Freitag, 8. Mai 2015

08. Mai 1945, Zusammenbruch und Kapitulation des "Dritten Reichs"

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Deutschlands Städte wurden zu großen Teilen durch verbrecherische angloamerikanische Terrorbombardements ( zusammen mit ca. 1 Million zivilen BewohnerInnen ) im Zweiten Weltkrieg bis Mai 1945 vernichtet. Obiges Foto entstammt dem äußerst lesenswerten Buch "Der Brand" von Jörg Friedrich. Siehe auch "scusi!" zur "Vernichtung Dresdens", wo allein - laut Gerhart Binder, "Epoche der Entscheidungen", 5. Auflage 1960, Seewald Verlag, - im Februar 1945 ca. 250.000 Menschen in der von den USA und England entfachten Bomben-Feuerhölle umkamen.
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Der Zweite Weltkrieg (WK II) mit ca.8 (acht) Millionen deutschen Kriegsopfern war nur die Fortsetzung des "Ersten Weltkriegs ( WK I, 1914 - 1918). Dessen für uns Deutsche absolut ungerechtes Ergebnis ("Versailler Diktat" von 1919, s.u., Anhang 1) hatte das wilhelminische Reich als die neben den USA führende Weltmacht kastriert und für Generationen zum Schuldknecht der Siegermächte gemacht. Erst 92 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, am 03.10.2010 bezahlte Deutschland die letzte Rate der uns von den "angloamerikanischen" Siegermächten aufgezwungenen 132 Milliarden Goldmark - WKI-Kriegsschulden: 200 Millionen Euro.


Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger plagten in den angeblich "Golden Twenties", den "Goldenen Zwanziger Jahren" die Masse der deutschen Bevölkerung (s.u. Anhang 1), während die ProIl-Bankster und sonstigen Kompradoren der US-Siegermacht in Berlin im Champagner schwammen und seichten Amüsements im Rotlichtviertel nachgingen. Dank Inflation waren Puffbesuche und Huren für reiche US-Sbirren, levantinische Kollaborateure und Landesverräter, die über Dollar verfügten, billigst zu haben.


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Zeichnung der Berliner "Szene" von George Grosz





























Hitler wollte vor allem die 1919 erzwungenen Gebietsabtretungen im Osten (Danzig, "polnischer Korridor", etc. revidieren (s.u., "Marsch in den Krieg", Anhang 2).


Der US-Geierkapitalismus als einzige wirkliche Siegermacht des WK I sowie die von ihm instrumentalisierte Sowjetunion Stalins haben sich rasch darauf eingestellt und dank weitaus überlegener US-amerikanischer Wirtschaftsressourcen schneller aufgerüstet, als es Deutschland jemals vermocht hätte. Der WK II war deshalb trotz Anfangserfolgen in Polen und Frankreich schon wegen der enormen wirtschaftlichen Übermacht der Angloamerikaner verloren, bevor er gegen England, den unsinkbaren Flugzeugträger der USA, begonnen hatte:

"Der Krieg war ab Dezember 1941 verloren: ein Krieg gleichzeitig gegen die USA, die Sowjetunion und Großbritannien samt ihren Verbündeten war objektiv nicht zu gewinnen. Hitler selbst war sich dessen bewusst und hat im Dezember 1941 weit reichende Entscheidungen getroffen, darunter die zum Holocaust. Die Aussichtslosigkeit des Krieges war nach Stalingrad im Winter 1942/1943 dann auch für weitere Kreise, insbesondere im höheren Offizierskorps, nicht mehr zu übersehen. Die Wehrmacht wurde in der Folgezeit immer weiter zurück gedrängt, Niederlage folgte auf Niederlage, die feindlichen Heere überschritten 1944/1945 die Reichsgrenzen. Gleichzeitig versanken die deutschen Städte im Bombenhagel der alliierten Luftflotten zu Schutt und Asche." (Guntram von Schenck).



