Montag, 29. Juni 2009

„Märtyrer“ Madoff, weltweit beweint von Murdochs Medienmaschine

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Weltweit fließen die Krokodilstränen in den Murdoch-Medien, weil die Made Madoff, einer der Ihren, made in USSA, einer der ganz großen Geld-Gauner der Weltgeschichte verknackt worden ist.

Aber auch in Deutschland versuchen die bekannten Betbrüder, das "Mißgeschick" eines der Ihren, eines in Wahrheit skrupellosen Verbrechers, zu verharmlosen. Als „Finanzjongleur“ bezeichnete heute der Deutschlandfunk verniedlichend den gemeinen Finanz-Betrüger Madoff in den DLF-Nachrichten. Da weiß man gleich, wer in der Redaktion sitzt. Die gleichgeschaltete proisraelische Presse Deutschlands überbot sich gegenseitig in verharmlosenden Formulierungen, um den Unrechtsgehalt der üblen Straftaten des größten Kettenbrief-Finanzverbrechers der Neuzeit herunterzuspielen, alles möglichst zu verschmieren und zu verwischen. Denn weltweit dürften noch viele Itzhaks in der widerlichen Betrugskiste drinhängen.

Scusi vergleicht hier nur mal die Fotos aus FAZ und FR, die den unterschiedlichen Rollen dieser Blätter im kapitalistischen Finanzbetrugssystem entsprechen.


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Die FAZ zeigt die Krummnase noch mit halbwegs entschlossenem Gaunergesicht.Typ: "windiger Unternehmer, aber einer von uns."


Im Text unter dem Foto wird weniger von Straftaten, dafür ausdrücklich von einem „großen Schwindel“ gesprochen. Banalisierung vom Feinsten.

Dabei ist für jeden kundigen Thebaner klar, wo ein großer Madoff rumläuft, machen tausend kleine Madoffs als Putzerfische bei der Börsenaufsicht SEC die Putz- und Flickarbeiten. Damit kein Außenstehender den gigantischen Betrug mitkriegt. Das ganze System ist versifft. In der EDV haben wir immer gesagt: In einem Softwaresystem, in dem ein großer Fehler entdeckt wird, gibt es in der Nachbarschaft massenhaft kleine Fehler, die den großen Fehler vertuschen.

Die FAZ textet galant zu dem mehr als schmeichlerischen Meister-Foto:

„Urteil
150 Jahre Haft für Bernie Madoff
Spezial: Mit diesem Urteil findet einer der größten Betrugsfälle an der Wall Street seinen vorläufigen Höhepunkt: Der Milliardenbetrüger Bernard Madoff ist zu einer Haftstrafe von 150 Jahren verurteilt worden. Dies entspricht der gesetzlichen Höchststrafe. Madoff sagte im Gerichtssaal, er habe „einen fürchterlichen Fehler“ begangen. Ist nach Madoff unser Geld noch sicher? Der große Schwindel des Bernie Madoff.“

Von den 65 Milliarden Dollar Schaden, den der Betrüger angerichtet hat, ist hier nicht die Rede, nur von "Höchststrafe". In China würde der Großgangster Madoff zur Abschreckung aller Ackermänner aufgehängt. Die FAZ zitiert zwecks Weichspülens sogar Madoffs lächerliches Bekenntnis zu seinen "Fehlern", wo korrekte Journalisten das übergehen und einfach nur von Madoffs Verbrechen reden würden.



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Madoff als Looser, die FR-Version


Die Frankfurter Rundschau als "Sozialeinrichtung" der Schröder-SPD und israelischen Histradut-Gewerkschaft bringt die rot umränderten Augen des „armen“ Magrebiner-Madoff groß raus. Offensichtlich hat der Gangster vor dem Schnappschuss extra noch sein Gebiß rausgenommen. So wirkt er verhärmter und verbrauchter. Von Reue ist im FR-Text auch die Rede. Da lachen ja die Hühner. Die Leichen der Opfer, die sich alle seinetwegen aufgehängt haben, werden in der FR nicht gezeigt. Ist das "ausgewogene" Berichterstattung?

Denn auch die FR ist inzwischen ein armselig einseitiges Propagandablatt der ProIsrael-Szene geworden, wie alle anderen überregionalen Gazetten in Deutschland. Gegen Cash? Wurde von den "erschwindelten" Milliarden gleich die ganze SPD samt SPD-eigenen Verlagen, vielleicht sogar alle wichtigen westdeutschen Mietfedern und Kaufmäuler gekauft? Der Eindruck ist schwer zu widerlegen.

Das wäre in einem Land, das z.B. noch vor vierzig Jahren die FR, den SPIEGEL oder DIEZEIT zur freien Presse zählen konnte, unentschuldbar. Wie konnte es mit unseren Medien soweit kommen, dass jetzt die hebräischen US-Großgangster nach ihrer Verurteilung mitleidserheischende Fotos als verdeckte Human-Touch-PR veröffentlichen können.

Was kostet die Wall Street Finanzmafia so eine verdeckte „Foto-Anzeige“ im redaktionellen Teil einer deutschen Zeitung?


Die FR textet nicht minder harmlos:

„Milliardenbetrug
Madoff zu 150 Jahren Haft verurteilt

Unmittelbar vor seiner Verurteilung zeigte Anlagebetrüger Bernhard Madoff nochmals Reue. Er "habe für mein Verhalten keine echte Entschuldigung anzubieten", sagte er. Das sah das Gericht wohl ähnlich und verurteilte ihn zu 150 Jahren Haft. Von Sebastian Moll, Hintergrund: Das System Madoff“


Nicht das kapitalistische System steht hier am Pranger. Und nicht jene "Organisierte Kriminalität" von diesem "flexiblen" Händlervolk, das sich bewusst noch nie irgendwo auf der allein in seinem Interesse "globalisierten" Welt richtig integrieren wollte. Geschweige denn assimilieren, weil hochmobile Ivrit-Kosmopoliten wie Bernie Madoff - er besaß gleich zwei Privatjets, mit denen er zwischen London und New York immer unterwegs war - praktisch gar nicht von der Polizei kontrolliert oder abgehört werden können. Es gibt bis heute keine Ivrit-Überwachungssoftware, da sind Bill und Robert Gates vor. Dafür registriert und filtert das US-amerikanische Echelon-System weltweit alles an Sprachen, was was von den überwachten "VIP`s" nicht in Hebräisch telefoniert, gefaxt, gemailt oder sonstwie kommuniziert wird.

Unbelästigt von den nationalstaatlichen Ordnungsmächten ihres jeweiligen Aufenthaltsortes betreiben die hebräischen Heuschrecken besser als die informationstechnisch unterentwickelten Eingeborenen via Internet und Handy ihre kriminellen Kettenbriefsysteme, Wett- und Glückspielsysteme. Die Dienste, Interpol und Europol haben sie technisch längst abgehängt oder mit eigenen Leuten ganz oben in den Teppichetagen durchsetzt.

Mit ihrem computertechnischen Vorsprung haben sich die Heuschrecken global einen informationstechnischen, von Recht und Moral "freien", "entgrenzten" Raum geschaffen, in dem sie eiskalt kriminell und unkontrolliert herumwirtschaften können.

Um die Europäer zu verhöhnen, dirigiert diese politische [Heuschrecken-Herrschafts-]Klasse (Die Welt) zudem mit stalinistischen Methoden den Europäischen Rat, wo Sarkozy, Merkel und Brown in der "supranationalen" EU höchst undemokratisch den Ton angeben, und halten über die Europäische Kommission das einflußlose EU-Parlament in Schach, das absurderweise ständig zwischen Straßburg und Brüssel hin- und herpendeln muss, damit die Abgeordneten nicht zum Arbeiten kommen.

Die nationalen Parlamente der Mitgliedsstaaten wurden vom "Atom-Club der Reichen" über vier Jahrzehnte millimeterweise stickum hinter dem Rücken der Öffentlichkeit entmachtet. Die Nation als Hort der Bürgerrechte soll mit dem Vertrag von Lissabon kastriert, die soziale Demokratie demontiert, der Wähler entmündigt und der Rechtsstaat ausgehöhlt werden.

Der labyrintisch-verschachtelte Lissabon-Vertrag ist zu diesem Zweck unter Leitung von Frau Merkel mit unzähligen verwirrenden Querverweisen und komplizierten Rückausnahmen in eine völlig unlesbare und unverständliche Form gebracht worden. Nur von Europarechts-Spezialisten und hauptberuflichen Rabbulisten in sündhaft teuren Brüsseler Anwaltskanzleien kann das neoliberale Lobby-Werk mithilfe von Computerprogrammen noch dechiffriert und "gelesen" werden. Dem europäischen Normalbürger, der keinen Zugang zu dieser Computerunterstützung, zu diesem Ariadnefaden hat, bleibt der Weg durch das Labyrinth der europäischen Verträge verschlossen. Er wird noch nicht einmal gefragt. So stirbt in Brüssel die Demokratie und herrscht das Gegenteil davon, krassester Egoismus und Materialismus.

Kein Wunder, dass sich DIE LINKE gegen den "Vertrag von Lissabon" gestellt hat. Die Linke hat noch, was den anderen Parteien fehlt: eine gesellschaftliche und geistige Vision. Der Vertrag muss deshalb von der europäischen LINKEN vom undemokratisch neoliberalen Kopf (Merkel, Brown, Barroso, Sarkozy) auf die Füße eines sozialen, demokratischen und rechtsstaatlichen Gesellschaftssystems gestellt werden. Wenn er je in Kraft treten sollte, wäre das eine herkuläische Aufgabe. Richtschnur und Winkelmaß dafür wäre unser Grundgesetz. Der Grundvertrag des anzustrebenden Europäischen Staatenverbundes kann nur gelingen, wenn das asozial-konsumfaschistische und ungerechte Gesellschaftssystem abgelöst wird, das uns Abendländer an den Rand des Scheiterns geführt hat.

Die kath. Abgeordneten Gauweiler, Wimmer (Wimmer ist auch für den Abzug aus Afghanistan) von der CDU/CSU sowie MdB G y s i und L a f o n t a i n e von der Partei D I E L I N K E haben den Durchmarsch der Globalisierer und die kalte Liquidierung des Grundgesetzes und der Grundrechte mit ihrer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gerade noch bremsen können.

Mit dem verfassungsrechtlich und verfassungsgeschichtlich bedeutenden, lesenswerten Urteil BVerfG, 2 BvE 2/08 vom 30.6.2009 kippt das weise höchste deutsche Gericht (eine wahre Meisterleistung des Richters D i ` F a b i o *) nicht den asozialen EU-Vertrag von Lissabon, aber es erklärt wenigstens das schlampige Selbstentmachtungs-Begleitgesetz des Bundestages für verfassungswidrig. Der muss nun in der Sommerpause nachsitzen und ein neues Begleitgesetz basteln. Viel Spaß.


Finanzbetrügereien mit "strukturierten" vielfach wertlosen Derivaten und Zertifikaten ziehen die Finanz-Räuber derweil immer noch supercomputergestützt an ihren sogenannten "Börsen" im ganz großen Stil und völlig unkontrolliert durch. Wenn sie nicht gerade nebenbei just for fun mit menschlichen Organen, Kindern, Kinderpornografie, Frauen, Waffen, Schwermetallen, Blutdiamanten oder Rauschgift handeln. Was auch ganz scheene Sümmchen bringt.


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*Hinweis für Studierwillige: Di Fabio lehrt auch Staatsrecht an der Uni Bonn:

Zitat aus dem Urteil:

"Diese Entscheidung ist im Ergebnis einstimmig, hinsichtlich der Gründe mit 7:1 Stimmen ergangen.

Voßkuhle, Broß, Osterloh, Di Fabio, Mellinghoff, Lübbe-Wolff
Gerhardt, Landau.

