US-Afghanistankrieg: sinnlos, absurd und v e r l o r e n wie der Irakkrieg
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Ausländer, die ohne Waffen nach Afghanistan einreisen, werden seit Jahrhunderten von den friedfertigen und tapferen Afghanen mit größter Gastfreundschaft behandelt. Mit friedlichen Gästen teilt der Afghane noch sein letztes Stück Brot.

Zwei afghanische Mädchen am Straßenrand,
eins mit, eins ohne Schuhe
Wer afghanischen Boden mit dem Gewehr in der Hand betritt, um Krieg* zu führen, wie die Bundeswehrsoldaten als Teil der NATO-Angriffstruppen OEF oder ISAF, wird als Feind getötet.

Eine deutsche Waffenfabrik, deren Rüstungsinteressen Herr Kauder von der CDU vertritt, stellt diese automatischen Gewehre her, die in Afghanistan unter realen Bedingungen erprobt werden.
Das ist gestern wieder passiert. Unser Mitgefühl gilt, wie jedesmal, den Hinterbliebenen. Verteidigungsminister Jung hat wegen des "Vorfalls" sogar seinen Urlaub abgebrochen, was in der Presse als seine große Leistung herausgestellt wird. Unsäglich peinlich ist das bloß noch, wo doch bei den beiden Untergebenen von Jung die Lebensbahn abgebrochen ist.
Wenn Jung und Struck glauben, sie müssten am Hindukusch verteidigen, dann sollen sie doch selbst hinfahren und ihr Geschäft mit der Waffe in der Hand gegen die Taliban betreiben. Wenn zwei so alte Säcke wie Jung und Struck weggeschossen würden, hätte die Republik keinen großen Schaden. Anders ist das bei den beiden jungen Leuten, die noch ein ganzes Leben vor sich gehabt hätten.

Afghanistan ist ein hochriskanter Truppenübungsplatz
Zwei Saarländer, die am Hindukusch zwar nichts zu suchen hatten, dort aber für 100 Euro extra-money am Tag (nicht zu versteuern!) bewaffnet mittelbar im Dienst der USA unterwegs waren, sind mausetot. Im Saarland liegt die Arbeitslosigkeit immer noch bei knapp 7 Prozent. Wenn es so wenig Arbeit gibt, gehen junge Leute notfalls auch zur Bundeswehr.
In die Luft gesprengt wurden die beiden Soldaten von einem afghanischen Radler, vermutlich ein Taliban, der mit seiner Bombe auch sich selbst und fünf afghanische Kinder, die in der Nähe spielten, getötet hat. Dadurch soll und wird die Wut der Afghanen auf die fremden Besatzungstruppen, deren Anwesenheit Tod und Verderben auch für unschuldige Zivilisten bedeutet, weiter ansteigen. Der sinnlose, absurde Krieg der USA und ihrer sogenannten „Alliierten“, in Wahrheit US-Marionetten, der zynischen Rüstungslobbyisten Kauder, Struck, Steinmeier & Co. und der tücklistigen Frau Merkel, ist v e r l o r e n.
Der parasitäre Westen kann für immer einpacken. Die Plutokraten in den USA können ihre Unterschichten nicht mehr zum Stillhalten animieren, können dem tumben Ami-Trash den relativ zur Dritten Welt nur wenig erhöhten Lebensstandard nicht mehr bezahlen. Die Party ist vorbei, die inneramerikanischen Widersprüche zwischen weißer Oberschicht, Latinos, Indianischer Urbevölkerung und schwarzafrikanischen Nachkommen der Negersklaven brechen damit auf. Über 950 Milliarden Dollar soll allein die jetzige Kreditkartenschuld aller US-Bürger betragen. Welcher US-Bürger wird je seine Schulden begleichen können? Selbst Obama wird die schwarze Unterschicht und die Latinos auf Dauer nicht in Kauflaune bringen. Dem Verschwendungs- und Schuldenstaat droht noch immer ein verheerender US-Staatsbankrott und danach die US-Währungsreform.
Zwerg Sarkozy, der laut "Libération" als französischer Finanzminister wie unser Eichel selbst heftig für die sogenannte Deregulation und die Zulassung der faulen Subprime-Derivate und den Handel mit Ramschpapieren im eigenen Land geworben hatte, wird seine amerikanischen Betbrüder und Verwandten von der versifften Wall Street nicht mehr retten. Er hat zu Hause genug Probleme, wo eine einzige Sparkasse letzte Woche wieder 600 Millionen Euro beim Derivatehandel verzockt hat. Frau Merkel schafft es auch nicht mehr. Das Memmenspektakel hat fertig, denn Finanzen kann sie nicht. Steinbrück ist nur ein Blender. Wir sind noch ganz am Anfang der Weltwirtschaftskrise. Der große Knall kommt erst noch.
Die zu entwickelnden Länder haben mächtig aufgeholt. Indien startet morgen früh seine erste unbemannte Mondrakete. China setzt nicht nur wirtschaftlich sondern auch militärisch in wenigen Jahren zum Überholen der USA an. China hat Billionen in der Kriegskasse. Der Krieg im Irak wird die USA nach Berechnungen von Joseph E. Stiglitz ca. 3 Billionen Dollar kosten. Der etwas kostengünstigere Krieg in Afghanistan kostet die USA ca. 100 Millionen Dollar pro Tag. In sieben Jahren sind das auch schon mindestens 255 Milliarden Dollar. Woher nehmen bei einem ohnehin seit Jahren chronischen Haushalts- und Handelsdefizit? Die USA sind pleite.
Die einzige Chance der USA ist nach Meinung der rassistisch-militaristischen US-Neokonservativen, - das würden sie natürlich nie offen zugeben, aber machen, wenns drauf an kommt, - die nukleare Vernichtung der chinesisch/asiatischen Konkurrenz durch einen präemptiven Schlag mit hinreichend vielen Atomraketen. Deshalb ist die NATO jetzt schon in Afghanistan, rückt dem künftigen Kriegsgegner mit Flugplätzen, Raketen- und Radarstellungen immer dichter auf den Pelz. So, wie die USA es in Polen und Tschechien mit ihren ABM-Raketenstellungen gegen Russland machen. Die Bedrohung steigt. Die Sicherheitslage in der Welt gerät so aus den Fugen, wird instabil. Lange geht das nicht mehr gut. In Washington ist man aus zwei großen Kriegen erfolgreich mit pekuniärem Gewinn rausgekommen. Der letzte große "US-Erfolg" war Hiroshima und Nagasaki. Erfolg prägt das Verhalten.
