In der Arena eines chinesischen Vergnügungsparks in Shanghai hat eine radfahrender Bär einen dressierten Affen zerfleischt, der in dem Zirkus ebenfalls auf dem Rad im gleichen Rundkurs unterwegs war und aus der Spur geriet.
Dressierter Bär zerfleischt dressierten Affen, der ihm im Zirkus in die Quere kommt.
Die Verantwortlichen des chinesischen Zirkusunternehmens haben den Vorwurf der Tierquälerei empört zurückgewiesen. Der Affe habe fünf Jahre lang mit dem Bären im Zirkus gut zusammengearbeitet. Es habe bisher nie Probleme gegeben.
Das Verhalten der Zirkusdirektoren erinnert an die Betreiber von Atomkraftwerken, die auch genau wissen, dass die Komplexität ihrer Atomanlagen und das Risikopotential viel zu hoch ist, als dass die zur Anlagenbedienung abgerichteteten Mannschaften die von ihnen gefahrenen atomaren Höllenmaschinen ewig unter Kontrolle halten könnten. Irgendwann passiert in einem der weltweit über 400 Atomkraftwerke ein kleiner "Fahrfehler", der Reaktor gerät aus der Spur und die nächste Menscheitstragödie ist da.
Die Gechichte Europas ist eine Geschichte von Kriegen.
Klassisches Griechenland. Schon die alten Griechen lebten in einem Dauerzustand von Krieg und Kriegsgeschrei zwischen ihren Stadtstaaten. Nebenbei mussten sie mehrfach die Perser abwimmeln. Allein in der Schlacht bei den Thermopylen (480 v. Chr.) sollen 4000 Griechen und 20.000 Perser den Löffel abgegeben haben.
Römisches Reich. Wievielen Barbaren die Römer den Schädel eingeschlagen haben, bis sie ihr römisches Weltreich errichtet hatten und wie hoch ihre eigenen Verluste waren, ist in toto nicht bekannt. Allein in der Schlacht von Cannae (216 v. Chr.) sollen 70.000 Römer und 8000 Karthager ins Gras gebissen haben. Im Teutoburger Wald, genauer in Kalkriese, verloren 20.000 römische Legionäre im Jahr 9 n. Chr. das Leben, als sie bei ihrem "Auslandseinsatz" an kampfesmutige Germanen gerieten.
Napoleon verwüstete auf seinen Feldzügen, die Hunderttausende das Leben kosteten, halb Europa. Hier sein Herrschaftsgebiet 1812.
Europa`s chauvinistische und kriegsbegeisterte Nationalstaaten am Vorabend des ersten Weltkriegs (1914-1918), der 17 Millionen Menschen das Leben kosten sollte - eine zeitgenössische Karikatur. Durch die englische Blockade deutscher Häfen, die bis nach der Kapitulation des Kaiserreichs andauerte, verhungerten ca. eine Million Zivilisten, Frauen, Kinder, Kranke und Alte während des ersten Weltkrieges in Deutschland.
Größte Ausdehnung des Dritten Reichs 1943 im Zweiten Weltkrieg (1939-1945). Ergebnis des Krieges: Europa verwüstet, ca. sechzig Millionen Tote. Darunter eine Million deutsche Zivilisten, Frauen, Kinder, Kranke und Alte, die von den kriegsverbrecherischen angloamerikanischen Bombenteppichen auf deutsche Städte erschlagen, verbrannt oder erstickt wurden.
4. Mai 1945. Sowjetsoldaten vor dem zerstörten Reichstag in Berlin.
"Der Kampf um die Reichshauptstadt ist beendet. In einem einmaligen, heroischen Ringen haben Truppen aller Wehrmachtteile und Volkssturmeinheiten, ihrem Fahneneid getreu, bis zum letzten Atemzug Widerstand geleistet und ein Beispiel deutschen Soldatentums gegeben..."
(Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht (KTB), 1944-1945, Teil II, Seite 1277).
8. Mai 1945.:
"Das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) gibt bekannt:
... Artillerie der Atlantik-Festungen bekämpft feindliche Batterien und Truppenbewegungen.
... In Norwegen verlief der Tag ruhig...
S o n d e r m e l d u n g :Am 9. Mai 1945, 0.00 Uhr,sind auf allen Kriegsschauplätzen von allen Wehrmachtteilen und von allen bewaffneten Organisationen oder Einzelpersonen die Feindseligkeiten gegen alle bisherigen Gegner einzustellen..." (KTB)
Europa im Jahr 2013, vermeintlich ein "Raum des Friedens" ("Kosovo"!). Mit den demokratischen Strukturen in Brüssel ist es auch noch nicht weit her ("EU-Parlament", "Europäischer Rat"!). Wie lange wird es dauern, bis der von den USA geführte "Krieg gegen den Terror" auch den christlich-abendländischen Kontinent erreicht? Schon fordern konservative Politiker, die Bundeswehr müsse - entgegen unserer Verfassung - auch "im Innern" eingesetzt werden können. Vorerst finden die Kriegseinsätze der Bundeswehr noch im Ausland statt:
Für "Auslandseinsätze" am Arsch der Welt stellt der Deutsche Bundestag seit der rot-grünen Schröder/Fischer Regierung (1998) armselige deutsche Hilfs-Truppen - meist unter fremden US-Befehl ab. Mit dem Wortlaut unseres friedlichen Grundgesetzes ist das nicht zu vereinbaren. Aber es war in der Geschichte schon immer so, dass die Besiegten als Fußtruppen der Sieger (auxiliares) den Kopf hinhalten mussten.
Tod und Verletzung trifft bei diesen politisch schlecht kaschierten Kriegseinsätzenüberwiegend Angehörige der Unterschicht, oft schlecht informierte Schulabgänger, die angesichts hoher Arbeitslosigkeit im Osten keine andere Wahl haben, als sich beim "Bund" zu verdingen.
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„Was Du auch anstellst, lass es so aussehen, als ob es der Hund gemacht hätte“. (Hauskatzen-Weisheit)
Der Stellvertreter-Krieg um Syrien - zwischen den USA einerseits sowie Russland und China andererseits - wird seid über zwei Jahren verdeckt und verbissen am Boden und in den Medien geführt.
Opfer eines vom Mossad getürkten (False-Flag) Giftgas-Angriffs mit Sarin am 19.03.2013 nahe Aleppo. Es gab 25 Tote und 110 verletzte syrische Zivilisten. Scusi berichtete.
(Foto-Quelle: Artikel von Robert Fisk im Independent)
Geopolitisch geht es um die globale Macht wie um die regionale Macht im Nahen Osten, weil die schiitisch dominierten ÖlstaatenIran, Irak und Syrien zugleich - zusammen mit den muslimischen Staaten Afghanistan und Pakistan - eine territoriale Brücke von Asien nach Afrika bilden. Über diese Landbrücke könnte China, das atemberaubend schnell zum wirtschaftlichen und militärischen Rivalen der USA aufsteigt, die für das rote Riesenreich existenziellen Rohstofflieferungen aus Afrika langfristig sichern (L`Atlas "Mondes émergents", LMD, franz.) .
Assad`s Truppen haben ihre Taktik und Bewaffnung dem neuen Kriegsbild angepasst. Auch auf dem platten Land sind seine loyalen Milizen wieder auf dem Vormarsch. Die größte Sorge Netanyahu`s ist, dass Assad den vom CIA/Mossad in Syrien kunstvoll inszenierten "Bürgerkrieg" doch noch gewinnen könnte und die Separatisten und nach Syrien eingeschleuste Al Nusra-Terroristen peu à peu ausschaltet. (Jerusalem Post vom 3. Mai 2013, "Is Assad winning in Syria?" ("Gewinnt Assad in Syrien").
Das bürgerkriegsartige Gemetzel in Syrien ist nur vordergründig ein Religionskrieg zwischen den Al Kaida - Sunniten und Assad`s Alewiten/Schiiten. Religiöse Minderheiten wie Christen u.a. werden gnadenlos untergebuttert, obwohl die verschiedenen Ethnien in einer demokratisch und föderal verfassten "Bundesrepublik Syrien" anstandslos friedlich und tolerant zusammenleben könnten. So wie es mit Einschränkungen auch unter dem alten Assad möglich war. Doch "es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt" (Friedrich v. Schiller).
Ökonomisch ging und geht es in allen NahOst- und Golfkriegen der Amerikaner und Engländer seit hundert Jahren immer nur um`s Öl.
Kriegsverbrecher Netanyahu eskaliert den syrischen Konflikt massiv, um die USA zur Intervention zu nötigen und Obama zu erpressen. Israelische Kampfbomber haben am Wochenende (03.05.2013/05.05.2013) wieder mehrere nächtliche Luftangriffe auf Syrien durchgeführt und u.a. ein halbes Dutzend Luft-Boden - Raketen auf Damaskus und Jamraya abgefeuert. Die syrische Nachrichtenagentur SANA kommentiert, die israelischen "Luftschläge" dienten dazu, die Moral der bedrängten "Aufständischen" zu heben. Israel behauptet die Luftangriffe hätten einem LKW-Transport von iranischen FATEH 110 - Raketen gegolten.
Israel sollte wegen seiner fortwährend völkerrechtswidrigen Angriffskriege auf die Nachbarn von den UN mit scharfen Wirtschaftssanktionen belegt werden. Israels Militärjunta (Netanyahu, Barak, Lieberman,Yaalon ...) gehört vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Die Zahl der zivilen Toten und Verletzten durch die israelischen Luftangriffe ist noch nicht bekannt. (Amateur-Video, Al Jazeera, engl.).
Israel existiert, weil die „Angloamerikaner“ im Nahen Osten einen unsinkbaren Flugzeugträger zur Kontrolle des stetigen Öl-Nachschubs aus den arabischen Ölstaaten brauchen. Jedes Jahr drücken die Amis ein paar Milliarden US-Dollar für den Unterhalt ihres levantinischen Militärstützpunkts ab. Das Geld haben sie natürlich vorher diskret bei ihren tributpflichtigen Satrapenstaaten, den "Besiegten", eingesammelt. Wer von den "Zahlerstaaten" ganz oben auf der Liste steht kann sich jeder selbst denken.
Ohne ständigen Öl-Nachschub kommt die westliche Industrie mächtig ins Stottern, wankt die Wirtschaft, steht die vom militär-industriellen Komplex der USA gesteuerte NATO - Riesenmaschine nach Verbrauch ihrer bescheidenen Öl-Reserven innerhalb kürzester Zeit still. Kein Panzer rattert dann mehr, kein Jagdbomber kurvt noch am Himmel, selbst die von Deutschland für lau an Israel gelieferten nuklearwaffenfähigen Dolphin-UBoote werden von Dieselmotoren angetrieben und müssten ohne Brennstoff in Haifa an der Kette herumdümpeln.
Öl und Erdgasvorräte gehen weltweit zur Neige. Ein neuer Kalter Krieg (Version 2.0) wirft seine Schatten voraus. In Afghanistan ist die Niederlage der USA und ihrer Hilfstruppen trotz verzweifelter Bemäntelungsversuche eine Tatsache. Die Invasion der Bushkrieger in den Irak war ebenfalls ein Fehlschlag. Die Rohstoff - Raubkriege der Angloamerikaner, mit denen sie ihren zusammengerafften Reichtum und ihre globale Vormachtstellung zu sichern glaubten, hat seit Jahrzehnten weltweit nur zu millionenfachem Tod, Terror und Verwüstung geführt.