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Sonntag, 28. Juni 2009

Worum es in der Irankrise geht

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Es geht doch im Iran nur vordergründig um Religionskonflikte, Frauengleichstellung und das ganze Gedöns. Das Ausspielen der Schiiten gegen die Sunniten, der Frauen gegen die Männer, der Jungen gegen die Alten, das ist das übliche Verfahren (Divide et Impera), mit dem die „Madoffs“* die Milchmädchen seit Jahrtausenden überall auf der Welt ihren Reibach machen. Das ist ihr Standardrepertoire und wenn dabei Blut fließt und Städte brennen, um so besser. Dann verdienen ihre Versicherungskonzerne gleich mit.


Drake

Colonel Drake 1859 vor seiner ersten Ölbohrung in Titusville, USA


Es geht in Wahrheit nur um Öl, Geld und Macht. Deshalb ist im Iran mal wieder massig Blut geflossen. Orchestriert haben das die üblichen Verdächtigen. Wer denn sonst? Hier nur zum besseren Verständnis ein paar chronologisch gereihte Daten entlang der „Entfaltung“ des Öls als Wirtschaftsfaktor:

1853 George Bissel entdeckt Ölquellen im Westen von Pennsylvania/USA,
1859 „Colonel“ Drake gelingt die erste Ölbohrung in Titusville/USA,
1870 John D. Rockefeller gründet die „Standard Oil Company“,
1873 Ölfelder bei Baku „entdeckt“, Familie Nobel steigt ins Ölgeschäft Russlands ein,
1882 Standard Oil Trust,
1885 Familie Rothschild steigt ins Ölgeschäft Russlands ein, Royal Dutch in Sumatra,
1896 Henry Ford baut sein erstes Auto
1901 William Knox d`Arcy erwirbt die erste Öl-Konzession in Persien
1905 Erste Revolution in Russland, Bakus Ölfelder brennen,
1907 Erste „Tankstelle“ in St. Louis eröffnet, Deterding vereint Shell u. Royal Dutch,
1908 Anglo-Persian (oder Anglo-Iranian Oil Company) gegründet, die spätere BP,
1911 Agadir-Krise, Churchill „Erster Lord der Admiralität“ führt Ölbefeuerung statt Kohle bei den englischen Kriegsschiffen ein,
1914 Britische Regierung erwirbt 51 Prozent an Anglo-Persian Oil Company,
1914-1918 Erster Weltkrieg, Motorisierung und Industrialisierung des Krieges (LKW, Panzer, Flugzeuge)
1932 Shah Reza Pahlavi widerruft die Konzession der Anglo-Iranian Oil Company, 1933 erteilt er sie wieder,
1933 Adolf Hitler wird Reichskanzler,
1939 Zweiter Weltkrieg (Fortsetzung von 1914-1918)
1945 Niederlage der Deutschen Wehrmacht gegen Russland und den Rest der Welt wegen fehlendem Treibstoff für Panzer und Flugzeuge; im Russlandfeldzug konnten die Ölquellen des Kaukasus nicht erobert werden.

Der Rest ist bekannt.

Mein Lieblingsautor zum Thema Öl, Daniel Yergin, schreibt am Ende seines Buches über das „Ölzeitalter“: "Über 150 Jahre hat das Öl die besten und die schlimmsten Seiten der Zivilisation ans Tageslicht gebracht..." (Yergin: "Der Preis", die epische Frage nach Öl, Geld und Macht, S. 787). Yergin schildert unter anderem humorvoll einen 1951er Dialog zwischen den US-Emissären Harriman und Levy auf der einen Seite und dem Iraner Mossadegh auf der anderen Seite wegen der Verstaatlichung der Anglo-Iranian Oil Corporation (heute BP). Die Amis waren in Mossadeghs Schlafzimmer dabei, die Tommies diskret aus dem Ölgeschäft im Iran zu drängen.

Es ging Mossadegh, der im Bett liegend verhandelte, gerade um den Preis für ein Faß Öl. Harriman saß auf dem einzigen verfügbaren Stuhl, Levy musste die ganze Zeit während der "Geheimgespräche" in Mossadeghs Privathaus stehen. Das Faß Öl sollte die Amerikaner mehr kosten als all die Endprodukte, die beim gesonderten Verkauf der Teilprodukte erzielbar waren. Harriman stellte eine Fangfrage: "Wie kann es sein, dass das Ganze größer ist als die Summe seiner Teile?" Mossadegh lachte und antwortete: Denken Sie nur an den Fuchs, meist ist beim Fuchs der Schwanz länger als der Körper."

Soviel humorvolle Gelassenheit wie sie Mossadegh hier zeigt, wünsche ich uns allen. Wegen dem verfluchten Öl ist im Iran und anderswo weltweit schon genug Unheil angerichtet worden, von den "Gierigen" Milchmädchen, nicht von den Bewohnern der Länder, wo die Ölvorkommen liegen.

Deutschland, das (mit Sicherheit nicht zum letzten Mal) wegen seiner strategischen Lage in der Mitte Europas und wegen seiner einst reichen Kohle und Eisenerzvorkommen zuletzt von 1914 bis 1945 ein grauenhaftes Schlachtfeld der "Gierigen" gewesen ist, hat zum Glück keine nennenswerten Ölvorkommen. Das Uranerz haben die Russen komplett geklaut und daraus ihre Atombomben gebaut.

Wir Deutschen sollten uns künftig von den widerlichen globalen Öl- und Atom-Gier-Geschäften der angloamerikanischen "Madoffs" abnabeln und die NATO so bald wie möglich verlassen. Die Herrschaft des angloamerikanischen Westens neigt sich mit dem Platzen der größten Weltfinanzblase aller Zeiten zügig dem Ende zu. Die "Atom-Madoffs", die in Washington, New York und London Hunderte von Milliarden, ja Billionen aus der ganzen Welt zusammengeraubten, gestohlenen, erpressten und gefälschten Dollar verwirtschaftet und verprasst haben, sind am Ende. Man erkennt das an der äußerst bescheidenen Qualität des noch von ihnen besoldeten politischen Personals. Leute, die was auf dem Kasten haben, heuern bei der Mischpoke in der Stunde des Untergangs nicht mehr an. Ein Blick ins Bundeskanzleramt, Kabinett oder in den Bundestag und jeder weiß Bescheid. Beim BDI, den Gewerkschaften und den deutschen Universitäten sieht`s nicht besser aus. Wer schlau ist, überwintert den kommenden Crash als Selbsternährer auf dem Lande.

Die Rache der sogenannten Dritten Welt, der bisher von den "Superreichen", den "Amis" und "Tommies" Versklavten und Unterdrückten wird so blutig sein wie die Guillotine der französischen Revolution. "Ströme von Blut" hat ein bekanntes britisches Unterhausmitglied schon prophezeit. So isses. Religion und Kultur des Islam sind auf dem Vormarsch und militärisch nicht zu stoppen. Wir Deutsche waren mit den muslimischen Arabern immer befreundet, mit dem Iran blühten die Handelsbeziehungen geradezu, bis Angela Merkel, die Bush-Schranze kam. Merkel muss weg. Dann müssen wir mit den Arabern vernünftig verhandeln und baldmöglichst einen Separatfrieden für uns und Kontinentaleuropa aushandeln. Das geht nur ohne England und die USA. Deshalb muss England zügig aus der EU ausgeschlossen werden, wenn es nicht schon von sich aus geht. Die Raffgierigen in den USA lassen wir einfach an sich selbst zugrundegehen:


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Zwei muslimische Selbstmordattentäter betrachten den Einsturz des US-amerikanischen "Finanzsystems". (Plaßmann-Karikatur aus der Frankfurter Rundschau)

Aus Afghanistan holen wir unsere Jungs rasch zurück. Nach dem Kollaps der Weltsuperschurkenmacht USA werden die US-verseuchten Einrichtungen (Weltbank, IFI`s, GATT, NATO) restlos verschwinden. Die Beziehungen der Nationen werden je nach Weltkontinent organisch wachsen. Vielleicht werden sie in den UN-Gremien zur Förderung der Schwächsten multilateral vorsichtig neu austariert werden können, auf der Basis der in Jahrtausenden auf den verschiedenen Kontinenten regional gewachsenen kulturellen, wirtschaftlichen, rechtlichen und religiösen Strukturen. Diese Strukturen sind so kompliziert, dass niemand sie auf Knopfdruck verändern oder verlassen könnte.

Der irre US-amerikanische Versuch, die Welt flächendeckend mit fetten Mc Donalds-Hintern, geilem US-Klo-Geficke ( Bill Clinton mit Monika Lewinsky, Desperate Housewifes, Charlotte Roche`s Probleme mit dem Wattenmeer ) auf allen Kanälen und dem übrigen "american way of life" zu beglücken, war im christlich-katholischen Europa ohnehin zum Scheitern verurteilt. Da haben nur ein paar Schwule (Biolek) und Lesben (Anne Will) bei ARD und ZDF sowie die üblichen Zuhälter und Huren bei den privaten "Leo Kirch- und Shaim Saban - TV-Zentralen" mitgemacht. Die staatlichen Gesundheitsämter kümmern sich hoffentlich drum, genauso wie um das Heer von arbeitsunfähigen oder kriminellen Drogensüchtigen, das uns die US-Kokain-/ Heroin-Army (
CENTCOM/US ARMY etc.) dankenswerter Weise seit dem Vietnamkrieg rund um die US-Basen in Deutschland und Europa geschaffen und zurückgelassen hat.

Die Mc Donalds - Buden dürften von den Arbeitslosen in der kommenden Not als Kommunikationszentralen und Tafeln "besetzt" werden und können dann in der Krise für die kostenlose Ausgabe von Lebensmitteln an Bedürftige und schlecht bezahlte Ortspolizisten genutzt werden.

Der islamischen Welt können wir weder an der Spitze unserer Bajonette unsere "Religion" reindrücken (Huntington), noch können wir den Muslimen per Ordre de Mufti unsere kulturellen Wertvorstellungen und den Atheismus, das lasterhaft-libertäre Hollywood-Getue aufzwingen, selbst wenn die schräge Hillary und ihr unterbelichtetes, sexuell zu kurz gekommenes Frauenbefreiungsbataillon (Alice Schwarzer, Shirin Ebadi etc., ) sich das so vorstellen. Nicht alle haben die Körpermaße von Marilyn Monroe, Figur ist Schicksal.

Die schlimmsten Übel dieser Welt lassen sich nicht, wie der kranke George W. Bush es glaubte, mit Panzern und Raketen, Drohnen und Maschinenkanonen beseitigen. Terrorismus, Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Umweltkrise haben eine gemeinsame Wurzel: die Ungerechtigkeit, genauer: soziale Ungerechtigkeit.

Die Vorstellung weniger "Illuminierter" an der West- und Ostküste der USA, sie könnten zu Lasten der Menschen auf der Südhalbkugel der Welt noch für Jahrhunderte weiter in Saus und Braus leben, ist falsch. Eine Illusion à la Hollywood. Die entsetzliche Weltarmut und industrielle Sklaverei im Süden, die diese "Madoff-Kolonialherren" mit ihrem Britischen Öl- oder Amerikanischen Nuklear- "Empire" erzeugt haben, schlägt mit der Weltfinanzbetrugskrise auf die Mittel- und Unterschicht, die Angestellten der Konsumfaschisten im Norden zurück.

Europa muss sich rasch von dem untergehenden angloamerikanischen Traumschiff trennen, sonst gehen wir mit unter oder werden vorher von der Schweinegrippe an Bord ausgerottet.

Dazu muss zuerst durch geeignete Personalmaßnahmen das USA-hörige, proisraelische Inventar aus der deutschen und europäischen Medienlandschaft entfernt werden, das vermutlich gegen gehörig Cash (Nebeneinnahmen aus Tätigkeiten für die "US-Atlantikbrücke" sind nicht nur bei Frau Merkel pp., sondern auch bei vielen MdB im Bundestag das Problem) hier immer noch Propaganda für die kriminellen "Bankster" von der Wall Street macht.

Die Bundeswehr muss raus aus Afghanistan. Deutschland und ganz Kontinentaleuropa (Europäische Verteidigungsgemeinschaft) sollte neutral werden und nur soviel Militär unterhalten, um den Kontinent – gegebenenfalls in freundlichem Kontakt zu Russland - intelligent verteidigen zu können. Finnland, Irland, Schweden und Österreich sind ja schon neutral. Die neutrale Schweiz könnte dann beitreten.

