Ein gelungenes Gedicht von Günter Grass
rhbl
Grass hat ein Gedicht gegen den Atomtod geschrieben. Gegen den vom israelischen Apartheidsregime womöglich geplanten Tod von Millionen unschuldigen Iranern und Arabern.
Israel hat 264 Atombomben und will damit gegebenenfalls seinen angeblich "feindlichen" Nachbarn Iran auslöschen. Israel hat auch mehr als genügend Trägersysteme (Bomber und Raketen), um die israelischen Atombomben ins Ziel zu befördern. Das ist im "Westen" ein Tabu.
Israel ist noch nicht einmal dem NPT - Vertrag zur Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen beigetreten und lässt seine geheimen Atomwaffenschmieden (DIMONA) von niemandem inspizieren. Um von der real existierenden, völlig unkontrolliert agierenden mittleren Atommacht Israel abzulenken wurde von den bekannten ProIl-Medien unter dem falschem Vorwand, der Iran wolle Atommacht werden, jahrelang weltweit ein beispiellos verlogener und verleumderischer Propagandafeldzug gegen den Iran inszeniert ("Iran : comment le gouvernement israélien conditionne l’opinion internationale à la guerre",
mercredi 11 avril 2012, par Alain Gresh, Le Monde Diplomatique).
Als Mitwirkender in diesem schäbigen Schauspiel hat sich - nebenbei gesagt - der Chef der IAEA höchstselbst verpflichtet, der Japaner Y. Amano. Japaner sind wegen ihrer Handlungen nicht Gott, sondern nur sich selbst und ihrer Bank gegenüber Rechenschaft schuldig. Das "Globale Atomdorf" wird die "guten Dienste" der IAEA-Spitze im Iran bestimmt angemessen entlohnt haben. Y. Amano wird, wenn er seinen Löffel abgibt, nicht auf dem Armenfriedhof landen...

Proisraelische Angriffskriegshetze vom 19.03.2012 gegen den Iran in "Der Westen" (WAZ).
Israel - ein Ländchen so groß wie Hessen - erhält jährlich 3 Milliarden Dollar an "US-Subventionen" für seine "Streitkräfte" und erpresst mit seinen Atombomben pausenlos mehr Geld vom "Westen". Israels Aggressionsmaschine stützt sich auf eine riesige Panzerarmee mit Tausend Panzern ("Merkawa" mit Rheinmetall-Glattrohrkanone, geistiger Diebstahl an moderner deutscher Leopard-Panzertechnik, Blaupausen wurden via USA "geklaut" ), die hochmoderne israelische Luftwaffe mit allein dreihundert US-amerikanischen Kampfbombern vom Typ F15 / F16 und die israelische Marine mit modernsten deutschen Dolphin-U-Booten. Die israelische HighTec-Kill-Maschine ist - direkt nach den US-Streitkräften, der russischen und chinesischen Armee - einer der zerstörerischsten militärischen Angriffs- und Vernichtungsapparate weltweit.

Nach den geltenden deutschen Rüstungsexportrichtlinien darf die Bundesregierung gar keine Rüstungsgüter in den Nahen Osten liefern - weder dürfen atomwaffenfähige U-Boote an Israel geliefert werden noch Panzer an Saudi-Arabien.
(Foto: "tagesschau.de")
Der Iran hat weder Atombomben noch Trägersysteme. Trotzdem wird er von der bekannt rechtsextremistischen Militärjunta in Tel Aviv mit der totalen Vernichtung bedroht. Netanyahu, Barak und Lieberman leiden unter Wahnvorstellungen und könnten damit die ganze Welt in den nuklearen Abgrund reißen.
Davor warnt uns Günter Grass und empfiehlt, keine nuklearfähigen deutschen U-Boote an Israel mehr zu liefern. Das darf der Dichter natürlich nicht. Die Zensur der "Sieger" ist hellwach. Gleichgeschaltet fällt die proisraelische Riesenpropagandamaschine in Deutschland und im Rest des "Westens" mit der wie zu erwarten wüsten "Antisemiten"- Verleumdungskampagne über ihn her (Florilegium s.u. Anhang*, Martin Walser hat in seiner Paulskirchenrede zur "Moralkeule" bekanntlich gesagt: "Auschwitz eignet sich nicht dafür, Drohroutine zu werden, jederzeit einsetzbares Einschüchterungsmittel oder Moralkeule oder auch nur Pflichtübung.").
Seht Euch die keulenschwingenden Sbirren der israelischen Rechtsextremisten in ZDF, ARD, N24, Bezahlfernsehen ... (Graumann, Friedman, Broder, Herles etc.) genau an, wie sie schäumen und vor allem - wer schäumt. Ist Wolfgang Herles nicht Züchter von Rassehühnern - wie einst der rassistische Verbrecher Himmler? Und dann noch der Kokser Friedman & sein Kollege Graumann vom Zentralrat der Juden eV - über die schweigt des Sängers Höflichkeit.

22.02.2012: "Die Presse" (eine unter den vielen ProIL-Zeitungen in Österreich) veröffentlicht die "Angriffsrouten" für ISRAELS bevorstehende Nuklearschläge gegen den IRAN. Gleichzeitig wird auf allen Kanälen die Message Netanyahus, Baraks und Obamas verbreitet, dass "im Konflikt gegen den Iran a l l e Optionen auf dem Tisch liegen". Das heißt im Klartext: natürlich a u c h die Option eines israelischen Nuklearangriffs.
Amnesty International fordert übrigens - neben vielen anderen ernstzunehmenden NGO`s - schon lange die Verhängung eines Waffenembargos gegen Israel.
Der UN-Generalsekretär Ban ki-Moon sollte seinen Worten endlich Taten folgen lassen. Die seit 1995 immer wieder erhobene berechtigte Forderung der arabischen Staaten, insbesondere Ägyptens, nach einer "Atomwaffenfreien Zone im Nahen Osten" muss endlich umgesetzt werden. Dazu muss Israel durch die Großmächte im UN-Sicherheitsrat (USA, Russland, China) gezwungen werden atomar abzurüsten und alle seine Atomwaffen zu schreddern. Vielleicht unterhalten sich der chinesische Außenminister Yang Jiechi, der am Freitag, den 13. April nach Moskau reist, um mit seinen Amtskollegen aus Russland und Indien, Sergej Lawrow und Somanahalli Mallaiah Krishna über eine Kooperation zu beraten, mal diskret über das dringend zu behandelnde NahOst-Abrüstungsthema.
Die nächste Gelegenheit zum konkreten Start für die Schaffung einer atomwaffenfreien Zone im Nahen Osten wäre die für Dezember 2012 in Helsinki/Finnland geplante NPT-Konferenz zur Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen. In Geheimverhandlungen mit der dafür zuständigen finnischen Unterstaatssekretärin hat das Netanyahu-Regime in Tel Aviv aber bereits letzte Woche mit entsprechenden taktischen Konferenz-Verschiebevorschlägen und Ausweichmanövern begonnen und wird wohl auch dieses Mal wieder den diplomatischen UN-Friedensbemühungen mit einer gehörigen Portion Chuzpe entwischen (Haaretz). Eventuell nimmt sich ja auch der auf atomare Abrüstung erpichte deutsche Außenminister Guido Westerwelle zusammen mit seiner Friedensfreundin Hillary Clinton der Sache an, wenn verantwortungsbewusste Bürger nur genügend viele Israel-Atom-Abrüstunganfragen per Email ans "Auswärtige Amt" richten?

