Dienstag, 18. Juni 2013

G8 zu Syrien: Friedenskonferenz ja, Beseitigung Assads - auch übergangsweise - nein

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Nach zähem Ringen haben sich die G8 im Luxushotel eines gerade bankrott gegangenen Golfclubs in Nordirland darauf geeinigt, dass so schnell wie möglich eine Genf II - Friedenskonferenz zur Beendigung der Gewalt in Syrien stattfinden soll. Das ist ein Minimalkonsens, auf den sich Obama und Putin vorab schon telefonisch geeinigt hatten.
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Merkels Falschmeldung zum Ergebnis der G8-Konferenz in den ProIl-Medien,
hier: Die echt falsche Videounterschrift in "DIE ZEIT-Online" vermittelt den Eindruck, d i e ganze G8 fordere eine "(Assad weg)Übergangsregierung" in Syrien als angeblich "gemeinsames" Ziel der geplanten Genf II - Friedenskonferenz. Eine fette Lüge, dem falschen Eindruck hat Russlands Rybakow aber schon seit heute Mittag pausenlos widersprochen. RIA Novosti hat
die Westpresse-Ente sofort dementiert. Trotzdem wird die "Ente" von der angeblich "gemeinsam angezielten Übergangsregierung" in den gleichgeschalteten Westmedien überall - wie früher eine ADN-Meldung in der DDR - gnadenlos abgedruckt und heraustrompetet. Dass Politiker lügen ist normal. Anständige Journalisten reklamieren für sich, auf der Suche nach der Wahrheit zu sein. Arme Westjournaille, wie tief bist Du gesunken!


Nicht geeinigt hatten sich die Vertreter sieben "westlicher" Staaten (+EU) mit dem Vertreter Russlands über das Schicksal des syrischen Präsidenten Assad. Putin liess keinen Zweifel daran aufkommen, dass Russland an der Seite Syriens und seines gewählten Präsidenten steht. Bei David Cameron führte das zu heftigen Reaktionen, der gegenüber dem syrischen Präsidenten ausfällig wurde und ihn beschuldigte "Blut an seinen Händen" zu haben.

Die Nervosität der Krummnase Cameron ist verständlich, wurde doch unmittelbar vor Beginn der G 8 Gespräche bekannt, dass Englands Geheimdienste bei derartigen Internationalen Konferenzen auf seinem Territorium gegnerische Delegationen rund um die Uhr zu bespitzeln pflegen, wie das nur in der Hochzeit des Kalten krieges üblich war. Beim letzten Meeting in England wurden sogar gefakete "Internetcafe`s" eingerichtet, in die russische Diplomaten gezielt gelotst wurden, damit der MI6 deren Emails nach Moskau besser abfangen und samt Passworten und Verschlüsselung dechiffrieren konnte.

Letzte Woche hatte der französische exAußenminister Dumas zudem mitgeteilt, er sei bereits zwei Jahre vor den angeblich "friedlichen" Demonstrationen in Syrien vom März 2011 von seinem englischen Kollegen angehauen worden Frankreich solle doch bei einem in Syrien unter anderem von UK-Geheimdiensten geplanten Coup d`Ètat mitmachen. Angesichts des wie ein Barak-Uhrwerk geradezu generalstabsmäßig ablaufenden "Aufstands" in Syrien sind kundige Thebaner schon nach wenigen Monaten davon ausgegangen, dass es sich bei dem blutigen Gemetzel in Syrien nicht um einen "Volksaufstand" sondern um einen von langer Hand geplanten "Mossad-Putsch" mit irregeführten sunnitischen/islamistischen Überläufern der regulären Armee handelt, stufenweise ergänzt durch islamistische Al Qaida-Söldner (scusi! vom 25. Januar 2012). Die "Assad-Gegner" - überwiegend Sunniten - sind wohl in jahrelanger verdeckter Kleinarbeit vom Mossad via Katar und Saudi Arabien "für ein paar Dollar mehr" abgeworben und unter dem Deckmantel des "Jihad" für Al Qaida/Al Nusra oder die spätere FSA angeheuert worden.

Der volle Wortlaut der "Gemeinsamen Erklärung der G8-Konferenz" ist noch nirgendwo veröffentlicht worden. Trotzdem verbreiten die westlichen Teilnehmer und die proisraelische Riesenmedienmaschine heute seit 20:00 Uhr auf allen Kanälen die Zeitungsente, "die G8", d.h. alle Teilnehmerstaaten
einschließlich Russlands hätten sich auf eine in Genf II anzustrebende Übergangsregierung geeinigt. In dem entsprechenden Reuters-Video sagt unsere listige Frau Merkel zum Beispiel richtig, dass sich alle G8-Teilnehmer darin einig seien, dass so schnell wie möglich eine Friedenskonferenz zu Syrien stattfinden soll und sie fährt falsch fort:

"...mit dem Ziel unverzüglich über eine Übergangsregierung zu beraten".

Das ist mindestens eine bewußte Falschinformation der Öffentlichkeit durch die deutsche Bundeskanzlerin.

Schon auf der Genf I - Konferenz waren sich Russland einerseits und der Westen (USA) andererseits nicht einig, ob Assad Teil einer solchen Übergangsregierung sein könnte. Die Frage der Auslegung des Protokolls zu Genf I wurde damals von Russland wohl so gedeutet, dass Assad sehr wohl Mitglied der Übergangsregierung sein konnte, während Cameron strikt für einen Regime Change votierte, nach dem an die ProIl-Presse ausgegebenen Vorbedingungs-Motto: "Assad muss weg". Jede Vorbedingung würde aber eine Genf II - Friedenskonferenz von vornherein zum Scheitern verurteilen.

Angesichts des unsauberen PR-Verhaltens einiger westlicher Regierungen und deren Nachrichtenagenturen unmittelbar nach Abschluss der G8 - Konferenz hat die russische Agentur RIA -Novosti sofort den umstritten Teil des Wortlauts der Gemeinsamen Abschlusserklärung der G8 - Konferenz veröffentlicht. RIA-Nowosti teilt vorab mit: "Die Staats- und Regierungschefs der sieben größten Industrienationen und Russlands (G8) haben sich bei ihrem Treffen in Nordirland für eine friedliche Beilegung des andauernden Konfliktes in Syrien stark gemacht und der geplanten Friedenskonferenz in Genf Unterstützung zugesagt.

Der danach von RIA Novosti veröffentlichte Auszug des Wortlauts der G8- Schlusserklärung des Gipfeltreffens in Lough Erne erwähnt eine "Übergangsregierung" mit keinem einzigen Wort. Er bezieht sich nur auf das Kommuniquè von Genf I, in dem die auffallenderweise nur von den Krummnasen Cameron und Hollande lautstark geforderte "Beseitigung" Assads ebenfalls nicht erwähnt wird und lautet unmißverständlich:

„Wir setzen uns für eine politische Lösung der Krise auf der Grundlage eines einheitlichen und demokratischen Syriens ein“... „Wir unterstützen aus aller Kraft die Entscheidung, schnellstens eine Syrien-Konferenz nach Genf einzuberufen, um das Genfer Kommuniqué vom 30. Juni 2012 umzusetzen.“

Dienstag, 11. Juni 2013

Spionagedrohne Euro Hawk, skandalöser 500 Mio-Tribut an den Militär-Industriellen Komplex der USA

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„Tribut = Entschädigung an den Sieger“, Wahrig, Deutsches Wörterbuch

„Athen nahm Tribut von den anderen Städten des Attischen Seebundes. Babylon, Karthago und Rom forderten Tribut von ihren Provinzen und Vasallenstaaten. Im alten Rom bezeichnete der Begriff dabei ursprünglich eine Abgabe des Bürgers an den Staat, die dieser zurückzahlen konnte, aber nicht musste: Die Römische Republik forderte von ihren Bürgern Tribut in Form vom Äquivalent der Vermögensteuer mit dem Ziel der Kriegführung“
(Wikipedia).




Die westlichen, überwiegend in der US-NATO vereinigten Vasallengesellschaften der USA huldigen dem Götzen der Bequemlichkeit und des Wohlstands, dem „Technischen Fortschritt“. Technischer Fortschritt durch Digitalisierung und Automatisierung ermöglichte im Westen in den letzten Jahrzehnten die Entlastung des Menschen von monotoner und stumpfsinniger Büro- und Fabrikarbeit.

Technischer Fortschritt hat im Automations- und Computerzeitalter aber auch Kehrseiten: neben rapide wachsender Arbeitslosigkeit beschleunigt er den moralischen Niedergang von Gesellschaften. Noch nie sind zudem soviele Menschen so unflätig bis in die intimsten Winkel ihres Privatlebens von so wenigen Herrschenden überwacht und ausspioniert worden wie heutzutage.

HighTec-Spionagedrohnen neuester Bauart ermöglichen erstmals über Nationalstaaten hinweg die grenzenlose, akustische, optische und elektronische Überwachung jeder Lebensäußerung aller als potentiell störend angesehenen Bürger, weltweit, Tag und Nacht. Im Handbook of Intelligence Studies von Loch Johnson (engl., 2007) wird das aktuelle US-Spionage-System in seinen Einzelheiten plastisch beschrieben.


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Prinzipskizze der gescheiterten "Horch und Guck" - Spionagedrohne "Eurohawk", die in der Nachfolge des US-Spionageflugzeugs U 2 dessen Aufgaben "und mehr" übernehmen sollte. (Fotomontage: SPON/Reuter)


Die massenhaft-hemmungslose Totalüberwachung jedweder Kommunikation im weltweiten Internet durch den US-amerikanischen Geheimdienst NSA (PRISM-Projekt) oder die Möglichkeit der USA, via Spionagedrohnen wie „Globalhawk“ den gesamten staatlichen, militärischen, geschäftlichen und sogar privaten Informationsaustausch aller Erdteile mitzuscannen und computergestützt auszuwerten, das überschreitet nicht nur die Grenzen der nationalen Souveränität und des guten Geschmacks. Besonders dreist sind jene Verharmloser, die den Normalbürgern in ihren Ländern versichern, es würden nicht die Inhalte der Gespräche mitgeschnitten sondern nur die Kontaktdaten oder Metadaten. Woher weiß die naive Journaille das? War sie schon mal bei CIA oder NSA in den Mitschneideräumlichkeiten? Sowas wird heutzutage alles von programmgesteuerten Computern erledigt. Wird aus irgendeinem Grund nur ein BIT umgelegt, kopiert die Kiste alles, was die elektronischen Lauschsensoren mitbekommen haben.

Die global verdachtslose Fahndung, Vorratsdatenspeicherung und Riesen-US-Schnüffelei zerstört die Privatsphäre und damit die Freiheit und die elementaren Rechte jedes Menschen. Das sind d i e Grundwerte und Grundrechte, die von den USA, dem angeblichen Mutterland der demokratischen Freiheit und Menschenrechte, bei ihren US/NATO-Kriegen (z.B. in Korea, Vietnam, Irak, Afghanistan) zur Eroberung und Verteidigung der US-Weltherrschaft doch stets in der Kriegspropaganda als verteidigenswert hochgehalten wurden.

Dieser „Preis der Freiheit" ist uns zu hoch geworden. "Der Mensch wird frei geboren, und überall ist er im Blickfeld der elektronischen Überwachungsapparate gefangen", würde der Aufklärer Jean-Jacques Rousseau heute sagen.

Die von den USA verschuldete „Weltfinanzkrise“ tut ihr übriges. In Europa werden die Stimmen immer lauter, die auf einen Austritt der Europäer aus der US/NATO dringen oder zumindest auf deren Umgestaltung zu einem kollektiven Friedensbündnis à la OSZE.

Das Mindeste, was jetzt zu tun wäre ist die Einstellung von völlig überteuerten, absurd-sinnlosen transatlantischen Rüstungsprojekten, mit deren Hilfe der die USA beherrschende US-Militär-Industrielle Komplex in sechs Jahrzehnten ungeheure Summen an verdeckten Tributzahlungen von der im WK II besiegten Bundesrepublik Deutschland erpresst hat.

Allein für die Entwicklung der monströsen Spionagedrohne „Euro Hawk“, eine abartige Idee des dusseligen SPD-Verteidigungsministers Scharping, - der sich bei den Verhandlungen in Washington mit seinem Dienstwagen dazu auch noch in den Torkrallen des Eingangstors zum Pentagon verfing und am Bein verletzt wurde - sind seit dem Jahr 2000 Hunderte von Millionen Euro an die fetten US-Rüstungskonzerne, vor allem an Northrop Grumman, geflossen.

Das "Entwicklungsprojekt" Euro Hawk stand von Anfang an unter einem schlechten Stern. Im August 2004 kollidierte eine ISAF-Drohne anderen Typs um ein Haar bei Kabul mit einem zivilen afghanischen Airbus A 300 (s. Video bei SPON). Damals schon hätte dem vertraglich zugesicherten, von den Amis in den Euro Hawk einzubauenden "Kollisionsvermeidungssystem" inklusive Zulassung durch den EU-Luftfahrt-TÜV eine erhöhte Aufmerksamkeit des Systembeauftragten gelten müssen:


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Weißbuch 1985, damals waren noch "Systembeauftragte" für Großprojekte / Waffensysteme verantwortlich. Das einzig Beständige im BMVG ist die ständige Änderung von Berichtswegen, Unterstellung und personelle Zusammensetzung von Projektgruppen, Zuständigkeit von Stäben etc.
Heute dürfte die Zuständigkeit/Verantwortlichkeit beim Projekt "Euro Hawk" etwas anders aussehen.



Vermutlich rangierte die Kollisionsvermeidung 2004 bei der schriftlichen Formulierung der "Funktionalen Anforderungen" an das Aufklärungssystem "Euro Hawk" ziemlich weit hinten (Euro Hawk - Chronologie bei SPON).

Anfang 2007 wurde der wahrscheinlich etwas lockere Vertrag zum 431 Millionen - Projekt mit einer Euro Hawk G m b H (!) gemacht. Im Jahr 2007 war Verteidigungsminister der biedere Jurist und RPL-Hobby-Winzer Franz Josef Jung, dessen Aufmerksamkeit und Arbeitskraft in diesem Jahr wohl vor allem einer Pilgerfahrt nach Lourdes galt und der sich durch den Einsatz von zwei Tiefflug-Tornados gegen campierende Protestler beim G 8 - Gipfel in Heiligendamm und durch die Einweihung eines Bw-Ehrenmals im gleichen Jahr einen Namen machte. Das Massaker von Kundus holte den nach einer vollen Amtszeit als Verteidigungsminister am 28. Oktober 2009 im Kabinett Merkel zum Arbeitsminister ernannten Jung nach 33 Tagen, am 30. November 2009 ein. Am 4. September 2009 hatte ein von einem deutschen Oberst angeforderter US-Luftangriff bei Kunduz zu zahlreichen zivilen Verletzten und etwa 100 Toten geführt.