Die Schuld am Tod der bisher 30 sinnlos in Afghanistan verheizten Bundeswehrsoldaten haben bei uns in D insbesondere auch proisraelische „FrauenbefreierInnen“ wie Liz Mohn und Friede Springer. Das sind die reichsten deutschen Geldgeberinnen hinter Frau Merkel. Eine Frau, die immer so tut, als ob sie kein Wässerchen trüben könnte, aber offenbar angefüllt ist bis zum Rand mit fetten Vorurteilen gegen die Welt der Muslime. Was durch den frenetisch begeisterten Empfang bestätigt wird, der Frau Merkel in der jüdischen Knesset in Israel bereitet wurde. Der Hass der proisraelisch gesteuerten, „westlichen“ Frauenbefreiungsbewegung gegen Muslime, Afghanen, Araber, Taliban, Schiiten ist ohne jedes Maß und Ziel.
Die ehemals holde Weiblichkeit blüht in Deutschland nur noch im Verborgenen. Den Ton in den "deutschsprachigen" Medien, in der jüdischen Springerpresse und all den anderen proisraelisch besetzten Sendern und Blättern geben heute häßliche Schrunzeln an, psychisch angeschlagene, zu widerlichen männerfressenden Hyänen gewordene "menschliche Hassbomben" wie Alice Schwartzer, die Herausgeberin der Zeitschrift Emma oder provinzielle TV-Lesben wie Anne Will. Fürs Gegeneinander-Aufhetzen von Männlein und Weiblein in Deutschland gibt es sogar eine Belohnung: das Bundesverdienstkreuz.
Im Weltsuperschurkenstaat USA, bei der Weltmacht der "FührerInnen" findet das Muslim-Männer-Mobbing sogar in globalem Maßstab statt. Das merkt man jetzt bei der Kampagne der aus Israel unterstützten, bescheuerten Sarah Palin gegen den angeblichen "Terroristen" und angeblichen Muslim "Hussein" Obama. "Killt Ihn!" riefen die Zuhörer bei Sarah Palins Wahlverantaltungen, nachdem das Hetzkrokodil Sarah über Obama entsprechend hergezogen war.
Das Lamento derartig bodenlos dummer, aber hasserfüllter fieser "Weiber" trug erkennbar auch maßgeblich zu den absurd sinnlosen, aus dem Off gesteuerten US-Militäraktionen der letzten sieben Jahre in Afghanistan und im Irak bei. Ein hübsches Beispiel für die mittelbare Tatherrschaft von fiesen "Weibern" ist Frau Laura Bush, eine geborene Laura Lana Welch (!?). Sie hat schon in jungen Jahren locker STOP-Schilder überfahren und bei einem dieser Gender-Crash sogar einen männlichen Klassenkameraden im "gegnerischen" Auto getötet. Die "Durchsetzungsstarke" hat sich in ihrem weiteren Leben mit ähnlich rabiaten Winner-Methoden "erfolgreich" durchgesetzt und nebenebei den ihr unterlegenen, weil alkoholgeschädigten Ehemann George W. Bush zu den absurden und sinnlosen Kriegen gegen die „Kameltreiber“ aufgehetzt. Cherchez la femme, sagt der Franzose, wenn Verbrechen aufzuklären sind.
Jeder Deutsche muss wissen, dass der völkerrechtswidrige Krieg der fast 100.000 USA/NATO-Soldaten und Söldner gegen Afghanistan aus der Sicht der Mehrheit von 1,5 Milliarden Muslimen auf der Welt ein verbrecherischer Angriffskrieg ist, weil Afghanistan die USA nicht angegriffen hat. Dazu hat und würde auch in Zukunft Afghanistan gar nicht die militärischen Mittel haben. Die formale Beistandspflicht der NATO (Artikel 5) haben sich die USA in der UNO während der ersten Aufregung über 09/11 erschwindelt. Sie ist, wenn sie je bestanden haben sollte, längst erloschen.
Jedenfalls kann sich kein Deutscher Verteidigungsminister darauf berufen. Einfach lächerlich, dass die Schießbudenfigur Karsai, der von den USA gegen den Willen der Afghanen mit Gewalt eingesetzte "Bürgermeister von Kabul", die Bundeswehr oder die NATO "um Unterstützung" gebeten haben soll. Das ist alles Schwindel, genau der gleiche Schwindel wie der, der von den Goldmännern und Lehmännern an der Wall Street betrieben wurde. Da kommt ganz zufällig mitten im amerikanisch initiierten Weltbürgerkrieg auch noch eine von der jüdischen "Hochfinanz" in New York mit betrügerischen "Zertifikaten" (Derivaten) erzeugte Weltwirschaftskrise, mit der mal eben rund um den Globus auf die Schnelle 20 Millionen Menschen mehr arbeitslos gemacht werden. Nachtigall, ick hör dir trappsen. Das war doch nur der Versuch, die US-Kriegskosten auf den Rest der Welt, insbesondere auf Deutschland abzuwälzen.
>Lehman-Brothers verkaufte seine betrügerischen Ramsch- und Schrottpapiere dank der Lehmänner in Frankfurt pp. wie blöd gerade in Deutschland!.

B1-Bomber der US-Amerikaner über Afghanistan
Die Afghanen und die mit ihnen sympathisierenden Muslime auf der ganzen Welt sehen, dass Afghanistan von fremden, feindlichen Truppen besetzt ist und ihre Kultur grausam und blutig von einer fremden Übermacht unterdrückt wird. Gegen höchstgerüstete amerikanische Kampfbomber, Hubschrauber und Gunships, gegen französische Fremdenlegionäre, kanadische Artillerie, holländische Leopard-Panzer, gegen die durch flächendeckende elektronische Aufklärung und Luftunterstützung durch die Tornados haushoch überlegene britische Infanterie und deutsche Fallschirmjäger wehren sich ein paar tausend afghanische Widerstandskämpfer in Sandalen und ähnlich schlechtem Schuhwerk.

