USA, das Land, wo die Kanonen blühen und Muslime wie Nidal Malik Hasan nichts zu lachen haben
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Der 39-jährigen Armeepsychiater und US-Major Nidal Malik Hasan hat in 10 Minuten mit 100 Schuß aus zwei Pistolen in Fort Hood 13 Soldaten erschossen und 30 so schwer verwundet, dass einige mit dem Tode ringen.
Ein Amoklauf mehr in den verrotteten USA, der neben Israel waffenstarrendsten und militaristischsten Off-Shore-Entität der Welt:

Wie sehr die USA durch und durch militarisiert sind erkennt man an der Höhe ihrer jährlichen Rüstungsausgaben (inzwischen liegen die bei über 750 Milliarden Dollar jährlich). Die USA geben fürs Militär weit mehr Geld aus als alle anderen hier aufgezählten Staaten der Welt zusammen.
Nach dem Motto „Psychiatrie studiert nur, wer selbst einen Dachschaden hat“ könnte man über die Angelegenheit "Fort Hood" hinweggehen. Wenn, ja wenn der Fall des muslimischen Kriegsdienstverweigerers Hasan nicht einige Besonderheiten aufweisen würde, über die in der freien westlichen Presse nur ungern berichtet wird. Es hieß zunächst, Hasan sei Amerikaner, dann war er Sohn jordanischer Einwanderer und ganz am Schluß kam die Wahrheit raus. Seine Eltern sind Palästinenser. Das erklärt die Sache schon eher. Wer sich aufgrund seiner palästinensischen Herkunft immer und immer wieder an das Söldner-Gemetzel unter dem israelischen General Scharon in den Flüchtlingslagern Sabra und Schatila erinnert, an die zahllosen anderen israelischen Massaker an den Palästinensern seit 1948 unter dem Schutz der USA, der lebt in einem psychischen Ausnahmezustand.
Seit Sigmund Freud ist die Psychologie und Psychiatrie ein von jüdischen "Wissenschaftlern", manche sagen auch unverblümt "Scharlatanen", besetztes Gebiet. Zwischen großmäuligen Heilsversprechen und praktischen Niederlagen ohne Ende bewegt sich in den USA ein Heer von professionell geldgierigen Gehirnwäschern, deren wahre Aufgabe im Sinne der herrschenden Atom- und Öl-Plutokraten es ist, traumatisierte und verwirrte GI`s zwischen zwei Einsätzen wieder funktionsfähig zu machen. Funktionabel für`s Töten von Muslimen im sogenannten "Krieg gegen den islamistischen Terror". Ein lügnerisch gekünsteltes Feindbild, das die wahren, sehr viel konkreteren Kriegsziele der USA im ölreichen Mittleren Osten und auf dem Rest des Globus verschleiern soll. Jeder Muslim weiß, dass es den verlogenen proisraelischen US-Plutokraten von Exxon-Mobile etc. in Wahrheit nur um die Konzessionen für`s Anbohren und den schlecht verhüllten Raub der Gas- und Ölreserven im Irak und in den Nachbarländern geht.

Ölraub unter dem Schutz von US-Kriegsschiffen und IL-Atomraketen.
Mit dem sogenannten "Krieg gegen den "i s l a m i s t i s c h e n Terror" läuft seit dem 20.03.2003 die schlecht verhüllte völkerrechtswidrige Militäroffensive der USA, um die Ölfelder des Nahen und Mittleren Ostens für lau auszubeuten (Quelle: Le Monde Diplomatique, PopUp, Karte mit Doppelklick öffnen).
Globalisierung, das bedeutet aus Sicht der US-Kapitalisten nur das weltweite, möglichst ungehinderte Ausplündern menschlicher Arbeitskraft unter Sklavenhalterbedingungen, begleitet von der rücksichtslosen globalen Ausbeutung aller wertvollen Rohstoffe zu Niedrigstpreisen, angefangen bei den Öl- und Gasvorkommen des Mittleren Ostens und Zentralasiens, den Diamantenminen von de Beers in Südafrika, über die kanadischen Goldminen, die kongolesischen Kupfer-, Kobalt-, Coltan- und Uranvorkommen bis zu den Zinngruben in Bolivien oder den Eisenerz- und Kohlevorkommen in Australien. Im Wall Street-Casino der materialistischen Madoff`s war die Gier nach einem Luxusleben stets so grenzenlos wie der Geldbedarf, um die US-Kriegsmaschine am Laufen zu halten (s.o.). Denn widerstandslos lässt sich der Rest der Welt vom New Yorker Lumpengesindel auf Dauer nicht ausplündern. Nach 9/11 mussten die Leh- und Liebermänner, die Murdock`s und Madoff`s die Maske fallen lassen. Klar wird nun auch dem Dümmsten, dass die Konflikte, die zwischen Ost und West bestanden, nur temporär im Vordergrund standen. Seit Adam und Eva, immer schon tobt der Kampf zwischen Unten und Oben, jetzt zwischen den wenigen Fettaugen auf der Nordhalbkugel und den unzähligen Hungerleidern, dem Rest der Welt auf der Südhalbkugel.
Muslimische US-Militär- Psychiater müssen unter diesen Umständen in dem unlösbaren Interessenkonflikt des Mitleidens für die eigenen zum Krüppel geschossenen oder traumatisierten muslimischen Glaubensbrüder auf der einen Seite und der Loyalität gegenüber ihrem proisraelisch-amerikanischen Dienstherrn Robert Gates auf der anderen Seite geradezu seelisch zerrissen werden.

