„Märtyrer“ Madoff, weltweit beweint von Murdochs Medienmaschine
rhbl
Weltweit fließen die Krokodilstränen in den Murdoch-Medien, weil die Made Madoff, einer der Ihren, made in USSA, einer der ganz großen Geld-Gauner der Weltgeschichte verknackt worden ist.
Aber auch in Deutschland versuchen die bekannten Betbrüder, das "Mißgeschick" eines der Ihren, eines in Wahrheit skrupellosen Verbrechers, zu verharmlosen. Als „Finanzjongleur“ bezeichnete heute der Deutschlandfunk verniedlichend den gemeinen Finanz-Betrüger Madoff in den DLF-Nachrichten. Da weiß man gleich, wer in der Redaktion sitzt. Die gleichgeschaltete proisraelische Presse Deutschlands überbot sich gegenseitig in verharmlosenden Formulierungen, um den Unrechtsgehalt der üblen Straftaten des größten Kettenbrief-Finanzverbrechers der Neuzeit herunterzuspielen, alles möglichst zu verschmieren und zu verwischen. Denn weltweit dürften noch viele Itzhaks in der widerlichen Betrugskiste drinhängen.
Scusi vergleicht hier nur mal die Fotos aus FAZ und FR, die den unterschiedlichen Rollen dieser Blätter im kapitalistischen Finanzbetrugssystem entsprechen.

Die FAZ zeigt die Krummnase noch mit halbwegs entschlossenem Gaunergesicht.Typ: "windiger Unternehmer, aber einer von uns."
Im Text unter dem Foto wird weniger von Straftaten, dafür ausdrücklich von einem „großen Schwindel“ gesprochen. Banalisierung vom Feinsten.
Dabei ist für jeden kundigen Thebaner klar, wo ein großer Madoff rumläuft, machen tausend kleine Madoffs als Putzerfische bei der Börsenaufsicht SEC die Putz- und Flickarbeiten. Damit kein Außenstehender den gigantischen Betrug mitkriegt. Das ganze System ist versifft. In der EDV haben wir immer gesagt: In einem Softwaresystem, in dem ein großer Fehler entdeckt wird, gibt es in der Nachbarschaft massenhaft kleine Fehler, die den großen Fehler vertuschen.
Die FAZ textet galant zu dem mehr als schmeichlerischen Meister-Foto:
„Urteil
150 Jahre Haft für Bernie Madoff
Spezial: Mit diesem Urteil findet einer der größten Betrugsfälle an der Wall Street seinen vorläufigen Höhepunkt: Der Milliardenbetrüger Bernard Madoff ist zu einer Haftstrafe von 150 Jahren verurteilt worden. Dies entspricht der gesetzlichen Höchststrafe. Madoff sagte im Gerichtssaal, er habe „einen fürchterlichen Fehler“ begangen. Ist nach Madoff unser Geld noch sicher? Der große Schwindel des Bernie Madoff.“
Von den 65 Milliarden Dollar Schaden, den der Betrüger angerichtet hat, ist hier nicht die Rede, nur von "Höchststrafe". In China würde der Großgangster Madoff zur Abschreckung aller Ackermänner aufgehängt. Die FAZ zitiert zwecks Weichspülens sogar Madoffs lächerliches Bekenntnis zu seinen "Fehlern", wo korrekte Journalisten das übergehen und einfach nur von Madoffs Verbrechen reden würden.

Madoff als Looser, die FR-Version
Die Frankfurter Rundschau als "Sozialeinrichtung" der Schröder-SPD und israelischen Histradut-Gewerkschaft bringt die rot umränderten Augen des „armen“ Magrebiner-Madoff groß raus. Offensichtlich hat der Gangster vor dem Schnappschuss extra noch sein Gebiß rausgenommen. So wirkt er verhärmter und verbrauchter. Von Reue ist im FR-Text auch die Rede. Da lachen ja die Hühner. Die Leichen der Opfer, die sich alle seinetwegen aufgehängt haben, werden in der FR nicht gezeigt. Ist das "ausgewogene" Berichterstattung?
