Schon wieder Zwischenfall in Tricastin, 100 Mitarbeiter kontaminiert
rhbl
Im Block 4 des AKW Tricastin, in dem zur Zeit Wartungsarbeiten durchgeführt werden, ist am 23.07.08 um 09:30 Uhr Radioaktivität aus einer offenen Leitung im Inneren des Gebäudes ausgetreten. 100 Mitarbeiter, die leicht verstrahlt wurden, mussten evakuiert werden.
Wie üblich spielt EDF, die Betreiberin der Anlage, den Zwischenfall herunter und spricht davon, dass die 100 Personen „nur leicht“ kontaminiert worden wären. Auf der INES Skala stufte ASN das Ereignis in der Stufe „0“ ein. Das wirft sofort die Frage auf, wie lässig ASN mit der Internationalen Event Scale (INES) umgeht. Offenbar lässt die INES-Skala den Betreibern einen großen Spielraum bei der Einstufung. Von den strahlenmedizinisch untersuchten Personen wiesen nach einem Bericht in der Zeitung Le Monde 39 inferiore Spuren und 61 schwache Spuren radioaktiver Elemente auf, die etwa ein Vierzigstel der zulässigen Jahresdosis betrugen.
Aus der verharmlosend großzügigen Sicht von EDF hatte der Austritt der Radioaktivität in Block 4 angeblich "weder Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen noch auf die Umwelt / Umgebung des Atomkraftwerks". Weil das selbst im atomgläubigen Frankreich niemand mehr glaubt, wird der lokale Winzerverband seine Weinlage "Côte du Rhône, Coteau du Tricastin" ab 2009 umbenennen.
Die NGO „Sortir du Nucléaire“ kritisierte in einer Erklärung sofort die verharmlosende Standardformel der Nuklearindustrie, die nach jedem Zwischenfall verbreitet wird. Sie wies daraufhin, dass nach Aussage der Internationalen Strahlenschutzkommission jede radioaktive Kontamination ein erhöhtes Krebsrisiko und ein erhöhtes genetisches Risiko ist. Diese Erklärung von „Sortir du Nucléaire" ist wirklich ernst zu nehmen. Denn der schleichende Atomtod trifft nicht nur die Beschäftigten in den Atomanlagen. Atemluft und Trinkwasser in Europa rund um die AKW werden durch strahlende Radionuklide unmerklich und unaufhaltsam immer mehr verseucht und verpestet. Es ist kein Zufall sondern grobe Fahrlässigkeit, ja bedingter Vorsatz, wenn es in der Nachbarschaft der AKW zu wenig Radioaktivitäts-Messgeräte gibt, veraltete Messgeräte in der Umgebung der Atomanlagen nicht durch modernere Messtechnik ersetzt werden.
Der unheimliche Strahlentod in Gestalt von Leukämie und Krebs kommt stetig in minimalen Radioaktivitätsmengen daher, die unbemerkt, das heißt unterhalb der Nachweisgrenzen veralteter Messinstrumente in die Umgebung der Atomkraftwerke über die Abluft oder das Abwasser „entlassen“ werden. Die ständige, wenn auch geringe zusätzliche Strahlenbelastung des Menschen führt zu Veränderungen der genetischen Information in den menschlichen Keimzellen (Prof. E. Lengfelder, Strahlenwirkung, Strahlenrisiko, Hugendubel 1988).
Das genetische Risiko, das heißt das Risiko, dass nach strahlenbedingten Genschäden die Kinder, Enkel und Urenkel etc. der kontaminierten Personen mit schweren Missbildungen oder Erbkrankheiten geboren werden, ist nicht zu unterschätzen. Wer wie die CDU oder christliche Grüne die Schöpfung erhalten will, muss Atomkernenergie als bedingt vorsätzlichen, zerstörerischen Eingriff in die Erbanlagen und Natur des Menschen ablehnen.
Weil die Genschäden das entscheidende Argument gegen die Atomkernenergie sind, tun die Propagandisten der Atomkraftwerke (und Atomwaffen) immer so, als gäbe es das genetische Risiko nicht. Sie verschweigen es, verdrängen es verzweifelt aus jeder Diskussion, reden nur über CO2 und schwadronieren leichtfertig daher, als ob die ganz besonderen Risiken der Atomkernenergie so wie alle übrigen konventionellen Risiken zu behandeln wären. Genschäden sind wie Krebs- und Leukämiegefahren das große Tabu der Atomindustrie und ihrer Handlanger in der CDU (Merkel, Kauder, Bosbach...) SPD (Clement, Struck, Steinmeier, Steinbrück...) Grüne (Fischer, Kleinert...) FDP (Lambsdorff, Brüderle...).
