Mittwoch, 16. April 2014

Schwerer Rückschlag für Kiewer Chaoten im Donbass

rhbl

"Ohne Mampf kein Kampf" (68er Slogan, vermutlich von Bw-Res. eingebracht)


Der tollkühne Versuch der Kiewer CIA-Putschisten, noch vor der morgigen Viererrunde in Genf mit einer zusammengewürfelten, halbloyalen Interventionstruppe im Donbass mittels Vorzeigen schwerer Waffen "gewaltlos" Stärke zu demonstrieren, ist so gut wie gescheitert. Mehrere Kiewer Panzerkolonnen wurden von beherzten ostukrainischen Zivilisten, die sich in den Weg stellten, dadurch recht einfach zum Stehen gebracht, dass sie den ausgehungerten Soldaten Wurstbrote, Zigaretten und Wasser zureichten (Tagesanzeiger):


wurstbrote

Sonderoperation durch Plaudereien und Verteilen von Wurstbroten gehemmt


Turtschinow wollte mit einem "moderaten" Sondereinsatz von Panzern, Kampfhubschraubern und SU 27 - Kampfbombern eigentlich als erstes den besonders "prorussischen" Unruheherd Slawjansk unter Kontrolle bringen. Dazu landeten auf dem Flugfeld des 15 km von Slawjansk entfernten Kramatorsk zunächst ein paar Dutzend seiner "Spezialkräfte" mit zwei Transporthubschraubern. Die Landung wurde durch zwei Kampfhubschrauber aus der Luft abgesichert. Am Boden fanden sich die Kiewer bald von den Ortsansässigen eingekreist und bedrängt. Die Straße zum Flughafen war rasch mit Paletten und Autoreifen verbarrikadiert.

Entsatz für die Eingeschlossenen sollte wohl eine Gruppe von westukrainischen Luftlandeschützenpanzern vom Typ BMD 2 (?) bringen, die sich von Norden her Kramatorsk genähert hatte. Aber die Panzer kamen nie auf dem Flugplatz Kramatorsk an. Was genau passierte ist noch ungeklärt. Es ist davon auszugehen, dass sechs ukrainische BMD - Luftlande-Schützenpanzer in Kramatorsk von den dortigen prorussischen Bewohnern gestellt und deren Besatzungen einer kleinen "Gehirnwäsche" unterzogen wurden. Die nächsten bewegten Bilder zeigen jedenfalls sechs BMD 2, die, von Richtung Kramatorsk kommend, unter russischer Flagge in das Zentrum von Slawjansk rollen.

Auf jedem Schützenpanzer sitzt eine Gruppe (potentieller?) "Seitenwechsler". An einer Roten Ampel stoppen die letzten vier Schützenpanzer und warten so lange, bis die Ampel auf Grün springt. Jenseits der Kreuzung warten der Führungspanzer mit der russischen Fahne und ein weiterer Panzer brav, bis der Rest der Kolonne wieder aufschließen kann. Den Schluß der Kolonne macht ein Militär-LKW (mit Wurstbroten, Pz.-Ersatzteilen, Munition, Kanistern mit Sprit ?), der LKW-Fahrer trägt eine Gesichtsmaske, ist also ein Donbass-Konfident:



Sechs leichte ukrainische BMD 2 - Luftlandeschützenpanzer nach ihrem Seitenwechsel bei der Einfahrt in Slawjansk - unter Beachtung der Straßenverkehrsordnung !


Die aus einer Aluminium-Legierung (Alu ist in Pulverform leicht entflammbar, ja explosiv !) einst von der Traktorenfabrik Wolgograd gefertigten, "fahrbaren BMD-Feldkrematorien" können schwimmen, sind nur gegen leichten Handfeuerwaffenbeschuss gepanzert (2,3 cm) und wurden von russischen Luftlandeeinheiten schon samt Fahrer und Techniker (das Gefährt ist reparaturanfällig!) aus 800 m Höhe aus einer Iljuschin 76 geworfen (RIA Novosti). (Foto: BMD 1)

Einer der "Seitenwechsler" wurde von dem Guardian - Reporter* denn auch gefragt, wo sie die sechs Luftlande - Schützenpanzer her hätten, die jetzt der Pro-Russischen Bürgerwehr (Volkswehr) in Slawjansk dienen. Antwort: "Aus dem All".

Der Guardian veröffentlicht auf seiner Webseite auch ein Video des ukrainischen Geheimdienstes mit der bei all den im Umlauf befindlichen Lügen wenig erstaunlichen Behauptung, der SBU habe 40 russische Agenten gefangen. Diese "Provokateure" sollten angeblich 200 Russen umbringen, damit die russischen Streitkräfte einen Grund hätten, einzumarschieren. Na, denn...

Frohe Ostern!


p.s.:

Übrigens, RIA Novosti meldet: Der Mann, der sich nach der Besetzung des Polizeireviers in der ostukrainischen Stadt Gorlowka (Ukr.: Horlivka) durch die Selbstverteidigung Mitte April als ein „Oberstleutnant der russischen Armee“ vorgestellt hat, ist ein ukrainischer Friedhofsdieb. Das meldete die ukrainische Agentur UNIAN am Mittwoch unter Berufung auf das Internetportal Ostrow.

Es handele sich um einen gewissen in Gorlowka bei Donezk ansässigen Igor Besler. 2012 sei er aus einer örtlichen Bestattungsfirma gefeuert worden, nachdem Besler 38 Grabsteine gestohlen und von älteren Menschen Geld für einen Friedhofsplatz erpresst hatte.

Am vergangenen Montag hatte der Abgeordnete des Stadtrates von Odessa und Mitglied der Partei UDAR Alexej Gontscharenko, in einem RIA-Novosti-Gespräch gestanden, dass das provokante Video, auf dem ein „russischer Oberstleutnant“ Befehle erteilt, vom Maidan-Aktivisten Alexej Krawzow gedreht worden war. „Auf dem Video spricht ein Mann, der sich als ‚Oberstleutnant der russischen Armee‘ vorgestellt hat, vor Angehörigen der örtlichen Polizei in Gorlowka nach der Besetzung des Polizeireviers durch die Kräfte der Selbstverteidigung“, sagte der Koordinator der Bewegung Russischer Sektor-Ukraine, Wladimir Karassjow.


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* Der Guardian-Reporter Alec Luhn bestreitet Hunger als Motiv für den Seitenwechsel und beschreibt das Überlaufen ganzer Truppenteile in Slawansk so, Zitat eines Soldaten:
"Sollten wir (etwa) auf friedliche Demonstranten schießen ?"

Auch RIA Novosti berichtet, dass die ukrainischen Soldaten aus Gewissensgründen den verbrecherischen Kiewer Putschisten-Befehl verweigert haben, auf ihre Brüder und Schwestern zu schießen.


"The Guardian's Alec Luhn (@ASLuhn), in Slavyansk, describes the departure of Ukrainian troops by bus, after their capture by pro-Russian forces.

"After spending several hours in Slavyansk city hall, which has been occupied by pro-Russian militia, at about 40 to 50 Ukrainian paratroopers marched out of the building and loaded up into two buses," Alec writes:

They said they were heading to the neighbouring region of Dnipropetrovsk, which is where their 25th regiment is based. Their six armoured personnel carriers stayed behind.

The troops carried rucksacks and many of them kept their weapons, but they looked defeated.

“What were we supposed to do? Shoot peaceful protestors?” one soldier told the Guardian when asked why they had chosen to leave.

He said the soldiers were properly equipped and supplied, denying that they were going hungry.

Some of the Ukrainian troops stayed to join the pro-Russian militia, the soldier said. This was confirmed by a rebel commander, who declined to say how many had stayed. However, Russian state news agency RIA Novosti reported earlier on Wednesday that 60 Ukrainian troops had gone over to the side of the militia with their armour.

The Ukrainian troops and armour had arrived in the nearby city of Kramatorsk on Wednesday morning, where pro-Russian militia met them. No shots were fired, and the column soon drove to Slavyansk with militia sitting on top, flying a Russian flag and the paratrooper flag.

Also on Wednesday, another column of Ukrainian armour was stopped in its tracks in a village outside Kramatorsk by a crowd of locals who bought the men bread and sausages.

Episodes of Ukrainian troops being stopped in their tracks by locals have played out several times in recent days."

Dienstag, 15. April 2014

CIA-Putschisten in Kiew starten Panzer gegen ihre ostukrainischen Landsleute

rhbl


Sigmar Gabriels Panzer-Prognose ist eingetreten, aber anders als von ihm gedacht. Die von den Amis und der EU mit Milliarden hochgepäppelten CIA-Putschisten in Kiew starten Panzer gegen ihre ostukrainischen Landsleute. Die wehren sich einstweilen noch, indem sie einzelnen gepanzerten Ungetümen den Weg versperren:




"Terrorbekämpfung" des ukrainischen InterimsIM Awakow mit Hindernissen. Erinnert irgendwie an den von manchen rechten Politikern in D gern geforderten "Einsatz der Bundeswehr im Inneren" ("Abschussermächtigung im Luftsicherheitsgesetz nichtig").

Hier wird gerade in der Ostukraine ein ältlicher CIA-Putschisten-Panzer (T 72 ?) vor Slawjansk von aufgebrachten Bürgern eingefangen. In ukrainischer Schwarzerde bewährt sich dabei die Geländegängigkeit eines russischen Lada-Niva. Die angeregte Konversation zwischen Panzerkommandeur und Landbevölkerung wird leider in Russisch geführt. (slavgorod.com)



Die FAZ verkündete den Beginn der brandgefährlichen Kiewer "Panzeroffensive", bei der der "Rechte Sektor" in Gestalt der neuen Nationalgarde wieder beteiligt ist, zunächst nur mit ein paar dürren dpa-Zeilen:

(dpa) "Die ukrainische Regierung hat nach eigenen Angaben ihren lange angekündigten Spezialeinsatz gegen die prorussischen Separatisten im Osten des Landes gestartet. Interimspräsident Alexander Turtschinow sagte im Parlament in Kiew, dass die Offensive begonnen habe. Die Einheiten würden im Norden des Gebiets Donezk nahe der Grenze zu Russland vorrücken. «Ziel ist der Schutz der Bürger vor Terroristen, die das Land zerreissen wollen», sagte Turtschinow. Russland forderte einen sofortigen Stopp des Einsatzes und warnte vor einem Scheitern der Genfer Gespräche über die Ukraine."

Ein Kiewer SBU-Putsch-General soll laut FAZ den ostukrainischen Selbstverteidigern sogar mit ihrer "Vernichtung" gedroht haben. Der Flughafen von Kramatorsk soll von den Westukrainern, die dort mit zwei Hubschraubern landeten, inzwischen unter Kontrolle gebracht worden sein, es gab Verletzte. Westukrainische Panzer sollen auch vor Slawjansk stehen (RIA Novosti, Webseite vorübergehend schwer erreichbar).


Brennan

John Brennan, CIA-Chef. Die CIA-Blutspur ist breiter als der Mississipi. Schon 1953 setzte der CIA beim Putsch in Teheran gegen Mossadegh bezahlte "Provokateure" (Agent provocateur) ein, die, als "Kommunisten" (Tudeh-Partei) verkleidet, Moscheen in Brand setzten und Läden verwüsteten. Tatsächlich ging es nur um das iranische Öl. In den acht Stunden des Putsches wurden 300 unschuldige Teheraner Bürger umgebracht. Mossadegh konnte fliehen. Anschließend übernahm der Mossad für den Schah den Aufbau des SAVAK, des mörderischen persischen Geheimdienstes, auf dessen Konto ungezählte Opfer gehen. Brennan war am Wochenende in der ukrainischen Hauptstadt, um seinen Kiewer West-Putschisten dabei zu helfen, ihre ostukrainischen Widersacher militärisch zu vernichten (SPON).