US-Lenkbomben vom Typ GBU-38 werden eingeladen
Diese Partisanen unterschiedlichster Ethnien und politischer Couleur halten sich selbstmörderisch improvisiert über Billig-Handys gegenseitig auf dem laufenden, trotz der mit sofortiger vernichtender Wirkung arbeitenden, satellitengestützten GPS-Funkaufklärung der NATO. Sie wissen, dass sie so jederzeit geortet und mit Streubomben vernichtet werden können. Der afghanische Widerstand verfügt nicht über einheitlich modernste EDV-gestützte Funkführungssysteme. Er hat kaum Nachschub an Waffen und Munition, ist schlecht verpflegt und klettert halb verhungert durch die Berge. Er kämpft mit den wenigen Kampfmitteln, die aus der Zeit des Befreiungskampfes gegen die sowjetischen Besatzungstruppen im Land liegen geblieben sind, veralteten Kalaschnikows, chinesischen MG und verrosteten Minen und Mörsergranaten. Nachschub kommt, wenn überhaupt, von den paschtunischen Stammeskriegern jenseits der willkürlich und böswillig von den britischen Kolonialherren quer durch das paschtunische Stammesgebiet (Divide et Impera) gezogenen Grenze zu Pakistan, aus Waziristan.

Einschlag von US-amerikanischen GBU-38 Lenkbomben
Im Unterschied zu den Partisanen besitzen die US-geführten Besatzungstruppen eine hochmoderne Armee, die (noch) über reichlich Geld, Waffen und Munition verfügt. Bei der Bombardierung von zivilen Wohnhäusern
(Close Air Support, CAS, d.h. Nahkampfunterstützung durch C 130 Gunship oder A10-Warzenschweinkampfjets, Apache und Cobra-Kampfhubschrauber) ist die US-Armee nicht zimperlich:

Ein bei einem US-Bombenangriff verbranntes Kind im Lashkargah- Not-Hospital im Oktober 2006
Die US-Armee kämpft nach den modernsten Grundsätzen der Partisanenbekämpfung (Counterinsurgency). Gerade erst ist ein neues Guerillakrieg-Handbuch der US-Army zum Gebrauch in Afghanistan in Kraft getreten worden. In der NZZ wird es so besprochen (zwei Auszüge):
„Anfang Oktober hat die US Army ein neues Reglement für Operationen zur Stabilisierung von Krisenregionen und labilen Staaten veröffentlicht. Dieses Handbuch mit dem Titel «Stability Operations» (FM 3-07) ist unter Leitung von Generalleutnant William B. Caldwell erarbeitet worden, der das Combined Arms Center in Fort Leavenworth (Kansas) – gleichsam das geistige Zentrum des amerikanischen Heeres – befehligt. Es ergänzt die Reihe der Reglemente «Operations» und «Counterinsurgency», die in den letzten zwei Jahren aufgrund der in Afghanistan und im Irak gewonnenen Erfahrungen revidiert beziehungsweise neu verfasst worden sind...Einer einheitlichen Kommandoordnung – einem der zentralen Grundsätze der Kampfführung – wird erhebliches Gewicht beigemessen. Auch die Einheitlichkeit der Gesamtaktion wird als hauptsächliche Voraussetzung für einen dauerhaften Erfolg bewertet. Schliesslich gelte es, vor der Übernahme einer Mission den beabsichtigten Endzustand zu definieren, wird unterstrichen. Dazu gehören ein sicheres Umfeld, eine verlässliche Rechtsordnung und soziale Wohlfahrt sowie eine stabile Regierung und eine tragfähige Wirtschaftsordnung (NZZ).
Da Sicherheit gemäss der neuen Führungsvorschrift für den Wiederaufbau unerlässlich ist, geniesst die sogenannte Sicherheitssektor-Reform Priorität. Darunter ist die Schaffung von rechtlichen, polizeilichen und nachrichtendienstlichen Institutionen zu verstehen, die rechtsstaatlichen und demokratischen Anforderungen genügen. Darunter fallen aber auch die Entwaffnung, die Demobilisierung und gesellschaftliche Reintegration von bewaffneten regulären und aufständischen Kräften. Gerade dieser Bereich verlangt, wie im Reglement festgehalten, eine umfassende Kenntnis der jeweiligen ethnischen und politischen Rahmenbedingungen. Im Weiteren wird dem Übergang von einem militärischen Notstandsregime zu einer vom jeweiligen Volk legitimierten einheimischen Regierung ein ganz besonderes Augenmerk geschenkt (NZZ).“
Liest man nur den jeweils letzten Satz der beiden zitierten Absätze, weiss man, warum der Afghanistankrieg verloren ist:
1. Es gibt in Afghanistan kein sicheres Umfeld (China, Tadschikistan. Usbekistan, (Kirgistan), Pakistan, Iran sind alles Nachbarstaaten, „in denen es ziemlich arbeitet“). Vor allem die sozialen Verwerfungen im bitterarmen Pakistan strahlen zerstörerisch auf Afghanistan ab. Das Flüchtlingsproblem zwischen beiden Staaten wird seit sieben Jahren kaum angegangen. Ohne Stabilität in Pakistan geht in Afghanistan wegen des großen gemeinsamen Grenzproblems auch so gut wie nichts. Pakistan geht soeben in der Weltwirtschaftskrise in die Knie. Vier Milliarden Dollar fehlen, um die sofort fälligen drängendsten Auslandsschulden zu bezahlen. Weder China noch Saudi Arabien wollten Pakistan heute das Geld leihen. Damit steht nach Island und Ungarn auch Pakistan vor dem Staatsbankrott.
2. Die Rechtsordnung der Scharia wird von den amerikanischen Frauenverbänden nicht akzeptiert und durch westliche NGO kontinuierlich unterminiert und desavouiert, so dass das Land innerlich nicht zur Ruhe kommen kann. Die Neokonservativen US-Freaks wie Huntington & Konsorten respektierten spätestens seit Ronal Reagan fremde Kulturen überhaupt nicht mehr und sind grundsätzlich auf Zerstörung der fremden Kultur und Ersetzung durch ihren konsumfaschistisch/militaristischen "american way of life/war" aus.
