Tim Kretschmer, wer waren seine "Vorbilder"?
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Die Verrohung unserer Republik kommt aus den Kanonen einer uns fremden, amerikanisch-israelischen "Consum-Cultur mit Raubsiedler-Akzent", die sich über die "neuen" Medien (Privatfernsehen, Internet) in den letzten beiden Jahrzehnten wie die Pest global ausgebreitet hat. Dabei haben sich die virtuellen Kanonen der US-Filmindustrie aus Hollywood in ihrer mörderischen Wirkung auf unsere angeknackste Jugend den realen Kanonen des "US-Pentagon" (Irakkrieg, Video, OEF) und des "IDF-Generalstabs" (Operation Cast Lead in Gaza) fast ebenbürtig gezeigt.

Im Irakkrieg von US-Soldaten getötete, wehrlose irakische Kinder
Mit der Arroganz moralisch enthemmter Nuklearmächte demonstrieren diese beiden amerikanischen und israelischen Militärführungen fortwährend und vor aller Augen, im Fernsehen auch vor den Augen unserer Kinder, das Fehlen jeglichen Respekts vor dem menschlichen Leben.

In Gaza von israelischen Soldaten getötete, wehrlose palästinensische Kinder
Amerikanische Militaristen und jüdische Mammonisten, die sogenannten Neocons oder Neoliberalen, demonstrierten das zuletzt höchst nachdrücklich und eindrucksvoll im Irak, Afghanistan und Gaza, ohne dass sie ihr Ziel, die Erneuerung der Angst der ihnen (noch) militärtechnisch unterlegenen muslimischen Gegner, zu erreichen vermochten. Die Jihadisten setzen (noch) auf "Autobombe gegen Atombombe". Seit 09/11 wirkt die "nukleare Anschreckung" nicht mehr. Die Kollateralschäden der im Nahen und Mittleren Osten von den USA und Israel mit einem Höchstmaß an konventionellen Sprengmitteln durchgeführten asymmetrischen Massaker waren vor Ort und bis hinein in die Seelen unserer Kinder in Deutschland allerdings beträchtlich. Auch wenn das von unseren armselig US-abhängigen Politfunktionären keiner zugeben würde.
Die an Wehrlosen mit Bomben und Hochleistungsschusswaffen verübten US-/IL-Militärmassaker waren eindeutige Vorbilder für die "Schulmassaker", die sich danach hier ereignet haben.
Ausgerechnet die Jüdische Allgemeine, herausgegeben vom Zentralrat der Juden in Deutschland e.V. konstatiert auf ihrer Titelseite heuchlerisch: "Sprachlos. Der Amoklauf von Winnenden zeigt, dass tradierte Familienmodelle einer Medienkindheit nicht standhalten." Dabei sind gerade der jüdische Filmhändler Leo Kirch mit seinen primitiven Sex & Crime-Filmchen aus Hollywood, seinen bluttriefenden und amoralischen Privat-TV-Sendern und die israelischen Erfinder der brutalen Mord-Simulationsprogramme (Killerspiele) sowie die "SW/HW-Internetpioniere" um die US-Juden Steve Ballmer, Bill Gates (Microsoft) oder Dell und die "Handy-Hersteller" maßgeblich an der Militarisierung und Verrohung der Innen- und Außenwelt unserer Kinder schuld.
Führt in den Medien dargestellte Gewalt zu realer Gewalt? Der jüdische Seelen-Pfuscher Sigmund Freud und seine ganze bekloppte Schule (darunter die "Medienforscher" Kunczik, Zipfel et alii) bestritten das, Herr Kunczik und Frau Zipfel mit kleinen Einschränkungen. Doch immer mehr Forscher laufen Sturm gegen die etablierte "Herrschende Meinung" und belegen das mit den Ergebnissen ihrer wissenschaftlichen Untersuchungen. Unangenehme Wahrheiten und Fakten, die von den jüdischen Medien in Deutschland meist unterdrückt und systematisch verschwiegen werden, denn die bekannten Verlegerfamilien der Opfer des Holocaust und ihre elektronischen Rattenfänger verdienen im TV-, Internet- und Handygeschäft Milliarden an dem Sex-, Schund- und Gewalt - Inhalt, den sie da an unsere Kinder verkaufen.
Schund-Privat-TV-Sender wie "PREMIERE" etc. sollten - auch über Satellit - gesetzlich verboten und einfach abgeschaltet werden.
Weil auch das Internet in amerikanisch-jüdischer Hand ist, wurde fast die gesamte deutsche Counter Strike - Szene pp. "online" mobilisiert. Sie läuft im Netz inzwischen Amok, um ihre elektronischen US-/IL-Mord-Simulationsprogramme zu verteidigen. Brutalste "Mord-" und "Sex and Crime" - Szenen schicken sich zehnjährige Schulkinder inzwischen in den Pausen mit wenigen Clicks von Handy zu Handy. Der Einbau von effizienten Filtern in allen Netzen und das Verbot der Herstellung und des Vertriebs von Gewaltcomputerspielen in ganz Europa dürfte wahre Wunder wirken.
In den Coesfelder Vorlesungen zur Soziologie – CVS – "Auf dem Weg in eine gewalttätige Gesellschaft durch Fernsehen und Computerspiele?" berichtet Dr. Mike S. Schäfer über das „Bobo-Doll“-Experiment des Psychologen Albert Bandura (1965).
"Dabei wurde vier- bis fünfjährigen Kindern ein Film vorgeführt, der einen Erwachsenen in einem Raum mit einer großen Plastikpuppe zeigt. Der Erwachsene verhielt sich aggressiv gegenüber der Puppe, sie wurde geschlagen, getreten, zu Boden geworfen und beschimpft. Der Film endete in drei verschiedenen Varianten, die unterschiedlichen Teilgruppen der Kinder gezeigt wurde. In der ersten Fassung kam am Ende ein zweiter Erwachsener hinzu, lobte den Ersten für sein Verhalten und belohnte ihn mit Süßigkeiten.
In der zweiten Variante kam ebenfalls ein Erwachsener dazu, tadelte und bestrafte den Ersten jedoch mit Schlägen und Drohungen. In der dritten Variante kam niemand hinzu, das Geschehen blieb unkommentiert. Direkt im Anschluss wurden die Kinder einzeln in einen Raum mit der gleichen Plastikpuppe geführt. Es konnte festgestellt werden, dass die Kinder das aggressive Verhalten des Erwachsenen gegenüber der Puppe nachahmten. Am wenigsten ausgeprägt war dies allerdings bei den Kindern, die zuvor die Bestrafung des aggressiven Erwachsenen gesehen hatten. Die Gruppe mit dem neutralen Film war ähnlich aggressiv wie die Gruppe, der das Lob gezeigt wurde."

Amerikanische Soldatin, die im Bush-Auftrag in Abu Ghraib foltert.
Ein Vorbild für unsere Kinder?
"Die Gefangenen der Central Intelligence Agency (CIA) sind «grausam, unmenschlich und entwürdigend» behandelt worden", heisst es in einem 2007 vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) erstellten Geheimbericht, aus dem am Montag die «Washington Post» zitierte (NZZ). Sechs Jahre nach Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs der USA gegen den Ölstaat Irak erfahren wir zum ersten Mal dank eines Indiskretins vom IKRK zuverlässige Details über die US-Foltermethoden. Das hat beim IKRK diesmal ziemlich lange gedauert. Warum? BK Merkel kannte den Bericht bestimmt schon länger.

Blackwater-Söldner, ein Vorbild für Tim Kretschmer?
"Die CIA-Gefangenen berichteten laut dem IKRK-Bericht übereinstimmend von Schlägen, Schlafentzug, Fesselungen, extremer Kälte und von simuliertem Ertrinken (Waterboarding). Diese Behandlung stellt Folter dar, wie sie in den Genfer Konventionen verboten ist. Einige Gefangene haben berichtet, dass sie wochenlang (die NZZ schreibt fälschlich: "tagelang") stehen mussten, die Hände über dem Kopf gefesselt" (NZZ). Geheime US-Folterlager gibt oder gab es danach auch in Thailand und Polen. In Deutschland sind US-Gefangene vom CIA nach einem SZ-Bericht in einer US-Kaserne in Mannheim gefoltert worden. Das dürfte dem Kanzleramt nicht entgangen sein. Wo bleibt die Aufklärung?