Flankiert wird die schlimme Nachricht aus der Ukraine sowohl in der FAZ wie in der SZ just in time und Hollywoodpropaganda-gerecht mit düsteren Aufmacherartikeln und finsteren Fotos, die natürlich nicht den amerikanischen Dirigenten des zerstörerischen Majdan-Staatsstreichs, den US-amerikanischen CIA-Chef John Brennan und dessen mörderische ProIl-Plutokraten-Hintermänner, sondern den russischen Präsidenten Putin als "Zerstörer" und als den eigentlichen "Volksfeind" zu brandmarken suchen.


Propaganda in der "deutschen" ProIl-Presse wie zu Goebbels Zeiten:

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Volksfeind

Das Bild bereitet die Botschaft vor. Putin wird von Frau Alexejewitsch zwischen den Zeilen als der eigentliche "Volksfeind" in der FAZ geschmäht.



Wer die blutigen Ereignisse vom 20.02.2014 auf dem Kiewer Majdan sorgfältig analysiert, wie das z.B. die ARD-Monitor-Redaktion gemacht hat, muss zum gegenteiligen Schluss kommen. Die USA sind die Gierigen. Fünf Milliarden Dollar haben die USA in die Putschvorbereitung in der Westukraine gesteckt. Jetzt wollen sie mit Hilfe von Panzern den Osten der "nuklearen Ukraine" einstreichen.

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Zersto-rer

Wer hat die Ukraine zerstört? Die Raffgier der ProIl-Plutokraten Achmetow, Firtasch, Timoschenko, Pinchuk, Poroschenko usw. und die ihrer US-amerikanischen/israelischen Sippschaft. Wer hat die Toten in der Ukraine mit auf dem Gewissen? Smarte KriegshetzerInnen wie Golineh Atai, Anne Gellinek oder Alois Theisen, der z.B. gestern Abend in den "ARD-Tagesthemen" des berüchtigten ProIl-Moderators Thomas Roth ungestraft vom Leder ziehen durfte!


Was die werktätige Lugansker Bevölkerung z.B. von der Gangster-Oligarchin Julia Timoschenko hält ist aus diesem Foto ersichtlich:

timo

Eine Puppe mit der typischen Timoschenko-Frisur, aufgehängt an einem Reklameschild gegenüber der besetzten SBU-Zentrale.


Was soll ein deutscher Normalo-Zeitungsleser / Fernsehzuschauer angesichts der fast immer lügenhaften "Berichterstattung" und hetzerischen Kommentierung unserer abscheulichen "deutschen" ProIl-Presse und der meist durch und durch verlogenen Rdfk./TV-Dauerberieselung noch machen? Im Internet nach kritischen Blogs suchen, die nicht in chinesischer oder kyrillischer Schrift erscheinen? Vorsicht, der NSA wartet schon.

Am 1. April 2014 um 9:28 Uhr schrieb Albrecht Müller zu dem, was unsere Medien seit Monaten in Sachen Ukraine treiben, auf den Nachdenkseiten:

"Eine solche Steigerung von Hetze und Lüge und nur noch Propaganda schien mir bis vor kurzem undenkbar."

Und das war kein Aprilscherz!

Sonntag, 13. April 2014

CIA-Putschist Awakow beginnt blutigen Bürgerkrieg gegen die prorussische Ostukraine

rhbl




"Die Situation in den Gebieten Donezk und Lugansk, wo die Kundgebungsteilnehmer mehrere Verwaltungsgebäude besetzt haben, wird ohne Blutvergießen unter Kontrolle gestellt." (Awakow)

Besetztes-geba-ude

Von proruss. Selbstverteidigern besetzte SBU-Geheimdienstzentrale in Lugansk


"Die Mitarbeiter des Innenministeriums werden nicht auf Menschen schießen, wie der ukrainische Interimsinnenminister Arsen Awakow (vor sechs Tagen, am 07.04.14, d. Verf.) versicherte" (RIA Novosti).

Awakows Wort in Gottes Ohr! Leider sind die vom pro-US-amerikanischen Putschisten Awakow angesprochenen Kundgebungsteilnehmer prorussische Ostukrainer, ethnische Russen, die entgegen anderslautenden, in den Westmedien verbreiteten Gerüchten, ca. 20 Millionen Menschen ausmachen. Das ist etwa die Hälfte der ukrainischen Bevölkerung.


Weil ihnen ihre Muttersprache Russisch verboten werden sollte, besaßen sie die unglaubliche "Unverschämtheit", in den letzten Tagen tapfer weitere Regierungsgebäude im Südosten der Ukraine zwischen Slawjansk, Lugansk, Donezk, ... bis nach Mariupol zu besetzen.

Die Selbstverteidiger plakatierten ihre Wünsche sogar vor den besetzten Gebäuden groß in englischer Sprache, damit auch Obama sie versteht: "USA and EU take off your hands from Ukraine"! (USA und EU, Hände weg von der Ukraine! (Washington Post).

Solche Aufmüpfigkeit musste hart bestraft werden und der Kiewer "Übergangsinnenminister" Awakow, eine CIA-Sbirre, beorderte heute alle ihm noch treu ergebenen Einsatzkräfte zunächst nach Slawjansk, um dort "aufzuräumen". Dies geschah offensichtlich in Absprache mit CIA-Chef John Brennan, der eben doch am Wochenende zu "Beratungen" in Kiew weilte, wie das Weiße Haus inzwischen einräumen musste (Huffington Post). Wie groß der Einfluss und die Personalstärke des CIA in Kiew ist lässt sich daran ermessen, dass der CIA in der Kiewer SBU-Geheimdienstzentrale eine komplette Etage für sich beansprucht. SBU-Mitarbeiter haben keinen Zutritt.

Manche Beobachter vermuten nicht ganz falsch, dass sich die ProWest - Putschisten Jazenjuk, Turtschinow, Awakow & Co. seit längerem auch der diskreten Unterstützung von Kräften des Mossad und des CIA erfreuen. Anders ist es kaum zu erklären, warum jetzt auch in der Ostukraine als "Ostler" getarnte prowestliche "Provokateure" blutige Schießereien starten. Ähnlich jenen immer noch nicht gefassten "professionellen Heckenschützen", die am 20.02.2014 aus dem 8. oder 9. Stock des Hotels "Ukraina" in Kiew auf die Majdan-Demonstranten wie auf die Polizei gleichermaßen das Feuer eröffneten und dabei Dutzende von unbewaffneten Zivilisten erschossen haben (Monitor/ARD, "Neue Erkenntnisse über Todesschüsse in Kiew").

Das ukrainische Militär und die Reste der Sonder-/ Bereitschaftspolizei sind jedenfalls noch längst nicht komplett zu den Putschisten übergelaufen. In Donezk ist gerade erst eine Einheit der Bereitschaftspolizei zu den proruss. Selbstverteidigern gewechselt. Da ist für die Kiewer Putschisten jede "auswärtige" Hilfe überlebensnotwendig. CIA und Mossad sind jedoch in ihren Methoden bekannterweise nicht besonders zimperlich. Unsere westlichen, proisraelischen Medien , die systematisch den Ukraine-Konflikt mit "bunten Bildern" verharmlosende ProIl-Presse wie ZEIT, SPIEGEL, BLÖD etc. zeigt keine Fotos von "eigenen" Grausamkeiten. Scusi! ist da anders, "audiatur et altera pars":


Achtung, es folgen grausame Aufnahmen zweier Opfer von Awakows "Maßnahmen ohne Blutvergießen" in Slawjansk!


dunkleUniform

Vermutliche Awakow-Einsatzkraft (SBU ?), erschossen neben einem dunkelgrünen US-Geländewagen auf einem Feldparkplatz in unmittelbarer Nähe zu einem Checkpoint der prorussischen Selbstverteidiger an einer Ausfallstraße in Slawjansk. Neben dem Toten in der Blutlache liegt noch eine Kalaschnikow. Ist es das, was NATO-Schmieranten wie Volker Zastrow "Alarm", FAZ oder Stefan Kornelius in der SZ offenbar systematisch mit ihren kriegshetzerischen Rüstungsparolen herbeischreiben wollen: mehr Blut ? (Quelle: LifeNews-Video s.u.)


hellUniform

Schwerverletzter neben einem weißen PKW auf dem gleichen Parkplatz.
(Quelle: LifeNews-Video s.u.)


Kaum hatte heute morgen die "Sonderoperation" der Kiewer "Übergangsregierung" gegen prorussische Selbstverteidiger am Stadtrand von Slawjansk begonnen, da gab es auch schon die ersten Schußwechsel mit Toten und Verletzten. Hubschrauber kreisten über der Stadt und Schützenpanzer gingen gegen die mit Autoreifen verbarrikadierten Checkpoints an den Ausfallstraßen vor.

Während die Westmedien bisher nur von einem Toten und mehreren Verletzten sprechen meldet RIA Novosti mindestens je einen Toten und mehrere Verletzte auf beiden Seiten.

Wie die Übergangsregierung die Lage in der Ostukraine eskaliert hat ist aus dem Youtube-Amateurvideo eines Ukrainers zu entnehmen. Der hat offenbar unmittelbar nach einem Schusswechsel an einem Checkpoint in Slawjansk die Opfer mit seiner Handykamera gedreht (russ. Sprache):



Achtung Zartbesaitete! grausame Bilder! Opfer eines Schusswechsels auf einem Parkplatz bei einem Slawjansker Checkpoint (Quelle: LifeNews-Video)


Die EU-Außenbeauftragte Margret Ashton hat derweil die "gemäßigten Anstrengungen" der ukrainischen Behörden* zur Herstellung von "Rechtlichkeit und Ordnung" ausdrücklich gewürdigt:

„Ich bin zutiefst besorgt über die Handlungen von Bewaffneten und von separatistischen Gruppen in verschiedenen Städten der Ost-Ukraine, die in den vergangenen 24 Stunden Polizeireviere und Gebäude des Innenministeriums besetzt sowie Kontrollposten in Slawjansk aufgestellt haben“, heißt es in einem Statement Ashtons, das am Sonntag in Brüssel veröffentlicht wurde. „Die EU würdigt die gemäßigten Anstrengungen der ukrainischen Behörden zur Herstellung von Rechtlichkeit und Ordnung“
(RIA Novosti).


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* Am Einsatz gegen Slawjansk waren laut RIA Novosti nur westukrainische Sondereinsatzkräfte, insb. die sich aus dem "Rechten Sektor" rekrutierende Nationalgarde beteiligt. "Le Monde" berichtet, dass auch eine kleine Gruppe von "Provokateuren" versucht hätte Schießereien zwischen den Selbstverteidigern und den heranrückenden Sondereinsatzkräften zu initiieren.

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Nachbemerkung 14.04.2014:

Der "Anti-Terror-Einsatz" Awakows ist fehlgeschlagen, weil seine "Sondereinsatzkräfte" schon an den proruss. Checkpoints vor Slawjansk brüsk abgewiesen wurden. Der ukrainische Übergangspräsident Turtschinow hat denn auch als Reaktion auf die herbe Niederlage bei Slawjansk für Mai überraschend ein Referendum vorgeschlagen.


Slawjansk ist nach Ablauf eines Ultimatums (bis 14.04.2014, 08:00 Uhr) weiter in der Hand der proruss. Selbstverteidiger:

Rathaus-Slavjansk

14.04.14, 10:45 Uhr, proruss. Selbstverteidiger im Eingang des Rathauses von Slawjansk. Diese Burschen sehen nicht so aus, als ob man ihnen mal eben die Butter vom Brot nehmen könnte.


