Was will NATO-Generalsekretär Scheffer bei Tzipi Livni im Führerbunker?
rhbl
Wie das türkische Fernsehen (TRT) gestern zeigte, besucht Jaap de Hoop Scheffer, der Generalsekretär der NATO, derzeit die israelische Militärjunta in Tel Aviv. Da stellt sich natürlich die Frage, was hat der Pausenclown des einst mächtigsten Verteidigungsbündnisses der westlichen Welt ausgerechnet jetzt in Tel Aviv zu suchen? In einem Moment, da Israel nach drei Wochen ununterbrochenem Terrorbombardement des Gaza-Streifens dringend neue Bomben und Raketen braucht, die mit den Abwurfvorrichtungen an den US-Kampfjets der „Israelischen Luftstreitkräfte“ kompatibel sind.
Der Besuch fällt um so mehr ins Auge, als er von den deutschen, französischen und englischen Medien eisern verschwiegen wird. Mit seinem verrückten Vierstufenplan - einschließlich des jetzt erfolgenden Einsatzes von IDF-Reservisten im Häuserkampf in Gaza-City - geht der israelische Raufbold den Großmächten zunehmend auf die Nerven, wie die chinesische Volkszeitung berichtet. Russland hat gerade das Einlaufen seines Flugzeugträgers Admiral Kusnezow in den Hafen von Tartus, Syrien angekündigt.

Auf dem Flugdeck der Kusnezow sind 24 Su-33, 12 MIG-29; 24 KA-27 geparkt, das Kriegsschiff verfügt zur Eigensicherung über eine schlagkräftige Bewaffnung: zwölf P-700 Granit SS-N-19 Anti-Schiff-Raketen, 18x8 SA-N-9 Gauntlet SAM VLS, acht CADS-1 CIWS mit 2x30 mm Gatlingkanonen plus 16 SA-N-11 SAM, acht AK-630 Luftabwehrkanonen, zwei RBU-1200 Starter für 60 Anti-U-Boot-Raketen.
Die Meldung von Ria Novosty hierzu ist kurz und sybellinisch, sie könnte so gelesen werden, dass die russische Marine "nur spielen" will, aber auch anders:
"MOSKAU, 12. Januar (RIA Novosti). Ein russischer Marineverband mit dem Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ an der Spitze läuft am Montag im syrischen Hafen Tartus ein. Dem Verband gehören außerdem das große U-Boot-Jagdschiff „Admiral Lewtschenko“ und eine Begleitschiff an.
Wie Marinesprecher Igor Dygalo zu RIA Novosti sagte, werden die Schiffe nach diesem Besuch ihre Aufgaben im Mittelmeer weiter erfüllen. In Tartus befindet sich eine Versorgungsstation der russischen Kriegsflotte. Das Marinekommando hatte mehrmals für die Ausweitung der Präsenz in Syrien plädiert."
Von syrischem Boden aus sind IDF-Kräfte an der Grenze zu Israel am Wochenende erstmals beschossen worden, wenn auch nur just for fun mit leichten Waffen. Niemand wurde verletzt. Dennoch sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass Teheran wie Damaskus einem flächendeckenden Niedermetzeln, einer restlosen Vernichtung der Hamas im Gazastreifen nicht tatenlos zusehen können. Es wird langsam brenzlig, die Verhandlungen über eine Feuerpause treten in eine kritische Phase, da sollte sich die NATO als Militärbündnis möglichst unsichtbar machen und nicht in jedes aufgestellte Fettnäpfchen treten.
Die NATO ist derzeit ohnehin in einer denkbar schlechten Verfassung. Nach dem russischen Einmarsch in Georgien war die Nato tief gespalten. Der Riss verlief entlang derselben Linie wie vor dem Irak-Krieg: Amerikaner mit Briten und Osteuropäern auf der einen Seite gegen Westeuropa unter der Führung von Deutschland und Frankreich auf der anderen. In Bezug auf das Massaker der IDF in Gaza tun sich die gleichen Fronten jetzt neu auf. Für wen also will Scheffer in Tel Aviv sprechen?
