Montag, 18. August 2014

Verdeckte Kriegsführung, ein Blick hinter die Kulissen der Machtpolitik

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"Die Grup­pe „Is­la­mi­scher Staat“ ("IS") rollt den Na­hen Os­ten auf, Zehn­tau­sen­de sind auf der Flucht, und die Welt fragt sich, wie die mör­de­ri­sche Or­ga­ni­sa­ti­on so groß wer­den konn­te". (SPON Heft 34/2014)



Die Weltpolitik gleicht einem aufziehenden Gewittersturm. Die USA stehen im Nahen und Mittleren Osten vor einem Scherbenhaufen (Scholl-Latour). Ob in Palästina (Gaza), Ägypten, dem Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Jemen (Marsch von dreißigtausend Houthi-Rebellen auf Sanaa), Somalia, Pakistan (Marsch von zehntausenden Oppositioneller auf Islamabad) oder Afghanistan, fast überall im Nahen/Mittleren Osten toben mörderische Machtkämpfe. In den muslimischen Ländern Pakistan und Jemen kocht der Volkszorn auch wegen des Gazamassakers der Israelis.


Gazandtv

Das israelische Gazamassaker aus der Sicht des indischen TV-Kanals NDTV.



Es sind sonst überwiegend Ölkriege, Stellvertreterkriege zwischen West und Ost, initiiert durch "aus dem Ruder laufende" gewaltsame Demonstrationen, exekutiert durch lokale Partisanen, Geheimdienste, Special Forces, private Söldnerformationen oder internationale Brigaden, die - jenseits demokratischer Kontrolle und Öffentlichkeit - als scheinbare Glaubens- oder Befreiungskriege von den jeweiligen "Insurgenten*" verdeckt geführt und von den bekannten Plutokraten und/oder Oligarchen finanziert werden.

Im Süden der USA, in Ferguson/Missouri, spitzt sich wieder einmal der bekannte Rassenkonflikt zwischen schwarzer Unter- und weißer Oberschicht zu. Nach der grundlosen Erschießung eines zweiten Schwarzen in St. Louis (Handyvideo) könnte es für den ersten US-Präsidenten mit schwarzafrikanischen Wurzeln zu Hause höchst ungemütlich werden. Neben den unterdrückten Schwarzen begehren auch die ausgebeuteten Latinos im Süden der USA auf. Die 566 Indianerstämme haben damit begonnen ihre Reihen zu schließen und sich gegen die weißen Eindringlinge stärker abzuschotten. Die USA, das von den Reichsten der 12 Millionen eingewanderten "Proisraelis" beherrschte Land der "guten Gelegenheiten" strebt unaufhaltsam weiteren Rassenunruhen, wirtschaftlichem Zerfall und Chaos entgegen.

Das zweitgrößte Flächenland Europas, die Ukraine, ruft nach einem blutigen proamerikanischen Putsch in Kiew nach militärischer Unterstützung durch EU und NATO, um die prorussischen "Separatisten" in der Ostukraine zu vertreiben oder zu vernichten.

Wer in dieser Lage in "unseren" Medien nach Informationen sucht, die die objektive Wirklichkeit ausgewogen und zutreffend beschreiben, wird bitter enttäuscht. Ein vernünftiges Einordnen der Fülle der von den diversen Medien zu den verschiedenen Ereignissen angebotenen Informationssplitter scheint normalen Zeitungslesern bzw. Rdfk./TV - Zuschauern immer weniger möglich.


Gaza-Khan-Younis2

Khan Younis, ein überlebender Palästinenser des Gazamassakers geht mit zwei Kindern durch sein zerstörtes Wohnviertel. Die israelischen Brunnenvergifter haben in voller Absicht die Trinkwasserleitungen, Pumpen, Abwasserrohre und die Stromversorgung zerschossen. Ungeklärt fliessen die Abwässer durch die zertrümmerte Landschaft und vergiften über das Grundwasser auch das Trinkwasser ("Amid unprecedented destruction, Gaza needs ‘new deal’-style recovery plan – UN official").

Die Medikamente sind alle, die Lebensmittel gehen im immer noch blockierten Gaza zur Neige. Wegen dauernder Stromausfälle können die Verwundeten in den Krankenhäusern kaum noch versorgt und operiert werden ("Gaza hospitals, health facilities need urgent donor support: UN agency").

Keine der ProIl-Politsbirren im angeblich zivilisierten Westen, weder Obama noch Frau M e r k e l, Hollande oder Cameron kümmert sich drum. Das Elend der Palästinenser geht den Hohen Herren und Damen glatt am A.... vorbei. Zur Ablenkung der Weltöffentlichkeit gibts ja parallel im TV noch ISIS im Irak und das Gemetzel in der Ostukraine. Wer schrieb das Drehbuch für das "Sommerloch 2014", wer führt hier Regie? Natürlich ProIl`s wie der NATO - Europa kommandierende US-General Breedlove, Bw-General Naumann und Konsorten, siehe z.B. die TV-Sendung "Monitor vom 21.08.14".



Alexander Unzicker hat am 15.08.2014 in Telepolis auf das Unvermögen der Journaille hingewiesen, sich von ihrer "Schere im Kopf" zu befreien: "Die Irrationalität in der Ukraine-Krise gefährdet unsere Demokratie". In seinem Beitrag weist Unzicker auf einen aufklärenden Vortrag des Züricher/Baseler Wissenschaftlers Dr. Daniele Ganser hin, den dieser bei der schweizerischen Anti-Zensur-Koalition (AZK) gehalten hat.

Scusi! hat sich den Vortrag angeschaut und ist begeistert. Ob es um die CIA/MI6-Operation Ajax gegen Ministerpräsident Mossadeq 1953 im Iran geht, um den Tonking-Zwischenfall zur verlogenen Rechtfertigung des Eintritts der USA in den Vietnamkrieg oder um die Rolle Washingtons bei der Vorbereitung der gescheiterten US-Invasion in der Schweinebucht auf Kuba, Ganser leistet auf seine zurückhaltende Art wissenschaftlich präzise Arbeit bei der Ermittlung der wirklich Verantwortlichen.

Es ergibt sich in der Folge eine Art "Mustererkennung", die den aufmerksamen Betrachter in die Lage versetzt sich auch zu den aktuellen Ereignissen (z.B. Ostukraine, Absturz/Abschuss Malaysia Airplane MH 17) die richtigen Fragen zu stellen. (Hier ist die Frage akut, warum vier Wochen nach dem Absturz/Abschuss und zwei Wochen nach Auffinden der unversehrten Flugschreiber von MH 17 die Ergebnisse der Black Box - Aufzeichnungen und die Dokumentation der Gespräche der ukrainischen Flugsicherung immer noch nicht veröffentlicht sind. Die Publikation der bisherigen, vorläufigen Untersuchungsergebnisse aus England ist durch die UN erst für September avisiert! Will hier jemand was vertuschen?**)

Auch wenn man knapp anderthalb Stunden für das Ganser-Video mitbringen muss, diesen soliden historischen Erkenntnisgewinn sollte sich jeder gönnen.

Der Vortrag ist verständlich formuliert und didaktisch so genial gemacht, dass einem die Schuppen von den Augen fallen.





Verdeckte Kriegsführung – Ein Blick hinter die Kulissen der Machtpolitik (Vortrag des Historikers Dr. Daniele Ganser auf der Schweizer AZK im Juli 2014).

Quelle: YouTube/NuoViso.TV


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* Burke, Guardian: IS = "Insurgenten" = "Rebellen" oder "Aufständische"


Seit "09/11" ist im Afghanistankrieg und den anderen US - Ölkriegen gegen Saddam Hussein (Irak), Muammar al-Gaddafi (Libyen) und Baschar al-Assad (Syrien) in der westlichen Propaganda davon die Rede, dies seien Geheimdienst- und Militäraktionen im "Krieg gegen den Terror". Selbst der ProIl-Putschpräsident Poroschenko führt in der Ostukraine eine Antiterroroperation (ATO) gegen die dortige "Bürgerwehr" (westl. ProIl-Presse: "Separatisten").

Jason Burke hat sich im Guardian mit der Frage beschäftigt, wer der Gegner des sogenannten "Westens" bzw. der "Internationalen Gemeinschaft" in diesen blutigen Auseinandersetzungen ist. Burke kommt unter Berufung auf den Terrorismusexperten Bruce Hoffman zu dem Ergebnis, dass es sich z.B. bei der radikalislamistischen Organisation "Islamischer Staat", alias ISIS, alias ISIL, die aus der al Kaida im Irak hervorgegangen ist, um "Insurgents", d.h. "Aufständische" handelt, die sich allerdings terroristischer Methoden bedienen. Die Bezeichnungen "Aufständische" , "Rebellen" oder "Bürgerwehr" sind im christlichen Abendland im Bewußtsein der Bevölkerung eher mit positiven Assoziationen besetzt, während "Separatisten" gemeinhin nichts Gutes im Schilde führen und "Terroristen" auf der Skala der negativen Möglichkeiten direkt nach Kommunalpolitikern, Journalisten, Söldnern und Geheimdienstlern kommen und als das Allerletzte gelten.

Die größte Geldstütze dürfte IS/ISIS/ISIL aus Saudi Arabien und Katar bezogen haben (jw, Leukefeld). Aufgefallen ist den Beobachtern der Nahost-Szene aber, dass IS/ISIS/ISIL auch jahrelang unauffälliger Nutznießer u. mittelbarer Abstauber der Dollarmilliarden - Waffenhilfe des Westens für die innersyrische Opposition gegen Assad gewesen ist. Obama, Hillary Clinton, McCain, Cameron, Hollande und den sonstigen Polit- und Presseheuchlern in den Teppichetagen, die sich jetzt zum Schein über die terroristischen IS-Emporkömmlinge aufregen, den diskreten "Freunden Syriens", waren die Empfänger ihrer Waffen- und Geldflüsse natürlich im Unterschied zum westlichen Wählervolk bestens bekannt!.

IS kam 2014 für die breite Masse der westlichen Bevölkerung urplötzlich aus dem Nichts, der Tiefe des Zweistromlandes. Die Berserkertruppe Al Bagdhadis hat, was für eine extremistische islamistische Miliz mehr als ungewöhnlich ist, offenbar so gute Beziehungen zum Mossad, MI6 und CIA gehabt, dass IS/ISIS/ISIL lange Zeit im Irak und in Syrien vom Westen unbehelligt morden, plündern, vergewaltigen und geraubtes Öl an Nordkorea verscherbeln konnte.

Der IS-Tathergang im Irak/Syrien erinnert an die Missetaten der jüdischen Oligarchen Abramowitsch, Beresowski und Chodorkowski in Russland, die das Verbrechensmuster des Öldiebstahls nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion als "US-/UK-/IL - Piloten" jahrelang im Chaos der UDSSR-Endzeit auf ähnlicher Flamme vorexerziert haben. Einige Thebaner neigen im Netz schon zu der Auffassung, ISIS/ISIL/IS sei wie die Hamas ein Gewächs des jüdischen Mossad.

War die Foley-Hinrichtung etwa eine False Flag Operation des Mossad oder MI6, mit dem Ziel, den Islam als Religion komplett in Verruf zu bringen?

Geht man zur Überprüfung dieser Frage per Internet durch die Archive der Online-Zeitungen, finden sich rasch diverse Indizien für die nicht undenkbare Möglichkeit. Scusi hat sich für eine kleine Recherche z.B. die NZZ vorgenommen, deren Online-Archiv mit schweizerischer Ordentlichkeit chronologisch sauber geführt wird. Eine Reihe von Informationen in NZZ-Artikeln aus den letzten Jahren könnte die genannte gefährliche These stützen, zumal für denjenigen, der "zwischen den Zeilen" lesen kann:

NZZ: "US-Geheimdienste von ISIS-Offensive kalt erwischt,

newsticker/anfuehrer-der-terrorgruppe-isis-in-aleppo-getoetet,

Ungehorsam bestraft: al-Kaida-verstoesst-eigene-Extremisten,

Aufbau eines islamischen Staates in der Provinz, Kopfsteuer-fuer-Christen-im-syrischen-Rakka,

kaida-dementiert-verbindung-zur-rebellengruppe-isis,

rebellen-wollen-jihadisten-vertreiben,

jihadisten-verlieren-stellungen-in-syrien,

sunniten-erheben-sich-gegen-die-kaida-und-die-regierung.


Weil es sich bei der provozierenden Enthauptung des amerikanischen Bildreporters Foley vor laufender Kamera durch einen offenbar britischen ISIS-Kämpfer um eine besonders scheußliche Tat handelt, die zudem im Internet als Video veröffentlicht wurde, verstärkt sich bei kundigen Thebanern der schlimme Verdacht.

Es könnte sich demnach bei derartigen ISIS/ISIL/IS-Terrorakten in Wahrheit um False Flag Operationen des Mossad/MI6 handeln, dessen Gewächs die sunnitische Gruppierung ISIS/ISIL/IS ist.

Den Israeliten ist in ihrer "Existenznot" (Ulrich Beck) alles zuzutrauen. Netanjahu & Co. liegen sowohl mit den Schiiten im Iran (und der schiitischen Hizbollah) wie mit dem "Muslim" Obama im Clinch. Da kommt eine sunnitische Kampfgruppe wie die IS als Gegengewicht gegen die feindlichen Schiiten gerade recht. Dass der Sippschaft in Tel Aviv auch unmenschliche Grausamkeiten zugetraut werden können hat die militaristisch-faschistische Mischpoke gerade erst in Gaza bewiesen:




Gaza-City: Zerstörung des Stadtviertels Shuyajea samt menschlichem Inhalt. Gleichzeitiger Beschuss durch IOF-Panzer, IOF-Raketen und IOF-Kampfbomber. Über 2000 Palästinenser wurden so in wenigen Wochen massakriert, davon über 540 Kinder ermordet.



Auszug aus dem Burke - Artikel im Guardian engl.:

"The terrorist was also not a guerrilla, said Hoffman. "Terrorists … do not function in the open as armed units, generally do not attempt to seize or hold territory, [they] deliberately avoid engaging enemy military forces in combat, and rarely exercise any direct control or sovereignty either over territory or population."

Yet these latter qualities are exactly those that define Islamic State and an increasingly high proportion of other Sunni Muslim extremists at the moment, even if most also use tactics and techniques long associated with terrorists. The label of guerrilla, with its heavy load of technical and popular cold war baggage, does not seem appropriate however.

Islamic State are better described as insurgents, who use terrorism, of course, and do so in a systematic, abhorrent way, but do much else besides – such as capture cities and run black-market oil rackets. From the late 1990s until very recently the landscape of jihadi activism was dominated by terrorists who occasionally dabbled in insurgency, with al-Qaida the most obvious example. Now it is insurgents, using terrorism as one among many tactics, who have established a strategic supremacy.

This explains in part the attraction of such groups to some people in the west. It is the prospect of combat, adventure, camaraderie, a perception of injustice, even the fanatical certainty itself, that draws in the recruits, as guerrilla movements once did."



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** Nachtrag 21.08.14: Vorl. Untersuchungsbericht MH 17 soll jetzt schon Ende August 2014 erscheinen.

Wie Heise.de meldet, soll nach einer Intervention Russlands der vorläufige Untersuchungsbericht jetzt schon Ende August 2014 erscheinen.
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Mittwoch, 13. August 2014

Wir sind alle Palästinenser!

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Heute entscheidet es sich in Kairo, ob die dreitägige Feuerpause in Palästina verlängert wird oder ob das Morden der IL-Besatzer (IOF) an den palästinensischen Zivilisten weitergeht.* Dabei sind die drei Hauptforderungen der von der Außenwelt nahezu völlig abgeriegelten Palästinenser nach Aufhebung der achtjährigen Blockade von Gaza, nach einem eigenen Seehafen und der Reparatur und Wiederinbetriebnahme ihres Flughafens völlig berechtigt.















Die israelischen „Berechnenden“ haben ihre neuestes, von Washington für 2014 wohl vorab genehmigtes Kill-Kontingent (2000 Tote, 10.000 Verletzte) unter den 1,8 Millionen praktisch wehrlosen Einwohnern von Gaza ja fast gänzlich aufgebraucht. Die israelischen Landräuber wüteten wie schon 1948 während der Nakba, der blutigen Vertreibung der muslimischen Araber aus ihren angestammten Dörfern und Städten in Palästina. Und wie in den darauf folgenden, unzähligen polizeilichen Übergriffen, alltäglichen Schikanen und heimtückischen Siedlerüberfällen,bei schauderhaften militärischen Angriffen, grauenhaften IOF-Operationen ("Wolkensäule", "Bleigießen"...) und sonstigen vielfältig-verdeckten Aggressionen des "Judenstaats" massakrierten sie ihre Opfer auf Teufel komm raus.

Wieder mal hüllen sich Israels europäische Zuhälter, die politischen "UrlauberInnen", sonstigen feigen Staatsmänner/frauen (scusi!, Dezember 2008: "Angela Merkel rechtfertigt und begrüßt indirekt israelisches Massaker in Gaza" und Edelfedern der sogenannten „Internationalen Gemeinschaft“ in koordiniertes, tatenloses Schweigen. Alle ProIl`s hoffen, dass ihr Netz aus Lügen, Kumpanei und krimineller Energie, das sich auf Billions an selbstgedruckten US-Dollar stützen kann, auch diese Krise durchsteht.

Alle? Nein, es gibt sogar ein paar versprengte Verblendete wie den Soziologen Ulrich Beck, der am 11. August 2014 um 12:02 mit seinem Gastbeitrag in der proisraelischen SZ zu einem tolldreisten Entlastungsangriff auf Seiten der Kindermörder und Brunnenzerstörer des Judenstaats angetreten ist, der Titel des üblen Machwerks lautet:

„Die Globalisierung des Antisemitismus, wie Nachbarn zu Hassobjekten werden

Früher waren viele Deutsche gegen Juden, weil diese den Heiland gekreuzigt haben**. Heute setzen sie Juden mit Israelis gleich, deren Bomben Kinder töten. Der Konflikt zwischen den Palästinensern und Israel um Gaza wird zum weltweiten Netz- und Medienkrieg. Ein Gastbeitrag von Ulrich Beck...“

In der gedruckten Ausgabe (Feuilleton) vom 11.08. hieß der Untertitel noch: "Wie jetzt aus Nachbarn Juden, Ausländer, Hassobjekte werden. Von Ulrich Beck". Im Internet entfallen im Untertitel die Zwischenschritte "Juden" und "Ausländer", "Nachbarn" werden digital-pauschal schnurstracks zu "Hassobjekten". Warum wohl? Wir hätten von einem Soziologie-Professor wie Herrn Beck eigentlich eine etwas differenziertere Betrachtungsweise erwartet.

Beck schreibt von einer angeblichen „Tatsache“, dass alle Juden mit Israelis gleichgesetzt würden und alle Israelis mit Palästinenserkillern – das sei ein wesentlicher Hintergrund für die neue Welle des „Antisemitismus“. Völliger Unsinn, der nicht unwidersprochen stehen bleiben darf.

Jeder von uns Deutschen, die wir seit fast sieben Jahrzehnten zu Unrecht kollektiv von der Profi-Mischpoke für die „Holocaust-Verbrechen“ unserer Vorfahren verurteilt werden weiß, dass es in jedem „Tätervolk“ auch mindestens fünf Prozent Gerechte gibt. Die sitzen nur nicht in den Teppichetagen der Macht. So war es zuletzt jedenfalls bei Stalin, Hitler, Churchill, Harris, Roosevelt, Truman, Pol Pot, Mao Tse Tung, Reagan, George W. Bush. So ist es auch im kriminellen Judenstaat des Benjamin Netanjahu. Gerade bei den „Berechnenden“ der „angloamerikanischen“ Kolonie Israel wissen die aufgeklärten Teile der Weltbevölkerung sehr wohl zwischen friedliebenden Linken wie Noam Chomsky, Moshe Zuckerman, Finkelstein oder Gideon Levy einerseits und rechtsextremistischen Hardcore-Killern der faschistischen Junta des US-Militärstützpunkts "Nahost" wie Netanjahu, Lieberman, Ayalon, Bennet, Gantz, Feiglin(g) zu unterscheiden.

Aber es kommt bei Ulrich Beck noch schlimmer. Weil Israel den globalen Medienkrieg um Gaza verloren hat unterstellt er der Hamas bei deren „Selbstverteidigung“ die infamsten Absichten.:

„Es ist auch ein Netz- und Bildschirmkrieg: Die Hamas versteckt o f f e n b a r Raketenbasen in Krankenhäusern und Schulen, u m mit herzzerreißenden Bildern der Bombenopfer die Weltöffentlichkeit zu gewinnen und den Antisemitismus zu schüren.“ (sic!)

Armer Ulrich. Was raucht er? O f f e n b a r ist in Israel doch nur, dass es dort neben der Armee noch eine Reihe von üblen Geheimdiensten wie den Shin Beth oder den Mossad gibt. Das sind Einrichtungen, in deren Reihen sich gewöhnlich der Abschaum der Menschheit verbirgt. Deren Job ist es o f f e n b a r, unter den diversen „islamistischen“ Splittergruppen in Gaza jene verrätererischen oder mit der Hamas über Kreuz liegenden Provokateure in Sold zu nehmen, die auf IOF-Bestellung oder Zuruf Kassamraketen in oder neben UNRWA-Schulen, Moscheen und Krankenhäusern lagern oder abschießen. Derart Infames ist Standard nicht nur aber besonders oft bei den israelischen "Diensten".

Scusi! erinnert an die "Mit-Gründung" der Hamas bzw. das anfänglich wohlwollende Laissez Faire/Passer durch den Mossad, an die mutmaßlichen Sarin-Einsätze des Mossad in Syrien, an den Mord am Palästinenserführer al-Mabhouh in Dubai oder den mysteriösen Abschuss der MH 17, wohl zwecks Agenda Cutting zur Ablenkung der Weltmedien von Israels Start der menschenvernichtenden Bodenoffensive in der mörderischen "Operation Protective Edge (OPE)".

Solcherlei Hinterfotzigkeiten entspringen weder christlicher Nächstenliebe noch muslimischer Denke. Dass Ulrich Beck solcherlei Insinuationen über Palästinenser im Kontext des grauenhaften Gaza-Massakers überhaupt zu schreiben wagt entlarvt eine ziemlich perverse Denkweise. Der gefühllose „Kosmopolit" kehrt sein Innerstes nach Außen, verrät in der SZ: sein wahres Ich ist ein Intel-Prozessor, dessen Design "Made in Israel".

Aber es kommt im Beck-Text noch schlimmer: „Die israelische Militärreaktion ist sehr hart: Es gibt viele Tote“.

