Sonntag, 27. Juli 2014

Shujayea - Massaker im Morgengrauen

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Gaza ist mit 5000 Menschen pro Quadratkilometer einer der dichtest besiedelten Landstreifen der Erde. In der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 2014 bombardierte Israel Shujayea, den östlichen Stadtteil von Gaza-City. Dieses Aljazeera-Video (engl. Untertitel) gestattet einen Einblick in das Kriegsverbrechen. Das Verbrechen gegen die Menschlichkeit war nach Aussagen Überlebender schlimmer als das Massaker von "Sabra und Shatila" ('Only stones remain': Gaza lies in ruins).


Shujaja

Shujayea, das war der Osten von Gaza-City, wo die Erde jetzt so unbewohnbar ist wie der Mond. Springers BLÖD-Zeitung könnte dieses Foto noch in ihre Serie "8 Orte mit Gänsehaut-Gefühl" aufnehmen. (Foto: MaanNews / Independent)


Netanjahus sogenannte "Operation Schutzrand" (OPE), in Wahrheit eine Aktion zur massenhaften Vernichtung von Zivilisten, hat in nur zwanzig Tagen bis heute über 1050 Palästinenser das Leben gekostet.

Die wenigsten davon dürften Hamas-Kämpfer sein. Überwiegend sind wehrlose Zivilisten die Opfer: Alte, Frauen und Kinder; ähnlich, wie es schon bei den mörderisch-gewissenlosen Terrorbombardements der A n g l o a m e r i k a n e r im Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Japan war. Oder später in Korea, Vietnam, Afghanistan, Irak..., jetzt auch in der Ostukraine und wo sonst noch überall die bombige Raffgier-Sippschaft mit ihrer atomar gestützten Lufthoheit lohnende Ziele erblickt.

Mehr als 6000 Palästinenser wurden in drei Wochen verletzt. Was die Israelis alle zwei bis drei Jahre in Gaza machen ist ein Genocid auf Raten.

Etwa die Hälfte der Einwohner Gazas sind Nachkommen der in der "Nakba", der Urkatastrophe Palästinas von den Juden aus dem Gebiet des jetzigen "Israel" vertriebenen muslimischen/arabischen Haus- und Grundbesitzer.


Beladung

Mit 1000 IDF-Panzern, die überwiegend entlang dem Rand des Gazastreifens postiert sind, werden die schutz- und wehrlosen Wohnsiedlungen der Palästinenser seit 20 Tagen rund um die Uhr praktisch unterschiedslos beschossen. Die Tapferkeit und der Mut der 1,8 Millionen Palästinenser, die diesem Geschoßhagel widerstehen ist ungeheuerlich. Dagegen ist das feige Verhalten der IOF, die ganz überwiegend aus sicherer Distanz mit industriellen Massenvernichtungsmitteln wie Panzern, Kampfbombern, Drohnen mit Hellfire-Raketen, Tammuz-Raketenwerfern, Kanonenbooten und Doher-Haubitzen völlig unverhältnismäßige, kriegsverbrecherische Zerstörungen in Gaza anrichtet, eine so unbeschreibliche Schandtat, dass der türkische Premier Erdogan Netanjahu sogar mit Hitler verglichen hat. (Foto: BZ)


Mit dem Genocid (Völkermord) an diesen Palästinensern möchte der "Judenstaat Israel" die Spuren seiner Verbrechen von 1948 und den vielen Massakern an den Palästinensern in den Folgejahren austilgen. Rabbi Dov Lior, Oberpriester der Zionisten von Kiryat Arba, hat dazu bereits ein religiöses Gutachten erstellt, dass die totale Zerstörung von Gaza und die Vernichtung der Nichtjuden erlaubt:

"Right-wing rabbi’s ruling: Israel may totally destroy Gaza if necessary. 'Deterrent measures to exterminate the enemy’ are allowed in some cases, Rabbi Dov Lior writes. (Haaretz, Chaim Levinson, 24.07.14, 10:00 Uhr)

Wer derlei menschenfeindliche jüdische Exzesse im christlichen Abendland in Demonstrationen öffentlich verurteilt, muss im "freien Westen" seine Obrigkeit fürchten. Aus Berlin bedrohen uns "unsere" gegenüber Washington beschämend duckmäuserischen Politfunktionäre schon mit der Moralkeule des "Antisemitismus". Das uns via NSA global bespitzelnde, atomar bewaffnete US-AIPAC(K) hat Alle im Blick. Wer zu frech wird kriegt vielleicht bald auch von Dov Liors Freund Jeff Bezos ein "letztes" amazon-Paket zugestellt, per Drohne natürlich.


Dabei ist der Oberteufel Netanjahu mit seiner rechtsextremistischen Entourage gerade dabei einen der beiden Füße abzuschießen auf denen das "Heilige Land" steht:


Gaza-Fuss

Vor der Küste Gaza`s soll es aussichtsreiche Erdgasvorkommen geben. Will Netanjahu deshalb der Hamas den Garaus machen, um ungestört an die Erdgasfelder im Mittelmeer vor Gaza zu kommen? Vermutlich. Das würde den enormen militärtechnischen Vernichtungsaufwand erklären. Denn die Bunker der Hamas waren der israelischen Führung seit langem bekannt und hätten leicht mit polizeilichen Mitteln aufgespürt und ausgeschaltet werden können. (Karikatur: Independent)


Die Einschüchterungsversuche durch BundeskanzlerIn, Bundespräsident und Bundesjustizminister und das Trommelfeuer der deutschen ProIl-Presse haben immerhin bewirkt, dass zu den hiesigen propalästinensischen Demos weniger Teilnehmer strömten als erwartet.


Vivra

"Boykott Israel!" Auf der propalästinensischen Demo in Paris wurde letztes Wochenende offen zum Boykott Israels aufgerufen. (Foto: Liberation, Scusi empfiehlt das Video, frz., «Comment rester insensible quand on voit des enfants mourir ?»)

Trotz Verbots durch "Monsieur Hollande" haben am Wochenende erneut Tausende in Paris gegen die Kriegsverbrechen Israels in Gaza demonstriert.



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Sogar in Tel Aviv haben es sich 7000 "Linke" am Samstag nicht nehmen lassen, gegen die mutwillig von den herrschenden Rechtsfaschisten begonnene "Operation Protective Edge" (OPE) zu demonstrieren. (Foto: Haaretz)



Die israelischen Verantwortlichen für das einseitige Abmetzeln oder Verstümmeln von Tausenden von Palästinensern mit industrieller, fabrikmäßiger HighTec-Kriegstechnik dürfen nicht u n g e s t r a f t davon kommen.

Mit welchen Polizeistaatsmethoden die israelischen Besatzer seit Jahrzehnten ihr Gewaltmonopol in Gaza, Ostjerusalem oder auf der Westbank durchsetzen zeigt das folgende Foto:

Verhaftung

Drei israelische Geheimpolizisten, ein dicklicher "Ziviler" in zu plumpem Schuhwerk stolpert gerade, stürzen sich auf einen jugendlichen Demonstranten in der Altstadt von Jerusalem. Ein vierter, besonders sympathischer Charakterkopf in Jeans und mit hellem Hemd, linke Hand bequem in der Hosentasche, hält mit seiner schnuckeligen Pistole (am Bändsel) andere Palästinenser locker auf Abstand. Bei den Demonstrationen auf der Westbank wurden am Wochenende mehrere Demonstranten erschossen. (Foto: Independent)


Mehrere hundert willkürlich unter "Hamas-Verdacht" verhaftete Palästinenser wurden in den letzten Wochen in provisorisch aus Armeezelten gezimmerte Geheimgefängnisse in der Negev-Wüste gesteckt:


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Nafha-Gefängnis aktuell in der Negev-Wüste für verdächtige Palästinenser improvisiert. Die können hier ohne Haftbefehl, nur aufgrund einer "Verwaltungsanordnung" festgehalten werden. Israel ist ein Unrechtsstaat, der in seinen Geheimgefängnissen foltert.



Robert Fisk beklagt mit Fug und Recht im Independent, dass es der "Internationalen Gemeinschaft" nichts ausgemacht hat, dass die Opfer des unterschiedslosen Beschusses in Shujayea seit dem 21.07.14 fast die ganze Woche unter den Trümmern lagen, weil die IDF das Viertel weitere vier Tage lang mit Maschinengewehren, Panzerkanonen und Artilleriegranaten eindeckte. In der Ostukraine beklagte der gleiche "Westen", dass die Toten des Abschusses der malaysischen Passagiermaschine in der umkämpften Ostukraine "tagelang" ungeschützt unter offenem Himmel in der Sonne lagen und zunächst auch nicht "würdevoll" geborgen werden konnten. Was unterscheidet einen palästinensischen Toten von einem holländischen Toten? Hat eine holländische Leiche mehr Anspruch auf eine würdevolle Bergung und Beerdigung als eine palästinensische? Wenn ja, warum?


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In Shujayea konnten am Wochenende nur noch 150 Tote aus den Trümmern gezogen werden. Aber auch dafür haben die cleveren Sprecher der israelischen Besatzungsmacht eine geheime Sprachregelung der unsere Westmedien (Murdoch, Springer & Co.) so gut wie immer blind folgen und die der Hamas in allen Fällen die Schuld zuweist. Die Hamas benutze die Bevölkerung von Gaza als "menschliche Schutzschilde", heißt es z.B. zynisch bei Marc Regev oder Peter Lerner: in Gaza finde ein "Self-Genocide", eine "Völkerselbstmord" statt. (Foto: MaanNews)


Als jetzt endlich eine mehrstündige Feuerpause vereinbart werden konnte, war es für die unter den Trümmern eingeklemmte Menschen zu spät. Sie konnten nur noch tot geborgen werden (MaanNews).

Obama hat Netanjahu am Sonntag wieder einmal angerufen um ihn zur Einstellung des Massakers zu bewegen. Den Geldhahn hat Obama den Israelis aber immer noch nicht zugedreht, die einzige Sprache, die Izaks verstehen.
Netanjahu fordert in TV-Talkshows derweil die Demilitarisierung des Gazastreifens. Er vergißt, dass die Demilitarisierung Israels zuoberst auf der Tagesordnung der UN-Weltgemeinschaft stehen müsste.

Die 15 Mitgliedsstaaten des Uno-Sicherheitsrats haben am Montagmorgen (28.07.2014) die Konfliktparteien im Gazastreifen zu einer «sofortigen und bedingungslosen humanitären Waffenruhe» aufgerufen. Wen schert es?

Dessenungeachtet geht das Abschlachten von Palästinensern in Gaza weiter (SPON).

Donnerstag, 24. Juli 2014

Netanjahu legt Gaza in Schutt und Asche, 700 Tote, Tausende verletzt!

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Die noch im Detail vom UNHCR nachträglich zu untersuchenden Kriegsverbrechen des Judenstaats Israel gehen weiter. Keine der proisraelischen westlichen Regierungen fällt den Genocid-Verbrechern in der Apartheidskommandozentrale Tel Aviv in den Arm.


Phosphor-white

Besatzer Israel setzt mit fadenscheinigen Begründungen (Rauchvorhang) in Gaza wie in allen bisherigen "IOF-Operationen" kriegsvölkerrechtlich verbotenen weißen Phosphor ein, der sich tief in die Haut einbrennt und kaum zu löschen ist.


Stattdessen warnen Cameron, Hollande, Merkel & Co. wegen der wachsenden Zahl von Großdemonstrationen gegen den kriegsverbrecherischen Judenstaat in den europäischen Hauptstädten vor zunehmenden "Antisemitismus". "Antisemitismus", da würde der für Scusi! vorbildliche Haaretz-Journalist und kritische Einzelkämpfer Gideon Lévy, der in Israel jetzt vom Straßen - Lynchmob mit Morddrohungen überhäuft wird, in helles Gelächter ausbrechen, wenn er das hörte. In der JW bezeichnet Knut Mellenthin die prozionistische Kriegspropaganda unserer selbsternannten "Elite" zutreffend als Appelle an die menschliche Dummheit.


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Feuerschein israelischer Bombenangriffe im Xten Gazakrieg aus dem Weltraum fotografiert. Das bisher traurigste Foto von ISS - Kosmonaut Alexander Gerst: "man kann sehen wie die Raketen fliegen". (Quelle: Twitter)



Soll Frau Merkel doch ihren Urlaubsort nach Shujaia in Gaza City oder nach Khan Younis im südlichen Gazastreifen verlegen. Dann kriegt sie besser mit wie der von ihr so genannte "Antisemitismus" von der IAF/IDF (Besatzungsarmee) = IOF (Israel Occupation Forces) gemacht wird.


Heute ist der 16. Tag des dritten israelischen Großmassakers im Gazastreifen innerhalb der letzten fünf Jahre. Es gibt über 700 tote Palästinenser, davon sind mehr als 161 Kinder
. Tausende von Palästinensern sind verletzt, die Krankenhäuser überfüllt, Medikamente, Strom, Wasser, Lebensmittel sind Mangelware. Die humanitäre Lage in Gaza ist grauenhaft.


Gaza-Verletzter

Ein palästinensischer Sanitäter trägt einen schwer verletzten Jungen auf seinen Armen ins Shifa-Krankenhaus.


Es fehlt den Palästinensern an allem, keine Tragen, keine Sankas. Immer wieder feuert die IDF unterschiedslos auch auf Sanitätsfahrzeuge, Krankenhäuser oder UNWRA-Schulen mit der vorgeschobenen Begründung dort wären Hamas-Kämpfer oder Waffen versteckt. Langsam verliert die europäische Bevölkerung die Geduld mit den unmenschlich mörderischen und absolut gewissenlosen Kriegsverbrechern in Tel Aviv und den von ProIl`s gleichfalls durchsetzten tatenlos-zuhälterischen Regierungen in den USA und der EU.


flechette

Gaza: Drei Stahlpfeile aus einer IDF-Flechette-Granate sind in eine Mauer eingeschlagen.


Waffenstillstandsunterhändler Kerry, der vor Ort nur einen von irgendeinem seiner vielen ProIl-Lakaien eilig zusammengeschusterten, unbrauchbaren Entwurf eines "Abkommens" zu einer Waffenruhe hinterlassen hat, ist unverrichteter Dinge wieder abgereist. Israel bombt und schießt weiter. Dabei werden sadistische Fléchette-Granaten von Panzern verschossen, die unterschiedslos am Zielort eine Wolke von 4 mm langen Stahlpfeilen verbreiten, die schlimmere Wunden als die kriegsvölkerrechtlich verbotenen Dum-Dum-Geschosse reißen*. Auch "Weißer Phosphor" wie in den Operationen "Wolkensäule" und "Bleigießen" wird gegen die Palästinenser wieder angewendet. Entsprechend hoch sind die palästinensischen Opferzahlen:


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Palästinensische Opferzahlen, Statistik: Al Mezan



Das palästinensische Menschenrechts-Forschungszentrum Al Mezan (Uni Gaza) hatte sich am 22. und 21. Juli 2014 mit den nachfolgenden Offenen Briefen (engl.), welche in

Nr 1.
die Forderung der Einrichtung einer Internationalen unabhängigen Kommission zur Untersuchung der israelische Kriegsverbrechen in der "Operation Protective Edge",

Nr. 2
die Namen von 131 Kindern/Opfern des israelischen Bombardements

enthalten, an die Weltöffentlichkeit gewandt. Netanjahu hat die Verlesung von 132 Opfernamen in einem Info-Clip der humanitären israel. Organisation B`etselem verboten.


Inzwischen sind die Opferzahlen weiter dramatisch gestiegen. Gegen diesen massiven Kindermord muss - im Rahmen der deutschen Gesetze - massiv demonstriert werden.

Bundesjustizminister H e i k o M a a s , Bundespräsident G a u c k, Bundeskanzlerin M e r k e l und sonstige ProIl-Interessenten ziehen zur Unterstützung ihres Kollegen Netanjahu momentan wieder die bekannte "Moralkeule" des "Antisemitismus". Sie warnen uns mit diesem Totschlagsargument wohl zwecks Einschüchterung und indirekter Einschränkung des grundrechtlich garantierten Rechts auf Meinungsäußerung und Demonstrationsfreiheit. Deshalb sollten die Veranstalter von Demonstrationen bei den Parolen auf eine friedliche Wortwahl achten und vor allem darauf, dass an den Demonstrationen keine vermummten, gewalttätigen Provokateure des "Verfassungsschutzes" oder aus dem Dunkelfeld der Israelischen Botschaft (Graumänner pp.) oder entsprechender ProIl-Einrichtungen teilnehmen.


Im Sinne von Scusi! hat Avaaz in einer Petition die Stoßrichtung des zusätzlich zu den Demonstrationen anstehenden Boykott-Kampfes formuliert, Auszug:

"Israel ist Palästina kräftemäßig und finanziell überlegen. Und wenn es sich weigert, die illegale Besetzung zu beenden, muss die Welt einschreiten, um die Kosten dafür untragbar zu machen.

Der niederländische Rentenfonds ABP investiert in israelische Banken, die die Besiedlung Palästinas finanziell unterstützen. Riesige Banken wie Barclays investieren in Lieferanten israelischer Waffen und andere Geschäfte, die mit der Besetzung in Verbindung stehen. Das britische Unternehmen G4S bietet umfangreiche Sicherheitsausrüstung an, die von den israelischen Verteidigungskräften bei der Besetzung verwendet wird. Das französische Unternehmen Veolia betreibt Verkehrsmöglichkeiten für israelische Siedler, die illegal auf palästinensischem Boden leben. Der Computer-Gigant Hewlett-Packard liefert komplexe Überwachungsmethoden, um die Bewegung der Palästinenser zu kontrollieren. Und Caterpillar liefert Bulldozer, die zur Zerstörung palästinensischer Häuser und Höfe eingesetzt werden."

