Dienstag, 2. September 2014

Gauck`s „Kriegserklärung“ an Russland, ausgerechnet am „Weltfriedenstag“ auf der Danziger "Westerplatte"

rhbl


Wem das Herz voll ist, dem läuft der Mund über. Was wir einem Amateur - Blogger, der sich mal in seiner Wortwahl vergreift und seine Texte zu sehr zuspitzt, um im Internet Aufmerksamkeit zu erhaschen, vielleicht noch durchgehen lassen, das darf einem Bundespräsidenten und dessen Profi-Redenschreibern einfach nicht passieren. Schon gar nicht in der gefährlich schwelenden Ukrainekrise, wo ohne Russland politisch gar nichts geht.


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Lage in der Ostukraine am 29.08.2014. ProIl-Poroschenkos desolate Ami-Söldner-Truppen sitzen in Novorossyia in der Klemme. Kein Grund für Gauck gegenüber Russland ausfallend zu werden. Schließlich hat Poroschenko zusammen mit den US-Geheimdiensten den völkerrechtswidrigen Raketenkrieg gegen sein eigenes Volk b e g o n n e n.



Bundespräsident Gauck ist der Gaul rhetorisch schon wieder durchgegangen. In Polen hat er sich am 01.09., ausgerechnet auf der Westerplatte und dann auch noch am Weltfriedenstag, zu einer wahren Hetzrede gegen Russland hinreißen lassen. Noch nicht vergessen sind Gauck`s übel militaristische Reden, u.a. bei der Münchener Sicherheitskonferenz und sein schlimmer Fauxpas gegenüber Erdogan in der Türkei. Hier nur zwei Sätze aus seiner „tollen“ Scharfmacher-Rede.


"Weil wir am Recht festhalten, es stärken und nicht dulden, dass es durch das Recht des Stärkeren ersetzen wird, stellen wir uns jenen entgegen, die internationales Recht brechen, fremdes Territorium annektieren und Abspaltung in fremden Ländern militärisch unterstützen..."


"Die Geschichte lehrt uns, dass territoriale Zugeständnisse den Appetit von Aggressoren oft nur vergrößern..."


Wer ist denn in der Ukraine der Aggressor? Doch wohl diejenigen, die den blutigen proamerikanischen Maidan-Putsch organisiert haben. In der Ukraine führen die USA an der E-fuck-U vorbei einen v e r d e c k t e n Stellvertreterkrieg gegen Russland.

Was für unglaubliche Unterstellungen leistet sich Gauck da? Sowas ist in der angespannten Krisensituation in der Ukraine einfach zuviel des Guten. War der Redetext mit dem Kanzleramt abgestimmt? Wohl kaum. Ein Fiasko. Der "Guts`te" Pastor, in Wirklichkeit ein rückwärtsgewandter Kalter Krieger und US-NATO-Revanchepolitiker, sollte schleunigst seinen Hut nehmen. Gauck hat offensichtlich unbewältigte Rachegelüste gegen die früheren "Russenbesatzer" aus seiner DDR-Kindheit nicht verarbeitet. Der ehemalige "Friedensapostel" hat sich zum Kriegstreiber gewandelt und ist damit als Bundespräsident untragbar.


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Diese Kiewer "URAGAN" (Hurrikan) - Raketenwerfer wurden zur Verharmlosung untätig in einem Sonnenblumenfeld fotografiert. Liest Herr Gauck nur DIE ZEIT? Die Wirklichkeit in der Ukraine sieht verheerend anders aus. Mehr als 2600 Menschen sind tot und es gibt soviele Verletzte, dass die Ukraine ihre verwundeten Soldaten schon in deutsche Bundeswehrkrankenhäuser ausfliegen muss. Wann wird sich Gauck mal bei YouTube und östlichen Medien wie "ITAR-TASS", "RIA Novosti" oder "Russia Today" kundig machen. Audiatur et altera pars.
(Foto: ZEIT - ONLINE)



Zur Verteidigung Gaucks behaupten die hiesigen Ami-Sbirren heute, darunter der rechte CDU-Vertreter Kiesewetter (MdB, Auswärtiger Ausschuss des Deutschen Bundestages) im Deutschlandfunk-Interview (DLF), Putin habe ja durch die „Annektion“ der Krim und durch die „Invasion“ russischer Soldaten samt russ. Militärgerät in der Ostukraine die NATO-Grundakte zuerst verletzt. Ein Schmarr`n.

Ersteres ist vor dem Hintergrund der Geschichte Kiews als Herzkammer Russlands ("Kiewer Rus") sowie der Geschichte Neurusslands (Novorossyia) eine völlige Verdrehung der Fakten. Im Gebiet von Donezk und Lugansk verteidigen sich schon immer ortsansässige Russen gegen "westliche" Eindringlinge, deren erbärmlich "käufliche Wertewelt" sie mit Fug und Recht verachten. "Verleugnet die tonangebende Hollywood-Kulturindustrie der angelsächsischen Aggressoren doch jegliche moralischen Prinzipien und alle traditionellen Identitäten: nationale, kulturelle, religiöse und sogar sexuelle" (Putin, sinngemäß zitiert nach Bernd Ulrich in der ZEIT). Kein russisch-orthodoxer Christ will sich diese ausbeuterische Koofmich-Zivilisation, diese schäbige "Kultur des Todes" (Papst Benedikt) widerstandslos aufoktroyieren lassen, wie das im besiegten und besetzten Nachkriegs - Westdeutschland wie auch in Japan jahrzehntelang möglich war.

Angesichts des Rechts auf Notwehr der einheimischen - russischen Bevölkerung gegen die eingedrungenen proamerikanischen Oligarchen-Putschisten (Schwindel-Milliardär Achmetow ist Tatare; Putsch-Poroschenko, Sohn eines ProIl-Schwerkriminellen, hieß früher auch ganz anders) und angesichts des Selbstbestimmungsrechts der Krimbevölkerung ist Gauck`s ProIl-Propaganda-Behauptung schlicht falsch.

Von Letzterem, einer „Invasion“ russischer Streitkräfte kann entgegen aller Lügenpropaganda in der ProIl-Presse (BLÖD: „Putin greift nach Eur(m)Opa“) auch nicht die Rede sein. Auf der Seite der Volkswehr kämpfen Spanier und Franzosen mit. Internationale Brigaden kämpften schon im Spanischen Bürgerkrieg gegen Faschisten und das war gut so. Russisches Militär hat die OSZE in der Ukraine dagegen n i c h t festgestellt.


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"Verarztung" eines gefangen genommenen, bis auf die Unterhose, Socken und Schuhe entkleideten, verwundeten Soldaten der Volkswehr in Chornukhine bei Lugansk am 18.08.2014 durch Poroschenko-Söldner.
(Foto: Kiew Post)



Deshalb muss man richtigerweise von einer Invasion der proamerikanischen Poroschenko-Putschisten in die Ostukraine reden, wo über sechzig Prozent der Bevölkerung Russen sind. Den von der US-NATO gelenkten "Westmedien" kann in diesem Zusammenhang niemand mehr glauben. Ob nun Die Presse gefakete US-Satellitenbilder einer angeblich „russischen Panzerkolonne“ in der Ostukraine veröffentlicht oder ob ein "Militärexperte" der BBC einen speziellen T 72 - Panzer auf einem Foto wiedererkannt haben will, den es so angeblich nur in Russland gibt, das alles ist dem „Nebel des Krieges“ und der üblichen NATO-Kriegspropaganda zuzurechnen. Den Medien der Kiewer Oligarchen wie der Kiew Post u.a. von den USA gekauften Erzeugnissen glaubt schon längst keiner mehr.

Fest steht, dass beide Seiten sowjetisches Kriegsgerät einsetzen und dass die ukrainischen Methoden nicht der Haager Landkriegsordnung entsprechen.


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Beladen eines GRAD-Raketenwerfers durch Poroschenko-Söldner am 18.08.2014 in Shchastya bei Lugansk. GRAD-Werfer werden von Poroschenko im Bürgerkrieg zur Vertreibung der Zivilbevölkerung eingesetzt und sind - soweit sie wie hier auf Ortschaften feuern - grds. als verbotene Massenvernichtungsmittel einzustufen. 800.000 Zivilisten sind aus der Ostukraine schon vor Poroschenkos Katjuschas nach Russland geflohen. (Foto: Kiew Post)


Fakt ist auch, dass die USA seit der Implosion der Sowjetunion an deren Südrand nahezu ununterbrochen verdeckte Kriege mittels gekaufter „Aufständischer“ (Aserbeidschan, Kirgistan, Tschetschenien...) oder über gedungene „Staatsmänner“ wie Saakaschwilli in Georgien gegen das restliche russischsprachige Gebiet mit überwiegend russischer Bevölkerung zwecks Zersetzung und Minimierung des russischen Einflusses auf die jeweiligen Ölfelder und sonstigen Rohstoffvorkommen geführt haben.

Mit ihrem Maidan-Umsturz vom Februar 2014 wollten die federführenden US-amerikanischen Geheimdienste Russland im Wege eines verdeckten Krieges die wichtigsten Teile seines militärindustriellen Komplexes in der Ostukraine und den strategisch existentiell bedeutenden Marinestützpunkt Sewastopol auf der Krim rauben. Nachdem die Wegnahme des Marinestützpunktes nicht geklappt hat soll Poroschenko mit seiner Raketenartillerie wenigstens die für den russischen Nachschub militärisch wichtigen Industriebetriebe im Donbass zerstören.

Tochka

Sowj. Tochka-Rakete mit einer Reichweite von 100 km. Der ukr. Einsatz ist operativ gegen die zerstreut entlang der russischen Grenze und in den dichter besiedelten Stadtregionen agierenden Guerillasoldaten der Volkswehr völlig sinnlos. Die Zerstörung in den Industriebetrieben ist immens.


Poroschenkos miserabel geführte, aus ukrainischen Armeesoldaten, rechter Nationalgarde, US-amerikanischen "Akademi"-Söldnern und angemieteten "Freiwilligen" zusammengewürfelte Truppe steht vor dem Zerfall.

Schon ist bei der rechten Nationalgarde, deren schlecht bewaffnete und schlecht ausgebildete Einheiten gerade bei Ilovaisk sinnlos verheizt wurden, von V e r r a t die Rede. Eine späte Einsicht.

Die Volkswehrsoldaten von Donezk und Lugansk sind dagegen zum Kampf entschlossen. Neben dem Flughafen von Lugansk fiel Ende der vergangen Woche der Grenzort Nowoasowsk in die Hände der Novorossyia - Kämpfer. Die hochmotivierte Volkswehr könnte Mariupol an einem Tag erobern, es ist die letzte Großstadt in der Region, die Kiew noch kontrolliert. Putin soll dem EU - Kommissionspräsidenten Barroso am Telefon schnoddrig gesagt haben, er könne Kiew in zwei Wochen einnehmen. Natürlich wurde das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen. Auch wenn es unter Bruch des Vertrauens und des Telefongeheimnisses vom unfähigen Barroso, dessen Tage in Brüssel ohnehin gezählt sind, an die Gossenpresse durchgesteckt wurde, so ist es doch wahr. Zum Glück hat Russland solche Abenteuer - anders als die Amerikaner - nicht nötig.

Drei größere westukrainische Einheiten wurden eingekesselt (s.o. Lagebild). Kämpfer der Freiwilligenbataillone "Asow" und "Dnjepr" stecken nach schweren Kämpfen nahe der Kleinstadt Ilowaisk fest. Es soll mehr als 100 Verwundete und mehrere Hundert Gefangene gegeben haben. Nur wenigen Mitgliedern der West-Truppe gelang es, aus den Kesseln zu fliehen. Wegen all der Misserfolge will Poroschenko die Führungsposten in der Armee nun neu besetzen, berichtete die Nachrichtenagentur dpa.

Poroschenkos US-finanzierte Pappkameraden sind am Ende, jeder militärisch erfahrene "Thebaner" weiss das. Das NATO-Gezeter beim Krisentreffen in Wales wird fürchterlich werden. Wir Deutsche sollen für die ProIl-Mafia überall auf der Welt von Afghanistan bis Mali vor allem eins, Hilfstruppen als Kanonenfutter beistellen und die Waffen bezahlen. Die Kosten einer Fortsetzung des Krieges in der Ukraine schätzt der IWF auf 19 Milliarden Dollar in 2015. Deutschland soll natürlich blechen, obwohl in Deutschlands Osten Armut und Arbeitslosigkeit immer noch doppelt so hoch sind wie in Westdeutschland. Charakterlose Ossi-Überläufer wie der servile Gauck leisten da mit ihrem elend dummen, unterwürfigen Gerede im Ausland auch noch Steilvorlagen. Vermutlich ist er genau deshalb und genau dazu von der US-ProIl-Kamarilla in Berlin zum Bundespräsidenten gemacht worden.

Es wäre einfach und vernünftig, die USA würden ihre Marionette Poroschenko in die Wüste schicken und sich endlich mit Russland an den Verhandlungstisch setzen. Die größte Drecksarbeit in der Ukraine ist ja von den "kosmopolitischen" Oligarchen selbst erledigt worden, die weitgehende Zerstörung ihrer ostukrainischen Rüstungsbetriebe. Doch die Atom-Izaks samt ihren "amazon`s" von Hillary Clinton über Frau von der Leyen bis zu Frau Nudelman geben wie immer keine Ruhe.

Krieg ist ein zu schönes Geschäft.

Obama hat auf seiner Weltkarte mehr militärpolitische Baustellen als ihm lieb sein kann. Mehr als drei Krisen gleichzeitig kann sein alter Lagecomputer im Keller vom Weißen Haus nicht bewältigen.

Russland darf jetzt nicht nur verstärkt sein eigenes Gemüse produzieren. Es muss auch seinen militärischen Ersatzteil-Nachschub neu organisieren und seine Logistik auf die vermehrte Produktion eigener HighTec-Waffensysteme in Russland umstellen, darunter sind so heikle Sachen wie Triebwerke für Kampfhubschrauber und Kampfbomber. Doch das ist für die Russen eine lösbare Aufgabe.

Erst mal kommt für die Ukrainer ein elender Winter ohne Gas aus Russland. Und wenn wir in Europa Kriegstreiber wie Rasmussen, Bildt, Grybauskaite oder Gauck nicht baldigst in die Wüste schicken, dann könnte auch uns der sibirische Gashahn zugedreht werden, eine "Ice Bucket Challenge" der besonderen Art.

Dienstag, 26. August 2014

Amerikanische Juden (AJC) brauchen dringend BW-Soldaten als „boots on the ground“ (billige Hilfs- und Fußtruppen)

rhbl


David Harris, Direktor des Amerikanisch-Jüdischen Komitees (AJC) und damit einer der nach dem AIPAC(K) einflußreichsten Israel-Lobby-Gruppen in den USA hat sich in einem entlarvenden SZ-Interview für eine "größere Rolle Deutschlands in der Welt" eingesetzt, trotz der „Dämonen der Geschichte“. Da lachen ja die Hühner, ihr Kanonenfutter können sich die Schniefnasen während der Waffenruhe in Gaza woanders besorgen!


Fernbedienung

Das verantwortungslose Netanjahu-Lumpengesindel in Israel hat sich durch das einseitige Abschlachten von 2150 Palästinensern in Gaza (10900 wurden verletzt) zuviele Feinde geschaffen. Jetzt muss es wie der ProIl Poroschenko im Donbass mit der daraus entstandenen Situation selbst klar kommen, so wie auch die Amis im Irak für ihre Bush-Kriegsverbrechen einstehen müssen. Irgendwann ist für jeden Zahltag, sogar für die sich unverwundbar wähnende jüdische Atommafia.


Harris reiht sich damit in den Sirenengesang jener bekannten Gauck`lerInnen ein, die seit dem verhängnisvollen Fehlurteil des Bundesverfassungsgerichts vom 12.07.1994, das gegen den Wortlaut unseres Grundgesetzes den Weg für weltweite Einsätze der Bundeswehr freimachte (Zusammenfassung), eine zunehmende Militarisierung Deutschlands im Interesse der US-NATO betreiben. Da mag bei Gauck, Merkel & Konsorten immer öfter von den "gemeinsamen Werten" des freien Westens die Rede sein. Die gibts aber nur in der Polit-Propaganda.

Die fundamentalen Werte des christlichen Abendlands unterscheiden sich ganz wesentlich von den käuflichen Werten der im Westen noch herrschenden US-/UK-IL - Multikulti-Kinderschänder-Mischpoke. Ein Blick in den Katechismus der katholischen Kirche genügt und die angeblichen Werte-Gemeinsamkeiten der vielbeschworenen "Internationalen Gemeinschaft" lösen sich in Luft auf. Auch bei den Evangelen hat Bischöfin Käßmann nur ein mitleidiges Lächeln für die bekannten NATO-Kriegstreiber, die in Osteuropa unverhohlen neue Raketen("abwehr")stützpunkte gegen Russland einrichten wollen (Guardian, engl.).

Höchste Zeit, dass das kriegstreiberische Propagandagerede aufhört und der grottendumme NATO-Generalsekretär Rasmussen ausgewechselt wird. Er ist ja nur der Sekretär und kann jederzeit vor die Tür gesetzt werden. Wenn es zu bunt wird muss die NATO von den Europäern durch ein eigenes Verteidigungsbündnis ersetzt werden. Dazu müssen in Brüssel nur die Amis aus dem Militärbunker und aus den Büros gescheucht, die Telefonkabel über den Atlantik gekappt, die Fahne gewechselt und ein paar andere Schilder an die Tür geschraubt werden. Das geht mit der GSG9 notfalls ruckzuck in ein paar Stunden.

„Deutschland wachse schon seit Jahren eine regionale und globale Führungsrolle zu“, so Izak David Harris, der unglücklicherweise den gleichen Nachnamen trägt wie Churchill`s verfluchter englischer Luftmarschall "Bomber-Harris" aus dem WKII, dessen Terror-Flächenbombardements mit jeweils 1000 Bombern wir ca. eine Million tote deutsche Zivilisten, Alte, Kranke, Frauen und Kinder in unserer Heimat verdanken. Es gibt Sippschaften, deren einziges Geschäftsmodell ist Krieg und Kriegsgeschrei. Und die sadistisch-perversen Kriegsmethoden der üblichen Verdächtigen widersprechen auch noch allen völkerrechtlichen Regeln und Grundsätzen. Mit denen will kein anständiger Christ oder Muslim auf der Welt was zu tun haben.

Da hilft es auch nichts, wenn sich irgendein US-Izak nach jahrzehntelangen Schmährufen und Verleumdungskampagnen seiner Betbrüder gegen die Deutschen im SZ-Interview nach bewährter Koofmich-Art besonders geschmeidig bei uns einschmeichelt und an das wiedererstarkte Deutschland anwanzt; wenn Israel und die USA Fußsoldaten brauchen, dann sollen sie sich zuerst an Herrn Graumann`s eingetragenen Verein in Frankfurt wenden. 180.000 Mitglieder wie Herr Broder, Herr Roth oder Herr Schönenborn sind sicher gern bereit mit dem G36 im vordersten Frontgraben vor Erbil oder Homs den "freien Westen" zu verteidigen.

Nicht zu vergessen jene von der jüdischen Weltfrauenorganisation seit sechs Jahrzehnten in Deutschland besonders zur Emanzipation und Selbstverwirklichung ermunterten "Frauen", darunter insbesondere die besonders aufgehetzten KorrespondentInnen aus "unseren" TV-Sendern, wie Frau Adler, Frau Atai oder Frau Eigendorf pp., gewissermaßen journalistische "Flintenweiber", die immer gern bereit sind auf dem ersten NATO-Panzer ins Panschir-Tal oder in den Donbass mitzufahren und zu "berichten", wenn es nur gegen "die Muslime" oder gegen "die Russen" geht (scusi!: Mittwoch, 5. März 2014, "Hurrah, Anne Gellinek und Marietta Slomka zünden russische Topol-Interkontinentalrakete mit Atomsprengkopf!").


Hier der Harris-Originalton in der gedruckten SZ-Ausgabe:

„Deutschland ist die unbestrittene Führungsnation in Europa. Europa ist ein Schlüsselmotor für die globale Politik und die weltweite Wirtschaft. Das bedeutet: Deutschland wird über seine zentrale Rolle in Europa einer der großen Richtungsgeber in der Welt. Daraus wächst Verantwortung...“

Was für ein Schleimer! Aber es kommt noch besser:

„Der Nahe Osten wird, … immer noch gefährlicher. Und für Deutschland geht auch von den Hunderten Dschihadisten Gefahr aus, wenn sie von den Kämpfen in Syrien und Irak nach Deutschland zurückkehren.“


Ja, wer hat denn George W. Bush dazu gebracht den Irak unter einem erlogenen Vorwand (WMD) anzugreifen? Wer hat denn den Bürgerkrieg in Syrien angezettelt und die Dschihadisten sogar mit Sarin-Giftkampfstoffen ausgestattet? Das waren doch Israel und die Israel-Lobby in Washington. Und an der Spitze der US-Izaks ein gewisser David Harris vom AJC, über den Michelle Goldberg auf der Website SALON am 15. September 2002 um 01:13 AM CEST unter dem Titel Warum Amerikanische Juden den Krieg gegen Irak unterstützen“ schrieb:

„Einst ein Pfeiler der Amerikanischen Friedenbewegung sind die jüdischen Mainstream-Gruppen und deren Leiter jetzt unter den stärksten Befürwortern einer amerikanischen Invasion in Bagdad...
AIPAC unterstützt Bush natürlich, egal was er in Sachen Irak entscheidet...

Und D a v i d H a r r i s, stellvertretender Leiter des AJC argumentiert mit den gemeinsamen Interessen Amerikas und Israels: „Was gut ist für Israel, ist gut für Amerika (strategische Alliierte), denn es verleiht der Region Stabilität."



Das reicht schon. Deutschland soll also jetzt dem USAIPAC und Israel, nachdem sie in wenigen Jahrzehnten die gesamte muslimische Welt mit 1,5 Milliarden Schiiten und Sunniten gespalten, gegeneinander aufgehetzt und dabei natürlich auch gegen sich selbst in Israel und den USA aufgebracht haben, bei ihrer jüdischen „Divide et Impera – Politik aus der Patsche helfen. Nein danke. Das christliche Abendland, Deutschland und Europa werden klug daran tun, sich in den laufenden und kommenden Auseinandersetzungen zwischen Juden und Muslimen nicht auf die jüdische Seite zu schlagen. Seit sechzig Jahren treiben die Izaks mit ihrem kontinuierlichen Landraub in Palästina die Muslime auf die Palme. In Gaza begehen Netanjahu & Co. schon wieder wie 2009 und 2012 Kriegsverbrechen in Serie. Solche Verbrechen müssen bestraft und geahndet werden.


