Obama`s stehender Sturmlauf gegen die Kriegstreiber

rhbl


121117-Friedensobama „Als Präsident Obam(s)a eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett wieder zu einem „Commander in Chief“, einem ungeheuren Ungeziefer, verwandelt. Er lag in seiner Militär-Lederjacke auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich der Palmzweig des Friedensnobelpreisträgers, zum gänzlichen Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte.“*




1. Am 17. November 2012 erklärte der israelische Innenminister Eli Yishai in Bezug auf Gaza (Haaretz):
"Das Ziel der Operation ist es, G a z a ins Mittelalter zurückzuversetzen. Nur dann wird Israel für vierzig Jahre Ruhe haben."

2. Am 18. April 2010 berichtete YNetnews, ein israelischer Minister habe in einem Interview mit der englischen Sunday Times erklärt, dass Israel die Infrastruktur Syriens zerstören werde und Syrien in die Steinzeit bomben werde, wenn eine Rakete der Hisbollah Israel träfe.

3. Am 09. September 2012 enthüllte die Presse, dass die israelische Armee Pläne habe, den Iran in die Steinzeit zu bomben ("mit dem elektromagnetischen Effekt eines Atomwaffeneinsatzes", The Times of Israel).

(zitiert nach Alain Gresh, "Le Monde Diplomatique")



Während Israel gerade dabei ist, seine erste Drohung wahrzumachen, den Gaza-Streifen zu entvölkern und in die Steinzeit zurückzubomben, hat sich US-Präsident Obama auf eine Besuchsreise in das entlegene Myanmar begeben. Dort ist er gewiß schwerer erreichbar als in Washington.

Der Präsident der Weltmacht, die den "Judenstaat" Israel über Jahrzehnte finanziell und militärisch hochgepäppelt hat, verfügt jedoch über ein einfaches Mittel, um die aus dem Ruder gelaufene, rechtsfaschistische Militärjunta in Tel Aviv zur Räson zu bringen. Er bräuchte nur mit der Einstellung der jährlichen Finanzhilfen der USA für Israel in Höhe von drei Milliarden Dollar zu drohen. Ein Telefonanruf würde genügen. Er mahnt Netanyahu nicht ab. Warum? Weil der von allen Seiten vom AIPAC(K) eingemauerte US-Präsident das gar nicht kann. Obama regiert nur, die Macht in Washington haben offenbar andere.


121116_verwundetes-Palaestinenserkind

Gaza, 16. November 2012. Ein unschuldiges palästinensisches Opfer der israelitischen Kriegstreiber.

1100 (In Worten: Eintausendeinhundert) Bombenangriffe hat die israelische Luftwaffe mit ihren knapp 400 US-amerikanischen F 15/ F16 - Kampfbombern innerhalb von fünf Tagen auf vermeintliche "Ziele" im dicht besiedelten Gaza-Streifen geflogen. Aber sie trifft nicht die mit Kassam, Grad und Faijr5 - Raketen
(Reichweite 75km) meuternde Hamas, die längst in ihr unterirdisches Tunnelsystem abgetaucht ist, Israel`s Verbrecherregierung trifft nur noch die zivilen KZ-Insassen ihres "Konzentrationslagers Gaza": Frauen, Kinder und Alte Menschen.

Noam Chomsky sagt dazu in Salem-News.com: "It`s not a war, it`s murder"
("Das ist kein Krieg, das ist M o r d ").


090115_Al_Quds_Krankenhaus

Gaza am 15. Januar 2009, IDF-Operation Bleigießen, ein Sanitäter hält die Reste einer israelischen 155 mm - Granate in die Kamera, mit der die IDF das Al Quds / Rot-Kreuz - Krankenhaus in Gaza beschießt. Eine eindeutige Verletzung der Genfer Konvention. Das Al Quds Krankenhaus wurde von Israel kurz darauf bombardiert und brannte völlig aus. Scusi berichtete.


