Samstag, 17. Mai 2008

Persilscheinschreiber Jungbluth gibt Pierer den Rest

rhbl

Wer sich verteidigt, klagt sich an. Wohin der Löwenanteil der mindestens 1,3 Milliarden Euro Schwarz- und Bestechungsgelder aus den schwarzen Kassen des Pierer-Konzerns geflossen ist, lässt sich an den Absendern der Persilscheine leicht erkennen, die von diversen Mietfedern jetzt für den angeblich bloß „Ordnungswidrigen“ ausgestellt werden.

Eine von ihnen heißt Rüdiger Jungbluth, Jahrgang 1962, Kölner Journalistenschule (Was für ein trefflicher Name, Köln ist der Libanon Westdeutschlands), und müht sich heute in der ZEIT um einen nachträglichen Freispruch, nachdem die weisungsgebundene Münchener Staatsanwaltschaft, die ja schon seit Ende 2006 tapfer gegen alle möglichen Verdächtigen ermittelt, kein Strafverfahren gegen Pierer einzuleiten vermag.

Wer wie Jungbluth nur die Länge der Ermittlungsdauer betrachtet, vergisst, dass anlässlich des Korruptionsskandals bei einem Münchener Lampenladen, der einmal Weltruf hatte, der Ministerpräsident Bayerns, "das blonde Fallbeil" gekippt wurde. Stoiber, ein im Vergleich zu Jungbluth und Kollegen charakterlich ziemlich integrer Mensch und erfolgreicher Landespolitiker, wurde von der in den Medien herrschenden Israel-Lobby nach allen widerwärtigen Regeln der politischen Vernichtungskunst fertiggemacht und wohl auf Veranlassung der kanzlernden "Atomphysikerin" Merkel weggeputscht, um die gegen Merkels engsten "ex-Inno-Berater" Pierer drohenden staatsanwaltlichen Ermittlungen in BY zu stoppen. Der Atom-Club wollte ein wichtiges Mitglied, einen von der dunklen Seite der Macht, retten und hat es vorerst scheinbar geschafft.

Aber, Pech für Merkel, Pech für den Atom-Club, Pech für Pierer, Pech für Jungbluth, Pech für die Israel-Connection: der Makel bleibt. Es wird alles nur noch schlimmer, denn wer sich so stümperhaft durch die Falschen verteidigen lässt und seine Verbindungen so tumb offenlegt, klagt sich nur zusätzlich an und ruiniert am Ende den ganzen Club.

Gibt es bei Siemens doch noch mehr fragwürdige Israel-Connections, denen die Ermittler leider, leider nachgehen müssen. Die Berliner Zeitung meldet heute: "Im Zuge der Schmiergeldaffäre nimmt der Siemens-Konzern auch einen Beratervertrag mit Ex-Vorstand Uriel Sharef unter die Lupe. «Der Beratervertrag mit Herrn Sharef ist in Überprüfung», sagte der Konzernsprecher am Samstag und bestätigte damit einen Bericht der «WirtschaftsWoche». Wie lange die Überprüfung dauere, sei noch unklar. Das Magazin hatte berichtet, Anlass seien die Ermittlungen der Münchner Staatsanwaltschaft gegen die Energieübertragungssparte PTD und den früher dafür zuständigen Manager Sharef. Sharef war Ende 2007 beim Umbau des Vorstands aus dem Unternehmen ausgeschieden und hatte einen Beratervertrag erhalten."

Scheint eine never-ending-Story zu werden. Da sollte nochmal dran erinnert werden, "wie alles anfing" (Bommi Baumann):

Merkel hat den lästigen Stoiber mittels des Herrmann/Huber/Beckstein/Pauli*- Hinterzimmer-Putschs in Wildbad-Kreuth gewippt (sehr undemokratisch, würde Herr von Arnim sagen) und durch ex-IM Beckstein ersetzt, den Träger des von der Israel-Lobby verliehenen goldenen Schofar. Beckstein ist auch Träger des Jerusalem Award und einer der wenigen noch nicht ganz überzeugten Anhänger rabiater israelischer Polizeimethoden (shoot to kill-policy). Aber wegen fortschreitender Schwerhörigkeit und anderen Alterserscheinungen kann er nur eine Notlösung sein. Becksteins Kompagnon aus der Erlanger Rechtsanwaltskanzlei musste im Herbst 2006, als die Korruptionsaffäre auf Pierer`s Vorstandsetage bereits heftig schwelte und die Ermittler der Staatsanwaltschaft schon im Hause Siemens waren, eilends in die Konzernzentrale düsen. Warum wohl? Warum geriet Pierer nicht gleich damals ins Visier, warum erst jetzt? Der Fisch stinkt doch gewöhnlich vom Kopf her. Über ein Jahr ist ungenutzt verstrichen. Haben die Aktenvernichter in der Zwischenzeit ganze Arbeit geleistet?