Unbeschadet des von Kiew vorgeschlagenen Referendums soll der in der Ostukraine begonnene Kampf um die Oberhoheit vom Militär wohl fortgesetzt werden:

(DIE ZEIT, 12:10 Uhr): "Im Osten der Ukraine hat nach Behördenangaben ein Anti-Terror-Einsatz begonnen. Mit der Aktion sollten "Frieden und Ordnung in unserem Land" geschützt werden, sagte Sergej Taruta, der Gouverneur der Region Donezk, laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Interfax. "Terroristen und aggressive Fanatiker" hätten kaltblütig das Land besetzt, sagte er, nannte aber weiter keine Details zu dem Militäreinsatz."

Der russ. Außenminister Lawrow, der den Einsatz von russ. Agenten oder russ. Under-Cover-Militärs in der Ostukraine wiederholt bestritten hat, hält den Einsatz des Militärs, insb. von Panzern in der Ostukraine für äußerst gefährlich.

Awakow versammelt nach unbestätigten Meldungen noch schwerer bewaffnete, reguläre Streitkräfte um Slawjansk. Der CIA-Putschist ist "offenbar bereit, ukrainische Panzer über seine ukrainischen Landsleute rollen zu lassen" (siehe die wenig diplomatische Erklärung des neuen deutschen "Außenministers" Sigmar Gabriel, der das allerdings etwas russophober formuliert hat. Vermutlich sind die 800 Leo II A 6 - Panzer, die jetzt angeblich nicht mehr nach Saudi Arabien geliefert werden sollen, aus NATO-Sicht eine prima Verstärkung für die Bundeswehr oder "kommen wie gerufen" für polnische und rumänische Streitkräfte im mittleren Osten Europas).


Am 14.04.14 früh wurde auch das Kommissariat der Polizei in Horlivka gestürmt:

Horlivka

Inzwischen gelöschter Brand im Erdgeschoss des Kommissariats in Horlivka zwecks Vertreibung einiger Awakow-treuer Polizisten, die sich zunächst noch im Inneren aufhielten.

Donnerstag, 10. April 2014

Frohe Ostern und einen erholsamen Osterspaziergang!

rhbl


"Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen, als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei, wenn hinten weit in der Türkei die Völker aufeinander schlagen..."
(Faust I, "Osterspaziergang", Fack ju Göhte).


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Scusi! wünscht allen Leserinnen und Lesern ein friedliches und gesegnetes Osterfest samt erholsamem Osterspaziergang!

Dienstag, 8. April 2014

Nuklearmächte USA und Russland spielen in der Ukraine „Räuber & Gendarm“ - zu Lasten der friedlichen Europäer

rhbl


"Die Schadensanalyse ergab..., dass bei der Explosion von mehr als 200 Zwei-Megatonnen-Waffen ...fast die gesamte Bevölkerung der Bundesrepublik umkommt. Der Einsatz von Bruchteilen der auf jeder Seite für den Einsatz in Europa nachweisbaren Kapazitäten reicht daher hin, die Bevölkerung der Bundesrepublik zu vernichten, wenn auch nur einer der beiden Kriegführenden diese Verluste in der Bundesrepublik erzeugen will, oder wegen anderer Ziele in Kauf nimmt." (Weizsäcker-Studie, "Kriegsfolgen und Kriegsverhütung", 1970)



Schach

"The Great Game", das große Machtspiel der beiden ältesten Nuklearmächte geht auf dem Rücken der Europäer - zur Zeit in der Ukraine - munter weiter. Obama hat Russland als Regionalmacht beleidigt. "Aber kann eine Regionalmacht der ganzen Welt ihren Willen aufzwingen, wie Russland es auf der Krim getan hat?" ("Die Krim ist Putins Meisterstück", Jerofejew, FAZ). Letztlich geht es um Weltherrschaft, was zählen da schon ein paar (Hundert, Tausend, Hunderttausend, Millionen) Menschenleben? (Karikatur-Quelle: BZ)


Der Auftritt prorussischer „Demonstranten“ am letzten Wochenende bei der Besetzung von ostukrainischen Bezirksverwaltungsgebäuden wirkt wie eine Persiflage der US-geführten, prowestlichen „Majdan-Revolution“ (in der Diktion Russlands: „Majdan-Putsch“). Vermummten sich die Demonstranten doch mit schwarzen Gesichtstüchern, hantierten mit Fahnen, Knüppeln, Gewehren, bauten Barrikaden aus Autoreifen und Stacheldraht und setzten zum Teil sogar Molotowcocktails ein. Wie Du mir, so ich Dir!


UKrFriktionen

Zusammenprall zweier Kulturen in der 1991 selbständig gewordenen Ukraine. Arbeitslose akademische Hungerleider aus Lemberg (ukr.: "Lviv"; russ.: "Lvov") mit anarchistischen Gewaltideen und die rückständigen, meist bodenlos armen Bauern der landwirtschaftlich geprägten Westukraine prallten besonders nach 2004 (Erster Umsturzversuch in der Orangenen Revolution) mit der hart arbeitenden Arbeiterschaft der Ostukraine zusammen, ein diszipliniertes exUDSSR-Ostvolk, von einer Handvoll absolutistisch herrschender, vollkorrupter ProIl-Oligarchen gnadenlos ausgebeutet und nur minimal bezahlt.

Die Süd- und Ostukraine ist jedoch nicht - wie in den Westmedien verzerrt dargestellt - nur ein veraltetes Schwerindustriegebiet oder wie der Donbass ein Territorium für armseligen Kohleabbau. Hier arbeiten viele kluge Köpfe. Hier liegt das größte Atomkraftwerk Europas (Saporoschje). In ukrainischen AKW werkelten nicht wenige Ingenieure, die vorher in "verbotenen" oder "geschlossenen" sowjetischen Städten wie "Tscheljabinsk-70" Atombomben mitentwickelt und mitgebaut hatten
(Geschlossene Stadt).

Im ostukrainischen Dnepropetrovsk hat der ukrainische HighTec-Rüstungskomplex Yuzhnoye (jetzt: Juschmasch) völlig eigenständig militärische Spitzenprodukte wie die R-36M2 „Wojewoda“, im Westen besser bekannt als R 20V - Interkontinentalrakete (NATO-Code: SS-18, "Satan") entworfen, getestet und produziert. Die Antonow-Flugzeugwerke sind weltbekannt. Ukrainische Software leistet in den Leitwarten und Kontrollzentren der russischen Raumfahrt wertvolle Dienste.

Die Ukraine liegt geostrategisch "günstig". Auf der Krim könnte Russland bei einem Näherrücken der NATO die jetzt dort leerstehenden Silos jederzeit wieder mit nuklearen Interkontinentalraketen bestücken, zusätzliche Luftwaffenstützpunkte für seine strategischen Tupolev-Fernbomber einrichten und den Küstenstreifen zum Schwarzmeer hin dezent mit Jachont-Antischiffsraketen spicken. (Grafik: "Le Monde")



ss18

Silogestützte Interkontinentalrakete R-36M2 „Wojewoda“ (NATO-Code: SS-18 "Satan"), Made in Ukraine. In Russland sollen laut RIA-Novosti noch ca. 70 Wojewoda einsatzbereit sein. Die Ukraine ist atomwaffenfrei und hat alle Atomwaffen an Russland abgegeben. Wieviele SS18, SS19, Topol M usw. insgesamt in Russland noch im Dienst stehen ist den Wenigsten bekannt. Mit dem
SALT II-Vertrag wurde die Zahl der landgestützten Interkontinentalraketen auf beiden Seiten reduziert (siehe auch den beklagenswerten "Bearbeitungsstand" bei Wikipedia zum Thema ABM-Vertrag).

Mobile Atomraketenschleudern wie die russischen
"TOPOL M"-Raketen lassen sich besser verstecken und sind deshalb weniger verwundbar. Die großen Städte der USA ballen sich an der Ost- und Westküste und können mit relativ wenigen - gemirvten, d.h. mit mehreren Sprengköpfen versehenen - russischen Interkontinentalraketen ausgelöscht werden.


MinutemanIII

Landgestützte nukleare US-Interkontinentalrakete Minuteman III beim Test 1994. Die USA besitzen von diesem Typ ca. 450 Stück. Viel hilft viel, aber: Russland ist der größte Flächenstaat der Erde. Werden die beiden Großstädte Moskau und St. Petersburg rechtzeitig evakuiert treffen die amerikanischen Minuteman Raketen vermutlich vorwiegend die arme Landbevölkerung und die unschuldigen Rentiere und Bären in Sibirien im Umfeld "lohnender Ziele". Außer dem seegestützten russischen Nuklearpotential (Atom-U-Boote) ist da auch noch das chinesische Potential an landgestützten Dong Feng 31 - Interkontinentalraketen. Ein allgemeiner Atomkrieg auf der Nordhalbkugel der Erde könnte leicht 600 Millionen Menschen vernichten (Foto: Wikipedia).



Die konterrevolutionären „Separatisten“ in der Ostukraine wurden allerdings spornstreichs über Nacht wieder von prowestlichen Spezialkräften, welche die Kiewer Interimsregierung extra hatte einfliegen lassen, an die Luft gesetzt bzw. verhaftet. Es gab erneut Verletzte.


RussMilita-rbasen

Russische Minderheiten und Militärbasen außerhalb Russlands, als "eingefrorene Konfliktzonen" sind viele diskriminierte russ. Minderheiten, Außenposten und Überbleibsel der Sowjetunion nach deren "Implosion" 1991 zurückgeblieben. (Grafik: "Le Monde")


Das „konterrevolutionäre“ Treiben von prorussischen „zivilen Bewaffneten“ einerseits und schwerbewaffneten, extra eingeflogenen US-Söldnern in ukrainischen Uniformen mutet nicht wie ein Schachspiel, eher wie ein ukrainisches „Räuber & Gendarm“ - Spiel der beiden großen Nuklearmächte an.

Aus Spiel kann schon mal Ernst werden. Dann Gnade uns Europäern der liebe Gott. Unter den "Ordnungskräften" der Kiewer Interimsregierung sollen sich übrigens Abteilungen des "Rechten Sektors" sowie Angehörige der US-Söldnerfirma "Greystone" befunden haben. Greystone dementierte natürlich umgehend jedes Engagement in der Ukraine (Wallstreet Journal).


Krisenzonen

Vier gelbe Krisenkreise: Moldawien/Transnistrien, Krim, Ost-Ukraine, Georgien. Diplomatische Verhandlungen sollten lt. Gorbatschow (Charta von Paris) mit einer neuen europäischen Friedensordnung das Problem der eingefrorenen Konflikte lösen und Russland ein Zimmer im Europäischen Haus garantieren. Das wurde bisher nichts, weil die Amis es hintertrieben haben. Über eine mehr informelle Russland-NATO-Partnerschaft kam NATO-Brüssel transatlantisch nicht hinaus. Reagans und Bush`s US-Raketenschild zerstörte jedes Vertrauen auf russischer Seite. Auch im konventionellen Bereich verliefen die Verhandlungen zu einem Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE-Vertrag) spätestens 2007 im Sande. Putin hielt damals seine berühmt gewordene "Enttäuschungs-Rede" auf der Sicherheitskonferenz in München. (Grafik: "Le Monde")


Die ZEIT berichtet:

„In Donezk hatten Spezialeinheiten ein von moskautreuen Kräften besetztes Geheimdienstgebäude geräumt. 70 prorussische Aktivisten waren festgenommen worden. Interimsstaatschef Alexander Turtschinow habe den Anti-Terror-Einsatz persönlich angeordnet, sagte der Leiter des Präsidialamtes, Sergej Paschinski, dem Internetportal censor.net.ua. Es habe keine Verletzten gegeben.


