7 auf einen Streich, IAF-Drohne killt Palästinenserfamilie
rhbl
Die tapferen, nur vollautomatisiert aus sicherer Distanz agierenden Kämpfer der heldenhaften Israel Airforce (IAF-Motto: Weinen und Schießen!) haben wieder einen großen Sieg errungen.
Mit einer ferngelenkten Luft-Boden-Rakete, die von einer Drohne über dem Gaza-Streifen abgeschossen wurde, konnten sie eine Palästinenserin, die gerade mit ihren vier Kindern in der Gegend von Beit-Hanoun beim Frühstuck saß, samt ihrer Hütte und den Kindern in tausend Stücke reißen. Die vier getöteten Kinder waren im Alter zwischen sieben Monaten und fünf Jahren.
Bei der Explosion der israelischen High-Tec-Rakete wurde auch noch eine vierzehnjährige Schülerin und ein älterer Mann getötet, die gerade an der einstöckigen Hütte der Palästinenserfamilie vorbeigingen. Der für den "Vorfall" zuständige IDF-Kommandeur mit dem falschen Namen Galant hat eine Untersuchung zugesagt. Das Ergebnis steht jetzt schon fest: Die Hamas war`s.
Die Israelische Armee steht unter dem Befehl des ehemaligen Mossad-Sondereinsatzleiters und Kriegstreibers Ehud Barak, der mit diesem heimtückischen, abscheulichen Massaker an Kindern und Frauen der palästinensischen Zivilbevölkerung die Waffenstillstandsverhandlungen, die zur Zeit unter Beteiligung der Hamas und Fatah mit Hilfe Ägyptens geführt werden, gezielt torpedieren möchte. Die Spannungen im Gazastreifen haben auch prompt wieder zugenommen.
In der Jerusalem Post wird seit einiger Zeit offen darüber diskutiert, welches der geeignete Zeitpunkt für einen Großangriff mit mehreren tausend Panzern auf den Gazastreifen sein könnte, um den Hamas-Kämpfern ein für allemal den Garaus zu machen, die Aufständischen komplett auszuradieren, umzubringen. Seit Monaten üben die IDF-Stabsoffiziere schon den Einmarsch anhand einer militärischen Computerspielsimulation.
Am Montag konnte nach viertägiger Verzögerung der israelische Kommunikations- und Spionagesatellit AMOS 3 via Baikonur in den Weltraum geschossen werden. Die verbesserte Kommunikation und militärische Aufklärung des Gaza- und Westbank-Vorfeldes lässt sich Israel mal eben schlappe 170 Millionen Dollar kosten. Peanuts, die als Abfallprodukte der globalen Finanzkrise von den Gewinnern an der Wall Street zum Pessah-Fest an Israel nebenbei gespendet werden. Geld, dass vom World Food Program dringend zur Behebung der Hungersnot in Gegenden wie Gaza und der Westbank gebraucht würde. Beim WFP fehlen akut 750 Millionen Dollar wegen der dramatisch ansteigenden Lebensmittelpreise.
Benzin, Öl, Verbandmaterial und andere angebliche "Konterbande", selbst Papier, wird seit fast einem Jahr nur noch in homöopathischen Dosen in den abgeriegelten Gaza-Streifen gelassen, damit die Aufständischen keine Vorräte anlegen können. Die palästinensischen Lagerinsassen des größten KZ der Welt sind durch Hunger und Krankheiten inzwischen total geschwächt, ein aus Sicht des IDF-Generalstabs idealer Rahmen für einen Großangriff auf das Gazagefängnis.
Seit mehreren Wochen gibt es kaum noch Sprit für den Betrieb der Krankenwagen, so dass die Kranken und Verletzten schon auf Eselskarren zur Intensivstation gekarrt werden müssen. Da es auch immer öfter kein Wasser, keinen Strom gibt, sind die Chancen für eine Operation unter hygienischen Bedingungen, die Überlebenschancen für Verwundete minimal.
