Donnerstag, 15. Mai 2008

Israel droht mit Einsatz von Atomwaffen im Gazastreifen

rhbl

“ Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat mit beispielloser Militärgewalt im Gazastreifen gedroht, sollten die von radikalen Palästinensergruppen verübten Raketenangriffe auf sein Land nicht eingestellt werden. Zuvor waren beim Einschlag einer Rakete in ein Einkaufszentrum der Küstenstadt Aschkelon 16 Menschen ums Leben gekommen.“ (Eine Tartarenmeldung von "Handelsblatt.com").

An dieser Meldung ist zweierlei bemerkenswert:

1. Die Reaktion Israels auf die schwachen Versuche der Palästinenser (Nakba, Katastrophe der Vertreibung), sich gegen die Übermacht der Besatzer zu wehren, hat im Bereich der konventionellen Waffen (Panzer, Artillerie, Kampfbomber, Kampfhubschrauber, Schiffsartillerie, Raketen… ) alles ausgeschöpft, was das klassische Waffenarsenal hergibt. Eingesetzt wurden durch die IDF in den bisherigen Auseinandersetzungen auch alle Arten von kriegsvölkerrechtlich geächteten Waffen, wie z.B. Phosphorbomben, Streubomben, Flechette-Munition oder jene als "Gummi-Geschosse" verharmloste Gewehrmunition mit Stahlkern und Gummiüberzug, die aus weniger als 40 m Entfernung nach israelischen Militärregeln nicht verschossen werden darf und die trotzdem von der IDF bevorzugt zum Abknallen von jugendlichen Demonstranten aus kurzer Distanz benutzt wird.

Biologische Kriegführung betreibt Israel gegen die Palästinenser im Gazastreifen, indem es die Elektrizitätsversorgung unterbricht und so die geordnete Entsorgung des Abwassers unmöglich macht. Das Ergebnis sind Seuchen und Epidemien unter den dicht gedrängt im Konzentrationslager Gaza dahinvegetierenden Palästinensern.

Als Chemiewaffe muss das mit C-Kampfstoffen versetzte Tränengas angesehen werden, das Israel gegen palästinensische Demonstranten einsetzt.

Weil es demnach genügend Beispiele für den unverhältnismäßigen Einsatz von konventionellen, B- und C- Waffen gegen die Palästinenser gibt, bleibt nur der Einsatz von Mini-Nukes gegen die "Untermenschen" übrig.

„Beispiellose Militärgewalt“ kann danach nur bedeuten, dass Olmert Atomwaffen gegen die Palästinenser im Gazastreifen einsetzen will.

Deswegen also hat Sharon die israelischen Siedler zuvor zum Abzug aus dem Gazastreifen bewogen. Damit die in Gaza künstlich "aufkonzentrierten" und durch jahrelange IL/US-Propaganda weltweit zu Untermenschen deklarierten sogenannten "Hamas-Extremisten" vernichtet werden können, dort reiner Tisch gemacht werden kann.

Israel besitzt geschätzte 200-300 Atomwaffen, die seit Anfang der sechziger Jahre in der Atomwaffenschmiede Dimona hergestellt wurden(Seymour M. Hersh, "Atommacht Israel", Verlag DroemerKnaur 1991). Folgt man den Berichten des israelischen "Überläufers" Vanunu, der in Dimona gearbeitet hat, sind darunter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit relativ kleinkalibrige Neutronenbomben. Neutronenbomben kommen der auf den Besitz materieller Werte ausgerichteten jüdischen Lebensphilosophie entgegen, weil sie im Einsatzgebiet nur das menschliche Leben auslöschen, also nur die dort lebenden Palästinenser vernichten, die Sachwerte aber nur verstrahlen, äußerlich nahezu unberührt lassen.

Zwei ausreichend dimensionierte "Mini-Neutronenbomben" würden ausreichen, im Gazastreifen jegliches Leben auszulöschen. Die induzierte Sekundärstrahlung würde das Gebiet langfristig für eine Wiederbesiedlung durch Palästinenser "unattraktiv" machen.