EUErweiterung

Die EU rückte mit ihren neuen Mitgliedsstaaten (hellblau) nach 1991 immer näher an Russland. Sogar "Partnerschaften" mit ehemaligen WP-Staaten wurden von der EU ohne Einbeziehung Russlands abgeschlossen (rötlich schraffiert) (Grafik: "Le Monde").



Das Geheimdienstgebäude war zuvor von teils maskierten moskautreuen Kräften gestürmt und besetzt worden. Ob die ukrainischen Spezialeinheiten weitere besetzte Verwaltungsgebäude im russischsprachigen Osten räumen würden, war zunächst unklar.

In einem anderen Gebäude, dem der Gebietsverwaltung von Donezk, hatten prorussische Kräfte eine souveräne Volksrepublik nach dem Vorbild der Schwarzmeer-Halbinsel Krim ausgerufen.


NATO

Die NATO-Mitgliedschaft (gelb) folgte der EU-Erweiterung fast immer wie ein Schatten. Kein Wunder, dass sich die Russen eingekreist fühlen mussten.
(Grafik: "Le Monde")



Auch in Charkiw kam es zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und prorussischen Aktivisten. An der dortigen Gebietsverwaltung soll es zwischenzeitlich gebrannt haben. Demonstranten besetzten einen Fernsehsender. Auch aus Mykolajiw wurden Auseinandersetzungen gemeldet." 


Wie die ZEIT weiter meldet, vereinbarten die USA und Russland immerhin einen neuen Anlauf für eine diplomatische Lösung der Krise. "Kerry und Lawrow einigten sich nach Angaben aus Washington in ihrem Telefonat auf direkte Gespräche. An dem Treffen innerhalb der nächsten zehn Tage sollten demnach auch Vertreter der Europäischen Union und der Ukraine teilnehmen. Der genaue Termin sowie die Agenda der Gespräche müssten aber noch festgelegt werden."

Die "Übergangsregierung" in Kiew hat diesem friedlichen Plan bereits zugestimmt (RIA Novosti), stellt dabei aber Bedingungen. Vertreter der Ostukraine sollen nicht mit am Tisch sitzen. Außerdem soll Russland seine "Truppenmassierungen" an der ukrainischen Grenze auflösen, die der Chef des nationalen ukr. Sicherheitsrats Parubij auf 80.000 bis 100.000 Iwans mit 270 Panzern und 170 Kampfjets geschätzt hat. Parubij übertreibt ein wenig. Die NATO geht von 40.000 russ. Militärs im Manövergebiet aus, was an dieser Stelle definitiv zu wenig für einen Angriff auf die Ukraine wäre (Scusi!). Manöverbegrenzungen als vertrauensbildende Maßnahmen liegen regelmäßig weit höher. Deshalb sollte Obama seinen Ukrainern zur Mäßigung raten. Wer im Putsch-Glashaus sitzt soll sich nicht prügeln oder mit Steinen schmeißen.

Hoffentlich führen diese Gespräche nicht nur zu einer umgehenden Beendigung des für Europa hochriskanten "Räuber & Gendarm" - Spiels der USA und Russlands in und um die Ukraine.

Was not tut sind substantielle Deeskalationsschritte und Vertrauensbildende Maßnahmen bei den wichtigsten geostrategischen Problemen der nuklearen Großmächte. Dazu gehört zuallererst

- eine weitere Reduzierung des nuklearen Waffenarsenals,

- das Beenden aller Miniaturisierungsversuche bei Atomsprengköpfen,

- der Verzicht auf den gegen den ABM-Vertrag verstoßenden amerikanischen Raketenabwehrschild und

- der ausdrückliche Verzicht auf die von manchen berufsmäßigen NATO-Propagandisten (z.B. Herr Rasmussen aus Brüssel, Frau Grybauskaite aus dem Baltikum, diverse US-affine Kriegstreiber aus Polen und insbesondere der Präsident Zeman aus Tschechien, "Rote Linie") schon wieder beschworene NATO-Vorneverteidigung mit entsprechend aufzurüstenden EU-Panzerarmeen und der drohenden Verlegung von US-Luftstreitkräften an die Ostgrenze des NATO-Bündnisses.

Eine große Mehrheit der Deutschen lehnt ein militärisches Eingreifen der Nato ab, selbst wenn Russland weitere Gebiete in der Ukraine besetzen sollte.

Wir erinnern uns, dass nicht nur im nuklearen Bereich sondern auch bei den konventionellen Waffen die entscheidenden diplomatischen Bemühungen zur Rüstungsbegrenzung und zur Abrüstung wie das Hornberger Schießen ausgegangen sind. So ist z.B. der KSE-Vertrag in seiner aktualisierten/angepassten Form bis heute nicht von den NATO-Mitgliedsstaaten ratifiziert worden. Wikipedia berichtet:

"Der Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE-Vertrag) – englisch Conventional Forces in Europe Treaty (CFE) – wurde am 19. November 1990 anlässlich des KSZE-Gipfeltreffens in Paris von den 22 Regierungschefs der Länder des Staatenbundes „North Atlantic Treaty Organization“ (NATO) und des damaligen Warschauer Paktes (WP) unterzeichnet. Am 17. Juli 1992 trat er vorläufig, am 9. November 1992 endgültig in Kraft. Erfolglose Vorläufer der Verhandlungen zum KSE-Vertrag waren die MBFR-Verhandlungen von 1973 bis 1989.

Die einschneidenden Veränderungen der Weltlage (Auflösung des Warschauer Paktes, Zerfall der Sowjetunion, NATO-Erweiterung) machten Anpassungen des Vertrages erforderlich. Am 19. November 1999 wurde das Übereinkommen über die Anpassung des Vertrags über Konventionelle Streitkräfte in Europa von den Teilnehmerstaaten unterzeichnet. Allerdings wurde dieser sogenannte adaptierte KSE-Vertrag (AKSE) von keinem NATO-Staat und insgesamt erst von 3 Staaten ratifiziert (eigentlich 4, jedoch eine Rücknahme)."


Da bleibt für die Diplomaten in West und Ost noch viel zu tun.

Die bekannten NATO-Sbirren und Kriegstrommler in unseren ProIl-Medien sollten derweil einfach mal das Maul halten.

Dienstag, 1. April 2014

Deutschland wird wieder Weltmacht und der russische Bär Merkels Bettvorleger

rhbl


Eilmeldung: "Putin und Obama verständigen sich auf eine europäische Friedensordnung" (Nachdenkseiten, 010414, 10:30 Uhr)...Eilt...Eilt...


weltmacht

Pünktlich zum Treffen der NATO-Außenminister am 1. April in Brüssel enthüllt das Satiremagazin "Titanic", wie Frau Merkel den "Russischen Bären" Putin am Telefon um den Finger gewickelt und zum Teil-Rückzug seiner Truppen animiert hat. Putin hat zunächst nur ein Bataillon zurückverlegt, was die NATO umgehend zur Erklärung veranlasste, die "NATO-Feindaufklärung" (mit Satellitenfotos etc.) hätte noch keine Bewegung im russischen Gelände ausgemacht (NZZ).

Unsere Kanzlerin fragte nebenbei den Bären diskret aus, wie er zu seinen phänomenalen Umfrageergebnissen in Russland kommt (telepolis).

Scusi! kann hier wegen denkbar schlechter Beziehungen zu NSA und KGB keine Details des Telefongesprächs mitteilen. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass

1. Frau Merkel reiten lernt (s.o.) und dass

2. sich die russischen Truppen (die CIA-Zahlenangaben schwanken zwischen 20.000 und 100.000) von ihren Versammlungsräumen östlich der ukrainischen Grenze teilweise ins russische Kernland zurückziehen werden.

Bravo Frau Merkel, weiter solche Auftritte ( bzw. Ausritte mit Putin) und Deutschland steigt wieder zur Weltmacht auf.

Das Schicksal des "bösen" russischen Bären ist damit besiegelt.

bettvorleger2

Einmal bös gebrummt und schon liegt Putin als Bettvorleger mit "NSA-Knopf im Ohr" in Merkels Schlafzimmer.


In der militaristischen Plutokratie USA sehen die Kriegstreiber die "Ukraine-Krise" vor allem als Gewinnchance für die US-Rüstungsindustrie. Die "neuen" Mitteleuropäer wie Litauen oder Polen sehen darin einen Vorboten künftigen Unheils. Die HUFFINGTON-POST verkündete noch am 30.03.2014 im Brustton der Überzeugung: "Ex-Berater warnt: Putin will auch in Weißrussland, den baltischen Staaten und Finnland einmarschieren." Das ist natürlich pure Panikmache, wie sie seit Wochen von unseren gleichgeschalteten ProIl-Leitmedien betrieben wird, die fast nur noch die offizielle US-NATO-Propaganda umsetzen (siehe hierzu auch die "Nachdenkseiten").

Zum Glück gibt es noch einige selbständig denkende Blogs und ein paar kritische Zeitungen wie den "FREITAG", wo Mopperkopp im Beitrag "Machtergreifung V" den "Pseudo-Meinungskampf" in den Prop-Westmedien so beschreibt:

"Der Konflikt der EU mit dem Eurasischen Wirtschaftsraum in der Ukraine wird reduziert auf einen Konflikt mit Russland und noch weiter reduziert auf einen möglichen militärischen Konflikt mit einem aus dem Ruder laufenden Putin, der bedenkenlos Länder okkupieren will, um das russische Großreich wieder aufzubauen."

Eine sachliche Analyse der Ukraine-Krise und eine unvoreingenommene Betrachtung der Position Putins liefert auch Reinhard Mutz in den "Blättern", der allerdings in der Überschrift seines Artikels leichtfertig von einer "Krim-Krise" statt von einer "Ukraine-Krise" spricht, Auszug:

"...bis zu Wladimir Putins harschem Wechsel der Tonlage auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2007 wurde die Kritik im Westen von Politik und Öffentlichkeit völlig ignoriert. Wer die Rede liest, findet jedoch durchaus begründete Beschwerden und erfüllbare Erwartungen [2007er Putin Rede bei der Münchener Sicherheitskonferenz, pdf, AG Friedensforschung]. Sie überschreiten nicht den Rahmen legitimer Sicherheitsbelange, die jedes Land, zumal die westlichen, wie selbstverständlich für sich in Anspruch nehmen und die speziell für Russland von existenzieller Bedeutung sind.

Denn auf die Frage, was sich 1989 in Europa vor allem verändert hat, wäre die kürzeste Antwort: die Sowjetunion. Als der Moskauer Staat ab 1991 von der Sowjetunion zur Russischen Föderation schrumpfte, blieb ein Sechstel der russischen Bevölkerung außerhalb der neuen Landesgrenzen, rund 25 Millionen Menschen. Eine annähernd gleich große Zahl russischer Staatsbürger waren Nichtrussen. Russland ist das Land mit der jüngsten und reichsten Erfahrung eines sich auflösenden Vielvölkergebildes. Dennoch vollzog sich der Vorgang – mit der Ausnahme Tschetscheniens – unter weit weniger brutalen Begleitumständen als in Jugoslawien, wo der Westen mit seiner Anerkennungspolitik maßgeblich zum mörderischen Zerfall des Landes beigetragen hat.

Aufs Ganze gesehen hat Moskau den Zerfallsprozess des eigenen Imperiums bemerkenswert umsichtig gemeistert. Allerdings hinterließ es die „eingefrorenen“ Sezessionskonflikte südlich des Kaukasus. Keiner davon ist lösbar ohne, geschweige denn gegen Russland."