Das gilt auch für die Ukraine, wo die bekannten ProIl-Oligarchen von Achmetow, Timoschenko über Poroschenko bis Pintschuk gegen das e i g e n e Volk einen unverhältnismäßig verbrecherischen K r i e g führen, mit sowjetischen Panzern, Artillerie, Kampfbombern und vor allem mit menschenzerfetzenden Stalinorgeln neuester Bauart ("Grad", "BM30-Smertsch/Tornado") und ballistischen "Tochka-Raketen (SS 21)", mal flächendeckend, mal punktuell gegen zivile Wohnsiedlungen in und um Lugansk und Donezk.


Die Mitleid heischende, verschlagene Harris-Anmache liest sich in der SZ so:


„Die USA (Israel/Gaza wird nicht erwähnt) können all diese Gefahren nicht mehr alleine lösen. Wir haben auch nicht mehr die Fähigkeiten, und es sind nicht nur unsere Probleme allein..."


Unverhofft kommt oft. Dann kommt die bei ProIl-Geschäftsleuten unvermeidliche Drohung von „Bomber Harris II“ - blanke Chuzpe, Frechheit siegt:


„Kein einziges Land wird von den Konsequenzen verschont bleiben, auch Deutschland nicht“.


Zum Schluß des SZ-Interviews wird David Harris nochmal konkret:


„Deutschland hat Macht und Möglichkeiten durch seinen grossen Einfluss in der EU. Nur das Militär ist bis heute ein Instrument, mit dem es hadert und ringt...Und Deutschland sollte Jerusalem versichern, dass es einen Freund hat, auf den es immer zählen kann, in friedlichen Zeiten, aber wenn es nötig werden sollte, auch in Kriegszeiten."

Auf solche "Beste Freunde" kann Deutschland ganz gut verzichten.

Interviewer Stefan Braun lässt in der Online-SZ die Nennung von Jerusalem weg, noch ist ja Tel Aviv die Hauptstadt des „Judenstaats“, der den Palästinensern entgegen allen UNO-Resolutionen Ostjerusalem als palästinensische Hauptstadt streitig macht.

Auch das ProIl - Freundschaftsangebot für „Kriegszeiten“ ist bloß eine weitere versteckte Drohung mit dem israelischen Nuklearpotential.

Deutschland hat anders als Israel auf Atomwaffen verzichtet, das "Angebot", ein verkappter Erpressungsversuch, unterschlägt die Online-SZ.

In der SZ-Online-Kurzform bleibt vor allem eine grotesk falsche Gegenüberstellung von angeblichen Militärausgaben übrig: die angeblichen „drei Viertel“ der NATO-Finanzierung schneidet sich die Weltführungsmacht USA ja nicht aus den Rippen, sondern treibt sie vorher verdeckt bei den tributpflichtigen „WKII – Besiegten und sonstigen „Kolonien“ unter der Hand ein (scusi!: "Eurohawk...").

Der überraschende Übergang von der Bruch- zur Prozentrechnung (!) beim Vergleich der Militärausgaben will wohl vor allem die Falschheit des Berechnenden verschleiern.

Das online-SZ-Interview gibt die freche Izak- Forderung nach deutschen Fußtruppen und die Attacke auf den deutschen Geldbeutel zwecks Befriedigung fremder levantinischer Militärinteressen lächerlich verharmlosend so wieder:

„Deutschland werde heute in der Welt als "moralische Führungsnation" betrachtet. Es habe eine starke Wirtschaft und Macht und Möglichkeiten durch seinen Einfluss in der EU.

Nur das Militärische sei "bis heute ein Instrument, mit dem es hadert und ringt". Doch umgeben von Freunden und nach wie vor geschützt auch durch die USA solle es seine Fähigkeiten im Militärischen überdenken. "Kann es wirklich dabei bleiben, dass die USA drei Viertel der Nato finanzieren und Deutschland gerade 1,3 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts für die Bundeswehr ausgibt? Für die USA ist diese Last schwer zu tragen."



Ja, kann es. Wir Deutsche haben nach zwei Weltkriegen, die vormals von den jetzt um Hilfe Rufenden hübsch verdeckt gegen uns angezettelt wurden, nichts zu verschenken. Vor Tische klang es anders. Wir geben nichts. Für die USA und Israel, die ihren in aller Welt unter dem Deckmantel der jüdischen Atombombe zusammengerafften, erpressten Reichtum in Nullkommanichts verprasst und vertan haben, bleibt bloß der Gang zum Konkursrichter. Und dann heißt es: Hose runter!

"Sic transit gloria mundi!"

Samstag, 23. August 2014

OFFENER BRIEF DEUTSCHER NAHOST-EXPERTEN ZUR GAZA-KRISE vom 19.08.2014

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gaza-Rafah

Rafah, einer der wenigen stehengebliebenen Wassertürme in einer Wüste von Schutt und Geröll im Gazastreifen. Wann nimmt das Morden ein Ende? Wann endet die völkerrechtswidrige israelische Blockade? Wer baut wann und wie mit welchem Geld Gaza wieder auf? Wann, wo und wie werden die OPE-Täter und Befehlshaber Israels für ihre Verbrechen bestraft? Saddam Hussein wurde gehängt und Muammar Gaddafi wurde gepfählt. Die UN-Völkergemeinschaft kann Netanjahu & Co. nicht unbestraft ziehen lassen. Die Sippschaft gehört ins Gefängnis. Dumm nur, ihr gehört das Gefängnis.



Wie in früheren Operationen Israels in Gaza und in den übrigen besetzten Gebieten Palästinas beobachtete auch diesmal wieder die taktisch geschickt "urlaubende" Bundesregierung nahezu teilnamslos das israelische Massaker von den jeweiligen Urlaubsorten aus. Bei strategisch entscheidenden UN-Abstimmungen zur "Gazakrise" enthielt sie sich der Stimme. Nach langem Zögern hören wir, dass eine UN-Beobachtermission angestrebt wird. War' s das?

Der "Judenstaat" bombt in Gaza einfach immer weiter. Sogar NS-Überlebende prangern inzwischen in der NYT "Massaker an Palästinensern" an.*


Am 19. August 2014 hat eine Gruppe deutscher Nahost-Experten deshalb einen hier dokumentierten Offenen Brief an die Bundesregierung und die Sprecher der Bundestagsfraktionen geschrieben, damit sich die Verantwortlichen in Berlin nicht weiter in die Büsche schlagen sondern endlich mit konkreten Hilfsmaßnahmen für die Palästinenser beginnen.

Außer (in Auszügen) SPIEGEL-Online , Jungle World, den Nachdenkseiten und den Blättern für deutsche und internationale Politik (Volltext mit Nennung der Erstunterzeichner) schweigt der deutsche ProIl-Pressewald eisern über den Offenen Brief vom 19.08.14. "Noch nicht mal ignorieren" ist wie eh und je das Motto der stramm auf Linie gebrachten "proisraelischen" Riesenmedienmaschine von Burda bis Springer. Auch alle ö.r. Medien-Scheinwerfer wie ARD & ZDF sind - das geht ja ganz prima - zur Ablenkung auf die "Terroristen" in der Ukraine und im Irak gerichtet.

Stellvertretend für die Israel-Lobby hat sich bisher nur ein ProIl mit ziemlich unsachlicher Kritik an dem Brief hervorgewagt. Ein gewisser Reinhold Robbe, ex Wehrbeauftragter und jetzt Präsident der Dt.-Israelischen Gesellschaft meldete sich auf der Homepage seines Verbandsblättchens
"Honestly Concerned"
:

"Scharf kritisiert hat der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), der ehemalige Wehrbeauftragte Reinhold Robbe**, einen offenen Brief von deutschen Nahost-Experten zur Gaza-Krise. Dieser Brief ist nach Auffassung von Robbe ein „Sammelsurium von einseitiger Parteinahme für die Hamas- Terroristen und unverantwortlichen Tatsachenverdrehungen“..."


Nach dieser Einleitung braucht man bei "Honestly Concerned" nicht weiterzulesen. Hier der recht vernünftige Offene Brief der Wissenschaftler, Diplomaten und Publizisten, zu denen übrigens auch der excellente Nahost-Kenner Michael Lüders zählt:




"OFFENER BRIEF VON DEUTSCHEN NAHOST-EXPERTEN ZUR GAZA-KRISE



An:
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Bundesminister des Auswärtigen Dr. Frank-Walter Steinmeier
Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller
Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel
Bundesministerin der Verteidigung Dr. Ursula von der Leyen
Die außenpolitischen Sprecher der Fraktionen und Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten
Die verteidigungspolitischen Sprecher der Fraktionen und verteidigungspolitischer Ausschuss
Die entwicklungspolitischen Sprecher der Fraktionen und Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Die wirtschaftspolitischen Sprecher der Fraktionen und Ausschuss für Wirtschaft und Energie



Dauerhaften Waffenstillstand erzielen, Blockade beenden –
Entwicklungsperspektiven für Gaza, Westjordanland und Ostjerusalem schaffen

Wir, deutsche Nahostexpertinnen und -experten, beschäftigen uns professionell mit der Entwicklung in den besetzten palästinensischen Gebieten. Wir setzen uns im Bereich der Wissenschaft, Entwicklungszusammenarbeit, Demokratie-, Friedens- und Menschenrechtsarbeit vor Ort in den besetzten palästinensischen Gebieten und in Deutschland für die Schaffung eines unabhängigen, demokratischen Staates Palästina, der in Frieden mit Israel und seinen Nachbarn leben kann, ein.

Über einem Monat haben wir einem zerstörerischen Krieg zusehen müssen, der alle diese Anstrengungen zunichte macht und auf Monate, möglicherweise auf Jahre hinaus die Entwicklungsperspektive des Gazastreifens beeinträchtigt und Hoffnungen auf einen dauerhaften Frieden in Nahost schmälert. Wir verurteilen die Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele. Gewalt, die sich gegen Zivilisten richtet, ist weder von militanten palästinensischen Gruppen noch von Seiten Israels zulässig.

In diesem Konflikt sind wir vor allem besorgt um Zivilisten in Palästina wie in Israel und in großer Sorge um unsere Partner/innen, Kollegen/innen und Freund/innen im Gazastreifen. Sie erleben wie alle Zivilisten mit ihren Familien einen Albtraum in dem schmalen Küstenstreifen, dem sie nicht entfliehen können. Die militärischen Angriffe, denen 1,8 Millionen Menschen schutzlos ausgesetzt waren, hinterlassen tiefe Wunden und schwere Traumata mit unvorhersehbaren Langzeitfolgen. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurde eine halbe Million Menschen während des Krieges intern vertrieben; fast 2.000 Menschen wurden getötet, mehr als 10.000 verletzt, über 15% der Wohnhäuser und 230 Schulen beschädigt, davon 25 vollständig zerstört; die bereits unzureichende Infrastruktur, Wasserversorgung, Kläranlagen, das einzige Elektrizitätswerk bei Luftangriffen teilweise zerstört. Die Kapazitäten für die medizinische und humanitäre Versorgung sind erschöpft, unter anderem weil auch mehrere Krankenhäuser und UN-Einrichtungen bei Angriffen stark beschädigt wurden.

Wir arbeiten und forschen zur Entwicklung in den besetzten palästinensischen Gebieten, die gemäß internationalem Recht die Gebiete Westjordanland, Ostjerusalem und Gaza umfassen. In den letzten Jahren ist der Austausch zwischen diesen Gebieten immer schwieriger geworden, die Reisefreiheit von Palästinenserinnen und Palästinensern wird massiv eingeschränkt bzw. fast völlig verhindert. Das betrifft auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die palästinensischen Partnerorganisationen der vor Ort tätigen deutschen und internationalen Organisationen, deren Entwicklungsziele so kaum umgesetzt werden können.

Insbesondere der Gazastreifen steht seit 2007 unter einer völlig kontraproduktiven Blockade, welche die Menschen in eine fatale Hilfsökonomie ohne Entwicklungsperspektiven gedrängt hat. Im Jahr 2012 veröffentlichten die Vereinten Nationen einen Bericht mit dem Titel „Gaza in 2020“, der schlussfolgert, dass bei einer Fortsetzung der Blockadepolitik die Lebensgrundlagen für die rasch wachsende Bevölkerung von 1,8 Millionen Menschen bis dahin völlig zerstört sein werden.

Die destruktive Blockade des Gazastreifens zu See, Land und Luft muss aufgehoben werden. Dies kann unter internationaler Kontrolle geschehen, die gewährleistet, dass keine Waffen in den Gazastreifen gelangen, um so den legitimen Sicherheitsinteressen Israels gerecht zu werden. Die israelische Zivilbevölkerung hat ein Recht auf ein Leben ohne Angst. Das gilt ebenso für alle Palästinenserinnen und Palästinenser. Fast 2.000 Opfer, nach UN-Schätzungen rund 80% Zivilisten, von denen wiederum nach UNICEF-Angaben bis zu 30% Kinder sind, dürfen nicht mit dem Argument des Anti-Terrorkampfes oder des Rechts auf Selbstverteidigung hingenommen werden. Die überwiegend jungen Menschen im Gazastreifen (mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist unter 18 Jahre alt) brauchen dringend Perspektiven für ihre Zukunft. Sie benötigen eine bessere Ausbildung, ein Ende der Isolation und eine Normalisierung und Stabilisierung der Wirtschaft im Gazastreifen. Das würde einen entscheidenden Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung auf beiden Seiten leisten, denn eine rein militärische Bekämpfung von bewaffneten Gruppen, die sich von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit nähren, wird aussichtslos bleiben und erreicht erfahrungsgemäß das genaue Gegenteil.

Die Verwirklichung der Zweistaatenlösung als beste Garantie für die Sicherheit Israels sowie Palästinas ist ebenso wie das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser erklärtes Ziel deutscher Außenpolitik. Um diese Perspektive zu erhalten, ist ein Ende der Siedlungspolitik im Westjordanland und in Ostjerusalem, eine Stärkung der palästinensischen Präsenz in Ost-Jerusalem sowie die Aufhebung der Gaza-Blockade notwendig. Die im Juni gebildete parteilose palästinensische Übergangsregierung, die auf einem Versöhnungsabkommen von Fatah und Hamas basiert und die so genannten „Quartettbedingungen“ akzeptiert hat, ist dafür der legitime Ansprechpartner und muss politisch gestärkt werden.

Die Hamas bleibt, ungeachtet der Aktivitäten ihres militärischen Flügels, eine populäre politische Partei. Der Dialog mit den politischen Vertretern der Hamas sollte deshalb nicht länger verweigert werden, die Bilanz der Isolationspolitik seit dem Wahlsieg 2006 ist ernüchternd. Ein solcher Dialog muss eine deutliche, direkte Kritik an der inakzeptablen Haltung der Hamas in Fragen der Menschen- und Frauenrechte sowie die Forderung nach Anerkennung Israels im Rahmen eines Friedensabkommens, das die Festlegung der Grenzen verbindlich regelt, einschließen. Voraussetzung ist, dass die Hamas wie z.B. nach dem letzten Krieg 2012 einen verhandelten, dauerhaften Waffenstillstand einhält und auf terroristische Mittel verzichtet. Nur durch eine politische Einbindung und eine nachhaltige Konfliktregelung wird sich langfristig auch die Demilitarisierung ihrer Milizen durchsetzen lassen.

Ohne Aufhebung der Blockadepolitik gibt es keinerlei Entwicklungsperspektive für die Menschen in Gaza und keine Chance für die Zweistaatenlösung. Die Arbeit der Entwicklungsorganisationen vor Ort, für die einige von uns tätig sind, kann ohne grundlegende Änderung des Status Quo bestenfalls auf eine kurzfristige Nothilfe beschränkt bleiben. Milliarden von Euro, die in Staatsaufbau oder Entwicklung fließen, sind fehlinvestiert, wenn sie in der aktuellen oder der nächsten dann unweigerlich folgenden Welle der Gewalt zerstört werden. Das schadet in erster Linie den Menschen vor Ort. Es ist aber auch ein fahrlässiger Einsatz von deutschen Steuermitteln und ein verfehlter Ansatz für die Entwicklungs- und Demokratiearbeit.


W i r b i t t e n S i e

sich für die Erreichung eines nachhaltigen Waffenstillstandes einzusetzen, der das weitere Sterben von Zivilisten auf beiden Seiten verhindert und der massiv bedrohten, überwiegend jungen Zivilbevölkerung in Gaza dauerhaften Schutz bietet;

gegenüber Ägypten und Israel die Aufhebung der Blockade des Gazastreifens durchzusetzen, um eine Normalisierung des Güter- und Personenverkehrs zu ermöglichen und dabei israelische Sicherheitsinteressen durch internationale Beobachter und Unterstützung zu gewährleisten;

Nothilfe und Wiederaufbaumaßnahmen in Gaza bereitzustellen, aber nicht ohne auch Israels völkerrechtliche Verantwortung als Besatzungsmacht für den Wiederaufbau einzufordern;

die bereits anerkannte, im Juni eingeschworene palästinensische Einheitsregierung und ihre Regierungsgewalt über den Gazastreifen sowie Handlungsfähigkeit in den gesamten palästinensischen Gebieten inklusive Ostjerusalems mit Nachdruck zu stärken;

die Tötung von Zivilisten vor und während der Angriffe auf den Gazastreifen zu untersuchen, zu einer internationalen Untersuchung aktiv beizutragen und den Beitritt Palästinas zum Internationalen Strafgerichtshof zu unterstützen. Gleichzeitig die Zerstörung ziviler Infrastruktur (so wie die Bombardierung des einzigen Elektrizitätswerkes von Gaza, Kläranlagen, Krankenhäuser etc.), die seit Jahren mit EU- und bundesdeutschen Geldern finanziert wird, zu untersuchen und Kompensation von Israel einzufordern;

die restriktiven deutschen Rüstungsexportbestimmungen auch im Nahen Osten auf alle Konfliktparteien anzuwenden sowie die militärische Zusammenarbeit mit Israel auf den Prüfstand zu stellen;

sich mit Nachdruck für ein Ende der israelischen Besatzung der palästinensischen Gebiete einzusetzen und für beide Seiten verbindliche, völkerrechtskonforme Vorschläge für eine Konfliktregelung zu machen."




Erstunterzeichnende

Prof. Dr. Helga Baumgarten, Politikwissenschaftlerin, Birzeit University (Westjordanland)

Prof. Dr. Ulrike Freitag, Direktorin, Zentrum Moderner Orient (ZMO), Berlin

Prof. em. Dr. Karin Kulow, Arabistin & Islamwissenschaftlerin, Berlin

Wiltrud Rösch-Metzler, Bundesvorsitzende, pax christi, Berlin

Prof. Dr. Udo Steinbach, Islamwissenschaftler, Berlin

Peter Röhrig, ehem. Landesdirektor Deutscher Entwicklungsdienst (DED) in Ramallah & EZ-Berater, Berlin

Dr. Reiner Bernstein, Historiker & Publizist, Genfer Initiative Deutschland, München

Judith Bernstein, Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe, München

Dr. René Wildangel, Leiter, Palästina/Jordanien-Büro Heinrich-Böll-Stiftung, Ramallah

Dr. Bahman Nirumand, Journalist & Autor, Berlin

Wolfgang Schmidt, Propst, Jerusalem

Dr. Gerhard Fulda, Botschafter a.D. & Vizepräsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG)

Almut Hoffmann, ZFD-Koordinatorin Weltfriedensdienst e.V., Bethlehem

Riad Othman, Leiter, Palästina/Israel-Büros von medico international, Ramallah

Prof. em. Dr. Werner Ruf, Politikwissenschaftler, Friedensforscher & Soziologe, Edermünde

Dr. Michael Lüders, Islamwissenschaftler & Politik- und Wirtschaftsberater & Publizist/Autor, Berlin

Loay Mudhoon, Redaktionsleitung Qantara.de: Dialog mit der islamischen Welt, Deutsche Welle, Bonn

Manuela Römer, Medienberaterin und -trainerin, AnNajah National University, Nablus (Westjordanland)

Kai Wiedenhöfer, Dokumentarfotograf, Berlin

Prof. em. Dr. Stefan Wild, Islamwissenschaftler, Universität Bonn

Dr. Katja Hermann, Islamwissenschaftlerin, Ramallah

Johanna von Toggenburg, Advocacy Coordinator Ewash (The Emergency Water and Sanitation-Hygiene Group), Jerusalem

Tessa Lambrich, Juristin, Ramallah

Jakob Rieken, Politikwissenschaftler, Jerusalem

Thomas König, Agraringenieur & Entwicklungshelfer im Auja-Umweltbildungszentrum, Al Auja, Jericho (Jordan-Tal)

Tsafrir Cohen, Nahostreferent medico international, Frankfurt

Prof. em. Dr. Helmut Mejcher, Hamburg

Dr. Marianne Schmidt-Dumont, Hamburg

Christian Sterzing, ehem. MdB & ehem. Leiter des Palästina-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung & Autor/Publizist, Edenkoben

Dr. Stephan Rosiny, GIGA Institut für Nahoststudien, Hamburg

Thimna Bunte, ZFD-Fachkraft, KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e.V., Al-Walajeh (Westjordanland)

Dr. André Bank, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am GIGA Institut für Nahost-Studien, Hamburg

Prof. em. Dr. Mohssen Massarrat, Universität Osnabrück

Dr. Anja Zorob, Islam- & Wirtschaftswissenschaftlerin, Bochum

Clemens Messerschmid, Hydrogeologe, Ramallah

Prof. Dr. Arshin Adib-Moghaddam, Professor in Global Thought and Comparative Philosophies, School of Oriental and African Studies (SOAS), University of London

Stefan Wagler, Psychologe und ZFD-Fachkraft für den Weltfriedensdienst e.V., Bethlehem

Prof. Dr. Mustafa Gencer, Historiker an der Abant İzzet Baysal University, Bolu (Türkei)

Kerstin Gollembiewski, ZFD-Koordinatorin Palästina/Israel, KURVE Wustrow, Ramallah

Prof. Dr. Andreas Kaplony, Arabist & Islamwissenschafter, Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. med. Günter H. Seidler, Leiter Sektion Psychotraumatologie, Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg

Alexandra Senfft, Autorin & Publizistin

Dr. Thomas K. Gugler, Exzellenzcluster "Religion und Politik", Zentrum für Islamische Theologie, Universität Münster

Dr. Sonja Hegasy, stellv. Leiterin des Zentrums Moderner Orient (ZMO), Berlin

Dr. Mohammad Gharaibeh, Islamwissenschaftler & wissenschaftlicher Koordinator des Annemarie-Schimmel-Kollegs, Universität Bonn

Nirit Sommerfeld, Schauspielerin & Israel-Palästina-Reisen, München

Jörn Böhme, ehem. Leiter des Israel-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung

Petra Salz, Betriebswirtin & Therapeutin, Silwan (Ost-Jerusalem)

Dr. Ludwig Watzal, Journalist & Redakteur, Bonn

Ali Fathollah-Nejad, Research Fellow, Deutsches Orient-Institut, Berlin

Gesa Heym-Halayqa, International Office, Freie Universität Berlin

Dr. Ulrike Stehli-Werbeck, Dozentin für Arabistik, Universität Münster & Universität Basel

Svenja Oberender, Programmkoordinatorin, Heinrich-Böll-Stiftung, Ramallah

Alia Rayyan, Direktorin, Al-Hoash Gallery, Jerusalem

Joachim Paul, ehem. Leiter des Palästina-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung, Tunis

Petra Schöning, Politikwissenschaftlerin, Köln

Dr. Bassam Helou, Vorstandsmitglied Deutsch-Arabische Gesellschaft (DAG), Sankt Goar

Bernhard Hillenkamp, Berater/ Referent Nahost im forumZFD & langjähriger KZE für medico International BMZ-Projekt in Gaza

Dr. Fritz Balke, stellv. Vorsitzender Nahost-Forum e.V., Berlin

Nora Lafi, Historikerin am Zentrum Moderner Orient, Berlin

Miriam Shabafrouz, Politikwissenschaftlerin, Frankfurt

Dr. des. Luay Radhan, Islamwissenschaftler, Heidelberg

Dr. Sophia Hoffmann, freiberufliche Beraterin, Berlin

Elhakam Sukhni, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Islamische Theologie, Universität Osnabrück

Iris Hefets, Psychotherapeutin, Jüdische Stimme für gerechten Frieden im Nahost, Berlin

Robert Jesse, Islamwissenschaftler & Development Advisor in Palästina

Dr. Lisa Franke, Arabistin/Islamwissenschaftlerin, Universität zu Köln

Katharina Kretzschmar, Doktorandin der Geschichte, Technische Universität Berlin

Charlotte Joppien, Doktorandin, Department of Anthropology, Macquarie University, Sydney

Neda Noraie-Kia, Politikwissenschaftlerin, Berlin

Shelley Harten, Doktorandin, Freie Universität Berlin, gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes

Dr. Ahmed Badawi, Direktor, Transform e.V. - Zentrum für Konfliktbearbeitung und politische Entwicklung, Berlin

Michaela Birk, Geschäftsführerin, Transform e.V. - Zentrum für Konfliktbearbeitung und politische Entwicklung, Berlin

Angelika Vetter, Vorsitzende Institut für Palästinakunde e.V., Bonn

Nadine Schnelzer, Nahostwissenschaftlerin & Übersetzerin, Erlangen

Sarah Albrecht, Islamwissenschaftlerin, Freie Universität Berlin

Jochi Weil-Goldstein, ehem. Projektverantwortlicher für Palästina und Israel bei medico international Schweiz, Zürich

Dr. Gerlinde Wunder, Gerontologin, Ramallah

Dr. Stephan Milich, Arabist & Übersetzer, Universität zu Köln

Hermann Kuntz, Pfarrer, zahlreiche Gruppenleitungen nach Israel/Palästina, Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk, Berlin

Dr. Viktoria Waltz, ehem. Partnerschaftsbeauftragte TU Dortmund / Birzeit University & ehem. Regierungsberaterin beim Ministry of Housing (MOH) Gaza/Ramallah

Anna-Lena Punken, Politikwissenschaftlerin, Hamburg

Tanya Ury, Künstlerin & Mitglied der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, Köln

Lerke Scholing, Dipl.-Pädagogin & Lehrauftrag an der Universität Lüneburg zum Nahost-Konflikt

Martin Forberg, Dozent, Mitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte, Berlin

Eva Johais, Politikwissenschaftlerin, Universität Duisburg-Essen

Dr. Jochim Varchmin, Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München & AK Nahost Berlin

Lothar Heusohn, Dipl.-Soziologe, Ulmer Volkshochschule

Galit Altshuler, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost

Ali Memari Fard, Vorstandsmitglied der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG), Dessau-Roßlau

Fionn Harnischfeger, Politikwissenschaftler, München

Prokop Bowtromiuk, freischaffender Redakteur

Den Brief und alle weiteren Unterzeichnenden findet man hier.
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* Jewish survivors and descendants of survivors and victims of Nazi genocide unequivocally condemn the massacre of Palestinians in Gaza

As Jewish survivors and descendants of survivors and victims of the Nazi genocide we unequivocally condemn the massacre of Palestinians in Gaza and the ongoing occupation and colonization of historic Palestine. We further condemn the United States for providing Israel with the funding to carry out the attack, and Western states more generally for using their diplomatic muscle to protect Israel from condemnation. Genocide begins with the silence of the world.

We are alarmed by the extreme, racist dehumanization of Palestinians in Israeli society, which has reached a fever-pitch. In Israel, politicians and pundits in The Times of Israel and The Jerusalem Post have called openly for genocide of Palestinians and right-wing Israelis are adopting Neo-Nazi insignia.

Furthermore, we are disgusted and outraged by Elie Wiesel’s abuse of our history in these pages to justify the unjustifiable: Israel’s wholesale effort to destroy Gaza and the murder of more than 2,000 Palestinians, including many hundreds of children. Nothing can justify bombing UN shelters, homes, hospitals and universities. Nothing can justify depriving people of electricity and water.

We must raise our collective voices and use our collective power to bring about an end to all forms of racism, including the ongoing genocide of Palestinian people. We call for an immediate end to the siege against and blockade of Gaza. We call for the full economic, cultural and academic boycott of Israel. “Never again” must mean NEVER AGAIN FOR ANYONE!



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** Robbe und die Raubsiedler. Wer gehört zur Israel-Lobby in Deutschland?


Präsident und Ex-MdB Robbe (Lotse SPD-Küstengang, Zivildienstleistender und ehemaliger Vorsitzender des BT - Verteidigungsausschusses !) ist ein typischer Vertreter der hierzulande dominierenden Israel-Lobby. Robbe leitet jetzt ein beim AG Charlottenburg eingetragenes privates Institut namens DIDES:

"Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) Aktenzeichen: HRB 145330 B Bekannt gemacht am: 24.10.2012 12:00 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Neueintragungen

22.10.2012

DIDES GmbH Deutsches privates Institut für Demokratieentwicklung und Sicherheit, Berlin, Friedrichstraße 206, 10969 Berlin. Firma: DIDES GmbH Deutsches privates Institut für Demokratieentwicklung und Sicherheit Sitz / Zweigniederlassung: Berlin; Geschäftsanschrift:; Friedrichstraße 206, 10969 Berlin Gegenstand: Die Evaluierung und Beratung von staatlichen Akteuren, insbesondere im Sicherheitssektor in Schwellen- und Entwicklungsländern zur Angleichung an internationale Normen zur Konfliktprävention und Konfliktbewältigung; ferner Politik- und Strategieberatung für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen im Bereich internationaler Politik. Stamm- bzw. Grundkapital: 100.000,00 EUR
..."
(s. Wikipedia).

Seit 2013 ist Robbe auch noch Honorarkonsul des Entwicklungslandes Ruanda. Gewiß kommt es da nicht zu `nem "Conflict of Interests" mit dem privaten "Do-ut-des", Verzeihung, "Di-des" - Institut. Ruanda braucht ja keine nuklearfähigen U-Boote.

Ex-Wehrbeauftragter Robbe hatte zu seiner Zeit bei den "deutschen" ProIl-Verlegern stets eine gute Presse, was bezeichnend für das funktionierende Kartell der Israel-Interessenten ist. Pressearbeit wird da ganz groß geschrieben. Das ProIl - Selbstbeweihräucherungs- und Zitierkartell funktioniert in D so prächtig, dass es über Jahrzehnte möglich war, die höchst fragwürdigen, umfangreichen Rüstungsexporte in das wohl spannendste Krisengebiet der Erde, nach Israel, als der "deutschen Staatsräson" dienend auszugeben und so gegen jede sachliche Kritik zu immunisieren.


Wer gehört sonst noch in D zur Israel-Lobby?

Geht man im Internet mit dem nötigen Vorwissen durch die Listen der hochrangigen Bundeswehrgeneräle, Innenminister, JustizministerInnen, Bundesanwälte, Richter, Rechtsanwälte, Abgeordneten, Verbandsvertreter, Verleger, Intendanten, Programmdirektoren, Moderatoren, Journalisten, Gewerkschafter, Beratungsunternehmen, Industriellen, Banker usw., stößt man auf ungewöhnlich viele Treffer. Da ist der nächste D e a l unter den abgehobenen oberen Zehntausend ("E c c l e s t o n e", straflos gegen 100 Mio €) immer in Reichweite. Kein Wunder, dass Israel zum Lohn für das Abschlachten der Palästinenser von unseren deutschen Steuergeldern immer noch horrende Militärhilfen erhält, bis hin zu - fast geschenkten - modernsten nuklearfähigen U-Booten***.

Nicht nur die obigen Nahost-Experten, auch Kulturschaffende und bekannte Schriftsteller wie Günter Grass fordern schon lange ein Ende der abnorm bezuschussten Rüstungsexporte nach Israel. Auch christliche Nächstenliebe kennt Grenzen.

Seit 09/11 steht alles, was in Deutschland Kopftuch trägt oder im Koran blättert potentiell unter besonderer Beobachtung der "Dienste". Die sind "een Kopp un`een Aarsch" mit CIA und NSA, der "digitalen Besatzungsmacht" USA. Und was ist mit der Gegenseite? Wer zündet in Berlin und Bielefeld die Moscheen an?

Wie steht es eigentlich mit dem grundgesetzkonformen Sozialverhalten und der demokratischen Staatstreue der hiesigen Luxus-Mischpoke, die sich über die Loyalität der doofen deutschen Industriemalocher insgeheim köstlich amüsiert?

Kurzum, wie ist es mit der rechtsstaatlichen Loyalität unserer doppelgesichtigen, "deutschen" ProIl-Betbrüder in den sicherheitsempfindlichen Schlüsselpositionen von Staat und Gesellschaft gegenüber der breiten Masse der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland bestellt? Offensichtlich, nimmt man den Fall "NSU", verheerend schlecht, aber da schauen alle lieber weg, aus Staatsräson und so weiter...

Welche Folgen das Mitwirken von "unsicheren Kantonisten" haben kann, hat sich am Wochenende beim Galileo-System der EU gezeigt. Am Freitag starteten im europäischen Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana (Südamerika) zwei neue Satelliten in eine geostationäre Umlaufbahn 23 500 Kilometer über der Erde. Die normalerweise zuverlässige russische Trägerrakete Sojus setzte sie aber bereits auf 17 000 Kilometer Höhe aus (Fehlerreport "Soyuz VS09"). Dort sind sie unbrauchbar, denn die dreißig Satelliten des Galileo-Netzes müssen sich in gleicher Höhe befinden, um eine weltumspannende Abdeckung wie GPS zu ermöglichen.

Das für die Unabhängigkeit Europas von den USA insbesondere militärisch überlebenswichtige Satellitennavigationssystem (Anti-Galileo-Brief von US-StS Wolfowitz, 01.12.2004,pdf, engl.) ist von der durch ProIl`s unterwanderten EU-Kommission ausgerechnet einer Agentur mit Sitz im proIl-verseuchten P r a g anvertraut worden. Israel ist sogar offziell am Projekt beteiligt!? Der Chef von Arianespace, ein gewisser Stéphane Israel (sic!) , untersucht jetzt mit einer "Expertengruppe" die Ursachen des neuesten "Galileo-Fehlschlags", der zu einer mehrjährigen Verzögerung führen wird.

Irgendeine verräterische ProIl-Schniefnase hat offensichtlich absichtlich ein paar Bits beim Raketen-Steuerprogramm geändert. Vermutlich Softwaresabotage. China entwickelt aus genau diesem Grund schon längst eigene Software und Hardware, darunter ein eigenes Betriebssystem jenseits von Apple, Windows und Konsorten, um vom Silicon Valley unabhängig zu werden. Etwas was auch Europa dringend bräuchte.

Sind halbblinde, behinderte ProIl`s als Experten am Galileo-Projekt beteiligt? Israelis sind in Sachen Weltraum-Navigationssoftware Spitze, hassen Europäer aber in Wahrheit wie die Pest.


Auch die ukrainischen Oligarchen und deren Putschisten in Kiew sind durchweg ProIl`s. Warum unsere Kanzlerin denen gestern eine halbe Milliarde Euro versprochen hat ist schwer nachzuvollziehen. Den zu finanzierenden "Wiederaufbau" kennen wir schon aus anderen Weltgegenden.

Es könnte noch schlimmer kommen. Angesichts der sich dramatisch verschlechternden Situation im "Nahen/Mittleren Osten" und in der "Ukraine-Krise" ist hierzulande dringend zu prüfen, wieviel einflussreiche sicherheitsrelevante Pöstchen - insbesondere im Bereich unserer Bundeswehr, Militärpolitik, Innere Sicherheit, Politische Polizei, Geheimdienste, Verfassungsschutz, Justiz - trotz des NSU-Desasters immer noch von unsicheren Kantonisten bekleidet werden.

Der BND kämpft ja noch immer mit einem minder schweren Fall von "Geheimnisverrat" durch den Doppelagenten Markus R., ein halbblinder Rollstuhlfahrer! Krücken haben Tücken; Schwule, Lesben und Levantiner übrigens auch. Die üblichen Verdächtigen, die seit 1989 zwecks Außensteuerung vermehrt von den Alliierten" an unsere innen- und sicherheitspolitischen Schaltpulte bugsiert worden sind, insbesondere extremistische Proisraelis und sonstige dubiose Israel-Sbirren, sind eine ernsthafte Gefahr für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland und müssen wie der CIA/NSA-AL aus der US-Botschaft umgehend "nach Hause" geschickt oder zumindest "aus dem Verkehr gezogen" werden.

Eigentlich gehörte es sich, dass sich der Verfassungsschutz um die Scheinloyalen kümmert. Dumm nur, diesen Leuten gehört anscheinend auch der "Verfassungsschutz".


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*** Die zunehmende Bedeutung der (von Deutschland geschenkten) Dolphin - U-Boote in Israels Nuklearstrategie (JP-Artikel, engl.)

Inhalt: Israel soll zur Verbesserung seiner Glaubwürdigkeit seinen "existenziellen Feinden" vorab mitteilen, dass sie ggf. atomar vernichtet werden. Auch hierfür wird die U-Boot-Flotille gebraucht, eigentlich eine reine Zweitschlagskapazität. Ein hübsches Beispiel für nukleare Erpressung, scusi! Die globale Weltkriegsstimmung steigt. Dazu passen die Meldungen, das russsische U-Boote im Nordmeer vor Rußlands Küste gerade ein US-amerikanisches _Aufklärungs-/Jagd-U-Boot aufgespürt und abgedrängt haben, dass ein frecher chinesischer Kampfjet sich einem amerikanischen P8-Spionageflugzeug im südchinesischen Meer bis auf acht Meter genähert hat und dass die Revolutionsgarde Irans heute am 24.08.14, einem heiligen Sonntag eine israelische Tarnkappendrohne auf dem Spähflug nach Natanz abgeschossen hat.


"Israel's nuclear strategy - a larger role for submarine-basing
Jerusalem Post , 08/17/2014 15:56

By PROFESSOR LOUIS RENÉ BERES, ADMIRAL LEON "BUD" EDNEY


Looking ahead, it is plausible that it will be in Israel's long-term survival interests to more fully commit to certain submarine-basing options.

Although Israel's current security emphases following Operation Protective Edge lie most plainly in counter-terrorism operations, this should not obscure the Jewish State's overriding obligation to deter WMD attacks by enemy states, including, in the future, nuclear blows from Iran. In this connection, Jerusalem will need to fashion a fully comprehensive and calibrated strategic doctrine, one from which aptly specific security policies and operations could be suitably extrapolated. This focused framework could identify and correlate all available strategic options (deterrence, preemption, active defense, strategic targeting, nuclear war fighting) with assorted national survival goals.

Israel's proposed strategic doctrine will have to take close account of possible interactions between different strategic options, and also of determinable synergies between possible enemy attacks. Significantly, calculating these particular interactions and synergies will represent a computational task on the highest order of intellectual difficulty. Indeed, going forward, the progressive refinement of Israel's nuclear deterrent should always be seen as a primarily intellectual task, rather than as a merely political operation.

In the analysis that follows, we will identify the basic expectations of any Israeli nuclear deterrence posture, with particular reference to the twin criteria of perceived ability and perceived willingness. Before any rational adversary of Israel could be deterred by an Israeli nuclear deterrent, that enemy would first need to believe that Israel had both the capacity to launch appropriate nuclear reprisals for certain forms of aggression, and also the will to actually undertake such a launch. In matters involving a prospectively irrational strategic enemy of Israel, successful deterrence would need to be based upon threats to enemy values other than national survival, and/or would need to be supplanted altogether by strategies of preemption, or, as known in law, "anticipatory self-defense."

As part of all considered strategies of Israeli nuclear deterrence, useful preparations will have to include the country's complex and multi-layered systems of active defense, especially Arrow. Here, IDF planners will need to bear in mind that in intercepting Hamas rockets during the recent Gaza War (Operation Protective Edge), a less than 100% reliability of intercept was acceptable, but that nothing less than a 100% reliability of intercept could be tolerable when facing enemy nuclear missiles in the future.

Iron Dome has performed extremely well in intercepting Hamas rockets, but the prospective task for Arrow in any possible future encounters with long-range Iranian ballistic missiles would be far more demanding.

In meeting the perceived ability criterion of successful nuclear deterrence, Israel will need to demonstrate, inter alia, the substantial invulnerability of its nuclear retaliatory forces to enemy first strikes. Like the United States, Jerusalem is likely to depend upon some form or another of strategic triad deployments. Already, it is likely that Israel has begun to embark upon serious sea-basing of its still-undeclared nuclear forces.

Looking ahead, it is plausible that it will be in Israel's long-term survival interests to more fully commit to certain submarine-basing options. Israel is a tiny country, and its land-based strategic forces could sometime present as too-vulnerable. In part, whether or not Israel actually proceeds to more explicit submarine-basing of nuclear retaliatory forces, it could still acquire certain meaningful deterrence benefits from an incremental end to its policy of "deliberate nuclear ambiguity." Popularly, this policy is generally referred to as Israel's "bomb in the basement."

From the early days of the country's first prime minister, David Ben-Gurion, Israel has understood the need to rely upon a "great equalizer," that is, on nuclear weapons and (implicit) strategy. Of course, there are a great many circumstances in which a nuclear option would be unsuited - most obviously, in any forms of regional counter-terrorism - but, in the end, there can be no substitute for such a residual option. Doctrinally, Israel has already rejected any notions of theater nuclear deterrence, and/or nuclear war-fighting; nonetheless, there are still some identifiable circumstances wherein a nuclear exchange might not be prevented.

Nuclear war-fighting between Israel and particular enemies could break out, so long as: (a) enemy state first-strikes launched against Israel would not destroy Israel's second-strike nuclear capability; (b) enemy state retaliations for an Israeli conventional preemption would not destroy Israel's nuclear counter-retaliatory capability; (c) conventional Israeli preemptive strikes would not destroy enemy state second-strike nuclear capability; and (d) Israeli retaliations for enemy state conventional first strikes would not destroy enemy state nuclear counter-retaliatory capability.

What this means, for Israeli security, is that Jerusalem must take appropriate steps to ensure the plausibility of (a) and (b), above, and also the implausibility of (c) and (d).

Submarine deployments could be helpful or even indispensable to Israel's nuclear deterrence posture. Submarines, after all, represent the ultimate stealth weapon, and an SLBM force could essentially guarantee the ability to unleash a catastrophic retaliatory strike. Naturally, these deployments would not replicate America's nuclear response capability. Currently, 50-55% of this country's nuclear response force is submarine-based in certain times of crisis.

Because of Israel's irremediable lack of strategic depth, the small country's submarine force represents an "ace in the hole" element of strategic deterrence. Now, Israel is upgrading its three Dolphin I submarines purchases from Germany with three additional Dolphin II submarines. These boats are diesel powered, and unlike the US nuclear submarine capability, are limited by the length of time they can remain submerged.

Israel's submarines have been designed and built for specific Israeli requirements, and are larger than the German type 212 submarines. One must assume that the larger size is to accommodate nuclear tipped missiles. This capability is critical to maintain Israel's deterrence from enemy attack. The country needs to continue with refinements of this sea-based retaliatory capability. Nuclear powered submarines would be preferable, in principle, but due to cost and construction requirements, they are not attainable, at least in the near term.

In the densely-arcane world of Israeli nuclear strategy, it can never be sufficient that Israel's enemies acknowledge its nuclear status. It is also necessary that Israel's enemies believe that Israel has distinctly secure nuclear weapons, and that Israel would be ready and willing to employ these usable weapons in certain very specific and readily identifiable threat situations.

To ensure that its nuclear forces appear usable, invulnerable, and also penetration-capable, Israel could benefit from a selective release of certain broad outlines of strategic information - that is, by a loosening of "deliberate nuclear ambiguity." The disclosed information would concern, among other things, the hardening, dispersion, multiplication, basing and yields of selected Israeli nuclear forces. This suggestion, of course, is not meant to "give away" any military secrets, but rather, to use certain bits of pertinent information to substantially enhance Israel's nuclear deterrent. No Israeli shift from nuclear ambiguity to disclosure would likely help in the case of an irrational nuclear enemy, an improbable but by no means inconceivable prospect.

By now, Israel has likely adopted a counter-city or "counter-value" nuclear targeting policy. This policy, replicating US targeting doctrine during the Cold War, should soon be made known to certain of Israel's principal existential adversaries. Without such advance disclosures to these adversaries, and without any corollary development of a submarine-based nuclear deterrent, Israel's credible nuclear deterrence posture could be put at risk.