Das wäre wahrlich "beispiellose militärische Gewalt" und entspräche exakt der jüdisch-israelischen Denkweise, wie sie die jüdischen Atomphysiker und rassistischen Demagogen Einstein, Szilard und Roosevelt in Hiroshima und Nagasaki bereits "erfolgreich" demonstriert haben. Das sind also die wahnwitzigen Vorstellungen der entmenschten IDF-Führung, wie sie den Krieg gegen die Hamas ohne große eigene Verluste noch gewinnen können. Der durch das gegen ihn laufende Korruptionsverfahren gestresste Olmert hat sich schlicht verplappert. Das kommt davon, wenn man mit dem Rücken an der Wand steht.


2. Die gestrige einsame Grad/Katjuscha-Rakete auf Aschkelons Supermarkt kam wie bestellt punktgenau und pünktlich zum Bush Besuch. Sie traf so genau, dass sie wohl eher von einem Mossad- oder Shin Beth–Mitarbeiter aus der Nähe abgefeuert wurde. In SPIEGEL-ONLINE wurde zwar heftig über den Urheber des Anschlags spekuliert. Aber nichts Genaues weiß man bei SPIEGEL-ONLINE auch nicht. Wenn verschiedene palästinensische Widerstandgruppen reflexhaft die "Urheberschaft" für sich reklamierten, bedeutet das gar nichts. Das ist ein Standard-Ritual, das nach jedem Anschlag gegen Israel automatisch stattfindet.

Aus Gaza abgefeuerte Grad/Katjuschas landen gewöhnlich auf dem freien Feld.

Natürlich halten sich auch im weit entfernten Gazastreifen Shin Beth/Mossad-Mitabeiter auf, die als Palästinenser verkleidet unter falscher Flagge "kämpfen". Aber ein einzelner "inszenierter" Raketenabschuss aus dem Gazastreifen wäre viel zu aufwendig. Die IDF hat mehr Grad/Katjuschas, als sie benötigt. Die alten, nur notdürftig aufgemotzten "fliegenden Ofenrohre" sind auf dem grauen Rüstungsmarkt überall für einen Spottpreis zu haben. Die IDF wird ein paar dem Mossad/Shin Beth vermacht haben, die eins der Dinger zu PSK-Zwecken möglichst zielgenau aus dem nächsten Wäldchen vor Aschkelon gestartet haben. Ein paar Zivilistenleben werden bei so hehren Zielen locker in Kauf genommen. Galt es doch, Herrn Bush unbedingt die Zusage für die nächsten drei Milliarden Dollar US-Rüstungshilfe für Israel im nächsten Jahr zu entlocken. Bevor evtl. Obama drankommt. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

Unser Mitgefühl gilt den 11 bis 14 Verletzten.

Nur das Handelsblatt.com meldet seit gestern in o.a. Falschmeldung 16 Tote. Eine gezielte Falschmeldung? Sehr wahrscheinlich, man hatte ja beim Handelsblatt zwanzig Stunden Zeit, die Falschmeldung zu korrigieren, tat es aber trotz diverser Berichtigungs-Hinweise bewusst nicht. Handelsblatt.com gehört zu Holtzbrinck*, Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH:

Geschäftsführung:
Laurence Mehl
Dr. Tobias Schulz-Isenbeck

Nach eigener Aussage konzentriert sich die Verlagsgruppe auf "anspruchsvolle Qualitätsmedien", die fundiert informieren. "Unabhängig davon, ob sie für Zeitungen, Magazine, Fachmedien oder Internetportale schreiben – die rund 500 Journalisten aller Redaktionen des Hauses stehen für fairen und seriösen Qualitätsjournalismus." Wer der Geschäftsführung bei der Verbesserung der Qualität helfen möchte, hier ist die Telefon-Nr.: +49 (0) 211/ 8 87 0.


* Auszug aus "www.mediadb.eu" zum Holtzbrink-Imperium (Handelsblatt, Die Zeit, Tagesspiegel):

"Eine politische Nähe zur CDU zeigte sich in der Vergangenheit bei einigen Personalien, etwa der Partnerschaft mit dem verstorbenen Kohl-Regierungssprecher und ehemaligem „Zeit-Herausgeber “ Diether Stolze oder der zeitweise engen Allianz mit Kohl-Freund Kirch über den Fernsehsender Sat.1. (Von 1990 bis 1992 war Stefan von Holtzbrinck zudem als Assistent der Geschäftsführung der Kirch-Gruppe in München tätig). Eine offene Parteinahme hat die Familie Holtzbrinck, die enge Beziehungen zu Israel über die Jerusalem Foundation unterhält, freilich immer vermieden."

scusi!

Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)

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