Gaza-Bodenoffensive: Morgen Kinder wird’s was geben

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Weihnachten, Fest des Friedens und der Nächstenliebe? Nicht in "Israel".

Die Kriegsverbrecher des jüdischen Atomstaats haben in den "heiligen Nächten" (Mittelhochdeutsch: "ze wihen nahten") heimtückisch und wahllos 400 Palästinenser, Männer, Frauen und Kinder, bei ihren Luftangriffen massakriert und 2000 verletzt.

Seit sieben Tagen, rund um die Uhr, fliegt die IAF täglich Dutzende von mörderischen Luftangriffen auf Gaza. Das reicht dem von Hass und Bitterkeit erfüllten israelischen Lumpengesindel, einem wahrhaftigen "Fluch der Menschheit" noch nicht. Jetzt marschieren "Israels" Panzer für eine sogenannte "Bodenoffensive", für einen Massenmord am Boden auf.



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Ehud Olmert`s Blitzkrieg


Der Gazastreifen ist im Schnitt 8 km breit und 40 km lang. Israel hat knapp 15.000 Panzer und gepanzerte Fahrzeuge. Ein Merkava - Panzer ist 4 m breit. Wenn Israel entlang der 48 km langen Demarkationslinie, an der südlichen und nördlichen Grenze zu Gaza dicht an dicht je einen Panzer neben dem anderen aufstellt, könnte es in der ersten Reihe nur 12.000 seiner Panzer platzieren. 3000 müssten mit der zweiten Reihe vorlieb nehmen.

Dieses Bild soll nur den Irrsinn einer Bodenoffensive verdeutlichen. Denn jeder der Panzer aus der ersten Reihe könnte mit seiner 120 mm Glattrohrkanone (die Blaupause dieser Kanone wurde beim deutschen Leopard - Panzer geklaut!) praktisch die ganze Tiefe des Gazastreifens umpflügen. Nicht gerechnet die israelischen Kanonenboote, die Gaza von der anderen Seite, von Meer her seit Tagen schon unter Feuer nehmen. Kein Panzer müsste überhaupt in den Gazastreifen reinfahren. Alles, was in dem Geländestreifen kreucht und fleucht könnte sogar ohne Luftunterstützung quasi aus dem Stand pulverisiert werden. Hinzu kommen ja noch die weitreichenden Rohre der Artillerie, von der es mehr als 1000 Einheiten auf Selbstfahrlafetten gibt.

Seit sechs Tagen hat Israel Panzer um Panzer in die Bereitstellungsräume rund um Gaza-City und entlang des Grenzzauns vor allem im Süden von Gaza gekarrt. Die Stoßkeile stehen bereit. Alles wartet auf Barak`s Angriffsbefehl. Der Mathematiker, der auch Physik studiert hat und wie ein Uhrwerk ticken soll, hat angeblich alles bis aufs Letzte durchgeplant (Der Einzelkämpfer).


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GröFaZ Barak tickt wie ein Uhrwerk


Doch bisher geht nur die IAF im Minutentakt ihrem mörderischen Stückwerk nach und zerbombt Haus um Haus, wobei in Tötungsabsicht (NZZ) hin und wieder auch ein Hamasfunktionär samt Familie von den tonnenschweren Lenkbomben zerrissen wird. Das sind keine Kollateralschäden, das ist geplanter Mord, in toto: systematischer Genocid.

Gründe, warum die Bodenoffensive noch nicht begonnen hat, soll es auch geben. Zwischen Tzipi Livni, Barak und dem Generalstab hat es offenbar schwer gefunkt. Im Tel Aviver Führerbunker sollen die Tassen nur so geflogen sein, hört man aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen (Süddeutsche Zeitung). Anschließend ist Tzipi nach Paris abgerauscht, zu Sarkozy.