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LOUIS RENÉ BERES is Professor of Political Science and International Law at Purdue University. Educated at Princeton (Ph.D., 1971), he is the author of ten books and several hundred published articles dealing with Israeli security matters. In Israel, he was Chair of Project Daniel (PM Sharon, 2003).

LEON "BUD" EDNEY, Admiral (US Navy/ret). was Vice-Chief of Naval Operations; NATO Supreme Allied Commander, Atlantic; and Commander-in-Chief, US Atlantic Command. Admiral Edney, who served as a White House Fellow in 1970, holds an advanced degree in international affairs from Harvard. He was also Distinguished Professor of Leadership at the US Naval Academy.
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Montag, 18. August 2014

Verdeckte Kriegsführung, ein Blick hinter die Kulissen der Machtpolitik

rhbl


"Die Grup­pe „Is­la­mi­scher Staat“ ("IS") rollt den Na­hen Os­ten auf, Zehn­tau­sen­de sind auf der Flucht, und die Welt fragt sich, wie die mör­de­ri­sche Or­ga­ni­sa­ti­on so groß wer­den konn­te". (SPON Heft 34/2014)



Die Weltpolitik gleicht einem aufziehenden Gewittersturm. Die USA stehen im Nahen und Mittleren Osten vor einem Scherbenhaufen (Scholl-Latour). Ob in Palästina (Gaza), Ägypten, dem Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Jemen (Marsch von dreißigtausend Houthi-Rebellen auf Sanaa), Somalia, Pakistan (Marsch von zehntausenden Oppositioneller auf Islamabad) oder Afghanistan, fast überall im Nahen/Mittleren Osten toben mörderische Machtkämpfe. In den muslimischen Ländern Pakistan und Jemen kocht der Volkszorn auch wegen des Gazamassakers der Israelis.


Gazandtv

Das israelische Gazamassaker aus der Sicht des indischen TV-Kanals NDTV. Was man hier nicht sieht sind die über 2000 Toten.

Die mehr als 10.000 verletzten Palästinenser können in den wenigen noch im Notbetrieb hantierenden Gaza-Krankenhäusern auch nicht im Ansatz versorgt werden. Hier hätte Deutschland mit seinen hoch spezialisierten
medevac-Flugzeugen der Luftwaffe schon längst eine Luftbrücke zur Verlegung der Transportfähigen nach Europa einrichten müssen. Aber Gaza ist ja noch immer abgeriegelt wie ein KZ. Vielleicht kümmert sich der durchsetzungsstarke NATO - Luftwaffengeneral a.D. Kujat, derzeit als Chairman NCOIC für bündnisweite Interoperabilität in der Rüstungsindustrie zuständig, mal um die Sache. Das Überleben und der Schutz der Zivilbevölkerung in Gaza ist genau so wichtig wie im Nordirak oder in der Ostukraine.



Es sind sonst überwiegend Ölkriege, Stellvertreterkriege zwischen West und Ost, initiiert durch "aus dem Ruder laufende" gewaltsame Demonstrationen, exekutiert durch lokale Partisanen, Geheimdienste, Special Forces, private Söldnerformationen oder internationale Brigaden, die - jenseits demokratischer Kontrolle und Öffentlichkeit - als scheinbare Glaubens- oder Befreiungskriege von den jeweiligen "Insurgenten*" verdeckt geführt und von den bekannten Plutokraten und/oder Oligarchen finanziert werden.

Im Süden der USA, in Ferguson/Missouri, spitzt sich wieder einmal der bekannte Rassenkonflikt zwischen schwarzer Unter- und weißer Oberschicht zu. Nach der grundlosen Erschießung eines zweiten Schwarzen in St. Louis (Handyvideo) könnte es für den ersten US-Präsidenten mit schwarzafrikanischen Wurzeln zu Hause höchst ungemütlich werden. Neben den unterdrückten Schwarzen begehren auch die ausgebeuteten Latinos im Süden der USA auf. Die 566 Indianerstämme haben damit begonnen ihre Reihen zu schließen und sich gegen die weißen Eindringlinge stärker abzuschotten. Die USA, das von den Reichsten der 12 Millionen eingewanderten "Proisraelis" beherrschte Land der "guten Gelegenheiten" strebt unaufhaltsam weiteren Rassenunruhen, wirtschaftlichem Zerfall und Chaos entgegen.

Das zweitgrößte Flächenland Europas, die Ukraine, ruft nach einem blutigen proamerikanischen Putsch in Kiew nach militärischer Unterstützung durch EU und NATO, um die prorussischen "Separatisten" in der Ostukraine zu vertreiben oder zu vernichten.

Wer in dieser Lage in "unseren" Medien nach Informationen sucht, die die objektive Wirklichkeit ausgewogen und zutreffend beschreiben, wird bitter enttäuscht. Ein vernünftiges Einordnen der Fülle der von den diversen Medien zu den verschiedenen Ereignissen angebotenen Informationssplitter scheint normalen Zeitungslesern bzw. Rdfk./TV - Zuschauern immer weniger möglich.


Gaza-Khan-Younis2

Khan Younis, ein überlebender Palästinenser des Gazamassakers geht mit zwei Kindern durch sein zerstörtes Wohnviertel. Die israelischen Brunnenvergifter haben neben den Wohnhäusern in voller Absicht auch die Trinkwasserleitungen, Pumpen, Abwasserrohre und die Stromversorgung zerschossen, um den übriggebliebenen Palästinensern die Lebensgrundlagen zu nehmen und ihren Durchhaltewillen zu zerstören. Ungeklärt fliessen die Abwässer durch die zertrümmerte Landschaft und vergiften über das Grundwasser auch das Trinkwasser ("Amid unprecedented destruction, Gaza needs ‘new deal’-style recovery plan – UN official").

Die Medikamente sind alle, die Lebensmittel gehen im immer noch blockierten Gaza zur Neige. Wegen dauernder Stromausfälle können die Verwundeten in den Krankenhäusern kaum noch versorgt und operiert werden ("Gaza hospitals, health facilities need urgent donor support: UN agency").

Keine der ProIl-Politsbirren im angeblich zivilisierten Westen, weder Obama noch Frau M e r k e l, Hollande oder Cameron kümmert sich drum. Das Elend der Palästinenser geht den Hohen Herren und Damen glatt am A.... vorbei. Zur Ablenkung der Weltöffentlichkeit gibts ja parallel im TV noch ISIS im Irak und das Gemetzel in der Ostukraine. Wer schrieb das Drehbuch für das "Sommerloch 2014", wer führt hier Regie? Natürlich ProIl`s wie der NATO - Europa kommandierende US-General Breedlove, Bw-General Naumann und Konsorten, siehe z.B. die TV-Sendung "Monitor vom 21.08.14".



Alexander Unzicker hat am 15.08.2014 in Telepolis auf das Unvermögen der Journaille hingewiesen, sich von ihrer "Schere im Kopf" zu befreien: "Die Irrationalität in der Ukraine-Krise gefährdet unsere Demokratie". In seinem Beitrag weist Unzicker auf einen aufklärenden Vortrag des Züricher/Baseler Wissenschaftlers Dr. Daniele Ganser hin, den dieser bei der schweizerischen Anti-Zensur-Koalition (AZK) gehalten hat.

Scusi! hat sich den Vortrag angeschaut und ist begeistert. Ob es um die CIA/MI6-Operation Ajax gegen Ministerpräsident Mossadeq 1953 im Iran geht, um den Tonking-Zwischenfall zur verlogenen Rechtfertigung des Eintritts der USA in den Vietnamkrieg oder um die Rolle Washingtons bei der Vorbereitung der gescheiterten US-Invasion in der Schweinebucht auf Kuba, Ganser leistet auf seine zurückhaltende Art wissenschaftlich präzise Arbeit bei der Ermittlung der wirklich Verantwortlichen.

Es ergibt sich in der Folge eine Art "Mustererkennung", die den aufmerksamen Betrachter in die Lage versetzt sich auch zu den aktuellen Ereignissen (z.B. Ostukraine, Absturz/Abschuss Malaysia Airplane MH 17) die richtigen Fragen zu stellen. (Hier ist die Frage akut, warum vier Wochen nach dem Absturz/Abschuss und zwei Wochen nach Auffinden der unversehrten Flugschreiber von MH 17 die Ergebnisse der Black Box - Aufzeichnungen und die Dokumentation der Gespräche der ukrainischen Flugsicherung immer noch nicht veröffentlicht sind. Die Publikation der bisherigen, vorläufigen Untersuchungsergebnisse aus England ist durch die UN erst für September avisiert! Will hier jemand was vertuschen?**)

Auch wenn man knapp anderthalb Stunden für das Ganser-Video mitbringen muss, diesen soliden historischen Erkenntnisgewinn sollte sich jeder gönnen.

Der Vortrag ist verständlich formuliert und didaktisch so genial gemacht, dass einem die Schuppen von den Augen fallen.





Verdeckte Kriegsführung – Ein Blick hinter die Kulissen der Machtpolitik (Vortrag des Historikers Dr. Daniele Ganser auf der Schweizer AZK im Juli 2014).

Quelle: YouTube/NuoViso.TV


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* Burke, Guardian: IS = "Insurgenten" = "Rebellen" oder "Aufständische"


Seit "09/11" ist im Afghanistankrieg und den anderen US - Ölkriegen gegen Saddam Hussein (Irak), Muammar al-Gaddafi (Libyen) und Baschar al-Assad (Syrien) in der westlichen Propaganda davon die Rede, dies seien Geheimdienst- und Militäraktionen im "Krieg gegen den Terror". Selbst der ProIl-Putschpräsident Poroschenko führt in der Ostukraine eine Antiterroroperation (ATO) gegen die dortige "Bürgerwehr" (westl. ProIl-Presse: "Separatisten").

Jason Burke hat sich im Guardian mit der Frage beschäftigt, wer der Gegner des sogenannten "Westens" bzw. der "Internationalen Gemeinschaft" in diesen blutigen Auseinandersetzungen ist. Burke kommt unter Berufung auf den Terrorismusexperten Bruce Hoffman zu dem Ergebnis, dass es sich z.B. bei der radikalislamistischen Organisation "Islamischer Staat", alias ISIS, alias ISIL, die aus der al Kaida im Irak hervorgegangen ist, um "Insurgents", d.h. "Aufständische" handelt, die sich allerdings terroristischer Methoden bedienen. Die Bezeichnungen "Aufständische" , "Rebellen" oder "Bürgerwehr" sind im christlichen Abendland im Bewußtsein der Bevölkerung eher mit positiven Assoziationen besetzt, während "Separatisten" gemeinhin nichts Gutes im Schilde führen und "Terroristen" auf der Skala der negativen Möglichkeiten direkt nach Kommunalpolitikern, Journalisten, Söldnern und Geheimdienstlern kommen und als das Allerletzte gelten.

Die größte Geldstütze dürfte IS/ISIS/ISIL aus Saudi Arabien und Katar bezogen haben (jw, Leukefeld). Aufgefallen ist den Beobachtern der Nahost-Szene aber, dass IS/ISIS/ISIL auch jahrelang unauffälliger Nutznießer u. mittelbarer Abstauber der Dollarmilliarden - Waffenhilfe des Westens für die innersyrische Opposition gegen Assad gewesen ist. Obama, Hillary Clinton, McCain, Cameron, Hollande und den sonstigen Polit- und Presseheuchlern in den Teppichetagen, die sich jetzt zum Schein über die terroristischen IS-Emporkömmlinge aufregen, den diskreten "Freunden Syriens", waren die Empfänger ihrer Waffen- und Geldflüsse natürlich im Unterschied zum westlichen Wählervolk bestens bekannt!.

IS/ISIS/ISIL kam 2014 für die breite Masse der westlichen Bevölkerung urplötzlich aus dem Nichts, aus der Tiefe des Zweistromlandes. Die FAZ berichtet z.B. nur manipulativ verkürzt über die IS-Entstehungsgeschichte. Dabei war der harte IS-Kern schon bei den Unruhen gegen Gaddafi aktiv. Das Flintenweib Hillary Clinton hat seinerzeit als US-Außenministerin die ersten 800 Millionen Dollar Starthilfe für Waffenkauf und Sold stümperhaft u n d i f f e r e n z i e r t über den islamistischen anti-Gaddafi - Partisanen in Nordafrika abregnen lassen. Nach dem Sturz Gaddafis oblag es Hillary`s US-Botschafter Stevens die nun in Libyen nicht mehr gebrauchten, überschüssigen islamistischen "Aufständischen" samt modernen Waffen nach Syrien zu transferieren. Das gelang den Amis, auch wenn Stevens bei einem kleinen Mißverständnis zwischen den Beteiligten ums Leben kam. Die Aussagen des Washingtoner Historikers Webster Griffin Tarpley (Press TV) werden nicht nur durch diverse Veröffentlichungen bei Wikileaks gestützt. Es gibt auch Fotobelege, die den US-Senator McCain im Frühstadium der Syrien-Operation gegen Assad bei den sogenannten "gemäßigten FSA-Rebellen" zeigen, unter denen sich auch der kommende "IS-Kalif al-Badri, alias Abu Bakr - al-Baghdadi" befindet (siehe auch Voltaire-Netz, via Press TV, a.a.O.). Daran, dass Israel v e r d e c k t der Hauptdrahtzieher des seit März 2011 in Syrien laufenden Umsturzversuchs gegen Assad mit inzwischen fast 200.000 Toten, ungezählten Verletzten und Millionen von Vertriebenen und Flüchtlingen ist, daran besteht kein Zweifel mehr (PressTV). Allein Putin hat frühzeitig den Westen in der NYT vor dem strategischen Irrtum Washingtons gewarnt, das den letzten syrischen Ordnungsfaktor Assad noch letztes Jahr mit einem Enthauptungsschlag beseitigen wollte (Washington Post).

Die IS-Berserkertruppe Al Bagdhadis hat, was für eine extremistische islamistische Miliz mehr als ungewöhnlich ist, offenbar so gute Beziehungen zum Mossad, MI6 und CIA gehabt, dass IS/ISIS/ISIL lange Zeit im Irak und in Syrien vom Westen unbehelligt morden, plündern, vergewaltigen und geraubtes Öl via Türkei an "Nordkorea" etc. verscherbeln konnte.

Der IS-Tathergang im Irak/Syrien erinnert an die Missetaten der jüdischen Oligarchen Abramowitsch, Beresowski und Chodorkowski in Russland, die das Verbrechensmuster des Öldiebstahls nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion als "US-/UK-/IL - Piloten" jahrelang im Chaos der UDSSR-Endzeit auf ähnlicher Flamme vorexerziert haben. Einige Thebaner neigen im Netz schon zu der Auffassung, ISIS/ISIL/IS sei wie die Hamas ein Gewächs des jüdischen Mossad.

War die Foley-Hinrichtung etwa eine False Flag Operation des Mossad oder MI6, mit dem Ziel, den Islam als Religion komplett in Verruf zu bringen?

Geht man zur Überprüfung dieser Frage per Internet durch die Archive der Online-Zeitungen, finden sich rasch diverse Indizien für die nicht undenkbare Möglichkeit. Scusi hat sich für eine kleine Recherche z.B. die NZZ vorgenommen, deren Online-Archiv mit schweizerischer Ordentlichkeit chronologisch sauber geführt wird. Eine Reihe von Informationen in NZZ-Artikeln aus den letzten Jahren könnte die genannte gefährliche These stützen, zumal für denjenigen, der "zwischen den Zeilen" lesen kann:

NZZ: "US-Geheimdienste von ISIS-Offensive kalt erwischt,

newsticker/anfuehrer-der-terrorgruppe-isis-in-aleppo-getoetet,

Ungehorsam bestraft: al-Kaida-verstoesst-eigene-Extremisten,

Aufbau eines islamischen Staates in der Provinz, Kopfsteuer-fuer-Christen-im-syrischen-Rakka,

kaida-dementiert-verbindung-zur-rebellengruppe-isis,

rebellen-wollen-jihadisten-vertreiben,

jihadisten-verlieren-stellungen-in-syrien,

sunniten-erheben-sich-gegen-die-kaida-und-die-regierung.


Weil es sich bei der provozierenden Enthauptung des amerikanischen Bildreporters Foley vor laufender Kamera durch einen offenbar britischen ISIS-Kämpfer um eine besonders scheußliche Tat handelt, die zudem im Internet als Video veröffentlicht wurde, verstärkt sich bei kundigen Thebanern der schlimme Verdacht.

Es könnte sich demnach bei derartigen ISIS/ISIL/IS-Terrorakten in Wahrheit um False Flag Operationen des Mossad/MI6 handeln, dessen Gewächs die sunnitische Gruppierung ISIS/ISIL/IS ist.

Den Israeliten ist in ihrer "Existenznot" (Ulrich Beck) alles zuzutrauen. Netanjahu & Co. liegen sowohl mit den Schiiten im Iran (und der schiitischen Hizbollah) wie mit dem "Muslim" Obama im Clinch. Da kommt eine sunnitische Kampfgruppe wie die IS als Gegengewicht gegen die feindlichen Schiiten gerade recht. Dass der Sippschaft in Tel Aviv auch unmenschliche Grausamkeiten zugetraut werden können hat die militaristisch-faschistische Mischpoke gerade erst in Gaza bewiesen:




Gaza-City: Zerstörung des Stadtviertels Shuyajea samt menschlichem Inhalt. Gleichzeitiger Beschuss durch IOF-Panzer, IOF-Raketen und IOF-Kampfbomber. Über 2000 Palästinenser wurden so in wenigen Wochen massakriert, davon über 540 Kinder ermordet.



Auszug aus dem Burke - Artikel im Guardian engl.:

"The terrorist was also not a guerrilla, said Hoffman. "Terrorists … do not function in the open as armed units, generally do not attempt to seize or hold territory, [they] deliberately avoid engaging enemy military forces in combat, and rarely exercise any direct control or sovereignty either over territory or population."

Yet these latter qualities are exactly those that define Islamic State and an increasingly high proportion of other Sunni Muslim extremists at the moment, even if most also use tactics and techniques long associated with terrorists. The label of guerrilla, with its heavy load of technical and popular cold war baggage, does not seem appropriate however.

Islamic State are better described as insurgents, who use terrorism, of course, and do so in a systematic, abhorrent way, but do much else besides – such as capture cities and run black-market oil rackets. From the late 1990s until very recently the landscape of jihadi activism was dominated by terrorists who occasionally dabbled in insurgency, with al-Qaida the most obvious example. Now it is insurgents, using terrorism as one among many tactics, who have established a strategic supremacy.

This explains in part the attraction of such groups to some people in the west. It is the prospect of combat, adventure, camaraderie, a perception of injustice, even the fanatical certainty itself, that draws in the recruits, as guerrilla movements once did."



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** Nachtrag 21.08.14: Vorl. Untersuchungsbericht MH 17 soll jetzt schon Ende August 2014 erscheinen.

Wie Heise.de meldet, soll nach einer Intervention Russlands der vorläufige Untersuchungsbericht jetzt schon Ende August 2014 erscheinen.
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Mittwoch, 13. August 2014

Wir sind alle Palästinenser!

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Heute entscheidet es sich in Kairo, ob die dreitägige Feuerpause in Palästina verlängert wird oder ob das Morden der IL-Besatzer (IOF) an den palästinensischen Zivilisten weitergeht.* Dabei sind die drei Hauptforderungen der von der Außenwelt nahezu völlig abgeriegelten Palästinenser nach Aufhebung der achtjährigen Blockade von Gaza, nach einem eigenen Seehafen und der Reparatur und Wiederinbetriebnahme ihres Flughafens völlig berechtigt.















Die israelischen „Berechnenden“ haben ihre neuestes, von Washington für 2014 wohl vorab genehmigtes Kill-Kontingent (2000 Tote, 10.000 Verletzte) unter den 1,8 Millionen praktisch wehrlosen Einwohnern von Gaza ja fast gänzlich aufgebraucht. Die israelischen Landräuber wüteten wie schon 1948 während der Nakba, der blutigen Vertreibung der muslimischen Araber aus ihren angestammten Dörfern und Städten in Palästina. Und wie in den darauf folgenden, unzähligen polizeilichen Übergriffen, alltäglichen Schikanen und heimtückischen Siedlerüberfällen,bei schauderhaften militärischen Angriffen, grauenhaften IOF-Operationen ("Wolkensäule", "Bleigießen"...) und sonstigen vielfältig-verdeckten Aggressionen des "Judenstaats" massakrierten sie ihre Opfer auf Teufel komm raus.

Wieder mal hüllen sich Israels europäische Zuhälter, die politischen "UrlauberInnen", sonstigen feigen Staatsmänner/frauen (scusi!, Dezember 2008: "Angela Merkel rechtfertigt und begrüßt indirekt israelisches Massaker in Gaza" und Edelfedern der sogenannten „Internationalen Gemeinschaft“ in koordiniertes, tatenloses Schweigen. Alle ProIl`s hoffen, dass ihr Netz aus Lügen, Kumpanei und krimineller Energie, das sich auf Billions an selbstgedruckten US-Dollar stützen kann, auch diese Krise durchsteht.

Alle? Nein, es gibt sogar ein paar versprengte Verblendete wie den Soziologen Ulrich Beck, der am 11. August 2014 um 12:02 mit seinem Gastbeitrag in der proisraelischen SZ zu einem tolldreisten Entlastungsangriff auf Seiten der Kindermörder und Brunnenzerstörer des Judenstaats angetreten ist, der Titel des üblen Machwerks lautet:

„Die Globalisierung des Antisemitismus, wie Nachbarn zu Hassobjekten werden

Früher waren viele Deutsche gegen Juden, weil diese den Heiland gekreuzigt haben**. Heute setzen sie Juden mit Israelis gleich, deren Bomben Kinder töten. Der Konflikt zwischen den Palästinensern und Israel um Gaza wird zum weltweiten Netz- und Medienkrieg. Ein Gastbeitrag von Ulrich Beck...“

In der gedruckten Ausgabe (Feuilleton) vom 11.08. hieß der Untertitel noch: "Wie jetzt aus Nachbarn Juden, Ausländer, Hassobjekte werden. Von Ulrich Beck". Im Internet entfallen im Untertitel die Zwischenschritte "Juden" und "Ausländer", "Nachbarn" werden digital-pauschal schnurstracks zu "Hassobjekten". Warum wohl? Wir hätten von einem Soziologie-Professor wie Herrn Beck eigentlich eine etwas differenziertere Betrachtungsweise erwartet.