121118_Bergungsversuche_Gaza

Gaza am 16. November 2012, IDF-Operation Wolkensäule, Rettungskräfte suchen nach einem israelischen Bombenangriff nach Verschütteten. (Bilder der völkerrechtswidrigen, weil unverhältnismäßig brutalen und menschenverachtenden israelischen Bombenangriffe s. Fotostrecke SPON)

Radio Vatikan meldet zu der Kriegstreiberei im Nahen Osten: "Mit Blick auf die wachsenden Kriegsgefahr im Heiligen Land haben Vertreter der beiden großen Kirchen in Deutschland die Konfliktparteien zur Eindämmung der Gewalt aufgerufen. In einer Erklärung vom Sonntag fordern sie „die Verantwortlichen in Gaza mit großem Nachdruck auf, die Strategie der Gewalteskalation zu beenden“ – „im Interesse der israelischen Bürger und des eigenen Volkes“. Zugleich appellieren die katholische und evangelische Kirche Deutschlands an die israelische Regierung, „in ihren militärischen Maßnahmen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit strikt zu beachten“. Israel habe das Recht auf Selbstverteidigung – dieses Recht sei aber durch die Pflicht zur Rücksichtnahme auf die Zivilbevölkerung begrenzt. (pm)"


121118_Obama_CIC Der scheinbar „vernünftige“ Barack Obama, hier rechts in seiner "Commander in Chief" Führer- Bomberjacke aus braunem Leder ist wiedergewählt. In Deutschland sahen nach einer Umfrage über 90 Prozent der Bürger den mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten US-Präsidenten im Verhältnis zum „Dummschwätzer“ Romney als das kleinere Übel im Weißen Haus.

„Über 90 Prozent“, im Kalten Krieg wurde sowas früher als „stalinistisches“ Stimmenverhältnis bezeichnet. Die Fakten stützen die übertrieben positive Einschätzung des demokratischen US-Wahlsiegers übrigens in keinster Weise. Die drei wichtigsten Leutchen seines Stabes sind dem frisch gewählten US-Präsidenten schon am Tag nach seiner Wahl abhandengekommen. Hillary Clinton (Außenministerin) und Leon Panetta (Pentagon-Boss) haben keine Lust mehr. David Petraeus (CIA-Chef) tappte angeblich rechtzeitig zum Beginn der neuesten Gaza-Invasion Israels in eine Mossad-Honigfalle. Man könnte lachen, wenn`s nicht zum Weinen wäre.

In Israel, einem relativ kleinen Gebiet von der Größe Hessens sind soviele HighTec-Waffensysteme konzentriert wie an keinem anderen US-Militärstützpunkt weltweit (Tabelle Personal + Material der IDF/IAF: globalsecurity.org). Zu Israels Arsenal gehören modernste Aufklärungs- und Kampfdrohnen wie die "Heron" (Feature auf Dradio)oder das bekannte Raketenabwehrsystem "Iron Dome" (Trefferquote: ca. 30 %). Um seine 264 Atomgranaten, Atomsprengköpfe und Atombomben ins Ziel zu bringen verfügt Israels Armee (IDF) über 550 schwere weitreichende Kanonen (155 mm - Haubitzen, Reichweite bis ca. 40 km)), davon allein 280 nuklearfähige, US-amerikanische M 109 _ Systeme "Doher", gepanzert, ziemlich treffgenau, auf Selbstfahrlafette:

121121_IDF_Artillerie

IDF-Feldartillerie "Doher", Kaliber 155 mm, Reichweite ca. 40 km


Über hundert Mittelstreckenraketen und Langstreckenraketen (ICBM) vom Typ "Jericho" können Atomsprengköpfe bis zu 1 Megatonne Sprengkraft über mehrere tausend Kilometer weit ins Ziel befördern. Israel verfügt über eigene Aufklärungssatelliten (Ofeq), die mit der zivilen Schwesterrakete (Shavit) der Jericho 2 oder Jericho 3 in den Weltraum befördert wurden:

121128_Shavit

Israelische "Shavit" - Rakete, die zivile Schwester der "Jericho".