Mit der Zeit geriet das "Kollisionsvermeidungssystem" beim Projekt "Euro Hawk" vermutlich gänzlich aus dem Blickwinkel der Schnarchnasen in der BMVG-Rüstungsabteilung. Beim Hersteller Northrop Grumman, wo andere Versionen der Aufklärungsdrohne schon längst im Einsatz waren, hatte man nur eine Sorge - so viele Dollarmillionen wie nur möglich aus den Taschen der deutschen Torfnasen zu ziehen. Dafür sind transatlantische "Entwicklungsprojekte" wie geschaffen:


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Die zehn größten Rüstungskonzerne der Welt (Stand: 2011).

Leitspruch: "Business is war & war is business." Wer den Ami`s bei ihren schmutzigen Rüstungsgeschäften nur die geringsten Probleme macht wird hierzulande mit den fiesesten Tricks (auch über Angriffe auf seine Familie) niedergemacht, medial verleumdet und ggf. per "Herzinfarkt" für immer ausgeschaltet. Ihre landesverräterischen "Sbirren" und "Agenten" haben die Ami`s diskret schon lange in deutsche Ministerien, BT`s - Ausschüsse, in Wirtschaft, Banken und die Teppichetagen der ProIl-Medienmaschine eingeschleust. Gut getarnt wirken hier längst die Nachkommen der ersten Generation von "Überläufern" der "Atlantikbrücke e.V.". Sie arbeiten so erfolgreich, dass ihre "Systemparteien" CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne dem Milliardenschweren Tribut an die USA namens "Global- / Euro Hawk - Projekt" in allen Bundestagsausschüssen jeweils zu Beginn der entscheidenden Entwicklunsgphasen zugestimmt haben. Nur
Die L i n k e hat g e g e n den "Euro Hawk" gestimmt (Wahlprogramm Die Linke, Kurzfassung). Die Heuchler von Rot/Grün dürfen in dem von Koryphäen ohne Studienabschluss wie Volker Beck (Grüne) oder dem stellvertretenden Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe, Thomas Oppermann (SPD), angeleierten Untersuchungsausschuss ihre eigene Korrumpierbarkeit bestaunen.
(Quelle der Tabelle: SIPRI YB 2013)




Jetzt, wo die Rechtswidrigkeit und der ganze Schwachsinn des gescheiterten Riesenspionage- und Überwachungsprojekts "Euro Hawk"nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden kann, fallen die US-Mischpoke-Sbirren, die bekannten Zeilenschinder und Kaufmäuler der ProIL-Maschine in SPIEGEL, Deutschlandfunk, ARD usw. natürlich über den angeblich „naiven“ Ossi-Verteidigungsminister her. Der versuchte den irren Geldabfluss in Richtung USA gerade noch rechtzeitig, bevor die nächsten Milliarden weg waren, zu stoppen. Von dem Tribut-Geldfluss springt für die aus naheliegenden Gründen besonders leicht käuflichen Schwulen und Lesben, z.B. in den Schlüsselpositionen der Politik und unserer ARD-, ZDF- oder PrivatTV-Institutionen, die für die proamerikanische Meinungsmache sorgen, meistens was ab.

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Gliederung des Bundesministeriums der Verteidigung (Popup, Weißbuch 2006).

Die beiden P a r l a m e n t a r i s c h e n Staatssekretäre (PSt), die speziell für die korrekte Information des Parlaments aus dem BMVG bezahlt werden und die für die fehlgeschlagene Kommunikation mit dem Verteidigungsausschuß des Bundestags zuständig und verantwortlich sind, erscheinen in der Weißbuch 2006 - Darstellung sogar erstmals ü b e r den beamteten Staatssekretären, was wohl den Primat der Politik verdeutlichen soll. Fakt ist, sie haben versagt und sollten ihre Sachen packen. Früher reichte für den Job noch ein PSt* ("Organigramm BMVG 1985", s.u. Anhang) Der Bund könnte eine Menge Geld sparen, wenn alle PSt-Stellen in den Ministerien ersatzlos gestrichen würden.


Ein kundiger Wessi-Minister auf der Hardthöhe, der die Besonderheiten der deutsch-atlantischen "Zusammenarbeit" (Erpressung) zu Hause mit der Muttermilch aufgesogen hat, hätte es übrigens nie gewagt, ein transatlantisches Entwicklungsprojekt dieser Größe zu stoppen. Wessi`s wissen genau, dass die Ami`s in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg jedes Telefonat mithören können, weil die gesamte (west-) deutsche Telekommunikationsinfrastruktur von den US-Besatzern "okkupiert" worden war. DIE ZEIT zitiert dazu korrekt jemanden vom Chaos Computer Club: "Frank Rieger, einer der Sprecher des Chaos Computer Clubs und seit Jahren in Sicherheitskreisen unterwegs, hat eine andere Theorie zum Warum. Die Alliierten hätten kompletten Zugriff auf die Kommunikationsstruktur Westdeutschlands gehabt, sagt er. "Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass sich das geändert hat." Was seine Infrastruktur der Telekommunikation angeht, sei Deutschland "nicht unbedingt ein souveränes Land".


Clevere, humanistisch gebildete Bayern wie Franz-Josef Strauß kannten ihren Thukydides, liessen wie bei der „Starfighter – Affäre“ das von den US-Rüstungsgiganten in der Hardthöhe programmierte Chaos laufen, schufen die Grundlage für eigene europäische Rüstungskonsortien wie EADS, und kassierten nebenbei privat ab:

„Recht und Gerechtigkeit bestehen nur zwischen Gleichstarken. Sonst machen die Starken, was sie wollen, und die Schwachen erleiden, was sie müssen“.

(Zit. n. Klaus Hornung, "Staat und Armee", v. Hase & Koehler, 1975; der sich in diesem Buch intensiv mit den „strukturellen Problemen“ und Ränkespielen im BMVG zur Zeit der Starfighter-Affäre auseinandersetzt. Solange Deutschland am Angelhaken der US/NATO hängt, wird sich an den katastrophalen Zuständen im Berliner Bendlerblock, die vorher auch auf der Bonner Hardthöhe herrschten, nichts ändern**).


Die Vormachtstellung der reichen USA als „führender“ Weltmacht beruht im Wesentlichen darauf, dass die n u k l e a r e Weltsuperschurkenmacht mit ihren computerisierten Spionagetools, Satelliten, Flugzeugträgern, Raketen, Bombern, sonstigen Trägersystemen und Atomwaffen im Weltraum, zu Lande, im Wasser und in der Luft waffentechnisch dem Rest der Welt seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs noch etwa ein bis zwei Jahrzehnte voraus ist, auch wenn der "Mitbewerber" China mit Riesenschritten aufholt.

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Erfahrene Reisende wählen immer das zweitbeste Haus am Platz. Denn dort gibt man sich noch Mühe, den Gast besser zu bewirten als im sogenannten "Top - Hotel". Statt sich weiter unter dem potentiell eher tödlichen Atomschirm der USA zu verstecken und auch noch eine Verbraucher-, Datenschutz- und Kulturschädliche "Freihandelszone" (TTIP) mit den "Gierigen" jenseits des Atlantiks zu vereinbaren sollte Europa besser das europäische Haus um das geostrategisch näherliegende Russland ergänzen und darüberhinaus - angesichts der heraufziehenden Klimakatastrophen mit steigenden Meeresspiegeln und Sturmfluten - den riesigen eurasischen Markt bis nach China verkehrstechnisch auf dem Landweg erschließen. Russland und China sind verlässliche, gewachsene Kulturnationen.

Die aus aller Welt zusammengelaufenen, hemmungslos
verlogenen "US-Glücksucher", denen der s t e i g e n d e Meeresspiegel der von ihnen verursachten Weltklimakatastrophe in wenigen Jahrzehnten u.a. in New York, New Orleans und San Franzisco bis zur Unterkante der Oberlippe stehen wird, sind weder ein nachhaltiger Markt noch sind die US-amerikanischen Großen Brüder George Orwells, die ihre deutschen Bündnispartner mit übelsten Geheimdiensten wie dem NSA und dem CIA/MOSSAD via Internet und Drohnen in totalitärer Manier bis aufs Unterhemd ausspähen, verlässliche, zukunftsfähige Vertragspartner.



In Hiroshima und Nagasaki hat die herrschende US-Mischpoke zudem demonstriert, dass sie – anders als die Regierungen zivilisierter Länder - keine moralischen Skrupel hat, atomare Vernichtungswaffen gegen Menschenmassen einzusetzen, nur, um ihre privilegierte Position des Reichtums und der Bequemlichkeit zu „verteidigen“.

Angesichts einer vornehmlich auf der Südhalbkugel der Welt angesiedelten Milliarde von Menschen, die dank der von den Industrieländern des Nordens verursachten Klimakatastrophe täglich mehr oder minder vom Hungertod bedroht sind, wächst im christlichen Abendland und in der muslimischen Welt der moralisch begründete Widerstand gegen die herrschende Mischpoke der Weltsuperschurkenmacht USA, das US-AIPAC(K).


Seit der Implosion der Sowjetunion, die seinerzeit mit Spionagesatelliten und herkömmlichen „Horch- und Guck“ - US-Spionageflugzeugen wie der U 2 abfotografiert und ausspioniert wurde, setzen die USA zunehmend auch modernste Aufklärungsdrohnen wie die „Globalhawk“ (Schwestersystem der Eurohawk ) ein. Aus den von den "fliegenden Walfischen" in 20 km Höhe überflogenen Gebieten werden wie von einem ungeheuren Datenstaubsauger computergestützt riesige Mengen an Informationen aller Art kopiert (private Telephongespräche analoger Telefone, Emails von PC`s, SMS von Handys, Smartphones, Satellitenhandys, Faxe, Draht- oder Funk-Fernschreiben, offene und verschlüsselte Funktelegramme militärischer Stellen oder Funksprüche terroristischer Zellen) und via Satellit in die USA an die dortigen Geheimdienstzentralen gefunkt.

Probleme machen beim Abscannen und Mitschneiden offensichtlich noch Botschaften, die via Glasfaserkabel transportiert werden. Probleme macht aber auch die computergestützte Weiterverarbeitung und politische Filterung der ungeheuren Datenmengen in den USA. Die Kapazität der riesigen NSA/CIA-Computerfarmen reicht nicht ganz, um immer just in time handeln zu können. Marschflugkörper, die auf ein Zeltlager Bin Ladens in Afghanistan abgeschossen wurden, verfehlten ihr Ziel, weil Bin Laden das Lager Stunden zuvor verlassen hatte. Der Bildungsstand und die Sprachkenntnisse der US-Geheimdienstexperten sind außerdem landestypisch durchweg miserabel. Im Jugoslawienkrieg verwechselte die für die Geographie zuständige Geheimdienstbehörde NGA die chinesische Botschaft in Belgrad mit einem Waffenlager. Die Botschaft wurde von der US-Airforce erfolgreich bombardiert.

Die oft in exotischen Sprachen wie Urdu oder Farsi verfassten Datenschnipsel (Computerausdrucke) müssen erst mal übersetzt werden. Das dauert. Die Infos sollen trotzdem hochaktuell sein, sinnvoll einem Kontext (feindliche Menschengruppe, Ort) zugeordnet werden und rechtzeitig zusammengefasst in vollständiger, lesbarer Form („Kill-List“ / „Todesliste“) dem zuständigen politischen Entscheidungsträger (Obama) vorgelegt werden. Der US-Präsident zeichnet den – je nach Lage - täglichen/ wöchentlichen Einsatzbefehl für die CIA – Kampfdrohne (Predator) dann zwecks extralegaler Exekution mit seinem Namenskürzel ab, mit links, wie wir wisssen. Auch die ursprünglich aus Israel stammende, widerliche und widerrechtliche Praxis des "gezielten Tötens" bedarf bürokratischer Absicherung.

Die mörderische Hinrichtung angeblich "verdächtiger" Menschen in ihrer Familienwohnung samt familiärem Anhang, im Familien-Auto auf offener Straße, ohne Prozess und ohne Richterspruch, hat Obama von seinem Vorgänger Bush übernommen und erheblich ausgeweitet. Wo bleibt die Justiz?

Um die Vasallentreue der im US/NATO – Bündnis versammelten Unterworfenen („Verbündeten“) zu erzwingen, wendet das US-Empire übrigens die gleichen Methoden an, die schon im alten Rom üblich waren. Die Legionen des Imperium Romanum schnappten sich z. B. bei ihren „Auslandseinsätzen“ im freien Germanien („Germania Libera“) Kinder und Verwandte von hochrangigen Germanenfürsten, die als Geiseln nach Rom verfrachtet wurden und so für das Wohlverhalten ihres Stammes bürgen sollten.

An die Stelle von einzelnen Menschen, die gleichsam als Geiseln für botmäßiges Verhalten festgehalten werden, treten im Atomzeitalter ganze Völker. So ist durch die Einlagerung von ein paar Dutzend US-Atombomben in Deutschland jeder Deutsche automatisch zur Geisel der Weltsuperschurkenmacht USA geworden.

Die atomare Supermacht USA folgt der nuklearen Ersteinsatzdoktrin. Die USA haben erklärt, dass sie auch heute noch Atomwaffen auch als Erste einsetzen werden, wenn sie sich als Staat existenziell bedroht fühlen. Was bedeutet, dass jeder eventuell kommende Feindstaat der USA auch die in Büchel oder anderswo in Deutschland lagernden US-Atombomben vorab mit gezielten Atomschlägen vernichten muss, um sie dem Zugriff des Inhabers der Kommandogewalt über die US-/NATO-Streitkräfte just in time zu entziehen. Das wäre Deutschlands endgültiger Untergang.

Bis es soweit ist zahlt Deutschland für diesen wunderbaren atomaren US-Schutzschirm seinen verdeckten Tribut in Form völlig überteuerter Rüstungs- / Entwicklungsprojekte mit den USA.


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* Anhang

BMVG-1985

Organigramm BMVG 1985, von links oben nach rechts unten zu lesen. (Quelle: Weißbuch 1985) Damals gab es noch ein richtiges Feindbild (Warschauer Pakt) mit hübschen atomaren Szenarien direkt vor der Haustür. Dementsprechend war das BMVG klar gegliedert:

u n t e r dem Minister gab es 1 PSt, 3 StS. Darunter finden wir

links das Militär, der Generalinspekteur und die Inspekteure der Teilstreitkräfte.

rechts die Zivilisten; Abt. Personal, Haushalt, Verwaltung und Recht usw.

Lediglich der Hauptabteilungsleiter Rüstung (rechts außen) tanzte damals schon aus der Reihe.

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** Anmerkung

Der Zustand fehlender Gleichberechtigung im Konzert der Völker und militärische Machtlosigkeit ist für die "späte Nation" Deutschland nichts Neues.

