Graduelle Wahrheiten über das Massaker von Tschinwali
rhbl
George W. Bush`s georgische Marionette Saakaschwili hat befohlen, die Provinzhauptstadt von Süd-Ossetien, Tschinwali, unter Flächenfeuer zu nehmen. Direkt südlich der Stadt gab es im Kalten Krieg eine große russische Abschußbasis mit sechzig atomaren Langstreckenraketen. Deshalb wohnten in Tschinwali bis vor kurzem noch viele Russen. "Lohnende Ziele" für die georgische Raketenartillerie.
Ermuntert durch die USA hat Georgien versucht, fehlende Souveränität durch militärische Angriffe zu ersetzen (Devi Dumbadze, NZZ) und dabei in Tschinwali ein Kriegsverbrechen üblen Ausmaßes begangen.
Damit das nicht allen doofen Deutschen sofort klar wird, wurde das Foto, dass ein Reuters-Fotograf von den Mehrfachraketenwerfern und ihren Killer-Raketen gemacht hat, nur scheibchenweise veröffentlicht. Es wurde meist weit hinten in den „Fotogalerien“ versteckt. Nur die gemäßigt linke Frankfurter Rundschau zeigt den schlimmen Werfer GRAD-RM 70 MRL*, Reichweite 20-30 km,** schon ziemlich am Anfang ihrer Bildstrecke als drittes von 33 Kriegsbildern. Peu à peu, ein Tag nach dem anderen, erschienen in den verschiedensten Online-Zeitungen immer größere Bildausschnitte. Zensur in slow-motion, ein Verzögerungstrick der Pentagon-Kriegspropaganda.
Vor ein paar Tagen sah ich das erste permanent auf der Frontseite platzierte Bild des GRAD-Raketenwerfers in der NZZ, der offenbar nur eine Rakete abschoss. Nur bei genauem Hinsehen erkennt man oben links noch das Ende vom Schweif der vorausfliegenden Rakete. Dabei müssen Schweizer gar nicht in homöopathischen Dosen an den Krieg gewöhnt werden. Jede(r) wehrhafte SchweizerIn ist stolz auf ihr/sein Schweizer Taschenmesser mit Wellenschliff und seinen Mini-Raketenwerfer im Büro.
Heute habe ich in der Washington Post als letztes ein ziemlich komplettes Originalfoto gefunden. Das zeigt offenbar mehrere Werfer, die richtige Salven zu mindestens fünf Raketen abfeuern. Und das mehrere Tage und Nächte hindurch. Im RTR-Satelliten-TV der Russen sah das nächtens im Film ja aus wie das Feuerwerk zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking.
Hier die Fotos in aufsteigender Reihenfolge als Ausrisse (um nicht das Copyright zu verletzen). Die verfälschenden Bildunterschriften in den deutschsprachigen Medien sind ein Beleg für die Feigheit der beteiligten Journaille. Nur die Unterschrift der Washington Post nennt verbrämt das wirkliche Angriffsziel: Tschinwali:

Eine Rakete
NZZ-Online
Foto war vom 10.08.bis 18.08.2008 auf der Frontpage präsent, wenn auch nur in Briefmarkengröße; Bildunterschrift bestätigte wenigstens die Tatsache des "Angriffs" durch Georgien am 08. August 2008:
„Am 08. August greifen georgische Truppen die abtrünnige Provinz Südossetien an“

Zwei Raketen
Bildstrecke NZZ, 11.08.08, Bild 24 von 24
Am 8. August greifen georgische Truppen die abtrünnige Provinz Südossetien an.

Drei Raketen
Fotostrecke - FR-Online.de, 14.08.08, Bild 3 von 33
Georgische Truppen feuern Raketen auf das Gebiet der abtrünnigen Region Südossetien in der Nähe der Siedlung Ergneti, 95 Kilometer von der georgischen Hauptstadt Tbilisi entfernt. (Foto: rtr)
(Der Text verschleiert: Ergneti liegt direkt am Stadtrand von Tschinwali, d. Verf.)

Vier Raketen
Fotogalerie Stern, 13.08.08, Foto Nr. 20 von 29
"Georgische Raketen werden von mobilen Abschussrampen auf eine Siedlung der Separatisten in Südossetien abgefeuert"