Die UN-Beauftragte im Gazastreifen, Koning, hat in mehreren Interviews versucht, auf die verzweifelte, sich immer mehr zuspitzende, furchtbare Notlage der Palästinenser aufmerksam zu machen, vergeblich. Die westlichen Regierungen, darunter wohl auch die eiskalt kalkulierende Frau Merkel scheinen dem Abschlachten der Palästinenser in einer IDF-Großaktion insgeheim schon zugestimmt zu haben. Anders ist das offenkundige Desinteresse an den flagranten Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten und das Schweigen der europäischen Medien nicht erklärbar.
Weil den israelischen Anhängern einer "Endlösung" (Haaretz: Endsieg, total victory) wie Lieberman, Zipi Livni, Netanjahu oder Barak klar ist, dass der Überfall auf den dichtbesiedelten Gazastreifen nicht ohne großes Blutvergießen abgehen wird, wollen sie wegen der zu erwartenden schlechten Presse mit dem Zuschlagen bis zur zweiten Maihälfte warten. Dann ist George W. Bush wieder abgereist, der zum 60. Jahrestag der „zionistischen Entität“ seinen letzten großen PR-Auftritt in Israel haben wird. Der ganze „Annapolis-Prozeß“ war offenbar nur ein billiges Propagandamanöver, um von der eigentlichen "Endlösung" dem großen Frühjahrs- oder Sommerputz im Gazastreifen abzulenken.
Der Generalstabschef der IDF, Gabi Ashkenazi hält sich zur Zeit gerade in Warschau auf. Er erinnerte dort in einer Rede an den Aufstand der Juden im Warschauer Getto. Das ist thematisch die richtige Einstimmung für die Kämpfer der Hamas, denn den Palästinensern im Gaza-Streifen dürfte es aus militärstrategischer Sicht gegen die IDF genau so gehen, wie den schlecht bewaffneten jüdischen Aufständischen im Warschauer Getto, die seinerzeit von österreichischen Einheiten der Waffen-SS restlos vernichtet wurden. Damals stand am anderen Ufer der Weichsel die Rote Armee und schaute zu, wie die Juden von der SS vernichtet wurden. Diesmal wird die Bevölkerung der NATO-Staaten via CNN, Al Jazeera und BBC zusehen, wie die Palästinenser von der IDF vernichtet werden.
Die tapferen, nur vollautomatisiert aus sicherer Distanz agierenden Kämpfer der heldenhaften Israel Airforce (IAF-Motto: Weinen und Schießen!) haben wieder einen großen Sieg errungen.
Mit einer ferngelenkten Luft-Boden-Rakete, die von einer Drohne über dem Gaza-Streifen abgeschossen wurde, konnten sie eine Palästinenserin, die gerade mit ihren vier Kindern in der Gegend von Beit-Hanoun beim Frühstuck saß, samt ihrer Hütte und den Kindern in tausend Stücke reißen. Die vier getöteten Kinder waren im Alter zwischen sieben Monaten und fünf Jahren.
Bei der Explosion der israelischen High-Tec-Rakete wurde auch noch eine vierzehnjährige Schülerin und ein älterer Mann getötet, die gerade an der einstöckigen Hütte der Palästinenserfamilie vorbeigingen. Der für den "Vorfall" zuständige IDF-Kommandeur mit dem falschen Namen Galant hat eine Untersuchung zugesagt. Das Ergebnis steht jetzt schon fest: Die Hamas war`s.
Die Israelische Armee steht unter dem Befehl des ehemaligen Mossad-Sondereinsatzleiters und Kriegstreibers Ehud Barak, der mit diesem heimtückischen, abscheulichen Massaker an Kindern und Frauen der palästinensischen Zivilbevölkerung die Waffenstillstandsverhandlungen, die zur Zeit unter Beteiligung der Hamas und Fatah mit Hilfe Ägyptens geführt werden, gezielt torpedieren möchte. Die Spannungen im Gazastreifen haben auch prompt wieder zugenommen.
In der Jerusalem Post wird seit einiger Zeit offen darüber diskutiert, welches der geeignete Zeitpunkt für einen Großangriff mit mehreren tausend Panzern auf den Gazastreifen sein könnte, um den Hamas-Kämpfern ein für allemal den Garaus zu machen, die Aufständischen komplett auszuradieren, umzubringen. Seit Monaten üben die IDF-Stabsoffiziere schon den Einmarsch anhand einer militärischen Computerspielsimulation.