Bekannte amerikanische Kriegstreiber wie der republikanische Senator McCain(„Bomb, bomb, bomb Iran!“) machen in ihrer Ölgier trotz wachsender negativer Publicity einfach immer weiter und streben immer noch mit Hilfe Israels nach den reichen Ölfeldern des Iran. Der Weg dahin führt aus Sicht von Netanyahu, Lieberman und Co. nur über die totale Vernichtung von Israels Erbfeind, dem alewitisch geführten Syrien. Die syrische Regierung hat sich mit ihren loyalen Truppen aber gut eingegraben und hält neben dem Westen des Landes auch die Stadtzentren der Großstädte:
Ungefähre Lagekarte zu den Kämpfen in Syrien von Mitte März 2013 aus derNew York Times. Für westliche "Dienste" (USA,IL,UK,F) dürfte Syrien die nächste große militärische Niederlage nach Afghanistan und Irak werden. Die ProiL-NYT stellt in propagandistischem Rot (Rote Fahnen/Farben sieht man besser) trotzig die von sogenannten "Rebellen" beherrschten Gebiete größer dar als es der Realität entspricht. Die Regierungstruppen sind derzeit mal wieder auf dem Vormarsch, lautSANA.
Das syrische Gemetzel dürfte à la longue wie in Sri Lanka mit dem Sieg der von den beiden aufstrebenden BRIC-Staaten Russland und China unterstützten syrischen Regierungstruppen und mit der gänzlichen Aufreibung der Separatisten und eingesickerten ausländischen Al Kaida Terroristen enden, die in der ethnisch und religiös gemischten Bevölkerung Syriens zu wenig Rückhalt haben.
Die finanziell stark unter Druck stehenden US- und IL-Falken wähnen sich wie immer in einem "Endkampf". Viele US-Milliardäre meinen, dass es inzwischen zuviele Länder wie Nordkorea oder Vietnam gibt, die mit der Weltsuperschurkenmacht USA noch eine Rechnung offen haben.
Tatsächlich haben sich die USA auf dem Weg zur nuklearen und finanziellen Weltherrschaft zu viele Feinde gemacht, als dass sie mit ihnen noch fertig werden könnten, wenn alle Underdogs – angeführt von China und Russland - am gleichen Tag gegen das verrottete Riesenreich des kapitalistisch Bösen aufstehen.
Doch der Tag könnte kommen. Bricht in der nächsten, kaum vermeidbaren Weltfinanzkrise das Kartenhaus der New Yorker Börse zusammen oder geht der US-Militärstützpunkt Israel im Meer der Arabellion unter, wäre das für die rechtsfaschistischen Angloamerikaner und Israelis ein wahrer „Doomsday“, ein Tag des jüngsten Gerichts. Ein Alptraum, den die Gierigen mit allen Mitteln abzuwenden versuchen. In Syrien sieht man, wo das hinführt.
Um den Belagerungsring der in Ägypten und Tunesien bereits erfolgreich rebellierenden Muslimbrüder zu sprengen und auch die iranische „Bedrohung“ endlich loszuwerden führt Israel in den Medien seit zwei Jahren weltweit einen erbitterten Krieg um die Deutungshoheit über das von ihm inszenierte Terror-Gemetzel, das zur Zeit in Syrien stattfindet. Lug und Trug sind dabei die Waffen erster Wahl der bekannten proisraelischen Kaufmäuler und Zeilenschinder. Über politisch höchst sensitive Sachen wie ungeklärte (False-Flag) Sarineinsätze in Syrien dürfen in deutschen Online-Blättern militärisch / sicherheitspolitisch völlig unerfahrene Grünschnäbel wie Wergin (Welt) oder Salloum (SPON) Hanebüchenes schreiben. Für ihren Fronteinsatz gibt`s dann auch schon mal eine feuchten Händedruck vom "Chef" als Belohnung:
Ein "historischer" Moment: Netanyahu schüttelt ProIl-Zeilenschinder C. Wergin (flatworld - Blog) die Hand.
Erleichtert wird der völkerrechtswidrig gegen einen souveränen Staat gerichtete proisraelische Sabotage- und Propagandafeldzug durch die enormen Fälschungsmöglichkeiten im digitalen Medienzeitalter. So kommt C. Wergin auf Grund von Fotos und Berichten über Gewebeproben der Sarinopfer in seinem Blog Flatworld am 26.04.2013 zu folgendem falschen Befund*:
"D i e W e l t kommt um die Erkenntnis nicht mehr herum, dass Syriens Diktator Baschar al-Assad chemische Waffen gegen sein eigenes Volk eingesetzt hat. Zunächst haben Großbritannien und Frankreich zu Protokoll gegeben, dass ihnen Belege für den Einsatz der furchtbaren Waffen vorlägen. Dann folgte der israelische Militärgeheimdienst..." (Wergin-Blog, s.o.)
Da bleibt einem die Spucke weg. Meint das Kaufmaul mit Die Welt seine Kollegen von dem Hamburger Gossenblatt, das ihn löhnt und für das Axel C. Springer über die Jahre Millionen Dollar an "Zuschüssen" von der CIA eingesteckt hat? Vermutlich. Informierte Weltbürger mit gesundem Menschenverstand kann Wergin nicht meinen, denn angesehene Fachleute wie der Chemiewaffenexperte Prof. Kirstein vom Hamburger Institut für Friedensforschung haben am gleichen Tag, dem 26.04.2013 im DLF zu größter Vorsicht bei der Behandlung der "Sarin-Affäre" aufgerufen. "Noch ist völlig unbekannt, wer die beiden kleinen Chemiegeschosse in Aleppo und Homs eingesetzt hat."
Wenn man weiß, wer das "virtuelle" Internet, wer Hollywood oder westliche TV-Sender wie Fox-News regiert, dann wundert einen nichts mehr. Ein global von den üblichen Verdächtigen orchestrierter, wahrer Anti-Assad - Medientsunami bricht seit vielen Monaten über uns herein. Eine Riesenwelle von zweckdienlich gefälschten YouTube-Videos, manipulierten Zeitungsartikeln, gefaketen Fotos und voreingenommen geschnittenen TV-Filmen, die zum NATO-Angriffskrieg gegen Syrien, zur Invasion, zur "humanitären Intervention" mindestens aber zur Einrichtung einer Flugverbotszone im Norden Syriens aufruft und die beinahe täglich eine Millionen - Leserschaft gegen Assad`s Syrien aufzuhetzen versucht. Hier eine kleine Auflistung von Anti-Assad- Propaganda-Artikeln nur aus dem SPIEGEL der beiden vergangenen Wochen:
SPON-Liste einschlägiger Syrien-Propaganda-Artikel aus rund zwei Wochen (Popup)
Von den westlichen TV-Zuschauern will schon lange niemand mehr die zerfetzten Leichen, die blutüberströmten Verletzten und die syrischen Flüchtlinge in ihren jämmerlichen Lagern ansehen. Weil auch niemand mehr die durch Artillerie und Sprengbomben der syrischen Armee, durch Mörsergranaten und Autobomben der Al-Kaida-Terroristen grauenhaft verwüsteten syrischen Orte und Landschaften anschauen will, bedurfte es neuer abscheulicher Tricks derjenigen ausländischen "Dienste", die das syrische Massaker orchestrieren, um Spannung und Aufmerksamkeit beim TV-Publikum zu erhalten.
Zu den in Syrien agilsten westlichen Geheimdiensten dürfte der israelische Mossad gehören, dessen False Flag - Operationen naturgemäß in den allermeisten Westmedien hundertprozentig verschwiegen werden. Denn diese Medien sind vor allem in ganz Deutschland spätestens seit 1989 wieder zu einem entsprechend hohen Prozentsatz in den Händen jener "börsenloyalen", proisraelischen Verlegerfamilien, die schon in den sogenannten "Golden Twenties" ein Meinungsmonopol in D hatten, das damals von Hitler`s "Steigbügelhalter" Hugenberg durchbrochen wurde. Die Zustände in der von über sechs Millionen hungernden Arbeitslosen bevölkerten Weimarer Republik waren so verheerend, dass 1933 im Reichstag sogar das das deutsche Bürgertum per Gesetz zustimmte, den Nationalsozialisten den Weg zur Diktatur per "Ermächtigungsgesetz" formal legal freizumachen. Dafür gab es laut Heinrich August Winkler sogar Gründe. Hatte doch z.B. der bekannte jüdische SchriftstellerKurt Tucholsky in der berühmt-berüchtigten "Weltbühne" in den "Zwanziger Jahren" offen dazu aufgerufen, das konservative deutsche Bürgertum durch heimtückisches Einleiten von Giftgas in dessen Wohnungen auszulöschen:
Kurt Tucholsky`s Aufruf zum Gaseinsatz gegen Wohlstandsbürger in der "Weltbühne" vom 26. Juli 1927
"Möge das Gas in die Spielstuben eurer Kinder schleichen. Mögen sie langsam umsinken, die Püppchen. Ich wünsche der Frau des Kirchenrats und des Chefredakteurs und der Mutter des Bildhauers und der Schwester des Bankiers, dass sie einen bittern qualvollen Tod finden, alle zusammen. Weil sie es so wollen, ohne es zu wollen. Weil sie faul sind. Weil sie nicht hören und nicht sehen und nicht fühlen."
Das opportunistisch-antibürgerliche Opus des heute gefeierten Tucholsky gegen die deutschen WK I - Verlierer war damals wesentlicher Bestandteil der Siegermächte-Begleitpropaganda zum Versailler Diktat. Es galt nach 1919, die Deutschland auferlegte, uns Deutsche wirtschaftlich vernichtende Zahlung von mehreren Hundert Milliarden Goldmark an die Siegermächte USA, England und Frankreich publizistisch auch in Deutschland zu "rechtfertigen", damit die deutsche "Zahlungsmoral" stimmte. Eine landesverräterische Begleitpublizistik, wie wir sie in der sogenannten "Eurokrise" seit 2008 wiederfinden.
Tucholsky`s Schreibe war in summa eine mosaisch-menschenverachtende antideutsche Hetze, über die heute angesichts der überall drohenden Antisemitismuskeule niemand mehr zu sprechen wagt. In Südeuropa flammt diese hinterlistige antideutsche Propaganda neuerdings gegen das wirtschaftlich erstarkte Deutschland wieder auf. Wie damals heimtückisch orchestriert von Tucholsky`s geistigen Erben in Brüssel, seinen kosmopolitischen "Nachfahren" in Europas Medien und Politik und anderswo.
Die für den aktuellen ProIl-Medienkrieg gegen Syrien und Iran benötigte qualitativ neue Scheußlichkeit inszenierten CIA/Mossad durch Einsatz von Sarin in zwei Mörsergranaten oder Raketen, von denen angeblich niemand weiß, welche Seite sie in Aleppo bzw. Homs abgeschossen hat. Assad hat in einem Brief an die UNO um Entsendung eines UN-Expertenkomitees gebeten, um das Verbrechen aufzuklären. Die von den USA geschuriegelte UNO torpediert natürlich seit Wochen die Aufklärung.