3. Nach dreißig Jahren Krieg und Bürgerkrieg müsste eine Art wirtschaftlicher Wiederaufbauplan mit Milliarden Euro an Zuschüssen für die afghanische Wirtschaft investiert werden, um die Räder wieder ans Laufen zu bekommen. Das ist wegen der von den „führenden“ Kreisen in den USA verschuldeten, aktuellen Weltfinanz- und Weltwirtschaftskrise nicht möglich. Wieviele Mädchenschulen, Brücken, Straßen, Brunnen, die von der GTZ mühsam errichtet und gerade in Betrieb genommen worden waren, wurden schon Tage später samt menschlichem Inhalt durch die sinnlosen Bombenangriffe der US-Airforce wieder platt gemacht?
4. Unter Briten und Amerikanern ist der Drogenanbau in Afghanistan, den die Taliban schon weitgehend unter Kontrolle hatten, wieder zur vollen Blüte gekommen. Afghanistan versorgt unter den Augen der US- und UK-Generäle und Obristen (General D a v i d McKiernan und so weiter) , die vermutlich ein Bakschisch einstreichen, die ganze Welt mit Opium/Heroin. Das korrumpiert die Zentralregierung in Kabul, insbesondere das Innen- und Polizeiministerium. Eine stabile Regierung ist so überhaupt nicht realisierbar.
5. Sollten die USA jenseits der Vorstellung, Russland und China militärisch einzukreisen auch noch andere Kriegsziele haben? Vermutlich wollen sie sich in Afghanistan auch militärisch einrichten, um z. B. von Bagram aus ihre Kampfbomber gegen Pakistan oder den Iran einzusetzen.
Sollten sie jemals altruistische Ziele bezüglich der afghanischen Bevölkerung gehabt haben, was bei der elenden Mischpoke, die in Washington und New York herrscht, sehr überraschen würde, so sind diese angesichts der rücksichtslosen US-amerikanischen Bombardierung der afghanischen Zivilbevölkerung ( mehr als 30.000 Tote ) und der dabei entstandenen hohen Verluste unter Frauen und Kindern nicht mehr erreichbar. Jeder Afghane betrachtet jeden US-Amerikaner inzwischen als Feind und wird ihn töten, wo immer das möglich ist.
Auch die Jahrhunderte alte Freundschaft zwischen Deutschen und Afghanen droht zu zerbrechen, wenn die Bundeswehr noch länger als Fußtruppe, als hilfswilliger Scherge der US-Army in Afghanistan missbraucht und nicht umgehend nach Hause geholt wird. Hier kann jeder bei der Partei Die Linke einen Appell an den Bundestag zur Respektierung des völkerrechtlichen Verbots von Angriffskriegen und zum Rücktransport der Bundeswehr von Afghanistan an ihre deutschen Heimatstandorte unterschreiben.
Um den Rückzugsbefehl geben zu können, müssen die korrupten, gekauften Spitzenpolitiker der sich selbst unrichtigerweise als „Volksparteien“ bezeichnenden US-Marionettenhilfstruppen CDU/CSU und SPD in Berlin so rasch wie möglich abgewählt und durch unabhängige Abgeordnete ersetzt werden, die den Willen des Wählers respektieren: Über 80 Prozent, also die ganz überwiegende Mehrheit der Bevölkerung will den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan**.
Vox populi, vox dei! (Volkes Stimme ist wie Gottes Stimme!).
Auf die USA aber wird vielleicht schon morgen die gerechte Strafe für die fast hundert Jahre dauernde Kolonisierung und Ausplünderung des Öls der muslimisch/arabischen Welt zukommen, das steht jedenfalls im Koran (Al-Nahl, 14. Teil, Sure 16, 127):
“Und wenn ihr (die Unterdrücker) zu strafen (wünscht), dann bestraft (sie) in dem Maße, wie euch Unrecht zugefügt wurde…“
_______________________________________________________________
* Krieg ist ein organisierter, mit Waffengewalt ausgetragener Machtkonflikt zwischen Völkerrechtssubjekten
(Meyers Enzyklopädisches Lexikon, Mannheim 1975, wo darauf hingewiesen wird, dass es keine diplomatisch/juristisch/militärisch unumstrittene Definition des Krieges gibt)
Die USA behaupten, gegen Afghanistan im Rahmen ihres Selbstverteidigungsrechts nach Artikel 5 des Nato-Vertrages und nach Artikel 51 Satz 1 der UN-Charta vorzugehen.
Sie seien von ihrem früheren CIA-Söldnerführer Bin Laden (dem sie vermutlich noch Lohnzahlungen für dessen ca. 100.000 Söldner aus dem Partisanenkrieg gegen die Sowjetinvasoren schuldeten, d.Verfasser) und dessen Al Queida-Organisation am 11.09.2001 in New York angegriffen worden. Diesen Angriff rechnen sie, weil die Al Queida kein Völkerrechtssubjekt ist, Afghanistan zu.
Afghanistan habe Bin Laden in den bilateralen Verhandlungen zwischen den USA und der Taliban-Regierung in Kabul nach dem "09/11-Angriff" angeblich nicht ausliefern wollen. Das Letztere ist umstritten. Vieles spricht dafür, dass die USA schwindeln.
Wie dem auch sei, Kempen-Hillgruber weisen jedenfalls in ihrem Völkerrechts- Lehrbuch (CH Beck, 2007, S. 240) darauf hin, dass ein zeitlich und räumlich unbegrenzter "Krieg gegen den Terror, wie der gegenwärtig in den USA propagiert wird, nicht mehr vom Selbstverteidigungsrecht gedeckt sein dürfte" (s.o., Rdnr 210).
** Peter Scholl-Latour ist wie Jürgen Todenhöfer für den schnellstmöglichen Abzug der Truppen aus Afghanistan. Ihr richtiger Lösungsansatz :
1.) Die Amerikaner müssen ihre Bombardierungen einstellen.
2.) Deutschland muss Verhandlungen mit den Widerstandskämpfern unterstützen und vorantreiben.
3.) Die inländischen Truppen sollen gestärkt werden.
Vernünftige Vorschläge zum Afghanistan-Problem haben wiederholt auch Oskar Lafontaine, Peter Strutinsky und Reinhard Erös gemacht. Das Sterben der Menschen in Afghanistans Bombenkrieg muss unverzüglich beendet werden. Die bereits laufenden Waffenstillstandsverhandlungen sind zu intensivieren. Zivile Entwicklungszusammenarbeit ist das Gebot der Stunde.