Der bucklige Messias hat eine diplomatische Rundreise durch den Nahen Osten angekündigt. Mit seinem Vermittler-Glorienschein aus dem Georgien - Russland Tackling könnte er sogar eine Chance haben, eine 48-Stunden Waffenruhe hinzubekommen. Barak soll ganz Ohr gewesen sein, Tzipi und Olmert weniger. Die sehen ihre Wahlchancen dahinschwinden.

Barack weiss, warum er einlenken will. Im Moment regnet und nebelt es in Gaza. Bei schlechtem Wetter gibts keine Luftunterstützung. Außerdem müsste die Panzer-Elite, die 970 Merkava 4, auf den festen Wegen und Strassen bleiben, sonst versinken die je 5 Millionen Dollar teuren Ungetüme (65 Tonnen Lebendgewicht) im Morast. Auf den Wegen und Strassen hat die Hamas natürlich ihre improvisierten Sprengfallen und Minen vergraben. IED`s können auch einen Merkava aufs Kreuz legen. Das hätte ich nicht gedacht. Kleine Ursache, große Unkosten. Wie die meisten anderen Panzer ist auch der Merkava sehr anfällig für ferngezündete Landminen. Während der Al-Aqsa-Intifada gelang es den Palästinensern so, drei Merkava zu zerstören, wobei zehn israelische Soldaten ums Leben kamen.

Außerdem gibt es da noch die richtige Panzerabwehr der Hamas, die inzwischen von der Hizbollah angelernt worden ist. Während des Libanonkrieges 2006 wurden 50 Merkava von Panzerabwehrwaffen der Hizbollah getroffen und beschädigt oder zerstört. Eine unerwartet hohe Verlustquote. Wir alle haben noch das Bild des damaligen Verteidigungsminister Peretz vor Augen, wie er durchs zugeschraubte Fernglas (Schutzklappen abnehmen vergessen) gucken will. Bei 44 Prozent aller getroffenen Merkava - Panzer durchschlug das Geschoss die Panzerung. Dabei wurden 23 Besatzungsmitglieder getötet und mehr als 100 verletzt.

Die vom israelischen Generalstab in Auftrag gegebene Ursachenanalyse ergab dafür drei Hauptgründe:

• Iran liefert in Russland entwickelte und gebaute AT-13 Saxhorn-2 an Hisbollah-Kämpfer
• Unerfahrenheit und mangelnder Ausbildungsstand der Merkava-Besatzungen (die meisten Treffer erfolgten in bewegungslosem Zustand; Panzersoldaten waren bis vor dem Einsatz in anderen Bereichen tätig)
• Budgetkürzungen im Wehretat (so waren Merkava ohne Rauchgranaten im Einsatz)

Ja, wenn die Panzerbesatzungen so jung und unerfahren sind, dann wissen wir warum es in Gaza noch nicht losgehen konnte. Weil erst mal überall die Stützräder an den Merkava`s angebracht werden mussten, damit die Kinderchen mit ihren hohen Kisten (Höhe 2,66 m) nicht umfallen, wenn sie anfahren.

Ob aber der Ausbildungsstand heute noch zu wünschen übrig lässt, wenn der damalige Verteidigungsminister im Libanonkrieg noch nicht mal ein Fernglas bedienen konnte. Der wurde ja ausgewechselt. Das ist also kein Grund, nicht anzugreifen.

Der Hauptgrund für die Verzögerungen liegt vermutlich in der hohen Besiedlungsdichte des Gazastreifens. 3960 Menschen wohnen hier im Schnitt auf einem Quadratkilometer.


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Tzipi Livni: "Es gibt keine humanitäre Notlage in Gaza".


Wenn die israelischen Panzer losfahren, müssen sie ja gleich buchstäblich durch die armseligen Hütten der Palästinenser samt Inhalt durchbrausen, wenn sie nicht untereinander anbumsen und zusammenstoßen wollen. Und Schutzräume für Zivilisten gibt es in Gaza nicht. Da gibt es gleich in der ersten Stunde so viel Blut auf den Straßen der Flüchtlingslager, dass es vom Israelischen Magen David (Rotes Kreuz) gar nicht schnell genug aufgewischt werden kann, bevor die TV-Leute von Al Jazeera kommen.

