[>>]

Samstag, 10. Januar 2009

Scharlatane und Kriegsgewinnler, Sumpfblüten des implodierenden Kapitalismus

rhbl

„Obwohl unser Jahrhundert von allen Seiten das Kompliment erhält, das philosophische Jahrhundert zu heißen, und obwohl wir demselben das große Wort Aufklärung schon im voraus zur Grabschrift bestellen, so werden dennoch überall eine Menge Köpfe von anhaltendem Schwindel ergriffen.“ Katharina II. von Russland spottete so über die Zeitgenossen, die dem so grottenhässlichen wie arroganten „Graf Cagliostro", dem Vorläufer des Scharlatans Sarkozy, auf den Leim gegangen waren.


abbas

Sarkozy mit Abbas, zwei Kriegsgewinnler und Scharlatane am Wochenende in Kairo, die sich gut gelaunt zeigen, während es ihren Völkern gar nicht so gut geht. Der starke Bewegungsdrang Sarkozys selbst vor laufenden Kameras, er zappelt ständig mit allen Gliedern, ist nach Auskunft von Polizeimedizinern ein Indiz für einen ständigen, relativ hohen Kokainkonsum


Ewige Wiederkehr des Gleichen. Kaum liefen die "unglaublichen Schockwellen" der Finanzkrise als Ausdruck einer ungenügend koordinierten Globalisierung der US-/UK-/IL-Finanzbetrüger um die Welt, da lud der Pariser Gassenjunge, der es bisher schlau verstanden hat, den Dünkel der westlichen "Politeliten" zu bedienen, zu einem Rednerwettstreit in Paris ein. Und alle, alle kamen. Das Thema: „Neue Welt, neuer Kapitalismus“.

„Unter dieser Überschrift diskutieren Politiker und Finanzexperten in Paris darüber, wie sich die Welt künftig gegen Finanzkrisen wappnen kann. Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte ein neues Reglement für die internationalen Finanzmärkte und regte einen Wirtschaftsrat bei den Vereinten Nationen an. Die Finanzmarktkrise und die auf sie folgende Weltwirtschaftskrise seien komplex wie keine zuvor, eröffnete der frühere britische Premier Tony Blair die Tagung. So komplex, dass sie selbst gestandene Experten vor Fragen stelle.“

So erzählt uns die Website Regierungonline von dem Ereignis und stellt gleich noch eine Menge Fotos ins Netz, von den bekannten Grinsern und GrinserInnen. Unter einem Foto mit Merkel am Rednerpult steht: Merkel: "Globale soziale Marktwirtschaft". Da hält Zwerg Nase gegen: „Die Krise des Finanzkapitals sei indes keine Krise des Kapitalismus, stellte Frankreichs Präsident und Gastgeber Nicolas Sarkozy klar. Es gehe nicht darum, den Kapitalismus abzuschaffen, sondern ihn umzugestalten. Moral und Ethik will Sarkozy im kapitalistischen System stärker verankern.“

Selten so gelacht, da kann er ja gleich bei sich selbst, seiner unsympathischen Lotter-Lebensabschnittsgefährtin Carla Bruni, bei Rachida Dati oder bei der New Yorker Betrüger-Börse NASDAQ von seinem Betbruder Bernard Madoff anfangen. Oder noch einfacher, er fragt seinen Pariser Finanzminister, denn die Finanzlage in Frankreich soll ja wie die in den USA, UK oder D so beispiellos eingebrochen sein, wie seit Ludwig dem XIV. und der Französischen Revolution von 1789 nicht mehr.

Wir erinnern uns: die französischen Staatsschulden betrugen 1755 schon 135 Millionen, 1776 waren es 318 Millionen und 1789 für damalige Verhältnisse unvorstellbare 666 Millionen.

Um über die Runden zu kommen lebte man von Rettungspaket zu Rettungspaket, das heißt auf Pump. 1759 wurden 240 Millionen als Vorschuss und erster Rettungsschirm von den Banken aufgenommen, 1783 dann als zweites Konjunkturpaket 570 Millionen und 1788 sogar ein Drittes von 810 Millionen, die man in einem dauernden Zustand ängstlichen Selbstbetrugs von den späteren Einnahmen wieder einzusparen hoffte.

Wir wissen, wie damals alles ausging. Dem Adel und den anderen privilegierten Verschwendern wurde, als nichts mehr ging, auf der Guillotine vom Volk kurzerhand die Rübe runtergemacht.

Warum sollten Steinbrück und Kollegen mehr Glück haben? Der rasante Schuldenanstieg vor 220 Jahren und heute ist in seiner Dynamik durchaus vergleichbar, auch wenn aus dreistelligen Millionen-Fehlbeträgen von damals heute dreistellige Milliarden-Fehlbeträge in den öffentlichen Haushalten geworden sind. Im Haushalt der USA fehlen sogar Billionen, die holt auch kein Messias Obama wieder rein, dessen Möglichkeiten ohnehin völlig überschätzt werden.

