Montag, 13. April 2015

Kuba kann von der "Terrorliste" gestrichen werden, die USA und Israel nicht

rhbl


Eilmeldung: der Schriftsteller Günter Grass ist gestorben (FAZ).
Wir steuern auf den dritten großen Krieg zu”, hat der Literaturnobelpreisträger („Die Blechtrommel”) in seinem letzten Interview der spanischen Zeitung „El País”gesagt. „Es gibt überall Krieg (Nahost, Ukraine...). Wir laufen Gefahr, die selben Fehler wie früher zu machen. Ohne es zu merken, als wären wir Schlafwandler, können wir in einen neuen Weltkrieg gehen.” (Aachener Zeitung)




american-terrorist

Der amerikanische Terrorist; Uncle Sam (dt. Onkel
Samuel Wilson): "Bist Du eine Bedrohung?"


Gerade hat der Vorzeigepräsident und Friedensnobelpreisträger Obama zwecks Einleitung eines äußerlich friedlichen US-Präsidenten-Abgangs seinem kubanischen Kollegen Castro einen barmherzigen Händedruck gewährt und in Aussicht gestellt, dass Kuba von der Liste der "Terror-Unterstützerstaaten" gestrichen wird (FAZ). Vorausgesetzt, die Prüfung des US-Außenministers fällt positiv aus (NYT), wovon wir mal ausgehen.

Kuba, da denkt doch jeder gleich an das Folterlager "Guantanamo", wo die Häftlinge mit menschenrechtsfeindlichen, abscheulichsten CIA-Foltermethoden wie "Waterboarding" gequält werden. Hirnlich arme BLÖD-Leser werden sich fragen, ob der "Krieg gegen den Terror" jetzt beendet ist und Castro das Folterlager Guantanamo inzwischen geschlossen hat. Viele "bildungsferne" Gemüter in Deutschland wissen ja gar nicht, dass "Guantanamo" ein grauenhaftes US-Folterlager in einer hermetisch abgeriegelten US-Amerikanischen Militärbasis auf Kuba ist, die den Kubanern 1901 gegen ihren Willen von den imperialistischen US-"Kolonial" - Besatzern im "Platt Amendment" quasi "auf unbestimmte Zeit" im Wege des kolonialen / modernen Landraubs mit militärischem Druck abgeluchst wurde.

Scusi hat über den Terror des gewaltaffinen US-Unrechtsstaats gegen die teils unschuldigen Insassen im Folterlager Guantanamo auf Kuba oder im US-Folterlager Bagram in Afghanistan des öfteren berichtet. Die von "Proisraelis" beherrschten USA sind die einzige Nation auf der Welt, die jemals die "proisraelische" Atombombe als mörderisches Massenvernichtungsmittel zur schlagartigen Veraschung Hunderttausender Zivilisten in Japan eingesetzt hat und die in ihrer "Sicherheitsdoktrin" offiziell verspricht, den atomaren "Erstschlag" bei nächster Gelegenheit zu wiederholen.

Weil mörderische Gewalt dem raffgierigen US-ProIl-Pöbel im Blut sitzt, der sich aus aller Welt über die letzten Jahrhunderte in den USA, dem Land der grenzenlosen Gelegenheiten zusammenball(er)te, überziehen die USA die Welt g l o b a l mit ihrem Geschäftsmodell aus Blut und Gewalt . Die USA gehören seit ihren Kriegsverbrechen von Dresden, Tokio, Hiroshima, Nagasaki, My Lai und Falludscha, spätestens seit ihrem Kiewer CIA-Putsch vom Februar 2014 an die Spitze auf allen UN/EU-Listen von Terrorstaaten und Staaten, die ohne jede Moral den Terror offen praktizieren und/oder verdeckt unterstützen.