Der Spiegel hatte am 11.01.08 über eine mögliche Beteiligung der NATO bei einer "Internationalen Friedensmission" in Nahost spekuliert, die von der Hamas, die sich als die rechtmäßige und gewählte Regierung der Palästinenser betrachtet, strikt abgelehnt wird. Merkel sei angeblich zu einer Beteiligung an dieser Nahost-Mission bereit:
"Die Bundeskanzlerin signalisiert inzwischen erstmals grundsätzliche Bereitschaft zur Teilnahme an einer internationalen Friedensmission im Nahen Osten. "Deutschland ist sich seiner Verantwortung bewusst und wird ihr gerecht", sagte Angela Merkel der "Bild am Sonntag": "Ich setze mich intensiv für eine schnelle Waffenruhe ein."
Eine deutsche Beteiligung an einer Nahost-Mission ist in Berlin nach wie vor aus den verschiedensten, nicht nur historischen Gründen heftig umstritten.
De Hoop Scheffer dürfte in Fragen des israelischen Waffennachschubs mit Sicherheit über keinerlei Mandat aus Berlin verfügen, in einem Augenblick, wo Außenminister Steinmeier gerade von einer Vermittlungsmission aus Kairo und Tel Aviv zurück ist und die Chance einer Feuerpause greifbar nahe sieht. Der Beschuss mit Kassam-Raketen ist inzwischen um die Hälfte zurückgegangen. Heute Nacht wurden keine Kassam auf Israel abgefeuert.
Wie Haaretz mit Bezug auf eine anonyme amtliche ägyptische Quelle meldet, soll Hamas inzwischen einsehen, dass das blutige Gemetzel in Gaza zum nächstmöglichen Zeitpunkt eingestellt werden muss.
Laut TRT, wo die NATO-Pressestelle zitiert wird, „sei die Visite des NATO-Generalsekretärs im Rahmen des Programms "Mittelmeer-Dialog" zu bewerten. "Scheffer werde im Rahmen seiner Kontakte Gespräche mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert, Außenministerin Tzipi Livni und Verteidigungsminister Ehud Barak führen. Darüber hinaus werde Scheffer vor dem Israelischen Institut für Forschung und Sicherheit eine Rede halten."
Ja, aber der Mittelmeer-Dialog war nicht mit Waffen vorgesehen. Wenn`s mal dabei bleibt. Olmert, Livni und Barak hatten ja nach einem Bericht der SZ in Gaza ursprünglich noch viel vor: "Das israelische Verteidigungsministerium hatte nach den Luftangriffen und dem Bodeneinsatz eine dritte Phase angedeutet, die auch mit Straßenkämpfen verbunden sei. Es gebe zudem einen Notfallplan für eine vierte Phase - die vollständige Besetzung des Gaza-Streifens und den Sturz der Hamas-Regierung."
Da hat die Süddeutsche Zeitung die fünfte Phase vergessen: den Plan B, falls alles schief geht: Nach der totalen Niederlage der IDF im Häuserkampf von Gaza heiraten Barak und Livni in ihrem Führerbunker. Wegen des unaufhaltsamen Vorrückens der Hamas auf das Regierungsviertel in Tel Aviv flieht Olmert mit dem IDF-Generalstab durch einen geheimen U-Bahn-Tunnel. Livni vergiftet sich und ihren Hund Doubleyou im Bunker. Barak gibt sich zur Sicherheit noch zusätzlich mit einer z u v e r l ä s s i g e n Walther P 36 im letzten Moment die Kugel, bevor die Izzad al Din al Quassam seine Bunkertür von außen mit einer SIMON-Türgranate aufsprengen...
Scheffer ist bei uns für überraschende und unabgestimmte Einfälle aus dem Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr noch in unguter Erinnerung. Sollte er den Israelis gar diskrete Zusagen zur Lösung logistischer Probleme beim IDF/IAF-Nachschub von Waffen und Munition bei ihrem militärischen Massaker in Gaza gemacht haben, was zu befürchten ist, müsste er sofort abgelöst werden.