Wieviele Tote auf welcher Seite? Das ist doch die alles entscheidende Frage. Das mitleidlos vage formulierte Statement bedeutet, dass Ulrich Beck die Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit des Judenstaats konkludent zu bloßen (völkerrechtlich erlaubten) „Militärreaktionen“ verharmlosen möchte. Dabei bedient sich der ProIl-Zeilenschinder bewusst des uns aus Hollywood und der ProIl-Riesenmedienmaschine sattsam bekannten "Angriffs-Schemas": im Western greift immer der Böse an, der Gute "reagiert" nur. Die "bösen" Palästinenser schießen immer zuerst, daraufhin erfolgt die („gerechtfertigte“) Reaktion der „angegriffenen“ Landräuber. Eine schlimme Lüge und die schauderhafte Geschichtsverfälschung eines "offenbar" vor der Zeit kognitiv gealterten, senilen Kosmopoliten, der es als "Soziologie-Professor" eigentlich besser wissen müsste.

Angegriffen wurden von einem massiven IOF-Aufgebot die Palästinenser. Ca. 2000 Tote, über 9300 Verletzte und mehr als 10.000 zerstörte Häuser bei den Palästinensern im Verhältnis zu 67 Toten, relativ wenigen Verletzten und nur sehr wenigen beschädigten Häusern in Israel sprechen eine eindeutige Sprache. Die UN sind dabei die Zahlen zu verifizieren und die Schäden zu dokumentieren. Israel ist moralisch erledigt. Gegen die Macht der Bilder wird kein Lügenbold, kein Wiederholungstäter mehr ankommen.

Wenn die IOF-Brunnenzerstörer zum wiederholten Mal die Wasser- und Abwasseranlagen in Gaza zerstört haben, dann ist das so wirksam wie eine "Brunnenvergiftung" im Mittelalter. Noch etwas weckt fürwahr schlimmste Erinnerungen. Wenn hunderte von kleinen Kindern als Kollateralschäden der IOF-Sprengarbeiten in Gaza ermordet werden, dann steht automatisch der Topos "Kindermord" im Raum.

Brunnenvergiftung und (ritueller) Kindermord waren im Mittelalter jene unberechtigten antijüdischen Verleumdungen und Vorwürfe, die in Europa und sonstwo jahrhundertelang gegenüber den sich selbst religiös isolierenden und sozial lange (in D bis ins 19. Jhdt.) integrationsunwilligen Juden gemacht wurden. Auf Einzelheiten kann Scusi! an dieser Stelle nicht eingehen. Details zum "Antisemitismus", den diversen Pogromen in Osteuropa und zum "Holocaust" finden sich in Meyers bewährtem Enzyclopädischem Lexikon, Bibliographisches Institut AG, Mannheim 1973**.

Da hilft es auch nichts, von einem angeblich wachsenden "Antisemitismus" zu schreiben, um Kriegsverbrechen in Gaza zu bemänteln. Es gibt da auch nichts zu entschuldigen, wie Beck es versucht:

„Es (Israel) reagiert (sic!) unter dem Einfluss der sich zuspitzenden Existenzbedrohung … mit Verzweiflung und Hass auf die Bomben der Hamas...“ schreibt Beck. Das reimt sich zwar, ist aber trotzdem falsch.

Wir haben gesehen, wie Dutzende, Hunderte, Tausende von israelischen Bomben, Granaten und Raketen – jede für sich mit ungeheurer Sprengkraft und mit höchstmöglicher Präzision gezielt, quasi in Echtzeit eine palästinensische Heimstätte nach der anderen in einen Schutthaufen verwandelte. Die Treffer der palästinensischen Pseudoraketen konnte man dagen an einer Hand abzählen (Guardian). Wir haben im Film gesehen und online quasi in Echtzeit durchlitten, wie vom Judenstaat auf Moscheen, Krankenhäuser und UNRWA-Schulen, ja sogar auf Behindertenheime wahllos mit schweren IOF-Artillerie- und Panzergranaten gefeuert wurde, so dass in Gaza Häuserzeile um Häuserzeile, ja ganze Stadtviertel in Schutt und Asche sanken.

vorhernachher

Sprengarbeiten der IOF in Gaza. "Operationen werden durchgeführt, bis kein Gras mehr wächst." (Adorno) Vorher/Nachher - Vergleich von einer Stunde Vernichtungsarbeit. (Quelle: YouTube-Video)



Theodor W. Adorno hat in seinen "Minima Moralia" - Notizen aus dem Herbst 1944 die "angelsächsische" Vorgehensweise im Pazifik-Krieg gegen Japan höchst treffend beschrieben:

"Wochenschau im Kino: die Invasion der Marianas, darunter Guam. Der Eindruck ist nicht der von K ä m p f e n, sondern der mit unermeßlich gesteigerter Vehemenz vorgenommener mechanischer Straßen- und Sprengarbeiten, auch von "A u s r ä u c h e r n", Insektenvertilgung im tellurischen Maßstab. Operationen werden durchgeführt, bis kein Gras mehr wächst. Der Feind fungiert als Patient und Leiche..."


Wer waren 1944/45 die maßgeblichen Offiziere/Befehlshaber in der US-amerikanischen Befehlskette? Hat sich an der inneren Einstellung, an der konventionellen Kriegführung der "Berechnenden" seit 1944 etwas geändert?


Diagramm-der-Bomberflotte-des-Luftangriffs-auf-Dresden
Über Einsteins, Oppenheimers und Szilards Atombombe wollen wir gar nicht erst reden. Haben die USA doch 1944 damit gedroht, eine Atombombe auf Dresden abzuwerfen. Die jüdische Bombe wurde aber in Los Alamos/USA vor der Kapitulation des Dritten Reichs nicht mehr fertig, so dass Dresden stattdessen am 13./14. Februar, am 02. März und am 17. April 1945 in mehreren Wellen in den Genuss von extrem mörderischen, konventionellen Terror - Luftangriffen der "Angelsachsen" mit insgesamt über 2000 Bombern kam.

Nebenstehendes Diagramm der US-/UK-Bomberflotte illustriert den verheerenden englischen und amerikanischen Luftangriff auf Dresden am 13./14. Februar 1945. Die Zahl der deutschen Todesopfer der angloamerikanischen Terrorbombardements auf das deutsche Kulturzentrum Dresden, leicht erkennbar ein schierer Racheakt jüdisch- englischer und US-amerikanischer Bombergeneräle (Harris pp.) für Hitlers "Holocaust" zu einem Zeitpunkt, als der WK II praktisch schon vorüber war, schwankt je nach politischer Grundeinstellung der "wiss. Quelle" zwischen ca. 20.000 und über 200.000 (In Worten: Zwanzigtausend und über Zweihunderttausend). Die Opfer waren ganz überwiegend unschuldige Zivilisten. Weil Dresden 1945 in den letzten Kriegsmonaten mit Ost-Flüchtlingen überfüllt war ist wohl die größere Opferzahl richtig - entgegen aller uns aus den USA verordneten "Political Correctness". Die falschen, weil lächerlich zu niedrige Zahlen wurden aber auf Dresdner Denkmälern zu "proisraelischen" Propagandazwecken lügenhaft eingraviert.

Ältere Menschen erinnern sich bei den Bildern aus Gaza, die ja das Ergebnis s e l e k t i v e n Beschusses sind (!) an die Wirkungen der verheerenden WKII-F l ä c h e n b o m b a r d e m e n t s der Engländer (Churchills "Moral Bombing") und Amerikaner mit Tausend Bombern auf deutsche und japanische Städte.

In Tokio kamen übrigens 1944 bei einem einzigen US-Angriff mit Brandbomben 100.000 Menschen um. Was ein US-amerikanischer Militärberater nutzte, um den US-Kriegsverbrecher Truman angesichts solch phänomenal konventioneller "Killraten" von der angeblich moralischen Unbedenklichkeit des Abwurfs von Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki zu überzeugen ( Telepolis: "Die US-Legende über Hiroshima und Nagasaki" ). Der weitere Gang der Geschichte ist bekannt. Wäre die Sippschaft um Oppenheimer in Los Alamos vor 1941 in den Besitz von Weizsäckers Plutoniumbomben-Patent gekommen, dann wäre "Dresden" wie "Tokio" nur ein konventionelles Vorspielinferno zum demoralisierenden Eingewöhnen der Weltöffentlichkeit gewesen. Die erste jüdische Atombombe wäre in Deutschland auf Berlin abgeworfen worden. Seit 1945 terrorisiert die atomare Erpressermischpoke den Rest der Welt, der keine Atomwaffen hat. Ob ihre absolute Verlogenheit, Gewissenlosigkeit, grauenhafte Brutalität, rabiate Raffgier, hinterfotzige Heimtücke und grenzenlose Gleichgültigkeit genetisch verankert sind, was zu behaupten gemeinhin als "Antisemitismus" gilt, kann hier dahingestellt bleiben.


Darüber nachzudenken wollen wir den Pferden überlassen. Pferde haben größere Köpfe.

Es ist auch müßig "antisemitische" Überlegungen darüber anzustellen, ob die "Kosmopoliten", die es im letzten Jahrhundert dank ihrer Cleverness, Skrupellosigkeit und Illoyalität in die entscheidenden Schlüsselpositionen der führenden "westlichen" Weltmächte geschafft haben (Mahathir), ihre asozialen Charaktereigenschaften auf ihrer rastlosen Flucht um den Erdball erworben haben, seit die Römer sie aus Judäa und Samaria herausgeworfen haben. Das ist alles Schnee von gestern, wie das industrielle Holocaust-PR-Geschrei (Finkelstein, "Die Holocaust-Industrie"), das den Landraub (nicht nur in Gaza!), "Finanzbetrug" ("Euro-Krise", Weltfinanzkrise) und die sonstigen Verbrechen der bevorzugt finanzerpresserisch tätigen Nuklear-Mischpoke von heute verdecken soll. Verdeckte Kriege, Staatsstreiche und innere Unruhen im Rahmen der neoliberal-amoralischen "Globalisierung" sind nebenbei bemerkt wegen ihrer unmittelbaren Auswirkungen auf die Börse (SPON: "Kurssturz-nach-Angriff-in-Ukraine-auf-russischen-Konvoi") die Lieblingsspielwiese der "üblichen Verdächtigen".

Bewiesen ist in Gaza auch wieder mal, dass die unmenschliche Gemeinheit
der Atommafia proportional zur Sprengkraft ihres Atomwaffenbesitzes angewachsen ist.

Die Sprengkraft der Atomwaffen wiederum ist gegenüber konventionellen Waffen exponentiell gestiegen.

Deshalb hat Obama mit seiner Forderung nach einer weltweiten atomaren Abrüstung Recht.

Und in I s r a e l sollte er damit anfangen.



"Operationen werden durchgeführt, bis kein Gras mehr wächst. Der Feind fungiert als Patient und Leiche", das war im Prinzip auch in Gaza so. Allerdings hat sich das Kriegsbild gewandelt. Imageschädigende Flächenbombardements sind im Zeitalter von YouTube, Internet, Smartphone, Film und Fernsehen durch Israels IOF (Israel Occupation Force) aus PR-Gründen nicht mehr machbar. Deshalb wird das Schlimmste nachts erledigt. "Ziele" werden von der IOF hochtechnisiert per GPS selektiv anvisiert und getroffen. Journalisten seriöser Zeitungen aus aller Welt haben trotzdem vor Ort live mitbekommen, wie bei der jüngsten "Operation" in Gaza zB die Drohnen des Judenstaats mit US-amerikanischen Hellfire-Raketen quasi spielerisch mehrere palästinensische Zehnjährige am Strand zerfetzten, die dort Fußball spielten. AgitProp-Kaufmäuler wie W. Roth, R.C. Schneider, U. Beck u.v.a. mehr verharmlosen oder verschweigen natürlich möglichst solche Verbrechen ihrer lieben Betbrüder.

Doch die Lügengeschichten, das Schweigen von sich grenzenlos selbst täuschenden oder gekauften kosmopolitischen Zeilenschindern im Dienste der zionistischen Kriegsverbrecher wirken nicht mehr.

Hunderttausende von Menschen, die noch nicht von der verlogenen Hollywood- Propaganda der ProIl-Riesenmedienmaschine umerzogen werden konnten, haben an den letzten Wochenenden in allen europäischen Großstädten gegen das Kriegsverbrecher-Piratennest Israel demonstriert, 150.000 allein am letzten Wochenende in London, wo der ProIl Cameron und die ProIl-BBC längst isoliert sind.

Hunderttausende haben in Frankreich trotz Verbots und Schikanen der französischen ProIl-Regierung des Monsieur Hollande für die Palästinenser demonstriert. Sogar in dem von den ProIl-Medien systematisch durch verkürzte und manipulierte Guido Knopp - TV-Geschichtsschreibung verblödeten und dumm gehaltenen Deutschland gehen die Menschen für Palästina auf die Straße. Trotz Merkel, Gauck, Maas und wie die Polit-Sbirren in unserem immer noch von den NSAngelsachsen“ besetzten Land auch heißen mögen.

Der Judenstaat schafft sich mit seinen Kriegsverbrechen und seinen kriminellen Propagandisten, welche die schauderhaften Gaza-Massaker am liebsten im Flimmern und Rauschen der vielen Medien verstecken würden, jeden Tag weltweit neue Feinde. Aufklärung mit Fotos und Filmen vom Ort der Verbrechen an den Palästinensern, Dokumentation und Archivierung der Bilder ist jetzt das Gebot der Stunde.

Wir sind alle Palästinenser!


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* Feuerpause um 5 Tage verlängert (Nachtrag 14.08.2014)

Nach dem üblichen levantinischen Hin und Her haben sich die Parteien in letzter Sekunde auf eine fünftägige Verlängerung der
Feuerpause geeinigt.

Netanjahu ist gezwungenermaßen eingeknickt, nachdem ihm Obama klargemacht hat, dass "Israel" für das Abschlachten von Zivilisten und Ermorden palästinensischer Kinder in Gaza von seinem engsten Verbündeten USA keine weiteren US-Hellfire-Raketen mehr geliefert bekommt.

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** Auch die verächtliche Involvierung "des von den Juden gekreuzigten Heilands" im SZ-Artikel-Titel ist eine unzulässige Verdrehung und typische Verkürzung des faktischen Agnostikers und umtriebig-egomanen Mitglieds des im Geld schwimmenden Kuratoriums des Jüdischen Zentrums München Ulrich Beck. Hoffentlich wird dem schamlosen Zyniker die "Ehrendoktorwürde" der kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt bald aberkannt.

Wie man unter dem Stichwort "Antisemitismus" in Meyers Enzyklopädischem Lexikon lesen kann, ist zunächst zwischen traditioneller Judenfeindschaft und
modernem Antisemitismus zu unterscheiden. Der Antisemitismus ist nicht auf christliche Kulturen und schon gar nicht auf solche in Deutschland beschränkt. Vor der sich von den USA aus über die ganze westliche Welt ausbreitenden amoralischen Raffgier, der sexuellen Freizügigkeit und kalt berechnendem Konsumdenken warnen auch der Islam und die meisten anderen östlichen Religionen und Kulturen auf der Südhalbkugel der Erde.

Neuerdings versuchen christliche Kirchen die vorhandenen "Vorurteile" gegen die cool-berechnende Mentalität gewisser "angloamerikanischer" Kreise unter Verweis auf die Entstehungsgeschichte des katholischen oder evangelischen Glaubens abzubauen.

Doch die maßgeblich durch die Nahost- und Weltfinanzkrise gesteigerte Abneigung der Goim gegen Juden, gegenüber den ProIls des herrschenden globalen "Atom- und Finanzdorfs" wächst sprunghaft in der Endzeit des westlichen Raub-Kapitalismus. Die Nachfolger der stolzen Bombenbastler Einstein, Oppenheimer, Szilard & Co. im Militär-Industriellen Komplex des "Westens" oder die arroganten New Yorker & Londoner Finanzgenies (Madoff & Co) sind nicht mehr zu retten.

Die Wut der von den NYC-ProIl-Spekulanten im letzten Jahrhundert in mehreren geschickt inszenierten "Weltkriegen" systematisch entreicherten christlichen Weltbevölkerung, z.B. in Deutschland und Österreich, am Südrand der EU oder im von "Aasgeiern" geplagten Argentinien, ist auch mit dem denunziatorischen Hinweis auf die Entstehungsgeschichte des christlichen Glaubens aus dem Judentum nicht mehr zu dämpfen. Die christlich-kirchliche Besänftigungstour läuft ganz einseitig und lässt die "Master of the Universe" in New York, Tel Aviv oder London völlig kalt.

Unter einem entsprechenden Artikel im Freitag, "Enttäuschte Liebe" fand sich ff. realistischer Leserkommentar:

"Peter Handke 11.08.2014 | 21:04
@RoRa1970

Was soll die jüdisch-christliche Zivilisation in Anbetracht des Verhältnisses zwischen Christen- und Judentum über nahezu 2.000 Jahre sein? Hier wird eine Gemeinsamkeit insinuiert, die es nie gab. Die deutliche Abgrenzung des Christentums vom Judentum gehört zu dessen konstitutionellen Bestandteilen, und das Christentum war dem Judentum von Beginn an verhasst – und ist das bis heute."
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Montag, 4. August 2014

Gantz'e Arbeit in Gaza, Feuerpause: über 1800 Tote, 9300 Verletzte, 5 Mrd Euro Sachschaden an Gebäuden und Infrastruktur

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Fernbedienung

IOF-Operation "Weg mit dem Schmutzrand!" (Karikatur: (Sydney Morning Herald)


Ab Dienstag früh ist in Gaza drei Tage Massaker-Feuerpause. Schlächter Netanjahu (Butcher Bibi) kann seinem alten Hau Drauf - Kameraden und Fallschirmjägergeneral Benny Gantz dankbar sein. In nur wenigen Wochen haben Israels IOF-Trommel-Feuerwerker (IOF= Israel Occupation Force) fast 2000 nahezu wehrlose Palästinenser massakriert, fast 10.000 palästinensische Zivilisten verletzt oder verstümmelt. Die bekannten Aasgeier kreisen wieder.


Verletzte-shejaia

Mission accomplished! Nach überfallartigem IOF-Terror-Beschuss des Marktplatzes von Shujayea mit US-amerikanischen Drohnen - Hellfire-Raketen warten einige verletzte palästinensische Überlebende an einer Hausecke auf Sanitäter.



Über 11.000 Wohnhäuser, Krankenhäuser, Moscheen, Schulen und sogar Behindertenheime wurden von den heldenhaften israelischen F 15 und F 16 - Kampfjets zusammengebombt oder durch überaus tapferen Panzer- und Artilleriebeschuss aus sicherem Abstand samt "feindlichem" (?) Inhalt plattgemacht.

Die Europäische Union hat seit 2005 gut 29,5 Millionen Euro allein in den Aufbau von Infrastruktur in Gaza investiert, vor allem in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung. Etwa 20 Prozent dieser Investitionen stammen aus dem deutschen Haushalt – eine Aufbauarbeit, die jetzt größtenteils wieder in Trümmern liegt.

Wir Bundesbürger erwarten, dass die Bundesregierung sich diesen Schaden umgehend von Israel ersetzen lässt. Sollte der Judenstaat wie üblich nicht zahlen, muss das nächste, zur s c h e n k w e i s e n Auslieferung an Israel bereitliegende nuklearfähige Dolphin -U - Boot in Kiel an die Kette gelegt werden und bleibt als dringend benötigte Ausrüstung der Bundesmarine für die Ostsee hier. In K r i s e n g e b i e t e finden laut Wirtschaftsminister Gabriel ja ohnehin keine Rüstungsexporte statt.

Kommentar der FR: "Die EU müsse sich fragen, wie oft sie das Elektrizitätswerk in Gaza wieder aufbauen wolle, sagte der Grünen-Politiker Jürgen Trittin im Deutschlandfunk am Mittwoch. Wieder sei die Wasser- und die Elektrizitätsversorgung Gazas gezielt zum Zusammenbruch getrieben worden, kritisierte Trittin. Künftig müssten tragfähige Vereinbarungen so etwas verhindern.

Tatsächlich sind Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Schwerpunkte der deutsch-palästinensischen Entwicklungszusammenarbeit. Nicht nur ist das Trinkwasser für die Bevölkerung knapp, auch die Landwirtschaft leidet infolge des Wassermangels an einer zunehmenden Versalzung der Böden."


Es ging im "Judenstaat" beim Palästinenserabschlachten der "OPE" wieder mal zu wie auf `nem Ami-Schießstand beim Tontaubenschießen.

Nur dass von den "Israelis" nicht auf Tonscheiben sondern auf lebende Menschen, auf wehrlose Frauen und Kinder mit Granaten von 15 cm Durchmesser gefeuert wurde. Was allen Regeln des Völkerrechts widerspricht.

Dazu passt, dass die israelische Armee selbst fliehende Zivilisten im Gazastreifen beschossen hat. "Willkürliche Angriffe auf Zivilisten, die nicht an Kampfhandlungen teilnehmen, sind Kriegsverbrechen", erklärte dazu HRW.


Dabei war die Lage am 21. Tag der Operation "Schmutzrand" noch ziemlich unübersichtlich gewesen:


gazaLage21-Tag

Wer hätte vor 14 Tagen gedacht, als "Haaretz" dieses Gaza-Lagebild mit einer Handvoll Tunnels veröffentlichte, dass die tapferen IOF-Sprengmeister so schnell alle 32 unterirdischen Gänge der Hamas entdecken und zerstören könnten? Mission accomplished? Auf US-Satellitenbildern sollen 64 Hamas-Tunnels verzeichnet sein.


Hat sich der Aufwand mit 2500 Panzern, 500 Haubitzen, 440 Kampfbombern, Kampfhubschraubern, Drohnen, Kanonenbooten und Korvetten wirklich gelohnt? Hier das vorläufige Gesamtergebnis des IOF-Massakers in Bezug auf physische menschliche Verluste, Hunderttausende von durch die Dauer - Bombardierungen traumatisierten Opfern im Gazastreifen kommen noch hinzu:


Verluste-Gaza-030814

Mission accomplished! Datenquelle: MOH Emergency Room (Palästinensisches Gesundheitsministerium).



Sieht so "Krieg" aus? Bei Krieg denkt man ja normalerweise an eine Auseinandersetzung, an "Gefechte" zwischen zwei halbwegs satisfaktionsfähigen Völkerrechtssubjekten. In, um und über Gaza haben aber weder Panzergefechte, noch Luftgefechte, noch Seegefechte stattgefunden. Was unsere Journaille mitzuteilen vergaß, die Palästinenser haben keine Panzer, keine Kampfjets und keine Kriegsschiffe. Sie haben noch nicht einmal eine brauchbare Panzer-, Luft- oder Schiffsabwehr. Die praktisch wehrlose, auf engstem Raum eingekastelte armselige Bevölkerung von Gaza wurde vom Judenstaat her mit Panzern und Artillerie, aus der Luft mit Bomben und Raketen sowie von See her mit Kanonenbooten per GPS industriell grausam zusammenkartätscht. Ein feiges und schauderhaftes Kriegsverbrechen, das kein arabischer Muslim so schnell vergessen wird. Es hat den Anfang vom Ende des Projekts "Israel" eingeläutet.