Das einfache deutsche Volk hat schon längst die Schnauze voll, so wie der dritte/vierte Stand vor der Revolution von 1789 in Frankreich. Nach dem schmählichen Abgang des Generalkontrolleurs Necker waren seinerzeit nur noch 600.000 Francs in der Staatskasse. 1788 stellte der französische Fiskus alle Zahlungen ein. Eine unangenehme Situation, die möglicherweise bald auf Obama, Brown und Sarkozy zukommt. Durch die Französische Revolution wurde das gesamte Vermögen des Adels und der Geistlichkeit enteignet, zerstückelt und in alle vier Winde verkauft. Was nach einer erneuten, wie auch immer gearteten "Revolution" von dem im Westen aufgehäuften Spielgeld der Superreichen und deren Vermögen bleiben wird, bleibt abzuwarten. "Geld ist Nichts", sagt Papst Benedikt XVI.

Statt von einem lächerlichen "Neuen Kapitalismus" sollten wir genauso wenig von einer "globalen" oder "neuen sozialen Marktwirtschaft" reden, wie es Angela Merkel in ihren irreführenden, weichgespülten Botschaften gern macht. Der angloamerikanische Kolonialismus mit seiner Piraten- und Raubgräberwirtschaft wird nach Jahrhunderten egomaner Glückssuche einen Deibel tun und plötzlich über Nacht, per Paradigmenwechsel seine soziale Ader entdecken. Und "neu" ist an der sozialen Marktwirtschaft der CDU nur, dass sie nicht mehr sozial ist. Da genügt ein Blick ins Leipziger Programm der CDU, wo sich die Unternehmerpartei, die längst keinen christlichen Grundsätzen mehr folgt, als neoliberal entlarvt hat.

Während es sich Angela Merkel, Tony Blair und Nicholas Sarkozy samt Gefolge am Donnerstag im Elyséepalast bei Gänseleber und Champagner gut gehen ließen, verbluteten gleichzeitig in Gaza komplette palästinensische Familien in den Trümmern ihrer zerbombten Behausungen, hungerten Kinder neben ihren toten Müttern, zerfetzten israelische Panzergranaten LKW-Fahrer, die in der „fliegenden“ Feuerpause Hilfsgüter und Verbandsmaterial nach Gaza bringen wollten und bombten US-Kampfjets der IAF, die möglicherweise von amerikanischen Söldnern geflogen werden, UN-Schulen, die von der UNWRA notdürftig als Sammelräume für palästinensische Zivilisten hergerichtet worden waren.

Wer, wenn nicht hyperaktive Vampire wie der Transsylvaner Nicholas Sarkozy oder die Mossad-Mörderin Tzipi Livni, gnadenlose Opportunisten wie Tony Blair, Mahmud Abbas oder der Ägypter Mubarak, Scharlatane wie Ehud Olmert und Ehud Barak sind dafür auserkoren, uns die Gnadenlosigkeit des Kapitalismus vorzuführen, der seine "Kundschaft" skrupellos wie immer ausbeutet und der keines seiner Opfer je hat zur Ruhe kommen lassen, bis nicht der letzte Blutstropfen ausgesaugt war.

Gnadenlos zeigt uns die Globalisierung, dass der freie Warenverkehr nur zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten gilt, dass die Ressourcen dieser Welt nur an die verteilt werden, die zu den Besitzenden im goldenen Westen, zu den Reichen gehören. Die Freiheit des Verkehrs gilt nicht für alle Menschen. Arme Menschen dürfen sich nicht weltweit ihren Arbeitsplatz suchen, Afrikaner werden von der EU schon vor Süditalien im Mittelmeer abgefangen, interniert und zurückgeschickt. Millionen Palästinenser werden seit vierzig Jahren im KZ Gaza und auf der West Bank als billige Arbeitssklaven für reiche Israelis hinter Stacheldraht gefangengehalten. Wenn sie aufmucken, werden sie von israelischen High-Tec Militärmaschinen roboterhaft in Massen ermordet.

Gaza, das ist die Hölle, das ist das Gegenstück zu Haifa oder Tel Aviv, wo in den Wohnsiedlungen der Reichen die Nichtstuer und Nichtsnutze ihre Zeit mit Devisenspekulationen totschlagen, wenn sie für Drogen, Alkohol oder den jüdischen Breitensport Sex zu alt sind.

