Gefährliche Nähe: Atomkraftwerke und Leukämie
rhbl
Eine BfS-Studie belegt zum ersten Mal: Die Zahl krebskranker Kinder steigt, je dichter ihr Wohnort an einem der 16 deutschen AKW-Standorte liegt (Süddeutsche Zeitung ).
Geahnt haben wir es ja immer schon. Insider wissen es schon lange. Aber der Schleier der militärischen Geheimhaltung seit der Erfindung der Atombombe, das Rosstäuscher–Rotwelsch der Betreiber, die Iwrit-verschlüsselte Fachsprache in der die „Wissenschaftler“ der „Nuklearen Familie“ weltweit untereinander ihre Betriebsgeheimnisse austauschten, die jahrzehntelang bestens organisierte Desinformation der Öffentlichkeit, das strukturelle Unterdrücken aller Beweise in der Szene, all das hat bisher die rasche Enttarnung der Atomschwindler verhindert, hat den Zusammenhang zwischen AKW und Leukämie verschleiert.
Abstand zu halten zu den Atomkraftwerken war ja in der dichtbesiedelten Bundesrepublik kaum möglich. Das quadratische Abstandsgesetz (Uni Leipzig, pdf) wurde im Strahlenschutz bislang erstaunlich beiläufig erwähnt und geriet bei manchen fast in Vergessenheit. Aus Angst vor den AKW-Betreibern wagten es die politisch Verantwortlichen nach Tschernobyl noch nicht einmal, die Standorte der deutschen AKW in der grafischen Übersichtskarte des Integrierten Meß- und Informationssystems (IMIS) zu markieren. Obwohl es das mit fünfzig Millionen Mark nach dem neuesten informationstechnischen Stand gestrickte geografische Informationssystem dank seiner Flexibilität und seines softwaretechnischen Funktionsumfangs mit Leichtigkeit zugelassen hätte, auf jedes deutsche AKW samt zugehörigen Messstellen und zugeordneten Hilfsdiensten, Krankenhäusern und Notfallstationen zu zoomen.
Die ODL-Übersichtskarte (24-Stunden-Mittelwerte), die bei der Indienststellung des Strahlenschutzvorsorgesystems noch alle Landeshauptstädte/Landkreise zeigte und bis auf die Kreisebene/Kreisgrenzen operabel war, wo der Katastrophenschutz organisatorisch in Deutschland aufgehängt ist, wurde wohl mit Rücksicht auf die Zuständigkeit der Länder abgespeckt. Sie enthält jetzt nur noch 2000 interpolierbare Pixelchen zur Markierung der Ortsdosisleistungsmeßstellen, die Landeshauptstädte und die Landesgrenzen. Die Meßwerte werden nicht mehr, wie von mir ursprünglich konzipiert, je nach Anstieg der Dosisleistung selbsterklärend in den ursprünglichen Signalfarben von grün (harmlos) über gelb bis rot (gefährlich) dargestellt sondern in einem für den Bürger unverständlichen Farbschema, das sich wohl an erste surreale Entwürfe des BGA aus dem Jahr 1986 anlehnt. Zu dieser Art von vorauseilendem Gehorsam der im BfS für das IMIS-System Zuständigen gegenüber der Kernenergie fällt mir nur ein Faßbender-Filmslogan ein: "Angst essen Seele auf".
Dreißig Jahre ist es jetzt her, dass sich der kluge und tapfere Lehrer Hartmut Gründler aus Protest gegen die gnadenlose Verlogenheit der bundesdeutschen Kernenergiepolitik auf einem öffentlichen Platz der schönen Stadt Hamburg den Feuertod gab. Gründler hatte in seinem Essay "Kernenergiewerbung, die sprachliche Verpackung der Atomenergie" schon früh das Zwiedenken der Nuklearisten als Orwells "doublethink" enttarnt. Von diesem Hartmut Gründler gibt es im Internet heute keine Spur mehr. Weiss-Wäscher der Nuklearlobby werden gut bezahlt. Prof. P.C. Mayer-Tasch wies 1985 in seinem "Wörterbuch der Politischen Ökologie" auch auf Jürgen Dahl ("Auf Gedeih und Verderb") hin, der 1977 auf die Kern-Spaltung der Sprache im Bannkreis der Nuklearerpresser aufmerksam gemacht hatte. Nur mit kunstvoll gespaltener Zunge war es möglich, dass das Bundesverfassungsgericht in seiner Kalkar-Entscheidung vom 8. August 1978 (Restrisiko) zugunsten der Globalen Nuklearmafia einen derartig tiefen Eingriff in das Grundrecht der Bürger auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Artikel 2 GG) zuließ.