Zuspitzung der militärischen Lage vor der iranischen Küste um den 20.01.2012. An diesem Tag sollte - einem on-dit zufolge - Israels "GröFaZ" Netanyahu eigentlich zum ersten Mal militärisch gegen den Iran losschlagen, durfte aber nicht. Wohl wegen Obama und weil im Pentagon noch nicht alle so verrückt sind wie der israelische "Stratege" Barak. In Israel gibt es statistisch wesentlich mehr Psychiater und Geisteskranke als in anderen Ländern.
Grafik im wesentlichen nach Angaben von RIA Novosti.
Günter Grass schätzt die militärstrategische Situation im Nahen Osten völlig korrekt ein. Das kann man beim anerkannten, unabhängigen Institut SIPRI (Stockholm) oder beim renommierten Institut für Internationale Strategische Studien (London) jederzeit nachlesen.
Haben sich doch sogar CIA und MOSSAD intern unlängst darauf geeinigt, dass der Iran keine Atombombe baut, entgegen den seit 13 Jahren auf allen TV-Kanälen und in allen Zeitungen der globalen, proisraelischen Riesenmedienmaschine verkündeten Netanyahu- und AIPAC- Propagandalügen. Wer in Deutschland trotzdem noch das Gegenteil behauptet, sollte nicht vergessen, dass nur der Schah einst Atombomben für sein diktatorisches Regime wollte und ausgerechnet Siemens dafür das AKW Bushehr lieferte.
In einem Leitartikel hat die einigermaßen seriöse Washington Post (WP) am 07.04.2012 gerade erst festgestellt, dass die bisherigen US-Spionagemaßnahmen gegen den Iran, darunter hunderte von geheimen Spionageflügen mit Stealth-Dronen RQ 150 über den fälschlich verdächtigten iranischen Forschungseinrichtungen keine Beweise für die Existenz eines iranischen Atombombenbauprogramms erbracht haben. Der taufrische Leitartikel der WP endet:
...the (Iran) nation’s leaders have opted for now against taking the crucial final step: designing a nuclear warhead.
“It isn’t the absence of evidence, it’s the evidence of an absence,” said one former intelligence official briefed on the findings. “Certain things are not being done.”
auf deutsch: "...die (iranische) Staatsführung hat sich diesmal gegen den letzten wichtigen Schritt entschieden: einen nuklearen Sprengkopf zu entwickeln.
"Es ist nicht das Fehlen von Beweisen, es ist der Beweis, dass etwas fehlt,"
sagte ein ex-Geheimdienstler, der über die (Spionage-)Ergebnisse unterrichtet ist: "Bestimmte Sachen werden n i c h t gemacht."
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Die WP druckt neben ihrem Artikel diese paranoide Prognosegrafik ab. In den imaginär vierstufigen "Zeitplan" für das nicht existente iranische Atombombenprogramm habe ich hinter jede "Stufe" ein rotes Fragezeichen gesetzt, denn der Autor teilt im Text selbst mit, dass der Iran die wiss.-technischen Bedingungen auf keiner der "Projektstufen" erfüllt.
Was soll dann die unten abgedruckte Angriffs-Zeitschere (Time frame), die sich zwischen 6 Monaten und 2 Jahren öffnet? Das "Zeitfenster der Gelegenheit" für einen angeblich nötigen Präemptivschlag Israels gg. den Iran ist miese Kriegstreiber-Propaganda, lügnerische Meinungsmache von Netanyahu & Co..
In Wahrheit dient das "Zeitfenster" der Indoktrination der westlichen Massen und ist Teil der kaltblütigen, lügnerischen Vorbereitung eines Angriffs- und Vernichtungskriegs (so wie Bush es im Irak vorgemacht hat) durch das israelische Apartheidsregime. Die elende Lüge wird seit 13 Jahren in unterschiedlichen Varianten in allen "proisraelischen" westlichen Zeitungen mit Millionenauflage immer wieder abgedruckt.
Grafik: Washington Post
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Ayatollah Chomeini verbot die Entwicklung der Bombe, weil die Atombombe für jeden gläubigen Muslim Teufelswerk ist. "When Ayatollah Khomeini, Scourge of the West, Apostle of Shia Revolution, etc, took over Iran in 1979, he ordered the entire nuclear project to be closed down because it was "the work of the Devil" (Robert Fisk, "Independent", 25.01.2012).
Die Ausrüstung der iranischen Luftwaffe, Marine und Armee ist so veraltet, dass die uralten Flugzeuge, Schiffe und Fahrzeuge aus US-Beständen vermutlich schon beim Start auseinanderfallen, falls die verrosteten Triebwerke und Motoren überhaupt noch einsetzen oder anspringen.
Allein das rechtsextreme israelische Netanyahu-Regime droht unaufhörlich mit präemptiven Schlägen gegen Teheran, um von seiner rassistisch-brutalen Besetzungs- und Apartheidspolitik gegen die Palästinenser und von dem völkerrechtswidrigen Weiterbau sogenannter israelischer "Siedlungen" auf geraubtem palästinensischem Land abzulenken (Guardian).
Seit gestern ist urplötzlich das iranische Satellitenfernsehen Press.TV in Deutschland nicht mehr per ASTRA-Satellit aus dem All empfangbar. Sehr merkwürdig. Potentielle Zeugen und sonstige kritische Beobachter werden ja gewöhnlich von den Herrschenden bereits im Vorfeld eines geplanten Angriffs beseitigt. Das Verscheuchen von Press.TV aus dem deutschen Fernsehäther ist ein deutliches Zeichen, wie weit die amerikanisch-israelischen Kriegsvorbereitungen gegen den Iran schon gediehen sind.
Noch kann Press.tv im Internet verfolgt werden. Das Internet wird in Deutschland hoffentlich erst abgeschaltet, wenn die Prognosegrafiken zur Ankunft und zur Intensität des radioaktiven Fallout in Jetztzeit zu uns übertragen und ausgedruckt sind. Viel wahrscheinlicher ist allerdings, dass im NahOst-Kriegsfall alle einschlägigen Kommunikations-Netze, Medien und Nachrichtenkanäle plötzlich "weg" sind. In einem Nuklearkrieg ist sogar das Wetter "geheim" eingestuft.
Vorsichtige Väter gehn jetzt schon mal Trinkwasser, Milchpulver, Lebensmittel-Konserven und sonstige Utensilien für den eigenen Luftschutzkeller einkaufen. Konserven halten ja fast ewig. Wer weiß, wo demnächst die israelischen Atombomben einschlagen und wohin der Wind die radioaktiven Wolken vom Kriegsschauplatz NahOst weht? Das israelische Apartheidsregime mag Europa nicht, gelinde gesagt. Warum sollte die nukleare Präemptiv-Rache nicht an einem hohen christlichen Fest wie Ostern oder Pfingsten ohne Rücksicht auf etwaige Kollateralschäden im christlichen Abendland erfolgen?
Wann kommt also das Jericho oder Armaggeddon an der Spitze der israelischen "Mittelstreckenraketen" aus den schönen, in Deutschland gebauten und an Israel quasi "verschenkten" Dolphin-U-Booten? Offiziell hat der "Militärstratege" Barak den israelischen "Luftschlag" auf den Iran auf Anfang 2013 verschoben. Barak, Lieberman und Netanyahu sind notorische Lügner. Deshalb muss in nächster Zeit wieder mal mit dem Schlimmsten gerechnet werden.
Günter Grass warnt in der "Süddeutschen Zeitung" vor einem Krieg gegen Iran. In seinem Gedicht mit dem Titel "Was gesagt werden muss" fordert der Literaturnobelpreisträger, Israel dürfe keine deutschen U-Boote mehr bekommen. Das ist unter außen- und sicherheitspolitischen Gesichtspunkten sachlich völlig richtig.
Die UN sollten sofort ein W a f f e n e m b a r g o und Sanktionen gegen die Machthaber und Zentralbanken aller Streithähne in NahOst verhängen, insbesondere auch gegen I s r a e l.