Eine Blutspur, breiter als der Mississipi, zieht sich von der ersten imperialen US-"Intervention" in Kuba (Eplosion des US-Panzerkreuzers "Maine" im Hafen von Havanna, 1898, als inszeniertem Auslöser des Spanisch-Amerikanischen Kriegs und der "Kaperung" Kubas durch die USA) durch die ganze Welt. Bis in die Hölle des inzwischen von verdeckten Stellvertreterkriegen völlig verwüsteten, brennenden Nahen Ostens und bis nach Afghanistan, Pakistan, halb Afrika, Venezuela, Mexiko, auf den Kiewer Dollarmaidan und in die Ostukraine.


Obwohl der US-Terror mit dem Terror der IDF gegen die Palästinenser in den von Israel besetzten Gebieten und in Gaza vergleichbar ist (scusi!), befinden sich weder die USA noch Israel auf irgendwelchen von der EU oder den UN geführten "Terrorlisten". Deshalb können auch weder Israel noch die USA von einer Terrorstaaten- oder Terror-Unterstützerliste gestrichen werden.

Wer im Internet mit dem Suchwort "US-Terror" googelt, erhält innerhalb von 31 Sekunden eine Trefferliste mit 51 Millionen virtuellen/realen Terror - Schandtaten, die sich fast ausnahmslos alle gegen die USA richten. Terrorschandtaten der USA und Israels kann man bei Google lange suchen. Weil Google seine Suchergebnisse willkürlich von US- und Eigeninteressen geleitet sortiert und dem Nutzer die Suchergebnisse in manipulierter Reihenfolge präsentiert, hat die EU-Kommission inzwischen ein Kartellverfahren gegen die lustige US-amerikanische Suchmaschine eingeleitet (Jahresumsatz: 66 Milliarden US-Dollar) (Handelsblatt).

Palaestinenserkinder

Vermeintlich "fröhliche" Palästinenserkinder in den Ruinen ihrer Heimatstadt Gaza. Keystone-Foto aus der Neuen Luzerner Zeitung, wo die widerwärtige Proisraelische Propaganda zum sogenannten "Nahostkonflikt" noch aus dem Entsetzen der Leser über die von israelischen Bombern ohne jede Moral völkerrechtswidrig zerstörten Häuser Kapital zu schlagen sucht. Auf typisch levantinische Art präsentiert die ProIl-Riesenmedienmaschine ein Foto von der unbedarften Fröhlichkeit zweier kleiner Palästinenserkinder, die das jüngste IAF-Gaza-Genozid-Massaker in 2014 mit Glück überlebt haben.



Was Israel angeht, so setzen die dortigen zionistischen "Machthaber" ihre terroristischen Praktiken gegen die im "Heiligen Land" vorgefundenen, eingeborenen Palästinenser und Araber seit den Terror-Anschlägen der berüchtigten zionistischen Banden im Jahr 1938 *, seit den Sprengstoffanschlägen gegen das King David Hotel am 22. Juli 1946 unverdrossen fort. Als Ergebnis der seit über einem halben Jahrhundert laufenden israelischen "Operationen" gegen die Araber steht inzwischen der Mittlere Osten komplett in Flammen, drängen Hunderttausende von muslimischen Flüchtlingen, vor allem aus Syrien, dem Irak, dem Libanon und aus Libyen nach Deutschland und Europa (Siehe Osterbotschaft von Papst Franziskus, Anhang **). 300.000 Flüchtlinge mindestens werden 2015 vom Bund, der dafür dieses und nächstes Jahr 500 Millionen Stütze versprochen hat, in D erwartet. Die Länder und Kommunen gehen vom Doppelten aus.

Allein die Stadt Berlin gibt dieses Jahr hochgerechnet voraussichtlich ca. hundert Millionen Euro für die Unterbringung und Versorgung der von verdeckten israelischen "Militär-Operationen" und US-amerikanischen, "wirtschaftlichen" Globalisierungs- und Terrormaßnahmen aus Afrika Vertriebenen aus. Aus dem Mittleren Osten flüchten vor allem muslimische Araber, aber auch Jesiden, Christen, Alewiten usw.

