Ritterband hält sich für einen gentleman. Selbst die NZZ-Personalabteilung glaubte das vermutlich, als sie ihn einstellte. Ein gentleman tritt am offenen Grab nicht nach.
Selbst die BBC hat da objektiver berichtet und sogar das Bärental-Erbe erwähnt, einen der wahren Gründe, warum Haider bei der israelischen Schreibzunft so wenig beliebt war. Man kann halt bei der Wahl seiner Eltern nicht vorsichtig genug sein.
Vielleicht hast ein paar feine aber gemeine „Kleinigkeiten“ übersehen, hier ein paar Zitate:
- aggressiv – aber zugleich unberechenbar, unstet und rasch beleidigt
- für Schlagzeilen war ihm alles recht
- hochgefährlich
- Haider profitierte gleichermassen von … dem Neid und Hass der Zukurzgekommenen
-1988 nannte Haider die österreichische Nation eine «Missgeburt»
Wer wie Haider das Pech hatte, „in ein nationalsozialistisch geprägtes Elternhaus geboren“ was zu erwähnen ohnehin schon eine Unverschämtheit ist, weil
a) Haider wiederholt betont hat, dass zu Hause selten über die Vergangenheit gesprochen wurde,
b) Bei Zipi Livni, die aus einem von der Irgun geprägten Elternhaus kommt, selbiges nie erwähnt wird, wo doch jeder weiss, dass die Irgun eine Verbrecherbande war
c) Haider nie beim Geheimdienst gearbeitet und Leute umgebracht hat
d) Zipi Livni beim MOSSAD schon aktiv war
der musste bei seiner Politikerlaufbahn, wenn er denn das Pech hatte wie Haider politisch begabt zu sein, von vornherein mit dem härtesten Widerstand der Medienmaschine rechnen. (Wer gibt z.B. den „Standard“ raus?) Haider stand von der ersten Stunde an bis zu seinem letzten Schnaufer unter extrem hohem Rechtfertigungsdruck.
Er konnte der übermächtigen Maschine nur durch eine Menge guter Ideen und durch hohe Beweglichkeit entkommen. Daraus im Nachruf ein Gesamtbild zu stricken, das in der Formulierung „Der aggressiv hochgefährlich unstete Haider“ zusammengefasst werden kann („unstet“ kommt gleich zweimal vor) , finde ich ziemlich hässlich. Hässlich kommt von Hass.
Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)
Nachtreten am offenen Grab
Selbst die BBC hat da objektiver berichtet und sogar das Bärental-Erbe erwähnt, einen der wahren Gründe, warum Haider bei der israelischen Schreibzunft so wenig beliebt war. Man kann halt bei der Wahl seiner Eltern nicht vorsichtig genug sein.
Vielleicht hast ein paar feine aber gemeine „Kleinigkeiten“ übersehen, hier ein paar Zitate:
- aggressiv – aber zugleich unberechenbar, unstet und rasch beleidigt
- für Schlagzeilen war ihm alles recht
- hochgefährlich
- Haider profitierte gleichermassen von … dem Neid und Hass der Zukurzgekommenen
-1988 nannte Haider die österreichische Nation eine «Missgeburt»
Wer wie Haider das Pech hatte, „in ein nationalsozialistisch geprägtes Elternhaus geboren“ was zu erwähnen ohnehin schon eine Unverschämtheit ist, weil
a) Haider wiederholt betont hat, dass zu Hause selten über die Vergangenheit gesprochen wurde,
b) Bei Zipi Livni, die aus einem von der Irgun geprägten Elternhaus kommt, selbiges nie erwähnt wird, wo doch jeder weiss, dass die Irgun eine Verbrecherbande war
c) Haider nie beim Geheimdienst gearbeitet und Leute umgebracht hat
d) Zipi Livni beim MOSSAD schon aktiv war
der musste bei seiner Politikerlaufbahn, wenn er denn das Pech hatte wie Haider politisch begabt zu sein, von vornherein mit dem härtesten Widerstand der Medienmaschine rechnen. (Wer gibt z.B. den „Standard“ raus?) Haider stand von der ersten Stunde an bis zu seinem letzten Schnaufer unter extrem hohem Rechtfertigungsdruck.
Er konnte der übermächtigen Maschine nur durch eine Menge guter Ideen und durch hohe Beweglichkeit entkommen. Daraus im Nachruf ein Gesamtbild zu stricken, das in der Formulierung „Der aggressiv hochgefährlich unstete Haider“ zusammengefasst werden kann („unstet“ kommt gleich zweimal vor) , finde ich ziemlich hässlich. Hässlich kommt von Hass.