Vierzig Jahre nach der Inbetriebnahme des AKW Kahl wendet sich das Blatt. Der Tag der Abrechnung mit den Göttinger Händlern des Atomtods, dem widerlichen Plutoniumbombenbastler v. Weizsäcker, seinen Spießgesellen Heisenberg, Niels Bohr und anderen Heuchlern ist gekommen. Die erpresserische Nuklearmafia Einstein & Co, die seit Hiroshima und Nagasaki unermessliches Leid über die Welt gebracht hat, kann sich in den kommenden Physikstunden auf einiges gefasst machen.
In der Reaktorsicherheitskommission (RSK) und Strahlenschutzkommission (SSK), die den BMU beraten, wird man sich mit den Ergebnissen der Mainzer Studie dringend auseinandersetzen müssen. Die Stellungnahme der IPPNW (Ärzte gegen den Atomkrieg) zur Studie ist klar und deutlich: „Bei diesen massiven Befunden an jedem deutschen Atomkraftwerks-Standort ist eine strahlenbedingte Ursache auf jeden Fall hoch wahrscheinlich. Wer jetzt noch über Zufall spricht, macht sich lächerlich“, so Dr. med. Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW. Die IPPNW, die die Studie vor Jahren angeschoben hat, erhebt in ihrer Pressemitteilung vier klare Forderungen an die Verantwortlichen:
1.) "Nachdem nun der Zusammenhang zwischen erhöhten Krebs- und Leukämieraten und der Wohnortnähe zum Atomkraftwerk nachgewiesen wurde, müssen die Ursachen dafür umgehend weiter aufgeklärt werden. Die betroffene Bevölkerung an AKW-Standorten sollte schnell und umfassend mit geeigneten Screening-Methoden untersucht werden.
2.) Das im europäischen Umweltrecht verankerte Vorsorgeprinzip gebietet es nun, die deutschen Atomkraftwerke umgehend stillzulegen.
3.) Die IPPNW fordert jetzt das Bundesumweltministerium auf, umgehend die offensichtlich zu laschen Grenzwerte für radioaktive Emissionen aus den Atomkraftwerken zu überprüfen und deutlich zu senken.
4.) Ab sofort sollten nicht mehr die betroffenen Kinder und Eltern die Beweislast für die Ursache der Erkrankung tragen müssen, sondern umgekehrt die Betreiber der Atomanlagen."
Das überkommene Potemkinsche Gebäude des deutschen und internationalen Strahlenschutzes samt den daranhängenden Betriebserlaubnissen für zumindest die deutschen Atomkraftwerke dürfte wie ein Kartenhaus einstürzen. Leute wie der berufsmäßige Atomkraftverharmloser Prof. Kellerer, der ehemalige SSK-Vorsitzende Oberhausen und seine Gehilfen Rot, Gelb, Grün, Blau oder unter welchen Aliasnamen der bunte Regenbogen von Strahlenschutzjongleuren aktuell auftritt, können sich den Strick nehmen, soweit sie es nicht schon getan haben.
Jeder Jongleur ist nur in dem Maße erfolgreich, wie er sich gegen die Gesetze der Mechanik und der Schwerkraft behaupten kann. Wie Verbrecher öfter ihre Namen, wie Jongleure im Zirkus die Bälle und Reifen wechseln, so änderten die Nuklearfetischisten der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICRP) in London und ihre Anhängsel in Deutschland jahrzehntelang zur Verwirrung der Öffentlichkeit immer schneller die Messgrößen, Einheiten und Fachbegriffe ihres absichtsvoll volatilen "Strahlenschutzsystems". ICRP, RSK und SSK waren zudem seit Anbeginn wie Freimaurerlogen organisiert, nahmen nur Leute aus der eigenen Camorra auf, um unabhängigen Wissenschaftler jeden Zutritt zu verwehren.