Am Montag konnte nach viertägiger Verzögerung der israelische Kommunikations- und Spionagesatellit AMOS 3 via Baikonur in den Weltraum geschossen werden. Die verbesserte Kommunikation und militärische Aufklärung des Gaza- und Westbank-Vorfeldes lässt sich Israel mal eben schlappe 170 Millionen Dollar kosten. Peanuts, die als Abfallprodukte der globalen Finanzkrise von den Gewinnern an der Wall Street zum Pessah-Fest an Israel nebenbei gespendet werden. Geld, dass vom World Food Program dringend zur Behebung der Hungersnot in Gegenden wie Gaza und der Westbank gebraucht würde. Beim WFP fehlen akut 750 Millionen Dollar wegen der dramatisch ansteigenden Lebensmittelpreise.
Benzin, Öl, Verbandmaterial und andere angebliche "Konterbande", selbst Papier, wird seit fast einem Jahr nur noch in homöopathischen Dosen in den abgeriegelten Gaza-Streifen gelassen, damit die Aufständischen keine Vorräte anlegen können. Die palästinensischen Lagerinsassen des größten KZ der Welt sind durch Hunger und Krankheiten inzwischen total geschwächt, ein aus Sicht des IDF-Generalstabs idealer Rahmen für einen Großangriff auf das Gazagefängnis.
Seit mehreren Wochen gibt es kaum noch Sprit für den Betrieb der Krankenwagen, so dass die Kranken und Verletzten schon auf Eselskarren zur Intensivstation gekarrt werden müssen. Da es auch immer öfter kein Wasser, keinen Strom gibt, sind die Chancen für eine Operation unter hygienischen Bedingungen, die Überlebenschancen für Verwundete minimal.
Die UN-Beauftragte im Gazastreifen, Koning, hat in mehreren Interviews versucht, auf die verzweifelte, sich immer mehr zuspitzende, furchtbare Notlage der Palästinenser aufmerksam zu machen, vergeblich. Die westlichen Regierungen, darunter wohl auch die eiskalt kalkulierende Frau Merkel scheinen dem Abschlachten der Palästinenser in einer IDF-Großaktion insgeheim schon zugestimmt zu haben. Anders ist das offenkundige Desinteresse an den flagranten Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten und das Schweigen der europäischen Medien nicht erklärbar.
Weil den israelischen Anhängern einer "Endlösung" (Haaretz: Endsieg, total victory) wie Lieberman, Zipi Livni, Netanjahu oder Barak klar ist, dass der Überfall auf den dichtbesiedelten Gazastreifen nicht ohne großes Blutvergießen abgehen wird, wollen sie wegen der zu erwartenden schlechten Presse mit dem Zuschlagen bis zur zweiten Maihälfte warten. Dann ist George W. Bush wieder abgereist, der zum 60. Jahrestag der „zionistischen Entität“ seinen letzten großen PR-Auftritt in Israel haben wird. Der ganze „Annapolis-Prozeß“ war offenbar nur ein billiges Propagandamanöver, um von der eigentlichen "Endlösung" dem großen Frühjahrs- oder Sommerputz im Gazastreifen abzulenken.
Der Generalstabschef der IDF, Gabi Ashkenazi hält sich zur Zeit gerade in Warschau auf. Er erinnerte dort in einer Rede an den Aufstand der Juden im Warschauer Getto. Das ist thematisch die richtige Einstimmung für die Kämpfer der Hamas, denn den Palästinensern im Gaza-Streifen dürfte es aus militärstrategischer Sicht gegen die IDF genau so gehen, wie den schlecht bewaffneten jüdischen Aufständischen im Warschauer Getto, die seinerzeit von österreichischen Einheiten der Waffen-SS restlos vernichtet wurden. Damals stand am anderen Ufer der Weichsel die Rote Armee und schaute zu, wie die Juden von der SS vernichtet wurden. Diesmal wird die Bevölkerung der NATO-Staaten via CNN, Al Jazeera und BBC zusehen, wie die Palästinenser von der IDF vernichtet werden.
rhbl - 29. Apr, 20:00
rhbl - 29. Apr, 21:54
Augenzeuge berichtet: Keine Kämpfe in der Gegend des Einschlags
Wie üblich gibt es in Israel von zwei Leuten drei divergierende Schilderungen.