Denn auch die FR ist inzwischen ein armselig einseitiges Propagandablatt der ProIsrael-Szene geworden, wie alle anderen überregionalen Gazetten in Deutschland. Gegen Cash? Wurde von den "erschwindelten" Milliarden gleich die ganze SPD samt SPD-eigenen Verlagen, vielleicht sogar alle wichtigen westdeutschen Mietfedern und Kaufmäuler gekauft? Der Eindruck ist schwer zu widerlegen.
Das wäre in einem Land, das z.B. noch vor vierzig Jahren die FR, den SPIEGEL oder DIEZEIT zur freien Presse zählen konnte, unentschuldbar. Wie konnte es mit unseren Medien soweit kommen, dass jetzt die hebräischen US-Großgangster nach ihrer Verurteilung mitleidserheischende Fotos als verdeckte Human-Touch-PR veröffentlichen können.
Was kostet die Wall Street Finanzmafia so eine verdeckte „Foto-Anzeige“ im redaktionellen Teil einer deutschen Zeitung?
Die FR textet nicht minder harmlos:
„Milliardenbetrug
Madoff zu 150 Jahren Haft verurteilt
Unmittelbar vor seiner Verurteilung zeigte Anlagebetrüger Bernhard Madoff nochmals Reue. Er "habe für mein Verhalten keine echte Entschuldigung anzubieten", sagte er. Das sah das Gericht wohl ähnlich und verurteilte ihn zu 150 Jahren Haft. Von Sebastian Moll, Hintergrund: Das System Madoff“
Nicht das kapitalistische System steht hier am Pranger. Und nicht jene "Organisierte Kriminalität" von diesem "flexiblen" Händlervolk, das sich bewusst noch nie irgendwo auf der allein in seinem Interesse "globalisierten" Welt richtig integrieren wollte. Geschweige denn assimilieren, weil hochmobile Ivrit-Kosmopoliten wie Bernie Madoff - er besaß gleich zwei Privatjets, mit denen er zwischen London und New York immer unterwegs war - praktisch gar nicht von der Polizei kontrolliert oder abgehört werden können. Es gibt bis heute keine Ivrit-Überwachungssoftware, da sind Bill und Robert Gates vor. Dafür registriert und filtert das US-amerikanische Echelon-System weltweit alles an Sprachen, was was von den überwachten "VIP`s" nicht in Hebräisch telefoniert, gefaxt, gemailt oder sonstwie kommuniziert wird.
Unbelästigt von den nationalstaatlichen Ordnungsmächten ihres jeweiligen Aufenthaltsortes betreiben die hebräischen Heuschrecken besser als die informationstechnisch unterentwickelten Eingeborenen via Internet und Handy ihre kriminellen Kettenbriefsysteme, Wett- und Glückspielsysteme. Die Dienste, Interpol und Europol haben sie technisch längst abgehängt oder mit eigenen Leuten ganz oben in den Teppichetagen durchsetzt.
Mit ihrem computertechnischen Vorsprung haben sich die Heuschrecken global einen informationstechnischen, von Recht und Moral "freien", "entgrenzten" Raum geschaffen, in dem sie eiskalt kriminell und unkontrolliert herumwirtschaften können.
Um die Europäer zu verhöhnen, dirigiert diese politische [Heuschrecken-Herrschafts-]Klasse (Die Welt) zudem mit stalinistischen Methoden den Europäischen Rat, wo Sarkozy, Merkel und Brown in der "supranationalen" EU höchst undemokratisch den Ton angeben, und halten über die Europäische Kommission das einflußlose EU-Parlament in Schach, das absurderweise ständig zwischen Straßburg und Brüssel hin- und herpendeln muss, damit die Abgeordneten nicht zum Arbeiten kommen.
Die nationalen Parlamente der Mitgliedsstaaten wurden vom "Atom-Club der Reichen" über vier Jahrzehnte millimeterweise stickum hinter dem Rücken der Öffentlichkeit entmachtet. Die Nation als Hort der Bürgerrechte soll mit dem Vertrag von Lissabon kastriert, die soziale Demokratie demontiert, der Wähler entmündigt und der Rechtsstaat ausgehöhlt werden.