Gleichgeschaltete Westmedien wie BILD, WELT, SÜDDEUTSCHE oder der SPIEGEL lassen kaum Zweifel daran, dass natürlich Assad`s Truppen diese „Chemiewaffen“ eingesetzt haben. Israelische Medien fordern über den von Israel`s Mossad selbst geschaffenen False-Flag-Vorwand erneut den vom US-AIPAC als angeblich "zögerlich" gebrandmarkten US-Präsidenten Obama zur militärischen Intervention in Syrien auf.
In "Haaretz" erschienen vor Wochen gleich mehrere Artikel namhafter Rechtsfaschisten, die bedauerten, dass Israel nach der Wiederwahl Obama`s den Angriff gegen den Iran nun allein machen müsse.
An den Angriffsplänen des rechtsfaschistoiden israelischen Junta-Chefs Netanyahu auf den Iran hat sich derweil nichts geändert. ("Die Presse")
Sind die USA durch Waffenlieferungen an die "aufständischen" Terroristen militärisch erst mal vor Ort engagiert und würde die Assad-Regierung beseitigt, so die herrschende Meinung in Tel Aviv, wäre der Weg zum "gemeinsamen" Angriff der USA und Israels auf den Iran endlich frei. Natürlich bestreiten ProIl-Agenten wie Steinitz (Tel Aviv) in der NYT mit Händen und Füßen die durchsichtige Strategie, Obama endlich an den Angelhaken zu hängen. Obama hatte als Replik auf die irre Netanyahu-Brandrede gegen den Iran vor den UN ironisch und etwas locker auch eine "rote Linie" für ein Engagement der USA in Syrien formuliert, den: "Einsatz von Chemiewaffen".
Ohne die US-amerikanischen Boing - Bunkerknacker - Bomben vom Typ MOP - GBU 57 A, mit denen die bis zu 60 Meter tiefgelegene iranische Atomforschungsanlage von Fordo zerstört werden könnte und ohne die für den Lufttransport nötigen US-amerikanischen B 2 – Stealth Bomber von Northrop Grumman braucht Israel gegen den Iran militärisch gar nicht erst anzutreten:
Waffensysteme, die ISRAEL von den USA für den Angriff auf den IRAN dringend braucht. (Popup - Quelle: RIA Novosti)
Letzten Samstag (27.04.2013) hat im Deutschlandfunk (DLF) morgens um 07:25 Uhr ausgerechnet der hochrangige Mossad-Mitarbeiter Shimon Stein aus Israel in einem Interview mit Mario Dobovisek in gebrochenem Deutsch Assad`s Militär als Schuldige des Sarin-Anschlags in Aleppo verleumden dürfen. S. Stein war als Erster Sekretär der israelischen Botschaft in Bonn Anfang der achtziger Jahre zuständig für seine eigenen und fremde Geheimdienste. Sowas macht man nicht, wenn man nicht vom Fach ist. Später wurde Stein zur Belohnung für gute Aufklärungs- und Diversions-Arbeit sogar zum Botschafter Israels in Berlin gemacht, musste zu seiner eigenen Sicherheit aber bald von der "Front" in eine sichere Heimatverwendung ("Institut für Sicherheit", Uni Tel Aviv) zurückkommandiert werden.
Erinnert sei in diesem Zusammenhang nur an Shimon Stein`s Kollegen von der Mossad-Bande, die den Mord am Palästinenser Mabuh in Dubai erledigt hat und der vom Ordnungsamt/Einwohneramt Köln dazu einen "richtig falschen" Paß auf den Namen Michael Bodenheimer ausgestellt bekommen hatte - natürlich völlig arglos und unwissend, die Kölner Behörde. Bedenklich "arglos", wie die beiden "zufällig in der Nähe" anwesenden Zivilpolizisten, die Böhnhardt und Mundlos nach deren mutmaßlichem Sprengstoffanschlag in der Kölner Keupstraße locker wegrennen liessen. Bedenklich auch die kurzen Wege zwischen der Israelischen Botschaft in Bonn und dem Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln, wo die Loyalität proisraelischer Behördenleiter Deutschland gegenüber zumindest zeitweilig mehr als zweifelhaft war (siehe scusi! vom 19.11.2011, "Mordserie an Muslimen, eine Schande für die deutsche Bundesregierung und ihre "Verbündeten").
Morde unter falscher Flagge sind eine Spezialität des Mossad/CIA, der über drei Ecken auch die "Zwickauer Zelle" (Chefin Zschäpe) ferngelenkt haben könnte. Das alles wird zu unseren Lebzeiten nicht mehr aufgeklärt werden können. Inzwischen werden CIA-Geheimdienst-Morde ja zunehmend von ferngelenkten Predator-Drohnen erledigt, die im europäischen Luftraum Gott sei Dank noch nicht zugelassen sind***. Aber was nicht ist, kann noch werden. Zum möglichst geräuschlosen Anschleichen gehts für den Verteidiger de Maizière mit den Drohnen erst mal an die Nord- und Ostsee (heise).
Davon mal abgesehen, d e r Redakteur vom DLF ist zu bemitleiden, der nicht mal mitkriegt, dass er im ö.r. Rundfunk einem Mossad-Geheimagenten die Gelegenheit zur Kriegshetze gegen Syrien gibt. Mit o b j e k t i v e r Berichterstattung, zu welcher der DLF gesetzlich verpflichtet ist, hat sowas nichts zu tun. Der ganze Sarin-Angriff stinkt gewaltig nach einem False Flag - Plot des israelischen Geheimdienstes.
Einziger Zweck des "Sarin-Plots" war es, Obama in Washington mit Chuzpe in die Ecke des "NahOst-Zauderers" zu drängen und politischen Druck aufzubauen. Dumm nur, dass ein räumlich und örtlich begrenzter Einsatz von zwei operativ-taktischen Mini-Chemiewaffen bei Aleppo und Homs für die Truppen Assad`s überhaupt keinen Sinn machte, ja außenpolitisch geradezu "kontraproduktiv" sein musste.
Chemiewaffen sind die Atomwaffen des "kleinen Mannes". Syriens Chemiewaffen sind, das weiss jeder, wie Israels 264 AtombombenWeapons of last resort und einzig für einen strategischen Fall, den existenziellen Ernstfall bestimmt. Der könnte - Gott bewahre uns davor - ja noch eintreten, wenn man Netanyahu & Co. gewähren liesse (Scusi!).
Syriens hochgerüstete Armee/Luftwaffe besitzt übrigens neben dem Chemiewaffen-Arsenal viel effektivere konventionelle Waffen, z.B. Luft-Boden-Raketen, die syrische Hubschrauber und Mig-Bomber jederzeit an jedem Ort zum Einsatz bringen können und auch bringen, mit verheerenden Folgen für die Anwohner der Stadtviertel, in denen sich die aufständischen Al-Kaida - Terroristen der al-Nusra-Front festzusetzen versuchen.
"Former Bush administration official: Israel may be behind use of chemical arms in Syria
Lawrence Wilkerson, former chief of staff to Secretary of State Colin Powell, says Israel may have conducted 'false flag' operation. Describes its government as inept and Netanyahu as 'clueless.'
Chemi Shalev schreibt in derHaaretzvom 04.05.2013, dass auch Lawrence Wilkerson, früherer Stabschef von US-Außenminister Colin Powell, eine israelische False Flag - Operation für wahrscheinlich hält.
Um Waffen mit dem Giftgas Sarin herzustellen und zweckdienlich einzusetzen bedarf es außerdem eines relativ hohen wissenschaftlichen und militärtechnischen Sachverstands sowie einer hochleistungsfähigen militärtechnischen Infrastruktur. Der Chemiker, Giftgas-Erfinder und Promotor Dr. Fritz Haber und sein späterer Adlatus, der Kernspalter und Gaskriegsspezialist Otto Hahn, die beiden Nobelpreisträger könnten ein Liedchen davon singen. Weder die für die Produktion von Sarin benötigten chemikalischen Ausgangsstoffe (DMMP) noch das für die Waffenfertigung erforderliche Know How dürften die Kaida-Kämpfer der al-Nusra Front in Syrien haben.
Wir wissen aber, wer über die richtigen Lieferanten für den Ausgangsstoff Dimethylmethylphosphonat (DMMP) verfügt, um Sarin herzustellen.
"Der El-Al-Flug 1862 war ein Frachtflug der israelischen Fluggesellschaft El Al, auf dem am 4. Oktober 1992 eine Boeing 747-200F verunglückte. Die Maschine stürzte aufgrund von Materialversagen in einen Wohnblock in Amsterdam Zuidoost, wobei alle vier Menschen an Bord sowie 39 am Boden ums Leben kamen. Lange Zeit war unklar, was die Transportmaschine geladen hatte. Zunächst war seitens der Fluggesellschaft nur von Blumen und Parfüm die Rede. Inzwischen werden Rüstungsgüter wie Gewehrmunition und Ersatzteile für Raketen (AIM-9 Sidewinder und Patriot) zur Ladung gezählt. Erst viele Jahre später gab die Fluggesellschaft El Al zu, dass auch 240 Kilogramm der Chemikalie Dimethylmethylphosphonat (DMMP) an Bord des Flugzeuges waren. Diese Chemikalie wird vor allem als Flammschutzmittel [2] und Kraftstoffadditiv verwendet. Sie ist aber auch Ausgangsstoff bei der Erzeugung des Nervengases Sarin...".
El-Al-Flug 1862 kam aus den USA und wollte nach Israel, als er in Amsterdam abstürzte. Noch Fragen?
Im "Independent" vom 28. April 2013 (" Syria and Sarin gas: US claims have a very familiar ring, Reports of the Assad regime's use of chemical weapons are part of a retold drama riddled with plot-holes") vermutet Robert Fisk wer hinter dem Sarin-Anschlag steckt, "die üblichen Verdächtigen" (s. a.a.O.) und Robert Fisk liegt mit seinen Syrien-Analysen gewöhnlich richtig **.
Nachdem die gleichgeschalteten Westmedien wochenlang nach dem Muster von FOX-News auf Assad als dem angeblichen Übeltäter der Sarin-Attacken herumgetrommelt haben, hat sich Carla del Ponte, "enfant terrible" und ex-Chefanklägerin der Uno-Gerichte für Ex-Jugoslawien und Rwanda, zu Wort gemeldet und beschuldigt überraschend die R e b e l l e n, das Giftgas Sarin eingesetzt zu haben. RIA Novosti und das deutsche Leitorgan FAZ griffen die "Neuigkeit" auf und legten damit auch für die Gossen- Lügenmedien den Bremsgang ein.
Die um Seriosität bemühte NZZ meldet heute unter Berufung auf dpa:
"Die Vereinten Nationen haben Hinweise, dass die syrischen Rebellen Giftgas eingesetzt haben. «Nach den Aussagen, die wir gesammelt haben, haben die Rebellen Chemiewaffen eingesetzt und auf das Gas Sarin zurückgegriffen», sagte Carla Del Ponte, Mitglied der Uno-Kommission zur Untersuchung von Kriegsverbrechen in Syrien. «Die Ermittlungen sind noch lange nicht abgeschlossen», fügte die frühere Chefanklägerin der Uno-Gerichte für Ex-Jugoslawien und Rwanda im Schweizer Fernsehsender RSI hinzu."
Nach einer verfrühten Jubelmeldung über einen angeblich erfolgreichen Testflug der Großdrohne "Eurohawk" (Hersteller Northrop Grumman, USA),
der Anfang 2013 in Deutschland stattgefunden haben soll ( FAZ, 11. Januar 2013) haben die Fliegenfänger vom BMVG jetzt einräumen müssen, dass die Milliarde Euro für die "Eurohawk" vermutlich in den Sand gesetzt wurde.
