehmen hatten die Havarie überhaupt erst möglich gemacht. Doch auch Deutschland, das Land der Energiewende, wird seine strahlende Vergangenheit so schnell nicht los. Für großen Wirbel sorgte die Ankündigung von Deutschlands größtem Energiekonzern Eon, das Unternehmen aufzuspalten. Kohle und Atom werden in einen neuen, eigenen Geschäftsbereich ausgegliedert. Der Verdacht liegt nahe, der Konzern wolle sich mit diesem Schritt aus der Verantwortung stehlen. Denn nicht nur Eon, alle großen Energieversorger in Deutschland stecken seit der Energiewende in einer wirtschaftlich schwierigen Lage. Da könnte es den Unternehmen gerade recht sein, den teuren Rückbau der Atomkraftwerke loszuwerden. Wollen die Energiekonzerne am Ende vielleicht sogar dem Steuerzahler die Altlasten der Atom-Ära aufbürden? Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" nimmt das Comeback der Atomenergie unter die Lupe."

aus: http://tvprogramm.spiegel.de/detailansicht.php?sendungs_id=223375328
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Freitag, 20. Februar 2015

Eulen nach Athen tragen?

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Brüssel 20.02.15, 21:45 Uhr: Verhandlungsergebnis wie befürchtet ... von einem Schuldenschnitt ist keine Rede mehr...nur vier Monate Verlängerung von 18 Eurogroup-Ländern akzeptiert und so gut wie keine Verbesserung bei Kreditbedingungen für die Griechen ... Varoufakis hat praktisch kapituliert ... Schäuble: "Regieren=Rendezvous mit der Realität"...

ARD/Tagesschau:

"ARD-Korrespondent Rolf-Dieter Krause berichtete von den Verhandlungen, der von Griechenland am Donnerstag vorgelegte Brief sei vom Tisch gewesen. Statt dessen habe Dijsselbloem den Griechen den dann verabschiedeten Text vorgelegt, in dem die Forderungen der anderen 18 Euroländer zusammengefasst worden waren. In Verhandlungskreisen hatte es geheißen, die Griechen müssten bei diesem Text (engl. s.u. Anhang*) "schwere Kost schlucken", es bleibe ihnen keine Wahl: "Das ist es oder Schluss", habe Dijsselbloem dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras am Telefon gesagt."

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Eulen-Athen

Aristophanes bezeichnete es als überflüssig, Silbermünzen (mit der Eule) ins reiche Athen zu schicken. In Vers 1106 schrieb er: „An Eulen wird es nie mangeln.“


Die Zeiten sind lange vorbei, wo Griechenland so reich war, dass man es für überflüssig hielt „Eulen nach Athen zu tragen". Die letzte b e l a s t b a r e Vermögensübersicht des im Altertum noch wohlhabenden Attika (s. Region Athen) soll aus der Zeit des attischen Seebunds (377 v. Chr.) stammen. Damals wurde für die Finanzbehörde, die in alter Zeit anders als jetzt offenbar noch funktionierte, alles bewegliche und unbewegliche Vermögen der Griechen auf 5750 Talente (ca. 100 Millionen Euro) geschätzt.

Wie heute sammelte sich einst das Vermögen bei der oberen Klasse, den Oligarchen. Die begannen reich geschmückte Paläste zu errichten, welche die öffentlichen Gebäude in den Schatten stellten. Der Aufwand für Gelage und Getränke wuchs bei den immer zahlreicher werdenden Gelegenheiten ins Maßlose und tüchtige Küchenchefs wurden hoch bezahlt. In Tarent gab es mehr Feste als das Jahr Tage hat.

Heruntergekommene Leute aus einst vornehmen Familien machten den Besuch der vielen Gelage zu ihrem Beruf und unterhielten mit ihren Scherzen die Gäste. Man nannte sie "Parasiten". Die breiten sich bei uns auch heute wieder aus, vor allem in Politik, Medien und Banken. Die Sensationspresse (BLÖD) ist voll von ihren lustigen Geschichten:

Parasit-2

Damals ging es den Griechen dank aufblühendem Handel und Industrie so gut wie heute in Europa den Deutschen. Allerdings führte die "Demokratisierung" zu einem Verfall der alten kriegerischen Werte der Ritterzeit. Die Kriege wurden bald nur noch mit Söldnern (Berufssoldaten) statt mit "Wehrpflichtigen" geführt und die Sieger der Turnfeste galten nicht mehr als "nationale" Helden. Eine Entwicklung, die mit dem raschen Niedergang des Wehrwillens in der Bundeswehr und dem Entarten der Sitten in der Millionärs- und Multikulti-Legionärs - Bundesliga vergleichbar ist. "Möge uns Deutschen - wie den Ephesern - nie das Geld ausgehen".

Die Trümmer von Ephesus sind nur noch für Archäologen interessant. Auch in Athen könnten die Lichter bald gelöscht werden. Seit fünf Jahren kämpft Griechenland ums Überleben im Euroraum.

Gerettet-GR

"Gerettet". Karikatur aus dem Jahr 2010 (The Independent)



An die unteren Klassen wurden seinerzeit Schaugelder (Theorikon) ausgezahlt, um sie bei Laune zu halten. Etwas, was wir im Alten Rom ("Brot und Spiele") oder in den heutigen USA leicht wiederfinden.

Die Staatskassen leerten sich ob der in den höheren Etagen um sich greifenden Korruption und Prasserei jedoch rasch. Die Reichen zahlten so gut wie keine Steuern mehr. Es kam infolgedessen unter anderem zum Stillstand der Rechtspflege, weil kein Geld mehr da war, um die Richter zu bezahlen. Griechische Feldherren mussten von Freund und Feind Kontributionen eintreiben, um Krieg führen zu können. Ohne Sold verweigerten die Söldner den Kampf. Eine methodische Kriegführung war nicht mehr möglich. Es herrschten Zustände wie heute in Poroschenko`s Söldnertruppe in der Ukraine, wo die EU und der Internationale Währungsfonds 44 Milliarden rüberreichen müssen, damit an Poro`s angemietete "Kämpfer" eine Abschussprämie ausgezahlt werden kann.

Das heutige Griechenland pfeift finanziell - wie die Putsch-Ukraine - aus dem letzten Loch. Die Wirtschaftsleistung Griechenlands ist zwischen 2008 und 2014 um ein Viertel gesunken. Ein Drittel der Griechen lebt schon unter der Armutsgrenze. Mehr als die Häfte der Jugendlichen sind arbeitslos. Die Selbstmordrate und die Kindersterblichkeit steigen immer noch an. Trotz oder gerade wegen der Troika und der brutalen Sparauflagen der Internationalen Finanzinstitute (IFIS, vom "GröFaZ" Hitler einst als "Internationales Finanzjudentum" geschmäht) ist die Verschuldung Griechenlands in den letzten fünf Jahren drastisch weiter angestiegen, liegen die Wirtschaft und das Gesundheitswesen am Boden, versinkt die Masse der verarmten Bevölkerung in Depression.

Heute treffen sich die Finanzminister der Eurogruppe zu einem „letzten Einigungsversuch“ in Brüssel. Doch es sieht nicht besonders gut aus. Die griechischen Spieler Tsipras und Varoufakis, die so mutig in den Kampf gegen Merkels Spardiktat gezogen waren, haben ein paar unverzeihliche Fehler gemacht und in der Folge die Finanzminister der Eurozone nahezu geschlossen auf die Gegenseite zum Spar-Hardliner Schäuble getrieben. Der hat - anders als der flotte Varoufakis - über Wirtschaftsprüfung promoviert und in der Finanzverwaltung als Regierungsrat praktisch hart gearbeitet. Es war außerdem nicht nur unfair sondern politisch ein schwerer Fehler, ausgerechnet den an den Rollstuhl gefesselten Verhandlungsmächtigsten mit einem miesen Nazi-Cartoon zu attackieren. Diesen größten Fauxpas von Syriza greift sich scusi! hier noch mal raus:

Schaeuble
Schäuble als Nazi in Wehrmachtsuniform ("Karikatur" aus dem Parteiblatt von Syriza, Foto: Tassos Anastasiou/I Avgi/dpa )


War es eine bodenlose Dummheit der Redaktion oder nur Frechheit eines einzelnen Karikaturisten, das längst widerlegte**** und nicht sehr nette Gerücht von der in den Nazi-KZ`s angeblich gefertigten „Seife aus Leichenfett“ zu reanimieren?

Und wer hatte die tolle Idee, die Schmiererei ausgerechnet in der Parteizeitung von Syriza zu veröffentlichen (Berliner Zeitung), etwa um zum zehnmillionsten Mal den "Holocaust" politisch zu instrumentalisieren und den Hass der auch in der EU überwiegend "führenden" mosaischen Finanzmischpoke gegen alles Deutsche zu schüren ?

Schäuble dürfte über die grenzüberschreitend idiotische "Karikatur" bestimmt nicht sehr amüsiert gewesen sein. Auch zuvor schon waren übrigens in griechischen Medien wiederholt Cartoons erschienen, die Merkel im Nazidekor abbildeten. Tja, da werden wir eben demnächst in der T ü r k e i Urlaub machen.

Als Deutsche sind wir es ja inzwischen gewohnt, dass bei jeder Gelegenheit die Moralkeule vom „Antisemitismus“ und "Nazismus" rausgeholt wird. Auch wenn kaum noch ein Deutscher lebt, der den WK II als Erwachsener erlebt hat. Die Hetze gegen uns Deutsche kann sich die miese Mischpoke einfach nicht verkneifen. Wer unter denen ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein! Dabei brauchen sich die fiesen SchmierantInnen, IntrigantInnen, MobberInnen und GerüchtemacherInnen nur ihre Herren & Damen Netanyahu & Co. in I s r a e l anschauen, wenn sie lebende, echte Faschisten bei kriminellen Mordaktionen (Genozid im KZ Gaza) sehen wollen.

Schlimmer noch, der Erfinder des Begriffs „Moralkeule“, der harmlose Schriftsteller Martin Walser wurde unlängst zu einem Frankfurter Podiumsgespräch mit jemandem gebracht, den wir noch nicht mal mit der Kohlenzange anfassen würden und mit dem ein anständiger Deutscher auch nicht über das Wetter reden würde.

Der höchst tolerante Martin Walser durfte sich im öffentlichen Dialog bei dem vorbestraften Kokser (!) und mißbräuchlichen Gebraucher von Zwangsprostituierten Michel Friedman* (N24) für seine Paulskirchenrede in Frankfurt entschuldigen, wo Walser sich gegen die (inflationäre) Instrumentalisierung des „Holocausts“ durch „die Falschen“ gewehrt hatte. Da müssen ja die Fetzen geflogen sein.

Die Zeit kolportierte folgendes Walser-Statement aus dem angeblich zur Besänftigung der beiden Gemüter geführten „Nachgespräch“ des liberalen Schriftstellers mit dem libertären Journalisten:

Walser: „dass ich von der Instrumentalisierung von Auschwitz und vom Holocaust sprach... Ich meinte aber mit Instrumentalisierung Leute wie Günter Grass oder Walter Jens, die gesagt haben: Die deutsche Teilung ist die Strafe für Auschwitz. Oder Joschka Fischer: In Serbien müssen wir bombardieren, um ein zweites Auschwitz zu verhindern. Das nenne ich eine Instrumentalisierung.“

Tja, instrumentalisiert wird heutzutage eben alles. Ist doch klar, wer in Athen für die ausländische Presse die Hakenkreuze an die Wände sprüht und seit Jahr und Tag weltweit hintenrum fiese Stimmung gegen Deutschland macht.

Auch die GREXIT-Gespräche müssen so mal wieder in einer vergifteten Atmosphäre stattfinden. Wer daran wohl interessiert ist? Die "üblichen Verdächtigen" natürlich. Das Klima in den Medien wird weltweit übrigens nicht zufällig immer gereizter. Für das psychologisch geschickte Aufschaukeln der zwischenmenschlichen Boshaftigkeit ist vor allem jene perverse Medienriege berüchtigt, die ihre Nase überall da reinsteckt, wo es nach Sex (DSK), Streit, Geld und möglichst fetten Kriegsgeschäften stinkt. Jeder kennt die elende Sippschaft, wir brauchen sie nicht beim Namen zu nennen, scusi !


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* Kokain- und Huren - Affäre von Michel F r i e d m a n, exVorsitzender des "Zentralrats der Juden" (Auszug Wikipedia)


"Im Juni 2003 geriet Friedman im Zuge von Ermittlungen wegen Menschenhandels im Rotlichtmilieu in das Blickfeld der Staatsanwaltschaft. Mehrere Prostituierte, die illegal aus der Ukraine nach Deutschland gebracht und zwangsprostituiert worden waren, sagten aus, er habe mit ihnen mehrmals Sex gehabt, in ihrem Beisein Kokain konsumiert und das Suchtmittel auch ihnen angeboten. Prostituierte und Kokain habe Friedman unter dem Pseudonym Paolo Pinkel (dies sei von der Polizei angeblich falsch verstanden worden, Friedman behauptete später, eigentlich Paolo Pinkas verwendet zu haben – Pinkas ist ein hebräischer Vorname) angefordert.[1] Daraufhin wurden seine Kanzlei und seine Wohnung rechtmäßig durchsucht. Drei szenetypische Päckchen wurden gefunden, die Anhaftungen von Kokain aufwiesen. Die gefundene Menge war zu gering, um den genauen Wirkstoffgehalt zu ermitteln. Das Untersuchungsergebnis einer von Friedman abgegebenen Haarprobe war hingegen positiv, was den rechtlichen Nachweis erbrachte, dass Friedman tatsächlich Kokainkonsument gewesen war. Daraufhin erging am 8. Juli 2003 ein Strafbefehl gegen Friedman wegen Kokainbesitzes über 150 Tagessätze in einer Gesamthöhe von 17.400 Euro, den er widerspruchslos akzeptierte."


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** Anhang

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Eurogroup statement on Greece
Eurogroup

20/02/2015
21:00
Statement and remarks
1100/15
Economy & finance

20/02/2015 | 21:00

The Eurogroup reiterates its appreciation for the remarkable adjustment efforts undertaken by Greece and the Greek people over the last years. During the last few weeks, we have, together with the institutions, engaged in an intensive and constructive dialogue with the new Greek authorities and reached common ground today.

The Eurogroup notes, in the framework of the existing arrangement***, the request from the Greek authorities for an extension of the Master Financial Assistance Facility Agreement (MFFA), which is underpinned by a set of commitments. The purpose of the extension is the successful completion of the review on the basis of the conditions in the current arrangement, making best use of the given flexibility which will be considered jointly with the Greek authorities and the institutions. This extension would also bridge the time for discussions on a possible follow-up arrangement between the Eurogroup, the institutions and Greece.

The Greek authorities will present a first list of reform measures, based on the current arrangement, by the end of Monday February 23. The institutions will provide a first view whether this is sufficiently comprehensive to be a valid starting point for a successful conclusion of the review. This list will be further specified and then agreed with the institutions by the end of April.

Only approval of the conclusion of the review of the extended arrangement by the institutions in turn will allow for any disbursement of the outstanding tranche of the current EFSF programme and the transfer of the 2014 SMP profits. Both are again subject to approval by the Eurogroup.

In view of the assessment of the institutions the Eurogroup agrees that the funds, so far available in the HFSF buffer, should be held by the EFSF, free of third party rights for the duration of the MFFA extension. The funds continue to be available for the duration of the MFFA extension and can only be used for bank recapitalisation and resolution costs. They will only be released on request by the ECB/SSM.

In this light, we welcome the commitment by the Greek authorities to work in close agreement with European and international institutions and partners. Against this background we recall the independence of the European Central Bank. We also agreed that the IMF would continue to play its role.

The Greek authorities have expressed their strong commitment to a broader and deeper structural reform process aimed at durably improving growth and employment prospects, ensuring stability and resilience of the financial sector and enhancing social fairness. The authorities commit to implementing long overdue reforms to tackle corruption and tax evasion, and improving the efficiency of the public sector. In this context, the Greek authorities undertake to make best use of the continued provision of technical assistance.

The Greek authorities reiterate their unequivocal commitment to honour their financial obligations to all their creditors fully and timely.

The Greek authorities have also committed to ensure the appropriate primary fiscal surpluses or financing proceeds required to guarantee debt sustainability in line with the November 2012 Eurogroup statement. The institutions will, for the 2015 primary surplus target, take the economic circumstances in 2015 into account.

In light of these commitments, we welcome that in a number of areas the Greek policy priorities can contribute to a strengthening and better implementation of the current arrangement. The Greek authorities commit to refrain from any rollback of measures and unilateral changes to the policies and structural reforms that would negatively impact fiscal targets, economic recovery or financial stability, as assessed by the institutions.

On the basis of the request, the commitments by the Greek authorities, the advice of the institutions, and today's agreement, we will launch the national procedures with a view to reaching a final decision on the extension of the current EFSF Master Financial Assistance Facility Agreement for up to four months by the EFSF Board of Directors. We also invite the institutions and the Greek authorities to resume immediately the work that would allow the successful conclusion of the review.

We remain committed to provide adequate support to Greece until it has regained full market access as long as it honours its commitments within the agreed framework."