Der labyrintisch-verschachtelte Lissabon-Vertrag ist zu diesem Zweck unter Leitung von Frau Merkel mit unzähligen verwirrenden Querverweisen und komplizierten Rückausnahmen in eine völlig unlesbare und unverständliche Form gebracht worden. Nur von Europarechts-Spezialisten und hauptberuflichen Rabbulisten in sündhaft teuren Brüsseler Anwaltskanzleien kann das neoliberale Lobby-Werk mithilfe von Computerprogrammen noch dechiffriert und "gelesen" werden. Dem europäischen Normalbürger, der keinen Zugang zu dieser Computerunterstützung, zu diesem Ariadnefaden hat, bleibt der Weg durch das Labyrinth der europäischen Verträge verschlossen. Er wird noch nicht einmal gefragt. So stirbt in Brüssel die Demokratie und herrscht das Gegenteil davon, krassester Egoismus und Materialismus.
Kein Wunder, dass sich DIE LINKE gegen den "Vertrag von Lissabon" gestellt hat. Die Linke hat noch, was den anderen Parteien fehlt: eine gesellschaftliche und geistige Vision. Der Vertrag muss deshalb von der europäischen LINKEN vom undemokratisch neoliberalen Kopf (Merkel, Brown, Barroso, Sarkozy) auf die Füße eines sozialen, demokratischen und rechtsstaatlichen Gesellschaftssystems gestellt werden. Wenn er je in Kraft treten sollte, wäre das eine herkuläische Aufgabe. Richtschnur und Winkelmaß dafür wäre unser Grundgesetz. Der Grundvertrag des anzustrebenden Europäischen Staatenverbundes kann nur gelingen, wenn das asozial-konsumfaschistische und ungerechte Gesellschaftssystem abgelöst wird, das uns Abendländer an den Rand des Scheiterns geführt hat.
Die kath. Abgeordneten Gauweiler, Wimmer (Wimmer ist auch für den Abzug aus Afghanistan) von der CDU/CSU sowie MdB G y s i und L a f o n t a i n e von der Partei D I E L I N K E haben den Durchmarsch der Globalisierer und die kalte Liquidierung des Grundgesetzes und der Grundrechte mit ihrer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gerade noch bremsen können.
Mit dem verfassungsrechtlich und verfassungsgeschichtlich bedeutenden, lesenswerten Urteil BVerfG, 2 BvE 2/08 vom 30.6.2009 kippt das weise höchste deutsche Gericht (eine wahre Meisterleistung des Richters D i ` F a b i o *) nicht den asozialen EU-Vertrag von Lissabon, aber es erklärt wenigstens das schlampige Selbstentmachtungs-Begleitgesetz des Bundestages für verfassungswidrig. Der muss nun in der Sommerpause nachsitzen und ein neues Begleitgesetz basteln. Viel Spaß.
Finanzbetrügereien mit "strukturierten" vielfach wertlosen Derivaten und Zertifikaten ziehen die Finanz-Räuber derweil immer noch supercomputergestützt an ihren sogenannten "Börsen" im ganz großen Stil und völlig unkontrolliert durch. Wenn sie nicht gerade nebenbei just for fun mit menschlichen Organen, Kindern, Kinderpornografie, Frauen, Waffen, Schwermetallen, Blutdiamanten oder Rauschgift handeln. Was auch ganz scheene Sümmchen bringt.
_______________________________________________________________
*Hinweis für Studierwillige: Di Fabio lehrt auch Staatsrecht an der Uni Bonn:
Zitat aus dem Urteil:
"Diese Entscheidung ist im Ergebnis einstimmig, hinsichtlich der Gründe mit 7:1 Stimmen ergangen.
Voßkuhle, Broß, Osterloh, Di Fabio, Mellinghoff, Lübbe-Wolff
Gerhardt, Landau.