So manches havarierte AKW in England und den USA änderte auch seinen Namen, die Eigentümer ihre Bankkonten. Aus Windscale wurde Sellafield. Aus dem fast geschmolzenen „AKW Three Mile Island“ wurde das „AKW Harrisburg“.
Nach der Katastrophe von Harrisburg stellten die Fälscher von der ICRP ihr ganzes "Strahlenschutzsystem" von den Füßen auf den Kopf, um alle übrigen AKW weiter betreiben zu können, obwohl doch in den USA der Super-GAU, das Undenkbare passiert war. Sie verkomplizierten ihre ohnehin schon umfangreichen Rechenmodelle so extrem, dass Außenstehende jedenfalls ohne Computerunterstützung nicht mehr nachkamen und jede wirksame Kontrolle ihres „ Systems“ von außen ausgeschlossen war. So musste der TÜV Rheinland sich seinerzeit die Computerprogramme für die Sicherheitsüberprüfung des AKW Mülheim/Kärlich vor dessen Inbetriebnahme heimlich beim Betreiber besorgen. Das ist so, als ob die Staatsanwaltschaft sich das Rezept für das Panschen von Wein bei den Weinfälschern borgen würde, damit die Polizei weiß, wo sie den Flüssigzucker suchen muss.
Nach Tschernobyl wurde das Strahlenschutzsystem "aus Rücksicht auf den neuesten Stand der Erkenntnisse" nochmals gründlich verwässert, mutierten feste Grenzwerte zu bloß volatilen, je nach Ausnahmezustand von der Regierung beliebig änderbaren Richtwerten, zog die ICRP wie eine Schmugglerbande zusätzliche doppelte Böden in Gestalt "unterer und oberer Richtwerte" in ihre Berechnungen ein. Die ICRP versteckte die Ein- und Ausgänge ihres winkeladvokatisch verschachtelten Pseudo-Strahlenschutz-Systems und verkomplizierte die Berechnungen mit immer neuen Transferfaktoren, Dosiskoeffizienten und alle möglichen manipulationsgeeigneten Berechnungsgrundlagen hinter mathematischen Tapetentüren. Die obskure „Logik“ des Systems wird nur noch von „Alice im Wunderland“ übertroffen. Tatsächlich ging und geht es bei RSK und SSK immer nur um eins, die Nuklearanlagen müssen laufen, der Rubel muss rollen. Eine Million Euro spuckt ein laufendes AKW wie Biblis pro Tag als Gewinn aus.
Jahrzehnte haben wir Generationen von Fälschern des ICRP, (der RSK) und der SSK bei ihren verzweifelten Bemühungen, „Strahlenschutz“ zu simulieren, mit Interesse zugeschaut. Dumm waren sie nicht. Immerhin ist es diesen Atom-Gangstern in Deutschland im Verein mit bekannten Mietfedern und käuflichen Parteipolitikern flächendeckend gelungen, die Wahrheit über den Atomtod, einschließlich der wirklichen Opferzahl von Tschernobyl, unglaublich lange zu vertuschen und alles schön unter der Decke zu halten. Wer`s nicht glaubt, braucht nur zum aktuellen Leukämiethema in "Die Zeit" ("generell gilt die genaue Ursache von Leukämie unter Forschern derzeit als ungewiss"), den "SPIEGEL" ("Das Rätselhafte: An der Strahlung liegt es offenbar nicht") oder ähnliche Atomjubel-Medien zu schauen.
Wenn die Studie der Uni Mainz hält, was sie verspricht, bleibt nur noch der Offenbarungseid der Atomheuchler. Denn dann ist die Geschäftsgrundlage für die „Friedliche Nutzung der Kernenergie“ in Deutschland entfallen.