Der letzte zionistische Genocidversuch ereignete sich letztes Jahr im Gazastreifen, als die mit US-amerikanischen und deutschen Waffensystemen, U-Booten, Kanonenbooten, Panzern und Jagdbombern ausgerüstete israelische Armee, Marine und Luftwaffe, die IDF und IAF, 50 Tage lang die nahezu völlig ungeschützte palästinensische Zivilbevölkerung mit einem ununterbrochenen Hagel aus Bomben, Raketen, Panzerkanonen und mit schwerem Artilleriefeuer belegte. Seitdem sind die zerschossenen Ruinen der palästinensischen Wohnungen nicht wiederaufgebaut. Israel blockiert geschickt alle Wiederaufbaubemühungen und lässt lediglich in homöopathischen Dosen hin und wieder vor extra hierzu bestellten TV-Kameras ein paar Sack Zement auf Tiefladern in den Gazastreifen einrollen.

Die deutsche" ProIl-Presse schweigt zu dem fortgesetzten Gazaverbrechen der rechtsfaschistischen israelischen Militärjunta unter Benjamin Netanyahu, dem eigentlichen US-Präsidenten, wie ein Mann.


Einsam berichtete vor ein paar Wochen die Neue Luzerner Zeitung über die fortgesetzte Blockade des Wiederaufbaus, scusi spiegelt nachfolgend den Artikel.

Seit Jahrzehnten hat sich am Wechsel von israelischer Zerstörung des Gazastreifens und seinem anschließendem Wiederaufbau durch die EU wenig geändert (Beispiel: "Keine Isolation des Gazastreifens" , Presseportal, 2007). Nur dass es nach jeder israelischen Vernichtungsoperation ein paar Hundert oder ein paar Tausend Palästinser weniger gab.

60 Jahre Landraub und Genozid in Salamitaktik und die Welt schaut zu.

Das von brutalem israelischen Militär besetzte palästinensische Land wurde immer wieder schrittweise in Nanotechnologie "zionistisch besiedelt" und von den ursprünglich muslimisch-arabischen Landeigentümern durch deren "IDF/IAF-operative Ermordung" gesäubert. Nur in der Schweiz wagt man es noch, darüber zu berichten. Wer wie scusi in Deutschland als Blogger gegen den offiziellen Mainstream von den israelischen Schandtaten berichtet, wird von den elektronischen Hetzern des Terror-Zionismus im Internet auf das Widerlichste verunglimpft, beleidigt und verleumdet, dass die Schwarte kracht. Aber das fällt zum Glück eines Tages alles auf die "proisraelischen" Verleumder zurück.



Hier der einschlägige Artikel aus der Neuen Luzerner Zeitung vom 26. Februar 2015:

"Auf den Tag genau sechs Monate nach dem Ende des Gazakrieges haben rund 30 internationale Hilfsorganisationen Alarm geschlagen. Der Wiederaufbau in dem Palästinensergebiet kommt ihren Angaben zufolge nicht voran.


Rund 100'000 Palästinenser konnten immer noch nicht in eigene Wohnungen zurückkehren, viele lebten in diesem Winter unter erbärmlichen Bedingungen in Schulen oder anderen Notlagern, hiess es am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung, die auch von mehreren UNO-Organisationen unterzeichnet wurde.

Die israelischen Beschränkungen bei der Einfuhr von Baustoffen hielten an, "die schon zuvor schwierigen Lebensbedingungen für die Menschen haben sich weiter verschlechtert".

Der Gazastreifen war 50 Tage lang Schauplatz eines kriegerischen Konflikts radikaler Palästinensergruppen mit den israelischen Streitkräften, bis am 26. August eine unbefristete Waffenruhe erreicht wurde. Fast 2200 palästinensische Tote und 73 Tote auf israelischer Seite sowie die Zerstörung von rund 100'000 Wohnungen in dem isolierten Küstengebiet waren die Folge. Zehntausende Menschen leben noch immer in Notunterkünften, andere bei Verwandten.