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* Streichungen durch Spiegel-Online, die neue Zensurbehörde, die ab Oktober 2009 ihre Amtsgeschäfte aufnimmt. Ein entsprechendes Kontrollgesetz gegen freche Blogger wird von Zensursula schon vorbereitet.

Donnerstag, 25. Juni 2009

CIA/MI6-Putsch in Teheran: zusammengefallen wie ein Soufflé

rhbl

"Die Zubereitung eines Soufflés erfordert etwas Erfahrung und Geduld, denn das vorzeitige oder gar wiederholte Öffnen des Backofens führt zu einem Zusammenfallen des Soufflés durch die eindringende Kaltluft, was zwar dem Geschmack nicht schadet, jedoch die Optik beeinträchtigt" (Wikipedia).

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StudentInnen in Teheran, die lieber in einer "Welt ohne Zionismus" leben möchten. So, wie wir Deutschen auch. Hätten sich die "Westmedien" nicht immer wieder so unverschämt in das Geschehen in Teheran eingemischt, der Putschversuch der angloamerikanischen Dienste und der Versuch des zionistischen Enthauptungsschlags gegen Khamenei und Ahmadinedschad wäre fast gelungen. Wieder mal haben sich die bekannt "Gierigen", die Hebräer in Tel Aviv, Washington, London, Berlin, Paris, Rom und Prag bei ihrem teuflischen Komplott selbst ein Bein gestellt.


Grundsätzlich war die Idee der Itzhaks ja originell, via Twitter, Facebook, flickr, Youtube und all die anderen Kommunikationsplattformen des Internet die fortschrittsbegeisterte Jugend Teherans zu infiltrieren, den Oberapostel Khamenei und seinen Knecht Ahmadinedschad schon im vorhinein als potentielle Wahlbetrüger in den einschlägigen Foren zu verdächtigen, um dann am Tag nach der Wahl mit dem gefälschten „Memo“ aus dem iranischen Innenministerium groß rauszukommen und die Teheraner Regierung vor dem Volk flächendeckend im Internet (Twitter, flickr, Youtube ...), in der Auslandspresse, per Radio und Satelliten-TV auf allen Kanälen als angeblichen "Wahlbetrüger" anzuprangern.

Aber weil CNN, BBC, Voice of America und all die anderen aktiv intervenierten und jede Objektivität der Berichterstattung vermissen ließen, haben die Atom-Zionisten, die im Westen fast jeden nennenswerten Satelliten-TV-Sender kontrollieren und jede größere Zeitung/Rundfunkstation gleichgeschaltet haben, mit der Distanz zum Geschehen draußen in der Welt auch jede Glaubwürdigkeit verloren.

Sauberer als in Geheimagentin Tzipi Livnis Israel, in Geheimagent Mubaraks Ägypten, in Lügner Bush`s USA, in Lügner Blairs`s England oder in Lügner Sarkozy`s Frankreich war das an orientalischen Maßstäben zu messende Wahl-Event in Teheran allemal.

Der Zorn über die "verknöcherte" religiöse Führung des Iran hatte sich in den vergangenen Jahren schon bei Computerkids und Handy-vernarrten Frauen angesammelt. Die computerbegeisterte Jugend kann man vom Westen aus leicht ködern. Man umgeht die Kontrolle der kommunikationstechnisch unerfahreneren Eltern via World-Wide-Web. Die Kids werden wie in Deutschland von der Hollywood-Mischpoke im Internet online mit Computerspielen geködert, die im Iran in den Läden nicht zum Verkauf an Minderjährige zugelassen sind.

Und geile Frauen sind seit der Verwestlichung des Iran in den sechziger Jahren unter dem Schah, wo lasterhaft-westliche Mode schon mal zugelassen war, ohnehin die Gekniffenen. Seit der Rückkehr zur Schariah unter Khomeini ist zu westliche Mode wieder out. Sittenwächter sind in den Straßen unterwegs und gucken, dass alle empfindlichen Stellen bedeckt sind. Das aus westlicher Sicht "rückständige" Ehe- und Erbrecht, das die Frauen in der islamischen Welt scheinbar benachteiligt, tut sein übriges. So sieht es jedenfalls Hillary Clinton. Die atheistischen US-KonsumfaschistInnen meinen zu wissen, an welcher Stelle ihre muslimischen Geschlechtsgenossinnen der Schuh drückt.

Als dritter und entscheidender Stoßtrupp der Putschisten durften bei der mißglückten "Revolution" mal wieder die im Exil lebenden Schah-Getreuen und deren Kinder und Enkel, korrupte ExilperserInnen wie Christiane Amanpour von CNN antreten. Selbst ehemalige Schah-Gegner wie Bahman Nirumand und andere 68er wie Bombi-Baumann und Cohn-Bendit-Gefährten sind inzwischen in das Lager der Feinde des von Schiiten regierten Iran gewechselt, weil sie im Westen "lohnendere" Arbeit gefunden haben und hier reichlich Knete verdienen. Wes Brot ich ess`, des Lied ich sing. Doch die Kinder und Enkel der Exiliraner sind im Westen verweichlicht, ihre Demos vor den Botschaften hatten keinen Biß.

Am Wochenende nach der Wahl, mitten im Putsch von CNN (CIA) und BBC-Farsi (MI6), befand sich Ahmadinedschad nicht gerade in einer angenehmen Situation. Die Lage in Teheran drohte außer Kontrolle zu geraten, weil das tumbe Volk die vom CIA/ MI6 geschickt über „Neuen Medien“ wie Twitter, Youtube, flickr und Facebook verbreiteten "Meldungen" glaubte und zeitweise zu Hunderttausenden gegen den vermeintlichen Wahlbetrug demonstrierte. Das 140-Zeichen Kurz-Format von Twitter läd zur Fälschung geradezu ein, die kurze Lüge wird schnell geglaubt, die Banalität des Bösen wirkt blitzartig. Zur Besinnung lässt das "Twitter-Gezwitscher" keinen kommen. Das wußte auch Obama, als er anordnete, die Wartung der "privaten" Kommunikationsplattform Twitter auf einen Zeitpunkt zu verschieben, wo es tiefe Nacht war in Teheran. Merkwürdig sowas, im angeblich so freien Westen. Die elektronische Wühlarbeit der Maulwürfe von CIA und MI6 sollte in der heißen Phase des Putsches nicht durch Wartungsintervalle behindert werden und Twitter folgte brav den Befehlen des Hausnegers Barack Obama und dessen Hofjuden Rahm Israel Emanuel.

Wer irgendwo auf der Welt am PC saß und den Internet-Meldungseingang in „Twitterfall“ auf 0,5 Meldungen pro Sekunde einstellte, fühlte sich wie im Gruselfilm, erwischte er doch den unheimlichen Takt der Tripoden aus Steven Spielbergs Film „Kampf der Welten“.

Wie gebannt starrte man auf Hunderte echte und falsche, im dumpfen Maschinen-Takt vorbeiflimmernde "Hilfeschreie". Man glaubte sich im Zentrum jener Hölle, in der Steven Spielberg die außerirdischen Blutpumpen das Blut der menschlichen Opfer über die USA verspritzen lässt.

Nur wer den Eingang der Meldungen unterbrach und die Meldungen gruppenweise ausdruckte, konnte feststellen, dass die meist in Englisch verfassten Infoschnipsel merkwürdige Gemeinsamkeiten vorwiesen. Sie waren offenbar von ortskundigen Engländern oder Amerikanern "auf Vorrat" gefertigt worden. Als Textbausteine präpariert und wohl von den immer gleichen Twitter-Agenten wurden sie nur mit geringfügigen Variationen im Text unter wechselnden Absendern zur Panikmache eingespeist, um das Gemetzel in Teheran "virtuell" am Laufen zu halten. Danke, London oder Langley, für die hübsche Inszenierung, das reicht fürs erste.

Nur, die toten Demonstranten im Iran macht keiner mehr lebendig. Die Zahl der bei den Demos Verletzten dürfte ebenfalls beträchtlich sein.

Welcher Amateurbeobachter hat mitten im Geschehen schon den nötigen Abstand dazu? Parallel zu den meist getürkten Internetmeldungen erschien im Rundfunk oder West-(Sat)-TV stündlich eine Einpeitscherin der Frauenbefreiungsliga oder ein professioneller proisraelischer Aufhetzer (wie z.B. Peter Mezger von der ARD/Tagesschau) und erklärte, dass die Unruhen weiter zunähmen und wieder eine Million mehr Menschen zur Demo entschlossen seien. Seine Kollegen hatten sich derweil auf den umliegenden Dächern verteilt, um die abendliche Audio-Komponente zu liefern. Unheimliche „Allah ist groß“ – Rufe hallten, sogar auf Farsi (!), durch die Nacht. Da hatten welche aber geübt.

In den ersten 48 Stunden schien die Teheraner Regierung wie gelähmt von dem doch eigentlich durchsichtigen Manöver der Dienste der ehemaligen Kolonialherren und deren zugehörigen BP- und Esso-Hilfstruppen. Gekaufte Insurgenten wie der gescheiterte Chatami, der korrupte Milliardär Rafsandjani und der überehrgeizige Mussawi gossen durch ihr dubioses Verhalten ordentlich Öl ins Feuer des "Auftstands der Massen".

Erst die massive Anprangerung der Kolonialmächte USA und England, die als intrigante Ölgeier und Insurgenten in Teheran seit dem CIA-Putsch gegen Mossadegh im Jahr 1953 hinlänglich bekannt sind, als „Interventionisten" und verdeckte ausländische Organisatoren des "Wahlbetrugs-Medienputschs" durch den Außenminister Mottaki in einer eilig eiberufenen Pressekonferenz machte dem Spuk ein Ende, vermochte die Massen zur Vernunft und zum Einlenken zu bewegen.

Der CIA/MI6-Putschversuch in Teheran ist zusammengeklappt wie ein Soufflé, bei dem der Koch zwischendurch zu oft in den Ofen geguckt hat. Die Köche und Köchinnen, das waren in Deutschland Leute von der proisraelischen und antiiranischen Journaille, Leute, die zu schnell erkennen ließen, was hier gespielt wurde, Leute wie Peter Mezger in Teheran, oder Karen Miosga und Tom Buhrow in den deutschen Heimatstudios. Von Tom Buhrow ist ja inzwischen bekannt, dass er gewisse Nebeneinnahmen hat…

Montag, 22. Juni 2009

Twitter ist nicht kugelsicher

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Wer glaubt im Westen noch an den gütigen Gott der Christenheit, an Allah oder Jahwe? Der neue Gott der Jugend heißt Twitter. Doch Twitter ist nicht kugelsicher, wie die Erschießung der Iranerin Neda Agha-Soltan in Teheran gezeigt hat.

Fälschungssicher ist Twitter (Cohen, NYT, engl.) auch nicht. Im Gegenteil. Die Toten in Iran gehen gewiß zu einem guten Teil auf die unkontrollierte Panikmache und Manipulation durch die "Neuen Medien", durch gezielte Falschmeldungen via Twitter und gefälschte Dokumente und gezinkte Fotos via "flickr" oder "Facebook" zurück, die zum Mißbrauch geradezu einladen. Twitterfall zeigt z.B. im Telex-Stil alle von "draußen" eingehenden Meldungen. Aber w o ist draußen, w e r meldet und stimmt der I n h a l t ??

Die feministische Exil-Iranerin Christiane Amanpour, ein besonders häßliche Hardlinerin unter den InteressenvertreterInnen der US/UK-Ölbarone, hat die iranischen Twitter-Teilnehmer via CNN sogar unverhohlen aufgefordert, die Absenderangaben, insbesondere den Absendeort im Sendeprotokoll von Twitter zu fälschen, damit die ex-Siemens-Überwachungssoftware, mit der der Iranische Geheimdienst die Kommunikation in Teheran kontrolliert, die Urheber nicht orten kann. Wer mit solch fragwürdigen Informationen arbeitet muss zwangsläufig gegen das Grundgesetz des Journalismus verstoßen: "Check, Recheck, Doublecheck", nimmt aktiv an mieser Propaganda und Psychologischer Kriegsführung teil oder ist dessen verdächtig.