Die US-amerikanische Industrie war 1938 nur zu 25% ausgelastet und gierte nach Rüstungsaufträgen, d.h. nach einem Krieg in Europa. So wie aktuell die US-Rüstungsindustrie, die mit burschikoser Chuzpe durch ihren Sprecher, den republikanischen US-Senator Mc Cain vertreten wird. Der ruft offen in dem durch einen CIA-Putsch auf dem Kiewer Dollar - Maidan erzeugten "Ukraine-Bürgerkrieg" nach US-amerikanischen Waffenlieferungen und treibt zum nächsten großen Krieg in Europa. Der würde für die ProIl-Geschäftemacher der US-NATO ein Bombengeschäft.

Kriegslüsterne US-Marionetten wie Jarosch, Jazenjuk und Poroschenko haben seit langem die Ukraine-Krise kunstvoll mit Hilfe der Dollar-Milliarden von Frau Nudelman & Hillary Clinton vorbereitet. Dank der Insider-Stütze von ein paar ukrainischen ProIl-Oligarchen konnten westukrainische Diversanten und Freischärler bewaffnet, ausgebildet und zum Angriff auf ihre ostukrainischen Mitbürger geschickt werden. Die US-amerikanischen, subversiven "Auflockerungsübungen" in der Sowjet-Ukraine vollzogen sich zu Beginn offenbar zynisch unter dem "USAID" - Deckmantel von "Humanitärer US-Hilfe" nach der 1986er Atomkatastrophe von Tschernobyl. Die Idee dazu dürfte - wie manche meinen - von Hillary Clinton stammen. Nach dem Scheitern des ersten prowestlichen Umsturzversuchs in 2004 durch die "Proisraelitin" Julija Timoschenko investierten diverse US-Stiftungen ("NED",Soros & Co.) vermehrt verdeckt und offen in sogenannte "US-Bildungsstipendien" für ukrainische Auslandsstudenten zwecks Rekrutierung prowestlich eingestellter Putsch-Kader. Alles deutet auf eine insgesamt über Jahrzehnte gegen das schwächste Glied der früheren Sowjetunion gerichtete, diskret mit langem Atem und sehr viel US-Dollar geplante, hybride CIA-Diversionsstrategie. Von einer massiven finanziellen Beteiligung, wenn nicht der Urheberschaft der extrem vermögenden US-amerikanischen US-ProIl-Rüstungsindustrie am Kiewer "MaidanPutsch" vom 20. /21. Februar 2014, der zum ukrainischen Bürgerkrieg geworden ist, muss mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgegangen werden. Mit dem blutigen Kiewer Putsch haben die USA die rote Linie überschritten. Putin hat darauf auf der Krim nur reagiert. Die Dinge verhalten sich folglich ganz anders als von den meist femininen Mietfedern der ProIl-Riesenmedienmaschine dargestellt. Als abschreckendes Beispiel verweist "Scusi!" auf den die Reihenfolge der Ukraine-Ereignisse mustergültig verdrehenden "aktuellen Kommentar" in der NZZ:

"Russlands Provokationen im Baltikum,
Putins Spiel mit dem Krieg (sic!)
Marie-Astrid Langer 15.5.2015, 14:43 Uhr "


Interessant ist auch, dass in der ZEIT - Online vom 17.05.2015, 14:23 Uhr gleich zwei Damen heftig in die Tasten greifen, quasi zum verzweifelten Versuch der Widerlegung der auch von Scusi! hier vertretenen These, dass der Dollar-Maidan - Putsch vom Februar 2014 von langer ProIl-Hand vorbereitet war und mit Fünf Milliarden Dollar von den USA alimentiert wurde:

Ukraine. "Haben die Amis den Maidan gekauft? Die USA gaben in der Ukraine über Jahrzehnte Milliarden aus. Wohin floss das Geld?" von Alice Bota und Kerstin Kohlenberg



Bei soviel nachgetragenem ProIl-Hass der Sieger-Neocons auf alles, was auch heute noch für den menschlichen Zusammenhalt im einst kommunistischen roten Riesenreich steht, wird in der Rückschau eine altbekannte Frage wieder relevant (Achtung! Verschwörungstheorie) :