Ausländer, die ohne Waffen nach Afghanistan einreisen, werden seit Jahrhunderten von den friedfertigen und tapferen Afghanen mit größter Gastfreundschaft behandelt. Mit friedlichen Gästen teilt der Afghane noch sein letztes Stück Brot.

Zwei afghanische Mädchen am Straßenrand,
eins mit, eins ohne Schuhe
Wer afghanischen Boden mit dem Gewehr in der Hand betritt, um Krieg* zu führen, wie die Bundeswehrsoldaten als Teil der NATO-Angriffstruppen OEF oder ISAF, wird als Feind getötet.

Eine deutsche Waffenfabrik, deren Rüstungsinteressen Herr Kauder von der CDU vertritt, stellt diese automatischen Gewehre her, die in Afghanistan unter realen Bedingungen erprobt werden.
Das ist gestern wieder passiert. Unser Mitgefühl gilt, wie jedesmal, den Hinterbliebenen. Verteidigungsminister Jung hat wegen des "Vorfalls" sogar seinen Urlaub abgebrochen, was in der Presse als seine große Leistung herausgestellt wird. Unsäglich peinlich ist das bloß noch, wo doch bei den beiden Untergebenen von Jung die Lebensbahn abgebrochen ist.
Wenn Jung und Struck glauben, sie müssten am Hindukusch verteidigen, dann sollen sie doch selbst hinfahren und ihr Geschäft mit der Waffe in der Hand gegen die Taliban betreiben. Wenn zwei so alte Säcke wie Jung und Struck weggeschossen würden, hätte die Republik keinen großen Schaden. Anders ist das bei den beiden jungen Leuten, die noch ein ganzes Leben vor sich gehabt hätten.

Afghanistan ist ein hochriskanter Truppenübungsplatz
Zwei Saarländer, die am Hindukusch zwar nichts zu suchen hatten, dort aber für 100 Euro extra-money am Tag (nicht zu versteuern!) bewaffnet mittelbar im Dienst der USA unterwegs waren, sind mausetot. Im Saarland liegt die Arbeitslosigkeit immer noch bei knapp 7 Prozent. Wenn es so wenig Arbeit gibt, gehen junge Leute notfalls auch zur Bundeswehr.
In die Luft gesprengt wurden die beiden Soldaten von einem afghanischen Radler, vermutlich ein Taliban, der mit seiner Bombe auch sich selbst und fünf afghanische Kinder, die in der Nähe spielten, getötet hat. Dadurch soll und wird die Wut der Afghanen auf die fremden Besatzungstruppen, deren Anwesenheit Tod und Verderben auch für unschuldige Zivilisten bedeutet, weiter ansteigen. Der sinnlose, absurde Krieg der USA und ihrer sogenannten „Alliierten“, in Wahrheit US-Marionetten, der zynischen Rüstungslobbyisten Kauder, Struck, Steinmeier & Co. und der tücklistigen Frau Merkel, ist v e r l o r e n.
Der parasitäre Westen kann für immer einpacken. Die Plutokraten in den USA können ihre Unterschichten nicht mehr zum Stillhalten animieren, können dem tumben Ami-Trash den relativ zur Dritten Welt nur wenig erhöhten Lebensstandard nicht mehr bezahlen. Die Party ist vorbei, die inneramerikanischen Widersprüche zwischen weißer Oberschicht, Latinos, Indianischer Urbevölkerung und schwarzafrikanischen Nachkommen der Negersklaven brechen damit auf. Über 950 Milliarden Dollar soll allein die jetzige Kreditkartenschuld aller US-Bürger betragen. Welcher US-Bürger wird je seine Schulden begleichen können? Selbst Obama wird die schwarze Unterschicht und die Latinos auf Dauer nicht in Kauflaune bringen. Dem Verschwendungs- und Schuldenstaat droht noch immer ein verheerender US-Staatsbankrott und danach die US-Währungsreform.
Zwerg Sarkozy, der laut "Libération" als französischer Finanzminister wie unser Eichel selbst heftig für die sogenannte Deregulation und die Zulassung der faulen Subprime-Derivate und den Handel mit Ramschpapieren im eigenen Land geworben hatte, wird seine amerikanischen Betbrüder und Verwandten von der versifften Wall Street nicht mehr retten. Er hat zu Hause genug Probleme, wo eine einzige Sparkasse letzte Woche wieder 600 Millionen Euro beim Derivatehandel verzockt hat. Frau Merkel schafft es auch nicht mehr. Das Memmenspektakel hat fertig, denn Finanzen kann sie nicht. Steinbrück ist nur ein Blender. Wir sind noch ganz am Anfang der Weltwirtschaftskrise. Der große Knall kommt erst noch.
Die zu entwickelnden Länder haben mächtig aufgeholt. Indien startet morgen früh seine erste unbemannte Mondrakete. China setzt nicht nur wirtschaftlich sondern auch militärisch in wenigen Jahren zum Überholen der USA an. China hat Billionen in der Kriegskasse. Der Krieg im Irak wird die USA nach Berechnungen von Joseph E. Stiglitz ca. 3 Billionen Dollar kosten. Der etwas kostengünstigere Krieg in Afghanistan kostet die USA ca. 100 Millionen Dollar pro Tag. In sieben Jahren sind das auch schon mindestens 255 Milliarden Dollar. Woher nehmen bei einem ohnehin seit Jahren chronischen Haushalts- und Handelsdefizit? Die USA sind pleite.
Die einzige Chance der USA ist nach Meinung der rassistisch-militaristischen US-Neokonservativen, - das würden sie natürlich nie offen zugeben, aber machen, wenns drauf an kommt, - die nukleare Vernichtung der chinesisch/asiatischen Konkurrenz durch einen präemptiven Schlag mit hinreichend vielen Atomraketen. Deshalb ist die NATO jetzt schon in Afghanistan, rückt dem künftigen Kriegsgegner mit Flugplätzen, Raketen- und Radarstellungen immer dichter auf den Pelz. So, wie die USA es in Polen und Tschechien mit ihren ABM-Raketenstellungen gegen Russland machen. Die Bedrohung steigt. Die Sicherheitslage in der Welt gerät so aus den Fugen, wird instabil. Lange geht das nicht mehr gut. In Washington ist man aus zwei großen Kriegen erfolgreich mit pekuniärem Gewinn rausgekommen. Der letzte große "US-Erfolg" war Hiroshima und Nagasaki. Erfolg prägt das Verhalten.