Altbundeskanzler Helmut Schmidt wird z.B. gerade in der atomfreundlichen ZEIT mit der verantwortungslos nivellierenden Argumentation zitiert: „Natürlich hat Kernkraft ihre Risiken. Es gibt aber keine Energie und nichts auf der Welt ohne Risiken, nicht einmal die Liebe“, sagt der Ex-Kanzler.“
Da irrt Helmut Schmidt ganz gewaltig. Oder er lügt vorsätzlich, alte Leute können ziemlich hemmungslos lügen, wenn sie der Gruft schon recht nahe sind. Denn ein Bergmann, der sich beim Kohleschürfen unter Tage im Dustern mit dem Presslufthammer die Hand weghämmert, der kann, wenn er gerettet wird, als Berginvalide noch fünf gesunde Kinder zeugen. Jedes der Neugeborenen wird zwei Hände und an jeder Hand fünf Finger haben und auch die kommenden Generationen wird der Unfall in der Kohle nicht belasten.
Ein Liquidator dagegen, der nach dem Unfall im AKW Tschernobyl auf dem Dach von Block 3 hochstrahlende Grafitreste aus dem Reaktor Nr. 4 beseitigt hat, muss bei seinem von ihm später gezeugten Nachwuchs eventuell mit den schlimmsten Missbildungen und Erbdefekten rechnen. Das Risiko besteht auch nachhaltig weiter bei den darauf folgenden Generationen ...
Das furchtbare genetische Risiko aus der radioaktiven Strahlung ist einzigartig, hat Ewigkeitsgarantie.
Die Atomspaltung birgt im Vergleich zur Kohle, zum Öl oder zum Gas eine qualitativ ganz andere und über Generationen exponentiell nachhaltigere Gefahr.
Dagegen sind erneuerbare Energien wie Sonnen- und Windenergie, Energieeffizienz und Energiesparen völlig ungefährlich. Das blenden die Interessenten der Atomindustrie systematisch aus und sorgen statt dessen dafür, dass in den Internationalen Gremien ihre "wissenschaftlichen" Interessenvertreter
den Ton angeben. Kein Wunder, dass das Internet voll von verharmlosenden Stellungnahmen atomnaher Pseudowissenschaftler ist. Bezeichnend ist die Stellungnahme der Schweizer Abteilung des IPPNW, die sich 2005 in einem offenen Brief heftig gegen eine Tagung in der Schweiz wehrte, in der die nach Tschernobyl zum Teil verschärften Strahlenschutzkriterien wieder aufgeweicht werden sollten.
Zitat: "Die Mehrzahl der Referenten steht der internationalen Atomindustrie nahe. Diese ist eng verflochten mit der IAEA (Internationale Atom-Energie Agentur), die eine wissenschaftliche Aufarbeitung von gesundheitlichen Schäden durch Radioaktivität in der Vergangenheit systematisch behindert hat".
Die a.a.O. abgedruckte Liste der Referenten ist symptomatisch für den mit der Atomindustrie viel zu eng verbandelten "Strahlenschutz", der, wie das Wort schon sagt, mehr auf den Schutz der Strahlenquellen und die Aufrechterhaltung des gewinnbringenden Betriebs der Atomkraftwerke, denn auf den Schutz der Menschen angelegt ist.
Das Problem der besonders schädlichen Wirkung der Radioaktivität auf ungeborenes Leben und auf die menschlichen Keimdrüsen verschweigt die Atomphysikerin Merkel, obwohl sie das genetische Risiko, die genetischen Schäden der Atomkraft aus ihrem Beruf viel besser kennt als der atomwissenschaftliche Laie und Atomfreund aus Unwissenheit, naiver Fortschrittsgläubigkeit und politischer Opportunität Helmut Schmidt. 1970, als Schmidt die erste Ölkrise durch den Bau der Konvoi-AKW einzudämmen versuchte, wussten wir noch nicht so viel über die Gefahren des Atoms. Helmut hat halt in dem Nuklearbereich nichts mehr dazugelernt und sollte sich jetzt wie auch Eppler raushalten.
Wer wie die k i n d e r l o s e "Atomwissenschaftlerin" Merkel die heimtückischen genetischen Gefahren der strahlenden Atomenergie genau kennt und bewusst hinterlistig verschweigt, wer das Volk in diesem Punkt vorsätzlich unaufgeklärt und unwissend hält, den sollte man(n) im Sinne von frau Schwan zurecht als eine gewissenlose Demagogin bezeichnen.
Atomkraft, nein danke! Atomhurerei im Kanzleramt, das brauchen wir in Deutschland noch am wenigsten.