Merkel herzt den US-Kriegsverbrecher und Folterdiktator George W. Bush vor laufenden Kameras. Die Medien stellen beide wie Vorbilder für unsere Jugend dar.
Die USA und Deutschland haben die Antifolterkonvention von 1984 unterzeichnet. Bush hätte nach Artikel 6 der Konvention s p ä t e s t e n s in Trinwillershagen verhaftet und vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gestellt werden müssen. Der Kriegsverbrecher Bush sollte baldmöglichst zusammen mit seinen Kumpanen Dick Cheney, Rumsfeld und Blair wie Saddam Hussein angeklagt, verurteilt und zur Abschreckung von N a c h a h m u n g s t ä t e r n wie in Nürnberg aufgehängt werden. Für Merkel gilt der alte Grundsatz: "mitgegangen, mitgehangen." Da helfen auch keine Krokodilstränen im Bildzeitungsformat.
Wendet man das Beispiel mit der unpädagogischen Belohnung von Übeltätern auf den Besuch des größten Schlächters dieses Jahrhunderts, des Menschenmetzgers George W. Bush in Trinwillershagen an, dann war es grottenfalsch, dass unsere Kanzlerin den Metzger und Massenmörder vor laufenden Kameras für seine mörderischen Folter- und Kriegsmassaker im Irak und in Afghanistan auch noch mit Schweinebraten und Bier belohnte und öffentlich abknutschte. Ein verhängnisvoll falsches Signal für Tim Kretschmer und all die anderen labilen deutschen Jugendlichen, die fast ihre gesamte freie Zeit mit gewaltaffinen, bluttriefenden US-amerikanisch/israelischen Mord-Simulationsprogrammen (Stoiber nannte sie verharmlosend "Killerspiele") verbringen.

US-Folter in Abu Ghraib. Der Gefangene war überzeugt worden, dass ihn ein Stromschlag trifft, wenn er von der Kiste fällt.
Nach jedem Schulmassaker kommt es in unserer verfaulten, konsumfaschistisch-verrohten Gesellschaft zu Aktionismus auf fast allen gesellschaftlichen Ebenen. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel forderte in der Bundestagsdebatte vom 3. Juli 2002:
„Wir müssen nicht verstehen und nachvollziehen, warum ein 19-Jähriger 16 Menschen und anschließend sich selbst erschossen hat. Aber wir müssen Konsequenzen ziehen, um ein weiteres Erfurt wenn nicht unmöglich, so doch weniger wahrscheinlich zu machen.“
Seitdem wurde das Waffenrecht und das Jugendschutzgesetz marginal verschärft. Aber wie immer geschah das nur halbherzig, ein kosmetisches Herumdoktern an den Symptomen. Seit der Machtergreifung der Neoliberalen in den USA ertrinken die Medien in den westlichen „Zivilisationen“ geradezu in offener und verdeckter Gewalt. "Sex sells", aber Sex und Gewalt verkauft sich noch besser. Zwar gibt es im Bundeskanzleramt inzwischen einen Staatssekretär für Kultur und Medien (BKM). Doch der kümmert sich vorrangig um Filmförderung. Wer kümmert sich in der Regierung einer Kinderlosen schon um Kinder?
Soll doch der BKM endlich mal seinen Arsch hoch bekommen und bei allen, ganz besonders den "proisraelischen" Privatsendern für eine Durchsetzung der berechtigten Forderungen sorgen, die die Eltern von fünf Opfern von Winnenden in ihrem Offenen Brief (s. Anhang) gefordert haben!

Zwei Einsatzkräfte in KSK-Montur beim Bush-Merkel-Besuch in Trinwillershagen. Vorbilder für Tim Kretschmer? Warum sind die "Bodyguards" vermummt? Wohl weil sie einen Kriegsverbrecher schützen müssen, deshalb wollen sie privat nicht erkannt werden. Der Fisch stinkt eben immer zuerst vom Kopf her. Inzwischen ist das ganze System Merkel von Fäulnis erfasst.
Erst mussten noch fast sieben Jahre verstreichen und 16 weitere Menschen beim grauenhaften Schulmassaker in Winnenden sterben, da fiel der in jeder Situation Führungsunfähigen plötzlich ein, was man unmittelbar nach Erfurt hätte gesetzlich beschließen müssen. Dass die Munition zu den Waffen der "Sportschützen" einzuziehen und bei den örtlichen Polizeistationen einzulagern ist. Da muss erst Herr Wendt von der Polizeigewerkschaft kommen und konkrete Vorschläge machen, bis es der tumben Tussie dämmert, dass wir im 21. Jahrhundert keine mittelalterliche Bürgerwehr mehr brauchen. Angesichts von Millionen kaum integrierten Ausländern im Land, die sich stärker bewaffnet haben, als es sich Michaele Mustermann träumen lässt, wird es auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise mit der Inneren Sicherheit nicht mehr weit her sein. In Frankreich brennen schon die Barrikaden.
Es ist doch grenzenlos leichtfertig Millionen von Sportschützen zu erlauben, Waffen und Munition zu Hause zu lagern, am Vorabend der im Herbst auch in D zu erwartenden sozialen Unruhen - dann mitten in der durch den globalen 50 Billionen Dollar US-Finanzbetrug ausgelösten Weltwirtschaftskrise. Außerdem gehören großkalibrige Waffen ohnehin nicht in die Hände von Jugendlichen (s. u. : "Offener Brief").
„Eine Bekämpfung der Symptome erschien schon damals wichtiger als eine Suche nach den eigentlichen Ursachen…Dabei wäre es im Fall von Sebastian Bosse, dem Täter von Emsdetten, so einfach, auf das obligatorisch und gleichermaßen rhetorisch gefragte "Warum?" eine Antwort zu finden,“ schrieb Sven Slotosch am 30.11.2006 in Telepolis (Abschiedsbrief Sebastian Bosse).
Sven Slotosch hat eine Magisterarbeit über "Das Massaker von Erfurt. Diskursanalyse einer Debatte in Politik und Medien" im Fach Kommunikationswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen geschrieben, die bei Google angezeigt wird, zufällig aber aus „technischen Gründen“ nicht downloadbar ist. In seinem o.a. Aufsatz in Telepolis zitiert er die Noch-Kanzlerin ein zweites Mal:
„Wer das Unverständliche verstehbar und das Unerklärbare erklärbar machen möchte, der muss aufpassen, dass er sich nicht – zumindest unterschwellig – auf die Seite des Täters stellt und versucht, das Unentschuldbare mit irgendwelchen Umständen zu erklären,“
(Angela Merkel, Bundestagsdebatte vom 03. Juli 2002)
und fährt fort: „Daran zeigt sich wieder einmal, dass ein ganzheitlicher Blick auf die Tat, der möglichst umfassend die möglichen Faktoren beleuchtet und auch nach Ursachen für diese Taten fragt, selten von Interesse und in den wenigsten Fällen erwünscht ist, da er keine einfachen Lösungen vorgibt und unangenehme Fragen an sämtliche gesellschaftliche Instanzen stellt. Die ganzheitliche Betrachtung der Fälle von Erfurt, Bad Reichenhall oder Emsdetten muss sich mit der gesamtgesellschaftlichen Situation beschäftigen. Fehlender Familienzusammenhalt, die Situation an den Schulen (mangelhafte Ausbildung der Pädagogen, fehlende Sozialarbeiter und Psychologen), Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit der Jugendlichen, (die Vorbilder d.Verf.) etc. sind wichtige Faktoren, die bei einer Betrachtung mit einbezogen werden müssen.