Die "Operation Protective Edge" war, wie bisher noch jedesmal, im Ergebnis eine höchst e i n s e i t i g e Veranstaltung, ein Massaker an den Palästinensern (siehe Balkendiagramm "Verluste"). Wenn auch die uns von den "Angelsachsen" aufgedrückte Proil-Presse samt TV und Rundfunk in bester Goebbels - Manier wochenlang in allen Sendungen bis zur Lächerlichkeit bemüht war, mit rhetorischen Tricks und smarter Film- und Fotoropaganda den virtuellen Eindruck eines z w e i seitigen "Kampfes" zu erwecken.

So hieß es wochenlang auf allen Kanälen im "deutschen" TV:
"Der "Kampf" zwischen Israel und den Palästinensern geht weiter". Die Tüttelchen wurden natürlich nicht mitgesprochen.

Was für ein " K a m p f "? Dem israelischen Kriegsarsenal von 2500 Kampfpanzern sowie 500 Doher-Riesenhaubitzen, Drohnen, Iron Dome-Abwehrsystemen und 440 Kampfjets hatte der zahlenmäßig vernachlässigbare, bunte Haufen von Hamas, Islamischen Jihad etc. außer ein paar Tausend selbstgebastelten, besseren Sylvesterraketen, einigen Dutzend Gewehren, Panzerfäusten und Mörsergranaten doch nichts, rein gar nichts an gleichwertigem Defensivmaterial entgegenzusetzen:


Israels-Streitkraefterhbl

"Der Standard": "Israel-und-Hamas, Wer-welche-militaerischen-Mittel-einsetzt". Eine entsprechende Streitkräfte-/ Kämpferübersicht bzw. Kriegsmaterial-Tabelle für die Hamas gibt es im österreichischen "Standard" nicht. Dessen Herausgeber ist ein ProIl, wie sollte es also anders sein.

Wie bei allen westlich-gleichgeschalteten ProIl-Medien wird hier standardmäßig eine übel verharmlosende und geschönte IL-Streitkräfte-Übersicht präsentiert. Die Atombewaffnung Israels fehlt. Israels Atombomben und Atomraketen sind ein wichtiger Faktor zur Erpressung der Verbündeten und Bedrohung politischer Gegner. Scusi! hat die Unterschlagungen rot eingefügt.



Zu Fernsehbildern, die ausnahmsweise mal zeigten wie die IAF ganze Häuserzeilen in Gaza auf einen Schlag in Schutt und Asche legte (Kerry: "a hell of pin point -tactic"), kommentierte ein pastoral klingender Sprecher(In) zynisch euphemistisch aus dem Off: "In Beit Lahia hat ein Haus einen Volltreffer abgekriegt. Die Menschen leiden.."

oder süffisant:

"Wieder ist eine UN-Schule Ziel eines israelischen Angriffs geworden". (ARD, 20:00 Uhr - Tagesschau , 03.08.2014).

Das wahre Ausmaß des Schreckens, den der mörderische Judenstaat Israel verbreitete, wird erst jetzt sichtbar:


Ko-rperwelten

Körperwelten, made by Benny Gantz / Israel. Tagelang konnten Verwundete und Tote in Gaza nicht geborgen werden, weil die bekifften IOF-Roboter mit dem Schießen einfach nicht aufhören wollten. Sanitäter, die zu den Verwundeten wollten, wurden von der IDF auch abgeknallt. Einige Opfer sind unter dem Schutt quasi mumifiziert worden.




Es waren in ARD - "Tagesschau" und "Tagesthemen" (Wolfgang Roth), in ZDF - "heute" und "heute journal" in den letzten Wochen immer die gleichen Lügen-Kaufmäuler und "die Besten" - Mauscheler mit dem immer gleichen proisraelischen Hintergrund gewesen, die uns das mörderisch einseitige israelische Massaker an den Palästinensern als angeblichen "Selbstverteidigungskrieg" aufschwätzen wollten. So wie die ProIl`s uns am Anfang zur Begründung des Gemetzels erzählt haben, es gäbe einen "Verdacht, dass zwei Hamas - Mitglieder die Entführung der ermordeten Toraschüler durchgeführt hätten", um den Verdacht auf die Organisationsspitze zu lenken. Alles
Propaganda-Schmu (dazu s.u. Prof. Dr. Moshe Zuckerman).


Wozu all das sinnlos einseitige Morden der Israelis im Gazastreifen? Damit der Militär - Industrielle Komplex der USA und Israels gegenüber den Steuerzahlern der "westlichen Wertegemeinschaft" seine Existenzberechtigung nachweist? Was sind das eigentlich für westliche Werte? Alles Lug und Trug. Schauderhafte Schockwellen wurden mit dem wahllosen Einsatz von tausenden von Bomben und Granaten gegen in der Masse unschuldige Zivilisten ausgelöst. Nur, damit die US-/ UK-/ IL-Plutokraten und ihre Luxus-Politsbirren und die Kaufmäuler der global "führenden" jüdischen Militärindustrie wie Obama, Netanjahu, Cameron, Hollande, Hillary Clinton, Mc Cain etc.... weiter ein paar Jahre in Saus und Braus - heute würde man sagen bekokst, siehe (Michel Friedman) rumhuren oder mittels "Chrystal Meth-Unterstützung"(SPD MdB Hartmann) - ihrer "Innenpolitischen Ämter" (Aufgabengebiet: "Polizei" und "Geheimdienste"!) walten können? Lasst die Schuldigen nicht unbestraft davonkommen!


Zu den "Schockwellen" hat Moshe Zuckerman im Interview mit der Jungen Welt einiges gesagt. Er hat sich dort auch vielsagend zur Ermordung dreier Thoraschüler im Westjordanland - angeblich durch die Hamas - geäußert. Auszug:

jw:...Unmittelbarer Auslöser für die jüngsten Angriffe Israels war die Ermordung dreier Thoraschüler im Westjordanland, eine Tat, die eilends der Hamas in die Schuhe geschoben wurde – obgleich die sich nie dazu bekannt hat, wie es sonst meist der Fall war. Die israelische Regierung eskalierte daraufhin die Gewalt, zu einem Zeitpunkt, als Fatah und Hamas im Begriff waren, sich wieder zu verständigen, sogar planten, eine gemeinsame Regierung zu bilden. Ein Zufall, daß der Krieg gerade jetzt kommt?

Man wußte erstens wenige Stunden nach der Tat, daß die drei Entführten nicht mehr am Leben waren. Das allerdings wurde der Bevölkerung nicht mitgeteilt, weil man so einen Vorwand hatte, drei Wochen lang diese Razzien durchführen zu können – mit dem Ziel, die Hamas im Westjordanland auszuhebeln, zweitens einen Keil zwischen Hamas und Fatah, zu treiben, nachdem es zu dieser Koalition gekommen war. Die Hamas geriet so natürlich in Profilierungszwang und fing dann an, die Raketen in den Süden des Landes abzufeuern, um zu zeigen, daß sie noch schlagkräftig ist. So entstand diese Dynamik, die wir jetzt erleben.

Israel wollte schon seit längerer Zeit mit der Hamas abrechnen. So wurde diese Entführung instrumentalisiert. Es war eine brutale, eine barbarische Tat, zweifellos.

jw: Die Täterschaft bei der Entführung und Ermordung steht bis heute nicht zweifelsfrei fest.

Heute gilt es für mehrere kompetente Menschen in Israel, die das beurteilen können, für sicher, daß die Tat einen lokalen Hintergrund hatte und nichts mit der offiziellen Hamas zu tun hat. Das besagt nicht, daß die Hamas nicht froh wäre, andere Sachen dieser Art zu machen, aber in diesem Fall hat man das zum Anlaß genommen, um etwas in Gang zu setzen, was ohnehin geplant war."


Aufschlußreich ist auch das YouTube-Video von der Waterloo-Universität über den Dialog von Dr. Norman Finkelstein mit seinen Zuhörern über gewisse Krokodilstränen.

Für den Nahen Osten gilt: "Nichts wird sich ändern. Nur die Ausreden (Noam Chomsky).

Scusi hat oft genug über die israelischen Massaker berichtet, hier nur drei Beispiele aus dem Jahr 2009 (Die Bilder gleichen sich, alte 2009-er Fotos mussten wg. fehlendem Speicherplatz von scusi! leider gelöscht werden):


- "UN: Israelische Soldateska darf in Gaza weitermorden".

- Genozid in Gaza, ein Versuch,

- "Gaza ist unbewohnbar wie der Mond",


Im Gazastreifen kann die Sisyphusarbeit der UNRWA bald wieder beginnen.

Beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wartet viel Arbeit auf die Richter. Der palästinensische Außenminister Al Malki will dort die israelischen Masterminds des Gaza-Gemetzels wegen ihrer Kriegsverbrechen anklagen (s.u., engl. Artikel, Jerusalem Post*) .

Das deutsche KSK oder die GSG9 könnte ja auf Wunsch der UN für die Abholung der Kriegsverbrecher in Israel eingesetzt werden. Die sogenannte "Elite" des Judenstaats ist in Wahrheit wie überall in der westlichen Politik, Finanzwelt und den Medien charakterlich gan(t)z überwiegend eine negative Auswahl von seelisch gestörten Macht- oder Raffgierigen. Es ist menschlicher Abschaum, der von ebenso geld- und machtgierigen US-Tussi`s wie z.B. Frau Clinton oder Frau Nudelman aus dem Washingtoner Back Office angetrieben wird. Auch um die sollte sich mal die GSG9 kümmern. "Cherchez la femme..."

Dagegen fordert der kriminelle Rechtsfaschist Lieberman, dass die EU, vor allem "die Deutschen", nun Gaza wiederaufbauen und dann den Torwächter in Rafah, am Grenzübergang des Gaza-KZ zu Ägypten spielen sollen. Kafkaesk. Das erinnert an den Witz von Berlusconi, der den deutschen EU-Abgeordneten Schulz im Europaparlament in Brüssel schon mal als "Kapo", als eilfertigen KZ-Wachmann beleidigt hat. Lieberman vergisst, dass schon in Hitlers Konzentrationslagern osteuropäische Wachleute mit jüdischem "Migrationshintergrund" als Hilfswillige gedient haben (Raul Hilberg, "Die Vernichtung der europäischen Juden", Bd III). Gewisse "Jüdische Organisationen" haben damals im Osten problemlos administrativ mit den Nazis zusammengearbeitet. Wenn der Judenstaat Israel das Gaza-KZ für Muslime weiterbetreibt, dann darf er auch selbst die Bewachung am Tor übernehmen.

Nachdem Israel den Gazastreifen zum wiederholten Mal mutwillig in eine Wüste verwandelt hat, muss Israel jetzt blitzschnell alles selbst wiederaufbauen. Superreiche Sympathisanten und "Donor" (Geldgeber) dafür gibts ja unter den Oligarchen / Plutokratenmilliardären in New York, in the midst of the money, genug. Wenn alles piekfein samt E-Werk, Wasserversorgung, Krankenhäusern, Schulen, Wohnhäusern und sonstiger Infrastruktur schlüsselfertig rekonstruiert ist, darf Lieberman den Schlüssel spätestens Ende nächsten Jahres der Hamas als der Regierung des neuen Nachbarn Israels, des Palästinenserstaats übergeben.

In den Hauptstädten der BRICS-Staaten, vor allem in Moskau und Peking wird man sich Gedanken machen müssen, wie die drei levantinisch geführten , nuklearen Superschurkenmächte Israel, USA und England mittel- und langfristig demilitarisiert und atomar abgerüstet werden können, ohne dass uns bei der zu erwartenden heftigen Gegenwehr der Nuklearmafia der Izaks (üblicher Vorwand "Holocaust") unser schöner blauer Planet um die Ohren fliegt.


____________________________________________________________

* Palästinensischer Außenminister Al Malki besucht Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag (Auszug JP, engl.)


"Malki will visited on Tuesday the International Criminal Court in the Netherlands as he pushes for a war crimes case against Israel after nearly a month of fighting in the Gaza Strip.
Related:

72-hour truce comes into effect following barrage of rocket fire from Gaza

"In last 28 days, there is clear evidence of war crimes committed by Israel amounting to crimes against humanity," Malki told reporters after meetings at the ICC.

Malki said his administration was making efforts to have Palestine become a member of the court, a legal step that would grant the ICC jurisdiction over alleged crimes in the territory.
The visit took place shortly after Israeli and the Islamist Hamas movement entered a 72-hour truce mediated by Egypt in an effort to pave the way for an extended ceasefire.

Malki asked the United Nations last month to end what he called Israel's impunity and said it "must be held accountable for its crimes."

Last week, the United Nations launched an inquiry into human rights violations and crimes alleged to have been committed by Israel during the offensive, amid a far higher civilian death toll on the Palestinian side.

The ICC, created more than a decade ago to prosecute individuals for war crimes, is a court of last resort, meaning that it will only intervene when a country is found to be unwilling or unable to carry out its own investigation.

Israel is not a member of the ICC and the court therefore has no jurisdiction to investigate. Jurisdiction could be granted in a UN Security Council resolution, but Israel's ally the United States would have the power to block any such proposal.

Gaza officials say 1,834 Palestinians, most of them civilians, have been killed in the war. Israel has countered that almost half those killed have been militants.

Israel says 64 of its soldiers and three civilians have been killed since fighting began on July 8, after a surge in Palestinian rocket launches.

Amnesty International on Monday appealed to the United States to halt transfers of fuel shipments to the Israeli military. It said there was mounting evidence of war crimes from both Israel and the Palestinians, adding that an ICC investigation was crucial in stopping the cycle of violations.

In the Netherlands, Malki is due to visit the ICC in the morning, the Palestinian delegation in The Hague said. He will later meet with Dutch Foreign Minister Frans Timmermans and give a news conference."
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Freitag, 1. August 2014

Bundesregierung e n t h i e l t sich bei der UN-Resolution zu Gaza (Volltext, dt.), warum bloß?

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"the ghetto will fight back"


Collective Punishment in Gaza, The New Yorker, July 29, 2014
By Rashid Khalidi




Schule-jabalja

Ein Palästinenserjunge steht fassungslos in einer eingetrockneten Blutlache inmitten eines von einer israelischen Panzergranate zerstörten Klassenraums einer UNRWA-Schule in Jabalia. Hunderttausende von Palästinenserkindern sind durch die pausenlosen israelischen Bombenangriffe schwer traumatisiert und brauchen dringend Ruhe, Schutz vor den IOF-Kriegsmassakern und ein friedliches, kindgerechtes Leben in der Geborgenheit ihrer Familien.


Am 23. Juli 2014 forderte der UN-Menschenrechtsrat (UNHCR) auf der Gaza-Sondersitzung in seiner nicht bindenden UN-Resolution "A/HRC/RES/S-21/1" doc engl. (mit 29 zu 1 Stimmen, bei 17 Stimmenthaltungen) zu dem laufenden OPE-Massaker im Gazastreifen, dass Israel seine Aggression gegen die Palästinenser "s o f o r t" einzustellen hat. Seitdem ist nix passiert.

Wer das Papier liest (s.u.*) der wundert sich, warum die UN, die am 12. Januar 2009 in der UN-Resolution 1860 schon einmal ziemlich genau dasselbe beschlossen haben, ihrer sonst so heuchlerisch gepriesenen Schutzverantwortung** noch immer nicht nachgekommen sind. Scusi! hatte sich schon 2009 über die gegenüber Israel äußerst zurückhaltende Zuschauermentalität des Westens sehr gewundert (60 Jahre Landraub...).


Die relevante Ziffer 4 der aktuellen UN-Resolution lautet diesmal:

"4. fordert eine s o f o r t i g e Einstellung der israelischen Militärangriffe im gesamten besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalems, und ein Ende der Angriffe gegen alle Zivilisten, darunter auch israelische Zivilisten;"


Auch in den anderen Ziffern ist harte Kritik der "Internationalen Gemeinschaft" am "Wiederholungstäter" Israel mit eindeutigen Forderungen zur Deeskalation, zur Beachtung von Internationalen Normen und geltendem humanitärem Völkerrecht sowie der Einführung halbwegs zivilen und rechtstaatlichen Verhaltens bei den IOF-Sicherheitskräften zusammengepackt.


Das sind alles ganz vernünftige und angemessene Forderungen unter zivilisierten Staaten. "Sofort" heißt übrigens "sofort", d.h. stehenden Fußes. Stände in Ziff. 4 z.B. etwas vom "unverzüglichen" Beenden der Angriffe, dann ließe das etwas mehr Zeit. Israel müsste "ohne schuldhaftes Zögern" die Kampfhandlungen einstellen. Aber es steht nunmal der juristische Fachbegriff "sofort" in dem UN-Text und der Text ist schon eine Woche alt.

Warum passiert nix. Weil die vielen, auf den verschiedener Führungsebenen Internationaler und Supranationaler Organisationen versteckten Izaks, es sind meist auf Kosten des unterdrückten Teils der Weltbevölkerung verbeamtete Maulwürfe Israels, in der jeweiligen UN-/US-/UK - Verwaltung, bei der NATO, der Weltbank, dem Weltwährungsfonds, der IAEO, der WHO usw. die Umsetzung diskret sabotieren.

Wieder mal wackelt der atomare Schwanz Israel mit dem nuklearen, selbsternannten Weltpolizeihund, der räuberischen Atomsupermacht USA. Oder rheinländisch gesagt: Beide sind "een Kopp unn` een Aarsch". Sie lassen sich seit 1948 von der Internationalen "Wertegemeinschaft" überhaupt nichts sagen. Die Atomfaschisten machen halt was sie gerade wollen. Nur die "Goim" müssen sich an Regeln halten, und zwar an die, die Washington vorgibt.

Wie sich jeder denken kann, waren die USA wieder der einzige Staat, der gegen die UN-Resolution HRC/RES/S-21/1 zu Gaza gestimmt hat. Die USA, infolge ihrer fortwährenden verdeckten Raub- und Aggressionskriege selbst zum plutokratischen Pariastaat verkommen, sehen keine "Schutzverantwortung" für die Palästinenser.

Folgerichtig führt der hemmungslose Aggressor Israel, der sich unter dem Schutz der Weltsuperschurkenatommacht USA bombensicher fühlt, seine völkerrechtswidrigen Militärangriffe und menschenrechtswidrigen Massaker im gesamten besetzten palästinensischen Gebiet bis heute fort (SPON).

Nicht bekannt ist vielen Bürgern, dass die Bundesrepublik Deutschland zu den acht EU-Staaten im UNHCR gehört, deren Stimmen bei dieser Resolution alle unter den 17 Enthaltungen zu finden sind.

Das kapiert kaum einer. Dazu müsste man Englisch verstehen, richtig schreiben und das passende UN-Dokument im englischen Internet über die englische Suchfunktion mit der exakten englischen Bezeichnung erst mal finden können. Was nicht ganz trivial ist.

Welcher anspruchsvolle Kulturmensch spricht oder schreibt schon das vom Amerika-Haus und der ProIl-Presse heftigst gesponserte, von den hiesigen Uni-Ami-Sbirren immer wieder über den grünen Klee gelobte Englisch, in Wahrheit nur eine unpräzise Primitivsprache für fiese Piraten und berechnende Koofmichs mit geringem Wortschatz. Bei den UN, in den deutschen Medien oder auf entsprechenden Uni-Webseiten ist die o.a. UN-Resolution im deutschen Wortlaut denn auch nirgendwo zu finden.

Deutschland unterhält zwar bei den UN einen Sprachendienst, der alle "wichtigen" UN-Dokumente für uns ins Deutsche übersetzt und auf seiner Website Online stellt. Aber die politisch entscheidenden Dokumente des UNHCR wie die "Gaza-Resolution" tauchen dort nicht oder erst viel zu spät auf. Deshalb hat scusi! mal eben den englischen Text vom Google-Roboter übersetzen lassen und von Hand nachgeglättet. Etwas holprig ist`s geworden - aber noch verständlich.

Inhaltlich ist die aktuelle UN-Resolution übrigens so human und diplomatisch ausgewogen formuliert, dass die Bundesregierung eigentlich jeden Grund gehabt hätte, mit der größeren Hälfte der Welt f ü r die Resolution zu stimmen. Nebenbei gesagt. Die größere Hälfte, die BRICS-Staaten, wird zukünftig immer mehr Gewicht kriegen. Der "Westen" hat ein Demographieproblem.

Man lese selbst, der Teufel steckt in den Details:


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* Rohübersetzung, Nachtarbeit, Tippfehler bitte entschuldigen!