Avaaz richtet seine Forderung:

"An die Geschäftsführer von ABP, HP, Veolia, Barclays, Caterpillar und G4S:

Infolge der schrecklichen Gewalt in Israel und Palästina, sind wir als Bürger und Bürgerinnnen aus aller Welt zutiefst darüber besorgt, dass Ihre Unternehmen nach wie vor in Unternehmen und Projekte investieren, die illegale Siedlungen und die unterdrückerische Besetzung des palästinensischen Volks finanzieren. 17 EU-Staaten haben ihre Bürger und Bürgerinnen kürzlich vor geschäftlichen Tätigkeiten oder Investitionen in illegalen israelischen Siedlungen gewarnt. Angesichts dieser rechtlichen Erwägungen haben Sie jetzt die Gelegenheit, Investitionen zu entziehen und das Völkerrecht einzuhalten. Dies ist eine Chance, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen."




Die hiesigen "ProIl-Polit-Warner" in Politik und Medien waren stets linientreue NATO-Alliierte und damit Marionetten und Sphirren der dank ihres Atomwaffenbesitzes global herrschenden "US-/IL-Nuklearisten". Ihrer Bereitschaft mitzuspielen, ihrer duckmäuserischen Unterwürfigkeit und stromlinienförmigen Einordnung in das "westliche, US-amerikanisch dominierte System" (Gysi) verdanken die Polit-Warner ihr Amt und ihr luxuriös hohes Einkommen.

Die deutschen Marionetten haben schon 2008/2009 praktisch nichts getan, um das entsetzliche "Bleigießen" - Massaker des Apartheidssystems Israel gegen die Palästinenser zu verhindern. Auch von einem aktiven Widerstand deutscher Politiker gegen die furchtbare israelische Operation "Wolkensäule" im Jahr 2012 ist uns nichts bekannt. Offenbar berührt es die bekannten ProIl-PolitikerInnen und ProIl-JournalistInnen nicht mehr, wenn Kinder leiden und sterben.

"Soldaten sind Mörder". Das hat schon Tucholsky in der
"Weltbühne" festgestellt.

Israelische Soldaten, die genau wissen, dass sie mit ihren Kampfrobotern, ihren mörderisch überproportionierten Bomben, Granaten und Raketen in Gaza aus feiger Distanz (!) an jedem Tag quasi automatisch als "Kollateralschäden" mehr Kinder umbringen als Kämpfer von Kassambrigaden, sind Kindermörder. Alle beteiligten Israelis in der Befehlskette bis hoch zum Premier Netanjahu müssen deshalb als potentielle Kindermörder eingestuft werden, deren potentiell strafbare Handlungen eingehend von einer Kommission des UNHCR untersucht werden muss. Die Täter und Mittäter müssen - anders als zuvor - bestraft werden. Und welche Mitverantwortung an den wiederholten Kindermorden in Gaza tragen europäische und amerikanische Spitzenpolitiker? Wiederholungstäter werden doch strenger bestraft.

Vier Fünftel der palästinensischen Opfer in Gaza sind wieder Zivilisten, so wie schon 2012 während der israelischen Operation "Wolkensäule" und 2008/2009 während der Operation Bleigießen:




2008/2009, Opfer des israelischen Bleigießen - Massakers in Gaza




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Al Mezan, Offener Brief Nr. 1

"Open Letter

Special Session of the Human Rights Council on the Gaza Strip: Establish an Independent Commission of Inquiry into Violations of International Law Committed During Israeli ‘Operation Protective Edge’ and Ensuring Accountability

FIDH - International Federation for Human Rights
Al-Haq
Al Mezan Center for Human Rights
Palestinian Center for Human Rights (PCHR)
Public Committee against Torture in Israel
Cairo Institute for Human Rights Studies


Geneva-Paris, 22 July 2014

The undersigned national, regional and international human rights organisations call upon the UN Human Rights Council, which will convene a Special Session on 23 July 2014, to establish an international independent commission of inquiry to investigate violations of international law, including international crimes, such as war crimes and crimes against humanity, which may have taken place in the context of the ongoing hostilities in the Gaza Strip.

Since the launch of “Operation Protective Edge” on 7 July 2014, Israel has killed at least 500[1] in the occupied Gaza Strip, including 406 civilians. Furthermore, at least 2,650 Palestinians have been injured, 1,660 houses in Gaza have been destroyed or severely damaged, and tens of thousands of Palestinians in northern Gaza have fled their homes.[2] Meanwhile, thousands of rockets and missiles have been fired at Israel from within the Gaza Strip, causing the death of two Israeli civilians since the start of the military operation .

The current round of hostilities occurs in the context of a seven-year long Israeli-imposed closure on the Gaza Strip. In addition to the dire humanitarian situation already endured by the occupied Palestinian population in the Gaza Strip, the United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) now warns that 900,000 people are at risk of losing access to their water supplies. Four hospitals and health centers in Gaza have been damaged by Israeli airstrikes, and one rehabilitation center for the disabled has been destroyed when disabled women were inside it, killing two.

The imbalance of power in favor of Israel cannot be overlooked, nor can the fact that the population bearing the overwhelming brunt of these hostilities, in terms of physical, emotional and infrastructural damage, is the Palestinian civilian population.

International Humanitarian Law stipulates that in a situation of armed conflict only combatants and military objectives may be directly targeted. Civilians and civilian objects must be protected from direct attack: deliberately targeting civilians or civilian objects is a war crime. Israel itself has admitted that indiscriminate and disproportionate attacks may amount to the commission of war crimes. According to international law, military objectives are limited to those objects which by their nature, location, purpose or use make an effective contribution to military action or whose destruction offers a definite military advantage. Houses belonging to individuals affiliated with Hamas or Islamic Jihad do not qualify as military objectives merely because they are owned by a combatant; initial investigations indicate that in the majority of instances these homes cannot be considered military objectives because they are not being used to store weapons or launch attacks.

Nevertheless, the Israeli military has deliberately attacked such houses and other ostensibly civilian objects and public spaces including hospitals, schools, mosques, sports clubs, and cafes[3].

In the evening of 17 July, the Israeli army began a ground invasion marking the next stage of Operation Protective Edge.

It appears that artillery is now being used against residential areas, and that these incursions may violate the prohibition against indiscriminate attacks.

On 20 July, al-Shuja'iya neighborhood in the east of Gaza City was subjected to intensive aerial and ground shelling by Israeli forces which resulted in the killing of least 59 Palestinians, 58 of whom were civilians, including 13 children and 8 women. Due to the intensity of this indiscriminate shelling that was going on the days after with more casualties, medical crews and the ICRC were not able to reach the area prior to the declaration of a brief 'humanitarian cease fire”.

In light of the above-mentioned information, and in the interest of preventing further harm to civilian populations, we call on the UN Human Rights Council, during its upcoming Special Session, to:

Immediately and unequivocally condemn the deliberate targeting of civilian objects and the indiscriminate attacks against civilians by all parties;
Demand that all parties abide by their obligations under IHL and bring to an end indiscriminate and disproportionate attacks against civilians and civilian objects;
Strongly condemn the failure of Israel to abide by international humanitarian law, including the underpinning principles of military necessity, proportionality and distinction;
Express its grave concern about the Israeli ground incursion into Gaza Strip and the deteriorating humanitarian situation in the Gaza Strip resulting from Israel’s military attack and continued closure;
Establish an independent international commission of inquiry with the mandate to identify and investigate violations of international law committed by all parties during and leading up to Operation Protective Edge, as well as a mandate to put forth concrete recommendations of action to be undertaken by all parties engaged in hostilities and the international community, including third states parties, with a view of holding perpetrators accountable and ensuring victims access to effective remedy;
Immediately implement the recommendations of the UN Fact Finding Mission on the Gaza Conflict of 2008-2009; and
Call upon Israel and the Palestine to ratify the Rome Statute of the International Criminal Court (ICC), to help ensure accountability for any international crimes that may take place on these territories.

Signatories:

Al-Haq
Al Mezan Center for Human Rights
Cairo Institute for Human Rights Studies (CIHRS)
FIDH- International Federation for Human Rights
Palestinian Center for Human Rights (PCHR)
Public Committee against Torture in Israel (PCATI)


[1] 492 cases documented by PCHR until 20 July 2014. http://www.pchrgaza.org/portal/en/index.php?option=com_content&view=article&id=10518:worst-and-bloodiest-day-since-the-beginning-of-the-offensive&catid=145:in-focus; As of 21 July, Mezan has documented 505 cases. http://www.mezan.org/en/details.php?id=19254&ddname=IOF&id2=9&id_dept=9&p=center

[2] Figures gathered by PCHR for the period until 19 July 2014 http://www.pchrgaza.org/portal/en/index.php?option=com_content&view=article&id=10491:statistics-victims-of-the-israeli-offensive-on-gaza-since-08-july-2014&catid=145:in-focus; As of 20 July, the UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs has reported that over 100,000 Palestinians are currently displaced and that 84,000 of these have sought refuge in UNRWA schools.

[3] http://www.mezan.org/en/details.php?id=19254&ddname=IOF&id2=9&id_dept=9&p=center"


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Al Mezan, Offener Brief Nr. 2:


21 July 2014

IOF Commit More Massacres in the Gaza Strip, 506 Killed including 131 Children and 64 Women as the Civilian Casualties Continue to Rise
Al Mezan Deplores the Failure of International Community to Protect Civilians

"The Israeli occupation forces (IOF) continued its attacks on the Gaza Strip. Attacks on homes and other civilian targets continued to claim more civilian lives.

As the situation in the Shejai'ya neighborhood became clearer, investigations indicate that the IOF bombarded the neighborhood heavily around dawn on 20 July 2014, firing at houses and fleeing civilians. al Mezan verified that 56 dead bodies for people from this neighborhood were received at hospitals; all civilians except on combatant. Seventeen of the victims were children, two medics, and one journalist. Forty people were killed while inside their houses and the rest on the streets as they tried to fled the bombing. many people are still under the rubble of houses that were bombarded by the IOF.

Direct attacks on houses when their residents were in them killed dozens of civilians; including families who lost ten, five and six persons; including the Iskafi family who lost six when IOF attacked their house after the humanitarian ceasefire entered into force. The attack on the Abu Jame' family claimed 26 lives; including 19 children and five women. Anotehr attack on an apartment in Gaza City killed eleven people; including seven children and three women. A third attack on the Ziyada family house killed seven.

As IOF's ground invasion expanded tens of thousands more people have fled the areas under attack and are lacking basic needs. The situation for the general civilian population has grown even more difficult, with blackouts lasting 20 hours at best and problems with access to water and healthcare.

According to the field investigations by Al Mezan Centre for Human Rights, as of 1pm today, on Monday 21 July 2014, at least 505 Palestinians have been verified as killed by the IOF; including 130 children and 64 women. According to Al Mezan's initial investigations 397 (i.e. 78.6.8%) of the victims are civilians. Many others were people known to be affiliated by Palestinian factions, but not taking part in any hostilities. At least 248 (49.1%) were killed inside their houses; and two other disabled women were killed in an attack on a rehabilitation NGO's office. Another 76 civilians were killed while trying flee their houses.

Moreover, at least 2,665 other people were injured during the same period; of whom at least 754 were children and 564 women. At least, 2,945 houses were destroyed or damaged during this period; of which 464 were destroyed completely as the IOF directly and deliberately attacked 462 of the total number of damaged houses. The numbers of casualties and houses are not final, but only those verified by Al Mezan thus far. They are expected to rise as the verification of more cases is on-going. IOF attacks also damaged or destroyed 45 schools, 54 mosques, an ambulance centre, 16 NGO offices, 39 fishing boats and 4 hospitals.

In the early morning hours on Sunday 20 July 2014, Israeli tanks opened heavily artillery fire at the east of the Al Sheja'iya and At-Tuffah neighborhoods, east of Gaza City. The shelling continued until midday, when Israel and Palestinian resistence groups agreed a humanitarian ceasefire for two hours, which was extended for another two hours to recover the people who were killed or injured from the streets, or from under the rubble of houses in the Al Sheja'iya neighborhood. Al Mezan's verified that 56 dead bodies arrived at the Shifa hospital in Gaza City; of whom 17 were children, seven women, two paramedics, and one journalist. Forty out of the 56 were killed inside their homes. Twelve people were killed while they were trying to flee their homes, as IOF tanks attacked them while they were on the streets. There are reports that an unknown number of civilians were still under the rubble of houses when this press release was published. In several cases, whole family members were killed in certain attacks, including the 'Ayyad family, where ten family members were killed, nine of whom were killed while they were fleeing in the Al Mansoura Street. Five members of the Al Hayya family were also killed and six from the Al Iskafi family were killed, too. There are reports which Al Mezan could not verify because of the on-going ground invasion, that another two of the Iskafi family who were killed but still uncovered from under the rubble of their house. The IOF had attacked their the homes of these families directly after the announcement of the ceasefire. Moreover, six members of the Al Sheikh Khalil family were killed while they were inside their home.

At around 8:00 am on Saturday, 19 July 2014, IOF, which invaded the Al Zira'a area, northern Beit Hanoun in the north of the Gaza Strip opened heavy machine guns fire and injured Manwa Abdel Baset Al Bee', 30. She died around 1:30 am on Monday morning, 21 July 2014 from the bullet wounds she had sustained to the chest. According to Al Mezan's investigation, the woman was on her way home, which she and her family had evacuated, to bring some basic needs when the attack took place.

At approximately 11:25 pm on Sunday, 20 July 2014, Israeli fighter jets fired at least one missile at a motorcycle driven by a young man near the Kamal Odwan Hospital in Beit Lahya town, in North Gaza district. One child was killed and the motorcyclist and three children and one woman were injured. One of the injured children, Dina Omar Azeez, 5, succumbed to her injuries at around 6:30 Sunday evening and died at hospital.

At approximately 12pm on Sunday 20 July 2014, an IOF warplane fired a missile at the house of Salah Al Sha'ir, 55, which is located south of Khan Younis City in the south of the Gaza Strip. The house had not received any warning from the IOF prior to the attack. As a result, four people were killed and nine were injured. Those who were killed are:

Salah Al Sha'ir, 55;
Laila Al Sha'ir, 30; (Salah's daughter-in-law)
Mohammed Al Sha'ir, 5; (Laila's son)
Heba Al Sha'ir, 15; (Salah's niece).

At approximately 1:00 pm on Sunday 20 July 2014m Israeli drones fired two missiles at the house of Abdel Jabbar Daraji (Al Mughrabi), which is located east of the An-Najjar Hospital, east of Rafah town in the south of the Gaza Strip. As a result, Najjah Sa'ad Ad-Din Daraji, 49, and her grandson Abdullah, 2, were killed. Another eleven people were injured in the attack. Al Mezan has identified their names as follows:

Abdel Jabbar Draji, 54;
Odai Abdel Jabbar Draji, 11; (his son)
Zahraa Abdel Jabbar Draji, 17; (his sister)
Maryam Abdel Jabbar Draji, 20; (his sister)
Ghaidaa Abdel Jabbar Draji, 21; (his sister)
Yousif Abdel Jabbar Draji, 25, (her brother)
Kefah Draji, (Yousif's wife)
Nour Yousif Draji, 4; (Yousif's daughter)
Khalil Abdel Jabbar Draji, 24; (Yousif's brother)
Intisar Draji, (Khalil's wife) and
Yousif Khail Draji, 1, Khalil's son.

They were admitted to An-Najjar Hospital. Youisf sustained critical injuries and he was referred to the Gaza European Hospital in Khan Younis. The house was totally destroyed and burnt out due to the bombing.

At approximately 1 pm on Sunday 20 July 2014, an IOF warplane fired a missile into a group of people in the Abassan Al Jadeeda town, east to Khan Younis district, killing a man and a minor and injuring three others. Those who were killed are:

Sulaiman Abu Jame', 14; and
Mohammed Al Daghma, 25.

Later, at 4:30pm, IOF artillery hit the area and the Zanna neighborhood in Bani Suheila with tens of shells, with warplane also firing three missile, killing four and injuring another four.

At approximately 1:50 pm on Sunday 20 July 2014, IOF fired artillery shells at the town of Beit Hanoun, north of the Gaza Strip. Some of the shells hit the house of Mahmoud Al Za'aneen and injured nine of its residents moderately.

At approximately 2:00pm on Sunday, 20 July 2014, Israeli warplanes fired a missile at the house of Jameel Shaban Ziyada, 53. The 300-square-meter house of three stories is located in the Al Bureij refygee camp and was completely destroyed. Six people were killed in this attack: Jameel Shaban Ziyada, 53, Yossef Shaban Ziyada, 43, Omar `ban Ziyada, 32, Moftiya Mohmmed Zeyada, 70, Bayan Ziyada, 39, Shaban Jameel Ziyada, 12 and Mahmoud Al Maqadma, 30. Five of the victinms were three sons and their parents, and the sixth was a visitor. The house was attacked without prior warning.

At approximately 2:30 pm on Sunday, 20 July 2014, ambulances were able to collect the body of Turkiyya Al Bess, 77, after they received coordination by the International Committee of the Red Cross. The old woman was killed from shrapnel wounds to her head from Israeli artillery fire they dropped on Beit Hanoun town prior to the ground invasion, on Friday morning, 18 July 2014. Al Abess lived alone in the house her house and was unable to leave when the bombardment started.

At approximately 3:00 pm on Sunday 21 July 2014, IOF fired several missiles targeting the civilian houses near the Eastern Cemetery in As-Salam neighborhood, east of Rafah. As a result, Mohammed Rajaa Handam, 15, was killed and his father Rajaa, 43, was injured while they were at the door of their home. They were admitted Abu Yousif An-Najjar Hospital. Mohammed was pronounced dead after one hour and his father was referred to the Gaza European Hospital due to his critical injury.

At approximately 4 pm on Sunday, 20 July 2014, an Israeli drone fired a missile at house that belongs to Abdel Aziz Abdel Al Kurdi, 52, which is located in the Al Bureij refugee camp. The missile hit an apartment on the third floor and killed Ismael Abdel Aziz Kurdi, 21.

At approximately 5:00 on Sunday, 20 July 2014, Israeli fighter jets fired at least one missile at a two persons who were inside their house's yard in Beit Lahiya town, in the north of the Gaza Strip. The attack killed them both. They were identified as: Abed Rabbo Ahmad Zayed, 58, and his wife Aysha Ali Zayed, 54. The attack took place when the couple were watering their garden.