Über Twitter/Youtube wurde das Video über Neda`s Erschießung verbreitet. Es gibt auf CNN Filmsequenzen von Neda als "Demo-SpaziergängerIn" an der Seite eines älteren Mannes, wenige Sekunden/Minuten zuvor. Hatte sie ein CNN/CIA-Mitarbeiter schon vor dem Mord im Visier? War die Erschießung ein Plot westlicher Geheimdienste, um eine "Märtyrerin" der "Neda-Revolution" zu schaffen? So schreibt das bei Youtube eingestellte Video ganz selbstverständlich den Mord den Basidschi, d.h. den iranischen Milizen zu. Aber wer kann das beweisen? Niemand.*

Vieles erinnert an die Erschießung Benno Ohnesorgs in Berlin, am 02. Juni 1967. Es wird nie geklärt werden, warum der Doppelagent Kurras den unbeteiligten Studenten erschoß. Und es wird vermutlich nie geklärt werden, wer die junge Iranerin erschoss. Bei den Unruhen in Teheran geht es, folgt man den westlichen Medien, mal wieder drunter und drüber, aber die "Weichensteller" in der Washingtoner U-Bahn sind im Gegenzug auch nicht untätig geblieben. Waren es die Jedi-Ritter (Al Queida) ?

"Do ut des", gib, damit dir gegeben wird, sagten die alten Römer. Unruhen und Katastrophen steigern immer die Medienquote. Stecken nicht nur die Ölbarone sondern auch MedienzarInnen und deren AntreiberInnen hinter den gewalttätigen Demos? Besitzt Osama Bin Laden vielleicht Anteile an CNN ?

Damit die Übersicht nicht ganz verloren geht, habe ich auf der Basis eines in Le Monde Diplomatique abgebildeten Kunstwerks ein Bilderrätsel verfasst, das jeder für sich entschlüsseln kann. Zu gewinnen ist in dieser Situation nichts, auch wenn viele sich, wie bei "demokratischen" Wahlen üblich, Hoffnung machen:


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Neue Rollenverteilung im Weltbürgerkieg um`s Öl: Männer "zwitschern", Frauen schlachten ab und werden abgeschlachtet. AmerikanischesTomahawk-Recht in Teheran nach Art der ersten US-SiedlerInnen: die CNN-Axt in der Hand von Frau Amanpour ersetzt die Öl-Schürfrechte im Iran.


Christiane Amanpour, Chefkorrespondentin von CNN, in London aufgewachsene Tochter eines wohlhabenden Schah-Getreuen, verheiratet mit einem Herrn Rubin (Nomen est omen), führt den Amazonen-Feldzug gegen Ahmadinedschad an.

"Amazonen", das sind scheinbar tapfere, ja mutige Mädchen wie Ulrike Putz vom SPIEGEL oder Katrin Eigendorf vom ZDF-Auslandsjournal, die virtuell an den Brennpunkten des Weltbürgerkiegs ums Öl, im Irak, im Iran, in Afghanistan, im Kaukasus, im Swat-Tal Pakistans "eingebettet" im ersten Nato-Panzer mitfahren. Mit Mikrofon und Kamera, mit kugelsicherer Weste sind sie stets dabei, wenn es gegen die bösen Islamisten geht. Tatsächlich berichten die Damen meist aus klimatisierten Studios mit Hindukusch-Fototapete. Eher die Ausnahme ist der "Live-Report" vom Dach ihres Luxushotels oder aus einem sicher abgedeckten Quartier im Freien außerhalb der Kalaschnikow-Schußweite. Prickelnd ist das schon lange nicht mehr.

Diese selbsternannten FrauenbefreierInnen vom Typ Amanpour heizen auf abenteuerliche und unverantwortliche Weise bei den Analphabeten und beim Prekariat die Bürgerkriegs-Stimmung an, um ihren Sold beim jeweiligen West-Sender hochzutreiben. Sie verleiten mit ihrem Brandgerede unbedarfte Geschlechtsgenossinnen wie die Iranerin Neda dazu, aus bloßer Neugier zur falschen Zeit an lebensgefährlichen Demos an Orten teilzunehmen, wo sich kein vernünftiger Mensch aufhalten würde, wo die verkommensten Marodeure und mörderischsten Söldner der Öl-Barone ("There will be blood"), Medienzaren (Rupert Murdoch) und Frauenbefreierinnen (Hillary Clinton) ihr Flinten spannen und rumballern.

Möge das Blut Nedas über diese HetzerInnen bei CNN, BBC und anderswo und über all die anderen an den Unruhen verantwortlichen Kriegstreiber kommen.

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* Nachtrag 24.06.09, 13:43 Uhr

Das Handelsblatt berichtete dazu heute um 10:59 Uhr: "Die Polizei gehe davon aus, dass die Waffe aus dem Ausland eingeschmuggelt worden sei. Die Polizei selbst hatte mehrfach bestritten, dass sie scharfe Waffen bei den Kundgebungen eingesetzt habe." Der Täter soll "wild um sich geschossen" und Neda in den Hinterkopf getroffen haben. Die Ermittlungen der iranischen Polizei dauern an.

Samstag, 20. Juni 2009

Westen verstößt im Iran gegen völkerrechtliches Interventionsverbot

rhbl

Im Vorfeld der Präsidentenwahl in Teheran haben die sechs proisraelischen Regierungschefs aus England, Holland, Deutschland, Frankreich, Tschechien und Italien ihre öffentlich-rechtlichen und privaten Propagandamedien aktiviert, die sich kräftig im Sinne Zions in die inneren Angelegenheiten des Iran einmischten. Dafür wurden die sechs Botschafter dieser EU-Staaten am Anfang der Woche in das Teheraner Außenministerium einbestellt und kräftig zusammengestaucht. Bei der schamlosen Intervention zugunsten der iranischen Opposition haben sich drei Satelliten-TV- und Rundfunkanstalten aus der EU besonders hervorgetan, die nach dem Muster des CIA-Senders "Radio Free Europe" in der iranischen Landessprache Farsi senden:

1. BBC-Farsi
2. Deutsche Welle
3. Radio Farsa Tschechien

Farsi ist ungefähr so leicht zu lernen wie Finnisch, aber es gibt ja genug Schah-Anhänger im Exil, die 1979 zusammen mit ihren geklauten Öl-Milliarden das ölreiche Persien in Richtung USA und UK rechtzeitig vor der Landung Khomeinis verlassen haben. Mit Rückendeckung der USA versuchen diese Öligarchen und deren Sphirren wie die Frauenrechtlerin Shirin Ebadi jetzt anläßlich der Präsidentenwahl wieder in Teheran durch einen Putsch Fuß zu fassen und Ahmadinedschad, den Genossen der kleinen Leute, zu stürzen. Dazu ist ihnen wohl jedes Mittel recht:


Teheran

Bei Flickr veröffentlichte der mutmaßliche Exilantensohn "andisheh" aus USA diese ihm angeblich per Email zugeschickte plumpe Fälschung eines Memos aus dem Teheraner Innenministerium vom 13.06.09 mit den "wahren Wahlergebnissen" [fette Warn-Überschrift: "Election theft memo from Iran Interior Ministry (Authenticity NOT VERIFIED) #iranelection].

Laut "Memo" soll Mussavi dreimal so viel Stimmen gehabt haben wie Ahmadinedschad. "Andisheh" hatte daraufhin bei flickr über 15.000 statt wie bisher ca. 10 Zugriffe täglich. Ein Märchen aus 1001 Nacht:

Die englische Übersetzung des o.a. Memo im Guardian-Artikel von Robert Fisk lautet:


"Interior Ministry's letter to the Supreme Leader

Salaam Aleikum.

Regarding your concerns for the 10th presidential elections and due to your orders for Mr Ahmedinejad to be elected President, in this sensitive time, all matters have been organised in such a way that the results of the election will be in line with the revolution and the Islamic system. The following result will be declared to the people and all planning should be put in force to prevent any possible action from the opposition, and all party leaders and election candidates are under intense surveillance. Therefore, for your information only, I am telling you the actual results as follows:

Mirhossein Mousavi: 19,075,623

Mehdi Karroubi: 13,387,104

Mahmoud Ahmadinejad: 5,698,417

Mohsen Rezai: 38,716

(signed on behalf of the minister)"



Was für ein Schmarrn. Als ob jemand, der im Teheraner IM gerade erfolgreich die Wahl des Präsidenten gefälscht hat, danach die "wahren Ergebnisse" in einem Memo an das Staatsoberhaupt noch - um Spuren zu hinterlassen - schriftlich niederlegen und "im Auftrag des Ministers" unterschreiben würde. So blöd sind nur die Girls beim MI6 in London oder beim CIA in Langley. Trotzdem wurde die Story von allen westlichen Zeitungen als "Wahlbetrug" groß rausgebracht s. z.B. "DIE ZEIT".

Neu an der Intervention der proisraelischen EU-Regierungen ist, dass zum ersten Mal zusätzlich zum Satelliten-TV massiv das Internet mit seinen Weblogs und Kommunikationsplattformen wie Facebook, Twitter oder Flickr genutzt wurde, um die oppositionelle Stimmung anzuheizen. Der Erfolg war so groß, dass Gordon Brown heute im Guardian die wunderbare Wirkung des Internet lobte. Nach ihm "hat das Internet die Aussenpolitik für immer geändert". Ein "Ruanda" soll im Internetzeitalter nicht mehr möglich sein. Freut er sich schon auf ein Blutbad bei der heutigen Samstagsdemo in Teheran?

Hoffentlich freut sich Gordon Brown zu früh. Denn vieles, was da in den letzten Tagen aus den USA/UK nach Teheran und zurück „gezwitschert“ wurde, hat sich beim näheren Hinsehen als plumpe Fälschung erwiesen (s.o.). Und die vielen englischsprachigen Protestplakate „Where is my vote?“, die von den Teheraner DemonstrantInnen artig in die TV-Kameras gehalten wurden, sehen alle so aus, als ob die Druckdatei des Protest-Layouts zackig via Internet aus London nach Teheran an "aufrechte" Ahmadinedschad-Gegner gemailt worden wäre:


vote

Wie sollten die armen Stadtbewohner in Teheran, die zu wenig zum Beißen haben und nur Farsi sprechen, so schnell plötzlich alle Englisch gelernt haben. Den jugendlichen DemonstrantInnen aus der Oberschicht geht es vor allem um mehr Rechte für die Frau und einen eher westlich-libertären Lebensstil. Wer hat schon gerne drei Nebenfrauen und das bei faktischem Scheidungsverbot?

Es geht heute in Teheran aber weniger ums Fressen oder um Frauenbefreiung als um den alleinigen Besitz der Atombombe durch den etablierten Atomclub inkl. Israel. Denn die nukleare Erpressung der USA, Englands und Israels, die alle für lau an die iranischen E r d ö l v o r k o m m e n wollen, kann nur aufgehen, wenn der Iran keine A-Bomben hat und auch nicht unter den nuklearen Schirm Russlands oder Chinas genommen wird.


Den IranerInnen geht es materiell und frauenrechtlich weit besser als ihren NachbarInnen in Afghanistan oder anderen noch weiter zurückgebliebenen Ländern. Wer hier in Wahrheit demonstriert, ist am protzigen Goldring am Finger der abgebildeten Demonstrantin zu erahnen. Die ex-Schah-Anhänger und Familien der iranischen Öl-Milliardäre, denen Ahmadinedschad die Moneten und Subventionen abknappst, um sie direkt an die Armen zu verteilen, organisieren als Lakaien der US/UK-Ölbarone (ex-Anglo-Persian Oil Corporation, ab 1954 BRITISH PETROLEUM COMPANY, jetzt BP und BP Amoco) die "Demonstrationen" und die Unruhen in Teheran. BP hat vermutlich den Tod der Demonstranten auf dem Gewissen.