Ich halte die von Al Jazeera am plausibelsten, Auszug:
"David Chater, Al Jazeera's correspondent reporting from the scene on Tuesday, said another account of what happened contrasted with Israel's version of events.
Ahmed Abu Megteg, whose children and wife were killed in the explosion, told Al Jazeera there was no fighting in the area.
"I did not see any fighters, There were no fighters around here ... no fighting, neither from the Arabs or the Israelis," he said."
Ausführlich hier:
http://english.aljazeera.net/NR/exeres/D693C984-2AF8-4FF7-8310-A0E7E55558B3.htm
Ich halte die von Al Jazeera am plausibelsten, Auszug:
"David Chater, Al Jazeera's correspondent reporting from the scene on Tuesday, said another account of what happened contrasted with Israel's version of events.
Ahmed Abu Megteg, whose children and wife were killed in the explosion, told Al Jazeera there was no fighting in the area.
"I did not see any fighters, There were no fighters around here ... no fighting, neither from the Arabs or the Israelis," he said."
Ausführlich hier:
http://english.aljazeera.net/NR/exeres/D693C984-2AF8-4FF7-8310-A0E7E55558B3.htm
Parteibuch Redaktion (Gast) - 30. Apr, 12:58
Scusi Blog in den Parteibuch Ticker
Hi,
interessanter Beitrag und interessates Blog. Wir würden den Feed des scusi-Blogs gern in unseren Parteibuch Ticker aufnehmen und so zur Weiterverbreitung beitragen. Dürfen wir?
Wenn ja, gib bitte kurz Bescheid:
http://www.mein-parteibuch.com/blog/impressum/
Gruß
Ein Katzenfreund
PS: Die Kontaktaufnahme per Mail hat leider nicht geklappt - web.de hat zurückgemailt, dass ein User scusi.blog dort unbekannt ist.
interessanter Beitrag und interessates Blog. Wir würden den Feed des scusi-Blogs gern in unseren Parteibuch Ticker aufnehmen und so zur Weiterverbreitung beitragen. Dürfen wir?
Wenn ja, gib bitte kurz Bescheid:
http://www.mein-parteibuch.com/blog/impressum/
Gruß
Ein Katzenfreund
PS: Die Kontaktaufnahme per Mail hat leider nicht geklappt - web.de hat zurückgemailt, dass ein User scusi.blog dort unbekannt ist.
rhbl (Gast) - 30. Apr, 13:36
Weiterverbreitung
Hab nix gegen Scusi-Feed-Aufnahme in Partei-Buch Ticker. Meine EMailAdresse bei Web.de muss ich wohl mal checken. Sorry. War länger nicht am Briefkasten.
rhbl
rhbl

links
Palestinian Family Killed in Israeli Shelling
In Gaza, six Palestinians, including four young siblings, died earlier today after Israeli Defense Forces shelled their home. The four siblings ranged in age from six years old to fifteen months. Residents said an Israeli shell smashed through the ceiling of a one-story house where the family was having breakfast. The children’s mother was critically wounded in the explosion.
http://www.democracynow.org/2008/4/28/headlines#7
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Headlines for April 29, 2008
Mourners Bury Palestinian Family Killed in Bombing
In Gaza, hundreds of mourners on Monday carried the bodies of four children and their mother killed by Israeli forces through the streets of Beit Lahiya in northern Gaza. Medical officials and residents said an Israeli projectile smashed through the ceiling of a one-story house where the family was having breakfast. Hamas spokesperson Sami Abu Zuhri condemned the Israeli shelling.
* Sami Abu Zuhri: “The massacre committed by the occupation this morning in northern Gaza, which left seven dead, mostly children, this is proof that the Israeli occupation is not concerned with any calm and is insisting on the continuation of the aggression against our Palestinian people.”
Israel officials have admitted to firing missiles near the family’s home, but Israeli Army spokesperson Avital Leibowitz claimed the family was killed by a secondary explosion caused by detonated explosive devices carried by Palestinian militants.
* Avital Leibowitz: “This initial investigation proves with no doubt that we did not target the house. The cause of the death of this Palestinian family was solely the explosion that occurred from the backpacks that were full of explosives that these terrorists carried on their backs.”
http://www.democracynow.org/2008/4/29/headlines#5