Die Schuld am Tod der bisher 30 sinnlos in Afghanistan verheizten Bundeswehrsoldaten haben bei uns in D insbesondere auch proisraelische „FrauenbefreierInnen“ wie Liz Mohn und Friede Springer. Das sind die reichsten deutschen Geldgeberinnen hinter Frau Merkel. Eine Frau, die immer so tut, als ob sie kein Wässerchen trüben könnte, aber offenbar angefüllt ist bis zum Rand mit fetten Vorurteilen gegen die Welt der Muslime. Was durch den frenetisch begeisterten Empfang bestätigt wird, der Frau Merkel in der jüdischen Knesset in Israel bereitet wurde. Der Hass der proisraelisch gesteuerten, „westlichen“ Frauenbefreiungsbewegung gegen Muslime, Afghanen, Araber, Taliban, Schiiten ist ohne jedes Maß und Ziel.
Die ehemals holde Weiblichkeit blüht in Deutschland nur noch im Verborgenen. Den Ton in den "deutschsprachigen" Medien, in der jüdischen Springerpresse und all den anderen proisraelisch besetzten Sendern und Blättern geben heute häßliche Schrunzeln an, psychisch angeschlagene, zu widerlichen männerfressenden Hyänen gewordene "menschliche Hassbomben" wie Alice Schwartzer, die Herausgeberin der Zeitschrift Emma oder provinzielle TV-Lesben wie Anne Will. Fürs Gegeneinander-Aufhetzen von Männlein und Weiblein in Deutschland gibt es sogar eine Belohnung: das Bundesverdienstkreuz.
Im Weltsuperschurkenstaat USA, bei der Weltmacht der "FührerInnen" findet das Muslim-Männer-Mobbing sogar in globalem Maßstab statt. Das merkt man jetzt bei der Kampagne der aus Israel unterstützten, bescheuerten Sarah Palin gegen den angeblichen "Terroristen" und angeblichen Muslim "Hussein" Obama. "Killt Ihn!" riefen die Zuhörer bei Sarah Palins Wahlverantaltungen, nachdem das Hetzkrokodil Sarah über Obama entsprechend hergezogen war.
Das Lamento derartig bodenlos dummer, aber hasserfüllter fieser "Weiber" trug erkennbar auch maßgeblich zu den absurd sinnlosen, aus dem Off gesteuerten US-Militäraktionen der letzten sieben Jahre in Afghanistan und im Irak bei. Ein hübsches Beispiel für die mittelbare Tatherrschaft von fiesen "Weibern" ist Frau Laura Bush, eine geborene Laura Lana Welch (!?). Sie hat schon in jungen Jahren locker STOP-Schilder überfahren und bei einem dieser Gender-Crash sogar einen männlichen Klassenkameraden im "gegnerischen" Auto getötet. Die "Durchsetzungsstarke" hat sich in ihrem weiteren Leben mit ähnlich rabiaten Winner-Methoden "erfolgreich" durchgesetzt und nebenebei den ihr unterlegenen, weil alkoholgeschädigten Ehemann George W. Bush zu den absurden und sinnlosen Kriegen gegen die „Kameltreiber“ aufgehetzt. Cherchez la femme, sagt der Franzose, wenn Verbrechen aufzuklären sind.
Jeder Deutsche muss wissen, dass der völkerrechtswidrige Krieg der fast 100.000 USA/NATO-Soldaten und Söldner gegen Afghanistan aus der Sicht der Mehrheit von 1,5 Milliarden Muslimen auf der Welt ein verbrecherischer Angriffskrieg ist, weil Afghanistan die USA nicht angegriffen hat. Dazu hat und würde auch in Zukunft Afghanistan gar nicht die militärischen Mittel haben. Die formale Beistandspflicht der NATO (Artikel 5) haben sich die USA in der UNO während der ersten Aufregung über 09/11 erschwindelt. Sie ist, wenn sie je bestanden haben sollte, längst erloschen.
Jedenfalls kann sich kein Deutscher Verteidigungsminister darauf berufen. Einfach lächerlich, dass die Schießbudenfigur Karsai, der von den USA gegen den Willen der Afghanen mit Gewalt eingesetzte "Bürgermeister von Kabul", die Bundeswehr oder die NATO "um Unterstützung" gebeten haben soll. Das ist alles Schwindel, genau der gleiche Schwindel wie der, der von den Goldmännern und Lehmännern an der Wall Street betrieben wurde. Da kommt ganz zufällig mitten im amerikanisch initiierten Weltbürgerkrieg auch noch eine von der jüdischen "Hochfinanz" in New York mit betrügerischen "Zertifikaten" (Derivaten) erzeugte Weltwirschaftskrise, mit der mal eben rund um den Globus auf die Schnelle 20 Millionen Menschen mehr arbeitslos gemacht werden. Nachtigall, ick hör dir trappsen. Das war doch nur der Versuch, die US-Kriegskosten auf den Rest der Welt, insbesondere auf Deutschland abzuwälzen.
>Lehman-Brothers verkaufte seine betrügerischen Ramsch- und Schrottpapiere dank der Lehmänner in Frankfurt pp. wie blöd gerade in Deutschland!.

B1-Bomber der US-Amerikaner über Afghanistan
Die Afghanen und die mit ihnen sympathisierenden Muslime auf der ganzen Welt sehen, dass Afghanistan von fremden, feindlichen Truppen besetzt ist und ihre Kultur grausam und blutig von einer fremden Übermacht unterdrückt wird. Gegen höchstgerüstete amerikanische Kampfbomber, Hubschrauber und Gunships, gegen französische Fremdenlegionäre, kanadische Artillerie, holländische Leopard-Panzer, gegen die durch flächendeckende elektronische Aufklärung und Luftunterstützung durch die Tornados haushoch überlegene britische Infanterie und deutsche Fallschirmjäger wehren sich ein paar tausend afghanische Widerstandskämpfer in Sandalen und ähnlich schlechtem Schuhwerk.