At approximately 2:25 am on Monday, 21 July 2014, Israeli artillery, positioned beyond the separation fence in northern Gaza Strip, fired several shells at the house of Hani Fayyad, located in Beit Hanoun town. Five residents were moderately injured according to the medical sources at Beit Hanoun Hospital.

At approximately 6:00 pm on Sunday, 20 July 2014, Israeli fighter jets fired at least one missile at the house of Bahjat Abu Sultan in Beit Lahiya town. His daughter, Aya, 17, was killed and his wife, Nasra Abu Sultan, 73, and sons Bara, 19; Alaa, 15; and Diaa', 12, were injured. Their injuries were described as moderate according to medical sources at Kamal Odwan Hospital. The house was also severely damaged.

At approximately 7:20 pm on Sunday 20 July 2014, Israeli aircrafts fired three missiles targeting the apartment of Hani Mohammed Al Hallaq, 29, which is located on the second floor in the Cordoba Building in the Al Remal neighborhood west of Gaza City. Two missiles hit the apartment while the third fell at the entrance of the building. A family, also from the Al Hallaq extended family who had evacuated their home in the Al Sheja'iya neighborhood and sought refuge with their relatives, was present in the apartment. As a result, eleven people from the were killed. Al Mezan identified their names as follows:

Hani Mohammed Al Hallaq, 19; (the owner of the house);
Hala Akram Al Hallaq, 29; (Hani's wife)
Mohammed Hani Al Hallaq, 2; (Hala's son)
Su'ad Mohammed Al Hallq, 62; (Hala's mother)
Samar Usama Al Hallaq, 29; (nine months pregnant)
Sajji Hassan Al Hallaq, 4;
Kenan Hassan Al Hallaq, 6;
Ibrahim Khalil Ammar, 13;
Eman Khalil Ammar, 9;
Issam Khalil Ammar, 4; and
Rahaf Akram Jumaa', 4.

The three members of the Ammar family lived in the first floor of the building. The members of Jumaa' family had also fled the Al Shejaiya neighborhood and sought refuge with their friends, the Ammar family. Three other people were injured in the attack and medical sources at Shifa Hospital described their injury as moderate.

At approximately 7:50 pm on Sunday, 20 July 2014, Israeli warplanes fired a missile at the house of Saleh Kafeena in the Al Nusseirat refugee camp in the Middle Gaza district, destroying the four-story house injuring two of the residents were injured. Several neighboring houseswere also partially damaged.

At approximately 7:50 pm on Sunday, 20 July 2014, Israeli warplanes bombarded the house of Tawfiq Ahmad Abu Jame'. The three-story-house is inhabited by five families and is located in the Bani Suhaila town, east of Khan Younis district in the south of the Gaza Strip. The house, which was attacked without prior warning, was completely destroyed in the attack. Civil defense and ambulances crews rushed to the destroyed house to uncover the bodies buried under the rubble. It took them until the next day, Monday 21 July 2014, to uncover the victims. Medics found 26 bodies, 18 children and five women. Only three residents survived, and they sustained with varying injuries. Those who were killed are:

Fatma Ahmad Abu Jame', 60;
Sabah Tawfeeq Abu Jame', 35; (Fatma's daughter)
Razan Tawfeeq Abu Jame', 14; (Fatma's daughter)
Jawdat Tawfeeq Abu Jame', 13; (Fatma's son)
Aya Tawfeeq Abu Jame', 12; (Fatma's daughter)
Haifa Tawfeeq Abu Jame', 9; (Fatma's daughter)
Tawfeeq Tawfeeq Abu Jame', 4; (Fatma's son)
Maysa Tawfeeq Abu Jame', 7; (Fatma's daughter)
Ahmad Tawfeeq Abu Jame', 8; (Fatma's son):
Shahinaz Waleed Abu Jame', 29,
Ayyoub Tayseer Abu Jame', 10; (Shahinaz's son)
Fatima Tayseer Abu Jame', 12; (Shahinaz's daughter)
Rayan Tayseer Abu Jame', 5; (Shahinaz's son)
Rinat Tayseer Abu Jame', 2; (Shahinaz's daughter),
Nojoud Tayseer Abu Jame', 4 months; (Shahinaz's daughter)
Yasmin Abu Jame', 25, who was pregnant,
Batoul Bassam Abu Jame', 4; (Yasmin's daughter)
Suheila Bassam Abu Jame', 3; (Yasmin's daughter)
Bisan Bassam Abu Jame', 6 months; ; (Yasmin's daughter),
Yasser Abu Jame', 27,
Fatima Abu Jame, 26, (Yasser's pregnant wife);
Sajed Yasser Abu Jame', 7; (Yasser and Yasmin's son)
Siraj Yasser Abu Jame', 4; (Yasser and Yasmin's son),
Nour Yasser Abu Jame', 2; (Yasser and Yasmin's son)
Hosam Abu Geinas, 7, who is the house owner's nephew
Ahmad Suleiman Sahmoud, 34, a visitor.

At approximately 10:00 pm on Sunday 20 July 2014, Israeli aircrafts fired two missiles at an evacuated house near the house of Fatma Abdel Raheem Abu Amouna, 55, in the Tal Al Hawa neighborhood, west of Gaza City. As a result, Fatma was killed and her two-story house was totally damaged.

At around 11:30 pm on Sunday, 20 July 2014, medical sources at an Egyptian hospital announced the death of Rajaa' Hammad Al Daghma, 38, who succumbed to his injures. He was injured on 18 July 2014 in an Israeli attack of Abasan Al Jadeeda, town where he lived.

At approximately 2:00 am on Monday, 21 July 2014, Israeli warplanes targeted two young men near the Al Moghraqa area and killed them; Belal Jaber AlAshhab, 22, and Abdel Rahman Al Toom, 22.

At approximately 5:20 am on Monday, 21 July 2014, Israeli warplanes fired at least one missile at the house of Hussein Abu Habel, who lives on the third floor of a four-story building in the Tel Az-Zaatar neighbourhood in Jabalia, northern the Gaza Strip. Two of his sons, Eid, 20, and Fathi, 10, and his grandson, Hussein, 4, were injured moderately.

At around 6:00 am on Monday, 21 July 2014, Israeli fighter jets fired at least one missile at the house of Talal Hassan Al Masri. The house is located in Beit Hanoun area, north Gaza. His son Kamal, 32 was killed and the house was severely damaged as a result of the attack.

At approximately 6:30 am on Monday 21 July 2014, Israeli drones fired five missiles at the house of the Siyam family, which is located in the north of Rafah town. Israeli aircrafts had fired several missiles at a park and two houses in the area. When the Siyam family members heard the explosion of the missiles, they evacuated their house. A neighboring family also evacuated; the Abu Sneimeh extended family. The six families (about 34 members) left their homes. As soon as they left, Israeli drones attacked them. As a result, 10 people were killed, including six children. Al Mezan has identified their names as follows:

Kamal Mahrous Siyam, 27;
Mohammed Mahrous Siyam, 27;
His wife Smoud Siyam, 26;
Shirin Mohammed Siyam, (Mohammed's sister-in-law)
Her sons and daughters Ghaidaa Nabil Siyam, 7;
Mustafa Nabil Siyam, 9;
Bader Nabil Siyam, 4;
Dalal Nabil Siyam, 9 months;
Her cousin Ahmed Siyam, 15; and
His brother Ameen Siyam, 15.

Another eight people including seven children were injured in the attack.

At around 6:55 am, on Monday, 21 July 2014, Israeli drones fired one missile at the house of Hussein Ibrahim Al Haj. The three-story-house, which lies on an area of 220 square meters and is inhabited by five families of 18 members. The house is located in in Khan Younis City in the south of the Gaza Strip. About twenty minutes after this first missile hit the house, Israeli warplanes fired a heavy missile, completely destroying the house and partially damaging nine neighboring houses. Alaa Hussein Al Haj, 27 was moderately injured in the attack.

At approximately 7:30 am on Monday, 21 July 2014, Israeli warplanes attacked a motorcycle, killing the cyclist; a minor: Abdullah Abu Hjayir, 16, while driving near the Al Nusseirat refugee camp.

At approximately 8:00 am on Monday 21 July 2014, IOF fired one missile at the house of Mohammed Hasan 'Azzam, which is located in the Al Zeitoun neighborhood, east of Gaza City. As a result, Ahmed Mohammed 'Azzam, 22, was killed.

At approximately 9:00 am on Monday 21 July 2014, IOF fired one missile at the house of Ahmed Fayez Yasin, 25, in the Al Zeitoun neighborhood, east of Gaza City. As a result, Ahmed Yasin was killed.

Al Mezan expresses grave concern by the flagrant violations of international law committed by the IOF and monitored by Palestinian and international human rights organizations. The extensive use of artillery and air attacks has devastated people; especially families who were attack when they were inside their homes.

The IOF's acts represent grave breaches of IHL, amounting to war crimes. They are expected to continue in the coming days. Al Mezan also expresses outrage by the inaction of the international community despite the objective reporting from human rights organizations and international media about the manner in which the IOF has been conducting hostilities. So far, most states have focused on Israel's contested right to self-defence while overlooking the absolute prohibitions on targeting civilians and launching disproportionate attacks, an attitude that has been echoed in Israel as a green light to go forward with such serious violations, which will certainly allow the grave situation to develop graver. Should the situation continue to develop this way, international community's complacency will lead to greater numbers of civilian victims.

Al Mezan warns about the continuous prevalence of the culture of impunity; both at the international level where Israel is shielded from criticism of punishment for violations of IHL and the domestic level where Israel's justice system does not accommodate any form of effective accountability. This culture is the main motive behind the continuous commitment of war crimes and must be abolished.

Al Mezan therefore calls on the international community to:

Condemn strongly the grave breaches of IHL in the context of Operation Protective Edge;
Take immediate, effective action to provide the due protection of civilians in the Gaza Strip from military attacks and prosecution;
Carry out credible investigations into the conduct of hostilities and ensure accountability for those who prove to have committed violations and redress for the victims of these violations; and
Use multilateral and bilateral relations with Israel to insist on the immediate need to respect IHL.

END"
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Scusi ist allen Lesern dankbar, die bei Avaaz eine moderat formulierte Petition zur Beendigung des Gaza-Massakers unterschreiben.
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* Eitan Barak verharmlost natürlich die Flèchette - Munition.
Leseprobe: "Deadly Metal Rain: The Legality of Flechette Weapons in International Law"

Ähnlich verharmlosend die Darstellung zu Weißem Phosphor hier in dem Buch Chemische Waffe.

Mittwoch, 23. Juli 2014

MH 17 – Propagandakrieg: entscheidet Ost-West – Blickwinkel über Wahrheit oder Fälschung?

rhbl




MH17_SA11

Schemazeichnung des evtl. Raketenabschusses SA11 gegen MH17. Die RADAR-gelenkte SA11 ist mit einem Schrappnell-Sprengkopf ausgerüstet und zündet in einem Radius von ca. 20 m um das Ziel.


MH17-WrackteilNYT1

Die NYT will auf diesem Foto von Noah Sneider herausgefunden haben, dass ein Trümmerstück der MH17 von Splittern eines Schrappnells durchlöchert wurde. Propaganda oder Höchstleistung von Guru-Spezialisten? Jedenfalls eine in der Luftfahrt äußerst gewagte Ferndiagnose. Luftfahrtuntersuchungs - Experten bergen erst mal alle Flugzeugteile, untersuchen sie im Labor und schrauben die Trümmerteile in problematischen Fällen alle zur Komplettübersicht auf ein 3D - Gestell, das der Form des verunglückten Flugzeugs entspricht.


Die „Neuen“ Geheimdienst-Kriege, wie die USA und der „Westen“ sie derzeit zur Erweiterung oder Absicherung ihrer Einflusssphären in Afghanistan/Wazeristan, im Irak, in Syrien, in Israel/Palästina oder in der Ukraine führen, finden nicht ganz so geräuschlos und im Geheimen statt, wie ihre Urheber es sich vielleicht erhofft hatten.

In einer globalisierten Welt mit endlichen Rohstoffressourcen kann das wirtschaftliche Wachstum der kapitalistischen westlichen Sphäre nur noch zu Lasten der "Underdogs" im Osten und der "animals" in der "Dritten Welt" e r k ä m p f t werden. Der härtere Umgang wirkt sich direkt auf die Tonlage in den Medien aus. Edelfeder Funk hat das in der Frankfurter Rundschau (FR) noch sehr milde so ausgedrückt:


"Die Reaktionen auf den Abschuss der MH 17 sind Zeugnisse massiven Schwarz-Weiß-Denkens: Dort der aggressive Osten, hier der freiheitsliebende Westen. Der Kalte Krieg ist sprachlich wieder da.

In seiner Atmosphäre fallen Aussagen, die Feindbilder festigen und Grundlagen für neue Konflikte schaffen, zum Beispiel: Russlands Ukraine-Politik sei auf die Sicherung von Einflusssphären ausgerichtet. „Dieses Denken ist mir und ist uns in der Europäischen Union fremd.“ Das hat die Bundeskanzlerin Angela Merkel am vergangenen Freitag gesagt. Und es stimmt nicht.

Was ist die Expansion der EU, was sind die EU-Assoziierungsabkommen anderes als die Sicherung von Interessen? Unser gesamtes Wirtschafts- und damit Gesellschaftssystem setzt die Sicherung und Erweiterung der Einflusssphären voraus. Das Gleiche gilt für Russland, spätestens seit es sich mit westlicher Hilfe zu diesem Wirtschaftssystem hin wandelt."



schuhputzer-Poro

Schoko-Poro putzt der Weltsuperschurkenmacht die Schuhe. Die USA führen in der Ostukraine ihren "Neuen Krieg" (Pseudo-Bürgerkrieg als Stellvertreterkrieg) gegen Russland brutal an den Europäern vorbei. Brüssels Außenbeauftragte wird gerade ausgewechselt. Die beiden unbewaffneten Diplomaten Steinmeier und Fabius alleine können gegen die CIA-NSA-Marodeure der USA, die in Kiew seit ihrem Putsch/Staatsstreich vom 20. - 22. Februar 2014 das Sagen haben, nicht anstinken. Da müssten schon extrem robust bewaffnete UN-Blauhelme nach Kapitel 7 der UN-Satzung her, um mit dem Plutokratengesindel und dessen Söldnertruppen, die sich als die legale ukrainische "Regierung" und "Armee" ausgeben, fertig zu werden.


Mit der auf europäisches Drängen in Anwesenheit eines russischen Sonderbeauftragten zwischen der UA, D, F und P getroffenen Vereinbarung vom 21. Februar 2014, dem Versuch, zu einer friedlichen Lösung in der Ukraine zu kommen, wischen sich die kriegslüsternen ProIl-Amis in den Rüstungskonzernen von Boeing, General Electric, General Atomics (Gebr. Blue), Northrop-Grumman, Raytheon usw. glatt den Arsch ab. Die Amis wollen ihre eigenen Patriot-Abwehr-Raketen in die Ukraine verkaufen und so die russischen BUK/SA11-Luftabwehrraketen vom Markt verdrängen. Auch der andere "Sowjetschrott" (Panzer, Kampfjets, Kriegsschiffe) in Bulgarien, Rumänien, Moldawien, Georgien, Polen ... soll weg und durch Syteme "made in USA" oder "made in Israel" (Iron Dome) ersetzt werden. Gigantische Rüstungaufträge locken in ganz Mittel-Osteuropa.

Entsprechendes gilt für die Genfer Erklärung vom 17. April 2014 der Außenminister der USA, Russland, EU & Ukraine. Dort war ebenfalls vereinbart, dass alle Seiten jegliche Gewaltanwendung, Einschüchterungen und Provokationen unterlassen müssen.


Der globale Kampf um die Öl- und Gasfelder, sowie andere Rohstofflagerstätten, die für die westlich-kapitalistische Wirtschaft existentiell wichtig sind, wird immer härter. Der Nahe und Mittlere Osten brennt.

Die USA (deren Westukraine) und Israel, Obama (Putsch-Poroschenko) und Netanjahu, CIA/NSA und Mossad/MI 6 haben im Kampf des Kapitals ums Überleben (DLF, "Zerstörerisches Geld") die Samthandschuhe längst ausgezogen.

Die USA beschäftigen im Irak und in der Ukraine Privatarmeen wie "Academy" (ex-Blackwater) und lassen in Syrien die sogenannte "Freie Syrische Armee" (Deserteure) für sich kämpfen. Israel ist nuklear bewaffnet, bombt seine "Feinde" derzeit aber noch konventionell zusammen. IDF & IAF, Luft-Boden-Raketen, Panzer und Haubitzen werden aber nicht mehr reichen, sollte sich das Gespenst ISIL vom Irak aus über die gesamte sunnitische Levante bis nach Syrien, Jordanien und in den Libanon ausbreiten.

Jetzt will auch Russland laut SPON eigene private Sicherheitsfirmen/Söldnertruppen aufstellen. Wo soll die Spirale der Gewalt im Nahen-/ Mittleren Osten noch enden. Werden die "Neuen Kriege" auch in Europa zum Dauerzustand? Die US-Rüstungsindustrie und die NATO wittern schon Morgenluft.


MH17_Abschussgebiet

Der Abschussort liegt nach dieser Abbildung ca. 40 km von der russ. Grenze entfernt. MH 17 hätte danach im äußerst denkbaren Grenzfall auch von einer russ. SA11 FlaRakete von russ. Boden aus getroffen werden können. Wegen der wachsenden Zielungenauigkeit mit wachsendem Abstand ist das aber reine Theorie. Die USA, die ihre eigenen Erkenntnisse und Satellitendaten geheimhalten, gehen weiterhin von einem Irrtum bzw. einer Fehlbedienung beim Abschuss durch Separatisten aus.

Dass es viel eher eine inkompetente, disziplinlose Westukrainische Flak-Truppe gewesen sein könnte, die eine Menge SA11 - BUK-Systeme (27 Systeme lt. RIA) einsatzbereit im Raum Donezk aufgestellt hatte, davon sprechen Obama und Cameron nicht. Schon gar nicht wagen sie daran zu denken, dass sie von ihren "eigenen", aus dem Ruder gelaufenen Geheimdiensten, die auch in Kiew die Kommandogewalt ausüben gelinkt wurden und noch werden. Was wohl das Wahrscheinlichste*** ist.