Die soziale Umverteilung der Ölgelder klappt im Iran wegen des derzeit von der Wall Street relativ niedrig gehaltenen Ölpreises noch nicht richtig. Von den sogenannten "Reformern" wird sie konterkariert. Infolge der US-Wirtschaftssanktionen ist die Inflation und die Arbeitslosigkeit hoch. Deshalb laufen arme Teheraner massenhaft gegen ihre eigenen, wirklichen Interessen im Sog der "Reichen-Demo" mit, angeheizt von der BBC-SAT-TV-Propaganda, den gefaketen Nachrichten im Internet und in der Westpresse. Sie werden von den kaum verhüllten Ölinteressen und den militärischen Nuklearinteressen der Öl- und Geldgeier in Tel Aviv und in den früheren Kolonialmächten USA und UK verladen.

Die Teheraner Feuer und das Blut, das wir im Fernsehen sehen, ist das Ergebnis des schmutzigen Routinegeschäfts von Mossad, CIA und MI6. Gegen Ministerpräsident Mohammad Mossadegh, der auch die damals rein britische Ölindustrie im Iran verstaatlichen wollte, haben die USA und UK 1953 genauso hingelangt wie jetzt gegen Ahmadinedschad, geputscht und den Massenmörder Schah Reza Pahlevi installiert, um ab da gemeinsam die Finger am persischen Ölhahn zu behalten.

Auch die monatelange publizistische Vorbereitung und extrem intensive Begleitung der Ahmadinedschad-Wahl in den deutschen proisraelischen Medien (DIE ZEIT, Tagesspiegel, SPIEGEL, FOCUS…) spricht für eine von westlichen Diensten sorgfältig geplante und orchestrierte Kampagne. Auf den aufschlussreichen Artikel von Martin Gehlen, der wortgleich am 11.06.09, am Tag vor der Wahl, in der ZEIT und im Tagesspiegel abgedruckt wurde, sei exemplarisch verwiesen.

Das völkerrechtliche Verbot der Nichteinmischung in fremde Angelegenheiten müsste Frau Merkel oder wenigstens Herrn Steinmeier eigentlich bekannt sein. Durch UN-Regelung verboten ist die „armed intervention and all other forms of interference“ ("Declaration of Principles of International Law Concerning Friendly Relations and Co-operation Among States in Accordance with the Charter of the United Nations, UN General Assembly, 24. October 1970"). In der Deklaration heißt es wörtlich:

"No State or group of States has the right to intervene, directly or indirectly, for any reason whatever, in the internal or external affairs of any other State. Consequently, armed intervention and all other forms of interference or attempted threats against the personality of the State or against its political, economic and cultural elements, are in violation of international law.

No State may use or encourage the use of economic political or any other type of measures to coerce another State in order to obtain from it the subordination of the exercise of its sovereign rights and to secure from it advantages of any kind. Also, no State shall organize, assist, foment, finance, incite or tolerate subversive, terrorist or armed activities directed towards the violent overthrow of the regime of another State, or interfere in civil strife in another State."


Das Interventionsverbot ist Ausfluss des Prinzips der souveränen Staatengleichheit, das jedem Staat, auch dem Iran, die freie Wahl des politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Systems garantiert. Grenzüberschreitende Rundfunk- oder Fernsehsendungen von EU-Staaten (BBC, Deutsche Welle, Radio Farsa), die verdeckt zum Umsturz im Iran aufrufen, stellen einen Verstoß gegen das Interventionsverbot dar (Siehe hierzu die Ausführungen in Kempen/Hillgruber, "Völkerrecht", C.H. Beck 2007; § 29, Die Grundpflichten der Staaten, Seite 169, Randnummer 16).

Das gleiche Nichteinmischungsgebot gilt natürlich für „soziale“ Kommunikationsplattformen wie Youtube, Flickr, Facebook oder Twitter im Internet.

Diese elektronischen Marktplätze der Information können wegen der im Internet missbräuchlich-gebräuchlichen Anonymisierung der Autoren leicht von Nachrichtendiensten unterwandert und umfunktioniert werden. Proisraelische Sphirren verstehen sich ganz besonders auf die Kunst der elektronischen Unterwanderung und Zersetzung, weil viele Rechenkünstler und "Spitzeninformatiker" mathematisch erheblich vorbelastet sind und geradezu spielerisch mit den vielfältigen Möglichkeiten der elektronischen Dokumentenfälschung (Kopierer, Scanner, Photoshop, "Copy and Paste") hantieren. Ihre hebräischen Vorfahren übten als "Hit and run" - Kaufleute und Bankster durch Jahrhunderte täglich das "Schönen" oder "Fälschen" von Zahlenkolonnen in den Londoner oder New Yorker Börsen-Büchern.


run

"Hit and run", zu Deutsch "Abkassieren und wegrennen", ist in den weiträumig chaotisch verwalteten USA, wo es keinen Personalausweis gibt, eine beliebte Betrugsmasche in der Finanzbranche. Beim "J.P. Morgan-Lauf" in Frankfurt/Main wirbt ein Deutschbankster, der den Kontext offenbar nicht kennt, unfreiwillig auf seinem Trikot für die US-Finanzbetrüger. Ein schöner Beleg, wie grottendoof auch unsere "Dealer" inzwischen sind.


Um computergestützt betrügen zu können, entstanden die fabelhaften "US-Zertifikate" und "US-Derivate" im angeblichen Wert von 600 Billionen Dollar, mit denen kriminelle jüdische Börsenhändler und Investmentbanker die aktuelle Weltfinanzbetrugskrise auslösten. Gefolgt von einer globalen Wirtschaftskrise, unter der vor allem wir Deutsche und Europäer noch viele Jahre leiden werden. Herr Madoff von der New Yorker Börse ist der Prototyp der betrügerischen Zahlenvirtuosen. Mit dem Internet und Twitter haben die Betrüger endlich das zum "Vorgaukeln" perfekte Werkzeug, das zu ihrem "Vermeidungscharakter" passende "megaflüchtige" Medium gefunden.

Das Internet mit seinen vielfältig-undurchsichtigen Kommunikationsmöglichkeiten ist nicht nur für Al Queida interessant. Es ist auch in den manipulations- und interventionslüsternen Nachrichtendiensten der US-Finanzbetrüger das für falsche und verwirrende Botschaften geeignetste Transportmedium. Was das Stemmeisen für den Einbrecher, ist das Internet für die psychologische Kriegsführung.

Den globalen IKT-Bereich beherrschen verdächtig viele Freaks mit hebräischem Migrationshintergrund und erstaunlicher Nähe zur CIA. Undurchsichtige Firmen mit zweifelhaften Geschäftspraktiken und flüchtigen und "fehlerhaften" Software-Dokumentationen wie der US-Gigant Microsoft des Bill Gates ("Windows", 97,5 % des SW-BS-Weltmarktes) oder der jüdische Studienabbrecher und US-PC-Versandhändler DELL dominieren nicht zufällig weltweit seit Jahrzehnten auf ihre dubiose Art das Internet-IT-Geschäft. Denn wer das Internet dominiert, beherrscht das wichtigste und schnellste Medium, das Medium Nr. 1 der Weltkommunikation.

Das einzig bleibende in der schillernden Welt der Schlapphüte, IT-Ganoven, Kostentreiber und Handy-Abzocker ist der ständige Wechsel ihrer "Produkte" und "Kampagnen". Lug und Betrug sind seit der Stunde Null des Internet die ständigen Wegbegleiter der armen "Nutzer", die sich immer aufs Neue durch den englischsprachigen, Tojaner- und virenbehaftenen Mist der IT-Systeme durchwühlen müssen. Wer sich den teueren IT-Schrott nicht leisten will oder kann wird verhöhnt. So wie Achmadinedschad in Angst vor einer "Maus" auf der Website von Lisa Lustich.de:

Achma2

Gegen den elektronischen Fälschungs-Tsunami seines benachbarten Erzfeindes Israel verfügt der informationstechnisch unterentwickelte Iran offenbar nicht über genügend Leute mit Know-How und hinreichende Eloka- und High-Tec-Abwehrvorrichtungen. Kaspersky könnte einspringen.


Religionsführer Khamenei hat im Freitagsgebet alle Beteiligten zur Beendigung der Straßendemos und zur Ruhe gemahnt. Ansonsten würden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen, eine ernste Warnung für Mussavi:

"Das Ergebnis der Wahl kommt nicht von der Straße sondern aus den Wahlurnen", sagte er.

Die israelische Internetzeitung YNet zitiert Khamenei`s Worte in ihrem gestrigen Beitrag von Dudi Cohen in Englisch wie folgt:

"Khamenei told the defeated candidates: "I am urging them to end street protests, otherwise they will be responsible for its consequences, and consequences of any chaos."

"The result of the election comes out of the ballot boxes, on the street," he said.


Typisch für die israelischen Fälscher: im zweiten Satz fehlt das Wort "not" für "nicht" vor den Worten "on the street". Ein echter PSK-Übersee-Fehler. So schafft man Verwirrung.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Klimakatastrophe in der Bundeswehr

rhbl


Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan hat in seltener Offenheit den inneren Zustand der Bundeswehr kritisiert (KSTA). Er beklagt das mangelhafte Verantwortungsbewusstsein der Soldaten für den Staat und Kommunikationsprobleme bis hin zu Führungsebenen und stellt die Frage, "ob immer die richtigen Leute in der Bundeswehr Spieß und Chef sind und die Binnenkommunikation stimmt".

Da sind wir aber froh, dass sich trotz steten Wandels in den Verteidigungskonzeptionen, von der „massiven Vergeltung“ über die „flexible Antwort“ bis zur „Hindukusch-Verteidigung“ eines bei der Bundeswehr in fünfzig Jahren nicht geändert hat: der ungenaue Verteidigungsauftrag, das überforderte Führungspersonal und die miserable Kommunikation, genauer, die fehlende Motivation. Da ist kein "Zug" in der Bude. Innere Zerrüttung statt Innere Führung. Zwar gibt es trotz aller widrigen Umstände hie und da funktionierende Einheiten, wo bei der Mannschaft im persönlichen Umgang so etwas wie Kameradschaft noch eine Rolle spielt. Doch im ganzen ist der Korpsgeist futsch. In der Bundeswehr herrscht wie im Rest der leider durchgängig angloamerikanisch orchestrierten "westlichen" Konsumgesellschaften ein eisiges Klima der bloßen Geldgier, Inkompetenz und Verantwortungslosigkeit, von den höchsten Kommandohöhen hinunter bis zum letzten Muschik.

Wenn die Kluft zwischen egoman-libertär-geldgeiler Konsumgesellschaft und den tradierten, an der Aufopferung für das Vaterland orientierten altruistischen Wertvorstellungen des Militärs nicht mehr überbrückt werden kann, muss der Hammer fallen. Wenn die Bundeswehr selbst durch praxisnahen Unterricht in den Feldlagern Kundus und Mazar i Scharif nicht zum Krieg ertüchtigt werden kann, dann muss sie aufgelöst werden. Unterstellen wir uns doch freiwillig Osama Bin Ladens kommendem Kalifat von Cordoba.

Für die Abwicklung der Bundeswehr sehe ich drei Möglichkeiten:

- Hufeisenplanmäßige Selbstzerstörung à la Scharping im Kosovo,

- Public Private Partnership mit Blackwater à la Cheney im Irak oder lieber gleich

- Privatisieren à la Roland Koch in Afghanistan.

Letztere Alternative würde bedeuten, dass die Nato/Bundeswehr künftig wie Mc Donalds als privates Franchise-Unternehmen geführt wird. Die Bw-Standorte Kundus und Mazar i Scharif würden z.B. komplett mit Mann und Maus an die örtlichen afghanischen Drogen-Warlords verkauft, die sie in den Sicherheitsapparat ihrer florierenden Heroin-Küchen integrieren würden.

Aber Scherz beiseite, mit dem völkerrechtswidrigen Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan ist ein außenpolitisches Konfliktpotential geschaffen worden, das nur in der Nato, im Kabinett und an der Spitze der Führungsorganisation der Bundeswehr gelöst werden kann, ungeachtet einer verfehlten, weil zu laschen Personalpolitik in den Streitkräften. Auf den armen Feldwebeln und kleinen Hauptleuten in den unteren Einheiten rumzutrampeln, das ist nur billige Ablenkung.