Beck schreibt von einer angeblichen „Tatsache“, dass alle Juden mit Israelis gleichgesetzt würden und alle Israelis mit Palästinenserkillern – das sei ein wesentlicher Hintergrund für die neue Welle des „Antisemitismus“. Völliger Unsinn, der nicht unwidersprochen stehen bleiben darf.

Jeder von uns Deutschen, die wir seit fast sieben Jahrzehnten zu Unrecht kollektiv von der Profi-Mischpoke für die „Holocaust-Verbrechen“ unserer Vorfahren verurteilt werden weiß, dass es in jedem „Tätervolk“ auch mindestens fünf Prozent Gerechte gibt. Die sitzen nur nicht in den Teppichetagen der Macht. So war es zuletzt jedenfalls bei Stalin, Hitler, Churchill, Harris, Roosevelt, Truman, Pol Pot, Mao Tse Tung, Reagan, George W. Bush. So ist es auch im kriminellen Judenstaat des Benjamin Netanjahu. Gerade bei den „Berechnenden“ der „angloamerikanischen“ Kolonie Israel wissen die aufgeklärten Teile der Weltbevölkerung sehr wohl zwischen friedliebenden Linken wie Noam Chomsky, Moshe Zuckerman, Norman Finkelstein oder Gideon Levy einerseits und rechtsextremistischen Hardcore-Killern der faschistischen Junta des US-Militärstützpunkts "Nahost" wie Netanjahu, Lieberman, Ya`alon, Bennet, Gantz, Feiglin(g) zu unterscheiden.

Aber es kommt bei Ulrich Beck noch schlimmer. Weil Israel den globalen Medienkrieg um Gaza verloren hat unterstellt er der Hamas bei deren „Selbstverteidigung“ die infamsten Absichten.:

„Es ist auch ein Netz- und Bildschirmkrieg: Die Hamas versteckt o f f e n b a r Raketenbasen in Krankenhäusern und Schulen, u m mit herzzerreißenden Bildern der Bombenopfer die Weltöffentlichkeit zu gewinnen und den Antisemitismus zu schüren.“ (sic!)

Armer Ulrich. Was raucht er? O f f e n b a r ist in Israel doch nur, dass es dort neben der Armee noch eine Reihe von üblen Geheimdiensten wie den Shin Beth oder den Mossad gibt. Das sind Einrichtungen, in deren Reihen sich gewöhnlich der Abschaum der Menschheit verbirgt. Deren Job ist es o f f e n b a r, unter den diversen „islamistischen“ Splittergruppen in Gaza jene verrätererischen oder mit der Hamas über Kreuz liegenden Provokateure in Sold zu nehmen, die auf IOF-Bestellung oder Zuruf Kassamraketen in oder neben UNRWA-Schulen, Moscheen und Krankenhäusern lagern oder abschießen. Derart Infames ist Standard nicht nur aber besonders oft bei den israelischen "Diensten".

Scusi! erinnert an die "Mit-Gründung" der Hamas bzw. das anfänglich wohlwollende Laissez Faire/Passer durch den Mossad, an die mutmaßlichen Sarin-Einsätze des Mossad in Syrien, an den Mord am Palästinenserführer al-Mabhouh in Dubai oder den mysteriösen Abschuss der MH 17, wohl zwecks Agenda Cutting zur Ablenkung der Weltmedien von Israels Start der menschenvernichtenden Bodenoffensive in der mörderischen "Operation Protective Edge (OPE)".

Solcherlei Hinterfotzigkeiten entspringen weder christlicher Nächstenliebe noch muslimischer Denke. Dass Ulrich Beck solcherlei Insinuationen über Palästinenser im Kontext des grauenhaften Gaza-Massakers überhaupt zu schreiben wagt entlarvt eine ziemlich perverse Denkweise. Der gefühllose „Kosmopolit" kehrt sein Innerstes nach Außen, verrät in der SZ: sein wahres Ich ist ein Intel-Prozessor, dessen Design "Made in Israel".

Aber es kommt im Beck-Text noch schlimmer: „Die israelische Militärreaktion ist sehr hart: Es gibt viele Tote“.

Wieviele Tote auf welcher Seite? Das ist doch die alles entscheidende Frage. Das mitleidlos vage formulierte Statement bedeutet, dass Ulrich Beck die Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit des Judenstaats konkludent zu bloßen (völkerrechtlich erlaubten) „Militärreaktionen“ verharmlosen möchte. Dabei bedient sich der ProIl-Zeilenschinder bewusst des uns aus Hollywood und der ProIl-Riesenmedienmaschine sattsam bekannten "Angriffs-Schemas": im Western greift immer der Böse an, der Gute "reagiert" nur. Die "bösen" Palästinenser schießen immer zuerst, daraufhin erfolgt die („gerechtfertigte“) Reaktion der „angegriffenen“ Landräuber. Eine schlimme Lüge und die schauderhafte Geschichtsverfälschung eines "offenbar" vor der Zeit kognitiv gealterten, senilen Kosmopoliten, der es als "Soziologie-Professor" eigentlich besser wissen müsste.

Angegriffen wurden von einem massiven IOF-Aufgebot die Palästinenser. Ca. 2000 Tote, über 9300 Verletzte und mehr als 10.000 zerstörte Häuser bei den Palästinensern im Verhältnis zu 67 Toten, relativ wenigen Verletzten und nur sehr wenigen beschädigten Häusern in Israel sprechen eine eindeutige Sprache. Die UN sind dabei die Zahlen zu verifizieren und die Schäden zu dokumentieren. Israel ist moralisch erledigt. Gegen die Macht der Bilder wird kein Lügenbold, kein Wiederholungstäter mehr ankommen.

Wenn die IOF-Brunnenzerstörer zum wiederholten Mal die Wasser- und Abwasseranlagen in Gaza zerstört haben, dann ist das so wirksam wie eine "Brunnenvergiftung" im Mittelalter. Noch etwas weckt fürwahr schlimmste Erinnerungen. Wenn hunderte von kleinen Kindern als Kollateralschäden der IOF-Sprengarbeiten in Gaza ermordet werden, dann steht automatisch der Topos "Kindermord" im Raum.

Brunnenvergiftung und (ritueller) Kindermord waren im Mittelalter jene unberechtigten antijüdischen Verleumdungen und Vorwürfe, die in Europa und sonstwo jahrhundertelang gegenüber den sich selbst religiös isolierenden und sozial lange (in D bis ins 19. Jhdt.) integrationsunwilligen Juden gemacht wurden. Auf Einzelheiten kann Scusi! an dieser Stelle nicht eingehen. Details zum "Antisemitismus", den diversen Pogromen in Osteuropa und zum "Holocaust" finden sich in Meyers bewährtem Enzyclopädischem Lexikon, Bibliographisches Institut AG, Mannheim 1973**.

Da hilft es auch nichts, von einem angeblich wachsenden "Antisemitismus" zu schreiben, um Kriegsverbrechen in Gaza zu bemänteln. Es gibt da auch nichts zu entschuldigen, wie Beck es versucht:

„Es (Israel) reagiert (sic!) unter dem Einfluss der sich zuspitzenden Existenzbedrohung … mit Verzweiflung und Hass auf die Bomben der Hamas...“ schreibt Beck. Das reimt sich zwar, ist aber trotzdem falsch.

Wir haben gesehen, wie Dutzende, Hunderte, Tausende von israelischen Bomben, Granaten und Raketen – jede für sich mit ungeheurer Sprengkraft und mit höchstmöglicher Präzision gezielt, quasi in Echtzeit eine palästinensische Heimstätte nach der anderen in einen Schutthaufen verwandelte. Die Treffer der palästinensischen Pseudoraketen konnte man dagen an einer Hand abzählen (Guardian). Wir haben im Film gesehen und online quasi in Echtzeit durchlitten, wie vom Judenstaat auf Moscheen, Krankenhäuser und UNRWA-Schulen, ja sogar auf Behindertenheime wahllos mit schweren IOF-Artillerie- und Panzergranaten gefeuert wurde, so dass in Gaza Häuserzeile um Häuserzeile, ja ganze Stadtviertel in Schutt und Asche sanken.

vorhernachher

Sprengarbeiten der IOF in Gaza. "Operationen werden durchgeführt, bis kein Gras mehr wächst." (Adorno) Vorher/Nachher - Vergleich von einer Stunde Vernichtungsarbeit. (Quelle: YouTube-Video)



Theodor W. Adorno hat in seinen "Minima Moralia" - Notizen aus dem Herbst 1944 die "angelsächsische" Vorgehensweise im Pazifik-Krieg gegen Japan höchst treffend beschrieben:

"Wochenschau im Kino: die Invasion der Marianas, darunter Guam. Der Eindruck ist nicht der von K ä m p f e n, sondern der mit unermeßlich gesteigerter Vehemenz vorgenommener mechanischer Straßen- und Sprengarbeiten, auch von "A u s r ä u c h e r n", Insektenvertilgung im tellurischen Maßstab. Operationen werden durchgeführt, bis kein Gras mehr wächst. Der Feind fungiert als Patient und Leiche..."


Wer waren 1944/45 die maßgeblichen Offiziere/Befehlshaber in der US-amerikanischen Befehlskette? Hat sich an der inneren Einstellung, an der konventionellen Kriegführung der "Berechnenden" seit 1944 etwas geändert?


Diagramm-der-Bomberflotte-des-Luftangriffs-auf-Dresden
Über Einsteins, Oppenheimers und Szilards Atombombe wollen wir gar nicht erst reden. Haben die USA doch 1944 damit gedroht, eine Atombombe auf Dresden abzuwerfen. Die jüdische Bombe wurde aber in Los Alamos/USA vor der Kapitulation des Dritten Reichs nicht mehr fertig, so dass Dresden stattdessen am 13./14. Februar, am 02. März und am 17. April 1945 in mehreren Wellen in den Genuss von extrem mörderischen, konventionellen Terror - Luftangriffen der "Angelsachsen" mit insgesamt über 2000 Bombern kam.

Nebenstehendes Diagramm der US-/UK-Bomberflotte illustriert den verheerenden englischen und amerikanischen Luftangriff auf Dresden am 13./14. Februar 1945. Die Zahl der deutschen Todesopfer der angloamerikanischen Terrorbombardements auf das deutsche Kulturzentrum Dresden, leicht erkennbar ein schierer Racheakt jüdisch- englischer und US-amerikanischer Bombergeneräle (Harris pp.) für Hitlers "Holocaust" zu einem Zeitpunkt, als der WK II praktisch schon vorüber war, schwankt je nach politischer Grundeinstellung der "wiss. Quelle" zwischen ca. 20.000 und über 200.000 (In Worten: Zwanzigtausend und über Zweihunderttausend). Die Opfer waren ganz überwiegend unschuldige Zivilisten. Weil Dresden 1945 in den letzten Kriegsmonaten mit Ost-Flüchtlingen überfüllt war ist wohl die größere Opferzahl richtig - entgegen aller uns aus den USA verordneten "Political Correctness". Die falschen, weil lächerlich zu niedrige Zahlen wurden aber auf Dresdner Denkmälern zu "proisraelischen" Propagandazwecken lügenhaft eingraviert.

Ältere Menschen erinnern sich bei den Bildern aus Gaza, die ja das Ergebnis s e l e k t i v e n Beschusses sind (!) an die Wirkungen der verheerenden WKII-F l ä c h e n b o m b a r d e m e n t s der Engländer (Churchills "Moral Bombing") und Amerikaner mit Tausend Bombern auf deutsche und japanische Städte.

In Tokio kamen übrigens 1944 bei einem einzigen US-Angriff mit Brandbomben 100.000 Menschen um. Was ein US-amerikanischer Militärberater nutzte, um den US-Kriegsverbrecher Truman angesichts solch phänomenal konventioneller "Killraten" von der angeblich moralischen Unbedenklichkeit des Abwurfs von Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki zu überzeugen ( Telepolis: "Die US-Legende über Hiroshima und Nagasaki" ). Der weitere Gang der Geschichte ist bekannt. Wäre die Sippschaft um Oppenheimer in Los Alamos vor 1941 in den Besitz von Weizsäckers Plutoniumbomben-Patent gekommen, dann wäre "Dresden" wie "Tokio" nur ein konventionelles Vorspielinferno zum demoralisierenden Eingewöhnen der Weltöffentlichkeit gewesen. Die erste jüdische Atombombe wäre in Deutschland auf Berlin abgeworfen worden. Seit 1945 terrorisiert die atomare Erpressermischpoke den Rest der Welt, der keine Atomwaffen hat. Ob ihre absolute Verlogenheit, Gewissenlosigkeit, grauenhafte Brutalität, rabiate Raffgier, hinterfotzige Heimtücke und grenzenlose Gleichgültigkeit genetisch verankert sind, was zu behaupten gemeinhin als "Antisemitismus" gilt, kann hier dahingestellt bleiben.


Darüber nachzudenken wollen wir den Pferden überlassen. Pferde haben größere Köpfe.

Es ist auch müßig "antisemitische" Überlegungen darüber anzustellen, ob die "Kosmopoliten", die es im letzten Jahrhundert dank ihrer Cleverness, Skrupellosigkeit und Illoyalität in die entscheidenden Schlüsselpositionen der führenden "westlichen" Weltmächte geschafft haben (Mahathir), ihre asozialen Charaktereigenschaften auf ihrer rastlosen Flucht um den Erdball erworben haben, seit die Römer sie aus Judäa und Samaria herausgeworfen haben. Das ist alles Schnee von gestern, wie das industrielle Holocaust-PR-Geschrei (Finkelstein, "Die Holocaust-Industrie"), das den Landraub (nicht nur in Gaza!), "Finanzbetrug" ("Euro-Krise", Weltfinanzkrise) und die sonstigen Verbrechen der bevorzugt finanzerpresserisch tätigen Nuklear-Mischpoke von heute verdecken soll. Verdeckte Kriege, Staatsstreiche und innere Unruhen im Rahmen der neoliberal-amoralischen "Globalisierung" sind nebenbei bemerkt wegen ihrer unmittelbaren Auswirkungen auf die Börse (SPON: "Kurssturz-nach-Angriff-in-Ukraine-auf-russischen-Konvoi") die Lieblingsspielwiese der "üblichen Verdächtigen".

Bewiesen ist in Gaza auch wieder mal, dass die unmenschliche Gemeinheit
der Atommafia proportional zur Sprengkraft ihres Atomwaffenbesitzes angewachsen ist.

Die Sprengkraft der Atomwaffen wiederum ist gegenüber konventionellen Waffen exponentiell gestiegen.

Deshalb hat Obama mit seiner Forderung nach einer weltweiten atomaren Abrüstung Recht.

Und in I s r a e l sollte er damit anfangen.



"Operationen werden durchgeführt, bis kein Gras mehr wächst. Der Feind fungiert als Patient und Leiche", das war im Prinzip auch in Gaza so. Allerdings hat sich das Kriegsbild gewandelt. Imageschädigende Flächenbombardements sind im Zeitalter von YouTube, Internet, Smartphone, Film und Fernsehen durch Israels IOF (Israel Occupation Force) aus PR-Gründen nicht mehr machbar. Deshalb wird das Schlimmste nachts erledigt. "Ziele" werden von der IOF hochtechnisiert per GPS selektiv anvisiert und getroffen. Journalisten seriöser Zeitungen aus aller Welt haben trotzdem vor Ort live mitbekommen, wie bei der jüngsten "Operation" in Gaza zB die Drohnen des Judenstaats mit US-amerikanischen Hellfire-Raketen quasi spielerisch mehrere palästinensische Zehnjährige am Strand zerfetzten, die dort Fußball spielten. AgitProp-Kaufmäuler wie W. Roth, R.C. Schneider, U. Beck u.v.a. mehr verharmlosen oder verschweigen natürlich möglichst solche Verbrechen ihrer lieben Betbrüder.

Doch die Lügengeschichten, das Schweigen von sich grenzenlos selbst täuschenden oder gekauften kosmopolitischen Zeilenschindern im Dienste der zionistischen Kriegsverbrecher wirken nicht mehr.

Hunderttausende von Menschen, die noch nicht von der verlogenen Hollywood- Propaganda der ProIl-Riesenmedienmaschine umerzogen werden konnten, haben an den letzten Wochenenden in allen europäischen Großstädten gegen das Kriegsverbrecher-Piratennest Israel demonstriert, 150.000 allein am letzten Wochenende in London, wo der ProIl Cameron und die ProIl-BBC längst isoliert sind.

Hunderttausende haben in Frankreich trotz Verbots und Schikanen der französischen ProIl-Regierung des Monsieur Hollande für die Palästinenser demonstriert. Sogar in dem von den ProIl-Medien systematisch durch verkürzte und manipulierte Guido Knopp - TV-Geschichtsschreibung verblödeten und dumm gehaltenen Deutschland gehen die Menschen für Palästina auf die Straße. Trotz Merkel, Gauck, Maas und wie die Polit-Sbirren in unserem immer noch von den NSAngelsachsen“ besetzten Land auch heißen mögen.

Der Judenstaat schafft sich mit seinen Kriegsverbrechen und seinen kriminellen Propagandisten, welche die schauderhaften Gaza-Massaker am liebsten im Flimmern und Rauschen der vielen Medien verstecken würden, jeden Tag weltweit neue Feinde. Aufklärung mit Fotos und Filmen vom Ort der Verbrechen an den Palästinensern, Dokumentation und Archivierung der Bilder ist jetzt das Gebot der Stunde.

Wir sind alle Palästinenser!


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* Feuerpause um 5 Tage verlängert (Nachtrag 14.08.2014)

Nach dem üblichen levantinischen Hin und Her haben sich die Parteien in letzter Sekunde auf eine fünftägige Verlängerung der
Feuerpause geeinigt.

Netanjahu ist gezwungenermaßen eingeknickt, nachdem ihm Obama klargemacht hat, dass "Israel" für das Abschlachten von Zivilisten und Ermorden palästinensischer Kinder in Gaza von seinem engsten Verbündeten USA keine weiteren US-Hellfire-Raketen mehr geliefert bekommt.

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** Auch die verächtliche Involvierung "des von den Juden gekreuzigten Heilands" im SZ-Artikel-Titel ist eine unzulässige Verdrehung und typische Verkürzung des faktischen Agnostikers und umtriebig-egomanen Mitglieds des im Geld schwimmenden Kuratoriums des Jüdischen Zentrums München Ulrich Beck. Hoffentlich wird dem schamlosen Zyniker die "Ehrendoktorwürde" der kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt bald aberkannt.

Wie man unter dem Stichwort "Antisemitismus" in Meyers Enzyklopädischem Lexikon lesen kann, ist zunächst zwischen traditioneller Judenfeindschaft und
modernem Antisemitismus zu unterscheiden. Der Antisemitismus ist nicht auf christliche Kulturen und schon gar nicht auf solche in Deutschland beschränkt. Vor der sich von den USA aus über die ganze westliche Welt ausbreitenden amoralischen Raffgier, der sexuellen Freizügigkeit und kalt berechnendem Konsumdenken warnen auch der Islam und die meisten anderen östlichen Religionen und Kulturen auf der Südhalbkugel der Erde.

Neuerdings versuchen christliche Kirchen die vorhandenen "Vorurteile" gegen die cool-berechnende Mentalität gewisser "angloamerikanischer" Kreise unter Verweis auf die Entstehungsgeschichte des katholischen oder evangelischen Glaubens abzubauen.

Doch die maßgeblich durch die Nahost- und Weltfinanzkrise gesteigerte Abneigung der Goim gegen Juden, gegenüber den ProIls des herrschenden globalen "Atom- und Finanzdorfs" wächst sprunghaft in der Endzeit des westlichen Raub-Kapitalismus. Die Nachfolger der stolzen Bombenbastler Einstein, Oppenheimer, Szilard & Co. im Militär-Industriellen Komplex des "Westens" oder die arroganten New Yorker & Londoner Finanzgenies (Madoff & Co) sind nicht mehr zu retten.

Die Wut der von den NYC-ProIl-Spekulanten im letzten Jahrhundert in mehreren geschickt inszenierten "Weltkriegen" systematisch entreicherten christlichen Weltbevölkerung, z.B. in Deutschland und Österreich, am Südrand der EU oder im von "Aasgeiern" geplagten Argentinien, ist auch mit dem denunziatorischen Hinweis auf die Entstehungsgeschichte des christlichen Glaubens aus dem Judentum nicht mehr zu dämpfen. Die christlich-kirchliche Besänftigungstour läuft ganz einseitig und lässt die "Master of the Universe" in New York, Tel Aviv oder London völlig kalt.

Unter einem entsprechenden Artikel im Freitag, "Enttäuschte Liebe" fand sich ff. realistischer Leserkommentar:

"Peter Handke 11.08.2014 | 21:04
@RoRa1970

Was soll die jüdisch-christliche Zivilisation in Anbetracht des Verhältnisses zwischen Christen- und Judentum über nahezu 2.000 Jahre sein? Hier wird eine Gemeinsamkeit insinuiert, die es nie gab. Die deutliche Abgrenzung des Christentums vom Judentum gehört zu dessen konstitutionellen Bestandteilen, und das Christentum war dem Judentum von Beginn an verhasst – und ist das bis heute."
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Montag, 4. August 2014

Gantz'e Arbeit in Gaza, Feuerpause: über 1800 Tote, 9300 Verletzte, 5 Mrd Euro Sachschaden an Gebäuden und Infrastruktur

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Fernbedienung

IOF-Operation "Weg mit dem Schmutzrand!" (Karikatur: (Sydney Morning Herald)


Ab Dienstag früh ist in Gaza drei Tage Massaker-Feuerpause. Schlächter Netanjahu (Butcher Bibi) kann seinem alten Hau Drauf - Kameraden und Fallschirmjägergeneral Benny Gantz dankbar sein. In nur wenigen Wochen haben Israels IOF-Trommel-Feuerwerker (IOF= Israel Occupation Force) fast 2000 nahezu wehrlose Palästinenser massakriert, fast 10.000 palästinensische Zivilisten verletzt oder verstümmelt. Die bekannten Aasgeier kreisen wieder.


Verletzte-shejaia

Mission accomplished! Nach überfallartigem IOF-Terror-Beschuss des Marktplatzes von Shujayea mit US-amerikanischen Drohnen - Hellfire-Raketen warten einige verletzte palästinensische Überlebende an einer Hausecke auf Sanitäter.