Die Ansätze einer solchen Betrachtungsweise würden das Kernproblem der gesellschaftlichen V e r r o h u n g ins Auge fassen, die von Politikern, Prominenten und sonstigen Fernsehgesprächsrundenteilnehmern immer wieder angeprangert wird. Gerade der Fall von Sebastian Bosse hat gezeigt, dass nicht die "Killerspiele", sondern die familiäre und soziale Situation von Kindern und Jugendlichen eine entscheidende Rolle spielen.“
Grundsätzlich richtig, doch Sven Slotosch unterschätzt hier den enormen Einfluss der zwar virtuellen, aber überaus gewalthaltigen Medien des "Internet-" oder „Informationszeitalters“. Wer sind denn die Vorbilder der „Terrorkids“? Zuallererst sind dies andere "Amokläufer", an denen sich die Nachahmer orientieren. Schaut man sich die Fotos des „Selbstmordattentäters“ Bosse auf Telepolis an, drängen sich auch die Parallelen zu den heroisierenden Bildern von Bodyguards und Söldnern der US-Army auf, die unsere Medien, vornehmlich via Internet, Playstation und Privat-TV seit einem Vierteljahrhundert überschwemmen.
Zwischen dem US-Pentagon und Hollywood gibt es ja eine Reihe von handfesten PR-Verträgen, die wesentlich zur militaristischen Verpestung unserer Umwelt beigetragen haben. Die Invasion der Mediengewalt, die seit dem Amtsantritt des neoliberalen US-Präsidenten Ronald Reagan gerade Deutschland überflutete, ereignete sich nicht zufällig, sondern ist ein strategischer Schachzug der US-Plutokraten zur militaristischen Umerziehung der infolge der 68er Friedensbewegung in den Augen der Weltführungsmacht "zu lasch" gewordenen deutschen NATO-Partner. Die Erschießung der grünen Galionsfiguren der westdeutschen Friedensbewegung, Petra Kelly und Gert Bastian, aufgefunden mehr als zwei Wochen nach ihrer Liquidierung am 19.10.82 in ihrem Bonner Haus, stellt sich in diesem Kontext entgegen Alice Schwarzers landläufiger Machomord-/ Selbstmordthese (eine feministische Hassgeschichte, mit der Schwarzer einen toten Frontmann der Friedensbewegung verleumdete und sich durch diesen Verrat das Bundesverdienstkreuz "erdiente") als glatter CIA-Doppelmord zur Beseitigung von zwei gefährlichen Hindernissen auf dem Weg zur vollständigen Remilitarisierung NATO-Deutschlands dar.
Die Bundesrepublik, das war ein friedliches und fleißiges Völkchen, das sich nach der Katastrophe des zweiten Weltkriegs in den sechziger/siebziger Jahren ganz bewusst auf Topoi wie Frieden, Gerechtigkeit, Wiederaufbau, industrielle Produktion und soziale Umverteilung des gemeinsam Erwirtschafteten konzentriert hatte.
Als zunächst eher wirkungslose Vehikel der amerikanisch-militaristischen Umerziehung wurden dagegen die elenden Produkte der Hollywoodschen Kriegsfilmproduktion eingesetzt. "Erfolg" hatte das Pentagon erst mit den auch im TV gezeigten Gewalt-Streifen wie „Terminator“ oder „Matrix“. Das sogenannte "Privatfernsehen" unterlief heimtückisch die FSK-Kontrolle und erreichte die Kids zuhause, wenn die Eltern nicht da waren. Ganze Serienproduktionen von billigen US-Gewaltprodukten wurden seit 1984 tagaus, tagein im RTL, Sat1, ProSieben... - Privat-TV des Leo Kirch, Shaim Saban und anderer proisraelischer Filmhändler und Fernsehgewaltigen abgenudelt. Sie sind beispielhaft für den subkutanen US-/IL-Versuch der "Umerziehung" der deutschen Kinder und Jugendlichen zur Gewalt. Damit sie mit der "richtigen" Einstellung wie die idiotischen Kanadier als zweitklassige Fußtruppen und Heloten an den entlegensten Kriegsschauplätzen der feigen USA vernutzt und verpulvert werden können (Afghanistan, Horn von Afrika etc.).
Begleitet wurde in der falschen Globalisierung der PSK-Großversuch unserer „Führungsmacht“ mit allerlei neoliberalen „Lockerungsübungen“ auf dem sozialpolitischen Kampfplatz in D. Mit ALG II/Hartz IV wurde zum ersten Mal im Zwanzigsten Jahrhundert in einem europäischen Land die Zwangsarbeit wieder eingeführt. Parallel lief im Rahmen der sogenannten "Frauenbefreiung" die Merkel-Zypries-Von der Leyen-Aktion "Zerschlagung der Familie" an, mit fantastischen Ergebnissen, insbesondere für die Demographie Deutschlands.
Demütigung, Stress und Erhöhung des Drucks an jedem Arbeitsplatz wurden von psychologisch feindosiertem Mobbingterror begleitet, zentralen Maßnahmen aus dem Repertoire der angloamerikanischen Frauenbefreiung. In Erfurt zeigte sich erstmals ein „durchschlagender Erfolg“ dieser amerikanisch-proisraelischen Strategie zur Dekonstruktion einer friedlich-abendländischen, deutschen Kultur. Hier hätte sofort reagiert und gegengesteuert werden müssen. Doch die permissiven US-Sphirren in Berlin, die zusammen mit ihren schwulen und lesbischen Betschwestern durch die Schulmassaker als unmißverständlichen Reaktionen auf ihre "sozialen Experimente" in schwere Erklärungsnot gerieten, laberten nur rum, unternahmen nichts Durchgreifendes. Wie auch?
Nach Erfurt hat ein wissenschaftlicher Kongress „Mediengewalt. Handeln statt Resignieren!“ an der Universität München stattgefunden.
Der Kongress verabschiedete eine Resolution, die das Erklärungsmodell Mediengewalt wissenschaftlich belegte und Zweifel zutreffend als interessegeleitet entlarvte:
»Die Behauptung, dass die bisherigen Forschungsergebnisse widersprüchlich seien, ist gezielt falsch. Diese Verfälschung wird von mediennahen Wissenschaftlern, Politikern und Medienvertretern systematisch öffentlich wiederholt, damit das Geschäft mit der Gewalt weitergehen kann.«
Der Leiter der beteiligten Schulberatungsstelle Oberbayern-Ost, Rudolf
Hänsel, stellte die Gefährlichkeit von medialer Gewaltdarstellung nicht
mehr in Zweifel: "Wie schaffen wir es, bei den Kindern einen inneren
Schutzwall gegen das „innenweltverschmutzende“ Gift der Mediengewalt aufzubauen?" fragte er. Die Frage ist bis heute unbeantwortet. Das Problem kann in einer raubtierkapitalistischen Gesellschaft wegen der engen Verfilzung von Kapital, Medien und Politik nicht gelöst werden.
Die Diagnose Mediengewalt war mit Erfurt derart deutlich geworden,
dass die »wissenschaftliche Belegführung« als fundierte
Handlungsanweisung hätte dienen können. Aber Frau Merkel, die in den Ländern zuständigen MedienpolitikerInnen und tonangebenden journalistischen Emanzen hüteten sich, den amerikanischen Film- und Killerspielherstellern mit konkreten Verboten und durchgreifenden Zensurmaßnahmen das Handwerk zu legen. Warum? Weil die feministischen Luxus-Marionetten vom amerikanischen "Militär-Industriellen-Komplex" stante pede aus den bequemen MinisterInnen-, ProfessorInnen-, IntendantInnen- und ModeratorInnen-Sesseln der deutschen Statthalterpolitik in Bund und Ländern gekegelt worden wären.
Weil die angeblich deutschen Medien, die Presse, der Rundfunk, das Fernsehen, die Film- und Computerspieleindustrie längst komplett proisraelisch unterwandert sind.
Weil es, wie Lutz Hachmeister in der APuZ 9-10/2009, der Beilage „Aus Politik und Zeitgeschichte“ zur Wochenzeitung „Das Parlament“ schreibt, schon lange keine deutsche Medienpolitik mehr gibt, die diesen Namen verdient. In den Teppichetagen der Zeitungen und Sender, der USK und FSK regiert ein undurchdringlicher Industrie-Filz von proisraelisch dominierten Kommissionen. Das ist schlimmer als in Brüssel, wo die Komittologie schon ein eigenes Lehrfach geworden ist.