Propagandaplakat zu einer verlogen "Volle Teilhabe" und "Gelegenheiten" für Kriegsinvaliden des Afghanistan-/Irakkriegs versprechenden Info-Veranstaltung in Fort Hood. Wie die Wirklichkeit aussieht zeigt das Schicksal des Namensgebers des größten Militärumschlagplatzes für globale Kriegseinsätz der USA. Der Draufgänger und Südstaaten-General Bell Hood, nach dem Fort Hood, der größte Militärstützpunkt der Welt benannt ist, wurde im Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten mehrfach schwer verwundet und verlor unter anderem ein Bein. Der Kriegskrüppel starb völlig verarmt und verelendet an Gelbfieber in den Slums von New Orleans. Seine Frau starb nur Stunden nach ihm. Zurück blieben zehn Waisenkinder. So sieht die asoziale Realität in den kapitalistischen USA, im land of opportunities, im "Glücksspielcasino der unbegrenzten Gelegenheiten" oder genauer im "Land des grenzenlosen O p p o r t u n i s m u s " auch heute noch aus. Weil die meisten armen Amerikaner noch nicht mal krankenversichert sind, können sie sich vor den Zug schmeißen, wenn sie krank oder verwundet aus dem Krieg zurückkommen.
Besonders hart wird es, wenn die US-Militär-Psychiater die von ihren Patienten gehörten "schrecklichen Dinge" in sich reinfressen und nicht durch hinreichende fachliche Supervision regelmäßig psychisch entlastet werden. Irgendwann müssen sie ausrasten. Da ist das sprachgeregelte heuchlerische "Rätseln" der FAZ und der ganz überwiegenden Masse der übrigen auf US-Kurs gebrachten "freien Westmedien" über Hasan`s "Motiv" nur Ablenkung und bewußte Irreführung des Lesers. Die Pentagon-Abteilung für Psychologische Kriegsführung lässt grüßen.
In einer von den neoliberalen US-Heuschrecken und US-Plutokraten seit dreißig Jahren systematisch chaotisierten Welt, deren Unordnung die US-Lehmänner im Finanzbereich und die US- und IL-Liebermänner im Militärbereich bis zum Äußersten gesteigert haben, genügt ein Funke wie die "Operation Bleigießen" oder der letzte US-Luftangriff auf zwei Tanklastzüge bei Kundus, wo Dutzende muslimischer Zivilisten, Benzin zapfende Frauen, Kinder und Greise neben ein paar Taliban in den höllischen Feuerbällen der steckengebliebenen und mit überdimensionierten GBU-38/39 Bomben zerstörten Tanklaster bis zur Unkenntlichkeit verbrannten, um das seelische Pulverfaß bei besonders exponierten Menschen wie dem muslimischen Palästinenserkind im Dienste der US-Militärpsychiatrie, Malik Hasan, zur Explosion zu bringen. Mit welch krimineller und ekelerregender Kriegshetze rechtsextreme Juden wie Joe Lieberman in den USA (Vorsitzender des US-Kongressausschusses für die Homeland Security) und sein evtl. über achtzehn Ecken mit ihm verwandter Counterpart, der israelische Außenminister Avigdor Lieberman in Tel Aviv die Milliarden Muslime seit Jahrzehnten aufbringen, habe ich unten im Anhang* aus einem Streitgespräch eines israelischen Rechtsextremisten NN mit dem linksliberalen israelischen Schriftsteller Amos Oz beispielhaft dokumentiert.
Grotesk, hier von einem "Ausbruch der Gewalt" zu sprechen, wie es Obama getan hat. Gewalt "bricht" nicht von selbst aus. Gewalt wird Menschen von anderen Menschen angetan.
Gewalt ist strukturell in staatlichen Einrichtungen wie Militär, Polizei, Justizvollzug und Geheimdiensten offen und versteckt angelegt. Je militaristischer ein Staat ist, um so mehr latente Gewalt sammelt sich an, um so schneller kommt es zum offenen Konflikt. Israel und die USA sind leuchtende Beispiele für militaristische Entitäten, deren Existenz offenbar nur solange gesichert ist, wie sie militärische (oder kriminelle) Gewalt ausüben können. Nichts anderes hält anscheinend die amerikanische oder israelische Gesellschaft zusammen - außer der Gier nach Geld natürlich. Wenn das Geld ausbleibt bleiben auch die militärischen Erfolge aus, weil nicht mehr die modernste Waffentechnik zur Verfügung steht. Wo nur noch Mißerfolge eintrudeln rennen die Leute auseinander.
Die Frage ist, wie schnell die Implosion der USA voranschreitet, wenn die Zerfallserscheinungen im Herzen des multikulturellen militär-industriellen Komplexes USA jetzt schon so deutlich wie in Fort Hood sichtbar werden.
Unbegreiflich ist die ungeheure Brutalität der in den USA alles dominierenden Gewalt. Nach dem Dollar oder im Kampf um den Dollar bestimmt Gewalt das menschliche Miteinander, trieft Gewalt aus allen Ritzen des US-Herrschaftsapparats, besonders aus den US-Unterhaltungsmedien, die seit 1989 in schrecklichem Ausmaß auch in Deutschland und ganz Europa den Ton angeben und unsere abendländische Kultur, das gesamte Bildungswesen und das menschliche Miteinander vergiften und zerstören. Womit wir des Nachts immer öfter sogar im öffentlich-rechtlichen TV abgefüllt werden sind entsetzliche US-/IL-Sex- and Crime-Filme, Hollywood-Horrorbilder, deren blutiger Abglanz an Halloween sogar am Tage bis ins letzte Dorf in McPomm durchscheint.