War die "Havarie" von "Tschernobyl" am 26.04.1986 tatsächlich eine z u f ä l l i g e Atomkatastrophe, ausgelöst durch einen wahnwitzigen "Versuch" irregeleiteter sowjetischer Atomphysiker (offizielle Lesart im Westen)? Oder war es schlicht sowjetfeindliche, proisraelische Sabotage? Das wird wohl nie geklärt werden. Der einzig überlebende ProIl-Tschernobyl-Operator Kirschenbaum hat sich ja nach Israel abgesetzt. In den Wohnvierteln der aus der vielfältig beklauten Sowjetunion nach Israel abgehauenen israelischen Neubürger tragen Wohnungstüren und Klingelschilder aus leicht nachvollziehbaren Gründen keine Familiennamen.


Viele Fragen der Geschichte bleiben offen; so, wie es auch heute noch viele Fragen zu "Pearl Harbor" und den Kriegseintritt der USA im WK II gibt (Wikipedia). Wie sich die Bilder von 1941 und 2015 gleichen...

Carl Friedrich von Weizsäckers Atombombenpatent gelangte 1941 übrigens auf dunklen Wegen (Landesverrat der üblichen Verdächtigen) in die USA. In Los Alamos wurde es ab 1942 mit Hilfe jüdischer Wissenschaftler wie Einstein, Oppenheimer und Szilard mit dem Ziel der atomaren Vernichtung Deutschlands erfolgreich bei der Konstruktion der ersten Atombomben umgesetzt (Mark Walker, "Die Uranmaschine. Mythos und Wirklichkeit der deutschen Atombombe."). Mehrere Jahre vor diesen beiden "jüdischen Atombomben" explodierte schon der grenzenlose Hass Hitlers auf "die Juden". Der existierte spätestens seit dem "Schanddiktat von Versailles", für das Hitler stets das von ihm geschmähte "Internationale Finanzjudentum" in den USA (New York) und England (London) verantwortlich gemacht hatte. Hass und Wut wandelten sich in Verachtung durch den weltweit ausgerufenen jüdischen "Boykott" gegen die deutsche Exportwirtschaft ("Jüdische Kriegserklärung" an Deutschland vom 24. März 1933) und mündeten während des Krieges in den "Holocaust" mit ca 6 Millionen jüdischen Opfern. Auf den Tag genau 82 Jahre später, am 24. März 2015 riss der bis dahin unbekannte CoPilot Andreas Lubitz 149 Menschen mit in den Tod, als er einen Airbus der German Wings - Fluggesellschaft in den Alpen in voller Absicht gegen eine Felswand steuerte. Andreas Lubitz "war ein netter junger Mann" , der seinen vorsätzlichen Massenmord auf dem Hinflug nach Barcelona vorher unbemerkt am Sinkflugregler "trainiert" hatte. Seine wahren Motive sowie die ihn behandelnden "Psychotherapeuten" werden wohl nicht mehr bekanntgemacht. Der angeblich "Lorazepam" nehmende, psychisch nicht besonders stabile Sohn eines Bankers mit h e b rä i s c h klingendem Namen soll seiner Freundin zuvor mal gesagt haben, dass Jeder seinen Namen eines Tages kennen werde.



Das "Dritte Reich" streckte nur hundert Tage vor den ersten beiden US-Atombombeneinsätzen, "stellvertretend" gegen Deutschlands weiterkämpfenden Verbündeten Japan in Hiroshima und Nagasaki exekutiert, die Waffen. Deutschland kapitulierte dabei für die moralfrei handelnden Izhak-Bombenbastler um Oppenheimer, Einstein, Szilard & Co. hundert Tage zu früh.


Der Verrat des ENIGMA-Codes durch polnische Juden hatte zu großen Verlusten bei den Einsätzen der deutschen U-Boote im Atlantik geführt. Von den Niederlagen bei Stalingrad und in der Panzerschlacht bei Kursk hat sich die Wehrmacht nicht mehr erholt.