In 14 Schulgebäuden der UNO sind nach deren Angaben weiterhin 13'000 Menschen untergebracht. Auch mangelnde Energieversorgung mache den Bewohnern des Gazastreifens zu schaffen. "An manchen Tagen fällt der Strom 18 Stunden lang aus", hiess es in der Erklärung.


Zugesagte Gelder zahlen

Die Organisationen drängen darauf, dass die internationale Staatengemeinschaft ihre bei einer Geberkonferenz in Kairo gemachte Zusage einhält, 5,4 Milliarden Dollar für die Palästinenser bereit zu stellen. Nur ein kleiner Teil der Gelder wurde seitdem ausgezahlt.

Ende Januar musste das UNO-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge deshalb die Auszahlung von Mitteln an Bedürftige einstellen, die zur Finanzierung von Reparaturen oder zur Anmietung von Ersatzwohnraum dienten.

Israel hat die fortgesetzten Beschränkungen für die Ausfuhr von Baustoffen in den Gazastreifen mit dem Risiko begründet, dass die radikalislamische Hamas sie zum Bau neuer Angriffstunnel und Raketen nutzen könnte. Aus dem gleichen Grund blockiert Ägypten seinen Grenzabschnitt zu dem Palästinensergebiet.
Konfliktursachen angehen

Kontrollmechanismen, die eine zentrale Rolle der von gemässigten Kräften dominierten Palästinensischen Autonomiebehörde vorsehen, kamen nicht zustande. Dies liegt an der zögerlichen Umsetzung eines Versöhnungsabkommens zwischen den Palästinensergruppen, die eine Machtübergabe der den Gazastreifen beherrschenden radikalen Hamas an die aus parteilosen Fachministern gebildete Konsensregierung vorsah.

Die Hilfsorganisationen warnten nun vor der wachsenden Gefahr einer erneuten Eskalation. Ein Wiederaufbrechen der Feindseligkeiten sei unvermeidbar, falls keinerlei Fortschritt erzielt werde und wenn keine Lösung für die grundlegenden Ursachen des Konflikts vorgeschlagen werde, heisst es in der gemeinsamen Erklärung. (sda/afp)".

Heute haben 20 weitere Hilfsorganisationen zusammen mit Medico International wieder mal Alarm geschlagen.

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* Alain Gresh beschreibt den Geburtsort und die Geburtsstunde des modernen "Terrors", der von "zionistischen Israelis" in Haifa/Israel erfunden wurde, in der aktuellen Ausgabe von "Le Monde Diplomatique":

Ce fut un été particulièrement agité. A Haïfa, un homme déposa une bombe sur un marché le 6 juillet ; vingt-trois personnes furent tuées et soixante-quinze blessées, en majorité des femmes et des enfants. Le 15, une attaque perpétrée à Jérusalem tua dix personnes et fit vingt-neuf blessés. Dix jours plus tard, une bombe explosa, toujours à Haïfa, faisant trente-neuf morts. Les victimes étaient toutes des civils et des Arabes. Dans la Palestine de 1938, ces actes furent revendiqués par l’Irgoun, bras armé de l’aile « révisionniste » du mouvement sioniste, qui donna à Israël deux premiers ministres : Menahem Begin et Itzhak Shamir

Rohübersetzung scusi:

"Das war ein ungewöhnlich ereignisreicher Sommer. In Haifa platzierte am 6. Juli ein Mann eine Bombe auf dem Marktplatz; dreiundzwanzig Personen wurden getötet und fünfundsiebzig verwundet, mehrheitlich Frauen und Kinder. Am 15. Juli forderte ein Anschlag in Jerusalem zehn Menschen und verletzte neunundzwanzig. Zehn Tage später explodierte ein Bombe, wieder in Haifa, sie forderte neununddreißig Tote.