Die USA geben vor, ein zivilisiertes, industriell hochentwickeltes Land mit riesigen Bibliotheken und Universitäten zu sein. Dort hat man ab 1945 Konrad Zuses Computer nachgebaut und in abgewandelter Form glücklich zu unmenschlicher "Anwendungsreife" gebracht. Dort wurde Carl Friedrich Weizsäckers Patent einer Plutoniumbombe gewissenlos kopiert und industriell umgesetzt. Dort wurde die grauenhafte jüdische Atombombe in Japan erstmals hemmungslos an lebenden Menschen, die man zuvor in der jüdisch dominierten US-Propaganda systematisch zu Untermenschen gemacht hatte, in großer Zahl ausprobiert. Hat die besondere Gewaltaffinität des Amerikaners etwas mit der Zeit des Wilden Westens zu tun, so dass dort inzwischen der private Amoklauf mit Pistolen zu einer Blüte gebracht wurde, wie sie die Welt zuvor noch nicht gesehen hat?
Seit Beginn der Weltfinanzkrise ist wenigstens sicher, dass die maßlos gewaltgeneigte und geldgeile US-Gesellschaft ihre Zukunft hinter sich hat. Wie gewonnen, so zerronnen. Was bleibt von den USA übrig?
Kaugummiflecken in den Fußgängerzonen unserer Großstädte, Plastikmüll in der Wüste, marode Betonhochhäuser in Mainhattan und leere Cola-Flaschen in den Weltmeeren. Dazu hochradioaktive Plutoniumabfälle in Hanford und zwei Brandschatten der Atombombenexplosionen in Hiroshima und Nagasaki. Das wird wohl alles sein, was von der "Zivilisation" des vorgeblichen "Schmelztiegel der Völker" am Ende zurückbleibt. Ein Absturz, der im Zickzack-Kurs erfolgt. Die USA, die Kathedrale des Kapitalismus, implodieren wie die kommunistische Sowjetunion, der Untergang erfolgt allerdings im Moment noch schrittweise in Etappen. Er folgt der zitternden Fieberkurve des schwindenden Dollar und der finanziellen Kernschmelze der US-Papiere rund um den Globus (zu evtl. Dollar-Kollaps: Video NZZ-Online). Mehr und mehr Menschen geben dem Kapitalismus schlechte Noten:

Es fällt auf, dass die Kritik am Kapitalismus in Ländern mit romanischer Tradition (Frankreich, Mexiko, Brasilien) besonders stark wächst. Demnach dürften es die katholischen Hispanos sein, die gemeinsam mit der Volksgruppe der afroamerikanischen Muslime den proisraelischen Raffern an der Spitze der USA den entscheidenden Todesstoß von innen versetzen. Deutschland ist derzeit noch die Musterbaracke des Kapitalismus. Das wird sich jedoch bald ändern, wenn sich die Ossis erstmal auf ihre Stärken und auf ihre wahren Interessen zurückbesinnen. Deutschland kann mehr.
Der amerikanische Traum vom multiethnischen Zusammenleben in den USA ist endgültig geplatzt. Die multi-kulturell bestückte US-Army war mal das Rückgrat der militaristischen Welteroberer, so wie die Wall Street ihr Hirn war. Seit 09/11 leiden besonders die Muslime, die GI´s afroamerikanischer oder arabischer Herkunft bekleiden meist niedrigere Dienstränge, unter versteckten Schikanen und Nano-Nadelstich-Mobbing. Offiziell ist es in der US-Army verboten, Farbige zu diskriminieren, tatsächlich grassiert Rassismus und Antiislamismus wie eine AIDS-Seuche in den "US-Bodentruppen". Rassismus und Diskriminierung finden in der Berichterstattung der herrschenden West-Medien so gut wie nicht statt, um das negative Klima nicht noch weiter anzuheizen. Der „Vorfall“ in Fort Hood, dem größten Militärstützpunkt der Welt, wo auf 880 Quadratkilometern 50.000 Soldaten mit 100.000 Angehörigen und Logistik-Zuarbeitern leben, ist mehr als ein Bandscheibenvorfall. Diese Schießerei ist für strenggläubige Muslime ein Fanal, das Signal für den Beginn einer Meuterei. Muslime dürfen nach dem Koran nicht auf Muslime schießen. Für die moderaten und gemäßigten muslimischen Armeeseelsorger könnte es der Anfang vom Ende ihrer Arbeit sein. Andere Meutereien werden folgen. Mal werden es die unterprivilegierten Hispanos sein, die sich erheben, dann die Schwarzafrikaner, die sich von Obama mehr versprochen hatten. Das große Gebrösel der Ethnien hat in den USA begonnen. Rassismus und Rassendiskriminierung werden von jetzt an fröhliche Urstände feiern und Wellen schlagen. Ein böses Omen, dass Hasan`s Amoklauf genau an dem Tag stattfand, an dem Obama erstmals eine Gesandtschaft von Indianern im Weißen Haus empfing, die auf ihre Diskriminierung aufmerksam machen wollte.
Zwar lebt nur eine Minderheit von ca. 2,4 Millionen Muslimen in den USA, und davon dient nur eine kleine Zahl von ca. 15.000 Muslimen in der US-Army.
Aber GI`s, die Arabisch, Urdu oder Farsi sprechen werden im sogenannten „Krieg gegen den Terror“ dringend gebraucht. Die wenigen Arabisch-Dolmetscher an der unsichtbaren Front im Irak sind im Partisanenkrieg unverzichtbar.
