Mittwoch, 6. Juli 2011

Assange und Zizek diskutieren über "arabischen Frühling"

rhbl



Julian Assange und der slovenische Philosoph Slavoj Žižek, die beiden "gefährlichsten" Männer des „Westens“ haben sich am letzten Samstag im Londoner Troxytheater vor 2500 zahlenden Gästen zu einem zweistündigen Gespräch getroffen, moderiert von Amy Goodman (Democracy Now!), organisiert vom Frontline Club. Es war vermutlich die letzte Gelegenheit Julian Assange „live“ zu erleben. Das neue, kommende Mc-Carthy-Amerika will ihn als Überbringer „schlechter Nachrichten“ unbedingt für immer hinter Schloß und Riegel bringen, die Todesstrafe haben Republikaner auch schon für Assange gefordert (taz).




Video der Diskussion vom 02.07.2011 zwischen Assange und Zizek im Frontline Club. Die schwache Bildqualität bitte ich zu entschuldigen. Ton ist o.k (engl.)

Zizek sieht Assange`s Hauptverdienst darin, dass mit "Wikileaks" der von den dominanten ProIl-Medien implizit erzeugte "schöne Schein" zerstört wurde, die Bürger würden von "ihren" Medien stets aktuell, objektiv, vollständig und richtig selbst über gefährlich herrschaftskritische Ereignisse informiert. Insbesondere der selbsternannte
"Investigative Journalismus" der "vierten Gewalt" tut so, als ob er uns ständig über alles auf dem Laufenden hält und stabilisiert mit dieser Täuschung entscheidend das herrschende Unrechtssystem. Die Medien sind von bloßen Torwächtern der Macht zu brutal-verdeckten M i t t ä t e r n mutiert (siehe z.B. der aktuelle Murdoch/Cameron-Skandal in England, NZZ).


Zizek offenbarte sich in London als großer Fan Assanges, der mit seinen zahllosen Wikileaks-Enthüllungen über den Irakkrieg (US-Apache-Video "collateralmurder"), den Afghanistankrieg und mit der Veröffentlichung unzähliger vertraulicher US-Botschafts-Depeschen (Cablegate) den für eine Demokratie so entscheidenden Unterschied zwischen abstraktem und konkretem Wissen der Bürger sauber herausgearbeitet hat. Haben wir doch fast alles geahnt, was in den Botschaftsdepeschen stand und was im Apache-Video gezeigt wird.

Es aber schwarz auf weiß als originalformatierte Email von US-Botschaftsangehörigen samt Adressdateien zu lesen oder das Abschlachten unschuldiger Iraker als Dokumentarfilm aus der Kanzel eines US-Angriffshubschraubers zu sehen, das ist etwas anderes.

Wikileaks hat gewissermaßen den amtlichen Totenschein für das "Demokratische Amerika" ausgestellt, hat notariell beurkundet, dass es das „freie, demokratische“ Amerika, so wie es die Hollywood-Medien uns hundert Jahre lang vorgegaukelt haben, in Wirklichkeit nie gegeben hat.

Wikileaks verlegt damit auch den in Asien oder in den arabischen Öllieferländern zukünftig Herrschenden den Weg, weiter „so zu tun als ob“. Der Herbst der Plutokraten hat begonnen. Zizek nennt es in seinem neuesten Buch „Living in the End Times“.


gaddafi

Bashar al Assad und Gaddafi bei der verspäteten Basislektüre "Demokratie für Dummies". In seinem Untergang lässt das US/IL-Ölempire die demokratische Maske fallen und interveniert auch in Syrien und Libyen unverhohlen mit blutiger Geheimdienst-/ Militärgewalt. Das Ergebnis sind tausende von Toten, die von den "Westmedien" den lokalen Potentaten in die Schuhe geschoben werden.