Wegen der geostrategisch zentralen Lage auf dem europäischen Kontinent wurden deutsche Fürstentümer, Grafschaften, Rittergüter und selbst kleinste Kommunen von übermächtigen europäischen Nachbarstaaten wie England oder Frankreich jahrhundertelang gegeneinander ausgespielt und separiert (Napoleons "Rheinbund"). Das Land der Dichter und Denker wurde so mühelos mit vereinten Kräften kleingehalten - bis zum Sieg der preußisch-deutschen Armee über Frankreich und Bismarck`s Reichsgründung 1871.

Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg befand sich Deutschland in einem Zustand militärischer Entmachtung (100.000 Mann Reichswehr), der ihm nicht gestattete, die Unabhängigkeit seines politischen Willens und seiner staatlichen Existenz sicherzustellen.

Nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg 1945 wurde Deutschlands völlige militärische Ohnmacht durch komplette "Einbettung" (Unterstellung) der beiden neu geschaffenen deutschen Armeen (DDR-Volksarmee / BRD-Bundeswehr) in die beiden feindlich-antagonistischen Militärbündnisse von Warschauer Pakt und NATO von den Siegermächten sichergestellt.

Montag, 3. Juni 2013

SIPRI Jahresbericht 2013: Nuklearmafia klammert sich weiter an ihr Arsenal von Massenvernichtungswaffen

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"Die Atombombe möge die menschliche Rasse das Fürchten lehren, damit sie Ordnung in ihre internationalen Angelegenheiten bringt, was sie ohne den Druck der Angst nicht tun würde".

Kommentar Albert Einsteins, "Mastermind" der Atombombe, nach deren Einsatz durch die USA gegen Hiroshima und Nagasaki, 1945. ( Zitiert nach dem SIPRI-Yearbook 1974, S. 1)




Seit ca. 50 Jahren veröffentlicht das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI, das sich wegen seiner einigermaßen neutralen und fachmännischen Arbeit über Jahrzehnte im Bereich der sicherheitspolitischen Experten einen guten Ruf erworben hat, jährlich einen Bericht zum Stand der Rüstung, Abrüstung und Internationalen Sicherheit. Leider kosten die teuren Bücher an die hundert Euro. Die meist über 500 Seiten dicken, mit Daten, Fakten und Vertragstexten gefüllten Schwarten sind nicht in Deutsch erhältlich, auch wenn der jetzige Direktor von SIPRI, Tilman Brück, ein Deutscher ist. Die gedruckte Fassung des 2013-SIPRI-Reports, einer Bibel für Experten, erscheint erst am 16. Juli 2013. Zum Glück gibt es schon jetzt im Internet hier ziemlich versteckt eine kostenlose Zusammenfassung in Englisch. Die Schweizer Rundfunk- und Fernsehanstalt SRF hat daraus das Wichtigste zu Krieg und Kriegsgeschrei so zusammengefasst: "Die Massenvernichtung wird verfeinert".


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Wartungsarbeiten an einem US-Atomsprengkopf vom Typ W 80. Von den weltweit ca. 19.000 Atomwaffen sind 4.400 disloziert (deployed), d.h. sie stehen operativen Einheiten von Luftwaffe, Marine oder Heer zur Verfügung. 2000 Atomwaffen können augenblicklich eingesetzt werden, wenn ein Einsatzbefehl kommt.

Erstmals in der Weltgeschichte hat der Mensch die Möglichkeit, alles Leben für immer auf der Erde auszulöschen. Jedes Kind weiß das. Die Folgen sind ein stetes Anwachsen von Depressionskrankheiten und die Abneigung längerfristige Bindungen einzugehen (Ehe) oder Kinder in diese unsichere Welt zu setzen (Familie). Der Professor für Psychiatrie an der Yale Universität Robert Jay Lifton und der Völkerrechtsprofessor Richard Falk in Princeton beurteilen den für die menschliche Psyche verheerenden Zustand, den endgültigen, schlimmsten "Kulturbruch" der Menschheitsgeschichte, in ihrem Buch "Indefensible Weapons", Basic Books, Inc., 1982, New York, so:


"Unsere Abhängigkeit von Nuklearwaffen, die Krankheit des Nuklearismus, unterminiert die Nationale Sicherheit, zerstört die Politische Legitimation und beeinträchtigt psychologisch die Zukunft."
(Foto: srf)


In den 68 Jahren seit dem Einsatz der teuflischsten Massenvernichtungsmittel, die die Welt je sah, gab es immer wieder verzweifelte Versuche der Atom-Mischpoke, ihren WK II - Kriegshelden Albert Einstein, den Erfinder und leidenschaftlichen Mentor des atomaren Massenmords, zum "Friedensapostel" umzudefinieren*.

Immer wieder versagte in dem gleichen Zeitraum die von den Masterminds der Massenvernichtung und deren Mietfedern beschworene "Abschreckung" durch die Atombombe.

An Stelle der beiden Supermächte USA und UDSSR führten bis Ende der siebziger/achtziger Jahre öfters deren Stellvertreter noch halbwegs "konventionelle" Kriege. Da war es die Ausnahme, wenn Waffen und Munition mit Rotkreuzwagen transportiert wurden. Das ist jetzt anders. Unter der ubiquitären Satellitenaufklärung und der damit indirekt verbundenen atomaren Drohung gibt es kaum noch konventionelle Kriege von Staaten, die mit offenem Visier nach den Regeln des Völkerrechts geführt werden. Der verdeckte Kampf von Meuchelmördern (Terroristen) untereinander und gegen die herrschenden Atomwaffenbesitzer, an deren Händen auch jede Menge Blut klebt, unterscheidet sich in seiner Regellosigkeit kaum mehr von den kriminellen Mord- und Plünderungsfeldzügen blutgieriger Landsknechte im Mittelalter. Der technische "Fortschritt" hat alles nur noch schlimmer gemacht und auch die letzten Hemmungen der menschlichen Moral und des Gewissens hinweggefegt.

Im Bushkrieg gegen den Terror gingen die rachsüchtigen USA wegen 09/11 weltweit zu Mord, Folter und Inhaftierung auch von wahllos herausgegriffenen Unschuldigen über. Afghanistan und der Irak wurden zu blutüberströmten Schlachtfeldern vor allem für Zivilisten. In Syrien "kämpfen" jetzt vor Ort oftmals nur noch ausländische Söldner, Plünderer und Pseudo-Aufständische "mit Prokura" der Geldgeber (Le Monde Diplomatique). US-Abgeordnete wie der Senator McCain, ein Abgesandter der in den USA tonangebenden "Berechnenden", treffen sich hin und wieder im "Einsatzgebiet" zu Besprechungen, wo sie Leuten, die ihr Geld mit Entführungen, Geiselnahmen und Mord verdienen, jede Menge Dollar für die weitere "Kriegsführung" zusagen:

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US-Senator McCain, hier unlängst zusammen mit syrischen "Aufständischen", darunter der Terrorist und Geiselnehmer Mohamed Nour im blauen Hemd, nach US-Sitte (beim Absingen der US-Hymne) hält der skrupellose Killer die flache Hand auf der Brust dort, wo bei normalen Menschen das Herz sitzt.


Die erste Regel des mit George W. Bush im Irak und in Afghanistan so richtig aufgekommenen modernen Gemetzels ist, dass sich niemand mehr an irgendwelche humanitären Regeln hält. Damit keine Gefangenen mehr in Guantanamo das Ansehen der USA belasten, werden "Verdächtige", die irgendein Umstand auf Obama`s "Kill-Liste" gespült hat, in Pakistan oder im Jemen jetzt von kleinen CIA-Angestellten mit samt ihrer mithaftenden Sippe ohne gerichtliche Untersuchung und ohne Todesurteil per Predator/Hellfire - Drohnenrakete remote hingerichtet.

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Sogenanntes "Gezieltes Töten": US-Drohne Predator beim Abfeuern einer Hellfire-Rakete auf bloß "verdächtige" pakistanische Staatsbürger in Pakistan. Ein Verstoß gegen das geltende UN-Recht und gegen das Gewaltlosigkeitsprinzip des Völkerrechts. Die mit feiger Heimtücke ausgeführten CIA-Drohnenschläge aus dem Hinterhalt sind schlimme Verbrechen, denn die USA befinden sich mit Pakistan völkerrechtlich nicht im Krieg. Die US-Schuldigen müssen von der Weltgemeinschaft wegen dieser fortgesetzten Tötungsdelikte schwer bestraft werden.


Krieg ging schon mal anders. Im konventionellen Oktoberkrieg 1973, als Ägypter und Syrer mit regulären Streitkräften nebst sowjetischen Luft- und Panzerabwehrraketen am Suezkanal und auf dem Golan zunächst große Verluste unter den mit herkömmlichen amerikanischen Waffensystemen ausgerüsteten, an einem Feiertag überraschten Israelis anrichteten, wurden sogar noch Gefangene gemacht. Damals rettete eine sofort eingerichtete Luftbrücke zur Versorgung der IDF aus den USA mit neuesten Waffen und Munition Israel vor einer militärischen Niederlage. An die zielgenauen und rechnergestützt treffsicheren russischen SAM 2 - Flakraketen der Ägypter dürften sich überlebende IAF-Angehörige ungut erinnern, wenn nun von einer Dislozierung moderner russischer S 300-Luftabwehrraketen in Syrien die Rede ist.


An dem mit Atomwaffenlagern, Abschussrampen und Kommandozentren der beiden Supermächte gepflasterten und seit dem WKII in Ost und West gespaltenen Deutschland ist der Kelch der totalen atomaren Vernichtung im Kalten Krieg seit der Erfindung der Atombombe mehrfach nur knapp vorübergegangen, ein Beispiel dafür ist die "Kuba-Krise" von 1962 gewesen.

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Westdeutschland 1981: "Größte Atomwaffendichte der Welt"
Jeder rote Punkt war ein NATO-Atomwaffenlager, eine Abschußrampe für Atomraketen, Kommandozentrum oder ein ähnlich lohnendes Ziel für die in Ostdeutschland aufgestellten sowjetischen Atomraketen. Karte aus dem "Stern", Heft 9, 19.02.1981, Seite 33 A-B, entnommen aus dem Buch von Susanne Schregel,
"Der Atomkrieg vor der Wohnungstür", Campus-Verlag, 39,90 €.


Nach dem INF-Vertrag wurden die atomaren Mittelstreckenraketen (SS 20, PershingII etc.) aus Deutschland wieder abgezogen. Die letzte atomare Mittelstreckenrakete wurde 1991 demontiert. In Büchel lagern allerdings noch reichlich US-amerikanische Atombomben. Die Deutschen sind so immer noch Geiseln der Atommacht USA. Deutschland ist durch die Stationierung von US-Atomwaffen in jeder Hinsicht zu Wohlverhalten gegenüber Washington gezwungen und in seiner Souveränität entsprechend eingeschränkt. Deutsche Fußsoldaten und Hilfstruppen gelten im europäischen Hauptquartier der US/NATO in Brüssel als Kanonenfutter.


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US-amerikanische Atombombe vom Typ B 61, wie sie zu Dutzenden im NATO-Luftwaffenstützpunkt Büchel eingelagert ist.


Washington verhandelte mit Berlin noch nie auf Augenhöhe als einem akzeptierten "Nato-Bündnispartner" sondern immer mit dem "Verliererland" des Zweiten Weltkriegs. Die ProIlpropaganda von Rupert Murdochs Riesenmedienmaschine stellt das deutsch-amerikanische Verhältnis stets völlig verkehrt als quasi gleichberechtigt dar. Die Realität, in der schon immer die US-amerikanische "Atom- und Finanzmafia" (scusi!) uns Loosern sagte wo`s lang geht, sieht düster aus. "Ungleiche Verträge", der blinde Kauf, die Vorfinanzierung von hochrisikobehafteten, milliardenschweren US-Rüstungsprojekten zu Lasten deutscher Tributpflichtiger, - wie Starfighter-Kampfbomber, Eurohawk- und Globalhawk - Drohnen usw..., sowas ist im hierarchischen US-amerikanisch-deutschen Master-Slave - Verhältnis auch 68 Jahre nach dem WKII immer noch die Regel. Ein bundesdeutscher Verteidigungsminister war noch nie Herr im eigenen Haus. In der US/NATO gilt für einfache Mitglieder das schöne preußisch-deutsche Prinzip von Befehl und Gehorsam. Verteidigungsminister de Maizière könnte das nächste Opfer der von den siegreichen "US-Berechnenden" trickreich seit Jahrzehnten beim Verlierer aufrechterhaltenen kriegsähnlichen Zustände (scusi!) im BMVG werden.


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Wirkung einer 20 Megatonnenbombe auf Büchel
(Quelle: Susanne Schregel, "Der Atomkrieg vor der Wohnungstür",
Abb. 10 , S. 153, hier zur Verdeutlichung mehrfarbig aufgefrischt).



Von William Arkin und Richard Fieldhouse erschien 1986 im Athenäum-Verlag der Atomwaffen-Report "Nuclear Battlefields", der das von den US-Krummnasen für Deutschland in den sechziger, siebziger und achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts komplett durchgeplante "Nuclear Theatre" (Drehbuch für einen "radioaktiven Friedhof" Deutschland) fachlich zutreffend aus amerikanischer Sicht beschreibt.

Der damalige Kreml-Chef Michail Gorbatschow hat den bekannten US-Atomfalken mit der "Selbstaufgabe/Implosion" der UDSSR nach der Atom-Katastrophe von Tschernobyl zum Glück einen Strich durch die Rache-Rechnung gemacht. Deutschland verdankt es n u r Michail Gorbatschow, dass es im Untergang der Sowjetunion zur Wiederherstellung der Deutschen Einheit kommen konnte.

Gorbatschow war auch der einzige Regierungschef einer Weltmacht, der den völllig überraschten Westmächten 1986 einen konkreten Plan zur totalen atomaren Abrüstung vorlegte.

US-Präsident Obama, ein visionärer Friedensnobelpreisträger wie die EU, redet auch von atomarer Abrüstung. Eine Beseitigung aller Atomwaffen weltweit würde allerdings voraussetzen, dass die für ihren Einsatz in sechs Jahrzehnten geschaffene riesige Satelliten-, Radar-, Aufklärungs-, und Kommunikations- Infrastruktur demontiert und die globale Transportlogistik, die Spezialhäfen, Flugplätze etc. unbrauchbar gemacht und beseitigt wird. Dies fordern Arkin und Fieldhouse in ihrem o.a. Buch "Nuclear Battlefields". Wer sollte das gegen den Willen einer Supermacht wie USA, Russland oder China in Angriff nehmen?