Wenn die muslimischen GI`s denn keine kritischen Bemerkungen zu den Kriegen der USA im Irak und Afghanistan machen wie der Militäpsychiater Hasan. Der auf Kosten der US-Army Psychologie studiert hatte. Und der sich sechs Jahre lang im Walter Reed Hospital in Washington die entsetzlichen Berichte seiner traumatisierten und verwundeten, verstümmelten Kameraden von der Front anhörte, „schreckliche Dinge“. Der sich als gläubiger Muslim zu Recht gegen den Irak- und gegen den Afghanistankrieg offen aussprach und deshalb bei seinen Vorgesetzten und nichtmuslimischen Kameraden aneckte und gemobbt wurde. Der sich einen Anwalt nahm, um aus der Armee entlassen zu werden, was nicht klappte. Der am Walter Reed Hospital in einem Vortrag offen zu erkennen gab, dass er als strenggläubiger Muslim gegen den Afghanistankrieg ist. Der deshalb über Fort Hood am 28. November nach Afghanistan strafversetzt werden sollte und in das tödlich verminte Gebiet natürlich um`s Verrecken nicht wollte. Der befürchtete, dass Afghanistan für ihn ein Himmelfahrtskommando sein sollte.
Der am Ende ausrastete und 13 Menschen bei seinem Amoklauf in den Tod riss. Nur, weil irgendein Pfennigfuchser in der militärischen Hierarchie darauf bestand, dass die Ausbildungskosten, die man in Hasan investiert hatte, sich rentiert machten. Nur, weil irgendjemand im Pentagon noch nicht begriffen hat, was für jeden Muslim gut lesbar im Koran steht und was für den gläubigen Muslim Hasan eine absolut bindende Regel (Fatwa) ist:
„Für die Sache Allah`s streiten (Jihad) ist die Verpflichtung eines jeden Muslim.
Jihad in diesem Sinne hat eine weitreichendere Bedeutung, die sich [ im Sinne des ständigen Bemühens um ein gutes, friedliches, pflichtgemäßes Leben] auf die grundsätzliche Aufgabe des Menschen auf der Erde [auf den Sinn des Lebens] bezieht, jenseits der Verpflichtung sein Land zu verteidigen, seine Ehre, sein Eigentum und weltliche Reichtümer. Ein Muslim ist Bruder von jedem Muslim. Deshalb sollte er ihn nicht unterdrücken oder einem Unterdrücker ausliefern…
Es ist [deshalb] nicht erlaubt für einen Muslim, der von der US-Armee rekrutiert wird, gegen Muslime zu kämpfen, weder in Afghanistan noch irgendwo sonst. Es ist besser, dass diese Muslime ihre Rechte wahrnehmen und sich dafür entschuldigen, dass sie am Krieg nicht teilnehmen, ein Recht, das in der amerikanischen Verfassung verankert ist. “
(Rohübersetzung der Fatwa von Dr. `Ali Jum`ah, Professor für Islamische Jurisprudenz, Al-Azhar Universität, Kairo, in Englisch veröffentlicht auf IslamOnline.Net ).
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Anhang
Auszug aus einem Streitgespräch des israelischen Falken NN mit der israelischen Taube Amos Oz:
[der israelische Falke argumentiert:]
„Von mir aus kannst du mich nennen, wie du willst. Nenn' mich ein Monstrum. Nenn' mich einen Mörder...
Von jetzt an hört vielleicht das Gerede von der Ausschließlichkeit jüdischer Moral ein für allemal auf. Von der moralischen Lehre aus Holocaust und Verfolgungen, von den Juden, die rein und geläutert aus den Gaskammern herauskommen sollten. Schluß. Wir sind jetzt fertig mit diesem Müll. Die kleine Verwüstung in Tyros und Sidon, die Störung von Ein-Hilwe, die ordentlichen Bombardierungen von Beirut, und das klitzekleine Massaker—fünfhundert Araber, auch ein Massaker! - in jenen Lagern [Sabra und Schatila] - alle diese guten Taten machten endgültig Schluß mit dem Geschwätz über das „auserwählte Volk" und über das "Licht der Völker". Gelobt sei Gott, der uns hiervon befreit hat...
Jedem Nachbarn, der Hand an uns legt, muß man eine Hälfte seines Bodens mit Gewalt für immer nehmen und die andere verbrennen. Auch das Öl. Auch mit Atomwaffen ... Weißt du, was am Ende dieses Prozesses herauskommen wird? ... Ein echter Frieden, stabil und lebensfähig.
Gleich nach Verwirklichung dieses Kapitels der Aggressivität, bitte dann seid ihr dran, euren Text vorzutragen. Schafft uns hier Kultur, und moralische Werte und Humanismus. Schafft Völkerverständigung, Licht den Völkern. Schafft einen humanistischen Staat, daß die ganze Welt frohlockt, und ihr selbst könnt dann vor Selbstzufriedenheit und Wonne vergehen ... Dann kommt vielleicht die Zeit des Propheten Jesaja mit dem Wolf und dem Lamm und dem Leopard und dem Zicklein und diesem ganzen schönen Zoo. Unter einer Bedingung: daß auch am Ende der Zeit wir der Wolf und alle Gojim hier in der Nachbarschaft das Lämmchen sind.
Ich bin bereit, freiwillig die schmutzige Arbeit für das Volk Israel zu erledigen, Araber zu töten nach Bedarf, sie zu verbannen, zu verjagen, zu verbrennen, uns verhaßt zu machen ... Heute könnten wir schon alles hinter uns haben, ein normales Volk sein mit vegetarischen Werten ... und mit einer leicht kriminellen Vergangenheit: wie alle. Wie die Engländer und die Franzosen und die Deutschen und die Amerikaner, die schon vergessen haben, was sie den Indianern getan haben, und die Australier, die fast alle Aborigenes vernichtet haben, und wer nicht? Was ist schlecht daran, ein zivilisiertes, respektables Volk mit einer leicht kriminellen Vergangenheit zu sein? Das kommt in den besten Familien vor."