"UN-Menschenrechtsrat
Einundzwanzigste Sondersitzung
23. Juli 2014


Resolution, angenommen durch den UN-Menschenrechtsrat
S-21/1


Wahrung des Völkerrechts in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem



Der Menschenrechtsrat,

- geleitet von den Zielen und Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte,

- unter Hinweis auf die Resolution 60/251 vom 15. März 2006 und die Menschenrechts - Resolutionen 5/1 und 5/2 vom 18. Juni 2007,

- unter Bekräftigung des Rechts auf Selbstbestimmung des palästinensischen Volkes und die Unzulässigkeit des Erwerbs von Grundstücken durch die Anwendung von Gewalt, die in der Charta verankert ist,

- unter Bekräftigung der Anwendbarkeit der internationalen Menschenrechtsnormen und des humanitären Völkerrechts, insbesondere der Genfer Konvention über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten vom 12. August 1949*** in dem besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalem,

- bekräftigend, dass alle Hohen Vertragsparteien des Vierten Genfer Übereinkommens verpflichtet sind dieses zu respektieren und die Verpflichtungen aus dem genannten Übereinkommen in Bezug auf die besetzten palästinensischen Gebiete zu beachten, einschließlich Ost-Jerusalems, und in Bekräftigung ihrer Verpflichtungen aus Artikel 146, 147 und 148 in Bezug auf strafrechtliche Sanktionen, schwere Rechtsverletzungen und die Verantwortlichkeiten der Hohen Vertragsparteien,

- äußerst besorgt über die mangelnde Umsetzung der Empfehlungen in dem Bericht der Fact-Finding-Mission der Vereinten Nationen zum Gaza-Konflikt von 2009 und davon überzeugt, dass der Mangel an Verantwortlichkeit für Verletzungen des Völkerrechts eine Kultur der Straflosigkeit stärkt, was zu einem Wiederauftreten von Verletzungen und ernsthafter Gefährdung der Aufrechterhaltung des internationalen Friedens führt,

- feststellend, dass der 9. Juli 2014 den zehnten Jahrestag der Verabschiedung des Gutachtens des Internationalen Gerichtshofs über die Rechtsfolgen des Baus einer Mauer in den besetzten palästinensischen Gebieten markiert, und dass keine Fortschritte bei seiner Umsetzung gemacht worden sind, und bekräftigt die dringende Notwendigkeit das humanitäre Völkerrecht zu achten und die internationalen Menschenrechtsnormen in diesem Zusammenhang zu respektieren,

- fest davon überzeugt, dass die Gerechtigkeit und die Achtung der Rechtsstaatlichkeit die unverzichtbaren Grundlagen für den Frieden sind und betonend, dass eine vorherrschende langjährige und systemische Straffreiheit für Verletzungen des Völkerrechts eine Krise der Justiz in den besetzten palästinensischen Gebieten geschaffen hat, die Maßnahmen verlangt, einschließlich der Verantwortlichkeit für die Verbrechen gegen das Völkerrecht,

- in Anbetracht des systematischen israelischen Versagens, echte Ermittlungen unparteiisch, unabhängig, schnell und in wirksamer Art und Weise durchzuführen wie vom internationalem Recht gefordert, in Bezug auf Gewalt und Straftaten gegen die Palästinenser, durchgeführt von den Besatzungskräften und Siedlern und wegen des Fehlens einer etablierten justiziellen Rechenschaftspflicht über ihre (Israels) militärischen Aktionen in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem,

- die Verpflichtungen von Israel als Besatzungsmacht betonend, damit das Wohlergehen und die Sicherheit der palästinensischen Zivilbevölkerung unter der Besatzung in der Westbank, einschließlich Ost-Jerusalem und im Gaza-Streifen gewährleistet ist, und feststellend, dass Israel seine diesbezüglichen Verpflichtungen vorsätzlich zurückweist und ablehnt,

- feststellend, dass die gezielten Angriffe auf Zivilisten und andere geschützte Personen und die Begehung von systematischen, weit verbreiteten und eklatanten Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht und die internationalen Menschenrechte in bewaffneten Konflikten schwere Verletzungen und eine Bedrohung des internationalen Friedens und der Sicherheit bilden,

- die massiven israelischen Militäroperationen in dem besetzten palästinensischen Gebiet bedauernd, einschließlich Ost-Jerusalem, seit dem 13. Juni 2014, die unverhältnismäßige und wahllose Angriffe beinhalteten und zu schweren Verletzungen der Menschenrechte der palästinensischen Zivilbevölkerung führten, auch durch die jüngsten israelischen Militärangriffe auf dem besetzten Gazastreifen, der letzten in einer Reihe von militärischen Aggressionen Israels und Aktionen der Massenwegschließungen, Massenverhaftungen und der Tötung von Zivilisten in der besetzten Westbank,

- ernste Besorgnis über die kritische humanitäre Situation im Gazastreifen ausdrückend, darunter insbesondere die Vertreibung von Zehntausenden von palästinensischen Zivilisten, über die Krise im Zugang zu einer angemessenen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, die fast 1 Million Menschen trifft, und über die umfangreichen Schäden an der Strominfrastruktur, was bedeutet, dass 80 Prozent der Bevölkerung Strom nur vier Stunden am Tag empfangen , und was die Bedeutung der Bereitstellung humanitärer Soforthilfe für sie und andere Opfer unterstreicht,

- die Einrichtung der palästinensischen Regierung des nationalen Konsenses am 2. Juli 2014 als einen wichtigen Schritt zur Versöhnung der Palästinenser begrüßend, die von entscheidender Bedeutung für das Erreichen einer Zwei-Staaten-Lösung auf der Grundlage der Grenzen von vor 1967 und dauerhaften Frieden ist, und betonend, dass die Situation des besetzten Gaza-Streifen nicht nachhaltig gelöst wird, solange er geographisch, politisch und wirtschaftlich von der Westbank getrennt bleibt,



1. verurteilt schärfstens das Versagen Israels als Besatzungsmacht, seine verlängerte Besetzung des besetzten palästinensischen Gebiets zu beenden, einschließlich Ost-Jerusalem, in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und den einschlägigen Resolutionen der Vereinten Nationen;

2. verurteilt auf das Schärfste die weit verbreiteten, systematischen und groben Verletzungen der internationalen Menschenrechte und Grundfreiheiten, die aus den israelischen Militäroperationen im besetzten palästinensischen Gebiet seit dem 13. Juni 2014 herrühren, vor allem die neuesten israelischen Militärangriffe auf den besetzten Gazastreifen, aus der Luft, zu Land und vom Meer, die unverhältnismäßige und wahllose Angriffe sind, einschließlich der Luftangriffe auf zivile Gebiete, die Angriffe auf Zivilisten und zivile Objekte zur kollektiven Bestrafung sind, sie verstoßen gegen das Völkerrecht;

und verurteilt andere Aktionen, einschließlich derjenigen, die auf das medizinische und humanitäre Personals zielen, was ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden kann, direkt resultierend in der Tötung von mehr als 650 Palästinensern, die meisten von ihnen Zivilisten und mehr als 170 davon sind Kinder, die Verletzung von mehr als 4.000 Menschen und die mutwillige Zerstörung von Häusern, der lebenswichtigen Infrastruktur und öffentlicher Einrichtungen;

3. verurteilt jegliche Gewalt gegen die Zivilbevölkerung, wo immer sie auftritt, einschließlich der Tötung von zwei israelischen Zivilisten als Folge des Raketenbeschusses, und fordert alle Beteiligten nachdrücklich auf, ihren Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht nachzukommen und die internationalen Menschenrechte zu respektieren;

4. fordert eine sofortige Einstellung der israelischen Militärangriffe im gesamten besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalems, und ein Ende der Angriffe gegen alle Zivilisten, darunter auch israelische Zivilisten;

5. begrüßt die Initiative von Ägypten, die von der Liga der arabischen Staaten unterstützt wird, und fordert alle regionalen und internationalen Akteure auf, diese Initiative im Hinblick auf die Sicherung eines umfassenden Waffenstillstands zu unterstützen;

6. fordert, dass Israel, die Besatzungsmacht, unverzüglich und umfassend ihre illegale Schließung des besetzten Gaza-Streifen beendet, die aus sich heraus zur kollektiven Bestrafung der palästinensischen Zivilbevölkerung führt, unter anderem durch die sofortige, dauerhafte und bedingungslose Öffnung der Grenzübergänge für die humanitäre Hilfe, kommerzielle Güter und Personen, von und aus dem Gazastreifen, in Übereinstimmung mit ihren Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht ;

7. fordert die internationale Gemeinschaft, einschließlich der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, der internationalen Finanzinstitutionen und die zwischenstaatlichen und nichtstaatlichen Organisationen sowie regionalen und interregionalen Organisationen, die dringend benötigte humanitäre Hilfe und Dienstleistungen für das palästinensische Volk in den Gazastreifen zu liefern, auch durch Unterstützung des Notfall-Appells vom Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten vom 17. Juli 2014;

8. äußert sich zutiefst besorgt über die steigende Zahl der Fälle von Gewalt, Zerstörung, Belästigung, Provokation und Aufstachelung gegen palästinensische Zivilisten, einschließlich der Kinder, und ihres Eigentums, durch extremistische israelische S i e d l e r , die illegal in die besetzten palästinensischen Gebiete einschließlich Ost-Jerusalems eingeschleust wurden, und verurteilt auf das Schärfste die daraus resultierende Begehung von Verbrechen aus Hass;

9. äußert sich tief besorgt über den Zustand der palästinensischen Gefangenen und Häftlinge in israelischen Gefängnissen und Haftzentren, insbesondere nach der Verhaftung von mehr als 1.000 Palästinensern seit dem 13. Juni 2014 und fordert Israel, die Besatzungsmacht auf, unverzüglich alle palästinensischen Gefangenen, deren Inhaftierung nicht in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht, einschließlich aller Kinder und alle Mitglieder des palästinensischen Legislativrats;

10. unterstreicht die Bedeutung des Schutzes aller Zivilisten, betont das fortgesetzte Versagen Israels, die palästinensische Zivilbevölkerung im Rahmen ihrer Tätigkeit zu schützen, wie es das internationale Recht verlangt, und fordert in diesem Zusammenhang den sofortigen internationalen Schutz für die Palästinenser in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem, in Übereinstimmung mit den einschlägigen Bestimmungen der Charta der Vereinten Nationen, dem humanitären Völkerrecht und dem internationalen Menschenrecht;

11. empfiehlt, dass die Regierung der Schweiz, in ihrer Funktion als Verwahrer der Vierten Genfer Konvention, sofort wieder die Konferenz der Hohen Vertragsparteien des Übereinkommens über die Maßnahmen zusammenruft, die sie in den besetzten palästinensischen Gebieten einschließlich Ost-Jerusalems durchsetzen möchte, und deren Beachtung sie in Übereinstimmung mit dem Artikel 1 der vier Genfer Abkommen, unter Berücksichtigung der Stellungnahme der Konferenz der Hohen Vertragsparteien vom 15. Juli 1999 und der Erklärung der Konferenz vom 5. Dezember 2001 durchsetzen soll;

12. ersucht alle relevanten Mandatsträger der Sonderverfahren, dringend Informationen über alle Menschenrechtsverletzungen in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem, entsprechend ihren jeweiligen Mandate zu suchen und zu sammeln und ihre Beobachtungen in ihren Jahresberichten an den Menschenrechtsrat zu berichten;

13. beschließt, dringend eine unabhängige internationale Untersuchungskommission zu entsenden, die von dem Präsidenten des Menschenrechtsrates ernannt werden soll, um alle Verletzungen des humanitären Völkerrechts und der internationalen Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem zu untersuchen, insbesondere diejenigen im besetzten Gazastreifen, die im Rahmen der militärischen Operationen seit 13. Juni 2014 erfolgt sind, ob vor, während oder danach, um die Fakten und Umstände von entsprechenden Rechtsverletzungen und der Verbrechen niederzuschreiben und die Verantwortlichen identifizieren, insbesondere , um Empfehlungen für Maßnahmen gegen Verantwortliche zu erstellen, alles mit Blick auf die Vermeidung und B e e n d i g u n g der S t ra f l o s i g k e i t und auf die Gewährleistung, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, und über Mittel und Wege, um Zivilisten vor weiteren Übergriffen zu schützen und dem Rat auf seiner achtundzwanzigsten Tagung Bericht zu erstatten;

14. ersucht die Zusammenarbeit, gegebenenfalls von anderen zuständigen Organe der Vereinten Nationen mit der Untersuchungskommission für die Erfüllung ihrer Mission, und erbittet die Unterstützung des Generalsekretärs und Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte in dieser Hinsicht, auch in Bezug auf das zur Bereitstellung aller administrativen, technischen und zur logistischen Unterstützung Erforderliche, um es der Untersuchungskommission und den Mandatsträgern besonderer Verfahren zu ermöglichen ihre Mandate schnell und effizient zu erfüllen;

15. ersucht den Hohen Kommissar, über die Umsetzung der Resolution Bericht zu erstatten, einschließlich über Maßnahmen zur Gewährleistung der Haftbarmachung für die schweren Verletzungen des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem, zu den Aufgaben des Menschenrechtsrats auf seiner siebenundzwanzigsten Tagung genommen;

16. beschließt, mit der Angelegenheit befasst zu bleiben.


2. Sitzung, 23. Juli 2014


(Angenommen bei einer aufgezeichneten Abstimmung mit 29 zu 1 Stimmen, bei 17 Stimmenthaltungen.)

Die Abstimmung war wie folgt:

Ja - Stimmen: Algerien, Argentinien, Brasilien, Chile, China, Kongo, Costa Rica, Côte d'Ivoire, Kuba, Äthiopien, Indien, Indonesien, Kasachstan, Kenia, Kuwait, Malediven, Mexiko, Marokko, Namibia, Pakistan, Peru, Philippinen, Russische Föderation , Saudi-Arabien, Sierra Leone, Südafrika, Vereinigte Arabische Emirate, Venezuela (Bolivarische Republik), Vietnam

g e g e n : Vereinigte Staaten von Amerika

Enthaltungen: Österreich, Benin, Botswana, Burkina Faso, Tschechische Republik, Estland, Frankreich, Gabun, Deutschland, Irland, Italien, Japan, Montenegro, die Republik Korea, Rumänien, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland]."
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** In dem hochtrabenden 35 Seiten - UN-Dokument "Umsetzung der Schutzverantwortung" kommt z.B. das Genozidland "Ruanda" 35 mal vor. Auch die sonstigen "Mord-Brennpunkte" der Welt vom Kosovo bis Südsudan werden in dem Papier zigfach erwähnt.

Nur ein Konfliktherd ist wie durch ein Wunder völlig ausgespart worden und wird verschwiegen: Israel : Palästina. Wer hat das "UN-Papier" wohl endredigiert? Izaks? Vermutlich. Zugespitzt formuliert:

Der Topos "Schutzverantwortung" (engl.: "Responsibility To Protect, R2P") wurde von "Proisraelischen Völkerrechtlern" wie H. Münkler et alii für die UN nur erfunden, um den US-/ UK-/ IL-Raubkolonisten eine winkeladvokatorische Rechtsgrundlage zu schaffen, damit die modernen Räuber und Piraten des Industriezeitalters in ölreiche Drittweltstaaten wie Libyen, Irak oder Syrien einfallen können und sich der dortigen Rohstoffe unter dem Deckmantel der "Humanität" praktisch umsonst bemächtigen können.

Bei ihrer R2P-Propaganda lassen die ProIl-Wissenschaftler ihre eigene Mischpoke in Israel natürlich außen vor. Das Apartheidsregime in Tel Aviv samt unterdrückten Palästinensern wird in den entsprechenden R2P-Abhandlungen nicht erwähnt.

Die Worte "Israel", Palästina, Westbank oder "Gaza" kommen in dem o.a. tollen UN-Opus zur Schutzverantwortung (R2P) nirgendwo vor. Was für ein Zufall. Dafür steht das obige AgitProp-Machwerk der Mischpoke als eines der wenigen ins Deutsche übersetzten UN-Dokumente online auf der UN-Website des "deutschen" UN-Übersetzungsdienstes:


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"Umsetzung der Schutzverantwortung"

"Vereinte Nationen" A/63/677
Generalversammlung

Verteilung: Allgemein; Datum: 12. Januar 2009 (das ist zufällig auch das Herausgabe-Datum der UN-Resolution 1860, scusi!);

Original: Englisch; Dreiundsechzigste Tagung (Es tagt und tagt und will nicht heller werden, scusi!!)

Tagesordnungspunkte 44 und 107:

Integrierte und koordinierte Umsetzung und Weiterverfolgung der Ergebnisse der großen Konferenzen und Gipfeltreffen der Vereinten Nationen im Wirtschafts- und Sozialbereich und auf damit zusammenhängenden Gebieten
Weiterverfolgung der Ergebnisse des Millenniums-Gipfels"


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Scusi meint zum UN-Projekt R2P: Wir erkennen die Melodie und wir sind verstimmt. Das ist wohl blanker Wissenschaftstourismus zum Abschirmen des israelischen Staatsterrorismus in Gaza. Das R2P - Projekt bitte sofort bei den UN einstampfen"! Scusi hat drei Vorschläge:


1. müssen die UN aus der babylonischen Gefangenschaft im US-Staat New York befreit werden und aus den USA in die neutrale Schweiz umgesiedelt werden;

2. sollte das anachronistische Regelwerk der UN (Vetorecht für WKII-Siegermächte usw. ?) umfassend demokratisiert werden.

3. Eine sozialverträgliche Verabschiedung des kompletten, proil-kontaminierten Führungspersonals in den UN-Teppichetagen muss umgehend beginnen. Die alten UN-Beamten - Ban ki Moon etc. - haben in Bezug auf Israel/Palästina erneut schwer versagt. Neue Köpfe braucht die UN-Welt.


Das zur Zeit noch von NSA-Wanzen und anderen kosmopolitischen ProIl-Bewohnern bis unters Dach versiffte UN-Gebäude am East-River in New York sollte nach dem völligen Neuaufbau der UN in der Schweiz als Symbol für den Fehlschlag der US-gelenkten, Supranationalen Diplomatie seit 1945, als drohendes Mahnmal gegen jede neokonservativ-kapitalistische Arroganz, Täuschung, Lüge, Scheinheiligkeit, Unfähigkeit, Raffgier, Mißbrauch, und Mißwirtschaft fungieren. Es ist schon jetzt für alle Völker ein Warnzeichen gegen die maßlose Korruption gekauften diplomatischen Personals.

Das alte UN-Hochhaus sollte angesichts eines in Zukunft vorurteilslos und unbestechlich zu führenden globalen Dialogs der Völker als schlimmer Fingerzeig wie demnächst das "One World Trade Center" im zerfallenden New York der auseinanderbrechenden USA (Uneinige Staaten im Abgrund) für immer als Ruine leer stehenbleiben.

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*** Zusatzprotokoll zu den Genfer Abkommen vom 12. August 1949
über den Schutz der Opfer internationaler bewaffneter Konflikte
(Protokoll I, auch im Krieg "Israels" gegen "Palästina" (Gaza-Konflikt) anzuwenden)


(Auszug der Artikel des humanitären Kriegsvölkerrechts, die von den IOF-Truppen Israels in ihren Militärangriffen auf die Palästinenser seit 1948 regelmäßig sträflich missachtet und verletzt werden)

...

"Teil II

Verwundete, Kranke und Schiffbrüchige

Art. 11 Schutz von Personen

1. Die körperliche oder geistige Gesundheit und Unversehrtheit von Personen, die sich in der Gewalt der gegnerischen Partei befinden, die infolge einer in Artikel 1 genannten Situation interniert oder in Haft gehalten sind oder denen anderweitig die Freiheit entzogen ist, dürfen nicht durch ungerechtfertigte Handlungen oder Unterlassungen gefährdet werden. Es ist daher verboten, die in diesem Artikel genannten Personen einem medizinischen Verfahren zu unterziehen, das nicht durch ihren Gesundheitszustand geboten ist und das nicht mit den allgemein anerkannten medizinischen Grundsätzen im Einklang steht, die unter entsprechenden medizinischen Umständen auf Staatsangehörige der das Verfahren durchführenden Partei angewandt würden, denen die Freiheit nicht entzogen ist.


Teil III

Methoden und Mittel der Kriegführung
Kombattanten- und Kriegsgefangenenstatus


Art. 35 Grundregeln

1. In einem bewaffneten Konflikt haben die am Konflikt beteiligten Parteien kein unbeschränktes Recht in der Wahl der Methoden und Mittel der Kriegführung.

2. Es ist verboten, Waffen, Geschosse und Material sowie Methoden der Kriegführung zu verwenden, die geeignet sind, überflüssige Verletzungen oder unnötige Leiden zu verursachen.

3. Es ist verboten Methoden oder Mittel der Kriegführung zu verwenden, die dazu bestimmt sind oder von denen erwartet werden kann, dass sie ausgedehnte, lang anhaltende und schwere Schäden der natürlichen Umwelt verursachen.


Art. 36 Neue Waffen

Jede Hohe Vertragspartei ist verpflichtet, bei der Prüfung, Entwicklung, Beschaffung oder Einführung neuer Waffen oder neuer Mittel oder Methoden der Kriegführung festzustellen, ob ihre Verwendung stets oder unter bestimmten Umständen durch dieses Protokoll oder durch eine andere auf die Hohe Vertragspartei anwendbare Regel des Völkerrechts verboten wäre.


Art. 48 Grundregel

Um Schonung und Schutz der Zivilbevölkerung und ziviler Objekte zu gewährleisten, unterscheiden die am Konflikt beteiligten Parteien jederzeit zwischen der Zivilbevölkerung und Kombattanten sowie zwischen zivilen Objekten und militärischen Zielen; sie dürfen daher ihre Kriegshandlungen nur gegen militärische Ziele richten.



Kapitel II

Zivilpersonen und Zivilbevölkerung



Art. 50 Bestimmung der Begriffe Zivilpersonen und Zivilbevölkerung

1. Zivilperson ist jede Person, die keiner der in Artikel 4 Buchstabe A Absätze 1, 2, 3 und 6 des III. Abkommens und in Artikel 43 dieses Protokolls bezeichneten Kategorien angehört. Im Zweifelsfall gilt die betreffende Person als Zivilperson.

2. Die Zivilbevölkerung umfasst alle Zivilpersonen.

3. Die Zivilbevölkerung bleibt auch dann Zivilbevölkerung, wenn sich unter ihr
einzelne Personen befinden, die nicht Zivilpersonen im Sinne dieser Begriffsbestimmung sind.


Art. 51 Schutz der Zivilbevölkerung

1. Die Zivilbevölkerung und einzelne Zivilpersonen geniessen allgemeinen Schutz vor den von Kriegshandlungen ausgehenden Gefahren. Um diesem Schutz Wirksamkeit zu verleihen, sind neben den sonstigen Regeln des anwendbaren Völkerrechts folgende Vorschriften unter allen Umständen zu beachten.

2. Weder die Zivilbevölkerung als solche noch einzelne Zivilpersonen dürfen das Ziel von Angriffen sein. Die Anwendung oder Androhung von Gewalt mit dem hauptsächlichen Ziel, Schrecken unter der Zivilbevölkerung zu verbreiten, ist verboten.

3. Zivilpersonen geniessen den durch diesen Abschnitt gewährten Schutz, sofern und solange sie nicht unmittelbar an Feindseligkeiten teilnehmen.

4. Unterschiedslose Angriffe sind verboten. Unterschiedslose Angriffe sind

a) Angriffe, die nicht gegen ein bestimmtes militärisches Ziel gerichtet werden,

b) Angriffe, bei denen Kampfmethoden oder -mittel angewendet werden, die
nicht gegen ein bestimmtes militärisches Ziel gerichtet werden können, oder

c) Angriffe, bei denen Kampfmethoden oder -mittel angewendet werden, deren Wirkungen nicht entsprechend den Vorschriften dieses Protokolls begrenzt werden können und die daher in jedem dieser Fälle militärische Ziele und Zivilpersonen oder zivile Objekte unterschiedslos treffen können.


5. Unter anderem sind folgende Angriffsarten als unterschiedslos anzusehen:

a) ein Angriff durch Bombardierung – gleichviel mit welchen Methoden oder Mitteln – bei dem mehrere deutlich voneinander getrennte militärische Einzelziele in einer Stadt, einem Dorf oder einem sonstigen Gebiet, in dem Zivilpersonen oder zivile Objekte ähnlich stark konzentriert sind, wie ein einziges militärisches Ziel behandelt werden, und

b) ein Angriff, bei dem damit zu rechnen ist, dass er auch Verluste an Menschenleben unter der Zivilbevölkerung, die Verwundung von Zivilpersonen, die Beschädigung ziviler Objekte oder mehrere derartige Folgen zusammen verursacht, die in keinem Verhältnis zum erwarteten konkreten und unmittelbaren militärischen Vorteil stehen.