Wie das türkische Fernsehen (TRT) gestern zeigte, besucht Jaap de Hoop Scheffer, der Generalsekretär der NATO, derzeit die israelische Militärjunta in Tel Aviv. Da stellt sich natürlich die Frage, was hat der Pausenclown des einst mächtigsten Verteidigungsbündnisses der westlichen Welt ausgerechnet jetzt in Tel Aviv zu suchen? In einem Moment, da Israel nach drei Wochen ununterbrochenem Terrorbombardement des Gaza-Streifens dringend neue Bomben und Raketen braucht, die mit den Abwurfvorrichtungen an den US-Kampfjets der „Israelischen Luftstreitkräfte“ kompatibel sind.
Der Besuch fällt um so mehr ins Auge, als er von den deutschen, französischen und englischen Medien eisern verschwiegen wird. Mit seinem verrückten Vierstufenplan - einschließlich des jetzt erfolgenden Einsatzes von IDF-Reservisten im Häuserkampf in Gaza-City - geht der israelische Raufbold den Großmächten zunehmend auf die Nerven, wie die chinesische Volkszeitung berichtet. Russland hat gerade das Einlaufen seines Flugzeugträgers Admiral Kusnezow in den Hafen von Tartus, Syrien angekündigt.

Auf dem Flugdeck der Kusnezow sind 24 Su-33, 12 MIG-29; 24 KA-27 geparkt, das Kriegsschiff verfügt zur Eigensicherung über eine schlagkräftige Bewaffnung: zwölf P-700 Granit SS-N-19 Anti-Schiff-Raketen, 18x8 SA-N-9 Gauntlet SAM VLS, acht CADS-1 CIWS mit 2x30 mm Gatlingkanonen plus 16 SA-N-11 SAM, acht AK-630 Luftabwehrkanonen, zwei RBU-1200 Starter für 60 Anti-U-Boot-Raketen.
Die Meldung von Ria Novosty hierzu ist kurz und sybellinisch, sie könnte so gelesen werden, dass die russische Marine "nur spielen" will, aber auch anders:
"MOSKAU, 12. Januar (RIA Novosti). Ein russischer Marineverband mit dem Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ an der Spitze läuft am Montag im syrischen Hafen Tartus ein. Dem Verband gehören außerdem das große U-Boot-Jagdschiff „Admiral Lewtschenko“ und eine Begleitschiff an.
Wie Marinesprecher Igor Dygalo zu RIA Novosti sagte, werden die Schiffe nach diesem Besuch ihre Aufgaben im Mittelmeer weiter erfüllen. In Tartus befindet sich eine Versorgungsstation der russischen Kriegsflotte. Das Marinekommando hatte mehrmals für die Ausweitung der Präsenz in Syrien plädiert."
Von syrischem Boden aus sind IDF-Kräfte an der Grenze zu Israel am Wochenende erstmals beschossen worden, wenn auch nur just for fun mit leichten Waffen. Niemand wurde verletzt. Dennoch sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass Teheran wie Damaskus einem flächendeckenden Niedermetzeln, einer restlosen Vernichtung der Hamas im Gazastreifen nicht tatenlos zusehen können. Es wird langsam brenzlig, die Verhandlungen über eine Feuerpause treten in eine kritische Phase, da sollte sich die NATO als Militärbündnis möglichst unsichtbar machen und nicht in jedes aufgestellte Fettnäpfchen treten.
Die NATO ist derzeit ohnehin in einer denkbar schlechten Verfassung. Nach dem russischen Einmarsch in Georgien war die Nato tief gespalten. Der Riss verlief entlang derselben Linie wie vor dem Irak-Krieg: Amerikaner mit Briten und Osteuropäern auf der einen Seite gegen Westeuropa unter der Führung von Deutschland und Frankreich auf der anderen. In Bezug auf das Massaker der IDF in Gaza tun sich die gleichen Fronten jetzt neu auf. Für wen also will Scheffer in Tel Aviv sprechen?
Der Spiegel hatte am 11.01.08 über eine mögliche Beteiligung der NATO bei einer "Internationalen Friedensmission" in Nahost spekuliert, die von der Hamas, die sich als die rechtmäßige und gewählte Regierung der Palästinenser betrachtet, strikt abgelehnt wird. Merkel sei angeblich zu einer Beteiligung an dieser Nahost-Mission bereit:
"Die Bundeskanzlerin signalisiert inzwischen erstmals grundsätzliche Bereitschaft zur Teilnahme an einer internationalen Friedensmission im Nahen Osten. "Deutschland ist sich seiner Verantwortung bewusst und wird ihr gerecht", sagte Angela Merkel der "Bild am Sonntag": "Ich setze mich intensiv für eine schnelle Waffenruhe ein."
