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Hillary`s Sturz, Ruin, Niedergang, Abgang, Untergang

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Der letzte Auftritt der großen alten Dame musste ja dramatisch verlaufen. Schauspielerinnen dieser Klasse verlassen die Bühne nicht leise weinend durch die Tapetentür. Aber seit Tilla Durieux habe ich keinen dramatischeren Sturz, Ruin, Niedergang, Abgang, ja, Untergang, erlebt als den in Hillarys Wahlkampfbunker.

Es musste ja so kommen. Am Ende hatte sich alles gegen sie verschworen. Wie oft schon hat sie trotz glänzender Siege vor dem totalen Aus gestanden und sich dennoch wieder aufgerappelt, den Kampf mit allen nur erdenklichen schmutzigen Tricks fortgesetzt, sogar die Rassenkarte hat sie gespielt. Alles vergeblich.

Acht Niederlagen in Folge hat sie überlebt, den Wechsel an der Spitze des Wahlkampfmanagements, einbrechende Umfragen und den Wechsel ihrer Superdelegierten in das boese Lager des Gegners. Vor einem Jahr wäre das noch unvorstellbar gewesen, dass sie aus einem Barack(en)-Lager angegriffen und besiegt wird.

Wer hätte gedacht, dass es zu so einem vernichtenden Endkampf kommen würde. Schwarzafrikanische Latinos, immer näher, Obamaplakate schwenkend, nur noch eine halbe Meile von ihrer Washingtoner Befehlszentrale entfernt. Über ihr das brennende Wahlkampfbüro, hinter ihr die Niederlage in North Carolina, um sie herum das Geschrei all der Leute, von denen sie sich Geld geliehen hat, unter ihr die billige Auslegeware von Wal-Mart: grauenvoll, grauenhaft, das nackte Grauen.

Mit Hillary und Richard III. möchte man ausrufen, ja schreien: Schlafen, Schlafen, um dieser See von Plagen zu entgehen!

Wird Hillary nun zum Giftbecher greifen, zum japanischen Kurzschwert, Hanfseil, zur Walther PP? Wird sie es wie Möllemann machen und den Haupt- und Reservefallschirm zugleich abwerfen? Wird sie angesichts ihres finanziellen Ruins zur Billig-Plastiktüte von EXIT greifen, den einzigen Ausweg wählen, der ihr jetzt noch bleibt? Mit den letzten Dollars den Flug nach Zürich buchen?

Nicht ohne Chelsea, nicht ohne ihre Tochter!

Das ist der Untergang. Da geht ein Raunen durch die Reihen, da zittern die alten Wadenbeine und so mancher Fan schämt sich der Tränen nicht. Die Treuesten der Treuen waren dabei: Carville, Wolfson, McAuliffe und Bill – und eine versteckte Kamera (Hillary`s Downfall, spreeblick.com) .

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