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Im Block 4 des AKW Tricastin, in dem zur Zeit Wartungsarbeiten durchgeführt werden, ist am 23.07.08 um 09:30 Uhr Radioaktivität aus einer offenen Leitung im Inneren des Gebäudes ausgetreten. 100 Mitarbeiter, die leicht verstrahlt wurden, mussten evakuiert werden.
Wie üblich spielt EDF, die Betreiberin der Anlage, den Zwischenfall herunter und spricht davon, dass die 100 Personen „nur leicht“ kontaminiert worden wären. Auf der INES Skala stufte ASN das Ereignis in der Stufe „0“ ein. Das wirft sofort die Frage auf, wie lässig ASN mit der Internationalen Event Scale (INES) umgeht. Offenbar lässt die INES-Skala den Betreibern einen großen Spielraum bei der Einstufung. Von den strahlenmedizinisch untersuchten Personen wiesen nach einem Bericht in der Zeitung Le Monde 39 inferiore Spuren und 61 schwache Spuren radioaktiver Elemente auf, die etwa ein Vierzigstel der zulässigen Jahresdosis betrugen.
Aus der verharmlosend großzügigen Sicht von EDF hatte der Austritt der Radioaktivität in Block 4 angeblich "weder Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen noch auf die Umwelt / Umgebung des Atomkraftwerks". Weil das selbst im atomgläubigen Frankreich niemand mehr glaubt, wird der lokale Winzerverband seine Weinlage "Côte du Rhône, Coteau du Tricastin" ab 2009 umbenennen.
Die NGO „Sortir du Nucléaire“ kritisierte in einer Erklärung sofort die verharmlosende Standardformel der Nuklearindustrie, die nach jedem Zwischenfall verbreitet wird. Sie wies daraufhin, dass nach Aussage der Internationalen Strahlenschutzkommission jede radioaktive Kontamination ein erhöhtes Krebsrisiko und ein erhöhtes genetisches Risiko ist. Diese Erklärung von „Sortir du Nucléaire" ist wirklich ernst zu nehmen. Denn der schleichende Atomtod trifft nicht nur die Beschäftigten in den Atomanlagen. Atemluft und Trinkwasser in Europa rund um die AKW werden durch strahlende Radionuklide unmerklich und unaufhaltsam immer mehr verseucht und verpestet. Es ist kein Zufall sondern grobe Fahrlässigkeit, ja bedingter Vorsatz, wenn es in der Nachbarschaft der AKW zu wenig Radioaktivitäts-Messgeräte gibt, veraltete Messgeräte in der Umgebung der Atomanlagen nicht durch modernere Messtechnik ersetzt werden.
Der unheimliche Strahlentod in Gestalt von Leukämie und Krebs kommt stetig in minimalen Radioaktivitätsmengen daher, die unbemerkt, das heißt unterhalb der Nachweisgrenzen veralteter Messinstrumente in die Umgebung der Atomkraftwerke über die Abluft oder das Abwasser „entlassen“ werden. Die ständige, wenn auch geringe zusätzliche Strahlenbelastung des Menschen führt zu Veränderungen der genetischen Information in den menschlichen Keimzellen (Prof. E. Lengfelder, Strahlenwirkung, Strahlenrisiko, Hugendubel 1988).
Das genetische Risiko, das heißt das Risiko, dass nach strahlenbedingten Genschäden die Kinder, Enkel und Urenkel etc. der kontaminierten Personen mit schweren Missbildungen oder Erbkrankheiten geboren werden, ist nicht zu unterschätzen. Wer wie die CDU oder christliche Grüne die Schöpfung erhalten will, muss Atomkernenergie als bedingt vorsätzlichen, zerstörerischen Eingriff in die Erbanlagen und Natur des Menschen ablehnen.
Weil die Genschäden das entscheidende Argument gegen die Atomkernenergie sind, tun die Propagandisten der Atomkraftwerke (und Atomwaffen) immer so, als gäbe es das genetische Risiko nicht. Sie verschweigen es, verdrängen es verzweifelt aus jeder Diskussion, reden nur über CO2 und schwadronieren leichtfertig daher, als ob die ganz besonderen Risiken der Atomkernenergie so wie alle übrigen konventionellen Risiken zu behandeln wären. Genschäden sind wie Krebs- und Leukämiegefahren das große Tabu der Atomindustrie und ihrer Handlanger in der CDU (Merkel, Kauder, Bosbach...) SPD (Clement, Struck, Steinmeier, Steinbrück...) Grüne (Fischer, Kleinert...) FDP (Lambsdorff, Brüderle...).