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bedrohung
Grafik: NYT____________________________________________________________________

Gestern noch sah die "New York Times" die bösen russischen Truppenmassierungen östlich der ukrainischen Grenze (gelbe Gefahr aus dem roten Riesenreich?) als schröckliche Bedrohung. Da freuen sich die US-amerikanischen Rüstungsmagnaten und potentiellen "Kriegsgewinnler". Es sind wie immer durchweg "Proisraelis", so wie das Gros der "deutschen" ProIl-Journaille so wie die "Poroschenko-" ... "Timoschenko-OligarchInnen" vom Lemberger/Kiewer Staatsstreich-Majdan.


Wenn deutsche WK II - Teilnehmer den Namen "Kursk" lesen, denken sie natürlich sofort an die Niederlagen der Deutschen Wehrmacht in Stalingrad und im Sommer 1943 im Kursker Bogen.

Die Schlacht um Kursk war die letzte deutsche Großoffensive gegen die Sowjetunion und die größte Panzerschlacht der Militärgeschichte. Entscheidend für Stalins Sieg soll die präzise Arbeit der zahlenmäßig weit überlegenen sowjetischen Artillerie gewesen sein, die sich das Schlachtfeld in deutscher Gründlichkeit vorab in Vernichtungs-Planquadrate aufgeteilt hatte. Ohne die US-amerikanischen Materiallieferungen wäre Stalin im WK II (1939-1945) allerdings kaum gegen Deutschland in die Puschen gekommen. Jetzt sollen sich die Deutschen von den kriegslüsternen ProIl-Amis schon wieder gegen die Russen hetzen lassen? Nein Danke.

Kursk

Übersichtskarte Schlacht im "Kursker Bogen", WK II.
Beteiligte:
Sowjetunion: 1.910.361 Soldaten, 4.938 Panzer und Sturmgeschütze, 3.648 Flugzeuge, ca. 31.415 Geschütze;
Deutschland: 778.907 Soldaten, 2.465 Panzer und Sturmgeschütze, 1.372 Flugzeuge, ca. 7.417 Geschütze.



Ältere Deutsche wissen genau, warum wir ein friedliches, neutrales Land wie die Schweiz werden wollen. Jüngere sollten sich mal die politisch unkorrekte aber hinsichtlich des grauenhaften Gemetzels ziemlich aufschlussreiche Wehrmachts-Doku: "Beiderseits der Rollbahn" (Besprechung im SPIEGEL" von 1953) angucken, wenn es die noch irgendwo bei YouTube oder so als kostenloser Stream zu sehen gibt (Vorsicht Abmahnfallen. amazon verlangt Geld).

In Washington, New York, London und in NATO-Brüssel schlagen die "üblichen Verdächtigen" schon wieder heftig ihre Kriegstrommeln.

Russia-main-land-forces-air

Das Internationale Institut für strategische Studien lieferte am Wochenende den militärisch vorgebildeten NYT - Lesern eine Karte mit der friedensmäßigen Dislozierung russischer Militäreinheiten in der Nähe der Ukraine. An den taktischen Zeichen lässt sich leicht ablesen, dass Russland in den relevanten Gebieten schon friedensmäßig nicht bloß ein paar Bataillone, sondern ganze Brigaden stationiert hat. "Volgograd" hieß früher übrigens "Stalingrad" (Popup).


Amerikanische Bodentruppen haben noch nie Russen als militärischen Gegner vor die Flinte bekommen. In Korea haben die GI`s von den Chinesen genauso die Mütze voll gekriegt wie in Vietnam von den aus China unterstützten Vietkong. Die feigen USA greifen nur militärisch miserabel ausgestattete drittklassige Staaten an und bomben am liebsten aus sicherer Entfernung aus der Luft (scusi!: "100 Jahre Krieg gegen Afghanistan"). Ein beliebtes Mittel imperialer US-Machtpolitik ist der Einsatz von einem der 11 amerikanischen Flugzeugträger, mit denen man meist bis "vor die Haustür" der zu bedrohenden oder zu bombardierenden Länder fahren kann. Fotos von waffenstarrenden US-Flugzeugträgern in den ProIl-Medien waren und sind Grundbestandteil aller Hollywood-Propagandakriege.

US-Flugzeugtra-ger

"BLÖD" setzte diesen US-Flugzeugträger wiederholt auf Seite 1, um die vermeintlich "drohende Kriegsgefahr" symbolisch zu untermauern. Leider teilt die Redaktion dem Leser nicht mit, dass seit dem Vertrag von Montreux (1925) allen Flugzeugträgern und großen Kriegsschiffen die Einfahrt in das Schwarze Meer untersagt ist.


Neuerdings setzen die "Geheimdienste" der "proisraelischen" Weltsuperschurkenmacht gegen Drittweltstaaten (Afghanistan, Irak, Somalia, Jemen etc.) auch vom US-Militärstützpunkt Ramstein aus gern unbemannte Predator-Drohnen mit Hellfire-Raketen ein; in Langley sitzt die gleiche kriminelle Sippschaft in den Schlüsselpositionen wie in Bluffdale, Silicon Valley, New York City Stock Exchange oder im Pentagon in Washington. Das "gezielte Töten" von Menschen mit Drohnenraketen nach israelischem Muster, ohne Prozeß, ist völkerrechtswidrig, barbarisch, mörderisch, das sind die wahren "Werte" der Militär-Kriminellen, Atom-Plutokraten und Öligarchen, die in der vermeintlich "demokratischen", "westlichen" Weltfassadenmacht USA verdeckt im Hintergrund das Sagen haben.

"Boots on the ground", d.h. US-amerikanische Infanterieangriffe in fernen Gegenden sind beim amerikanischen Wähler äußerst unbeliebt. Deswegen wird der Wunsch der polnischen Regierung nach umgehender Stationierung von 10.000 US-NATO-Soldaten in Polen wohl unerfüllt bleiben.

Zur Einkreisung der Sowjetunion mussten im Westen bisher die NATO-Mitgliedstaaten von Norwegen über Deutschland, UK, Spanien, Italien und Türkei herhalten. Im Osten halten Südkorea und Japan die Stellung, zeitweise auch Afghanistan, dass eigentlich bei der Einschnürung Russlands helfen sollte. Doch die stolzen Afghanen haben - anders als manche Europäer - keinen Bock für die Amis den Hilfssheriff zu spielen:
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Einkreisung


Einkreisung der "roten" Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu deren
"Implosion".

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Nutzung-mil-Einrichtg
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Weitere Einschnürung Russlands durch stufenweise Ausdehnung der NATO nach Osteuropa. Die USA nutzen/nutzten in vielen Ländern am Südrand der früheren Sowjetunion militärische Liegenschaften, insb. Flughäfen.


NATO-2014

Die NATO hat sich Zug um Zug nach Mittel- / Osteuropa vorgearbeitet.


Neue Mitglieder sind dort inzwischen: Estland,Lettland, Litauen; Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Bulgarien, Rumänien. Und demnächst vielleicht die Ukraine? Das wollen wir nicht hoffen. Denn das von George W. Bush propagierte und gegen Russland gerichtete Raketenabwehrsystem (ex-SDI), für das die USA Standorte in Polen und Tschechien im Blick haben, macht nicht nur in Moskau böses Blut.

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Raketenabwehr1
Von den USA geplantes, gegen russische Raketen gerichtetes Raketenabwehrsystem mit Bodenstationen in Polen und Tschechien.


Russlands berechtigte geopolitische Interessen sind nach der "Implosion" der Sowjetunion von der unilateral (einzig dominierenden) Weltsuperschurkenmacht USA natürlich nicht mehr berücksichtigt worden.

- Das gilt für das gebrochene Versprechen, die NATO nicht über Deutschland hinaus nach Osten auszudehnen, an das sich jetzt selbst Genscher nicht mehr erinnern kann oder mag.

- Das gilt für den US-Raketenabwehrschild, zu dem Medwedjew 2010 noch einen konsensfähigen Alternativvorschlag gemacht hatte, der bei der NATO vom Tisch gewischt wurde:

Russlands-Modell-Raketenschild

Russlands Modell zu einem europäischen Raketenabwehrschild (RIA Novosti, Popup).


- Das gilt für Putins Vorschlag einer gesamteuropäischen Freihandelszone von Lissabon bis Wladiwostok.

- Stattdessen hat die EU mit US-amerikanischer Rückendeckung die Ukraine ohne Einbeziehung Russlands ultimativ vor die Wahl gestellt, entweder mit der EU ein Assoziierungsabkommen abzuschließen oder sich Russland anzuschließen.

- Dem Fass die Krone ausgeschlagen hat schließlich der mutmaßlich CIA-orchestrierte Staatsstreich "prowestlicher" Knüppelgarden, bezahlter Heckenschützen und bewaffneter Mordbrenner auf dem Kiewer Majdan.

Der Putsch der "Lemberger" (die Ultranationalen liessen sich wohl gegen Cash von den ProIl-Gangsteroligarchen anheuern) erfolgte eindeutig im Auftrag jener bekannten "Proisraelis", die von ihren angelsächsischen US-/UK-Betbrüdern aus der New Yorker und Londoner City nach dem Zusammenbruch des Sowjetsystems nicht nur in Russland sondern auch in der Ukraine ruckzuck an die Macht bugsiert worden waren. In Russland hat Putin das Oligarchenunwesen etwas einschränken können. In der Ukraine feiert es mit Poroschenko, Achmetow, Firtasch ... und Frau Kalaschnikowa Timoschenka fröhliche Urstände. Der russische Mord-Oligarch Chodorkowski ist ja auch wieder frei, reist zwecks Vermögensumverteilung durch die Welt und hat von der Schweiz sogar eine Aufenthaltsbewilligung bekommen.


Die meisten kontinentaleuropäischen NATO-Vasallen haben von den ewigen Zahlungen an die US-NATO die Nase voll. Die europäischen Mitgliedstaaten haben allein von 2009 bis 2013 rund 1,4 Billionen Dollar an die NATO abgedrückt, genau sind es in der nachfolgenden NATO-amtlichen Tabelle 1.371.912.000.000 Dollar.

NATO-Militaerausgaben

Nichts wünschen wir Kontinentaleuropäer sehnlicher als die Befreiung von der kostentreibenden NATO, einem militärischen Fass ohne Boden. (Popup)


Eine eigene, arbeitsteilige EU-Verteidigungsgemeinschaft unter dt.-franz. Oberkommando und o h n e die US-affinen Engländer könnte zu enormen Rationalisierungseffekten und Einsparungen beim Militär führen. Für uns Deutsche WK II Looser wäre es zugleich die Entlassung aus der babylonischen transatlantischen Gefangenschaft. Natürlich müssten zuvor die deutschen Goldreserven aus den USA und England zurückgeholt werden. Bisher hat sich noch kein deutscher Politiker von Rang getraut in den USA oder England nachzusehen, wo die einst stattlichen deutschen Goldreserven geblieben sind. Die USA unterhalten ja auch in Deutschland immer noch ein gewaltiges Arsenal modernster Waffensysteme, um den "Verlierern des WK II" ihre militärische Impotenz und Unmündigkeit täglich vorführen zu können:

US-Stationierungsorte-D2

Stationierungsorte der US-Armee in D, für einen angeblich souveränen Staat ein Skandal ohnegleichen.
Die USA haben als einzige Besatzungsmacht fast sieben Jahrzehnte nach dem WK II immer noch über 50.000 GI`s und mehrere Hauptquartiere in der "souveränen" Bundesrepublik Deutschland. Der völkerrechtswidrige, mörderische US-Drohnenkrieg wird immer noch zu großen Teilen über die US-Militärbasen in
Ramstein und die US-Kommandostellen in Stuttgart und Wiesbaden (NSA-Stützpunkt) geführt.