Die Großdrohne ist überhaupt nicht zulassungsfähig, mangels automatischer Ausweichelektronik bei (zivilem) Gegenverkehr im Europäischen Luftraum . Alle Großkopfeten und Beschaffer bei der Luftwaffe sollen von dem Mangel gewußt haben, keiner hat beim "Test" den Mund aufgemacht (FAZ, 13.Mai 2013). Oder werden die in Ausschlußkriterien von NATO-Ausschreibungen zu fordernden Eigenschaften von Militärgerät heutzutage gar nicht mehr getestet?
Mitte Januar war in der FAZ zu lesen, dass der letzte Mohikaner der Linken in der SPD-Bundestagsfraktion, MdB Ottmar Schreiner, sich aus dem Bundestag zurückzieht.
MdB Ottmar Schreiner, das soziale Gewissen der SPD, starb am Wochenende.(Foto: FAZ)
Trotz den nach FAZ-Art sehr vorsichtigen und behutsamen Formulierungen in Majid Sattar`s Artikel war schon vor acht Wochen zwischen den Zeilen ahnungsvoll zu entnehmen, dass der über alle Fraktionsgrenzen hinweg anerkannte Sozialpolitiker Schreiner den ungleichen Kampf gegen seine Krebserkrankung und die Masse der rechten Betonköpfe in Berlin nicht mehr lange würde fortsetzen können. Wer in der SPD-Fraktion wird sich jetzt noch um die untersten Tariflöhne im Osten kümmern?
Die ungerechte Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland ist mit der "Wiedervereinigung" fast unerträglich geworden. Ganz Ostdeutschland ist 1989 von den neoliberalen, kosmopolitischen "Reichen" durch gezielte Deindustrialisierung (überstürzte 1:1 - Währungsunion) zum Armenhaus gemacht worden.
SZ-Grafik. Deutsche "Reiche", sie stellen selbstredend das Gros der hiesigen Steuerflüchtlinge bzw. Steuerhinterzieher, wohnen ganz überwiegend in Westdeutschland und da in angenehmen Wohnlagen der Großstädte Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart und sogar in Bremen. Dort muss die Steuerfahndung personell aufgestockt werden (SPON). Stattdessen wurden in Hessen (mit "Mainhattan: the midst of the money") z.B. vier "übereifrige" Steuerfahnder zwangsweise in den Ruhestand geschickt und für "paranoid" erklärt (taz). Ähnliche Skandale häuften sich nach 1989 auch in anderen deutschen Verwaltungen.
Beim Versteuern gilt übrigens das Wohnsitzprinzip: Der deutsche exBundeskanzler Gerhard Schröder soll z.B. jetzt in der steuerlich günstigen Schweiz arbeiten und/oder wohnen. Ein Fall von steuerlichem Landesverrat?
Sattar ließ in der "FAZ" auch keine Zweifel daran aufkommen, wer Ottmar Schreiner über Jahrzehnte das Leben schwer gemacht hatte. Es waren seine eigenen Parteifreunde, u.a. der rechte Seeheimer Kreis nebst den verschlagensten Genossen, vom Armani-Mann Gerhard Schröder bis hin zum verkappten Neoliberalen Bankierfamilien-Sproß Peer Steinbrück:
Die BILD-Kampagne des Armani-Mannes zur Marginalisierung und Entwürdigung seiner eigenen, angeblich "faulen" Ossi-Verwandten und zur Demütigung der von Schröders Agenda 2010 geknechteten Hartz IV-Empfänger zieht immer noch bei durch BILD und GLOTZE offenbar völlig verblödeten 22 Prozent der Wähler. DIE WELT: Schröder feiert 10 Jahre Agenda 2010, Lafontaine ist wütend.
Und es waren wohl die bekannten Marionetten der Internationalen Finanzmischpoke aus den Teppichetagen der Gewerkschaften (namentlich Klaus Zwickel, IG Metall; Hubertus Schmoldt, IGBCE) sowie die sonstigen üblichen Verdächtigen aus der Berliner SPD-Parteizentrale, die dem Genossen Schreiner soviele Steine wie möglich in den Weg legten.
Schreiner hatte es gewagt, in seinem Buch "Die Gerechtigkeitslücke – Wie die Politik die Gesellschaft spaltet", nicht einfach nur mehr Geld für die Bildung, für vernünftig bezahlte Jobs und Investitionen in soziale Verantwortung zu fordern. Er sagte auch, wo das Geld dafür zu holen wäre, mit dem all das – und noch viel mehr – bezahlt werden könnte, wenn man denn wollte.
"Ausgewählte Steueroasen"; in dieser FAZ-Grafik fehlen nicht ganz zufällig die Schweiz, Österreich und andere wichtige Geldverstecke. An den nicht markierten Plätzen haben vermutlich die FAZ-Eigentümerfamilien und andere ProIL- Blätter und "Privat-TV"-Sender sowie die Spitzenverdiener aus Politik, Medien und Wirtschaft ihre Millionen gebunkert. Günther Jauch fragte in seinem TV-Talk am Sonntagabend einen Fahnder-Experten sogar ganz aufgeregt nach dem Internet-Suchalgorhytmus für Panama, den dieser dann für alle Zuschauer buchstabierte. Aber wer versteckt sein Geld schon unter " J a u c h e"?
Schreiner wollte das fehlende Geld da abholen, wo es liegt, zum Beispiel von den gerade mal wieder viel diskutierten, aber von der Internationalen Finanzmischpoke eisern verteidigten Geldbunkerplätzen der Steuerflüchtlinge und/oder kriminellen Steuerhinterzieher:
SZ-Grafik: die auflagenstarke "Süddeutsche Zeitung" will wie die FAZ dem gemeinen Leser keinen auch nur halbwegs vollständigen, aktuellen und richtigen Überblick über die Steuerparadiese / Steueroasen unserer g l o b a l i s i e r t e n Welt verschaffen. Ein Vergleich mit der FAZ-Karte oben fördert zudem schon in Europa zahlreiche interessante Abweichungen zutage. Offenbar haben die SZ-Eigentümer ihre Millionen woanders gebunkert als die FAZ-ler.
Von nahen Offshore-Steueroasen wie Liechtenstein, Luxemburg, Holland, Andorra, England, Malta, Zypern oder der Schweiz oder von fernen Plätzen, wie z.B. den Cayman-Inseln, Singapur oder Delaware/USA muss das von den kleinen Leuten sauer erarbeitete deutsche Geld, das die asozialen Reichen mit Hilfe des kapitalistischen Systems "legal" an sich gebracht haben, zurückgeholt werden. Das kann nur nach einer rechtsstaatlichen Generalreinigung in Deutschland gelingen. Die korrupten Sphirren der gierigen Internationalen Finanzmischpoke müssen aus allen Medien, aus den deutschen Gesetzgebungs-, Polizei-, Justiz-Apparaten und Steuerverwaltungen, in die sie mit fremder Hilfe seit 1989 eingeschleust wurden oder eingesickert sind, entfernt werden. Eine Sysiphusarbeit, genauso umfangreich wie die weltweite Beseitigung der "Steueroasen":
Steueroasen weltweit, eine einigermaßen vollständige Übersicht lt. "Le Monde Diplomatique", 2009, franz.
(Thumbnail mit Popup, anklicken)
Die Übersicht in "Le Monde Diplomatique" aus dem Jahre 2009 zeigt etwas vollständiger als die systemimmanent argumentierende "FAZ" (Dyrck Scherff, in "Geld und Mehr") das regionale Zusammenspiel zwischen Mafia-Kriminellen, Steuerflüchtlingen und Steuerhinterziehern, bei dem die bekannten Bankster die Strippen ziehen. Das Modell, nach dem mit Hilfe krimineller Berater Geld in den Steueroasen versteckt wird, ist weniger kompliziert, als gemeinhin angegeben:
Dient das "Offshore-leaks" - Geschrei, das bisher im Wesentlichen nur den Playboy Gunter Sachs als "Steuerflüchtling" enttarnte**, vor allem der Ablenkung von der wichtigeren Frage, in welchen Steueroasen SPD, FDP, Grüne und CDU ihre Parteimillionen gebunkert haben? Gibt es wirklich keine Parteinamen, Namen von Parteistiftungen pp. oder Namen von entsprechenden Strohmännern auf den Listen mit 130.000 Steuerhinterziehern? Wurde den braven Investigativ-Medien eine entsprechend "gereinigte" Festplatte untergeschoben? Wenn ja, von wem? Das ganze Unternehmen "Offshore-leaks" könnte auch ein Ablenkungs-Türke gewisser Einrichtungen sein. Doof sind sie nicht, die Herrschenden.
Die stellv. Partei- und Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke, Sahra Wagenknecht spricht von "geduldeter Steuerflucht". Die Politiker wüssten schon lange, dass mindestens 32 Billionen Dollar "Fluchtgelder" in Steueroasen liegen. In den USA drohe den Banken der Lizenzentzug, wenn sie nicht mit den Steuerbehörden kooperierten.
2009 wurde in Deutschland ein "Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetz" verabschiedet, das Maßnahmen bei "Geschäftsbeziehungen" mit Steueroasen vorsieht.
Doch die Liste der Steueroasen, auf die sich das Gesetz bezieht, ist l e e r.
Im entsprechenden Erlaß des Bundesfinanzministeriums vom 5. Januar 2010, Geschäftszeichen : IV B 2 - S 1315/08/10001-09, DOK 2009/0816912 heißt es schlicht:
"...Hierzu stelle ich fest, dass
- zum 1. Januar 2010 kein Staat oder Gebiet die Voraussetzungen für Maßnahmen nach der SteuerHBekV erfüllt; (d.h. alle "Oasen" kooperieren. Sie werden deshalb nicht aufgelistet und als Schwarze Schafe benannt, was zu außenpolitischen Schwierigkeiten führen könnte, d. Verf.)
- das BMF Staaten und Gebiete, die künftig die Voraussetzungen für Maßnahmen nach der SteuerHBekV erfüllen, zum jeweils gegebenen Zeitpunkt bekannt geben wird. Bis dahin bestehen für die Steuerpflichtigen keine zusätzlichen Mitwirkungs-, Nachweis- oder Aufklärungspflichten nach § 51 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe f EStG, § 33 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe e KStG sowie § 90 Absatz 2 Satz 3 AO. (d.h. Fluchthilfe für Steuerflüchtlinge pur, d.Verf.)..."
„Die Oberschicht verfügt nicht nur über Privilegien in Form von teilweise extrem hohen Vermögen und Vermögenserträgen, Gehältern und Abfindungen, die auch noch durch niedrige Steuern und etliche Steuerminderungsmöglichkeiten begünstigt werden. Viele versuchen darüber hinaus auch noch, sich durch Steuerhinterziehungen auf kriminelle Weise zu bereichern. Legitimes Gewinnstreben schlägt um in Gier, die zu enormen Steuerausfällen führt, das gesellschaftliche Klima vergiftet und die politische Stabilität gefährdet, die ja auch auf dem Grundsatz beruht, dass vor dem Gesetz alle gleich sind.“
Helmut Lorscheid bespricht auf der Website Hintergrund das Buch des Sozialpolitikers Ottmar Schreiner:
"Schreiner erinnert daran, dass die Rechnungshöfe der Länder und des Bundes seit längerem die fehlende Kontrolldichte und mangelhafte Steuerfahndungen anprangern. Der Politiker schlägt eine Lockerung des Bankgeheimnisses vor. Dieses Mal aber nicht für Bezieher von Hartz-4-Leistungen, die vor den Behörden hinsichtlich ihrer Ersparnisse einen Komplettstriptease hinlegen müssen, sondern ausnahmsweise einmal für potentielle Steuerhinterzieher. Sein Vorschlag: Für grenzüberschreitende Überweisungen könnte der Gesetzgeber eine automatische Meldepflicht der hiesigen Banken an das Finanzamt des Kunden einfordern. Das würde seiner Auffassung nach „die Steuermoral nachhaltiger stärken, als Steueramnestien, die eher das Gegenteil bewirken“.