[ Auszug aus dem Buch von Hubert Schleichert: "Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren", Beck Verlag 2. Aufl. 1999, Seite 126,127. Das Zitat stammt ursprünglich aus einem Buch von Amos Oz von 1982: "Über die Weichlichsten und sehr Verwöhnten", S. 74 - 86, mit Kürzungen. ]
Der 39-jährigen Armeepsychiater und US-Major Nidal Malik Hasan hat in 10 Minuten mit 100 Schuß aus zwei Pistolen in Fort Hood 13 Soldaten erschossen und 30 so schwer verwundet, dass einige mit dem Tode ringen.
Ein Amoklauf mehr in den verrotteten USA, der neben Israel waffenstarrendsten und militaristischsten Off-Shore-Entität der Welt:

Wie sehr die USA durch und durch militarisiert sind erkennt man an der Höhe ihrer jährlichen Rüstungsausgaben (inzwischen liegen die bei über 750 Milliarden Dollar jährlich). Die USA geben fürs Militär weit mehr Geld aus als alle anderen hier aufgezählten Staaten der Welt zusammen.
Nach dem Motto „Psychiatrie studiert nur, wer selbst einen Dachschaden hat“ könnte man über die Angelegenheit "Fort Hood" hinweggehen. Wenn, ja wenn der Fall des muslimischen Kriegsdienstverweigerers Hasan nicht einige Besonderheiten aufweisen würde, über die in der freien westlichen Presse nur ungern berichtet wird. Es hieß zunächst, Hasan sei Amerikaner, dann war er Sohn jordanischer Einwanderer und ganz am Schluß kam die Wahrheit raus. Seine Eltern sind Palästinenser. Das erklärt die Sache schon eher. Wer sich aufgrund seiner palästinensischen Herkunft immer und immer wieder an das Söldner-Gemetzel unter dem israelischen General Scharon in den Flüchtlingslagern Sabra und Schatila erinnert, an die zahllosen anderen israelischen Massaker an den Palästinensern seit 1948 unter dem Schutz der USA, der lebt in einem psychischen Ausnahmezustand.
Seit Sigmund Freud ist die Psychologie und Psychiatrie ein von jüdischen "Wissenschaftlern", manche sagen auch unverblümt "Scharlatanen", besetztes Gebiet. Zwischen großmäuligen Heilsversprechen und praktischen Niederlagen ohne Ende bewegt sich in den USA ein Heer von professionell geldgierigen Gehirnwäschern, deren wahre Aufgabe im Sinne der herrschenden Atom- und Öl-Plutokraten es ist, traumatisierte und verwirrte GI`s zwischen zwei Einsätzen wieder funktionsfähig zu machen. Funktionabel für`s Töten von Muslimen im sogenannten "Krieg gegen den islamistischen Terror". Ein lügnerisch gekünsteltes Feindbild, das die wahren, sehr viel konkreteren Kriegsziele der USA im ölreichen Mittleren Osten und auf dem Rest des Globus verschleiern soll. Jeder Muslim weiß, dass es den verlogenen proisraelischen US-Plutokraten von Exxon-Mobile etc. in Wahrheit nur um die Konzessionen für`s Anbohren und den schlecht verhüllten Raub der Gas- und Ölreserven im Irak und in den Nachbarländern geht.

Ölraub unter dem Schutz von US-Kriegsschiffen und IL-Atomraketen.
Mit dem sogenannten "Krieg gegen den "i s l a m i s t i s c h e n Terror" läuft seit dem 20.03.2003 die schlecht verhüllte völkerrechtswidrige Militäroffensive der USA, um die Ölfelder des Nahen und Mittleren Ostens für lau auszubeuten (Quelle: Le Monde Diplomatique, PopUp, Karte mit Doppelklick öffnen).
Globalisierung, das bedeutet aus Sicht der US-Kapitalisten nur das weltweite, möglichst ungehinderte Ausplündern menschlicher Arbeitskraft unter Sklavenhalterbedingungen, begleitet von der rücksichtslosen globalen Ausbeutung aller wertvollen Rohstoffe zu Niedrigstpreisen, angefangen bei den Öl- und Gasvorkommen des Mittleren Ostens und Zentralasiens, den Diamantenminen von de Beers in Südafrika, über die kanadischen Goldminen, die kongolesischen Kupfer-, Kobalt-, Coltan- und Uranvorkommen bis zu den Zinngruben in Bolivien oder den Eisenerz- und Kohlevorkommen in Australien. Im Wall Street-Casino der materialistischen Madoff`s war die Gier nach einem Luxusleben stets so grenzenlos wie der Geldbedarf, um die US-Kriegsmaschine am Laufen zu halten (s.o.). Denn widerstandslos lässt sich der Rest der Welt vom New Yorker Lumpengesindel auf Dauer nicht ausplündern. Nach 9/11 mussten die Leh- und Liebermänner, die Murdock`s und Madoff`s die Maske fallen lassen. Klar wird nun auch dem Dümmsten, dass die Konflikte, die zwischen Ost und West bestanden, nur temporär im Vordergrund standen. Seit Adam und Eva, immer schon tobt der Kampf zwischen Unten und Oben, jetzt zwischen den wenigen Fettaugen auf der Nordhalbkugel und den unzähligen Hungerleidern, dem Rest der Welt auf der Südhalbkugel.
Muslimische US-Militär- Psychiater müssen unter diesen Umständen in dem unlösbaren Interessenkonflikt des Mitleidens für die eigenen zum Krüppel geschossenen oder traumatisierten muslimischen Glaubensbrüder auf der einen Seite und der Loyalität gegenüber ihrem proisraelisch-amerikanischen Dienstherrn Robert Gates auf der anderen Seite geradezu seelisch zerrissen werden.