In Deutschland hat seinerzeit gegenüber der bis 1981 enorm anschwellenden Friedensbewegung maßgeblich der "Nachrüstungspolitiker" Helmut Schmidt, ein resoluter Bursche mit einschlägigem familiären Hintergrund, den angeblichen "Nutzen" von Atomraketen zwecks Abschreckung, sprich nuklearer Erpressung, bis zum Ende seiner Dienstfahrt im Kanzleramt gepriesen. Seine mit Chuzpe vertretene lautstarke nukleare Nachrüstungsforderung blieb in der SPD eine Minderheitsmeinung und hat ihn in der heißen "Pershing II-Nachrüstungsdebatte" 1982 nicht gerettet. Ronald Reagan und die anderen SDI-Falken in Washington, das AIPAC(K) wollten die UDSSR um jeden Preis an die Wand rüsten und haben das auch ohne Helmut Schmidt geschafft.

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Die Friedensbewegung belagert den atomaren Nachrüster Helmut Schmidt im Bundeskanzleramt (BBU-Karikatur von 1979 aus dem Buch von Susanne Schregel, "Der Atomkrieg vor der Wohnungstür" s.o.).


Der anglophile US/NATO - SPD-Reserveoffizier Helmut Schmidt wurde mit dem Genscher/Kohl-Putsch wegen massiven Widerstands auch seiner SPD-Basis gegen die mit der Nachrüstung billigend in Kauf genommene, mögliche "Atomisierung" Deutschlands einfach in der IX. Legislaturperiode per Mißtrauensvotum im Bundestag ausgewechselt. Die Genscher-/Lambsdorff-FDP wechselte dazu die Seiten. Sowas nennt sich Regime Change unter Freunden.

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Atommächte 2012, von 4.400 operativ dislozierten Nuklearwaffen sind 2000 jederzeit auf Knopfdruck sofort einsatzbereit. Für Israel werden in dieser SIPRI-Übersicht verharmlosend etwa 80 Atomsprengköpfe angegeben.

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Atommächte 2013, weil die Wartung von Atombomben teuer ist haben die Supermächte USA und Russland jeweils einige Hundert von ihren ältesten Hündchen verschrottet. Von massiver Abrüstung kann aber keine Rede sein, eher von Buchhaltungstricks. China, Indien und Pakistan haben etwas zugelegt. Für Israel werden in dieser SIPRI-Übersicht weiter verharmlosend 80 (statt in Wahrheit 264) Atomsprengköpfe angegeben. Das Orakel von Delphi war da schon genauer. (Quelle: SIPRI, Zusammenfassung, Jahrbuch 2013, engl.).


Vom echt fiesen Physiker Albert Einstein, der im August/September 1939 mit Erfolg mindestens drei Brandbriefe an den US-Präsidenten Roosevelt mit der Aufforderung zum Bau der Atombombe und ihrem Einsatz gegen Deutschland schrieb, gibt es noch andere zynische Sprüche, mit denen sich das Ekel Albert selbst zu beweihräuchern suchte: "Wenn ich die Folgen (des Atombombeneinsatzes) geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden", soll er einmal gesagt haben. Da hätte er in einem sibirischen Straflager gleich nen Job bekommen. In der Sowjetunion gingen die Uhren anders. Stalin hat zur Rolle Albert Einsteins bei der Entwicklung der Atombombe gesagt, dass er an Hitler`s Stelle Einstein 1933 daran gehindert hätte, mit den Atombombenplänen in die USA zu entkommen.

Inzwischen läuft weltweit die Modernisierung und Miniaturisierung der Atomwaffen auf Hochtouren. Siehe den Bericht des SRF: "Die Massenvernichtung wird verfeinert".


Da bleibt dem Senior-Experten Shannon Kile nur die resignierte Schlußfolgerung bei der Internet-Präsentation des SIPRI-Jahresberichts 2013:

"Once again there was little to inspire hope that the nuclear weapon-possessing states are genuinely willing to give up their nuclear arsenals. The long-term modernization programmes under way in these states suggest that nuclear weapons are still a marker of international status and power."

("Einmal mehr besteht kaum Anlass zur Hoffnung, dass die Atomwaffenstaaten ernsthaft auf ihre nuklearen Arsenale verzichten wollen. Die laufenden langfristigen Modernisierungsprogramme in diesen Staaten bedeuten, dass Atomwaffen immer noch Markenzeichen für internationalen Status und Macht sind"
). Shannon Kile, SIPRI Senior Researcher, (SIPRI Yearbook 2013).

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* Anmerkung

06. Juni 2013.

SPON, Prätorianergarde der ProIl-Riesenmedienmaschine ("Der Wahrheit verpflichtet, sonst Niemandem"), zeigt heute das neueste verlogene ESA - Propaganda-Video, bei dem der Name des Erfinders des atomaren Massenmords in den Kontext angeblich "friedlicher" Weltraumforschung gezwängt wird, Text:

"Die europäische Weltraumagentur Esa hat ihren bislang schwersten Raumtransporter ATV-4 ins All geschickt. Das "Albert Einstein" genannte automatisch gesteuerte Fahrzeug soll mehr als sieben Tonnen Last zur internationalen Raumstation ISS bringen."

Seit Ronald Reagans "Krieg der Sterne - SDI" wissen wir, dass Raumtransporter "dual use" - Fahrzeuge sind. Das heißt, sie dienen für das naive Publikum zu PR-Zwecken "friedlicher Forschung", werden aber in Wahrheit auch heimlich für den Transport von Aufklärungs- und Waffensytemen in den widerrechtlich militarisierten Weltraum benutzt.

Montag, 27. Mai 2013

FC-Bayern-Multimillionäre kaufen armen BVB-Malochern die Spitzenleute, den Schneid und den Sieg ab

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2:1 haben die reichen Bayern die armen Dortmunder geschlagen. Geld schießt Tore, zwar nicht immer, aber immer öfter. Der BVB stand vor ein paar Jahren vor dem finanziellen Bankrott. Die Bayern schwimmen im Geld und machen angeblich einen Jahresumsatz von 400 Millionen Euro. Die Dortmunder können sich freuen, wenn sie etwas mehr als die Hälfte davon umsetzen, 250 Millionen Euro sind das BVB-Jahresziel beim Umsatz.

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Ein Millionär hat`s schwer. Uli Hoeneß beim Braunwerden.
(Fotoauszug: SPON)


Reiche Fußballmäzene wie der russische Gangsteroligarch Abramowitsch vom FC Chelsea kaufen von ihrem ergaunerten Blutgeld mit Riesentransfersummen und für Millionenjahreseinkommen rund um den Globus die besten Fußballer als Torjäger ein, stellen als Staffage noch ein paar lokale Landsleute in die Mannschaft und gewinnen jedes Turnier. Na ja, fast jedes, denn irgendwann ist die Motivation bei diesen synthetisch geformten Multi-Kulti-Trüppchen dahin, treiben Geldgier, Missgunst, Aversion und Neid die Formation auseinander.

Während auf der Südhalbkugel ein Gutteil der Menschheit hungert oder in Armut dahinvegetiert sprengen auf der Nordhalbkugel die Kosten für den Fußballzirkus alle vertretbaren Dimensionen. Stadionneubauten wachsen in Europa für Unsummen wie Pilze aus dem Boden. Die Einkommen der Kicker und ihres Berateranhangs sind in den Himmel geschossen. Ebenso die Beträge, die die ö.r. TV-Sender für die Übertragungsrechte bezahlen müssen. Wüsste der Steuerzahler, wie teuer ihn in Deutschland die wöchentlichen Polizeieinsätze in und um die Stadien kommen, der nächste Volksaufstand wäre schon da.

Der Kölner Express berichtete im März 2011 über die Einkommen der Fußballer folgendes:

„Top-Verdiener der Rangliste ist Barcelona-Star Lionel Messi. Der Argentinier kassiert pro Jahr geschätzte 31 Millionen (Gehalt plus Nebeneinkünfte). Knapp dahinter liegt Cristiano Ronaldo von Real Madrid, der 27,5 Millionen Euro pro Jahr bekommt. Wayne Rooney belegt mit einem Jahreseinkommen von 20,7 Millionen Euro den dritten Platz...In der Rangliste von 2010 waren keine Bundesliga-Profis unter den Top 20 gewesen. Dieses Jahr sind drei Akteure vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München in die Liste gerückt: Bastian Schweinsteiger wird auf Rang zwölf geführt mit einem geschätzten Jahreseinkommen von 13,2 Millionen Euro, Philipp Lahm steht auf Platz 14 mit 12,9 Millionen Euro, Frank Ribéry ist 17. mit 11,9 Millionen Euro. Die Bundesliga-Profis haben ihren Zahlen jedoch offiziell nicht bestätigt.“

Inzwischen dürften die Fußballgehälter beim FC Bayern auch durch den Gewinn der Champions-Ligue nochmal kräftig steigen. Da kann der arme BVB Dortmund aus dem Ruhrpott nach dem Niedergang der Kohle- und Stahlindustrie im Revier nicht mehr mithalten. Es sollte nicht vergessen werden, dass der durch die "HS 30" - , "Starfighter" - und andere Korruptionsaffären berüchtigte damalige Verteidigungsminister Franz Josef Strauß bei seinem Ausscheiden aus dem Ministeramt - neben einem auf dunklen Wegen zustandegekommenen Privatvermögen von - grob geschätzt - über 100 Millionen - nicht nur vertrauliche "Privatakten" im Gesamtgewicht von ca. 7 Tonnen aus seinem Hardthöhen-Ministerbüro auf einem Bundeswehr-MAN-Lastwagen nach München in seine Heimat abtransportieren liess.

Strauß nahm aus dem Ruhrgebiet auch die technologisch fortgeschrittensten Rüstungsfirmen mit nach Bayern, wo sie seitdem mit Laptop aber in Lederhose gehätschelt und getätschelt in der "Alpenfestung" fröhliche Urstände feiern. Der Boom der jetzt bayerischen Rüstungsfirmen vor allem im Bereich der Luftverteidigung war die Erlösung von Bayerns armselig landwirtschaftlicher Vergangenheit, als Bayern per Länder-Finanzausgleich lange Jahrzehnte am Tropf von NRW und anderen Bundesländern hing. Pikant ist, dass ausgerechnet die Entwicklung und Herstellung von zukunftsfähigen Drohnen bei Dornier in Friedrichshafen in den siebziger Jahren frühzeitig abgebrochen wurde. Die Blaupausen wanderten wohl den bekannten Weg über die USA nach Israel, von wo wir unsere eigenen Erfindungen jetzt unfertig, aber dafür überteuert für Milliarden zurückkaufen dürfen (Bloomberg-Video, engl.).

Im ziemlich deindustrialisierten NRW herrscht heute wie in der ehemaligen DDR wirtschaftlich das nackte Elend. Der Ausverkauf an der Ruhr wurde von unfähigen SPD-Ministerpräsidenten wie Wolfgang Clement und Peer Steinbrück noch befördert. Stahl wird seit längerem billigst in China gekocht. In Stahlwerken, die die Chinesen von Hand an der Ruhr auseinandergeschraubt und nach langer Seereise in China wieder perfekt zusammengesetzt haben. Vom Schicksal der heimischen Kohle ganz zu schweigen. Jetzt droht auch noch der hiesigen Solarindustrie ein schnelles Ende, den Schwellenländern sei Dank.

Kein Wunder, dass BVB-Spitzenspieler wie Götze und Lewandowski offenbar den finanziellen Verlockungen im Reich des Münchner Löwen erlagen. Dumm nur, dass ihr möglicher "Transfer" über skrupellose "Spielerberater" (Menschenhändler) ausgerechnet im Zeitraum kurz vor bzw. während des CL-Turniers eingefädelt wurde oder vollzogen wurde. Das musste die Spieler doch in einen Interessenkonflikt stürzen und die Mannschaftsmoral des BVB in den Grundfesten erschüttern, auch wenn sich Trainer Klopp und seine Schützlinge äußerlich nichts anmerken ließen. Während die angeblichen Ambitionen Lewandowskis vorher nur die Online-Presse und Internetgerüchteküche zierten und erst nach dem entscheidenden Spiel indirekt durch den FC-Trainer Jupp Heynckes aufgedeckt wurden (SZ) , platzte die Nachricht vom Wechsel Götzes zu den Bayern just in dem Moment via BILD in die Öffentlichkeit, als den Dortmundern ein schicksalhaftes Halbfinal-Match bevorstand. Über Götze brach nach seiner Final-Absage bei Facebook dann ein wahrer Shitstorm herein.

Bei entsprechender Anwendung des von der FIFA publizierten Ethik – Kodes* hätte ein solcher transferbedingter „Conflict of Interests“ meines Erachtens vermieden werden müssen. Denn es war nicht fair von den reichen Bayern, denen das Spielgeld aus allen Hosentaschen platzt, mit den Einkäufen ausgerechnet der beiden Torjäger und Spitzenspieler die Moral der Dortmunder im laufenden Wettbewerb zu (zer-) stören und dem BVB den Schneid abzukaufen. Das war kein Fairplay, das war Foulplay. Oder hat der verunsichert wirkende Lewandowski in Wembley in den ersten zwanzig Minuten etwa ein Tor geschossen, wie es sonst so seine Art ist? Woher also kam seine auffällige "Zurückhaltung"? Fairnisverstösse dieser gröbsten Art werden in merkwürdigen TV-Talkshows wie Hart aber fair" (Frank Plasberg/WDR) natürlich nicht aufgeklärt sondern verschmiert. Der allgemeine Sittenverfall und Niveaulimbo findet nicht nur im Fußball statt sondern wird mit Macht von den bekannten ProIl-Redaktionsstuben überall im christlichen Abendland gefördert. Wenn dann auch im derzeit noch solventen Deutschland die Bundesliga-Clubs das irre Schuldenniveau der Engländer, Italiener und Spanier erreicht haben, wird unseren Kindern und Enkeln ein Dreifus-Erbe die Rechnung präsentieren.

Es ist lange her, dass es im unbezahlten Amateur-Fußballspiel noch "nur um die Ehre" ging. Die Koofmich`s haben den Fußball in wenigen Jahrzehnten mit ihrer Raffgier gründlich ruiniert. Die üble Geschäftemacherei wird durch eine verkehrte Inszenierung des sportlichen Spiels als gewaltaffines "Kriegsspiel" getarnt - wie jetzt in Wembley durch eine fies-antideutsche Choreographie, die einem weltweiten TV-Publikum Deutsche Fußballer im UEFA-Rahmenprogramm hinterfotzig als Schwert- , Schild- und knüppelschwingende Gewaltidioten präsentierte **.

Angeblich "effiziente" Fußballmerchandiser wie Uli Hoeneß haben mit ihrem „Total-Marketing“ und ihren „VIP-Logen“ nach angloamerikanischem Muster dem Fußball die Seele und das Herz geraubt, haben maßgeblich dazu beigetragen, dass aus dem einst schönen Fußballspiel ein rüdes, mieses Geschäft geworden ist.