121126_J2_Shavit

Angeblich zeigt dieses Internet-Foto die IDF-Atomrakete "Jericho 2". Länge: 14 m, Durchmesser 1,56 m, Sprengkopfgewicht 1 t, nukl. Sprengkraft 1 Megatonne, Reichweite 1500 km. Die Jericho 2 kann mobil von Eisenbahnwagen oder Tiefladern aus gestartet werden. Die "verbesserte" Jericho 3 ist ebenfalls mobil, soll aber in Israel auch verbunkert fest installiert sein. Sie soll es 11.500 km weit schaffen.

Welche Auswirkungen nur die Druckwelle eines "Luftschlags" mit einem Atomsprengkopf in der Größe von 1 MT hat zeigt das nachfolgende US-Schaubild aus dem KaltenKrieg, das dem Buch von Dieter S. Lutz "Weltkrieg wider Willen?" entnommen ist. Im rot markierten Zentrum von St. Petersburg (früher: Leningrad) wären fast alle (98 %) der Einwohner nur durch die Druckwelle getötet worden. Hitzewelle, elektromagnetischer Impuls und radioaktive Strahlung inklusive Langzeitschäden (Krebs, Leukämie, bei den Überlebenden, Totgeburten, Mißbildungen und Schwachsinn bei deren Nachkommen) nebst Sachschäden sind in dieser "Prognose" des US-Militärs überhaupt nicht berücksichtigt:

Leningrad-1MT

Was die "Berechnenden" mit ihren tollen Nuklearwaffen so alles planen:
Vernichtung einer sowjetischen Großstadt mit einem Sprengkopf von einer Megatonne (1 MT). Das entspricht dem Sprengkopf der israelischen Jericho 2 - Rakete




Neben seinen Atomraketen verfügt die IDF über 136 weitere Raketenartilleriesysteme, u.a. moderne Mehrfachraketenwerfer:


Tammuz_Panzerabwehrlenkraketenwerfer_IL1

IL-Mehrfachraketenwerfer TAMMUZ, die IDF verwendet diese Version mit 12 Rohren auf Kettenfahrzeug.


Mehrere hundert Kampfbomber der US-amerikanischen Typen F 16 und F 15 können lasergelenkt tausende von konventionellen und nuklearen Sprengbomben punktgenau abwerfen:


F161

Ansammlung von F-16 -Kampfbombern auf IL-Luftwaffenstützopunkt


121125_F15_I

Atombombenfähige F15 der israelischen Luftstreikräfte (IAF). Eine F 15 hat die konventionelle 250 kg Bombe auf das Wohnhaus der Familie Dalou abgeworfen (12 Tote, davon vier kleine Kinder).

121121_Bombentreffer_Gaza

Bombentrichter in Gaza

121121_Dalou_Kinder

Die vier toten Kinder der Familie Dalou


Über 75 Apache-Kampfhubschrauber (24 davon wurden Israel von den USA geschenkt) können mit lasergelenkten Hellfire - Raketen jedes Wohnhaus in einen Trümmerkegel verwandeln, jeden (Hamas-) Pizza-Boten von seinem Motorrad schießen.

121125_Apache_American_scientists

Apache-Kampfhubschrauber im Einsatz


Die israelische Marine verfügt außerdem dank der fünf von Deutschland "überlassenen" hochmodernen, nuklearfähigen U-Boote über das ungeheure Droh- und Erpressungspotential einer "strategischen, atomaren Zweitschlagskapazität", mit der sie z.B. ganz Europa in eine atomare Trümmerwüste, einen Atom-Friedhof, angefüllt mit der radioaktiven Asche seiner früheren Bewohner, verwandeln könnte.