6. Angriffe gegen die Zivilbevölkerung oder gegen Zivilpersonen als Repressalie sind verboten.

7. Die Anwesenheit oder Bewegungen der Zivilbevölkerung oder einzelner Zivilpersonen dürfen nicht dazu benutzt werden, Kriegshandlungen von bestimmten Punkten oder Gebieten fernzuhalten, insbesondere durch Versuche, militärische Ziele vor Angriffen abzuschirmen oder Kriegshandlungen zu decken, zu begünstigen oder zu behindern. Die am Konflikt beteiligten Parteien dürfen Bewegungen der Zivilbevölkerung oder einzelner Zivilpersonen nicht zu dem Zweck lenken, militärische
Ziele vor Angriffen abzuschirmen oder Kriegshandlungen zu decken.

8. Eine Verletzung dieser Verbote enthebt die am Konflikt beteiligten Parteien nicht ihrer rechtlichen Verpflichtungen gegenüber der Zivilbevölkerung und Zivilpersonen, einschliesslich der Verpflichtung, die in Artikel 57 vorgesehenen vorsorglichen Massnahmen zu treffen.


Kapitel III

Zivile Objekte

Art. 52 Allgemeiner Schutz ziviler Objekte

1. zivile Objekte dürfen weder angegriffen noch zum Gegenstand von Repressalien gemacht werden. Zivile Objekte sind alle Objekte, die nicht militärische Ziele im Sinne des Absatzes 2 sind.

2. Angriffe sind streng auf militärische Ziele zu beschränken. Soweit es sich um Objekte handelt, gelten als militärische Ziele nur solche Objekte, die auf Grund ihrer Beschaffenheit, ihres Standorts, ihrer Zweckbestimmung oder ihrer Verwendung wirksam zu militärischen Handlungen beitragen und deren gänzliche oder teilweise Zerstörung, deren Inbesitznahme oder Neutralisierung unter den in dem betreffenden Zeitpunkt gegebenen Umständen einen eindeutigen militärischen Vorteil darstellt.

3. Im Zweifelsfall wird vermutet, dass ein in der Regel für zivile Zwecke bestimmtes Objekt, wie beispielsweise eine Kultstätte, ein Haus, eine sonstige Wohnstätte oder eine Schule, nicht dazu verwendet wird, wirksam zu militärischen Handlungen beizutragen.

Art. 54 Schutz der für die Zivilbevölkerung lebensnotwendigen Objekte

1. Das Aushungern von Zivilpersonen als Mittel der Kriegführung ist verboten.

2. Es ist verboten, für die Zivilbevölkerung lebensnotwendige Objekte wie Nahrungsmittel, zur Erzeugung von Nahrungsmitteln genutzte landwirtschaftliche Gebiete, Ernte- und Viehbestände, Trinkwasserversorgungsanlagen und -vorräte sowie Bewässerungsanlagen anzugreifen, zu zerstören, zu entfernen oder unbrauchbar zu machen, um sie wegen ihrer Bedeutung für den Lebensunterhalt der Zivilbevölkerung oder der gegnerischen Partei vorzuenthalten, gleichviel ob Zivilpersonen ausgehungert oder zum Fortziehen veranlasst werden sollen oder ob andere Gründe massgebend sind.

3. Die in Absatz 2 vorgesehenen Verbote finden keine Anwendung, wenn die aufgeführten Objekte von einer gegnerischen Partei

a) ausschliesslich zur Versorgung der Angehörigen ihrer Streitkräfte benutzt
werden,
b) zwar nicht zur Versorgung, aber zur unmittelbaren Unterstützung einer militärischen Handlung benutzt werden; jedoch darf gegen diese Objekte keinesfalls so vorgegangen werden, dass eine unzureichende Versorgung der Zivilbevölkerung mit Lebensmitteln oder Wasser zu erwarten wäre, durch die sie einer Hungersnot ausgesetzt oder zum Weggang gezwungen würde.

4. Diese Objekte dürfen nicht zum Gegenstand von Repressalien gemacht werden.

5. In Anbetracht der lebenswichtigen Erfordernisse jeder am Konflikt beteiligten Partei bei der Verteidigung ihres Hoheitsgebiets gegen eine Invasion sind einer am Konflikt beteiligten Partei in diesem Gebiet, soweit es ihrer Kontrolle unterliegt, Abweichungen von den Verboten des Absatzes 2 gestattet, wenn eine zwingende militärische Notwendigkeit dies erfordert.


Art. 55 Schutz der natürlichen Umwelt

1. Bei der Kriegführung ist darauf zu achten, dass die natürliche Umwelt vor ausgedehnten, lang anhaltenden und schweren Schäden geschützt wird. Dieser Schutz schliesst das Verbot der Anwendung von Methoden oder Mitteln der Kriegführung ein, die dazu bestimmt sind oder von denen erwartet werden kann, dass sie derartige Schäden der natürlichen Umwelt verursachen und dadurch Gesundheit oder Überleben der Bevölkerung gefährden.

2. Angriffe gegen die natürliche Umwelt als Repressalie sind verboten.

Heutige Feuerpause in Gaza schon nach zwei Stunden gebrochen, vorher IDF-Offz. (Cousin von Kriegsminister Yaalon) von Hamas entführt

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Israel und die sunnitisch-islamische Hamas haben in eine dreitägige Waffenruhe für den Gazastreifen eingewilligt. Die humanitäre Feuerpause gilt ab 01.08.2014 (Freitagmorgen, 07.00 Uhr MESZ) für 72 Stunden (FR).

Die Aushandlung der Waffenruhe ist wohl ein Verdienst des UN-Unterhändlers Robert Serry. Verkündet wurde sie heute früh zeitgleich von UN-Generalsekretär Ban und in Neu Delhi von US-Außenminister Kerry.


Der wichtigste Punkt in den hoffentlich nun zu führenden Waffenstillstandsverhandlungen dürfte die Beendigung der über achtjährigen Blockade von Gaza sein.

NZZ In der Süddeutschen Zeitung hat Tomas Avenarius gestern nicht ganz unrichtig beschrieben, warum es für die Palästinenser so schwer ist, einem längerfristigen "Waffenstillstand" zuzustimmen:

"So geht es um alles oder nichts: Ein von Israel diktierter Waffenstillstand, bei dem Gazas Grenzen geschlossen bleiben, wäre für die Menschen die Rückkehr zum Status-quo - nach 1400 Toten. Das würden die Bewohner der Hamas kaum verzeihen. Aus diesem Grund können die Islamisten kaum nachgeben in diesem Krieg.

Wenn Kinder und Zivilisten sterben, wenn UN-Schulen beschossen werden, wenn Israel jede Verhältnismäßigkeit ignoriert, während die Bilder des Grauens in Echtzeit um die Welt gehen - dann erst geraten Israel und Ägypten international unter Druck.
Dann müssen sie irgendwann nachgeben. Dann wäre die militärische Niederlage der Hamas ihr großer politischer Sieg."


Da liegt er richtig der Tomas. Genau deshalb hat auch scusi! gestern "die Bilder des Grauens" aus Gaza veröffentlicht. Damit der nahezu undurchdringliche ProIl-Schleier der IL-Lügenpropaganda gelüftet wird. Ein Verblendungsschleier, den die "Interessenten" seit Jahrzehnten mit ihrer Riesenmedienmaschine über den "Nahostkonflikt" legen.

Die "Interessenten" der Rüstungsindustriellen Komplexe der USA und Israels, das sind die gleichen Erpresser-Plutokraten und Oligarchen-Milliardäre, die zur Zeit militärisch in Gaza und in der Ukraine, finanziell jedoch besonders in Südeuropa (Eurokrise) und in Deutschland (Zerschlagung der Deutschland AG) aktiv sind.


Geierfonds

Antijüdische Karikaturen wie diese von Paul Singers Aasgeier-Hedgefonds "Elliott" machen im Internet die Runde


Aktuell wird von den jüdischen Eigentümern gewisser "Hedgefonds" (Paul Singer, Aasgeierfond "Elliott") gerade wieder Argentinien in die Mangel genommen. Das Land, dass im WK II Deutschland mit Weizen versorgte.

Für die Schnarchnasen von der NZZ kam die Waffenruhe in Gaza offenbar so überraschend, dass sie blöderweise auch noch eine Viertelstunde nach Inkrafttreten der Feuerpause mit Netanjahu`s Durchhalteparole vom "Weitermachen" ihr vornehmes Blatt aufmachten (s. Abb.).

Netanjahu wollte ja keine Waffenruhe mehr und hat sich deshalb sogar am Telefon heftig mit Obama gestritten. Die NZZ-Schreiberlinge identifizieren sich offenbar so sehr mit Bibi`s Denke, dass sie an das tatsächlich schnelle Zustandekommen der gestrigen, UN-vermittelten Feuerpause nicht geglaubt haben. Peinlich, peinlich, peinlich. Offenbart es doch die zutiefst antiislamische und vorurteilsbeladene Proisrael-Gesinnung der zuständigen NZZ-Redaktion.

Oder gilt im Elfenbeinturm der NZZ die akademische Regel "cum tempore": AkademikerInnen dürfen danach stets unentschuldigt eine Viertelstunde zu spät "kommen"?


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1. Nachtrag scusi! vom 01.08.2014 , 12:30 Uhr


Die von den UN vermittelte Feuerpause ist nach nur zwei Stunden wieder zusammengebrochen. Nach israelischen Angaben gab es bei Mörserfeuer aus dem südlichen Gazastreifen auf IDF-Soldaten fünf Tote. Die IDF habe mit Panzerbeschuss bei Rafah "geantwortet" und 25 Palästinenser getötet. Hier der Auszug aus dem Haaretz Bericht (engl.) von heute morgen:


"A 72-hour humanitarian cease-fire agreed upon by Israel and Hamas collapsed only a few hours after it took effect on Friday morning.

Some two hours after the truce deal brokered by the United States and the EU kicked in, mortar shells fired from within the Strip landed near a border-regioning town, and shortly thearafter Palestinian medical sources reported that at least 25 Gaza residents were killed and dozens of other wounded by IDF artillery fire directed at the southern Gaza Strip.

The names of four of the five Israeli soldiers killed by Palestinian mortar fire near the Gaza Strip border were released by the IDF. The number of Israeli military fatalities now stands at 61.

Sixteen Palestinians were killed by IDF fire overnight and in the early morning in Khan Yunis, according to Gaza medical sources. Nine of the deceased belong to Al-Farah family, of which four are children aged 4 to 12.

According to the Gaza Health Ministry, the Palestinian death toll since fighting began is now at over 1,450, and the number of wounded has risen to over 8,200.



Die Palästinenser erzählen eine andere Geschichte. Danach soll laut Palästina-TV (steht dem "Islamischen Jihad" nahe) ein IDF-Soldat im Süden Gazas von "Kämpfern" gekidnappt worden sein. Im Verlauf des Gefechts, bei dem die aus einem Tunnel nach Eshkol auf israelisches Gebiet vorgedrungenen Kämpfer mehrere IDF-Soldaten töteten, habe die IDF mit Panzern und Artillerie auf Rafah geschossen und Dutzende von Zivilisten (ca. 40 Zivilisten, vermutlich ein Racheakt, scusi!) getötet (Maan-news).


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2. Nachtrag scusi! vom 01.08.2014, 16:38 Uhr


Haaretz und Jerusalem Post (JP) bestätigen praktisch das Kidnapping eines israel. Soldaten durch die Hamas. Die Hamas besteht darauf, dass der Soldat vor Inkrafttreten der vereinbarten Waffenruhe entführt worden ist. Die IDF widersprach dem. Offenbar sprengte sich ein palästinensischer Kämpfer in der Nähe eines israelischen Tunnel-Suchkommandos in die Luft. Dadurch wurden auch zwei Israelis getötet.

Die entstandene Verwirrung nutzten die restlichen Hamas-Kämpfer, um den Offizier zu entführen, der sich offenbar nicht sofort selbst getötet hat, wie es die ungeschriebenen israelischen "rules of engagement" in solchen Fällen vorsehen. Foto und Details in: Ynetnews (engl.).

Der Entführte IDF-Leutnant Hadar Goldin ist laut der englischen Zeitung The Times und der israelischen Haaretz ein Cousin des israelischen Verteidigungsministers Mohse Ya`alon, was die Angelegenheit für Bibi nicht einfacher macht. Der ultrarechte Ya`alon ist bisher weniger durch Fachkunde als durch abfällige Bemerkungen über den US-Außenminister John Kerry ("Obsessiv und Messianisch") aufgefallen:

JP: "IDF soldier feared kidnapped, 2 other soldiers killed
Sec.-Lt. Hadar Goldin named as presumably abducted officer; terrorists emerged from tunnel, suicide bomber detonated near soldiers prior to suspected kidnapping."

Der YnetNews-Artikel endet mit harter Kritik an Netanyahus Regierung. Die habe seit Jahren vom Tunnelbau der Hamas gewusst aber nichts dagegen unternommen.

Donnerstag, 31. Juli 2014

"Finis Israel", wie Israels Armee vor aller Welt ihren wahren Charakter enthüllt

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"Warum gibt es keine Welle der Solidarität mit uns Juden angesichts der Welle von Antisemitismus?", fragt der Vorsitzende Dieter Graumann in der "Rheinischen Post"" (SPON).

Hier die Antwort:

Nach dem israelischen Terror-Beschuss einer mit 3300 geflüchteten Palästinensern überbelegten UNRWA-Schule in Gaza, der 15 schlafende Kinder das Leben kostete, war das Maß eigentlich schon voll. Es gab 150 Verletzte. UN-Generalsekretär Ban zeigte sich über die Kaltschnäuzigkeit des israelischen Kriegsverbrechens entsetzt. Sein Stellvertreter Elliasson war "sprachlos", sagte aber doch "genug ist genug". Der UN-Sprecher Gunness brach vor laufender TV-Kamera zusammen.

Direkt danach hat das bekannte USAIPAC(K) in Washingtons Pentagon - mit stillschweigender Billigung durch das Weiße Haus (?) - dafür gesorgt, dass die IDF massenhaft mit neuen Bomben, neuen Raketen und neuer Munition fast jeden Kalibers aus einem geheimen US-Munitionslager vor Ort in Israel versorgt wurde (Guardian).

Um der ganzen Welt zu zeigen, was Israels Tzahal "leisten" kann, ließ der Judenstaat als nächstes u.a. einen Marktplatz in dem ohnehin schon schwerstens verwüsteteten Gaza-Stadtviertel Shujayea beschießen, auf dem gerade mehrere Ambulanzen mit Rettungskräften zur Hilfeleistung eingetroffen waren, es gab 17 Tote. Die Bilder sind grauenhaft (Independent):




Israelischer Raketenanschlag auf den Marktplatz von Shujayea (YouTube-Video, Guardian)


Was haben sich diejenigen gedacht, die diesen Luftangriff auf wehrlose Zivilisten befohlen und durchgeführt haben? Dass sie sich als Atomwaffenbesitzer und "Master of the Universe" fortwährend über alle Regeln des humanitären Kriegsvölkerrechts hinwegsetzen können?

Erste Meldungen im SPON sprachen von einem Artillerieangriff. Es sind aber deutlich mehrere scharfe Explosionen kurz hintereinander zu hören. Wahrscheinlich war es ein Apache- oder Heron - Drohnenangriff mit US-amerikanischen Hellfireraketen, wie sie auch unsere Bundesverteidigungsministerin von der Leyen gern in Israel (!) leasen möchte.

Was denken sich die Menschen auf der ganzen Welt, die dieses Video sehen?

Sie denken sich vermutlich: diese Gemeinheit und radikale Kaltschnäuzigkeit, auf am Boden liegende Verwundete weiter mit Schrappnellraketen höchster Brisanz und Treffgenauigkeit zu feuern bis alle Verletzten tot sind, das ist typisch.

Netanjahu & Co. mag es mit der Doomsdaymaschine, die dank quasi geschenkter deutscher U-Boote über eine nukleare Zweitschlagskapazität verfügt, noch gelingen, einen guten Teil der 1,8 Millionen Palästinensern in Gaza vor den Augen der Welt in ihrem Blut zu ertränken und so diejenigen zu vernichten, denen der Grund und Boden gehört, auf dem die illegal errichteten israelischen "Siedlungen" stehen. Doch so zeigen die Mainplayer der global herrschenden Nuklearmafia auch der ganzen Welt ihr wahres Gesicht.

Für die zionistischen Landräuber, für das Projekt "Judenstaat" waren die Explosionen der IAF-Hellfire-Raketen auf dem Marktplatz von Shujaea deshalb wie Totenglöckchen. Ein paar Juden haben in Shujaea trefflicher als je zuvor enthüllt, wie sie wirklich gestrickt sind, und sowas braucht weltweit niemand.

Nach den neuerlichen "Wolkensäulen" in Gaza wird für die israelisch-US-amerikanischen Kriegstreiber und Kriegsherren in Deutschland und der übrigen Welt nichts mehr so sein wie zuvor, trotz Holocaust.

Schauen Sie sich das obige Video genau an Herr Graumann, dann wissen Sie warum es von nun an hierzulande für manche Ihrer Leute keine Welle der Solidarität mehr geben wird.

Dienstag, 29. Juli 2014

Nicht in meinem Namen! - Evelyn Hecht-Galinski

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Frau Evelyn Hecht-Galinski`s Friedens-Rede bei einer Gaza-Mahnwache in Berlin am 19. Juli 2014 (YouTube-Video). Die 1949 in Berlin geborene Tochter des 1992 verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland ist eine deutsche Publizistin und Gründerin der deutschen Abteilung der Organisation „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost". Es ist zum Glück nicht die einzige beachtliche Stimme, die sich gegen das IDF-Massaker in Gaza ausspricht (s.u., Fidel Castro*)


Israel verschärft den Terror in Gaza: "In-Gaza-things-are-going-from-bad-to-horrifying" (WP)</a>. Allein heute wurden von der IOF an einem einzigen Tag 100 wehrlose Menschen massakriert (taz). Nichtsdestotrotz gehen europäische Schniefnasen wie Monsieur Hollande in Frankreich mit verbotenem CS-Tränengas und Bereitschaftspolizei gegen angeblich "antisemitische" Demonstranten vor, die bloß ihre Empathie mit den Palästinensern bekunden.

Die ProIL-Riesenmedienmaschine läuft auf Hochtouren, um alle die zu verleumden und verächtlich zu machen, die sich öffentlich für den Frieden bekennen, zu einem Ende der achtjährigen Gaza-Blockade in Palästina aufrufen und für ein Ende des sinnlosen Blutvergießens einsetzen. Die Leithammel der deutschen Journaille haben längst den Stahlhelm aufgesetzt (heise.de). Fast jede Nachrichtensendung im ö.r. TV beginnt mit einer Lüge. Der Lüge, dass immer zuerst die Hamasleute Raketen abschießen und dass Israel darauf (nur) "antwortet". Pars pro toto sei hier der/die TagesschausprecherIn vom 28.07.2014, 20:00 Uhr zitiert: "Die Hamas schießt wieder Raketen - Israel antwortet". Durch die ständige Wiederholung soll den Zuschauern in die Köpfe gehämmert werden, dass es die Hamas ist, die immer anfängt. Eine simple aber umso verlogenere Manipulation und Täuschung.

Der Abschaum "deutscher Zeilenschinder" sowie geborene "ProIl-Lautsprecher" wie Richard Chaim Schneider sind rund um die Uhr (7/24) aus ihrer Heimat Israel aktiv.

Gerade erst hat Richard C. Schneider die deutschen ARD-Zuschauer über die operativen Ziele der Kassam-Brigaden mächtig belogen. In den Nachrichten berichtete er über einen Tunnel-Zusammenstoß zwischen Tzahal- und Kassambrigadiers auf israelischem Boden, bei dem fünf IDF`ler und ein Kassamkämpfer zu Tode kamen. Drei Palästinenser konnten entkommen. Schneider: "Wenn sie (die Kassamleute) nicht entdeckt worden wären, wären sie in die umliegenden Wohnsiedlungen gegangen und hätten dort die Menschen getötet." (Scusi! zitiert notgedrungen aus der Erinnerung, der genaue Wortlaut befindet sich im manchmal merkwürdig lückenhaften Archiv der "ARD-Mediathek")

Das üble Unterstellen und "Insinuieren" von Kassam-Mordgelüsten an zivilen Israelis ist vielleicht eine dem schlimmen Tel Aviver Umfeld R. Chaim Schneiders geschuldete persönliche Vermutung, ganz sicher ist es faustdicke, mit Chuzpe vorgetragene Lügenpropaganda eines ö.r. bestallten, von unseren Rundfunkgebühren luxuriös ausgehaltenen TV-Korrespondenten. Eine Beschwerde beim Rundfunkrat samt diziplinarer personalrechtlicher Abmahnung des Übeltäters ist überfällig. Sonst kriegen wir bald zu hören, die Kassamkämpfer würden israelische Babys aus den Brutkästen reißen und ihnen zusätzlich die Hände abhacken ("Lüge in Kriegszeiten", heise.de)

Die Kassambrigaden kämpfen - anders als IDF Soldaten - idR gegen feindliche Soldaten und nicht gegen Zivilisten. Was sich mit der Zahl der israelischen Ziviltoten (Drei) im Unterschied zur Zahl der palästinensischen Ziviltoten (mehr als Tausend) im laufenden israelischen OPE - Massaker leicht belegen lässt.


Selbst die feine NZZ ist sich nicht zu schade - Geld stinkt nicht - und macht mit. Die NZZ wie alle anderen ProIl-Blätter verschweigt tapfer, dass "Die Tunnel unter Gaza" nie entstanden wären, hätte die Welt vor acht Jahren der kriminellen Blockade des Gazastreifens durch Israel, die seitdem andauert, nicht tatenlos zugesehen!

Besonders lieben wir die diversen Dummchen, die "packbaren" (Berlusconi) Kaufmäulchen mit den teils unaussprechlich exotischen Namen, die für Geld die Untaten des Judenstaats als KorrespondentInnen oder als deren SprecherInnen in den ö.r. TV -Nachrichten stotternd leugnen, verharmlosen oder verdecken. Von Atai bis Atalay hören wir ein Einerlei. Besonders hübsch finden wir gleichmacherische, euphemistische Phrasen. Sie verschmieren die Einseitigkeit des gräßlichen Anti-Palästinenser - Gemetzels, Beispiel:

"Leidtragende sind meist Zivilisten - auf beiden Seiten" (Atalay in den Tagesthemen vom 29.07.2014).

