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Mittwoch, 21. Oktober 2009

Goliath Obama möchte sich nicht länger von David Netanjahu ausspionieren lassen

rhbl


Der 52-jährige David Nozette, ein vermutlich in Israel geborener „amerikanischer“ Wissenschaftler, ist am Montag in den USA unter dem Verdacht der Spionage für Israel* verhaftet worden.

Wie in solchen Fällen üblich schweigt die proisraelische deutsche Presse dazu beharrlich (Spiegel und WELT ausgenommen). FAZ, taz, ZEIT, STERN, Tagesspiegel ... fast alle wollen über einen Herrn David Nozette lieber erst mal nichts berichten. Zu peinlich ist den Mietfedern von Einstein & Co die Sache.


nase
Schweinchen-Schlau David Nozette in den israelischen Nachrichten. Beim Runterladen des Fotos aus der Jerusalem Post stürzte prompt mein System ab**.


David Nozette wurde in Maryland festgenommen, nachdem er einem Undercover-Polizisten des FBI geheime Informationen über die neuesten US-Atomwaffenentwicklungen und aktuelle US-Aufklärungssatelliten übergeben hatte. Der ausnahmsweise mal Obama-loyale FBI-Beamte hatte sich listig als israelischer Geheimdienstagent des Mossad ausgegeben.

Zwischen 1989 und 2006 war der festgenommene David Nozette US-Geheimnisträger mit sehr hohen und evtl. sogar den höchsten Geheimermächtigungen, arbeitete für die NASA und hatte regelmäßig und häufigen Zugang zu den brisantesten Atom-Forschungsstätten der USA, unter anderem zum Lawrence Livermore Forschungszentrum und anderen hochgeheimen US-Militäreinrichtungen in Los Alamos, wo die US-Atombomben zusammengebastelt werden. Geheimste Informationen und Dokumente über die US-Landesverteidigung transportierte er wohl vorher schon auf zwei Computerfestplatten außer Landes, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach Israel. Der "Judenstaat" ist auf solche Informationen dringend angewiesen, weil Israel seine nach US-Plänen zusammengebauten Atombomben wegen der US- Satellitenaufklärung nirgends unentdeckt testen kann. Weil es die USA auch nicht mehr echt rummsen lassen und die Atomwaffentests nur virtuell auf Großrechnern durchrechnen, sind die Ergebnisse dieser Computersimulationen für Israel hochinteressant.

Seinem falschen „Kontaktmann“ vom FBI/Mossad bot David Nozette Informationen über Nuklearwaffen, militärische Raumfahrt und Satelliten sowie andere Waffensysteme an und bat um einen israelischen Pass, weil ihm der Boden unter den Füssen zu heiß geworden war. David Nozette, der zuletzt als „Unternehmensberater“ mit einer israelischen halboffiziellen Institution in Washington zusammenarbeitete und dicke Spenden an die Republikaner überwies, war aufgeflogen, weil seine Spesenabrechnungen gefälscht waren. Das kommt bei Leuten seines Schlages halt öfter vor (Madoff). Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, droht dem „Wissenschaftler“ lebenslange Haft. Laut Justizministerium handelte es sich um eine reine US-Aktion, Israel sei angeblich daran nicht beteiligt gewesen.

Kaum hatte ich diese Informationen gestern Abend auf der Website der Jerusalem Post gelesen, da verhaspelte sich mein Windows-Betriebssystem und der PC stürzte völlig überraschend ab. Als letztes sah ich noch, wie sich das Ikon der teuren Sicherheitssoftware, die mich eigentlich gegen Angriffe aus dem Netz schützen soll, aufbäumte und hell verfärbte**. Dann war die Kiste erst mal aus. Ausnahmsweise mal kein Bedienungsfehler, ein gelungener Scherz via Internet, von wem auch immer. Der PC startete anschließend wieder normal. Aber die Internet-Security-Software brauchte dann eine ganze Weile, um die Software zu bereinigen und den Normalzustand (hoffentlich) wiederherzustellen. Man soll seine Nase auch nicht zu tief in anderer Leute (Nozette`s) Angelegenheiten stecken.

Obama hat ja im Moment in den Medien keinen leichten Stand, weil er ernsthaft die Siedlungs- und Landraubpolitik Israels bremsen will. Liest man z.B. den österreichischen Standard.at, dann fällt gleich auf, dass es der proisraelischen Weltgemeinde jetzt darum geht, Obama lächerlich zu machen und als „Sozialisten“ zu brandmarken. Hier die von mir ausgeschnittenen Kommentare aus dem Standard.at. Sie sind selbsterklärend:


schonzeit


Wer den Standard herausgibt ist auch klar. Da kommt es natürlich ungelegen, wenn das FBI ein Schweinchen-Schlau wie Nozette hops nimmt. Die Fälle der israelischen Atomspione Pollard und Rosen sind ja noch in guter Erinnerung. Wie präsentiert der Standard also den Fall Nozette? Ganz einfach, die Sache wird veralbert und bis zur Unkenntlichkeit verharmlost.


chevy
Der veralbernde Artikel zum IL-Spion David Nozette im proisraelischen Standard.at. Der Leser erfährt, wann Nozette geboren ist, aber nicht, wo er geboren ist. Noch Fragen?