Wenn es ein BUK/ SA11 - Abschuss war, der die MH17 vom Himmel holte, dann kommen zunächst einmal die westukrainischen FlaRak- Batterien im Konfliktgebiet bei Donezk als Übeltäter in Betracht. Rund um Torez hatte Poroschenko 27 BUK/SA11 - Syteme in Bereitschaft:


MH17_Gebiet_Torez_Snizhne

Im Gebiet um Torez muss das fragliche SA11/BUK-System stationiert gewesen sein. Warum hat die OSZE nicht längst alle dort befindlichen Systeme - insbesondere die westukrainischen**** - auf Tatspuren überprüft, statt nur am Absturzort zu fotografieren?



US-amerikanische PR-Agenturen und deren europäische Zeilenschinder haben das gute Geschäft längst gerochen, das die publizistische Begleitung der prowestlichen Geheimdienst-Kriege für sie bedeutet. Murdochs Medienmaschine, vom„Daily Mirror“ bis zur „Sun“, macht z.B. seit dem proamerikanischen Putsch in Kiew und insbesondere seit dem Absturz/Abschuss der malaysischen Passagiermaschine mit 298 Toten fast täglich mit ganzseitigen Schlagzeilen antirussische Stimmung in England. Auch die auflagenstarken französischen und deutschen Zeitungen* wenden sich mit ihrer Propaganda vorwiegend gegen Russland, meist gegen Putin persönlich.

Die Frage nach dem oder den Schuldigen war für die großen westlichen Massenblätter nach dem Flugzeug-Desaster jedoch ein wenig zu schnell zu klar. Vor allem die in der virtuellen Welt des Internets unmittelbar von interessierten Bloggern wie dem proamerikanisch und proisraelisch orientierten Ukrainer Dmitry Timchuk (Israel Foreign Affairs News) verbreiteten „Fotos“ und angeblichen SBU - „Gesprächsmitschnitte“ von „Separatisten“ , die in einer Art medialer Vorverurteilung dazu dienen sollten den Ostukrainern oder Russen die Urheberschaft an der unbeschreiblichen Schandtat unverzüglich zuzuschreiben, erwiesen sich im zweiten Blick als zweifelhaft, wenn nicht als klare Fälschung und Lüge.

Bei alldem hat die von allen Seiten im Fall der MH 17 geforderte „Internationale Untersuchung zu den Absturz/Abschuss - Gründen“ noch nicht einmal begonnen. Erst am Montag wurde die Blackbox von MH17 den malaysischen Behörden ausgehändigt. Der Stimmrecorder enthält den Dialog der Piloten mit der Kiewer ATC (Air Trafic Control) deutsch: "Zivile Flugleitzentrale". Hätte sich z.B. ein militärischer Kampfjet (SU 25) der MH17 bis auf wenige km in deren Flughöhe genähert, dann wäre es äußerst verdächtig gewesen, wenn die Kiewer Flugleitzentrale das den Piloten nicht mitgeteilt hätte. Auch die Kiewer Aufforderung zur Kursänderung und zur Verringerung der Flughöhe müsste auf dem Stimmrecorder sein. Auf dem Stimmrecorder des "Ustica" - Abschusses war als letzter Laut des Piloten ein "Gua..." zu vernehmen, was z.B. "Guard" = "Achtung" bedeutet haben könnte. Selbst die Explosion, akustische Warnsignale von ausfallenden Systemeinrichtungen des Flugzeugs u.a. mehr könnte der Stimmrecorder aufgezeichnet haben.


MH17_blackbox

Übergabe der Blackbox von MH 17 an die Vertreter Malaysias. Die haben das Ding ausgerechnet nach England zur Auswertung geschickt.



Der Flugdatenschreiber müsste Auskunft über die Änderung der Flugroute u.ä. enthalten und könnte Auskunft geben, ob das Flugzeug aus technischen Gründen oder durch eine Bombe im Gepäckraum pp. zum Absturz gebracht worden ist.

Die Auswertung des Stimmrecorders und des Flugdatenschreiber soll ausgerechnet in Camerons NATO-Land England, in Farnborough erfolgen und könnte Wochen dauern. Kein gutes Omen. Wer beaufsichtigt die "Internationale Untersuchung" dort?

Es ging dem Westen bei der Verbreitung der offensichtlichen Falsifikate demnach nur darum, das „blame game“ zu gewinnen, den vermeintlich Schuldigen in den Medien unumstößlich festzunageln. Schon Minuten nach dem vermutlichen Abschuss wollte man in Langley die Oberhoheit über die Meinungen am globalen Internet-Stammtisch gewinnen. Das ist gründlich in die Hose gegangen.

Ehrlich währt am längsten!

Denn die Gegenseite, der russische Generalstab in Moskau ist längst aufgewacht und präsentiert, anders als das Pentagon in den USA, eigene aufschlussreiche Satellitendaten und Schemazeichnungen des Flugverkehrs am fraglichen Tag:


MH17-russSat

Nach dieser russ. Darstellung befanden sich zur fraglichen Zeit noch d r e i andere Passagiermaschinen (!) im Luftraum über Torez. Warum haben uns die Amis, die zur fraglichen Zeit einen Satelliten über Donezk hatten, das nicht gleich gesagt? Wo bleiben die US-Satellitendaten?

Warum hat Poroschenko den Luftraum nicht komplett gesperrt, wegen der Überfluggebühren für die Ukraine? Warum wurde MH17 (rotes Textfeld, Flug Amsterdam - Kuala Lumpur) in das Konfliktgebiet umgeleitet und von Kiew zur Verringerung der Flughöhe aufgefordert? Warum hat es von den Fliegern ausgerechnet die Boeing 777-200, MH 17 der Malaysia Air getroffen? Was hatte ein westukrainischer SU 25 Kampfjet um 15:20 Uhr MESZ (17:20 Uhr Ortszeit) am Abschussort zu suchen?




Die Schlüsselfragen werden von den Westmedien nicht gestellt. Zum Beispiel die Frage, wem der Abschuss der malaysischen Passagiermaschine eigentlich genutzt hat. Cui bono? Zynisch "benutzt" haben den Abschuss bisher nur die prowestlichen Ukrainefunktionäre (ProIl-Oligarchen bzw. jüdische Milliardäre/Gouverneure und deren "Donbass" & "Dnjepr" - Bataillone) und US-Kriegstreiber (McCain, Hillary Clinton, CIA, ex-Blackwater-Söldner, US-Rüstungsindustrie). Deren ProIl-Riesenmedienmaschine lief unmittelbar nach dem Abschuss so gut organisisert gegen Putin`s Russland zur PR-Hochform an, dass man geneigt ist, von einem mutmaßlichen "Vorwissen" in den ProIl-Teppichetagen der westlichen Leitmedien zu sprechen. Was auf eine mögliche Urheberschaft der US/UA-Geheimdienste CIA/SBU sowie die Komplizenschaft der Spitzenkräfte der ProIl-Journaille und zumindest deren Mitverantwortung für den Massenmord beim Abschuss der MH17 schließen lassen könnte.

Ein Versicherungsbetrug wie bei den Twin Towers, wo ein gewisser Silbermann zu Lasten einer großen deutschen Rückversicherung gleich doppelt (twin) abkassieren wollte, scheidet hier ja wohl aus.

Und so bleibt dem interessierten, kritischen Bürger nur übrig, sich durch den komplexen Internetwust zu kämpfen. Da stolpert man über enorme Mengen Lug und Trug. Nur in seltenen Fällen gelingt die Entzauberung einer Photoshop-Lüge. Der Aufwand lohnt in der Regel für Privatleute nicht, es sei denn man hat den gesamten Apparat und das Budget einer größeren Zeitung im Rücken, so wie es hier beim Independent war:


MH17_Independent

In Torez auf diesem Platz soll der Übeltäter, ein BUK-/ SA11 - FlaRak-Werfer am 17.07.14 versteckt geparkt gewesen sein. Offenbar eine mißlungene, professionelle Photoshop-Fälschung .



Der „Independent“ hat in England als erster begriffen, dass langsam die Glaubwürdigkeit der gesamten schreibenden, sprechenden und filmenden Nachrichten-Zunft auf dem Spiel steht. Er veröffentlichte deshalb zu Demonstrationszwecken ein angebliches „Beweisfoto“, das einen „geparkten“ ukrainischen oder russischen SA11-/BUK-Raketenwerfer am 17.07.14 in Torez zeigen soll, einem Ort in der Hand der ostukrainischen Selbstverteidiger.

Independent – Mitarbeiter untersuchten mit Hilfe von Spezialisten die Authentizität des Fotos, fanden den genauen Platz heraus, an dem der SA 11 -/BUK - Werfer angeblich gestanden haben soll und besuchten den Ort Torez, um vor Ort die Anwohner und Ladeninhaber direkt nach dem Werfer zu befragen. Das Ergebnis war negativ. Keiner der Befragten hatte den Werfer zu dem angeblichen Zeitpunkt an dem Platz, wo er abgebildet war, stehen sehen. Das Bild war offenbar eine Photoshop – Fälschung.


MH17-FakeBUK

Auch mit Hilfe dieses Youtube-Videos wurde die Lüge von den "Separatisten" verbreitet, die mit "ihren" SA11 - Raketen, die ihnen Putin "heimlich überlassen" haben soll Zivilflugzeuge abschießen. Der SA11 - BUK-Werfer fährt durch Poroschenko-Land und gehört der proamerikanischen Putschisten Armee des proisraelischen Oberteufels und Rüstungsmilliardärs Schoko-Poro.



Weil man für eine ordentliche Photoshop-Fälschung etwas Zeit braucht, das fragliche Foto aber schon am 17.07.14 (quasi zeitgleich mit sehr vielen anderen falschen Spuren zum MH 17 - „Abschuss“) im Internet erschien, drängt sich die Frage auf, ob diejenigen, die diese antirussischen Spuren legten (CIA, SBU …) schon vorher von dem Abschuss wussten, ja, ob sie ihn vielleicht selbst exekutiert oder zumindest inszeniert/orchestriert haben.

Unter dem Independent - Artikel findet sich eine Vielzahl von entrüsteten Leserkommentaren, von denen einer die Flut der Lügenpropaganda in den westlichen Medien besonders auf den Punkt bringt. „MORIETY**“ hält fest, was kritische Leser (audiatur et altera pars!) in fünf Tagen aus dem Propagandakrieg der Medien zum „Fall“ MH 17 gelernt haben:


1) Die Telefonmitschnitte (der Separatisten); jetzt wissen wir, dass für die audio-Fälschung drei verschiedene Mitschnitte zusammengemixt wurden,

2) Die normale Fluroute dieses Fluges hätte niemals irgendeinen Teil der Konfliktzone gequert, aus irgendwelchen Gründen wurde dieser Flug direkt über das Kampfgebiet umgeleitet. Der Pilot wurde (von der Luftsicherung in Kiew) angewiesen niedriger als geplant zu fliegen und zwar in einer Höhe von gerade mal 30 Metern über der ("Unterkante" der) „sicheren Höhe“.

3) Der Werfer mit den Flugabwehrraketen, der auf einem Tieflader gezeigt wird und bei dem eine Rakete fehlt, wurde identifiziert. Er fährt durch eine Stadt, die sich seit März/Mai in den Händen der westukrainischen Regierung befindet, so oder so, es ist unwahrscheinlich, dass die Aufständischen eines ihrer BUK-Systeme am hellichten Tag mit einem Zivil-LKW durch Feindesland kutschieren.

Schließlich ist es auch sinnlos auf die „russische“ Herkunft der Waffen zu verweisen. Die (West-) Ukrainische Armee ist mit russischen Waffen ausgerüstet und nichts anderem.



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* Proamerikanische und antirussische Propaganda in der früher linksliberalen ZEIT:

"MH17-Abschuss: Keine Sanktion ist zu hart

Der Abschuss von MH17 über der Ostukraine ist noch nicht endgültig aufgeklärt. Trotzdem darf der Westen nicht wieder den Fehler machen, zu lange auf Russland zu warten. Ein Kommentar von Carsten Luther"

Artikelüberschrift in ZEIT -ONLINE, 22. Juli 2014 19:29 Uhr

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** Leserkommentar zum o.a. Independent-Artikel im Original (engl.)


Moriety 9 hours ago

"I'm getting concerned with the evidence our Media takes as immediate fact:

1) The voice recording; now known to be 3 separate recordings spliced together.
2) The normal flight path of this flight never crossed any part of the conflict zone, for some reason this flight was diverted directly over it. The pilot was also ordered to drop his altitude to just 30m above the "safe height".
3) The Anti air missile launcher shown on the back of a flat-bed lorry and missing a missile was identified as passing through a town which had been in government hands since March/May, either way, the rebels aren't likely to transport one of their Buks through enemy territory using a commercial truck in broad daylight.

Finally, The Ukraine Armed Forces are equipped with Russian equipment and nothing else. To say "Russian made" is pointless. If Latvia and Lithuania had a war would the media constantly say "American made SAM's/F15's".....etc

I'm starting to get very worried about the media in the UK, I grew up proud of all the newspapers, be they the Times or The Guardian et al, now I'm not so sure.The


Yank Government know exactly who shot down that plane and they simply aren't producing any evidence, which makes me ask why.

As for getting the flight recorders, the only info I want is why the flight path was changed to go over the war zone (Northwards) and dropped downwards. (All previous flights for that flight passed South of the conflict)."


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*** siehe: Armin Krishnan, "Gezielte Tötung, Die Zukunft des Krieges", Matthes & Seitz, Berlin, 2012

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**** Der US-amerikanische Investigativjournalist Robert Parry schreibt:

„Meine Quelle, die mir in der Vergangenheit bereits zutreffende Informationen in ähnlichen Fällen geliefert hat, sagte mir: Die US-Geheimdienste verfügen über detaillierte Satellitenbilder von der verdächtigen Raketenabschuss-Batterie, von welcher die verhängnisvolle Rakete abgefeuert wurde. Doch die Batterie scheint unter der Kontrolle von Soldaten der ukrainischen Regierungs-Armee gewesen zu sein. Ihre Bekleidung sieht aus, als wären es ukrainische Uniformen.

Die Quelle sagte, dass die CIA-Analysten noch nicht ausschließen wollten, dass es sich um Rebellen aus der Ostukraine handelt, die ähnliche Uniformen tragen. Doch die ursprüngliche Einschätzung war, dass es sich um ukrainische Soldaten handelt. Es gab auch die Vermutung, dass die die betreffenden Soldaten undiszipliniert und möglicherweise betrunken waren. Die Satellitenbilder zeigten am Boden verstreute Bierflaschen auf dem Gebiet, sagte die Quelle.“


Auszug aus Deutsche Wirtschafts Nachrichten.

Samstag, 19. Juli 2014

Obama`s Neue Kriege, Agenda Cutting mit Malaysia-MH17: Abschussbatterie unbekannt; MH370: Absturzort unbekannt

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Agenda Cutting (Themenwechsel):

das „Abschalten“ jeder weiteren medialen Berichterstattung zu einem kritischen Thema, das die Existenz einer Person, einer Institution oder eines Landes bedroht.

Der "Bedienungsfehler" oder "vorsätzliche Abschuss" von MH 17 - durch welche verräterische CIA-Sphirre auch immer - könnte ein westlicher Geheimdienst-Plot**
(Radar-Sabotage, Glonass-Spoofing etc.) gewesen sein. Exekutiert von Poroschenko - ProIl-Agenten in der Ostukraine zwecks Agenda Cutting zugunsten des "Betbruders" Netanjahu.

Der geborene Auspresser steckte am 17.07.14 in Tel Aviv kurz vor Beginn seiner aus den USA bis dato noch nicht genehmigten "B o d e n o p e r a t i o n*" selbst existentiell in der Klemme.





Bibi-Kinderkiller

"Demokratie" Israel. Premier Bibi Netanjahu gewinnt m e h r israelische "Wählerstimmen" durch Auspressen / Abmetzeln von noch mehr palästinensischen Kindern in sogenannten IDF/IAF - "Bodenoperationen". Die Washingtoner Genehmigung dazu erhielt er am 17.07.14 erst n a c h dem Abschuss der MH 17 - Passagiermaschine in der Ostukraine. (Kindermörder Netanjahu, arab. Karikatur)



Am Morgen des 17. Juli 2014 war nicht nur die "Psychologische Kriegführung" Netanjahus mit ihrem Latein am Ende.

Trotz tagelangen Bombardements im Minutentakt und Beschuss des Gazastreifens aus allen Rohren hatte die Gantz`e IDF keine nennenswerten Erfolge bei der Bekämpfung des militärischen Arms der Hamas erzielt. Gleich zu Dutzenden flogen die Kassam und M 75 - Sylvesterraketen als Reaktion der Hamas Tag für Tag nach Israel und störten wegen ihrer größeren Reichweite inzwischen sogar die Schicki-Micki - BewohnerInnen von Tel Aviv beim Luxus-Shopping in den Edel-Einkaufsmeilen.

Eine einseitig von al-Sissi vorgeschlagene und von Netanjahu verkündete Feuerpause war am 17.07.14 früh von der Hamas als "Kapitulationsvorschlag" abgelehnt worden. Rechtsextreme Faschisten wie Lieberman und Benneth in Israels Junta drängten auf planmäßigen "Start" der Bodenoffensive, deren Beginn im Ablaufplan der IDF-Söldnerführer offenbar für den Abend des 17.07.14, 21:00 Uhr vorgesehen war. Aus Washington war das O.K. dafür wohl noch nicht eingetrudelt. Bibi war deshalb sogar in seiner eigenen Partei existentiell unter Druck geraten. Zur innenpolitischen Druckminderung hatte Bibi einen rechtsextremen Staatssekretär im Verteidigungsministerium, der eigentlich nur seine Meinung äußerte, zur Aufrechterhaltung der Kabinettsdisziplin feuern müssen.