Über 11.000 Wohnhäuser, Krankenhäuser, Moscheen, Schulen und sogar Behindertenheime wurden von den heldenhaften israelischen F 15 und F 16 - Kampfjets zusammengebombt oder durch überaus tapferen Panzer- und Artilleriebeschuss aus sicherem Abstand samt "feindlichem" (?) Inhalt plattgemacht.

Die Europäische Union hat seit 2005 gut 29,5 Millionen Euro allein in den Aufbau von Infrastruktur in Gaza investiert, vor allem in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung. Etwa 20 Prozent dieser Investitionen stammen aus dem deutschen Haushalt – eine Aufbauarbeit, die jetzt größtenteils wieder in Trümmern liegt.

Wir Bundesbürger erwarten, dass die Bundesregierung sich diesen Schaden umgehend von Israel ersetzen lässt. Sollte der Judenstaat wie üblich nicht zahlen, muss das nächste, zur s c h e n k w e i s e n Auslieferung an Israel bereitliegende nuklearfähige Dolphin -U - Boot in Kiel an die Kette gelegt werden und bleibt als dringend benötigte Ausrüstung der Bundesmarine für die Ostsee hier. In K r i s e n g e b i e t e finden laut Wirtschaftsminister Gabriel ja ohnehin keine Rüstungsexporte statt.

Kommentar der FR: "Die EU müsse sich fragen, wie oft sie das Elektrizitätswerk in Gaza wieder aufbauen wolle, sagte der Grünen-Politiker Jürgen Trittin im Deutschlandfunk am Mittwoch. Wieder sei die Wasser- und die Elektrizitätsversorgung Gazas gezielt zum Zusammenbruch getrieben worden, kritisierte Trittin. Künftig müssten tragfähige Vereinbarungen so etwas verhindern.

Tatsächlich sind Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Schwerpunkte der deutsch-palästinensischen Entwicklungszusammenarbeit. Nicht nur ist das Trinkwasser für die Bevölkerung knapp, auch die Landwirtschaft leidet infolge des Wassermangels an einer zunehmenden Versalzung der Böden."


Es ging im "Judenstaat" beim Palästinenserabschlachten der "OPE" wieder mal zu wie auf `nem Ami-Schießstand beim Tontaubenschießen.

Nur dass von den "Israelis" nicht auf Tonscheiben sondern auf lebende Menschen, auf wehrlose Frauen und Kinder mit Granaten von 15 cm Durchmesser gefeuert wurde. Was allen Regeln des Völkerrechts widerspricht.

Dazu passt, dass die israelische Armee selbst fliehende Zivilisten im Gazastreifen beschossen hat. "Willkürliche Angriffe auf Zivilisten, die nicht an Kampfhandlungen teilnehmen, sind Kriegsverbrechen", erklärte dazu HRW.


Dabei war die Lage am 21. Tag der Operation "Schmutzrand" noch ziemlich unübersichtlich gewesen:


gazaLage21-Tag

Wer hätte vor 14 Tagen gedacht, als "Haaretz" dieses Gaza-Lagebild mit einer Handvoll Tunnels veröffentlichte, dass die tapferen IOF-Sprengmeister so schnell alle 32 unterirdischen Gänge der Hamas entdecken und zerstören könnten? Mission accomplished? Auf US-Satellitenbildern sollen 64 Hamas-Tunnels verzeichnet sein.


Hat sich der Aufwand mit 2500 Panzern, 500 Haubitzen, 440 Kampfbombern, Kampfhubschraubern, Drohnen, Kanonenbooten und Korvetten wirklich gelohnt? Hier das vorläufige Gesamtergebnis des IOF-Massakers in Bezug auf physische menschliche Verluste, Hunderttausende von durch die Dauer - Bombardierungen traumatisierten Opfern im Gazastreifen kommen noch hinzu:


Verluste-Gaza-030814

Mission accomplished! Datenquelle: MOH Emergency Room (Palästinensisches Gesundheitsministerium).



Sieht so "Krieg" aus? Bei Krieg denkt man ja normalerweise an eine Auseinandersetzung, an "Gefechte" zwischen zwei halbwegs satisfaktionsfähigen Völkerrechtssubjekten. In, um und über Gaza haben aber weder Panzergefechte, noch Luftgefechte, noch Seegefechte stattgefunden. Was unsere Journaille mitzuteilen vergaß, die Palästinenser haben keine Panzer, keine Kampfjets und keine Kriegsschiffe. Sie haben noch nicht einmal eine brauchbare Panzer-, Luft- oder Schiffsabwehr. Die praktisch wehrlose, auf engstem Raum eingekastelte armselige Bevölkerung von Gaza wurde vom Judenstaat her mit Panzern und Artillerie, aus der Luft mit Bomben und Raketen sowie von See her mit Kanonenbooten per GPS industriell grausam zusammenkartätscht. Ein feiges und schauderhaftes Kriegsverbrechen, das kein arabischer Muslim so schnell vergessen wird. Es hat den Anfang vom Ende des Projekts "Israel" eingeläutet.


Die "Operation Protective Edge" war, wie bisher noch jedesmal, im Ergebnis eine höchst e i n s e i t i g e Veranstaltung, ein Massaker an den Palästinensern (siehe Balkendiagramm "Verluste"). Wenn auch die uns von den "Angelsachsen" aufgedrückte Proil-Presse samt TV und Rundfunk in bester Goebbels - Manier wochenlang in allen Sendungen bis zur Lächerlichkeit bemüht war, mit rhetorischen Tricks und smarter Film- und Fotoropaganda den virtuellen Eindruck eines z w e i seitigen "Kampfes" zu erwecken.

So hieß es wochenlang auf allen Kanälen im "deutschen" TV:
"Der "Kampf" zwischen Israel und den Palästinensern geht weiter". Die Tüttelchen wurden natürlich nicht mitgesprochen.

Was für ein " K a m p f "? Dem israelischen Kriegsarsenal von 2500 Kampfpanzern sowie 500 Doher-Riesenhaubitzen, Drohnen, Iron Dome-Abwehrsystemen und 440 Kampfjets hatte der zahlenmäßig vernachlässigbare, bunte Haufen von Hamas, Islamischen Jihad etc. außer ein paar Tausend selbstgebastelten, besseren Sylvesterraketen, einigen Dutzend Gewehren, Panzerfäusten und Mörsergranaten doch nichts, rein gar nichts an gleichwertigem Defensivmaterial entgegenzusetzen:


Israels-Streitkraefterhbl

"Der Standard": "Israel-und-Hamas, Wer-welche-militaerischen-Mittel-einsetzt". Eine entsprechende Streitkräfte-/ Kämpferübersicht bzw. Kriegsmaterial-Tabelle für die Hamas gibt es im österreichischen "Standard" nicht. Dessen Herausgeber ist ein ProIl, wie sollte es also anders sein.

Wie bei allen westlich-gleichgeschalteten ProIl-Medien wird hier standardmäßig eine übel verharmlosende und geschönte IL-Streitkräfte-Übersicht präsentiert. Die Atombewaffnung Israels fehlt. Israels Atombomben und Atomraketen sind ein wichtiger Faktor zur Erpressung der Verbündeten und Bedrohung politischer Gegner. Scusi! hat die Unterschlagungen rot eingefügt.



Zu Fernsehbildern, die ausnahmsweise mal zeigten wie die IAF ganze Häuserzeilen in Gaza auf einen Schlag in Schutt und Asche legte (Kerry: "a hell of pin point -tactic"), kommentierte ein pastoral klingender Sprecher(In) zynisch euphemistisch aus dem Off: "In Beit Lahia hat ein Haus einen Volltreffer abgekriegt. Die Menschen leiden.."

oder süffisant:

"Wieder ist eine UN-Schule Ziel eines israelischen Angriffs geworden". (ARD, 20:00 Uhr - Tagesschau , 03.08.2014).

Das wahre Ausmaß des Schreckens, den der mörderische Judenstaat Israel verbreitete, wird erst jetzt sichtbar:


Ko-rperwelten

Körperwelten, made by Benny Gantz / Israel. Tagelang konnten Verwundete und Tote in Gaza nicht geborgen werden, weil die bekifften IOF-Roboter mit dem Schießen einfach nicht aufhören wollten. Sanitäter, die zu den Verwundeten wollten, wurden von der IDF auch abgeknallt. Einige Opfer sind unter dem Schutt quasi mumifiziert worden.




Es waren in ARD - "Tagesschau" und "Tagesthemen" (Wolfgang Roth), in ZDF - "heute" und "heute journal" in den letzten Wochen immer die gleichen Lügen-Kaufmäuler und "die Besten" - Mauscheler mit dem immer gleichen proisraelischen Hintergrund gewesen, die uns das mörderisch einseitige israelische Massaker an den Palästinensern als angeblichen "Selbstverteidigungskrieg" aufschwätzen wollten. So wie die ProIl`s uns am Anfang zur Begründung des Gemetzels erzählt haben, es gäbe einen "Verdacht, dass zwei Hamas - Mitglieder die Entführung der ermordeten Toraschüler durchgeführt hätten", um den Verdacht auf die Organisationsspitze zu lenken. Alles
Propaganda-Schmu (dazu s.u. Prof. Dr. Moshe Zuckerman).


Wozu all das sinnlos einseitige Morden der Israelis im Gazastreifen? Damit der Militär - Industrielle Komplex der USA und Israels gegenüber den Steuerzahlern der "westlichen Wertegemeinschaft" seine Existenzberechtigung nachweist? Was sind das eigentlich für westliche Werte? Alles Lug und Trug. Schauderhafte Schockwellen wurden mit dem wahllosen Einsatz von tausenden von Bomben und Granaten gegen in der Masse unschuldige Zivilisten ausgelöst. Nur, damit die US-/ UK-/ IL-Plutokraten und ihre Luxus-Politsbirren und die Kaufmäuler der global "führenden" jüdischen Militärindustrie wie Obama, Netanjahu, Cameron, Hollande, Hillary Clinton, Mc Cain etc.... weiter ein paar Jahre in Saus und Braus - heute würde man sagen bekokst, siehe (Michel Friedman) rumhuren oder mittels "Chrystal Meth-Unterstützung"(SPD MdB Hartmann) - ihrer "Innenpolitischen Ämter" (Aufgabengebiet: "Polizei" und "Geheimdienste"!) walten können? Lasst die Schuldigen nicht unbestraft davonkommen!


Zu den "Schockwellen" hat Moshe Zuckerman im Interview mit der Jungen Welt einiges gesagt. Er hat sich dort auch vielsagend zur Ermordung dreier Thoraschüler im Westjordanland - angeblich durch die Hamas - geäußert. Auszug:

jw:...Unmittelbarer Auslöser für die jüngsten Angriffe Israels war die Ermordung dreier Thoraschüler im Westjordanland, eine Tat, die eilends der Hamas in die Schuhe geschoben wurde – obgleich die sich nie dazu bekannt hat, wie es sonst meist der Fall war. Die israelische Regierung eskalierte daraufhin die Gewalt, zu einem Zeitpunkt, als Fatah und Hamas im Begriff waren, sich wieder zu verständigen, sogar planten, eine gemeinsame Regierung zu bilden. Ein Zufall, daß der Krieg gerade jetzt kommt?

Man wußte erstens wenige Stunden nach der Tat, daß die drei Entführten nicht mehr am Leben waren. Das allerdings wurde der Bevölkerung nicht mitgeteilt, weil man so einen Vorwand hatte, drei Wochen lang diese Razzien durchführen zu können – mit dem Ziel, die Hamas im Westjordanland auszuhebeln, zweitens einen Keil zwischen Hamas und Fatah, zu treiben, nachdem es zu dieser Koalition gekommen war. Die Hamas geriet so natürlich in Profilierungszwang und fing dann an, die Raketen in den Süden des Landes abzufeuern, um zu zeigen, daß sie noch schlagkräftig ist. So entstand diese Dynamik, die wir jetzt erleben.

Israel wollte schon seit längerer Zeit mit der Hamas abrechnen. So wurde diese Entführung instrumentalisiert. Es war eine brutale, eine barbarische Tat, zweifellos.

jw: Die Täterschaft bei der Entführung und Ermordung steht bis heute nicht zweifelsfrei fest.

Heute gilt es für mehrere kompetente Menschen in Israel, die das beurteilen können, für sicher, daß die Tat einen lokalen Hintergrund hatte und nichts mit der offiziellen Hamas zu tun hat. Das besagt nicht, daß die Hamas nicht froh wäre, andere Sachen dieser Art zu machen, aber in diesem Fall hat man das zum Anlaß genommen, um etwas in Gang zu setzen, was ohnehin geplant war."


Aufschlußreich ist auch das YouTube-Video von der Waterloo-Universität über den Dialog von Dr. Norman Finkelstein mit seinen Zuhörern über gewisse Krokodilstränen.

Für den Nahen Osten gilt: "Nichts wird sich ändern. Nur die Ausreden (Noam Chomsky).

Scusi hat oft genug über die israelischen Massaker berichtet, hier nur drei Beispiele aus dem Jahr 2009 (Die Bilder gleichen sich, alte 2009-er Fotos mussten wg. fehlendem Speicherplatz von scusi! leider gelöscht werden):


- "UN: Israelische Soldateska darf in Gaza weitermorden".

- Genozid in Gaza, ein Versuch,

- "Gaza ist unbewohnbar wie der Mond",


Im Gazastreifen kann die Sisyphusarbeit der UNRWA bald wieder beginnen.

Beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wartet viel Arbeit auf die Richter. Der palästinensische Außenminister Al Malki will dort die israelischen Masterminds des Gaza-Gemetzels wegen ihrer Kriegsverbrechen anklagen (s.u., engl. Artikel, Jerusalem Post*) .

Das deutsche KSK oder die GSG9 könnte ja auf Wunsch der UN für die Abholung der Kriegsverbrecher in Israel eingesetzt werden. Die sogenannte "Elite" des Judenstaats ist in Wahrheit wie überall in der westlichen Politik, Finanzwelt und den Medien charakterlich gan(t)z überwiegend eine negative Auswahl von seelisch gestörten Macht- oder Raffgierigen. Es ist menschlicher Abschaum, der von ebenso geld- und machtgierigen US-Tussi`s wie z.B. Frau Clinton oder Frau Nudelman aus dem Washingtoner Back Office angetrieben wird. Auch um die sollte sich mal die GSG9 kümmern. "Cherchez la femme..."

Dagegen fordert der kriminelle Rechtsfaschist Lieberman, dass die EU, vor allem "die Deutschen", nun Gaza wiederaufbauen und dann den Torwächter in Rafah, am Grenzübergang des Gaza-KZ zu Ägypten spielen sollen. Kafkaesk. Das erinnert an den Witz von Berlusconi, der den deutschen EU-Abgeordneten Schulz im Europaparlament in Brüssel schon mal als "Kapo", als eilfertigen KZ-Wachmann beleidigt hat. Lieberman vergisst, dass schon in Hitlers Konzentrationslagern osteuropäische Wachleute mit jüdischem "Migrationshintergrund" als Hilfswillige gedient haben (Raul Hilberg, "Die Vernichtung der europäischen Juden", Bd III). Gewisse "Jüdische Organisationen" haben damals im Osten problemlos administrativ mit den Nazis zusammengearbeitet. Wenn der Judenstaat Israel das Gaza-KZ für Muslime weiterbetreibt, dann darf er auch selbst die Bewachung am Tor übernehmen.

Nachdem Israel den Gazastreifen zum wiederholten Mal mutwillig in eine Wüste verwandelt hat, muss Israel jetzt blitzschnell alles selbst wiederaufbauen. Superreiche Sympathisanten und "Donor" (Geldgeber) dafür gibts ja unter den Oligarchen / Plutokratenmilliardären in New York, in the midst of the money, genug. Wenn alles piekfein samt E-Werk, Wasserversorgung, Krankenhäusern, Schulen, Wohnhäusern und sonstiger Infrastruktur schlüsselfertig rekonstruiert ist, darf Lieberman den Schlüssel spätestens Ende nächsten Jahres der Hamas als der Regierung des neuen Nachbarn Israels, des Palästinenserstaats übergeben.

In den Hauptstädten der BRICS-Staaten, vor allem in Moskau und Peking wird man sich Gedanken machen müssen, wie die drei levantinisch geführten , nuklearen Superschurkenmächte Israel, USA und England mittel- und langfristig demilitarisiert und atomar abgerüstet werden können, ohne dass uns bei der zu erwartenden heftigen Gegenwehr der Nuklearmafia der Izaks (üblicher Vorwand "Holocaust") unser schöner blauer Planet um die Ohren fliegt.


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* Palästinensischer Außenminister Al Malki besucht Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag (Auszug JP, engl.)


"Malki will visited on Tuesday the International Criminal Court in the Netherlands as he pushes for a war crimes case against Israel after nearly a month of fighting in the Gaza Strip.
Related:

72-hour truce comes into effect following barrage of rocket fire from Gaza

"In last 28 days, there is clear evidence of war crimes committed by Israel amounting to crimes against humanity," Malki told reporters after meetings at the ICC.

Malki said his administration was making efforts to have Palestine become a member of the court, a legal step that would grant the ICC jurisdiction over alleged crimes in the territory.
The visit took place shortly after Israeli and the Islamist Hamas movement entered a 72-hour truce mediated by Egypt in an effort to pave the way for an extended ceasefire.

Malki asked the United Nations last month to end what he called Israel's impunity and said it "must be held accountable for its crimes."

Last week, the United Nations launched an inquiry into human rights violations and crimes alleged to have been committed by Israel during the offensive, amid a far higher civilian death toll on the Palestinian side.

The ICC, created more than a decade ago to prosecute individuals for war crimes, is a court of last resort, meaning that it will only intervene when a country is found to be unwilling or unable to carry out its own investigation.

Israel is not a member of the ICC and the court therefore has no jurisdiction to investigate. Jurisdiction could be granted in a UN Security Council resolution, but Israel's ally the United States would have the power to block any such proposal.

Gaza officials say 1,834 Palestinians, most of them civilians, have been killed in the war. Israel has countered that almost half those killed have been militants.

Israel says 64 of its soldiers and three civilians have been killed since fighting began on July 8, after a surge in Palestinian rocket launches.

Amnesty International on Monday appealed to the United States to halt transfers of fuel shipments to the Israeli military. It said there was mounting evidence of war crimes from both Israel and the Palestinians, adding that an ICC investigation was crucial in stopping the cycle of violations.

In the Netherlands, Malki is due to visit the ICC in the morning, the Palestinian delegation in The Hague said. He will later meet with Dutch Foreign Minister Frans Timmermans and give a news conference."
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Freitag, 1. August 2014

Bundesregierung e n t h i e l t sich bei der UN-Resolution zu Gaza (Volltext, dt.), warum bloß?

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"the ghetto will fight back"


Collective Punishment in Gaza, The New Yorker, July 29, 2014
By Rashid Khalidi




Schule-jabalja

Ein Palästinenserjunge steht fassungslos in einer eingetrockneten Blutlache inmitten eines von einer israelischen Panzergranate zerstörten Klassenraums einer UNRWA-Schule in Jabalia. Hunderttausende von Palästinenserkindern sind durch die pausenlosen israelischen Bombenangriffe schwer traumatisiert und brauchen dringend Ruhe, Schutz vor den IOF-Kriegsmassakern und ein friedliches, kindgerechtes Leben in der Geborgenheit ihrer Familien.


Am 23. Juli 2014 forderte der UN-Menschenrechtsrat (UNHCR) auf der Gaza-Sondersitzung in seiner nicht bindenden UN-Resolution "A/HRC/RES/S-21/1" doc engl. (mit 29 zu 1 Stimmen, bei 17 Stimmenthaltungen) zu dem laufenden OPE-Massaker im Gazastreifen, dass Israel seine Aggression gegen die Palästinenser "s o f o r t" einzustellen hat. Seitdem ist nix passiert.

Wer das Papier liest (s.u.*) der wundert sich, warum die UN, die am 12. Januar 2009 in der UN-Resolution 1860 schon einmal ziemlich genau dasselbe beschlossen haben, ihrer sonst so heuchlerisch gepriesenen Schutzverantwortung** noch immer nicht nachgekommen sind. Scusi! hatte sich schon 2009 über die gegenüber Israel äußerst zurückhaltende Zuschauermentalität des Westens sehr gewundert (60 Jahre Landraub...).


Die relevante Ziffer 4 der aktuellen UN-Resolution lautet diesmal:

"4. fordert eine s o f o r t i g e Einstellung der israelischen Militärangriffe im gesamten besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalems, und ein Ende der Angriffe gegen alle Zivilisten, darunter auch israelische Zivilisten;"


Auch in den anderen Ziffern ist harte Kritik der "Internationalen Gemeinschaft" am "Wiederholungstäter" Israel mit eindeutigen Forderungen zur Deeskalation, zur Beachtung von Internationalen Normen und geltendem humanitärem Völkerrecht sowie der Einführung halbwegs zivilen und rechtstaatlichen Verhaltens bei den IOF-Sicherheitskräften zusammengepackt.


Das sind alles ganz vernünftige und angemessene Forderungen unter zivilisierten Staaten. "Sofort" heißt übrigens "sofort", d.h. stehenden Fußes. Stände in Ziff. 4 z.B. etwas vom "unverzüglichen" Beenden der Angriffe, dann ließe das etwas mehr Zeit. Israel müsste "ohne schuldhaftes Zögern" die Kampfhandlungen einstellen. Aber es steht nunmal der juristische Fachbegriff "sofort" in dem UN-Text und der Text ist schon eine Woche alt.

Warum passiert nix. Weil die vielen, auf den verschiedener Führungsebenen Internationaler und Supranationaler Organisationen versteckten Izaks, es sind meist auf Kosten des unterdrückten Teils der Weltbevölkerung verbeamtete Maulwürfe Israels, in der jeweiligen UN-/US-/UK - Verwaltung, bei der NATO, der Weltbank, dem Weltwährungsfonds, der IAEO, der WHO usw. die Umsetzung diskret sabotieren.

Wieder mal wackelt der atomare Schwanz Israel mit dem nuklearen, selbsternannten Weltpolizeihund, der räuberischen Atomsupermacht USA. Oder rheinländisch gesagt: Beide sind "een Kopp unn` een Aarsch". Sie lassen sich seit 1948 von der Internationalen "Wertegemeinschaft" überhaupt nichts sagen. Die Atomfaschisten machen halt was sie gerade wollen. Nur die "Goim" müssen sich an Regeln halten, und zwar an die, die Washington vorgibt.