In Wahrheit ist es ein weiterer der zahlreichen Fälle, in dem ein wohl in Israel geborener „Wissenschaftler“ seine Loyalität gegenüber Israel höher stellt als gegenüber den USA, wo er aufgewachsen und zur Uni gegangen ist. Die USA, die hundert Jahre lang mit amoralischen Tricksereien, primitivem "Hit and Run" - Raub und nuklearer Erpressung überall in der Welt nur den Rahm abschöpften, sind ein Land, in dem Leute wie Nozette stets ein leichtes Leben hatten, auf Händen getragen und in Champagner gebadet wurden. Um so bezeichnender, dass die Nozette`s – wenn’s eng wird - mit ihrem MIT - Know How und dem geklauten Geheimwissen über die amerikanischen Atomwaffen und US-Aufklärungssatelliten nach Israel abhauen. Sowas haben wir gerne. Solche verräterischen Fettaugen schwimmen auch in Europa, in Brüssel, London, Paris oder Berlin auf der Suppe. Wer sie beim Namen nennt wird von ihren alles beherrschenden Medien als angeblicher "Antisemit" fertig gemacht.

Auch bei uns sollten nach dem Fall Nozette Sicherheitsbehörden wie der BND, das BKA oder der Verfassungsschutz, Großunternehmen und Großforschungseinrichtungen dringend mal ihre Personalkarteien durchsehen, ob es da Leute gibt, die sich vorrangig einem ganz anderen Land verpflichtet fühlen. Falls unsere deutschen Sicherheitsbehörden, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Medien etc. überhaupt noch von Deutschen dirigiert werden, die nicht bloß pro forma einen deutschen Pass und einen deutschen Namen haben.

_______________________________________________________________

* Anmerkung:

Hier ein neuer Nozette-Artikel aus der Jerusalem Post zum gefahrlosen Selbststudium für Interessierte. Nach dem Motto: „Getroffener Hund bellt“ haben sich die üblichen Verdächtigen von der AIPAC (Agent Rosen) hier gleich entrüstet zu Wort gemeldet:

"Oct 21, 2009 3:58 | Updated Oct 21, 2009 4:09

'CIA, FBI paranoid about Mossad'


Charges of espionage against US Defense Department scientist Stewart Nozette reflect "extreme views" against Israel that could harm US-Israel relations, former AIPAC staffer Steve Rosen told The Jerusalem Post on Tuesday.

rosen
Steve Rosen.
Photo: AP


Rosen, AIPAC's former foreign policy chief who was accused, with Keith Weissman, of passing along classified information, said it was revealing that Israel was inserted into the narrative of Nozette's entrapment and subsequent arrest. The case against Rosen and Weissman was dismissed last spring.
"One of the things that our case revealed is the very extreme views that are held by some in counterintelligence agencies of the CIA and FBI about Israel," Rosen said. "They believe that the Mossad spied on the US on a huge scale and they believe that the Pollard case was the tip of some sort of iceberg.

"When you keep repeating that the Mossad is spying on America, Israel is harming the United States, of course it harms the alliance between Israel and the US," he continued. "The current case is even more peculiar because the government of Israel did nothing.
"It's revealing that they used Israel for the sting," Rosen added. "They could have used China, or others. But they chose Israel."
Describing an "obsession" with Israel within certain parts of the CIA and FBI, Rosen said if his own case had gone to trial, details reflecting the extreme views of his investigators would have come out. "There was no wrongdoing," he said, reflecting on the case against him and Weissman.

"But we go through this all the time. There is a faction in the counterintelligence bureaucracies that is fomenting these tales," he said. "They are methodically trying to create the impression that Mossad is under every bed."

Abraham Foxman, national director of the Anti-Defamation League, said the Nozette case is part of a "troubling" pattern of targeting Israel and Jews as potential spies against the United States.

"I am not naïve enough to believe that there aren't efforts to obtain information in all kinds of ways," Foxman said. But, he asked, "Why is it that we don't hear of any other country, except for Israel? I find that troubling."
The US Defense Department has repeatedly singled out Jewish employees for possible disloyalty, Foxman said. The situation has escalated, with increasing cases of Jews having difficulty obtaining security clearance. If you have relatives in Israel, speak Hebrew, or practice Orthodox Judaism, he said, "changes are, you won't get clearance. That's the mindset out there."
Weissman's attorney in the AIPAC case, Baruch Weiss, said he knew very little about Nozette, only what he read in media reports.

However, "this case certainly raises the legitimate question of whether this was a legitimate sting or whether it was an unfairly selective sting aimed at Jews to test dual loyalty," Weiss said.”


** Die spielerische Leichtigkeit, mit der die Computerattacke über das Internet durch meine Firewall von Windows XP und die zusätzliche Sicherheitssoftware hindurch gefahren wurde, lässt auf Insiderkenntnisse der Microsoft-Software beim Angreifer, zumindest auf eine enge Zusammenarbeit der in der einschlägigen Software-Szene Beteiligten schließen. Ich rate daher vom Kauf der Microsoft-Produkte (z.B. "WINDOWS 7") dringendst ab. Wer beschäftigt schon einen Hauswart, der absichtlich immer eine Hintertür für Einbrecher offen stehen lässt. Man(n) holt sich so nur die Pest ins Haus.

Apple soll zufällig gerade auch ein paar neue Produkte anbieten. Wer technisch begabt ist, könnte es auch mit Linux oder so versuchen.

scusi!

Die Welt ist eine Bühne, auf der ein jeder seine Possen agieret und hin und her tanzet, bis dass ihn unser aller Herr und Meister hinwegberufet. (G.Chr. Lichtenberg)

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