Zwecks Einflussnahme auf die deutsche Zahlungsmoral als NATO-Mitgliedsstaat (man könnte auch von nuklearer Erpressung und Einschüchterung reden) sind hierzulande ausreichend US-Hightec-Waffensysteme aufgestellt (einschließlich von ein paar Dutzend Atombomben in Büchel, die jetzt sogar modernisiert werden sollen!). Der "NATO-Druck" reicht jedenfalls aus, dass wir in der aktuellen Krise aus "Solidaritätsgründen" sechs deutsche "Eurofighter" (und demnächst
mehr?) aufs Baltikum verlegen.


Mit Russland und mit der Restukraine kann die EU jederzeit friedlich zu Potte kommen. Dagegen können wir die üblichen US-amerikanischen Störer von NSA, CIA ... und Pentagon in Europa überhaupt nicht gebrauchen. Das hysterische Hollywood-Kriegsgeschrei, das die bekannten US-amerikanischen PR-Agenturen und deren hiesige NATO-Sphirren jedesmal berufsmäßig anstimmen, wenn sich der russische Bär im Winterschlaf nur mal umdreht, das kann uns kalt lassen.

Dafür und für die proisraelisch-US-amerikanischen Sanktionsforderungen, die zufälligerweise am verheerendsten die Deutsche Wirtschaft ruinieren würden gibt es nur eine Antwort: Nein Danke! Altkanzler Helmut Schmidt, der es im WK II bis kurz vor Moskau geschafft hat, beurteilte die aktuelle NATO-Großstrategie gg. Russland, "Abschreckendes Wirtschaften", in der "Zeit" richtigerweise als "Dummes Zeug":

schmidt-H

Fotomontage mit H. Schmidt`s vernichtendem Urteil über die US/NATO-Sanktionen ("Dummes Zeug") in der ARD-Sendung "Anne Will".

Wie kann eine vernünftige diplomatische Lösung des Konflikts aussehen? Diese Frage beantwortet der Ministerialdirigent Ekkehard Brose vom AA am 02.04.2014 im Handelsblatt ausgewogen und mit gesundem Menschenverstand. Auszug:

"Wie aber geht es weiter in der Ukraine? Eine zufriedenstellende Antwort auf diese Frage wird der Westen nur zusammen mit Russland finden können. Sie wird schon sehr bald zur Gretchenfrage der Gestaltung des weiteren Ost-West-Verhältnisses werden.

Fest steht: Weder Russland noch der Westen können der Entstehung eines großen versagenden Staatswesens in Europa tatenlos zusehen. Deswegen wird der Westen die Ukraine nach Kräften wirtschaftlich und politisch auf dem eingeschlagenen Weg unterstützen. Er wird dabei auch auf das zielgerichtete Zusammenwirken mit Russland angewiesen sein. Daher dürfen die Bemühungen, Russland insoweit einzubinden, auch nicht abreißen..."

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Mittwoch, 26. März 2014

Franziskus nimmt Rücktritt von Bischof Tebartz-van Elst an

rhbl


"Roma locuta, causa finita" ("Rom hat gesprochen, die Sache ist erledigt")



"Papst Franziskus hat seine Entscheidung zur Causa Limburg getroffen: Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst kehrt nicht in seine Diözese zurück. Das gab der vatikanische Pressesaal an diesem Mittwoch bekannt. Franziskus nahm das Rücktrittsgesuch des Bischofs an und entsandte den Paderborner Weihbischof Manfred Grothe als Apostolischen Administrator nach Limburg. Der Papst traf seinen Entschluss nach eingehenden Beratungen und der Lektüre eines - (inzwischen veröffentlichten, scusi!) - Prüfberichtes einer Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, dessen Erstellung Weihbischof Grothe geleitet hatte. Diesen Bericht hatte der damalige Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, Anfang März im Vatikan überreicht. Der neue Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx von München, wird sich am frühen Nachmittag von Berlin aus zur römischen Entscheidung äußern.

Hier die Pressemitteilung des Heiligen Stuhls zur Entscheidung von diesem Mittwoch in vollem Wortlaut:

Im Hinblick auf die Verwaltung der Diözese Limburg, in Deutschland, hat die Kongregation für die Bischöfe eingehend den Bericht jener Kommission studiert, die nach dem Willen des Bischofs und des Domkapitels eingesetzt wurde, um eingehende Untersuchungen im Hinblick auf die beteiligten Verantwortlichkeiten beim Bau des Diözesanen Zentrums „St. Nikolaus" vorzunehmen.

Angesichts der Tatsache, dass es in der Diözese Limburg zu einer Situation gekommen ist, die eine fruchtbare Ausübung des bischöflichen Amtes durch S.E. Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst verhindert, hat der Heilige Stuhl den mit Datum vom 20. Oktober 2013 durch den Bischof angebotenen Amtsverzicht angenommen und hat einen Apostolischen Administrator ernannt in der Person von S.E. Mons. Manfred Grothe.

Der scheidende Bischof, S.E. Mons. Tebartz-van Elst, wird zu gegebener Zeit mit einer anderen Aufgabe betraut werden.

Der Heilige Vater bittet den Klerus und die Gläubigen des Bistums Limburg, die Entscheidung des Heiligen Stuhls bereitwillig anzunehmen und sich darum zu mühen, in ein Klima der Barmherzigkeit und Versöhnung zurückzufinden.

Aus dem Vatikan, 26. März 2014"


(rv 26.03.2014 gs)


Dieser Text stammt von der Webseite des Internetauftritts von Radio Vatikan.

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NACHTRAG

Anstelle eines eigenen Kommentars veröffentlicht Scusi! hier nur die zusammenfassende letzte Seite des 108-seitigen Prüfberichts der DBK (Hervorhebungen durch Scusi!):



"Aus folgenden Gründen konnten sich die von der Prüfungskommission festgestellten kostentreibenden Faktoren in der gegebenen Weise entfalten
(vgl. die Auflistung Ziff.: 5.3.6.1):



- Wünsche des Bischofs, die zu Kosten geführt haben (z. B. nachträglicher Austausch bereits installierter Lichtschalter in sensorengesteuerte Lichtschalter, Antiquitäten und Kunstwerke, Fisch-Becken, Mariengarten)

- Absolut unzureichende Kontrolle im Projektverlauf, insbesondere hinsichtlich der Kosten

- Zeitdruck: ausgelöst durch den Wunsch des Bischofs, die Baumaßnahme möglichst schnell zum Abschluss zu bringen. Folge: nur Auftrag an Firmen, die sicherstellen, den Auftrag bei gefordertem Qualitätsstandard, schnellstmöglich unabhängig vom Preis, ausführen zu können.

- Verzicht auf den bisher üblichen Mustervertrag des Bischöflichen Ordinariates, stattdessen Übernahme des Mustervertrages des jeweiligen Auftragnehmers, der in der Regel zu Lasten des Bauherrn formuliert ist.

- Ungünstige Vertragsgestaltung sowie deren Nutzung durch die Planungsbeteiligten in Verbindung mit den permanenten Änderungswünschen des Bischofs führen im Ergebnis zu Baunebenkosten nach KG 700 der DIN 276 von insgesamt 8,32 Mio. €.


Nach den Feststellungen der Prüfungskommission weist der Ablauf der verschiedenen Prozesse zur Vorbereitung und der anschließenden Durchführung der Baumaßnahme keine klare organisatorische Zuständigkeit auf d.h. keine klare Abgrenzung von Aufgaben und Kompetenzen, da das Bistum Limburg, das Domkapitel und der Bischöfliche Stuhl bis zum Erlass des Statuts im Jahre 2003 als Einheit gesehen wurden.

Die Entscheidung, mit minimalem Budget an dieser Stelle zu bauen, belastete das Projekt von Anfang an. Mit Übernahme der Bauherrenschaft durch den Bischöflichen Stuhl haben der Bischof und sein Stellvertreter ein in sich geschlossenes System geschaffen, in das auch Auftragnehmer integriert wurden (z. B. vertragliche Verpflichtung zur Verschwiegenheit). Das systematische Fehlen von Vorgaben sieht die Prüfungskommission als Indiz für den intensiven Wunsch des Bauherrn, seine Anforderungen und theologischen Vorstellungen und Ziele ins Bauliche ohne Kostenkontrolle umzusetzen.

Den handelnden Personen gelingt keine situations- und bedarfsgerechte Lösung, der Wille zu einer unbedingt erforderlich offenen Kommunikation
aller Fakten der Baumaßnahme mit kirchlichen Gremien sowie mit der Öffentlichkeit fehlt. Kirchenrechtliche Bestimmungen und für den Bischöflichen Stuhl geltende satzungsmäßige Normen werden weitestgehend nicht beachtet (Zur Problematik des St. Georgswerkes vgl. Ziff. 2.4.5 und 6.3.6).

Eigentlich im Bistum zur Verfügung stehende Kompetenzen werden systematisch nicht genutzt. Die oben gemachten Feststellungen haben zum fast völligen Fehlen der zur Projektsteuerung erforderlichen Instrumente eines Bauherrn geführt.

Es kann zwar festgestellt werden, dass eine allseits als achtbare und beachtliche Architekturleistung gewertetes und gewürdigtes Bau-Ensemble entstanden ist, das sowohl in seiner äußeren Gestalt als auch in seiner inneren Ausgestaltung hohen fachlichen und ästhetischen Kriterien gerecht wird.

Seine Entstehung hat jedoch insgesamt gesehen – und zwar nicht nur im Hinblick auf seine bis zum 18.10.2013 aufgelaufenen Gesamtkosten von 30,717 Mio. € und seine komplizierten Entscheidungswege, sondern auch in seinen Auswirkungen auf die betroffenen Personen – einen sehr hohen Preis gefordert."



Einen Link zum Prüfbericht enthält auch die Webseite der Deutschen Bischofskonferenz.

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Nachtrag Scusi! vom 27.03.2014, "audiatur et altera pars":

Bischof Prof. Dr. Tebartz-van Elst hat dem Kölner Domradio eine teilweise detaillierte, vierseitige Stellungnahme zum Prüfbericht überlassen:

Stellungnahme Bischof Dr. Tebartz-van Elst

Darin legt Elst z.B. dar, dass ihm am 10. September 2014 im Gespräch mit Kardinal Lajolo das relevante Protokoll der Sitzung des Vermögensverwaltungsrats vom 28. August 2013 - an der Elst abwesend war - mit der differenzierten Gesamtsummenrechnung (30,7 Mio € sind bis 18.10.2013 angefallen, s.o. Prüfbericht) noch nicht vorgelegen habe und er es erst am Tag danach von Generalvikar Kaspar erhalten habe. Wenn das so wäre, dann hätte der Generalvikar den Bischof über die Klinge springen lassen.

Diese und viele andere Ungereimtheiten werden sich nachträglich nicht mehr klären lassen, weil das Bauprojekt in der Schlangengrube Frankfurt wohl von Anfang an unter keinem guten Stern stand. Bei Bauvorhaben gilt zudem in Limburg wie andernorts der Grundsatz: "Und ist der Plan auch gut gelungen, verträgt er dennoch Änderungen."

Der Neid, die Gier und die Habsucht unter den Frankfurter Architekten ist amtsbekannt. Wer allein mit dem von Bischof Elst in seiner Stellungnahme zitierten Namen des Architekten Märker, der offenbar frühzeitig mit seiner Kritik in die Öffentlichkeit gegangen ist, googelt, findet in der FR oder in Wikipedia dazu ausreichend Stoff.

Was dauerhaft bleibt ist ein ästhetisch gelungenes, qualitativ solide gebautes, wenn auch leider mangels Kostenkontrolle und wegen des Fehlens eindeutiger fachlicher Vorgaben zu teuer gewordenes Diözesanzentrum in Limburg.

