Christen leiden mit den muslimischen Bombenopfern in Gaza
rhbl
Tausende von Menschen haben heute in vielen deutschen Großstädten für die sofortige Einstellung der pausenlosen Bombardierung des dicht bewohnten Gazastreifens durch die israelische Armee demonstriert.
Der Protest richtete sich auch gegen die obskure Haltung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den am 27. Dezember begonnenen israelischen Luftangriffen.

Mehr als 2000 Menschen fanden sich im Westen Berlins ein, um für Frieden im Gazastreifen demonstrieren.
In Berlin versammelten sich mehr als 2000 Menschen zum Protest. Sie forderten Freiheit und Frieden für die Palästinenser im Gazastreifen. Für Samstag ist eine weitere Demonstration gegen das Vorgehen der israelischen Armee im Gazastreifen geplant. Der Veranstalter rechnet laut Polizei mit 3000 Teilnehmern. Bereits am Montag hatten in Berlin palästinensische und andere arabische Gruppierungen gegen die israelischen Militäraktionen protestiert.
In Stuttgart demonstrierten nach Polizeischätzungen etwa 3500 Menschen mit Sprechchören, Flaggen und Transparenten. Auch in Kiel und Bonn demonstrierten nach Polizeiangaben hunderte von Menschen. In Karlsruhe trafen sich rund 200 Menschen zu einer Mahnwache.
Besonders die Nachricht über die gezielte Zerstörung zahlreicher Moscheen durch Bombenangriffe der IAF unter dem scheinheiligen Vorwand, Militante hätten dort Waffenlager angelegt, empört viele christliche Gläubige.
An den Fenstern ihrer weihnachtlich dekorierten Häuser haben viele Christen in Deutschland die Lichterketten so umdrapiert, dass jetzt dort als Mahnung zum sofortigen Frieden im Heiligen Land das Wort GAZA in großen Buchstaben leuchtet:

Lichterketten erinnern seit Weihnachten an die über 400 Todesopfer
der israelischen Terrorbombardements in Gaza
Papst Benedikt XVI. hatte zuvor auf dem Petersplatz in Rom beim Angelusgebet das Ende der Kämpfe im Gazastreifen gefordert. Er leide mit den Menschen vor Ort. Die internationale Gemeinschaft forderte er auf, nichts unversucht zu lassen, um den Frieden wiederherzustellen und den Weg des Dialogs und der Verhandlungen zu gehen:
„Ich empfinde tiefen Schmerz über die Toten, Verletzten, die Schäden, die Leiden und die Tränen der Völker, die den tragischen Angriffen und Repressalien zum Opfer fallen. Das Vaterland Jesu darf nicht weiterhin Zeuge von so viel Blutvergießen sein, das ohne Ende sich wiederholt! Ich erflehe das Ende dieser Gewalt, die in jeder ihrer Erscheinungsweisen zu verurteilen ist, und die Wiederherstellung der Waffenruhe im Gazastreifen.
Ich bitte um einen Ruck der Menschlichkeit und der Weisheit in all jenen, die in dieser Situation Verantwortung tragen, und ich bitte die internationale Gemeinschaft, nichts unversucht zu lassen, um den Israelis und den Palästinensern aus dieser Sackgasse zu helfen und nicht– wie ich vor zwei Tagen in meiner Botschaft „urbi et Orbi gesagt habe – vor der perversen Logik des Angriffs und der Gewalt aufzugeben, sondern vielmehr den Weg des Dialogs und der Verhandlungen zu gehen.
Tausende von Menschen haben heute in vielen deutschen Großstädten für die sofortige Einstellung der pausenlosen Bombardierung des dicht bewohnten Gazastreifens durch die israelische Armee demonstriert.
Der Protest richtete sich auch gegen die obskure Haltung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den am 27. Dezember begonnenen israelischen Luftangriffen.

Mehr als 2000 Menschen fanden sich im Westen Berlins ein, um für Frieden im Gazastreifen demonstrieren.
In Berlin versammelten sich mehr als 2000 Menschen zum Protest. Sie forderten Freiheit und Frieden für die Palästinenser im Gazastreifen. Für Samstag ist eine weitere Demonstration gegen das Vorgehen der israelischen Armee im Gazastreifen geplant. Der Veranstalter rechnet laut Polizei mit 3000 Teilnehmern. Bereits am Montag hatten in Berlin palästinensische und andere arabische Gruppierungen gegen die israelischen Militäraktionen protestiert.
In Stuttgart demonstrierten nach Polizeischätzungen etwa 3500 Menschen mit Sprechchören, Flaggen und Transparenten. Auch in Kiel und Bonn demonstrierten nach Polizeiangaben hunderte von Menschen. In Karlsruhe trafen sich rund 200 Menschen zu einer Mahnwache.
Besonders die Nachricht über die gezielte Zerstörung zahlreicher Moscheen durch Bombenangriffe der IAF unter dem scheinheiligen Vorwand, Militante hätten dort Waffenlager angelegt, empört viele christliche Gläubige.
An den Fenstern ihrer weihnachtlich dekorierten Häuser haben viele Christen in Deutschland die Lichterketten so umdrapiert, dass jetzt dort als Mahnung zum sofortigen Frieden im Heiligen Land das Wort GAZA in großen Buchstaben leuchtet:

Lichterketten erinnern seit Weihnachten an die über 400 Todesopfer
der israelischen Terrorbombardements in Gaza
Papst Benedikt XVI. hatte zuvor auf dem Petersplatz in Rom beim Angelusgebet das Ende der Kämpfe im Gazastreifen gefordert. Er leide mit den Menschen vor Ort. Die internationale Gemeinschaft forderte er auf, nichts unversucht zu lassen, um den Frieden wiederherzustellen und den Weg des Dialogs und der Verhandlungen zu gehen:
„Ich empfinde tiefen Schmerz über die Toten, Verletzten, die Schäden, die Leiden und die Tränen der Völker, die den tragischen Angriffen und Repressalien zum Opfer fallen. Das Vaterland Jesu darf nicht weiterhin Zeuge von so viel Blutvergießen sein, das ohne Ende sich wiederholt! Ich erflehe das Ende dieser Gewalt, die in jeder ihrer Erscheinungsweisen zu verurteilen ist, und die Wiederherstellung der Waffenruhe im Gazastreifen.
Ich bitte um einen Ruck der Menschlichkeit und der Weisheit in all jenen, die in dieser Situation Verantwortung tragen, und ich bitte die internationale Gemeinschaft, nichts unversucht zu lassen, um den Israelis und den Palästinensern aus dieser Sackgasse zu helfen und nicht– wie ich vor zwei Tagen in meiner Botschaft „urbi et Orbi gesagt habe – vor der perversen Logik des Angriffs und der Gewalt aufzugeben, sondern vielmehr den Weg des Dialogs und der Verhandlungen zu gehen.
rhbl - 2. Jan, 21:07