Kein Wunder, dass kaum jemand in unserem Land noch den wahren Übeltätern entgegentritt, proisraelischen Ideologen wie David Grossman von Killology Research, die in den USA den Bodyguards und Blackwater-Söldnern das skrupellose Töten beibringen. Masterminds der abscheulichsten Menschenmetzgerei und Foltermorde, wie sie im Irakkrieg, in Afghanistan und zuletzt in der Operation Cast Lead der israelischen Kindermörder im Gazastreifen zutage getreten sind (Marc Danner: US-torture, voices from the black sites).
Grauenhafte Killer, Söldner und widerliche, bis zur Halskrause bewaffnete und vermummte, mordende Bodyguards werden der deutschen Jugend via Internet hinter dem Rücken der IKT-unerfahrenen Eltern von einer skrupellos-militaristischen proisraelischen Porno-Besatzerindustrie seit mehr als zwanzig Jahren ungestraft als Vorbild über den sogenannten freien Medienmarkt aufgezwungen.
Angeblich gibt es gegen die global sendenden Satelliten keine Sperren und im Kabel fehlen die erforderlichen Internet-Filter. Gegen einen eigenständigen, vor der verheerenden amerikanisch-israelischen Mediengewalt geschützten europäischen Raum der Sicherheit, des Rechts und der Kultur haben die "Liberalen" verfassungsfrechtliche Bedenken. Bevor es noch mehr Schulmassaker gibt sollten wir unsere Verfassung ändern. Für die "Große Koalition" ist das ein Klacks, wo doch von Schäuble & Co. die Grundrechte im Sicherheitsbereich zum Nachteil der Bürger schon an viel gravierenderen Stellen ohne großes Aufheben zackig eingeschränkt wurden.
Das unfähige Memmenspektakel, das den ganzen Schlamassel maßgeblich mitverschuldet hat, könnte der Nation danach noch einen letzten Dienst erweisen: Zurücktreten!
_______________________________________________________________
Anhang
Winnenden.Auf der Titelseite der Winnender Zeitung vom Samstag erscheint ein offener Brief der Familien von fünf getöteten Schülerinnen an Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Günther Oettinger. Hier der Brief im Wortlaut:
"Offener Brief
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Köhler,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Oettinger,
die Trauer und die Verzweiflung nach dem Verlust geliebter Kinder, Frauen und Männer sind noch überall gegenwärtig. Insbesondere bei uns, den Angehörigen. Der Gedanke, warum es ausgerechnet unsere Liebsten getroffen hat, und wie es überhaupt zu dieser Tat kommen konnte, wird uns unser Leben lang begleiten. In unserem Schmerz, in unserer Hilflosigkeit und in unserer Wut wollen wir aber nicht untätig bleiben. Deshalb wenden wir - die Familien von fünf getöteten Schülerinnen – uns an die Öffentlichkeit.
Wir wollen, dass sich etwas ändert in dieser Gesellschaft, und wir wollen mithelfen, damit es kein zweites Winnenden mehr geben kann.
Schusswaffen und Sport
Wir wollen, dass der Zugang junger Menschen zu Waffen eingeschränkt wird. Die derzeitige gesetzliche Regelung ermöglicht die Ausbildung an einer großkalibrigen Pistole bereits ab dem 14. Lebensjahr. Bedenkt man, dass ein junger Mensch gerade in dieser Zeit durch die Pubertät mit sich selbst beschäftigt und häufig im Unreinen ist, so ist die Heraufsetzung der Altersgrenze auf 21 Jahre unerlässlich.
Grundsätzlich muss die Frage erlaubt sein, ob der Schießsport nicht gänzlich auf groß-kalibrige Waffen verzichten kann. Bis in die achtziger Jahre hinein genügten unseres Wissens nach den Sportschützen kleinkalibrige Waffen. Bis heute sind die olympischen Wettkämpfe auf Luftdruck- und Kleinkaliberwaffen beschränkt.
Sollte aus Gründen, die wir nicht kennen, der Verzicht auf großkalibrige Waffen nicht möglich sein, so muss die Schusskapazität verringert werden. Bei der Jagd sind die Magazine der automatischen Waffen auf maximal 2 Schuss begrenzt. Warum nicht auch beim Sport?
Der Gesetzgeber hat die Vergabe von Waffenbesitzkarten und die daraus entstehenden Verpflichtungen, wie z. B. die Aufbewahrung von Waffen und Munition, vollständig geregelt.
Die zu erwartenden Strafen bei Verstoß gegen die entsprechenden Gesetze erfüllen aber nicht ihren Zweck. Eine Ordnungswidrigkeit wird eher wie ein Kavaliersdelikt betrachtet. Der Gesetzgeber muss Verstöße gegen das geltende Waffenrecht deutlicher und stärker ahnden.
Medien: Fernsehen
Wir wollen weniger Gewalt im Fernsehen. Das Fernsehen, als noch wichtigste Informations- und Unterhaltungsplattform, hat einen sehr großen Einfluss auf die Denk- und Gefühlswelt unserer Mitbürger. Das Fernsehen setzt heute die ethischen und moralischen Standards. Wenn wir es zulassen, dass unseren Mitbürgern weiterhin täglich Mord und Totschlag serviert werden, ist abzusehen, dass die Realität langsam, aber stetig dem Medienvorbild folgen wird. Von den Sendern muss verlangt werden, dass sie ein ausgewogenes Programm anbieten und die Zurschaustellung von Gewalt reduziert wird. Eine „Gewaltquote“, der Anteil von Sendungen mit Gewalt in Relation zur Gesamtsendezeit pro Sender, sollte eingeführt werden.
Die Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche fernsehen, sollten generell gewaltfrei sein.
Medien: Computerspiele
Wir wollen, dass Killerspiele verboten werden. Spiele, ob über Internet oder auf dem PC, die zum Ziel haben, möglichst viele Menschen umzubringen, gehören verboten. Gleiches gilt für alle Gewalt verherrlichenden Spiele, deren Aufbau und Darstellung sehr realistisch sind und bei denen viel Blut fließt.
Medien: Chatrooms und Foren
Wir wollen mehr Jugendschutz im Internet. In der virtuellen Welt werden heute anonym und gefahrlos Gedankengänge artikuliert und diskutiert, die eine Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen. Wie diese Aktivitäten eingedämmt werden können, wissen wir nicht. Es darf aber nicht sein, dass sich junge Menschen anonym gegenseitig aufhetzen und zu Gewalteskalationen auffordern.
Berichte über Gewalttaten
Wir wollen, dass der Name des Amokläufers nicht mehr genannt und seine Bilder nicht mehr gezeigt werden. Am aktuellen Beispiel von Winnenden zeigt sich, dass die derzeitige Berichterstattung durch unsere Medien nicht dazu geeignet ist, zukünftige Gewalttaten zu verhindern. Auf nahezu jeder Titelseite finden wir Namen und Bild des Attentäters. Diese werden Einzug finden in unzählige Chatrooms und Internet-Foren. Eine Heroisierung des Täters ist die Folge.
Bei Gewaltexzessen wie in Winnenden müssen die Medien dazu verpflichtet werden, den Täter zu anonymisieren. Dies ist eine zentrale Komponente zur Verhinderung von Nachahmungstaten.
Aufarbeitung der Vorgänge in Winnenden und Wendlingen
Wir wollen, dass die Tat aufgeklärt und aufgearbeitet wird. Das Warum der Tat wird sicher nie vollständig geklärt werden können. Wichtiger für die Angehörigen und unser aller Zukunft ist die Frage: Wie konnte es geschehen? Wir wollen wissen, an welchen Stellen unsere ethisch-moralischen und gesetzlichen Sicherungen versagt haben. Dazu gehören auch das Aufzeigen der persönlichen Verantwortung und die daraus folgenden – auch juristischen - Konsequenzen.