Wenn irgendwann einmal genügend Wasser die Lahn hinunter geflossen ist wird sich die Diözese Limburg an denjenigen dankbar erinnern, der das Bauvorhaben dank straffer Führung gegen übermächtige Widerstände erfolgreich zum Abschluss gebracht hat. Von denjenigen, die sich seinerzeit darüber das Maul zerrissen haben wird nichts bleiben.

Montag, 24. März 2014

Im russischen Wald (östlich der Ukraine), da sind die Räuber

rhbl




Putin-Naturbursche
Was sich in Wirklichkeit in den Wäldern Russlands abspielt:
"Der mit dem Bär tanzt"
. Das Knallen der Sektkorken bei den Russen nach der Heimholung der Krim verwechseln westliche Schlapphut-Mimosen offenbar mit dem Donnern russischer Panzerkanonen.


Um die Krise in der Ukraine am Köcheln zu halten verbreiten die üblichen Verdächtigen die dümmsten Gerüchte. Der US-amerikanische NATO-General
Breedlove* (SACEUR) hat gerade erst in der Washington Post (WP), die zufällig dem proisraelischen US-Milliardär Jeff Bezos, Eigentümer von "amazon" gehört, vor den aggressiven russischen Truppen gewarnt, die angeblich östlich der ukrainischen Grenze massiert in Bereitschaft stehen. Breedlove unterstellt den Russen den aggressiven Drang nach Westen, um Transnistrien, ein schmales Überbleibsel der Sowjetunion neben Moldawien einzugemeinden.

Transnistrien

Um nach Transnistrien zu kommen müssten sich die russ. Streitkräfte 300 Meilen quer durch die ganze Ukraine kämpfen, eine absurde Idee. Die Kiewer Oligarchen sind längst dabei, die Ostgrenze ihres ukrainischen Restimperiums mit riesigen Beton-Panzersperren zu sichern. In Transnistrien ist zudem nichts zu holen. Die 550.000 russischen Hungerleider, die in Transnistrien nach der Implosion der Sowjetunion übrig geblieben sind und die "Gemeinschaft nicht anerkannter Staaten" gegründet haben, betreiben mehr schlecht als recht etwas Weinbau. Die Eingeborenen haben ihr handtuchschmales Territorium von wenigen tausend Quadratkilometern zudem rundherum gegen prowestliche Ukrainer und Moldawier sachgerecht vermint, so dass die ersten Russenpanzer, die dort einträfen, garantiert mit Totalschaden ausfallen würden.
(Cartoon - Quelle: Independent)


Originalton des "Liebe-Brüters" General Breedlove in der WP (engl.):

"In Brussels, U.S. Air Force Gen. Philip M. Breedlove, the commander of U.S. and NATO forces in Europe, said Russia had assembled a large force on Ukraine’s eastern border that could be planning to head for Moldova’s separatist Transnistria region, more than 300 miles away.

Ukrainian officials have been warning for weeks that Russia is trying to provoke a conflict in eastern Ukraine, a charge that Russia denies. But Breedlove said Russian ambitions do not stop there.

“There is absolutely sufficient force postured on the eastern border of Ukraine to run to Transnistria if the decision was made to do that, and that is very worrisome,” Breedlove said."

karte-russland
Die neue Karte mit der Krim in Rot und dem oberen Teil Russlands in Weiß, Nordgrenzen nur erahnbar. Aber gerade in der Arktis wird Russland am Wettlauf um die Bodenschätze (Öl und Gas) teilnehmen.


NATO-Generalsekretär Rasmussen, das kleine Echo des großen Vier Sterne - US-Generals Breedlove, meint auch schon die russischen Panzer-Räuber in den Wäldern östlich von Donezk zu hören, eine militärische Berufskrankheit (déformation professionelle) wie das posttraumatische Stresssyndrom (PTSB), von der einen nur kundige Psychotherapeuten gegen viel Honorargeld befreien können.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Auch Verteidigungsministerin von der Leyen, die von militärischer Strategie und Taktik soviel Ahnung hat wie die Kuh vom Radfahren, hat schon "nach verstärkter Militärpräsenz an den Ostgrenzen der NATO gerufen".

Deutschland hat nach der Wiedervereinigung wie vereinbart abgerüstet und von seinen über 2.200 Leo-Panzern ca. zweitausend Leopard 2 - Panzer an neue NATO-Mitgliedststaaten im Osten, u.a. an Polen, quasi verschenkt. Die Bundeswehr, laut Grundgesetz eine Verteidigungsarmee, ist zu Hause in Europa wegen anhaltender Rüstungsprobleme, struktureller Umorganisation und diversen Auslandsabenteuern im Dienst der USA nur noch sehr beschränkt "abwehrbereit". Die neuesten Modelle "Leo 2 A6" wurden und werden u.a. an Saudi Arabien verscherbelt und verschifft. Deutschland hat noch 350 Leo 2 - Panzer und will am Ende nur noch 225 Stück behalten (Stückpreis Leo 2A6: ca. 5,76 Millionen Dollar). Russland hat von seinem neuesten Panzer T-90 über 1660 Stück produziert und einsatzfähig parat (Stückpreis T-90: ca. 4 Millionen Dollar). Daneben hat Russland noch tausende T-80 und T-72 Panzer.

Die Frage ist jetzt: Soll Deutschland einen oder gleich alle beide hierzulande noch einsatzbereiten Leo 2 - Panzer an die Ukrainische Grenze schicken? (Ramms)

Da fasste Dich an den Kopp. Die ahnungslose Tussi im Berliner Bendler-Block schwätzt uns noch in den Krieg, in einem Moment, wo wir total abgerüstet haben und infolge der Abschaffung der Wehrpflicht laut Frau von der Leyen sogar wehruntüchtige "Big-Mac-Moppel" angeheuert werden müssen.

illegal

Heimkehr der Krim: legal, illegal, scheißegal? Die halbe Portion Jazenjuk guckt ängstlich auf das durchlöcherte Demoplakat. Julia Timoschenko hätte für Panzerkommandeur Putin eine andere Antwort gehabt, SPON meldet: Abgehörtes Timoschenko-Telefonat: "Dem Drecksack in die Stirn schießen. Die irrsinnigste Passage des Telefonats mit Timoschenko`s Willensbekundung, "Atombomben gegen die Russen einzusetzen", soll allerdings gefälscht sein. Aber wer glaubt der Gangsteroligarchin noch?
(Cartoon - Quelle: Independent)



Obama`s Klassenprimus, Kanzlerin Angela Merkel, hat sich denn auch prompt "beunruhigt über die Präsenz russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine gezeigt. Eine Massierung der Truppen in dieser Region kann nicht als Bemühung um Entspannung verstanden werden, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Dies habe Merkel am Sonntagabend in ihrem Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin deutlich gemacht" (FAZ).

Krim-gas

Die Krim hat reichlich Erdgasreserven, auf die EXXON und andere US-amerikanische Ölgesellschaften rattenscharf sind. Auch deswegen fetzen sich die Amis so mit den Russen um die Ukraine. Was auf der Krim fehlt ist Trinkwasser und Strom. Beides kommt aus der Ukraine - neuerdings wird der Strom schon mal abgeschaltet, Mobbing pur. (Quelle: Washington Post, Thumbnail, anklicken)



Zum Glück hat die deutsche Friedensbewegung eine ganz andere Sicht auf die Lage, hier eine Leseprobe vom Friedensratschlag Kassel:


"Verhandeln ist besser als Schießen
Aus Einmischung kann Krieg werden


Friedensbewegung: Nicht Russland, der Westen ist das Problem

Stellungnahme des Bundesausschusses Friedensratschlag
zur bedrohlichen Entwicklung in und um Ukraine

"Wenn es um den Schutz von Menschen geht, ist reden allemal besser als schießen!"
Dr. Michael Bothe, Professor em. für Völkerrecht, SZ, 6. März 2014


Führende Politiker/innen aus NATO, EU und Bundesregierung tun so, als gäbe es erst mit den militärischen Maßnahmen Russlands ein Problem in der Ukraine; als bedrohe die Verstärkung der russischen Schwarzmeerflotte auf der ukrainischen Halbinsel Krim den Frieden in der Region und in Europa;
als würde die Anwesenheit russischer Streitkräfte und die Übernahme bestimmter öffentlicher Ämter in einigen mehrheitlich von Russen besiedelten Städten der Südostukraine den Gewaltkonflikt im Land verschärfen.


Ein solches Schwarz - Weiß - Denken führt in die Irre.

Es war der Westen - allen voran die Bundesregierung und die Kommission der Europäischen Union sowie die US-Administration -, der seit Jahren mit allen Mitteln ökonomischer und politischer Erpressung versucht, die Ukraine aus dem Einflussbereich Russlands herauszulösen, mittels des Konzepts der „Östlichen Partnerschaft“ den Marktbedingungen der EU unterzuordnen und an die militärischen Strukturen der NATO anzugliedern.

Entsprechend groß war die Enttäuschung der EU, als der ukrainische Präsident Janukowitsch das Assoziierungsabkommen mit der EU in letzter Minute aussetzte und als Alternative dazu den Beitritt zur Zollunion der
Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft empfahl.

Die Annäherung an die EU war in der Bevölkerung der Ukraine populär, weil sie sich davon – wahrscheinlich zu Unrecht - einen wirtschaftlichen Aufschwung erhoffte. Gegen eine stärkere Ostorientierung machten sofort antirussische Kräfte in der Ukraine mobil, die sich auf einengroßen Teil der Bevölkerung in der wirtschaftlich rückständigen Westukraine stützen konnten. Die Bundesregierung stilisierte den innerukrainischen Streit um die richtigeaußenwirtschaftliche Orientierung zu einem Kampf zwischen zwei Optionen: einer Westorientierung, verbunden mit einer Entscheidung für Demokratie, Freiheit, Menschenrechte und Wohlstand, auf der einen Seite, und einer Ostorientierung, gleichbedeutend mit Abhängigkeit, Unfreiheit und wirtschaftlicher Misere, auf der anderen Seite.

Dabei liegt es auf der Hand, dass die Zerschlagung der ökonomischen Verbindungen zwischen der Ukraine und Russland zu einer
weiteren Verarmung aller Teile der Ukraine und ihrer Bürger/innen führen würde. Umgekehrt würde der Großteil der ukrainischen Bevölkerung bei
einer reinen Westbindung oder gar „Integration“ in die EU unter dem Diktat des Internationalen Währungsfonds und der EU - Troika mehr verlieren als gewinnen. Ein Blick in die „Transformations“ - Gesellschaften Bulgariens und
Rumäniens sollte Warnung genug sein.


Der Westen scheute sich auch nicht, sich von Anfang an demonstrativ hinter die Opposition in Kiew zu stellen – ohne zu fragen, wer denn diese
Opposition bildet. Ein auch nur oberflächlicher Blick auf die Zusammensetzung der Opposition und auf die Wortführer und Organisatoren der Proteste auf dem Maidan hätte zu Tage gefördert, dass die rechts-nationalistische Partei „Svoboda“ und der militant und sehr bald auch bewaffnet auftretende „Rechte Sektor“ den Tonangaben und die Richtung der Proteste bestimmten. Ihr Anführer Dimitri Jarosch hat zwei Jahrzehnte lang bewaffnete Nationalisten ausgebildet, so dass sein „Rechter Sektor“ über mehrere Tausend bewaffnete Kämpfer verfügt. Er ruft zum „nationalen Befreiungskrieg“ und für die „Entrussifizierung der Ukraine“
auf (Spiegel online, 03.03.2014).

Diese Kräfte kaperten eine anfänglich von friedlich gesinnten Demonstranten
beherrschte Bewegung, besetzten Rathäuser und zuletzt auch das Parlament und den Regierungssitz des Präsidenten und unterliefen alle Versuche zur Mäßigung und zu einem Kompromiss.