Nach der gelungenen Normandie-Invasion der US-Alliierten in 1944 scheiterte die deutsche Ardennenoffensive wegen zu kurz anhaltenden, nebligen Winterwetters, das nur vorübergehend einen gewissen Schutz gegen die alliierte Luftüberlegenheit bot. Nach "Stalingrad" herrschte bei der Wehrmacht grandioser Benzinmangel. Modernste Me 262 - Jäger und Bomber der Luftwaffe blieben am Boden. Nagelneue Panther- und Tiger- Panzer standen direkt nach der per Bahn erfolgten Anlieferung an die "Front" bewegungsunfähig ohne Sprit in der Gegend rum. Die US-alliierten Truppen konnten an der Westfront von der Wehrmacht teilweise nur noch Richtung Osten "durchgewunken" werden.

Den Amis fiel außerdem die Rheinbrücke bei Remagen unversehrt in die Hand, die ein gewisser Joachim Fest, Autor von "Hitler, eine Biographie", mit seinen Kameraden eigentlich hätte sprengen sollen. Fest überlebte Remagen und machte später bei der FAZ in Frankfurt Karriere. Die Amis setzten über die Brücke einen Großteil ihrer "Speerspitze" bei Remagen über und waren so ca. hundert Tage schneller bei Torgau an der Elbe als geplant. Weil sich der GröFaZ in Berlin wie Hunderte seiner höhergestellten Gefolgsleute im Reich 1945 erschoss und Deutschland zügig in Reims am 8. Mai 1945 gegenüber den Amerikanern kapitulierte, lohnte der Abwurf der schweineteuren Atombomben auf die deutsche Trümmerwüste nicht mehr. Außerdem wurden die paar Überlebenden deutschen Lanzer im sich drohend abzeichnenden "Krieg gegen den Kommunismus" wegen ihrer Kampferfahrung - Ost von den Amis noch als Hilfstruppen gebraucht. Darauf hatten auch Himmler und Göring gesetzt, die aber nicht mehr gebraucht wurden.


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George Grosz, Brennende Stadt


Hitlers lustiger Rüstungsminister Albert Speer hat übrigens in einem Schreiben an Hitler vom 29. März 1945 ausgerechnet das Wetter für die Niederlage der Wehrmacht im WK II verantwortlich gemacht: "Noch nie haben in einem Krieg die äußeren Umstände, etwa das W e t t e r, eine so ausschlaggebende und unglückliche Rolle gespielt, wie in diesem technischsten aller Kriege: der Frost vor Moskau, das Nebelwetter bei Stalingrad und der blaue Himmel über der Winteroffensive 1944 im Westen."


Proisraelische Deutschenhasser wie Churchill (UK) und Roosevelt (USA) wollten mit ihren infernalischen, ohne jede Moral durchgeführten, verbrecherischen Terrorbombardements auf Zivilisten ("moral bombing") mit jeweils bis zu 1000 viermotorigen Bombern, deren Entwicklung in den USA lange vor dem WKII in Auftrag gegeben worden war, nicht bloß massenhaft deutsche Frauen und Kinder in ihrer Heimat umbringen. Das industriell hoch entwickelte Deutschland sollte als Wirtschaftskonkurrent der "Angloamerikaner" und als Kulturnation endgültig ausgeschaltet, sprich - wie seinerzeit die Indianer in den USA (Peter Farb: Die Indianer. Entwicklung und Vernichtung eines Volkes. Nymphenburger, München 1988) oder heutzutage die Palästinenser in den von Israel besetzten Gebieten (The Guardian: "This is a war of extermination") - "dezimiert", "ausgelöscht" oder "vernichtet" werden. Das verschweigen unsere gekauften US-Sbirren und deren armselige "Winkel-Historiker" bei ihren kriecherischen US-/UK-/IL - Gedenkstunden im Deutschen Bundestag.