Familie Kleisch
Familie Marx
Familie Minasenko
Familie Nalepa
Familie Schober
Familie Schweitzer"
Die Verrohung unserer Republik kommt aus den Kanonen einer uns fremden, amerikanisch-israelischen "Consum-Cultur mit Raubsiedler-Akzent", die sich über die "neuen" Medien (Privatfernsehen, Internet) in den letzten beiden Jahrzehnten wie die Pest global ausgebreitet hat. Dabei haben sich die virtuellen Kanonen der US-Filmindustrie aus Hollywood in ihrer mörderischen Wirkung auf unsere angeknackste Jugend den realen Kanonen des "US-Pentagon" (Irakkrieg, Video, OEF) und des "IDF-Generalstabs" (Operation Cast Lead in Gaza) fast ebenbürtig gezeigt.

Im Irakkrieg von US-Soldaten getötete, wehrlose irakische Kinder
Mit der Arroganz moralisch enthemmter Nuklearmächte demonstrieren diese beiden amerikanischen und israelischen Militärführungen fortwährend und vor aller Augen, im Fernsehen auch vor den Augen unserer Kinder, das Fehlen jeglichen Respekts vor dem menschlichen Leben.

In Gaza von israelischen Soldaten getötete, wehrlose palästinensische Kinder
Amerikanische Militaristen und jüdische Mammonisten, die sogenannten Neocons oder Neoliberalen, demonstrierten das zuletzt höchst nachdrücklich und eindrucksvoll im Irak, Afghanistan und Gaza, ohne dass sie ihr Ziel, die Erneuerung der Angst der ihnen (noch) militärtechnisch unterlegenen muslimischen Gegner, zu erreichen vermochten. Die Jihadisten setzen (noch) auf "Autobombe gegen Atombombe". Seit 09/11 wirkt die "nukleare Anschreckung" nicht mehr. Die Kollateralschäden der im Nahen und Mittleren Osten von den USA und Israel mit einem Höchstmaß an konventionellen Sprengmitteln durchgeführten asymmetrischen Massaker waren vor Ort und bis hinein in die Seelen unserer Kinder in Deutschland allerdings beträchtlich. Auch wenn das von unseren armselig US-abhängigen Politfunktionären keiner zugeben würde.
Die an Wehrlosen mit Bomben und Hochleistungsschusswaffen verübten US-/IL-Militärmassaker waren eindeutige Vorbilder für die "Schulmassaker", die sich danach hier ereignet haben.
Ausgerechnet die Jüdische Allgemeine, herausgegeben vom Zentralrat der Juden in Deutschland e.V. konstatiert auf ihrer Titelseite heuchlerisch: "Sprachlos. Der Amoklauf von Winnenden zeigt, dass tradierte Familienmodelle einer Medienkindheit nicht standhalten." Dabei sind gerade der jüdische Filmhändler Leo Kirch mit seinen primitiven Sex & Crime-Filmchen aus Hollywood, seinen bluttriefenden und amoralischen Privat-TV-Sendern und die israelischen Erfinder der brutalen Mord-Simulationsprogramme (Killerspiele) sowie die "SW/HW-Internetpioniere" um die US-Juden Steve Ballmer, Bill Gates (Microsoft) oder Dell und die "Handy-Hersteller" maßgeblich an der Militarisierung und Verrohung der Innen- und Außenwelt unserer Kinder schuld.
Führt in den Medien dargestellte Gewalt zu realer Gewalt? Der jüdische Seelen-Pfuscher Sigmund Freud und seine ganze bekloppte Schule (darunter die "Medienforscher" Kunczik, Zipfel et alii) bestritten das, Herr Kunczik und Frau Zipfel mit kleinen Einschränkungen. Doch immer mehr Forscher laufen Sturm gegen die etablierte "Herrschende Meinung" und belegen das mit den Ergebnissen ihrer wissenschaftlichen Untersuchungen. Unangenehme Wahrheiten und Fakten, die von den jüdischen Medien in Deutschland meist unterdrückt und systematisch verschwiegen werden, denn die bekannten Verlegerfamilien der Opfer des Holocaust und ihre elektronischen Rattenfänger verdienen im TV-, Internet- und Handygeschäft Milliarden an dem Sex-, Schund- und Gewalt - Inhalt, den sie da an unsere Kinder verkaufen.
Schund-Privat-TV-Sender wie "PREMIERE" etc. sollten - auch über Satellit - gesetzlich verboten und einfach abgeschaltet werden.
Weil auch das Internet in amerikanisch-jüdischer Hand ist, wurde fast die gesamte deutsche Counter Strike - Szene pp. "online" mobilisiert. Sie läuft im Netz inzwischen Amok, um ihre elektronischen US-/IL-Mord-Simulationsprogramme zu verteidigen. Brutalste "Mord-" und "Sex and Crime" - Szenen schicken sich zehnjährige Schulkinder inzwischen in den Pausen mit wenigen Clicks von Handy zu Handy. Der Einbau von effizienten Filtern in allen Netzen und das Verbot der Herstellung und des Vertriebs von Gewaltcomputerspielen in ganz Europa dürfte wahre Wunder wirken.
In den Coesfelder Vorlesungen zur Soziologie – CVS – "Auf dem Weg in eine gewalttätige Gesellschaft durch Fernsehen und Computerspiele?" berichtet Dr. Mike S. Schäfer über das „Bobo-Doll“-Experiment des Psychologen Albert Bandura (1965).
"Dabei wurde vier- bis fünfjährigen Kindern ein Film vorgeführt, der einen Erwachsenen in einem Raum mit einer großen Plastikpuppe zeigt. Der Erwachsene verhielt sich aggressiv gegenüber der Puppe, sie wurde geschlagen, getreten, zu Boden geworfen und beschimpft. Der Film endete in drei verschiedenen Varianten, die unterschiedlichen Teilgruppen der Kinder gezeigt wurde. In der ersten Fassung kam am Ende ein zweiter Erwachsener hinzu, lobte den Ersten für sein Verhalten und belohnte ihn mit Süßigkeiten.
In der zweiten Variante kam ebenfalls ein Erwachsener dazu, tadelte und bestrafte den Ersten jedoch mit Schlägen und Drohungen. In der dritten Variante kam niemand hinzu, das Geschehen blieb unkommentiert. Direkt im Anschluss wurden die Kinder einzeln in einen Raum mit der gleichen Plastikpuppe geführt. Es konnte festgestellt werden, dass die Kinder das aggressive Verhalten des Erwachsenen gegenüber der Puppe nachahmten. Am wenigsten ausgeprägt war dies allerdings bei den Kindern, die zuvor die Bestrafung des aggressiven Erwachsenen gesehen hatten. Die Gruppe mit dem neutralen Film war ähnlich aggressiv wie die Gruppe, der das Lob gezeigt wurde."

Amerikanische Soldatin, die im Bush-Auftrag in Abu Ghraib foltert.
Ein Vorbild für unsere Kinder?
"Die Gefangenen der Central Intelligence Agency (CIA) sind «grausam, unmenschlich und entwürdigend» behandelt worden", heisst es in einem 2007 vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) erstellten Geheimbericht, aus dem am Montag die «Washington Post» zitierte (NZZ). Sechs Jahre nach Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs der USA gegen den Ölstaat Irak erfahren wir zum ersten Mal dank eines Indiskretins vom IKRK zuverlässige Details über die US-Foltermethoden. Das hat beim IKRK diesmal ziemlich lange gedauert. Warum? BK Merkel kannte den Bericht bestimmt schon länger.

Blackwater-Söldner, ein Vorbild für Tim Kretschmer?
"Die CIA-Gefangenen berichteten laut dem IKRK-Bericht übereinstimmend von Schlägen, Schlafentzug, Fesselungen, extremer Kälte und von simuliertem Ertrinken (Waterboarding). Diese Behandlung stellt Folter dar, wie sie in den Genfer Konventionen verboten ist. Einige Gefangene haben berichtet, dass sie wochenlang (die NZZ schreibt fälschlich: "tagelang") stehen mussten, die Hände über dem Kopf gefesselt" (NZZ). Geheime US-Folterlager gibt oder gab es danach auch in Thailand und Polen. In Deutschland sind US-Gefangene vom CIA nach einem SZ-Bericht in einer US-Kaserne in Mannheim gefoltert worden. Das dürfte dem Kanzleramt nicht entgangen sein. Wo bleibt die Aufklärung?