Herausgekommen ist bei der Wikileaks-Aktion nebenbei das, was die Westmedien gemeinhin den „Arabischen Frühling“ nennen. Ob es gelingt, die in Tunesien und Ägypten sprießende Demokratisierung erfolgreich zu beenden, steht in den Sternen. Die muslimische Welt vom Magreb bis in den Mittleren Osten ist von mehr als nur nervöser Unruhe befallen.

EHEC-Saatgut aus Ägypten (von Ness Tziona nach Ägypten ist es ein Katzensprung) steht ähnlich den Anthrax-Briefen aus Fort Detrick unter tödlichem Bioterror-Sabotageverdacht. Sabotagetrupps bewährter israelischer Dienste sind im Mittelmeerraum ausgeschwärmt, um die Bootsmotoren der nächsten Gaza-Flottille schon in ihren Heimathäfen lahmzulegen. Ungeachtet der unfreundlichen Haltung USraels wollen die Palästinenser in acht Wochen vor der UNO-Vollversammlung in New York einen eigenen Staat ausrufen, was für Israel ein Kriegsgrund sein könnte. Im Jemen herrscht schon jetzt Bürgerkrieg. Im Sudan beginnt er nächste Woche, wenn sich der ölreiche Süden auf Wunsch der amerikanischen Ölgesellschaften demokratisch vom Mutterland abspaltet. In Somalia herrscht Hungersnot.

Im sunnitisch regierten Bahrain, wo die mit der Überwachung der Öltankerrouten betraute US-Flotte ihren Stützpunkt hat, hält das wahabitische Saudi-Arabien mit gepanzerten Spezialtruppen die schiitische Bevölkerung nieder. Die Saudis haben prophylaktisch 200 neue Leopard-Panzer geordert, mit Räumschild, damit die leichten Pickups der Aufständischern künftig ohne viel Federlesen samt aufmontiertem MG und Besatzung in die Wüste geschubst werden können.

Obwohl der Verkauf von Panzern in ein Krisengebiet oder in ein Land mit einer ungenügenden Menschenrechtssituation eindeutig gegen die deutschen Rüstungsexportrichtlinien verstößt, Auszug:

"3. Genehmigungen für Exporte von Kriegswaffen und sonsti-
gen Rüstungsgütern werden grundsätzlich nicht erteilt, wenn
hinreichender Verdacht besteht, dass diese zur internen Re-
pression im Sinne des EU-Verhaltenskodex für Waffenausfuh-
ren oder zu sonstigen fortdauernden und systematischen
Menschenrechtsverletzungen missbraucht werden. Für diese
Frage spielt die Menschenrechtssituation im Empfängerland
eine wichtige Rolle."


soll der Bundessicherheitsrat dem Deal mit Rückendeckung aus Tel Aviv und Washington schon insgeheim zugestimmt haben. Die Opposition vermochte den schmutzigen Kuhhandel mit den Despoten im Bundestag nicht zu stoppen. Eine Strafanzeige läuft. ("Trittin sieht Schwarz-Gelb an der Seite der Despotie", SZ).

Hier ein Werbefoto mit dem Leo 2 in einem fiktiven Aufstandsgebiet im "Nahen Osten". Stimmig auch im Detail: die Gemüsehändler haben die Rollos an ihren Läden in Erwartung dessen was kommt sicherheitshalber schon mal runtergelassen.


leo2a7

Leo 2 A7+ der letzte Schrei zur Aufstandsbekämpfung. Der Führungspanzer für`s Herrscherhaus wird mit vergoldetem Räumschild, Ketten, Radkappen und goldenem Lenkrad geliefert. (Quelle: Website des Herstellers Krauss-Maffei Wegmann, GmbH&Co. KG)


In Syrien wehrt sich Assad noch mit allen Mitteln gegen den drohenden Machtverlust. Aufrührer, die offenkundig von westlichen Geheimdiensten via Türkei und Libanon unterstützt werden, organisieren Woche für Woche Massendemonstrationen gegen das Regime, die dank des Einsatzes von Heckenschützen „unbekannter Herkunft“ in der Regel blutig ausgehen.