In Berlin gedachte die in der NSA-Affäre von Bundestagsabgeordneten bereits des möglichen
"Landesverrats" oder "Verrats" im Dienste der US-Amerikaner (SPON) bezichtigte "Merkel-Regierung" heute in auffällig devoter Weise der im Verhältnis zur Sowjetunion (27 Mio Tote) relativ geringen englischen und amerikanischen Verluste im WKII. Den diversen US-Mietlingen in Berlin fällt es offensichtlich auch äußerst schwer, in angemessen würdevoller Form der e i g e n e n, ca. 8 (acht) Millionen deutschen Kriegsopfer zu gedenken:

- 3,5 Mio gefallene Wehrmachtsangehörige
- 1 Mio Opfer der angloamerikanischen T e r r o r bombardements
- 3,5 Mio Opfer aus Flucht und Vertreibung


Der emeritierte Berliner FU-Professor Bellinger (CV) kommt übrigens in seinen Untersuchungen zur Gesamtzahl deutscher Kriegsopfer auf eine doppelt so hohe Zahl von deutschen Kriegsopfern wie "scusi!". Siehe dessen Tabelle mit dem von ihm statistisch errechneten Gesamtergebnis von ca. 15,7 Millionen toten Deutschen, die durch die WKII-Massenmorde im und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wohl durch Hunger, Flucht und Vertreibung umgekommen sind.


Nach dem Selbstmord Adolf Hitlers am 30. April 1945 im Führerbunker unter der Berliner Reichskanzlei übernahm der vom "Größten Führer aller Zeiten" (GröFaZ) dazu bestimmte Großadmiral Dönitz dessen Amtsnachfolge. Dönitz gab das Hinscheiden Hitlers am 01. Mai 1945 mit einer markigen Rede über den Rundfunk bekannt. Dabei verschleierte er Hitlers Selbstmord und verabschiedete den GröFaz auch noch als "Helden" :




Die noch ganz im Bann des "Führers" gehaltene Dönitz-Rede vom 01. Mai 1945 vermittelt einen Eindruck von der "Gefolgschaftstreue", dem "Ehrbegriff" und der inneren "Disziplin" eines deutschen Soldaten angesichts des Untergangs. Der ungeheure Außendruck, der auf Deutschland seit der "Kriegserklärung" des auch heute noch vorwiegend von englischen und US-amerikanischen Rüstungsfabrikanten orchestrierten Weltjudentums vom 24.03.1933 lastete, schweißte die Deutschen genauso zusammen wie die völkerrechtswidrigen und verbrecherischen "angloamerikanischen" Terrorluftangriffe gegen die deutsche Zivilbevölkerung während des Weltkriegs.
Je größer der Außendruck auf ein Land, um so weniger demokratisch geht es in der Regel in seinem Inneren zu. Von 1933 bis 1945 herrschten im Innern Deutschlands zunehmend
nordkoreanische Zustände, die jede Kritik am NS-System lebensgefährlich machten und verstummen ließen.
(Quelle: Youtube)



Eine letzte kurze Ansprache an das deutsche Volk, die der traurigen Realität schon etwas näher kam, hat nach der deutschen Kapitulation der von Dönitz provisorisch als "Leitender Minister" (Reichskanzler) eingesetzte Graf Schwerin von Krosigk am 09. Mai 1945 um 12:30 Uhr über den Sender Flensburg gehalten:


"Deutsche Männer und Frauen!

"Das Oberkommando der Wehrmacht hat heute auf Geheiß des Großadmirals Dönitz die bedingungslose Kapitulation aller Truppen erklärt. Als leitender Minister der Reichsregierung, die der Großadmiral zur Abwicklung der Kriegsaufgaben bestellt hat, wende ich mich in diesem tragischen Augenblick unserer Geschichte an das deutsche Volk.

Nach einem fast sechsjährigen heldenmütigen Kampf von unvergleichlicher Härte ist die Kraft Deutschlands der überwältigenden Macht unserer Gegner erlegen. Die Fortsetzung des Krieges hätte nur sinnloses Blutvergießen und unnütze Zerstörung bedeutet. Eine Regierung, die Verantwortungsgefühl vor der Zukunft unseres Volkes besitzt, mußte aus dem Zusammenbruch aller physischen und materiellen Kräfte die Folgerung ziehen und den Gegner um Einstellung der Feindseligkeiten ersuchen.