Merkel herzt den US-Kriegsverbrecher und Folterdiktator George W. Bush vor laufenden Kameras. Die Medien stellen beide wie Vorbilder für unsere Jugend dar.
Die USA und Deutschland haben die Antifolterkonvention von 1984 unterzeichnet. Bush hätte nach Artikel 6 der Konvention s p ä t e s t e n s in Trinwillershagen verhaftet und vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gestellt werden müssen. Der Kriegsverbrecher Bush sollte baldmöglichst zusammen mit seinen Kumpanen Dick Cheney, Rumsfeld und Blair wie Saddam Hussein angeklagt, verurteilt und zur Abschreckung von N a c h a h m u n g s t ä t e r n wie in Nürnberg aufgehängt werden. Für Merkel gilt der alte Grundsatz: "mitgegangen, mitgehangen." Da helfen auch keine Krokodilstränen im Bildzeitungsformat.
Wendet man das Beispiel mit der unpädagogischen Belohnung von Übeltätern auf den Besuch des größten Schlächters dieses Jahrhunderts, des Menschenmetzgers George W. Bush in Trinwillershagen an, dann war es grottenfalsch, dass unsere Kanzlerin den Metzger und Massenmörder vor laufenden Kameras für seine mörderischen Folter- und Kriegsmassaker im Irak und in Afghanistan auch noch mit Schweinebraten und Bier belohnte und öffentlich abknutschte. Ein verhängnisvoll falsches Signal für Tim Kretschmer und all die anderen labilen deutschen Jugendlichen, die fast ihre gesamte freie Zeit mit gewaltaffinen, bluttriefenden US-amerikanisch/israelischen Mord-Simulationsprogrammen (Stoiber nannte sie verharmlosend "Killerspiele") verbringen.

US-Folter in Abu Ghraib. Der Gefangene war überzeugt worden, dass ihn ein Stromschlag trifft, wenn er von der Kiste fällt.
Nach jedem Schulmassaker kommt es in unserer verfaulten, konsumfaschistisch-verrohten Gesellschaft zu Aktionismus auf fast allen gesellschaftlichen Ebenen. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel forderte in der Bundestagsdebatte vom 3. Juli 2002:
„Wir müssen nicht verstehen und nachvollziehen, warum ein 19-Jähriger 16 Menschen und anschließend sich selbst erschossen hat. Aber wir müssen Konsequenzen ziehen, um ein weiteres Erfurt wenn nicht unmöglich, so doch weniger wahrscheinlich zu machen.“
Seitdem wurde das Waffenrecht und das Jugendschutzgesetz marginal verschärft. Aber wie immer geschah das nur halbherzig, ein kosmetisches Herumdoktern an den Symptomen. Seit der Machtergreifung der Neoliberalen in den USA ertrinken die Medien in den westlichen „Zivilisationen“ geradezu in offener und verdeckter Gewalt. "Sex sells", aber Sex und Gewalt verkauft sich noch besser. Zwar gibt es im Bundeskanzleramt inzwischen einen Staatssekretär für Kultur und Medien (BKM). Doch der kümmert sich vorrangig um Filmförderung. Wer kümmert sich in der Regierung einer Kinderlosen schon um Kinder?
Soll doch der BKM endlich mal seinen Arsch hoch bekommen und bei allen, ganz besonders den "proisraelischen" Privatsendern für eine Durchsetzung der berechtigten Forderungen sorgen, die die Eltern von fünf Opfern von Winnenden in ihrem Offenen Brief (s. Anhang) gefordert haben!

Zwei Einsatzkräfte in KSK-Montur beim Bush-Merkel-Besuch in Trinwillershagen. Vorbilder für Tim Kretschmer? Warum sind die "Bodyguards" vermummt? Wohl weil sie einen Kriegsverbrecher schützen müssen, deshalb wollen sie privat nicht erkannt werden. Der Fisch stinkt eben immer zuerst vom Kopf her. Inzwischen ist das ganze System Merkel von Fäulnis erfasst.
Erst mussten noch fast sieben Jahre verstreichen und 16 weitere Menschen beim grauenhaften Schulmassaker in Winnenden sterben, da fiel der in jeder Situation Führungsunfähigen plötzlich ein, was man unmittelbar nach Erfurt hätte gesetzlich beschließen müssen. Dass die Munition zu den Waffen der "Sportschützen" einzuziehen und bei den örtlichen Polizeistationen einzulagern ist. Da muss erst Herr Wendt von der Polizeigewerkschaft kommen und konkrete Vorschläge machen, bis es der tumben Tussie dämmert, dass wir im 21. Jahrhundert keine mittelalterliche Bürgerwehr mehr brauchen. Angesichts von Millionen kaum integrierten Ausländern im Land, die sich stärker bewaffnet haben, als es sich Michaele Mustermann träumen lässt, wird es auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise mit der Inneren Sicherheit nicht mehr weit her sein. In Frankreich brennen schon die Barrikaden.
Es ist doch grenzenlos leichtfertig Millionen von Sportschützen zu erlauben, Waffen und Munition zu Hause zu lagern, am Vorabend der im Herbst auch in D zu erwartenden sozialen Unruhen - dann mitten in der durch den globalen 50 Billionen Dollar US-Finanzbetrug ausgelösten Weltwirtschaftskrise. Außerdem gehören großkalibrige Waffen ohnehin nicht in die Hände von Jugendlichen (s. u. : "Offener Brief").
„Eine Bekämpfung der Symptome erschien schon damals wichtiger als eine Suche nach den eigentlichen Ursachen…Dabei wäre es im Fall von Sebastian Bosse, dem Täter von Emsdetten, so einfach, auf das obligatorisch und gleichermaßen rhetorisch gefragte "Warum?" eine Antwort zu finden,“ schrieb Sven Slotosch am 30.11.2006 in Telepolis (Abschiedsbrief Sebastian Bosse).
Sven Slotosch hat eine Magisterarbeit über "Das Massaker von Erfurt. Diskursanalyse einer Debatte in Politik und Medien" im Fach Kommunikationswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen geschrieben, die bei Google angezeigt wird, zufällig aber aus „technischen Gründen“ nicht downloadbar ist. In seinem o.a. Aufsatz in Telepolis zitiert er die Noch-Kanzlerin ein zweites Mal:
„Wer das Unverständliche verstehbar und das Unerklärbare erklärbar machen möchte, der muss aufpassen, dass er sich nicht – zumindest unterschwellig – auf die Seite des Täters stellt und versucht, das Unentschuldbare mit irgendwelchen Umständen zu erklären,“
(Angela Merkel, Bundestagsdebatte vom 03. Juli 2002)
und fährt fort: „Daran zeigt sich wieder einmal, dass ein ganzheitlicher Blick auf die Tat, der möglichst umfassend die möglichen Faktoren beleuchtet und auch nach Ursachen für diese Taten fragt, selten von Interesse und in den wenigsten Fällen erwünscht ist, da er keine einfachen Lösungen vorgibt und unangenehme Fragen an sämtliche gesellschaftliche Instanzen stellt. Die ganzheitliche Betrachtung der Fälle von Erfurt, Bad Reichenhall oder Emsdetten muss sich mit der gesamtgesellschaftlichen Situation beschäftigen. Fehlender Familienzusammenhalt, die Situation an den Schulen (mangelhafte Ausbildung der Pädagogen, fehlende Sozialarbeiter und Psychologen), Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit der Jugendlichen, (die Vorbilder d.Verf.) etc. sind wichtige Faktoren, die bei einer Betrachtung mit einbezogen werden müssen.