Der mysteriöse "Zocker- / Schwarzgeld- / Steuergestaltungsfall" "Hoeneß/Dreyfus/Adidas" ist da nur das Tüpfelchen auf dem i. Auch wenn die Schweizer Zockerei von Hoeneß mit von Robert Louis Dreyfus aus purer Freundschaft "geliehenen" Millionen nach Angaben des "Investigativ-Journalisten" Leyendecker mit dem Einstieg von Adidas beim FC Bayern ü b e rh a u p t nichts zu tun hatte. Wäre Dreyfus nicht zufällig sozialverträglich frühverstorben, hätte Deutschland nach Frankreich jetzt vermutlich auch eine Dreifus-Affäre. Und in 150 Jahren stellt sich dann wieder heraus, dass die üblichen Verdächtigen unschuldig sind.


Der als "Transfer von Spielern" bezeichnete "Menschenhandel" im Fußball überschreitet im übrigen die Grenzen des guten Geschmacks; im besten Fall in Richtung neoliberaler "Leiharbeit", im schlimmsten Fall in Richtung "Sklaverei". Bekanntgewordene Fälle gewisser "Fußballschulen" aus der "Dritten Welt" (Afrika, Südamerika) sind wohl nur die Spitze des Eisbergs.

An die totale Kommerzialisierung des Spitzenports scheint - wie an den technisch-wissenschaftlichen Fortschritt - schwer vermeidlich der moralische Niedergang der Beteiligten gekoppelt. Johan Huizinga hat in seinem lesenswerten Büchlein „Homo Ludens“ (rororo 1956) das Wesentliche im Spiel mal so definiert:

„Im Spiel Gewinnen heißt sich als überlegen erweisen, an Ansehen gewinnen, Ehre davontragen. Und diese Ehre und dieses Ansehen kommen stets unmittelbar der ganzen Gruppe zugute, der der Gewinnende angehört.“

Ganz München und Bayern feiern jetzt den Sieg ihres "Vorzeigemillionärsclubs" FC Bayern. Das hat nicht nur wegen des vorauseilend/begleitenden "Auskaufens" der beiden Dortmunder Spitzenfußballer Lewandowski und Götze ein Geschmäckle. Die Tore in Wembley haben ein Kroate und ein Holländer für den FC Bayern, ein Deutschtürke für den BVB Dortmund geschossen. In den MultiKulti-Mannschaften der beiden Bundesligaclubs gab es dem Anschein nach mehr Spieler aus Österreich, Belgien, Polen und Frankreich, um nur einige Herkunftsländer zu nennen, als aus "Deutschland". Deutsche Schweini`s spielen in CL-Spielen, von Ausnahmetalenten wie Götze, Reus oder Weidenfeller abgesehen, meist nur blasse Statistenrollen.

Fazit: Wenn es überhaupt eine Gruppe gäbe, der der Sieg in Wembley zugutekommen könnte, dann wäre das weder München noch Dortmund, weder Bayern noch das Revier, dann wäre das "Europa". Aber bis nach "Europa" ist es noch weit, sehr weit.


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* Anhang 1


Auszug aus dem Ethik-Kode der FIFA:


"2. Unterabschnitt:

Ungebührlicher Vorteil

Interessenkonflikte


1.
Bei einer Tätigkeit für die FIFA oder vor einer Wahl oder Ernennung
müssen diesem Reglement unterstellte Personen sämtliche persönlichen
Interessenbindungen offenlegen, die ihr Amt tangieren könnten.

2.
Sie müssen alle Situationen vermeiden, die zu Interessenkonflikten führen
könnten. Interessenkonflikte entstehen, wenn diesem Reglement unterstellte Personen private oder persönliche Interessen haben oder zu haben scheinen, die eine integre, unabhängige und zielgerichtete Erfüllung ihrer Pflichten beeinträchtigen. Private oder persönliche Interessen umfassen jeden möglichen Vorteil für sich selbst, ihre Familie, Verwandten, Freunde und Bekannten.

3.
Bei einem bestehenden oder möglichen Interessenkonflikt dürfen
diesem Reglement unterstellte Personen ihr Amt nicht ausüben. Ein solcher Interessenkonflikt ist unverzüglich offenzulegen und der Organisation zu melden, für die die diesem Reglement unterstellte Person ihr Amt ausübt.

4.
Wird hinsichtlich eines bestehenden oder möglichen Interessenkonflikts einer diesem Reglement unterstellten Person Einwand erhoben, ist dies unverzüglich der Organisation zu melden, für die diese Person ihr Amt ausübt, damit angemessene Massnahmen getroffen werden."





** Anhang 2


UEFA-Choreographie (Auszug, Berliner Zeitung):


"Kurz vor 7.45 Uhr abends, es waren nur noch wenige Minuten bis zum Anstoß, fand eine dieser Uefa-Choreografien ihren Abschluss – ein Ritterspielspektakel der unsäglichen Art, vielleicht Anspielung auf den Film „Brave Heart“. Doch die unfassbar dumme Darbietung schickte in Wembley nicht etwa Schotten gegen Engländer gegeneinander, sondern borussisch stigmatisierte Haudegen gegen ebenso viele bayerisch identifizierbare. Es war ein Schwerter schwingender und Schilde schwenkender Stuss, und wer immer ihn sich ausgedacht haben mag – er hätte mindestens zehn Jahre Tower verdient, wenn nicht eine noch härtere Strafe: zehn Jahre Stadionverbot."

Montag, 20. Mai 2013

Syrische Truppen stoßen auf israelischen ELOKA-Militärjeep im eroberten Kusair

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Nach intensivem Beschuss und heftigen Kämpfen haben syrische Truppen große Teile der strategisch wichtigen Stadt Kusair von den „aufständischen“ Terroristen zurückerobert (PressTV).

In der nahe der libanesischen Grenze gelegenen Stadt, über die bis jetzt ein für die Terroristen lebenswichtiger westlich-israelischer Waffennachschubweg aus dem Libanon lief, entdeckten Assad`s Kämpfer am Sonntag einen für die elektronische Kampfführung (ELOKA) eingerichteten gepanzerten Jeep aus israelischen Armeebeständen (SANA).

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Von "aufständischen" Terroristen in Kusair eingesetzter IDF-Militärjeep. Israelische Medien wie Haaretz bemühten sich sofort, den "Zufallstreffer" der Syrischen Armee herunterzuspielen. Der Jeep stamme noch aus der Invasion Israels in den Libanon im Jahr 2000. Blödsinn, als ob die geizige IDF nach ihren wiederholten völkerrechtswidrigen Angriffskriegen gegen den Libanon außer Bombensplittern, Tod und Verwüstung auch nur eine winzige intakte israelische Schraube in dem Nachbarland zurückgelassen hätte.


Mit dem Jeep älterer israelischer Bauart waren die „Rebellen“ offenbar auf der Flucht schwer angeeckt und hatten die gepanzerte Mühle mit einem Platten vorn rechts einfach auf der Straße stehen lassen.

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Lebensrettend für die salafistischen Terroristen der al-Nusra - Front ist vor allem die dicke Panzerung - inclusive Windschutz- und Seitenscheiben der israelischen Jeeps. Hier klebt oben links an der Windschutzscheibe (roter Pfeil) wohl noch ein Auslieferungszettel von Israels "Vebeg" .


Im Inneren des Jeeps lagen noch die Teile von Abhöreinrichtungen und Störsendern. Genauere Angaben zu den gefundenen ELOKA-Bauteilen machte die syrische Armee nicht.

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Das Innere des Laderaums, jetzt leer.


In westlichen, insb. deutschen Erzeugnissen der proisraelischen Riesenmedienmaschine wurde die Entdeckung des israelischen ELOKA-Militärjeep wie üblich zunächst auf breiter Front tapfer verschwiegen. Erst in einer Zusammenfassung der SZ zu Syrien vom 21.05.13 fand sich ein stark geschnittenes und zunächst nur in Bruchstücken abspielbares arabisches Video über die Kämpfe in Kusair (al-Qusair), in dem am Anfang ein paar "ausgesuchte" Bilder des IDF-Jeeps zu sehen waren. Im Text zu den Bildern des ELOKA-Jeeps ist allerdings irreführend verschmierend schon im zweiten Satz von einem anderen IDF-Jeep die Rede, der zeitgleich auf dem Golan zerstört wurde.

Erst seit dem 23.05.13 ist das wohl von der NATO-Zensur stark verstümmelte Mini-Video "direkt aus dem Reuters-Videokanal" halbwegs ohne Störungen abspielbar. Verschweigen, Verschleppen, Verdrehen und Verschmieren, das ist seit eh und je die auffällig synchrone Des-Informationspolitik deutscher bzw. westlicher Medien zu israelischen Missetaten im Nahen/Mittleren Osten (Scusi!).

Die Proil-Medienmischpoke ruiniert mit ihren Lügereien auf Dauer unsere Gesellschaftsordnung, denn Demokratie setzt informierte Bürger voraus.


Der libanesische Sender almayadeen stellte das soeben in Syrien beschlagnahmte israelische Militärfahrzeug in einem hübschen Video seinen Zuschauern vor und machte besonders auf die IDF-typischen Beschriftungen des Jeeps aufmerksam:

130520_ELO_Kfz_Kusair_IDF-Aufschrift


Teilweise hatten die Terroristen versucht, die in israelischer Iwrit-Schrift gehaltenen Aufschriften auf dem Jeep zu entfernen:

130520_ELO_Kfz_Kusair_Iwrit-Aufschrift


Andere israelische Kennzeichen, wie das Typenschild des Fahrzeugs sind noch in voller Schönheit im Original erhalten:

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Die Entdeckung eines israelischen ELOKA-Militärfahrzeugs im hart umkämpften syrischen Kusair ist für die israelische Propaganda und die proisraelische Medienmaschine der sogenannten „Internationalen Gemeinschaft“ ein schwerer Schlag. Belegt es doch, was viele kundige Thebaner in westlichen Staaten schon lange vermuten. Dass die Behauptung Israel`s, es halte sich aus dem syrischen „Bürgerkrieg“ heraus, eine krasse Lüge ist***.

Nicht nur die israelische Luftwaffe (IAF) hat in letzter Zeit mehrfach zur Unterstützung von islamistischen Terroristen Ziele in Syrien angegriffen (Scusi! vom 25. März 2013: "Syrien, Frieden schaffen mit noch mehr Waffen?"*). Auch die IDF-Panzertruppen haben auf dem israelisch völkerrechtswidrig besetzten Golan mit ihren "Himmlischen Wagen" (Merkava-Panzer) immer wieder auf syrisches Kernland gefeuert und so die militärische Eskalation im Nahen Osten vorangetrieben.

130520_Merkava-Breqa

Ein Merkava-Panzer auf den besetzten Golanhöhen überwacht/bestreicht die syrische Ortschaft Breqa, 13. November 2012 (Breitbart).


Inzwischen setzt die IDF-Artillerie dort zur Erwiderung von verstreutem Mörser- und Gewehrfeuer aus den Scharmützeln der syrischen Armee mit den Terroristen sogar Tammuz -Lenkraketen gegen Syrien`s Bevölkerung ein. Eine für "Israeliten" typische, völkerrechtswidrige und unverhältnismäßige Provokation.

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Schwere Tammuz-Lenkraketenwerfer auf Ketten-Selbstfahrlafette der IDF, - hier bei einer Schießübung und eigentlich zur Panzerabwehr in konventionellen Kriegen gedacht - , werden von Israel auf dem Golan zur gezielten Eskalation zwecks Wiederaufleben des sechzigjährigen verdeckten (kalten) Kriegs gegen das lange Jahrzehnte friedliche arabische Nachbarland Syrien genutzt (Haaretz).


Nicht nur haben Mossad und CIA zu Beginn der von ihnen heimtückisch inszenierten syrischen „Revolte“ alles getan, um durch Rekrutierung von djihadistischen Söldnern in aller Welt und durch deren Einschleusung über die türkische, jordanische und libanesische Grenze aus dem Entstehungsbrand in Syrien ein Flächenfeuer zu machen. Die westlichen Geheimdienste liefern den von ihnen offenkundig ferngesteuerten Terroristen - wie jetzt erwiesen ist - bis heute Waffen - u.a. Restbestände aus dem libyschen Gemetzel und ältere gepanzerte Spezialfahrzeuge mit modernen Fernmelde- und ELOKA-Geräten aus Israel - , um die Kommunikation und Fernsteuerung der gegen Assad kämpfenden djihadistischen Desperados zu gewährleisten (RIA Novosti).

Vor allem mit einem fetten Sold aus Katar werden ausländische „Djihadisten“ für den vermeintlichen "Religionskrieg" in Syrien geködert, von der regulären Syrischen Armee abgeworben und bei Mörderlaune gehalten.

Die kontinuierliche Anlieferung modernster westlicher Waffen - auch die Lieferung von übrig gebiebenen älteren Massenmordmitteln aus dem Jugoslawienkrieg auf dem Luftweg via Kroatien - , die Zuteilung von Sprengsätzen (IED`s), Mörsern, Maschinengewehren, Munition aller Art, Fahrzeugen, Satellitenkommunikations- und Funktechnik durch die Geheimdienste interessierter westlicher Staaten an die sogenannten „Aufständischen“ nährt nun schon seit mehr als zwei Jahren die mörderischen Massaker in einem vormals friedlichen Land.

Der von den Mord-Masterminds Netanyahu, McCain, Cameron oder Hollande anvisierte „Regime Change“ ("Assad muss weg") ist mitnichten in Sichtweite gerückt. Im Gegenteil, Assad`s Truppen haben soeben erfolgreich eine Frühjahrsoffensive gestartet und erobern Stück für Stück das von den Aufständischen bislang mühsam besetzte und gehaltene Territorium zurück (SPON).

Die Motivation der kriegsmüden israelischen Wehrpflichtigen, die seit Jahren auf den eisigen oder verschlammten Höhen des Golan ausharren müssen, nähert sich dagegen dem Nullpunkt:

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Ein in einem Schlammloch auf den Golanhöhen versunkener israelischer Merkawa-Panzer. Die handschriftliche Iwrit-Aufschrift auf dem Panzerturm heißt übersetzt: "Wie lange noch?"