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*** (dt.: "Verlängerung ...im Rahmen der bestehenden Vereinbarungen")

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**** Seifenmär

Begierig hat die in D herrschende, saubere ProIl-Presse das längst widerlegte "Seifengerücht" sofort als Faktum aufgegriffen und erneut weiterverbreitet. In SPIEGEL ONLINE behauptete z.B. Zeilenschinder Christoph Sydow (syd), Mitglied des verlogenen mosaischen Zitierkartells, in seinem SPON-Artikel, Freitag, 13.02.2015 – 15:56 Uhr zum Schäuble - "Cartoon" wahrheitswidrig:

"Die Zeichnung nimmt Bezug auf die Konzentrationslager des NS-Regimes, in denen die Nazis aus Leichen Seife gewonnen hatten."

Raul Hilberg, anerkannter Fachautor des 1961 in den USA mit seriösem Anspruch herausgegebenen, dreibändigen Standardwerks "Die Vernichtung der europäischen Juden" (Deutsche Ausgabe 1982 beim Fischer-Verlag), untersuchte das Seifengerücht und resümiert dazu in Band 2 auf Seite 1033: "Der Ursprung dieser S e i f e n m ä r ist bis heute nicht geklärt;".
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Montag, 16. Februar 2015

Minsk II - Waffenstillstand, Krach um Debalzewo, UN-Resolution S/RES/2202 vom 17.02.2015

rhbl



Der Waffenstillstand in der Ukraine (Minsk II) ist noch keine zwei Tage alt, da gibt es schon den zu erwartenden Krach wegen unerlaubten Ausräumens der "Tasche" von Debalzewo. Dort beharkte die ostukrainische Volkswehr die in einem Kessel eingeschlossenen ca. 8000 Kiew-Söldner bis zuletzt mit schwerer Artillerie, Grad-Raketen und leichten Waffen. Die Volkswehrchefs Puschilin und Sachartschenko haben den umzingelten Kiewer Söldnern angeboten den Kessel zu verlassen, allerdings unter Zurücklassung ihrer Waffen. Kiew lehnt das ab und behauptet der Kessel sei gar nicht geschlossen.

Tatsächlich gelang es in den letzten Tagen hin und wieder einigen gepanzerten westukrainischen Einheiten auf der unter Dauerbeschuss liegenden Straße von Artemiwsk bis an den Ortsrand von Debalzewo vorzudringen. Dabei sollen auch einige Lebensmittel und etwas Munition in die eingeschlossene Stadt gelangt sein (FR). Angeblich sollen auch heute noch einige Verwundete aus Debalzewo evakuiert worden sein. Die franz. Zeitung Liberation hat dazu aktuell ein grobes Lagebild veröffentlicht, das einigermaßen plausibel erscheint. Scusi druckt es nachfolgend zur Information Neugieriger hier ab, mit frei übersetzter und leicht ergänzter Legende:

Debalzewo-Kessel

Die militärische Lage in der Ukraine, Tag 2 nach dem Waffenstillstand. Die Randbemerkung "renforts russes importants en cours selon l`OTAN" meint, dass aus Sicht der NATO den Volkswehr-Rebellen "bedeutende russische Verstärkungen" zufließen sollen. Russland bestreitet das. Beweise gibt es nicht. (Quelle: Liberation)


Putsch-Poro will jetzt auf einmal seine schweren Waffen doch nicht - wie in Minsk II beschlossen und mit seiner Unterschrift besiegelt - abziehen. So geht`s ja nicht. UN Generalsekretär Ban sollte hier nicht nur die üblichen Statements* ablassen sondern handeln. Höchste Zeit für die Beschlussfassung und Umsetzung der von Russland im UN-Sicherheitsrat vorgelegten Resolution S/RES/2202 (2015)***, die den Gegenspielern USA und England natürlich wenig schmeckt (Resolution inzwischen einstimmig angenommen, webtv.un.org/watch/ukraine-security-council-7384th-meeting).

Der Ärger mit den Putschisten in Kiew geht wohl noch eine ganze Weile weiter. Ohne ihre schweren Waffen, das ahnen die Putschisten, ist die westukrainische Heerschar, die am liebsten feige aus der Distanz mit Mehrfach - Raketenwerfern (MLRS) und im übrigen bloß gegen Cash ("Abschußprämien") aktiv wird, den hochmotivierten Selbstverteidigern der Ostukraine nicht gewachsen. Nahkampf mit leichten Waffen ist nur was für Bodentruppen, die von der Gerechtigkeit ihrer Sache wirklich überzeugt sind.

Scharmützel mit leichten Waffen, mit MG und Panzerfäusten sind trotz Waffenstillstand aber noch immer an verschiedenen Stellen in der Ostukraine im Gange und können auch in Zukunft angesichts des Hasses zwischen den Antagonisten nicht völlig ausgeschlossen werden.

Der Bürgerkrieg in der Ukraine wurde offenkundig via Maidan-Putsch subkutan von US-ProIl-Plutokraten und Top Guns wie Mc Cain und anderen im Zusammenspiel mit diversen ProIl-Oligarchen der Ukraine eingefädelt. Schon deshalb wird er von allen loyal-kriegsgeilen proisraelischen Medien offen und verdeckt aus ideologischen Gründen weiter geschürt werden. Wie nach Minsk I arbeiten die einschlägigen deutschen Medien (BILD, WELT, DLF, DW, Günter Jauch/ARD) weiter intensiv daran, das Publikum von der angeblichen "Aggression Putin`s", der "Sinnlosigkeit" der "Waffenunruhe" (BILD) und von der "Brüchigkeit" der Minsker Vereinbarung Nr. 2 zu überzeugen.

Das Monitoring des Waffenstillstands braucht deshalb eine um so festere Hand von starken Überwachern der Internationalen Gemeinschaft. Vermutlich geht es nicht ohne UN-Friedenstruppen.

Die Volkswehr hält derweil den Druck auf den Kessel von Debalzewo aufrecht (SZ). Offenbar kann die überforderte OSZE allein das Problem nicht lösen. Auch bei Nowoasowsk scheint es noch ziemlich zu knacken. Die westukrainischen Freiwilligenverbände benehmen sich wie echte Freikorps, sie machen was sie wollen. Die Lösung müssen wohl die Außenminister der vier "Spitzenpolitiker" finden, die Minsk II zusammengebastelt haben.


Nachbemerkung vom 17.02.15, 12:27 Uhr

Wie das Handelsblatt vor wenigen Minuten meldete hat die ostukrainische Volkswehr am Vormittag große Teile von Debalzewo besetzt:

"Trotz einer eigentlich geltenden Waffenruhe sind in den Straßen der strategisch wichtigen Stadt Debalzewe erstmals Kämpfe zwischen der ukrainischen Armee und prorussischen Separatisten ausgebrochen. Dies bestätigten Vertreter beider Seiten am Dienstag. Nach Angaben der Regionalpolizei drangen bewaffnete Separatisten in die Stadt ein.

Ein Vertreter der Rebellen berichtete laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax, dass die Separatisten bereits einen Großteil Debalzewes in ihre Gewalt gebracht hätten. „Der Vormarsch verläuft sehr aktiv. Ein großer Teil der Stadt befindet sich unter unserer Kontrolle“, sagte der Sprecher. Es gebe „viele Opfer“ bei den Regierungseinheiten, Dutzende andere Soldaten würden kapitulieren. Ein Militärsprecher in Kiew bestätigte, dass am Rand der Stadt und im Bereich des Bahnhofs Kämpfe tobten. Die Regierungstruppen kontrollierten den Ort aber nach wie vor. "



Nachbemerkung vom 18.02.2015, 11:42 Uhr

Die westukrainischen Truppen ziehen sich nach anfänglichem Widerstand mitsamt ihren schweren Waffen (Panzer, Artillerie) aus dem Kessel von Debalzewo (ukr.: Debalzewe) zurück. ("Major defeat", "größere Niederlage", NYT). Die Nachrichtenagenturen zitieren sowohl Anhänger der Putsch-Regierung in Kiew als auch der ostukrainischen Volkswehr (SPON).

Der FDP-Europapolitiker Alexander Graf Lambsdorff als Sprachrohr der Pentagon/ProIl-Maschine hält das jüngste Waffenstillstandsabkommen von Minsk wegen des Krachs um Debalzewo im Deutschlandfunk (DLF) "für wahrscheinlich gescheitert". Dagegen meinte der SPD-Europaabgeordnete Knut Fleckenstein in dem Sender, in den nächsten Wochen werde man sehen, ob das Abkommen eine Chance habe. Die Gefechte in der Ostukraine hätten weitgehend aufgehört, sagte er. Nur an zwei Stellen hätten "Separatisten" eine "Frontbegradigung" durchführen wollen, die im Widerspruch zur Minsk-II-Vereinbarung stehe.

Allen r a t i o n a l denkenden Konferenzbeteiligten an Minsk II dürfte wegen der von vornherein aussichtslosen Lage der westukrainischen Truppen im Kessel von Debalzewo klar gewesen sein, dass die "militärischen Fantasten" Poro & Jaz den Donbass verloren haben.

Sachartschenko und Puschilin, die nur in Bezug auf Debalzewo dem Abkommen von Minsk II nicht zugestimmt hatten, haben mit der gewaltsamen Räumung des Kessels schlicht das gemacht, was die Franzosen "Corriger la fortune" nennen.

Die Kiewer Putschisten haben sich bis zuletzt der Realität verweigert ((siehe den zutreffenden SPON - Kommentar von Benjamin Bidder). Kiew sollte die längst überfällige Frontbegradigung bei Debalzewo klaglos akzeptieren und die Streithähne sollten sich von nun an insgesamt an die Bedingungen von Minsk II halten, die mit zweitägiger Verzögerung im Zeitplan noch umgesetzt werden können.

Das entspricht im Großen und Ganzen auch dem Sinn und Zweck der gestern Abend einstimmig im UN-Sicherheitsrat beschlossenen UN-Resolution, Presseerklärung vom 17/02/2015 (Ukraine: Security Council endorses Minsk ceasefire, calls on parties to fully implement truce, engl., s.u. **).


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Secretary-General Ban Ki-moon

Statement

Statement attributable to the Spokesman for the Secretary-General on Ukraine
New York, 15 February 2015

The Secretary-General welcomes the start of a cease-fire in eastern Ukraine as agreed on 12 February under the package of measures for implementation of the Minsk accords.

He notes that the cease-fire appears to be largely holding, giving a desperately needed respite to civilians trapped in the area and contributing to a swift and peaceful resolution of the conflict. However, the Secretary-General is seriously concerned over reports of continued instances of hostilities including in Debaltseve and reiterates his call for all parties to abide by the cease-fire without exception.

The Secretary-General reminds all of the significance of the cease-fire, which forms the basis for the broader implementation of the Minsk accords and to restore peace and stability to Ukraine.


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Presseerklärung zur UN-Resolution S/RES/2202 vom 17.02.2015


"17 February 2015 – The United Nations Security Council today adopted a resolution endorsing the 13-point accord on ending the Ukraine crisis agreed in Minsk – including a cease-fire – and called on all parties to the conflict to fully implement that cessation of hostilities, as the UN human rights office expressed concern over reported shelling and trapped civilians in the country’s east.

Adopting a unanimous resolution, the 15-member Council endorsed the ‘Package of measures for the Implementation of the Minsk Agreements,’ which was adopted and signed in Minsk on 12 February. That agreement is annexed to the resolution. It states that the immediate and comprehensive ceasefire in certain areas of the Donetsk and Luhansk regions went into effect on 15 February, 12am local time.

Today, Council Members also welcomed the Declaration by the Presidents of Russia, Ukraine, France, and the Chancellor of Germany in support of the Minsk Agreements (Annex II), and their continuing commitment to its implementation.

The Council called on all parties to fully implement the ‘Package of Measures,’ including a comprehensive ceasefire as provided for therein. It also decided to remain seized of the matter.

In a separate statement read out to reporters by Ambassador Jieyi Liu of China, which holds the Council’s presidency for the month, Council members expressed grave concern over the continued fighting in and around Debaltseve, Ukraine, which has resulted in numerous casualties.

The Council called on all parties to ‘immediately cease hostilities and abide by commitments agreed in Minsk,’ including facilitating access for the OSCE Special Monitoring Mission to monitor and verify compliance with the Minsk Agreements. The Council further called on all parties to treat detained individuals humanely.

The Security Council said it regretted that despite the announcement of a ceasefire on 15 February, violence has continued in recent days in some parties of eastern Ukraine.

Echoing that sentiment, the Office of the UN High Commissioner for Human Rights (OHCHR) also expressed concern by reports of continued shelling and trapped civilians in Debaltseve.

While reliable information on the fighting or casualties in the area has yet to be verified, spokesperson Rupert Colville said “We believe there may be a few thousand hiding in cellars, struggling to get food, water and other basic necessities. It is unclear how many civilians are still there.”

Intense hostilities marked the days preceding the midnight ceasefire of 15 February, with dispatches reporting numerous military and civilian casualties.

Although the first two days of the truce witnessed a dramatic decrease in the number of causalities reported, especially amongst civilians, artillery and small arms exchanges did not cease completely.

“Their impact on civilian population, apparently, decreased considerably,” Mr. Colville confirmed. “So far we have only been able to document a few cases: two civilians were reported killed in Popasna in Luhansk region on Sunday, and several civilians were reported wounded in Avdiivka in Donetsk region on Monday.”

At the same, OHCHR continues to work on verifying these and other reports of civilian casualties during the ceasefire period.

The data available at this point reveals that since the beginning of the conflict – that began in mid-April 2014, until the 15 February truce – 5,665 people have been killed and 13,961 wounded in the east of Ukraine.

The UN Human Rights Mission in Ukraine and the World Health Organization (WHO) anticipate a further increase in figures in the coming days as casualty reporting during the ongoing hostilities, prior to the pre-ceasefire period was considerably delayed due.

The UN Human Rights Office will issue its next full report on the human rights situation in Ukraine on 2 March 2015.

The Ukraine crisis began to deepen in late February 2014 when it evolved from an initial internal political crisis into violent clashes in parts of the country. It later reached full- scale conflict in the east. Despite an earlier Minsk cease-fire, the situation in Ukraine has since continuously deteriorated, with serious consequences for the country's unity, territorial integrity and stability. "

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*** Text der UN - Resolution S/RES/2202 (2015):

"United Nations
S/RES/2202 (2015)
Security Council
Distr.: General
17 February 2015
15
-
02151 (E)
*1502151*

Resolution 2202 (2015)


Adopted by the Security Council at its 7384th meeting, on
17 February 2015

The Security Council,

Recalling
the purposes and principles enshrined in the Charter of the United Nations and reaffirming its full respect for the sovereignty, independence and territorial integrity of Ukraine,

Expressing
its grave concern at the tragic events and violence in eastern
regions of Ukraine,

Reaffirming
its Resolution 2166 (2014),

Firmly convinced
that the resolution of the situation in eastern regions of
Ukraine can only be achieved through a peaceful settlement to the current crisis,


1.
Endorses
the “Package of measures for the Implementation of the Minsk
Agreements”, adopted and signed in Minsk on 12 February 2015 (Annex I);

2.
Welcomes
the Declaration by the President of the Russian Federation, the President of Ukraine, the President of the French Republic and the Chancellor of the
Federal Republic of Germany in support of the “Package of measures for the
Implementation of the Minsk Agreements”, adopted on 12 February 2015 in Minsk (Annex II), and their continuing commitment therein to the implementation of the Minsk Agreements;

3.
Calls on all parties to fully implement the “Package of measures”,
including a comprehensive ceasefire as provided for therein;

4.
Decides
to remain seized of the matter."
.

Samstag, 14. Februar 2015

13./14.02.45, US-/UK - Tausend-Bomber-Terror gegen Dresden

rhbl



Heute jährt sich der zweite Tag der vernichtenden Flächenbombardements der englischen und amerikanischen Bomberflotten im Zweiten Weltkrieg auf Dresden`s Zivilbevölkerung. Gestern hat ein zu gut bezahlter Wendehals, Duckmäuser und staatlich bestellter Moralprediger in der Dresdner Frauenkirche uns "unverbesserliche" Deutsche beschimpft und im Zusammenhang mit den grauenhaften Bombenkriegsverbrechen der Engländer und US-Amerikaner die strikte Einhaltung ethischer und moralischer Grundregeln im Krieg von a l l e n gefordert.

Nur ein Heuchler kann sowas fordern, jemand, der noch nicht einmal in seinem eigenen, engsten Familien- und Eheleben die christlich-protestantischen Mindestregeln von Sitte, Anstand und Moral berücksichtigt. Oder wie nennt man es, wenn ein ehemaliger P a s t o r seine älter gewordene Ehefrau gegen ein jüngeres frisch lackiertes Modell auswechselt, eine L e b e n s a b s c h n i t t s g e f ä h r t i n ? Cherchez_la_femme, was sagt eigentlich die evangelische Amtskirche in Deutschland zu so einem negativen "Vorbild" ?