Da passierte ein zusätzliches schändliches IAF-Desaster: ein vierfacher Kindermord, der aus israelischer Sicht katastrophale PR-Folgen und eine wesentliche Verschlechterung der Weltmeinung über Israel hätte haben müssen, wenn nicht, ja wenn nicht wie bestellt am gleichen Tag die Sache mit dem Flug MH 17 gekommen wäre und in den Welt- und insb. Westmedien alles überlagert hätte.


Baker-Beerdigung

Beerdigung von zweien der vier kleinen Bakr - Kinder, die am Strand von Gaza - City beim Fußballspielen von israelischen Drohnenraketen getroffen und ermordet wurden.


Zwei israelische Splittergranaten der „Operation Protecting Edge“ hatten gerade vier Palästinenserkinder im Alter zwischen neun und elf Jahren getötet, die am Strand von Gaza City Fußball und Verstecken gespielt hatten.

Die Junta des Judenstaats war wegen ihrer excessiv mörderischen Vorgehensweise gegen die Palästinenser in der Operation Schutzrand ohnehin schon weltweit in Verruf (Todenhöfer, FR). Nun drohten erneut massenhaft muslimische Demonstrationen vor jüdischen Einrichtungen gegen die kriegsverbrecherischen „Kindermörder“.

Der Kindermord in Gaza City hatte sich direkt vor einem Hotel ereignet, auf dessen Hotelterrasse gerade einige bekannte und einflussreiche englische und amerikanische Kriegsberichtserstatter ihre Lageberichte in die Laptops tippten. Das WLAN auf der Terrasse funktionierte besser als im Hotel selbst.
Der Blick von der Terrasse des Hotels aufs Meer war unverstellt, so dass die Reporter den Einschlag der ersten Granate in eine Fischerhütte, wo die Kinder spielten, live mitbekamen. Ein Kind blieb sofort tot liegen, während sich die anderen, teils schwer verletzt, zum Hotel zurückkämpfen wollten. Da traf die Gruppe ein zweites „nachgesteuertes“ Schrappnell, das drei weitere Kinder der Familie Bakr tötete. Der Einschlag einer „nachgesteuerten“ zweiten Rakete spricht dafür, dass beide Geschosse von einer ferngelenkten israelischen Drohne gekommen sein könnten. Nur ganz wenige Kinder erreichten verletzt das Hotel, von wo sie nach einer Erstversorgung durch das Hotelpersonal mit Ambulanzen ins Al Shifa Hospital transportiert wurden.

Die WP- und Guardian-Reporter hämmerten ihre Geschichten live in ihre Computer: "What-happened-when-palestinian-children-were-killed-in-front-of-a-hotel-full-of-journalists?"

Mutter-Bakr

Die Mutter eines der getöteten Bakr - Jungen erhält die Todesnachricht (Quelle: WP)


Als Netanjahu kurz drauf Wind von der Sache erhielt, war ihm klar, dass er nur noch wenig Zeit hatte bis die Schlagzeilen über den Tod der vier Bakr-Kinder die Weltmedien beherrschen würden. Sein bester Freund, der englische Außenminister Hague hatte in London schon die Brocken hingeschmissen. Dessen Vertreter hatte sich sogar öffentlich mit einer wüsten Beschimpfung von Israel distanziert: U.K. Deputy PM: "Israel strikes on Gaza 'deliberately disproportionate", Haaretz, 17.07.14, 15:44 Uhr.

Abhilfe konnte in dieser Situation nur ein noch viel größerer Scoop oder Knall bringen, der die Sache mit dem Kindermord und die beginnende blutige Bodenoperation in Gaza* komplett aus den Schlagzeilen verdrängen würde. Hat Bibi sich in seiner Not an seinen Betbruder, Satan Poroschenko gewandt? Wir wissen es nicht, vermuten es aber.

Poroschenko hatte den Selbstverteidigern in Donezk ja gerade erst eine fiese Überraschung versprochen, dieses Versprechen aber noch nicht eingelöst.




Noch am Nachmittag desselben Tages hob in der umkämpften Ostukraine ein Boden-Luft – Rakete des Typs SA 11 ab und zerstörte um 15.20 Uhr MESZ in 10.000 Metern Höhe die malaysische Passagiermaschine MH 17 mit 298 Menschen an Bord. Das war nicht nur eine fiese Überraschung, es war eine unbeschreibliche Schandtat (Obama).

Obamas Geheimdienste gehen von einem "Bedienfehler" der rebellischen Selbstverteidiger bei Torez aus. Falsche Spuren im Internet waren rechtzeitig professionell von einem ProIl-Blogger namens Timchuk gelegt worden. Offensichtlich gefälschte Mitschnitte von rebellischen Telefongesprächen machten just in Time die Runde. Ob die Rebellen auch nur eine einzige funktionstüchtige SA11/BUK-Station je besaßen ist offen. Dass sie das komplexe System ohne Fachausbildung hätten bedienen können ist kaum vorstellbar.

Poroschenkos professionelle Söldner hatten zu diesem Zeitpunkt 27 BUK- oder SA 11 - FlaRaketensysteme in diesem Gebiet stationiert und sogar passgenau zum richtigen Zeitpunkt in Bereitschaft versetzt.


Der Medienknall, den der Abschuss der malaysischen MH 17 - Maschine erzeugte, war so laut, dass die "Breaking News" alles übertönte, was es bis dahin an verharmlosenden Zeilenschindereien der Sympathisanten zu Netanjahus Gaza-Massaker in der Riesenmedienmaschine Rupert Murdochs, Friede Springers usw. an Proisraelischem Propagandageschrei gegeben hatte. Wo Dummheit, Verbrechen und Zynismus ineinander münden, da findet man z.B. die Morgenkolumne von Robert Leicht, Theo Sommer, Matthias Naß, Jochen Bittner und Michael Thumann.

Der Abschuss der MH17 hat die Ost-West-Beziehungen drastisch verschlechtert und die Gefahr für einen Regionalkrieg oder mehr in Mittelosteuropa erheblich verschärft.

Im Windschatten der MH 17 -Mediendruckwelle konnte Netanjahu noch am Abend des 17.07.2014 nahezu unbemerkt mit seiner „Bodenoperation“ in Gaza beginnen. Wenn das kein gelungenes A g e n d a C u t t i n g war, dann weiss ich es nicht.


Der Fluggesellschaft Malaysia Air geht es wirtschaftlich jetzt wohl an den Kragen, befürchtet Beat Bumbacher in der guten alten Tante NZZ:

"Wenn eine Airline innerhalb weniger Monate von zwei Flugzeugkatastrophen betroffen ist, bei der Hunderte von Passagieren ums Leben kommen, steht nichts Geringeres als ihr Überleben als Unternehmen auf dem Spiel. Eine solche Häufung von tödlichen Vorfällen in der für ihre hohe Sicherheitskultur bekannten Luftfahrtbranche schreckt das Publikum unweigerlich auf; der Name der Fluggesellschaft verbindet sich mit viel negativer Publicity, so dass deren Wettbewerbsfähigkeit möglicherweise fatalen Schaden nimmt.

Genau mit einer solchen Situation sind nun die Malaysian Airlines nach der Tragödie über der Ukraine konfrontiert. Zwar gibt es zurzeit nicht den geringsten Hinweis darauf, dass das noch immer rätselhafte Verschwinden von Flug MH370 über dem Indischen Ozean und der Abschuss von Flug MH17 in irgendeinem Zusammenhang stehen könnten. Das zu behaupten, dürfte wohl selbst einfallsreichen Verschwörungstheoretikern schwerfallen. Auch lässt sich rational kein Motiv ausfindig machen, welches die Urheber des Abschusses dazu veranlasst haben könnte, ausgerechnet eine malaysische Maschine ins Visier zu nehmen."



Wir "Verschwörungstheoretiker"*** halten es - anders als Beat Bumbacher - n i c h t für einen "extrem unglücklichen Z u f a l l", dass sich die Izaks nach der MH 370 mit der MH 17 schon wieder eine baugleiche (!) Boeing 777-200 Maschine der Malaysian Air vorgenommen haben.

Die Malayen sind mehrheitlich ziemlich strenge Muslime und aus den leidvollen Erfahrungen der britischen Kolonialherrschaftszeit auf Juden gar nicht gut zu sprechen. Umgekehrt müssen sich Juden durch einen bestimmten Malayen öfter so schwer unter Stress gesetzt gefühlt haben, dass sie ihm in ihrem verleumderischen "Wikipedia" eine längere, besonders üble Passage gewidmet haben:

Der weltbekannte ex-Premier Malaysias, Mahathir bin Mohamad, der sich um den Wiederaufbau seines Landes nach der Ausplünderung in der "britischen Kolonialzeit" immense Verdienste erworben hat, ist mehrfach mit angeblich "antisemitischen Sprüchen" und insbesondere Witzeleien über die schlechte Qualität US-amerikanischer Flugzeuge hervorgetreten.

Wikipedia berichtet:

...Hohe Wellen schlug besonders eine Eröffnungsrede, die der malaysische Staatschef auf der Tagung der Organisation der Islamischen Konferenz im Jahr 2003 hielt. Darin sagte er:

“The Europeans killed 6 million Jews out of 12 million, but today the Jews rule the world by proxy … They get others to fight and die for them … They survived 2,000 years of pogroms not by hitting back, but by thinking. They invented … socialism, communism, human rights, and democracy so that persecuting them would appear to be wrong – so they may enjoy equal rights with others. With these they have now gained control of the most powerful countries.”[3]

Während westliche Kommentatoren entsetzt reagierten, verteidigten Vertreter mehrerer muslimischer Staaten, darunter Afghanistans Präsident Hamid Karzai, Mahathirs Rede.[4]

Im Januar 2010 äußerte Mahathir während der „General Conference For The Support of Al Quds“ angeblich laut Wikipedia folgendes:

„Die Juden waren immer ein Problem in europäischen Ländern. Man musste sie in Ghettos einsperren und regelmäßig massakrieren. Aber dennoch überlebten sie, waren erfolgreich und erpressten ganze Regierungen […] Selbst nach dem Massaker der Nazis in Deutschland überlebten [die Juden] und blieben ein Quell von noch größeren Problemen für die Welt […] Der Holocaust versagte als Endlösung.“[5]

Im Jahr 1984 untersagte er den New Yorker Philharmonikern die Einreise nach Malaysia, da diese ein Stück des jüdischen Komponisten Ernest Bloch aufführen wollten. Er machte „die Juden“ für die asiatische Finanzkrise im Jahr 1997 verantwortlich und verteilte auf einem Kongress seiner Partei UMNO antisemitische Schriften wie die "Protokolle der Weisen von Zion" sowie Henry Fords "Der internationale Jude".[6].


Soweit ein paar - zugegeben reichlich eklektische - Auszüge aus Wikipedia zu Mahathir, der sich übrigens manchen scharfen Klops gegen England (früherer Kolonialherr) und die USA leistete. Indem er z.B. die acht miserablen, ohne Quellcode (source code) von seinem Amtsnachfolger in den USA gekauften, völlig unbrauchbaren F - 18 Kampfjets als total nutzlos und doppelt so teuer wie die achtzehn russischen MIG 29 schmähte:



"Bombing Singapur", Mahathir schmäht die von den USA an Malaysia verkaufte F-18-Hornet , ein zweistrahliges Mehrzweckkampfflugzeug des US-amerikanischen Herstellers McDonnell Douglas (seit 1997 Teil von Boeing).

Bild und Ton des Videos sind leider schlecht. Mahathir sagt:

"F-18.. F-18 the very good american airplane cost almost twice than the MiG's. And then we acquired our eight F-18 and eighteen MiG's. MiG's given sold to us without any conditions. If you feel like bombing Singapore for example, *canned laugh* the Russians are not going to object. Any Singaporean here? Or ex-Singaporean? But this great aircraft called F-18 which we bought from America, after buying it, after several months, I got to know, that these aircrafts cannot be used to for any attack against any countries. Even if it is not Singapore *canned laugh*. Because the Americans sold the aircraft but the source code is kept by them. So you cannot plan anything, you cannot fly the plane to carry out any bombing attack against anybody, but you have this wonderful aircraft which you can see at (the airforce - museum in) Lima (not sure about the last word).



Offene Kritik an den - durchweg in jüdischem Besitz befindlichen - US-Waffenherstellern kann tödlich sein. Kritik an US/IL-Kampfflugzeugherstellern wie McDonnell Douglas/Boeing bedeutet Selbstmord mit massivem Kollateralschaden. Internet-Computer vergessen nichts. Einer der im Pentagon oder bei der CIA amtierenden hochrangigen "US/IL-Weisen" - Geheimdienstkrieger, die das Licht der Öffentlichkeit scheuen wie der Teufel das Weihwasser - muss sich irgendwann an dieses Youtube-Video erinnert haben...

Vielleicht sollte man US/NATO-General Breedlove mal fragen. Als Karriere-Luftwaffenoffizier dürfte er sich ja mit technischen Detailfragen der sowjet. Luftabwehr -Systeme wie BUK/SA11 intensiv beschäftigt haben. Hat er seinen Kameraden vom CIA in Kiew und seinem Betbruder Poroschenko ein paar TECHNISCHE TIPPS gegeben? Wir wissen es nicht, vermuten es aber.

Obama hat für die USA den Schwenk weg von konventionellen Kriegen hin zum Krieg der Geheimdienste eingeläutet. Da gilt die alte Hauskatzenregel: „Was Du auch anstellst, lass es so aussehen, als ob es der Hund gemacht hätte“. Der CIA/NSA - Geheimdienstkrieg wird mit List und Tücke und vor allem mit Software - HighTec-Manipulationen auf dem elektronischen Schlachtfeld wie Spoofing, Jamming etc. geführt. Nichts ist da mehr so, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Auch das Schicksal der malaysischen Passagiermaschine MH 370 ist für die Öffentlichkeit bis heute ungeklärt, aber im Pentagon und im Weißen Haus dürfte man wohl Bescheid wissen.


Außerdem: Ausgerechnet ein Luftwaffen-Izak als ranghöchster US-Kommandeur für Europa, das bestätigt leider Mahathirs lockere Einschätzung in Bezug auf den "durchschlagenden" Einfluss bestimmter Kreise im "Westen".




(-> Weitere Verschwörungstheorien: s. zum Vergleich die Katastrophe von Iran Air Flug Nr. 655 und den bis heute ebenfalls ungelösten Fall Ustica, frz., Le Monde Diplomatique).


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* Israelische "Bodenoffensive" ist geplanter M a s s e n m o r d vor den Augen der Welt

Die NZZ schildert am 20.07.14 die "Ausweitung der israelischen Bodenoffensive" auf ihre scheinbar betulich-tantenhafte, in Wahrheit überaus zynische Art.

Die NZZ verharmlost und beschönigt insbesondere in der dort beigefügten Fotogalerie die verheerende Wirkung des kriegsverbrecherischen Panzerbeschusses auf die Wohnungen der zivilen Palästinenser im aktuell angegriffenen Stadtviertel Shijaiyah im Osten von Gaza City.


(Palästinensische Verluste: ca 400 Tote und tausende Verletzte insgesamt seit dem 08.07.14; die Krankenhäuser in Gaza sind restlos überfüllt, es gibt praktisch keinen Strom, kein Wasser, keine Verbandsstoffe und Medikamente mehr.

70 Tote und 400 Verletzte gab es an nur einem einzigen Tag des Bodenangriffs mit Panzern in dem dicht besiedeltem Gebiet im Norden Gaza`s!).



Die NZZ - Fotogalerie schwärmt davon, dass die IDF-Panzerverbände "zentrales Element" der israelischen Strategie seien. Dabei sind Panzer, wie jeder erfahrene Thebaner weiss, im Häuserkampf praktisch wertlos.

Gezeigt werden von der NZZ auch gern erniedrigende Bilder von fliehenden Palästinenser auf Eselskarren, eine Bildunterschrift ruft - quasi wie der IDF-Sprecher Peter Lerner in Israels Besatzer-TV - zum Nachmachen auf:

"Vielerorts kommen die Bewohner dem A u f r u f Israels nach, die Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen."


Andere ProIl-Medien wie Der Spiegel tun es in ihren "Fotostrecken" in ADN-Manier der US/IL-gelenkten proisraelischen Agentur-Propaganda nach.

Die Hamas ruft die Bewohner dagegen auf, in ihren Häusern in Gaza zu bleiben.

Es gibt im Gazastreifen keine Schutzräume. Die UNRWA-Schulen, wohin sich einige Familien gerettet haben, sind auch nicht sicher, werden wohl noch von den Terrorbombardements der IAF zerstört und von den israelischen Panzern wie bei den früheren Operationen "Bleigießen" und "Wolkensäule" ebenfalls mit 10 cm Glattrohrkanonen (Patent von Rheinmetall) angegriffen.



Das "NZZ-Bild" dominieren in verdächtiger Weise ganze Formationen von "prächtigen" Merkava-Panzern (hebr. : "Himmlische Wagen") in voller Fahrt, zum Teil mit dem DavidSStern beflaggt, in wüstenähnlichem Gelände. Offensichtliche Originalfotos der IL-Kriegspropaganda aus Ayalon`s "Kriegsministerium" in Tel Aviv. Das Ganze erinnert perfide an Goebbels Propagandabilder vom "Wüstenfuchs" Rommel in Nordafrika.



Hier Netanjahus Begründung für die B o d e n o f f e n s i v e (Quelle: Haaretz)


"The Prime Minister's Office released a statement on the ground incursion that was launched Thursday night in the Gaza Strip:

"The prime minister and the defense minister have ordered the IDF to begin a ground operation in order to damage the underground terror tunnels constructed in Gaza leading into Israeli territory.

"Such a tunnel was used earlier this morning by Hamas terrorists to enter Israeli territory, with intent to case massive harm to Israeli civilians.

"The IDF successfully thwarted this attempt at terrorism as well. The prime minister and the defense minister have ordered the IDF to make preparations for expanding the ground operation. The order to act tonight has been approved by the security cabinet, after Israel agreed to the Egyptian cease-fire proposal which Hamas rejected and proceeded to fire rockets at Israel. Nor did Hamas uphold the humanitarian cease-fire initiated by the UN, continuing to fire at Israel instead.