In Kürze wird die syrische Luftabwehr durch weitere effiziente S 300 Raketensysteme verstärkt:

S-300-as-PMU-2

Mit modernen S-300-as-PMU-2 - Luftabwehrraketen könnte Assad unilateral eine "Flugverbotszone" über Israel einrichten, sollte die IAF ihre frechen Bombardierungen in Syrien fortsetzen. Das träfe besonders Israels "Premier" Netanyahu, der sich in seine "Präsidentenmaschine" gerade erst für Unsummen ein Schlafzimmer eingebaut hat.
(Systemskizze, Thumbnail)


Modernste Anti-Schiffsraketen"Jachont" zur Unterbindung einer Intervention der NATO von See her hat Russland auch geliefert:

Jachont

Jachont-Anti-Schiffsraketen
(Systemskizze)


Syriens gewählter Präsident Assad geht davon aus, dass inzwischen Terroristen aus 29 Staaten in seinem Land morden, plündern und brandschatzen (Brennpunkte, FAZ-Übersichtskarte). Katar und Saudi Arabien finanzieren das mörderische Gemetzel seit zwei Jahren, ohne dass die UNO oder andere Organisationen der Weltgemeinschaft den Killer-Scheichs in den Arm fallen würde. Netanyahu hofft immer noch Obama in einen Krieg gegen Syrien und den Iran hineinziehen zu können, auch wenn die Mossad-Finte mit dem getürkten Sarinanschlag in Aleppo voll in die Hose gegangen ist** (Scusi! vom 02.Mai 2013).

Doch Obama ist sich mit Putin längst einig, dass der Bürgerkrieg in Syrien nur über eine diplomatische Lösung beendet werden kann. Entscheidend wird die Auswahl der Teilnehmer an der gegen den Willen der globalen Kriegstreibermischpoke und US/IL-Rüstungsunternehmer geplanten Internationalen Friedens-Konferenz sein (RIANOVOSTI).

Assad selbst gibt der Internationalen Konferenz wenig Chancen (PressTV, engl.). Er möchte - und das ist nach zwei Jahren blutiger Kämpfe mit über 70.000 Toten in seinem Land durchaus verständlich - al Nusra & Co. vermutlich lieber "eliminieren" - oder wie Putin sagen würde, die Terroristen "auf dem Scheißhaus erledigen".

Nichtsdestotrotz ist Syrien`s Regierung - anders als die zerstrittenen "Aufständischen" - grundsätzlich zur Teilnahme an der Friedenskonferenz bereit.

Im ersten Anlauf kann es bei der anstehenden Genfer Friedenskonferenz nur darum gehen, die Waffen zum Schweigen zu bringen.

Hoffentlich werden durch die (nach einigem terminlichen hin und her) nunmehr für den 05. Juni 2013 in Genf avisierte Internationale Friedenskonferenz zu Syrien und zum Nahen Osten auch die israelischen Kriegstreiber endlich ruhiggestellt. Das wäre die Quadratur des Kreises, denn ein Friede zwischen Israel und Syrien setzt natürlich voraus, dass die von Israel widerrechtlich besetzten Golanhöhen an Syrien zurückgegeben werden. Wie anno tubac 1648 beim Westfälischen Frieden nach dem Dreißigjährigen Krieg in Deutschland (Uni Münster) müssen - notfalls via Proximitätsgespräche (Diplomat Wolfgang Ischinger) - alle lokalen, regionalen und überregionalen Streithähne beteiligt werden. Proximität heißt, dass in Genf die verfeindeten Gruppierungen im Extremfall in benachbarten Räumlichkeiten des gleichen Konferenzgebäudes versammelt werden und die Verhandlungen (anfangs) über einen neutralen Parlamentär geführt werden, der zwischen den Gruppen hin- und herpendelt.

Der nächste Schritt müsste die Einrichtung einer bereits 1991 in der UN-Resolution 687 geforderten atomwaffenfreien Zone im Nahen Osten sein – einschließlich Israels. Noam Chomsky hat 2012 in ZNet in seinem Beitrag "Im Schatten Hiroshimas" darauf hingewiesen, dass durch einen einzigen Surprise War - Funken das Pulverfass Naher/Mittlerer Osten in die Luft fliegen kann, Zitat:

"Eine vernünftige Möglichkeit, eine solche Katastrophe zu vermeiden, könnten "die Errichtung einer von Massenvernichtungswaffen und Raketen freien Zone im Mittleren Osten und ein weltweites Verbot chemischer Waffen" sein, wie das bereits in der Resolution 687 des UN-Sicherheitsrates im April 1991 gefordert wurde; damit haben dann die USA und Großbritannien auch ihre Invasion in den Irak zu rechtfertigen versucht, die 12 Jahre später erfolgte.

Das Ziel (einer atomwaffenfreien Zone im Mittleren Osten), das die arabischen Staaten und der Iran seit 1974 verfolgen, wurde regelmäßig erneut aufgegriffen, und wird inzwischen – zumindest verbal – weltweit unterstützt. Eine internationale Konferenz zur Erarbeitung eines einschlägigen Vertrages könnte bereits im Dezember (dieses Jahres) stattfinden.

Fortschritte bleiben aber unwahrscheinlich, wenn es in den Bevölkerungen der westlichen Staaten keine massenhafte Unterstützung für ein solches Vorhaben gibt. Wenn wir scheitern, wird der dunkle Schatten, der seit dem verhängnisvollen 6. August (1945) über der Welt liegt, nur weiter wachsen."


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Scusi! - Nachbemerkung vom 28. Mai 2013, 12:40 Uhr

* Frieden schaffen mit noch mehr Waffen?


Die Krummnasen Cameron und Hollande haben das EU-Waffenembargo
gegen Syrien wie von Netanyahu gewünscht platzen lassen. Eine gemeinsame europäische Außenpolitik gibt es nicht und wird es auch sobald nicht geben.

Ab 01. August 2013 droht ein Flut von Waffen und Munition auf Veranlassung der französischen und britischen Geheimdienste das syrische Gemetzel in neue Dimensionen des Terrors und der Gewalt zu führen. Die USA begrüßen das.




** Einsatz von CS- oder Sarin-Gas in Syrien?

Hollande`s Sprachrohr, die französische Linksintellektuellen-Zeitung Le Monde berichtet gestern - just in time zur Außenministerkonferenz der EU über Syrien -, dass Assad`s Truppen in mehreren Fällen Gas gegen "Rebellen" eingesetzt hätten. Dabei handelt es sich nach den dortigen Beschreibungen offenbar eher um ein Variante des auch von westlichen Polizeitruppen (BGS) und Israel`s Polizei und Grenzschutz eingesetzten CS-Reiz-Gases, denn um Sarin. Wäre Sarin eingesetzt worden hätte kaum einer der Betroffenen überlebt.

Le Monde schildert aber, dass es nur wenige Todesfälle, aber viele Betroffene gegeben hat. Das könnte ein Indiz für den Einsatz von CS-Gas oder einem grundsätzlich nicht-tödlichen Derivat von CS-Gas sein, denn auch unter den palästinensischen Demonstranten gibt es immer wieder einzelne Todesfälle nach dem Einsatz eines "speziellen" israelischen CS-Gases durch die IDF oder andere israelische "Sicherheitskräfte".

Die von dem "Le Monde" - Reporter aus Syrien mitgebrachten "Beweismittel", Gegenstände, auf denen sich Rückstände befinden könnten, sollen jetzt in Frankreich von Experten geprüft werden (RIA Novosti).

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*** NYT vom 22.05.2013: "Israel Finding Itself Drawn Into Syria’s Turmoil":


"...Several Israelis who follow Syria closely said Israeli security forces had already been quietly working with villagers who support neither the government nor the rebels, supplying moderate humanitarian aid and maintaining intense intelligence activity..."

Montag, 13. Mai 2013

Dressierter Bär zerfleischt dressierten Affen, der ihm im Zirkus in die Quere kommt

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In der Arena eines chinesischen Vergnügungsparks in Shanghai hat eine radfahrender Bär einen dressierten Affen zerfleischt, der in dem Zirkus ebenfalls auf dem Rad im gleichen Rundkurs unterwegs war und aus der Spur geriet.



Dressierter Bär zerfleischt dressierten Affen, der ihm im Zirkus in die Quere kommt.


Die Verantwortlichen des chinesischen Zirkusunternehmens haben den Vorwurf der Tierquälerei empört zurückgewiesen. Der Affe habe fünf Jahre lang mit dem Bären im Zirkus gut zusammengearbeitet. Es habe bisher nie Probleme gegeben.

Das Verhalten der Zirkusdirektoren erinnert an die Betreiber von Atomkraftwerken, die auch genau wissen, dass die Komplexität ihrer Atomanlagen und das Risikopotential viel zu hoch ist, als dass die zur Anlagenbedienung abgerichteteten Mannschaften die von ihnen gefahrenen atomaren Höllenmaschinen ewig unter Kontrolle halten könnten. Irgendwann passiert in einem der weltweit über 400 Atomkraftwerke ein kleiner "Fahrfehler", der Reaktor gerät aus der Spur und die nächste Menscheitstragödie ist da.

Mittwoch, 8. Mai 2013

08. Mai 1945, Kapitulation Deutschlands im 2. Weltkrieg, ein Schritt auf dem Weg nach Europa

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Die Gechichte Europas ist eine Geschichte von Kriegen.


121210_Griechenland_Klassik

Klassisches Griechenland. Schon die alten Griechen lebten in einem Dauerzustand von Krieg und Kriegsgeschrei zwischen ihren Stadtstaaten. Nebenbei mussten sie mehrfach die Perser abwimmeln. Allein in der Schlacht bei den Thermopylen (480 v. Chr.) sollen 4000 Griechen und 20.000 Perser den Löffel abgegeben haben.



130508_Roemisches-Reich

Römisches Reich. Wievielen Barbaren die Römer den Schädel eingeschlagen haben, bis sie ihr römisches Weltreich errichtet hatten und wie hoch ihre eigenen Verluste waren, ist in toto nicht bekannt. Allein in der Schlacht von Cannae (216 v. Chr.) sollen 70.000 Römer und 8000 Karthager ins Gras gebissen haben. Im Teutoburger Wald, genauer in Kalkriese, verloren 20.000 römische Legionäre im Jahr 9 n. Chr. das Leben, als sie bei ihrem "Auslandseinsatz" an kampfesmutige Germanen gerieten.



130508_Napoleonisches-Reich

Napoleon verwüstete auf seinen Feldzügen, die Hunderttausende das Leben kosteten, halb Europa. Hier sein Herrschaftsgebiet 1812.



121210_Europa_1972

Europa`s chauvinistische und kriegsbegeisterte Nationalstaaten am Vorabend des ersten Weltkriegs (1914-1918), der 17 Millionen Menschen das Leben kosten sollte - eine zeitgenössische Karikatur. Durch die englische Blockade deutscher Häfen, die bis nach der Kapitulation des Kaiserreichs andauerte, verhungerten ca. eine Million Zivilisten, Frauen, Kinder, Kranke und Alte während des ersten Weltkrieges in Deutschland.



130508_Groesste-Ausdehnung-D-1943

Größte Ausdehnung des Dritten Reichs 1943 im Zweiten Weltkrieg (1939-1945). Ergebnis des Krieges: Europa verwüstet, ca. sechzig Millionen Tote. Darunter eine Million deutsche Zivilisten, Frauen, Kinder, Kranke und Alte, die von den kriegsverbrecherischen angloamerikanischen Bombenteppichen auf deutsche Städte erschlagen, verbrannt oder erstickt wurden.



Reichstag_45_2

4. Mai 1945. Sowjetsoldaten vor dem zerstörten Reichstag in Berlin.

"Der Kampf um die Reichshauptstadt ist beendet. In einem einmaligen, heroischen Ringen haben Truppen aller Wehrmachtteile und Volkssturmeinheiten, ihrem Fahneneid getreu, bis zum letzten Atemzug Widerstand geleistet und ein Beispiel deutschen Soldatentums gegeben..."
(Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht (KTB), 1944-1945, Teil II, Seite 1277).


8. Mai 1945.:
"Das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) gibt bekannt:


... Artillerie der Atlantik-Festungen bekämpft feindliche Batterien und Truppenbewegungen.
... In Norwegen verlief der Tag ruhig...

S o n d e r m e l d u n g : Am 9. Mai 1945, 0.00 Uhr, sind auf allen Kriegsschauplätzen von allen Wehrmachtteilen und von allen bewaffneten Organisationen oder Einzelpersonen die Feindseligkeiten gegen alle bisherigen Gegner einzustellen..." (KTB)




130508_Europa

Europa im Jahr 2013, vermeintlich ein "Raum des Friedens" ("Kosovo"!). Mit den demokratischen Strukturen in Brüssel ist es auch noch nicht weit her ("EU-Parlament", "Europäischer Rat"!). Wie lange wird es dauern, bis der von den USA geführte "Krieg gegen den Terror" auch den christlich-abendländischen Kontinent erreicht? Schon fordern konservative Politiker, die Bundeswehr müsse - entgegen unserer Verfassung - auch "im Innern" eingesetzt werden können. Vorerst finden die Kriegseinsätze der Bundeswehr noch im Ausland statt:



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Für "Auslandseinsätze" am Arsch der Welt stellt der Deutsche Bundestag seit der rot-grünen Schröder/Fischer Regierung (1998) armselige deutsche Hilfs-Truppen - meist unter fremden US-Befehl ab. Mit dem Wortlaut unseres friedlichen Grundgesetzes ist das nicht zu vereinbaren. Aber es war in der Geschichte schon immer so, dass die Besiegten als Fußtruppen der Sieger (auxiliares) den Kopf hinhalten mussten.

Tod und Verletzung trifft bei diesen politisch schlecht kaschierten Kriegseinsätzen überwiegend Angehörige der Unterschicht, oft schlecht informierte Schulabgänger, die angesichts hoher Arbeitslosigkeit im Osten keine andere Wahl haben, als sich beim "Bund" zu verdingen.
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Donnerstag, 2. Mai 2013

Mixte der Mossad Sarin in zwei "Rebellen-Geschosse" in Syrien?

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Was Du auch anstellst, lass es so aussehen, als ob es der Hund gemacht hätte“. (Hauskatzen-Weisheit)




Der Stellvertreter-Krieg um Syrien - zwischen den USA einerseits sowie Russland und China andererseits - wird seid über zwei Jahren verdeckt und verbissen am Boden und in den Medien geführt.

Eine überzeugende und plausible Lageeinschätzung dazu haben am 08. November 2012 Hussein Agha und Robert Malley in "The New York Review of Books" (engl.) gegeben: "This Is Not a Revolution" ("Dies ist keine Revolution").




020513_Sarin_Opfer

Opfer eines vom Mossad getürkten (False-Flag) Giftgas-Angriffs mit Sarin am 19.03.2013 nahe Aleppo. Es gab 25 Tote und 110 verletzte syrische Zivilisten. Scusi berichtete.
(Foto-Quelle: Artikel von Robert Fisk im Independent)



Geopolitisch geht es um die globale Macht wie um die regionale Macht im Nahen Osten, weil die schiitisch dominierten Ölstaaten Iran, Irak und Syrien zugleich - zusammen mit den muslimischen Staaten Afghanistan und Pakistan - eine territoriale Brücke von Asien nach Afrika bilden. Über diese Landbrücke könnte China, das atemberaubend schnell zum wirtschaftlichen und militärischen Rivalen der USA aufsteigt, die für das rote Riesenreich existenziellen Rohstofflieferungen aus Afrika langfristig sichern (L`Atlas "Mondes émergents", LMD, franz.) .