Altbundeskanzler Helmut Schmidt wird z.B. gerade in der atomfreundlichen ZEIT mit der verantwortungslos nivellierenden Argumentation zitiert: „Natürlich hat Kernkraft ihre Risiken. Es gibt aber keine Energie und nichts auf der Welt ohne Risiken, nicht einmal die Liebe“, sagt der Ex-Kanzler.“
Da irrt Helmut Schmidt ganz gewaltig. Oder er lügt vorsätzlich, alte Leute können ziemlich hemmungslos lügen, wenn sie der Gruft schon recht nahe sind. Denn ein Bergmann, der sich beim Kohleschürfen unter Tage im Dustern mit dem Presslufthammer die Hand weghämmert, der kann, wenn er gerettet wird, als Berginvalide noch fünf gesunde Kinder zeugen. Jedes der Neugeborenen wird zwei Hände und an jeder Hand fünf Finger haben und auch die kommenden Generationen wird der Unfall in der Kohle nicht belasten.
Ein Liquidator dagegen, der nach dem Unfall im AKW Tschernobyl auf dem Dach von Block 3 hochstrahlende Grafitreste aus dem Reaktor Nr. 4 beseitigt hat, muss bei seinem von ihm später gezeugten Nachwuchs eventuell mit den schlimmsten Missbildungen und Erbdefekten rechnen. Das Risiko besteht auch nachhaltig weiter bei den darauf folgenden Generationen ...
Das furchtbare genetische Risiko aus der radioaktiven Strahlung ist einzigartig, hat Ewigkeitsgarantie.
Die Atomspaltung birgt im Vergleich zur Kohle, zum Öl oder zum Gas eine qualitativ ganz andere und über Generationen exponentiell nachhaltigere Gefahr.
Dagegen sind erneuerbare Energien wie Sonnen- und Windenergie, Energieeffizienz und Energiesparen völlig ungefährlich. Das blenden die Interessenten der Atomindustrie systematisch aus und sorgen statt dessen dafür, dass in den Internationalen Gremien ihre "wissenschaftlichen" Interessenvertreter
den Ton angeben. Kein Wunder, dass das Internet voll von verharmlosenden Stellungnahmen atomnaher Pseudowissenschaftler ist. Bezeichnend ist die Stellungnahme der Schweizer Abteilung des IPPNW, die sich 2005 in einem offenen Brief heftig gegen eine Tagung in der Schweiz wehrte, in der die nach Tschernobyl zum Teil verschärften Strahlenschutzkriterien wieder aufgeweicht werden sollten.
Zitat: "Die Mehrzahl der Referenten steht der internationalen Atomindustrie nahe. Diese ist eng verflochten mit der IAEA (Internationale Atom-Energie Agentur), die eine wissenschaftliche Aufarbeitung von gesundheitlichen Schäden durch Radioaktivität in der Vergangenheit systematisch behindert hat".
Die a.a.O. abgedruckte Liste der Referenten ist symptomatisch für den mit der Atomindustrie viel zu eng verbandelten "Strahlenschutz", der, wie das Wort schon sagt, mehr auf den Schutz der Strahlenquellen und die Aufrechterhaltung des gewinnbringenden Betriebs der Atomkraftwerke, denn auf den Schutz der Menschen angelegt ist.
Das Problem der besonders schädlichen Wirkung der Radioaktivität auf ungeborenes Leben und auf die menschlichen Keimdrüsen verschweigt die Atomphysikerin Merkel, obwohl sie das genetische Risiko, die genetischen Schäden der Atomkraft aus ihrem Beruf viel besser kennt als der atomwissenschaftliche Laie und Atomfreund aus Unwissenheit, naiver Fortschrittsgläubigkeit und politischer Opportunität Helmut Schmidt. 1970, als Schmidt die erste Ölkrise durch den Bau der Konvoi-AKW einzudämmen versuchte, wussten wir noch nicht so viel über die Gefahren des Atoms. Helmut hat halt in dem Nuklearbereich nichts mehr dazugelernt und sollte sich jetzt wie auch Eppler raushalten.
Wer wie die k i n d e r l o s e "Atomwissenschaftlerin" Merkel die heimtückischen genetischen Gefahren der strahlenden Atomenergie genau kennt und bewusst hinterlistig verschweigt, wer das Volk in diesem Punkt vorsätzlich unaufgeklärt und unwissend hält, den sollte man(n) im Sinne von frau Schwan zurecht als eine gewissenlose Demagogin bezeichnen.
Atomkraft, nein danke! Atomhurerei im Kanzleramt, das brauchen wir in Deutschland noch am wenigsten.
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rhbl - 24. Jul, 00:18