"In light of Hamas' unending criminal attacks, and its dangerous incursions into Israeli territory, Israel is forced to defend its citizens. Operation Protective Edge will continue until it achieves its objective – to restore quiet and safety to Israelis for a long time to come, while significantly harming the infrastructure of Hamas and other terrorist groups in the Gaza Strip."

Meanwhile, the IDF Spokesperson's Unit reported that a large contingent of IDF ground forces have just begun an incursion focused at destroying terror infrastructure in the Gaza Strip.

"The IDF has taken the next step in escalating 'Operation Protective Edge,' by including IDF infantry, tanks, engineering, artillery and intelligence units in the ongoing operation in the Gaza Strip, alongside the air force, Shin Bet, and other security forces currently working under the directions of the IDF Southern Command.

"The IDF's action is the result of a decision made by the political leaders, in accordance with IDF operational plans, and will continue as the IDF General Staff continues to receive briefings and assess the situation. The forces currently involved in the operation are in peak condition, after a period of intensified training and thorough preparation."

The IDF Spokesperson's Unit stated that at this point, the operation is continuing to add to the achievements already made in severely damaging Hamas, and creating a safer reality for Israelis.

"The IDF and the Home Front Command have taken the necessary steps in preparing the relevant areas, and residents in those areas are asked to heed all instructions as relayed by the media," the statement said.


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** Ein der Passagiermaschine MH 17 vorausfliegender westukrainischer Kampfjet vom Typ SU 25 oder eine Antonow 26 könnten für das in Bereitschaft befindliche manipulierte BUK-FlaRak-System als "Trigger" oder "Köder" gedient haben. Laut RIA wollen Augenzeugen entsprechendes samt vermeintlichem "Raketenbeschuss durch den Kampfjet" vor Ort beobachtet haben.

Wenn nur die Radareinrichtung des "erbeuteten" oder "russischen" FlaRak-Systems entsprechend manipuliert war und die Bedienungsmannschaft das in der Hitze des Gefechts nicht gemerkt hat musste der Schuss nach hinten losgehen. Getroffen wurde nicht der ukrainische "Köder-Flieger" sondern die Passagiermaschine. Schon bei dem "Verschwinden" von MH 370 haben die mutmaßlichen Profi-Täter demonstriert, dass sie Funk-, RADAR-, IKT- und sonstwie navigationstechnisch ihren Gegnern haushoch überlegen sind.

Quod erat demonstrandum: Malaysia MH 370.

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"One reason why conspiracy theories have such currency is that a proportion of them are true", Ray Cockburn, Independent.

Florian Rötzer in Telepolis, "MH17: Wo bleiben die Beweise der Geheimdienste?" meint:

"Noch ist weiter nicht geklärt, ob die Boeing-Maschine Flug MH17 über dem Kriegsgebiet in der Ostukraine tatsächlich abgeschossen wurde oder ob es sich um einen Unfall oder einen Anschlag handelt. Vieles spricht dafür, dass die Maschine abgeschossen wurde, aber seltsamerweise hat bislang keine Seite direkte Beweise vorgelegt. Sehr schnell hatte sich allerdings US-Vizepräsident Biden, dessen Sohn in der Ukraine in einem dubiosen Ölkonzern tätig ist, auf einen Abschuss festgelegt, der Sprecher des Weißen Hauses bestätigte dies und bezichtigte mehr oder weniger direkt Russland. Das ist auch die Strategie der ukrainischen Regierung. Man darf vermuten, dass dies auch zwischen der ukrainischen und der amerikanischen Regierung abgesprochen wurde."

Auf die "Beweise der Geheimdienste" werden wir noch lange warten müssen, bis zum St. Nimmerleinstag (ad calendas graecas), um genau zu sein.

Erinnert sei nur an den erlogenen Irakkriegsgrund, den lügenden amerikanischen Außenminister Powers vor den UN und "seinen" tollen BND-Spion "Curveball" (Mother Jones).

Dienstag, 15. Juli 2014

Palästinenser lehnen al-Sissi`s "Kapitulationsvorschlag" ab (Full Text)

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Jubel, Trubel, Siegestrunkenheit herrschte heute nicht nur beim DFB am Brandenburger Tor im weltmeisterlichen Berlin.

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"Kriegsverbrecher" (Chassidische Juden) tanzen hier im Siegesrausch der IDF - "Operation Sch(m)utzrand" h ö l l i s c h um ihren "Himmlischen Wagen" (Merkava-Panzer), nahe dem Grenzzaun zu Gaza, (Foto: Washington Post, WP).


Israel hat für heute, 09:00 Uhr auf der Basis eines "ägyptischen" Vorschlags (Text s.u. Abdruck aus JP, engl.*) einseitig eine "Feuerpause" in Gaza verkündet.

Ein Erfolg dieser überraschend von - gelinde gesagt - nicht neutraler Seite vorgeschlagenen Waffenruhe ist mehr als fraglich. Zwar hatte Ägypten zuvor unter Mursi noch Kontakte zur sunnitischen Hamas. Dann aber wurden bei dem von der CIA und vom Mossad orchestrierten Ant-Mursi-Putsch im Ägypten des ProIl- Putschgenerals al-Sissi vermutlich Hunderte, wenn nicht Tausende von sunnitischen Muslimen umgebracht oder verletzt. Al Sissi kommt seitdem als Vermittler zwischen Israel und der Hamas überhaupt nicht mehr in Betracht.

Die palästinensische Hamas-Bewegung lehnt dementsprechend den einseitigen, offensichtlich US-amerikanisch-israelisch "vergifteten" Vorschlag für eine Feuerpause vorerst ab: "Wir lehnen eine Feuerpause v o r einer Vereinbarung ab", sagte deren Sprecher Sami Abu Suhri am Dienstag. Dafür gibt es gute Gründe, u.a.:

In den überfüllten Krankenhäusern des Gazastreifens, die wie Moscheen, Wohnhäuser und Infrastruktur von der israelischen Luftwaffe, Marine und Armee nach wie vor völkerrechtswidrig Tag und Nacht mit Granaten, Raketen und Bomben zerstört oder angegriffen werden**, warten Tausende von Verletzten auf m e d i z i n i s c h e Hilfe von außen. Die kann nicht geleistet werden. Gaza ist nach wie vor völlig von der Außenwelt abgeschnitten und Details für eine Öffnung der Blockade und medizinische Hilfeleistung werden im Vorschlag für die Feuerpause noch nicht einmal erwähnt.

Israel hält in gerade erst speziell mit IDF-Militärzelten für Hamas-Gefangene in der Wüste eingerichteten, mit Stacheldraht massiv umzäunten Konzentrationslagern willkürlich H u n d e r t e von Palästinensern gefangen, die laut Israel der Mitgliedschaft in der Hamas verdächtig sein sollen (Maan-News). Die israelischen "Hamas"-Gefangenen, die mehrheitlich bei den jüngsten IDF-Durchsuchungen nach den Siedlermorden auf der Westbank festgenommen wurden und jetzt der berüchtigten israelischen Folter- und Spezialbefragungstechnik unterliegen, müssen natürlich noch vor Verhandlungsbeginn freigelassen werden.

"Die Hamas-Position hat sich nicht verändert, bevor oder nachdem die israelische Besatzungsmacht die (ägyptische) Waffenruhe-Initiative akzeptiert hat", sagte der Sprecher der politischen Hamas-Führung. Hamas habe auch keinen offiziellen Vorschlag erhalten. Eine Entwaffnung der Hamas-Milizen stehe nicht zur Debatte, sagte Abu Suhri.

Der bewaffnete Arm der militanten Palästinensergruppe lehnt Sissi`s "Kapitulationsvorschlag" auch ab. Die in der Jeruslaem Post veröffentlichten Auszüge des Vorschlags würden zeigen, dass es sich um eine Initiative der "Unterwerfung" handle, verlautet es auf ihrer Internetseite. "Unsere Schlacht mit dem Feind geht weiter und wird an Heftigkeit und Intensität zunehmen".




Ein vierjähriges, verletztes Palästinensermädchen, das bei einem Israelischen Bombenangriff auf sein Wohnhaus mit Ausnahme des Vaters die gesamte Familie verloren hat (Foto WP):
shayma-al-masri
Die ägyptische Initiative sieht neben der Feuerpause vor, dass innerhalb von 48 Stunden hochrangige Delegationen aus Israel und den Palästinensischen Gebieten nach Kairo reisen, um indirekte Gespräche zu führen und eine Lösung der Krise auszuhandeln. Der führende Hamas-Politiker Ismail Haniyeh sagte am Montagabend im Fernsehen, seine Organisation sei offen für Initiativen, die zu einem Ende der Gewalt im Gazastreifen führen.


Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier traf unterdessen am Dienstag früh in Israel ein, um an den Bemühungen um eine Deeskalation im Gaza-Konflikt mitzuwirken. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Netanyahu begrüßte Steinmeier, dass Israel sich mit den ägyptischen Vorschlägen für eine sofortige Waffenruhe einverstanden erklärt hat. Zugleich forderte er die Verantwortlichen in Gaza "mit aller Eindringlichkeit" auf, die Waffenruhe einzuhalten.




Ein palästinensischer Vater mit seinem durch einen israelischen Bombenangriff getöteten Sohn auf den Trümmern ihres Hauses in Khan Junis im Gazastreifen, (Foto: WP):
khan-younis
Bei neuen israelischen Luftangriffen im Gazastreifen waren nach palästinensischen Angaben am Montagabend sechs weitere Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der palästinensischen Todesopfer seit Beginn der israelischen "Operation Protective Edge" liegt nunmehr bei ca. 200. Über 1000 Palästinenser wurden verletzt, sehr viele schwer. Sollte es zu einem Bodenangriff kommen, ist noch weit Schlimmeres zu befürchten.

2009 hatte die israelische Armee bei der Invasion von Bodentruppen im dichtbesiedelten Gazastreifen offensichtlich Bomben mit weißem Phosphor eingesetzt. Das berichtete die britische Times in ihrer Montagausgabe vom 05. Jan. 2009 (AG Friedensforschung). Einem Ärztebericht aus Gaza zufolge soll gegen die Palästinenser 2009 auch Munition mit abgereichertem Uran (Depleted Uranium - DU) und sogenannte DIME-Brandbomben eingesetzt worden sein: scusi!: "Ärzte entsetzt über israelischen Einsatz von DIME - Munition".

Nach UN-Angaben sind 73 % der palästinensischen Opfer Z i v i l i s t e n, Frauen und Kinder. Der Deutschlandfunk u.a. ProIl-Quellen redeten am 16.07.2014 in den Nachrichten von 10:00 Uhr morgens wahrheitswidrig davon, dass nur "die Hälfte" der IDF/IAF - Opfer in Gaza Zivilisten seien. Ein klarer Verstoß der dt. ö.r. Medien gegen die Pflicht zu w a h r h e i t s g e m ä ß e r Berichterstattung.

Manche meinen, die "unehrlichen" IntendantInnen, Programmdirektorinnen, NachrichtenchefInnen und SprecherInnen dieser Sender seien ehrlose Izaks. Sonst würde in diesen Medien, die nur noch dem Namen nach "deutsch" sind, nicht soviel gelogen, betrogen und gemauschelt (siehe zB das ZDF). Aber das stimmt nicht. Eine Jüdin oder ein Jude sagt naturgemäß immer die Wahrheit (zur Glaubwürdigkeit "unserer" Medien s.u. Anhang***).

Auf israelischer Seite wurde bisher 1 Mensch getötet. Es gab mehrere Verletzte.

Israel begeht "Kriegsverbrechen" und "Verbrechen gegen die Menschlichkeit", sagte der Vorsitzende der Arabischen Liga, Nabil el-Araby, in der Nacht zum Dienstag bei einer Dringlichkeitssitzung der Außenminister der Organisation in Kairo.

"Israel genießt eine politische Immunität, es begeht Verbrechen, ohne dafür zur Verantwortung gezogen zu werden", sagte el-Araby.

Der palästinensische Außenminister Riad al-Malki sagte, der Konflikt im Gazastreifen sei "kein Krieg zwischen zwei Armeen oder gegen die Hamas, sondern gegen das gesamte palästinensische Volk und gegen seine Rechte".


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* Ägyptischer Waffenruhe-Vorschlag (engl.) Quelle: Jeruslaem Post


Full text of Egyptian proposal for a ceasefire

"Due to Egypt’s historical responsibility, and its belief in the importance of achieving peace in the region, Egypt calls upon Israel and Palestinian factions to enact an immediate ceasefire.

Owing to Egypt’s historical responsibility, and its belief in the importance of achieving peace in the region, protecting the lives of innocents, and ending the bloodshed -- Egypt calls upon Israel and all of the Palestinian factions to enact an immediate ceasefire, due to the fact that escalation and mutual violence, and the victims that will result, will not be in the interest of either party; as such, during the period of the ceasefire, both sides shall abide by the following:

a. Israel shall cease all hostilities against the Gaza Strip via land, sea, and air, and shall commit to refrain from conducting any ground raids against Gaza and targeting civilians.

b. All Palestinian factions in Gaza shall cease all hostilities from the Gaza Strip against Israel via land, sea, air, and underground, and shall commit to refrain from firing all types of rockets, and from attacks on the borders or targeting civilians.

c. Crossings shall be opened and the passage of persons and goods through border crossings shall be facilitated once the security situation becomes stable on the ground.

d. Other issues, including security issues shall be discussed with the two sides.


Method of implementation of the initiative:

a. It has been decided to initiate implementation of the de-escalation agreements at 9:00 a.m. on July 15th, 2014, pending the implementation of a full ceasefire within twelve hours of the announcement of the Egyptian initiative and its unconditional acceptance by both sides.

b. High-level delegations from both the Israeli government and the Palestinian factions shall be hosted in Cairo within 48 hours of the initiation of the initiative’s implementation, in order to conclude talks for the consolidation of the ceasefire and resume confidence-building measures between the two sides; talks shall be held with each of the two sides separately (in accordance with the agreements for the consolidation of de-escalation in Cairo in 2012).

c. Both sides shall commit to refrain from taking any actions aimed at undermining the implementation of the agreements; Egypt shall receive guarantees from both sides of their commitment to implementing what has been agreed upon, and shall follow up on its implementation and engage with either side in the case of any action that impinges on its stability."


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** Sachschäden durch israelische Granaten-, Raketen- und Bombenangriffe auf Gaza

560 palästinensische Wohnhäuser wurden nach UN-Angaben durch Israel`s Streitkräfte bis zum 15.07.2014 völlig zerstört. Tausende Wohnhäuser und öff. Gebäude wurden beschädigt, darunter Krankenhäuser, Alten- und Behindertenheime, Kindergärten, Moscheen und 66 Schulen.

Unter den beschädigten Einrichtungen sind allein 47 UN-Schulen, UN-Krankenhäuser und UN-Versorgungsstellen:



Level of human loss, destruction in Gaza ‘immense,’ says UN agency UNRWA

"14 July 2014 – Concerned about more civilian casualties in a possible Israeli military incursion into Gaza, senior United Nations humanitarian officials on a visit to the area called today for an immediate return to calm and a ceasefire to avoid further loss of life.

“We must once again remind all parties that they must strictly adhere to international humanitarian law,” the UN Humanitarian Coordinator in the occupied Palestinian territory, James Rawley, said alongside the Commissioner-General of the UN Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA), Pierre Krähenbühl.

He noted the need to fully respect the principles of distinction between civilians and combatants, proportionality, and taking precautions to avoid civilian casualties.

At least 174 people in Gaza have been killed and over 1,100 wounded, according to figures cited by Mr. Krähenbühl, who expressed particular concern about the numbers of women, children and people with disabilities among the reported victims.

“Never will even the most impressive television footage properly capture the depth of fear and despair felt in the homes and hearts of Gazans who are yet again facing death, devastation and displacement,” the head of UNRWA said.

The UN agency has now declared an emergency for operations in all five of its areas in Gaza, with approximately 17,000 refugees seeking refuge in its 20 schools.

“Some [are] being displaced to the very same classrooms for the third time in five years,” said Mr. Krähenbühl, after a visit to one of the shelters.

At least 33 children were killed in Gaza in recent days, the UN Children’s Fund (UNICEF) reported yesterday, highlighting the negative impact violence has on children both physically and psychologically. “Too often children who witness such violence, and come to view it as ‘normal’, are likely to repeat it themselves in later life.”

Noting UNRWA figures which counted damage by Israeli air raids and fire to at least 47 UN-supported or run schools, clinics and warehouses, Mr. Rawley also called on the parties to avoid directing attacks on civilian infrastructure or in densely populated areas.

He said the team has had “a small glimpse” of the destruction incurred so far and it includes damage to 66 schools and over 940 homes, as well as losses to the health, education, water and sanitation facilities, and the electricity infrastructure.

The current fighting takes place against a backdrop of poverty, unemployment, food insecurity and a failing economy in Gaza, both UN officials stated. As a result, a true solution to the current cycle of violence must be political and development-focused, and address the underlying causes of the conflict.

“While our immediate priority is to end the current round of hostilities, for the ceasefire to be sustainable it will have to address political, security and development challenges as well,” Mr. Rawley said.

Both UN officials echoed the calls of the Security Council and Secretary-General Ban Ki-moon, who, among others in recent days, have called for all parties to respect international law, and protect civilians.

This includes an end to rocket fire from Gaza aimed at Israel, which the UN has described as “indiscriminate.”


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*** Glaubwürdigkeit "unserer" Medien im Unter-Keller

Den Freitag-Artikel "Krisen-PR in eigener Sache" von Jan Pfaff zum ZDF-Skandal kommentierte ein Leser so:

"Richard Zietz 16.07.2014 | 12:50

Zu Manipulationen im öffentlich-rechtlichen Staatsfernsehen könnte man, Thema Ukraine, viel sagen. Auch essentiell-demokratische Hardware fällt mir bei dem Thema durchaus ein – beispielsweise der Umstand, dass bei Wahlen nicht mehr Hochrechnungen (also die Entscheidung der Wähler) als Ausgangsbasis genommen werden bei der Präsentation von prozentualen Anteilen, Gewinnern und Verlierern, sondern Umfragen der einschlägigen Institute.