Von der Washington Post am 18. April 2011 aus dem WIKILEAKS-Fundus veröffentlichte Geheimdepeschen der US-Botschaft belegen, dass das US-Außenministerium im Rahmen einer gegen den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad gerichteten verdeckten Kampagne Oppositionsgruppen seit 2006 mit fast sechs Millionen Dollar finanziert hat. Syrien beschuldigt diese Gruppen, die unter anderem von London aus den US-finanzierten Satelliten-TV-Sender "Brada-TV" betreiben, des Hochverrats.

Die aus dem Ausland bezahlten Killer und Heckenschützen reisen jeweils zu den "Freitags-Demonstrationen" an, um dort Unruhe zu schüren und wahllos aus dem Hinterhalt Demonstranten abzuschießen. Durch die gezielte Ermordung zahlreicher Polizisten und Offiziere in Orten nahe der Grenze zur Türkei und zum Libanon ist es den Aufrührern offenbar zudem gelungen, unverhältnismäßige Counterinsugency-Maßnahmen der syrischen Armee und die Flucht ganzer Dörfer in die Türkei aus Angst vor dem eigenen Militär zu provozieren (press tv).





Sarkozy für Angriff auf Libyen von Franzosen am Schlafittchen genommen.

Herrmann Fusten vom Konservatorium für Musik und Tanz in Agen, Frankreich,
zieht Zappelphilipp Zwerg Sarkozy hier bei dessen "Bad in der Menge" in Brax kurz am Kragen, bevor er selbst von Sicherheitsleuten überwältigt und zu Fall gebracht wird. Der bisher politisch noch nicht in Erscheinung getretene kleine städtische Angestellte Herrmann Fusten, der Sarkozy wegen dessen selbstherrlichen Überfalls auf Libyen nur einen kleinen "Dämpfer" verpassen wollte, wurde wegen der "Tätlichkeit" im Schnellverfahren zu sechs Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt und von der Stadt Agen mit dem Ziel der Entlassung aus dem Amt vorläufig beurlaubt
(Libération).


In Libyen werden gleich reihenweise offene Rechnungen der dort einst und jetzt wieder engagierten westlichen Ölgesellschaften beglichen. Nachdem der US/IL-Statthalter in Paris, Nicholas Sarkozy, zusammen mit seinem Londoner Betbruder Cameron in einer einsamen und voreiligen Entscheidung einen Angriffskrieg der NATO gegen Libyen vom Zaun gebrochen hat, der wegen Mangels an Bomben nach zehn Wochen ins Stocken gekommen ist, scheint die NATO als zahnloser Tiger bis auf die Knochen blamiert. Den Rebellen ist in der Wüstenhitze des Sommers der Spaß an der Rebellion gründlich abhanden gekommen. Der bunte Haufen verkündet zwar ständig neue "Offensiven", kriegt aber mangels Ausbildung und Disziplin gegen Gaddafis Profisöldner militärisch ohne pausenlose NATO-Luftunterstützung nix gebacken.

Anscheinend werden von den NATO-Helden Sarkozy (Total) und Cameron (BP) in Libyen Kindersoldaten eingesetzt. Der Junge mit dem weißen Rucksack in Bildmitte dürfte knapp 15 Jahre alt sein.:

offensive

"Die Rebellen rücken allmählich in Richtung Tripolis vor" (NZZ-Kriegspropaganda, Ausriss aus Reuters-Foto).


Der Führer der Rebellen in Benghasi hat sich laut Guardian schon damit abgefunden, dass Gaddafi als Ruheständler in Libyen bleibt (s.a. NZZ). Deutschland braucht seine avisierten Streubombenbehälter aus Altbeständen hoffentlich gar nicht mehr liefern.