Solche Phrasen heben die unvergleichliche Notlage der Bevölkerung in Gaza (Tausende von Toten und Verletzten, Hunderttausende fliehen vor unablässigen Bombenangriffen, Panzer- und Haubitzenbeschuss) und Israel (3 Tote Zivilisten, viele Israelis fläzen sich relaxt am Badestrand, s. Fotos in SPON) auf dieselbe Ebene und verharmlosen das unendliche Leid der Palästinenser mit einem fiesen rhetorischen Trick.

Diese Verharmlosung findet sich durchgehend auch im ARD-Text, hier ein Beispiel vom 29.07.2014 für eine gelungene Falschmeldung:

ardtext

Irreführung durch Falschmeldung im ARD-Text: Die Überschrift spricht - quasi das Gleichgewicht des Schreckens betonend - von vielen Toten auf beiden Seiten. Während die zehn toten Palästinenser aber Zivilisten waren, davon acht Kinder, waren die vier Israelis nicht Zivilisten sondern Soldaten. Was zu einer ganz anderen Bewertung führen muss. Ein Versehen? Schludrigkeit? Wohl kaum. Bei der ARD arbeiten hochbezahlte Profis.

Wer hat diesen ARD-Kriegspropaganda-Text redaktionell entworfen, wer hat ihn redaktionell freigegeben? Wer sich beschweren möchte, hier ist die Adresse der ARD.Zuschauerredaktion:

ARD-Zuschauerredaktion

Arnulfstraße 42, 80335 München

Telefon: 089 5900-23344

(täglich 9 - 23 Uhr)

FAX: 089 5900-24070

E-Mail: info@DasErste.de


Wirksamer dürften Briefe an den Gesamtverantwortlichen Intendanten Peter Boudgoust sein, Adresse hier im ARD Impressum:

"ARD

Intendant Peter Boudgoust
Südwestrundfunk (SWR)

Am Fort Gonsenheim 139
55122 Mainz"



(ARD.de ist ein Gemeinschaftsangebot der in der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) zusammengeschlossenen Sender und wird federführend betreut vom SWR.)



Was die Printmedien angeht, da mögen sich noch möglichst viele aus der tumben SchmierantInnen-Herde dieser hier abgebildeten VerBLÖDungs-Reporterin anschließen und die nächsten 15 Jahre mindestens 15 Meter unter der Erde in den Tunneln der Hamas aktiv sein:

bild

BILDer ohne Worte. "Schwachheit, Dein Name ist Weib" (Shakespeare, Hamlet).



DIE ZEIT, früher mal seriös, macht diese Woche mit dem letzten Journaille-Aufgebot sogar den tapfer immer noch sein antideutsches Gift in Talkshows verspritzenden H....bock Michel Friedman, den bekoksten Bezwinger osteuropäischer Zwangsprostitutierten, zum Gärtner ihres einst geistig anregenden Wochenendparadieses. Das verkommt so immer mehr zur levantinischen Kriegsbleiwüste, ja zu einer wahren ProIl-Hölle der SchmierantInnen.

In Ostjerusalem setzt die israelische Besatzungsmacht neuerdings neben ihrer giftspritzenden Journaille auch eine e c h t e chemische Keule gegen die aufmüpfigen Bewohner der von Palästinensern bewohnten Stadtviertel ein, wo allabendlich gegen die mörderische Gewalt Israels in Gaza demonstriert wird. Noch in der folgenden Nacht versprüht heimlich ein israelisches Spezialfahrzeug für chemische Kriegführung auf den Straßen und an den Hauswänden einen sesshaften, flüssigen oder gasförmigen Reiz- oder Giftstoff, der einen pestilenzartigen Jauche-Geruch verbreitet und für zwei bis drei Tage nicht aus den Kleidern/Wohnungen der Anwohner zu entfernen ist (Le Monde). Gegen die Heimtücke des Judenstaats Israel hilft nur eins: Globaler Boykott!


Vivra

"B o y k o t t i e r t I s r a e l !" Was jetzt gegen Rassismus, Militarismus, Apartheid, Ausbeutung von Palästinensersklaven, nukleare Erpressung und Kriegstreiberei im Nahen Osten ansteht, sagt dieses Banner bei der letzten Pariser Friedensdemo.


Mitleid mit den Palästinensern ist kein Antisemitismus! Join the Boycott! (engl.)

Scusi! weist daraufhin, dass jeder von uns der in Tel Aviv herrschenden Kriegstreiber-Junta ein gewaltloses Zeichen der Mißbilligung
senden kann. In Indien oder der Türkei trinken umweltbewußte Bürger schon längst kein Coca Cola mehr.

CaterpillarD9

D9-Planierraupen von Caterpillar, die von der IDF im Gazastreifen zum "Aufräumen" eingesetzt wird. Am Wochenende starb ein IDF-Fahrer durch Panzerfaustbeschuss in dem gepanzerten Monstrum, trotz nachträglich um das Führerhaus montiertem Stahlkäfig. Israelisches Panzerglas ist wohl genauso zuverlässig und sicher wie das "Iron Dome System".



Produkte der Firmen Caterpillar, Hyundai, Volvo oder Hewlett-Packard, die das Apartheidsregime in Tel Aviv massiv unterstützen, kauft in Europa auch schon längst kein vernünftiger, verantwortlich handelnder Mitmensch mehr.

Jetzt geht es um israelische Kosmetikprodukte, Golan-Wein, Sodastream-Erzeugnisse sowie Obst und Gemüse (Jaffa-Südfrüchte, Paprika usw. bei Aldi, Liedl und anderen Discountern), die angeblich in Israel hergestellt sind. In Wahrheit werden sie aber oft von palästinensischen oder sogar asiatischen Leih- oder Sklavenarbeitern in den "Besetzten Gebieten" Israels produziert.

Die Produkte, die wie z.B. die israelischen Paprikaschoten beim Discounter psychologisch geschickt mit holländischen Schoten zusammen in einer Dreierpackung angeboten werden, sind komplett zu meiden. Weil die Beschriftungen der Ware oft extra schwer leserlich sind, sollten Senioren beim Einkauf sicherheitshalber die Lesebrille mitnehmen. Wer kauft gern die Katze im Sack?


Im Internet hat sich vor allem die Nichtregierungsorganisation BDS des Problems angenommen. BDS listet ein paar Sachen auf, die keiner braucht (engl.):

"...the most common Israeli exports include:

- fresh fruit and vegetables such as Jaffa citrus fruits and Israeli Medjoul Dates

- Ahava cosmetics

- SodaStream drinks machines

- Eden Springs bottled water

- Golan Heights Wineries and other Israeli wines

There are many international companies that are complicit in Israeli violations of international law. Examples include HP, Caterpillar, Volvo, Hyundai, among many others."


"Hergestellt in Israel" ist die bisherige Bezeichnung von Produkten aus den besetzten Gebieten. Das will die EU ändern. Auf den Verpackungen soll klargestellt werden, dass die Produkte aus jüdischen Siedlungen stammen. In den Niederlanden und England boykottieren mitfühlende Geschäftsleute bereits solche Produkte. Hoffentlich schließen sich in D die großen Handelsketten diesem vorbildlich humanen Verhalten bald an.

In Bonn beim Mediamarkt wiesen kürzlich einige Konsumenten besonders auf den in unseren Breiten völlig unnötigen Vertrieb von lächerlichen Sodastream-Produkten hin. In Deutschland unterliegt das viel billigere Kranwasser strengsten Kontrollen und kann bedenkenlos konsumiert werden:



Vorbildliche Demo gegen Sodastream im Mediamarkt Bonn. Wasser, das längere Zeit in großen Plastikballons irgendwo unkontrolliert rumsteht, wo jeder Penner mit bakteriell verkeimten Pfoten am Plastik-Ausgusshahn rumfingern kann, sollte man in keinem Fall trinken!


Die überall bei Ärzten, RA`en, in Geschäften und Büros wie die Pilze aus dem Boden schießenden Sodastream - Keimsammler etc. sind ein Fall für die Lebensmittelüberwachung und sollten schleunigst verboten werden. In jeder größeren Kommune gibt es in Deutschland, wo Hygiene beim Leitungswasser groß geschrieben wird, seit Jahrhunderten auf öffentlichen Plätzen kostenlose Trinkwasserbrunnen.

Wir Mitteleuropäer haben eben etwas höher entwickelte zivilisatorische Standards, auf die wir auch in Zukunft (TTIP) ungern verzichten möchten, scusi!

Trotz Veolia (auch meiden!) und Klimaerwärmung leben wir (noch) nicht in den Banausen-USA oder der IL-Wüste Negev, wo jeder Wassertropfen längst kapitalistisch privatisiert ist.

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* "Eine unglaubliche Provokation

von Fidel Castro

Heute morgen waren die Nachrichtenkanäle voll von der unglaublichen Meldung, dass ein Flugzeug der Malaysia Airlines in 10.100 Metern Höhe getroffen wurde, als es das Territorium der Ukraine überflog. Dies geschah auf der Route, die sich unter der Kontrolle der kriegerischen Regierung des Schokoladenkönigs Petro Poroschenko befindet.

Kuba war immer solidarisch mit dem Volk der Ukraine und in den schwierigen Tagen der Tragödie von Tschernobyl behandelten wir viele Kinder, die durch den Unfall Strahlenschäden davongetragen hatten. Kuba wird immer bereit sein, dies weiterhin zu tun, es kann aber nicht anders, als seine Verachtung über die Tat dieser antirussischen, antiukranianischen und proimperialistischen Regierung auszudrücken.

Das Verbrechen mit dem malaysischen Flugzeug fällt mit dem des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu zusammen. Er ist Chef eines Staates, der über Nuklearwaffen verfügt und gab seinem Heer den Befehl, im Gazastreifen einzumarschieren, wo in einigen wenigen Tagen Hunderte von Palästinensern getötet worden sind, viele von ihnen Kinder. Der Präsident der Vereinigten Staaten unterstützte die Aktion, indem er das widerwärtige Verbrechen als einen Akt legitimer Selbstverteidigung bezeichnete. Obama unterstützt nicht David gegen Goliath, sondern Goliath gegen David.

Wie man weiß, werden junge Israelis, Männer und Frauen, die für produktive Arbeit gut ausgebildet sind, in einen Tod ohne Ruhm und Ehre geschickt. Ich kenne nicht die Militärdoktrin der Palästinenser, aber ich weiß, dass ein Kämpfer, der zu sterben bereit ist, ein Gebäude verteidigt, bis nur noch Ruinen übrig sind, solange er ein Gewehr in der Hand hat, wie die heldenhaften Verteidiger von Stalingrad bewiesen.

Ich möchte nur meine Solidarität mit dem heroischen Volk bekunden, das den letzten Winkel von dem verteidigt, was Tausende von Jahren lang sein Vaterland war.

Fidel Castro Ruz

17. Juli 2014


Granma - Artikel des früheren kubanischen Präsidenten Fidel Castro zum Absturz der MH17 über der Ukraine und zur israelischen Aggression in Gaza

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** Nachtrag aus der FR vom 30.07.2014:

"Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Gazastreifen sind in der Nacht zum Mittwoch mindestens 32 Palästinenser getötet worden, ein Großteil davon in einer als Zufluchtstätte genutzten Mädchenschule des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) in Dschabalija. Das UNRWA sprach nach dem dortigen Angriff mit Panzergranaten von 16 Toten, Ärzte gaben die Zahl der Toten mit 20 an.

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Eine Palästinenserin schließt ihren aus der angegriffenen UNRWA-Schule unverletzt geretteten Sohn in die Arme. (Foto: Guardian)


Zwei Klassenräume des Schulgebäudes im Lager Dschabalija wurden von Panzergranaten verwüstet. Das UN-Hilfswerk UNRWA verwaltet mehr als 80 Schulen. Angesichts israelischer Aufforderungen zum Verlassen bestimmter Angriffszonen suchen tausende von Palästinensern in den Schulgebäuden Zuflucht. Am 24. Juli waren bei einem Angriff auf eine UNRWA-Schule bei Beit Hanun mindestens 15 Menschen getötet und 200 verletzt worden."

Die Unfähigkeit und der erkennbar fehlende Wille unserer g e k a u f t e n deutschen und europäischen Spitzenpolitiker, die israelischen Kriegsverbrecher zu stoppen, ist ein ungeheurer S k a n d a l ! (BZ, Holger Schmale, Schweigen-zu-Israel-reicht-nicht)

Sonntag, 27. Juli 2014

Shujayea - Massaker im Morgengrauen

rhbl






"Gaza-City soll dem Erdboden gleich gemacht werden" (Rabbi Dov Lior.) Die Topographie des Terrors in Gaza erinnert an den Warschauer Aufstand 1944 gegen Nazi-Deutschland.



Gaza ist mit 5000 Menschen pro Quadratkilometer einer der dichtest besiedelten Landstreifen der Erde. In der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 2014 bombardierte Israel Shujayea, den östlichen Stadtteil von Gaza-City. Das Aljazeera-Video (engl. Untertitel) gestattet einen Einblick in Netanjahu`s Kriegsverbrechen. Es war zugleich ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das nach Aussagen Überlebender schlimmer als das Massaker von "Sabra und Shatila" war. ('Only stones remain': Gaza lies in ruins).


Shujaja

Shujayea, das war der Osten von Gaza-City, wo die Erde jetzt so unbewohnbar ist wie der Mond. Der ARD-ProIl-Journalist Chaim Schneider kommentierte das Foto in der Tagesschau zynisch so: "Wir sehen Bilder, die nach totaler Zerstörung aussehen" (sic!). R.C. Schneider sollte sich die Kugel geben. Springers nicht gerade islamfreundliche BLÖD-Zeitung könnte dieses Foto noch in ihre Serie "8 Orte mit Gänsehaut-Gefühl" aufnehmen.

(Foto: MaanNews / Independent)


Netanjahus sogenannte "Operation Schutzrand" (OPE), in Wahrheit eine Aktion zur massenhaften Vernichtung von Zivilisten, hat in nur zwanzig Tagen bis heute über 1050 Palästinenser das Leben gekostet.

Die wenigsten davon dürften Hamas-Kämpfer sein. Überwiegend sind wehrlose Zivilisten die Opfer: Alte, Frauen und Kinder; ähnlich, wie es schon bei den mörderisch-gewissenlosen Terrorbombardements der A n g l o a m e r i k a n e r im Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Japan war. Oder später in Korea, Vietnam, Afghanistan, Irak..., jetzt auch in der Ostukraine und wo sonst noch überall die bombige Raffgier-Sippschaft mit ihrer atomar gestützten Lufthoheit lohnende Ziele erblickt.

Mehr als 6000 Palästinenser wurden in drei Wochen verletzt. Was die Israelis alle zwei bis drei Jahre in Gaza machen ist ein Genocid auf Raten.

Etwa die Hälfte der Einwohner Gazas sind Nachkommen der in der "Nakba", der Urkatastrophe Palästinas von den Juden aus dem Gebiet des jetzigen "Israel" vertriebenen muslimischen/arabischen Haus- und Grundbesitzer.


Beladung

Mit 1000 IDF-Panzern, die überwiegend entlang dem Rand des Gazastreifens postiert sind, werden die schutz- und wehrlosen Wohnsiedlungen der Palästinenser seit 20 Tagen rund um die Uhr praktisch unterschiedslos beschossen. Die Tapferkeit und der Mut der 1,8 Millionen Palästinenser, die diesem Geschoßhagel widerstehen ist ungeheuerlich. Dagegen ist das feige Verhalten der IOF, die ganz überwiegend aus sicherer Distanz mit industriellen Massenvernichtungsmitteln wie Panzern, Kampfbombern, Drohnen mit Hellfire-Raketen, Tammuz-Raketenwerfern, Kanonenbooten und Doher-Haubitzen völlig unverhältnismäßige, kriegsverbrecherische Zerstörungen in Gaza anrichtet, eine so unbeschreibliche Schandtat, dass der türkische Premier Erdogan Netanjahu sogar mit Hitler verglichen hat. (Foto: BZ)


Mit dem Genocid (Völkermord) an diesen Palästinensern möchte der "Judenstaat Israel" die Spuren seiner Verbrechen von 1948 und den vielen Massakern an den Palästinensern in den Folgejahren austilgen. Rabbi Dov Lior, Oberpriester der Zionisten von Kiryat Arba, hat dazu bereits ein religiöses Gutachten erstellt, dass die totale Zerstörung von Gaza und die Vernichtung der Nichtjuden erlaubt:

"Right-wing rabbi’s ruling: Israel may totally destroy Gaza if necessary. 'Deterrent measures to exterminate the enemy’ are allowed in some cases, Rabbi Dov Lior writes. (Haaretz, Chaim Levinson, 24.07.14, 10:00 Uhr)

Wer derlei menschenfeindliche jüdische Exzesse im christlichen Abendland in Demonstrationen öffentlich verurteilt, muss im "freien Westen" seine Obrigkeit fürchten. Aus Berlin bedrohen uns "unsere" gegenüber Washington beschämend duckmäuserischen Politfunktionäre schon mit der Moralkeule des "Antisemitismus". Das uns via NSA global bespitzelnde, atomar bewaffnete US-AIPAC(K) hat Alle im Blick. Wer zu frech wird kriegt vielleicht bald auch von Dov Liors Freund Jeff Bezos ein "letztes" amazon-Paket zugestellt, per Drohne natürlich.


Dabei ist der Oberteufel Netanjahu mit seiner rechtsextremistischen Entourage gerade dabei einen der beiden Füße abzuschießen auf denen das "Heilige Land" steht:


Gaza-Fuss

Vor der Küste Gaza`s soll es aussichtsreiche Erdgasvorkommen geben. Will Netanjahu deshalb der Hamas den Garaus machen, um ungestört an die Erdgasfelder im Mittelmeer vor Gaza zu kommen? Vermutlich. Das würde den enormen militärtechnischen Vernichtungsaufwand erklären. Denn die Bunker der Hamas waren der israelischen Führung seit langem bekannt und hätten leicht mit polizeilichen Mitteln aufgespürt und ausgeschaltet werden können. (Karikatur: Independent)


Die Einschüchterungsversuche durch BundeskanzlerIn, Bundespräsident und Bundesjustizminister und das Trommelfeuer der deutschen ProIl-Presse haben immerhin bewirkt, dass zu den hiesigen propalästinensischen Demos weniger Teilnehmer strömten als erwartet.


Vivra

"Boykott Israel!" Auf der propalästinensischen Demo in Paris wurde letztes Wochenende offen zum Boykott Israels aufgerufen. (Foto: Liberation; Scusi empfiehlt das Video: «Comment rester insensible quand on voit des enfants mourir ?»)

Trotz Verbots durch "Monsieur Hollande" haben am Wochenende erneut Tausende in Paris gegen die Kriegsverbrechen Israels in Gaza demonstriert.



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Sogar in Tel Aviv haben es sich 7000 "Linke" am Samstag nicht nehmen lassen, gegen die mutwillig von den herrschenden Rechtsfaschisten begonnene "Operation Protective Edge" (OPE) zu demonstrieren. (Foto: Haaretz)



Die israelischen Verantwortlichen für das einseitige Abmetzeln oder Verstümmeln von Tausenden von Palästinensern mit industrieller, fabrikmäßiger HighTec-Kriegstechnik dürfen nicht u n g e s t r a f t davon kommen.

Mit welchen Polizeistaatsmethoden die israelischen Besatzer seit Jahrzehnten ihr Gewaltmonopol in Gaza, Ostjerusalem oder auf der Westbank durchsetzen zeigt das folgende Foto:

Verhaftung

Drei israelische Geheimpolizisten, ein dicklicher "Ziviler" in zu plumpem Schuhwerk stolpert gerade, stürzen sich auf einen jugendlichen Demonstranten in der Altstadt von Jerusalem. Ein vierter, besonders sympathischer Charakterkopf in Jeans und mit hellem Hemd, linke Hand bequem in der Hosentasche, hält mit seiner schnuckeligen Pistole (am Bändsel) andere Palästinenser locker auf Abstand. Bei den Demonstrationen auf der Westbank wurden am Wochenende mehrere Demonstranten erschossen. (Foto: Independent)


Mehrere hundert willkürlich unter "Hamas-Verdacht" verhaftete Palästinenser wurden in den letzten Wochen in provisorisch aus Armeezelten gezimmerte Geheimgefängnisse in der Negev-Wüste gesteckt:


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Nafha-Gefängnis, aktuell in der Negev-Wüste für verdächtige Palästinenser improvisiert eingerichtet. Die können hier ohne Haftbefehl, nur aufgrund einer "Verwaltungsanordnung" festgehalten werden. Israel ist ein Unrechtsstaat, der in seinen Geheimgefängnissen foltert. Bei über 40 Grad Celsius im Sommer dürfte es in den Zelten unerträglich heiß werden. Die sanitären Anlagen spotten vermutlich jeder Beschreibung, den noch herumliegenden Plastikabwasserrohren nach zu urteilen.



Robert Fisk beklagt mit Fug und Recht im Independent, dass es der "Internationalen Gemeinschaft" nichts ausgemacht hat, dass die Opfer des unterschiedslosen Beschusses in Shujayea seit dem 21.07.14 fast die ganze Woche unter den Trümmern lagen, weil die IDF das Viertel weitere vier Tage lang mit Maschinengewehren, Panzerkanonen und Artilleriegranaten eindeckte. In der Ostukraine beklagte der gleiche "Westen", dass die Toten des Abschusses der malaysischen Passagiermaschine in der umkämpften Ostukraine "tagelang" ungeschützt unter offenem Himmel in der Sonne lagen und zunächst auch nicht "würdevoll" geborgen werden konnten. Was unterscheidet einen palästinensischen Toten von einem holländischen Toten? Hat eine holländische Leiche mehr Anspruch auf eine würdevolle Bergung und Beerdigung als eine palästinensische? Wenn ja, warum?


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In Shujayea konnten am Wochenende nur noch 150 Tote aus den Trümmern gezogen werden. Aber auch dafür haben die cleveren Sprecher der israelischen Besatzungsmacht eine geheime Sprachregelung, der unsere Westmedien (Murdoch, Springer & Co.) so gut wie immer blind folgen und die der Hamas in allen Fällen die Schuld zuweist. Die Hamas benutze die Bevölkerung von Gaza als "menschliche Schutzschilde", heißt es z.B. zynisch bei Marc Regev oder Peter Lerner: in Gaza finde ein "Self-Genocide", eine "Völkerselbstmord" statt. (Foto: MaanNews)


Als jetzt endlich eine mehrstündige Feuerpause vereinbart werden konnte, war es für die unter den Trümmern eingeklemmte Menschen zu spät. Sie konnten nur noch tot geborgen werden (MaanNews).