Eine deutsche Beteiligung an einer Nahost-Mission ist in Berlin nach wie vor aus den verschiedensten, nicht nur historischen Gründen heftig umstritten.
De Hoop Scheffer dürfte in Fragen des israelischen Waffennachschubs mit Sicherheit über keinerlei Mandat aus Berlin verfügen, in einem Augenblick, wo Außenminister Steinmeier gerade von einer Vermittlungsmission aus Kairo und Tel Aviv zurück ist und die Chance einer Feuerpause greifbar nahe sieht. Der Beschuss mit Kassam-Raketen ist inzwischen um die Hälfte zurückgegangen. Heute Nacht wurden keine Kassam auf Israel abgefeuert.
Wie Haaretz mit Bezug auf eine anonyme amtliche ägyptische Quelle meldet, soll Hamas inzwischen einsehen, dass das blutige Gemetzel in Gaza zum nächstmöglichen Zeitpunkt eingestellt werden muss.
Laut TRT, wo die NATO-Pressestelle zitiert wird, „sei die Visite des NATO-Generalsekretärs im Rahmen des Programms "Mittelmeer-Dialog" zu bewerten. "Scheffer werde im Rahmen seiner Kontakte Gespräche mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert, Außenministerin Tzipi Livni und Verteidigungsminister Ehud Barak führen. Darüber hinaus werde Scheffer vor dem Israelischen Institut für Forschung und Sicherheit eine Rede halten."
Ja, aber der Mittelmeer-Dialog war nicht mit Waffen vorgesehen. Wenn`s mal dabei bleibt. Olmert, Livni und Barak hatten ja nach einem Bericht der SZ in Gaza ursprünglich noch viel vor: "Das israelische Verteidigungsministerium hatte nach den Luftangriffen und dem Bodeneinsatz eine dritte Phase angedeutet, die auch mit Straßenkämpfen verbunden sei. Es gebe zudem einen Notfallplan für eine vierte Phase - die vollständige Besetzung des Gaza-Streifens und den Sturz der Hamas-Regierung."
Da hat die Süddeutsche Zeitung die fünfte Phase vergessen: den Plan B, falls alles schief geht: Nach der totalen Niederlage der IDF im Häuserkampf von Gaza heiraten Barak und Livni in ihrem Führerbunker. Wegen des unaufhaltsamen Vorrückens der Hamas auf das Regierungsviertel in Tel Aviv flieht Olmert mit dem IDF-Generalstab durch einen geheimen U-Bahn-Tunnel. Livni vergiftet sich und ihren Hund Doubleyou im Bunker. Barak gibt sich zur Sicherheit noch zusätzlich mit einer z u v e r l ä s s i g e n Walther P 36 im letzten Moment die Kugel, bevor die Izzad al Din al Quassam seine Bunkertür von außen mit einer SIMON-Türgranate aufsprengen...
Scheffer ist bei uns für überraschende und unabgestimmte Einfälle aus dem Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr noch in unguter Erinnerung. Sollte er den Israelis gar diskrete Zusagen zur Lösung logistischer Probleme beim IDF/IAF-Nachschub von Waffen und Munition bei ihrem militärischen Massaker in Gaza gemacht haben, was zu befürchten ist, müsste er sofort abgelöst werden.
rhbl - 12. Jan, 08:43
rhbl (anonym) - 12. Jan, 13:54
Der große Stratege Ehud Barak hat nicht an alles gedacht.
Der geniale Stratege Barak hat ja angeblich an alles gedacht. Auch daran, das Massaker in Gaza im W i n t e r durchzuziehen, wegen Auslaufens der Amtszeit von George Doubleyou Bush zum 20. Januar 2009 und weil im Winter wegen der Kälte weniger Europäer gegen das "unvermeidliche" Blutvergießen d e m o n s t r i e r e n würden.