Die global herrschende Finanz-Mischpoke konterkarierte über ihre rechten SPD- und Gewerkschafts - Sphirren und den „Parteiapparat“ die tägliche Kärrnerarbeit Ottmar Schreiners, des sozialen Gewissens der SPD, vermutlich bis zum "Geht nicht mehr". Jetzt heuchelt sie "Trauer" und "Betroffenheit". Wie der Angelhaken der Internationalen Finanzmischpoke genannt wird, an dem die rechten Genossen hängen - wie auch ihre GesinnungsgenossInnen in den anderen Parteien der westlichen "Demokratien", ist auch bekannt: es sind die sogenannten "Parteispenden" der Großindustriellen und Bankster (Flick-Affäre).
Oft wird das Geld zum Anfüttern oder Belohnen von Parteipolitikern für ihr Wohlverhalten auch in die Form von "Vortragshonoraren" (Steinbrück), geschenkten "Flugreisen" (Bsirske), Luxus-Hotelaufenthalten, Luxus-KfZ, Goldbarren und/oder Diamanten gekleidet.
Den Berliner SOZ`en wurden Gefälligkeiten der dt. Automobilindustrie z.B. in Form der kostenlosen Überlassung von Luxuslimousinen für brave (rechte) Spitzenpolitiker zuteil. Wer sich als SPD-Politiker nicht für die "Herren" sondern für die "Knechte" stark macht, muss natürlich Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen.
Auszug aus dem SPD-Schatzmeister-Bericht "Parteispenden 2012". Es fällt auf, dass auch der "Arbeitnehmerpartei" SPD von BMW über 100.000 Euro für die Überlassung von Komfortkutschen gespendet wurden. Ein SPD-MdB wie Ottmar Schreiner hatte sowas nicht nötig. Als BT-Abgeordneter hatte er freie Fahrt (1. Klasse) bei der Deutschen Bahn und konnte in Berlin bei Bedarf ein "Bundestagstaxi" aus dem gehobenen Bundestagsfuhrpark mit Chauffeur haben. Wer vom SPD-Parteiestablishment brauchte also extra BMW-Komfortkutschen? Und wozu erfolgte eigentlich diese "Spende"? Wo hört "Spenden" auf und wo fängt "Korruption" an? Nichts auf der Welt ist bekanntlich umsonst.
Der Kämpfer Schreiner, der letzte linke Fels in der nur noch pseudosozialdemokratischen SPD-Bundestags-Fraktion, hat sich im wahrsten Sinne des Wortes in Berlin für die einstige Klientel der SPD, für die „Kleinen Leute“, die „Arbeitslosen“, „Geringverdiener“ und „Rentner“, die „Alten“ und die „Ärmsten der Armen“ aufgerieben.
An diesem Wochende ist der Katholik, Jurist und Fallschirmjäger - Reserveoffizier Ottmar Schreiner im Alter von 67 Jahren gestorben.
Die einst stolze SPD ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Wer vom SPD-Führungspersonal steht jetzt noch glaubwürdig für "Soziale Gerechtigkeit"? Mit Sicherheit nur auf dem Programmpapier: SPD - Schachtürke Steinbrück. Der Kölner Soziologe Christoph Butterwegge hat im "Freitag" dazu einen erhellenden Artikel geschrieben. "Mit Peer wird`s schwer", ein wahrer Hammer sind die Kommentare dadrunter.
Sattar`s seherischer Artikel in der FAZ muss den Zurückgebliebenen "SOZ`en", wenn sie den Beitrag noch mal lesen (Auszug s.u., Anlage *), wie die Prophezeiung des Untergangs ihrer "Sozialdemokratischen" Partei, wie jene grauenhafte Schrift an der Wand erscheinen:
«mene mene tekel ufarsim» («gewogen, gewogen und zu leicht befunden»).
"...Der Krebs sei zurück, daher könne er den Wahlkampf nicht mit voller Kraft führen, kündigte Schreiner am Wochenende im Saarland an. Der Sozialpolitiker hatte im vergangenen Jahr bereits den Vorsitz der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) abgegeben.
Erbitterter Agenda-Gegner
Schreiner, der 1978 in einer Wahl für den Juso-Vorsitz gegen den späteren Bundeskanzler Gerhard Schröder unterlag, begann 25 Jahre später seinen Kampf gegen Schröders Agenda 2010. Dazwischen lagen Jahre, in denen er zeitweise stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion und Bundesgeschäftsführer in der Parteizentrale war.
Doch die längste Zeit war Schreiner, der Mann mit den dunklen Tränensäcken, vor allem als Afa-Vorsitzender das sozialpolitische Gesicht seiner Partei.
1946 im saarländischen Merzig geboren, studierte der Sohn eines Angestellten in Saarbrücken, Berlin und Lausanne Jura. 1980 wurde er erstmals in den Bundestag gewählt, wo er den Wahlkreis Saarlouis vertrat. Den jungen Ministerpräsidenten Oskar Lafontaine, der 1985 in die Staatskanzlei des bis dahin CDU-regierten Saarlands einzog, beäugte er anfangs skeptisch, damals galt der spätere Gründer der Linkspartei als mutiger Modernisierer. Später rückten beide zusammen.
Nach dem Wahlsieg von Rot-Grün 1998 trat Schreiner die Nachfolge Franz Münteferings als Bundesgeschäftsführer unter dem Parteichef Lafontaine an. Lange konnte er sich auf diesem Posten nicht halten. Nach dem Rücktritt Lafontaines und der krachenden Niederlage der SPD in der Europawahl 1999 schuf der neue SPD-Vorsitzende Schröder das Amt des Generalsekretärs und setzte Müntefering auf den Posten. Lafontaine-Mann Schreiner musste weichen.
Mehr und mehr wurde Schreiner die Stimme der innerparteilichen Opposition, zumal als Schröder 2003 die Reformagenda verkündete, die er als sozialen Kahlschlag im Geiste des Neoliberalismus empfand. Es folgte ein harter Kampf: Schröder focht seine Agenda durch, doch als er 2004 den SPD-Vorsitz an Müntefering abgab, hieß es, er könne den Laden nicht mehr zusammenhalten. Und als er 2005 vorzeitig Neuwahlen anstrebte, hieß es, er habe nicht von Ottmar Schreiner und Andrea Nahles gestürzt werden wollen. So erbittert Schreiner die Agenda-Politik bekämpfte, so wenig kam für ihn in Frage, Lafontaine auf seinem Weg aus der SPD zu folgen."
** René Zeyer äußert in der Weltwoche die Vermutung, das Profi-Unternehmen "Qffshore-Leaks", das offensichtlich eine Gegenveranstaltung zu Assange`s "Wikileaks" werden soll, könnte ursprünglich zu erpresserischen Zwecken vom NSA oder anderen (in Sachen "Erpressung" hinlänglich bekannten, levantinischen, d. Verf.) Geheimdiensten aufgebaut worden sein. An dieser "Verschwörungsthese" könnte einiges dran sein. Warten wir mal ab, wer von den angeblich 130.000 Leuten auf der "geleakten" 260 Megabyte - Festplatte von der Offshore-Leaks-Journaille als nächstes an den Pranger gestellt wird und was aus der Festplatte und den an der "Aufklärung" beteiligten "JournalistInnen" wird.
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Nordkorea ist weiter auf Konfrontationskurs. Einen "Atomschlag" auf die USA hat Nordkoreas Regierung seinem Militär gerade ausdrücklich genehmigt. Ein Bluff? Was soll der Unsinn?
Offenbar sind die USA an der Eskalation in Korea nicht ganz unschuldig.
Im französischen Le Figaro wurde berichtet, dass die USA neben ihren B2-Tarnkappenbombern und F 22 - Stealth Bombern auch die üblen alten B 52 Bomber als massenhafte Atomwaffenträger zu erpresserischen Zwecken über Korea kreisen lassen.
Was haben die US-Amerikaner mit ihren Atombomben in Südostasien zu suchen? Nichts! Sie sollten abziehen! Auch in Deutschland (Büchel) lagern immer noch US-Atombomben, die in unserem Land nichts zu suchen haben.
Weg mit dem Atombombendreck!
Nach der unseligen Vorgeschichte des Koreakrieges, unter anderem mit dem grässlichen US-Massaker von No Gun Ri (Video 1 von 5 bei YouTube), ist das atomare Säbelrasseln des US-Militärs ein höchst gefährliches und unsinnig provozierendes Manöver der Weltsuperschurkenmacht USA.
Nordkorea hat mit den USA noch mehr als eine Rechnung offen und entwickelt zügig das moderne Equipment, um die Rechnungen notfalls adäquat begleichen zu können. Dem erfolgreichen Test der Atombombe folgte der Test der zugehörigen Langstreckenrakete, die Unha-3 setzte nach eigenen Angaben einen Satelliten im Weltall aus:
Start einer nordkoreanischen Unha-3 ( Weiterentwicklung der Taepodong-2) - Langstreckenrakete am 12.12.2012.
Für den neuen US-Kriegsminister Hagel, dessen Rüstungsetat unter Obama von Streichungen bedroht ist, kann das leere Säbelrasseln Nordkoreas (Hagel: "eine echte Gefahr") bei den anstehenden Haushaltsverhandlungen nur hilfreich sein.
Die Website "Global Security" hat 2008 die Reichweite des zum Erreichen der USA geeigneten Raketenpotentials Nordkoreas, das vor allem aus nur wenigen Exemplaren der Langstreckenrakete "Taepodong-2" (Nachfolgemuster ist die "Unha-3") bestehen dürfte, drohend an die Wand gemalt:
Ob Nordkorea es inzwischen geschafft hat, einen nuklearen Sprengkopf für die Taepodong-2 zu entwickeln und zur Einsatzreife zu bringen ist mehr als zweifelhaft. Mit nuklear bestückten Taepodong-2 (Unha-3) Langstreckenraketen könnte Nordkorea eventuell US-Großstädte wie San Franzisko, Los Angeles oder den wichtigen US-Kriegshafen San Diego erreichen. Vorausgesetzt, das im Ernstfall noch nie getestete und z.B. für Guam noch lückenhafte US-Raketenabwehrsystem (THAAD*) versagt.
Laut dpa/afp erklärte der nordkoreanische Generalstab am Donnerstag, bei dem avisierten «gnadenlosen Einsatz» könnten «moderne» Waffen eingesetzt werden. Die Regierung in Washington wurde formal darüber informiert, dass die Ankündigung eines Atomschlags eine Reaktion auf Drohungen aus den USA sei.