Adressaten seines scheinheilig - gemeinen Geredes sind vor allem wir Blogger, die wir nicht davon ablassen, die Fakten über Dresdens Vernichtung weiterzugeben. Dabei sollte es einem unabhängigen Blogger doch in einer Demokratie, die sich besonders ihrer grundrechtlich garantierten Presse- und Meinungsfreiheit rühmt, erlaubt sein, über Fakten zu berichten und ehrlich seine Meinung zu vertreten, wider alle alliierten "Sieger-Lügenlegenden", die inzwischen sogar von bezahlten kriecherischen "Institutionen" pseudo-"wissenschaftlich" propagiert werden. Ehrliche Blogs sind archimedische Punkte der Freiheit in einem medial auch 70 Jahre nach dem Weltkriegsende immer noch völkerrechtswidrig von den CIA / NSA - Geheimdiensten der USA digital besetzten Restdeutschland.

Das friedliebende Deutschland wird trotz 4+2 - Vertrag von den US-Besatzern heute noch mit Horchposten wie in Bad Aibling und angezapften Internet-Servern in Frankfurt etc. unter strenger elektronischer Überwachung gehalten. Denn die Militärstützpunkte für ihre US-Land- und Luftstreitkräfte in Frankfurt, Wiesbaden, Büchel, Ramstein, Spangdahlem und anderswo in deutschen Wäldern dienen der US-Army trotz aller deutschen Proteste immer noch als Lagerplätze für ihre Atombomben und als versteckte Hub`s für ihre weltweiten Kriegseinsätze. Dagegen sollten unsere Berliner "Spitzenpolitiker" mal Front machen. Deutsche Anwohner der US-Fliegerhorste in Hunsrück und Eifel beschweren sich in blaugelben Internetforen aktuell über den massiv zunehmenden Fluglärm durch nächtens übende F-15 und F-16 - US-Kampfbomber, die sich wohl gerade für evtl. Einsätze in der Ostukraine warmfliegen.

Wehret den Anfängen!


Scusi erinnert deshalb hier nochmals an seine Kritik des mdr - Filmbeitrags über die Vernichtung Dresdens vom 03.Februar 2015 (das Foto eines mit vier Maschinengewehren bestückten englischen Mosquito-Begleitjägers, auf dessen Rumpf ein Royal Air Force - Killer gerade die neuesten "Abschüsse" markiert, nebst zwei aktuellen Kommentaren unter einem pro-Gauck-Rede-Artikel aus ZEIT-Online findet sich unten in Anhang 1 wieder)

und spiegelt einen gestern im "Independent" abgedruckten Augenzeugenbericht des in Dresden zu Aufräumarbeiten eingesetzten englischen Kriegsgefangenen Gregg (engl., Anhang 2).


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Anhang 1

Mosquito1

Englischer Mosquito - Jagdbomber, Holzbauweise, klein und schnell, auch gern für völkerrechtswidrige Tieffliegerangriffe auf deutsche Zivilisten (Alte, Frauen und Kinder) genutzter Begleitjäger, zweimotorig.

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Hierzu zwei Kommentare aus "dresden-gedenken-bombenangriffe-bundespraesident-gauck", Die Zeit-Online:


1.) "schlomoschorsch
13. Februar 2015 18:29 Uhr

104. Haben Sie dazu auch eine seriöse Quelle?

„dazu passte auch, dass, nachdem viele vor den Bränden an die Elbwiesen geflüchtet waren, Tiefflieger mit MG-Garben in die geflüchteten, verängstigten, zusammengedrängten Zivilisten schossen.“




2.) dieter ploetze
13. Februar 2015 19:15 Uhr

144. Seriöse Quelle sind Augenzeugen

Nun das sind Augenzeugen von damals, ich stamme aus einer Dresdner Familie.

Das wurde sowohl in der Familie so berichtet, wie auch von anderen damals
Betroffenen.

Jetzt kann man das bezweifeln, da es nicht in der Historie auftaucht. Sowas
wird allerdings auch gern totgeschwiegen.

Ich halte es für seriös, da ich die berichtenden Menschen einschätzen kann."


(Rechtschreibung korrigiert, scusi! Die USA beherrschen die Welt, aber die von den proamerikanischen ZEIT-Online-IT-Spezialisten für die Erstellung von Kommentaren benutzte primitive US - Software beherrscht auch nach vierzig Jahren Digitalisierung noch immer keine deutschen Umlaute, Sonderzeichen oder die hierzulande übliche Groß-/Kleinschreibung. Da ahnt man, welche "culture" mit dem TTIP-Freihandelsabkommen auf uns Europäer erst noch zukommt, fuck you !)


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Anhang 2:


Augenzeugenbericht des in Dresden eingesetzten Kriegsgefangenen Gregg (Engl. Originaltext)

Vorwarnung scusi:

Verkürzung durch bewusstes Weglassen wesentlicher Details nennt man bekanntlich L ü g e n ).

Eine antideutsch verkürzte deutschsprachige Zusammenfassung des Gregg-Reports erschien rein zufällig nur eine Stunde n a c h der Scusi-Veröffentlichung des untenstehenden, englischen Gregg-Reports bei der Zeitung mit dem falschen Namen: Süddeutsche Zeitung: A. Menden, "Was ich sah hat mich zum Psychopathen gemacht".

Leider hat A. Menden mit der mosaischen "SZ-Schere im Kopf" den unbedarften Lesern, die kein Englisch können, die schrecklichsten Passagen Gregg`s, z.B. die über die kriminell - m ö r d e r i s c h e Wirkung der völkerrechtlich verbotenen, englischen Phosphor-Brandbomben in Dresden unterschlagen. Der nach dem englischen Brandbombenteppich überall vorhandene, brennende Phosphor klebte auf der Haut der Opfer, verwandelte sie in schreiende Fackeln. Der Phosphor ließ sich nicht löschen, was zuletzt die Iraker in Falludschah und die Palästinenser in Gaza als Opfer US-amerikanischer bzw. israelischer Angriffe erfahren mussten.

Siehe als Beispiel den entsprechenden Absatz unten in Gregg`s englischem Originaltext:

"The phosphorus clung to the bodies of the injured, turning them into human torches, but it was impossible to extinguish the flames and their screaming was added to the other cries".

Zigtausende Menschen verbrannten in Dresden qualvoll schreiend bei lebendigem Leib. Im Zentrum des Feuersturms blieb von den Menschen in den Kellern nur weiße Asche. Unzählige erstickten in den Kellergewölben oder füllten die unterirdischen Schutzräume als undefinierbare Haut/Fettmasse, aus der Knochen ragten, wie es der unfreiwillige Luftschutzhelfer Gregg auf Englisch drastisch beschreibt.

Die mosaische Süddeutsche Zeitung verschweigt, verleugnet und verschmiert die WK II - US-/ UK - Phosphorangriffe und das wahre Grauen von Dresden bis heute. Das macht sie wie der Rest der früher mal deutschen und seit 1989 für Deutschland quasi aus dem Pentagon/Hollywood/Privatfernsehen, via Satellit/Internet und über digital "vernetzte" kosmopolitische Zeilenschinder & Kaufmäuler gleichgeschalteten ProIl-Medien.

Wie soll man`s nennen, was uns seit einem Vierteljahrhundert via Satellit/Internet/Privatfernsehen aus Pentagon/Hollywood abwechselnd mit Polit-Lügen und westlicher Konsumpropaganda zudröhnt: Lügenpresse, Lügenfunk, Lügenfernsehen, Lügenmedien ?

rhbl

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Erfahrungsbericht des englischen Kriegsgefangenen G r e g g, der zu Aufräumarbeiten nach dem US-/UK-Bombenterror in Dresden abkommandiert war (Quelle: The Independent).


"On 13 February 1945, Victor Gregg was a 25-year-old British rifleman being held by the Germans in the beautiful city of Dresden. Having been captured in the Battle of Arnhem, he had twice tried to escape his POW camp, for which his punishment was to work in a soap factory, and this required him to walk 10 miles a day through thick snow (he was given a pair of wooden clogs). Unrepentant, he burnt down the soap factory, was sentenced to death and sent to Dresden for execution. There, he was held in an ad hoc 'prison', along with hundreds of other condemned men.

Like the guards and townspeople, Gregg did not believe the city would be bombed – there was a widespread understanding that the Allies would preserve its cultural heritage, just as the Germans had refrained from attacking Oxford. But, as he relates here, it was an unfounded assumption. Gregg was to witness unimaginable carnage that brought him decades of mental turmoil. Although a patriot, and by no means a pacifist, 70 years after the event he still believes that those who ordered the three-day bombing of Dresden could be guilty of a war crime, because they knew the devastation that would be wreaked on the civilian population.

After the raid, he eventually walked to the advancing Russian lines. This is his eyewitness account of the firestorm he left behind.


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At about 10.30pm, the air-raid sirens started wailing, and because this happened every night no notice was taken. But after a short period of silence, a wave of pathfinders started to drop target flares. We saw them through a glass cupola: filling the sky with blinding light, they floated to Earth, dripping burning phosphorus on to the streets and houses.

As if in slow motion, the inmates of the prison began to realise they were trapped. (The guards had locked the doors and scarpered.) Then, the throb of hundreds of heavy bombers began to fill the air, getting nearer and louder by the second. The prisoners were banging on the doors and crying to be let out. I crouched beside a wall, as low as I could.

The flares were still falling when the initial stream flew over, dropping thousands of incendiaries along with the first bombs. A string would hit the ground in succession – like a drum roll – and the sky changed from a bright white to a dull red that danced before dying.

As the never-ending stream passed over, about four incendiaries burst through our glass roof, breaking it into fragments and shredding the luckless men beneath. The phosphorus clung to the bodies of the injured, turning them into human torches, but it was impossible to extinguish the flames and their screaming was added to the other cries. I was still untouched – but not for long...

Suddenly, a "blockbuster" dropped outside our building, blowing in the whole wall. (These thin-walled, massive missiles could demolish whole blocks with one explosion, hence the name.) I was thrown nearly 50ft and covered in brickwork and rubble. When I came to, I realised the smoke and fumes from the building's burning shell were now being swept away by a gradually rising wind. Freeing myself, I stumbled over the debris and out of the building, which was slowly collapsing. There, I found a few other survivors, and the first thing that hit me was the heat. Wherever I turned, I was confronted with flames, smoke and dust – and all the time blocks of debris falling from the sky.
There were about a dozen in our group who were able to walk or stagger, and other small groups were moving between the heaps of rubble and the flames which, without warning, shot out of gaps in the walls. The noise of the planes died down and people started to appear from the few houses still intact. Survivors were clawing their way through mounds of rubble that an hour before had been their homes. We stumbled along the remains of a wide avenue, flanked by fires and mountains of red-hot wreckage. (I was saved by my wooden soles, which were so thick that I could walk over the glowing cinders.) Finally we found ourselves in open fields, next to a railway line.

Reaching safety, we saw another group approaching: about two dozen firemen, with a cart full of picks, shovels, buckets, rope coils and cans of drinking water. The leader immediately formed us all up, selected those who seemed capable and began to march us off, leaving the injured to fend for themselves.
Not everyone wanted to be offered as fuel to the furnace less than 500 yards away. But when three men hesitated, our leader turned round, drew his pistol and shot two at point-blank range. (The third started running as fast as he could to catch up.) So there we were: about 30 of us, led by a German whose answer to problems was to shoot now and ask questions later.

At first, we found people who had been caught out in the open and were still alive. By fixing bits of wood to our picks and shovels, we constructed stretchers and bore them away. But after about two hours, we headed back to the railway, where we discovered reinforcements and a food wagon had somehow been shunted in from God knows where. Then the sirens started their terrible wailing again and the people gathered in small bunches, as if to shield each other from the onslaught.

The planes were thousands of feet up, but you could see their outlines reflected in the glow. And as their bombs fell, we realised this raid was nothing like the first. The new bombs were so big that you could see them in the sky. Even the incendiaries were different – not metre-long sticks, but four-ton objects that exploded on the ground, incinerating anything within a radius of 200ft – and raining down with these came more blockbusters, 10-tonners this time.

Only 500 yards of open land separated us from the heart of the first raid. We could feel the terrible heat, our bodies shook as the ground vibrated. And as if this was not enough, another terror was making its presence felt: not really what you would call a wind; rather, the air being drawn in to feed the inferno was like a solid object, so great was its force.

The second raid had been in progress for about 15 minutes when, further down the line, the ground erupted in huge clouds of smoke and flame, and after the blasts came the enormous pull as air rushed into the vacuum. But our leader seemed keen to take us back into the furnace once these bombers departed.
This they did some 30 minutes later. And though there were still some stragglers above, now it was the action on the ground that mattered. Everything was in flames, even the roads, which were burning rivers of bubbling and hissing tar. Huge fragments of material flew through the air, sucked into the vortex. We could see people being torn from whatever they were hanging on to and drawn into the ever-deepening red glow less than 200 yards away.

A small group tried to reach us by crossing what had once been a road, only to get themselves stuck in a bubbling mass of molten tar. One by one, they sank to the ground through sheer exhaustion and then died in a pyre of smoke and flame. People of all shapes, sizes and ages were slowly sucked into the vortex, then suddenly whisked into the pillars of smoke and fire, their hair and clothing alight.

And, as if the Devil himself had decided their torments were insufficient, above the wind's howl and the inferno's roar came the interminable, agonised screams of the victims being roasted alive. What saved us was being on open ground with oxygen to breathe and, since the fires were getting worse, we abandoned any idea of approaching the city centre for now. It was a sea of flame rising into a sky of smoke. And with the air so hot that it was painful to inhale, we retreated to an island of safety. At dawn, we saw new gangs had arrived to fill up the craters and re-lay the track, and by mid-morning a small line of wagons was shunted alongside us. You had to hand it to the Krauts: the first thing they thought of was their bellies, and in the centre was a kitchen wagon, complete with hot soup, black bread and a 40-gallon drum of their ersatz coffee.

After eating, about 40 of us trudged into the smouldering embers edging the vast bonfire that still raged nearby. While other groups dug at the piles of masonry, clearing pathways, we were to uncover the cellars. But then the third raid started. Now it was the Americans, and the railway yards were their targets. This meant those who had escaped before were now getting the same treatment. And though the Americans dropped much less destructive bombs than the British, many more were killed.

When the raid ended, we continued with the cellars, prising them open with pickaxes and crowbars. Inside, we found the victims' bodies, usually shrivelled to half their normal size or worse. (Children under the age of three or four had simply melted.) But most looked like they had died peacefully, through lack of oxygen, losing consciousness in the process.

We dragged their remains into the open, where they were examined for identifying marks and then piled up to await cremation – and this turned out to be the easy bit. Even the hardest of us would flinch as we got nearer to the site of the raid's centre, where fierce fires still raged. But first we were fed and watered, and rested in a couple of old wagons that giant cranes had now lifted off the railway lines.

On the third day, everywhere I looked I could see men working in dozen-strong gangs and now, as we approached the city centre, the most terrible task began. Some of the corpses were so brittle that they crumbled into clouds of ash and dried flesh. Yet so methodical were the Germans that we were ordered to stuff any identifiable parts of these corpses into sacks. We wondered if the next day's work could be any worse. But when ordered to tackle a sector where there was a chance of finding survivors alive, the news brought fresh life to the gang.

We set off to a small square, where what had been grass was now a bed of ash 4in thick, and the first three shelters we uncovered were empty. But further examination of the third revealed a tunnel leading to another, blocked by a collapsed roof. When we broke through and found four women and two small girls alive, we cheered ourselves hoarse. We all felt like heroes – there were no enemies, no hatred, just a sense of fulfilment. But sadly, this was a solitary event, as we learned the next day.

trudging through streets where sheets of flame were still shooting up 100ft, we came to the door of a communal shelter, which took all afternoon to prise open. With the first inch or so, there was a hissing sound and the surrounding dust was sucked into the opening. Then, as the gap widened, a terrible smell hit us – and slowly the horror inside became visible.

There were no real, complete bodies, only bones and scorched articles of clothing matted together on the floor and stuck together by a sort of jelly. There was no flesh visible, just a glutinous mass of solidified fat and bones, inches thick, on the floor. Now we understood what we might find in the city-centre shelters. But that was not to be my fate. That evening, I was told I was being returned to custody – so I drifted off, walked over the bridge and eastwards to join the Russians…

There's so much I have left out. Often, I get a shadow of recall, but nothing concrete remains. Everything was overwhelmed by the gruesome tasks we performed. It's the horror that remains burned in my memory. And like Dresden's fires, it seems impossible to extinguish.



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This an edited extract from 'Dresden, a Survivor's Story', by Victor Gregg with Rick Stroud, published as an ebook by Bloomsbury.

Victor Gregg, now 95, will attend a memorial service this Sunday at the cathedral in Coventry (twinned with Dresden), where he will speak about his experiences."

Freitag, 13. Februar 2015

13. Februar 1945, US-/UK-Bombenterror gegen Dresden

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„Schämen müssen sie sich, weil sie Gräuel verübten (Jeremiah, 6/15).“





Heute jährt sich der Tag der vernichtenden Flächenbombardements der englischen und amerikanischen Bomberflotten im Zweiten Weltkrieg auf Dresden`s Zivilbevölkerung.***


Der WKII-Bombenterror war ein kriminelles, industriell durchgeführtes angloamerikanisches Vernichtungsmassaker gegen wehrlose deutsche Alte, Frauen und Kinder, das ab 1940 von den USA und England ohne jede Moral völkerrechtswidrig systematisch in der Fläche gegen deutsche Wohngebiete exekutiert wurde.