Und dann wäre der Krieg auch schon wieder zu Ende. Denn das halten die Provinzpolitiker in Tel Aviv, selbst das Mossad-Flintenweib Tzipi, nicht aus, wenn dann die Weltpresse über sie herfällt. Das wäre i h r bitteres Ende.

Ich hoffe bloß, dass heute Nacht die einzig ernstzunehmende 1000 Manntruppe "Izz-al-Din-al Quassam" der Hamas heimlich durch die restlichen Tunnels nach Ägypten ausreist und in der Negev wieder einreist, um sich den IAF-Flugbetrieb mal aus der Nähe anzuschauen. Dann wäre Gaza morgen früh völlig unverteidigt. Und die IDF-Panzer würden ganz umsonst Munition verballern, im Kreisverkehr vor Khan Younis sinnlose Runden drehen und teuren Sprit verbrauchen. In diesem Gewirr von Häusern, kaputten Gewächshäusern und Ruinen ist mit Panzern kein Blumentopf zu ernten. Das so gut wie kampflose "Cannae" der IDF könnte Khan Younis werden, anklicken:

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Das Bleigießen wäre ins Wasser gefallen.

Die restlichen 15.000 Mann vom Hamas-Volkssturm sollen dann das machen, was jeder vernünftige Volkssturm-Mann in so einer Situation macht. Er schmeisst sein Gewehr weg und geht nach Hause. In Gaza ist das immer ein kurzer Weg. Und Barak, Livni und Olmert wären mitsamt ihrem tollen Generalstab blamiert bis in die Knochen und müssten ihre Blechsoldaten wieder abziehen. Nach einer Anstandsfrist würde die Hamas noch eine, nur eine einzige Kassam in Richtung Israel abfeuern. Um die totale Sinnlosigkeit des Blutvergießens, die Absurdität der Operation "vergossenes Blei" abschließend vor aller Welt zu dokumentieren.

Leider ist das nur ein Traum. Vermutlich ist die Hamas so fantasielos und leistet Widerstand. Dann könnte außer Allah noch ganz was anders über Israel herfallen. Es gibt in den letzten Tagen unschöne Vorzeichen nicht nur vom Prenzlauer Berg. In Chikago hat eine Synagoge gebrannt. In Dänemark wurden zwei jüdische Studenten angeschossen. Griechenlands Jugend hat keine Geduld mehr mit den korrupten US-Puppets in Athen. In Paris sollen an Sylvester 1147 Autos gebrannt haben, 30 Prozent mehr als letztes Jahr. Die Steigerung könnte ja was mit Gaza zu tun haben. Unruhe gibt es unter den Muslimen vor allem in den arabischen Staaten, aber auch weltweit. 3,5 Millionen Muslime leben in Deutschland. Bei Beginn einer Bodenoffensive dürfte die Unruhe und die Gewalt weltweit exponentiell zunehmen.

Und das am Anfang einer einer Kernschmelze im Finanzsystem, einer Weltwirtschaftskrise, wo Gaza dann vielleicht der Anfang eines W e l t k r i e g e s sein könnte. Eines Weltbürgerkriegs, der ganz anders laufen würde, als es sich Alki Bush oder Hausneger Obama vorgestellt haben. Wo ohne vorherige "Umfragen" die Volksmassen von Bangalore bis Islamabad und von Kairo bis Amman sich umstandslos und spontan ihr korruptes Politestablishment greifen und die US-Sphirren an der nächsten Straßenlaterne aufhängen. Das könnte eine Kettenreaktion geben, wie sie die Atomfuzzis dieser Welt in ihren schlimmsten Albträumen nicht prognostiziert und durchgerechnet haben. Ob das der irre Mathematiker Barak in seine Planungen einbezogen hat? Könnte sein, dass dem Uhrwerk aus Tel Aviv die Zeit längst davongelaufen ist. Er weiß es nur noch nicht.

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