In Tel Aviv oder Haifa sitzen die Leute, die in den letzten Jahren mit ihren Spekulationen in Nahrungsmitteln, in Reis, Weizen oder Soja Milliarden Dollar gemacht haben. Von den Spekulanten gibt es keine Fotos. Es gibt keine Verantwortlichen für den wachsenden Hunger in der Dritten Welt, für die Milliarde Hungernder. Im Kapitalismus gibt es keine Kostenwahrheit, keine Aufklärung, keine Alternativen, keine Bürger mehr. Es gibt nur noch Kunden. Wie der Judenstaat zeigt, der sich an keine Völkerrechtsregel hält, kennt diese jüdisch-angloamerikanische Welt des militaristischen Kapitalismus auch keine Gebote mehr, sondern nur noch Angebote.

Bietet sich irgendwo ein militärisch schlecht verteidigter Landstreifen mit ein paar Millionen armseliger Einwohner an, die als Leiharbeiter ausgenutzt werden können, dann wird er von den Gierigen, den Zockern und Glücksspielern einkassiert. Gaza war ein A n g e b o t , dass die Juden nicht ablehnen konnten.

Wir Kontinentaleuropäer sind gut beraten, die enttarnten Lakaien des jüdisch-angloamerikanischen „Neuen Kapitalismus“ rasch aus unseren Teppichetagen von Banken, Wirtschaft, Politik und Medien nach England davonzujagen. Sonst haben wir in den Vorstädten von Paris oder in Berlin-Neukölln bald auch so schöne Zustände, wie sie heute dank IDF in Gaza-City herrschen. London ist gut überwacht und seit Jahrhunderten schon ein Sammelpunkt für fiese Kapitalisten.

Es war ein ungeheurer Skandal, dass den jüdischen Hoppern von der IKB aus unseren Steuermitteln über neun Milliarden Euro als Starthilfe nach dem Verzocken des gesamten Eigenkapitals zugeschoben wurden, nur damit ein Unternehmen (LoneStar), das Herrn Steinbrück nahe stehen soll, den Laden mit sattem Gewinn erwirbt. Es ist ein ungeheurer Skandal, dass nach den Landesbanken und der HRE den jüdischen Hoppern von der Commerzbank aus Steuermitteln noch mal 18 Milliarden Euro zugesteckt werden, wo die ganze Bank an der Börse nur noch 3,6 Mrd Euro wert ist.

Wie immer Tausende von US/IL-Sphirren in Deutschland auch heißen mögen und wie lammfromm und weichgespült sie sich sprachlich auch im Kanzleramt oder sonstwo gebärden. Der kapitalistische Tanz ums Goldne Kalb muss sofort beendet werden, die Puppets vom levantinischen Wanderzirkus müssen von den Europäern umgehend in die Wüste geschickt werden. Als erstes brauchen wir neues, loyales und kompetentes Personal in Berlin und Brüssel.

Statt 400 Milliarden Bürgschaften für die Banken hier, 80 Milliarden für Finanzen dort zu verschleudern oder in einem zweiten Konjunkturprogramm 100 Milliarden aus dem Fenster zu kippen, Schulden, die unsere Kinder und Enkelkinder unter Blut Schweiß und Tränen zurückzahlen müssen, sollten wir besser unseren Sozialstaat für die Armen zukunftsfest machen. Gerechtigkeit und Solidarität in einer Kultur geteilter Genügsamkeit soll das Motto sein, das uns durch die kommende Finanzkatastrophe leitet.

scusi!

Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)

Aktuelle Beiträge

Merkel unterstützt...
rhbl Die Außenminister der 27 EU-Staaten änderten...
rhbl - 10. Dez, 21:22
Change in Afghanistan:...
rhbl Nach der Obama-Rede zur angeblich "notwendigen"...
rhbl - 10. Dez, 09:25
US-Afghanistankrieg:...
rhbl Ausländer, die ohne Waffen nach Afghanistan...
rhbl - 6. Dez, 13:12
Minarettverbot und antiislamische...
rhbl Seit dem gelungenen Coup des WJC gegen die Schweiz...
rhbl - 2. Dez, 21:01
Mc Chrystals Afghanistan-Strategie:...
rhbl Die Welt wartet ungeduldig auf das Ende des Kriegsgeschreis...
rhbl - 1. Dez, 20:27
Krisenfest zugunsten...
rhbl Von Krise soll am Wochenende auf dem Bundespresseball...
rhbl - 1. Dez, 14:16
Trotz Finanzkrise nichts...
rhbl Natürlich in der Zeit der Parlamentsferien...
rhbl - 28. Nov, 18:35
Oskar kommt wieder
rhbl „Ich weiss, Du kommst wieder“, sagt...
rhbl - 28. Nov, 10:47

Suche

 

Kontakt

E-Mail-Adresse:

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Status

Online seit 791 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 10. Dez, 21:22

Web Counter-Modul

Counter