Die Engländerin V e r a B r i t t a i n hat bereits 1944 die Terrorbombardements ihrer Regierung im Zweiten Weltkrieg in ihrem Buch "Seed of Chaos" so beurteilt:

"Die abgestumpfte Grausamkeit, die uns dazu veranlasste, in den am dichtesten bevölkerten Städten Europas unschuldige Menschenleben auszulöschen, und die blinde Zerstörungswut, der historische Kulturgüter in einigen der schönsten Städte Europas zum Opfer gefallen sind, werden der künftigen Menschheit als eine Extremform des verbrecherischen Irrsinns erscheinen, von dem sich unsere politischen und militärischen Führer vorsätzlich haben heimsuchen lassen."


Der verbrecherische Bombenterror der Engländer (Churchill, Harris) und US-Amerikaner (Roosevelt, Truman) gegen die Deutschen hat am 13. und 14. Februar 1945 mit dem Flächenbombardement der Wohngebiete Dresdens mit unzähligen zivilen Toten einen einsamen Höhepunkt erreicht.


Weil die gleichgeschalteten ProIl-Medien zum Jahrestag des US-/UK--Airforce-Massakers gegen Dresden heute wieder eine "wissenschaftlich" kleingerechnete Opferzahl verbreiten werden, - angeblich soll es jetzt nur noch "bis zu 25.000 Tote in Dresden" gegeben haben, - veröffentlicht scusi! zum Thema nochmals eine Übersichtskarte aus dem SPIEGEL-Sonderheft "Als Feuer vom Himmel fiel", in der die Zahl der Toten in Dresden (35.000 bis 40.000*) mit einem Sternchen markiert ist. Das Sternchen wird im SPIEGEL-Special, Heft Nr. 1 / 2003, in der Grafik auf Seite 8 und 9 (s.u.) so erläutert:

"... * Örtliche Schätzungen kommen auf bis zu 2 0 0 . 0 0 0 T o t e
( in Worten: Z w e i h u n d e r t t a u s e n d Tote, d. Verf.), da beim Angriff eine große Zahl von Flüchtlingen und Soldaten in der Stadt war und viele Opfer spurlos verbrannt sind."


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Bomben auf das Reich. SPIEGEL-Spezial, Heft Nr. 1/2003 befasst sich bezeichnenderweise zuerst mit den materiellen Schäden (Tabelle rechts oben: "Bomben auf das Reich, Zerstörung von Wohnraum bis 1945, roter Sektor entspricht dem prozentualen Wohnraumverlust") und erst d a n a c h mit der Vernichtung von Menschenleben (Tabelle rechts mitte: "Tote bei Luftangriffen"). Foto rechts unten, : der englische Air Marshal (Butcher) Harris, der zusammen mit Churchill, Roosevelt und Truman wegen schwerster Kriegsverbrechen (Dresden, Hamburg, Hiroshima, Nagasaki) eigentlich an den Galgen gehört hätte.


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Bombentote in Dresden. Es gab im Februar 1945 im von Hunderttausenden von Flüchtlingen aus dem Osten überlaufenen "Elbflorenz" Dresden weder Luftabwehr noch genügend Luftschutzbunker. Die meisten Toten verglühten bis zur Unkenntlichkeit in den Kellergewölben der zerbombten Wohnhäuser zu weißer Asche.

Die iranische Online-Zeitung Press TV, die nicht der "westlichen" (Selbst-)zensur unterliegt, erwähnt in ihrem Artikel vom 14. Februar 2013, 01:40 PM GMT: "Dresden bombing, Britain’s forgotten war crime of WWII", engl., dessen beigefügtes Doku-Foto der Einäscherung der Bombenopfer nichts für zarte Gemüter ist, dass nach dem UK-/US-Terrorangriff auf Dresden 260.000 Leichen oder die Überreste von Leichen in der Stadt gezählt worden sind.

Über die Gesamtzahl der Opfer wird seit 67 Jahren wohl deshalb so heftig gestritten (scusi!: "Opferzahldebatte führt in die falsche Richtung"), weil es mit dem Bombenangriff auf Dresden eine besondere Bewandnis hat, s.u. Farm Hall-Protokolle***, Aussage Heisenberg. Danach sollen die USA 1944 mit dem Abwurf der Atombombe auf Dresden gedroht haben, um Deutschland zur Kapitulation zu zwingen. War Heisenberg ein Lügner oder sind die Protokolle gefälscht? Das sollte umgehend von unabhängigen, qualifizierten Experten und nicht von solchen Amateurhisterikern wie den Dilettanten der "Müller - Kommission" geprüft werden.

Denn die US-Drohung mit einem Abwurf der A-Bombe auf Dresden kurz vor deren Fertigstellung und Einsatz im Sommer 1945 in Hiroshima erscheint durchaus plausibel und erklärt besser als alles andere das grauenhafte Ausmaß der konventionellen Bombenteppiche, die Churchill und Truman über Dresden legten. Wenn die US-/UK-Kriegsverbrecher schon in Dresden ihr "nukleares Versprechen" nicht halten konnten, weil Oppenheimer nicht mehr rechtzeitig gegen Deutschland liefern konnte (s.u.***), dann wollten die niederträchtigen Verbrecher wenigstens in Punkto Schadensausmaß vor der ganzen Welt - und vor allem vor ihrem Alliierten Stalin - ihre "Glaubwürdigkeit" erhalten.




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Die Ruine des Dresdener Zwingers, ein Zerstörungswerk der US-/UK-Barbaren, die selbst in ihren eigenen Ländern kaum kulturell Hochstehendes zustandegebracht haben. Der Tod ist ein Meister aus den USA und England.



Über den englischen Bombergeneral Harris schreibt Grayling in seinem Buch "Die toten Städte" auf S. 138 : "Er war nicht gebildet, aber er besaß zweifellos jene Härte, die man brauchte um eine konsequente Strategie der Massentötungen umzusetzen...".

Butcher (Schlächter) Harris war mit der Strategie des Londoner Luftfahrtministeriums, das ihn drängte nur Brandbomben abzuwerfen, nicht einverstanden:

"Die moralische (d.h. psychologische) Wirkung von Sprengbomben ist enorm. Menschen können aus Feuersbrünsten entkommen, und die Zahl der Opfer bei einem reinen Brandangriff wäre verschwindend gering. Zusätzlich zu dem Schrecken des Feuers wollen wir Boches (Deutsche) unter den Trümmern ihrer Häuser begraben, Boches umbringen und Boches terrorisieren. Daher der Anteil der Sprengbomben." (Zitat Harris, ebenda aaO S. 139).


Grayling fährt a.a.O. fort: "Die Zerschlagung des materiellen, kulturellen und sozialen Ordnungsgefüges wurde bis in den letzten Kriegsmonat hinein massiv fortgesetzt...Aber die Frage ist: Diente die Flächenoffensive in irgendeiner Weise dem Wunsch, Deutschland als solches auszulöschen?

Haben wir es mit einem versuchten "Kulturozid" zu tun?
Der umstrittene Plan für Nachkriegsdeutschland, den Roosevelt und Churchill für kurze Zeit befürworteten (sie paraphierten ihn am 15.09.1944 in Quebec, d. Verf.), wird nach dem Mann, der ihn erarbeitete, Morgenthau-Plan genannt..."

Die kriminelle und völkerrechtswidrige Idee, die Moral der deutschen Zivilbevölkerung durch Bombenterror zu brechen, kam in den USA und England weder über Nacht, noch kam sie aus dem Nichts. "Da man unter Luftwaffentheoretikern und Politikern der damaligen Zeit glaubte, dass der Bomber immer durchkommen würde, - so Englands Premier Stanley Baldwin am 10. November 1932 im Unterhaus - und gegen Luftangriffe letztlich keine Verteidigung möglich sei, schien nur die Abschreckung des Gegners übrig zu bleiben."


Stanley Baldwin:

"Die einzige Verteidigung ist der Angriff, und das bedeutet, dass man mehr Frauen und Kinder schneller töten muss als der Feind, wenn man sich schützen will." (Zit. n. Lothar Fritze, "Die Moral des Bombenterrors", S. 208).

Lothar Fritze hat in seinem Buch bereits auf den Seiten 170 ff. ausführlich beschrieben, wie Roosevelts USA zwischen den beiden Weltkriegen "die öffentliche Meinung in Amerika so umschwenken (ließ), daß das Militär nicht mehr als rein defensive, sondern als offensive und Vernichtung bringende Streitmacht betrachtet wurde (Huston, "General H.H. Arnold und der strategische Bombenkrieg", S. 781)". (Hervorhebungen vom Verf.)

"Roosevelt verknüpfte geschickt die nationalen Interessen der USA mit seinem Friedenswillen und hohen moralischen Ansprüchen gegenüber Deutschland. Offenbar störten die erstaunlichen wirtschaftlichen Erfolge Deutschlands seit 1933 und dessen Ablehnung eines möglichst schrankenlosen Freihandels (heute nennt man sowas vermutlich "Globalisierung", d. Verf.) die amerikanischen Absichten ganz empfindlich... (Magenheimer, Kriegsziele und Strategien der großen Mächte 1939-1945, S. 26)."



"Nach den Luftangriffen auf Hamburg sagte Air Marshal Harris:

"Ich wollte in Hamburg immer einen massiven Angriff. Es war die zweitgrößte Stadt Deutschlands und ich wollte eine riesengroße Schau abziehen." (Grayling, S. 137).


In bestialischen Angriffen wie der bezeichnenderweise mit dem Namen Gomorrha kodierten Luftangriffsoperation gegen Hamburg wurden dann auch 300.000 Wohngebäude zerstört, mehr als 35.000 Menschen verbrannten, verglühten oder erstickten hilflos.

Insgesamt kam im Bombenkrieg gegen Deutschland ca. eine Million Menschen** auf eine besonders unmenschliche, brutale, spezifisch "angloamerikanische" Art und Weise ums Leben.

Das Ergebnis der Operation "Gomorrha" in Hamburg und der zahlreichen anderen Vernichtungsschläge gegen die deutsche Zivilbevölkerung, z.B. die Zahl der Toten und Verletzten unter den Dresdnern, wird seit Jahrzehnten von sogenannten "Wissenschaftler-Gremien" von Generation zu Generation immer weiter beschönigt, kleingerechnet und verharmlost.

Verharmloser, Geschichtsbeschöniger und Geschichtsklitterer (Beispiel: Guido Knopp im ZDF) wurden, wie manche meinen, auf diskrete Veranlassung der WK II - Siegermächte auch heute noch in gut dotierte ö.r. TV- oder Rundfunk-Pöstchen (ZDF, DLF...) gehoben. Andere Pseudowissenschaftler werden inzwischen von diversen deutschlandfeindlichen "Stiftungen" oder "Universitäten" durchgefüttert oder sonstwie für ihre "Arbeit" mit Silberlingen entlohnt. Wissenschaftler sollten aber nicht von sondern für ihre Arbeit leben.

Das Beschönigen, Verharmlosen und Geschichtsklittern zugunsten der "alliierten Siegermächte des Zweiten Weltkriegs" sollte langsam mal aufhören, weil das Verharmlosen in den Medien und die Verkürzung der Darstellung in den Geschichtsbüchern in Deutschland langfristig nur dem Rechtsextremismus bzw. sogar einem etwaigen "extremistischen Rechtsterror" nach dem Muster der "Zwickauer Zelle" in die Hände spielt.

Das schadet im Inneren dem demokratischen Rechtsstaat und nach außen dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland.



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** According to a member of the German Government Statistics Office in Berlin, 1,200,086 German civilians were killed or reported missing believed killed in air raids from the beginning of the war up to October 1, says a Zurich message. The number of people bombed out and evacuated owing to air-raid danger was 6,953,000 ("News-Chronicle, Oct. 29, 1943" in website Lachlan, mit Auszügen aus "Seed of Chaos").

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*** Dies ist eine redaktionell überarbeitete Scusi! - Veröffentlichung vom 13.02.2012, um folgende, nicht uninteressante Information ergänzt:


Im April 1945 verhafteten Mitglieder des US-amerikanischen Sonderkommandos ALSOS die führenden Mitglieder des deutschen Atombombenprojekts und internierten sie auf dem englischen Landsitz Farm Hall, wo ihre Gespräche – auch am Tag, als sie vom Abwurf der US-Atombombe auf Hiroshima erfuhren - heimlich abgehört wurden.

Richard von Schirach hat die englischen Abhörprotokolle ausgewertet und in seinem bei Berenberg verlegten Buch „Die Nacht der Physiker, Heisenberg, Hahn, Weizsäcker und die deutsche Bombe“ erstmals 2012 auszugsweise in ihren plausiblen Zusammenhängen auf deutsch veröffentlicht. In seinem Buch heißt es z.B. zum Thema "Dresden" auf Seite 197:

...„Heisenberg kommt auf den angedrohten Abwurf einer amerikanischen Uranbombe auf D r e s d e n zu sprechen. Vor einem Jahr habe ihn ein Beamter des Auswärtigen Amtes auf die amerikanische Drohung hingewiesen, eine Bombe über D r e s d e n abzuwerfen, falls sich Deutschland nicht bald ergeben würde. Damals sei er gefragt worden, ob er dies für möglich hielte, und er habe aus völliger Überzeugung mit „Nein“ geantwortet.“...



Richard v. Schirach schildert auf S. 184 seines lesenswerten Buchs auch die Reaktion R o b e r t O p p e n h e i m e r s, des deutschstämmigen Leiters des amerikanischen Atombombenprojekts in Los Alamos, auf die Nachricht vom Einsatz der US-Atombombe (Uranbombe) in Hiroshima:


„Kurz darauf lässt Oppenheimer im überfüllten Auditorium seinem Triumphgefühl freien Lauf.

Einer der Anwesenden, der junge Physiker Sam Cohen, erinnert sich an den Jubel, der ausbrach, als Oppenheimer sagte, „es sei noch zu früh, um die Folgen des Bombenabwurfs zu beurteilen. Aber er sei sicher, dass er den Japanern bestimmt nicht gefallen habe.


Mehr Jubel.

Er sei stolz auf das, was sie erreicht hätten und er zeige es auch.

Noch mehr Jubel.

Und er bedauere nur, dass wir die Bombe nicht rechtzeitig entwickelt hätten, um sie gegen die D e u t s c h e n einzusetzen.

Hier brach ein wahrer Sturm der Begeisterung los.“



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Literaturhinweis:


1) Richard v. Schirach, „Die Nacht der Physiker, Heisenberg, Hahn, Weizsäcker und die deutsche Bombe“, Berenberg, 2012;

2) Rainer Karlsch, "Hitlers Bombe", DVA, 2005;

3) Mark Walker, Die Uranmaschine, Mythos und Wirklichkeit der deutschen Atombombe", Siedler, 1990;

4) A.C. Grayling, "Die toten Städte, waren die alliierten Bombenangriffe Kriegsverbrechen?", C. Bertelsmann, 2007;

5) Lothar Fritze, "Die Moral des Bombenterrors, Alliierte Flächenbombardements im Zweiten Weltkrieg", Olzog, 2007;

6) Jörg Friedrich, "Der Brand, Deutschland im Bombenkrieg 1940 - 1945", Propyläen, 2002);

7) Dieter Hoffmann (Hrsg.): Operation Epsilon – Die Farm-Hall-Protokolle oder die Angst der Alliierten vor der deutschen Atombombe, Rowohlt Berlin, 1. Aufl. 1993;

8) SPIEGEL-Spezial, "Als Feuer vom Himmel fiel", Heft Nr. 1/2003;

9) Vera Brittain, "Seed of Chaos, What Mass Bombing Really Means", London, engl. , New Vision Publishing Co, 1944;

10) Sir Charles Frank (Hrsg.) Operation Epsilon," The Farm Hall Transcripts", engl. , Taylor & Francis, 1. Auflage: 01.05.1993.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Minsk II, mehr als nichts

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Nach extrem schwierigen Verhandlungen ist es vollbracht. Das Video mit der auf Deutsch übersetzten Presseerklärung Putins zu seiner neuesten Schachpartie findet sich hier. Eingekesselt sind bei Debalzewo natürlich nicht 68.000 sondern nur 6000 bis 8000 westukrainische Söldner, ein Übersetzungsfehler aus dem Englischen. Auf der Website des Kreml wird die "Normandie-Format-Konferenz" höchst minimalistisch erwähnt. Handelt es sich doch aus Sicht Russlands um Probleme, die eigentlich unmittelbar zwischen Kiew und Donetsk/Luhansk besprochen werden müssten.