Schon wegen der geltenden Rüstungsexportrichtlinien, die der Beachtung der Menschenrechte im Endverbleibsland ein besonderes Gewicht beimessen, darf es keine weiteren deutschen Kriegs-U-Boote für Israel mehr geben. Die deutsche Bundesregierung ist an Gesetz und Recht gebunden. Notfalls muss sie von der Fraktion DIE LINKE verklagt werden. Auch Unterstützungshandlungen deutscher Regierungsmitglieder in einem Konflikt im Nahen Osten - wie zum Beispiel die Lieferung von atomwaffenfähigen Dolphin-U-Booten an Israel - können in Deutschland auf ihre Strafbarkeit überprüft werden (so Reinhard Müller in der FAZ vom 10.04.2012). Das israelische Apartheidsregime tritt die Menschenrechte der Palästinenser mit Füßen, nachzulesen nicht zuletzt bei scusi!: "Dr. Mitri Raheb, Palästina, die Stunde der Wahrheit", siehe dort insb. Ziffer 2-5.
Hier das aus der SZ kopierte Gedicht von Günter Grass zum Konflikt zwischen Israel und Iran:
Was gesagt werden muss
Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.
Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird.
Doch warum untersage ich mir,
jenes andere Land beim Namen zu nennen,
in dem seit Jahren - wenn auch geheimgehalten -
ein wachsend nukleares Potential verfügbar
aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
zugänglich ist?
Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
empfinde ich als belastende Lüge
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
sobald er mißachtet wird;
das Verdikt "Antisemitismus" ist geläufig.
Jetzt aber, weil aus meinem Land,
das von ureigenen Verbrechen,
die ohne Vergleich sind,
Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
ein weiteres U-Boot nach Israel
geliefert werden soll, dessen Spezialität
darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
dorthin lenken zu können, wo die Existenz
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
sage ich, was gesagt werden muß.
Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.
Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muß,
was schon morgen zu spät sein könnte;
auch weil wir - als Deutsche belastet genug -
Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,
das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
durch keine der üblichen Ausreden
zu tilgen wäre.
Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
weil ich der Heuchelei des Westens
überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,
es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
den Verursacher der erkennbaren Gefahr
zum Verzicht auf Gewalt auffordern und
gleichfalls darauf bestehen,
daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle
des israelischen atomaren Potentials
und der iranischen Atomanlagen
durch eine internationale Instanz
von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.
Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
mehr noch, allen Menschen, die in dieser
vom Wahn okkupierten Region
dicht bei dicht verfeindet leben
und letztlich auch uns zu helfen.
___________________________________________________________________________
* Eine kleine "Grass-Kritiker" - Blütenlese aus der "proisraelischen" Neuen Züricher Zeitung (NZZ) vom 5. April 2012, 15:05 Uhr. Weil die zitierten Zeitungsverlage alle in einschlägigen Händen sind habe ich jeweils zur Klarstellung der politischen Interessenlage das Etikett ("proisraelisch") hinzugefügt. Geld regiert nicht nur "Die Welt".

Günter Grass als "Brandstifter" in der NZZ und SPON. "Das Bild bereitet die Botschaft vor" (Propaganda-Chef eines berüchtigten italienischen Staatsführers).
"NZZ: Grass stört den Weltfrieden
Unverständnis und Entrüstung in deutschen Medien
Günter Grass hat mit seinem sogenannten Gedicht zu Israel und Erstschlag in deutschen Medien eine Flut von Kommentaren ausgelöst. Die Debatte ist unvermeidlich, führt aber kaum zu neuen Einsichten.
awy (Andres Wysling NZZ). Die vielen und teils heftigen Reaktionen auf das Gedicht «Was gesagt werden muss» von Günter Grass sind nur damit zu erklären, dass hier ein Deutscher sich äussert, der sich zuerst als Literaturnobelpreisträger und nachträglich als gewesener Waffen-SS-Mann (17-jährig, kaum schuldfähig) einen Namen gemacht hat. In seiner Person fallen der Dichter und der Henker sinnbildlich zusammen.
Was Grass «mit letzter Tinte» zu sagen hat, wird schlecht begründet und zudem in der Kernaussage mit einem Fragezeichen versehen:
«Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?»
Das haben andere auch schon gesagt. Aber wenn der Schriftsteller Grass ein Gedicht schreibt, muss viel Tinte vergossen werden – auch wenn es sich um ein Ungedicht aus zerhackter Prosa handelt. Denn Grass hat Wirkung als moralische oder unmoralische Instanz...
Als einer der ersten hatte sich der Publizist Henryk M. Broder gemeldet. In einem Radio-Interview sagte er, Grass sei zu seinen nationalsozialistischen Ursprüngen zurückgekehrt: «Damals war er ein SS-Mann, heute schreibt er wie einer.» Damit bestimmte er ein Stück weit den Ton der unvermeidlichen Debatte. Henryk M. Broder zum Gedicht von Günter Grass: „Damals war er ein SS-Mann, heute schreibt er wie einer" - Deutschland - FOCUS Online - ("proisraelisch") Nachrichten "Günter Grass war 17 Jahre alt, als er zur 10. SS-Panzer-Division „Frundsberg" der Waffen-SS einberufen wurde. Knapp sechs Monate dauerte ..."
Der Historiker Michael Wolffsohn geht mit Grass und seinem Gedicht auf «Spiegel Online» ("proisraelisch") scharf ins Gericht. Es stehe «so ziemlich jedes antisemitische Klischee» darin, die Opfer würden zu Tätern gemacht. Dies sei ein «in Scheinlyrik gepresstes, antisemitisches Pamphlet». Er weist darauf hin, dass Literatur auch gewalttätig sein kann: Grass' «unbestreitbare Sprachgewalt» sei in dessen Werk «grundsätzlich von moralischer und gedanklicher Brutalität geprägt». Historiker Wolffsohn über das Grass-Gedicht: "Der Mann ist die Summe seiner Vorurteile" -
SPIEGEL ONLINE (SPON "proisraelisch"): Wie gefällt Ihnen das Gedicht von Günter Grass? Michael Wolffsohn: "In der "National-Zeitung" wäre es gut platziert gewesen..."
Bei «Bild.de» ("proisraelisch") greift die Chefetage in die Tasten. Mathias Doepfner, Vorstandsvorsitzender des Springer-Konzerns, rügt Grass' «politisch korrekten Antisemitismus». Beim «Häuten der Zwiebel» sei Grass jetzt ganz innen angekommen. Und der Kern der Zwiebel sei braun und rieche übel. «Interessant ist ab jetzt nicht mehr, was Grass gesagt hat, sondern nur noch, wie die Deutschen darauf reagieren», schliesst dieser Kommentar. Mathias Döpfner: "Der braune Kern der Zwiebel.
Günter Grass' Lieblingsbeschäftigung ist es, den Deutschen ins Gewissen zu reden. Um neuen Nationalismus zu vermeiden..."
Was in vielen Kommentaren hervorgehoben wird, ist die komplette Einseitigkeit der Grass`schen Lagebeurteilung: Dass Israel mit einem atomaren Atomschlag gegen Iran drohe – dies unter vollkommener Ausblendung der mehrfach wiederholten Drohungen aus Teheran gegen Israel. Ein «Faktencheck» in der Art von «Welt Online» ("proisraelisch") schafft allerdings auch nicht vollkommene Klarheit: "Günter Grass' seltsames Verhältnis zu den Fakten. Grass' Gedicht wimmelt nur so von Verzerrungen, Halbwahrheiten und Lügen. Wie blind muss man sein, um derart an den tatsächlichen Gegebenheiten..."