Ob die Reichweite der Taepodong-2 genügt, um das amerikanische Festland mit Langstreckenraketen zu erreichen und ob sie pfiffig genug konstruiert ist, um die US-Raketenabwehr zu überwinden, ist unter Experten umstritten. Jedenfalls war es ein weiter Weg von den schlichten Hwasong- (Scud-) Raketen (einem primitiven Nachbau von W. v. Brauns "V 2"), über die Nodong bis zur dreistufigen Taepodong-2 - Langstreckenrakete. Die New York Times schätzt die Reichweiten nordkoreanischer Raketen so ein:
Missiles currently in North Korean arsenal
Potentielle Reichweiten der nordkoreanischen Hwasong-, Nodong- und Taepodong - Raketen laut NYT. Die NYT unterschätzt hier die Fähigkeiten der Nordkoreaner, die ihre Raketenstreitmacht und ihre Atombombe quasi aus dem Nichts heraus geschaffen haben.
Ohne die 1945 in D geklauten V2-Raketen des W. v. Braun säßen die doofen Amis dagegen heute noch hinter dem Mond. Außerdem fiel den fetten US-Amerikanern 1941 das deutsche Atombombenkonzept mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch den Verrat treuloser Tomaten des "deutschen Uranvereins" (C.F. v. Weizsäcker, Heisenberg, Hahn) in den Schoß. Otto Hahn erhielt zum Lohn dafür von seinen Betbrüdern sogar noch während seiner "Befragung" im englischen Farm Hall den Nobel-Preis.
Ein Angriff mit Mittelstreckenraketen auf lohnende Konzentrationen von US-Truppen in Südkorea (aktuell gibt es da 31.000 US-Besatzer) oder US-Militärstützpunkte in Japan (Okinawa) liegt jedoch im Bereich des Möglichen. Mit der Musudan (Reichweite ca. 4000 km) verfügte Nordkorea über die zur Pulverisierung des strategischen US-Militärstützpunkts Guam geeignete Mittelstreckenrakete:
Musudan-Mittelstreckenrakete, wird derzeit zur Beschäftigung der US-Geheimdienste/Satellitenaufklärung und zur Erbauung der US-Journaille an der Ostküste Nordkoreas zwischen verschiedenen Startrampen hin und hergefahren, aber nicht betankt, d.h. es besteht - anders als in den Westmedien dargestellt - militärisch keine unmittelbar drohende (imminente) Gefahr eines Raketenangriffs.
Pjöngjang verfügt über ein beträchtliches Arsenal an Kurz- und Mittelstreckenraketen, die im wesentlichen Weiterentwicklungen der sowjetischen Scud - Raketen sind.
Allerdings ist die Zielgenauigkeit (CEP) der konventionellen Hwasong-5 und Hwasong-6 - Raketen dürftig. Nur 50 Prozent der abgefeuerten Raketen schlagen in einem Umkreis von weniger als 1000 m Entfernung vom anvisierten Ziel ein. Bei der Nodong ist der CEP (Circular Error Probable) mit 2,5 km Zielungenauigkeit noch schlechter. Außerdem reicht die geringe explosive Nutzlast der Raketen nur selten aus, um gehärtete Ziele zu zerstören (laut Angaben des Instituts für Internationale Strategische Studien (IISS) in London, siehe Bericht in Le Monde vom 03.04.2013, franz.).
Was heute damit erreicht werden sollte, wenn die nordkoreanische Raketenartillerie mit ganzen Salven von Raketen kurzer Reichweite massenhaft Ziele in Südkorea beschießen würde, bleibt offen. Ein massiver Feuerüberfall dieser Kragenweite ist höchstens im Rahmen eines nuklearen Armageddon denkbar, einem Endgame zwischen der Weltsuperschurkenmacht USA und seinem Rivalen China (+Rußland?).
Bis dahin haben wir hoffentlich noch etwas Zeit:
Nordkorea ist militärisch nur die verlängerte Werkbank Rußlands und Chinas, so wie Israel militärisch die verlängerte Werkbank der USA im Nahen Osten ist. Ohne eine konzertierte Aktion der ehemals roten Atomgroßmächte, ohne grünes Licht aus Moskau bzw. Peking wäre jeder atomare Angriff Nordkoreas auf die USA nuklearer Selbstmord. Peking selber braucht für den Aufbau seiner Nuklearstreitkräfte noch etwas Zeit. Deshalb tut sich jetzt in Asien erstmal nix. In zwanzig oder dreißig Jahren dürfte sich das nuklearstrategische Kräfteverhältnis im Pazifik jedoch gewendet haben (SIPRI-Rüstungsbericht). Dann wird es ernst.
Die vier blauen Schiffssymbole markieren lohnende Ziele für nordkoreanische Raketen; die drei US-Militärbasen in Japan (die unterste in dieser Dreier-Kette ist Okinawa, wo mit einem nordkoreanischen Atomschlag gleich zwei Rechnungen der Geschichte beglichen, zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden könnten) und Guam (rechts unten).
Seit einem nordkoreanischen Raketentest im Dezember 2012 und einem Atomwaffentest Pjongjangs im Februar 2012 haben die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea ständig zugenommen. Der kommunistische Norden und der kapitalistische Süden befinden sich seit 1953 formell noch immer in einem anachronistischen Kriegszustand, weil die USA nicht auf ihren Einfluss und die US-Militärbasen in Südkorea verzichten wollen. Das kommunistische Pjongjang hat derweil angekündigt, den Reaktor von Yongbyon, mit dem Plutonium erzeugt werden kann, wieder in Gang zu setzen und damit seine Stromversorgung und nebenbei auch sein Atomwaffenprogramm zu stärken.
Die "Golden Gate Bridge", das "Empire State Building", wie lange wird es diese guten alten Dinger noch geben? Ein allgemeiner Atomkrieg, ausgelöst z.B. durch einen kleinen "Bedienfehler" auf einem der beiden US-Aegis-Zerstörer in den Gewässern vor Nordkorea, könnte dem "American Way of Life" ein überraschend vorzeitiges Ende bereiten.
Wie die NZZ berichtet, hat die amerikanische Raketenabwehr im Pazifik noch Lücken:
"Das Pentagon kündigte zudem an, angesichts der Drohungen aus Nordkorea «in den kommenden Wochen» ein THAAD-Raketenabwehrsystem* auf der zu den USA gehörenden Pazifik-Insel Guam aufzustellen. Das amerikanische Militär beorderte in den vergangenen Tagen bereits Kampfflugzeuge in die Region.
«Die USA bleiben wachsam angesichts der nordkoreanischen Provokationen und stehen bereit, amerikanisches Territorium, unsere Alliierten und unsere nationalen Interessen zu verteidigen», sagte eine Pentagon-Sprecherin bei Bekanntgabe der Pläne für die Raketenabwehr auf Guam.
"Das Terminal High Altitude Area Defense (THAAD), vormals „Theater High Altitude Area Defense“, ist ein Raketenabwehrsystem der United States Army gegen ballistische Raketen, die einen Kriegsschauplatz oder eine Region bedrohen.
Bei THAAD wird, anders als bei den im Rahmen von SDI geplanten Energiewaffen, die ankommende Rakete mit einer eigenen Abfangrakete, einer Anti-Raketen-Rakete bekämpft. Sobald das Bodenradar vom Typ AN/TPY-2 eine anfliegende Rakete geortet hat, wird die Anti-Raketen-Rakete abgefeuert. Wenn der Booster in über 100 km Höhe im Weltall ausgebrannt ist, wird er abgetrennt und das Kinetic Kill Vehicle steuert sich mit Hilfe von Manövrierdüsen ins Ziel. Statt durch einen Sprengkopf wird die anfliegende Rakete allein durch die kinetische Energie des Zusammenpralls zerstört (Hit-To-Kill), ähnlich dem PAC-3-Upgrade des MIM-104-Patriot-Systems.
Das System wurde entwickelt, um Kurz- und Mittelstreckenraketen wie eine Scud abzuwehren. Zusätzlich besitzt es ein begrenztes Potenzial gegenüber Interkontinentalraketen. Die Reichweite von THAAD-Raketen beträgt schätzungsweise 200 km, die maximale Flughöhe etwa 150 km.
Das THAAD-System wurde von der Lockheed Martin Space Systems Company (LMSS) und Raytheon entwickelt. Das Budget betrug im Jahr 2004 über 700 Mio USD. Die kompletten Entwicklungskosten werden auf etliche Milliarden Dollar geschätzt."
Wie die Wirtschaftswoche heute meldet, sollen Verwandte von Zyperns Präsident Anastasiades Millionen Euro rechtzeitig außer Landes geschafft haben:
„Zyprischen Medienberichten zufolge hat die Familie des Präsidenten ihr Millionenvermögen auf Konten in England gerettet - noch bevor die Euro-Gruppe sich zum ersten Mal auf eine Zwangsabgabe einigte.“
Nicht nur Zyperns Spitzenpolitiker hatten ihr Geld gewinnbringend auf den eigenen Banken angelegt, auch deutsche Parteigelder dürften zu den extrem günstigen zyprischen Tagesgeldkonditionen bei der LAIKI – Bank und/oder anderen zyprischen Geldwaschanlagen deponiert gewesen sein. Im "Krieg der Listen" (SPON) könnte leicht übersehen werden, dass grosse deutsche "Volksparteien" dank sprudelnder Parteispenden, gewinnbringender Eigenbetriebe (Buch- / Zeitungsverlage) und sonstiger generöser Parteienfinanzierung durch die Steuerzahler auch über fette Einnahmen bzw. Barvermögen verfügen, die normalerweise da angelegt werden, wo es ganz diskret zugeht und die meisten Zinsen gibt. Das war in der EU bis letzte Woche wohl der Bankplatz Zypern.
Da liegt der Gedanke nicht fern, ob es auch unsere deutschen Spitzenpolitiker noch geschafft haben ihre vor allem für den Bundestagswahlkampf dringend benötigten Partei-Penunsen rechtzeitig vor dem Zypern-Banken-Crash diskret von der Insel weg und anderswo in Sicherheit zu bringen. Spitzenpolitiker sind ja gemeinhin früher als das gemeine Volk über a l l e s Wichtige informiert.
Finanzfachmann Steinbrück: SPD-Zaster aus Zypern locker gerettet
(Basis-Cartoon: David Brown, INDEPENDENT, großzügig von scusi! adaptiert)
Der INDEPENDENT ist der Sache zum Glück schon nachgegangen und hat herausbekommen, dass die SPD wieder mal am schnellsten war. Finanzexperte Steinbrück ist mit dem bewährten Learjet-Piloten der ex-WestLB und zehn riesigen Alu-Schrankkoffern schon Tage vor der Kontensperrung unerkannt frühzeitig vor Ort gewesen und konnte wesentliche Teile des Parteivermögens sowie den Wahlkampffonds der SPD sicher nach Madeira ausfliegen, wo er eine schmucke Zweit-Bleibe, solide unterkellert, mit großem Tresorraum hat.
Unorthodoxe Merkel: CDU-Wahlkampffonds in letzter Minute gesichert. (Cartoon: David Brown, INDEPENDENT)
Frau Merkel wurde erst in letzter Minute von einem anonym bleibenden Mittelsmann des früheren Schatzmeisters Leisler-Kiep daraufhingewiesen, dass auch die CDU auf einer Bank in Zypern noch größere Vermächtnisse „zwischenlagert“. Angie musste die Sache rasch selbst in die Hand nehmen und hat incognito gerade noch just in time einen Last Minute – Flieger von Air Berlin gebucht, um vor Ort nach den Rechten zu sehen. Der Zeichner vom INDEPENDENT war zufällig zugegen und mailte scusi! spontan das obige Lagebild.