Gradwerfer_DNR

Die ostukrainische Volkswehr verfügt seit kurzem über effizientere Waffensysteme, hier ein moderner, gepanzerter Grad-Raketenwerfer auf Kette.
Das Foto verdeutlicht, warum die Kiewer Putschisten Poro & Jaz dringend einen Waffenstillstand brauchten. Der proamerikanische Hasardeur "ProIl-Poro" hatte mit seinen faschistischen Kiewer Kumpanen nie eine Chance
(Dave Majumdar). Kiew hat inzwischen militärisch fertig. (Bild: Kiev Post)


"Die Konfliktparteien einigten sich in Minsk schließlich auf eine Waffenruhe, die am 15. Februar um Mitternacht in Kraft treten soll, sowie auf einen Fahrplan zur Umsetzung des Minsker Abkommens von September 2014. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Anführern der prorussischen Rebellen und der Ukraine-Kontaktgruppe, in der neben Vertretern aus Moskau und Kiew auch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) vertreten ist" (O-Ton AA).

Der Berg hat gekreißt und eine Maus geboren. "Mehr als nichts" meinte Frau Merkel skeptisch zum beschlossenen "Maßnahmenkatalog" zum Minsker Abkommen I vom 05. September 2014, zu dem es noch ein Memorandum vom 19. September 2014 gibt, das die "Demarkationslinie" enthält, die weiter gelten soll.


Der österreichische STANDARD hat sich den Politologen Prof. Mangott geschnappt und ihn zu dem Ergebnis von Minsk II befragt. Hier der Ausschnitt mit den beiden wichtigsten Fragen:

"derStandard.at: Wie lange wird die am Donnerstag in Minsk getroffene Einigung für den Konflikt in der Ostukraine halten?

Mangott: Die Kämpfe dauern derzeit noch immer an. Vor allem der Status von Debalzewe ist ungeklärt. Entweder sind die ukrainischen Soldaten in der Stadt tatsächlich eingekreist und müssten daher die Stadt über einen humanitären Korridor verlassen. Oder sie sind es nicht und können dort verbleiben, womit Debalzewe weiter unter ukrainischer Kontrolle steht. Allein daran kann die Einstellung der Kampfhandlungen am 15. Februar scheitern. Wird diese Frage gelöst, ist mit einem Abflauen der Kampfhandlungen zu rechnen. Ob aber ein belastbarer, beidseitiger Waffenstillstand umgesetzt werden kann, ist derzeit völlig offen. Nach dem Minsker Protokoll vom 5. September 2014 war schon einmal ein Waffenstillstand angesetzt, der aber nie eingehalten wurde.

A10

US-Erdkampfflugzeug A10 ("Warzenschwein"). Die USA verlegen laut
SPON zur Zeit 12 zur Panzerbekämpfung besonders geeignete Warzenschweine nach Deutschland, wo sich zuletzt 2013 in Spangdahlem eine Staffel A10 Panzerknacker aufhielt. Als erstes müssen die US-Flieger entrostet werden, denn sie haben alle schon etliche Jahre auf dem Buckel.



derStandard.at: Wer hat seine Interessen besser durchgesetzt?

Mangott: Die Ukraine hat erreicht, dass die im Minsker Memorandum vom 19. September 2014 beschlossene Demarkationslinie zwischen den ukrainischen Kräften und den Rebellen weiterhin aufrecht bleibt. Anders als erwartet muss die Ukraine damit die territorialen Gewinne der Rebellen in den vergangenen Monaten nicht anerkennen. Allerdings sind die Rebellen auch nicht gezwungen, sich hinter die Frontlinie vom September 2014 zurückzuziehen. Die Ukraine hat auch erreicht, dass ein Zeitplan für die Wiedererlangung der Kontrolle über die russisch-ukrainische Grenze in den Rebellengebieten vereinbart wurde. Allerdings steht das unter dem Vorbehalt, dass für die Rebellengebiete über eine Verfassungsreform ein "dauerhafter besonderer Status" eingerichtet wird. Was das konkret bedeutet, ist aber heftig umstritten."

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Scusi erinnert sich daran, dass Marina Weißband, Ex-Geschäftsführerin der Piraten mit ukrainischen Wurzeln, in einer der ersten Talkshows zum Ukraine-Konflikt auf die Frage nach der Lösung spontan sinngemäß geantwortet hatte: "Sollen die beiden Bezirke (Donetsk und Luhansk, d. Verf.) doch zu Russland rübermachen." Vermutlich wäre das auch heute noch eine praktikable Lösung, doch für die Weltschurkensupermacht USA, die ihren Sphirren Poro & Jaz nach all den Toten (geschätzt werden zwischen 5.000 und 50.000 Tote) den Rücken stärkt und demnächst ein ganzes Bataillon US-Militärberater in die Ukraine schicken wird, gibt es vermutlich kein zurück mehr. Die Weltmacht USA ist total überschuldet, praktisch pleite und kann ihren unvermeidlichen Börsen-Crash in New York nur durch Krieg und Kriegsgeschrei übertünchen. Womit gleichzeitig das russisch-orthodoxe Riesenreich gedemütigt und die friedlichen europäischen EU-Mitbewerber düpiert und gegeneinander aufgebracht werden könnten. Der Schuss könnte aber auch nach hinten losgehen. Die wie Russland orthodox gestrickten Griechen mucken ja in Brüssel schon auf und fangen an wegen evtl. Finanzhilfen mit Peking und Moskau zu telefonieren...


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Debalzewe

Rueckzugslinie

Hier zum Vergleich die Lage in der Ostukraine in vier verschiedenen Darstellungen:

- am 03. Juli 2014 (BBC - Karte, oben),
- am 27. September 2014 (NYT - Karte, 2. v. oben, mit Demarkationslinie) und
- am 22. Januar 2015 (Sputnik-Karte, 2. v. unten)
.
- ab 16. Februar 2015 (Pufferzone laut Minsk II v. 12.02.15 aus Sicht der SZ, unten)

Bei Debalzewo versucht die ostukrainische Volkswehr offenbar immer noch die "Tasche" mit Poro-Söldnern abzuriegeln und auszuräumen, die der westukrainische Panzerangriff vom 29. August 2014 zurückgelassen hatte (scusi!). Zum "Aufräumen" bleiben der Volkswehr nach "Minsk II" bis zum 15.02.2015, 00:00 Uhr, noch zwei Tage Zeit (SPON).

Seit September 2014 haben die Aufständischen zwar etwas an Gelände zurückgewonnen (Ria Novosti/Sputnik-Lagekarte vom 22.01.2015, 2. v. unten). Doch sie halten nur noch knapp die Hälfte des Gebiets, in dem sie sich Anfang Juli 2014 bewegt haben.

Dass die proamerikanischen Söldnertruppen es über Debalzewo fast bis Grabowo geschafft haben und dass es "Poro & Jaz" in Kiew überhaupt noch gibt ist vor allem den kriegswilligen "Republikanern" im US-Kongreß zu verdanken. US - Geheimdienste, "Academi"- Söldner und "proisraelische" US Militärberater wie der Lieutenant General Benjamin Hodges** haben mit ihren "proamerikanischen" Kämpfern und der Lieferung von US-Militärmaterial in den letzten Monaten massiv in das Gemetzel in der Ostukraine eingegriffen.


Hodges

US-General Benjamin Hodges, Kdr. der US-Bodentruppen in Europa und Militärberater der Kiewer Pro-US-Putschisten, überreicht in einem Kiewer Krankenhaus einen US-amerikanischen Gefrierfleisch-Orden an einen westukrainischen Söldner, der bei den Kämpfen in Debalzewo u.a. seinen linken Arm verloren hat. (Standfoto aus einem Video bei "fit4russland.com").



Rechtsextreme Republikaner wie der US-Senator Mc Cain orchestrieren die US-Aggression gegen Russland in der Ukraine verdeckt aus dem Hintergrund. Sie sind gewissermaßen die Vertriebsmitarbeiter des Militär-Industriellen Komplexes der USA und dürften vom Wert jeder US-Waffenlieferung in ein "Krisengebiet" irgendwo auf der Welt ein paar Prozent auf ihr Konto abbekommen. Da kommen schnell ein paar Millionen oder sogar Milliarden Dollar in karibischen Steuerparadiesen zusammen. "Proisraelische" US-Offiziere wurden und werden in Washington für ihre linientreue "Kriegsbegeisterung" auch stets besonders belohnt. Sie werden rascher befördert und können über den vorzeitigen Ruhestand problemlos in einen ThinkTank oder direkt zur US-Rüstungsindustrie wechseln und da richtig Dollar scheffeln. "Money makes the world go around. "

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* Pressemitteilung

Erklärung des Präsidenten der Russischen Föderation, des Präsidenten der Ukraine, des Präsidenten der Französischen Republik und der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland zur Unterstützung des Maßnahmenpakets zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen, angenommen am 12. Februar 2015 in Minsk

Erscheinungsdatum
12.02.2015

Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, der Präsident der Französischen Republik, François Hollande, und die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Angela Merkel, bekräftigen ihre uneingeschränkte Achtung der Souveränität und der territorialen Unversehrtheit der Ukraine. Sie sind der festen Überzeugung, dass es zu einer ausschließlich friedlichen Lösung keine Alternative gibt. Sie sind fest entschlossen, zu diesem Zweck einzeln und gemeinsam alle möglichen Maßnahmen zu treffen.

Vor diesem Hintergrund unterstützen die Staats- und Regierungschefs das am 12. Februar 2015 angenommene und unterzeichnete Maßnahmenpaket** zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen, das von allen Unterzeichnern des Minsker Protokolls vom 5. September 2014 und des Minsker Memorandums vom 19. September 2014 unterschrieben wurde. Die Staats- und Regierungschefs werden zu diesem Prozess beitragen und ihren Einfluss auf die jeweiligen Parteien ausüben, um die Umsetzung dieses Maßnahmenpakets zu erleichtern.

Deutschland und Frankreich werden technische Expertise für die Wiederherstellung des Bankensektors in den betroffenen Konfliktgebieten zur Verfügung stellen, möglicherweise durch die Schaffung eines internationalen Mechanismus zur Erleichterung von Sozialtransfers.

Die Staats- und Regierungschefs teilen die Überzeugung, dass eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen der EU, der Ukraine und Russland der Beilegung dieser Krise förderlich sein wird. Zu diesem Zweck unterstützen sie die Fortsetzung der trilateralen Gespräche zwischen der EU, der Ukraine und Russland über Energiefragen mit dem Ziel, nach dem Gas-Paket für den Winter weitere Folgeschritte zu vereinbaren.

Sie unterstützen ferner trilaterale Gespräche zwischen der EU, der Ukraine und Russland, um praktische Lösungen für Bedenken zu erreichen, die Russland mit Blick auf die Umsetzung des tiefgreifenden und umfassenden Freihandelsabkommens zwischen der Ukraine und der EU geäußert hat.

Die Staats- und Regierungschefs bekennen sich unverändert zur Vision eines gemeinsamen humanitären und wirtschaftlichen Raums vom Atlantik bis zum Pazifik auf der Grundlage der uneingeschränkten Achtung des Völkerrechts und der Prinzipien der OSZE.

Die Staats- und Regierungschefs fühlen sich der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen weiter verpflichtet. Zu diesem Zweck vereinbaren sie die Schaffung eines Aufsichtsmechanismus im Normandie-Format, der in regelmäßigen Abständen zusammentreten wird, und zwar in der Regel auf der Ebene hoher Beamter der Außenministerien.


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** 2012er Lobrede ("Paying Tribute") für das verdiente "US-Frontschwein" im Irak- und im Afghanistankrieg, Generalmajor Frederick B e n j a m i n Hodges durch den Republikaner C.W.Bill Young (Capitolwords, engl.). Hodges hat als Infanterieleutnant bei den US-Besatzungstruppen in Deutschland sein blutiges Handwerk gelernt und war zuletzt Verbindungsoffizier der US-Army beim US-Kongreß:


"Mr. Speaker, I rise to pay tribute to Major General Frederick ``Ben'' Hodges, United States Army, for his extraordinary dedication to duty and selfless service to the United States of America. Major General Hodges will be moving on from his present assignment as the Chief, Office Congressional Legislative Liaison (OCLL) for the United States Army to become the North Atlantic Treaty Organization (NATO), Land Command, Chief.

A native Floridian from Quincy, Major General Ben Hodges graduated from the United States Military Academy in May 1980 and was commissioned as an Infantry Officer. After his first assignment as an Infantry Lieutenant in Germany, he commanded Infantry units at the Company, Battalion and Brigade levels with the 101st Airborne Division (Air Assault) and in combat during Operation IRAQI FREEDOM. His most recent operational combat assignment was as the Director of Operations, Regional Command South, in Kandahar, Afghanistan during Operation

Major General Hodges has served in a variety of Joint and Army Staff positions to include Tactics Instructor at the Infantry School; Chief of Plans, 2nd Infantry Division in Korea; Aide-de-Camp to the Supreme Allied Commander Europe; Army Congressional Liaison Officer; Task Force Senior Observer-Controller at the Joint Readiness Training Center, Fort Polk, LA; Chief of Joint Operations for Multi-National Corps--Iraq (MNC-I) in Operation IRAQI FREEDOM; Chief of Staff, XVIII Airborne Corps at Fort Bragg, NC; and Director of the Pakistan Afghanistan Coordination Cell on the Joint Staff.

Mr. Speaker, it has been a pleasure to recognize Major General Hodges' long and decorated career today and also the great benefit to the Nation he has provided as the Chief, Office Congressional Legislative Liaison (OCLL) for the United States Army. We work closely with Major General Hodges to accomplish the toughest tasks for our Service Men and Women and Ben has always achieved excellence daily during his tenure. On behalf of a grateful Nation, I join my colleagues today in recognizing and commending Major General Hodges for a lifetime of service to his country. For all he and his family have given and continue to give to our country, we are in their debt. We wish him, his wife Holly, his son Ben, and his daughter Madeline, all the best as they continue their journey to his next assignment at the North Atlantic Treaty Organization."


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*** Das "Maßnahmenpaket" , auf das sich die Parteien in Minsk geeinigt haben, soll laut FOCUS ff. 13 Punkte enthalten. Der Zeitplan (SZ) für die Umsetzung ist knapp bemessen:


"1) Waffenstillstand: Ab Sonntag, 15. Februar, 0 Uhr Kiewer Zeit (23 Uhr MEZ) gilt in den umkämpften Gebieten in der Ostukraine ein strikt einzuhaltender Waffenstillstand.

2) Schweres Gerät und Pufferzone: Die schweren Waffensysteme sollen - ab 16.02.15 - bei den kleineren Kalibern 50 Kilometer hinter die Demarkationslinie zurückgezogen werden, die größeren Kaliber 70 Kilometer und Raketensysteme 140 Kilometer. Dabei gelten für die Separatisten die bereits im September ausgehandelten Grenzlinien als Ausgangspunkte. Die Ukrainer müssen sich an der aktuellen Frontlinie orientieren. Der Rückzug soll spätestens an Tag zwei des Waffenstillstands beginnen und binnen 14 Tagen abgeschlossen werden.


3) Rolle der OSZE: Die OSZE soll kontrollieren, ob die Vereinbarungen eingehalten werden. Dazu dürfen die Helfer alle nötigen technologischen Hilfsmittel – wie Satelliten, Radar und Drohnen – einsetzen.

4) Wahlen in Donezk und Luhansk: Bereits am ersten Tag der Waffenruhe sollen die Gespräche über Kommunal- und Regionalwahlen „in Übereinstimmung“ mit ukrainischem Gesetz beginnen. Spätestens 30 Tage nach Unterzeichnung des Abkommens soll das ukrainische Parlament in einer Resolution die Gebiete festlegen, die einen Sonderstatus erhalten. Dieser soll für jene Gebiete in den Regionen Donezk und Luhansk gelten, die zur Zeit des Minsker Abkommen vom September unter Kontrolle der Separatisten waren. (siehe dazu auch den vorletzten Punkt)

5) Amnestie: Den Kämpfern in den Regionen Donezk und Luhansk soll umfassende Amnestie gewährt werden.

6) Freilassung von Gefangenen: Alle Geiseln und ohne rechtliche Grundlage Inhaftierten sollen freigelassen werden – bis spätestens fünf Tage nach dem Rückzug der Geschütze.

7) Humanitäre Hilfe: Beide Seiten sollen den sicheren Zugang der Menschen zu humanitären Hilfslieferungen gewährleisten.

8) Versorgung der Ostukraine: Die Regierung in Kiew soll die Zahlungen für die Menschen in den von Separatisten kontrollierten Gebieten wieder aufnehmen. Dabei geht es etwa um Renten- und Gehaltszahlungen und die Einbeziehung in das ukrainische Bankensystem. Auch sollen die Modalitäten für die Abwicklung anderer Zahlungen wie die fristgerechte Begleichung von Strom- und Gasrechnungen sowie die Wiederaufnahme der Steuerzahlungen gemäß dem ukrainischen Recht geregelt werden.

9) Grenzkontrollen zwischen Ukraine und Russland: Einen Tag nach den regionalen Wahlen soll die Ukraine wieder die volle Kontrolle der Grenze zu Russland in den Rebellengebieten übernehmen. Dies soll bis zum Abschluss einer umfassenden politischen Regelung gelten, die bis Ende 2015 angestrebt wird.

10) Abzug: Alle ausländischen Kämpfer und Waffen sollen das Land verlassen. Alle "illegale Gruppen" sollen entwaffnet werden.