Viel Echo findet in der deutschen Diskussion der israelische Historiker Tom Segev, der Grass, wiederum auf Spiegel Online, vor allem Unkenntnis vorwirft: Grass habe offenkundig keine Ahnung von Iran, von Atomkraft und Strategie. «Ich finde das nicht ganz ernstzunehmend. Ich würde mir wünschen, dass er seine 'letzte Tinte' für einen schönen Roman aufspart.» Tom Segev über Günter Grass: "Er denkt an sein SS-Schweigen" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur: "Was war Ihr erster Eindruck, als Sie das Gedicht von Günter Grass gelesen haben? Tom Segev: Dass es Günter Grass mehr um ..."
Das «Gedicht hinter dem Gedicht» seziert Frank Schirrmacher in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» ("proisraelisch"). Grass betreibe lyrischen Etikettenschwindel, konstatiert er. Sein Gedicht sei ein «Dokument der 'imaginären Rache' einer sich moralisch lebenslang gekränkt fühlenden Generation». Eine Erläuterung: "Was Grass uns sagen will" - Feuilleton - FAZ vor 16 Stunden ... "Es empfiehlt sich, Gedichte von Günter Grass erst mit den Augen und dann mit dem Schraubenzieher zu lesen. Sie ähneln.."
Der Kommentator der «Frankfurter Rundschau» ("proisraelisch") hebt hervor, wie Grass geschickt mit der Figur des Antisemitismus-Verdachts spielt, indem er sein langes Schweigen zum Thema Israel und Atombombe mit der Furcht, zum Antisemiten gestempelt zu werden, begründet oder entschuldigt. Die Selbstreflexion wird als rhetorisches Manöver entlarvt.
Der Berliner «Tagesspiegel» ("proisraelisch") attestiert dem Prosapoem einen «Brechtschen Lehrton». Der «Versuch der im Gedicht gleich mitgelieferten Selbstreflexion» wird hingenommen, wenn auch nicht wirklich goutiert: «Man spürt eher die Pein und auch die Peinlichkeit.»
Während Grass gleich das apokalyptische Bild des atomaren Erstschlags beschwört, wendet sich Brumlik gegen einen "von den USA geduldeten ...
Auf Twitter stieg in Deutschland das Grass-Gedicht zum Top-Trend auf. Ein Student befand, Grass habe den «lyrischen Erstschlag» geführt – und das von deutschem Boden aus. In diesem Fall wurde der Erstschlag mit einer Nebelgranate geführt. Grass verdunkelt und verschleiert – Sprachgewalt wäre anders.
In der scheinliberalen NZZ gibt`s ganz am Ende des Artikels natürlich auch eine positive Anmerkung:
GRASS ERHÄLT RÜCKENDECKUNG AUS DER KULTURSZENE :: AD HOC NEWS
Berlin (dapd). In der Debatte um das Israel-kritische Gedicht von Günter Grass stärkt ein prominenter Kulturmanager dem Schriftsteller den Rücken. Klaus Staeck, der Präsident der Akademie der Künste in Berlin: «Man muss ein klares Wort sagen dürfen, ohne als Israel-Feind denunziert zu werden», wird er zitiert. Die reflexhaften Verurteilungen Grass' als Antisemit seien nicht angemessen..."
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7.April 2012,
Reaktion von Grass auf die ProIl-Hetzkampagne gegen ihn (tagesschau.de):
"Nach der heftigen Kritik an seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" hat Literaturnobelpreisträger Günter Grass die Vorwürfe gegen ihn als "Kampagne" bezeichnet. "Was auffällt, ist, das Nicht-Einlassen auf die Fakten", sagte er den tagesthemen. Sich einzulassen bedeute schließlich, die Fakten widerlegen zu müssen. Das hätten seine Kritiker aber nicht getan.
Auffallend sei vor allem die öffentliche Reaktion. Er habe viele Mails erhalten, die ihm Recht gäben, sagte Grass. Was er in den Medien erlebe, sei aber "eine fast gleichgeschaltete Presse", in der Gegenstimmen nicht vorkämen, so der Literaturnobelpreisträger. Der Vorwurf, er sei Antisemit, sei absurd: "Ich äußere mich zum ersten Mal umfangreich in diesem Gedicht zu Israel - ich habe viele andere Dinge kritisch infrage gestellt, nämlich in erster Linie die Bundesrepublik betreffend, weil ich der Meinung bin, man muss erst vor der eigenen Haustür kehren, bevor man andere kritisiert."
Gleichzeitig erneuerte Grass seine Kritik an der israelischen Atompolitik. Israel sei seit längerem eine Atommacht außerhalb aller Kontrolle. Die Drohung eines Angriffs auf den Iran sei eine Aufkündigung des diplomatischen Verhaltens, das uns über sechs Jahrzehnte Frieden in Europa garantiert habe. Als Schriftsteller sei er verpflichtet, diese Dinge anzusprechen." (tagesschau.de)
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Der Kulturkritiker Denis Scheck sagte tagesschau.de: "Grass hat sich in diesem Gedicht inhaltlich einmal mehr als Minenspürhund der deutschen Literatur erwiesen, auch wenn ich mir formal etwas mehr Raffinesse gewünscht hätte. Dennoch: ein gutes, ein überfälliges tagespolitisches Gedicht. So viel Freiheit der Literatur muss man aushalten."
Ostermärsche im Zeichen der Grass-Debatte (tagesschau.de)
In mehreren Städten Deutschlands sind die diesjährigen Ostermärsche fortgesetzt worden, allerdings mit mäßigem Zulauf. Nach Angaben der Organisatoren wurde vielfach Unterstützung für Günter Grass' Aussage laut, wonach es kein Recht auf präventive Militärschläge gebe. Die Friedensbewegung teile die Auffassung, dass die Nahost-Region umfassend demilitarisiert werden müsse, teilte die bundesweite Informationsstelle Ostermarsch in Frankfurt am Main mit. Dass Israel gegen Grass ein Einreiseverbot verhängt habe, sei ein "unmögliches Verfahren", sagte deren Sprecher, Willi van Ooyen. Damit versuche Israel die öffentliche Debatte um den Umgang mit dem Iran zu behindern. "Was Grass angestoßen hat, kann nicht als antisemitisch unter den Teppich gekehrt werden."
In der Berliner Zeitung darf Mely Kiyak fragen: "Ich sehe, dass die Kommentatoren dieses Landes bei dem bloßen Verdacht auf Antisemitismus alles stehen und liegen lassen, um den Sprachtäter auf der Stelle zu entlarven, zu demontieren und fertigzumachen..."
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04.04.2012
In eigener Sache:
Scusi! möchte sparen und wechselt deshalb gerade vom kostenpflichtigen in den "free" - Bereich von twoday.net. Dazu "baue" ich seit einiger Zeit das Materialarchiv ("Material") auf meiner Backup-Homepage zur chronologischen Speicherung von ein paar hundert scusi!-Textbeiträgen um. Die zu speichernden alten Texte habe ich unter Weglassen der Bilder in pdf formatiert.
Frische scusi!-Beiträge erscheinen weiter wie gewohnt hier. Die Frickelei dauert noch ein paar Tage - bitte Geduld. Meine "programmiertechnischen Fähigkeiten" sind begrenzt. Das Weblog "scusi!" hatte ich für den Umbau zunächst eine Zeitlang deaktiviert. Aber die "Entwicklung" dauert länger als gedacht. Jetzt geht die restliche Software-Tüftelei im Hintergrund vonstatten. Für evtl. "technische Störungen" im Zusammenhang mit dem Umbau bitte ich um Entschuldigung.