Dolphin_UBoot

Atomwaffenfähiges Dolphin - U-Boot der israelischen Marine


Angesichts des in Israel massierten, hochmodernen Kriegswerkzeugs ist die systematisch in der Schule und von den Medien kriegslüstern gemachte israelische Jugend "mordsmotiviert". Zu der die gesamte Gesellschaft vergiftenden, gräßlichen Militarisierung in Israel, die von der rechtsfaschistischen Militärjunta unter Netanyahu (früher von Scharon etc.) gezielt über Jahrzehnte gezüchtet wurde, hat sich neben Noam Chomsky zuletzt Gideon Levy, ein kritischer Journalist der linksliberalen israelischen Zeitung "Haaretz", in einem sehr lesenswerten Interview, engl. im Independent (UK) geäußert.


121216_IDF_Reservistensammelpunkt

IDF-Massenmörder auf dem Weg zur "Arbeit". Israelische Reservisten sammeln sich nach dem Abstellen ihrer recht neuen Mittelklassewagen auf einem Parkplatz vor dem Gaza-Streifen, um dort auf einen ihrer 1500 bereitgestellten Merkava-Panzer zu klettern. Der nächste Angriff auf die Hamas, für die modernstgerüstete Armee der Levante ist das nur ein Sonntagsspaziergang (Arab-IsraelMilBal-Studie, pdf). Jährliche US-Subvention Obamas für Israel: über 3 Milliarden Dollar.

121118_Merkava

Einer von ca. 1500 "Merkava" - Panzern der israelischen Streitkräfte (IDF)


121216_IDF_Schuetzenpanzer

IDF-Bereitstellung von einigen Bergepanzern, gepanzerten Planierraupen und Schützenpanzern an der Grenze zum Gazastreifen (ein neuer "Namer" - Schützenpanzer als Nachfolgemodell des "Achzarit" ist vorne rechts im Bild zu sehen). Israel hat Unmengen von Schützenpanzern, darunter die Spezialausführung "Achzarit LIW" für den Straßenkampf in Gaza mit einer Sichtkuppel aus Panzerglas. Neben dem "Achzarit" nutzt die IDF noch den amerikanischen "M 113", dem wegen seiner Verwundbarkeit durch RPG-Beschuss von überlebenden Insassen der Beiname "Fahrbares Feldkrematorium" verliehen wurde.

121120-Fajr5

Iranischer Fajr5 - Raketenwerfer, vier Rohre auf Mercedes - Nutzfahrzeug, Reichweite: 75 km, Raketenlänge: 6,45 m, Durchmesser: 333 mm, Sprengkopf: 90 kg und mehr (globalsecurity.org). Die Hamas nutzte die
iranischen Blaupausen angeblich für einige improvisierte Nachbauten.


Mit offiziell 16 Billionen Dollar Schulden sind die USA längst pleite. Da macht Regieren keinen Spaß. Zum Jahresende droht den USA der Absturz an der Haushaltsklippe. Größter Gläubiger ist Konkurrent China. Das kreativkommunistische China ist wirtschaftlich längst auf der Überholspur.

Selbst wenn er wollte, Obamas Spielraum ist in den USA, das auch keine Demokratie sondern in Wahrheit eine von ein paar superreichen Multimilliardären** nahezu perfekt verdeckt beherrschte Plutokratie ist, verschwindend gering, genauer, so gut wie Null. Unterstellt man Obama guten Willen, was die meisten Mietfedern der hiesigen ProIl-Presse immer noch tapfer vorgeben, dann müsste man im Kafka`schen Sinne von einem „stehenden Sturmlauf“ des US-Präsidenten reden. Gerade mal 9 Prozent der Gesetzesvorhaben, die Obama in seiner ersten Amtsperiode in den US-Kongreß eingebracht hat, wurden von der republikanischen Mehrheit im Repräsentantenhaus abgenickt. Obama kommt nicht von der Stelle. Er rennt, doch das Laufband, auf dem sich der Langläufer mit den tollen Turnschuhen bewegt, wird im TV genauso wenig gezeigt wie der Teleprompter, von dem er gewöhnlich die von wem auch immer vorgefertigten Reden geschickt so abliest, dass Unbedarfte glauben, er rede frei.