Fazit: Medien, deren Glaubwürdigkeit mittlerweile im Unter-Keller angelangt ist. Mehr gibts dazu nicht zu sagen."



(Hervorhebungen von Scusi!)



Scusi weist daraufhin, dass wegen der laufenden, überaus einseitig gegen die Palästinenser gerichteten Gaza-Berichterstattung nicht nur ARD, ZDF und andere "deutsche" ProIl-Sender schwer ins Gedränge kommen, sondern auch die BBC, vor deren neuer Zentrale in London sich gerade erst 5000 Demonstranten zu Protesten gegen die einseitige proisraelische Berichterstattung eingefunden haben,
Auch bei der BBC beginnt jeder Bericht mit dem Satz von den vielen (schrecklich ineffizienten, d. Verf.) Hamas-Raketen, die auf die unschuldigen Israelis herabregnen. Um dann im selben Atemzug die hocheffizienten Raketen- und Bombenangriffe der IDF/IAF quasi als gleichwertige militärische "Vergeltung" darstellen zu können. Was die militärische Lage von den Füßen auf den Kopf stellt, ohne dass die meisten europäischen Zuschauer/Hörer/Leser überhaupt verstehen, wie sie für das Zahlen der Rundfunkgebühren auch noch von den Izaks in den hiesigen TV - Teppichetagen verarscht und belogen werden.

Dass Gaza abgeriegelt ist und Palästinenser wie in Ostjerusalem und auf der Westbank von einem scheußlichen faschistischen Apartheidsregime in Tel Aviv auf finsterste, heimtückischste und gemeinste Weise seit Jahrzehnten mal geschuriegelt und gedemütigt, mal bombardiert und mal per Drohnenrakete aus dem Off zusammengeschossen werden, das erzählen die Herren Kleber, Jauch, Rosch oder C. Schneider natürlich ungern. Begründung: "Das dauert zu lange" (weil die Liste der Untaten so lang ist, Anm. Scusi). Von den vielen ARD- und ZDF-Damen mit den unaussprechlichen Namen (Willkommenskultur!) gar nicht erst zu reden. Wer spielt bei den in D längst überall oben angekommenen Izaks schon gern den Nestbeschmutzer? Dann ist doch schnell das dicke Salär, das Luxusappartement, das Boot und der Bentley weg.

Der Guardian berichtet:

BBC defends coverage of Israeli air strikes in Gaza after bias accusations.

Pro-Palestinian group claims news programmes are ‘devoid of context’ as protest is staged outside Broadcasting House.



Die BBC hat über die Proteste vor ihrer Haustür natürlich nichts berichtet.

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Montag, 14. Juli 2014

Deutschland gegen Argentinien, 1:0

rhbl



Goetze

Götzseidank sind Mercedes-Benz & Adidas t r o t z Jogi Löw, Neuer & Nivea mal wieder Fußball-Weltmeister geworden.

Freitag, 11. Juli 2014

Netanjahu intensiviert grauenhaften Genocid an Palästinensern

rhbl


Gazasued-Bombe

Während die Palästinenser täglich ca. hundert ihrer nahezu wirkungslosen, selbstgebastelten Raketen, inzwischen mit größerer Reichweite aber gleichbleibender Trefferungenauigkeit, auf israelisches Gebiet abfeuern, bombardiert Netanjahu`s IAF mit über 420 US-amerikanischen Jagdbombern Tag und Nacht die von Israel besetzten Gebiete. Hier ein Bombenangriff im Süden Gaza`s (Quelle: Independent, s.u.).

Das aktuelle Massaker erinnert an das gleiche Vorgehen von Israels faschistischer Militärjunta Ende 2008 / Anfang 2009 während der Operation "Bleigießen" mit über 1400 Toten und fast 6000 Verletzten (PalästinenserInnen) im Gazastreifen sowie die Operation "Wolkensäule" (November 2012, 163 tote PalästinenserInnen).


Sderot

Kino in Sderot. Der Independent veröffentlichte dieses Twitter-Foto des Journalisten Allan Sörensen. Es zeigt fröhliche Israelis aus Sderot, die es sich abends auf einem Hügel am Grenzzaun zu Gaza bequem gemacht haben und jeden Bombeneinschlag der israelischen Luftangriffe auf Gaza-City mit Beifallklatschen begleiten.

Das Foto widerlegt nachdrücklich die unsäglich-pausenlose Lügenpropaganda der ProIl-Presse und die D e u t s c h l a n d f u n k- und TV-Ammenmärchen von A R D und Z D F, wonach sich die angeblich vom "Raketenhagel" der Hamas gejagte jüdische Bevölkerung von S d e r o t nur noch in unterirdischen Bunkern und Luftschutzkellern aufhalten kann.




Die Operationen "Bleigießen" und "Wolkensäule" waren wie die jetzige Operation "Schutzrand" "asymmetrische", das heißt völlig einseitige Massaker an Tausenden der 1,8 Millionen praktisch wehrlosen, zivilen Palästinenser, zum Abschlachten aufkonzentriert im Gazastreifen. Mal abgesehen von den paar zahlenmäßig verschwindend kleinen, mit Handfeuerwaffen und nahezu wirkungslosen, besseren "Ofenrohrraketen" bewaffneten Kassambrigaden. Israel begeht damit schwerste Völkerrechtsverbrechen, für die Netanjahu & Co. sich ihre standrechtliche Erschießung redlich verdient haben.

In den ProIl-Kommentaren zu Operationen wie "Sch(m)utzrand" fällt auf, dass immer wieder von jüdischer Seite die Notwendigkeit der Wiederholung der Massaker an den Palästinensern - "alle zwei bis drei Jahre" betont wird. Damit soll den unbedarften Lesern und Zuschauern die "Selbstverständlichkeit" des Genocids in Raten bis zur völligen Vernichtung auch des letzten muslimischen Arabers in Palästina eingehämmert werden. So hat am Sonntagmorgen des 13. Juli 2014 um 07:50 Uhr der Politologe Natan Sznaider im Deutschlandfunk eine Viertelstunde lang Gelegenheit erhalten, die These von der Notwendigkeit der Einäscherung der palästinensischen Bevölkerung von Gaza per IDF/IAF "alle zweieinhalb Jahre" ungestraft in einem Interview im Rahmen der Kulturpresseschau des DLF zu verbreiten. Thema: "Die Angst wächst - Zur Lage im Nahen Osten, Ein Interview mit dem Politologen Natan Sznaider "


Grossoffensive

Sonntag, 13. Juli 2014, "Massenmord ab Mittag" müsste die BLÖD-Schlagzeile in der BILD am Sonntag des jüdischen Axel Cäsar Springer Verlages hier eigentlich heißen. Sigmund Freud lässt grüßen. Jämmerlich-jüdischer Psychoterror. Jedermann weiß, dass der dichtbesiedelte Norden des Gaza-Streifens gar nicht "evakuiert" werden kann. Das Timing des von Netanyahu und seinem Verteidigungsminister Ayalon programmierten Genocids in Gaza (Operation Sch(m)utzrand) passt exakt zum Finale der Fußball-WM.



Gangsteroligarch Poroschenko tut es übrigens in der Ostukraine seinen israelischen Betbrüdern gleich, FAZ: "Vormarsch in der Ostukraine, Einwohner fliehen aus Millionenstadt Donezk. Vor zwei Jahren noch Austragungsort eines EM-Halbfinales, heute eingekesselt und Ziel von Luftangriffen: Donezk ist eine der letzten Hochburgen der Separatisten." "Die ukrainische Armee bereitet sich auf den Angriff vor". In der Spalte daneben berichtet die FAZ: "Deutsches Team vor dem Finale", Löw: „Das wird ein unglaublicher Fight“. Was für ein Zufall: Sonntagabend wird an vielen Orten gleichzeitig gekämpft, in Donezk und Gaza aber ganz anders als in Rio.



In acht Tagen, wenn mal wieder Tausende Frauen und Kinder in Gaza durch israelisch-US-amerikanische Raketen, Bomben und Granaten zerfetzt, verstümmelt oder sonstwie verletzt und traumatisiert sind, beginnen dann auf Druck der UN wieder die Verhandlungen über die nächste "Waffenruhe". Déja vu, wie gehabt in den Operationen "Bleigießen", "Wolkensäule" etc....


Die Betonung der angeblich notwendigen, ständigen Wiederholung der Luftangriffe auf die Palästinenser ist ein deutliches Zeichen der paranoiden Traumatisierung der Israelis durch die von ihnen selbst ausgehende Gewalt im Nahen Osten. Die von offenbar psychisch schwer kranken Establishment-Juden mit Chuzpe vorgetragene "Selbstverständlichkeit" der zyklischen Durchführung von schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit wird vielleicht von einer irren Netanyahu-Junta in Tel Aviv als "erstrebte Akzeptanz" für ihren "dosierten Genocid", ihren schrittweise vollzogenen Völkermord benötigt - und im Interesse ihrer eigenen Straflosigkeit von ihrer Riesenmedienmaschine auch pausenlos propagiert. Straflosigkeit kann dem Judenstaat und seiner kriminellen Führungsjunta aber von der zivilisierten Mehrheit der noch immer an Recht und Gesetz orientierten übrigen Welt nicht gewährt werden.

Heilmittel gegen die "Angloamerikaner", gegen die USA, UK und Israel stehen bei den UN schon bereit. Russland und China dürften dem galoppierenden US-amerikanisch-israelischen Unfug durch zum Jahresende anstehende geldpolitische Maßnahmen, schneller als erwartet, ein rasches Ende bereiten.



Gaza-City-Al-Shifa-Krankenhaus

Auf Zivilisten wird bei den völkerrechtswidrig unverhältnismäßigen IAF-Luftangriffen auf das völkerrechtswidrig abgeriegelte Gaza mit USamerikanischen F-16 - und F-15 Bombern wie schon bei den vorhergehenden israelischen Massenmorden keine Rücksicht genommen. Hier liefert ein Palästinenser sein verbranntes Kind in das überfüllte Al-Shifa Krankenhaus in Gaza-City ein. (Quelle: Independent, s.u.)



Israelische Kampfbomber haben innerhalb von vier Tagen und Nächten über 1200 solcher Luftangriffe auf die Palästinenser geflogen, die – anders als die Israelis – in Gaza oder auf der Westbank über keinerlei Luftschutzräume verfügen (scusi!: "Beispiellose Brutalität...). Das mörderische IAF-Bombardement ist in Israel und dem Rest der Welt kaum bekannt, weil die globale ProIl-Riesenmedienmaschine systematisch dafür sorgt, dass die israelischen Luftangriffe auf Gaza von der Weltöffentlichkeit möglichst wenig wahrgenommen werden. So berichtet die Berliner Zeitung (ProIl-Verlag DuMont) erst am 12. Juli und "unter ferner liefen" über die sowieso verspätete UN-Kritik an den israelischen Bombardierungen von palästinensischen Wohnhäusern. Erst an ca. 40. Stelle, liest man die BZ wie ein Mitteleuropäer vertikal von links oben nach rechts unten, kommt ein kleiner belangloser UN-Aufmacher mit fünf Zeilen. Erst wer den Aufmacher extra anklickt erfährt Näheres, Auszug:

"Israel verstößt mit den Angriffen auf Wohnhäuser im Gazastreifen nach Einschätzung der UN w o m ö g l i c h (sic!) gegen internationales Recht. Berichte legten nahe, dass viele der zivilen Opfer, unter ihnen Kinder, bei der Bombardierung der Häuser getötet worden seien, sagte die Sprecherin des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Ravina Shamdasani, am Freitag in Genf. Daher sei es fraglich, ob die Luftangriffe Israels im Einklang stünden mit dem Kriegsrecht und den Menschenrechten.

Häuser seien keine „legitimen militärischen Ziele“, falls sie auch für zivile Zwecke genutzt würden, sagte Shamdasani. In jedem Fall müssten Vorkehrungen getroffen werden, um unschuldige Opfer zu verhindern. Shamdasani rief auch die bewaffneten Gruppen auf Seiten der Palästinenser auf, ihre Angriffe auf Wohngebiete in Israel einzustellen."


(Hervorhebungen d. "scusi!")


In Israel verdrängen die jüdischen Einwohner das Leid der Palästinenser nahezu komplett, soweit die dort herrschende rechtsextremistische Polit-Mehrheit die Palästinenser nicht ohnehin für "animals" ("Untermenschen") hält, denen man gleich zu Dutzenden den Tod wünscht (s.u. Anhang, Ausriss aus einem der wenigen kritischen Artikel in Haaretz**).


Gaza-Fliehende

Palästinensische Familien irren mit ihren Kleinkindern während der laufenden israelischen Raketen- und Bombenangriffe (u.a. mit Luft-Boden-Raketen und US-amerikanischen 250/500 Kilo - Sprengbomben) durch die Straßen von Gaza-City. Es gibt in dieser riesigen Stadt nirgends Schutzräume, was die fast im Minutentakt angreifenden IAF-Izak-Verbrecher zum abscheulichen Terrorisieren ihrer Opfer weidlich ausnutzen. Die Krankenhäuser sind überfüllt. Strom, sauberes Wasser, Verbandsmaterial und Medikamente fehlen. Gaza ist abgeriegelt. Es gibt auch für Verletzte, Frauen und Kinder kein Entkommen. Bei Rafah hat Ägypten den einzigen für Palästinenser bislang noch "halbwegs gangbaren" Grenzübergang zum Gazastreifen gänzlich geschlossen.



Die westliche Welt schaut dem
verbrecherischen Treiben der im "Westen"

finanziell und medial dominierenden nuklear bewaffneten Mossadsippschaft

tatenlos zu, weil kein Politiker, kein Journalist oder sonstwer von der jüdischen

Riesenmedienmaschine
als A n t i s e m i t bezeichnet und so verleumderisch

in seiner bürgerlichen Existenz vernichtet werden möchte.



Während es in Israel bisher keine Toten, kaum Verletzte und nur relativ geringe Sachschäden gibt hat die Zahl der Todesopfer am 12.07.14 auf der palästinensischen Seite 135 überschritten, darunter über 23 Kinder. Mehr als 800 Palästinenser wurden bisher verletzt. 70 Prozent der Verletzten sind Zivilisten, zwei Drittel der Toten sind Frauen und Kinder. 300 Häuser in Gaza wurden völlig, 3000 zum Teil zerstört (Al Jazeera).

Israel verteidigt die Bombardierung von Wohnhäusern mit der kaum nachprüfbaren Behauptung, dort hätten Hamas-Mitglieder mit ihren Familien gewohnt. Außerdem wären die Betroffenen kurz vor der Zerstörung angerufen worden. Zur letzten Warnung würde außerdem kurz vor der großen Bombenexplosion eine kleinere Mörsergranate auf das jeweilige Dach abgefeuert ("Roof Knocking"). Die Wahrheit ist: in aller Regel kommen die Telefonanrufe gar nicht oder zu spät. Das angebliche "Roof Knocking" lässt Müttern mit Kleinkindern und Bewohnern, die alt, gehbehindert oder krank sind praktisch keine Zeit zur Flucht. Dies ergibt sich z.B. aus diesem Video, das Palästinenser ins Netz gestellt haben:




35 Sekunden Vorwarnung vom "Roof Knocking" (Angstschreie) bis zum Einschlag der "Hauptbombe/Rakete" (Gelber Pfeil). Eine sadistische Methode der verrohten IDF/IAF-Soldateska zur noch stärkeren Terrorisierung von Palästinenserfamilien vor der Bombardierung ihrer Wohnhäuser.(FR)


Erst nach viertägigem Schweigen hat sich am Freitag die UN-Menschenrechtsbeauftragte Pillay zu Wort gemeldet und die Unverhältnismäßigkeit der israelischen Bombenangriffe kritisiert:

"We have received deeply disturbing reports that many of the civilian casualties, including of children, occurred as a result of strikes on homes," Pillay said. "Such reports raise serious doubt about whether the Israeli strikes have been in accordance with international humanitarian law and international human rights law."


In den von "Proisraelis" (ProIl`s) auf allen Teppichetagen durchseuchten, von uns Deutschen mit hohen Rundfunk-Gebühren bezahlten Fernsehanstalten wie ARD und ZDF wird die Kriegslage in Gaza, auf der Westbank und in Israel wieder einmal völlig verkehrt dargestellt, so als ob die Israelis die Opfer wären. Man muss nur die diskret abgekürzten Vornamen der ö.r. "Israel-Reporter" in Langform lesen, dann ist alles klar. Aus "C." wird dann z.B. der Vorname "Chaim", Nachname "Schneider". Richard Chaim Schneider. Noch Fragen ?

Die vom herrschenden ProIl-System für`s Mauscheln mit Luxusgehältern gekauften, "deutschen" (?) IntendantInnen, ProgrammdirektorInnen und NachrichtenredakteurInnen sollten erst mal das Rundfunkgesetz zum Thema "Ausgewogene und objektive Berichterstattung" und dann den Artikel von Robert Fisk im Independent lesen, worum es bei dem aktuellen Gemetzel in den von Israel geknechteten, "Besetzten Gebieten" in Palästina überhaupt geht:

Robert Fisk,
"The true Gaza back-story that the Israelis aren’t telling this week. A future Palestine state will have no borders and be an enclave within Israel, surrounded on all sides by Israeli-held territory" , Independent, Wednesday 9 July 2014.

(Rohübersetzung: "Ein zukünftiger "Palästinenserstaat" wird keine Grenzen haben und eine E n k l a v e sein, die von allen Seiten von israelischem Gebiet umringt ist.")


Dank jahrzehntelangen, ungehinderten und völkerrechtswidrigen Siedlungsbaus stehen die Palästinenser kurz davor im eigenen Land, im Land ihrer Väter von den israelischen Landräubern in KZ`s wie Gaza für immer eingeschlossen, bis zur Weißglut schikaniert, erdrückt und/oder kulturell ausgelöscht zu werden. Sowas nennt man Genocid auf Raten. Die "Angelsachsen" haben das so schon ungestraft in Nordamerika, Australien etc. mit den ursprünglichen Einwohnern (Indianer, Aborigines...) gemacht. Aber irgendwann werden die ProIl-Verbrecher schon die Quittung für ihre Völkermorde kriegen.