General Schneiderhan sollte zuerst mal mit seinem Minister reden. Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her. Da drüber gibt es sogar noch die Kanzlerin und das Parlament, dem der Verteidigungsminister zur Rechenschaft verpflichtet ist.

Die strukturell trostlosen und chaotischen Zustände in der Bundeswehr, manche sprechen inzwischen offen von einem „S a u h a u f e n“, haben doch auch spezifisch außenpolitische, in den Niederlagen unseres Landes in zwei Weltkriegen liegende Gründe. Warum wird die Bundeswehr nicht anständig, d.h. militärisch korrekt geführt? Weil sie innerhalb der Nato nur die Funktion des Ausputzers, einer Hilfstruppe für die US-Amerikaner hat. Nicht wir Deutsche sind daran schuld, dass es keine sachlich gebotene, einheitliche soldatische Kommandogewalt über die Bundeswehr, geschweige denn einen Generalstab (Verbot "auf ewige Zeiten" im Abkommen von Jalta!) gibt.

Wie schon nach dem ersten Weltkrieg, so waren noch viel mehr nach dem zweiten Weltkrieg die Siegermächte daran interessiert, die Bundeswehr durch Dezentralisierung ihrer Führung in einem Schwächezustand zu halten. Der hält via "Nato-Integration" bis heute an, obwohl wir doch seit 1989 angeblich ein "souveräner" Staat sind. Als erste Schritte zur Selbstfindung stehen deshalb die Gründung und der Aufbau einer echten "Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG)" und die reziprok schrittweise Beendigung des überlebten Nato-Vertrages an.

„Bedingt abwehrbereit“, das war noch eine euphemistische Umschreibung von Spiegel-Herausgeber Rudolf Augstein Anfang der sechziger Jahre. Zu meiner Zeit hieß das: „Und sie hüllten sich in seltsame Gewänder und irrten planlos umher“. Ein Organigramm der Bundeswehr aus dem Jahr 1971 zeigt einen wahren Wust von Teilorganisationen, und einen Wirrwarr von Befehlswegen und Zuständigkeiten, an denen die bunte Truppe im „Ernstfall“ in kürzester Zeit erstickt wäre:


Scannen0001

Organigramm BMVG 1971, das "Chaos auf der Hardthöhe". Seitdem ist die Unordnung nur noch schlimmer geworden.


Das organisierte Chaos auf der Hardthöhe hatte vor allem einen Zweck: die Alliierten davon abzuhalten, in Mitteleuropa einen Krieg vom Zaun zu brechen. Denn auf dem Weg zur Front hätten sich die amerikanischen Panzerverbände unrettbar mit den mobilen Feldbäckereien der Bundeswehr verkeilt und den russischen Panzertruppen mangels logistischer Unterstützung (Ladenschlusszeiten) vermutlich kampflos ergeben. Ohne Mampf kein Kampf. Wie wir aus dem Kongo gelernt haben, können auch schlechte Schlafsäcke den Einsatzwillen schwer beeinträchtigen. Aufständische Bimbos sind schließlich gehalten, die vom Bundeswehrverband für „Auslandseinsätze“ erstrittenen Nachtruhezeiten zu respektieren.

Muss die Bundeswehr aufgelöst werden, nachdem das afghanische Ferntourismus-Event überraschend in einen echten Afghanistankrieg umgeschlagen ist? Ja, sagen wir. Und dann noch mal alles im Rahmen der EVG eine Nummer kleiner mit neuer Rollenverteilung aufbauen. Europa sollte sich in Zukunft stärker an der Neutralität seiner neutralen Mitgliedstaaten Österreich, Finnland oder Schweden orientieren. Das spart enorme Rüstungskosten. Geld, das in der Weltfinanz- und Weltwirtschaftskrise dringend für den Sozialbereich, Gesundheit und Bildung gebraucht wird. Für einen Krieg am Hindukusch sind unsere Jungs weder gerüstet noch ausgebildet. Auch gibt es, und das ist das wichtigste Argument, gar keinen Hindukusch-Kriegsgrund. Unsere Jungs machen in Afghanistan nur die Drecksarbeit für die USA. Jetzt sogar mit AWACS-Unterstützung gegen Sandalen-Weitwurf. Das muss bald aufhören.


BMVG-Org

Fast die gesamte untere Hälfte des Raums auf diesem aktuellen "Organigramm" der Bundeswehr nehmen "zivile" Einrichtungen ein. So entstand ein "Gammelladen". Da hilft nur noch die völlige Auflösung der Bundeswehr. Geeignete Offiziere könnten zu Lehrern an deutschen Schulen umgeschult werden. Der Rest geht in die Wirtschaft oder wird Hartz IV. Ein vollständiger Neuanfang, wenn es nach mir ginge auf der Basis von Rupert Neudecks Grünhelmen, ist angesagt.

Noch nicht einmal die Personalabteilung im BMVG wird durchgehend von einem
Soldaten geführt. Lächerlich, das sagt alles. So kann bei der Personalauslese nicht "eisern gesiebt" werden, was bei Streitkräften, wo es um Leben oder Tod geht, zwingend erforderlich ist.


Noch nie hat man einen wildgewordenen Taliban an der Grenze zu Polen, Tschechien oder Österreich herumrennen sehen. Auch aus der Schweiz oder aus Frankreich wurde noch nicht von bärtigen Sandalenträgern mit Kalaschnikow-Sturmgewehren auf deutsches Territorium gefeuert. Es soll den Taliban schlicht an den dafür nötigen Einreisevisa für Europa mangeln und die Bundespolizei dürfte dieses polizeiliche Problem zusammen mit Europol auch in Zukunft gut im Griff behalten. Dazu braucht es kein Militär.

Was die Afghanen brauchen ist ein 500 Milliarden Euro schweres Rettungspaket für die afghanische Wirtschaft. Das erkennt jeder einfache Bundeswehrsoldat beim ersten Patrouillengang durch Kundus. Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. Das gilt auch für die Taliban. Die Leitlinien der Bundeswehr sollten dieser einfachen Erkenntnis angepasst werden. Es gilt das Subsidiaritätsprinzip. Was in Afghanistan und in anderen unterentwickelten Ländern wie in Somalia oder dem Sudan durch eine vernünftige wirtschaftliche Entwicklung geleistet werden kann, das sollte der Westen auch friedlich bewerkstelligen. Dazu müssten nur mal die von den Angloamerikanern zu Lasten der „Dritten Welt“ ungerecht und ausbeuterisch diktierten Handelsbedingungen der WTO geändert werden.

Die spinnerte Idee von der „Globalisierung“ hat sich mit dem Platzen der Finanzblase längst erledigt. Mit der Implosion der USA, der größten Kriegstreibernation der Geschichte, ist auch der aggressive Natopakt mitsamt seinen Auslandseinsätzen hinfällig. So kann Deutschland sich angesichts leerer Kassen endlich von den viel zu schweren finanziellen Verpflichtungen gegenüber den USA und der NATO befreien und auf die eigene Verteidigung und die Europas besinnen.

Nach der „Charta von Paris“ leben wir in Europa ja unter anderem mit Russland unter einem gemeinsamen europäischen Dach. Das ist in den letzten Jahren etwas aus dem Blickfeld geraten. Russland liegt aber viel näher an Deutschland als die durch einen Ozean von uns getrennten USA, die in den nächsten Jahrzehnten ohnehin genug interne Probleme (Finanzmisere, Kreditklemme, Wirtschaftspleite, Rassismus, Drogenkriege etc.) haben werden.

Deutschland sollte den im Rahmen der falschen Globalisierung begonnenen „Transformationsprozess“ der Bundeswehr dementsprechend sanft in Richtung eigene Verteidigung (Art 87a GG) und „Europäische Verteidigungsgemeinschaft umsteuern. Dann stimmt bei unseren Soldaten auch die Motivation wieder. Wer dient schon gerne als schlechter bezahlter, zweitklassiger "Hilfswilliger" einem Söldnerheer für fremde US-Multimilliardäre und US-Finanzbetrüger? Niemand!

Was heisst das konkret für die deutsche Sicherheitspolitik? Das der Bundestag die Initiative ergreifen muss. Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee. Wenn der Bundestag in den Fragen der sicherheits- und verteidigungspolitischen Positionierung Deutschlands in Europa nicht bald eine klare Haltung einnimmt, mit anderen Worten: eine Führungsrolle übernimmt, wird man kaum weiterkommen. Wir brauchen ein demokratisches, friedliches und ökologisches Europa, ohne die amerikanischen Kriegstreiber und Finanzbetrüger. Das muss den Amerikanern langsam mal deutlich gesagt werden. Dazu braucht es politischen Mut, so wie es ansatzweise DIE LINKE in ihrem Programm schon formuliert hat.

Bei manchen Bürgern, die froh wären, wenn wir die Nato endlich loswerden, steht die Befürchtung im Hintergrund, mit einer weiteren Annäherung an die Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik nicht autonom genug entscheiden zu können. Denen muss gesagt werden, dass Deutschland und Europa ohne einen atomaren Schirm, und das wäre in der EVG der nukleare Schirm der Franzosen, nicht bestehen kann. Kooperation in der EVG bedeutet ja nicht Aufgabe staatlicher Eigeninteressen. Der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhan, hat das so formuliert: «Natürlich sind wir multinational (in Europa) eingebunden. Aber die Identität bleibt national.»

Die Bundeswehr muss, wie der Name schon sagt, zuallererst konzeptionell und organisatorisch für den Schutz und die Verteidigung des eigenen Territoriums im Rahmen eines europäischen Verteidigungsbündnisses gerüstet sein. Die Zeit, wo unter den vaterlandslosen Gesellen Schröder und Struck oder Jung der Hauptakzent auf Auslandeinsätze gelegt wurde ist vorbei. Es war eine völlig hirnverbrannte Idee deutscher US-Marionetten, operationelle Bundeswehr-Fähigkeiten für eine militärische Beteiligung an multinationalen Bushkrieg-Operationen im Interesse amerikanischer Öl-Neokolonialisten auszubilden.

Absoluten Vorrang für die Bundeswehr hat nach dem klaren Auftrag unseres Grundgesetzes die präventive und dynamische Raumsicherung auf eigenem deutschem Territorium, im Rahmen der europäischen Verteidigung.

Diesen verfassungsrechtlichen Auftrag lassen wir uns doch von den kaputten Globalisierungs-Amis nicht aufweichen. Den konnten auch die armseligen US-Lakaien, wie die Schröders, Merkels und wie sie noch alle heißen mögen, in den letzten Jahren nicht hinter unserem Rücken am Bundestag vorbei heimlich umbiegen. Die Abteilung "Transformation" der Bundeswehr braucht einen neuen, verfassungskonformen Auftrag. Die Bundeswehr darf nicht stickum zu einer neokolonialen Söldnertruppe umgestrickt werden.

Sonntag, 14. Juni 2009

Schweinegrippe breitet sich in Deutschland beunruhigend schnell aus

rhbl

Am 28.04.09 prognostizierte der Schweizer „Blick“: „Für eine anhaltende Pandemie braucht es Viren, die von Mensch zu Mensch überspringen, ohne sie gleich umzubringen. Genau diese Eigenschaft haben die Schweinegrippe-Erreger, wie Infektions-Experte Lo Wing-Luk erklärt. «Sie scheinen auch viel ansteckender zu sein als die SARS-Viren», warnt er. Noch hält die Weltgesundheitsorganisation WHO den Ball flach und betont, dass niemand sagen könne, ob die Schweinegrippe sich wirklich zu einer verheerenden Pandemie entwickle.“


Schweinegrippe-Ausbreitung
Ausbreitungsgrad der Schweinegrippe am 12.06.09 nach Ländern. Interactive Timeline der WHO, engl.


Am 11. Juni hat die offensichtlich überforderte WHO-Chefin Dr. Margaret Chan in einer merkwürdig fatalistischen Pressekonferenz die höchste Warnstufe sechs ausgerufen (Statement, engl.). Die Pandemie ist da. Alle Kontinente der Welt sind betroffen. Ca. 30.000 Menschen sind mit dem A/H1N1-Virus infiziert und krank, 145 A/H1N1-Tote gibt es bis jetzt laut WHO (Libération, franz.). In Schottland, wo ca. 500 Menschen erkrankt sind, ist schon der erste Europäer an der bisher verharmlosend in der Presse als "mild" bezeichneten Schweinegrippe gestorben (UK: 1226 A/H1N1-Kranke).