Die Bundesregierung hatte die entscheidende Bedingung für den großen deutschen Atomkonsens 1977 in ihrer gleichnamigen Dokumentation unter der Federführung von Hans Matthöfer (BMFT) auf Seite 245 veröffentlicht: „Auf jeden Fall ist das Krebsrisiko, das durch die Schwankungen der natürlichen Strahlenbelastung oder eine ähnlich große Zunahme der künstlichen Strahlenbelastung hervorgerufen wird, so gering, dass es sich jedem epidemiologischen Nachweis entzieht.“
Den Nachweis, dass die deutschen AKW, ihre Betreiber und die von den Betreibern abhängigen Parteipolitiker nicht ganz dicht sind, brauchen wir schon lange nicht mehr. Den Beweis, dass Menschen, die in der Nähe von Atomkraftwerken wohnen, wegen der mehr oder weniger unkontrolliert austretenden Radioaktivität vermehrt an Krebs und Leukämie erkranken und sterben, ist endlich mit der BfS-Studie erbracht.
Da hilft es den Nuklearisten auch nichts, dass sie über Jahrzehnte die Grundlagenforschung im Bereich der Strahlenbiologie so vernachlässigt haben, dass es bis heute nicht möglich ist, eine strahleninduzierte Leukämie von einer "konventionellen" spontan auftretenden Leukämie zu unterscheiden. Es gibt eben auch eine Unterdrückung von Beweismitteln durch Unterlassen. So hat sich die Beweislast umgekehrt. Die Betreiber müssen jetzt beweisen, dass das vermehrte Auftreten von Leukämie in der Umgebung ihrer AKW nicht durch austretende Radioaktivität verursacht wurde. Radioaktivität, die z.B. unbemerkt von den Meßinstrumenten im Kamin durch die Dachklappen des Maschinenhauses entweicht. Die Betreiber müssen auch endlich beweisen, dass mit den Meßgeräten der Umgebungsüberwachung rein messtechnisch jede Art von Radioaktivität nachgewiesen werden kann. Da werden sie schwer ins Grübeln kommen, denn ihr Messequipment ist aus Gründen, die sich leicht erraten lassen, bis heute unzulänglich.
Lange vor den Epidemiologen der Uni Mainz hatte sich ja schon Frau Professor Schmitz-Feuerhake von der Uni Bremen, eine der wenigen glaubwürdigen FachwissenschaftlerInnen, beim Thema Krümmel gegen die Behauptungen der vierzig Jahre lang allmächtigen, betreiberfreundlichen "Gutachter"-Lobby festgelegt. Zwar zweifelt der überängstliche Umweltminister Gabriel zusammen mit den üblichen atomfreundlichen Verdächtigen noch, weil die Studie nicht in das hergebrachte Bild passt, aber gerade das macht die Studie glaubwürdig.
Als vier Jahre nach Tschernobyl von einem britischen Mediziner in einem Fachblatt die von der Atomwissenschaftlermeute so nicht erwartete, rasche Zunahme von Schilddrüsenkrebsfällen bei Kindern in Gomel und Mogilew publiziert wurde, begann unisono die gleiche Abwiegelungskampagne, wie wir sie jetzt erleben. Lügen haben kurze Beine. Nach den ersten Dokumentarfilmen im deutschen Abendfernsehen, die zeigten, wie den Kindern die Schilddrüsen rausoperiert wurden, brach die Diversions- und Vertuschungskampagne der AKW-Betreiber und der SSK rasch zusammen.
Nachdem bekannt wurde, was die SSK tapfer verschwieg, dass diese Kinder ihr Leben lang auf die Einnahme von Tabletten zur Substitution der Schilddrüsenfunktion angewiesen sind, war die Empörung in der Bevölkerung groß. So wird es auch jetzt wieder kommen.
War ja wohl auch blanke Chuzpe oder das Ergebnis von Korruption, ausgerechnet die Betreiber der Atomkraftwerke damit zu beauftragen, die aus ihren Anlagen austretende Radioaktivität selbst zu messen. Auch wer die SSK jetzt "amtlich" beauftragen will, die Mainzer Studie zu begutachten, macht den Bock zum Gärtner.
Es gibt für die Republik nur noch eine Option:
Für alle 16 Atomkraftwerke in Deutschland muss den Betreibern zügig die Betriebserlaubnis entzogen werden.