Allen Lesern und LeserInnen wünsche ich von Herzen
Friedliche und Frohe Ostern!
rhbl
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Grass hat ein Gedicht gegen den Atomtod geschrieben. Gegen den vom israelischen Apartheidsregime womöglich geplanten Tod von Millionen unschuldigen Iranern und Arabern.
Israel hat 264 Atombomben und will damit gegebenenfalls seinen angeblich "feindlichen" Nachbarn Iran auslöschen. Israel hat auch mehr als genügend Trägersysteme (Bomber und Raketen), um die israelischen Atombomben ins Ziel zu befördern. Das ist im "Westen" ein Tabu.
Israel ist noch nicht einmal dem NPT - Vertrag zur Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen beigetreten und lässt seine geheimen Atomwaffenschmieden (DIMONA) von niemandem inspizieren. Um von der real existierenden, völlig unkontrolliert agierenden mittleren Atommacht Israel abzulenken wurde von den bekannten ProIl-Medien unter dem falschem Vorwand, der Iran wolle Atommacht werden, jahrelang weltweit ein beispiellos verlogener und verleumderischer Propagandafeldzug gegen den Iran inszeniert ("Iran : comment le gouvernement israélien conditionne l’opinion internationale à la guerre",
mercredi 11 avril 2012, par Alain Gresh, Le Monde Diplomatique).
Als Mitwirkender in diesem schäbigen Schauspiel hat sich - nebenbei gesagt - der Chef der IAEA höchstselbst verpflichtet, der Japaner Y. Amano. Japaner sind wegen ihrer Handlungen nicht Gott, sondern nur sich selbst und ihrer Bank gegenüber Rechenschaft schuldig. Das "Globale Atomdorf" wird die "guten Dienste" der IAEA-Spitze im Iran bestimmt angemessen entlohnt haben. Y. Amano wird, wenn er seinen Löffel abgibt, nicht auf dem Armenfriedhof landen...

Proisraelische Angriffskriegshetze vom 19.03.2012 gegen den Iran in "Der Westen" (WAZ).
Israel - ein Ländchen so groß wie Hessen - erhält jährlich 3 Milliarden Dollar an "US-Subventionen" für seine "Streitkräfte" und erpresst mit seinen Atombomben pausenlos mehr Geld vom "Westen". Israels Aggressionsmaschine stützt sich auf eine riesige Panzerarmee mit Tausend Panzern ("Merkawa" mit Rheinmetall-Glattrohrkanone, geistiger Diebstahl an moderner deutscher Leopard-Panzertechnik, Blaupausen wurden via USA "geklaut" ), die hochmoderne israelische Luftwaffe mit allein dreihundert US-amerikanischen Kampfbombern vom Typ F15 / F16 und die israelische Marine mit modernsten deutschen Dolphin-U-Booten. Die israelische HighTec-Kill-Maschine ist - direkt nach den US-Streitkräften, der russischen und chinesischen Armee - einer der zerstörerischsten militärischen Angriffs- und Vernichtungsapparate weltweit.

Nach den geltenden deutschen Rüstungsexportrichtlinien darf die Bundesregierung gar keine Rüstungsgüter in den Nahen Osten liefern - weder dürfen atomwaffenfähige U-Boote an Israel geliefert werden noch Panzer an Saudi-Arabien.
(Foto: "tagesschau.de")
Der Iran hat weder Atombomben noch Trägersysteme. Trotzdem wird er von der bekannt rechtsextremistischen Militärjunta in Tel Aviv mit der totalen Vernichtung bedroht. Netanyahu, Barak und Lieberman leiden unter Wahnvorstellungen und könnten damit die ganze Welt in den nuklearen Abgrund reißen.
Davor warnt uns Günter Grass und empfiehlt, keine nuklearfähigen deutschen U-Boote an Israel mehr zu liefern. Das darf der Dichter natürlich nicht. Die Zensur der "Sieger" ist hellwach. Gleichgeschaltet fällt die proisraelische Riesenpropagandamaschine in Deutschland und im Rest des "Westens" mit der wie zu erwarten wüsten "Antisemiten"- Verleumdungskampagne über ihn her (Florilegium s.u. Anhang*, Martin Walser hat in seiner Paulskirchenrede zur "Moralkeule" bekanntlich gesagt: "Auschwitz eignet sich nicht dafür, Drohroutine zu werden, jederzeit einsetzbares Einschüchterungsmittel oder Moralkeule oder auch nur Pflichtübung.").
Seht Euch die keulenschwingenden Sbirren der israelischen Rechtsextremisten in ZDF, ARD, N24, Bezahlfernsehen ... (Graumann, Friedman, Broder, Herles etc.) genau an, wie sie schäumen und vor allem - wer schäumt. Ist Wolfgang Herles nicht Züchter von Rassehühnern - wie einst der rassistische Verbrecher Himmler? Und dann noch der Kokser Friedman & sein Kollege Graumann vom Zentralrat der Juden eV - über die schweigt des Sängers Höflichkeit.

22.02.2012: "Die Presse" (eine unter den vielen ProIL-Zeitungen in Österreich) veröffentlicht die "Angriffsrouten" für ISRAELS bevorstehende Nuklearschläge gegen den IRAN. Gleichzeitig wird auf allen Kanälen die Message Netanyahus, Baraks und Obamas verbreitet, dass "im Konflikt gegen den Iran a l l e Optionen auf dem Tisch liegen". Das heißt im Klartext: natürlich a u c h die Option eines israelischen Nuklearangriffs.
Amnesty International fordert übrigens - neben vielen anderen ernstzunehmenden NGO`s - schon lange die Verhängung eines Waffenembargos gegen Israel.
Der UN-Generalsekretär Ban ki-Moon sollte seinen Worten endlich Taten folgen lassen. Die seit 1995 immer wieder erhobene berechtigte Forderung der arabischen Staaten, insbesondere Ägyptens, nach einer "Atomwaffenfreien Zone im Nahen Osten" muss endlich umgesetzt werden. Dazu muss Israel durch die Großmächte im UN-Sicherheitsrat (USA, Russland, China) gezwungen werden atomar abzurüsten und alle seine Atomwaffen zu schreddern. Vielleicht unterhalten sich der chinesische Außenminister Yang Jiechi, der am Freitag, den 13. April nach Moskau reist, um mit seinen Amtskollegen aus Russland und Indien, Sergej Lawrow und Somanahalli Mallaiah Krishna über eine Kooperation zu beraten, mal diskret über das dringend zu behandelnde NahOst-Abrüstungsthema.
Die nächste Gelegenheit zum konkreten Start für die Schaffung einer atomwaffenfreien Zone im Nahen Osten wäre die für Dezember 2012 in Helsinki/Finnland geplante NPT-Konferenz zur Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen. In Geheimverhandlungen mit der dafür zuständigen finnischen Unterstaatssekretärin hat das Netanyahu-Regime in Tel Aviv aber bereits letzte Woche mit entsprechenden taktischen Konferenz-Verschiebevorschlägen und Ausweichmanövern begonnen und wird wohl auch dieses Mal wieder den diplomatischen UN-Friedensbemühungen mit einer gehörigen Portion Chuzpe entwischen (Haaretz). Eventuell nimmt sich ja auch der auf atomare Abrüstung erpichte deutsche Außenminister Guido Westerwelle zusammen mit seiner Friedensfreundin Hillary Clinton der Sache an, wenn verantwortungsbewusste Bürger nur genügend viele Israel-Atom-Abrüstunganfragen per Email ans "Auswärtige Amt" richten?