11) Verfassungsreform: Bis Ende 2015 soll eine Verfassungsänderung umgesetzt werden, die eine Dezentralisierung und einen Sonderstatus für die Gebiete in der Ostukraine vorsehen. Im Rahmen dieser Reform soll etwa eine Amnestie für die Separatisten, eine sprachliche Selbstbestimmung der meist russischsprachigen Bevölkerung und eine enge, grenzüberschreitende Kooperation der Gebiete von Luhansk und Donezk mit den angrenzenden russischen Grenzgebieten festgeschrieben werden. Die Gebiete im Osten sollen das Recht auf die Bildung einer lokalen Polizei erhalten.

12) OSZE-Rolle bei Wahlen: Wahlen in den abtrünnigen Regionen unter Aufsicht der OSZE, ein Termin ist nicht angegeben.

13) Zukunft der Kontaktgruppe: Die Kontaktgruppe soll noch intensiver zusammenarbeiten und Arbeitsgruppen zur Umsetzung des Friedensplans einsetzen."
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Montag, 9. Februar 2015

Mediatorin Merkel, Mc Cain war ihr Schicksal

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John McCain and the heads of the Free Syrian Army. In the left foreground, Ibrahim al-Badri, with which the Senator is talking. Next, Brigadier General Salim Idris (with glasses).
If we can see Brigadier General Idris Salem, head of the Free Syrian Army, one can also see Ibrahim al-Badri (foreground on the left) with whom the senator is talking. Back from the surprise trip, John McCain claimed that all those responsible for the Free Syrian Army were "moderates who can be trusted" (sic).


John Mc Cain in einer diskreten Besprechung mit dem designierten Kalifen des "Islamischen Staats", Ibrahim al-Badri Kampfname al Bagdhadi (links vorne) und dem abtrünnigen Brigadegeneral Salim Idris der irakischen Armee (links, mit Brille). Die USA sollen 2003 von Anfang an geplant haben den Irak zu balkanisieren, d.h. in drei Teile (Kurdistan, Sunnistan, Schiitistan) aufzuteilen. Ist der "IS" wie die "Hamas" eine Kreatur von Mossad und CIA? Die Presse in Bahrain hat es (wenn auch mit falscher Quellenangabe) bereits schriftlich behauptet.


Der Militär-Industrielle Komplex der USA braucht Aufträge. "Räder müssen rollen für den Sieg". Beim Bombenhersteller Boeing, bei den Raketenbauern von Raytheon oder beim Predator-Drohnenfabrikanten General Atomics könnten die Fertigungsbänder zum Stillstand kommen, würde die Welt auf einmal friedlich werden. Das AIPAC(K), US-Israel wäre am Ende. Die Top-Agenten der US-amerikanischen Plutokraten / Oligarchen / Superreichen wie Brzezinsky, Huntington, Robert Kagan, John Mc Cain, Hillary Clinton und Victoria Nuland (aka "Nudelman") werden es zu verhindern wissen. Dabei ist die Lüge die Hauptwaffe der h ä s s l i c h e n US-Mischpoke bei der Vorbereitung ihrer elend feigen Stellvertreterkriege, die mit Hilfe gekaufter Mittelsmänner wie "Poro & Jaz" durchgeführt werden.

Aktuell lügt die verdorbene Sippschaft, dass Putin der Aggressor in der Ukraine wäre, gegen den "Verteidigungswaffen" (nebst zig Milliarden Euro für den West-Pleitestaat, ein Faß ohne Boden) an die "Selbstmörder" Poroschenko und Jazenjuk geliefert werden müssten. Jedes Kind in Europa weiß dagegen, dass der US-amerikanische CIA mit dem Maidan-Putsch vom 21. Februar 2014 die hybride Ukraine, die bis dahin eine schmale Brücke zwischen Ost und West war, zerstört hat. Zugleich haben die Amis mit ihrem Regime Change in der Ukraine die fragile europäische Sicherheitsordnung nach 1989 ruiniert. Alle wissen, dass ProIl-Poroschenko und CIA-Mitarbeiter Jazenjuk nur Ausführungsgehilfen der US-Mischpoke bei dem Versuch der US-NATO sein sollten, sich die Ukraine hinterlistig unter den Nagel zu reißen. In höchster Not schreit die Mc Cain - Mischpoke jetzt nach Waffenlieferungen für ihre CIA-Geheimdienstsphirren in Kiew. Deren Miet-Soldateska steht das Wasser bei Mariupol, Kramatorsk, Donezk, Debalzewo und Luhansk bis zum Hals. Dem Rechten Sektor dämmert`s langsam, dass er in der Ukraine von ein paar ProIl-Millionären hinter die Fichte geführt und sinnlos verheizt wird.

Die USA liegen jenseits des Atlantik fernab vom Schuß. US-Waffenlieferungen würden nur die Spirale der Kriegsgewalt auf dem Boden Europas anheizen und vor allem den Handel Deutschlands, Frankreichs und Italiens mit Russland um Jahrzehnte zurückwerfen. Nicht nur Russland, auch die EU-Staaten würden durch einen offenen Krieg in der Ukraine wirtschaftlich schwer geschädigt. Die US-Plutokraten, die kaum Handelsbeziehungen mit Russland haben, würden sich ins Fäustchen lachen.

Die gleiche Lügen-Mischpoke hat unter George W. Bush auch 2003 vor dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak gelogen und nicht vorhandene Massenvernichtungsmittel Saddam Husseins durch den US-Außenminister im Lichtbild-Vortrag bei der UNO in New York als frei erfundene technische Zeichnungen extra an die Wand projezieren lassen. Alles war eine einzige Lügenshow. Darin sind sie groß, im Lügen und Show - Abziehen.

Als Oberlügenmeister hatte sich davor schon der polnischstämmige Zbigniew Brzezinski, "Sicherheitsberater" Jimmy Carters entpuppt. 1998 enthüllte er in einem Interview mit der französischen Zeitung „Le Nouvel Observateur“, dass die USA bereits vor dem Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan die Mudschaheddin (Bin Laden) finanziell unterstützt hätten. Ziel dieser Politik sei es gewesen, so Brzezinski, die Wahrscheinlichkeit eines Einmarsches der UdSSR in Afghanistan zu erhöhen. Gefragt, ob er die Unterstützung fundamentalistischer islamischer Gruppen inzwischen bereuen würde, antwortete er: „Was soll ich bereuen? Diese verdeckte Operation war eine hervorragende Idee. Sie bewirkte, dass die Russen in die afghanische Falle tappten und Sie erwarten ernsthaft, dass ich das bereue. Am Tag, da die Russen offiziell die Grenze überschritten, schrieb ich Präsident Carter: Jetzt haben wir die Möglichkeit, der UdSSR ihr Vietnam zu liefern.“ Als der Interviewpartner nachhakt und auf die Verknüpfung von islamischem Fundamentalismus und Terrorismus hinweist, antwortet Brzezinski: „Was ist wohl bedeutender für den Lauf der Weltgeschichte? […] Ein paar verwirrte Muslime oder die Befreiung Mitteleuropas und das Ende des Kalten Krieges?“

Mitteleuropa ist vom Regen in die Traufe gekommen. Bei den Ukrainern ist die Leidensgrenze durch die westukrainischen Terrorbombardements mit flächendeckend wirkenden Raketenwerfern aus großer Distanz längst überschritten. Jazenjuks demotivierte Rekruten desertieren schneller als neue Söldner angeworben werden können. Der Muslim Bin Laden hat sich mit 09/11 für die CIA-Lohnprellerei an den USA gerächt. Das Pentagon wird mit dem Aufstand der "paar verwirrten Muslime" des "Islamischen Staats" offenbar auch nicht so schnell fertig, wie es sich Carters Sicherheitsberater damals vorgestellt hat. Putin und der Rest der Welt lachen über die jämmerliche "Multikulti-Allianz" und deren klobige Fehler, die von den "Angloamerikanern" bei ihren Bombardements vermuteter IS-Stellungen im Nordirak und Syrien täglich gemacht werden.


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Männerfreundschaft. Obama mit seinem Freund John Mc Cain. "Guter Cop" und "Böser Cop"? Die Welt ist nur zu gern bereit, sich via Pentagon-Hollywood, Internet, "soziale" Medien und Murdochs Riesenmedienmaschine von den USA täuschen zu lassen. Die USA sind ein gewaltaffiner Folter- und Unrechtsstaat, in dem im Hintergrund libertäre Tussis wie Hillary Clinton und Victoria Nudelman für das AIPAC(K) "anschaffen". Superreiche Kriminelle die über Atombomben verfügen und die niemand zu Gesicht bekommt, haben letztlich das Sagen . Im Vordergrund balancieren Hausneger wie Obama und tanzen Seebären wie Mc Cain als "Staatsschauspieler" auf der Rampe der Weltbühne rum und führen "Schaukämpfe" auf.


Weil die USA alle konventionellen Kriege seit 1945 verloren haben, hat die einzig verbliebene Weltsuperschurkenmacht ihre arrogant - unilaterale „US-Sicherheitsstrategie“ (Pressestatement, Weißes Haus) umgestellt. Obama setzt verstärkt auf die „Verdeckte Kriegsführung“ seiner 18 Geheimdienste, wie z.B. FBI, CIA und NSA. Ein Gesicht, das die Welt dieser US-Schlapphüte nach außen repräsentiert, ist der US-Senator John Mc Cain.


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US-Senator und Falke McCain mit aufständischen "Demonstranten" in Syrien.
Das "Bürgerkriegsszenario", nach dem "prowestliche" und "proisraelische" "Demonstranten" ("Knüppelgarden") mit verdeckter US- CIA/NSA - Waffenlieferungs-/ HighTec-/ Dollar - Unterstützung den "Regime Change" in der Ukraine starteten, ähnelt verdächtig den Szenarien in Libyen, Syrien, Ägypten, Thailand, Venezuela und demnächst vielleicht in der Türkei ...




Damit die USA (das 1 % der US-Bevölkerung) ihren bequemen Reichtum behalten können, müssen eventuelle Mitbewerber wie Russland und China und deren Satrapenstaaten kleingehalten werden. Das läuft nach dem bewährten Motto „Divide et Impera“. Auf deutsch heißt die schon in der Kolonialzeit gebräuchliche US-/UK-Herrschaftsdevise „Teile und Herrsche!“ Von den USA digital beherrschte und gleichgeschaltete Medien sorgen für die zur Aufrechterhaltung der demokratischen Fassade benötigten Claqueure. Die prowestlich voreingenommene, nahezu hundertprozentig "proisraelische" Berichterstattung in den kaum noch "deutsch" zu nennenden Lügenmedien (DLF, Peter Kapern; ARD/ZDF, Wolfgang Roth, Jörg Schönenborn, Caren Miosga, Golineh Atai, Katja Eichhorn, Katrin Eigendorf, Gesine Dornblüth usw. usf. ) insbesondere aber die Arbeit der großen westlichen TV-Sender und der global tätigen US-amerikanischen PR-Agenturen wie "Hill & Knowlton", "Ruder Finn" oder "Waterman Associates" hat der amerikafreundlichen Manipulation der Bürger nicht nur Tür und Tor geöffnet. Die 24h/7Tage - Berieselung im Orwellschen Stil nach amerikanischem Vorbild verhindert jedes zukunftsgerichtete eigenständige Denken und blockiert die Rückerinnerung an die moralischen Werte des einst christlichen Abendlands.


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Klitschko mit McCain in Kiew. US-Hardliner (Falken oder Kriegstreiber im Dienst der US-Plutokraten), die gerne auch verdeckt für die riesigen US-Rüstungskonzerne arbeiten, ziehen seit 1991 im Hintergrund die Fäden im Gezerre um die Ukraine. Die USA betreiben unermüdlich eine weltweite Roll Back- und Containment-Strategie gegen die Russische Föderation (und China). Den "westlichen" US/IL-Raubkapitalisten genügt die "Implosion der Sowjetunion" nicht. Sie wollen auch die letzten Reste von sozialem und sozialistischem Denken (in Russland, China, Nordkorea, Kuba, Venezuela...) restlos austilgen. "The winner takes it all" = "Der Sieger kriegt alles" lautet die Devise des global dominierenden proisraelisch-kapitalistischen Systems, das mit seinem technologischen HighTech-Vorsprung nicht nur finanziell, sondern auch medial und militärpolitisch jedes Fenster der Gelegenheit nutzt, um widerständige Gegner in die Enge zu treiben, zu demütigen und ggf. zu vernichten. Zu laut schlagen die üblichen NATO-Verdächtigen wieder ihre Kriegstrommeln. Krieg ist für sie immer nur ein Bombengeschäft. Und für die ProIl-Medien steigert Blut die Auflage und/oder Einschaltquote. Die Spaltung der Ukraine rückt in greifbare Nähe. Armer Bürgermeister Klitschko, sein Evakuierungs-Flieger in die USA wartet schon.


Am leichtesten ist das Grillsteak, Kaviar- und Champagnerleben in Florida und Hollywood (american way of life), wenn sich potentielle Konkurrenten im Rest der Welt in „Dogfights“ wie in der Ukraine andauernd untereinander zerfleischen. Um die Dogfights zu starten und in Gang zu halten sind die Top-Zersetzungs-Agenten des US-Militariats und der US-Geheimdienste in ihren Privatjets pausenlos auf dem Globus unterwegs. Ihr Job ist die gekonnte Inszenierung von Attentaten, "Flugzeugabstürzen", Terroranschlägen, Staatsstreichen, Meutereien, Putschversuchen und "Bürgerkriegen" unter falscher Flagge.

Ziel der nimmermüden „verdeckten US-Krieger“ ist in Europa z.B. die Osterweiterung der NATO, die nach der nicht ganz zufälligen Implosion der Sowjetunion mit der „Balkanisierung“ Jugoslawiens („Kosovo“) schon weitgehend vorangekommen ist. Nur am Südrand der früheren Sowjetunion (in Aserbeidschan, Armenien, Kirgistan, Usbekistan, Kasachstan und Georgien, wo noch viele ethnische Russen leben) und vor allem in der Ostukraine hakt es noch. Deshalb wurden Ende 2013 von US-dominierten NGO's wie USAID u.a. „westlich-demokratischen“ Einrichtungen politische Spannungen auf dem Kiewer Maidan zwischen polnischstämmigen West- und russischstämmigen Ostukrainern inszeniert und gnadenlos verdeckt bis zur blutigen Konfrontation zwischen US-gekauften „Demonstranten“ und orthodox-ukrainischer Staatsmacht getrieben. Die Streitigkeiten werden vom CIA natürlich parallel auch zwischen den anderen verschiedensprachigen Ethnien im westlichen und südlichen Vorhof Russlands geschürt. Den Start der Eskalation und des Blutvergießens in der Ukraine signalisierte die Erschießung eines „Demonstranten“ durch einen „Scharfschützen/Heckenschützen“ mit angeblich russischem Hintergrund (laut „Facebook“) auf dem Maidan am 22. Januar 2014. Der Mörder wurde nie identifiziert.

US-Spezialagenten sind seit Jahrzehnten überall auf der Welt unterwegs, sei es, um Religionskrisen im Nahen und Mittleren Osten zwischen Schiiten (Iran) und Sunniten (Nordirak, ISIL/DAECH) bis zur Weißglut anzuheizen oder auch um in Myanmar (früher brit. Kolonie Burma), in Afghanistan, Pakistan etc. das Containment, den Einschnürungsring um das kommunistische China ein Stück enger zu ziehen. Einer von Obamas US-Spitzenagenten ist der US-Senator John Mc Cain. Dessen Vater und Großvater waren schon für die US-Marine unterwegs. Der jetzige Top-Rüstungslobbyist und frühere Marineoffizier ist für die US-amerikanischen Rüstungsfabrikanten ein äußerst wertvoller Vertriebsmitarbeiter. Auch wenn der Bomberpilot nach seinem Abschuss und seit seiner Gefangenschaft in Vietnam einen geistig ziemlich verwirrten Eindruck macht. Mc Cain hat sich am Wochenende besonders gehässig über Frau Merkel geäußert, weil sie sein "Geschäft" kaputt machen will. Merkel will keine zusätzlichen (US-) Waffen an den Putschisten und Proisraeli Petro Poroschenko in Kiew liefern.

Das könnte Angela den Job kosten (Focus. "Mc Cain war nur der Anfang", Lindsey Graham). Ihr republikanischer Gegenspieler im US-Rüstungs- und Militärestablishment duldet keinen Widerspruch aus der in Sachen Verteidigung mehr als kümmerlich aufgestellten EU, schon gar nicht aus der verlängerten US-Werkbank Deutschland.

Der israelkritische Journalist Thierry Meyssan** hat am 18. August 2014 in Voltaire.net über McCain`s diskretes Wirken für die proisraelischen US-Waffenfabrikanten einen hübschen Artikel veröffentlicht.