121116_Eliminated

Israel führt gegen die Palästinenser einen Vernichtungskrieg.
Israelischer Hetz- und Propaganda-Aufkleber zur erfolgreichen Vernichtung (Eliminierung) von Palästinensern (Hamas-Führung).


Die paar Gesetze, die Obama letztlich durchgebracht hat, wie etwa die „Medicare-Krankenversicherungspflicht“, wurden von der Mehrheit der Konservativen im Gesetzgebungsgang so zerrupft oder konterkariert, dass sie kaum noch wiederzuerkennen sind. So ist es ihm zwar gelungen ein Mini-Gesetz zur Verbesserung der bekanntlich recht vitaminarmen Schulspeisen in den USA durchzubringen. Danach muss jetzt qua Bundesgesetz dem Mittagessen in US-amerikanischen Schulen mehr frisches Gemüse beigefügt sein. Die Lobby der dadurch benachteiligten US-Pizzafabriken hat es aber zum Beispiel fertiggebracht, dass im Schulspeise-Gesetzeskatalog der USA ab jetzt auch „Pizza“ als „Gemüse“ aufgelistet ist und die dickmachende Mehlspeise so ungehemmt weiter serviert werden kann. Nun ja, wenn die Amis Pizza zu Gemüse umdefinieren, davon geht die Welt nicht unter.

Das der Durchschlagskraft der westlich-liberalen Medienmaschine geschuldete Obama-freundliche Meinungsklima sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass vor allem die sicherheitspolitische Bilanz der ersten Amtsperiode des US-Präsidenten überaus ernüchternd ausfällt. Was ist aus seinem Projekt zur Abrüstung und Beseitigung aller Atomwaffen in der Welt geworden? Noch nicht mal im Nahen Osten konnte eine atomwaffenfreie Zone eingerichtet werden, weil Israels Schurken sich weigern, auf ihre 264 Atombomben zu verzichten.


US_Army_2012

Militär-Stützpunkte der USA weltweit.
Allein in Deutschland, roter Kreis, (> 38.000) sind US-Army-Soldaten in ähnlicher Größenordnung stationiert wie in Afghanistan, blauer Kreis, (>70.000), so diese neuere Grafik aus dem Guardian. Dazu kommen dann jeweils noch die US-Airforce-Leute (ca. 14.000 in D), Marines und andere US-amerikanische Schießbudenfiguren.

Was wollen die vielen Militär-Amis überhaupt in Deutschland, fast siebzig Jahre nach dem WKII ? Europa braucht sie auch nicht. Wir können uns selbst verteidigen. Obama könnte enorm sparen, würde er die protzig weltweit verteilten US-Stützpunkte schließen.




Noch immer betreiben die USA Hunderte von Militärstützpunkten in allen Teilen der für ihre Dominanz wichtigen Erdteile. Das ewige Gemetzel in Gaza, der von den USA und Israel angeheizte Religionskrieg zwischen alewitischen Schiiten und Sunniten in Syrien, die Mordanschläge auf iranische Atomwissenschaftler, das kriegerische Morden im Irak und Afghanistan geht trotz (Teil-) Rückzugs westlicher Streitkräfte aus einigen Brennpunkten im Nahen und Mittleren Osten nahezu ungebremst weiter.