Auch die durch die EU vermittelte Vereinbarung vom 21.02.2014 zwischen dem amtierenden Präsidenten Janukowitsch und der Opposition (vertreten durch Klitschko, Janzenjuk und Tjagnibok) wurde von den Rechtsradikalen nicht akzeptiert: Sie bestanden darauf, den Präsidenten davonzujagen und drohten mit weiterer Gewalt, wenn ihre radikalen Forderungen nicht erfüllt würden.
Der Präsident flüchtete aus dem Land und tauchte später in Russland wieder auf. Er gab an, dass sein Fahrzeug beschossen worden sei.

In der Folge wurde – unter Umgehung der ukrainischen Verfassung und unter dem Druck des Maidan – eine neue Regierung installiert. Allein schon ihre mangelnde Legitimität macht es Russland leicht, den Dialog mit ihr abzulehnen. Bedeutender noch: In ihr hat eine Reihe rechtsradikaler und antirussischer Nationalisten wichtige Ministerien und Funktionen erhalten:

Oleksandr Sytsch (stellv. Vorsitzender der rechtsextremen Partei „Svoboda“) wurdeVizepremierminister; Andrej Parubi (er kommandierte die bewaffneten Kräfte auf dem Maidan) wurde Vorsitzender des ukrainischen Sicherheitsrates und verkündete am 1. März die „allgemeine Mobilmachung“;
seit Anfang März ist der militante Rechtsradikale Dimitri Jarosch sein
Stellvertreter; Oleg Machnitzki wurde zum Generalstaatsanwalt ernannt. Als Anwalt verteidigte er seiner Zeit den Vorsitzenden von „Svoboda“, Oleg Tjagnibok, der wegen einer antisemitischen Hetzrede („Die Ukraine wird von einer jüdisch-Moskauer Mafia regiert“) vor Gericht stand. Agrarminister wurde schließlich „Svoboda“-Mitglied Igor Schwaika.

Somit war klar, dass die Bestimmung im Sechs-Punkte-Plan vom 21. Februar,
wonach eine Entwaffnung der oppositionellen Kampfverbände binnen 48 Stunden erfolgen sollte, nicht einmal ansatzweise in Angriff genommen wurde.
Auch die ersten „Amtshandlungen“ des Parlaments – das unter der bedrohlichen „Beobachtung“ der rechten Szene stand – ließen nichts Gutes erahnen: So wurde das liberale Sprachengesetz abgeschafft, das sprachlichen Minderheiten das Recht auf eine zweite Amtssprache gab, wo die Bevölkerung einer Region zu mehr als 10 Prozent nicht ukrainisch spricht
(was in vielen Distrikten der Süd-und Ostukraine der Fall ist, hier wird vielfach russisch gesprochen). Und – fast noch alarmierender – es wurde das Verbot faschistischer Propaganda aufgehoben. Man stelle sich nur einmal vor, hier zu Lande würden nationalsozialistische Schriften, Embleme usw. wieder frei zugelassen! Man stelle sich weiter vor, bewaffnete Rechtsradikale
besetzten Rathäuser, Gerichte, Büros der früheren Regierungsparteien, machten Jagd auf unliebsame Politiker und bedrohten andersprachige oder jüdische Bürger/innen!

Israel hat zum Schutz jüdischer Bürger ein Team nach Kiew geschickt, um ukrainische Juden in Selbstverteidigung zu trainieren."

Als Antwort auf die faschistische Gefahr und die antirussischen Ausschreitungen will denn auch Russland seine militärischen Maßnahmen auf der Insel Krim verstanden wissen. Russland verfügt dort (in Sewastopol) über einen vertraglich vereinbarten, strategisch wichtigen Flottenstützpunkt, der die Präsenz ihrer Schwarzmeerflottesowie bis zu 25.000 Militär- angehörigen erlaubt. Hinzu kommt die Erlaubnis zur Unterhaltung von 24 Artilleriesystemen, 132 gepanzerten Fahrzeugen und 22 Militärflugzeugen. Daneben hat Russland zwei Luftwaffenstützpunkte (in Kacha und Gwardeysky).

Der Beschluss des russischen Parlaments, zum Schutz „unserer Landsleute und der Angehörigen der Einheiten der russischen Streitkräfte“ notfalls „bewaffnete Truppen“ auf dem Territorium der Ukraine einzusetzen, „bis die soziale und politische Situation in diesem Lande sich normalisiert hat“, geht eindeutig über das Stationierungsabkommen hinaus.

Insbesondere wären alle Maßnahmen – auch wenn sie im Einvernehmen mit der Mehrheit der Bevölkerung auf der Krim getroffen würden – rechtswidrig, die auf eine einseitige Lostrennung der Krim oder anderer Regionen aus dem ukrainischen Staatsverband hinausliefen. Nach der Charta der Vereinten Nationen ist eine Sezession unzulässig, es sei denn sie beruht auf einer einvernehmlichen Regelung der betroffenen Parteien – in diesem Fall also der Gesamt-Ukraine. Die Trennung Tschechiens und der Slowakei oder die Unabhängigkeit Südsudans waren Beispiele erlaubter „Sezessionen“.

Die einseitige Unabhängigkeitserklärung der serbischen Provinz Kosovo dagegen war völkerrechtswidrig, weil sie gegen den Willen Serbiens erfolgte.

Für problematisch halten wir auch das Argument Moskaus, Truppen zum „Schutz“ der Bevölkerung stationieren zu können. Es gibt kein Recht auf eine „humanitäre Intervention“ und die Friedensbewegung hat oft genug gegen so oder ähnlich begründete Militäraktionen Position bezogen (z.B. NATO - Krieg gegen Jugoslawien, Afghanistan-Krieg, Irakkrieg, Luftkrieg gegen Libyen, Frankreichs Krieg in Mali). Wir werden das auch im Fall einer militärischen Invasion Russlands in der Ukraine tun, die über den rechtlich erlaubten Rahmen auf der Krim hinausgeht. Wir weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass die russischen Maßnahmen nur vor dem Hintergrund der massiven Einmischung des Westens in die inneren Angelegenheiten der Ukraine und der Gewalteskalation in Kiew zu verstehen sind.

Nach Aussage des estnischen Außenministers Urmas Paet kommen die Hintermänner der Scharfschützen, die auf dem Maidan Dutzende von Menschen gezielt getötet haben (und zwar gleichermaßen Anhänger der Opposition und der amtierenden Regierung) aus ihren Reihen.

Wenn deutsche, US-amerikanische oder polnische Politiker die Antiregime-Demonstrationen auf dem Maidan unterstützten, wenn der CIA in Kiew Oppositionspolitiker anheuerte, wenn NATO und EU von Beginn an auf einen Regimewechsel hingearbeitet haben, wenn Milliarden Dollar investiert wurden, um die Ukraine aus ihrer historischen Beziehung zu Russland heraus zu reißen, wenn schließlich die illegalen Maßnahmen des ukrainischen
Parlaments (von der Absetzung des gewählten Präsidenten bis zur Annullierung des Sprachengesetzes) kommentarlos hingenommen und zu den faschistischen Umtrieben geschwiegen wird: Dann hat der Westen jede Glaubwürdigkeit verloren, die Maßnahmen Russlands unter Bezugnahme auf das Völkerrecht zu kritisieren und sie zu einer internationalen Krise erster Ordnung aufzubauschen.

Dem Kriegsgeschrei halten wir entgegen:Kein Krieg! In der hochexplosiven gegenwärtigen Lage sollen multilaterale Gespräche und Verhandlungen über alle die Ukraine betreffenden Fragen auf Grundlage der Prinzipien der OSZE als einem System gegenseitiger kollektiver Sicherheit geführt werden.

Dabei kommt der Bundesregierung, die durch ihre permanente Einmischung in die Angelegenheiten der Ukraine wesentlich zur gegenwärtigen Krise beigetragen hat, besondere Verantwortung zu. Bei solchen Verhandlungen könnten die folgenden Vereinbarungen erzielt werden:


Eine Beteiligung rechtsextremer und faschistischer Kräfte an der ukrainischen Übergangsregierung ist auszuschließen. Die faschistischen Kräfte in der Ukraine sind zu entwaffnen. Die Morde durch Scharfschützen auf dem Maidan werden von unabhängiger Seite untersucht.

Jede einseitige Maßnahme zur Sezession der Krim oder anderer Landesteile der Ukraine ist zu stoppen. Sezessionen könnten nur einvernehmlich erzielte Ergebnisse eines gesamt-ukrainischen Prozesses sein, der auch die Rechte und Interessen von Minderheiten (z.B. der Tartaren auf der Krim) wahrt.

Die Beziehungen Russlands und der Ukraine sind besonderer Art. Die NATO nimmt die Sicherheitsinteressen der Russischen Föderation genauso ernst wie die der Ukraine.

Die Bündnisfreiheit der Ukraine ist von allen Konfliktparteien zu akzeptieren.

Die ukrainische Übergangsregierung stoppt die Mobilmachung der Streitkräfte, die russische Regierung hält das Abkommen über die Krim ein und USA und EU stellen die Sanktionen gegen Russland ein. Russland nimmt die Interventionsdrohung gegen die Ukraine zurück.

Sämtliche Rüstungsexporte aus dem EU-Raum nach Russland und in die Ukraine werden gestoppt.Von der Bundesregierung erwarten wir darüber hinaus:

die Beendigung der antirussischen Kampagne,


den Stopp des Aufbaus des sog. Raketenschirms auf deutschem Boden, der von Russland nur als Bedrohung betrachtet werden kann.

Verhandeln ist besser als schießen.

Bundesausschuss Friedensratschlag, 9. März 2014 Kassel, Berlin, Frankfurt, Dortmund, Hamburg, Nürnberg"

_____________________________________________________________________________

* Anmerkung

In der Diskussion um die nächste US-amerikanische Bombergeneration (Next Generation Bomber) hat sich Breedlove, über dessen familiären Hintergrund im sonst geschwätzigen ProIl-Internet nichts zu finden ist, für "erschwingliche" Lösungen ausgesprochen. (Interkontinentalraketen sind heutzutage viel billiger als Bomber und treffen genauso gut). Als erschwinglich gilt im Pentagon anders als die B2-Bomberfamilie z.B. der F-22 oder der Stealth-Kampfbomber F-35, von dem die USA 2.443 Stück bei Lockheed bestellen wollen. Die F-35 leidet allerdings immer noch an Kinderkrankheiten:

F-35

US-amerikanischer F-35 Kampfbomber, Stückpreis unbekannt, die kleinere F-22 sollte ursprünglich pro Stück über 200 Millionen Dollar kosten. Die F-35 dürfte erheblich teurer sein. Und wer zahlt das, ganz diskret? Wir doofen NATO-Satrapen natürlich.

SU-34

Russischer SU-34 Kampfbomber, Stückpreis unbekannt, 100 Stück werden gerade schubweise an die russischen Luftstreitkräfte ausgeliefert. Die kleinere Version SU-30 wurde an Vietnam angeblich für ungefähr 37 Millionen Dollar pro Stück verkauft.


Das Pentagon leidet nach einer ganzen Serie verlorener Kriege, die mehrere Billionen Dollar gekostet haben (Vietnam, Irak, Afghanistan), erstmals schwer unter der klammen US-Kasse und muss sparen. Northrop Grumman einerseits und Lockheed/Boeing andererseits wollten im März 2014 der US-Militärführung in einem Wettbewerb ihre "Zukunfts-Visionen" der nächsten Bomber-Generation vorstellen.

Bespitzelung, Nuklearerpressung, Bombardierung und Derivateschwindel, das bleiben auch in Zukunft die vier wichtigsten Geschäftsmodelle unserer lieben US-ProIl`s.

scusi!

Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)

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