.
Weltweit fließen die Krokodilstränen in den Murdoch-Medien, weil die Made Madoff, einer der Ihren, made in USSA, einer der ganz großen Geld-Gauner der Weltgeschichte verknackt worden ist.
Aber auch in Deutschland versuchen die bekannten Betbrüder, das "Mißgeschick" eines der Ihren, eines in Wahrheit skrupellosen Verbrechers, zu verharmlosen. Als „Finanzjongleur“ bezeichnete heute der Deutschlandfunk verniedlichend den gemeinen Finanz-Betrüger Madoff in den DLF-Nachrichten. Da weiß man gleich, wer in der Redaktion sitzt. Die gleichgeschaltete proisraelische Presse Deutschlands überbot sich gegenseitig in verharmlosenden Formulierungen, um den Unrechtsgehalt der üblen Straftaten des größten Kettenbrief-Finanzverbrechers der Neuzeit herunterzuspielen, alles möglichst zu verschmieren und zu verwischen. Denn weltweit dürften noch viele Itzhaks in der widerlichen Betrugskiste drinhängen.
Scusi vergleicht hier nur mal die Fotos aus FAZ und FR, die den unterschiedlichen Rollen dieser Blätter im kapitalistischen Finanzbetrugssystem entsprechen.

Die FAZ zeigt die Krummnase noch mit halbwegs entschlossenem Gaunergesicht.Typ: "windiger Unternehmer, aber einer von uns."
Im Text unter dem Foto wird weniger von Straftaten, dafür ausdrücklich von einem „großen Schwindel“ gesprochen. Banalisierung vom Feinsten.
Dabei ist für jeden kundigen Thebaner klar, wo ein großer Madoff rumläuft, machen tausend kleine Madoffs als Putzerfische bei der Börsenaufsicht SEC die Putz- und Flickarbeiten. Damit kein Außenstehender den gigantischen Betrug mitkriegt. Das ganze System ist versifft. In der EDV haben wir immer gesagt: In einem Softwaresystem, in dem ein großer Fehler entdeckt wird, gibt es in der Nachbarschaft massenhaft kleine Fehler, die den großen Fehler vertuschen.
Die FAZ textet galant zu dem mehr als schmeichlerischen Meister-Foto:
„Urteil
150 Jahre Haft für Bernie Madoff
Spezial: Mit diesem Urteil findet einer der größten Betrugsfälle an der Wall Street seinen vorläufigen Höhepunkt: Der Milliardenbetrüger Bernard Madoff ist zu einer Haftstrafe von 150 Jahren verurteilt worden. Dies entspricht der gesetzlichen Höchststrafe. Madoff sagte im Gerichtssaal, er habe „einen fürchterlichen Fehler“ begangen. Ist nach Madoff unser Geld noch sicher? Der große Schwindel des Bernie Madoff.“
Von den 65 Milliarden Dollar Schaden, den der Betrüger angerichtet hat, ist hier nicht die Rede, nur von "Höchststrafe". In China würde der Großgangster Madoff zur Abschreckung aller Ackermänner aufgehängt. Die FAZ zitiert zwecks Weichspülens sogar Madoffs lächerliches Bekenntnis zu seinen "Fehlern", wo korrekte Journalisten das übergehen und einfach nur von Madoffs Verbrechen reden würden.

Madoff als Looser, die FR-Version
Die Frankfurter Rundschau als "Sozialeinrichtung" der Schröder-SPD und israelischen Histradut-Gewerkschaft bringt die rot umränderten Augen des „armen“ Magrebiner-Madoff groß raus. Offensichtlich hat der Gangster vor dem Schnappschuss extra noch sein Gebiß rausgenommen. So wirkt er verhärmter und verbrauchter. Von Reue ist im FR-Text auch die Rede. Da lachen ja die Hühner. Die Leichen der Opfer, die sich alle seinetwegen aufgehängt haben, werden in der FR nicht gezeigt. Ist das "ausgewogene" Berichterstattung?