050513_Assad_Milizen

Assad`s Truppen haben ihre Taktik und Bewaffnung dem neuen Kriegsbild angepasst. Auch auf dem platten Land sind seine loyalen Milizen wieder auf dem Vormarsch. Die größte Sorge Netanyahu`s ist, dass Assad den vom CIA/Mossad in Syrien kunstvoll inszenierten "Bürgerkrieg" doch noch gewinnen könnte und die Separatisten und nach Syrien eingeschleuste Al Nusra-Terroristen peu à peu ausschaltet. (Jerusalem Post vom 3. Mai 2013, "Is Assad winning in Syria?" ("Gewinnt Assad in Syrien").


Das bürgerkriegsartige Gemetzel in Syrien ist nur vordergründig ein Religionskrieg zwischen den Al Kaida - Sunniten und Assad`s Alewiten/Schiiten. Religiöse Minderheiten wie Christen u.a. werden gnadenlos untergebuttert, obwohl die verschiedenen Ethnien in einer demokratisch und föderal verfassten "Bundesrepublik Syrien" anstandslos friedlich und tolerant zusammenleben könnten. So wie es mit Einschränkungen auch unter dem alten Assad möglich war. Doch "es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt" (Friedrich v. Schiller).


Ökonomisch ging und geht es in allen NahOst- und Golfkriegen der Amerikaner und Engländer seit hundert Jahren immer nur um`s Öl.






Kriegsverbrecher Netanyahu eskaliert den syrischen Konflikt massiv, um die USA zur Intervention zu nötigen und Obama zu erpressen. Israelische Kampfbomber haben am Wochenende (03.05.2013/05.05.2013) wieder mehrere nächtliche Luftangriffe auf Syrien durchgeführt und u.a. ein halbes Dutzend Luft-Boden - Raketen auf Damaskus und Jamraya abgefeuert. Die syrische Nachrichtenagentur SANA kommentiert, die israelischen "Luftschläge" dienten dazu, die Moral der bedrängten "Aufständischen" zu heben. Israel behauptet die Luftangriffe hätten einem LKW-Transport von iranischen FATEH 110 - Raketen gegolten.
Israel sollte wegen seiner fortwährend völkerrechtswidrigen Angriffskriege auf die Nachbarn von den UN mit scharfen Wirtschaftssanktionen belegt werden. Israels Militärjunta (Netanyahu, Barak, Lieberman,Yaalon ...) gehört vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Die Zahl der zivilen Toten und Verletzten durch die israelischen Luftangriffe ist noch nicht bekannt. (Amateur-Video, Al Jazeera, engl.)
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Israel existiert, weil die „Angloamerikaner“ im Nahen Osten einen unsinkbaren Flugzeugträger zur Kontrolle des stetigen Öl-Nachschubs aus den arabischen Ölstaaten brauchen. Jedes Jahr drücken die Amis ein paar Milliarden US-Dollar für den Unterhalt ihres levantinischen Militärstützpunkts ab. Das Geld haben sie natürlich vorher diskret bei ihren tributpflichtigen Satrapenstaaten, den "Besiegten", eingesammelt. Wer von den "Zahlerstaaten" ganz oben auf der Liste steht kann sich jeder selbst denken.

Ohne ständigen Öl-Nachschub kommt die westliche Industrie mächtig ins Stottern, wankt die Wirtschaft, steht die vom militär-industriellen Komplex der USA gesteuerte NATO - Riesenmaschine nach Verbrauch ihrer bescheidenen Öl-Reserven innerhalb kürzester Zeit still. Kein Panzer rattert dann mehr, kein Jagdbomber kurvt noch am Himmel, selbst die von Deutschland für lau an Israel gelieferten nuklearwaffenfähigen Dolphin-UBoote werden von Dieselmotoren angetrieben und müssten ohne Brennstoff in Haifa an der Kette herumdümpeln.

Öl und Erdgasvorräte gehen weltweit zur Neige. Ein neuer Kalter Krieg (Version 2.0) wirft seine Schatten voraus. In Afghanistan ist die Niederlage der USA und ihrer Hilfstruppen trotz verzweifelter Bemäntelungsversuche eine Tatsache. Die Invasion der Bushkrieger in den Irak war ebenfalls ein Fehlschlag. Die Rohstoff - Raubkriege der Angloamerikaner, mit denen sie ihren zusammengerafften Reichtum und ihre globale Vormachtstellung zu sichern glaubten, hat seit Jahrzehnten weltweit nur zu millionenfachem Tod, Terror und Verwüstung geführt.

Bekannte amerikanische Kriegstreiber wie der republikanische Senator McCain („Bomb, bomb, bomb Iran!“) machen in ihrer Ölgier trotz wachsender negativer Publicity einfach immer weiter und streben immer noch mit Hilfe Israels nach den reichen Ölfeldern des Iran. Der Weg dahin führt aus Sicht von Netanyahu, Lieberman und Co. nur über die totale Vernichtung von Israels Erbfeind, dem alewitisch geführten Syrien. Die syrische Regierung hat sich mit ihren loyalen Truppen aber gut eingegraben und hält neben dem Westen des Landes auch die Stadtzentren der Großstädte:


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Ungefähre Lagekarte zu den Kämpfen in Syrien von Mitte März 2013 aus der New York Times. Für westliche "Dienste" (USA,IL,UK,F) dürfte Syrien die nächste große militärische Niederlage nach Afghanistan und Irak werden. Die ProiL-NYT stellt in propagandistischem Rot (Rote Fahnen/Farben sieht man besser) trotzig die von sogenannten "Rebellen" beherrschten Gebiete größer dar als es der Realität entspricht. Die Regierungstruppen sind derzeit mal wieder auf dem Vormarsch, laut SANA.

Das syrische Gemetzel dürfte à la longue wie in Sri Lanka mit dem Sieg der von den beiden aufstrebenden BRIC-Staaten Russland und China unterstützten syrischen Regierungstruppen und mit der gänzlichen Aufreibung der Separatisten und eingesickerten ausländischen Al Kaida Terroristen enden, die in der ethnisch und religiös gemischten Bevölkerung Syriens zu wenig Rückhalt haben.



Die finanziell stark unter Druck stehenden US- und IL-Falken wähnen sich wie immer in einem "Endkampf". Viele US-Milliardäre meinen, dass es inzwischen zuviele Länder wie Nordkorea oder Vietnam gibt, die mit der Weltsuperschurkenmacht USA noch eine Rechnung offen haben.

Tatsächlich haben sich die USA auf dem Weg zur nuklearen und finanziellen Weltherrschaft zu viele Feinde gemacht, als dass sie mit ihnen noch fertig werden könnten, wenn alle Underdogs – angeführt von China und Russland - am gleichen Tag gegen das verrottete Riesenreich des kapitalistisch Bösen aufstehen.

Doch der Tag könnte kommen. Bricht in der nächsten, kaum vermeidbaren Weltfinanzkrise das Kartenhaus der New Yorker Börse zusammen oder geht der US-Militärstützpunkt Israel im Meer der Arabellion unter, wäre das für die rechtsfaschistischen Angloamerikaner und Israelis ein wahrer „Doomsday“, ein Tag des jüngsten Gerichts. Ein Alptraum, den die Gierigen mit allen Mitteln abzuwenden versuchen. In Syrien sieht man, wo das hinführt.

Um den Belagerungsring der in Ägypten und Tunesien bereits erfolgreich rebellierenden Muslimbrüder zu sprengen und auch die iranische „Bedrohung“ endlich loszuwerden führt Israel in den Medien seit zwei Jahren weltweit einen erbitterten Krieg um die Deutungshoheit über das von ihm inszenierte Terror-Gemetzel, das zur Zeit in Syrien stattfindet. Lug und Trug sind dabei die Waffen erster Wahl der bekannten proisraelischen Kaufmäuler und Zeilenschinder. Über politisch höchst sensitive Sachen wie ungeklärte (False-Flag) Sarineinsätze in Syrien dürfen in deutschen Online-Blättern militärisch / sicherheitspolitisch völlig unerfahrene Grünschnäbel wie Wergin (Welt) oder Salloum (SPON) Hanebüchenes schreiben. Für ihren Fronteinsatz gibt`s dann auch schon mal eine feuchten Händedruck vom "Chef" als Belohnung:


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Ein "historischer" Moment: Netanyahu schüttelt ProIl-Zeilenschinder C. Wergin (flatworld - Blog) die Hand.


Erleichtert wird der völkerrechtswidrig gegen einen souveränen Staat gerichtete proisraelische Sabotage- und Propagandafeldzug durch die enormen Fälschungsmöglichkeiten im digitalen Medienzeitalter. So kommt C. Wergin auf Grund von Fotos und Berichten über Gewebeproben der Sarinopfer in seinem Blog Flatworld am 26.04.2013 zu folgendem falschen Befund*:

"D i e W e l t kommt um die Erkenntnis nicht mehr herum, dass Syriens Diktator Baschar al-Assad chemische Waffen gegen sein eigenes Volk eingesetzt hat. Zunächst haben Großbritannien und Frankreich zu Protokoll gegeben, dass ihnen Belege für den Einsatz der furchtbaren Waffen vorlägen. Dann folgte der israelische Militärgeheimdienst..." (Wergin-Blog, s.o.)

Da bleibt einem die Spucke weg. Meint das Kaufmaul mit Die Welt seine Kollegen von dem Hamburger Gossenblatt, das ihn löhnt und für das Axel C. Springer über die Jahre Millionen Dollar an "Zuschüssen" von der CIA eingesteckt hat? Vermutlich. Informierte Weltbürger mit gesundem Menschenverstand kann Wergin nicht meinen, denn angesehene Fachleute wie der Chemiewaffenexperte Prof. Kirstein vom Hamburger Institut für Friedensforschung haben am gleichen Tag, dem 26.04.2013 im DLF zu größter Vorsicht bei der Behandlung der "Sarin-Affäre" aufgerufen. "Noch ist völlig unbekannt, wer die beiden kleinen Chemiegeschosse in Aleppo und Homs eingesetzt hat."

Wenn man weiß, wer das "virtuelle" Internet, wer Hollywood oder westliche TV-Sender wie Fox-News regiert, dann wundert einen nichts mehr. Ein global von den üblichen Verdächtigen orchestrierter, wahrer Anti-Assad - Medientsunami bricht seit vielen Monaten über uns herein. Eine Riesenwelle von zweckdienlich gefälschten YouTube-Videos, manipulierten Zeitungsartikeln, gefaketen Fotos und voreingenommen geschnittenen TV-Filmen, die zum NATO-Angriffskrieg gegen Syrien, zur Invasion, zur "humanitären Intervention" mindestens aber zur Einrichtung einer Flugverbotszone im Norden Syriens aufruft und die beinahe täglich eine Millionen - Leserschaft gegen Assad`s Syrien aufzuhetzen versucht. Hier eine kleine Auflistung von Anti-Assad- Propaganda-Artikeln nur aus dem SPIEGEL der beiden vergangenen Wochen:

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SPON-Liste einschlägiger Syrien-Propaganda-Artikel aus rund zwei Wochen (Popup)


Von den westlichen TV-Zuschauern will schon lange niemand mehr die zerfetzten Leichen, die blutüberströmten Verletzten und die syrischen Flüchtlinge in ihren jämmerlichen Lagern ansehen. Weil auch niemand mehr die durch Artillerie und Sprengbomben der syrischen Armee, durch Mörsergranaten und Autobomben der Al-Kaida-Terroristen grauenhaft verwüsteten syrischen Orte und Landschaften anschauen will, bedurfte es neuer abscheulicher Tricks derjenigen ausländischen "Dienste", die das syrische Massaker orchestrieren, um Spannung und Aufmerksamkeit beim TV-Publikum zu erhalten.

Zu den in Syrien agilsten westlichen Geheimdiensten dürfte der israelische Mossad gehören, dessen False Flag - Operationen naturgemäß in den allermeisten Westmedien hundertprozentig verschwiegen werden. Denn diese Medien sind vor allem in ganz Deutschland spätestens seit 1989 wieder zu einem entsprechend hohen Prozentsatz in den Händen jener "börsenloyalen", proisraelischen Verlegerfamilien, die schon in den sogenannten "Golden Twenties" ein Meinungsmonopol in D hatten, das damals von Hitler`s "Steigbügelhalter" Hugenberg durchbrochen wurde. Die Zustände in der von über sechs Millionen hungernden Arbeitslosen bevölkerten Weimarer Republik waren so verheerend, dass 1933 im Reichstag sogar das das deutsche Bürgertum per Gesetz zustimmte, den Nationalsozialisten den Weg zur Diktatur per "Ermächtigungsgesetz" formal legal freizumachen. Dafür gab es laut Heinrich August Winkler sogar Gründe. Hatte doch z.B. der bekannte jüdische Schriftsteller Kurt Tucholsky in der berühmt-berüchtigten "Weltbühne" in den "Zwanziger Jahren" offen dazu aufgerufen, das konservative deutsche Bürgertum durch heimtückisches Einleiten von Giftgas in dessen Wohnungen auszulöschen:

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Kurt Tucholsky`s Aufruf zum Giftgaseinsatz gegen deutsche Wohlstandsbürger in der "Weltbühne" vom 26. Juli 1927:

"Möge das Gas in die Spielstuben eurer Kinder schleichen. Mögen sie langsam umsinken, die Püppchen. Ich wünsche der Frau des Kirchenrats und des Chefredakteurs und der Mutter des Bildhauers und der Schwester des Bankiers, dass sie einen bittern qualvollen Tod finden, alle zusammen. Weil sie es so wollen, ohne es zu wollen. Weil sie faul sind. Weil sie nicht hören und nicht sehen und nicht fühlen."

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Das opportunistisch-antibürgerliche Opus des heute gefeierten Tucholsky gegen die deutschen WK I - Verlierer war damals wesentlicher Bestandteil der Siegermächte-Begleitpropaganda zum Versailler Diktat. Es galt nach 1919, die Deutschland auferlegte, uns Deutsche wirtschaftlich vernichtende Zahlung von mehreren Hundert Milliarden Goldmark an die Siegermächte USA, England und Frankreich publizistisch auch in Deutschland zu "rechtfertigen", damit die deutsche "Zahlungsmoral" stimmte. Eine landesverräterische Begleitpublizistik, wie wir sie seit der sogenannten "Eurokrise" (US-Weltfinanzkrise/Lehman-Pleite, Herbst 2008) in den Erzeugnissen "unserer" ProIl-Medienmaschine tagtäglich wiederfinden.