Die Opfer waren alle Zivilisten und Araber. Im Palästina des Jahres 1938 reklamierte der IRGUN, der bewaffnete Arme des "revisionistischen" Flügels der "zionistischen Bewegung" diese Morde für sich; Menahim Begin und Itzhak Shamir waren seine ersten beiden Premierminister."

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BOTSCHAFT URBI ET ORBI
VON PAPST FRANZISKUS

OSTERN 2015


Sonntag, 5. April 2015





Liebe Brüder und Schwestern, frohe Ostern!

Jesus Christus ist auferstanden!

Die Liebe hat den Hass überwunden, das Leben hat den Tod besiegt, das Licht hat die Finsternis vertrieben!

Jesus Christus hat sich aus Liebe zu uns seiner göttlichen Herrlichkeit entäußert; hat sich selbst ganz leer werden lassen, ist wie ein Sklave geworden und hat sich erniedrigt bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat Gott ihn erhöht und ihn zum Herrn des Universums gemacht. Jesus ist der Herr!

Mit seinem Tod und seiner Auferstehung weist Jesus allen den Weg zum Leben und zum Glück: Dieser Weg ist die Demut, die Erniedrigung, die mit Demütigung verbunden ist. Das ist der Weg, der zur Herrlichkeit führt. Nur wer sich erniedrigt, kann auf „das Himmlische“ (vgl. Kol 3,1-4) zugehen, Gott entgegen. Der Stolze blickt „von oben herab nach unten“, der Demütige blickt „von unten nach oben“.

Am Ostermorgen liefen Petrus und Johannes, von den Frauen benachrichtigt, zum Grab und fanden es offen und leer vor. Da gingen sie näher heran und „beugten“ sich, um ins Grab einzutreten. Um in das Geheimnis einzutreten, muss man sich „beugen“, sich erniedrigen. Nur wer sich erniedrigt, versteht die Verherrlichung Jesu und kann ihm folgen auf seinem Weg.

Die Welt schlägt vor, sich um jeden Preis durchzusetzen, zu wetteifern, sich zur Geltung zu bringen… Doch die Christen sind durch die Gnade des gestorbenen und auferstandenen Christus die Sprosse einer anderen Menschheit, in der wir versuchen, einander zu dienen, nicht arrogant, sondern verfügbar und respektvoll zu sein.

Das ist nicht Schwäche, sondern wirkliche Kraft! Wer die Kraft Gottes, seine Liebe und seine Gerechtigkeit in sich trägt, hat es nicht nötig, Gewalt anzuwenden, sondern spricht und handelt mit der Kraft der Wahrheit, der Schönheit und der Liebe.

Vom auferstandenen Herrn erflehen wir heute die Gnade, nicht dem Stolz nachzugeben, der die Gewalt und die Kriege schürt, sondern den demütigen Mut zur Vergebung und zum Frieden zu haben. Den siegreichen Jesus bitten wir, die Leiden unserer vielen Brüder und Schwestern zu lindern, die seines Namens wegen verfolgt werden, wie auch all derer, die zu Unrecht unter den Folgen der laufenden Konflikte und Gewalttaten leiden. Es sind so viele!

Frieden erbitten wir vor allem für das geschätzte Syrien und den Irak, dass das Getöse der Waffen ein Ende nehme und das gute Zusammenleben der verschiedenen Gruppen, aus denen sich die Bevölkerung dieser geschätzten Länder zusammensetzt, wiederhergestellt werde. Möge die internationale Gemeinschaft angesichts der ungeheuren humanitären Tragödie im Inneren dieser Länder und des Dramas zahlreicher Flüchtlinge nicht untätig bleiben.

Frieden erflehen wir für alle Bewohner des Heiligen Landes. Möge zwischen Israelis und Palästinensern die Kultur der Begegnung wachsen und der Friedensprozess wieder aufgenommen werden, so dass den Jahren des Leidens und der Teilungen ein Ende gesetzt wird.