Zuspitzung der militärischen Lage vor der iranischen Küste um den 20.01.2012. An diesem Tag sollte - einem on-dit zufolge - Israels "GröFaZ" Netanyahu eigentlich zum ersten Mal militärisch gegen den Iran losschlagen, durfte aber nicht. Wohl wegen Obama und weil im Pentagon noch nicht alle so verrückt sind wie der israelische "Stratege" Barak. In Israel gibt es statistisch wesentlich mehr Psychiater und Geisteskranke als in anderen Ländern.
Grafik im wesentlichen nach Angaben von RIA Novosti.
Günter Grass schätzt die militärstrategische Situation im Nahen Osten völlig korrekt ein. Das kann man beim anerkannten, unabhängigen Institut SIPRI (Stockholm) oder beim renommierten Institut für Internationale Strategische Studien (London) jederzeit nachlesen.
Haben sich doch sogar CIA und MOSSAD intern unlängst darauf geeinigt, dass der Iran keine Atombombe baut, entgegen den seit 13 Jahren auf allen TV-Kanälen und in allen Zeitungen der globalen, proisraelischen Riesenmedienmaschine verkündeten Netanyahu- und AIPAC- Propagandalügen. Wer in Deutschland trotzdem noch das Gegenteil behauptet, sollte nicht vergessen, dass nur der Schah einst Atombomben für sein diktatorisches Regime wollte und ausgerechnet Siemens dafür das AKW Bushehr lieferte.
In einem Leitartikel hat die einigermaßen seriöse Washington Post (WP) am 07.04.2012 gerade erst festgestellt, dass die bisherigen US-Spionagemaßnahmen gegen den Iran, darunter hunderte von geheimen Spionageflügen mit Stealth-Dronen RQ 150 über den fälschlich verdächtigten iranischen Forschungseinrichtungen keine Beweise für die Existenz eines iranischen Atombombenbauprogramms erbracht haben. Der taufrische Leitartikel der WP endet:
...the (Iran) nation’s leaders have opted for now against taking the crucial final step: designing a nuclear warhead.
“It isn’t the absence of evidence, it’s the evidence of an absence,” said one former intelligence official briefed on the findings. “Certain things are not being done.”
auf deutsch: "...die (iranische) Staatsführung hat sich diesmal gegen den letzten wichtigen Schritt entschieden: einen nuklearen Sprengkopf zu entwickeln.
"Es ist nicht das Fehlen von Beweisen, es ist der Beweis, dass etwas fehlt,"
sagte ein ex-Geheimdienstler, der über die (Spionage-)Ergebnisse unterrichtet ist: "Bestimmte Sachen werden n i c h t gemacht."
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Die WP druckt neben ihrem Artikel diese paranoide Prognosegrafik ab. In den imaginär vierstufigen "Zeitplan" für das nicht existente iranische Atombombenprogramm habe ich hinter jede "Stufe" ein rotes Fragezeichen gesetzt, denn der Autor teilt im Text selbst mit, dass der Iran die wiss.-technischen Bedingungen auf keiner der "Projektstufen" erfüllt.
Was soll dann die unten abgedruckte Angriffs-Zeitschere (Time frame), die sich zwischen 6 Monaten und 2 Jahren öffnet? Das "Zeitfenster der Gelegenheit" für einen angeblich nötigen Präemptivschlag Israels gg. den Iran ist miese Kriegstreiber-Propaganda, lügnerische Meinungsmache von Netanyahu & Co..
In Wahrheit dient das "Zeitfenster" der Indoktrination der westlichen Massen und ist Teil der kaltblütigen, lügnerischen Vorbereitung eines Angriffs- und Vernichtungskriegs (so wie Bush es im Irak vorgemacht hat) durch das israelische Apartheidsregime. Die elende Lüge wird seit 13 Jahren in unterschiedlichen Varianten in allen "proisraelischen" westlichen Zeitungen mit Millionenauflage immer wieder abgedruckt.
Grafik: Washington Post
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Ayatollah Chomeini verbot die Entwicklung der Bombe, weil die Atombombe für jeden gläubigen Muslim Teufelswerk ist. "When Ayatollah Khomeini, Scourge of the West, Apostle of Shia Revolution, etc, took over Iran in 1979, he ordered the entire nuclear project to be closed down because it was "the work of the Devil" (Robert Fisk, "Independent", 25.01.2012).
Die Ausrüstung der iranischen Luftwaffe, Marine und Armee ist so veraltet, dass die uralten Flugzeuge, Schiffe und Fahrzeuge aus US-Beständen vermutlich schon beim Start auseinanderfallen, falls die verrosteten Triebwerke und Motoren überhaupt noch einsetzen oder anspringen.
Allein das rechtsextreme israelische Netanyahu-Regime droht unaufhörlich mit präemptiven Schlägen gegen Teheran, um von seiner rassistisch-brutalen Besetzungs- und Apartheidspolitik gegen die Palästinenser und von dem völkerrechtswidrigen Weiterbau sogenannter israelischer "Siedlungen" auf geraubtem palästinensischem Land abzulenken (Guardian).
Seit gestern ist urplötzlich das iranische Satellitenfernsehen Press.TV in Deutschland nicht mehr per ASTRA-Satellit aus dem All empfangbar. Sehr merkwürdig. Potentielle Zeugen und sonstige kritische Beobachter werden ja gewöhnlich von den Herrschenden bereits im Vorfeld eines geplanten Angriffs beseitigt. Das Verscheuchen von Press.TV aus dem deutschen Fernsehäther ist ein deutliches Zeichen, wie weit die amerikanisch-israelischen Kriegsvorbereitungen gegen den Iran schon gediehen sind.
Noch kann Press.tv im Internet verfolgt werden. Das Internet wird in Deutschland hoffentlich erst abgeschaltet, wenn die Prognosegrafiken zur Ankunft und zur Intensität des radioaktiven Fallout in Jetztzeit zu uns übertragen und ausgedruckt sind. Viel wahrscheinlicher ist allerdings, dass im NahOst-Kriegsfall alle einschlägigen Kommunikations-Netze, Medien und Nachrichtenkanäle plötzlich "weg" sind. In einem Nuklearkrieg ist sogar das Wetter "geheim" eingestuft.
Vorsichtige Väter gehn jetzt schon mal Trinkwasser, Milchpulver, Lebensmittel-Konserven und sonstige Utensilien für den eigenen Luftschutzkeller einkaufen. Konserven halten ja fast ewig. Wer weiß, wo demnächst die israelischen Atombomben einschlagen und wohin der Wind die radioaktiven Wolken vom Kriegsschauplatz NahOst weht? Das israelische Apartheidsregime mag Europa nicht, gelinde gesagt. Warum sollte die nukleare Präemptiv-Rache nicht an einem hohen christlichen Fest wie Ostern oder Pfingsten ohne Rücksicht auf etwaige Kollateralschäden im christlichen Abendland erfolgen?
Wann kommt also das Jericho oder Armaggeddon an der Spitze der israelischen "Mittelstreckenraketen" aus den schönen, in Deutschland gebauten und an Israel quasi "verschenkten" Dolphin-U-Booten? Offiziell hat der "Militärstratege" Barak den israelischen "Luftschlag" auf den Iran auf Anfang 2013 verschoben. Barak, Lieberman und Netanyahu sind notorische Lügner. Deshalb muss in nächster Zeit wieder mal mit dem Schlimmsten gerechnet werden.
Günter Grass warnt in der "Süddeutschen Zeitung" vor einem Krieg gegen Iran. In seinem Gedicht mit dem Titel "Was gesagt werden muss" fordert der Literaturnobelpreisträger, Israel dürfe keine deutschen U-Boote mehr bekommen. Das ist unter außen- und sicherheitspolitischen Gesichtspunkten sachlich völlig richtig.
Die UN sollten sofort ein W a f f e n e m b a r g o und Sanktionen gegen die Machthaber und Zentralbanken aller Streithähne in NahOst verhängen, insbesondere auch gegen I s r a e l.