Fünf Raketen
Fotogalerie Washington Post, bitte durchblättern, am 01.09.08 war es Foto Nr. 71
"Aug. 8: Georgian troops fire rockets at South Ossetian troops near Tskhinvali...(Vano Shlamov-AFP/Getty- Images)"
Das ist wie Weihnachten: Erst eins...dann zwei...dann drei... dann vier...
dann steht der Saakaschwili vor der Tür, oder vor dem, was davon übrig geblieben ist. Wie es in Tschinwali jetzt aussieht, zeige ich im nächsten Blog.
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* Das Foto zeigt einen GRAD-Werfer aus Polen. Saakaschwili hat sich still und heimlich für seinen Angriff auch Dutzende von diesen "GRAD-RM 70 MRL" mit israelischer/Us-amerikanischer Vermittlung aus Tschechien und der Ukraine besorgt. Diese Raketenwerfer sind Angriffswaffen.
Damit ist klar, dass Polen und Tschechien aus der EU geworfen werden müssen, falls sie ihre militärischen Sonderverbindungen zu den USA und Israel nicht kappen. Staaten, die sich derart massiv an der Vorbereitung eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges beteiligen, können nicht Mitglied der EU bleiben.
Die Ukraine und Georgien können auf absehbare Zeit nicht Mitglied der EU und Nato werden, weil diese "failed states" durch ihre Unberechenbarkeit unsere Sicherheit existenziell gefährden würden.
** Weil der völlig unzurechenbare Saakaschwili noch ein paar Dutzend Mehrfachraketenwerfer dieses Typs mit der 30km-Reichweite hat, ist es logisch, dass die russische Armee eine vom Gelände abhängige Sicherheits- oder Pufferzone von bis zu 30 km Tiefe entlang der südossetischen und abchasischen Grenze besetzt hält. Diese Zone existierte in Teilen entlang der Grenze zu Südabchasien ohnehin schon (siehe blau gestrichelte Linie auf der Karte in Le Monde Diplomatique). Im Waffenstillstandsabkommen mit Sarkozy, dessen genauer Text bis heute nicht veröffentlicht wurde (!?) ist die Einrichtung von Sicherheitszonen /-gebieten durch die Russen offenbar vereinbart, wobei Sarkozy als militärischer Laie nicht an Poti gedacht hat und jetzt alt aussieht. Sarkozy hat Medwedjew unterschätzt.
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George W. Bush`s georgische Marionette Saakaschwili hat befohlen, die Provinzhauptstadt von Süd-Ossetien, Tschinwali, unter Flächenfeuer zu nehmen. Direkt südlich der Stadt gab es im Kalten Krieg eine große russische Abschußbasis mit sechzig atomaren Langstreckenraketen. Deshalb wohnten in Tschinwali bis vor kurzem noch viele Russen. "Lohnende Ziele" für die georgische Raketenartillerie.
Ermuntert durch die USA hat Georgien versucht, fehlende Souveränität durch militärische Angriffe zu ersetzen (Devi Dumbadze, NZZ) und dabei in Tschinwali ein Kriegsverbrechen üblen Ausmaßes begangen.
Damit das nicht allen doofen Deutschen sofort klar wird, wurde das Foto, dass ein Reuters-Fotograf von den Mehrfachraketenwerfern und ihren Killer-Raketen gemacht hat, nur scheibchenweise veröffentlicht. Es wurde meist weit hinten in den „Fotogalerien“ versteckt. Nur die gemäßigt linke Frankfurter Rundschau zeigt den schlimmen Werfer GRAD-RM 70 MRL*, Reichweite 20-30 km,** schon ziemlich am Anfang ihrer Bildstrecke als drittes von 33 Kriegsbildern. Peu à peu, ein Tag nach dem anderen, erschienen in den verschiedensten Online-Zeitungen immer größere Bildausschnitte. Zensur in slow-motion, ein Verzögerungstrick der Pentagon-Kriegspropaganda.
Vor ein paar Tagen sah ich das erste permanent auf der Frontseite platzierte Bild des GRAD-Raketenwerfers in der NZZ, der offenbar nur eine Rakete abschoss. Nur bei genauem Hinsehen erkennt man oben links noch das Ende vom Schweif der vorausfliegenden Rakete. Dabei müssen Schweizer gar nicht in homöopathischen Dosen an den Krieg gewöhnt werden. Jede(r) wehrhafte SchweizerIn ist stolz auf ihr/sein Schweizer Taschenmesser mit Wellenschliff und seinen Mini-Raketenwerfer im Büro.
Heute habe ich in der Washington Post als letztes ein ziemlich komplettes Originalfoto gefunden. Das zeigt offenbar mehrere Werfer, die richtige Salven zu mindestens fünf Raketen abfeuern. Und das mehrere Tage und Nächte hindurch. Im RTR-Satelliten-TV der Russen sah das nächtens im Film ja aus wie das Feuerwerk zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking.
Hier die Fotos in aufsteigender Reihenfolge als Ausrisse (um nicht das Copyright zu verletzen). Die verfälschenden Bildunterschriften in den deutschsprachigen Medien sind ein Beleg für die Feigheit der beteiligten Journaille. Nur die Unterschrift der Washington Post nennt verbrämt das wirkliche Angriffsziel: Tschinwali:

Eine Rakete
NZZ-Online
Foto war vom 10.08.bis 18.08.2008 auf der Frontpage präsent, wenn auch nur in Briefmarkengröße; Bildunterschrift bestätigte wenigstens die Tatsache des "Angriffs" durch Georgien am 08. August 2008:
„Am 08. August greifen georgische Truppen die abtrünnige Provinz Südossetien an“

Zwei Raketen
Bildstrecke NZZ, 11.08.08, Bild 24 von 24
Am 8. August greifen georgische Truppen die abtrünnige Provinz Südossetien an.