Tucholsky`s Schreibe war in summa eine mosaisch-menschenverachtende antideutsche Hetze, über die heute angesichts der überall drohenden Antisemitismuskeule niemand mehr zu sprechen wagt. In Südeuropa flammt diese hinterlistige antideutsche Propaganda neuerdings gegen das wirtschaftlich erstarkte Deutschland wieder auf. Wie damals heimtückisch orchestriert von Tucholsky`s geistigen Erben in Brüssel, seinen kosmopolitischen "Nachfahren" in Europas Medien und Politik und anderswo.


Die für den aktuellen ProIl-Medienkrieg gegen Syrien und Iran benötigte qualitativ neue Scheußlichkeit inszenierten CIA/Mossad durch Einsatz von Sarin in zwei Mörsergranaten oder Raketen, von denen angeblich niemand weiß, welche Seite sie in Aleppo bzw. Homs abgeschossen hat. Assad hat in einem Brief an die UNO um Entsendung eines UN-Expertenkomitees gebeten, um das Verbrechen aufzuklären. Die von den USA geschuriegelte UNO torpediert natürlich seit Wochen die Aufklärung.

Gleichgeschaltete Westmedien wie BILD, WELT, SÜDDEUTSCHE oder der SPIEGEL lassen kaum Zweifel daran, dass natürlich Assad`s Truppen diese „Chemiewaffen“ eingesetzt haben. Israelische Medien fordern über den von Israel`s Mossad selbst geschaffenen False-Flag-Vorwand erneut den vom US-AIPAC als angeblich "zögerlich" gebrandmarkten US-Präsidenten Obama zur militärischen Intervention in Syrien auf.

In "Haaretz" erschienen vor Wochen gleich mehrere Artikel namhafter Rechtsfaschisten, die bedauerten, dass Israel nach der Wiederwahl Obama`s den Angriff gegen den Iran nun allein machen müsse.


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An den Angriffsplänen des rechtsfaschistoiden israelischen Junta-Chefs Netanyahu auf den Iran hat sich derweil nichts geändert. ("Die Presse")


Sind die USA durch Waffenlieferungen an die "aufständischen" Terroristen militärisch erst mal vor Ort engagiert und würde die Assad-Regierung beseitigt, so die herrschende Meinung in Tel Aviv, wäre der Weg zum "gemeinsamen" Angriff der USA und Israels auf den Iran endlich frei. Natürlich bestreiten ProIl-Agenten wie Steinitz (Tel Aviv) in der NYT mit Händen und Füßen die durchsichtige Strategie, Obama endlich an den Angelhaken zu hängen. Obama hatte als Replik auf die irre Netanyahu-Brandrede gegen den Iran vor den UN ironisch und etwas locker auch eine "rote Linie" für ein Engagement der USA in Syrien formuliert, den: "Einsatz von Chemiewaffen".

Ohne die US-amerikanischen Boing - Bunkerknacker - Bomben vom Typ MOP - GBU 57 A, mit denen die bis zu 60 Meter tiefgelegene iranische Atomforschungsanlage von Fordo zerstört werden könnte und ohne die für den Lufttransport nötigen US-amerikanischen B 2 – Stealth Bomber von Northrop Grumman braucht Israel gegen den Iran militärisch gar nicht erst anzutreten:

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Waffensysteme, die ISRAEL von den USA für den Angriff auf den IRAN dringend braucht. (Popup - Quelle: RIA Novosti)


Letzten Samstag (27.04.2013) hat im Deutschlandfunk (DLF) morgens um 07:25 Uhr ausgerechnet der hochrangige Mossad-Mitarbeiter Shimon Stein aus Israel in einem Interview mit Mario Dobovisek in gebrochenem Deutsch Assad`s Militär als Schuldige des Sarin-Anschlags in Aleppo verleumden dürfen. S. Stein war als Erster Sekretär der israelischen Botschaft in Bonn Anfang der achtziger Jahre zuständig für seine eigenen und fremde Geheimdienste. Sowas macht man nicht, wenn man nicht vom Fach ist. Später wurde Stein zur Belohnung für gute Aufklärungs- und Diversions-Arbeit sogar zum Botschafter Israels in Berlin gemacht, musste zu seiner eigenen Sicherheit aber bald von der "Front" in eine sichere Heimatverwendung ("Institut für Sicherheit", Uni Tel Aviv) zurückkommandiert werden.

Erinnert sei in diesem Zusammenhang nur an Shimon Stein`s Kollegen von der Mossad-Bande, die den Mord am Palästinenser Mabuh in Dubai erledigt hat und der vom Ordnungsamt/Einwohneramt Köln dazu einen "richtig falschen" Paß auf den Namen Michael Bodenheimer ausgestellt bekommen hatte - natürlich völlig arglos und unwissend, die Kölner Behörde. Bedenklich "arglos", wie die beiden "zufällig in der Nähe" anwesenden Zivilpolizisten, die Böhnhardt und Mundlos nach deren mutmaßlichem Sprengstoffanschlag in der Kölner Keupstraße locker wegrennen liessen. Bedenklich auch die kurzen Wege zwischen der Israelischen Botschaft in Bonn und dem Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln, wo die Loyalität proisraelischer Behördenleiter Deutschland gegenüber zumindest zeitweilig mehr als zweifelhaft war (siehe scusi! vom 19.11.2011, "Mordserie an Muslimen, eine Schande für die deutsche Bundesregierung und ihre "Verbündeten").

Morde unter falscher Flagge sind eine Spezialität des Mossad/CIA, der über drei Ecken auch die "Zwickauer Zelle" (Chefin Zschäpe) ferngelenkt haben könnte. Das alles wird zu unseren Lebzeiten nicht mehr aufgeklärt werden können. Inzwischen werden CIA-Geheimdienst-Morde ja zunehmend von ferngelenkten Predator-Drohnen erledigt, die im europäischen Luftraum Gott sei Dank noch nicht zugelassen sind***. Aber was nicht ist, kann noch werden. Zum möglichst geräuschlosen Anschleichen gehts für den Verteidiger de Maizière mit den Drohnen erst mal an die Nord- und Ostsee (heise).

Davon mal abgesehen, d e r Redakteur vom DLF ist zu bemitleiden, der nicht mal mitkriegt, dass er im ö.r. Rundfunk einem Mossad-Geheimagenten die Gelegenheit zur Kriegshetze gegen Syrien gibt. Mit o b j e k t i v e r Berichterstattung, zu welcher der DLF gesetzlich verpflichtet ist, hat sowas nichts zu tun. Der ganze Sarin-Angriff stinkt gewaltig nach einem False Flag - Plot des israelischen Geheimdienstes.

Einziger Zweck des "Sarin-Plots" war es, Obama in Washington mit Chuzpe in die Ecke des "NahOst-Zauderers" zu drängen und politischen Druck aufzubauen. Dumm nur, dass ein räumlich und örtlich begrenzter Einsatz von zwei operativ-taktischen Mini-Chemiewaffen bei Aleppo und Homs für die Truppen Assad`s überhaupt keinen Sinn machte, ja außenpolitisch geradezu "kontraproduktiv" sein musste.

Chemiewaffen sind die Atomwaffen des "kleinen Mannes". Syriens Chemiewaffen sind, das weiss jeder, wie Israels 264 Atombomben Weapons of last resort und einzig für einen strategischen Fall, den existenziellen Ernstfall bestimmt. Der könnte - Gott bewahre uns davor - ja noch eintreten, wenn man Netanyahu & Co. gewähren liesse (Scusi!).

Syriens hochgerüstete Armee/Luftwaffe besitzt übrigens neben dem Chemiewaffen-Arsenal viel effektivere konventionelle Waffen, z.B. Luft-Boden-Raketen, die syrische Hubschrauber und Mig-Bomber jederzeit an jedem Ort zum Einsatz bringen können und auch bringen, mit verheerenden Folgen für die Anwohner der Stadtviertel, in denen sich die aufständischen Al-Kaida - Terroristen der al-Nusra-Front festzusetzen versuchen.

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"Former Bush administration official: Israel may be behind use of chemical arms in Syria

Lawrence Wilkerson, former chief of staff to Secretary of State Colin Powell, says Israel may have conducted 'false flag' operation. Describes its government as inept and Netanyahu as 'clueless.'

By Chemi Shalev Haaretz | May.04, 2013 | 7:17 PM | ..."

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Chemi Shalev schreibt in der Haaretz vom 04.05.2013, dass auch Lawrence Wilkerson, früherer Stabschef von US-Außenminister Colin Powell, eine israelische False Flag - Operation für wahrscheinlich hält.



Um Waffen mit dem Giftgas Sarin herzustellen und zweckdienlich einzusetzen bedarf es außerdem eines relativ hohen wissenschaftlichen und militärtechnischen Sachverstands sowie einer hochleistungsfähigen militärtechnischen Infrastruktur. Der Chemiker, Giftgas-Erfinder und Promotor Dr. Fritz Haber und sein späterer Adlatus, der Kernspalter und Gaskriegsspezialist Otto Hahn, die beiden Nobelpreisträger könnten ein Liedchen davon singen. Weder die für die Produktion von Sarin benötigten chemikalischen Ausgangsstoffe (DMMP) noch das für die Waffenfertigung erforderliche Know How dürften die Kaida-Kämpfer der al-Nusra Front in Syrien haben.

Wir wissen aber, wer über die richtigen Lieferanten für den Ausgangsstoff Dimethylmethylphosphonat (DMMP) verfügt, um Sarin herzustellen.

Wikipedia weiß es auch:

"Der El-Al-Flug 1862 war ein Frachtflug der israelischen Fluggesellschaft El Al, auf dem am 4. Oktober 1992 eine Boeing 747-200F verunglückte. Die Maschine stürzte aufgrund von Materialversagen in einen Wohnblock in Amsterdam Zuidoost, wobei alle vier Menschen an Bord sowie 39 am Boden ums Leben kamen. Lange Zeit war unklar, was die Transportmaschine geladen hatte. Zunächst war seitens der Fluggesellschaft nur von Blumen und Parfüm die Rede. Inzwischen werden Rüstungsgüter wie Gewehrmunition und Ersatzteile für Raketen (AIM-9 Sidewinder und Patriot) zur Ladung gezählt. Erst viele Jahre später gab die Fluggesellschaft El Al zu, dass auch 240 Kilogramm der Chemikalie Dimethylmethylphosphonat (DMMP) an Bord des Flugzeuges waren. Diese Chemikalie wird vor allem als Flammschutzmittel [2] und Kraftstoffadditiv verwendet. Sie ist aber auch Ausgangsstoff bei der Erzeugung des Nervengases Sarin...".

El-Al-Flug 1862 kam aus den USA und wollte nach Israel, als er in Amsterdam abstürzte. Noch Fragen?

Im "Independent" vom 28. April 2013 (" Syria and Sarin gas: US claims have a very familiar ring, Reports of the Assad regime's use of chemical weapons are part of a retold drama riddled with plot-holes") vermutet Robert Fisk wer hinter dem Sarin-Anschlag steckt, "die üblichen Verdächtigen" (s. a.a.O.) und Robert Fisk liegt mit seinen Syrien-Analysen gewöhnlich richtig **.

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* Scusi!-Nachbemerkung vom 06.05.2013, 15:00 Uhr

Nachdem die gleichgeschalteten Westmedien wochenlang nach dem Muster von FOX-News auf Assad als dem angeblichen Übeltäter der Sarin-Attacken herumgetrommelt haben, hat sich Carla del Ponte, "enfant terrible" und ex-Chefanklägerin der Uno-Gerichte für Ex-Jugoslawien und Rwanda, zu Wort gemeldet und beschuldigt überraschend die R e b e l l e n, das Giftgas Sarin eingesetzt zu haben. RIA Novosti und das deutsche Leitorgan FAZ griffen die "Neuigkeit" auf und legten damit auch für die Gossen- Lügenmedien den Bremsgang ein.

Die um Seriosität bemühte NZZ meldet heute unter Berufung auf dpa:

"Die Vereinten Nationen haben Hinweise, dass die syrischen Rebellen Giftgas eingesetzt haben. «Nach den Aussagen, die wir gesammelt haben, haben die Rebellen Chemiewaffen eingesetzt und auf das Gas Sarin zurückgegriffen», sagte Carla Del Ponte, Mitglied der Uno-Kommission zur Untersuchung von Kriegsverbrechen in Syrien. «Die Ermittlungen sind noch lange nicht abgeschlossen», fügte die frühere Chefanklägerin der Uno-Gerichte für Ex-Jugoslawien und Rwanda im Schweizer Fernsehsender RSI hinzu."

Eine interessante Entwicklung. Muss nur noch geklärt werden, wer den "Rebellen" die Sarin-Chemiewaffen "untergeschoben" hat (Washington Post, 06. Mai 2013, Max Fisher, "Syrian-chemical-weapons-reports-get-murkier", engl.).

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** Anhang 1



Einschlägige Syrien-Berichte und Kommentare des erfahrenen Nahostberichterstatters Robert Fisk in The Independent (engl.) :




1) Robert Fisk: "Rebel army? They are a gang of foreigners"



2) Robert Fisk: "No power can bring down the Syrian regime"



3) Robert Fisk: Inside Daraya - how a failed prisoner swap turned into a massacre



4) Robert Fisk: The Syrian army would like to appear squeaky clean. It isn`t



5) Robert Fisk: The bloody truth about Syria`s uncivil war



6) Robert Fisk: Syrian Army is Fighting Mercenary Gangs of Foreigners in Aleppo - SANA, Syria



7) Robert Fisk: Syrian war of lies and hypocrisy



8) Robert Fisk: For the minorities, even neutrality is unsafe

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*** Anhang 2

Nach einer verfrühten Jubelmeldung über einen angeblich erfolgreichen Testflug der Großdrohne "Eurohawk" (Hersteller Northrop Grumman, USA),
der Anfang 2013 in Deutschland stattgefunden haben soll ( FAZ, 11. Januar 2013) haben die Fliegenfänger vom BMVG jetzt einräumen müssen, dass die Milliarde Euro für die "Eurohawk" / "Globalhawk" vermutlich in den Sand gesetzt wurde.

Die Großdrohne ist überhaupt nicht zulassungsfähig, mangels automatischer Ausweichelektronik bei (zivilem) Gegenverkehr im Europäischen Luftraum . Alle Großkopfeten und Beschaffer bei der Luftwaffe sollen von dem Mangel gewußt haben, keiner hat beim "Test" den Mund aufgemacht (FAZ, 13.Mai 2013). Oder werden die in Ausschlußkriterien von NATO-Ausschreibungen zu fordernden Eigenschaften von Militärgerät heutzutage gar nicht mehr getestet?

.

scusi!

Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)

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