Nicht eingeplant hat Barak den besonders strengen Winter und den zusätzlichen Heizbedarf in Europa, den nur Russland, die Schutzmacht der Palästinenser, mit russischem Gas decken kann.
Nicht berücksichtigt haben die Leute im sommerlichen Tel Aviv auch die notorisch gasklauende und Vereinbarungen fälschende Timoschenko, die mit solchen Methoden in der Ukraine zur Dollar-Milliardärin und "Spitzenpolitikerin der orangenen Revolution" geworden ist.
Nicht im Auge hatte man in Tel Aviv auch eine juristisch völlig inkompetente EU-Präsidentschaft (Topolanek), die noch nicht einmal ahnte, dass Timoschenkos handschriftlicher Zusatz neben ihrer Unterschrift eine Steilvorlage für Gasprom und Russland für weitere Verzögerungen sein würde, weil der Vertrag durch diesen einseitigen Vorbehalt, den die Russen nicht kannten, hinfällig wurde.
Kein Zufall, dass der Scharlatan Sarkozy bei seinen Waffenstillstandsverhandlungen mit Georgien die gleichen schmutzigen Tricks angewandt und das anrüchige Verfahren des sequentiellen Unterschreibens und das Verschicken textlich "nachgebesserter" Faxe so Schule gemacht hat. "Corriger la fortune" nennt der Franzose das. Die Preußen mochten diese schmutzigen Tricks nie und hatten deshalb oft Zoff mit den welschen Zammeln.
Normalerweise sitzen seit hunderten von Jahren bei internationalen Vereinbarungen deshalb die Parteien zur gleichen Zeit am selben Tisch, so dass jeder sehen kann, was der andere schreibt. Der Schwindler Sarkozy ist aber damals mit seiner Pendelei zwischen Tiflis und Moskau nicht sofort aufgeflogen sondern erst nach ein paar Tagen. Medwedjew ist ja quasi ein Betbruder von Sarkozy, da vertraut man sich leichter. Die Russen hätten trotzdem gewarnt sein müssen. Die Ukraine kommt in Sachen Wahrheit und Klarheit gleich nach Georgien.
Die Unterschriften wurden heute mittag in Arte gezeigt. Topolanek und andere EU-Größen haben ersichtlich noch n a c h (unter) Timoschenko`s Zusatzgekrakel (gut lesbar in Englisch mit großen Blockbuchstaben) unterschrieben. Eine Lachnummer erster Güte. Was sitzen da für Pfeifen als Vertragsjuristen und Spitzenbeamte in der Generaldirektion I A (Außenpolitik) oder III (Wirtschaft) der EU-Kommission! Die hätten doch sofort reagieren müssen. Wir müssen die EU-Institutionen ein wenig straffen und personell ausdünnen. Der Wasserkopf ist zu groß geworden und gibt nach außen ein jämmerliches Bild ab. Renationalisierung ist in der Weltfinanzkrise das Gebot der Stunde.
Nicht eingeplant hat Barak den besonders strengen Winter und den zusätzlichen Heizbedarf in Europa, den nur Russland, die Schutzmacht der Palästinenser, mit russischem Gas decken kann.
Nicht berücksichtigt haben die Leute im sommerlichen Tel Aviv auch die notorisch gasklauende und Vereinbarungen fälschende Timoschenko, die mit solchen Methoden in der Ukraine zur Dollar-Milliardärin und "Spitzenpolitikerin der orangenen Revolution" geworden ist.
Nicht im Auge hatte man in Tel Aviv auch eine juristisch völlig inkompetente EU-Präsidentschaft (Topolanek), die noch nicht einmal ahnte, dass Timoschenkos handschriftlicher Zusatz neben ihrer Unterschrift eine Steilvorlage für Gasprom und Russland für weitere Verzögerungen sein würde, weil der Vertrag durch diesen einseitigen Vorbehalt, den die Russen nicht kannten, hinfällig wurde.