US-Lenkbomben vom Typ GBU-38 werden eingeladen
Diese Partisanen unterschiedlichster Ethnien und politischer Couleur halten sich selbstmörderisch improvisiert über Billig-Handys gegenseitig auf dem laufenden, trotz der mit sofortiger vernichtender Wirkung arbeitenden, satellitengestützten GPS-Funkaufklärung der NATO. Sie wissen, dass sie so jederzeit geortet und mit Streubomben vernichtet werden können. Der afghanische Widerstand verfügt nicht über einheitlich modernste EDV-gestützte Funkführungssysteme. Er hat kaum Nachschub an Waffen und Munition, ist schlecht verpflegt und klettert halb verhungert durch die Berge. Er kämpft mit den wenigen Kampfmitteln, die aus der Zeit des Befreiungskampfes gegen die sowjetischen Besatzungstruppen im Land liegen geblieben sind, veralteten Kalaschnikows, chinesischen MG und verrosteten Minen und Mörsergranaten. Nachschub kommt, wenn überhaupt, von den paschtunischen Stammeskriegern jenseits der willkürlich und böswillig von den britischen Kolonialherren quer durch das paschtunische Stammesgebiet (Divide et Impera) gezogenen Grenze zu Pakistan, aus Waziristan.

Einschlag von US-amerikanischen GBU-38 Lenkbomben
Im Unterschied zu den Partisanen besitzen die US-geführten Besatzungstruppen eine hochmoderne Armee, die (noch) über reichlich Geld, Waffen und Munition verfügt. Bei der Bombardierung von zivilen Wohnhäusern
(Close Air Support, CAS, d.h. Nahkampfunterstützung durch C 130 Gunship oder A10-Warzenschweinkampfjets, Apache und Cobra-Kampfhubschrauber) ist die US-Armee nicht zimperlich:

Ein bei einem US-Bombenangriff verbranntes Kind im Lashkargah- Not-Hospital im Oktober 2006
Die US-Armee kämpft nach den modernsten Grundsätzen der Partisanenbekämpfung (Counterinsurgency). Gerade erst ist ein neues Guerillakrieg-Handbuch der US-Army zum Gebrauch in Afghanistan in Kraft getreten worden. In der NZZ wird es so besprochen (zwei Auszüge):
„Anfang Oktober hat die US Army ein neues Reglement für Operationen zur Stabilisierung von Krisenregionen und labilen Staaten veröffentlicht. Dieses Handbuch mit dem Titel «Stability Operations» (FM 3-07) ist unter Leitung von Generalleutnant William B. Caldwell erarbeitet worden, der das Combined Arms Center in Fort Leavenworth (Kansas) – gleichsam das geistige Zentrum des amerikanischen Heeres – befehligt. Es ergänzt die Reihe der Reglemente «Operations» und «Counterinsurgency», die in den letzten zwei Jahren aufgrund der in Afghanistan und im Irak gewonnenen Erfahrungen revidiert beziehungsweise neu verfasst worden sind...Einer einheitlichen Kommandoordnung – einem der zentralen Grundsätze der Kampfführung – wird erhebliches Gewicht beigemessen. Auch die Einheitlichkeit der Gesamtaktion wird als hauptsächliche Voraussetzung für einen dauerhaften Erfolg bewertet. Schliesslich gelte es, vor der Übernahme einer Mission den beabsichtigten Endzustand zu definieren, wird unterstrichen. Dazu gehören ein sicheres Umfeld, eine verlässliche Rechtsordnung und soziale Wohlfahrt sowie eine stabile Regierung und eine tragfähige Wirtschaftsordnung (NZZ).
Da Sicherheit gemäss der neuen Führungsvorschrift für den Wiederaufbau unerlässlich ist, geniesst die sogenannte Sicherheitssektor-Reform Priorität. Darunter ist die Schaffung von rechtlichen, polizeilichen und nachrichtendienstlichen Institutionen zu verstehen, die rechtsstaatlichen und demokratischen Anforderungen genügen. Darunter fallen aber auch die Entwaffnung, die Demobilisierung und gesellschaftliche Reintegration von bewaffneten regulären und aufständischen Kräften. Gerade dieser Bereich verlangt, wie im Reglement festgehalten, eine umfassende Kenntnis der jeweiligen ethnischen und politischen Rahmenbedingungen. Im Weiteren wird dem Übergang von einem militärischen Notstandsregime zu einer vom jeweiligen Volk legitimierten einheimischen Regierung ein ganz besonderes Augenmerk geschenkt (NZZ).“
Liest man nur den jeweils letzten Satz der beiden zitierten Absätze, weiss man, warum der Afghanistankrieg verloren ist:
1. Es gibt in Afghanistan kein sicheres Umfeld (China, Tadschikistan. Usbekistan, (Kirgistan), Pakistan, Iran sind alles Nachbarstaaten, „in denen es ziemlich arbeitet“). Vor allem die sozialen Verwerfungen im bitterarmen Pakistan strahlen zerstörerisch auf Afghanistan ab. Das Flüchtlingsproblem zwischen beiden Staaten wird seit sieben Jahren kaum angegangen. Ohne Stabilität in Pakistan geht in Afghanistan wegen des großen gemeinsamen Grenzproblems auch so gut wie nichts. Pakistan geht soeben in der Weltwirtschaftskrise in die Knie. Vier Milliarden Dollar fehlen, um die sofort fälligen drängendsten Auslandsschulden zu bezahlen. Weder China noch Saudi Arabien wollten Pakistan heute das Geld leihen. Damit steht nach Island und Ungarn auch Pakistan vor dem Staatsbankrott.
2. Die Rechtsordnung der Scharia wird von den amerikanischen Frauenverbänden nicht akzeptiert und durch westliche NGO kontinuierlich unterminiert und desavouiert, so dass das Land innerlich nicht zur Ruhe kommen kann. Die Neokonservativen US-Freaks wie Huntington & Konsorten respektierten spätestens seit Ronal Reagan fremde Kulturen überhaupt nicht mehr und sind grundsätzlich auf Zerstörung der fremden Kultur und Ersetzung durch ihren konsumfaschistisch/militaristischen "american way of life/war" aus.
