Danke für das rausarbeiten, diesen Aspekt hatte ich so noch nicht vor Augen.
Aber ich würde Georgien und die Ukraine nicht völlig auf eine Stufe stellen. In Georgien gibt es zwar momentan eine prowestliche Regierung, im Gegensatz zu Georgien gibt es aber auch eine starke pro-russische Opposition, die im Osten des Landes die Mehrheit stellt. Dadurch wird sich Georgien nicht ganz so viel rausnehmen können wie Georgien, nur um den Preis der Spaltung des Landes.
Katinka (Gast) - 16. Aug, 08:32
Ich meinte natürlich die Ukraine hat eine prowestliche Regierung und eine starke prorussische Opposition.
In Georgien gibt es momentan wohl nur eine prowestliche Regierung und eine prowestliche Opposition.
rhbl (Gast) - 19. Aug, 15:58
Die Amis sind vom Mars, die Europäer von der Venus
Katinka,
ein High-Tec-Ukrainer wäre nicht glücklich, wenn Du ihn mit einem georgischen Winzer oder Obstbauern verwechseln würdest. Die Ukraine hat in der alten Sowjetunion schon bei der Luft- und Raumfahrttechnologie mitgemischt, wo die Georgier noch in den Bäumen saßen. Stalin war ein schlichter Straßenräuber aus einem Dritte-Welt-Land, der es in Moskau weit gebracht hat.
Aber Du hast natürlich Recht, die pro westlichen Orange-Revoluzzer in Kiew werden es sich dreimal überlegen, ob sie gegen eine hauseigene starke Opposition im Osten der Ukraine das Land im Hauruck-Verfahren in die EU oder NATO schieben können.
Wobei sich die EU angesichts der Altlasten (Tschernobyl) ziemlich zieren wird, die Ukraine aufzunehmen, während die alten Militärknochen von der NATO mit ihren Kanonen und Raketen gar nicht nah genug an den alten Gegner Russland herankommen können. In Washington und London gilt bei Hardlinern wie Condy Rice und David Miliband immer noch die Devise des US-Generals Curtis Le May vom Strategischen Bomberkommando aus dem Kalten Krieg:
„Gebt mir mehr (Atom-)Bomben und geht mir aus dem Weg nach Moskau!“
Eine derartige Zuspitzung kann nicht im Interesse Europas sein. Die Fallout-Wolke von Tschernobyl sollte allen friedliebenden Europäern eigentlich gereicht haben.
Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)
Aber ich würde Georgien und die Ukraine nicht völlig auf eine Stufe stellen. In Georgien gibt es zwar momentan eine prowestliche Regierung, im Gegensatz zu Georgien gibt es aber auch eine starke pro-russische Opposition, die im Osten des Landes die Mehrheit stellt. Dadurch wird sich Georgien nicht ganz so viel rausnehmen können wie Georgien, nur um den Preis der Spaltung des Landes.
In Georgien gibt es momentan wohl nur eine prowestliche Regierung und eine prowestliche Opposition.
Die Amis sind vom Mars, die Europäer von der Venus
ein High-Tec-Ukrainer wäre nicht glücklich, wenn Du ihn mit einem georgischen Winzer oder Obstbauern verwechseln würdest. Die Ukraine hat in der alten Sowjetunion schon bei der Luft- und Raumfahrttechnologie mitgemischt, wo die Georgier noch in den Bäumen saßen. Stalin war ein schlichter Straßenräuber aus einem Dritte-Welt-Land, der es in Moskau weit gebracht hat.
Aber Du hast natürlich Recht, die pro westlichen Orange-Revoluzzer in Kiew werden es sich dreimal überlegen, ob sie gegen eine hauseigene starke Opposition im Osten der Ukraine das Land im Hauruck-Verfahren in die EU oder NATO schieben können.
Wobei sich die EU angesichts der Altlasten (Tschernobyl) ziemlich zieren wird, die Ukraine aufzunehmen, während die alten Militärknochen von der NATO mit ihren Kanonen und Raketen gar nicht nah genug an den alten Gegner Russland herankommen können. In Washington und London gilt bei Hardlinern wie Condy Rice und David Miliband immer noch die Devise des US-Generals Curtis Le May vom Strategischen Bomberkommando aus dem Kalten Krieg:
„Gebt mir mehr (Atom-)Bomben und geht mir aus dem Weg nach Moskau!“
Eine derartige Zuspitzung kann nicht im Interesse Europas sein. Die Fallout-Wolke von Tschernobyl sollte allen friedliebenden Europäern eigentlich gereicht haben.
rhbl