Propagandaplakat zu einer verlogen "Volle Teilhabe" und "Gelegenheiten" für Kriegsinvaliden des Afghanistan-/Irakkriegs versprechenden Info-Veranstaltung in Fort Hood. Wie die Wirklichkeit aussieht zeigt das Schicksal des Namensgebers des größten Militärumschlagplatzes für globale Kriegseinsätz der USA. Der Draufgänger und Südstaaten-General Bell Hood, nach dem Fort Hood, der größte Militärstützpunkt der Welt benannt ist, wurde im Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten mehrfach schwer verwundet und verlor unter anderem ein Bein. Der Kriegskrüppel starb völlig verarmt und verelendet an Gelbfieber in den Slums von New Orleans. Seine Frau starb nur Stunden nach ihm. Zurück blieben zehn Waisenkinder. So sieht die asoziale Realität in den kapitalistischen USA, im land of opportunities, im "Glücksspielcasino der unbegrenzten Gelegenheiten" oder genauer im "Land des grenzenlosen O p p o r t u n i s m u s " auch heute noch aus. Weil die meisten armen Amerikaner noch nicht mal krankenversichert sind, können sie sich vor den Zug schmeißen, wenn sie krank oder verwundet aus dem Krieg zurückkommen.
Besonders hart wird es, wenn die US-Militär-Psychiater die von ihren Patienten gehörten "schrecklichen Dinge" in sich reinfressen und nicht durch hinreichende fachliche Supervision regelmäßig psychisch entlastet werden. Irgendwann müssen sie ausrasten. Da ist das sprachgeregelte heuchlerische "Rätseln" der FAZ und der ganz überwiegenden Masse der übrigen auf US-Kurs gebrachten "freien Westmedien" über Hasan`s "Motiv" nur Ablenkung und bewußte Irreführung des Lesers. Die Pentagon-Abteilung für Psychologische Kriegsführung lässt grüßen.
In einer von den neoliberalen US-Heuschrecken und US-Plutokraten seit dreißig Jahren systematisch chaotisierten Welt, deren Unordnung die US-Lehmänner im Finanzbereich und die US- und IL-Liebermänner im Militärbereich bis zum Äußersten gesteigert haben, genügt ein Funke wie die "Operation Bleigießen" oder der letzte US-Luftangriff auf zwei Tanklastzüge bei Kundus, wo Dutzende muslimischer Zivilisten, Benzin zapfende Frauen, Kinder und Greise neben ein paar Taliban in den höllischen Feuerbällen der steckengebliebenen und mit überdimensionierten GBU-38/39 Bomben zerstörten Tanklaster bis zur Unkenntlichkeit verbrannten, um das seelische Pulverfaß bei besonders exponierten Menschen wie dem muslimischen Palästinenserkind im Dienste der US-Militärpsychiatrie, Malik Hasan, zur Explosion zu bringen. Mit welch krimineller und ekelerregender Kriegshetze rechtsextreme Juden wie Joe Lieberman in den USA (Vorsitzender des US-Kongressausschusses für die Homeland Security) und sein evtl. über achtzehn Ecken mit ihm verwandter Counterpart, der israelische Außenminister Avigdor Lieberman in Tel Aviv die Milliarden Muslime seit Jahrzehnten aufbringen, habe ich unten im Anhang* aus einem Streitgespräch eines israelischen Rechtsextremisten NN mit dem linksliberalen israelischen Schriftsteller Amos Oz beispielhaft dokumentiert.
Grotesk, hier von einem "Ausbruch der Gewalt" zu sprechen, wie es Obama getan hat. Gewalt "bricht" nicht von selbst aus. Gewalt wird Menschen von anderen Menschen angetan.
Gewalt ist strukturell in staatlichen Einrichtungen wie Militär, Polizei, Justizvollzug und Geheimdiensten offen und versteckt angelegt. Je militaristischer ein Staat ist, um so mehr latente Gewalt sammelt sich an, um so schneller kommt es zum offenen Konflikt. Israel und die USA sind leuchtende Beispiele für militaristische Entitäten, deren Existenz offenbar nur solange gesichert ist, wie sie militärische (oder kriminelle) Gewalt ausüben können. Nichts anderes hält anscheinend die amerikanische oder israelische Gesellschaft zusammen - außer der Gier nach Geld natürlich. Wenn das Geld ausbleibt bleiben auch die militärischen Erfolge aus, weil nicht mehr die modernste Waffentechnik zur Verfügung steht. Wo nur noch Mißerfolge eintrudeln rennen die Leute auseinander.
Die Frage ist, wie schnell die Implosion der USA voranschreitet, wenn die Zerfallserscheinungen im Herzen des multikulturellen militär-industriellen Komplexes USA jetzt schon so deutlich wie in Fort Hood sichtbar werden.
Unbegreiflich ist die ungeheure Brutalität der in den USA alles dominierenden Gewalt. Nach dem Dollar oder im Kampf um den Dollar bestimmt Gewalt das menschliche Miteinander, trieft Gewalt aus allen Ritzen des US-Herrschaftsapparats, besonders aus den US-Unterhaltungsmedien, die seit 1989 in schrecklichem Ausmaß auch in Deutschland und ganz Europa den Ton angeben und unsere abendländische Kultur, das gesamte Bildungswesen und das menschliche Miteinander vergiften und zerstören. Womit wir des Nachts immer öfter sogar im öffentlich-rechtlichen TV abgefüllt werden sind entsetzliche US-/IL-Sex- and Crime-Filme, Hollywood-Horrorbilder, deren blutiger Abglanz an Halloween sogar am Tage bis ins letzte Dorf in McPomm durchscheint.