Netanyahu, Kriegstreiber Nr. 1 und Obama`s Counterpart in Israel, bombardiert seit ein paar Tagen unablässig die Palästinenser im Gazastreifen und hat tausende von Panzern und Artilleriegeschützen an der Grenze zum Gazastreifen für die von der IDF als israelische Wahlkampfattraktionen geplanten „Bodenoperationen“ massiert . Von See her schießen derweil israelische Kanonenboote wie während der Operation „Bleigießen“ Ende 2008/Anfang 2009 (1400 tote PalästinenserInnen) in die Wohnhäuser von Gaza-City und in andere Palästinenser-Siedlungen. Es gibt schon Dutzende Tote (Stand 20.11.12: > 100) und Hunderte von Verletzten (Stand 20.11.12: > 740) unter der palästinensischen Zivilbevölkerung:



Ganze Palästinenserfamilie in Gaza-Stadt mit einer einzigen Bombe ausgelöscht. Mangels militärischer Ziele bomben die F-15 - und F 16 - Piloten der IAF zunehmend zivile Wohnhäuser im Gazastreifen zusammen. Am Sonntagabend tauchten im Internet diese von Al Jazeera gemachten Filmaufnahmen von vier toten Kindern (2 - 5 Jahre) auf, die zusammen mit fünf Frauen und drei Männern Opfer eines israelischen Bombenangriffs auf das Haus der Familie al Dalou wurden (Haaretz). Die IAF hat nach eigenem Bekunden in fünf Tagen 1100 derartiger Bombenangriffe geflogen. Denkbar ist, dass die Zahl 1100 auf IAF-Prahlerei beruht und auch Raketenangriffe und Artillerieüberfälle der IDF-Artillerie (155mm, Selbstfahrlafetten) beinhaltet.



Israels Kriegsminister Ehud Barak hat 75.000 IDF-Reservisten zu den Waffen gerufen. In Nahost droht wieder mal ein Flächenbrand. NahOst-Experte Peter Scholl-Latour warnt im FOCUS vor einer Eskalation und auch der bekannte kanadische Experte Prof. Chossudovsky sieht in Israels Vorgehen in Gaza eine klare Provokation, um die Stimmung in der eigenen Bevölkerung, die keinen Krieg will, zu drehen.

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121119_IL_Zensur

Zensur auf israelitisch: Dieser Ausriß stammt aus einem Artikel über die Ermordung der Dalou-Familie in der auf Englisch erscheinenden Internet-Postille "Ynetnews". Nur wer des Hebräischen, der Sprache des zionistischen Establishments kundig ist und Iwrit-Buchstaben entziffern kann, erkennt in der hier rot umrandeten Einblendung, die das Abspielen des Videos zudeckt, warum er zu einer Altersgruppe gehört, der das Anschauen des für die IDF beschämenden YouTube/Al jazeera-Videos (s.o.) verboten ist. Israel, die angeblich einzige "Demokratie" im Nahen Osten, betreibt die Militär- Zensur so hinterfotzig wie möglich, damit Iwrit-unkundige Ausländer das "technische Problem" im Internet nicht sofort schnallen und weiterklicken.
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Aus der sich hochschraubenden gegenseitigen Aggression heraus können die israelitischen Kriegstreiber Barak, Lieberman und Netanyahu den seit langem geplanten Vernichtungskrieg Israels und der US/NATO gegen die muslimischen NahOst-Widersacher Iran, Syrien, Libanon und die Palästinenser endlich vom Zaun brechen und an die restlichen, ziemlich ergiebigen Öl- und Erdgasquellen in NahOst, u.a. in Syrien und vor allem im Iran kommen.

Schon rufen die üblichen Verdächtigen in den deutschen Medien (Peter Blechschmidt, SZ) nach dem Einsatz der Patriot-Einheiten der Bundeswehr an der türkisch-syrischen Grenze. Davon kann man nur abraten. Die Zuständigkeit für die Wiederherstellung des Friedens im Nahen Osten, insbesondere was die Streithähne Iran, Israel, Libanon und Palästina angeht, hat längst der UN-Sicherheitsrat an sich gezogen. Für die das türkisch-syrische Grenzgemetzel ist allein der UN-/AL-Sonderbeauftragte Brahimi in der Pflicht.