Kein Zufall, dass der Scharlatan Sarkozy bei seinen Waffenstillstandsverhandlungen mit Georgien die gleichen schmutzigen Tricks angewandt und das anrüchige Verfahren des sequentiellen Unterschreibens und das Verschicken textlich "nachgebesserter" Faxe so Schule gemacht hat. "Corriger la fortune" nennt der Franzose das. Die Preußen mochten diese schmutzigen Tricks nie und hatten deshalb oft Zoff mit den welschen Zammeln.
Normalerweise sitzen seit hunderten von Jahren bei internationalen Vereinbarungen deshalb die Parteien zur gleichen Zeit am selben Tisch, so dass jeder sehen kann, was der andere schreibt. Der Schwindler Sarkozy ist aber damals mit seiner Pendelei zwischen Tiflis und Moskau nicht sofort aufgeflogen sondern erst nach ein paar Tagen. Medwedjew ist ja quasi ein Betbruder von Sarkozy, da vertraut man sich leichter. Die Russen hätten trotzdem gewarnt sein müssen. Die Ukraine kommt in Sachen Wahrheit und Klarheit gleich nach Georgien.
Die Unterschriften wurden heute mittag in Arte gezeigt. Topolanek und andere EU-Größen haben ersichtlich noch n a c h (unter) Timoschenko`s Zusatzgekrakel (gut lesbar in Englisch mit großen Blockbuchstaben) unterschrieben. Eine Lachnummer erster Güte. Was sitzen da für Pfeifen als Vertragsjuristen und Spitzenbeamte in der Generaldirektion I A (Außenpolitik) oder III (Wirtschaft) der EU-Kommission! Die hätten doch sofort reagieren müssen. Wir müssen die EU-Institutionen ein wenig straffen und personell ausdünnen. Der Wasserkopf ist zu groß geworden und gibt nach außen ein jämmerliches Bild ab. Renationalisierung ist in der Weltfinanzkrise das Gebot der Stunde.
chapu (anonym) - 12. Jan, 14:53
He actually dismantles clocks for a hobby
"...MARTIN INDYK: (...) But what I learned in those days of working with him (Ehud Barak) was that he’s a man who looks at operations with the very strict timetable. He actually dismantles clocks for a hobby. In other words, he’s kind of obsessed with timing..."
http://www.democracynow.org/2009/1/8/former_amb_martin_indyk_vs_author
http://www.democracynow.org/2009/1/8/former_amb_martin_indyk_vs_author
rhbl (anonym) - 12. Jan, 15:12
Zerfließende Uhren
Chapu, deshalb hab ich dem GröfAz Barak in meiner termingerechten (!) Ankündigung der Bodenoffensive (http://scusi.twoday.net/stories/5419115/) ja auch Salvador Dalis "Zerfließende Uhr" zugeordnet.
Zwischen dem Genie des Uhrmachers und dem Wahnsinn des Militärs ist oft nur ein kleiner Schritt.
rhbl
Zwischen dem Genie des Uhrmachers und dem Wahnsinn des Militärs ist oft nur ein kleiner Schritt.
rhbl
rhbl (anonym) - 12. Jan, 15:44
Russland liefert ab morgen Gas
Um 14:52 meldet der KStA, dass Russland ab Dienstagmorgen Gas liefert. Haaretz meldet, dass König Abdullah die Forderung Ägyptens nach einem sofortigen Waffenstillstand unterstützt.
Ein Optimist würde sagen: Dann müsste doch die Waffenruhe eigentlich schon eingestielt sein. Denn an jedem Tag, an dem Israel Reservisten einsetzt, muss die Entität denen mindestens 600.000 Euro Lohnersatz leisten. Das schmerzt richtig. Wann knickt Olmert ein?
Ein Optimist würde sagen: Dann müsste doch die Waffenruhe eigentlich schon eingestielt sein. Denn an jedem Tag, an dem Israel Reservisten einsetzt, muss die Entität denen mindestens 600.000 Euro Lohnersatz leisten. Das schmerzt richtig. Wann knickt Olmert ein?

"...Wenn die Wahrheit durch Schweigen ersetzt wird, ist das Schweigen eine Lüge..."
Das Schweigen – eine Lüge derer, die die Wahrheit kennen
von John Pilger
08.01.2009 — AntiWar.com
http://zmag.de/artikel/leugnung-des-holocaust