Die USA geben vor, ein zivilisiertes, industriell hochentwickeltes Land mit riesigen Bibliotheken und Universitäten zu sein. Dort hat man ab 1945 Konrad Zuses Computer nachgebaut und in abgewandelter Form glücklich zu unmenschlicher "Anwendungsreife" gebracht. Dort wurde Carl Friedrich Weizsäckers Patent einer Plutoniumbombe gewissenlos kopiert und industriell umgesetzt. Dort wurde die grauenhafte jüdische Atombombe in Japan erstmals hemmungslos an lebenden Menschen, die man zuvor in der jüdisch dominierten US-Propaganda systematisch zu Untermenschen gemacht hatte, in großer Zahl ausprobiert. Hat die besondere Gewaltaffinität des Amerikaners etwas mit der Zeit des Wilden Westens zu tun, so dass dort inzwischen der private Amoklauf mit Pistolen zu einer Blüte gebracht wurde, wie sie die Welt zuvor noch nicht gesehen hat?
Seit Beginn der Weltfinanzkrise ist wenigstens sicher, dass die maßlos gewaltgeneigte und geldgeile US-Gesellschaft ihre Zukunft hinter sich hat. Wie gewonnen, so zerronnen. Was bleibt von den USA übrig?
Kaugummiflecken in den Fußgängerzonen unserer Großstädte, Plastikmüll in der Wüste, marode Betonhochhäuser in Mainhattan und leere Cola-Flaschen in den Weltmeeren. Dazu hochradioaktive Plutoniumabfälle in Hanford und zwei Brandschatten der Atombombenexplosionen in Hiroshima und Nagasaki. Das wird wohl alles sein, was von der "Zivilisation" des vorgeblichen "Schmelztiegel der Völker" am Ende zurückbleibt. Ein Absturz, der im Zickzack-Kurs erfolgt. Die USA, die Kathedrale des Kapitalismus, implodieren wie die kommunistische Sowjetunion, der Untergang erfolgt allerdings im Moment noch schrittweise in Etappen. Er folgt der zitternden Fieberkurve des schwindenden Dollar und der finanziellen Kernschmelze der US-Papiere rund um den Globus (zu evtl. Dollar-Kollaps: Video NZZ-Online). Mehr und mehr Menschen geben dem Kapitalismus schlechte Noten:

Es fällt auf, dass die Kritik am Kapitalismus in Ländern mit romanischer Tradition (Frankreich, Mexiko, Brasilien) besonders stark wächst. Demnach dürften es die katholischen Hispanos sein, die gemeinsam mit der Volksgruppe der afroamerikanischen Muslime den proisraelischen Raffern an der Spitze der USA den entscheidenden Todesstoß von innen versetzen. Deutschland ist derzeit noch die Musterbaracke des Kapitalismus. Das wird sich jedoch bald ändern, wenn sich die Ossis erstmal auf ihre Stärken und auf ihre wahren Interessen zurückbesinnen. Deutschland kann mehr.
Der amerikanische Traum vom multiethnischen Zusammenleben in den USA ist endgültig geplatzt. Die multi-kulturell bestückte US-Army war mal das Rückgrat der militaristischen Welteroberer, so wie die Wall Street ihr Hirn war. Seit 09/11 leiden besonders die Muslime, die GI´s afroamerikanischer oder arabischer Herkunft bekleiden meist niedrigere Dienstränge, unter versteckten Schikanen und Nano-Nadelstich-Mobbing. Offiziell ist es in der US-Army verboten, Farbige zu diskriminieren, tatsächlich grassiert Rassismus und Antiislamismus wie eine AIDS-Seuche in den "US-Bodentruppen". Rassismus und Diskriminierung finden in der Berichterstattung der herrschenden West-Medien so gut wie nicht statt, um das negative Klima nicht noch weiter anzuheizen. Der „Vorfall“ in Fort Hood, dem größten Militärstützpunkt der Welt, wo auf 880 Quadratkilometern 50.000 Soldaten mit 100.000 Angehörigen und Logistik-Zuarbeitern leben, ist mehr als ein Bandscheibenvorfall. Diese Schießerei ist für strenggläubige Muslime ein Fanal, das Signal für den Beginn einer Meuterei. Muslime dürfen nach dem Koran nicht auf Muslime schießen. Für die moderaten und gemäßigten muslimischen Armeeseelsorger könnte es der Anfang vom Ende ihrer Arbeit sein. Andere Meutereien werden folgen. Mal werden es die unterprivilegierten Hispanos sein, die sich erheben, dann die Schwarzafrikaner, die sich von Obama mehr versprochen hatten. Das große Gebrösel der Ethnien hat in den USA begonnen. Rassismus und Rassendiskriminierung werden von jetzt an fröhliche Urstände feiern und Wellen schlagen. Ein böses Omen, dass Hasan`s Amoklauf genau an dem Tag stattfand, an dem Obama erstmals eine Gesandtschaft von Indianern im Weißen Haus empfing, die auf ihre Diskriminierung aufmerksam machen wollte.
Zwar lebt nur eine Minderheit von ca. 2,4 Millionen Muslimen in den USA, und davon dient nur eine kleine Zahl von ca. 15.000 Muslimen in der US-Army.
Aber GI`s, die Arabisch, Urdu oder Farsi sprechen werden im sogenannten „Krieg gegen den Terror“ dringend gebraucht. Die wenigen Arabisch-Dolmetscher an der unsichtbaren Front im Irak sind im Partisanenkrieg unverzichtbar.
Wenn die muslimischen GI`s denn keine kritischen Bemerkungen zu den Kriegen der USA im Irak und Afghanistan machen wie der Militäpsychiater Hasan. Der auf Kosten der US-Army Psychologie studiert hatte. Und der sich sechs Jahre lang im Walter Reed Hospital in Washington die entsetzlichen Berichte seiner traumatisierten und verwundeten, verstümmelten Kameraden von der Front anhörte, „schreckliche Dinge“. Der sich als gläubiger Muslim zu Recht gegen den Irak- und gegen den Afghanistankrieg offen aussprach und deshalb bei seinen Vorgesetzten und nichtmuslimischen Kameraden aneckte und gemobbt wurde. Der sich einen Anwalt nahm, um aus der Armee entlassen zu werden, was nicht klappte. Der am Walter Reed Hospital in einem Vortrag offen zu erkennen gab, dass er als strenggläubiger Muslim gegen den Afghanistankrieg ist. Der deshalb über Fort Hood am 28. November nach Afghanistan strafversetzt werden sollte und in das tödlich verminte Gebiet natürlich um`s Verrecken nicht wollte. Der befürchtete, dass Afghanistan für ihn ein Himmelfahrtskommando sein sollte.