Denn auch die FR ist inzwischen ein armselig einseitiges Propagandablatt der ProIsrael-Szene geworden, wie alle anderen überregionalen Gazetten in Deutschland. Gegen Cash? Wurde von den "erschwindelten" Milliarden gleich die ganze SPD samt SPD-eigenen Verlagen, vielleicht sogar alle wichtigen westdeutschen Mietfedern und Kaufmäuler gekauft? Der Eindruck ist schwer zu widerlegen.
Das wäre in einem Land, das z.B. noch vor vierzig Jahren die FR, den SPIEGEL oder DIEZEIT zur freien Presse zählen konnte, unentschuldbar. Wie konnte es mit unseren Medien soweit kommen, dass jetzt die hebräischen US-Großgangster nach ihrer Verurteilung mitleidserheischende Fotos als verdeckte Human-Touch-PR veröffentlichen können.
Was kostet die Wall Street Finanzmafia so eine verdeckte „Foto-Anzeige“ im redaktionellen Teil einer deutschen Zeitung?
Die FR textet nicht minder harmlos:
„Milliardenbetrug
Madoff zu 150 Jahren Haft verurteilt
Unmittelbar vor seiner Verurteilung zeigte Anlagebetrüger Bernhard Madoff nochmals Reue. Er "habe für mein Verhalten keine echte Entschuldigung anzubieten", sagte er. Das sah das Gericht wohl ähnlich und verurteilte ihn zu 150 Jahren Haft. Von Sebastian Moll, Hintergrund: Das System Madoff“
Nicht das kapitalistische System steht hier am Pranger. Und nicht jene "Organisierte Kriminalität" von diesem "flexiblen" Händlervolk, das sich bewusst noch nie irgendwo auf der allein in seinem Interesse "globalisierten" Welt richtig integrieren wollte. Geschweige denn assimilieren, weil hochmobile Ivrit-Kosmopoliten wie Bernie Madoff - er besaß gleich zwei Privatjets, mit denen er zwischen London und New York immer unterwegs war - praktisch gar nicht von der Polizei kontrolliert oder abgehört werden können. Es gibt bis heute keine Ivrit-Überwachungssoftware, da sind Bill und Robert Gates vor. Dafür registriert und filtert das US-amerikanische Echelon-System weltweit alles an Sprachen, was was von den überwachten "VIP`s" nicht in Hebräisch telefoniert, gefaxt, gemailt oder sonstwie kommuniziert wird.
Unbelästigt von den nationalstaatlichen Ordnungsmächten ihres jeweiligen Aufenthaltsortes betreiben die hebräischen Heuschrecken besser als die informationstechnisch unterentwickelten Eingeborenen via Internet und Handy ihre kriminellen Kettenbriefsysteme, Wett- und Glückspielsysteme. Die Dienste, Interpol und Europol haben sie technisch längst abgehängt oder mit eigenen Leuten ganz oben in den Teppichetagen durchsetzt.
Mit ihrem computertechnischen Vorsprung haben sich die Heuschrecken global einen informationstechnischen, von Recht und Moral "freien", "entgrenzten" Raum geschaffen, in dem sie eiskalt kriminell und unkontrolliert herumwirtschaften können.
Um die Europäer zu verhöhnen, dirigiert diese politische [Heuschrecken-Herrschafts-]Klasse (Die Welt) zudem mit stalinistischen Methoden den Europäischen Rat, wo Sarkozy, Merkel und Brown in der "supranationalen" EU höchst undemokratisch den Ton angeben, und halten über die Europäische Kommission das einflußlose EU-Parlament in Schach, das absurderweise ständig zwischen Straßburg und Brüssel hin- und herpendeln muss, damit die Abgeordneten nicht zum Arbeiten kommen.
Die nationalen Parlamente der Mitgliedsstaaten wurden vom "Atom-Club der Reichen" über vier Jahrzehnte millimeterweise stickum hinter dem Rücken der Öffentlichkeit entmachtet. Die Nation als Hort der Bürgerrechte soll mit dem Vertrag von Lissabon kastriert, die soziale Demokratie demontiert, der Wähler entmündigt und der Rechtsstaat ausgehöhlt werden.