Es war das vornehmste Ziel des Großadmirals und der ihn unterstützenden Regierung, nach den furchtbaren Opfern, die der Krieg gefordert hat, in seiner letzten Phase das Leben möglichst vieler deutschen Menschen zu erhalten. Daß der Krieg nicht sofort und nicht gleichzeitig im Westen und Osten beendet wurde, erklärt sich allein aus diesem Ziel.

Wir verneigen uns in dieser schwersten Stunde des deutschen Volkes und seines Reiches in Ehrfurcht vor den Toten dieses Krieges, deren Opfer unsere höchste Verpflichtung ist. Unsere Anteilnahme und Sorge gilt vor allem den Versehrten, den Hinterbliebenen und allen, denen dieser Kampf Wunden geschlagen hat. Niemand darf sich über die Schwere der Bedingungen hinwegtäuschen, die unsere Gegner dem deutschen Volk auferlegen werden. Es gilt, ihnen ohne jede Phrase klar und nüchtern entgegenzusehen. Niemand kann im Zweifel darüber sein, daß die kommende Zeit für jeden von uns hart sein und auf allen Lebensgebieten Opfer von uns fordern wird. Wir müssen sie auf uns nehmen und loyal zu den Verpflichtungen stehen, die wir übernommen haben. Wir dürfen aber auch nicht verzweifeln und uns einer stummen Resignation hingeben. Wir müssen uns den Weg durch das Dunkel der Zukunft durch drei Sterne erleuchten und führen lassen, die stets das Unterpfand echten deutschen Wesens waren: E i n i g k e i t und R e c h t und F r e i h e i t.


Aus dem Zusammenbruch der Vergangenheit wollen wir uns eines bewahren und retten: die Einigkeit, den Gedanken der Volksgemeinschaft, die in den Jahren des Krieges in der Frontkameradschaft draußen, in der gegenseitigen Hilfsbereitschaft in allen Nöten daheim ihren schönsten Ausdruck gefunden hat. Wir werden diese Kameradschaft und Hilfsbereitschaft in den kommenden Nöten des Hungers und der Armut ebenso brauchen wie in den Zeiten der Schlachten und Bombenangriffe. Nur wenn wir uns diese Einigkeit erhalten und nicht wieder in streitende Klassen und Gruppen auseinanderfallen, können wir die zukünftige harte Zeit überstehen.

Wir müssen das Recht zur Grundlage unseres Volkslebens machen. In unserem Volk soll Gerechtigkeit das oberste Gesetz und die höchste Richtschnur sein. Wir müssen das Recht auch als Grundlage der Beziehungen zwischen den Völkern aus innerer Überzeugung anerkennen und achten. Die Achtung vor geschlossenen Verträgen soll uns ebenso heilig sein wie das Gefühl der Zusammengehörigkeit unseres Volkes zur europäischen Völkerfamilie, als deren Glied wir alle menschlichen, moralischen und materiellen Kräfte aufbieten wollen, um die furchtbaren Wunden zu heilen, die der Krieg geschlagen hat. Dann könne wir hoffen, daß die Atmosphäre des Hasses, die heute Deutschland in der Welt umgibt, einem Geist der Versöhnung in den Völkern weicht, ohne den eine Gesundung der Welt gar nicht möglich ist, und daß uns die Freiheit wieder winkt, ohne die kein Volk ein erträgliches und würdiges Dasein führen kann.

Wir wollen die Zukunft unseres Volkes in der Besinnung auf die innersten und besten Kräfte des deutschen Wesens sehen, die der Welt unvergängliche Werke und Werte gegeben haben. Wir werden mit dem Stolz auf den Heldenkampf unseres Volkes den Willen verbinden, als Glied der christlich-abendländischen Kultur in redlicher Friedensarbeit einen Beitrag abzuliefern, der den besten Traditionen unseres Volkes entspricht.