Die Ansätze einer solchen Betrachtungsweise würden das Kernproblem der gesellschaftlichen V e r r o h u n g ins Auge fassen, die von Politikern, Prominenten und sonstigen Fernsehgesprächsrundenteilnehmern immer wieder angeprangert wird. Gerade der Fall von Sebastian Bosse hat gezeigt, dass nicht die "Killerspiele", sondern die familiäre und soziale Situation von Kindern und Jugendlichen eine entscheidende Rolle spielen.“
Grundsätzlich richtig, doch Sven Slotosch unterschätzt hier den enormen Einfluss der zwar virtuellen, aber überaus gewalthaltigen Medien des "Internet-" oder „Informationszeitalters“. Wer sind denn die Vorbilder der „Terrorkids“? Zuallererst sind dies andere "Amokläufer", an denen sich die Nachahmer orientieren. Schaut man sich die Fotos des „Selbstmordattentäters“ Bosse auf Telepolis an, drängen sich auch die Parallelen zu den heroisierenden Bildern von Bodyguards und Söldnern der US-Army auf, die unsere Medien, vornehmlich via Internet, Playstation und Privat-TV seit einem Vierteljahrhundert überschwemmen.
Zwischen dem US-Pentagon und Hollywood gibt es ja eine Reihe von handfesten PR-Verträgen, die wesentlich zur militaristischen Verpestung unserer Umwelt beigetragen haben. Die Invasion der Mediengewalt, die seit dem Amtsantritt des neoliberalen US-Präsidenten Ronald Reagan gerade Deutschland überflutete, ereignete sich nicht zufällig, sondern ist ein strategischer Schachzug der US-Plutokraten zur militaristischen Umerziehung der infolge der 68er Friedensbewegung in den Augen der Weltführungsmacht "zu lasch" gewordenen deutschen NATO-Partner. Die Erschießung der grünen Galionsfiguren der westdeutschen Friedensbewegung, Petra Kelly und Gert Bastian, aufgefunden mehr als zwei Wochen nach ihrer Liquidierung am 19.10.82 in ihrem Bonner Haus, stellt sich in diesem Kontext entgegen Alice Schwarzers landläufiger Machomord-/ Selbstmordthese (eine feministische Hassgeschichte, mit der Schwarzer einen toten Frontmann der Friedensbewegung verleumdete und sich durch diesen Verrat das Bundesverdienstkreuz "erdiente") als glatter CIA-Doppelmord zur Beseitigung von zwei gefährlichen Hindernissen auf dem Weg zur vollständigen Remilitarisierung NATO-Deutschlands dar.
Die Bundesrepublik, das war ein friedliches und fleißiges Völkchen, das sich nach der Katastrophe des zweiten Weltkriegs in den sechziger/siebziger Jahren ganz bewusst auf Topoi wie Frieden, Gerechtigkeit, Wiederaufbau, industrielle Produktion und soziale Umverteilung des gemeinsam Erwirtschafteten konzentriert hatte.
Als zunächst eher wirkungslose Vehikel der amerikanisch-militaristischen Umerziehung wurden dagegen die elenden Produkte der Hollywoodschen Kriegsfilmproduktion eingesetzt. "Erfolg" hatte das Pentagon erst mit den auch im TV gezeigten Gewalt-Streifen wie „Terminator“ oder „Matrix“. Das sogenannte "Privatfernsehen" unterlief heimtückisch die FSK-Kontrolle und erreichte die Kids zuhause, wenn die Eltern nicht da waren. Ganze Serienproduktionen von billigen US-Gewaltprodukten wurden seit 1984 tagaus, tagein im RTL, Sat1, ProSieben... - Privat-TV des Leo Kirch, Shaim Saban und anderer proisraelischer Filmhändler und Fernsehgewaltigen abgenudelt. Sie sind beispielhaft für den subkutanen US-/IL-Versuch der "Umerziehung" der deutschen Kinder und Jugendlichen zur Gewalt. Damit sie mit der "richtigen" Einstellung wie die idiotischen Kanadier als zweitklassige Fußtruppen und Heloten an den entlegensten Kriegsschauplätzen der feigen USA vernutzt und verpulvert werden können (Afghanistan, Horn von Afrika etc.).
Begleitet wurde in der falschen Globalisierung der PSK-Großversuch unserer „Führungsmacht“ mit allerlei neoliberalen „Lockerungsübungen“ auf dem sozialpolitischen Kampfplatz in D. Mit ALG II/Hartz IV wurde zum ersten Mal im Zwanzigsten Jahrhundert in einem europäischen Land die Zwangsarbeit wieder eingeführt. Parallel lief im Rahmen der sogenannten "Frauenbefreiung" die Merkel-Zypries-Von der Leyen-Aktion "Zerschlagung der Familie" an, mit fantastischen Ergebnissen, insbesondere für die Demographie Deutschlands.
Demütigung, Stress und Erhöhung des Drucks an jedem Arbeitsplatz wurden von psychologisch feindosiertem Mobbingterror begleitet, zentralen Maßnahmen aus dem Repertoire der angloamerikanischen Frauenbefreiung. In Erfurt zeigte sich erstmals ein „durchschlagender Erfolg“ dieser amerikanisch-proisraelischen Strategie zur Dekonstruktion einer friedlich-abendländischen, deutschen Kultur. Hier hätte sofort reagiert und gegengesteuert werden müssen. Doch die permissiven US-Sphirren in Berlin, die zusammen mit ihren schwulen und lesbischen Betschwestern durch die Schulmassaker als unmißverständlichen Reaktionen auf ihre "sozialen Experimente" in schwere Erklärungsnot gerieten, laberten nur rum, unternahmen nichts Durchgreifendes. Wie auch?
Nach Erfurt hat ein wissenschaftlicher Kongress „Mediengewalt. Handeln statt Resignieren!“ an der Universität München stattgefunden.
Der Kongress verabschiedete eine Resolution, die das Erklärungsmodell Mediengewalt wissenschaftlich belegte und Zweifel zutreffend als interessegeleitet entlarvte:
»Die Behauptung, dass die bisherigen Forschungsergebnisse widersprüchlich seien, ist gezielt falsch. Diese Verfälschung wird von mediennahen Wissenschaftlern, Politikern und Medienvertretern systematisch öffentlich wiederholt, damit das Geschäft mit der Gewalt weitergehen kann.«
Der Leiter der beteiligten Schulberatungsstelle Oberbayern-Ost, Rudolf
Hänsel, stellte die Gefährlichkeit von medialer Gewaltdarstellung nicht
mehr in Zweifel: "Wie schaffen wir es, bei den Kindern einen inneren
Schutzwall gegen das „innenweltverschmutzende“ Gift der Mediengewalt aufzubauen?" fragte er. Die Frage ist bis heute unbeantwortet. Das Problem kann in einer raubtierkapitalistischen Gesellschaft wegen der engen Verfilzung von Kapital, Medien und Politik nicht gelöst werden.
Die Diagnose Mediengewalt war mit Erfurt derart deutlich geworden,
dass die »wissenschaftliche Belegführung« als fundierte
Handlungsanweisung hätte dienen können. Aber Frau Merkel, die in den Ländern zuständigen MedienpolitikerInnen und tonangebenden journalistischen Emanzen hüteten sich, den amerikanischen Film- und Killerspielherstellern mit konkreten Verboten und durchgreifenden Zensurmaßnahmen das Handwerk zu legen. Warum? Weil die feministischen Luxus-Marionetten vom amerikanischen "Militär-Industriellen-Komplex" stante pede aus den bequemen MinisterInnen-, ProfessorInnen-, IntendantInnen- und ModeratorInnen-Sesseln der deutschen Statthalterpolitik in Bund und Ländern gekegelt worden wären.
Weil die angeblich deutschen Medien, die Presse, der Rundfunk, das Fernsehen, die Film- und Computerspieleindustrie längst komplett proisraelisch unterwandert sind.
Weil es, wie Lutz Hachmeister in der APuZ 9-10/2009, der Beilage „Aus Politik und Zeitgeschichte“ zur Wochenzeitung „Das Parlament“ schreibt, schon lange keine deutsche Medienpolitik mehr gibt, die diesen Namen verdient. In den Teppichetagen der Zeitungen und Sender, der USK und FSK regiert ein undurchdringlicher Industrie-Filz von proisraelisch dominierten Kommissionen. Das ist schlimmer als in Brüssel, wo die Komittologie schon ein eigenes Lehrfach geworden ist.