Obama hat Netanjahu am Sonntag wieder einmal angerufen um ihn zur Einstellung des Massakers zu bewegen. Den Geldhahn hat Obama den Israelis aber immer noch nicht zugedreht, die einzige Sprache, die Izaks verstehen.

Netanjahu fordert in TV-Talkshows derweil die Demilitarisierung des Gazastreifens. Er vergißt, dass die Demilitarisierung Israels zuoberst auf der Tagesordnung der UN-Weltgemeinschaft stehen müsste.

Verluste1

Gegenüberstellung bisheriger Verluste an Toten und Verwundeten mit Stand 28.07.2014 in der - gelinde gesagt - äußerst einseitig verlaufenden "Operation Schutzrand" auf israelischer wie palästinensischer Seite. Grobe Abschätzung von Scusi! auf der Basis der in Haaretz: "OPE by the numbers" etc. veröffentlichten Daten und sonstigen halbwegs verlässlichen Berichte. 3 israelische Ziviltote stehen praktisch 1000 palästinensischen Ziviltoten gegenüber. Ca. 50 tote IOF-Militärs (IOF = Israel Okkupation Force) sind für Israel ein relativ hoher Blutzoll im Verhältnis zu den ca. 200 getöteten Hamaskämpfern.

Etwa 150 verletzte IOF`ler und ein Dutzend verletzte zivile Israelis stehen über 6000 verletzten Palästinensern gegenüber. 150.000 Palästinenser irren als Binnenflüchtlinge obdachlos im Bombenhagel umher. Nur ein Teil konnte in UN-Schulen oder bei Verwandten vorübergehend unterkriechen. Israelis irren nicht zu Hunderttausenden umher oder sind obdachlos. Sie sitzen wohlversorgt in ihren "Siedler-Häusern", die sie auf dem seit 1948 ganz überwiegend den Palästinensern geraubten, gestohlenen oder sonstwie erschlichenen Land gebaut haben.



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Einebnung von Shujayea, einem östlichen Stadtviertel von Gaza-City durch die israelischen Belagerer (IOF) in der Zeit vom 06. Juli 2014 bis 25. Juli 2014. Kein Baum, kein Strauch ist übriggeblieben (s.o. die "Mondlandschaft"). Sharon`s Plan, die widerständigen Palästinenser im "Vernichtungslager Gaza" aufzukonzentrieren, um sie dort besser abschlachten zu können, geht auf. Die verbrecherische Strategie wird von den kühl berechnenden Kindermördern des Judenstaats Israel jetzt im Rahmen des von ihnen kunstvoll initierten "Kalten Kriegs 2.0" zwischen Russland und den USA mit viel "Chuzpe" exekutiert. Kriegsverbrecher und ProIl Poroschenko geht in der Ostukraine ebenfalls "unverhältnismäßig" brutal mit Grad-Raketenwerfern gegen Wohnsiedlungen vor und erzielte in drei Monaten einen ähnlichen Overkill (ca. 1000 Tote) wie sein mitleidsloser Betbruder Netanjahu. Der schaffte knapp 1000 Ziviltote mit noch mehr und noch "moderneren" Massenvernichtungsmitteln in nur drei Wochen.



3540 Häuser, 6 Krankenhäuser, mehrere Moscheen und 120 Schulen wurden in Gaza in weniger als drei Wochen durch praktisch ununterbrochene IOF-Bombardements zerstört oder schwer beschädigt. 1,2 Millionen Menschen haben in Gaza kein sauberes Wasser, keinen Strom mehr. Die Abwässer fließen in Gaza wieder mal durch die Straßen.

In Israel, wo es lauter intakte Krankenhäuser, Restaurants, Wohnhäuser, Diskotheken, Läden, Bordelle, Schulen, Kindergärten, Synagogen, Banken, Büros, Polizeidienststellen, Kasernen, Luftwaffenstützpunkte, Gefängnisse, Raketenabfangsysteme und Luftschutzräume gibt, lassen sich die wenigen, durch Kassam-Raketen nur leicht beschädigten Häuser an einer Hand abzählen. Nur eine einzige Tankstelle ist bisher nach einem Kassam-Volltreffer abgebrannt. An israelischen Stränden badet man ohne Angst vor Drohnen mit treffgenauen Hellfireraketen, die in Gaza ganze Großfamilien mit einem Schlag auslöschen.


Die 15 Mitgliedsstaaten des Uno-Sicherheitsrats haben am Montagmorgen (28.07.2014) die Konfliktparteien im Gazastreifen unverbindlich zu einer «sofortigen und bedingungslosen humanitären Waffenruhe» aufgerufen. Wen schert eine zahnlose UN-Resolution?

Der Vertreter Palästinas bei den UN, Richard Mansour zeigte sich von dem nicht bindenden UN-Beschluss enttäuscht: "Die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats hätten schon längst eine Resolution zur Verurteilung der israelischen Aggression verabschieden müssen, die den Angriff sofort stoppt. Die Palästinenser werden weiter darauf bestehen, dass der UN-Sicherheitsrat eine formal bindende Resolution verabschiedet."

Auch in Gaza hat heute Eid al Fitr begonnen, für Muslime der höchste religiöse Feiertag. Dessenungeachtet geht dort das Abschlachten von Palästinensern weiter* (SPON).


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* 1. Nachtrag scusi! vom 28.07.2014, 11:48 Uhr

Haaretz meldet heute, dass Obama entsprechend dem einstimmigen Sicherheitsrats-UN-Votum den Druck auf Netanjahu zur Feuereinstellung verstärkt hat. Netanjahu muss fürchten, dass er bei "Nachgiebigkeit" von seinen rechtsextremistischen Zauberlehrlingen Lieberman, Bennet & Co. , die er mit seiner Fascho-Politik erst groß gemacht hat, abgesägt wird ("finished").


ITAR/TASS meldet heute um 11:15 Uhr vorsichtig optimistisch, die IDF würde sich inzwischen auf unbestimmte Zeit darauf beschränken, das Feuer der Hamas nur noch in Einzelfällen zu erwidern und in Gaza Hamas-Tunnels zu zerstören:

"TEL AVIV, July 28. /ITAR-TASS/. Israel defense forces (Tzahal) suspended active military actions in Gaza Strip indefinitely, Tzahal press office said on Monday.

Any attempt at aggression will not remain unanswered, the press office told ITAR-TASS adding elimination of tunnels in Gaza Strip continued.

The present calm in Gaza Strip was a tactical break, Hamas said on Monday, adding it was not under any ceasefire obligations.

Monday night proved the most tranquil one in Gaza Strip in three weeks since the start of Protective Edge military operation (Operation Resolute Cliff in Hebrew). Hamas launched only one missile during the night, the army press office told ITAR-TASS, while the army had not bombarded the Palestinian enclave before the sunrise.

In the morning, the radicals from Gaza Strip launched a missile into the city of Ashkelon. The Israeli army bombarded the source of attack, the city of Beit Lahia."
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2. Nachtrag scusi! vom 28.07.2014, 18:30 Uhr

DIE ZEIT berichtet:

"Angriff auf das größte Krankenhaus des Gazastreifens

Am Nachmittag wurden bei einem israelischen Luftangriff auf das Al-Schifa-Krankenhaus in Gaza mindestens drei Menschen getötet. Dutzende weitere seien verletzt worden, berichteten Augenzeugen. Demnach sei das Gebäude von einer israelischen Drohne beschossen worden, dabei sei ein äußerer Flügel des Krankenhauses getroffen worden. Eine israelische Militärsprecherin sagte, die Streitkräfte würden den Vorfall prüfen. Das Al-Schifa-Krankenhaus ist die größte medizinische Einrichtung im Gazastreifen. Dort werden die meisten Menschen behandelt, die im Krieg zwischen Israel und militanten Palästinensern verwundet worden sind.

Bei der Bombardierung des Schati-Flüchtlingslagers wurden am Nachmittag acht Kinder getötet. Das Geschoss habe einen Spielplatz des Camps Schati an der Küste getroffen, sagte ein Arzt des Schifa-Krankenhauses. Die Leichen der Kinder und zweier weiterer Opfer wurden demnach in die Klinik gebracht...



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* 3. Nachtrag scusi! vom 29.07.2014, 14:00 Uhr


Israels wunderbare Tzahal-Truppen (IOF) bomben und feuern wieder aus allen Rohren ihrer "Himmlischen Wagen" (Mercava-Panzer), Doher-Haubitzen, Kanonenboote, Kampfhubschrauber, Drohnen, Mörser, Raketenwerfer und US-Kampfjets auf die palästinensische Zivilbevölkerung - so wie man auf Tontauben schießt.

Gaza hat die schlimmste Nacht seit Beginn des OPE-Massakers hinter sich. Die Zahl der Toten und Verletzten Palästinenser steigt unaufhörlich weiter. Das einzige Elektrizitätswerk Gazas und der Fernsehsender der Hamas wurden von der IOF bombardiert und zerstört.

Die "Internationale Gemeinschaft" (UN etc.) schaut tatenlos zu. Frau Merkel, Herr Maas und der Rest der Bundesregierung mit Ausnahme von Steinmeier ist im Urlaub. Der Bundestag hat Parlamentsferien und freut sich über seine hohen Nebeneinkünfte. Feuer frei für Poro und seine "US-Academy" in der Ostukraine. Bibi und seine von den USA ausgerüsteten IOF-Killer wüten in Gaza weiter wie gehabt.

Donnerstag, 24. Juli 2014

Netanjahu legt Gaza in Schutt und Asche, 700 Tote, Tausende verletzt!

rhbl



gazaunderattack


Die noch im Detail vom UNHCR nachträglich zu untersuchenden Kriegsverbrechen des Judenstaats Israel gehen weiter. Keine der proisraelischen westlichen Regierungen fällt den Genocid-Verbrechern in der Apartheidskommandozentrale Tel Aviv in den Arm.


Phosphor-white

Besatzer Israel setzt mit fadenscheinigen Begründungen (Rauchvorhang) in Gaza wie in allen bisherigen "IOF-Operationen" kriegsvölkerrechtlich verbotenen weißen Phosphor ein, der sich tief in die Haut einbrennt und kaum zu löschen ist.


Stattdessen warnen Cameron, Hollande, Merkel & Co. wegen der wachsenden Zahl von Großdemonstrationen gegen den kriegsverbrecherischen Judenstaat in den europäischen Hauptstädten vor zunehmenden "Antisemitismus". "Antisemitismus", da würde der für Scusi! vorbildliche Haaretz-Journalist und kritische Einzelkämpfer Gideon Lévy, der in Israel jetzt vom Straßen - Lynchmob mit Morddrohungen überhäuft wird, in helles Gelächter ausbrechen, wenn er das hörte. In der JW bezeichnet Knut Mellenthin die prozionistische Kriegspropaganda unserer selbsternannten "Elite" zutreffend als Appelle an die menschliche Dummheit.


gaza-gerst

Feuerschein israelischer Bombenangriffe im Xten Gazakrieg aus dem Weltraum fotografiert. Das bisher traurigste Foto von ISS - Kosmonaut Alexander Gerst: "man kann sehen wie die Raketen fliegen". (Quelle: Twitter)



Soll Frau Merkel doch ihren Urlaubsort nach Shujaia in Gaza City oder nach Khan Younis im südlichen Gazastreifen verlegen. Dann kriegt sie besser mit wie der von ihr so genannte "Antisemitismus" von der IAF/IDF (Besatzungsarmee) = IOF (Israel Occupation Forces) gemacht wird.


Heute ist der 16. Tag des dritten israelischen Großmassakers im Gazastreifen innerhalb der letzten fünf Jahre. Es gibt über 700 tote Palästinenser, davon sind mehr als 161 Kinder
. Tausende von Palästinensern sind verletzt, die Krankenhäuser überfüllt, Medikamente, Strom, Wasser, Lebensmittel sind Mangelware. Die humanitäre Lage in Gaza ist grauenhaft.


Gaza-Verletzter

Ein palästinensischer Sanitäter trägt einen schwer verletzten Jungen auf seinen Armen ins Shifa-Krankenhaus.


Es fehlt den Palästinensern an allem, keine Tragen, keine Sankas. Immer wieder feuert die IDF unterschiedslos auch auf Sanitätsfahrzeuge, Krankenhäuser oder UNWRA-Schulen mit der vorgeschobenen Begründung dort wären Hamas-Kämpfer oder Waffen versteckt. Langsam verliert die europäische Bevölkerung die Geduld mit den unmenschlich mörderischen und absolut gewissenlosen Kriegsverbrechern in Tel Aviv und den von ProIl`s gleichfalls durchsetzten tatenlos-zuhälterischen Regierungen in den USA und der EU.


flechette

Gaza: Drei Stahlpfeile aus einer IDF-Flechette-Granate sind in eine Mauer eingeschlagen.


Waffenstillstandsunterhändler Kerry, der vor Ort nur einen von irgendeinem seiner vielen ProIl-Lakaien eilig zusammengeschusterten, unbrauchbaren Entwurf eines "Abkommens" zu einer Waffenruhe hinterlassen hat, ist unverrichteter Dinge wieder abgereist. Israel bombt und schießt weiter. Dabei werden sadistische Fléchette-Granaten von Panzern verschossen, die unterschiedslos am Zielort eine Wolke von 4 mm langen Stahlpfeilen verbreiten, die schlimmere Wunden als die kriegsvölkerrechtlich verbotenen Dum-Dum-Geschosse reißen*. Auch "Weißer Phosphor" wie in den Operationen "Wolkensäule" und "Bleigießen" wird gegen die Palästinenser wieder angewendet. Entsprechend hoch sind die palästinensischen Opferzahlen:


GazaStatistik230714

Palästinensische Opferzahlen, Statistik: Al Mezan



Das palästinensische Menschenrechts-Forschungszentrum Al Mezan (Uni Gaza) hatte sich am 22. und 21. Juli 2014 mit den nachfolgenden Offenen Briefen (engl.), welche in

Nr 1.
die Forderung der Einrichtung einer Internationalen unabhängigen Kommission zur Untersuchung der israelische Kriegsverbrechen in der "Operation Protective Edge",

Nr. 2
die Namen von 131 Kindern/Opfern des israelischen Bombardements

enthalten, an die Weltöffentlichkeit gewandt. Netanjahu hat die Verlesung von 132 Opfernamen in einem Info-Clip der humanitären israel. Organisation B`etselem verboten.


Inzwischen sind die Opferzahlen weiter dramatisch gestiegen. Gegen diesen massiven Kindermord muss - im Rahmen der deutschen Gesetze - massiv demonstriert werden.

Bundesjustizminister H e i k o M a a s , Bundespräsident G a u c k, Bundeskanzlerin M e r k e l und sonstige ProIl-Interessenten ziehen zur Unterstützung ihres Kollegen Netanjahu momentan wieder die bekannte "Moralkeule" des "Antisemitismus". Sie warnen uns mit diesem Totschlagsargument wohl zwecks Einschüchterung und indirekter Einschränkung des grundrechtlich garantierten Rechts auf Meinungsäußerung und Demonstrationsfreiheit. Deshalb sollten die Veranstalter von Demonstrationen bei den Parolen auf eine friedliche Wortwahl achten und vor allem darauf, dass an den Demonstrationen keine vermummten, gewalttätigen Provokateure des "Verfassungsschutzes" oder aus dem Dunkelfeld der Israelischen Botschaft (Graumänner pp.) oder entsprechender ProIl-Einrichtungen teilnehmen.


Im Sinne von Scusi! hat Avaaz in einer Petition die Stoßrichtung des zusätzlich zu den Demonstrationen anstehenden Boykott-Kampfes formuliert, Auszug:

"Israel ist Palästina kräftemäßig und finanziell überlegen. Und wenn es sich weigert, die illegale Besetzung zu beenden, muss die Welt einschreiten, um die Kosten dafür untragbar zu machen.

Der niederländische Rentenfonds ABP investiert in israelische Banken, die die Besiedlung Palästinas finanziell unterstützen. Riesige Banken wie Barclays investieren in Lieferanten israelischer Waffen und andere Geschäfte, die mit der Besetzung in Verbindung stehen. Das britische Unternehmen G4S bietet umfangreiche Sicherheitsausrüstung an, die von den israelischen Verteidigungskräften bei der Besetzung verwendet wird. Das französische Unternehmen Veolia betreibt Verkehrsmöglichkeiten für israelische Siedler, die illegal auf palästinensischem Boden leben. Der Computer-Gigant Hewlett-Packard liefert komplexe Überwachungsmethoden, um die Bewegung der Palästinenser zu kontrollieren. Und Caterpillar liefert Bulldozer, die zur Zerstörung palästinensischer Häuser und Höfe eingesetzt werden."

Avaaz richtet seine Forderung:

"An die Geschäftsführer von ABP, HP, Veolia, Barclays, Caterpillar und G4S:

Infolge der schrecklichen Gewalt in Israel und Palästina, sind wir als Bürger und Bürgerinnnen aus aller Welt zutiefst darüber besorgt, dass Ihre Unternehmen nach wie vor in Unternehmen und Projekte investieren, die illegale Siedlungen und die unterdrückerische Besetzung des palästinensischen Volks finanzieren. 17 EU-Staaten haben ihre Bürger und Bürgerinnen kürzlich vor geschäftlichen Tätigkeiten oder Investitionen in illegalen israelischen Siedlungen gewarnt. Angesichts dieser rechtlichen Erwägungen haben Sie jetzt die Gelegenheit, Investitionen zu entziehen und das Völkerrecht einzuhalten. Dies ist eine Chance, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen."




Die hiesigen "ProIl-Polit-Warner" in Politik und Medien waren stets linientreue NATO-Alliierte und damit Marionetten und Sphirren der dank ihres Atomwaffenbesitzes global herrschenden "US-/IL-Nuklearisten". Ihrer Bereitschaft mitzuspielen, ihrer duckmäuserischen Unterwürfigkeit und stromlinienförmigen Einordnung in das "westliche, US-amerikanisch dominierte System" (Gysi) verdanken die Polit-Warner ihr Amt und ihr luxuriös hohes Einkommen.

Die deutschen Marionetten haben schon 2008/2009 praktisch nichts getan, um das entsetzliche "Bleigießen" - Massaker des Apartheidssystems Israel gegen die Palästinenser zu verhindern. Auch von einem aktiven Widerstand deutscher Politiker gegen die furchtbare israelische Operation "Wolkensäule" im Jahr 2012 ist uns nichts bekannt. Offenbar berührt es die bekannten ProIl-PolitikerInnen und ProIl-JournalistInnen nicht mehr, wenn Kinder leiden und sterben.

"Soldaten sind Mörder". Das hat schon Tucholsky in der
"Weltbühne" festgestellt.

Israelische Soldaten, die genau wissen, dass sie mit ihren Kampfrobotern, ihren mörderisch überproportionierten Bomben, Granaten und Raketen in Gaza aus feiger Distanz (!) an jedem Tag quasi automatisch als "Kollateralschäden" mehr Kinder umbringen als Kämpfer von Kassambrigaden, sind Kindermörder. Alle beteiligten Israelis in der Befehlskette bis hoch zum Premier Netanjahu müssen deshalb als potentielle Kindermörder eingestuft werden, deren potentiell strafbare Handlungen eingehend von einer Kommission des UNHCR untersucht werden muss. Die Täter und Mittäter müssen - anders als zuvor - bestraft werden. Und welche Mitverantwortung an den wiederholten Kindermorden in Gaza tragen europäische und amerikanische Spitzenpolitiker? Wiederholungstäter werden doch strenger bestraft.

Vier Fünftel der palästinensischen Opfer in Gaza sind wieder Zivilisten, so wie schon 2012 während der israelischen Operation "Wolkensäule" und 2008/2009 während der Operation Bleigießen:




2008/2009, Opfer des israelischen Bleigießen - Massakers in Gaza




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Al Mezan, Offener Brief Nr. 1

"Open Letter

Special Session of the Human Rights Council on the Gaza Strip: Establish an Independent Commission of Inquiry into Violations of International Law Committed During Israeli ‘Operation Protective Edge’ and Ensuring Accountability

FIDH - International Federation for Human Rights
Al-Haq
Al Mezan Center for Human Rights
Palestinian Center for Human Rights (PCHR)
Public Committee against Torture in Israel
Cairo Institute for Human Rights Studies


Geneva-Paris, 22 July 2014

The undersigned national, regional and international human rights organisations call upon the UN Human Rights Council, which will convene a Special Session on 23 July 2014, to establish an international independent commission of inquiry to investigate violations of international law, including international crimes, such as war crimes and crimes against humanity, which may have taken place in the context of the ongoing hostilities in the Gaza Strip.

Since the launch of “Operation Protective Edge” on 7 July 2014, Israel has killed at least 500[1] in the occupied Gaza Strip, including 406 civilians. Furthermore, at least 2,650 Palestinians have been injured, 1,660 houses in Gaza have been destroyed or severely damaged, and tens of thousands of Palestinians in northern Gaza have fled their homes.[2] Meanwhile, thousands of rockets and missiles have been fired at Israel from within the Gaza Strip, causing the death of two Israeli civilians since the start of the military operation .

The current round of hostilities occurs in the context of a seven-year long Israeli-imposed closure on the Gaza Strip. In addition to the dire humanitarian situation already endured by the occupied Palestinian population in the Gaza Strip, the United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) now warns that 900,000 people are at risk of losing access to their water supplies. Four hospitals and health centers in Gaza have been damaged by Israeli airstrikes, and one rehabilitation center for the disabled has been destroyed when disabled women were inside it, killing two.

The imbalance of power in favor of Israel cannot be overlooked, nor can the fact that the population bearing the overwhelming brunt of these hostilities, in terms of physical, emotional and infrastructural damage, is the Palestinian civilian population.

International Humanitarian Law stipulates that in a situation of armed conflict only combatants and military objectives may be directly targeted. Civilians and civilian objects must be protected from direct attack: deliberately targeting civilians or civilian objects is a war crime. Israel itself has admitted that indiscriminate and disproportionate attacks may amount to the commission of war crimes. According to international law, military objectives are limited to those objects which by their nature, location, purpose or use make an effective contribution to military action or whose destruction offers a definite military advantage. Houses belonging to individuals affiliated with Hamas or Islamic Jihad do not qualify as military objectives merely because they are owned by a combatant; initial investigations indicate that in the majority of instances these homes cannot be considered military objectives because they are not being used to store weapons or launch attacks.

Nevertheless, the Israeli military has deliberately attacked such houses and other ostensibly civilian objects and public spaces including hospitals, schools, mosques, sports clubs, and cafes[3].

In the evening of 17 July, the Israeli army began a ground invasion marking the next stage of Operation Protective Edge.