Eine BfS-Studie belegt zum ersten Mal: Die Zahl krebskranker Kinder steigt, je dichter ihr Wohnort an einem der 16 deutschen AKW-Standorte liegt (Süddeutsche Zeitung ).
Geahnt haben wir es ja immer schon. Insider wissen es schon lange. Aber der Schleier der militärischen Geheimhaltung seit der Erfindung der Atombombe, das Rosstäuscher–Rotwelsch der Betreiber, die Iwrit-verschlüsselte Fachsprache in der die „Wissenschaftler“ der „Nuklearen Familie“ weltweit untereinander ihre Betriebsgeheimnisse austauschten, die jahrzehntelang bestens organisierte Desinformation der Öffentlichkeit, das strukturelle Unterdrücken aller Beweise in der Szene, all das hat bisher die rasche Enttarnung der Atomschwindler verhindert, hat den Zusammenhang zwischen AKW und Leukämie verschleiert.
Abstand zu halten zu den Atomkraftwerken war ja in der dichtbesiedelten Bundesrepublik kaum möglich. Das quadratische Abstandsgesetz (Uni Leipzig, pdf) wurde im Strahlenschutz bislang erstaunlich beiläufig erwähnt und geriet bei manchen fast in Vergessenheit. Aus Angst vor den AKW-Betreibern wagten es die politisch Verantwortlichen nach Tschernobyl noch nicht einmal, die Standorte der deutschen AKW in der grafischen Übersichtskarte des Integrierten Meß- und Informationssystems (IMIS) zu markieren. Obwohl es das mit fünfzig Millionen Mark nach dem neuesten informationstechnischen Stand gestrickte geografische Informationssystem dank seiner Flexibilität und seines softwaretechnischen Funktionsumfangs mit Leichtigkeit zugelassen hätte, auf jedes deutsche AKW samt zugehörigen Messstellen und zugeordneten Hilfsdiensten, Krankenhäusern und Notfallstationen zu zoomen.
Die ODL-Übersichtskarte (24-Stunden-Mittelwerte), die bei der Indienststellung des Strahlenschutzvorsorgesystems noch alle Landeshauptstädte/Landkreise zeigte und bis auf die Kreisebene/Kreisgrenzen operabel war, wo der Katastrophenschutz organisatorisch in Deutschland aufgehängt ist, wurde wohl mit Rücksicht auf die Zuständigkeit der Länder abgespeckt. Sie enthält jetzt nur noch 2000 interpolierbare Pixelchen zur Markierung der Ortsdosisleistungsmeßstellen, die Landeshauptstädte und die Landesgrenzen. Die Meßwerte werden nicht mehr, wie von mir ursprünglich konzipiert, je nach Anstieg der Dosisleistung selbsterklärend in den ursprünglichen Signalfarben von grün (harmlos) über gelb bis rot (gefährlich) dargestellt sondern in einem für den Bürger unverständlichen Farbschema, das sich wohl an erste surreale Entwürfe des BGA aus dem Jahr 1986 anlehnt. Zu dieser Art von vorauseilendem Gehorsam der im BfS für das IMIS-System Zuständigen gegenüber der Kernenergie fällt mir nur ein Faßbender-Filmslogan ein: "Angst essen Seele auf".
Dreißig Jahre ist es jetzt her, dass sich der kluge und tapfere Lehrer Hartmut Gründler aus Protest gegen die gnadenlose Verlogenheit der bundesdeutschen Kernenergiepolitik auf einem öffentlichen Platz der schönen Stadt Hamburg den Feuertod gab. Gründler hatte in seinem Essay "Kernenergiewerbung, die sprachliche Verpackung der Atomenergie" schon früh das Zwiedenken der Nuklearisten als Orwells "doublethink" enttarnt. Von diesem Hartmut Gründler gibt es im Internet heute keine Spur mehr. Weiss-Wäscher der Nuklearlobby werden gut bezahlt. Prof. P.C. Mayer-Tasch wies 1985 in seinem "Wörterbuch der Politischen Ökologie" auch auf Jürgen Dahl ("Auf Gedeih und Verderb") hin, der 1977 auf die Kern-Spaltung der Sprache im Bannkreis der Nuklearerpresser aufmerksam gemacht hatte. Nur mit kunstvoll gespaltener Zunge war es möglich, dass das Bundesverfassungsgericht in seiner Kalkar-Entscheidung vom 8. August 1978 (Restrisiko) zugunsten der Globalen Nuklearmafia einen derartig tiefen Eingriff in das Grundrecht der Bürger auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Artikel 2 GG) zuließ.