3. Nach dreißig Jahren Krieg und Bürgerkrieg müsste eine Art wirtschaftlicher Wiederaufbauplan mit Milliarden Euro an Zuschüssen für die afghanische Wirtschaft investiert werden, um die Räder wieder ans Laufen zu bekommen. Das ist wegen der von den „führenden“ Kreisen in den USA verschuldeten, aktuellen Weltfinanz- und Weltwirtschaftskrise nicht möglich. Wieviele Mädchenschulen, Brücken, Straßen, Brunnen, die von der GTZ mühsam errichtet und gerade in Betrieb genommen worden waren, wurden schon Tage später samt menschlichem Inhalt durch die sinnlosen Bombenangriffe der US-Airforce wieder platt gemacht?
4. Unter Briten und Amerikanern ist der Drogenanbau in Afghanistan, den die Taliban schon weitgehend unter Kontrolle hatten, wieder zur vollen Blüte gekommen. Afghanistan versorgt unter den Augen der US- und UK-Generäle und Obristen (General D a v i d McKiernan und so weiter) , die vermutlich ein Bakschisch einstreichen, die ganze Welt mit Opium/Heroin. Das korrumpiert die Zentralregierung in Kabul, insbesondere das Innen- und Polizeiministerium. Eine stabile Regierung ist so überhaupt nicht realisierbar.
5. Sollten die USA jenseits der Vorstellung, Russland und China militärisch einzukreisen auch noch andere Kriegsziele haben? Vermutlich wollen sie sich in Afghanistan auch militärisch einrichten, um z. B. von Bagram aus ihre Kampfbomber gegen Pakistan oder den Iran einzusetzen.
Sollten sie jemals altruistische Ziele bezüglich der afghanischen Bevölkerung gehabt haben, was bei der elenden Mischpoke, die in Washington und New York herrscht, sehr überraschen würde, so sind diese angesichts der rücksichtslosen US-amerikanischen Bombardierung der afghanischen Zivilbevölkerung ( mehr als 30.000 Tote ) und der dabei entstandenen hohen Verluste unter Frauen und Kindern nicht mehr erreichbar. Jeder Afghane betrachtet jeden US-Amerikaner inzwischen als Feind und wird ihn töten, wo immer das möglich ist.
Auch die Jahrhunderte alte Freundschaft zwischen Deutschen und Afghanen droht zu zerbrechen, wenn die Bundeswehr noch länger als Fußtruppe, als hilfswilliger Scherge der US-Army in Afghanistan missbraucht und nicht umgehend nach Hause geholt wird. Hier kann jeder bei der Partei Die Linke einen Appell an den Bundestag zur Respektierung des völkerrechtlichen Verbots von Angriffskriegen und zum Rücktransport der Bundeswehr von Afghanistan an ihre deutschen Heimatstandorte unterschreiben.
Um den Rückzugsbefehl geben zu können, müssen die korrupten, gekauften Spitzenpolitiker der sich selbst unrichtigerweise als „Volksparteien“ bezeichnenden US-Marionettenhilfstruppen CDU/CSU und SPD in Berlin so rasch wie möglich abgewählt und durch unabhängige Abgeordnete ersetzt werden, die den Willen des Wählers respektieren: Über 80 Prozent, also die ganz überwiegende Mehrheit der Bevölkerung will den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan**.
Vox populi, vox dei! (Volkes Stimme ist wie Gottes Stimme!).
Auf die USA aber wird vielleicht schon morgen die gerechte Strafe für die fast hundert Jahre dauernde Kolonisierung und Ausplünderung des Öls der muslimisch/arabischen Welt zukommen, das steht jedenfalls im Koran (Al-Nahl, 14. Teil, Sure 16, 127):
“Und wenn ihr (die Unterdrücker) zu strafen (wünscht), dann bestraft (sie) in dem Maße, wie euch Unrecht zugefügt wurde…“
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* Krieg ist ein organisierter, mit Waffengewalt ausgetragener Machtkonflikt zwischen Völkerrechtssubjekten
(Meyers Enzyklopädisches Lexikon, Mannheim 1975, wo darauf hingewiesen wird, dass es keine diplomatisch/juristisch/militärisch unumstrittene Definition des Krieges gibt)
Die USA behaupten, gegen Afghanistan im Rahmen ihres Selbstverteidigungsrechts nach Artikel 5 des Nato-Vertrages und nach Artikel 51 Satz 1 der UN-Charta vorzugehen.
Sie seien von ihrem früheren CIA-Söldnerführer Bin Laden (dem sie vermutlich noch Lohnzahlungen für dessen ca. 100.000 Söldner aus dem Partisanenkrieg gegen die Sowjetinvasoren schuldeten, d.Verfasser) und dessen Al Queida-Organisation am 11.09.2001 in New York angegriffen worden. Diesen Angriff rechnen sie, weil die Al Queida kein Völkerrechtssubjekt ist, Afghanistan zu.
Afghanistan habe Bin Laden in den bilateralen Verhandlungen zwischen den USA und der Taliban-Regierung in Kabul nach dem "09/11-Angriff" angeblich nicht ausliefern wollen. Das Letztere ist umstritten. Vieles spricht dafür, dass die USA schwindeln.
Wie dem auch sei, Kempen-Hillgruber weisen jedenfalls in ihrem Völkerrechts- Lehrbuch (CH Beck, 2007, S. 240) darauf hin, dass ein zeitlich und räumlich unbegrenzter "Krieg gegen den Terror, wie der gegenwärtig in den USA propagiert wird, nicht mehr vom Selbstverteidigungsrecht gedeckt sein dürfte" (s.o., Rdnr 210).
** Peter Scholl-Latour ist wie Jürgen Todenhöfer für den schnellstmöglichen Abzug der Truppen aus Afghanistan. Ihr richtiger Lösungsansatz :
1.) Die Amerikaner müssen ihre Bombardierungen einstellen.
2.) Deutschland muss Verhandlungen mit den Widerstandskämpfern unterstützen und vorantreiben.
3.) Die inländischen Truppen sollen gestärkt werden.
Vernünftige Vorschläge zum Afghanistan-Problem haben wiederholt auch Oskar Lafontaine, Peter Strutinsky und Reinhard Erös gemacht. Das Sterben der Menschen in Afghanistans Bombenkrieg muss unverzüglich beendet werden. Die bereits laufenden Waffenstillstandsverhandlungen sind zu intensivieren. Zivile Entwicklungszusammenarbeit ist das Gebot der Stunde.
rhbl - 21. Okt, 11:56