Nur Verrückte würden sich ohne UNO-Mandat in das Abenteuer des mörderischen syrischen Bruderkriegs begeben. Ein Religions- und Bürgerkrieg, der von Israels Mossad und der CIA von langer Hand geplant und im arabischen Frühling, dem Fenster der Gelegenheit im März 2011 gestartet worden ist. Die Türkei hat sich durch vorsätzliche Grenzöffnung für die von David Cameron`s und Francois Hollande`s Geheimdiensten nach Syrien geschickten Al Kaida-Terroristen zum Mittäter gemacht und ruft jetzt um Hilfe, damit die NATO und damit auch bisher völlig unbeteiligte Staaten wie das friedliche, nur konventionell bewaffnete Deutschland mit in das blutige Gemetzel hineingezogen werden.

Ein NATO-Bündnisfall nach Art 5 des NATO-Vertrags liegt nicht vor, weil die Türkei von Syrien gar nicht angegriffen wird. Es ist vielmehr entgegen den flächendeckenden Lügen in den ProIL-Westmedien mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die "bestellten" Mörsergranaten, die von syrischer Seite aus auf türkischen Boden fallen oder die in letzter Zeit auf das israelisch besetzte syrische Golangebiet fallen von Rebellen-Provokateuren abgeschossen werden, die von den israelisch-amerikanischen Geheimdiensten dazu angeheuert wurden.

090115_Barak_CiC Ein genialer Schlachtplan vom irren Itzhak- Strategen Ehud Barak (hier rechts in seiner Bomberjacke aus braunem Leder am 15.01.2009 mit Jakob Kellerer vom ICRC, das auch jetzt wieder auffallend wenig für die angegriffenen Palästinenser unternimmt). Toll, lieber Lieberman, bravo Bibi, wir bewundern Eure i r r e Chuzpe.

Aber wir Deutschen kennen sowas ja schon sehr viel länger. Als friedliebende Bewohner des christlichen Abendlands und gute Europäer wollen wir mit den israelitisch-schmutzigen, verdeckten Guerillamordoperationen und angeblich "gezielten Tötungen" sowie sonstigen menschenfeindlichen Mischpoke-Machenschaften in Syrien, Iran, Libanon, Palästina und dem Rest des Mittleren und Nahen Osten nichts zu tun haben. Für Israel mit seiner rechtsfaschistischen Militärjunta gilt der Grundsatz: Wie man sich bettet, so liegt man."Macht Euren Dreck alleene!" Mit Schwerkriminellen und Mördern wie Netanyahu, Barak oder Lieberman will außer den Staatsanwälten vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag niemand auf der ganzen Welt was zu tun haben.

Außerdem: konventionelle Kriegführung ersetzen HighTec-Entitäten wie die USA und Israel zunehmend durch gesetzlose, gezielte Ermordung verdächtiger Gegner mit Fernlenkwaffen. Die Hellfire-Raketen der Predator-Drohnen der USA und die gleichen Mordwerkzeuge der Israelis nehmen keine Rücksicht darauf, ob sich in dem von ihnen jeweils anvisierten Auto auch noch Kinder oder Ehefrauen der als angebliche „Terroristen“ verdächtigten Fahrzeuglenker befinden. Ganz zu schweigen von Nachbarn, die von den Trümmern der getroffenen Häuser erschlagen oder verschüttet werden.

Als „Kollateralschäden“ des Drohnenkriegs umgebrachte oder verletzte Angehörige werden in deutschen ProIl-Medien einfach zu „Assistenten“ der Terroristen umdeklariert. So wie es im Fall des vorgestern von einer israelischen Drohnenrakete zerfetzten Wagens des Hamas-Militärchefs Jabari geschehen ist. Im Auto des Mossad-“Subcontractors“ saß, ganz nebenbei, auch noch sein Sohn. Jabari wurde samt Sohn eliminiert, nur wenige Stunden, nachdem er als Unterhändler der Hamas mit kleineren palästinensischen Widerstandsgruppen ("Islam. Jihad" etc.) und den Israelis den Entwurf einer Waffenruhe zustandegebracht hatte. Netanyahu und Barak haben offenbar kurzfristig ihrer Pläne geändert und dazu den Unterhändler einfach umgebracht. Tote reden nicht.