Die Gaza - Bodenoffensive mit hunderten von israelischen Merkava-Panzern, Feldhaubitzen usw. steht aktuell noch aus. Niemand fällt bisher den israelischen Massenmördern in den Arm. Nirgendwo zeigt sich jemand, der als Vermittler auftreten könnte.*

"Friedensnobelpreisträger" O b a m a, der Hausneger der Zionisten, der den jüdischen Raubsiedlern für den Ankauf und den Unterhalt ihrer IDF- und IAF-Mordmaschinen als "US-Präsident" jedes Jahr viele Milliarden Dollar schickt, drückt sich, wie bisher jedesmal.

Angesichts der weit „wichtigeren“ Fußball-Weltmeisterschaft kümmert sich die Internationale Politik und die ihr dienenden ProIl-Medien kaum um den Völkermord der Israelis an den Palästinensern. Israel nutzt zum wiederholten Male den medialen Schutzschirm der Fußball-WM für seine Kriegsverbrechen.
Der Angriff auf ein türkisches Hilfsschiff für Gaza namens "Mavi Marmara" erfolgte auch schon im Deckmantel einer Fußball-WM.

Déja vu. Die Menschen in Europa sind vom wiederholten Wüten der israelischen Massakermaschine im Nahen Osten schon so abgestumpft, dass niemand mehr hinsehen will. Dabei gehörten Netanjahu und seine mörderischen, faschistischen Kriegstreiber in Tel Aviv zumindest vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. In Israel gibt es noch die Todesstrafe. Deshalb könnten sie auch aufgehängt, erschossen oder mit einer Giftspritze hingerichtet werden. Israel ist allerdings kein Rechtsstaat. Wo kein Ankläger ist, da ist auch kein Richter.


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** Hier einige typische Statements der „Hohen Politik“, die scusi! bei Al Jazeera etc. gefunden hat (Englisch/Französisch). Bezeichnenderweise ist noch nicht einmal ein Statement aus der EU dabei. Brüssel ist wohl gerade wegen Inventur geschlossen oder macht Sommerpause:



UN, Arabische Liga:
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UN Secretary-General Ban Ki-moon said rocket attacks from Gaza were "unacceptable", and urged Israel to exercise maximum restraint. "I condemn the rising number of civilian lives lost in Gaza,” he said.

(UN Press Release 10.07.14)


Navi Pillay, the UN high commissioner for human rights, said the Israeli military must abide by international law:

"We have received deeply disturbing reports that many of the civilian casualties, including of children, occurred as a result of strikes on homes," Pillay said. "Such reports raise serious doubt about whether the Israeli strikes have been in accordance with international humanitarian law and international human rights law."


Arab League General-Secretary Nabil al Arabi called for a emergency meeting of the UN Security Council to "adopt measures to stop Israeli aggression against the Gaza Strip."

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China:


China urges Palestine, Israel to cease fire
(Xinhua) 18:56, July 09, 2014


BEIJING, July 9 -- China is deeply concerned about the Palestine-Israel tensions and calls for an immediate ceasefire, a Foreign Ministry spokesman said on Wednesday.

"China is deeply concerned about the escalating tensions between Palestine and Israel and believes that military forces cannot resolve the issues, but create more feud," spokesman Hong Lei said at a daily press briefing.

Hong's comments came after Israeli war jets launched a large-scale offensive on the Gaza Strip on Tuesday with more than 100 airstrikes on militant targets, killing 27 people and wounding 100 others.

"We urge the related parties to take into account the aspirations for peace and people's safety, seek an immediate ceasefire, stick to the strategic choice of peace talks and resume talks at an early date," Hong said.

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Russland:

Russian President Vladimir Putin stressed the need to stop the armed confrontation in the Gaza Strip, in a telephone conversation with Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, the Kremlin press service reported. "A detailed discussion took place on the sharp escalation of the situation in the Gaza Strip and the south of Israel. The Russian side stressed the need for a speedy end to the armed confrontation, which has led to numerous casualties among the civilian population," the Kremlin's statement reads, noting that the conversation, which also touched on further bilateral contacts between the two countries, was initiated by the Israeli side. (!)

Read more: http://voiceofrussia.com/news/2014_07_11/Putin-calls-for-ceasefire-in-Gaza-Strip-in-phone-talk-with-Netanyahu-0262/

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Israels Verbündete,

USA:

"No country should be expected to stand by while rocket attacks from a terrorist organisation are launching into their country and impacting innocent civilians."
US State Department spokesperson Jen Psaki.

UK:

A statement released by Prime Minister David Cameron's office said he "strongly condemned the appalling attacks being carried out by Hamas against Israeli civilians...and underlined Israel’s right to defend itself from them."

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Ägypten:

The country's foreign ministry said "Egypt condemns these hostilities, which led to the killing and injury of tens of Palestinians," and called on Israeli to stop "all collective punishment."

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Jordanien:

Referring to the crisis in Gaza as a "dangerous Israeli escalation," the Jordanian monarch asserted that developments over recent days "would increase the suffering of the Palestinian people and foil attempts to resume peace talks between Palestinians and the Israelis."
"The King also warned against the vacuum caused by the stalled negotiations on the final status issues which are based on the two-state solution," the Jordanian government described.

Israel and Jordan enjoy normalized diplomatic relations.


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Iran:

"Western countries and supporters of the Zionists must adopt a firm stance to prevent a humanitarian catastrophe in Palestine," said an Iranian foreign ministry spokesman, the state-affiliated ISNA reported.

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Syrien:

Damascus, SANA – Deputy Foreign and Expatriates Minister Dr. Fayssal Mikdad reiterated Syria’s support for the Palestinian people in their heroic steadfastness in the face of the Zionist aggression against them.

The remarks came during his meeting on Tuesday with a delegation from the Palestine Liberation Organization (PLO), headed by Ahmed Majdalani, member of the Executive Committee at the PLO.

Dr. Mikdad expressed Syrian leadership and people’s condemnation of the Israeli bloody aggression on the Palestinian people and the crimes committed by hordes of settlers who have burned Palestinians to death under the sight of the Zionist officials who not only overlooked these practices, but also arrested and jailed hundreds of Palestinians, and bombarded Palestinian cities with all sorts of weaponry.

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Türkei:

"We cannot normalize (relations). First, this cruelty must end," Erdogan said during a speech in the central Turkish city of Yozgat late on Thursday.

"As long as this is not done, it is not possible that a normalization of the relations between Turkey and Israel be realized," he added, calling for a ceasefire to resume.

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Deutschland:

„Das Raketenfeuer aus dem Gaza-Streifen hat zu einer Situation geführt, die droht, eine Spirale der Gewalt und Gegengewalt in Gang zu setzen. Ich hoffe, dass alle Seiten zustimmen, dass eine militärische Konfrontation, die außer Kontrolle geraten könnte, vermieden werden muss.“

(wachsweiche AA-Erklärung, die wie alle "westlichen" ProIl-Statements gleich im ersten Satz den Palästinensern einseitig die Schuld zuweist: "Das Raketenfeuer aus dem Gaza-Streifen hat zu einer Situation geführt...")

"The firing of rockets from the Gaza Strip has led to a situation that threatens to cause a spiral of violence and counter-violence...I hope that all sides will agree that a military confrontation, which could spiral out of control, must be averted," said a statement by the German Foreign Office.

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Frankreich:

"François Hollande a déploré, jeudi 10 juillet, que « les opérations militaires en cours [dans la bande de Gaza] aient déjà fait de nombreuses victimes palestiniennes ». Dans un communiqué, le président français a estimé que « l’escalade doit cesser ». Une déclaration en forme de rétropédalage. Mercredi, en entretien téléphonique avec Benyamin Netanyahou, M. Hollande avait jugé qu’« il appartient au gouvernement israélien de prendre toutes les mesures pour protéger sa population ». De nombreuses voix à gauche avait critiqué cette déclaration, estimant qu’elle offrait un blanc-seing aux autorités israéliennes."

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Schottland:

Scotland, which is in the UK but has its own parliament separate to London's House of Commons, called on both sides to "de-escalate" the situation and offered to help treat civilians injured in the conflict. "Scotland stands ready to offer whatever assistance we can and it is in that spirit that we make this offer, to give specialist medical help to civilians caught up in the conflict should medical evacuation be possible," said External Affairs Minister Humza Yousaf.

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Irland:

"I condemn unreservedly the indiscriminate firing of rockets into Israel which pose such a grave threat to the population. I equally condemn the mounting civilian casualties, including reportedly women and children, resulting from Israeli air strikes against Gaza" said Foreign Minister Eamon Gilmore.

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* Ausriss aus der linksliberalen israelischen Tageszeitung HAARETZ (engl.)


Blog: Eyes Wide Open



"The Iron Dome over our consciences
By Uri Misgav 05:31 , 11.07.14


Restraint? I’d like to see how Israelis would react if just once an F-16 squadron swooped down on a residential neighborhood and dropped a ton of smart bombs on it.

My friend Eldad Yaniv happened to be in his apartment building’s stairwell yesterday when the siren went off. “Where in the world is there another place where they shoot at civilians?” one of the angry neighbors complained. In G a z a, Eldad replied. The neighbors responded: “Gaza? I wish 10 children would die there every day,” “They’re all born animals there,..."

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Mittwoch, 9. Juli 2014

Deutschland gegen Brasilien, 7:1

rhbl



"Jeder Angriff, der einen Mann nicht umwirft, stärkt ihn."
(Schopenhauer)



Brasilien wird sich auch von der Niederlage seiner Fußballmannschaft wieder erholen. Das Schwellenland Brasilien ist ein starkes Land mit tapferen und klugen Einwohnern.

An Totalausfälle (Apagao) im Stromnetz und anderswo sind die Brasilianer schon gewöhnt. Jetzt müssen sie sich halt mit dem Totalausfall ihrer "Selecao" und damit abfinden, dass ein paar üble Typen sie sogar beim Allerheiligsten, bei der Fußball-WM verschaukelt haben. Welche Figuren das in der Politik, in der FIFA, in den "Sport-Verbänden" und sonstwo sind, das sollten wir zügig herausfinden und die Konsequenzen ziehen.

Hat etwa jemand den Kolumbianer Zuniga dafür bezahlt, dass er Brasiliens Superfußballer Meynar bis zur Arbeitsunfähigkeit foulte oder hat nur die reine Geldgier den "Kicker" zur Härte getrieben? In den asozialen "Failed States" mit für die Masse der armen/arbeitslosen Bevölkerung höchsten Kriminalraten - wie den USA oder Kolumbien - ist angesichts der irren Höhe der für die Spieler ausgelobten Siegprämien jede Körperverletzung mit "Dolus eventualis" denkbar und natürlich ist in Blatters FIFA Korruption gang und gäbe, was nicht ohne negative Auswirkungen auf die Schiedsrichter und die gesamten Fußballszene bleiben kann. Erinnert sei nur an die enorme Zunahme von Wettbetrügereien im "Profifußball".

Arnd Festerling beschreibt zutreffend in der FR, wie und warum der Fußball in Brasilien als "Opium fürs Volk" aufgebaut wurde: "Brasilien empfindet die Niederlage im WM-Halbfinale als nationale Katastrophe. Kein Wunder: Der Traum vom Titel diente als Ablenkung von den realen Problemen des Landes. Die Ablenkung hat man den Brasilianern nun genommen. Dieses Land hat so immens viel Geld in diese Fußball-Weltmeisterschaft gesteckt, so unendlich viele Ressourcen an den Sport verschwendet, so viele S t a d i e n gebaut statt K r a n k e n h ä u s e r, statt S t r a ß e n, statt S ch u l e n. Und nun hat es sich nicht einmal gelohnt – am Sonntag wird eine andere Mannschaft den Pokal bekommen."


Hoffen wir, dass alle diejenigen, die am Wiederaufleben des Fußballs als Sport nach dieser Albtraumnacht für Brasilien interessiert sind, versuchen werden, den Investigativjournalisten bei ihren Recherchen zu helfen.


Die Stille, die im Mineirao - Stadion auf ein paar treffsichere Torschüsse der deutschen Nationalmannschaft folgte, war bemerkenswert. Hatte doch die Murdoch-Presse zuvor weltweit dafür gesorgt, dass die angeblich "schön" spielenden Südamerikaner mit reichlich Vorschusslorbeeren ins Spiel wanderten.

Woran die Izaks nicht gedacht hatten war, dass die wegen der viel zu hoch gespannten Erwartungen der Sportgeschäftemacher völlig überforderten brasilianischen Fußballer nach dem Ausfall von Meynar / Silva unter dem Schock des Zusammenpralls mit der harten Realität des brutalen europäischen Profifußballs vollständig zusammenbrechen könnten. Sowas hatten selbst die Wettbüros der Raffgierigen nicht auf dem Bildschirm. Deren Psycho-Guru Sigmund Freud könnte den Totalausfall der brasilianischen Fußballgötter in der zweiten Viertelstunde des Spiels auch erklären. Aber das ist eine andere Baustelle, auf der es noch unwissenschaftlicher zugeht als im Fußball.

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Die Sache ist für die Murdoch-Zeilenschinder dumm gelaufen (s.u.* , eine kleine internationale Presseschau von Scusi!). Denn so "schön" wie es die Medien glauben machen wollten haben sich die Südamerikaner im WM-Turnier nicht gerade nach oben gespielt. 54 Fouls wurden z.B. im Spiel Brasilien gegen Kolumbien gezählt, aber es gab nur vier gelbe Karten.

Noch am 08. Juli früh veröffentlichte der Guardian ein FIFA-Pressestatement (Video) vom deutschen Trainer Jogi Löw, in dem der sich über das ruppige Spiel der Brasilianer beschwerte:




FIFA-Beschwerde (dt. mit engl. Untertiteln) von Löw über üble Treter und schwache Schiri-Leistungen bei der WM vom 08.07.14 morgens. Das Video habe ich im "Guardian" heute mit der Eingabe seines Namens im Suchfeld nicht mehr gefunden. Die WM drohte ja zeitweise zu einem wahren Treterfestival zu verkommen (s. auch Scusi!: "Deutschland gegen USA").


Murdochs Proil-Schmieranten von der angloamerikanischen Gossenpresse sind es doch, die den brutal körperverletzenden Millionärsfußball im Stil der römischen Gladiatoren erst hoffähig gemacht haben. Die immer gleichen Schmieranten begleiten seit Jahrzehnten jeden Auftritt einer deutschen Fußball-Nationalmannschaft reflexhaft mit wüsten Nazi-Schmähungen, so dass sich im Internet inzwischen ernsthafter Widerstand gegen die üblen Izak-Verleumder regt:




Die Izaks nerven mit ihren ollen Kamellen langsam auch die Gutmütigsten. Ein YouTube - Video, das keines Kommentars bedarf.


Fußball, einst ein wunderbarer Sport und ein Spiel n u r um die Ehre, ist dank der raffgierigen Izaks, die in der korrupten FIFA und sonstwo überall mitmischen, zu einer finanziell wahnsinnig überdrehten Milliarden-$$ - Geschäftemacherei verkommen.

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Nur Geld schießt noch Tore. Wo der Transferwert eines Fußballteams über die Anzahl seiner Meistertitel entscheidet.

Wo zu befürchten ist, dass demnächst humanoide Wettkampfroboter auf den Fußballplätzen und Computer in den Wettbüros gegeneinander antreten. So wie es beim Hochfrequenzhandel der hebräischen Banken in der verkommenen Londoner City und der elenden NYSE -Börse schon üblich ist.

Wen wundert es da noch, dass die brasilianische Mannschaft angesichts des von den Murdoch-Medien erzeugten irren Erwartungsdrucks nach den ersten beiden deutschen Toren wie ein missratenes Souflé im Ofen floppte?

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* Nach dem Spiel. Eine kleine internationale Presseschau von Scusi!



AS (Spanien):
„Die s c h l i m m s t e n 90 Minuten, die Brasilien j e m a l s erlebt hat.


LÉquipe (Frankreich)

“Am Tag des W e l t u n t e r g a n g s, den die Brasilianer gestern ohne Frage bereits zu erleben glaubten, wird man sich noch an dieses Halbfinale erinnern."



To Fos (Griechenland):
„Deutschland hat Brasilien z u g r u n d e gerichtet.“


Sportday (Griechenland): „Schande und Erniedrigung -
Ein F u r c h t . e r r e g e n d e s und vor nichts Angst habendes Deutschland hat die Herzen von 200 Millionen Brasilianern getrübt.“
.


Daily Telegraph (England):
„Brasilien g e d e m ü t i g t von b r u t a l e n Deutschen."


Daily Mail (England): "Deutsche sind am Ende auch nur Menschen. (sic!) Zugegeben, die elf auf dem Rasen schienen diesen Zustand mitunter regelrecht transzendiert zu haben, aber die, die zusahen, die Sterblichen – sie müssen sich gefühlt haben wie der ganze Rest von uns. Es war einfach zu viel.
Zu b r u t a l.
Zu e n t s e t z l i c h.
Zu schmerzhaft zum Zusehen.“


Daily Mirror (England):
"Deutschland stößt den gedemütigten Gastgeber bei Rekordniederlage ins Jammertal...Es hätte so nicht enden sollen. In Schande. In Demütigung. In Tränen äußersten Schocks, Unglaubens, Unwiederherstellbarkeit, die Geschichtsbücher umgeschrieben aus allen falschen Gründen. Die Herzen einer Nation mit 200 Millionen Menschen wurden im Estadio Mineirao nicht nur gebrochen.
Sie wurden in eine Milliarde kleiner Teile z e r s c h m e t t e r t. Irreparabel.“


NYT (USA):
"Die Deutschen waren g n a d e n l o s, spielten mit Anmut, zusammenstehend und mit roher Kraft, die die brasilianische Abwehr aufriss wie eine Dose Suppe.“


Estado de Minas (Brasilien):
„Das Mineirão ist Bühne für eine historische Schande.
Seleção erlebt das größte M a s s a k e r in seiner Historie.“

scusi!

Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)

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