Die Schnelligkeit der Ausbreitung verdanken wir vor allem dem uneingeschränkt weiter betriebenen globalen Flugverkehr. Obwohl der gefährliche Virus aus noch immer "unbekannter" Quelle jederzeit zu einer wesentlich tödlicheren Variante mutieren könnte.

Im Jahr 2000 wurden 1,6 Mrd. Flugreisende gezählt:


Weltflugverkehr
Weltflugverkehr (Flugzeuge als gelbe Punkte, Momentaufnahme aus "Air Traffic", 24 Std.-Simulation, WinMedia Player nötig)


Empfehlungen der WHO zur Gesundheits-Visapflicht für alle Reisenden aus den USA und Mexiko, Grenzkontrollen, eine weitgehende Begrenzung des Flugreiseverkehrs in die und aus den am meisten verseuchten Staaten USA und Mexiko hätten längst verfügt werden müssen. Gesundheitstests rechtzeitig vor Reiseantritt, deren Ergebnis im Paß vermerkt wird, hat die WHO oder die EU-Kommission gegen die übermächtigen Interessen der globalisierten US-/UK-Wirtschaft (WTO, IATA) und der von den fetten Nichtstuern der angloamerikanisch dominierten Tourismusindustrie nicht auf die Beine stellen können.

Als es 2001 um Bush`s virtuellen "Krieg gegen den Terror" ging, konnten die EU-Fluggesellschaften über Nacht auch ohne Rechtsgrundlage die sensibelsten Passagierdaten ohne Kenntnis der Betroffenen an den CIA ausliefern. Die Angaben, die auf der Grundlage des geplanten Abkommens übermittelt wurden, gingen weit über den Namen des Passagiers und die Flugtermine hinaus. Auch Telefonnummern, Angaben zur Bezahlung und zu nachträglichen Umbuchungen, Informationen über bestimmte Essenswünsche oder Hilfen für Behinderte konnten die US-Behörden verlangen. Zudem wurden "allgemeine Bemerkungen" über besondere Auffälligkeiten oder Trinkgewohnheiten und Angaben aus dem Reisepass des jeweiligen Passagiers übermittelt. "Die USA bekommen Zugriff auf Daten in einem Maße, das man in einer idealen Welt als übertrieben bezeichnen könnte", sagte ein Sprecher des unrühmlich bekanntgewordenen EU-Binnenmarkt-Kommissars Frits Bolkestein.

Jetzt, wo wir Europäer gegen die Amerikaner auf das GATS zurückgreifen müssten und die dort ausnahmsweise aus Gesundheitsgründen zulässigen Gesundheitskontrollen und Beschränkung des Flugverkehrs anmahnen müssten, ist dieser Teil des GATS angeblich noch nicht umgesetzt. "Ja, wo reiten sie denn?" (v. Bülow).

Die WHO in Genf ist wie die EU in Brüssel ein richtiger Saft- und Schlumpsladen. Eine unbekannte Zahl von EU-Bürgern und viele Menschen aus den unterentwickelten Ländern der Südhalbkugel, wo es mit dem Gesundheitswesen bzw. der Hygiene notgedrungen hapert, muss womöglich mit dem Leben die Zeche für die korrupte, von der Pharmaindustrie abhängige WHO zahlen.

Dabei hätte man nur die Globalisierung rechtzeitig regulieren und vor allem auf den Hauptflugrouten des Welthandels zwischen den USA, Asien und Europa ein paar effiziente Gesundheitschecks einziehen müssen:


Welthandelsstroeme
Die Viren der Amerikagrippe A/H1N1 nutzen die Routen der Welthandelsströme der "Globalisierung" gekonnt als Reisewege. Mit der rasanten Ausbreitung von tödlichen Seuchen und Krankheiten aller Art, mit AIDS und SARS bezahlt der Westen für seine Geld- und Konsumgier, für die geilen Vergnügungen der "BordelltouristInnen" in Thailand oder Kenia


Dazu waren die europäischen Mitesser und Marionettenregierungen der US-Handelsräuber natürlich zu feige. Bloß nicht den US-Globalisierern in die Quere kommen! Obwohl in den USA schon mehr als 13.000 Menschen infiziert sind. In Australien soll der Grippevirus A/H1N1 auch mächtiger zuschlagen, als offiziell in Zahlen zugegeben. Scusi hat über die mutmaßliche Quelle des Übels ja schon berichtet (Israelisches Biowaffenlabor "Ness Ziona", "Ness Ziona is home to several research and technology companies. The Israel Institute for Biological Research (IIBR), a top-secret defense chemical and biological research institute with some 350 employees is based there", Wikipedia).

Vielleicht waren es ja auch ein paar Verrückte aus dem US-Labor in Fort Detrick. Am 14.05.09 hat der Wissenschaftler Adrian Gibbs den Verdacht, das Virus könne kunstvoll im Labor hergestellt worden sein, indirekt erhärtet. Er glaubt, dass das Schweinegrippe-Virus durch "menschliches Versagen" in die Umwelt gelangt sein könnte. Gut gebrüllt, Löwe. Ein in die gleiche Richtung zielender Artikel eines hohen russischen Militärexperten aus Moskau in RIA NOVOSTY verschwand mysteriöserweise so schnell wieder aus dem Internet, wie er erschienen war. Sehr komisch. Dummerweise habe ich ihn nicht sofort kopiert.

Der "Blick" meldete: "Der Australische Wissenschaftler Adrian Gibbs (75) ist nicht irgendwer. Der Virologe war an Forschungsprojekten beteiligt, die es den Pharma-Firmen Roche und GlaxoSmithKline ermöglichten, die Anti-Grippe-Medikamente Tamiflu und Relenza zu produzieren. Genauer: Er gehörte der Forschungsgruppe an, die den Tamiflu-Wirkstoff Oseltamivir entdeckte.

Der Forscher gab nun in einem Interview mit «Bloomberg Television» Beängstigendes zur Schweinegrippe-Epidemie preis: «Eine der einfachsten Erklärungen ist, dass das Virus aus einem Labor entwichen ist», so Gibbs."



Schweinegrippe-Zeitverlauf

Zeitverlauf der Verbreitung der Viruserkrankung A/H1N1, genannt Schweinegrippe (NZZ), alias Amerikagrippe (Die Zeit), alias Mexikogrippe (Die Presse).


Über die fahrlässige Untätigkeit und Vogel-Strauß-Politik der Merkel-Regierung kann man sich angesichts dieser Umstände nur wundern. Wie das zu erwartende Katastrophenszenario aussieht, hatte der „Blick“ schon vor sechs Wochen beschrieben:

„Die Krankheit würde innerhalb von 18 bis 24 Monaten von Stadt zu Stadt überspringen und ein Drittel der Bevölkerung infizieren.

WHO-Vertreter gehen davon aus, dass bis zu 1,5 Milliarden Menschen weltweit medizinische Betreuung in Anspruch nähmen und 30 Millionen sich ins Spital einliefern lassen müssten.

Epidemiologen sehen die Gefahr, dass weltweit bis zu sieben Millionen Personen sterben könnten.

«Die Spitäler wären hoffnungslos überfüllt, Schulen würden schliessen, Flughäfen wären leer», sagt Infektions-Experte Lo. Sein Kollege Yuen fügt hinzu: «Das Wirtschaftsleben würde enorm leiden, denn die Menschen vermieden soviele soziale Kontakte wie nur möglich».

Besonders gefährlich wäre die massenweise Ansteckung von medizinischem Personal. Denn wenn die Ärzte und Krankenschwestern ausfallen, wäre die Versorgung in den sowieso schon überlasteten Spitälern nicht mehr gewährleistet – Sterbe- und Ansteckungsraten würden steigen. (hhs)“


Der Kölner Stadtanzeiger - Eigentümer ist die jüdische Verlegerfamilie Dumont - berichtete betont verniedlichend und in zehn kleinen Zeilen versteckt am 13.06.09 über "Neue Schweinegrippe-Fälle in Düsseldorf: Die Schweinegrippe breitet sich in Düsseldorf weiter aus. Mittlerweile gibt es acht neue Fälle. Nach Angaben der Stadt handelt es sich um Schüler der besonders betroffenen Japanischen Schule oder deren Geschwister." Nebenbei heißt es lakonisch: "Insgesamt sind nun in Düsseldorf 75 mit dem H1N1-Virus infizierte Menschen erkrankt, darunter 60 japanische Kinder." !!!

Darüber, dass die sprunghafte Erhöhung der Zahl der neu infizierten Kinder zufällig nur wenige Tage vor dem Düsseldorfer Stadtfest der "Deutsch-Japanischen Begegnung" an diesem Wochenende mit viel Menschengedränge bei einem entsprechend angekündigten "Super-Feuerwerk" stattfand, darüber berichteten die merkwürdigen "proisraelischen" Medien nichts. Keine Zeitungs- oder Rundfunk-Warnung vor unnötigen Kontakten. Ein sehr merkwürdiger Zusammenhang tut sich da auf. Wollte jemand von der Biowaffenmischpoke das Stadtfest nutzen, um dem Schweinegrippevirus im Rheinland und damit in einem der verkehrsreichsten Gebiete Deutschlands zum großen Durchbruch zu verhelfen?

Hat einer der üblichen Mossad-Verdächtigen, eine von den modernen BrunnenvergifterInnen à la Tzipi Livni just in time die sechsjährigen japanischen Schüler in Düsseldorf heimtückisch vorsätzlich angesteckt? Moralisch total verkommenen Amis und Itzhaks ist nicht erst seit Hiroshima und Nagasaki jede moralische Mega-Sauerei zuzutrauen.

Ein hinterlistig "femininer" Biowaffenanschlag passt gerade jetzt zum Charakterbild der üblichen Verdächtigen, weil ihr galaktischer Finanzbetrug in ihrer New Yorker Kokain-Höhle aufgeflogen ist und es wirtschaftlich mit ihnen endgültig steil den Bach runter geht. Zumal gegen die auf dem Weltmarkt wirtschaftlich überlegenen, weil intelligenteren und fleißigeren "japanischen Mitbewerber" und gegen das angebliche "Deutsche Tätervolk" hat es insgeheim ähnliche fiese Anschläge und Anschlagsversuche aus Israel ja schon reihenweise gegeben. Wer auch nur drüber spricht, wird als "Verschwörungstheoretiker" gebrandmarkt, macht sich in D eventuell strafbar. Mindestens werden im Internet lustige Parallelblogs mit fast gleich klingenden, leicht verwechselbaren Namen (scusiblog) und interessant-rufschädigenden Inhalten eröffne. Low-Level-PSK. Da gibt`s sogar in Teheran und Tibet mehr Meinungsfreiheit (Art. 5 GG).

Das Deutsch-Japanische Stadtfest Düsseldorf wurde natürlich durchgezogen, auf Biegen und Brechen. Die Feuerwerkskörper für ein einstündiges Feuerwerk waren extra aus Japan eingeflogen worden, mitten in der Weltfinanzkrise, man hat`s ja. In der Japanischen Schule liefen die Angestellten derweil mit Atemschutzmasken gegen die "Amerika-Grippe" rum. Man(n) fasst sich an den Kopf.

bbc1

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt sieht trotz der mittlerweile erfolgten Einstufung der Schweinegrippe als Pandemie keinen Grund zur Panik. Auch sie mache sich Sorgen. "Aber zu übereilten oder panischen Reaktionen besteht kein Anlass", fügte die Naive hinzu. Bei ihrer Presseerklärung machte sie einen ziemlich kranken Eindruck, hoffentlich ist`s kein Virus (Tagesschau).

bbc2

Noch immer kann keiner von den Offiziellen vernünftig erklären, wo das völlig neue Virus so plötzlich hergekommen ist. Hier stinkt was, aber gewaltig. Und das sind diesmal nicht die armen Schweine, die vermutlich zu unrecht als angebliche "Viren-Mixer" herhalten mussten. Schweine sind viel sauberer als unsere sauberen Gesundheitspolitiker, MdB, die jetzt in Berlin wieder alle gleichzeitig den Rüssel im Trog haben.

