Die Erfindung der Sphirre ist eigentlich nur ein kleiner Scherz von mir. Aber Bloggen bildet. Um deutlicher zu werden. Die üblichen "proisraelischen" Verdächtigen sind in den vier ältesten Gewerben der Welt überrepräsentiert:
Zuhälter, man sollte sich nur mal die Liste der Bordellbesitzer in Europa anschauen;
Drogenhändler, Europol sollte mal in der veröffentlichten Statistik die Händler ausweisen, die aus Israel kommen;
Spione, wenn der Gazastreifen nicht mit sovielen israelischen Spitzeln durchsetzt wäre, schreibt Robert Fisk, könnte die IAF jetzt nicht Haus für Haus die kinderreichen Großfamilien der Hamas-Funktionäre zusammenbomben;
Wettbetrüger und Geldwechsler, mit denen hatte Jesus schon im Jerusalemer Tempel seine Probleme. Bis zur Weltfinanzkrise aus der City of London, dem Frankfurter Bankenviertel und bis zu dem Finanzbetrüger Bernard M a d o f f , den Lehmans und Goldmans, den Rotschilds an der New Yorker Wall Street hat sich an der Ehrlichkeit gewisser Banker offenkundig wenig geändert.
Spitzel wird es schon im alten Griechenland gegeben haben. Aus Griechenland ist das schöne Wort dann über Rom/Italien zu uns gewandert und zuletzt von mir in meinem Weblog so gnadenlos eingedeutscht worden, dass es jetzt von allen anderen (siehe z.B. VDK Köln) anstandslos übernommen wird. Bei mir sind in einem erweiterten Sinn auch die Marionetten der Weltführungsmacht gemeint. Das, was im arabischen Raum die "puppets" der Amerikaner sind: also Mubarak und Konsorten.
Damit dürfte die notwendige begriffliche Trennschärfe beim Bloggen gewahrt sein. Ich bin schließlich kein professioneller Journalist und werde fürs Schreiben von niemandem bezahlt. Deshalb bitte ich vorab für Tipp- und Grammatikfehler, Kommata etc. um gebührende Nachsicht. Beim Abwurf ihrer tonnenschweren Lenkbomben über Gaza machen die Israelis übrigens k e i n e so feinen Unterschiede wie meine Kritiker. Rabbulistik, d.h. Haarspalterei und Wortverdrehung bleibt den Heerscharen von Itzhaks und Mietfedern vorbehalten, die jetzt im Rahmen von Tzipis globaler PR-Aktion den medialen Raum fluten.
Tut nichts zur Sache (Gast) - 2. Jan, 19:15
:)
Also das finde ich an sich ganz nett. Gegen Wortschöpfungen habe ich nichts. Sie sollten aber schon a priori verständlich sein. Da kann es Lautmalereien etc. geben. Im Prinzip reicht auch eine Klammer mit (Spitzel). Dagegen ist nichts einzuwenden.
Aber Ihre Stellungnahme für die "Schwachen" lässt schon einiges an Unlogik zu. Es reicht nicht, sich von der Hamas zu distanzieren. Die Charta der Hamas, die bisher nicht verändert wurde, ist absolut rassistisch und gleichzeitig Aufruf zum Mord, wobei es egal ist, ob Kinder oder Frauen betroffen sind.
Dann gibt es aber von islamischen Führern in seriösen Zeitungen Zitate wie: die armen palästinensischen Raketen sind blind und treffen sowieso nichts. Die israelischen Flieger wissen, wohin sie zielen. Ehrlich gesagt, mir ist Letzteres lieber. Wenn ich wirklich neben einer militärischen Stelle wohne, versuche ich vielleicht bei Freunden unter zu kommen.
Sie kritisieren die israelischen Spitzeln. Gleichzeitig schreiben Sie, dass die Hamas gar nicht erwischt wird. Wenn einer der fünf Führer samt 4 Frauen und 11 Kindern, eines hat ja überlebt, getötet wird, habe ich auch für die Zivilisten kein Mitleid. Und zumindest er ist nicht durch den Tunnel geflüchtet.
Die Frage ist ja, warum die Hamas den Waffenstillstand gebrochen haben?
Wenn es wirklich Dummheit war, dann gehört sie "ausgemerzt". Dieses Wort verwende ich dann ganz bewusst. Es gibt absolut keine Entschuldigung für Dummheit. Nicht dann, wenn man androht, den anderen umbringen zu wollen.
Ich sage Ihnen, dass ich den Standpunkt der Palästinenser schon wesentlich besser verstehen konnte. Der Bruder des Sicherheitschefs von Arafat hat mir einmal in einem dreistündigen Gespräch die Problematik erklärt. Er war ein Mensch, den ich sehr geachtet habe. Die Quintessenz des Gesprächs war, dass es auf beiden Seiten die Hardliner gibt und aus dieser Sicht heraus kaum eine Chance auf Frieden. Weil jetzt die Hardliner bei den Palästinensern mehr zu sagen haben und auch die friedlich Gesinnten noch verhetzen, spielen sie den Hardlinern bei den Israelis in die Hand. Verstehen Sie, das bezeichne ich als Dummheit.
Mit Ihren Beiträgen, gewürzt durch die offiziellen Stellungnahmen Hamas-freundlicher Personen, wird das Mitleid, das mit der leidenden Zivilbevölkerung existieren kann, nicht verstärkt. Es wird einfach schwächer und schwächer. "Sie sind ja selbst schuld!"
Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)
Re: Von Sphirren über Sbirren zu Spitzeln
Zuhälter, man sollte sich nur mal die Liste der Bordellbesitzer in Europa anschauen;
Drogenhändler, Europol sollte mal in der veröffentlichten Statistik die Händler ausweisen, die aus Israel kommen;
Spione, wenn der Gazastreifen nicht mit sovielen israelischen Spitzeln durchsetzt wäre, schreibt Robert Fisk, könnte die IAF jetzt nicht Haus für Haus die kinderreichen Großfamilien der Hamas-Funktionäre zusammenbomben;
Wettbetrüger und Geldwechsler, mit denen hatte Jesus schon im Jerusalemer Tempel seine Probleme. Bis zur Weltfinanzkrise aus der City of London, dem Frankfurter Bankenviertel und bis zu dem Finanzbetrüger Bernard M a d o f f , den Lehmans und Goldmans, den Rotschilds an der New Yorker Wall Street hat sich an der Ehrlichkeit gewisser Banker offenkundig wenig geändert.
Spitzel wird es schon im alten Griechenland gegeben haben. Aus Griechenland ist das schöne Wort dann über Rom/Italien zu uns gewandert und zuletzt von mir in meinem Weblog so gnadenlos eingedeutscht worden, dass es jetzt von allen anderen (siehe z.B. VDK Köln) anstandslos übernommen wird. Bei mir sind in einem erweiterten Sinn auch die Marionetten der Weltführungsmacht gemeint. Das, was im arabischen Raum die "puppets" der Amerikaner sind: also Mubarak und Konsorten.
Damit dürfte die notwendige begriffliche Trennschärfe beim Bloggen gewahrt sein. Ich bin schließlich kein professioneller Journalist und werde fürs Schreiben von niemandem bezahlt. Deshalb bitte ich vorab für Tipp- und Grammatikfehler, Kommata etc. um gebührende Nachsicht. Beim Abwurf ihrer tonnenschweren Lenkbomben über Gaza machen die Israelis übrigens k e i n e so feinen Unterschiede wie meine Kritiker. Rabbulistik, d.h. Haarspalterei und Wortverdrehung bleibt den Heerscharen von Itzhaks und Mietfedern vorbehalten, die jetzt im Rahmen von Tzipis globaler PR-Aktion den medialen Raum fluten.
Also das finde ich an sich ganz nett. Gegen Wortschöpfungen habe ich nichts. Sie sollten aber schon a priori verständlich sein. Da kann es Lautmalereien etc. geben. Im Prinzip reicht auch eine Klammer mit (Spitzel). Dagegen ist nichts einzuwenden.
Aber Ihre Stellungnahme für die "Schwachen" lässt schon einiges an Unlogik zu. Es reicht nicht, sich von der Hamas zu distanzieren. Die Charta der Hamas, die bisher nicht verändert wurde, ist absolut rassistisch und gleichzeitig Aufruf zum Mord, wobei es egal ist, ob Kinder oder Frauen betroffen sind.
Dann gibt es aber von islamischen Führern in seriösen Zeitungen Zitate wie: die armen palästinensischen Raketen sind blind und treffen sowieso nichts. Die israelischen Flieger wissen, wohin sie zielen. Ehrlich gesagt, mir ist Letzteres lieber. Wenn ich wirklich neben einer militärischen Stelle wohne, versuche ich vielleicht bei Freunden unter zu kommen.
Sie kritisieren die israelischen Spitzeln. Gleichzeitig schreiben Sie, dass die Hamas gar nicht erwischt wird. Wenn einer der fünf Führer samt 4 Frauen und 11 Kindern, eines hat ja überlebt, getötet wird, habe ich auch für die Zivilisten kein Mitleid. Und zumindest er ist nicht durch den Tunnel geflüchtet.
Die Frage ist ja, warum die Hamas den Waffenstillstand gebrochen haben?
Wenn es wirklich Dummheit war, dann gehört sie "ausgemerzt". Dieses Wort verwende ich dann ganz bewusst. Es gibt absolut keine Entschuldigung für Dummheit. Nicht dann, wenn man androht, den anderen umbringen zu wollen.
Ich sage Ihnen, dass ich den Standpunkt der Palästinenser schon wesentlich besser verstehen konnte. Der Bruder des Sicherheitschefs von Arafat hat mir einmal in einem dreistündigen Gespräch die Problematik erklärt. Er war ein Mensch, den ich sehr geachtet habe. Die Quintessenz des Gesprächs war, dass es auf beiden Seiten die Hardliner gibt und aus dieser Sicht heraus kaum eine Chance auf Frieden. Weil jetzt die Hardliner bei den Palästinensern mehr zu sagen haben und auch die friedlich Gesinnten noch verhetzen, spielen sie den Hardlinern bei den Israelis in die Hand. Verstehen Sie, das bezeichne ich als Dummheit.
Mit Ihren Beiträgen, gewürzt durch die offiziellen Stellungnahmen Hamas-freundlicher Personen, wird das Mitleid, das mit der leidenden Zivilbevölkerung existieren kann, nicht verstärkt. Es wird einfach schwächer und schwächer. "Sie sind ja selbst schuld!"