Der labyrintisch-verschachtelte Lissabon-Vertrag ist zu diesem Zweck unter Leitung von Frau Merkel mit unzähligen verwirrenden Querverweisen und komplizierten Rückausnahmen in eine völlig unlesbare und unverständliche Form gebracht worden. Nur von Europarechts-Spezialisten und hauptberuflichen Rabbulisten in sündhaft teuren Brüsseler Anwaltskanzleien kann das neoliberale Lobby-Werk mithilfe von Computerprogrammen noch dechiffriert und "gelesen" werden. Dem europäischen Normalbürger, der keinen Zugang zu dieser Computerunterstützung, zu diesem Ariadnefaden hat, bleibt der Weg durch das Labyrinth der europäischen Verträge verschlossen. Er wird noch nicht einmal gefragt. So stirbt in Brüssel die Demokratie und herrscht das Gegenteil davon, krassester Egoismus und Materialismus.
Kein Wunder, dass sich DIE LINKE gegen den "Vertrag von Lissabon" gestellt hat. Die Linke hat noch, was den anderen Parteien fehlt: eine gesellschaftliche und geistige Vision. Der Vertrag muss deshalb von der europäischen LINKEN vom undemokratisch neoliberalen Kopf (Merkel, Brown, Barroso, Sarkozy) auf die Füße eines sozialen, demokratischen und rechtsstaatlichen Gesellschaftssystems gestellt werden. Wenn er je in Kraft treten sollte, wäre das eine herkuläische Aufgabe. Richtschnur und Winkelmaß dafür wäre unser Grundgesetz. Der Grundvertrag des anzustrebenden Europäischen Staatenverbundes kann nur gelingen, wenn das asozial-konsumfaschistische und ungerechte Gesellschaftssystem abgelöst wird, das uns Abendländer an den Rand des Scheiterns geführt hat.
Die kath. Abgeordneten Gauweiler, Wimmer (Wimmer ist auch für den Abzug aus Afghanistan) von der CDU/CSU sowie MdB G y s i und L a f o n t a i n e von der Partei D I E L I N K E haben den Durchmarsch der Globalisierer und die kalte Liquidierung des Grundgesetzes und der Grundrechte mit ihrer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gerade noch bremsen können.
Mit dem verfassungsrechtlich und verfassungsgeschichtlich bedeutenden, lesenswerten Urteil BVerfG, 2 BvE 2/08 vom 30.6.2009 kippt das weise höchste deutsche Gericht (eine wahre Meisterleistung des Richters D i ` F a b i o *) nicht den asozialen EU-Vertrag von Lissabon, aber es erklärt wenigstens das schlampige Selbstentmachtungs-Begleitgesetz des Bundestages für verfassungswidrig. Der muss nun in der Sommerpause nachsitzen und ein neues Begleitgesetz basteln. Viel Spaß.
Finanzbetrügereien mit "strukturierten" vielfach wertlosen Derivaten und Zertifikaten ziehen die Finanz-Räuber derweil immer noch supercomputergestützt an ihren sogenannten "Börsen" im ganz großen Stil und völlig unkontrolliert durch. Wenn sie nicht gerade nebenbei just for fun mit menschlichen Organen, Kindern, Kinderpornografie, Frauen, Waffen, Schwermetallen, Blutdiamanten oder Rauschgift handeln. Was auch ganz scheene Sümmchen bringt.
_______________________________________________________________
*Hinweis für Studierwillige: Di Fabio lehrt auch Staatsrecht an der Uni Bonn:
Zitat aus dem Urteil:
"Diese Entscheidung ist im Ergebnis einstimmig, hinsichtlich der Gründe mit 7:1 Stimmen ergangen.
Voßkuhle, Broß, Osterloh, Di Fabio, Mellinghoff, Lübbe-Wolff
Gerhardt, Landau.
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rhbl - 29. Jun, 22:37


