Vierzig Jahre nach der Inbetriebnahme des AKW Kahl wendet sich das Blatt. Der Tag der Abrechnung mit den Göttinger Händlern des Atomtods, dem widerlichen Plutoniumbombenbastler v. Weizsäcker, seinen Spießgesellen Heisenberg, Niels Bohr und anderen Heuchlern ist gekommen. Die erpresserische Nuklearmafia Einstein & Co, die seit Hiroshima und Nagasaki unermessliches Leid über die Welt gebracht hat, kann sich in den kommenden Physikstunden auf einiges gefasst machen.
In der Reaktorsicherheitskommission (RSK) und Strahlenschutzkommission (SSK), die den BMU beraten, wird man sich mit den Ergebnissen der Mainzer Studie dringend auseinandersetzen müssen. Die Stellungnahme der IPPNW (Ärzte gegen den Atomkrieg) zur Studie ist klar und deutlich: „Bei diesen massiven Befunden an jedem deutschen Atomkraftwerks-Standort ist eine strahlenbedingte Ursache auf jeden Fall hoch wahrscheinlich. Wer jetzt noch über Zufall spricht, macht sich lächerlich“, so Dr. med. Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW. Die IPPNW, die die Studie vor Jahren angeschoben hat, erhebt in ihrer Pressemitteilung vier klare Forderungen an die Verantwortlichen:
1.) "Nachdem nun der Zusammenhang zwischen erhöhten Krebs- und Leukämieraten und der Wohnortnähe zum Atomkraftwerk nachgewiesen wurde, müssen die Ursachen dafür umgehend weiter aufgeklärt werden. Die betroffene Bevölkerung an AKW-Standorten sollte schnell und umfassend mit geeigneten Screening-Methoden untersucht werden.
2.) Das im europäischen Umweltrecht verankerte Vorsorgeprinzip gebietet es nun, die deutschen Atomkraftwerke umgehend stillzulegen.
3.) Die IPPNW fordert jetzt das Bundesumweltministerium auf, umgehend die offensichtlich zu laschen Grenzwerte für radioaktive Emissionen aus den Atomkraftwerken zu überprüfen und deutlich zu senken.
4.) Ab sofort sollten nicht mehr die betroffenen Kinder und Eltern die Beweislast für die Ursache der Erkrankung tragen müssen, sondern umgekehrt die Betreiber der Atomanlagen."
Das überkommene Potemkinsche Gebäude des deutschen und internationalen Strahlenschutzes samt den daranhängenden Betriebserlaubnissen für zumindest die deutschen Atomkraftwerke dürfte wie ein Kartenhaus einstürzen. Leute wie der berufsmäßige Atomkraftverharmloser Prof. Kellerer, der ehemalige SSK-Vorsitzende Oberhausen und seine Gehilfen Rot, Gelb, Grün, Blau oder unter welchen Aliasnamen der bunte Regenbogen von Strahlenschutzjongleuren aktuell auftritt, können sich den Strick nehmen, soweit sie es nicht schon getan haben.
Jeder Jongleur ist nur in dem Maße erfolgreich, wie er sich gegen die Gesetze der Mechanik und der Schwerkraft behaupten kann. Wie Verbrecher öfter ihre Namen, wie Jongleure im Zirkus die Bälle und Reifen wechseln, so änderten die Nuklearfetischisten der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICRP) in London und ihre Anhängsel in Deutschland jahrzehntelang zur Verwirrung der Öffentlichkeit immer schneller die Messgrößen, Einheiten und Fachbegriffe ihres absichtsvoll volatilen "Strahlenschutzsystems". ICRP, RSK und SSK waren zudem seit Anbeginn wie Freimaurerlogen organisiert, nahmen nur Leute aus der eigenen Camorra auf, um unabhängigen Wissenschaftler jeden Zutritt zu verwehren.