Möge Gott uns im Unglück nicht verlassen und unser schweres Werk segnen!"



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Anhang 1

Per Versailler Diktat (1919) von den ProIl-Siegermächten des WK I erzwungene Schuldknechtschaft, Abrüstung, Neutralisierung und Gebietsabtretungen Deutschlands


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Neben den Kolonien verlor das Deutsche Reich, dem in Versailles die Alleinschuld für den WK I aufgebrummt wurde, fast ein Fünftel seines Staatsgebiets und alle schweren Waffen. Die Stärke der Reichswehr, die fortan zu Fuß, ohne Luftwaffe und Marine mit lächerlichen Papp-Panzern auf Fahrradgestellen übte, durfte 100.000 Mann nicht überschreiten. Die Besetzung des Ruhrgebiets und der mit Waffengewalt erzwungene Abtransport der Ruhrkohle durch französische und belgische Truppen versetzte 1923 der deutschen Wirtschaft beinahe den Todesstoß.


“Das Londoner Ultimatum vom 5. Mai 1921 setzte die Reparationsschuld Deutschlands auf 132 Milliarden Goldmark fest...Tatsächlich waren von 1924 bis 1929 die Reparationsleistungen Deutschlands unter dem Dawes-Plan nur möglich durch große private Anleihen aus den Vereinigten Staaten an die deutsche Industrie und öffentliche Körperschaften. Aber im Jahre 1921 war die Erkenntnis des Transferproblems noch nicht genügend weit fortgeschritten. … Im deutschen Volk herrschte teilweise dumpfe Verzweiflung, teilweise radikaler Nationalismus. Es kam die Ermordung Erzbergers und wenige Monate später die Ermordung Rathenaus.” ("Reichskanzler Heinrich Brüning, "Memoiren 1918 – 1934", DVA 1970, S. 76).

Auf der Seite der Siegermächte-Kommission zur Festsetzung der Höhe der "Reparationen" hatten jüdische Vertreter Hamburger Banken (Bankhaus der Familie WARBURG) nach ihrem Seitenwechsel erfolgreich gegen Deutschland intrigiert. Ursprünglich waren im Diktat der Siegermächte sogar irrsinnige 269 Milliarden Goldmark von Deutschland gefordert worden. Das Deutsche Reich war innerhalb weniger Jahre zahlungsunfähig. Die Arbeitslosigkeit stieg auf über 6 Millionen Menschen, was den Aufstieg der NSDAP und Hitlers rasant beschleunigte (siehe aaO, Binder, "Epoche der Entscheidungen").


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Ausufernde Arbeitslosigkeit, Geldentwertung, Armut, Hunger, sowie an einen Bürgerkrieg heranreichende Straßenkämpfe zwischen roter KPD und brauner NSDAP prägten das vom Versailler Diktat der Siegermächte zu Boden gezwungene Deutschland der "Zwanziger Jahre" (Gerhart Binder, aaO S. 161).



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Anhang 2

Hitlers Vorgehen zur Rückabwicklung von Versailles, ein "Marsch in den Krieg",

was sich erst am 01.09. 1939 als Tatsache herausstellen sollte. Da hatte der Verräter Einstein schon wiederholt dringlich an Roosevelt geschrieben, dass der Bau der Atombombe möglich und gegen Deutschland höchst angezeigt sei. Was Göring nicht wusste, der bis zum Schluss glaubte England und die USA aus dem Streit mit Polen heraushalten zu können. Die beiden eigentlich für Berlin und Dresden bestimmten, zu spät fertig gewordenen Atombomben warfen die ProIl-Generäle des US-Präsidenten Truman im Sommer 1945 ohne jede Moral und ohne mit der Wimper zu zucken auf Hiroshima und Nagasaki ab.


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Grafiken: Gerhart Binder, "Epoche der Entscheidungen", 5. Auflage 1960, Seewald Verlag
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scusi!

Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)

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