Scusi spiegelt ihn im Anhang*, leider gibt es hier die enthüllende Story nur auf Englisch (deutsche Version: "Linke Zeitung"), aber wenn das was folgt, wahr ist, sagt es über den derzeitigen Zustand der US-Regierung einiges aus, insbesondere über das Kriegs-Geschäftsmodell der USA und deren Businessmen Mc Cain und Obama:



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* Anhang

"John McCain, Conductor of the "Arab Spring" and the Caliph

by Thierry Meyssan

Everyone has noticed the contradiction of those who recently characterized the Islamic Emirate as "freedom fighters" in Syria and who are indignant today faced with its abuses in Iraq. But if that speech is incoherent in itself, it makes perfect sense in the strategic plan: the same individuals were to be presented as allies yesterday and must be as enemies today, even if they are still on orders from Washington. Thierry Meyssan reveals below US policy through the particular case of Senator John McCain, conductor of the "Arab Spring" and longtime partner of Caliph Ibrahim.



Are Barack Obama and John McCain political opponents as they claim, or are they working together on the imperialist strategy of their country?


John McCain is known as the leader of the Republicans and unhappy 2008 US presidential candidate. This is, we will see, only the real part of his biography, which serves as a cover to conduct covert actions on behalf of his government.

When I was in Libya during the "Western"attack, I was able to view a report of the foreign intelligence services. It stated that, on February 4, 2011 in Cairo, NATO organized a meeting to launch the "Arab Spring" in Libya and Syria. According to this document, the meeting was chaired by John McCain. The report detailed the list of Libyan participants, whose delegation was led by the No. 2 man of the government of the day, Mahmoud Jibril, who abruptly switched sides at the entrance of the meeting to become the opposition leader in exile. I remember that, among the French delegates present, the report quoted Bernard-Henry Lévy, although officially he had never exercised functions within the French government. Many other personalities attended the symposium, including a large delegation of Syrians living abroad.

Emerging from the meeting, the mysterious Syrian Revolution 2011 Facebook account called for demonstrations outside the People’s Council (National Assembly) in Damascus on February 11. Although this Facebook account at the time claimed to have more than 40,000 followers, only a dozen people responded to its call before the flashes of photographers and hundreds of police. The demonstration dispersed peacefully and clashes only began more than a month later in Deraa. [1]

On February 16, 2011, a demonstration underway in Benghazi, in memory of members of the Islamic Fighting Group in Libya [2] massacred in 1996 in the Abu Selim prison, degenerated into shooting. The next day, a second event, this time in memory of those who died by attacking the Danish consulate during the Muhammad cartoons affair, also degenerated into shooting. At the same time, members of the Islamic Fighting Group in Libya ,coming from Egypt and coordinated by unidentified, hooded individuals, simultaneously attacked four military bases in four different cities. After three days of fighting and atrocities, the rebels launched the uprising of Cyrenaica against Tripolitania [3]; a terrorist attack that the western press falsely presented as a "democratic revolution" against "the regime" of Muammar el-Qaddafi.


On February 22nd, John McCain was in Lebanon. He met members of the Future Movement (the party of Saad Hariri) whom he charged to oversee the transfer of arms to Syria around the MP Okab Sakr [4]. Then, leaving Beirut, he inspected the Syrian border and the selected villages including Ersal, which were used as a basis to back mercenaries in the war to come.

The meetings chaired by John M c C a i n were clearly the trigger point for a long-prepared Washington plan; the plan that would have the UK and France attack Libya and Syria simultaneously, following the doctrine of "leadership from behind" and the annex of the Treaty of Lancaster House of November 2010. [5]

The Illegal Trip to Syria, April 2013

In May 2013, Senator John McCain made his way illegally to near Idleb in Syria via Turkey to meet with leaders of the "armed opposition". His trip was not made public until his return to Washington. [6]

This movement was organized by the Syrian Emergency Task Force, which, contrary to its title, is a Zionist Organization led by a Palestinian employee of AIPAC [7]


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John McCain in Syria. In the foreground at right is the director of the Syrian Emergency Task Force. In the doorway, center, Mohammad Nour.
In photographs released at that time, one noticed the presence of Mohammad Nour, a spokesman for the Northern Storm Brigade (of the Al-Nosra Front, that is to say, al-Qaeda in Syria), who kidnapped and held 11 Lebanese Shiite pilgrims in Azaz. [8] Asked about his proximity to al-Qaeda kidnappers, the Senator claimed not to know Mohammad Nour who would have invited himself into this photo.
The affair made a great noise and the families of the abducted pilgrims lodged a complaint before the Lebanese judiciary against Senator McCain for complicity in kidnapping. Ultimately, an agreement was reached and the pilgrims were released.



Let’s suppose that Senator McCain had told the truth and that he was abused by Mohammad Nour. The object of his illegal trip to Syria was to meet the chiefs of staff of the Free Syrian Army. According to him, the organization was composed "exclusively of Syrians" fighting for "their freedom" against the "Alouite dictatorship” (sic). The tour organizers published this photograph to attest to the meeting.


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John McCain and the heads of the Free Syrian Army. In the left foreground, Ibrahim al-Badri, with which the Senator is talking. Next, Brigadier General Salim Idris (with glasses).
If we can see Brigadier General Idris Salem, head of the Free Syrian Army, one can also see Ibrahim al-Badri (foreground on the left) with whom the senator is talking. Back from the surprise trip, John McCain claimed that all those responsible for the Free Syrian Army were "moderates who can be trusted" (sic).




However, since October 4, 2011, Ibrahim al-Badri (also known as Abu Du’a) was on the list of the five terrorists most wanted by the United States (Rewards for Justice). A premium of up to $ 10 million was offered to anyone who would assist in his capture. [9] The next day, October 5, 2011, Ibrahim al-Badri was included in the list of the Sanctions Committee of the UN as a member of Al Qaeda. [10]

In addition, a month before receiving Senator McCain, Ibrahim al-Badri, known under his nom de guerre as Abu Bakr al-Baghdadi, created the Islamic State in Iraq and the Levant (ÉIIL) – all the while still belonging to the staff of the very "moderate" Free Syrian Army. He claimed as his own the attack on the Taj and Abu Ghraib prisons in Iraq, from which he helped between 500 and 1,000 jihadists escape who then joined his organization. This attack was coordinated with other almost simultaneous operations in eight other countries. Each time, the escapees joined the jihadist organizations fighting in Syria. This case is so strange that Interpol issued a note and requested the assistance of the 190 member countries. [11]

For my part, I have always said that there was no difference on the ground between the Free Syrian Army, Al-Nosra Front, the Islamic Emirate etc ... All these organizations are composed of the same individuals who continuously change flag. When they pose as the Free Syrian Army, they fly the flag of French colonization and speak only of overthrowing the "dog Bashar." When they say they belong to Al-Nosra Front, they carry the flag of al Qaeda and declare their intention to spread Islam in the world. Finally when they say they are the Islamic Emirate, they brandish the flag of the Caliphate and announce that they will clean the area of all infidels. But whatever the label, they proceed to the same abuses: rape, torture, beheadings, crucifixions.
Yet neither Senator McCain nor his companions of the Syrian Emergency Task Force provided the information in their possession on Ibrahim al-Badri to the State Department, nor have they asked for the reward. Nor have they informed the anti-terrorism Committee of the UN.

In no country in the world, regardless of their political system, would one accept that the opposition leader be in direct contact, and publicly friendly, with a very dangerous wanted terrorist.

Who Then is Senator McCain?

But John McCain is not just the leader of the political opposition to President Obama, he is also one of his senior officials!

He is in fact President of the International Republican Institute (IRI), the republican branch of NED / CIA [12], since January 1993. This so-called "NGO" was officially established by President Ronald Reagan to extend certain activities of the CIA, in connection with the British, Canadian and Australian secret services. Contrary to its claims, it is indeed an inter-governmental agency. Its budget is approved by Congress in a budget line dependent of the Secretary of State.

It is also because it is a joint agency of the Anglo-Saxon secret services that several states in the world prohibit it from any activity on their territory.


Lindsey-Graham

Accused of plotting the overthrow of President Hosni Mubarak for the Muslim Brotherhood, the two employees of the International Republican Institute (IRI) in Cairo, John Tomlaszewski (second right) and Sam LaHood (son of US-Lebanese, Ray LaHood, a democratic government Transportation Secretary) (second left) took refuge at the embassy of the United States. Here they are along with Senators John McCain and Lindsey Graham at the preparatory meeting of the "Arab Spring" in Libya and Syria. They would be released by Brother Mohamed Morsi when he became President.



The list of interventions by John McCain on behalf of the State Department is impressive. He participated in all the color revolutions of the last twenty years.
To take only a few examples, ever in the name of "democracy", he prepared the failed coup against constitutional president Hugo Chávez in Venezuela, [13] the overthrow of constitutionally elected president Jean-Bertrand Aristide in Haiti [14], the attempt to overthrow the constitutional President Mwai Kibaki in Kenya [15] and, more recently, the ousting of the constitutional president of Ukraine, Viktor Yanukovych.

In any state in the world, when a citizen takes initiative to topple the regime of another State, he may be appreciated if successful and the new regime proves an ally, but he will be severely condemned when his initiatives have negative consequences for his own country. Now, Senator McCain never was harassed because of his anti-democratic actions in states where it has failed and who have turned against Washington. In Venezuela, for example. That is because, for the United States, John McCain is not a traitor, but an agent.

And an agent that has the best coverage imaginable: he is the official opponent of Barack Obama. As such, he can travel anywhere in the world (he is the most traveled US senator) and meet whoever he wants without fear. If his interlocutors approve Washington policy, he promised them to continue it, if they fight it, he hands over the responsibility to President Obama.

John McCain is known to have been a prisoner of war in Vietnam for five years, where he was tortured. He was involved in a program designed not to extract information but to instill speech. This was to transform his personality in order that he make statements against his own country. This program, studied based on the Korean experience for the Rand Corporation by Professor Albert D. Biderman, served as the basis for research at Guantánamo and elsewhere by Dr. Martin Seligman [16]. Applied under George W. Bush to more than 80,000 prisoners, it has transformed many of them into real fighters serving Washington. John McCain, who had cracked in Vietnam, therefore understands. He knows how to unscrupulously manipulate jihadists.


What is the US strategy with the jihadists in the Levant?

In 1990, the United States decided to destroy its former Iraqi ally. Having suggested to President Saddam Hussein that they would consider the attack of Kuwait as an Iraqi internal affair, they used this attack as an excuse to mobilize a broad coalition against Iraq. However, because of the opposition of the USSR, they did not overthrow the regime, but were content to administer a no-fly zone.

In 2003, France’s opposition was not enough to offset the influence of the Committee for the Liberation of Iraq. The United States attacked the country again and this time overthrew President Hussein. Of course, John McCain was a major contributor to the Committee. After handing to a private company the care of plundering the country for a year [17], they tried to partition Iraq into three separate states, but had to give it up due to the resistance of the population. They tried again in 2007, around the Biden-Brownback resolution, but again failed. [18] Hence the current strategy that attempts to achieve this by means of a non-state actor: the Islamic Emirate.

The operation was planned well in advance, even before the meeting between John McCain and Ibrahim al-Badri. For example, internal correspondence from the Qatari Ministry of Foreign Affairs, published by my friends James and Joanne Moriarty [19], shows that 5,000 jihadis were trained at the expense of Qatar in NATO’s Libya in 2012, and 2,5 million dollars was paid at the same time to the future Caliph.

In January of 2014, the Congress of the United States held a secret meeting at which it voted, in violation of international law, to approve funding for the Al-Nosra Front (Al-Qaeda) and the Islamic emirate in Iraq and the Levant until September 2014. [20] Although it is unclear precisely what was really agreed to during this meeting revealed by the British Reuters news agency [21], and no media US media dared bypass censorship, it is highly probable that the law includes a section on arming and training jihadists.

Proud of this US funding, Saudi Arabia has claimed on its public television channel, Al-Arabiya, that the Islamic Emirate was headed by Prince Abdul Rahman al-Faisal, brother of Prince Saud al Faisal (Foreign Minister) and Prince Turki al-Faisal (Saudi ambassador to the United States and the United Kingdom) [22].

The Islamic Emirate represents a new step in the world of mercenaries. Unlike jihadi groups who fought in Afghanistan, Bosnia-Herzegovina and Chechnya around Osama bin Laden, it does not constitute a residual force but actually an army in itself. Unlike previous groups in Iraq, Libya and Syria, around Prince Bandar bin Sultan, they have sophisticated communication services at their disposal for recruitment and civilian officials trained in large western schools capable of instantly taking over the administration of a territory.

Brand new Ukrainian weapons were purchased by Saudi Arabia and conveyed by the Turkish secret services who gave them to the Islamic Emirate. Final details were coordinated with the Barzani family at a meeting of jihadist groups in Amman on 1 June 2014. [23] The joint attack on Iraq by the Islamic Emirate and the Kurdistan Regional Government began four days later. The Islamic Emirate seized the Sunni part of the country, while the Kurdistan Regional Government increased its territory by over 40%. Fleeing the atrocities of jihadists, religious minorities left the Sunni area, paving the way for the three-way partition of the country.

Violating the Iraqi-US Defense agreement, the Pentagon did not intervene and allowed the Islamic Emirate to continue its conquest and massacres. A month later, while the Kurdish Peshmerga Regional Government had retreated without a fight, and when the emotions of world public opinion became too strong, President Obama gave the order to bomb some positions of the Islamic Emirate. However, according to General William Mayville, director of operations at the headquarters, "These bombings are unlikely to affect the overall capacity of the Islamic Emirate and its activities in other areas of Iraq or Syria ". [24] Obviously, they are not meant to destroy the jihadist army, but only to ensure that each player does not overlap the territory that has been assigned. Moreover, for the moment, they are symbolic and have destroyed only a handful of vehicles. It was ultimately the intervention of the Kurds of the Turkish and Syrian Kurdish PKK which halted the progress of the Islamic Emirate and opened a corridor to allow civilians to escape the massacre.
Much disinformation is circulating about the Islamic Emirate and its caliph. The Gulf Daily News newspaper claimed that Edward Snowden had made revelations about it. [25] However, after verification, the former US spy published nothing about it. Gulf Daily News is published in Bahrain, a state occupied by Saudi troops. The article aims to clear only Saudi Arabia and Prince Abdul Rahman al-Faisal of their responsibilities.

The Islamic Emirate is comparable to the mercenary armies of the European sixteenth century. They were conducting religious wars on behalf of the lords who paid them, sometimes in one camp, sometimes in another. Caliph Ibrahim is a modern condottiere. Although he is under the orders of Prince Abdul Rahman (Member of Sudeiris clan), it would not be surprising if he continued his epic in Saudi Arabia (after a brief detour in Lebanon or Kuwait) and determine the Royal succession favoring the Sudeiris clan over Prince Mithab (son, not brother of King Abdullah).

John McCain and the Caliph

In the latest issue of its magazine, the Islamic Emirate devoted two pages to denounce Senator John McCain as "the enemy" and "double-crosser", recalling his support for the US invasion of Iraq. Lest this accusation remain unknown in the United States, Senator immediately issued a statement calling the Emirate the "most dangerous Islamist terrorist group in the world" [26].
This controversy is there only to distract the gallery. One would like to believe it ... if it were’t for this photograph from May 2013.
Thierry Meyssan


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[1] We relayed press reports assuring that the demonstration in Deraa was a protest after the arrest and torture of students who tagged hostile slogans about the Republic. However, many colleagues have attempted to establish the identity of these students and meet their families. None was able to do so, the only witnesses who spoke did so for the British press, but anonymously, thus unverifiably. We are now convinced that this event never existed. The study of Syrian contemporary documents shows that the event was really about an increase in civil servants’ salaries and pensions. It obtained satisfaction from the government. At that point, no newspaper had mentioned these students, this story having been invented by Al-Jazeera two weeks later.

[2] The members of the Islamic Fighting Group in Libya, that is to say, al-Qaeda in Libya, tried to assassinate Muammar el-Qaddafi on behalf of the British MI6. The case was revealed by an officer of British counter-espionage, David Shyler. See "David Shayler:" I left the British secret service when the MI6 decided to fund Osama bin Laden" ", Voltaire Network, 18 November 2005.

[3] Report of the Fact Finding Mission on the current crisis in Libya, June 2011.

[4] “Lebanese MP directing arms traffic to Syria”, Translation Pete Kimberley, Voltaire Network, 13 December 2012.

[5] In this regard, reference is made to my six-part series “10 years of resistance, the war of the United States against Syria.”

[6] “McCain enters Syria illegally”, Voltaire Network, 30 May 2013.

[7] « La Syrian Emergency Task Force, faux-nez sioniste » ("The Syrian Emergency Task Force, Zionist sock puppet "), Réseau Voltaire, 7 juin 2013.

[8] “John McCain meets with kidnappers in Syria”, Voltaire Network, 1 June 2013.

[9] "Wanted for Terrorism," Rewards for Justice Program, Department of State.

[10] The Security Council Committee established pursuant to resolution 1267 (1999) October 15, 1999 is also known as the "Committee for sanctions against Al-Qaida." Record registration Ibrahim al-Badri (this time with the nom de guerre of al-Samarrai).

[11] “Simultaneous jail-break of jihadists in 9 countries”, Translation Alizée Ville, Voltaire Network, 7 August 2013.

[12] « La NED, vitrine légale de la CIA » ("The NED, legal storefront of the CIA"), par Thierry Meyssan, Оdnako (Russie), Réseau Voltaire, 6 octobre 2010.