Drei Raketen
Fotostrecke - FR-Online.de, 14.08.08, Bild 3 von 33
Georgische Truppen feuern Raketen auf das Gebiet der abtrünnigen Region Südossetien in der Nähe der Siedlung Ergneti, 95 Kilometer von der georgischen Hauptstadt Tbilisi entfernt. (Foto: rtr)
(Der Text verschleiert: Ergneti liegt direkt am Stadtrand von Tschinwali, d. Verf.)

Vier Raketen
Fotogalerie Stern, 13.08.08, Foto Nr. 20 von 29
"Georgische Raketen werden von mobilen Abschussrampen auf eine Siedlung der Separatisten in Südossetien abgefeuert"

Fünf Raketen
Fotogalerie Washington Post, bitte durchblättern, am 01.09.08 war es Foto Nr. 71
"Aug. 8: Georgian troops fire rockets at South Ossetian troops near Tskhinvali...(Vano Shlamov-AFP/Getty- Images)"
Das ist wie Weihnachten: Erst eins...dann zwei...dann drei... dann vier...
dann steht der Saakaschwili vor der Tür, oder vor dem, was davon übrig geblieben ist. Wie es in Tschinwali jetzt aussieht, zeige ich im nächsten Blog.
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* Das Foto zeigt einen GRAD-Werfer aus Polen. Saakaschwili hat sich still und heimlich für seinen Angriff auch Dutzende von diesen "GRAD-RM 70 MRL" mit israelischer/Us-amerikanischer Vermittlung aus Tschechien und der Ukraine besorgt. Diese Raketenwerfer sind Angriffswaffen.
Damit ist klar, dass Polen und Tschechien aus der EU geworfen werden müssen, falls sie ihre militärischen Sonderverbindungen zu den USA und Israel nicht kappen. Staaten, die sich derart massiv an der Vorbereitung eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges beteiligen, können nicht Mitglied der EU bleiben.
Die Ukraine und Georgien können auf absehbare Zeit nicht Mitglied der EU und Nato werden, weil diese "failed states" durch ihre Unberechenbarkeit unsere Sicherheit existenziell gefährden würden.
** Weil der völlig unzurechenbare Saakaschwili noch ein paar Dutzend Mehrfachraketenwerfer dieses Typs mit der 30km-Reichweite hat, ist es logisch, dass die russische Armee eine vom Gelände abhängige Sicherheits- oder Pufferzone von bis zu 30 km Tiefe entlang der südossetischen und abchasischen Grenze besetzt hält. Diese Zone existierte in Teilen entlang der Grenze zu Südabchasien ohnehin schon (siehe blau gestrichelte Linie auf der Karte in Le Monde Diplomatique). Im Waffenstillstandsabkommen mit Sarkozy, dessen genauer Text bis heute nicht veröffentlicht wurde (!?) ist die Einrichtung von Sicherheitszonen /-gebieten durch die Russen offenbar vereinbart, wobei Sarkozy als militärischer Laie nicht an Poti gedacht hat und jetzt alt aussieht. Sarkozy hat Medwedjew unterschätzt.
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rhbl - 14. Aug, 22:42

Aber ich würde Georgien und die Ukraine nicht völlig auf eine Stufe stellen. In Georgien gibt es zwar momentan eine prowestliche Regierung, im Gegensatz zu Georgien gibt es aber auch eine starke pro-russische Opposition, die im Osten des Landes die Mehrheit stellt. Dadurch wird sich Georgien nicht ganz so viel rausnehmen können wie Georgien, nur um den Preis der Spaltung des Landes.
In Georgien gibt es momentan wohl nur eine prowestliche Regierung und eine prowestliche Opposition.
Die Amis sind vom Mars, die Europäer von der Venus
ein High-Tec-Ukrainer wäre nicht glücklich, wenn Du ihn mit einem georgischen Winzer oder Obstbauern verwechseln würdest. Die Ukraine hat in der alten Sowjetunion schon bei der Luft- und Raumfahrttechnologie mitgemischt, wo die Georgier noch in den Bäumen saßen. Stalin war ein schlichter Straßenräuber aus einem Dritte-Welt-Land, der es in Moskau weit gebracht hat.
Aber Du hast natürlich Recht, die pro westlichen Orange-Revoluzzer in Kiew werden es sich dreimal überlegen, ob sie gegen eine hauseigene starke Opposition im Osten der Ukraine das Land im Hauruck-Verfahren in die EU oder NATO schieben können.
Wobei sich die EU angesichts der Altlasten (Tschernobyl) ziemlich zieren wird, die Ukraine aufzunehmen, während die alten Militärknochen von der NATO mit ihren Kanonen und Raketen gar nicht nah genug an den alten Gegner Russland herankommen können. In Washington und London gilt bei Hardlinern wie Condy Rice und David Miliband immer noch die Devise des US-Generals Curtis Le May vom Strategischen Bomberkommando aus dem Kalten Krieg:
„Gebt mir mehr (Atom-)Bomben und geht mir aus dem Weg nach Moskau!“
Eine derartige Zuspitzung kann nicht im Interesse Europas sein. Die Fallout-Wolke von Tschernobyl sollte allen friedliebenden Europäern eigentlich gereicht haben.
rhbl