So manches havarierte AKW in England und den USA änderte auch seinen Namen, die Eigentümer ihre Bankkonten. Aus Windscale wurde Sellafield. Aus dem fast geschmolzenen „AKW Three Mile Island“ wurde das „AKW Harrisburg“.
Nach der Katastrophe von Harrisburg stellten die Fälscher von der ICRP ihr ganzes "Strahlenschutzsystem" von den Füßen auf den Kopf, um alle übrigen AKW weiter betreiben zu können, obwohl doch in den USA der Super-GAU, das Undenkbare passiert war. Sie verkomplizierten ihre ohnehin schon umfangreichen Rechenmodelle so extrem, dass Außenstehende jedenfalls ohne Computerunterstützung nicht mehr nachkamen und jede wirksame Kontrolle ihres „ Systems“ von außen ausgeschlossen war. So musste der TÜV Rheinland sich seinerzeit die Computerprogramme für die Sicherheitsüberprüfung des AKW Mülheim/Kärlich vor dessen Inbetriebnahme heimlich beim Betreiber besorgen. Das ist so, als ob die Staatsanwaltschaft sich das Rezept für das Panschen von Wein bei den Weinfälschern borgen würde, damit die Polizei weiß, wo sie den Flüssigzucker suchen muss.
Nach Tschernobyl wurde das Strahlenschutzsystem "aus Rücksicht auf den neuesten Stand der Erkenntnisse" nochmals gründlich verwässert, mutierten feste Grenzwerte zu bloß volatilen, je nach Ausnahmezustand von der Regierung beliebig änderbaren Richtwerten, zog die ICRP wie eine Schmugglerbande zusätzliche doppelte Böden in Gestalt "unterer und oberer Richtwerte" in ihre Berechnungen ein. Die ICRP versteckte die Ein- und Ausgänge ihres winkeladvokatisch verschachtelten Pseudo-Strahlenschutz-Systems und verkomplizierte die Berechnungen mit immer neuen Transferfaktoren, Dosiskoeffizienten und alle möglichen manipulationsgeeigneten Berechnungsgrundlagen hinter mathematischen Tapetentüren. Die obskure „Logik“ des Systems wird nur noch von „Alice im Wunderland“ übertroffen. Tatsächlich ging und geht es bei RSK und SSK immer nur um eins, die Nuklearanlagen müssen laufen, der Rubel muss rollen. Eine Million Euro spuckt ein laufendes AKW wie Biblis pro Tag als Gewinn aus.
Jahrzehnte haben wir Generationen von Fälschern des ICRP, (der RSK) und der SSK bei ihren verzweifelten Bemühungen, „Strahlenschutz“ zu simulieren, mit Interesse zugeschaut. Dumm waren sie nicht. Immerhin ist es diesen Atom-Gangstern in Deutschland im Verein mit bekannten Mietfedern und käuflichen Parteipolitikern flächendeckend gelungen, die Wahrheit über den Atomtod, einschließlich der wirklichen Opferzahl von Tschernobyl, unglaublich lange zu vertuschen und alles schön unter der Decke zu halten. Wer`s nicht glaubt, braucht nur zum aktuellen Leukämiethema in "Die Zeit" ("generell gilt die genaue Ursache von Leukämie unter Forschern derzeit als ungewiss"), den "SPIEGEL" ("Das Rätselhafte: An der Strahlung liegt es offenbar nicht") oder ähnliche Atomjubel-Medien zu schauen.
Wenn die Studie der Uni Mainz hält, was sie verspricht, bleibt nur noch der Offenbarungseid der Atomheuchler. Denn dann ist die Geschäftsgrundlage für die „Friedliche Nutzung der Kernenergie“ in Deutschland entfallen.