Schon wegen der geltenden Rüstungsexportrichtlinien, die der Beachtung der Menschenrechte im Endverbleibsland ein besonderes Gewicht beimessen, darf es keine weiteren deutschen Kriegs-U-Boote für Israel mehr geben. Die deutsche Bundesregierung ist an Gesetz und Recht gebunden. Notfalls muss sie von der Fraktion DIE LINKE verklagt werden. Auch Unterstützungshandlungen deutscher Regierungsmitglieder in einem Konflikt im Nahen Osten - wie zum Beispiel die Lieferung von atomwaffenfähigen Dolphin-U-Booten an Israel - können in Deutschland auf ihre Strafbarkeit überprüft werden (so Reinhard Müller in der FAZ vom 10.04.2012). Das israelische Apartheidsregime tritt die Menschenrechte der Palästinenser mit Füßen, nachzulesen nicht zuletzt bei scusi!: "Dr. Mitri Raheb, Palästina, die Stunde der Wahrheit", siehe dort insb. Ziffer 2-5.
Hier das aus der SZ kopierte Gedicht von Günter Grass zum Konflikt zwischen Israel und Iran:
Was gesagt werden muss
Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.
Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird.
Doch warum untersage ich mir,
jenes andere Land beim Namen zu nennen,
in dem seit Jahren - wenn auch geheimgehalten -
ein wachsend nukleares Potential verfügbar
aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
zugänglich ist?
Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
empfinde ich als belastende Lüge
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
sobald er mißachtet wird;
das Verdikt "Antisemitismus" ist geläufig.
Jetzt aber, weil aus meinem Land,
das von ureigenen Verbrechen,
die ohne Vergleich sind,
Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
ein weiteres U-Boot nach Israel
geliefert werden soll, dessen Spezialität
darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
dorthin lenken zu können, wo die Existenz
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
sage ich, was gesagt werden muß.
Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.
Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muß,
was schon morgen zu spät sein könnte;
auch weil wir - als Deutsche belastet genug -
Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,
das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
durch keine der üblichen Ausreden
zu tilgen wäre.
Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
weil ich der Heuchelei des Westens
überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,
es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
den Verursacher der erkennbaren Gefahr
zum Verzicht auf Gewalt auffordern und
gleichfalls darauf bestehen,
daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle
des israelischen atomaren Potentials
und der iranischen Atomanlagen
durch eine internationale Instanz
von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.
Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
mehr noch, allen Menschen, die in dieser
vom Wahn okkupierten Region
dicht bei dicht verfeindet leben
und letztlich auch uns zu helfen.
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* Eine kleine "Grass-Kritiker" - Blütenlese aus der "proisraelischen" Neuen Züricher Zeitung (NZZ) vom 5. April 2012, 15:05 Uhr. Weil die zitierten Zeitungsverlage alle in einschlägigen Händen sind habe ich jeweils zur Klarstellung der politischen Interessenlage das Etikett ("proisraelisch") hinzugefügt. Geld regiert nicht nur "Die Welt".
Günter Grass als "Brandstifter" in der NZZ und SPON. "Das Bild bereitet die Botschaft vor" (Propaganda-Chef eines berüchtigten italienischen Staatsführers).
"NZZ: Grass stört den Weltfrieden
Unverständnis und Entrüstung in deutschen Medien
Günter Grass hat mit seinem sogenannten Gedicht zu Israel und Erstschlag in deutschen Medien eine Flut von Kommentaren ausgelöst. Die Debatte ist unvermeidlich, führt aber kaum zu neuen Einsichten.
awy (Andres Wysling NZZ). Die vielen und teils heftigen Reaktionen auf das Gedicht «Was gesagt werden muss» von Günter Grass sind nur damit zu erklären, dass hier ein Deutscher sich äussert, der sich zuerst als Literaturnobelpreisträger und nachträglich als gewesener Waffen-SS-Mann (17-jährig, kaum schuldfähig) einen Namen gemacht hat. In seiner Person fallen der Dichter und der Henker sinnbildlich zusammen.
Was Grass «mit letzter Tinte» zu sagen hat, wird schlecht begründet und zudem in der Kernaussage mit einem Fragezeichen versehen:
«Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?»
Das haben andere auch schon gesagt. Aber wenn der Schriftsteller Grass ein Gedicht schreibt, muss viel Tinte vergossen werden – auch wenn es sich um ein Ungedicht aus zerhackter Prosa handelt. Denn Grass hat Wirkung als moralische oder unmoralische Instanz...
Als einer der ersten hatte sich der Publizist Henryk M. Broder gemeldet. In einem Radio-Interview sagte er, Grass sei zu seinen nationalsozialistischen Ursprüngen zurückgekehrt: «Damals war er ein SS-Mann, heute schreibt er wie einer.» Damit bestimmte er ein Stück weit den Ton der unvermeidlichen Debatte. Henryk M. Broder zum Gedicht von Günter Grass: „Damals war er ein SS-Mann, heute schreibt er wie einer" - Deutschland - FOCUS Online - ("proisraelisch") Nachrichten "Günter Grass war 17 Jahre alt, als er zur 10. SS-Panzer-Division „Frundsberg" der Waffen-SS einberufen wurde. Knapp sechs Monate dauerte ..."
Der Historiker Michael Wolffsohn geht mit Grass und seinem Gedicht auf «Spiegel Online» ("proisraelisch") scharf ins Gericht. Es stehe «so ziemlich jedes antisemitische Klischee» darin, die Opfer würden zu Tätern gemacht. Dies sei ein «in Scheinlyrik gepresstes, antisemitisches Pamphlet». Er weist darauf hin, dass Literatur auch gewalttätig sein kann: Grass' «unbestreitbare Sprachgewalt» sei in dessen Werk «grundsätzlich von moralischer und gedanklicher Brutalität geprägt». Historiker Wolffsohn über das Grass-Gedicht: "Der Mann ist die Summe seiner Vorurteile" -
SPIEGEL ONLINE (SPON "proisraelisch"): Wie gefällt Ihnen das Gedicht von Günter Grass? Michael Wolffsohn: "In der "National-Zeitung" wäre es gut platziert gewesen..."
Bei «Bild.de» ("proisraelisch") greift die Chefetage in die Tasten. Mathias Doepfner, Vorstandsvorsitzender des Springer-Konzerns, rügt Grass' «politisch korrekten Antisemitismus». Beim «Häuten der Zwiebel» sei Grass jetzt ganz innen angekommen. Und der Kern der Zwiebel sei braun und rieche übel. «Interessant ist ab jetzt nicht mehr, was Grass gesagt hat, sondern nur noch, wie die Deutschen darauf reagieren», schliesst dieser Kommentar. Mathias Döpfner: "Der braune Kern der Zwiebel.
Günter Grass' Lieblingsbeschäftigung ist es, den Deutschen ins Gewissen zu reden. Um neuen Nationalismus zu vermeiden..."
Was in vielen Kommentaren hervorgehoben wird, ist die komplette Einseitigkeit der Grass`schen Lagebeurteilung: Dass Israel mit einem atomaren Atomschlag gegen Iran drohe – dies unter vollkommener Ausblendung der mehrfach wiederholten Drohungen aus Teheran gegen Israel. Ein «Faktencheck» in der Art von «Welt Online» ("proisraelisch") schafft allerdings auch nicht vollkommene Klarheit: "Günter Grass' seltsames Verhältnis zu den Fakten. Grass' Gedicht wimmelt nur so von Verzerrungen, Halbwahrheiten und Lügen. Wie blind muss man sein, um derart an den tatsächlichen Gegebenheiten..."