Wie Spiegel-Online berichtet ist durch den monatelangen Krieg in Libyen "für viele Menschen die Versorgung mit Lebensmitteln nicht mehr gewährleistet. Laut einem Bericht der UNO / World Food Program hungern vor allem im Westen des Landes Zehntausende Menschen. Ihr Vieh ist längst verkauft oder gegessen."

Italiens Ministerpräsident Berlusconi hat sich inzwischen a u s d r ü c k l i c h von dem Angriffskrieg seiner Natopartner Sarkozy und Cameron auf Libyen distanziert.
Was kann es für das Nato-Militärbündnis schon peinlicheres geben als das folgende Statement des Bischofsvikars von Tripolis, das vom Newsletter des Radio Vatikan gestern veröffentlicht wurde:

„Der Bischofsvikar von Tripolis fordert einen Dialog mit Staatschef Muammar Gaddafi und seinen Anhängern. Bomben und Krieg seien unnötig, so Bischof Giovanni Martinelli nach Angaben der Agentur „Asianews“. Martinelli äußerte sich mit Blick auf ein Treffen zum Thema Libyen. Dazu kamen an diesem Dienstag in Moskau Afrikanische Union, Russland und NATO zusammen. Ohne Dialog mit Gaddafi könne in Libyen kein Frieden zustandekommen, so Martinelli. Derweil schlug am Montag der Präsident Südafrikas Iacob Zuma einen neuen Plan vor, um ein Einverständnis zwischen Gaddafi und den Rebellen zu finden. Seit dem Beginn der NATO-Mission in Libyen setzen sich Mitglieder Russlands und der Afrikanischen Union für eine diplomatische Lösung der Krise ein. Martinelli weist darauf hin, dass es immer noch eine große Anhängerschaft Gaddafis auf dem Land gibt. Der Bischof berichtet, dass Tausende von Menschen in Tripolis und anderen Städten demonstrierten, um Gaddafi zu unterstützen. Martinelli glaubt, die Bevölkerung fürchte sich vor einer radikale Veränderung im Regime. Da sie nicht die Rebellen in Benghasi kennen, sei Gaddafi für die meisten immer noch eine Garantie für ihre Zukunft. Deutlich kritisiert Martinelli Frankreich, die Türkei und andere Länder der NATO, die die Rebellen finanziell unterstützen. Er glaubt, dass ihre Reaktion nur Uneinigkeit in der Bevölkerung stifte. (asianews)“

Wenn das zutrifft, was Martinelli sagt, und wer wollte an den Worten eines Bischofs schon zweifeln, heißt es für die NATO schleunigst in Libyen den Schwanz einzuziehen und das Feld zu räumen. Höchste Zeit abzuhauen, bevor die Ratingagentur Moody's die Einsatzfähigkeit der Natotruppen auf „Ramsch-Niveau“ runterstuft.

Das Desaster des „Westens“, dessen kollektiv unfähiges Militär nach den Niederlagen im Irak und in Afghanistan noch nicht einmal ein paar Kameltreiber in der libyschen Wüste erledigen kann, deutet auf den Beginn des Untergangs des ganzen US-Empire. Die USA haben mehr Schulden als alle anderen Staaten der Welt zusammen. Bis 02. August 2011 muss in Washington die offizielle Schuldengrenze erneut angehoben werden, sonst droht den USA der Staatsbankrott.

Womit wollen die USA noch ihre Domestiken und Söldner in aller Welt löhnen, wo ihnen doch nicht nur, wie allenthalben kolportiert wird, 14 Billionen Dollar fehlen, sondern inklusive der Rentenansprüche ihrer Staatsbediensteten und diverser anderer nicht öffentlich gemachter Staatsschulden mindestens 52 Billionen US-Dollar. Das schreibt kein geringerer als der frühere Außenminister Israels, Shlomo Ben Ami, in Al Jazeera. 52.000.000.000.000 Dollar, soviel Geld kann keiner drucken.