Kein Wunder, dass kaum jemand in unserem Land noch den wahren Übeltätern entgegentritt, proisraelischen Ideologen wie David Grossman von Killology Research, die in den USA den Bodyguards und Blackwater-Söldnern das skrupellose Töten beibringen. Masterminds der abscheulichsten Menschenmetzgerei und Foltermorde, wie sie im Irakkrieg, in Afghanistan und zuletzt in der Operation Cast Lead der israelischen Kindermörder im Gazastreifen zutage getreten sind (Marc Danner: US-torture, voices from the black sites).
Grauenhafte Killer, Söldner und widerliche, bis zur Halskrause bewaffnete und vermummte, mordende Bodyguards werden der deutschen Jugend via Internet hinter dem Rücken der IKT-unerfahrenen Eltern von einer skrupellos-militaristischen proisraelischen Porno-Besatzerindustrie seit mehr als zwanzig Jahren ungestraft als Vorbild über den sogenannten freien Medienmarkt aufgezwungen.
Angeblich gibt es gegen die global sendenden Satelliten keine Sperren und im Kabel fehlen die erforderlichen Internet-Filter. Gegen einen eigenständigen, vor der verheerenden amerikanisch-israelischen Mediengewalt geschützten europäischen Raum der Sicherheit, des Rechts und der Kultur haben die "Liberalen" verfassungsfrechtliche Bedenken. Bevor es noch mehr Schulmassaker gibt sollten wir unsere Verfassung ändern. Für die "Große Koalition" ist das ein Klacks, wo doch von Schäuble & Co. die Grundrechte im Sicherheitsbereich zum Nachteil der Bürger schon an viel gravierenderen Stellen ohne großes Aufheben zackig eingeschränkt wurden.
Das unfähige Memmenspektakel, das den ganzen Schlamassel maßgeblich mitverschuldet hat, könnte der Nation danach noch einen letzten Dienst erweisen: Zurücktreten!
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Anhang
Winnenden.Auf der Titelseite der Winnender Zeitung vom Samstag erscheint ein offener Brief der Familien von fünf getöteten Schülerinnen an Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Günther Oettinger. Hier der Brief im Wortlaut:
"Offener Brief
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Köhler,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Oettinger,
die Trauer und die Verzweiflung nach dem Verlust geliebter Kinder, Frauen und Männer sind noch überall gegenwärtig. Insbesondere bei uns, den Angehörigen. Der Gedanke, warum es ausgerechnet unsere Liebsten getroffen hat, und wie es überhaupt zu dieser Tat kommen konnte, wird uns unser Leben lang begleiten. In unserem Schmerz, in unserer Hilflosigkeit und in unserer Wut wollen wir aber nicht untätig bleiben. Deshalb wenden wir - die Familien von fünf getöteten Schülerinnen – uns an die Öffentlichkeit.
Wir wollen, dass sich etwas ändert in dieser Gesellschaft, und wir wollen mithelfen, damit es kein zweites Winnenden mehr geben kann.
Schusswaffen und Sport
Wir wollen, dass der Zugang junger Menschen zu Waffen eingeschränkt wird. Die derzeitige gesetzliche Regelung ermöglicht die Ausbildung an einer großkalibrigen Pistole bereits ab dem 14. Lebensjahr. Bedenkt man, dass ein junger Mensch gerade in dieser Zeit durch die Pubertät mit sich selbst beschäftigt und häufig im Unreinen ist, so ist die Heraufsetzung der Altersgrenze auf 21 Jahre unerlässlich.
Grundsätzlich muss die Frage erlaubt sein, ob der Schießsport nicht gänzlich auf groß-kalibrige Waffen verzichten kann. Bis in die achtziger Jahre hinein genügten unseres Wissens nach den Sportschützen kleinkalibrige Waffen. Bis heute sind die olympischen Wettkämpfe auf Luftdruck- und Kleinkaliberwaffen beschränkt.
Sollte aus Gründen, die wir nicht kennen, der Verzicht auf großkalibrige Waffen nicht möglich sein, so muss die Schusskapazität verringert werden. Bei der Jagd sind die Magazine der automatischen Waffen auf maximal 2 Schuss begrenzt. Warum nicht auch beim Sport?
Der Gesetzgeber hat die Vergabe von Waffenbesitzkarten und die daraus entstehenden Verpflichtungen, wie z. B. die Aufbewahrung von Waffen und Munition, vollständig geregelt.
Die zu erwartenden Strafen bei Verstoß gegen die entsprechenden Gesetze erfüllen aber nicht ihren Zweck. Eine Ordnungswidrigkeit wird eher wie ein Kavaliersdelikt betrachtet. Der Gesetzgeber muss Verstöße gegen das geltende Waffenrecht deutlicher und stärker ahnden.
Medien: Fernsehen
Wir wollen weniger Gewalt im Fernsehen. Das Fernsehen, als noch wichtigste Informations- und Unterhaltungsplattform, hat einen sehr großen Einfluss auf die Denk- und Gefühlswelt unserer Mitbürger. Das Fernsehen setzt heute die ethischen und moralischen Standards. Wenn wir es zulassen, dass unseren Mitbürgern weiterhin täglich Mord und Totschlag serviert werden, ist abzusehen, dass die Realität langsam, aber stetig dem Medienvorbild folgen wird. Von den Sendern muss verlangt werden, dass sie ein ausgewogenes Programm anbieten und die Zurschaustellung von Gewalt reduziert wird. Eine „Gewaltquote“, der Anteil von Sendungen mit Gewalt in Relation zur Gesamtsendezeit pro Sender, sollte eingeführt werden.
Die Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche fernsehen, sollten generell gewaltfrei sein.
Medien: Computerspiele
Wir wollen, dass Killerspiele verboten werden. Spiele, ob über Internet oder auf dem PC, die zum Ziel haben, möglichst viele Menschen umzubringen, gehören verboten. Gleiches gilt für alle Gewalt verherrlichenden Spiele, deren Aufbau und Darstellung sehr realistisch sind und bei denen viel Blut fließt.
Medien: Chatrooms und Foren
Wir wollen mehr Jugendschutz im Internet. In der virtuellen Welt werden heute anonym und gefahrlos Gedankengänge artikuliert und diskutiert, die eine Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen. Wie diese Aktivitäten eingedämmt werden können, wissen wir nicht. Es darf aber nicht sein, dass sich junge Menschen anonym gegenseitig aufhetzen und zu Gewalteskalationen auffordern.
Berichte über Gewalttaten
Wir wollen, dass der Name des Amokläufers nicht mehr genannt und seine Bilder nicht mehr gezeigt werden. Am aktuellen Beispiel von Winnenden zeigt sich, dass die derzeitige Berichterstattung durch unsere Medien nicht dazu geeignet ist, zukünftige Gewalttaten zu verhindern. Auf nahezu jeder Titelseite finden wir Namen und Bild des Attentäters. Diese werden Einzug finden in unzählige Chatrooms und Internet-Foren. Eine Heroisierung des Täters ist die Folge.
Bei Gewaltexzessen wie in Winnenden müssen die Medien dazu verpflichtet werden, den Täter zu anonymisieren. Dies ist eine zentrale Komponente zur Verhinderung von Nachahmungstaten.
Aufarbeitung der Vorgänge in Winnenden und Wendlingen
Wir wollen, dass die Tat aufgeklärt und aufgearbeitet wird. Das Warum der Tat wird sicher nie vollständig geklärt werden können. Wichtiger für die Angehörigen und unser aller Zukunft ist die Frage: Wie konnte es geschehen? Wir wollen wissen, an welchen Stellen unsere ethisch-moralischen und gesetzlichen Sicherungen versagt haben. Dazu gehören auch das Aufzeigen der persönlichen Verantwortung und die daraus folgenden – auch juristischen - Konsequenzen.
Familie Kleisch
Familie Marx
Familie Minasenko
Familie Nalepa
Familie Schober
Familie Schweitzer"
rhbl - 20. Mrz, 11:04