Viel Echo findet in der deutschen Diskussion der israelische Historiker Tom Segev, der Grass, wiederum auf Spiegel Online, vor allem Unkenntnis vorwirft: Grass habe offenkundig keine Ahnung von Iran, von Atomkraft und Strategie. «Ich finde das nicht ganz ernstzunehmend. Ich würde mir wünschen, dass er seine 'letzte Tinte' für einen schönen Roman aufspart.» Tom Segev über Günter Grass: "Er denkt an sein SS-Schweigen" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur: "Was war Ihr erster Eindruck, als Sie das Gedicht von Günter Grass gelesen haben? Tom Segev: Dass es Günter Grass mehr um ..."
Das «Gedicht hinter dem Gedicht» seziert Frank Schirrmacher in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» ("proisraelisch"). Grass betreibe lyrischen Etikettenschwindel, konstatiert er. Sein Gedicht sei ein «Dokument der 'imaginären Rache' einer sich moralisch lebenslang gekränkt fühlenden Generation». Eine Erläuterung: "Was Grass uns sagen will" - Feuilleton - FAZ vor 16 Stunden ... "Es empfiehlt sich, Gedichte von Günter Grass erst mit den Augen und dann mit dem Schraubenzieher zu lesen. Sie ähneln.."
Der Kommentator der «Frankfurter Rundschau» ("proisraelisch") hebt hervor, wie Grass geschickt mit der Figur des Antisemitismus-Verdachts spielt, indem er sein langes Schweigen zum Thema Israel und Atombombe mit der Furcht, zum Antisemiten gestempelt zu werden, begründet oder entschuldigt. Die Selbstreflexion wird als rhetorisches Manöver entlarvt.
Der Berliner «Tagesspiegel» ("proisraelisch") attestiert dem Prosapoem einen «Brechtschen Lehrton». Der «Versuch der im Gedicht gleich mitgelieferten Selbstreflexion» wird hingenommen, wenn auch nicht wirklich goutiert: «Man spürt eher die Pein und auch die Peinlichkeit.»
Während Grass gleich das apokalyptische Bild des atomaren Erstschlags beschwört, wendet sich Brumlik gegen einen "von den USA geduldeten ...
Auf Twitter stieg in Deutschland das Grass-Gedicht zum Top-Trend auf. Ein Student befand, Grass habe den «lyrischen Erstschlag» geführt – und das von deutschem Boden aus. In diesem Fall wurde der Erstschlag mit einer Nebelgranate geführt. Grass verdunkelt und verschleiert – Sprachgewalt wäre anders.
In der scheinliberalen NZZ gibt`s ganz am Ende des Artikels natürlich auch eine positive Anmerkung:
GRASS ERHÄLT RÜCKENDECKUNG AUS DER KULTURSZENE :: AD HOC NEWS
Berlin (dapd). In der Debatte um das Israel-kritische Gedicht von Günter Grass stärkt ein prominenter Kulturmanager dem Schriftsteller den Rücken. Klaus Staeck, der Präsident der Akademie der Künste in Berlin: «Man muss ein klares Wort sagen dürfen, ohne als Israel-Feind denunziert zu werden», wird er zitiert. Die reflexhaften Verurteilungen Grass' als Antisemit seien nicht angemessen..."
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7.April 2012,
Reaktion von Grass auf die ProIl-Hetzkampagne gegen ihn (tagesschau.de):
"Nach der heftigen Kritik an seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" hat Literaturnobelpreisträger Günter Grass die Vorwürfe gegen ihn als "Kampagne" bezeichnet. "Was auffällt, ist, das Nicht-Einlassen auf die Fakten", sagte er den tagesthemen. Sich einzulassen bedeute schließlich, die Fakten widerlegen zu müssen. Das hätten seine Kritiker aber nicht getan.
Auffallend sei vor allem die öffentliche Reaktion. Er habe viele Mails erhalten, die ihm Recht gäben, sagte Grass. Was er in den Medien erlebe, sei aber "eine fast gleichgeschaltete Presse", in der Gegenstimmen nicht vorkämen, so der Literaturnobelpreisträger. Der Vorwurf, er sei Antisemit, sei absurd: "Ich äußere mich zum ersten Mal umfangreich in diesem Gedicht zu Israel - ich habe viele andere Dinge kritisch infrage gestellt, nämlich in erster Linie die Bundesrepublik betreffend, weil ich der Meinung bin, man muss erst vor der eigenen Haustür kehren, bevor man andere kritisiert."
Gleichzeitig erneuerte Grass seine Kritik an der israelischen Atompolitik. Israel sei seit längerem eine Atommacht außerhalb aller Kontrolle. Die Drohung eines Angriffs auf den Iran sei eine Aufkündigung des diplomatischen Verhaltens, das uns über sechs Jahrzehnte Frieden in Europa garantiert habe. Als Schriftsteller sei er verpflichtet, diese Dinge anzusprechen." (tagesschau.de)
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Der Kulturkritiker Denis Scheck sagte tagesschau.de: "Grass hat sich in diesem Gedicht inhaltlich einmal mehr als Minenspürhund der deutschen Literatur erwiesen, auch wenn ich mir formal etwas mehr Raffinesse gewünscht hätte. Dennoch: ein gutes, ein überfälliges tagespolitisches Gedicht. So viel Freiheit der Literatur muss man aushalten."
Ostermärsche im Zeichen der Grass-Debatte (tagesschau.de)
In mehreren Städten Deutschlands sind die diesjährigen Ostermärsche fortgesetzt worden, allerdings mit mäßigem Zulauf. Nach Angaben der Organisatoren wurde vielfach Unterstützung für Günter Grass' Aussage laut, wonach es kein Recht auf präventive Militärschläge gebe. Die Friedensbewegung teile die Auffassung, dass die Nahost-Region umfassend demilitarisiert werden müsse, teilte die bundesweite Informationsstelle Ostermarsch in Frankfurt am Main mit. Dass Israel gegen Grass ein Einreiseverbot verhängt habe, sei ein "unmögliches Verfahren", sagte deren Sprecher, Willi van Ooyen. Damit versuche Israel die öffentliche Debatte um den Umgang mit dem Iran zu behindern. "Was Grass angestoßen hat, kann nicht als antisemitisch unter den Teppich gekehrt werden."
In der Berliner Zeitung darf Mely Kiyak fragen: "Ich sehe, dass die Kommentatoren dieses Landes bei dem bloßen Verdacht auf Antisemitismus alles stehen und liegen lassen, um den Sprachtäter auf der Stelle zu entlarven, zu demontieren und fertigzumachen..."
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04.04.2012
In eigener Sache:
Scusi! möchte sparen und wechselt deshalb gerade vom kostenpflichtigen in den "free" - Bereich von twoday.net. Dazu "baue" ich seit einiger Zeit das Materialarchiv ("Material") auf meiner Backup-Homepage zur chronologischen Speicherung von ein paar hundert scusi!-Textbeiträgen um. Die zu speichernden alten Texte habe ich unter Weglassen der Bilder in pdf formatiert.
Frische scusi!-Beiträge erscheinen weiter wie gewohnt hier. Die Frickelei dauert noch ein paar Tage - bitte Geduld. Meine "programmiertechnischen Fähigkeiten" sind begrenzt. Das Weblog "scusi!" hatte ich für den Umbau zunächst eine Zeitlang deaktiviert. Aber die "Entwicklung" dauert länger als gedacht. Jetzt geht die restliche Software-Tüftelei im Hintergrund vonstatten. Für evtl. "technische Störungen" im Zusammenhang mit dem Umbau bitte ich um Entschuldigung.
Allen Lesern und LeserInnen wünsche ich von Herzen
Friedliche und Frohe Ostern!
rhbl
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rhbl - 5. Apr, 06:54