Wie sich jeder denken kann, waren die USA wieder der einzige Staat, der gegen die UN-Resolution HRC/RES/S-21/1 zu Gaza gestimmt hat. Die USA, infolge ihrer fortwährenden verdeckten Raub- und Aggressionskriege selbst zum plutokratischen Pariastaat verkommen, sehen keine "Schutzverantwortung" für die Palästinenser.

Folgerichtig führt der hemmungslose Aggressor Israel, der sich unter dem Schutz der Weltsuperschurkenatommacht USA bombensicher fühlt, seine völkerrechtswidrigen Militärangriffe und menschenrechtswidrigen Massaker im gesamten besetzten palästinensischen Gebiet bis heute fort (SPON).

Nicht bekannt ist vielen Bürgern, dass die Bundesrepublik Deutschland zu den acht EU-Staaten im UNHCR gehört, deren Stimmen bei dieser Resolution alle unter den 17 Enthaltungen zu finden sind.

Das kapiert kaum einer. Dazu müsste man Englisch verstehen, richtig schreiben und das passende UN-Dokument im englischen Internet über die englische Suchfunktion mit der exakten englischen Bezeichnung erst mal finden können. Was nicht ganz trivial ist.

Welcher anspruchsvolle Kulturmensch spricht oder schreibt schon das vom Amerika-Haus und der ProIl-Presse heftigst gesponserte, von den hiesigen Uni-Ami-Sbirren immer wieder über den grünen Klee gelobte Englisch, in Wahrheit nur eine unpräzise Primitivsprache für fiese Piraten und berechnende Koofmichs mit geringem Wortschatz. Bei den UN, in den deutschen Medien oder auf entsprechenden Uni-Webseiten ist die o.a. UN-Resolution im deutschen Wortlaut denn auch nirgendwo zu finden.

Deutschland unterhält zwar bei den UN einen Sprachendienst, der alle "wichtigen" UN-Dokumente für uns ins Deutsche übersetzt und auf seiner Website Online stellt. Aber die politisch entscheidenden Dokumente des UNHCR wie die "Gaza-Resolution" tauchen dort nicht oder erst viel zu spät auf. Deshalb hat scusi! mal eben den englischen Text vom Google-Roboter übersetzen lassen und von Hand nachgeglättet. Etwas holprig ist`s geworden - aber noch verständlich.

Inhaltlich ist die aktuelle UN-Resolution übrigens so human und diplomatisch ausgewogen formuliert, dass die Bundesregierung eigentlich jeden Grund gehabt hätte, mit der größeren Hälfte der Welt f ü r die Resolution zu stimmen. Nebenbei gesagt. Die größere Hälfte, die BRICS-Staaten, wird zukünftig immer mehr Gewicht kriegen. Der "Westen" hat ein Demographieproblem.

Man lese selbst, der Teufel steckt in den Details:


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* Rohübersetzung, Nachtarbeit, Tippfehler bitte entschuldigen!


"UN-Menschenrechtsrat
Einundzwanzigste Sondersitzung
23. Juli 2014


Resolution, angenommen durch den UN-Menschenrechtsrat
S-21/1


Wahrung des Völkerrechts in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem



Der Menschenrechtsrat,

- geleitet von den Zielen und Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte,

- unter Hinweis auf die Resolution 60/251 vom 15. März 2006 und die Menschenrechts - Resolutionen 5/1 und 5/2 vom 18. Juni 2007,

- unter Bekräftigung des Rechts auf Selbstbestimmung des palästinensischen Volkes und die Unzulässigkeit des Erwerbs von Grundstücken durch die Anwendung von Gewalt, die in der Charta verankert ist,

- unter Bekräftigung der Anwendbarkeit der internationalen Menschenrechtsnormen und des humanitären Völkerrechts, insbesondere der Genfer Konvention über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten vom 12. August 1949*** in dem besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalem,

- bekräftigend, dass alle Hohen Vertragsparteien des Vierten Genfer Übereinkommens verpflichtet sind dieses zu respektieren und die Verpflichtungen aus dem genannten Übereinkommen in Bezug auf die besetzten palästinensischen Gebiete zu beachten, einschließlich Ost-Jerusalems, und in Bekräftigung ihrer Verpflichtungen aus Artikel 146, 147 und 148 in Bezug auf strafrechtliche Sanktionen, schwere Rechtsverletzungen und die Verantwortlichkeiten der Hohen Vertragsparteien,

- äußerst besorgt über die mangelnde Umsetzung der Empfehlungen in dem Bericht der Fact-Finding-Mission der Vereinten Nationen zum Gaza-Konflikt von 2009 und davon überzeugt, dass der Mangel an Verantwortlichkeit für Verletzungen des Völkerrechts eine Kultur der Straflosigkeit stärkt, was zu einem Wiederauftreten von Verletzungen und ernsthafter Gefährdung der Aufrechterhaltung des internationalen Friedens führt,

- feststellend, dass der 9. Juli 2014 den zehnten Jahrestag der Verabschiedung des Gutachtens des Internationalen Gerichtshofs über die Rechtsfolgen des Baus einer Mauer in den besetzten palästinensischen Gebieten markiert, und dass keine Fortschritte bei seiner Umsetzung gemacht worden sind, und bekräftigt die dringende Notwendigkeit das humanitäre Völkerrecht zu achten und die internationalen Menschenrechtsnormen in diesem Zusammenhang zu respektieren,

- fest davon überzeugt, dass die Gerechtigkeit und die Achtung der Rechtsstaatlichkeit die unverzichtbaren Grundlagen für den Frieden sind und betonend, dass eine vorherrschende langjährige und systemische Straffreiheit für Verletzungen des Völkerrechts eine Krise der Justiz in den besetzten palästinensischen Gebieten geschaffen hat, die Maßnahmen verlangt, einschließlich der Verantwortlichkeit für die Verbrechen gegen das Völkerrecht,

- in Anbetracht des systematischen israelischen Versagens, echte Ermittlungen unparteiisch, unabhängig, schnell und in wirksamer Art und Weise durchzuführen wie vom internationalem Recht gefordert, in Bezug auf Gewalt und Straftaten gegen die Palästinenser, durchgeführt von den Besatzungskräften und Siedlern und wegen des Fehlens einer etablierten justiziellen Rechenschaftspflicht über ihre (Israels) militärischen Aktionen in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem,

- die Verpflichtungen von Israel als Besatzungsmacht betonend, damit das Wohlergehen und die Sicherheit der palästinensischen Zivilbevölkerung unter der Besatzung in der Westbank, einschließlich Ost-Jerusalem und im Gaza-Streifen gewährleistet ist, und feststellend, dass Israel seine diesbezüglichen Verpflichtungen vorsätzlich zurückweist und ablehnt,

- feststellend, dass die gezielten Angriffe auf Zivilisten und andere geschützte Personen und die Begehung von systematischen, weit verbreiteten und eklatanten Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht und die internationalen Menschenrechte in bewaffneten Konflikten schwere Verletzungen und eine Bedrohung des internationalen Friedens und der Sicherheit bilden,

- die massiven israelischen Militäroperationen in dem besetzten palästinensischen Gebiet bedauernd, einschließlich Ost-Jerusalem, seit dem 13. Juni 2014, die unverhältnismäßige und wahllose Angriffe beinhalteten und zu schweren Verletzungen der Menschenrechte der palästinensischen Zivilbevölkerung führten, auch durch die jüngsten israelischen Militärangriffe auf dem besetzten Gazastreifen, der letzten in einer Reihe von militärischen Aggressionen Israels und Aktionen der Massenwegschließungen, Massenverhaftungen und der Tötung von Zivilisten in der besetzten Westbank,

- ernste Besorgnis über die kritische humanitäre Situation im Gazastreifen ausdrückend, darunter insbesondere die Vertreibung von Zehntausenden von palästinensischen Zivilisten, über die Krise im Zugang zu einer angemessenen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, die fast 1 Million Menschen trifft, und über die umfangreichen Schäden an der Strominfrastruktur, was bedeutet, dass 80 Prozent der Bevölkerung Strom nur vier Stunden am Tag empfangen , und was die Bedeutung der Bereitstellung humanitärer Soforthilfe für sie und andere Opfer unterstreicht,

- die Einrichtung der palästinensischen Regierung des nationalen Konsenses am 2. Juli 2014 als einen wichtigen Schritt zur Versöhnung der Palästinenser begrüßend, die von entscheidender Bedeutung für das Erreichen einer Zwei-Staaten-Lösung auf der Grundlage der Grenzen von vor 1967 und dauerhaften Frieden ist, und betonend, dass die Situation des besetzten Gaza-Streifen nicht nachhaltig gelöst wird, solange er geographisch, politisch und wirtschaftlich von der Westbank getrennt bleibt,



1. verurteilt schärfstens das Versagen Israels als Besatzungsmacht, seine verlängerte Besetzung des besetzten palästinensischen Gebiets zu beenden, einschließlich Ost-Jerusalem, in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und den einschlägigen Resolutionen der Vereinten Nationen;

2. verurteilt auf das Schärfste die weit verbreiteten, systematischen und groben Verletzungen der internationalen Menschenrechte und Grundfreiheiten, die aus den israelischen Militäroperationen im besetzten palästinensischen Gebiet seit dem 13. Juni 2014 herrühren, vor allem die neuesten israelischen Militärangriffe auf den besetzten Gazastreifen, aus der Luft, zu Land und vom Meer, die unverhältnismäßige und wahllose Angriffe sind, einschließlich der Luftangriffe auf zivile Gebiete, die Angriffe auf Zivilisten und zivile Objekte zur kollektiven Bestrafung sind, sie verstoßen gegen das Völkerrecht;

und verurteilt andere Aktionen, einschließlich derjenigen, die auf das medizinische und humanitäre Personals zielen, was ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden kann, direkt resultierend in der Tötung von mehr als 650 Palästinensern, die meisten von ihnen Zivilisten und mehr als 170 davon sind Kinder, die Verletzung von mehr als 4.000 Menschen und die mutwillige Zerstörung von Häusern, der lebenswichtigen Infrastruktur und öffentlicher Einrichtungen;

3. verurteilt jegliche Gewalt gegen die Zivilbevölkerung, wo immer sie auftritt, einschließlich der Tötung von zwei israelischen Zivilisten als Folge des Raketenbeschusses, und fordert alle Beteiligten nachdrücklich auf, ihren Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht nachzukommen und die internationalen Menschenrechte zu respektieren;

4. fordert eine sofortige Einstellung der israelischen Militärangriffe im gesamten besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalems, und ein Ende der Angriffe gegen alle Zivilisten, darunter auch israelische Zivilisten;

5. begrüßt die Initiative von Ägypten, die von der Liga der arabischen Staaten unterstützt wird, und fordert alle regionalen und internationalen Akteure auf, diese Initiative im Hinblick auf die Sicherung eines umfassenden Waffenstillstands zu unterstützen;

6. fordert, dass Israel, die Besatzungsmacht, unverzüglich und umfassend ihre illegale Schließung des besetzten Gaza-Streifen beendet, die aus sich heraus zur kollektiven Bestrafung der palästinensischen Zivilbevölkerung führt, unter anderem durch die sofortige, dauerhafte und bedingungslose Öffnung der Grenzübergänge für die humanitäre Hilfe, kommerzielle Güter und Personen, von und aus dem Gazastreifen, in Übereinstimmung mit ihren Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht ;

7. fordert die internationale Gemeinschaft, einschließlich der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, der internationalen Finanzinstitutionen und die zwischenstaatlichen und nichtstaatlichen Organisationen sowie regionalen und interregionalen Organisationen, die dringend benötigte humanitäre Hilfe und Dienstleistungen für das palästinensische Volk in den Gazastreifen zu liefern, auch durch Unterstützung des Notfall-Appells vom Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten vom 17. Juli 2014;

8. äußert sich zutiefst besorgt über die steigende Zahl der Fälle von Gewalt, Zerstörung, Belästigung, Provokation und Aufstachelung gegen palästinensische Zivilisten, einschließlich der Kinder, und ihres Eigentums, durch extremistische israelische S i e d l e r , die illegal in die besetzten palästinensischen Gebiete einschließlich Ost-Jerusalems eingeschleust wurden, und verurteilt auf das Schärfste die daraus resultierende Begehung von Verbrechen aus Hass;

9. äußert sich tief besorgt über den Zustand der palästinensischen Gefangenen und Häftlinge in israelischen Gefängnissen und Haftzentren, insbesondere nach der Verhaftung von mehr als 1.000 Palästinensern seit dem 13. Juni 2014 und fordert Israel, die Besatzungsmacht auf, unverzüglich alle palästinensischen Gefangenen, deren Inhaftierung nicht in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht, einschließlich aller Kinder und alle Mitglieder des palästinensischen Legislativrats;

10. unterstreicht die Bedeutung des Schutzes aller Zivilisten, betont das fortgesetzte Versagen Israels, die palästinensische Zivilbevölkerung im Rahmen ihrer Tätigkeit zu schützen, wie es das internationale Recht verlangt, und fordert in diesem Zusammenhang den sofortigen internationalen Schutz für die Palästinenser in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem, in Übereinstimmung mit den einschlägigen Bestimmungen der Charta der Vereinten Nationen, dem humanitären Völkerrecht und dem internationalen Menschenrecht;

11. empfiehlt, dass die Regierung der Schweiz, in ihrer Funktion als Verwahrer der Vierten Genfer Konvention, sofort wieder die Konferenz der Hohen Vertragsparteien des Übereinkommens über die Maßnahmen zusammenruft, die sie in den besetzten palästinensischen Gebieten einschließlich Ost-Jerusalems durchsetzen möchte, und deren Beachtung sie in Übereinstimmung mit dem Artikel 1 der vier Genfer Abkommen, unter Berücksichtigung der Stellungnahme der Konferenz der Hohen Vertragsparteien vom 15. Juli 1999 und der Erklärung der Konferenz vom 5. Dezember 2001 durchsetzen soll;

12. ersucht alle relevanten Mandatsträger der Sonderverfahren, dringend Informationen über alle Menschenrechtsverletzungen in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem, entsprechend ihren jeweiligen Mandate zu suchen und zu sammeln und ihre Beobachtungen in ihren Jahresberichten an den Menschenrechtsrat zu berichten;

13. beschließt, dringend eine unabhängige internationale Untersuchungskommission zu entsenden, die von dem Präsidenten des Menschenrechtsrates ernannt werden soll, um alle Verletzungen des humanitären Völkerrechts und der internationalen Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem zu untersuchen, insbesondere diejenigen im besetzten Gazastreifen, die im Rahmen der militärischen Operationen seit 13. Juni 2014 erfolgt sind, ob vor, während oder danach, um die Fakten und Umstände von entsprechenden Rechtsverletzungen und der Verbrechen niederzuschreiben und die Verantwortlichen identifizieren, insbesondere , um Empfehlungen für Maßnahmen gegen Verantwortliche zu erstellen, alles mit Blick auf die Vermeidung und B e e n d i g u n g der S t ra f l o s i g k e i t und auf die Gewährleistung, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, und über Mittel und Wege, um Zivilisten vor weiteren Übergriffen zu schützen und dem Rat auf seiner achtundzwanzigsten Tagung Bericht zu erstatten;

14. ersucht die Zusammenarbeit, gegebenenfalls von anderen zuständigen Organe der Vereinten Nationen mit der Untersuchungskommission für die Erfüllung ihrer Mission, und erbittet die Unterstützung des Generalsekretärs und Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte in dieser Hinsicht, auch in Bezug auf das zur Bereitstellung aller administrativen, technischen und zur logistischen Unterstützung Erforderliche, um es der Untersuchungskommission und den Mandatsträgern besonderer Verfahren zu ermöglichen ihre Mandate schnell und effizient zu erfüllen;

15. ersucht den Hohen Kommissar, über die Umsetzung der Resolution Bericht zu erstatten, einschließlich über Maßnahmen zur Gewährleistung der Haftbarmachung für die schweren Verletzungen des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem, zu den Aufgaben des Menschenrechtsrats auf seiner siebenundzwanzigsten Tagung genommen;

16. beschließt, mit der Angelegenheit befasst zu bleiben.


2. Sitzung, 23. Juli 2014


(Angenommen bei einer aufgezeichneten Abstimmung mit 29 zu 1 Stimmen, bei 17 Stimmenthaltungen.)

Die Abstimmung war wie folgt:

Ja - Stimmen: Algerien, Argentinien, Brasilien, Chile, China, Kongo, Costa Rica, Côte d'Ivoire, Kuba, Äthiopien, Indien, Indonesien, Kasachstan, Kenia, Kuwait, Malediven, Mexiko, Marokko, Namibia, Pakistan, Peru, Philippinen, Russische Föderation , Saudi-Arabien, Sierra Leone, Südafrika, Vereinigte Arabische Emirate, Venezuela (Bolivarische Republik), Vietnam

g e g e n : Vereinigte Staaten von Amerika

Enthaltungen: Österreich, Benin, Botswana, Burkina Faso, Tschechische Republik, Estland, Frankreich, Gabun, Deutschland, Irland, Italien, Japan, Montenegro, die Republik Korea, Rumänien, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland]."
______________________________________________________________________________
______________________________________________________________________________

** In dem hochtrabenden 35 Seiten - UN-Dokument "Umsetzung der Schutzverantwortung" kommt z.B. das Genozidland "Ruanda" 35 mal vor. Auch die sonstigen "Mord-Brennpunkte" der Welt vom Kosovo bis Südsudan werden in dem Papier zigfach erwähnt.

Nur ein Konfliktherd ist wie durch ein Wunder völlig ausgespart worden und wird verschwiegen: Israel : Palästina. Wer hat das "UN-Papier" wohl endredigiert? Izaks? Vermutlich. Zugespitzt formuliert:

Der Topos "Schutzverantwortung" (engl.: "Responsibility To Protect, R2P") wurde von "Proisraelischen Völkerrechtlern" wie H. Münkler et alii für die UN nur erfunden, um den US-/ UK-/ IL-Raubkolonisten eine winkeladvokatorische Rechtsgrundlage zu schaffen, damit die modernen Räuber und Piraten des Industriezeitalters in ölreiche Drittweltstaaten wie Libyen, Irak oder Syrien einfallen können und sich der dortigen Rohstoffe unter dem Deckmantel der "Humanität" praktisch umsonst bemächtigen können.

Bei ihrer R2P-Propaganda lassen die ProIl-Wissenschaftler ihre eigene Mischpoke in Israel natürlich außen vor. Das Apartheidsregime in Tel Aviv samt unterdrückten Palästinensern wird in den entsprechenden R2P-Abhandlungen nicht erwähnt.

Die Worte "Israel", Palästina, Westbank oder "Gaza" kommen in dem o.a. tollen UN-Opus zur Schutzverantwortung (R2P) nirgendwo vor. Was für ein Zufall. Dafür steht das obige AgitProp-Machwerk der Mischpoke als eines der wenigen ins Deutsche übersetzten UN-Dokumente online auf der UN-Website des "deutschen" UN-Übersetzungsdienstes:


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"Umsetzung der Schutzverantwortung"

"Vereinte Nationen" A/63/677
Generalversammlung

Verteilung: Allgemein; Datum: 12. Januar 2009 (das ist zufällig auch das Herausgabe-Datum der UN-Resolution 1860, scusi!);

Original: Englisch; Dreiundsechzigste Tagung (Es tagt und tagt und will nicht heller werden, scusi!!)

Tagesordnungspunkte 44 und 107:

Integrierte und koordinierte Umsetzung und Weiterverfolgung der Ergebnisse der großen Konferenzen und Gipfeltreffen der Vereinten Nationen im Wirtschafts- und Sozialbereich und auf damit zusammenhängenden Gebieten
Weiterverfolgung der Ergebnisse des Millenniums-Gipfels"


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Scusi meint zum UN-Projekt R2P: Wir erkennen die Melodie und wir sind verstimmt. Das ist wohl blanker Wissenschaftstourismus zum Abschirmen des israelischen Staatsterrorismus in Gaza. Das R2P - Projekt bitte sofort bei den UN einstampfen"! Scusi hat drei Vorschläge:


1. müssen die UN aus der babylonischen Gefangenschaft im US-Staat New York befreit werden und aus den USA in die neutrale Schweiz umgesiedelt werden;

2. sollte das anachronistische Regelwerk der UN (Vetorecht für WKII-Siegermächte usw. ?) umfassend demokratisiert werden.

3. Eine sozialverträgliche Verabschiedung des kompletten, proil-kontaminierten Führungspersonals in den UN-Teppichetagen muss umgehend beginnen. Die alten UN-Beamten - Ban ki Moon etc. - haben in Bezug auf Israel/Palästina erneut schwer versagt. Neue Köpfe braucht die UN-Welt.


Das zur Zeit noch von NSA-Wanzen und anderen kosmopolitischen ProIl-Bewohnern bis unters Dach versiffte UN-Gebäude am East-River in New York sollte nach dem völligen Neuaufbau der UN in der Schweiz als Symbol für den Fehlschlag der US-gelenkten, Supranationalen Diplomatie seit 1945, als drohendes Mahnmal gegen jede neokonservativ-kapitalistische Arroganz, Täuschung, Lüge, Scheinheiligkeit, Unfähigkeit, Raffgier, Mißbrauch, und Mißwirtschaft fungieren. Es ist schon jetzt für alle Völker ein Warnzeichen gegen die maßlose Korruption gekauften diplomatischen Personals.

Das alte UN-Hochhaus sollte angesichts eines in Zukunft vorurteilslos und unbestechlich zu führenden globalen Dialogs der Völker als schlimmer Fingerzeig wie demnächst das "One World Trade Center" im zerfallenden New York der auseinanderbrechenden USA (Uneinige Staaten im Abgrund) für immer als Ruine leer stehenbleiben.

______________________________________________________________________________

*** Zusatzprotokoll zu den Genfer Abkommen vom 12. August 1949
über den Schutz der Opfer internationaler bewaffneter Konflikte
(Protokoll I, auch im Krieg "Israels" gegen "Palästina" (Gaza-Konflikt) anzuwenden)


(Auszug der Artikel des humanitären Kriegsvölkerrechts, die von den IOF-Truppen Israels in ihren Militärangriffen auf die Palästinenser seit 1948 regelmäßig sträflich missachtet und verletzt werden)

...

