Südpfalz / Gorleben: harte Schläge gegen die Atom-Plutokraten
rhbl
Wie die Frankfurter Rundschau meldet, demonstrieren fünfzehntausend Atomkraftgegner aus ganz Deutschland in Gorleben.
Nahe Wörth in der Südpfalz haben sich drei Demonstranten am Nachmittag an die Gleise gekettet, einbetoniert und die Strecke höchst erfolgreich blockiert (Foto, reuters). Der Transportzug mit Atommüll wartet an der Grenze seit Stunden auf französischem Gebiet auf die Möglichkeit zur Weiterfahrt. Ganze Gleise mussten laut taz aus dem Gleisbett gehoben und neu verschweisst werden.
„Die Atomkraftgegner fordern, den Salzstock in Gorleben als mögliches Endlager für hoch radioaktiven Atommüll aufzugeben. "Der Salzstock hat Kontakt zum Grundwasser", warnte Jochen Stay, der Sprecher der Anti-Atom-Initiative "X-tausendmal quer".
Tatsächlich wurde der für die Lagerung von Atommüll völlig ungeeignete Salzstock Gorleben ( Salz ist bekanntlich wasserlöslich!) seinerzeit von den CDU-Politknechten der angloamerikanischen Atomplutokraten aus rein politisch-administrativen Gründen als "Zwischenlager" ausgesucht. Weil Gorleben in einer "Enklave" des Zonenrandgebiets lag und von den Einwohnern der DDR keine Einsprüche im Genehmigungsverfahren zu befürchten waren. Der ewig strahlende Atommüll sollte am ehesten auf Kosten der globalen Atommafia in die Granitformationen der Rocky Mountains verbracht werden. Zurück in die USA, woher die teuflische Idee zur angeblich "friedlichen" Nutzung der Atomenergie gekommen ist. Dort gibt es ja angeblich auch schon ein Versuchsendlager.
Zu der Großdemonstration gegen den elften Castor-Transport sind allein 85 Busse angemeldet. Jochen Stay kündigte für das Wochenende eine große Sitzblockade auf der Straßentransportstrecke an“ (FR)
Scusi hat aus gegebenem Anlass den Text des bekannten Arbeiterlieds „Brüder, zur Sonne, zur Freiheit“ an die aktuelle Situation angepasst und umgedichtet:
1. Brüder, zur Sonne, zur Freiheit,
Brüder zum Lichte empor.
jenseits der dunklen Atomklos
lugt Wind- und Solarkraft hervor.
2. Seht wie der Zug des Atommülls
die Heimat für immer verlässt.
Hinweg AKW voller Strahlung,
hinweg die Atombombenpest.
3. Brüder, in eins nun die Hände,
Brüder das Sterben verlacht:
Atom-Erpressern ein Ende,
heilig die letzte Schlacht.
4. Brechet das Joch der Tyrannen,
verstaatlicht ENBw.
Schwenkt die blutrote Fahne
über E.on und RWE.
5. Brüder, macht keine Possen,
auf, zur entscheidenden Schlacht!
all die Atomkraft-Genossen
steckt in den Gorleben-Schacht!
Solange der Verdacht nicht widerlegt ist, dass Kinder in der Umgebung von Atomkraftwerken vermehrt an Leukämie erkranken, müssten nach Artikel 2 des Grundgesetzes (Recht auf körperliche Unversehrtheit) alle deutschen AKW von Rechts wegen heruntergefahren, geordnet außer Betrieb gesetzt und amtlich versiegelt bleiben.
Wie die Frankfurter Rundschau meldet, demonstrieren fünfzehntausend Atomkraftgegner aus ganz Deutschland in Gorleben.
Nahe Wörth in der Südpfalz haben sich drei Demonstranten am Nachmittag an die Gleise gekettet, einbetoniert und die Strecke höchst erfolgreich blockiert (Foto, reuters). Der Transportzug mit Atommüll wartet an der Grenze seit Stunden auf französischem Gebiet auf die Möglichkeit zur Weiterfahrt. Ganze Gleise mussten laut taz aus dem Gleisbett gehoben und neu verschweisst werden.
„Die Atomkraftgegner fordern, den Salzstock in Gorleben als mögliches Endlager für hoch radioaktiven Atommüll aufzugeben. "Der Salzstock hat Kontakt zum Grundwasser", warnte Jochen Stay, der Sprecher der Anti-Atom-Initiative "X-tausendmal quer".
Tatsächlich wurde der für die Lagerung von Atommüll völlig ungeeignete Salzstock Gorleben ( Salz ist bekanntlich wasserlöslich!) seinerzeit von den CDU-Politknechten der angloamerikanischen Atomplutokraten aus rein politisch-administrativen Gründen als "Zwischenlager" ausgesucht. Weil Gorleben in einer "Enklave" des Zonenrandgebiets lag und von den Einwohnern der DDR keine Einsprüche im Genehmigungsverfahren zu befürchten waren. Der ewig strahlende Atommüll sollte am ehesten auf Kosten der globalen Atommafia in die Granitformationen der Rocky Mountains verbracht werden. Zurück in die USA, woher die teuflische Idee zur angeblich "friedlichen" Nutzung der Atomenergie gekommen ist. Dort gibt es ja angeblich auch schon ein Versuchsendlager.
Zu der Großdemonstration gegen den elften Castor-Transport sind allein 85 Busse angemeldet. Jochen Stay kündigte für das Wochenende eine große Sitzblockade auf der Straßentransportstrecke an“ (FR)
Scusi hat aus gegebenem Anlass den Text des bekannten Arbeiterlieds „Brüder, zur Sonne, zur Freiheit“ an die aktuelle Situation angepasst und umgedichtet:
1. Brüder, zur Sonne, zur Freiheit,
Brüder zum Lichte empor.
jenseits der dunklen Atomklos
lugt Wind- und Solarkraft hervor.
2. Seht wie der Zug des Atommülls
die Heimat für immer verlässt.
Hinweg AKW voller Strahlung,
hinweg die Atombombenpest.
3. Brüder, in eins nun die Hände,
Brüder das Sterben verlacht:
Atom-Erpressern ein Ende,
heilig die letzte Schlacht.
4. Brechet das Joch der Tyrannen,
verstaatlicht ENBw.
Schwenkt die blutrote Fahne
über E.on und RWE.
5. Brüder, macht keine Possen,
auf, zur entscheidenden Schlacht!
all die Atomkraft-Genossen
steckt in den Gorleben-Schacht!
Solange der Verdacht nicht widerlegt ist, dass Kinder in der Umgebung von Atomkraftwerken vermehrt an Leukämie erkranken, müssten nach Artikel 2 des Grundgesetzes (Recht auf körperliche Unversehrtheit) alle deutschen AKW von Rechts wegen heruntergefahren, geordnet außer Betrieb gesetzt und amtlich versiegelt bleiben.
rhbl - 8. Nov, 18:08