Die Bundesregierung hatte die entscheidende Bedingung für den großen deutschen Atomkonsens 1977 in ihrer gleichnamigen Dokumentation unter der Federführung von Hans Matthöfer (BMFT) auf Seite 245 veröffentlicht: „Auf jeden Fall ist das Krebsrisiko, das durch die Schwankungen der natürlichen Strahlenbelastung oder eine ähnlich große Zunahme der künstlichen Strahlenbelastung hervorgerufen wird, so gering, dass es sich jedem epidemiologischen Nachweis entzieht.“
Den Nachweis, dass die deutschen AKW, ihre Betreiber und die von den Betreibern abhängigen Parteipolitiker nicht ganz dicht sind, brauchen wir schon lange nicht mehr. Den Beweis, dass Menschen, die in der Nähe von Atomkraftwerken wohnen, wegen der mehr oder weniger unkontrolliert austretenden Radioaktivität vermehrt an Krebs und Leukämie erkranken und sterben, ist endlich mit der BfS-Studie erbracht.
Da hilft es den Nuklearisten auch nichts, dass sie über Jahrzehnte die Grundlagenforschung im Bereich der Strahlenbiologie so vernachlässigt haben, dass es bis heute nicht möglich ist, eine strahleninduzierte Leukämie von einer "konventionellen" spontan auftretenden Leukämie zu unterscheiden. Es gibt eben auch eine Unterdrückung von Beweismitteln durch Unterlassen. So hat sich die Beweislast umgekehrt. Die Betreiber müssen jetzt beweisen, dass das vermehrte Auftreten von Leukämie in der Umgebung ihrer AKW nicht durch austretende Radioaktivität verursacht wurde. Radioaktivität, die z.B. unbemerkt von den Meßinstrumenten im Kamin durch die Dachklappen des Maschinenhauses entweicht. Die Betreiber müssen auch endlich beweisen, dass mit den Meßgeräten der Umgebungsüberwachung rein messtechnisch jede Art von Radioaktivität nachgewiesen werden kann. Da werden sie schwer ins Grübeln kommen, denn ihr Messequipment ist aus Gründen, die sich leicht erraten lassen, bis heute unzulänglich.
Lange vor den Epidemiologen der Uni Mainz hatte sich ja schon Frau Professor Schmitz-Feuerhake von der Uni Bremen, eine der wenigen glaubwürdigen FachwissenschaftlerInnen, beim Thema Krümmel gegen die Behauptungen der vierzig Jahre lang allmächtigen, betreiberfreundlichen "Gutachter"-Lobby festgelegt. Zwar zweifelt der überängstliche Umweltminister Gabriel zusammen mit den üblichen atomfreundlichen Verdächtigen noch, weil die Studie nicht in das hergebrachte Bild passt, aber gerade das macht die Studie glaubwürdig.
Als vier Jahre nach Tschernobyl von einem britischen Mediziner in einem Fachblatt die von der Atomwissenschaftlermeute so nicht erwartete, rasche Zunahme von Schilddrüsenkrebsfällen bei Kindern in Gomel und Mogilew publiziert wurde, begann unisono die gleiche Abwiegelungskampagne, wie wir sie jetzt erleben. Lügen haben kurze Beine. Nach den ersten Dokumentarfilmen im deutschen Abendfernsehen, die zeigten, wie den Kindern die Schilddrüsen rausoperiert wurden, brach die Diversions- und Vertuschungskampagne der AKW-Betreiber und der SSK rasch zusammen.
Nachdem bekannt wurde, was die SSK tapfer verschwieg, dass diese Kinder ihr Leben lang auf die Einnahme von Tabletten zur Substitution der Schilddrüsenfunktion angewiesen sind, war die Empörung in der Bevölkerung groß. So wird es auch jetzt wieder kommen.
War ja wohl auch blanke Chuzpe oder das Ergebnis von Korruption, ausgerechnet die Betreiber der Atomkraftwerke damit zu beauftragen, die aus ihren Anlagen austretende Radioaktivität selbst zu messen. Auch wer die SSK jetzt "amtlich" beauftragen will, die Mainzer Studie zu begutachten, macht den Bock zum Gärtner.
Es gibt für die Republik nur noch eine Option:
Für alle 16 Atomkraftwerke in Deutschland muss den Betreibern zügig die Betriebserlaubnis entzogen werden.
rhbl - 8. Dez, 15:32
mammarazzi - 10. Dez, 11:06
seit ich ibuses "schwarzer regen" gelesen habe, ist mir jegliche atomkraft suspekt!

Übergang zu den erneuerbaren Energien