"Teil II

Verwundete, Kranke und Schiffbrüchige

Art. 11 Schutz von Personen

1. Die körperliche oder geistige Gesundheit und Unversehrtheit von Personen, die sich in der Gewalt der gegnerischen Partei befinden, die infolge einer in Artikel 1 genannten Situation interniert oder in Haft gehalten sind oder denen anderweitig die Freiheit entzogen ist, dürfen nicht durch ungerechtfertigte Handlungen oder Unterlassungen gefährdet werden. Es ist daher verboten, die in diesem Artikel genannten Personen einem medizinischen Verfahren zu unterziehen, das nicht durch ihren Gesundheitszustand geboten ist und das nicht mit den allgemein anerkannten medizinischen Grundsätzen im Einklang steht, die unter entsprechenden medizinischen Umständen auf Staatsangehörige der das Verfahren durchführenden Partei angewandt würden, denen die Freiheit nicht entzogen ist.


Teil III

Methoden und Mittel der Kriegführung
Kombattanten- und Kriegsgefangenenstatus


Art. 35 Grundregeln

1. In einem bewaffneten Konflikt haben die am Konflikt beteiligten Parteien kein unbeschränktes Recht in der Wahl der Methoden und Mittel der Kriegführung.

2. Es ist verboten, Waffen, Geschosse und Material sowie Methoden der Kriegführung zu verwenden, die geeignet sind, überflüssige Verletzungen oder unnötige Leiden zu verursachen.

3. Es ist verboten Methoden oder Mittel der Kriegführung zu verwenden, die dazu bestimmt sind oder von denen erwartet werden kann, dass sie ausgedehnte, lang anhaltende und schwere Schäden der natürlichen Umwelt verursachen.


Art. 36 Neue Waffen

Jede Hohe Vertragspartei ist verpflichtet, bei der Prüfung, Entwicklung, Beschaffung oder Einführung neuer Waffen oder neuer Mittel oder Methoden der Kriegführung festzustellen, ob ihre Verwendung stets oder unter bestimmten Umständen durch dieses Protokoll oder durch eine andere auf die Hohe Vertragspartei anwendbare Regel des Völkerrechts verboten wäre.


Art. 48 Grundregel

Um Schonung und Schutz der Zivilbevölkerung und ziviler Objekte zu gewährleisten, unterscheiden die am Konflikt beteiligten Parteien jederzeit zwischen der Zivilbevölkerung und Kombattanten sowie zwischen zivilen Objekten und militärischen Zielen; sie dürfen daher ihre Kriegshandlungen nur gegen militärische Ziele richten.



Kapitel II

Zivilpersonen und Zivilbevölkerung



Art. 50 Bestimmung der Begriffe Zivilpersonen und Zivilbevölkerung

1. Zivilperson ist jede Person, die keiner der in Artikel 4 Buchstabe A Absätze 1, 2, 3 und 6 des III. Abkommens und in Artikel 43 dieses Protokolls bezeichneten Kategorien angehört. Im Zweifelsfall gilt die betreffende Person als Zivilperson.

2. Die Zivilbevölkerung umfasst alle Zivilpersonen.

3. Die Zivilbevölkerung bleibt auch dann Zivilbevölkerung, wenn sich unter ihr
einzelne Personen befinden, die nicht Zivilpersonen im Sinne dieser Begriffsbestimmung sind.


Art. 51 Schutz der Zivilbevölkerung

1. Die Zivilbevölkerung und einzelne Zivilpersonen geniessen allgemeinen Schutz vor den von Kriegshandlungen ausgehenden Gefahren. Um diesem Schutz Wirksamkeit zu verleihen, sind neben den sonstigen Regeln des anwendbaren Völkerrechts folgende Vorschriften unter allen Umständen zu beachten.

2. Weder die Zivilbevölkerung als solche noch einzelne Zivilpersonen dürfen das Ziel von Angriffen sein. Die Anwendung oder Androhung von Gewalt mit dem hauptsächlichen Ziel, Schrecken unter der Zivilbevölkerung zu verbreiten, ist verboten.

3. Zivilpersonen geniessen den durch diesen Abschnitt gewährten Schutz, sofern und solange sie nicht unmittelbar an Feindseligkeiten teilnehmen.

4. Unterschiedslose Angriffe sind verboten. Unterschiedslose Angriffe sind

a) Angriffe, die nicht gegen ein bestimmtes militärisches Ziel gerichtet werden,

b) Angriffe, bei denen Kampfmethoden oder -mittel angewendet werden, die
nicht gegen ein bestimmtes militärisches Ziel gerichtet werden können, oder

c) Angriffe, bei denen Kampfmethoden oder -mittel angewendet werden, deren Wirkungen nicht entsprechend den Vorschriften dieses Protokolls begrenzt werden können und die daher in jedem dieser Fälle militärische Ziele und Zivilpersonen oder zivile Objekte unterschiedslos treffen können.


5. Unter anderem sind folgende Angriffsarten als unterschiedslos anzusehen:

a) ein Angriff durch Bombardierung – gleichviel mit welchen Methoden oder Mitteln – bei dem mehrere deutlich voneinander getrennte militärische Einzelziele in einer Stadt, einem Dorf oder einem sonstigen Gebiet, in dem Zivilpersonen oder zivile Objekte ähnlich stark konzentriert sind, wie ein einziges militärisches Ziel behandelt werden, und

b) ein Angriff, bei dem damit zu rechnen ist, dass er auch Verluste an Menschenleben unter der Zivilbevölkerung, die Verwundung von Zivilpersonen, die Beschädigung ziviler Objekte oder mehrere derartige Folgen zusammen verursacht, die in keinem Verhältnis zum erwarteten konkreten und unmittelbaren militärischen Vorteil stehen.

6. Angriffe gegen die Zivilbevölkerung oder gegen Zivilpersonen als Repressalie sind verboten.

7. Die Anwesenheit oder Bewegungen der Zivilbevölkerung oder einzelner Zivilpersonen dürfen nicht dazu benutzt werden, Kriegshandlungen von bestimmten Punkten oder Gebieten fernzuhalten, insbesondere durch Versuche, militärische Ziele vor Angriffen abzuschirmen oder Kriegshandlungen zu decken, zu begünstigen oder zu behindern. Die am Konflikt beteiligten Parteien dürfen Bewegungen der Zivilbevölkerung oder einzelner Zivilpersonen nicht zu dem Zweck lenken, militärische
Ziele vor Angriffen abzuschirmen oder Kriegshandlungen zu decken.

8. Eine Verletzung dieser Verbote enthebt die am Konflikt beteiligten Parteien nicht ihrer rechtlichen Verpflichtungen gegenüber der Zivilbevölkerung und Zivilpersonen, einschliesslich der Verpflichtung, die in Artikel 57 vorgesehenen vorsorglichen Massnahmen zu treffen.


Kapitel III

Zivile Objekte

Art. 52 Allgemeiner Schutz ziviler Objekte

1. zivile Objekte dürfen weder angegriffen noch zum Gegenstand von Repressalien gemacht werden. Zivile Objekte sind alle Objekte, die nicht militärische Ziele im Sinne des Absatzes 2 sind.

2. Angriffe sind streng auf militärische Ziele zu beschränken. Soweit es sich um Objekte handelt, gelten als militärische Ziele nur solche Objekte, die auf Grund ihrer Beschaffenheit, ihres Standorts, ihrer Zweckbestimmung oder ihrer Verwendung wirksam zu militärischen Handlungen beitragen und deren gänzliche oder teilweise Zerstörung, deren Inbesitznahme oder Neutralisierung unter den in dem betreffenden Zeitpunkt gegebenen Umständen einen eindeutigen militärischen Vorteil darstellt.

3. Im Zweifelsfall wird vermutet, dass ein in der Regel für zivile Zwecke bestimmtes Objekt, wie beispielsweise eine Kultstätte, ein Haus, eine sonstige Wohnstätte oder eine Schule, nicht dazu verwendet wird, wirksam zu militärischen Handlungen beizutragen.

Art. 54 Schutz der für die Zivilbevölkerung lebensnotwendigen Objekte

1. Das Aushungern von Zivilpersonen als Mittel der Kriegführung ist verboten.

2. Es ist verboten, für die Zivilbevölkerung lebensnotwendige Objekte wie Nahrungsmittel, zur Erzeugung von Nahrungsmitteln genutzte landwirtschaftliche Gebiete, Ernte- und Viehbestände, Trinkwasserversorgungsanlagen und -vorräte sowie Bewässerungsanlagen anzugreifen, zu zerstören, zu entfernen oder unbrauchbar zu machen, um sie wegen ihrer Bedeutung für den Lebensunterhalt der Zivilbevölkerung oder der gegnerischen Partei vorzuenthalten, gleichviel ob Zivilpersonen ausgehungert oder zum Fortziehen veranlasst werden sollen oder ob andere Gründe massgebend sind.

3. Die in Absatz 2 vorgesehenen Verbote finden keine Anwendung, wenn die aufgeführten Objekte von einer gegnerischen Partei

a) ausschliesslich zur Versorgung der Angehörigen ihrer Streitkräfte benutzt
werden,
b) zwar nicht zur Versorgung, aber zur unmittelbaren Unterstützung einer militärischen Handlung benutzt werden; jedoch darf gegen diese Objekte keinesfalls so vorgegangen werden, dass eine unzureichende Versorgung der Zivilbevölkerung mit Lebensmitteln oder Wasser zu erwarten wäre, durch die sie einer Hungersnot ausgesetzt oder zum Weggang gezwungen würde.

4. Diese Objekte dürfen nicht zum Gegenstand von Repressalien gemacht werden.

5. In Anbetracht der lebenswichtigen Erfordernisse jeder am Konflikt beteiligten Partei bei der Verteidigung ihres Hoheitsgebiets gegen eine Invasion sind einer am Konflikt beteiligten Partei in diesem Gebiet, soweit es ihrer Kontrolle unterliegt, Abweichungen von den Verboten des Absatzes 2 gestattet, wenn eine zwingende militärische Notwendigkeit dies erfordert.


Art. 55 Schutz der natürlichen Umwelt

1. Bei der Kriegführung ist darauf zu achten, dass die natürliche Umwelt vor ausgedehnten, lang anhaltenden und schweren Schäden geschützt wird. Dieser Schutz schliesst das Verbot der Anwendung von Methoden oder Mitteln der Kriegführung ein, die dazu bestimmt sind oder von denen erwartet werden kann, dass sie derartige Schäden der natürlichen Umwelt verursachen und dadurch Gesundheit oder Überleben der Bevölkerung gefährden.

2. Angriffe gegen die natürliche Umwelt als Repressalie sind verboten.

Heutige Feuerpause in Gaza schon nach zwei Stunden gebrochen, vorher IDF-Offz. (Cousin von Kriegsminister Yaalon) von Hamas entführt

rhbl



Israel und die sunnitisch-islamische Hamas haben in eine dreitägige Waffenruhe für den Gazastreifen eingewilligt. Die humanitäre Feuerpause gilt ab 01.08.2014 (Freitagmorgen, 07.00 Uhr MESZ) für 72 Stunden (FR).

Die Aushandlung der Waffenruhe ist wohl ein Verdienst des UN-Unterhändlers Robert Serry. Verkündet wurde sie heute früh zeitgleich von UN-Generalsekretär Ban und in Neu Delhi von US-Außenminister Kerry.


Der wichtigste Punkt in den hoffentlich nun zu führenden Waffenstillstandsverhandlungen dürfte die Beendigung der über achtjährigen Blockade von Gaza sein.

NZZ In der Süddeutschen Zeitung hat Tomas Avenarius gestern nicht ganz unrichtig beschrieben, warum es für die Palästinenser so schwer ist, einem längerfristigen "Waffenstillstand" zuzustimmen:

"So geht es um alles oder nichts: Ein von Israel diktierter Waffenstillstand, bei dem Gazas Grenzen geschlossen bleiben, wäre für die Menschen die Rückkehr zum Status-quo - nach 1400 Toten. Das würden die Bewohner der Hamas kaum verzeihen. Aus diesem Grund können die Islamisten kaum nachgeben in diesem Krieg.

Wenn Kinder und Zivilisten sterben, wenn UN-Schulen beschossen werden, wenn Israel jede Verhältnismäßigkeit ignoriert, während die Bilder des Grauens in Echtzeit um die Welt gehen - dann erst geraten Israel und Ägypten international unter Druck.
Dann müssen sie irgendwann nachgeben. Dann wäre die militärische Niederlage der Hamas ihr großer politischer Sieg."


Da liegt er richtig der Tomas. Genau deshalb hat auch scusi! gestern "die Bilder des Grauens" aus Gaza veröffentlicht. Damit der nahezu undurchdringliche ProIl-Schleier der IL-Lügenpropaganda gelüftet wird. Ein Verblendungsschleier, den die "Interessenten" seit Jahrzehnten mit ihrer Riesenmedienmaschine über den "Nahostkonflikt" legen.

Die "Interessenten" der Rüstungsindustriellen Komplexe der USA und Israels, das sind die gleichen Erpresser-Plutokraten und Oligarchen-Milliardäre, die zur Zeit militärisch in Gaza und in der Ukraine, finanziell jedoch besonders in Südeuropa (Eurokrise) und in Deutschland (Zerschlagung der Deutschland AG) aktiv sind.


Geierfonds

Antijüdische Karikaturen wie diese von Paul Singers Aasgeier-Hedgefonds "Elliott" machen im Internet die Runde


Aktuell wird von den jüdischen Eigentümern gewisser "Hedgefonds" (Paul Singer, Aasgeierfond "Elliott") gerade wieder Argentinien in die Mangel genommen. Das Land, dass im WK II Deutschland mit Weizen versorgte.

Für die Schnarchnasen von der NZZ kam die Waffenruhe in Gaza offenbar so überraschend, dass sie blöderweise auch noch eine Viertelstunde nach Inkrafttreten der Feuerpause mit Netanjahu`s Durchhalteparole vom "Weitermachen" ihr vornehmes Blatt aufmachten (s. Abb.).

Netanjahu wollte ja keine Waffenruhe mehr und hat sich deshalb sogar am Telefon heftig mit Obama gestritten. Die NZZ-Schreiberlinge identifizieren sich offenbar so sehr mit Bibi`s Denke, dass sie an das tatsächlich schnelle Zustandekommen der gestrigen, UN-vermittelten Feuerpause nicht geglaubt haben. Peinlich, peinlich, peinlich. Offenbart es doch die zutiefst antiislamische und vorurteilsbeladene Proisrael-Gesinnung der zuständigen NZZ-Redaktion.

Oder gilt im Elfenbeinturm der NZZ die akademische Regel "cum tempore": AkademikerInnen dürfen danach stets unentschuldigt eine Viertelstunde zu spät "kommen"?


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1. Nachtrag scusi! vom 01.08.2014 , 12:30 Uhr


Die von den UN vermittelte Feuerpause ist nach nur zwei Stunden wieder zusammengebrochen. Nach israelischen Angaben gab es bei Mörserfeuer aus dem südlichen Gazastreifen auf IDF-Soldaten fünf Tote. Die IDF habe mit Panzerbeschuss bei Rafah "geantwortet" und 25 Palästinenser getötet. Hier der Auszug aus dem Haaretz Bericht (engl.) von heute morgen:


"A 72-hour humanitarian cease-fire agreed upon by Israel and Hamas collapsed only a few hours after it took effect on Friday morning.

Some two hours after the truce deal brokered by the United States and the EU kicked in, mortar shells fired from within the Strip landed near a border-regioning town, and shortly thearafter Palestinian medical sources reported that at least 25 Gaza residents were killed and dozens of other wounded by IDF artillery fire directed at the southern Gaza Strip.

The names of four of the five Israeli soldiers killed by Palestinian mortar fire near the Gaza Strip border were released by the IDF. The number of Israeli military fatalities now stands at 61.

Sixteen Palestinians were killed by IDF fire overnight and in the early morning in Khan Yunis, according to Gaza medical sources. Nine of the deceased belong to Al-Farah family, of which four are children aged 4 to 12.

According to the Gaza Health Ministry, the Palestinian death toll since fighting began is now at over 1,450, and the number of wounded has risen to over 8,200.



Die Palästinenser erzählen eine andere Geschichte. Danach soll laut Palästina-TV (steht dem "Islamischen Jihad" nahe) ein IDF-Soldat im Süden Gazas von "Kämpfern" gekidnappt worden sein. Im Verlauf des Gefechts, bei dem die aus einem Tunnel nach Eshkol auf israelisches Gebiet vorgedrungenen Kämpfer mehrere IDF-Soldaten töteten, habe die IDF mit Panzern und Artillerie auf Rafah geschossen und Dutzende von Zivilisten (ca. 40 Zivilisten, vermutlich ein Racheakt, scusi!) getötet (Maan-news).


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2. Nachtrag scusi! vom 01.08.2014, 16:38 Uhr


Haaretz und Jerusalem Post (JP) bestätigen praktisch das Kidnapping eines israel. Soldaten durch die Hamas. Die Hamas besteht darauf, dass der Soldat vor Inkrafttreten der vereinbarten Waffenruhe entführt worden ist. Die IDF widersprach dem. Offenbar sprengte sich ein palästinensischer Kämpfer in der Nähe eines israelischen Tunnel-Suchkommandos in die Luft. Dadurch wurden auch zwei Israelis getötet.

Die entstandene Verwirrung nutzten die restlichen Hamas-Kämpfer, um den Offizier zu entführen, der sich offenbar nicht sofort selbst getötet hat, wie es die ungeschriebenen israelischen "rules of engagement" in solchen Fällen vorsehen. Foto und Details in: Ynetnews (engl.).

Der Entführte IDF-Leutnant Hadar Goldin ist laut der englischen Zeitung The Times und der israelischen Haaretz ein Cousin des israelischen Verteidigungsministers Mohse Ya`alon, was die Angelegenheit für Bibi nicht einfacher macht. Der ultrarechte Ya`alon ist bisher weniger durch Fachkunde als durch abfällige Bemerkungen über den US-Außenminister John Kerry ("Obsessiv und Messianisch") aufgefallen:

JP: "IDF soldier feared kidnapped, 2 other soldiers killed
Sec.-Lt. Hadar Goldin named as presumably abducted officer; terrorists emerged from tunnel, suicide bomber detonated near soldiers prior to suspected kidnapping."

Der YnetNews-Artikel endet mit harter Kritik an Netanyahus Regierung. Die habe seit Jahren vom Tunnelbau der Hamas gewusst aber nichts dagegen unternommen.

Donnerstag, 31. Juli 2014

"Finis Israel", wie Israels Armee vor aller Welt ihren wahren Charakter enthüllt

rhbl






"Warum gibt es keine Welle der Solidarität mit uns Juden angesichts der Welle von Antisemitismus?", fragt der Vorsitzende Dieter Graumann in der "Rheinischen Post"" (SPON).

Hier die Antwort:

Nach dem israelischen Terror-Beschuss einer mit 3300 geflüchteten Palästinensern überbelegten UNRWA-Schule in Gaza, der 15 schlafende Kinder das Leben kostete, war das Maß eigentlich schon voll. Es gab 150 Verletzte. UN-Generalsekretär Ban zeigte sich über die Kaltschnäuzigkeit des israelischen Kriegsverbrechens entsetzt. Sein Stellvertreter Elliasson war "sprachlos", sagte aber doch "genug ist genug". Der UN-Sprecher Gunness brach vor laufender TV-Kamera zusammen.

Direkt danach hat das bekannte USAIPAC(K) in Washingtons Pentagon - mit stillschweigender Billigung durch das Weiße Haus (?) - dafür gesorgt, dass die IDF massenhaft mit neuen Bomben, neuen Raketen und neuer Munition fast jeden Kalibers aus einem geheimen US-Munitionslager vor Ort in Israel versorgt wurde (Guardian).

Um der ganzen Welt zu zeigen, was Israels Tzahal "leisten" kann, ließ der Judenstaat als nächstes u.a. einen Marktplatz in dem ohnehin schon schwerstens verwüsteteten Gaza-Stadtviertel Shujayea beschießen, auf dem gerade mehrere Ambulanzen mit Rettungskräften zur Hilfeleistung eingetroffen waren, es gab 17 Tote. Die Bilder sind grauenhaft (Independent):




Israelischer Raketenanschlag auf den Marktplatz von Shujayea (YouTube-Video, Guardian)


Was haben sich diejenigen gedacht, die diesen Luftangriff auf wehrlose Zivilisten befohlen und durchgeführt haben? Dass sie sich als Atomwaffenbesitzer und "Master of the Universe" fortwährend über alle Regeln des humanitären Kriegsvölkerrechts hinwegsetzen können?

Erste Meldungen im SPON sprachen von einem Artillerieangriff. Es sind aber deutlich mehrere scharfe Explosionen kurz hintereinander zu hören. Wahrscheinlich war es ein Apache- oder Heron - Drohnenangriff mit US-amerikanischen Hellfireraketen, wie sie auch unsere Bundesverteidigungsministerin von der Leyen gern in Israel (!) leasen möchte.

Was denken sich die Menschen auf der ganzen Welt, die dieses Video sehen?

Sie denken sich vermutlich: diese Gemeinheit und radikale Kaltschnäuzigkeit, auf am Boden liegende Verwundete weiter mit Schrappnellraketen höchster Brisanz und Treffgenauigkeit zu feuern bis alle Verletzten tot sind, das ist typisch.

Netanjahu & Co. mag es mit der Doomsdaymaschine, die dank quasi geschenkter deutscher U-Boote über eine nukleare Zweitschlagskapazität verfügt, noch gelingen, einen guten Teil der 1,8 Millionen Palästinensern in Gaza vor den Augen der Welt in ihrem Blut zu ertränken und so diejenigen zu vernichten, denen der Grund und Boden gehört, auf dem die illegal errichteten israelischen "Siedlungen" stehen. Doch so zeigen die Mainplayer der global herrschenden Nuklearmafia auch der ganzen Welt ihr wahres Gesicht.

Für die zionistischen Landräuber, für das Projekt "Judenstaat" waren die Explosionen der IAF-Hellfire-Raketen auf dem Marktplatz von Shujaea deshalb wie Totenglöckchen. Ein paar Juden haben in Shujaea trefflicher als je zuvor enthüllt, wie sie wirklich gestrickt sind, und sowas braucht weltweit niemand.

Nach den neuerlichen "Wolkensäulen" in Gaza wird für die israelisch-US-amerikanischen Kriegstreiber und Kriegsherren in Deutschland und der übrigen Welt nichts mehr so sein wie zuvor, trotz Holocaust.

Schauen Sie sich das obige Video genau an Herr Graumann, dann wissen Sie warum es von nun an hierzulande für manche Ihrer Leute keine Welle der Solidarität mehr geben wird.

scusi!

Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)

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