Was für ein Glück. Damit ist das Vermögen unserer Volksparteien ja gerade noch mal gerettet worden. Der Bundestags-Wahlkampf kann beginnen.
„Syrien ist zum Spielplatz von Kriegstreibern geworden. Leider blieb die Diplomatie auf der Strecke. Ein weiteres Meisterstück menschlichen Kulturschaffens. Quo vadis?“
Kommentar von „Franz de Paula“ am 15.03.2013 unter dem Artikel „Zwei Jahre Bürgerkrieg in Syrien und kein Ende in Sicht“ im Standard.at.
Napalmbombe? Volltreffer auf eine syrische Tankstelle? Israel bombardiert hier angeblich eine syrische "Artilleriestellung" auf den Golanhöhen.
Zwei opportunistische Kriegstreiber in der soeben mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten EU haben ihre Masken fallen lassen. Angesichts des Vormarschs der radikal-islamischen Al Nusra-Front in Syrien und des vermeintlich greifbar nahen Sieges der syrischen „aufständischen“ Terroristen wollen Monsieur Hollande in Paris und David Cameron in London entgegen allen völkerrechtlichen Regeln und Usancen nun plötzlich Waffen an "g e m ä ß i g t e" islamische Rebellen liefern. Doch welche "Aufständischen" sind nach zweijährigem Bürgerkrieg noch gemäßigt? Die gelieferten Waffen könnten zu üblen Rohrkrepierern werden. Westerwelle in Berlin und Spindelegger in Wien warnen vor einer Eskalation.
15 tote Studenten und 24 Verletzte gab es am Gründonnerstag bei einem einzigen terroristischen Mörseranschlag der von Obamas / Hollandes / Camerons / Netanyahus Agenten (CIA/DGSE/Mi6/Mossad) mit reichlich Waffen und Munition versorgten "aufständischen" T e r r o r i s t e n in Syrien. Der blutüberströmte Boden in der Cafeteria der Fakultät für Architektur der Universität in Damaskus spricht Bände. (Foto: SANA)
Frankreich und England sind neben den ölgierigen USA die beiden ölsuchendenKolonialstaaten, die seit hundert Jahren für die grauenhaften Desaster und die vielen wg. Israel geführten Kriege auf der arabischen Halbinsel gleich dreifach verantwortlich zeichnen:
1.) Durch ihren Verrat an den Arabern im WK I (Mac Mahon - Zusage, Sykes-Picot-Abkommen, 1916), der die Gründung Israels erst möglich machte.
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2.) Durch Grenzziehung mit dem Lineal. Die Völkerschaften auf der arabischen Halbinsel wurden nach der Niederlage der Türkei im ersten Weltkrieg willkürlich zerteilt, zusammengehörende Ethnien zerrissen ("Divide et Impera").
3.) Durch Inthronisieren des ("schiitischen") Alawiten-Herrscherhauses der Assad, die von der Völkerbund-Mandatsmacht Frankreich eingesetzt wurden. Aus kolonialherrschaftlicher Bequemlichkeit wurde eine leicht lenkbare (schiitische) Minderheit von 17 Prozent der syrischen Bevölkerung als "Elite" über die Bevölkerungsmehrheit von 80 Prozent (Sunniten) gesetzt. Von diesen 80 Prozent Sunniten (inkl. Kurden/Turkmenen) steht über die Hälfte trotz des laufenden Bürgerkriegsgemetzels und der im Westen überbordenden ProIl-Propaganda gegen Assad bis heute - zusammen mit den Minderheiten der Drusen und Christen - zur zwischenzeitlich relativ "demokratisch" gewählten Alawiten-Regierung (scusi!).
Konfessionelle Minderheiten im syrisch-libanesischen Grenzgebiet (Quelle: Libération, franz.)
Vor ein paar Monaten erst hat die EU einstimmig ein EU-Waffenembargo für Syrien beschlossen. Wenn F und UK das Embargo jetzt einseitig verletzen, wird Syriens Armee, die weiter über schwere Waffen, Munition sowie sichere Nachschublinien verfügt und sich zum Ausgleich gegen die rein zahlenmäßig überlegenen Gegner an strategisch wichtigen Plätzen tief eingegraben hat, noch mehr Waffen und Munition von ihren Verbündeten Russland & Co. anliefern lassen. Die vom CIA/Mossad via Qatar, Saudi Arabien und Türkei unterstützten Terroristen der islamistischen Al Nusra Front begehen derweil jeden Tag aus dem Hinterhalt Anschläge mit Kalaschnikows und Mörsergranaten auf Assads Militär und die Assad-loyale Zivilbevölkerung mit Dutzenden von Toten.
Rechtzeitig zum Besuch Obama`s in Israel haben die "aufständischen" Terroristen zum ersten Mal einen improvisierten Chemiewaffenangriff (s.u. Anhang 1*) auf die Bevölkerung im Umland von Aleppo durchgeführt:
Der Abschuss einer vermutlich mit Chlor-Chemikalien angereicherten Rakete - die Terroristen verfügen z.B. über zahlreiche "Malotka"-Raketen, siehe dieses YouTube-Video - , auf den Ort Khan al-Asal in der Nähe Aleppo`s hat laut der Nachrichtenagentur SANA 25 Zivilisten das Leben gekostet. Es gab 110 Verletzte. (Foto: SANA)
Zivilisten werden von den Al Nusra Terroristen in Syrien nachts aus ihren Häusern entführt und zum Einsatz gegen die Syrische Armee gezwungen. Wer sich weigert wird von den "Aufständischen", denen der "Westen" (USA, F, UK, Qatar, Türkei, SaudiArabien) dazu Geld oder Waffen liefert, gefoltert und erschossen. Hier liegen Dutzende von exekutierten Terroropfern mit gefesselten Händen an einem Flussufer. (Foto: SANA/Agenturen)
Das entsetzlich blutige, syrische Gemetzel geht bald nur in eine nächste, noch gräßlichere Runde. Es soll bis heute ca. 70.000 Tote gefordert haben. Verletzte werden gar nicht mehr gezählt. Millionen Syrer sind aus ihren völlig verwüsteten Heimatorten, wo es in den von den Rebellen eroberten Gebieten ohne jede Verwaltung kaum Strom, medizinische Versorgung, Trinkwasser und Lebensmittel gibt, innerhalb des Landes oder über die Staatsgrenze geflohen (Lagebericht aus Damaskus von Karin Leukefeld in "junge Welt" vom 16.03.2013).
Wem nützt das Blutbad in Syrien? Kurzfristig seinem Nachbarn Israel, das sich seit 1948 offiziell im Kriegszustand mit Syrien befindet und die syrischen Golanhöhen völkerrechtswidrig besetzt hält. Israel ist durch den „muslimisch-arabischen Aufstand“ in Tunesien und Ägypten, der den Widerstandswillen der Palästinenser (Hamas) und Libanesen (Hizbollah) neu belebt hat, sicherheitspolitisch schwer unter Druck geraten.
Assad`s syrische Truppen waren bis dato die einzigen arabischen Militärs, die von der israelischen Armee ernst genommen werden mussten. Mit der „Arabellion“ sind im Frühjahr 2011 auf einen Schlag fast alle prowestlichen Herrscher und damit die Israel tolerierenden Regime im Maghreb verschwunden. Muslimbrüder regieren in Ägypten und mittelbar über drei Ecken auch in Tunesien. In Libyen herrscht das Gesetz des Dschungels.
Der US-Militärstützpunkt Israel ist mehr denn je ein sturmumtostes Eiland in einem feindlichen Meer. Der IDF steht das Wasser bis zur Unterkante Oberlippe. Hinzu kommt das höhnische Press-TV-Gefrotzel der AKW-Betreiber und Atomforscher in Teheran, die an Stelle eines „Apartheid-“ und „Judenstaats“ natürlich viel lieber einen Staat in Palästina sehen würden, in dem Araber und Muslime nicht unterdrückt und die Menschenrechte der Palästinenser nicht täglich verletzt werden.
Das Anzetteln eines terroristischen "Aufstands" in Syrien schien im März 2011, als Israel nach dem Sturz Mubaraks im Nahen Osten in die völlige Isolation geraten war, der Militärjunta in Tel Aviv als der letzte Strohhalm, um sich aus der muslimischen Umklammerung zu befreien.
Glücklicherweise gab es im Nahen Osten genug arbeitslose junge Männer, die sich nach kurzer Indoktrination gegen Erstattung der Reisekosten und für das bloße Versprechen eines kümmerlichen Salärs in den syrischen "Aufstand" stürzten. Allein aus Tunesien sind von einschlägigen Einrichtungen 2000 arbeitslose Islamisten in kürzester Frist nach Syrien befördert worden. Alles was Obama und Netanyahu für ihren "Regime Change" in Damaskus noch brauchen, sind mehr Waffenlieferungen an die Islamisten und kein weiteres Störfeuer von Christen. Die drohen in Syrien immer mehr zwischen den Fronten zermahlen zu werden (scusi! vom 03. September 2012: "H u s s e i n Obama & D a v i d Cameron fördern Al Kaida-Terror gegen Christen & Alewiten in Syrien").
Papst Benedikt XVI. hat mehrfach eindringlich zu einer politischen Lösung und einem Stopp aller Waffenlieferungen nach Syrien aufgerufen (scusi!). Kaum ist er zurückgetreten, machen "die üblichen ProIl-Verdächtigen" schon wieder mobil. Geborene Kriegstreiber wie Francois H o l l a n d e (F) und David C a m e r o n (UK) können es einfach nicht lassen. Krieg ist für die Sippschaft der G i e r i g e n "a schee Geschäft" (Jiddisch).
Letztlich dreht sich alles nur um`s Erdgas und Erdöl. Israel streitet sich bereits heute mit seinen Nachbarn im östlichen Mittelmeer sowohl um die dort von ihm bereits „schräg“ angebohrten libanesischen Gasfelder, wie auch um die zwischen Zypern und dem östlichen Festland noch vermuteten reichen Erdöl- und Erdgasvorkommen.
Israelische Bohrplattform im östlichen Mittelmeer (Foto:Haaretz)
Israel hat zudem damit begonnen, auf dem Gebiet des völkerrechtswidrig annektierten Golan nach Erdöl und Erdgas zu bohren. Solange sich Assad mit den „Aufständischen“ herumschlagen muss, kann er Israel nicht an der Ausbeutung syrischer Erdöl- und Erdgasfelder auf dem Golan oder im östlichen Mittelmeer hindern.
Wenn die zwei Krummnasen Hollande und Cameron die Al Nusra-Front jetzt indirekt (via westliche Geheimdienste -> Türkei, AL) mit Waffen beliefern – Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen werden den islamistischen Hardlinern der Al Kaida / Al Nusra – Front kaum entgehen, die über zwei Drittel der durch ihren Glauben motivierten und halbwegs fronterfahrenen Rebellen stellen - dann brechen sie nicht nur das EU – Waffenembargo. Sie fallen auch ihren eigenen französischen und britischen Soldaten in Mali, Niger und und sonstwo in Nordafrika in den Rücken, die dort gegen Al Kaida im Maghreb (AQMI) kämpfen.
Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass in Libyen unlängst der US - Botschafter ausgerechnet von Al Kaida - Rebellen getötet worden ist, Freischärler, die im Kampf gegen Gaddafi dank Hillary Clinton`s Ahnungslosigkeit für hunderte von Millionen Dollar von den USA bewaffnet und aufmunitioniert worden waren. Da sieht man, wohin unkontrollierbare Waffenlieferungen an „Aufständische“ führen.
YouTube-Video zum UN-Waffenhandelsabkommen (engl.)
Welcher Teufel hat wohl den liberalen ex-Innenminister Gerhart Rudolf Baum geritten, sich ausgerechnet jetzt in der „Zeit“ indirekt für Waffenlieferungen und damit für eine militärische Intervention in Syrien auzusprechen? Dabei bemüht er sogar den von proisraelischen „Völkerrechtlern“ opportunistisch immer wieder ausgelutschten alten Kaugummi der sogenannten „Schutzverantwortung“, ein Rätsel. Baum schreibt:
„In Libyen erfolgte die Intervention – durch Anwendung der neuen UN-Doktrin zur "Schutzverantwortung" – gerade noch rechtzeitig. Mit dieser Doktrin, 2005 einstimmig von der Generalversammlung verabschiedet, übernimmt der Sicherheitsrat unter bestimmten Voraussetzungen den Schutz der Menschen – auch gegen die Regierung ihres eigenen Staates oder dort, wo es keine Staaten mehr gibt. Niemand wird leichtfertig für militärische Abenteuer eintreten. Doch die Politik der militärischen Zurückhaltung, wie sie von Außenminister Westerwelle im Falle Libyen und a u c h s o n s t vertreten wird, ist in bestimmten Situationen nicht durchzuhalten. Mit der Enthaltung zu Libyen hat unser Land sich auch gegenüber befreundeten Regierungen isoliert.“
Hinter den beiden Wörtchen „auch sonst“ verbirgt sich offenbar die nur allzu verständliche Weigerung des liberalen Juristen und Außenministers Guido Westerwelle, bei den völkerrechtswidrigen Waffenlieferungen Hollandes und Camerons an die Terroristen in Syrien mitzumachen. Was sonst? Der ZEIT-Artikel-Schreiber möchte offensichtlich mit rechtswidrigen Waffenlieferungen den im Westen als "gemäßigt" gepriesenen Söldnern von der ASL (Freie Syrische Armee) zur Macht verhelfen. Wie gemäßigt die ASL-Terroristen tatsächlich sind zeigt dieses Video aus dem Jahr 2012 von der Erschießung des Berri-Clans in Aleppo:
Dieses Video ist nichts für Zartbeseitete: Erschießung des Berri-Clans in Aleppo durch ASL-Killer (sogenannte "Freie Syrische Armee")
Will der Verfasser des Zeit-Artikels nicht verstehen, dass die „Enthauptung“ Gaddafis - manche sprechen zutreffender von „Sodomisierung“ - , zu einer verheerenden sicherheitspolitischen Destabilisierung Nordafrikas und der Sahel-Zone geführt hat, an welcher "der Westen" noch lange zu kauen hat.
Gerade kommt die Nachricht über den Ticker, dass Bangui, Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, in die Hände von "Rebellen" gefallen ist. Wenn die "Aufständischen" in Syrien dank westlicher Waffenhilfe und CIA-Unterstützung gewinnen, dann wird das Al Nusra - Beispiel auch in Nordafrika bis runter nach Nigeria Schule machen. Mit drei Transall-Transportflugzeugen und dreihundert Mann wird die Bundeswehr dann bei der "Aufstandsbekämpfung" nicht mehr hinkommen.
Die Liquidierung Gaddafis war geopolitisch Frankreichs und Englands schwerster Fehler in diesem Jahrhundert. Was also soll der "denunziatorische" Hinweis, dass unser Land sich „mit der Enthaltung zu Libyen auch gegenüber befreundeten Regierungen isoliert hat“?
Wer sind Deutschlands Freunde? Die demokratische Mehrheit des französischen Volkes oder diejenigen, die dank dubioser Umstände (z.B. enorme Wahlspenden in Bar aus Afrika, Übersee oder sonstwoher) gerade mal an`s Ruder gelangt sind? Waren und sind doch die proisraelischen Staatenlenker in Frankreich (damals Nicholas Sarkozy, jetzt Francois Hollande) wie England (David Cameron) nichts anderes als opportunistische Hütchenspieler, die sich unter dem Druck der Arabischen Revolution auf dem Kairoer Tahrirplatz plötzlich tollkühn und ziemlich unüberlegt an die Spitze einer neuen Entwicklung setzen wollten.
Bei Sarkozy kam noch hinzu, dass er mit Gaddafi wohl einen seiner größten finanziellen Förderer und zugleich den potentiell „geschwätzigsten“ Parteispender zackig neutralisieren konnte. Dumm nur, dass noch jede „Revolution“ ihre Kinder samt „Unterstützern“ gefressen hat. Warum sollte sich Deutschland oder die EU ausgerechnet jetzt mit Waffenlieferungen in das laufende syrische Gemetzel einmischen?
Im Vorfeld hat der französische Außenminister Laurent Fabius am 12. März den französischen NGO`s versichert, „Frankreich will einen robusten, rechtlich zwingenden Vertrag, der alle „Mainplayer“ unter den Waffenhändlern einbezieht. Der Vertrag berücksichtigt insbesondere die Menschenrechte und das Internationale Völkerrecht.“(LMD, "En Syrie, armes à double tranchant", mardi 19 mars 2013, par Philippe Leymarie).
Wie verträgt sich dieser UN-Waffenhandels(sperr)vertrag (ATT) mit den geplanten Waffenlieferungen Frankreichs und Englands an die syrischen „Aufständischen“? Überhaupt nicht: der Wortlaut des schwammig formulierten ATT will zwar expressis verbis nur Waffenlieferungen an "Staaten" einschränken. Doch Sinn und Zweck des Unternehmens war ja ursprünglich den Internationalen Waffenhandel als solchen zu begrenzen, wozu natürlich auch der (illegale) Verkauf von Waffen an "aufständische" Terroristen gehört. Weil das Verschieben von Waffen an "Rebellen" im finalen ATT - Vertragstext jetzt nicht mehr explizit verboten ist, wofür "westliche" Diplomaten mit Blick auf den von ihnen in Syrien beabsichtigten Sturz von Assad ("Regime Change") präemptiv gesorgt haben, fühlen sich Kriegstreiber wie Hollande und Cameron zu ihrem verbrecherischen Treiben von den durch die USA übel instrumentalisierten UN auch noch ermutigt. Kein Wunder, dass Syrien, der Iran und Nordkorea bei diesem Spielchen nicht mitmachen wollen (s.u., Kommentar zum ATT, von Zumach, taz, Anhang 2**).
Die Krummnasen Hollande und Cameron spielen wieder mal ein doppeltes Spiel, was langfristig den Europäern nur schaden kann. Dieser heimtückischen Doppelbödigkeit wird sich ein gradliniger, ehrlicher und aufrechter Liberaler wie Gerhart Rudolf Baum doch nicht anschließen wollen.
„Si tacuisses, philosophus mansisses“. Es wäre besser gewesen Baum hätte den denunziatorischen Zeit-Artikel gegen seinen Parteifreund Westerwelle nicht geschrieben, denn: „Der schlimmste Feind im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“. (Mutter Gratzik, arte - TV - Doku "Vaterlandsverräter").
"ALEPPO, (SANA) Terrorists on Tuesday launched a rocket containing chemical materials on Khan al-Asal area in Aleppo Countryside.
The explosion of the rocket claimed the lives of 25 martyrs, while 110 citizens were injured, many of them in critical condition.
Foreign Ministry.. Syria has warned of offering Chemical weapons to terrorists
Foreign and Expatriates Ministry on Tuesday sent two identical letters to President of the UN Security Council and the UN Secretary General stating that in a dangerous escalation to the crimes perpetrated by the armed terrorist groups in north Syria, they launched a missile at 7,30 in the morning from Kfar Dael region into Khan al-Asal area in Aleppo governorate.
"The missile fell in a region populated by civilians on a 300- m distance from the post of the Syrian Arab army soldiers," the Ministry said in the letters.
It added that after the missile was exploded, a dense smoke has occurred which led to direct faint cases among citizens who were subjected to inhale those gases. The missile explosion and the gases have led to the martyrdom of 25 citizens until now while more than 110 others between civilians and soldiers were injured who were admitted to Aleppo hospitals.
"In two previous identical letters sent to President of the UN Security Council and the UN Secretary General on December 8th, 2012 issued by document 917/2012 S 628/ 67, Syria expressed its serious fear of offering chemical weapons to the terrorists by some countries which support them to accuse the Syrian government of using such weapons," the Ministry said.
It added that Syria has warned of the danger of failure to confront the possibility of reaching banned kinds of weapons to the hands of al-Qaeda-linked Jabhat al-Nusra, particularly after these groups have seized a private factory in East Aleppo which contains tons of the poisonous chlorine material when terrorists threatened to use chemical weapons they make in a lab near Turkish Gaziantep city to claim that the Syrian government has used such weapons.
"Video tapes broadcast at that time on websites have showed the way of manufacturing the poisonous gases through chemical materials received by al-Qaeda from a Turkish company as they were tested on creatures," the Ministry said.
It affirmed that Syria, who reiterates its commitments announced scores of times through diplomatic channels that it will not use those chemical weapons, if found, against its people, will go ahead in its constitutional commitment to pursue the terrorists and their supporters to maintain the country's safety and security.
The Ministry went on to say that Syria calls on the international community to seriously move to prevent those terrorist groups from perpetrating more dangerous crimes against Syrian people through putting an end to the military, financial, political and logistic support offered by the countries which back those terrorist groups, particularly Turkey, Qatar and some western states without thinking in the repercussions of that support on the innocent Syrian civilians whom bloods are shed at the hands of the terrorist groups."
"Die Verabschiedung eines internationalen Waffenhandelsvertrages (ATT) ist zunächst gescheitert, weil Nordkorea, Iran und Syrien ihre Zustimmung mit der Begründung verweigerten, dass das Abkommen Rüstungslieferungen an aufständische Gruppen nicht verbietet.
Einmal abgesehen davon, dass die Begründung so falsch nicht ist: Bessere Sündenböcke als die drei international verfemten und mit UNO-Sanktionen belegten Schurkenstaaten gibt es nicht. Dahinter können sich all jene Staaten verstecken, die verantwortlich sind für einen schwachen ATT-Text ohne wirksame Regeln zur Eindämmung des profitablen globalen Geschäftes mit Tötungs- und Verstümmelungsinstrumenten. Das sind die weltweit führenden Rüstungsexportländer USA, Russland, Deutschland und Frankreich ebenso wie ihre aufstrebenden Konkurrenten China, Indien oder Brasilien.
Nach Einschätzung von UNO-Diplomaten Deutschlands und anderer EU-Staaten sind die Regelungen des ATT schwacher als die Exportbestimmungen Deutschlands und der EU und werden daher nicht zur Beschränkung des Exports aus Deutschland und der EU führen. Exakt so ist es. Sei es, weil auch die deutschen und die EU-Bestimmungen zu schwach sind, oder weil selbst gegen diese schwachen Bestimmungen immer wieder verstoßen wird. "
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Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)