Der am Ende ausrastete und 13 Menschen bei seinem Amoklauf in den Tod riss. Nur, weil irgendein Pfennigfuchser in der militärischen Hierarchie darauf bestand, dass die Ausbildungskosten, die man in Hasan investiert hatte, sich rentiert machten. Nur, weil irgendjemand im Pentagon noch nicht begriffen hat, was für jeden Muslim gut lesbar im Koran steht und was für den gläubigen Muslim Hasan eine absolut bindende Regel (Fatwa) ist:
„Für die Sache Allah`s streiten (Jihad) ist die Verpflichtung eines jeden Muslim.
Jihad in diesem Sinne hat eine weitreichendere Bedeutung, die sich [ im Sinne des ständigen Bemühens um ein gutes, friedliches, pflichtgemäßes Leben] auf die grundsätzliche Aufgabe des Menschen auf der Erde [auf den Sinn des Lebens] bezieht, jenseits der Verpflichtung sein Land zu verteidigen, seine Ehre, sein Eigentum und weltliche Reichtümer. Ein Muslim ist Bruder von jedem Muslim. Deshalb sollte er ihn nicht unterdrücken oder einem Unterdrücker ausliefern…
Es ist [deshalb] nicht erlaubt für einen Muslim, der von der US-Armee rekrutiert wird, gegen Muslime zu kämpfen, weder in Afghanistan noch irgendwo sonst. Es ist besser, dass diese Muslime ihre Rechte wahrnehmen und sich dafür entschuldigen, dass sie am Krieg nicht teilnehmen, ein Recht, das in der amerikanischen Verfassung verankert ist. “
(Rohübersetzung der Fatwa von Dr. `Ali Jum`ah, Professor für Islamische Jurisprudenz, Al-Azhar Universität, Kairo, in Englisch veröffentlicht auf IslamOnline.Net ).
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Anhang
Auszug aus einem Streitgespräch des israelischen Falken NN mit der israelischen Taube Amos Oz:
[der israelische Falke argumentiert:]
„Von mir aus kannst du mich nennen, wie du willst. Nenn' mich ein Monstrum. Nenn' mich einen Mörder...
Von jetzt an hört vielleicht das Gerede von der Ausschließlichkeit jüdischer Moral ein für allemal auf. Von der moralischen Lehre aus Holocaust und Verfolgungen, von den Juden, die rein und geläutert aus den Gaskammern herauskommen sollten. Schluß. Wir sind jetzt fertig mit diesem Müll. Die kleine Verwüstung in Tyros und Sidon, die Störung von Ein-Hilwe, die ordentlichen Bombardierungen von Beirut, und das klitzekleine Massaker—fünfhundert Araber, auch ein Massaker! - in jenen Lagern [Sabra und Schatila] - alle diese guten Taten machten endgültig Schluß mit dem Geschwätz über das „auserwählte Volk" und über das "Licht der Völker". Gelobt sei Gott, der uns hiervon befreit hat...
Jedem Nachbarn, der Hand an uns legt, muß man eine Hälfte seines Bodens mit Gewalt für immer nehmen und die andere verbrennen. Auch das Öl. Auch mit Atomwaffen ... Weißt du, was am Ende dieses Prozesses herauskommen wird? ... Ein echter Frieden, stabil und lebensfähig.
Gleich nach Verwirklichung dieses Kapitels der Aggressivität, bitte dann seid ihr dran, euren Text vorzutragen. Schafft uns hier Kultur, und moralische Werte und Humanismus. Schafft Völkerverständigung, Licht den Völkern. Schafft einen humanistischen Staat, daß die ganze Welt frohlockt, und ihr selbst könnt dann vor Selbstzufriedenheit und Wonne vergehen ... Dann kommt vielleicht die Zeit des Propheten Jesaja mit dem Wolf und dem Lamm und dem Leopard und dem Zicklein und diesem ganzen schönen Zoo. Unter einer Bedingung: daß auch am Ende der Zeit wir der Wolf und alle Gojim hier in der Nachbarschaft das Lämmchen sind.
Ich bin bereit, freiwillig die schmutzige Arbeit für das Volk Israel zu erledigen, Araber zu töten nach Bedarf, sie zu verbannen, zu verjagen, zu verbrennen, uns verhaßt zu machen ... Heute könnten wir schon alles hinter uns haben, ein normales Volk sein mit vegetarischen Werten ... und mit einer leicht kriminellen Vergangenheit: wie alle. Wie die Engländer und die Franzosen und die Deutschen und die Amerikaner, die schon vergessen haben, was sie den Indianern getan haben, und die Australier, die fast alle Aborigenes vernichtet haben, und wer nicht? Was ist schlecht daran, ein zivilisiertes, respektables Volk mit einer leicht kriminellen Vergangenheit zu sein? Das kommt in den besten Familien vor."
[ Auszug aus dem Buch von Hubert Schleichert: "Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren", Beck Verlag 2. Aufl. 1999, Seite 126,127. Das Zitat stammt ursprünglich aus einem Buch von Amos Oz von 1982: "Über die Weichlichsten und sehr Verwöhnten", S. 74 - 86, mit Kürzungen. ]
rhbl - 8. Nov, 16:07