Frieden erbitten wir für Libyen, dass das derzeitige sinnlose Blutvergießen aufhöre sowie jede barbarische Gewalt und dass alle, denen das Geschick des Landes am Herzen liegt, sich dafür einsetzen, die Versöhnung zu fördern und eine brüderliche Gesellschaft aufzubauen, welche die Würde der Person achtet. Auch für den Jemen hoffen wir, dass sich dort ein allgemeiner Wille zur Befriedung und für das Wohl der gesamten Bevölkerung durchsetzen möge.

Zugleich vertrauen wir voll Hoffnung dem Herrn, der so barmherzig ist, die in diesen Tagen in Lausanne erreichte Vereinbarung (Atomgespräche mit dem Iran, scusi) an, damit sie ein endgültiger Schritt in Richtung auf eine sicherere und brüderlichere Welt sei.

Vom auferstandenen Herrn erflehen wir das Geschenk des Friedens für Nigeria, für den Süd-Sudan und für verschiedene Regionen des Sudan und der Demokratischen Republik Kongo. Ein inständiges Gebet aller Menschen guten Willens erhebe sich für diejenigen, die ihr Leben verloren haben, die am vergangenen Donnerstag in der Universität von Garissa in Kenia getötet wurden, für alle, die entführt wurden, und für die, welche ihr Haus und ihre Lieben verlassen mussten.

Die Auferstehung des Herrn bringe der geschätzten Ukraine Licht, vor allem denen, die die Gewalt der Konflikte der letzten Monate erlitten haben. Möge das Land dank dem Einsatz aller Beteiligten wieder zu Frieden und Hoffnung finden.

Frieden und Freiheit erbitten wir für so viele Männer und Frauen, die durch kriminelle Menschen und Organisationen neuen und alten Formen der Sklaverei unterworfen sind. Frieden und Freiheit für die Opfer der Drogenhändler, welche oft mit den Mächten verbündet sind, die den Frieden und die Harmonie in der Menschheitsfamilie schützen müssten. Und Frieden erbitten wir für diese, von den Waffenhändlern unterjochte Welt – von Waffenhändlern, die am Blut von Männern und Frauen verdienen…

Zu den Ausgeschlossenen, den Gefangenen, den Armen und den Migranten, die so oft abgelehnt, schlecht behandelt und ausgesondert werden; zu den Kranken und den Leidenden; zu den Kindern, besonders denen, die Gewalt erleiden; zu denen, die heute trauern; zu allen Männern und Frauen guten Willens gelange die tröstende und heilende Stimme Jesu, des Herrn: »Friede sei mit euch!« (Lk 24,36). „Fürchtet euch nicht, ich bin erstanden und bin immer bei euch!“ (vgl. Römisches Messbuch, Eröffnungsvers vom Ostersonntag).

* * *

Liebe Brüder und Schwestern,

ich möchte meine Glückwünsche für ein frohes Osterfest an euch alle richten, die ihr aus verschiedenen Ländern auf diesen Platz gekommen seid, sowie an alle, die durch die Kommunikationsmittel mit uns verbunden sind. Tragt die frohe Botschaft, dass der Herr des Lebens auferstanden ist und Liebe, Gerechtigkeit, Achtung und Vergebung mit sich bringt, zu euch nach Hause und zu allen, denen ihr begegnet!

Danke für eure Anwesenheit, für euer Gebet und für eure Glaubensbegeisterung an einem so schönen, aber wegen des Regens auch so hässlichen Tag. Einen besonderen Dank möchte ich für das Geschenk der Blumen ausdrücken, die auch in diesem Jahr aus Holland kommen. Ich wünsche euch allen frohe Ostern. Betet für mich! Guten Appetit und auf Wiedersehen!

:

scusi!

Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)

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