It appears that artillery is now being used against residential areas, and that these incursions may violate the prohibition against indiscriminate attacks.

On 20 July, al-Shuja'iya neighborhood in the east of Gaza City was subjected to intensive aerial and ground shelling by Israeli forces which resulted in the killing of least 59 Palestinians, 58 of whom were civilians, including 13 children and 8 women. Due to the intensity of this indiscriminate shelling that was going on the days after with more casualties, medical crews and the ICRC were not able to reach the area prior to the declaration of a brief 'humanitarian cease fire”.

In light of the above-mentioned information, and in the interest of preventing further harm to civilian populations, we call on the UN Human Rights Council, during its upcoming Special Session, to:

Immediately and unequivocally condemn the deliberate targeting of civilian objects and the indiscriminate attacks against civilians by all parties;
Demand that all parties abide by their obligations under IHL and bring to an end indiscriminate and disproportionate attacks against civilians and civilian objects;
Strongly condemn the failure of Israel to abide by international humanitarian law, including the underpinning principles of military necessity, proportionality and distinction;
Express its grave concern about the Israeli ground incursion into Gaza Strip and the deteriorating humanitarian situation in the Gaza Strip resulting from Israel’s military attack and continued closure;
Establish an independent international commission of inquiry with the mandate to identify and investigate violations of international law committed by all parties during and leading up to Operation Protective Edge, as well as a mandate to put forth concrete recommendations of action to be undertaken by all parties engaged in hostilities and the international community, including third states parties, with a view of holding perpetrators accountable and ensuring victims access to effective remedy;
Immediately implement the recommendations of the UN Fact Finding Mission on the Gaza Conflict of 2008-2009; and
Call upon Israel and the Palestine to ratify the Rome Statute of the International Criminal Court (ICC), to help ensure accountability for any international crimes that may take place on these territories.

Signatories:

Al-Haq
Al Mezan Center for Human Rights
Cairo Institute for Human Rights Studies (CIHRS)
FIDH- International Federation for Human Rights
Palestinian Center for Human Rights (PCHR)
Public Committee against Torture in Israel (PCATI)


[1] 492 cases documented by PCHR until 20 July 2014. http://www.pchrgaza.org/portal/en/index.php?option=com_content&view=article&id=10518:worst-and-bloodiest-day-since-the-beginning-of-the-offensive&catid=145:in-focus; As of 21 July, Mezan has documented 505 cases. http://www.mezan.org/en/details.php?id=19254&ddname=IOF&id2=9&id_dept=9&p=center

[2] Figures gathered by PCHR for the period until 19 July 2014 http://www.pchrgaza.org/portal/en/index.php?option=com_content&view=article&id=10491:statistics-victims-of-the-israeli-offensive-on-gaza-since-08-july-2014&catid=145:in-focus; As of 20 July, the UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs has reported that over 100,000 Palestinians are currently displaced and that 84,000 of these have sought refuge in UNRWA schools.

[3] http://www.mezan.org/en/details.php?id=19254&ddname=IOF&id2=9&id_dept=9&p=center"


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Al Mezan, Offener Brief Nr. 2:


21 July 2014

IOF Commit More Massacres in the Gaza Strip, 506 Killed including 131 Children and 64 Women as the Civilian Casualties Continue to Rise
Al Mezan Deplores the Failure of International Community to Protect Civilians

"The Israeli occupation forces (IOF) continued its attacks on the Gaza Strip. Attacks on homes and other civilian targets continued to claim more civilian lives.

As the situation in the Shejai'ya neighborhood became clearer, investigations indicate that the IOF bombarded the neighborhood heavily around dawn on 20 July 2014, firing at houses and fleeing civilians. al Mezan verified that 56 dead bodies for people from this neighborhood were received at hospitals; all civilians except on combatant. Seventeen of the victims were children, two medics, and one journalist. Forty people were killed while inside their houses and the rest on the streets as they tried to fled the bombing. many people are still under the rubble of houses that were bombarded by the IOF.

Direct attacks on houses when their residents were in them killed dozens of civilians; including families who lost ten, five and six persons; including the Iskafi family who lost six when IOF attacked their house after the humanitarian ceasefire entered into force. The attack on the Abu Jame' family claimed 26 lives; including 19 children and five women. Anotehr attack on an apartment in Gaza City killed eleven people; including seven children and three women. A third attack on the Ziyada family house killed seven.

As IOF's ground invasion expanded tens of thousands more people have fled the areas under attack and are lacking basic needs. The situation for the general civilian population has grown even more difficult, with blackouts lasting 20 hours at best and problems with access to water and healthcare.

According to the field investigations by Al Mezan Centre for Human Rights, as of 1pm today, on Monday 21 July 2014, at least 505 Palestinians have been verified as killed by the IOF; including 130 children and 64 women. According to Al Mezan's initial investigations 397 (i.e. 78.6.8%) of the victims are civilians. Many others were people known to be affiliated by Palestinian factions, but not taking part in any hostilities. At least 248 (49.1%) were killed inside their houses; and two other disabled women were killed in an attack on a rehabilitation NGO's office. Another 76 civilians were killed while trying flee their houses.

Moreover, at least 2,665 other people were injured during the same period; of whom at least 754 were children and 564 women. At least, 2,945 houses were destroyed or damaged during this period; of which 464 were destroyed completely as the IOF directly and deliberately attacked 462 of the total number of damaged houses. The numbers of casualties and houses are not final, but only those verified by Al Mezan thus far. They are expected to rise as the verification of more cases is on-going. IOF attacks also damaged or destroyed 45 schools, 54 mosques, an ambulance centre, 16 NGO offices, 39 fishing boats and 4 hospitals.

In the early morning hours on Sunday 20 July 2014, Israeli tanks opened heavily artillery fire at the east of the Al Sheja'iya and At-Tuffah neighborhoods, east of Gaza City. The shelling continued until midday, when Israel and Palestinian resistence groups agreed a humanitarian ceasefire for two hours, which was extended for another two hours to recover the people who were killed or injured from the streets, or from under the rubble of houses in the Al Sheja'iya neighborhood. Al Mezan's verified that 56 dead bodies arrived at the Shifa hospital in Gaza City; of whom 17 were children, seven women, two paramedics, and one journalist. Forty out of the 56 were killed inside their homes. Twelve people were killed while they were trying to flee their homes, as IOF tanks attacked them while they were on the streets. There are reports that an unknown number of civilians were still under the rubble of houses when this press release was published. In several cases, whole family members were killed in certain attacks, including the 'Ayyad family, where ten family members were killed, nine of whom were killed while they were fleeing in the Al Mansoura Street. Five members of the Al Hayya family were also killed and six from the Al Iskafi family were killed, too. There are reports which Al Mezan could not verify because of the on-going ground invasion, that another two of the Iskafi family who were killed but still uncovered from under the rubble of their house. The IOF had attacked their the homes of these families directly after the announcement of the ceasefire. Moreover, six members of the Al Sheikh Khalil family were killed while they were inside their home.

At around 8:00 am on Saturday, 19 July 2014, IOF, which invaded the Al Zira'a area, northern Beit Hanoun in the north of the Gaza Strip opened heavy machine guns fire and injured Manwa Abdel Baset Al Bee', 30. She died around 1:30 am on Monday morning, 21 July 2014 from the bullet wounds she had sustained to the chest. According to Al Mezan's investigation, the woman was on her way home, which she and her family had evacuated, to bring some basic needs when the attack took place.

At approximately 11:25 pm on Sunday, 20 July 2014, Israeli fighter jets fired at least one missile at a motorcycle driven by a young man near the Kamal Odwan Hospital in Beit Lahya town, in North Gaza district. One child was killed and the motorcyclist and three children and one woman were injured. One of the injured children, Dina Omar Azeez, 5, succumbed to her injuries at around 6:30 Sunday evening and died at hospital.

At approximately 12pm on Sunday 20 July 2014, an IOF warplane fired a missile at the house of Salah Al Sha'ir, 55, which is located south of Khan Younis City in the south of the Gaza Strip. The house had not received any warning from the IOF prior to the attack. As a result, four people were killed and nine were injured. Those who were killed are:

Salah Al Sha'ir, 55;
Laila Al Sha'ir, 30; (Salah's daughter-in-law)
Mohammed Al Sha'ir, 5; (Laila's son)
Heba Al Sha'ir, 15; (Salah's niece).

At approximately 1:00 pm on Sunday 20 July 2014m Israeli drones fired two missiles at the house of Abdel Jabbar Daraji (Al Mughrabi), which is located east of the An-Najjar Hospital, east of Rafah town in the south of the Gaza Strip. As a result, Najjah Sa'ad Ad-Din Daraji, 49, and her grandson Abdullah, 2, were killed. Another eleven people were injured in the attack. Al Mezan has identified their names as follows:

Abdel Jabbar Draji, 54;
Odai Abdel Jabbar Draji, 11; (his son)
Zahraa Abdel Jabbar Draji, 17; (his sister)
Maryam Abdel Jabbar Draji, 20; (his sister)
Ghaidaa Abdel Jabbar Draji, 21; (his sister)
Yousif Abdel Jabbar Draji, 25, (her brother)
Kefah Draji, (Yousif's wife)
Nour Yousif Draji, 4; (Yousif's daughter)
Khalil Abdel Jabbar Draji, 24; (Yousif's brother)
Intisar Draji, (Khalil's wife) and
Yousif Khail Draji, 1, Khalil's son.

They were admitted to An-Najjar Hospital. Youisf sustained critical injuries and he was referred to the Gaza European Hospital in Khan Younis. The house was totally destroyed and burnt out due to the bombing.

At approximately 1 pm on Sunday 20 July 2014, an IOF warplane fired a missile into a group of people in the Abassan Al Jadeeda town, east to Khan Younis district, killing a man and a minor and injuring three others. Those who were killed are:

Sulaiman Abu Jame', 14; and
Mohammed Al Daghma, 25.

Later, at 4:30pm, IOF artillery hit the area and the Zanna neighborhood in Bani Suheila with tens of shells, with warplane also firing three missile, killing four and injuring another four.

At approximately 1:50 pm on Sunday 20 July 2014, IOF fired artillery shells at the town of Beit Hanoun, north of the Gaza Strip. Some of the shells hit the house of Mahmoud Al Za'aneen and injured nine of its residents moderately.

At approximately 2:00pm on Sunday, 20 July 2014, Israeli warplanes fired a missile at the house of Jameel Shaban Ziyada, 53. The 300-square-meter house of three stories is located in the Al Bureij refygee camp and was completely destroyed. Six people were killed in this attack: Jameel Shaban Ziyada, 53, Yossef Shaban Ziyada, 43, Omar `ban Ziyada, 32, Moftiya Mohmmed Zeyada, 70, Bayan Ziyada, 39, Shaban Jameel Ziyada, 12 and Mahmoud Al Maqadma, 30. Five of the victinms were three sons and their parents, and the sixth was a visitor. The house was attacked without prior warning.

At approximately 2:30 pm on Sunday, 20 July 2014, ambulances were able to collect the body of Turkiyya Al Bess, 77, after they received coordination by the International Committee of the Red Cross. The old woman was killed from shrapnel wounds to her head from Israeli artillery fire they dropped on Beit Hanoun town prior to the ground invasion, on Friday morning, 18 July 2014. Al Abess lived alone in the house her house and was unable to leave when the bombardment started.

At approximately 3:00 pm on Sunday 21 July 2014, IOF fired several missiles targeting the civilian houses near the Eastern Cemetery in As-Salam neighborhood, east of Rafah. As a result, Mohammed Rajaa Handam, 15, was killed and his father Rajaa, 43, was injured while they were at the door of their home. They were admitted Abu Yousif An-Najjar Hospital. Mohammed was pronounced dead after one hour and his father was referred to the Gaza European Hospital due to his critical injury.

At approximately 4 pm on Sunday, 20 July 2014, an Israeli drone fired a missile at house that belongs to Abdel Aziz Abdel Al Kurdi, 52, which is located in the Al Bureij refugee camp. The missile hit an apartment on the third floor and killed Ismael Abdel Aziz Kurdi, 21.

At approximately 5:00 on Sunday, 20 July 2014, Israeli fighter jets fired at least one missile at a two persons who were inside their house's yard in Beit Lahiya town, in the north of the Gaza Strip. The attack killed them both. They were identified as: Abed Rabbo Ahmad Zayed, 58, and his wife Aysha Ali Zayed, 54. The attack took place when the couple were watering their garden.

At approximately 2:25 am on Monday, 21 July 2014, Israeli artillery, positioned beyond the separation fence in northern Gaza Strip, fired several shells at the house of Hani Fayyad, located in Beit Hanoun town. Five residents were moderately injured according to the medical sources at Beit Hanoun Hospital.

At approximately 6:00 pm on Sunday, 20 July 2014, Israeli fighter jets fired at least one missile at the house of Bahjat Abu Sultan in Beit Lahiya town. His daughter, Aya, 17, was killed and his wife, Nasra Abu Sultan, 73, and sons Bara, 19; Alaa, 15; and Diaa', 12, were injured. Their injuries were described as moderate according to medical sources at Kamal Odwan Hospital. The house was also severely damaged.

At approximately 7:20 pm on Sunday 20 July 2014, Israeli aircrafts fired three missiles targeting the apartment of Hani Mohammed Al Hallaq, 29, which is located on the second floor in the Cordoba Building in the Al Remal neighborhood west of Gaza City. Two missiles hit the apartment while the third fell at the entrance of the building. A family, also from the Al Hallaq extended family who had evacuated their home in the Al Sheja'iya neighborhood and sought refuge with their relatives, was present in the apartment. As a result, eleven people from the were killed. Al Mezan identified their names as follows:

Hani Mohammed Al Hallaq, 19; (the owner of the house);
Hala Akram Al Hallaq, 29; (Hani's wife)
Mohammed Hani Al Hallaq, 2; (Hala's son)
Su'ad Mohammed Al Hallq, 62; (Hala's mother)
Samar Usama Al Hallaq, 29; (nine months pregnant)
Sajji Hassan Al Hallaq, 4;
Kenan Hassan Al Hallaq, 6;
Ibrahim Khalil Ammar, 13;
Eman Khalil Ammar, 9;
Issam Khalil Ammar, 4; and
Rahaf Akram Jumaa', 4.

The three members of the Ammar family lived in the first floor of the building. The members of Jumaa' family had also fled the Al Shejaiya neighborhood and sought refuge with their friends, the Ammar family. Three other people were injured in the attack and medical sources at Shifa Hospital described their injury as moderate.

At approximately 7:50 pm on Sunday, 20 July 2014, Israeli warplanes fired a missile at the house of Saleh Kafeena in the Al Nusseirat refugee camp in the Middle Gaza district, destroying the four-story house injuring two of the residents were injured. Several neighboring houseswere also partially damaged.

At approximately 7:50 pm on Sunday, 20 July 2014, Israeli warplanes bombarded the house of Tawfiq Ahmad Abu Jame'. The three-story-house is inhabited by five families and is located in the Bani Suhaila town, east of Khan Younis district in the south of the Gaza Strip. The house, which was attacked without prior warning, was completely destroyed in the attack. Civil defense and ambulances crews rushed to the destroyed house to uncover the bodies buried under the rubble. It took them until the next day, Monday 21 July 2014, to uncover the victims. Medics found 26 bodies, 18 children and five women. Only three residents survived, and they sustained with varying injuries. Those who were killed are:

Fatma Ahmad Abu Jame', 60;
Sabah Tawfeeq Abu Jame', 35; (Fatma's daughter)
Razan Tawfeeq Abu Jame', 14; (Fatma's daughter)
Jawdat Tawfeeq Abu Jame', 13; (Fatma's son)
Aya Tawfeeq Abu Jame', 12; (Fatma's daughter)
Haifa Tawfeeq Abu Jame', 9; (Fatma's daughter)
Tawfeeq Tawfeeq Abu Jame', 4; (Fatma's son)
Maysa Tawfeeq Abu Jame', 7; (Fatma's daughter)
Ahmad Tawfeeq Abu Jame', 8; (Fatma's son):
Shahinaz Waleed Abu Jame', 29,
Ayyoub Tayseer Abu Jame', 10; (Shahinaz's son)
Fatima Tayseer Abu Jame', 12; (Shahinaz's daughter)
Rayan Tayseer Abu Jame', 5; (Shahinaz's son)
Rinat Tayseer Abu Jame', 2; (Shahinaz's daughter),
Nojoud Tayseer Abu Jame', 4 months; (Shahinaz's daughter)
Yasmin Abu Jame', 25, who was pregnant,
Batoul Bassam Abu Jame', 4; (Yasmin's daughter)
Suheila Bassam Abu Jame', 3; (Yasmin's daughter)
Bisan Bassam Abu Jame', 6 months; ; (Yasmin's daughter),
Yasser Abu Jame', 27,
Fatima Abu Jame, 26, (Yasser's pregnant wife);
Sajed Yasser Abu Jame', 7; (Yasser and Yasmin's son)
Siraj Yasser Abu Jame', 4; (Yasser and Yasmin's son),
Nour Yasser Abu Jame', 2; (Yasser and Yasmin's son)
Hosam Abu Geinas, 7, who is the house owner's nephew
Ahmad Suleiman Sahmoud, 34, a visitor.

At approximately 10:00 pm on Sunday 20 July 2014, Israeli aircrafts fired two missiles at an evacuated house near the house of Fatma Abdel Raheem Abu Amouna, 55, in the Tal Al Hawa neighborhood, west of Gaza City. As a result, Fatma was killed and her two-story house was totally damaged.

At around 11:30 pm on Sunday, 20 July 2014, medical sources at an Egyptian hospital announced the death of Rajaa' Hammad Al Daghma, 38, who succumbed to his injures. He was injured on 18 July 2014 in an Israeli attack of Abasan Al Jadeeda, town where he lived.

At approximately 2:00 am on Monday, 21 July 2014, Israeli warplanes targeted two young men near the Al Moghraqa area and killed them; Belal Jaber AlAshhab, 22, and Abdel Rahman Al Toom, 22.

At approximately 5:20 am on Monday, 21 July 2014, Israeli warplanes fired at least one missile at the house of Hussein Abu Habel, who lives on the third floor of a four-story building in the Tel Az-Zaatar neighbourhood in Jabalia, northern the Gaza Strip. Two of his sons, Eid, 20, and Fathi, 10, and his grandson, Hussein, 4, were injured moderately.

At around 6:00 am on Monday, 21 July 2014, Israeli fighter jets fired at least one missile at the house of Talal Hassan Al Masri. The house is located in Beit Hanoun area, north Gaza. His son Kamal, 32 was killed and the house was severely damaged as a result of the attack.

At approximately 6:30 am on Monday 21 July 2014, Israeli drones fired five missiles at the house of the Siyam family, which is located in the north of Rafah town. Israeli aircrafts had fired several missiles at a park and two houses in the area. When the Siyam family members heard the explosion of the missiles, they evacuated their house. A neighboring family also evacuated; the Abu Sneimeh extended family. The six families (about 34 members) left their homes. As soon as they left, Israeli drones attacked them. As a result, 10 people were killed, including six children. Al Mezan has identified their names as follows:

Kamal Mahrous Siyam, 27;
Mohammed Mahrous Siyam, 27;
His wife Smoud Siyam, 26;
Shirin Mohammed Siyam, (Mohammed's sister-in-law)
Her sons and daughters Ghaidaa Nabil Siyam, 7;
Mustafa Nabil Siyam, 9;
Bader Nabil Siyam, 4;
Dalal Nabil Siyam, 9 months;
Her cousin Ahmed Siyam, 15; and
His brother Ameen Siyam, 15.

Another eight people including seven children were injured in the attack.

At around 6:55 am, on Monday, 21 July 2014, Israeli drones fired one missile at the house of Hussein Ibrahim Al Haj. The three-story-house, which lies on an area of 220 square meters and is inhabited by five families of 18 members. The house is located in in Khan Younis City in the south of the Gaza Strip. About twenty minutes after this first missile hit the house, Israeli warplanes fired a heavy missile, completely destroying the house and partially damaging nine neighboring houses. Alaa Hussein Al Haj, 27 was moderately injured in the attack.

At approximately 7:30 am on Monday, 21 July 2014, Israeli warplanes attacked a motorcycle, killing the cyclist; a minor: Abdullah Abu Hjayir, 16, while driving near the Al Nusseirat refugee camp.

At approximately 8:00 am on Monday 21 July 2014, IOF fired one missile at the house of Mohammed Hasan 'Azzam, which is located in the Al Zeitoun neighborhood, east of Gaza City. As a result, Ahmed Mohammed 'Azzam, 22, was killed.

At approximately 9:00 am on Monday 21 July 2014, IOF fired one missile at the house of Ahmed Fayez Yasin, 25, in the Al Zeitoun neighborhood, east of Gaza City. As a result, Ahmed Yasin was killed.

Al Mezan expresses grave concern by the flagrant violations of international law committed by the IOF and monitored by Palestinian and international human rights organizations. The extensive use of artillery and air attacks has devastated people; especially families who were attack when they were inside their homes.

The IOF's acts represent grave breaches of IHL, amounting to war crimes. They are expected to continue in the coming days. Al Mezan also expresses outrage by the inaction of the international community despite the objective reporting from human rights organizations and international media about the manner in which the IOF has been conducting hostilities. So far, most states have focused on Israel's contested right to self-defence while overlooking the absolute prohibitions on targeting civilians and launching disproportionate attacks, an attitude that has been echoed in Israel as a green light to go forward with such serious violations, which will certainly allow the grave situation to develop graver. Should the situation continue to develop this way, international community's complacency will lead to greater numbers of civilian victims.

Al Mezan warns about the continuous prevalence of the culture of impunity; both at the international level where Israel is shielded from criticism of punishment for violations of IHL and the domestic level where Israel's justice system does not accommodate any form of effective accountability. This culture is the main motive behind the continuous commitment of war crimes and must be abolished.

Al Mezan therefore calls on the international community to:

Condemn strongly the grave breaches of IHL in the context of Operation Protective Edge;
Take immediate, effective action to provide the due protection of civilians in the Gaza Strip from military attacks and prosecution;
Carry out credible investigations into the conduct of hostilities and ensure accountability for those who prove to have committed violations and redress for the victims of these violations; and
Use multilateral and bilateral relations with Israel to insist on the immediate need to respect IHL.

END"
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Scusi ist allen Lesern dankbar, die bei Avaaz eine moderat formulierte Petition zur Beendigung des Gaza-Massakers unterschreiben.
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* Eitan Barak verharmlost natürlich die Flèchette - Munition.
Leseprobe: "Deadly Metal Rain: The Legality of Flechette Weapons in International Law"

Ähnlich verharmlosend die Darstellung zu Weißem Phosphor hier in dem Buch Chemische Waffe.

scusi!

Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)

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