121118_GroeFaz_Leder Die Militarisierung der USA schreitet ganz ähnlich wie zur Zeit des GröFaZ Hitler in Deutschland (1933-1945, rechtes Bild, auch in brauner Lederkluft wie Barack Obama und Ehud Barak, s.o.) so rapide voran, dass sich neuerdings sogar in der New York Times (NYT), dem Leitmedium der global herrschenden US-Militär-Mischpoke, kritische Artikel zum äußerst bedrohlich durchmilitarisierten Zustand der US-Gesellschaft finden: "The Permanent Militarization of America". Aaron O` Connell beschwert sich in dem Artikel zurecht darüber, dass der Militarismus in den USA inzwischen alle Lebensbereiche erfasst und durchtränkt. Die Zusammenarbeit zwischen der militaristischen US-Computerspieleindustrie und dem Pentagon ist da nur ein kleines Puzzlestück im Spiel ums große Geld ("Great Shooter-Game"). Gerade teilte der US-Hersteller Activision Blizzard mit, dass sein Kriegsspiel «Call of Duty: Black Ops II» am ersten Tag einen Umsatz von 500 Millionen Dollar erzielt hat. (NZZ). Auch Massenmörder A. Breivik hat mal ganz klein mit Ego-Shootern angefangen...

Als Alternative zu dem in unseren Medien schwer verbreiteten rosaroten Blick auf des Friedensnobelpreisträgers Obamas Wirken im Weißen Haus verweist scusi! zum Schluß auf einen ziemlich bissigen, glasklaren Artikel des kanadischen Professors Michel Chossudovsky auf Globalresearch : „Obama und der Nobelpreis, wenn der Krieg zum Frieden und die Lüge zur Wahrheit wird". Prof. Chossudovsky hat sich am Freitag auf "Globalresearch" auch zu der neuesten Invasion in Gaza (engl.) geäußert.

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Erläuterungen:

* Heute vor hundert Jahren begann Franz Kafka, das Paradigma "Die Verwandlung" vom Handlungsreisenden Gregor Samsa aufzuschreiben, der über Nacht in einen Käfer verwandelt wurde. Ein anderes Strukturmerkmal in Kafka`s Erzählungen ist das Oxymoron des "stehenden Sturmlaufs". Das Blog Medienobservationen beschreibt den "stehenden Sturmlauf" in Kafka`s Geschichte

"Gib`s auf":

"In dieser Erzählung wird in vier Sätzen der Gang des Protagonisten am frühen Morgen zum Bahnhof beschrieben. Eile, Hektik und Dynamik - der Erzähler glaubt sich verspätet zu haben- gipfeln in seiner plötzlichen Unkenntnis über den Weg, der zum Bahnhof führt. Einen zufällig anwesenden Schutzmann scheint der Himmel geschickt zu haben - doch von ihm empfängt der Reisende nur die Information über die Unmöglichkeit, den Weg zu erfahren.
Angesichts dieser dilemmatischen und tragischen Situation - das Ziel ist bestimmt, der Weg aber unbekannt und daher nicht begehbar - muß die zielstrebige Bewegung des aus der Stadt fortstrebenden Mannes in Verharren umkippen und damit die ihn kennzeichnende Bewegung des Sturmlaufes brüsk zum Stehen gebracht werden."



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** Ein kursorischer Überblick zum Reichtum in den USA findet sich in meinem Beitrag Occupy Wall Street, jagt die Reichen, scusi! vom 17.Oktober 2011; und dort insbesondere im Anhang ->"Wer ist das e i n e Prozent in den USA?"


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