Samstag, 13. Juni 2009

Israel droht mit Bau weiterer Atomwaffen*

rhbl

"Die UN haben neue Sanktionen gegen Israel verhängt. Tel Aviv reagiert nun mit der Drohung, neue Atomwaffen zu bauen. Auf alle Versuche, das Land zu isolieren, werde militärisch geantwortet.

[von mir leicht verfremdetes Original: "Nordkorea droht..." findet sich heute im Berliner "Tagesspiegel", 13.6.2009, 9:24 Uhr]*



Atomtest-Castle-1954-maerz-26

US-Atomtest "Castle", 26. März 1954. So könnte ein israelischer "Luftschlag" (Luftdetonation einer A-Bombe) auf Teheran aus gebührender Entfernung aussehen.


TEL AVIV - Das Programm zur Anreicherung von Uran zum Atomwaffenbau habe Fortschritte gemacht, hieß es am Samstag laut Berichten der staatlichen Israelischen Medien in einer Erklärung des Außenministeriums in Tel Aviv. Auf alle Versuche China`s und anderer Länder, eine "Blockade" gegen das Land zu schaffen oder Israel zu isolieren, werde militärisch geantwortet. [Israel betreibt mit Gott und der Welt einen schwunghaften Waffenhandel, insbesondere mit Indien. Die Bundeswehr soll an israelischen Drohnen interessiert sein, die sich angeblich beim automatisierten Abschlachten von Palästinensern mit Luft-Boden-Raketen zuletzt in Gaza und beim unterschiedslosen Liquidieren von Taliban und Zivilisten im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet "bewehrt" haben sollen.]


Atomtest-Umbrella-1958-Juni-8

US-Atomtest "Umbrella", 08. Juni 1958. Und so würde sich evtl. die iranische Antwort ein paar Kilometer im Meer vor dem Strand von Tel Aviv darstellen. Eine zig Meter hohe Flutwelle würde als erstes die fünfstöckige US-Botschaft in Strandnähe zerlegen und von Israel im wesentlichen nur die Golanhöhen übriglassen. Der israelisch besetzte Teil des Golangebirges, von dem aus die IDF Damaskus mit nuklearen Artilleriegranaten (203 mm) erreichen kann, gehört völkerrechtlich trotz diverser Annektionsversuche noch immer zu Syrien.


Der Weltsicherheitsrat hatte am Freitag verschärfte Sanktionen gegen Israel verhängt. Damit reagierte das höchste UN-Gremium auf den dritten Atomtest des Judenstaats am 22.09.1979 und eine Reihe weiterer Provokationen. Resolution 4711 wurde einstimmig von allen 15 Mitgliedsstaaten verabschiedet. Unter anderem soll Fracht nach Israel nun stärker auf verbotene Waffenlieferungen kontrolliert werden. Resolution 4711 ist völkerrechtlich verbindlich und steht unter Kapitel VII der UN-Charta. Das heißt, dass die Sanktionen notfalls mit Gewalt durchgesetzt werden können. Israels Verbündeter USA hatte an dem Text mitgearbeitet.

Mit der Resolution verurteilt das für den Frieden in aller Welt verantwortliche UN-Gremium Israels jüngste Provokationen "auf das Schärfste". Es fordert das Regime in Tel Aviv auf, keine weiteren Atom- und Raketentests mehr zu unternehmen, alle Atomwaffen und existierenden Nuklearprogramme "vollständig, nachweisbar und unwiderruflich aufzugeben" und unverzüglich zu den Sechs-Parteien-Gesprächen zurückzukehren.

Die Resolution verschärft das bereits 1969 nach dem ersten Atomtest verhängte Waffenembargo gegen Israel. Diese Maßnahme soll das Regime, dessen Einnahmen fast ausschließlich vom Waffenhandel kommen, auch finanziell treffen. Allerdings darf Tel Aviv weiterhin kleinere Waffen kaufen, solange es die Vereinten Nationen davon unterrichtet.

Alle 192 UN-Mitgliedsstaaten sind aufgerufen, Fracht nach und aus Israel zu inspizieren, wenn der Verdacht vorliegt, dass darin verbotenes Material enthalten sein könnte. Ebenso soll Tel Aviv künftig keine Investitionsmittel oder Darlehen mehr von der internationalen Gemeinschaft erhalten, es sei denn, diese kämen der bettelarmen Bevölkerung in Form von humanitärer oder Entwicklungshilfe zugute.

US-Botschafterin Rice bezeichnete das einmütige Votum als "positives Signal für die Entschlossenheit der internationalen Gemeinschaft, (Israels) Atomwaffenprogramm zu stoppen". Rice ermahnte die Gemeinschaft, die Sanktionen jetzt auch ernsthaft umzusetzen. Die Resolution verlangt von allen UN-Mitgliedsstaaten, den Rat innerhalb von 45 Tagen zu informieren, ob und in welcher Form sie die neuen Bestimmungen anwendet.

In einer am Samstag von der „staatlichen“ Nachrichtenagentur ap verbreiteten Erklärung des Außenministeriums in Washington hieß es, der Test vom 22. September 1979 "untergräbt Frieden und Stabilität" in der Region. Das Nuklearprogramm Israels "verletzt wesentliche Resolutionen des Weltsicherheitsrats, beeinträchtigt die Effektivität der internationalen Mechanismen zur Nichtverbreitung von Nukleartechnologie und untergräbt außerdem Frieden und Stabilität im Nahen Osten", erklärte der Sprecher des US-Außenministeriums.

Die vom Sicherheitsrat beschlossenen Maßnahmen bezeichnete die amerikanische Regierung als "angemessen und ausgeglichen". Zugleich mahnte Washinton zu einem moderaten Verhalten gegenüber Tel Aviv und forderte die internationale Gemeinschaft auf, "die Sicherheitsbedenken und Entwicklungsinteressen" des Landes zu respektieren. Israel "sollte das Recht auf eine friedliche Nutzung der Atomenergie haben, wenn es den Atomwaffensperrvertrag unterzeichne", hieß es in der Erklärung weiter.

Die USA sind nicht nur Israels einziger „unverbrüchlicher“ politischer Verbündeter, sondern auch größter Handelspartner. Im vergangenen Jahr wuchs der Handel um X Prozent auf XX Milliarden Dollar.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier begrüßte die verschärften Sanktionen des UN-Sicherheitsrates gegen Israel als "starkes Signal". Die Resolution zeige, "dass die internationale Staatengemeinschaft die ständigen Provokationen aus Tel Aviv nicht länger hinnehmen wird", erklärte Steinmeier am Freitagabend in Berlin. "Ich fordere die Regierung in Tel Aviv nun eindringlich auf, ihre Nuklearwaffen- und Raketenprogramme unverzüglich einzustellen und weitere Tests zu unterlassen."

Auch der Iran begrüßte die Resolution des Weltsicherheitsrats nachdrücklich. Das Vorgehen spiegele den "gemeinsamen und entschiedenen Willen" des Sicherheitsrats wider, Israels Nuklearaktivitäten und Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen zu unterbinden, hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums in Teheran. Die Regierung rufe Israel auf, diese "klare und eindeutige" Botschaft der internationalen Gemeinschaft zu akzeptieren. Israel solle sein Atomprogramm vollständig abbauen und sämtliche Aktivitäten im Zusammenhang mit seinem Programm für ballistische Raketen einstellen.

Der Iran hatte in den vergangenen zwei Wochen an den schwierigen Verhandlungen zwischen den fünf Vetomächten USA, China, Russland, Frankreich, Großbritannien sowie Japan über die neue Resolution gegen Israel teilgenommen. Iran selbst ist nicht Mitglied des UN-Sicherheitsrats.

ZEIT ONLINE, dpa"

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*Anmerkung:

Tatsächlich hat die Welt zwei besonders extreme, n u k l e a r e Sorgenkinder, Nordkorea und Israel. Israels nukleare Aufrüstung wird seit fünfzig Jahren im Westen stillschweigend ängstlich geduldet, weil Israel militärisch im ölreichen Nahen Osten der Proxy und Schießhund der Weltschurkensupermacht USA ist. Aber das Zittern wird bald ein Ende haben, wenn außer den Japanern und Russen auch die Chinesen auf die Idee kommen, ihre wertlos gewordenen US-Staatsanleihen in Masse zu verkaufen. Mit dem Herzog fällt der Mantel.

Ich habe mir deshalb den Spaß erlaubt, in o.a. Artikel des „Tagesspiegel“ über Nordkorea die entsprechenden Ländernamen/Daten mit ein paar Mausklicks in MS-Word durch israelische Bezeichnungen zu ersetzen. Die Nummer der aktuellen UN-Resolution gegen Nordkorea habe ich gegen "4711" (In der EDV üblicher Platzhalter, "Kölnisch Wasser") ausgetauscht, weil Israel mit Rückendeckung der Veto- und Schutzmacht USA bis heute alle einschlägigen UN-Resolutionen zum Frieden im Nahen Osten folgenlos nicht beachtet hat.

Israel besitzt mindestens 200 Atomwaffen, auch wenn es deren Besitz seit fünfzig Jahren tapfer leugnet (Politik der Zweideutigkeit). Immer wieder hat Israel insgeheim seinen Nachbarn in verschiedenen Konflikten den Einsatz von Atomwaffen angedroht. Während des Jom Kippur-Krieges soll Israel u.a. seine Nuklearraketen sowie die atomare Bomberflotte einsatzbereit gemacht und mit nuklearfähigen 203 Millimeter-Kanonen großer Reichweite die nur sechzig Kilometer von der Grenze entfernt liegende Hauptstadt Syriens, Damaskus, ins Visier genommen haben (Seymour M. Hersh, "Atommacht Israel", S. 225). Darüber hat sich außer dem CIA und dem aus dem „Milieu“ stammenden New Yorker Buchautor Seymour M. Hersh im Westen oder in westlichen Medien kaum jemand wirklich aufgeregt. Vor allem europäische Politiker übergehen das für die gesamte Welt existentielle Problem seit Jahrzehnten mit Ausflüchten oder eisernem Schweigen.

Ein „Luftschlag“ Israels auf den Iran, der in der israelischen Presse, aber auch in Zeitungen wie „Le Monde“ immer wieder in allen möglichen militärischen Variationen strategisch durchgespielt wird, könnte bei einem nicht unwahrscheinlichen Eingreifen der Großmächte zu einer Kettenreaktion und damit zur Auslöschung der gesamten Menscheit führen (siehe auch die Artikel "Russische Raketen brauchen nur einige Dutzend Sekunden bis zum Start" und "Nordkorea droht nach UN-Resolution mit Krieg" in RIA Novosti). Nietzsches Nihilismus wäre gegen diese Möglichkeit der Annihilierung reine „Kultursalbaderei“ gewesen, Heideggers ernste Thesen nur Scherze eines lächerlichen Spaßmachers (Günther Anders).

Folgende zwölf Worte/Daten wurden mit der „Ersetzen“-Funktion von MS-Word jeweils softwaretechnisch durch den Begriff hinter dem Schrägstrich ersetzt:


1. Nordkorea/Israel

2. China/USA

3. nordkoreanisch/israelisch

4. chinesisch/amerikanisch

5. Pjöngjang/Tel Aviv

6. Peking/Washington

7. Kommunistischen Landes/Judenstaats

8. Xinhua/ap

9. Nordostasien/Naher Osten

10. Südkorea/Iran

11. Seoul/Teheran

12. 2006/1979

[Anmerkung: 1979 ist das Jahr des von dem amerikanischen Beobachtungssatelliten VELA im Südindischen Ozean registrierten Atomtests „Mystery Flash“. Es war der dritte israelische Test einer nuklearen Artilleriegranate, gemeinsam mit Südafrika am 22.09.79., Quelle: Seymour M. Hersh, „Atommacht Israel“, Random House, 1991, Seite 281].

scusi!

Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)

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