Das kapitalistische System hat fertig, da stimmen wir Günter Grass in seiner Rede vor dem "Netzwerk Recherche" zu ("Die Steine des Sisyphos", veröffentlicht in der gedruckten SZ vom 04.07.2011).

Das Leben der
megareichen US-Amerikaner und ihrer reichen Sbirren a u f P u m p zulasten der armen Menschen, insbesondere auf der Südhalbkugel der Welt und sogar zulasten der eigenen Kinder und Kindeskinder kann ja nicht ewig so weiter gehen. Ein bloß auf r e c h n e n d e s Denken, auf einen vorübergehenden technischen Vorsprung und Atomwaffen gestütztes, menschenverachtend korruptes und mörderisches Ausbeutungssystem ist am Ende.

"Das rechnende Denken kalkuliert. Es kalkuliert mit immer aussichtsreicheren und zugleich billigeren Möglichkeiten. Das rechnende Denken hetzt von einer Chance zur nächsten. Das rechnende Denken hält nie still, kommt nie zur Besinnung" (Martin Heidegger).

Die Chinesen, die "Juden Asiens", haben den USA und Israel gezeigt, wo`s langgeht, wie man das besinnungslose Wettrennen nach den immer billigeren Möglichkeiten gewinnen kann.

China hat zwei Jahrzehnte nach seinem Erscheinen auf dem Weltmarkt trotz mannigfacher Behinderungen schon mehrere Billionen Dollar an Devisenreserven erwirtschaftet. Die USA sind mit 52 Billionen US-Dollar M i e s e n völlig überschuldet und bankrott.


.
ego (Gast) - 6. Jul, 19:23

Deutschland verkauft 200 Panzer nach Saudi Arabien und jeder regt sich auf. Warum eigentlich? Was wollen denn wir mit den Dingern. Der Panzerkrieg ist in Deutschland utopisch. Es ist doch schön, dass man die verkaufen kann. Die gleichen Leute regen sich auf, die dann wieder gegen Steuererhöhungen sind. Alles Heuchler. Zudem haben die USA und Israel zugestimmt, also fällt es den Kritikern schwer mal wieder die Judenschuld aus dem Dritten Reich aus dem Sack zu ziehen. Und wenn Israel Saudi Arabien als stabilisierenden Faktor in der Gegend sieht, herje, warum soll man das nicht unterstützen.

Deutschland verkauft 200 Panzer nach Saudi Arabien und jeder regt sich auf. Warum eigentlich? Was wollen denn wir mit den Dingern. Der Panzerkrieg ist in Deutschland utopisch. Es ist doch schön, dass man die verkaufen kann. Die gleichen Leute regen sich auf, die dann wieder gegen Steuererhöhungen sind. Alles Heuchler. Zudem haben die USA und Israel zugestimmt, also fällt es den Kritikern schwer mal wieder die Judenschuld aus dem Dritten Reich aus dem Sack zu ziehen. Und wenn Israel Saudi Arabien als stabilisierenden Faktor in der Gegend sieht, herje, warum soll man das nicht unterstützen.

denkbonus (Gast) - 8. Jul, 13:53

Hauptsache Flachbildschirm

oder wie anders ist Ihr Statement zu verstehen. Ganz gemäß des Mottos: "Mein Auto fährt auch ohne Wald." Diktaturen sind keine Verbündeten, sondern ein Verbrechen. Dass unsere Regierung ein Land wie Saudi Arabien mit Leos unterstützt, entspringt dem gleichen Denkmuster, dem Sie, wie auch viele andere, irgendwann zum Opfer fallen werden. Es sei denn, Sie sind steinreich. Andernfalls werden Sie als nichtausbeutbarer Schädling beseitigt. Das ist nichts weiter als die konsequente Weiterführung kapitalistischer Verwertungslogik. Aus dieser Nummer kommen weder Sie noch andere Betroffene heraus.

scusi!

Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)

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