All diese Fragen stellt Herr Jungbluth nicht. Er verdiente seinen Lebensunterhalt bisher vor allem damit, als Biographien getarnte, wenig freundliche Schriften über Mitglieder der Deutschland AG in Umlauf zu bringen. Dazu gehören „Bücher“ über den Ikea-Gründer Ingvar Kamprad („Nazi-Vorwürfe“, DER SPIEGEL), die Quandts („Uniformschneider des Kaisers, Waffenschmiede der Nazis“) und ähnliches. Nachtigall, ick hör Dir trapsen.

Es gibt ja von Götz Aly über Guido Knopp bis Wolfgang Kraushaar schon ein paar hundert selbsternannte Pseudo-Historiker, -Soziologen und -Journalisten der Israel-Lobby in Deutschland, die nicht für die Wissenschaft sondern v o n ihr leben. Unter Anleitung des Hamburger Instituts für Sozialforschung (Reemtsma-Millionen) setzen sie die Zerstörungsarbeit am Gerippe deutscher Tugenden tapfer fort, die seit Adorno`s und Horkheimers "Frankfurter Schule" mit Hilfe der "Kritischen Theorie" schon ganz schön angefressen wirken. Mal sehen, wohin diese Parasitenarmee weiterzieht, wenn sie mit Deutschland fertig ist. In Österreich scheinen die Standard`s von Oscar Bronner in zwei Fällen schon umgesetzt worden zu sein. Dort können die Damen und Herren vom narzistischen Amüsierfaschismus in angloamerikanischer Ausprägung (Hollywood 2.0) ihr Treiben nahtlos fortsetzen.

Getrennt von den levantinischen Hinterladern, aber beim Plündern Deutschlands vereint, marschieren Frau Schwarzers Frauenbataillone. Heldenhafte Einzelkämpferinnen wie die 18-jährige Rebecca K. aus Mittweida fingieren sogar rechtsextreme Straftaten, wie z.B. Überfälle durch Neonazis. Woraufhin sie von rabiaten SPD-Emanzen mit Doppelnamen wie Cornelie Sonntag-Wolgast trotz laufender staatsanwaltlicher Ermittlungsverfahren "geehrt" werden. Es gibt halt an der Spitze der SPD und der Grünen zu viele Funktionäre (Otto Schily, Joschka Fischer, Daniel Cohn Bendit), die traditionell engere Beziehungen zur Israelischen Führung als zu ihrem eigenen Land zu haben scheinen.

Und es gibt zu viele charakterlose Partei-FunktionärInnen (Cornelie Sonntag-Wolgast, Frau Lazar) die sich nicht schämen, Deutschland bei solch fetten Gelegenheiten wie dem getürkten Hakenkreuz-Massaker von Mittweida zu verraten und in den Schmutz zu ziehen.

Aber zurück zu Pierer, unserer Lichtgestalt, dem ex-Innovationsberater von Schröder und (?!) Merkel, Bundesverdienstkreuzträger und "Beinahe-Bundespräsidenten".

Was dem Faß die Krone mitten ins Gesicht schlägt, Herr Jungbluth stellt den Persilschein via "DIE ZEIT" aus, einem neben "Handelsblatt" und "Tagesspiegel" illustren überregionalen deutschen Presseprodukt aus dem Hause Holtzbrink, das über die Jerusalem Foundation enge Beziehungen zu Israel unterhält. Das reicht. War wohl nix mit dem Versuch, aus einem Dunkelmann eine Lichtgestalt zu machen. Hoffentlich hat`s nicht zuviel gekostet? Herr Jungbluth hält dem neuen Siemens-Boß ja schon die Kosten vor, die der gigantesque Korruptionsskandal unter dem wegguckenden (?) Vorgänger verursacht hat.

Die Kosten für das Absägen von Stoiber dürften auch für die CDU von Frau Merkel beträchtlich werden. Machtverlust in Sicht. Die Wähler in Bayern sind aufgeschreckt, die absolute Mehrheit für die CSU in Bayern ist verloren und damit die Regierungsmehrheit für die CDU im Bund. So blöde sind die Wähler nicht, dass sie sich von dem Berliner Selbstbedienungsladen um fünf vor zwölf noch zwecks Stimmenfang mit ein paar Steuergeschenken ködern und verscheissern lassen.



* Wir warten immer noch auf die bei YouTube angekündigten Nacktfotos der Ex-Landrätin. Frau Pauli hat fertig und sich mit ihrer geschmacklosen Fotoserie selbst erledigt. Aufgefallen ist, dass bei diesem Merkel-Coup mal wieder eine Rothaarige als "Lockspitzel" benutzt wurde. Die nachrichtendienstliche BK-Entourage, die sich diese Plots ausdenkt, scheint ein Faible für Rothaarige zu haben.

scusi!

Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)

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