[13] « Opération manquée au Venezuela » ("Operation failed in Venezuela"), par Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 18 mai 2002.

[14] « La CIA déstabilise Haïti » ("The CIA destabilizes Haiti"), Réseau Voltaire, 14 janvier 2004. “Coup d’Etat in Haiti”, by Thierry Meyssan, Voltaire Network, 5 March 2004.

[15] « L’expérience politique africaine de Barack Obama » (" Barack Obama’s African Political experience "), par Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 9 mars 2013.
[16] “The secret behind Guantánamo ”, by Thierry Meyssan, Оdnako (Russia), Voltaire Network, 20 May 2010.

[17] “Who Rules Iraq? ”, by Thierry Meyssan, Voltaire Network, 13 May 2004.

[18] « La balkanisation de l’Irak » ("The Balkanization of Iraq"), par Manlio Dinucci, Traduction Marie-Ange Patrizio, Il Manifesto (Italie), Réseau Voltaire, 17 juin 2014.

[19] "Official Document of the Qatar Embassy: Tripoli Confirms Sending 1800 Islamic Extremists in Trained in Libya to Fight in Syria," The Truth Libyan War, September 20, 2013.

[20] « Les États-Unis, premiers financiers mondiaux du terrorisme » ("The United States, the world’s leading financier of terrorism"), par Thierry Meyssan, Al-Watan (Syrie), Réseau Voltaire, 3 février 2014.

[21] "Congress Approves Secret US weapons flow to ’moderate’ Syrian rebels" by Mark Hosenball, Reuters, January 27, 2014.

[22] “Islamic State of Iraq and the Levant led by Prince Abdul Rahman”, Translation Alizée Ville, Voltaire Network, 4 February 2014.

[23] “PKK revelations on ISIL attack and creation of "Kurdistan"”, Voltaire Network, 8 July 2014.

[24] "U.S. Air Strikes Are Having a Limited Effect on ISIL " by Ben Watson, Defense One, August 11, 2014.

[25] "’Baghdadi’ Mossad trained, ’"Gulf Daily News, July 15, 2014.

[26] “Statement by senator John McCain on being targeted by terrorist group ISIL as "the ennemy" and "the crusader"”, Office of John McCain, 28 July 2014.


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** (Thierry Meyssan is a French intellectual, founder and chairman of Voltaire Network and the Axis for Peace Conference. His columns specializing in international relations feature in daily newspapers and weekly magazines in Arabic, Spanish and Russian. His last two books published in English : 9/11 the Big Lie and Pentagate.)

Dienstag, 3. Februar 2015

Dresden`s Vernichtung vor 70 Jahren: „der p e r f e k t e Bombenangriff“ (F. Taylor, mdr/ARD, 02.02.15, 23:30 Uhr)

rhbl



„Mythos : zur Legende gewordene Begebenheit von weltgeschichtlicher Bedeutung“ (Wahrig)




Diagramm-der-Bomberflotte-des-Luftangriffs-auf-Dresden „Geschichte im Ersten: Mythos Dresden – Der lange Schatten einer Bombennacht“ hieß eine weichgezeichnete Dokusoap, die gestern Nacht ab 23:30 Uhr in der ARD lief und für die ein gewisser André Meier als Regisseur firmierte.

Der Titel führt in die Irre. Das singuläre, konventionelle Luftkriegsverbrechen der USA/UK in Dresden ist kein Mythos. Zigtausende, wenn nicht Hunderttausende von unschuldigen Menschen wurden von den gewaltaffinen, sadistischen "Angloamerikanern" in einer Nacht bei lebendigem Leib verbrannt. Dresden war „der perfekte Bombenangriff“**, wie der angloamerikanische Historiker F. Taylor uns Deutsche Looser gleich zu Anfang der Dokusoap belehrte. Taylor muss es wissen. Er ist Engländer und gehört zur Siegernation. Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben.

Auch sonst war diese „Doku“ das, was wir auch siebzig Jahre danach von den Lügenmedien, von Lügenpresse, Lügenfunk und Lügenfernsehen erwarten dürfen.

Die Macher haben sich zusammen mit anderen gekauften Journalisten und sogenannten Historikerkommissionen die Lüge vom „kleinen Kollateralschaden“ in Dresden bei den angloamerikanischen Terrorangriffen am 13./14. Februar 1945 so lange und gründlich vorgelogen, bis sie selbst dran glaubten.

Jetzt wollen sie den deutschen Fernsehzuschauern zum 70. Jahrestag des englischen und US-amerikanischen Massenmords in Dresden erneut allen Ernstes weismachen, dass es in Dresden, wo sich zum Zeitpunkt des Angriffs hunderttausende von Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten mit Handkarren und Pferdefuhrwerken stauten (eine Historiker-Quelle nennt eine Million Flüchtlinge), nur 18.000 bis 25.000 Tote gegeben hat (Opferzahldebatte).

Dresden ist kein Mythos. Der Name Meier wird vielleicht zum Mythos. Denn der für die Luftverteidigung zuständige Reichsluftmarschall Göring hatte ja zu Kriegsbeginn des WK II noch getönt, er wolle „Meier“ heißen, wenn auch nur ein einziger Feindflieger über dem Deutschen Reich auftauchen würde. Göring hieß zu dem Zeitpunkt schon „Tengelmann“, nach der bekannten Ladenkette in Deutschland: „in jeder Stadt eine Niederlage“.

Wurde das Landei André Meier wegen seines Namens zum Regisseur der Dokusoap gemacht? Außer mit einer Aussteigerfibel zum Leben auf dem Lande hat er sich publizistisch noch nicht allzu sehr hervorgetan.

Was Wunder, dass die NZZ Herrn Müller, dem Leiter der Dresdner "Historikerkommission" heute eine extra Gastspalte zu "Jalta" einräumte, damit auch diese wissenschaftlich bisher kaum hervorgetretene "Koryphäe" beim Publikum ein bißchen aufgewertet wird. Von "Jalta" ging es bekanntlich zu "Malta". An den Folgen der arkanen Beschlüsse des ziemlich intransparenten "Gipfeltreffens" zwischen Reagan und Gorbatschow 1989 im Mittelmeer leiden heute Russen, Ukrainer, Deutsche ... leidet Europa und die ganze Welt.

Zurück zu den ungermanischen Geschichtenerzählern, die uns seit sieben Jahrzehnten zwecks Umerziehung von "Höchster Stelle" verordnet werden. Für Müller und Meier gilt: "Avanti Dilettanti!"


Mosquito1

Englischer Mosquito - Jagdbomber, Holzbauweise, klein und schnell, auch gern für völkerrechtswidrige Tieffliegerangriffe auf deutsche Zivilisten (Alte, Frauen und Kinder) genutzter Begleitjäger, zweimotorig.


Immerhin wurde in Meiers schlichtem mdr-Machwerk, das neben dem minimalistischen Zahlenwerk der genannten "Pseudo-Kommission" zu den Bombentoten nichts Neues enthielt, mitgeteilt, dass die Alliierte Luftaufklärung Dresden schon im Mai 1944 fotografiert hatte. Nicht erwähnt wurde die im gleichen Jahr erfolgte Drohung der US-Alliierten mit dem Abwurf der Atombombe* auf Dresden. Das hätte ja auch tiefergehende Recherchen in Archiven in den USA und England erfordert. Nur am Rande erwähnte Jörg Friedrich in einem Halbsatz einen "Zusammenhang Hiroshima - Dresden" (?!). In Hiroshima wurden Hunderttausende von unschuldigen Menschen von den weltweit für ihre sadistische Brutalität berüchtigten, nach Weltherrschaft strebenden "Angloamerikanern" durch Zündung ihres patenten "Massenvernichtungsmittels" bei lebendigem Leib verbrannt.


B17

Langsamer US-amerikanischer B 17 - Bomber, viermotorig. Standard-Bombenlast 2,7 t. Von den 1,5 Millionen Tonnen Bomben, die von den USA im WK II auf Deutsche abgeworfen wurden, entfielen 640.000 Tonnen Bomben auf die B 17. Die rundum durch MG geschützten, teilweise gepanzerten "Fliegenden Festungen" sicherten sich im Formationsflug gegenseitig und waren selbst tagsüber durch deutsche Jagdflugzeuge schwer zu knacken.


An der Stelle wäre es erhellend gewesen darauf hinzuweisen, dass der Abwurf von ca. 800.000 Brandbomben plus ca 4000 Sprengbomben auf eine Großstadt wie Dresden eventuell einen ähnlichen, wenn auch entsprechend geringeren Hitzeeffekt erzeugt wie eine Atombombe vom Hiroshima - Kaliber. Dann wäre Dresden (neben dem Brandbomben-US-Luftangriff auf Tokio am 09. März 1945 mit 100.000 Toten) der letzte konventionelle Vortest der US-Airforce für Hiroshima gewesen und war es wohl auch. In Dresden und Tokio hat die Atommischpoke Anfang 1945 mit Massen von konventionellem Sprengstoff auch strategisch getestet, ob die veröffentlichte, "mosaisch" kontrollierte "Weltmeinung" auch Todesopferzahlen in sechsstelliger Höhe nach (den geplanten atomaren) US-amerikanischen Terror-Luftangriffen widerstandslos schlucken würde. Das war so. Die jüdische Atombombe konnte wenig später ohne großes Mediengetöse auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen werden. Hunderttausende von Japanern gingen nach den zwei "US-Atomschlägen" auf Hiroshima und Nagasaki viehisch zugrunde, wurden bei lebendigem Leib verbrannt.

Das durch die "Atoms for Peace" - Kampagne der USA seit 1953 gehirngewaschene Japan kaufte ein paar Jahre später sogar Atomkraftwerke bei General Electric/USA, von denen das AKW in Fukushima erst kürzlich in die Luft geflogen ist. Die Macht der global herrschenden, mosaischen Atommischpoke besteht bis heute weiter***. Daher die "weltgeschichtliche Bedeutung" des beispiellosen "angloamerikanischen" Bombenmassakers in Dresden.

Lancaster_Bomber

Langsamer englischer Lancaster - Bomber, viermotorig, Bombenlast 6,35 t. Das dem deutschen überlegene, wenig störanfällige Radarsystem an Bord der Lancaster (ein Gerät wog 250 kg) erlaubte auch Nachts relativ präzise Zielanflüge.


Als Resumee seiner "Erhebung" stellte André Meier auch noch das von ihm halbierte Ergebnis des gesamten WK II - Terror-Luftkriegs der feigen Engländer und US-Amerikaner vor. Ein mörderisches, ohne jede Moral von langer Hand geplantes Luftkriegsmassaker, das vornehmlich gegen Deutsche Zivilisten, Alte, Kranke, Frauen und Kinder durchgeführt wurde, die Männer waren ja an der Front. Nur 500.000 Menschen und nicht knapp eine Million Deutsche sollen danach durch die völkerrechtswidrigen und verbrecherischen Bombenteppiche der US-Alliierten im WK II ums Leben gekommen sein. Da weiss man nicht, was man mehr bestaunen soll, Meiers Käuflichkeit oder seine Unverfrorenheit...


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Atombombe-Hiroshima-San-F-Chronicle

Diese Nachricht im San Francisco Chronicle über den ersten US-Atombombenabwurf auf Hiroshima mit einer B 29 verkündete stolz, dass die Atombombe der Sprengkraft von 2000 Bombenladungen einer B 29 (Standard-Bombenladung 9 t) entsprach, d.h. ca 18.000 t TNT. Da auf Dresden am 13./14. Februar 1945 in drei Wellen eine Bombenlast von über 3000 t TNT ausgekippt worden ist kann man getrost von einem militärischen Vortest zum Abwurf der Atombombe ausgehen.
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* 1944 hatten die USA damit gedroht, eine „Uranbombe“, sprich eine Atombombe auf Dresden abzuwerfen. Einsteins, Szilards und Oppenheimers Atombombe wurde aber in Los Alamos/USA vor der Kapitulation des Dritten Reichs nicht mehr fertig, so dass Dresden stattdessen am 13./14. Februar, am 02. März und am 17. April 1945 in jeweils mehreren Wellen von extrem mörderischen, flächendeckenden, "konventionellen" Terror - Luftangriffen der ohne jede Moral handelnden "Angelsachsen" mit insgesamt über 2000 Bombern heimgesucht wurde.

Zur Zeit des größten Terrorbombenangriffs der Engländer und US-Amerikaner hielten sich in Dresden unzählige Ost-Flüchtlinge mit ihren Handwagen und Pferdefuhrwerken in der Stadt auf. Was ist aus ihnen geworden? Die mosaischen Macher des ruchlosen Bombenmassakers an Frauen und Kindern hatten ihr singuläres Weltkriegsverbrechen über Jahre voraus minutiös geplant und in Berlin, Köln sowie an den meisten deutschen Großstädten insbesondere im Ruhrgebiet vielfach erprobt. In Hamburg gelang es 1943 den „angloamerikanischen“ Massenmördern um Killer-Roosevelt, Schlächter-Churchill und Bomber-Harris zum ersten Mal einen veritablen Feuersturm zu entfachen. Den Feuersturm gab es dann auch in Dresden, wo im Zentrum von den Opfern nur weiße Asche übrigblieb.

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** Oben links nebenstehendes Diagramm der US-/UK-Bomberflotte illustriert den verheerenden englischen und amerikanischen Luftangriff auf Dresden am 13./14. Februar 1945. Über 1000 englische Lancaster - Bomber, mehr als 300 US-amerikanische B 17 - Bomber und zwischen 100 und 200 Begleitjäger (Mosquitos etc.) zur Abschirmung des angloamerikanischen Luftkriegsmassakers auf Dresden waren in den ersten drei Angriffswellen (innerhalb von wenigen Stunden!) im Einsatz. Die Zahl der deutschen Todesopfer der angloamerikanischen Terrorbombardements auf das deutsche Kulturzentrum Dresden zu einem Zeitpunkt, als der „Zweite Weltkrieg“ (WK II) praktisch schon vorüber war, schwankt je nach politischer Grundeinstellung der angeblich "wissenschaftlichen" Quelle zwischen ca. 18.000 und über 200.000 (In Worten: achtzehntausend und über Zweihunderttausend). Die Opfer waren ganz überwiegend unschuldige Zivilisten. Weil Dresden 1945 in den letzten Kriegsmonaten wohl mit einer Million Ost-Flüchtlingen überfüllt war, ist vermutlich die größere Opferzahl richtig - entgegen aller uns aus den USA und Israel verordneten "Political Correctness". Die falschen, weil lächerlich zu niedrigen Zahlen wurden aber von kriecherischen Kommunalpolitikern auf Dresdner "Denkmälern" zu "proisraelischen" Propagandazwecken lügenhaft eingraviert.



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*** 1965 erschienen Kenzaburo Oe`s «Aufzeichnungen aus Hiroshima» als Buch, fünf Jahre später die «Aufzeichnungen aus Okinawa» mit einer Thematik, die in Japan ebenso heikel ist wie die Atombombenabwürfe und der Umgang mit der Kriegsvergangenheit. Das Wahrnehmen ziviler, ja humanitärer Verantwortung ist eine zweite Säule, deren ökologischer Aspekt durch die schreckliche Atomkatastrophe im AKW Fukushima schlagartig hervorgetreten ist. Oe beteiligte sich in den vergangenen Jahren an Protestkundgebungen gegen die ungerührte Wiederaufnahme und Fortsetzung der aggressiven "Atomenergiepolitik", die in Japan trotz der Atomkatastrophe von Fukushima in der von Erdbeben und Tsunamis wiederholt heimgesuchten Provinz Tohoku nicht totzukriegen ist.

Von der derzeitigen Abe - Regierung wird die von den bekannten US-Atomkonzernen orchestrierte, japanische Pro-Atom-Politik aus Rücksicht auf die Tohoku-Wählerstimmen noch mehr oder weniger diskret hinter den Kulissen betrieben. Aber bald schon werden in Japan alle Atommeiler wieder laufen (taz). Hinter dem Vorhang könnte demnächst auch die von japanischen Rechtsextremisten seit längerem geforderte heimliche Aufrüstung Japans mit Atomwaffen samt Trägerraketen Gestalt annehmen. Die absolut friedlich-defensive japanische Verfassung, die Japans erster US-Militärgouverneur Mac Arthur als "Oberster Befehlshaber für die alliierten Mächte" mit seinem US-Offiziersstab selbst geschrieben und den Japanern einfach 1945 "aufgedrückt" hatte, wird hierzu schon in Salamitaktik auf eine "offensive Verteidigung" hin geändert.

B53-US-Atombombe

Eine "klassische" B 53 - Atombombe der USA, die erst zur Jahrtausendwende "außer Dienst" gestellt und von moderneren, kleineren Typen abgelöst wurde. Die kriminelle Miniaturisierung der Atomwaffen ist in den USA in vollem Gange.

weiterführend zur fortgesetzten atomaren Erpressung der Welt durch die USA et alii u.a.:

scusi, Donnerstag, 3. November 2011:
Kriminelle Kettenbriefe und unkontrollierte Kettenreaktionen, der Finanz- und Atomkapitalismus vernichtet sich selbst

scusi!

Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)

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